Unsterblich - gut oder schlecht?

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  • Unsterblichkeit -eigentlich doch ein uralter Wunsch der Menschheit. Ganz ehrlich: wer hat sich denn noch nie gewünscht unsterblich zu sein? Auch ich bin nicht ganz abgeneigt der Unsterblichkeit gegenüber. Der springende Punkt an dieser Thematik ist für mich aber, ob der Körper altert, oder eben nicht. Ich fände es total schlimm, wenn ich unsterblich wäre und mein Körper trotzdem immer älter werden würde. Irgendwann ist man >9000 Jahre alt und kann sich gar nicht mehr bewegen, man besteht nur noch aus Falten und vegetiert vor sich hin. Und das ganze beenden kann man ja auch nicht, weil man unsterblich ist. Unsterblichkeit mit alterndem Körper wäre für mich ein absolutes No-Go und ich glaube, dass es mehr Strafe als Segen wäre. Vorallem wenn man irgendwann allein ist. Würde der Körper nicht älter werden, wäre die ganze Sache nochmal eine Überlegung wert. Es wäre sicher ein tolles Gefühl, keine Angst vor dem Tod haben zu müssen, jedenfalls nicht vor einem normalen Tod. Man altert nicht usw., ein solches Leben wäre doch recht angenehm, auch wenn es mit der Zeit sicherlich langweilig werden würde. Ein ewiges Leben muss nicht zwingend schön sein. Ich bin mir sicher, dass es mit der Zeit öde wird. Unsterblichkeit wäre für mich nur dann ein Thema, wenn ich mit absoluter Sicherheit wüsste, dass ich nicht allein übrig bleiben werde. Und all seine geliebten Menschen zu überleben ist bestimmt auch alles andere als eine schöne Erfahrung.
    Meine Meinung zu diesem Thema ist zwiegespalten, Unsterblichkeit, wie auch Sterblichkeit haben beide Vor-und Nachteile.

  • Ich habe für nein gestimmt,ich meine was wollt
    ihr großartig machen?Ja schön,vielleicht denkt ihr dass
    man Personen die einen nahe stehen nicht verilieren
    würdet aber irgendwann würde es total langweilig sein
    und die Welt würde auch übervölkert sein.
    Man kann eigentlich auch garnicht sagen ob das leben
    das schönste auf der Welt ist,vielleicht gibt es nach dem
    tot etwas viel besseres.
    Na ja auf jeden Fall,würde ich mich total langweilen weil
    ich bestimmt schon alles gemacht habe was ich machen wollte.

  • Nein, ich empfinde es eher als schlecht:
    Ich glaube ein unendliches Leben kann nicht voll Freude sein. Vielleicht 500 Jahre zu leben wäre nicht übel, wenn man nicht ältern würde, aber wenn man nach einer Zeit alt, gebrechlich und auch senil wird, macht das Leben doch gar keinen Spaß mehr. Selbst mit keinen gesundheitlichen Schäden wäre unendliche Lebenszeit blöd. Irgendwann muss es ja wohl langweilig werden. Immer dieselben Abläufe und das durchgehend. Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei) und das ist gut so. Nach einer gewissen Zeit verliert alles seinen Reiz. Kein Mensch ohne Suizidgedanken will früh sterben, aber gar nicht sterben können? Einerseits wäre es schön. Man könnte alles machen, was man will und nichts würde passieren. Aber ich glaube durch menschliche Unsterblichkeit würde genauso Chaos ausbrechen. Es wäre unmöglich ein System in eine unsterbliche Gesellschaft zu bringen, irgendwann würden alle durchdrehen. Das ist so nicht von der Natur vorausgesehen und genau so ist es auch besser.

  • Die allgemeine Unsterblichkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen, ja, da sind die schönen Gedanken, die man damit verbindet. Liebe, ewige Treue, Glück und besonders viel Freiheit. Aber wenn man uns Menschen gut genug kennt, dann weiß man sicherlich auch, dass es genau umgekehrt laufen kann. Ewige Qualen, Mächteungleichgewicht, Depressionen ohne Suizidmöglichkeit und diese Einsamkeit. Nene, da begrenze ich mich doch lieber mit dem Tod, dann gibt es wenigstens einen sicheren Schlusspunkt. Phew.


  • . Ewige Qualen, Mächteungleichgewicht, Depressionen ohne Suizidmöglichkeit und diese Einsamkeit. Nene, da begrenze ich mich doch lieber mit dem Tod, dann gibt es wenigstens einen sicheren Schlusspunkt. Phew.

    Vergiss nicht all die Kriege. Die würden dann an Schärfe gewinnen, weil man sagen würde, die sterben doch eh nicht, also müssen wir die Menschen auf andere Art und Weise quälen. Ich bin gegen die Unsterblichkeit. Klar, man hat immer wieder so Phasen, wo man alles hinterfragt, was nach dem Tod passieren könnte, ob dann alles vorbei ist, ob man irgendwo doch noch weiterlebt, wo wir hingehen usw. Nicht deswegen, sondern einfach weil wir Menschen alle anders sind. Einige leben in Großstädten, andere verbringen lieber ihr ganzes Leben auf dem Land. Und mal ganz ehrlich. Trotz ewigem Leben hätte ich auch kein Bock in der 3825. Klasse endlich meinen Abschluss zu machen UND zwischendurch alle 68 Jahre sitzenzubleiben :ugly: Alles muss irgendwann mal ein Ende haben. Auch wenn es schade ist, dass wir Menschen uns wie Tiere gegenseitig umbringen x:

  • Na klar währe es gut ewig zu Leben. denn so schmerzhaft es glingt irgendwann werden wir alle Sterben und werden dann halt Tot sein ^^. Deswegen würde ich sofort unsterblich werden wenn es geht würde denn man muss zugeben jeder mensch fürchtet sich vor dem Tod. Und daher währe es sicher nützlich Unsterblich zu sein, da man schon mla eine sehr große Angst beiseite hätte aber anderseits was passiert mit seinen großeltern und so weiter da hätte man dann so viele Verwandte das sich niemand mehr auskennen würde und es währe alles auch ein bisschen anders aber ich würde es generell mal gut finden unsterblich zu sein.

  • Ich finde, es kommt auf die Situation an.


    • Erste Situation: Man ist unsterblich, aber kein anderer ist es. In diesem Fall wäre ich am dagegen. Ich glaube ich würde mich dann gegen die Unsterblichkeit entscheiden. Es wäre einfach langweilig, ja, man würde neue Menschen kennenlernen, aber halt auch immer wieder miterleben, wie geliebte Menschen versterben, während einem bewusst wird, dass man diese Menschen nie wieder sehen wird.
    • Zweite Situation: Alle sind unsterblich. Ich denke allerdings, dass die Erde dann extrem überbevölkert werden würde.

    ehemals potterhead


    "To lead my comrades to victory... that is my battle!" ~ Mavis Vermillion

  • Na lass mal, ich bin dankbar, dass ich im hier und jetzt leben darf, ich will wenn möglich meine 100 Jahre leben und dann die Kurve kratzen.
    Ich bin ja im großen und ganzen nicht so geil auf das alles was uns die Zukunft zu bieten hat, wenn ich sehe wie es in der heutigen Zeit schon ist. (ich bin nicht so der Typ, der daran glaubt, dass in Zukunft alles besser wird ^^")


    Vorallem es sterben auch alle um dich herum ist ja auch irgendwo blöd, wenn man sich mit den Leuten wenn möglich nur 100 Jahre unterhalten kann und Sie dann das Zeitliche segnen.


    Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.


    Eine Trennung ist zwar schmerzhaft, aber jemanden zu verlieren, der dich weder respektiert noch schätzt, ist kein Verlust sondern eine Bereicherung.

  • Jeder andere wäre unsterblich und jeder wäre jung und gesund?
    Nunja, irgendwann hat man auch alles gesehen und ohne Sterblichkeit haben wir auch keine großen Ambitionen.
    Ich weiß nicht. Für die, die im Keller von ihrem Vater vergew. werden, oder schwer depressiv sind sicher nicht so toll.
    Und würde man alleine altern, wäre das auch ein eindeutiges Nein. Aber so hat die Sache ihre Reiz.
    Kann aber nur vielleicht sagen.

  • Ich muss sagen das es manchmal gut ist. Ja so Amokläufe und Explosionen würden ohne Opfer geschehen und man könnte solange man will unter Wasser sein oder von einer Klippe springen. Das ist zwar cool, aber es hat auch seine Nachteile. Man sitzt mit seinen 150 Jahren Tag ein Tag aus auf dem selben Sessel, putzt ab und zu in der Wohnung, muss einkaufen usw. Und fragt sich wann man es nicht mehr tun muss. Man sieht jeden tag an sich vorbeiziehen mit Langeweile und ohne Spannung. Man kann sich nicht mal richtig Ziele setzen, da man ja unendlich lange Zeit hat sie zu erfüllen. Man kann 1000 Jahre lang arbeiten und was weiß ich.


    Das ist also meine Meinung. Es ist nur manchmal gut.

  • Unsterblichkeit sehe ich nicht als waa mann erstreben sollte kla wäre is in machen dingen super die ja hier schon genannt wurden(keine terror opfer mehr ect) aber der Nachteil ist ganz kla die Weltübervölkerung und was dann? zum nächsten Planeten und immer soweiter? jeden bewohnbaren Planeten ..( ah ne mann ist ja unsterblich) also jeden planeten ausschöpfen die Wasser ect besitzen .. ne damit wäre die Frage der sinn des Lebens beueutungs los geworden und mann brauch keine ziele haben da mann ja dann eh alles kann .. Unsterblichkeit nein danke ich bleibe lieber sterblich ;)

    I Love Kollegah and Jason Derulo :D


    Lenny Kravitz - The Chamber - Best Song Ever *.*


    *.*Linkin Park Best Band Ever *.*

  • Ich finde den Gedanken von Unsterblichkeit extrem interessant. Die ganze Menschheit müsste jetzt nicht unbedingt ewig leben, am liebsten wäre es mir natürlich, wenn meine Familie und ich nie sterben würden. Am schönsten ist die dabei verständlicherweise die Vortellung auch gar nicht zu altern. Was mich persönlich aber meisten an einem Leben ohne Tod fasziniert, sind die Zeit, Möglichkeiten und Erfahrungen, die man dabei erlangt. Mich interessiert es z. B. brennend, was mit dem Planeten Erde und der Menschheit passiert sein wird. Gibt es uns noch? Kam es zu einer Klimakatastrophe? etc. Ich würde auch liebend gerne unterschiedliche Berufe und Studiengänge, Lebensstile etc. ausprobrieren. Die Sprachen, die man erlernen könnte, die Menschen, die man kennen lernen könnte, die Orte, an denen man leben könnte.


    Es ist wahrscheinlich mein größter Wunsch, oh man, was ich dafür alles geben würde...

  • Ich habe für manchmal gestimmt.


    Es ist im Grunde genauso abschreckend wie der Tod, wenn man nicht sterben kann, muss man bis alle ewigkeit vor sich hinvegetieren.
    Ich denke die meisten erkennen selber, weshalb alleine unsterblich sein nicht so toll ist. Wenn keiner mehr sterben würden, wäre wohl unsere gesamte Gesellschaft und unser "Weltprinzip" gelinde gesagt im Eimer.


    Die Angst vor dem Tod hängt bei mir hauptsächlich mit dem Gefühl zusammen, dass man vergessen wird bzw alles erreichte nichts mehr wert ist.
    Dieses Problem hätte man als Unsterblicher nicht, allerdings träte das andere Extrem in erscheinung: Man würde des Lebens überdrüssig werden, könnte aber nicht gehen. Man könnte nicht einfach abtreten und vergessen.


    Was für mich reizvoller klingt, wäre zu bestimmen wann man stirbt und solange leben zu können wie man möchte.


    Im Allgemeinen denke ich jedoch, dass es vermutlich das beste ist, wie wir es bereits haben.

    Ein Euro, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“

  • Was für mich reizvoller klingt, wäre zu bestimmen wann man stirbt und solange leben zu können wie man möchte.

    Dann ist es eigentlich nur die Frage, wie du unsterblich definierst. Unsterblich im Sinne von "unzerstörbar" ist wohl ziemlich unrealistisch bzw. eher etwas für Superheldenfilme. Viel logischer wäre unsterblich im Sinne von keiner weiteren Alterung des Körpers ab einem gewissen Zeitpunkt und auch das Ausbleiben von Krankheiten usw. Natürlich könnte man in dem Fall sein Leben trotzdem beenden...

  • Dann ist es eigentlich nur die Frage, wie du unsterblich definierst. Unsterblich im Sinne von "unzerstörbar" ist wohl ziemlich unrealistisch bzw. eher etwas für Superheldenfilme. Viel logischer wäre unsterblich im Sinne von keiner weiteren Alterung des Körpers ab einem gewissen Zeitpunkt und auch das Ausbleiben von Krankheiten usw. Natürlich könnte man in dem Fall sein Leben trotzdem beenden...

    Sehr gute Aussage, wäre die einzigste die mir auch so gefallen würde.


    Unsterblich sein im Sinne von "ohne Schmerz und Alterung" durchs Leben gehen, soweit fit bleiben, aber dennoch den letzten Weg altersgemäß antreten. (100 wäre da das ideale Alter für mich)


    Ich kann nichts damit anfangen, auf ewig zu leben.
    Dafür ist der Planet nicht wirklich geeignet, Leid und Qual anderer mit anzusehen.
    Zu sehen wie sich die Menschheit ausrottet, wie man belogen und betrogen wird.
    Reicht schon, wenn man sowas einmal im Leben mitbekommt.


    Unsterblich im Sinne von unzerstörbar, joar man darf ja noch träumen.^^
    Fände ich aber auch blöd, alles um dich rum geht in die Luft, die Menschen sterben massenweise und du guckst nur zu, weil man dir kein Haar krümmen kann.^^

  • Ich sehe das ähnlich wie @Iksbat™


    Ich würde gar nicht auf ewig auf der Erde leben wollen und noch weiter mit ansehen, wie die angeblich intelligenteste Spezies "Mensch" ihren Heimatplaneten immer weiter zerstört und sich und andere aus reiner Habgier oder "Rache" ausrottet.


    Dennoch finde ich den Gedanken schön, dass das Leben eines Einzelnen nicht völlig sinnlos gewesen ist, dass einem die Gewissheit - oder zumindest der Traum - bleibt, dass man nicht vergessen wird, wenn man ein mal nicht mehr ist.

  • Früher, als Kind, dachte ich immer das wäre cool, aber wenn man mal genauer überlegt, ist es das nicht.Wenn nur ich unsterblich bin, ist es zwar nicht so schlimm für den Planeten, aber für mich selber. Ich würde immer wieder Freunde finden und diese würden sterben und ich bin alleine. Keine schöne Vorstellung und irgendwann macht man das auch nicht mehr und bleibt dann ewig alleine. Außerdem stelle ich es mir nicht toll vor, ewig den gleichen Job zu machen. (also wirklich EWIG.)


    Dann kommt hinzu, wenn es alle wären, würde der Planet irgendwann zugrunde gehen wegen Überbevölkerung.


    Also wirklich viele Positive kann ich daran nicht erkennen. Auch wenn man viel machen kann und viel lernen und erleben kann, aber dazu braucht mana uch wieder Geld. Naja, außer ich muss nichts essen und trinken, dann nicht, aber ändert trotzdem nichts an dem, was ich zuerst schrieb. Ich finde es also überwiegend schlecht.

  • Ein sehr interessantes Thema, über das sich wohl jeder schon einmal Gedanken gemacht, vor allem dann, wenn es zum schlimmsten kommt und eine Person, die man lieb gewonnen hat, diese Welt verlässt. Dabei stellt man sich nämlich viele Fragen, die da wären: Warum musste derjenige sterben? Warum musste jenes gerade in diesem Augenblick passieren? Fragen über Fragen, auf die wohl kaum jemand eine Antwort finden kann...


    Nun ja, aber es geht hier nicht vorwiegend über den Tod, sondern eher um den Gedanken der Unsterblichkeit, der - in meinem Sinne - auf ein ewiges (möglicherweise auch gesundes) Leben anspielt (oder möglicherweise auch auf einen Stopp im Alterungsprozess). Nehmen wir also an, wir würden in einem jungen Alter verbleiben und nicht altern. Das wäre doch großartig, oder nicht? Immer jung und schön bleiben. Sich keine Sorgen über zu wenig Zeit machen. Man wäre ja nie zu alt für etwas! Herrlich! Oder nicht? Man kann tun und lassen, was das Herz begehrt. Man kann seine innigsten Wünsche erfüllen, wie z.B. alle Sprachen der Welt erlernen - ob dies überhaupt geht, sei mal dahingestellt -, alle Länder erkunden, und vieles mehr! Die Vorstellung ist doch schon in gewisser Weise verführerisch. Doch gibt es etwas, was fehlen würde...


    Wie viele bereits erkannt haben, würden all diese Erfolgserlebnisse, die man sich zeitlich leisten könnte, durch die Gedanken und Erinnerungen getrübt, dass Menschen, die einem lieb und teuer sind, von dieser Welt geschieden sind, während man selbst mit einem ewigen Leben "beglückt" wurde. Jene Erinnerungen würden uns immer schwererfallen, je mehr Menschen dahin schwinden würden. Man dürfte theoretisch keinen Menschen an sich heranlassen, weil man zwangsläufig - so stelle ich mir es vor - im Hinterkopf behält, dass man sie eines Tages verlieren würde, und man allein mit diesem Schmerz ewig weiterleben müsste - unter Berücksichtigung, dass man sich selbst auch nicht umbringen könnte. Aber es würde nicht nur zu dieser Art von Leid kommen, sondern auch zu einer weiteren, wenn man bedenkt, dass andere Menschen einen selbst darum beneiden würden, ewig zu leben, und dieses "Geschenk" ausnutzen zu wissen...


    Wenn ich mir vorstelle, dass ich beispielsweise mit den Erinnerungen und Erlebnissen der beiden Weltkriege - oder der Kriege, die bereits davor geschehen sind, und später möglicherweise noch zustande kommen könnten - leben müsste, all das Elend, all die Brutalität mein ganzes Leben lang mit mir führen müsste, dann schiebe ich die Möglichkeit eines ewigen Lebens immer weiter weg von mir. Selbstverständlich kann man als Zeitzeuge andere darüber unterrichten, und sie vorwarnen, aber ob das zwangsläufig helfen würde, ist eine andere Sache.


    Um zu einem Schluss zu kommen: Ich glaube, der Wunsch nach Unsterblichkeit ist in bestimmten Momenten nachvollziehbar, ob er allerdings lebenswert ist, bleibt die Frage. Der Tod ist es, so denke ich, der das Leben überhaupt erst lebenswert macht. Denn wenn (und weil) man sich bewusst ist, dass die Lebenszeit endlich ist, dann sollte man versuchen, das Beste daraus zu machen. Man sollte seinen Traum leben, und nicht das Leben träumen. Man sollte glücklich werden und bleiben, damit man ein erfülltes Leben geführt hat. Auch wenn der Tod schmerzhaft sein kann - unter anderem und vor allem für die Angehörigen, so kann er auch eine Art Leidenserlösung und Antrieb sein.

  • Unsterbliches Leben. Ich sehe dieses Phänomen als sehr grandios an und hoffe, dass dieses auch dem Menschen in irgendeiner Art und Weise möglich wird. Wenige Wesen können das Überbrücken der Zeit in Anspruch nehmen, vielleicht eine Landschildkröte, oder auch der Mensch in einer Meditation. Persönlich bin ich einer, der auf den Tod gerne verzichtet. Es ist vor allem das Wissen, die Erfahrung und das Miterleben der Menschheit die mich so fasziniert. Beinahe ist es so, dass gänzlich fast jeden Tag etwas Neues zu scheinen bekommt - Wortspiel. Nun denn, ich bin begeistert von der Faszination des Menschen, auch wie schlimm diese in der Medienwelt zu Gange geht. Ich würde liebend gerne tausende Jahre in Kauf nehmen, lediglich mein Körper sollte irgendwie den Anspruch der Zeit gerecht werden und sich regenerieren können. Der Mensch hat so vieles geschaffen, auch das Erforschen ferner Sterne und Planeten stellt ein weiteres Spektrum der Unfassbarkeit zusammen. Die Erfindung der heutigen Flugzeugträger finde ich beachtlich und ich warte nur darauf, dass etwas Kraftvolles erschaffen wird, was diese überbieten kann.


    Ich würde es gerne haben wollen, die unsterbliche Kraft des Lebens. Lediglich, wenn ich mich von etwas verabschieden müsste, wäre es hinnehmbar. Sei es die Familie, oder das Verlernen des rechnerischem Wissen. Einer wichtigen Funktion, die mir meinen Alltag etwas komplizierter machen würde.


    Gruß,

  • :wtf:


    Warum nicht ewig leben? Man könnte es ja selbst beenden, wenn einem die Zeit reif erschiene. Gibt recht viel, was mich an der Zukunft interessieren würde.