Die verschiedenen Löhne der Menschen

  • Dazu sollte die Höhe der Miete von Verdienst des Mieters angepasst werden.

    Kommt halt auch immernoch darauf an, wo und vorallem wie man wohnt. Man kann wohl schlecht erwarten, dass die Miete einer großen Wohnung mitten in München an eine kleine Rente angepasst wird, um mal ein extremes Beispiel zur Verdeutlichung zu bringen.

  • Zitat von Gucky

    Kommt halt auch immernoch darauf an, wo und vorallem wie man wohnt. Man kann wohl schlecht erwarten, dass die Miete einer großen Wohnung mitten in München an eine kleine Rente angepasst wird, um mal ein extremes Beispiel zur Verdeutlichung zu bringen.

    Wenn die Mieten überall bezahlbar wären, dann könnte jeder auch in München wohnen. Das mit der Sache es an dem Lohn anzupassen ist ein extremes Beispiel, aber aufjedenfall brauchen wir Veränderungen. Zur Not Enteignungen, weil Wohnen ist ein Grundrecht und darf doch keine Frage des Preises sein, sondern eine Frage der Zufriedenheit mit der Wohnung oder mit dem Haus.


    Anderes Thema:


    https://www.google.com/amp/s/w…iert-zr-12932140.amp.html


    Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass der Solidaritätszuschlag ab 2021 für 90% der Menschen komplett abgeschafft wird. Nur für die Reichsten soll er weiter gelten. Altmaier und die CDU wollen ihn für alle Menschen streichen.


    Wer profitiert denn am Meisten bei einer kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlages?


    https://www.handelsblatt.com/i…8722/2-formatOriginal.png


    Die Reichsten! Bei mir wäre es etwas um die 100 Euro mehr. Aber wer 100.000 im Jahr verdient bekommt ganze 1.555 Euro mehr. So wird die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer und es ist kein Wunder, dass viele bei uns unzufrieden sind. Bei den ganzen Lohnunterschieden, die wir haben. Schau doch mal nach Norden: Dänemark, Norwegen, Schweden usw.. dort verdienen Berufe wie Pfleger, Maurer usw.. mehr und dafür die Reichen weniger und alle sind glücklicher und zufriedener.


    Also damit es nicht passiert, dass die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer wird, sollte man am Tag der kompletten Solidaritätszuschlag Abschaffung eine Reichensteuer einführen oder den Einkommensteuersatz erhöhen. Erhöht bitte auch endlich den Grundfreibetrag auf 2000 Euro Brutto. Damit Menschen bis 2000 Euro Brutto keine Steuern zahlen müssen.


    Aber auch die Beitragsbemessungsgrenze kann abgeshafft werden, damit die Reichen auch mehr Geld in die Versicherungen einzahlen können.


    Wichtig ist aber auch, dass gerade große Unternehmen höhere Steuern zahlen. Die Unternehmenssteuer darf nicht gesenkt werden, sondern sie muss steigen. Kleinbetriebe wie Bäcker müssen dafür mehr entlastet werden, weil sie sonst in einem zu großen Preisdruck gegenüber den Großen stehen.


    Trotz allem erkenne ich hierzulande nicht wirklich, dass die Menschen Veränderungen haben wollen. Die CDU bleibt stark, nur die Grünen wächst. Dass in einer Schwarz-Grünen Regierung auch nur eine einzige von den oben ernannten Forderungen durchgesetzt sein sollte, da glaube ich lieber an dem Weihnachtsmann.

  • Zur Not Enteignungen, weil Wohnen ist ein Grundrecht und darf doch keine Frage des Preises sein, sondern eine Frage der Zufriedenheit mit der Wohnung oder mit dem Haus.

    Naja, es ist aber halt kein Grundrecht, für 30€ den m² in der Münchner Innerstadt zu wohnen.

    Deshalb ja muss es ja zur Not Enteignungen geben. Nur so können die Grundstückspreise sinken. Die Stadt München sollte jederzeit Orte für alle bereitstellen. Auch in der Innenstadt. Billigere Mieten seitens der Stadt ist eine Lösung.

  • Deshalb ja muss es ja zur Not Enteignungen geben. Nur so können die Grundstückspreise sinken. Die Stadt München sollte jederzeit Orte für alle bereitstellen. Auch in der Innenstadt. Billigere Mieten seitens der Stadt ist eine Lösung.

    Manche Orte sind halt begehrenswerter als andere. Und da Platz begrenzt ist, muss man eben irgendwie differenzieren. Man kann übrigens 30 min außerhalb von München ohne Probleme bezahlbare Wohnungen finden.


    Ich sehe nicht ein, weshalb Art. 14 GG Abs.3 gezogen werden sollte, nur damit jeder in der Innenstadt wohnen kann. Die Städte werden sich auch kaum die Entschädigungszahlungen leisten können, die dort im GG festgelegt sind

  • Zur Not Enteignungen, weil Wohnen ist ein Grundrecht und darf doch keine Frage des Preises sein, sondern eine Frage der Zufriedenheit mit der Wohnung oder mit dem Haus.

    Naja, es ist aber halt kein Grundrecht, für 30€ den m² in der Münchner Innerstadt zu wohnen.

    Deshalb ja muss es ja zur Not Enteignungen geben.

    Was hast denn du für diktatorische Anwandlungen?


    So, ich will das mal festhalten: Es scheint durch all deine Beiträge durch, dass du auf alles und jeden neidisch bist und alles und jeden abstutzen willst, was sich nicht wie eine Ameise in einer Kolonie verhält. Zum Wohle der Gesellschaft ... natürlich *räusper*.


    Aber nun Menschen Wohneigentum entziehen zu wollen, das ist schon krass.

  • Die Stadt München sollte jederzeit Orte für alle bereitstellen. Auch in der Innenstadt. Billigere Mieten seitens der Stadt ist eine Lösung.

    Gut, dazu könnte man die Stadt ja gerne verdonnern. Aber denkst du, dass deswegen jeder in der Innenstadt wohnen kann der das gerne möchte? Der von dir angestrebte Zustand war ja in der DDR tatsächlich vorhanden, nur gabs dann halt das Problem, dass du einfach keine Wohnung bekommen hast oder nur mit viel Glück, oder mit den nötigen guten Beziehungen oder nach einer laaangen Wartezeit...

  • Ich habe gerade im Radio von einer Studie gehört in der Studenten und Studentinnen zu ihren persönlichen Vorstellungen ihres Einstellungsgehalts gefragt wurden. Die Vorstellung der männlichen Studenten lang im Durchschnitt bei etwa 39.000 Euro, während die weiblichen Studentinnen sich nur etwa 33.000 Euro vorstellen. In den späteren Jahren gehen diese Gehaltsvorstellungen noch weiter auseinander. Eine Erklärung soll sein, dass Männer härter verhandeln wollen und konkretere Vorstellungen bzw. Ziele haben als Frauen. Hier könnt ihr den Artikel dazu lesen.

  • Ich habe gerade im Radio von einer Studie gehört in der Studenten und Studentinnen zu ihren persönlichen Vorstellungen ihres Einstellungsgehalts gefragt wurden. Die Vorstellung der männlichen Studenten lang im Durchschnitt bei etwa 39.000 Euro, während die weiblichen Studentinnen sich nur etwa 33.000 Euro vorstellen. In den späteren Jahren gehen diese Gehaltsvorstellungen noch weiter auseinander. Eine Erklärung soll sein, dass Männer härter verhandeln wollen und konkretere Vorstellungen bzw. Ziele haben als Frauen. Hier könnt ihr den Artikel dazu lesen.

    Es ist allgemein bekannt, dass Frauen sich "unter Wert" verkaufen, ein niedrigeres(oder größeres?) Selbstbewusstsein besitzen oder einfach mit weniger zufrieden sind. Das wird auch oft in Beziehungsfragen so angedeutet. Schon alleine dass Frauenberufe so schlecht bezaht sind, ist ein Indiz dafür. Das hat wohl sehr verschiedene Gründe.

    Ich kenne aber auch das genaue Gegenteil. Meine Tante zum Beispiel hat IMMER mehr verdient als ihre Männer.

  • Ich habe gerade im Radio von einer Studie gehört in der Studenten und Studentinnen zu ihren persönlichen Vorstellungen ihres Einstellungsgehalts gefragt wurden. Die Vorstellung der männlichen Studenten lang im Durchschnitt bei etwa 39.000 Euro, während die weiblichen Studentinnen sich nur etwa 33.000 Euro vorstellen. In den späteren Jahren gehen diese Gehaltsvorstellungen noch weiter auseinander. Eine Erklärung soll sein, dass Männer härter verhandeln wollen und konkretere Vorstellungen bzw. Ziele haben als Frauen. Hier könnt ihr den Artikel dazu lesen.

    Also ungefähr 3.000 Euro Brutto monatlich. Finde ich für manche Berufe, wo man einen Uniabschluss braucht, nicht viel. Aber interessant, dass Frauen sich weniger vorstellen.


    Aber bedeutet diese Umfrage auch, dass die Studenten genauso gut eine Ausbildung machen würden, wenn die Gehaltsvorstellung hier auch bei 3.000 Euro läge?

  • Ich habe gerade im Radio von einer Studie gehört in der Studenten und Studentinnen zu ihren persönlichen Vorstellungen ihres Einstellungsgehalts gefragt wurden. Die Vorstellung der männlichen Studenten lang im Durchschnitt bei etwa 39.000 Euro, während die weiblichen Studentinnen sich nur etwa 33.000 Euro vorstellen. In den späteren Jahren gehen diese Gehaltsvorstellungen noch weiter auseinander. Eine Erklärung soll sein, dass Männer härter verhandeln wollen und konkretere Vorstellungen bzw. Ziele haben als Frauen. Hier könnt ihr den Artikel dazu lesen.

    Also ungefähr 3.000 Euro Brutto monatlich. Finde ich für manche Berufe, wo man einen Uniabschluss braucht, nicht viel. Aber interessant, dass Frauen sich weniger vorstellen.


    Aber bedeutet diese Umfrage auch, dass die Studenten genauso gut eine Ausbildung machen würden, wenn die Gehaltsvorstellung hier auch bei 3.000 Euro läge?

    Kommt drauf an, obs das gibt. Die meisten Sachen wie zB Lehrer gibts net als Ausbildung. Da sind die Gründe so vielfältig wie die Menschen selbst.

  • https://m.tagesspiegel.de/wirt…verhaeltnis/25016722.html


    7,5 Millionen Erwerbstätige arbeiten hierzulande als Zeitarbeiter, befristete Angestellte, Minijobber usw..


    Statt endlich wirksame Gesetze zu erlassen, die diese Zahl an atypischer Arbeitsverhältnisse zu verringern bleibt die Zahl auf dem selben Niveau. Bei Migranten ist die Zahl noch höher. Das ist moderne Sklaverei, was hier betrieben wird. Menschen, die aufgrund ihrer Arbeitsverhältnisse nicht richtig fürs Leben planen können, jederzeit Jobverlustängste haben. Das ist menschenunwürdig. Früher war es Gang und Gebe, dass es sichere Jobs gab, da gab es hauptsächlich nur unbefristete Jobs. Heutzutage liest man in der Stellenanzeige (Zeitungen, Internet usw..) fast nur noch von Jobs auf 500 Euro Basis, befristet, Zeitarbeiter usw..


    Denkt endlich an die Menschen, die auch ein Recht auf gute und sichere Arbeit haben. Die Arbeitsnehmer verdienen deutlich mehr Wertschätzung. Deshalb brauchen wir in hierzulande ein klares Umdenken. Befristete Verträge sollen begründet sein und nach einem Jahr Befristung sollte es einen richtigen Vertrag bekommen statt eine Verlängerung. Zeitarbeitsfirmen am Besten komplett abschaffen. Die können noch so vieles schön reden. Die Zeitarbeiter arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen für weniger Geld, Urlaub sich quasi kaputt. Weil auch jeder Zeitarbeiter versucht sich gut zu geben um in der Firma langfristig bleiben zu können. Aber das wird halt von den Firmen ausgenutzt. Statt jemanden einzustellen, werden einfach neue Skla..ähm Zeitarbeiter geholt. Die Zeitarbeiter können maximal 9 Monate bleiben und dann müssen sie wechseln. Dazu ist die Urlaubsplanung bei den Zeitarbeiter echt mies. Schleppen mit Krankheiten an die Arbeit um Ärger zu vermeiden usw.. sämtliche Arbeiterrechte werden einfach nicht eingehalten und sind auch garnicht tarifgebunden. Es sollte auch viel mehr Jobs geben, die tarifgebunden sind. Untariflich geregelte Jobs sind ein Graus für viele Arbeitsnehmer. Da kann er Arbeitsgeber machen was er will. Der Tariflohn garantiert ein arbeitsgerechtes Arbeiten.


    Wir brauchen endliche GROßE Veränderungen. Wo sind die endlich?

  • https://mobil.stern.de/wirtsch…cebook&utm_medium=posting


    Ich verstehe diese Gerichtsentscheidung nicht. Das Hartz IV ist das Existenzminimum, was ein Mensch zu leben hat. Sanktionen führen dazu, dass man weniger als das Minimum hätte. Das kann keiner wollen. Sanktionen ist ein Druckmittel, was den Betroffenen noch mehr unter Stress bringt.


    Alle Sanktionen zu verbieten wäre der richtige Schritt gewesen.

  • In diesem Fall wollte der Betroffene sich aber nicht einmal um Arbeit bemühen?

    In dem Artikel steht doch, dass er das Wirtschaftssystem von Deutschland ablehne und sich deshalb keine Arbeit suchen wollte, was wiederum einen Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht darstellt.


    Die Sanktionen zu verbieten, wäre hingegen ein großer Schritt hin zur dauerhaften Arbeitslosigkeit. Denn wenn man nichts zu befürchten hat, wenn man arbeitslos ist und sich keine neue Arbeit sucht, aber dennoch Geld vom Staat bekommt, warum sollte ich dann überhaupt noch etwas tun? (so sehe ich das zwar nicht, aber viele Menschen denken vermutlich so)

  • In diesem Fall wollte der Betroffene sich aber nicht einmal um Arbeit bemühen?

    In dem Artikel steht doch, dass er das Wirtschaftssystem von Deutschland ablehne und sich deshalb keine Arbeit suchen wollte, was wiederum einen Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht darstellt.


    Die Sanktionen zu verbieten, wäre hingegen ein großer Schritt hin zur dauerhaften Arbeitslosigkeit. Denn wenn man nichts zu befürchten hat, wenn man arbeitslos ist und sich keine neue Arbeit sucht, aber dennoch Geld vom Staat bekommt, warum sollte ich dann überhaupt noch etwas tun? (so sehe ich das zwar nicht, aber viele Menschen denken vermutlich so)

    Unabhängig von seinen Bedürfnissen und Interessen, es gibt auch Menschen, die garnicht arbeiten wollen. Das gehört zu einer Gesellschaft dazu und das müssen wir alle gemeinsam verkraften. Auch Hartz IV Empfänger gehören zum Teilhabegesetz. Aber eine Existenzgrundlage zu mindern, das ist menschenunwürdig.


    Die Sanktionen zu verbieten würde für die Leute weniger Stress bedeuten. Mit Stress erreicht man nichts. Als Hartz IV Empfänger ist man quasi dauernd mit Jobangeboten, Terminen beim Amt usw.. ausgesetzt. Dass es dann eine höhere Arbeitslosigkeit geben sollte ist dem Arbeitsmarkt selbst zu schulden. Viel zu viele Jobs auf dem Arbeitsmarkt sind auch viel zu unatttraktiv. Zu geringe Löhne, schlechte Arbeitszeiten usw.. wenn es nur gute Jobs gäbe, dann gibt es auch wenige Arbeitslose.

  • https://mobil.stern.de/wirtsch…cebook&utm_medium=posting


    Ich verstehe diese Gerichtsentscheidung nicht. Das Hartz IV ist das Existenzminimum, was ein Mensch zu leben hat. Sanktionen führen dazu, dass man weniger als das Minimum hätte. Das kann keiner wollen. Sanktionen ist ein Druckmittel, was den Betroffenen noch mehr unter Stress bringt.


    Alle Sanktionen zu verbieten wäre der richtige Schritt gewesen.

    Um Gottes Willen, wie Namine schon sagt würde es keine Sanktionen geben, dann wäre das der beste Weg hin zur Arbeitslosigkeit, was denkst du wie viele Leute sich dann nur noch denken „mir kann jetzt keiner mehr was“.

    Wer sich nicht um Arbeit bemüht, der muss halt mit Sanktionen rechnen.


    Ich frage mich auch was du immer vom Staat willst, dass nicht alles Tip ist kann ich ja verstehen, aber zur Wohlfahrt zu mutieren wäre schlimm.


    Was erwartest du noch, als Hartzer Kriegszeit schon vieles bezahlt und bekommst noch dein „Taschengeld“.

    (Ich habe mich selbst mal für kurze Zeit in der Situation befunden)


    Und nein, das müssen wir nicht alle gemeinsam verkraften schon gar nicht, wenn man kein Ansatz zeigt sein Hintern zu erheben, was hast du für Vorstellung?

    Bitte zeig nicht immer mit dem Finger auf andere und fass dir auch mal an die eigene Nase...

  • Dem Typ wurde wahrscheinlich alles entzogen, weil er die ganzen 'stressigen' Sachen eben nicht macht. Denn wenn du die immer fleißig machst und alles vorweist, kriegst du sicherlich keine Sanktion. Und wer absolut gar nichts tut, obwohl er könnte muss halt mit den Konsequenzen leben.

    Sonst wird sich immer drüber aufgeregt, dass die uns nur auf der Tasche liegen und auf einmal werden die, welche wirklich stinkfaul sind in Schutz genommen? Ich versteh die Welt nicht mehr xD

  • Und wie sollte so ein Staat funktionieren?

    Unsere Gesellschaft ist nicht dafür ausgelegt, eine solche Untätigkeit zu tolerieren, erst recht nicht, wenn der arbeitende Teil der Bevölkerung für die nicht Arbeitenden aufkommen soll. Da fragt sich doch jeder normale Mensch 'Wieso soll ich denn was tun, wenn ich auch ohne Arbeit Geld bekommen kann?' und wenn man es auf die Spitze treibt, würde hier bald kaum noch etwas funktionieren; außer für diejenigen, die nicht sehr hart arbeiten müssen und trotzdem eine Menge Geld verdienen.


    Im Übrigen kann es eben nicht nur' gute' Jobs geben. Was ist mit der Müllabfuhr? Den Kanalreinigungen? All den Jobs im öffentlichen und sozialen Dienst? Diese Arbeit verrichtet kaum jemand gerne, aber sie muss gemacht werden und diese Leute verdienen wirklich großen Respekt.

    Was du an Forderungen stellst, ist wirklich sehr Realitätsfern.

  • Doch, wir müssen es verkraften. Wir zahlen für viele Dinge, die uns keinen Mehrwert bringen. Arbeitsunfähige zum Beispiel müssen auch bezahlt werden. Hartz IV Empfänger können zumeist arbeiten gehen, aber es gibt keine Pflicht eine Beschäftigung nachzugehen. Das mit dem Sanktionen wäre das Gleiche wenn man einen kranken Menschen Sanktionen verdonnert, weil er sich nicht bemühen würde schneller gesund zu werden oder so. Sanktionen sind nichts Anderes als ein mieses Druckmittel und gehören abgeschafft. Wenn es gute Arbeitsgeber gibt, die auch gute Arbeit anbieten, dann bleibt die Arbeitslosenquote weiter gering. Aber bei den ganzen atypischen Jobs bei uns kann ich die Leute verstehen, die dann lieber garnicht arbeiten gehen. Als Zeitarbeiter wird man nur rumgeschickt, keine Beständigkeit, viel Stress, dazu bekommt man kaum Leistungen. Dazu die ganzen Minijobber. Nur weil unsere Arbeitssituation, ehrlich und offen gesagt, beschissen ist sollen es nicht die Hartz IV Empfänger dafür büßen müssen. Und wie gesagt Manche wollen garnicht arbeiten gehen, weil man auch so zufrieden sein könnte.


    Arbeiten zu gehen muss einen Unterschied machen. Wer mehr Geld haben will, geht arbeiten. Aber durch die immer schlechteren Arbeitsverhältnisse arbeiten viele für viel zu wenig Geld. Der Hartz IV Satz beträgt gerade mal etwas über 400 Euro. Das ist sehr wenig. Durch Sanktionen wäre es noch weniger. Ich habe hier das Gefühl, dass Manche echt wollen, dass solche Menschen garkein Geld bekommen und dann elend auf der Straße verrecken. Das hat dann nichts mehr mit Demokratie zu tun. In einer starken Demokratie steht man auch zu den Schwächeren, Faulen usw.. Jeder von uns ist nunmal anders gepolt. Ich finde es erdrückend wieviele Sanktionen für nötig halten, wenn der Hartz IV Satz schon das Existenzminimum ist. Beschäftige Euch mal mit dem Existenzminimum, bevor ihr hier weiterschreibt.


    https://www.juraforum.de/lexikon/existenzminimum


    https://bonexo.com/de-de/recht…osengeld/existenzminimum/


    Zitat von Siehe Artikel

    Wird das Existenzminimum vom Regelbedarf von Hartz 4 abgedeckt?

    Dass der Regelbedarf von Hartz 4 es abdeckt, darüber gibt es eine höchste richterliche Rechtssprechung.

    Das Bundessozialgericht als höchste Instanz im Zusammenhang mit Hartz 4 oder Sozialhilfe, hat das entschieden. Die Richter urteilten, dass die Hartz 4 Sätze verfassungskonform sind. Mit ihnen ist das finanzielle Minimum eines Menschen gewährleistet.

    Hartz 4 ist also das finanzielle Minimum. Mit Sanktionen wäre es sogar weniger als das Minimum.