Kinder, Ja oder Nein??

  • Zitat von Gucky


    Also bitte, mit dreissig hat man sein Verfallsdatum noch nicht überschritten. Ist das nicht eigentlich ein ganz gutes Alter, weil man da... naja etwas ruhiger wird undso? Abgesehen davon glaube ich, dass oft einfach nur Gründe dagegen gesucht werden, weil man in Wirklichkeit selbst garnicht gewillt ist Kinder zu bekommen. Wenn man diesen Wunsch WIRKLICH hat, dann ist auch die Höhe des Kidergeldes und die Verfügbarkeit der Kindergartenplätze egal. Und die Kinder immer so hinzustellen, als ob man durch sie verarmt usw. ist in unserem Land eigentlich auch eher unnötig.


    Du stellst dir das da leider ein bissel zu einfach vor. :/
    Wenn man Kinder plant und haben will, ist vielen Partnern eben auch eine gewisse Sicherheit seitens der Zukunft wichtig. Das Bezieht sich vor allem auf Wohnort und Arbeitsplatz. Und diese Sicherheit hast du im akademischen Bereich meist nur dann, wenn du habilitiert bist und einen Lehrstuhl an der Uni hast. Aber bis es soweit ist, bist du ende 30, Anfang 40. Vorher ist gerade im akademischen Bereich das Leben von Unsicherheit geprägt. Arbeitsverträge werden da nämlich nur befristet auf zwei bis drei Jahre, manche kriegen fünf Jahres Verträge. Mein Arbeitsvertrag ist sogar nur auf ein Jahr befristet, wobei ich das Glück habe, auf einer DFG-Stelle zu hocken und die Gelder für drei Jahre bewilligt wurden. Wenn du dann Glück hast, dann ist Geld vorhanden und du kannst verlängert werden, wenn nicht, dann haste Pech und darfst woanders hingehen, manchmal sogar in ein anderes Land (Auslandserfahrung ist, wenn man im akademischen Bereich weit kommen will mittlerweile sogar obligatorisch, zumindest in den Naturwissenschaften). Jobtechnisch ist man keineswegs abgesichert.
    Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass Universitäten stellenweise nicht sehr familienfreundlich sind. Viele in meiner Arbeitsgruppe, ich eingenommen, fangen gerne mal frühs um acht an und arbeiten bis acht Uhr abends. Hinzu kommt oftmals Wochenendarbeit, in der Promotion kommst du in der Woche auf 50 Stunden aufwärts, als Postdoc sind es dann gerne 60 Stunden Arbeitszeit in der Woche, bezahlt wird dann im Verhältnis zur Arbeitszeit und der Tatsache, dass man studiert wird mit einem Vergleichsweise niedrigen Lohn, ich kriege 1100 Euro netto, wofür ich 50 Stunden, manchmal auch 60 Stunden die Woche arbeiten muss. Das Problem ist nicht die Karrieregeilheit vieler Akademiker, sondern die schlechten Arbeitsbedingungen.


    Edit:

    Zitat von Drummer

    Nein ich konnte immer mit meinem Vater über das Thema reden und finde das auch gut so. Eltern sollten sich eben nicht nur auf die Schule verlassen, sondern selbst die Initiative ergreifen.
    Wie schon gesagt es gibt für jedes Alter passende Bücher zu dem Thema.


    Ja, DU konntest das vielleicht, aber das muss nicht für andere gelten. Gerade die Pubertät ist eine schwere Zeit für Kinder und Eltern, gerade weil die Kids erwachsen werden, dass aber oftmals schwer für die Eltern zu akzeptieren ist und die Teenagern sich dadurch unverstanden fühlen, existiert oftmals die Vertrauensbasis nicht, über so ein intimes Thema zu reden, gerade, wenn die Eltern selber nicht sonderlich offen gegenüber dem Thema Sex sind. Vertrauen ist nunmal eine Sache, die man nicht einklagen kann, oder was einfach so da ist, das muss man sich verdienen.

    Zitat von Drummer

    Ist aber ganz wichtig und traurig wenn Eltern das nicht übernehmen wollen. Es gibt viele kindgerechte Bücher die das übernehmen können und ich finde es wichtig sein Kind selbst aufzuklären, denn so kann es bei Fragen immer zu einem kommen.


    Problem ist dann eben, wenn die Kinder abblocken, weil es ihnen unangenehm ist, darüber zu reden. Zudem lernt man die Handhabe von Verhütungsmitteln nicht aus Büchern, es sei, wenn es darum geht, was man bei der Pille alles nicht machen darf.^^

    Zitat von Anemone

    Siehe oben, es ist nicht immer das Kondom Schuld. Selbst wenn, hat das nicht viel mit unglaublich zu tun. Falsche Handhabung mit dem Kondom tut's dabei auch - und das kriegt man jetzt auch nicht zwingend bei der Aufklärung in der Schule beigebracht. Und wenn Kind zum Elternteil sagt "Das ist ok, ich wurde schon in der Schule aufgeklärt", dann ist damit das Thema auch vom Tisch, grad wenn die Kinder dann abblocken was das Thema angeht.


    Irgendwo darf man aber die Verantwortung der Kids selber niemals vergessen. In meinen Augen müssen sich Eltern, Schule und man eben selber auch. Die Schule und die Eltern können dabei nur das Wissen vermitteln. Das richtige Überstreifen des Kondoms muss Man(n) eben selber am Corpus Delicti üben, das Mädel muss sich den Beipackzettel selber durchlesen und entsprechend darauf achten, genauso wie man dafür sorgen muss, dass man es eben nicht vergisst. Und wir reden ja bei Teenagern nicht von kleinen Kindern, wer die Schule besucht, der weiß, dass man durch Sex Kinder kriegen kann und wenn seitens der Schule nicht informiert wurde und es die Eltern nicht taten, der muss eben sich selber vorher informieren, gerade heutzutage ist das nicht schwer. Und gerade bei so einem Thema, wo man die Folgen 18 Jahre und mehr ausbaden darf, sollte man sich die Zeit schon nehmen, gerade, wenn man selber noch Jung ist.^^

  • Wenn man Kinder plant und haben will, ist vielen Partnern eben auch eine gewisse Sicherheit seitens der Zukunft wichtig. Das Bezieht sich vor allem auf Wohnort und Arbeitsplatz. Und diese Sicherheit hast du im akademischen Bereich meist nur dann, wenn du habilitiert bist und einen Lehrstuhl an der Uni hast. Aber bis es soweit ist, bist du ende 30, Anfang 40. Vorher ist gerade im akademischen Bereich das Leben von Unsicherheit geprägt. Arbeitsverträge werden da nämlich nur befristet auf zwei bis drei Jahre, manche kriegen fünf Jahres Verträge. Mein Arbeitsvertrag ist sogar nur auf ein Jahr befristet, wobei ich das Glück habe, auf einer DFG-Stelle zu hocken und die Gelder für drei Jahre bewilligt wurden. Wenn du dann Glück hast, dann ist Geld vorhanden und du kannst verlängert werden, wenn nicht, dann haste Pech und darfst woanders hingehen, manchmal sogar in ein anderes Land (Auslandserfahrung ist, wenn man im akademischen Bereich weit kommen will mittlerweile sogar obligatorisch, zumindest in den Naturwissenschaften). Jobtechnisch ist man keineswegs abgesichert.
    Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass Universitäten stellenweise nicht sehr familienfreundlich sind. Viele in meiner Arbeitsgruppe, ich eingenommen, fangen gerne mal frühs um acht an und arbeiten bis acht Uhr abends. Hinzu kommt oftmals Wochenendarbeit, in der Promotion kommst du in der Woche auf 50 Stunden aufwärts, als Postdoc sind es dann gerne 60 Stunden Arbeitszeit in der Woche, bezahlt wird dann im Verhältnis zur Arbeitszeit und der Tatsache, dass man studiert wird mit einem Vergleichsweise niedrigen Lohn, ich kriege 1100 Euro netto, wofür ich 50 Stunden, manchmal auch 60 Stunden die Woche arbeiten muss. Das Problem ist nicht die Karrieregeilheit vieler Akademiker, sondern die schlechten Arbeitsbedingungen.


    Bleibt für mich nur die Frage, was du mir letztendlich damit sagen willst. :D  
    Wenn du keine Zeit und Lust für Kinder hast, ists doch vollkommen ok, habe ich ja auch nicht... Wenn man welche möchte, muss man eben ein paar Kompromisse eingehen und dabei ist es auch vollkommen egal, wie kinderfreundlich ein Land ist. Letztendlich bedeuten auch Ganztageskindergärten, dass du weniger Zeit mit deinem Kind verbringst, als du dir möglicherweise lieb ist und es für eine enge Bindung gut wäre. Du kannst nicht beides, jedenfalls nicht im gleichen Maße, als wenn du dich auf ein konzentrierst.
    Und Sicherheiten... wo bzw. wann hast du denn heute im Berufsleben noch Sicherheiten? Als Beamter sicherlich, aber ansonsten wirds in vielen Fällen auch schon unsicher. Trotzdem, sowas gabs früher auch, also...

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


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  • Bleibt für mich nur die Frage, was du mir letztendlich damit sagen willst.


    Was ich dir sagen will ist, dass im akademischen Bereich eine Familienplanung nur schwer möglich ist, eben weil du stark von der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln und Drittmitteln verantwortlich bist. Da passiert es bei vielen unter Umständen, dass sie alle 2 Jahre den Wohnort wechseln müssen und damit meine ich keine Nachbarstadt. Ein Wissenschaftler ist was anderes als ein Elektriker. Wenn du in der Großstadt lebst und du als Elektriker arbeitslos wirst, musst du nicht zwangsläufig von Berlin nach München ziehen. Als Wissenschaftler muss man das unter Umständen schon. Du hast als Wissenschaftler eben stellenweise ein begrenztes Arbeitsplatzangebot. Und wenn du als Wissenschaftler alle paar Jahre deinen Wohnort wechseln musst, dann verstehst du sicherlich, dass so keine Familienplanung möglich ist, weil dann eben auch der Partner mitziehen muss und es ist auch net gut für die Kids, wenn sie alle paar Jahre an eine neue Schule kommen und so praktisch keine richtigen Freunde finden. Und was macht man, wenn der Partner nicht mitziehen kann/will? Und es ist ein Unterschied, ob du, wie es bei vielen nach der Ausbildung üblich einen unbefristeten Vertrag bekommst, wo man von Ausgehen kann, dass, wenn alles gut läuft, man die nächsten 10, 20 Jahre in der Gegend arbeitet, oder wenn du dir überlegen musst, dass nach zwei Jahren vlt. der nächste Umzug ansteht. Du hast ne Ausbildung gemacht, oder? Wie oft musstest du aus beruflichen Gründen umziehen, glaube kaum, dass du damit alle 2/3 Jahre rechnen musst. Ich weiß derzeit nicht mal, ob man mich das vierte Jahr meiner Promotion bezahlen kann.

    Wenn man welche möchte, muss man eben ein paar Kompromisse eingehen und dabei ist es auch vollkommen egal, wie kinderfreundlich ein Land ist.


    Was ist der Kompromiss, wenn du nach drei jahren Arbeit an der Uni Berlin von berlin nach München ziehen musst und Frau und Kind nicht mitkommen können, bzw. dies nicht schon wieder wollen?

  • Ja, DU konntest das vielleicht, aber das muss nicht für andere gelten. Gerade die Pubertät ist eine schwere Zeit für Kinder und Eltern, gerade weil die Kids erwachsen werden, dass aber oftmals schwer für die Eltern zu akzeptieren ist und die Teenagern sich dadurch unverstanden fühlen, existiert oftmals die Vertrauensbasis nicht, über so ein intimes Thema zu reden, gerade, wenn die Eltern selber nicht sonderlich offen gegenüber dem Thema Sex sind. Vertrauen ist nun mal eine Sache, die man nicht einklagen kann, oder was einfach so da ist, das muss man sich verdienen.


    Ja ich konnte es und meine Meinung ist einfach das du mit deinen Kindern darüber sprechen solltest und zwar schon vor der Pubertät. Und nicht jedes Kind ist den Eltern gegenüber abgeneigt. Vor allem wer auf die Idee kommt erst sein Kind mit 13 aufklären zu wollen, ist zu spät dran. Mädchen bekommen ihre Tage, Jungs ihren 1. Samenerguss, da sollte man einfach mit den Kindern dies zu einem Thema machen und sie nicht alleine da stehen lassen. Wer früh genug damit anfängt kann sein Kind schützen, auch vor sexuellen Übergriffen. Übriegns Kinder fangen früh an ihre Sexualität zu entdecken. Zum Beispiel durch Doktorspielchen. Auch fangen Kinder an zu fragen warum hat Mama einen dicken Bauch, sie fragen wo kommen die Kinder her? Oftmals fangen Mädchen schon früher als Jungs an sich zu verlieben und für das andere Geschlecht zu interessieren.
    Kinder fragen irgendwann warum geht denn der auf ein anders Klo als ich oder warum sieht der anders aus?
    Auch erklären Vernünftige Eltern ihren Kinder schon früh das sie laut und deutlich nein sagen sollen, wenn man sie da anfasst, wo sie es nicht wollen. Auch das sie sich wehren sollen wenn jemand sie mit nimmt.
    Das alles gehört zu der Sexualität dazu und Kinder lernen schon in Grundschule und Kindergarten woher die Babys kommen, natürlich nicht so ausführlich, aber es wird je nach Alter kindgerecht erklärt.


    Problem ist dann eben, wenn die Kinder abblocken, weil es ihnen unangenehm ist, darüber zu reden. Zudem lernt man die Handhabe von Verhütungsmitteln nicht aus Büchern, es sei, wenn es darum geht, was man bei der Pille alles nicht machen darf.^^


    Sorry aber nur weil Kindern das unangenehm ist, sollten sie nicht darauf verzichten mit dem Kind darüber zu sprechen. Es ist nicht die Schule die Kinder aufklärt, sondern Aufgabe der Eltern.
    Zu Sexualität gehört bei dir wohl nur das Verhüten. In Büchern wird das auch mit angesprochen, aber den Kindern je nach Alter eben auch erklärt wie ein Kind entsteht usw, einfach alles was so zu dem Thema dazu gehört.
    Ich möchte nicht das meine Tochter in der Schule aufgeklärt wird, das mache ich schon selbst.

  • Ich finde, dass man mit seinen Eltern darüber reden sollte, sofern man es kann.
    Ansonsten halt Aufklärung über die Schule.
    Meinetwegen kann die Schule auch anfangen und bei Fragen oder ähnlichem werden dann die Eltern befragt.
    Oder die Eltern klären das Kind im Groben auf, die Details werden dann in der Schule "durchgenommen".

    Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces.

  • Ja ich konnte es und meine Meinung ist einfach das du mit deinen Kindern darüber sprechen solltest und zwar schon vor der Pubertät. Und nicht jedes Kind ist den Eltern gegenüber abgeneigt. Vor allem wer auf die Idee kommt erst sein Kind mit 13 aufklären zu wollen, ist zu spät dran. Mädchen bekommen ihre Tage, Jungs ihren 1. Samenerguss, da sollte man einfach mit den Kindern dies zu einem Thema machen und sie nicht alleine da stehen lassen. Wer früh genug damit anfängt kann sein Kind schützen, auch vor sexuellen Übergriffen. Übriegns Kinder fangen früh an ihre Sexualität zu entdecken. Zum Beispiel durch Doktorspielchen. Auch fangen Kinder an zu fragen warum hat Mama einen dicken Bauch, sie fragen wo kommen die Kinder her? Oftmals fangen Mädchen schon früher als Jungs an sich zu verlieben und für das andere Geschlecht zu interessieren.
    Kinder fragen irgendwann warum geht denn der auf ein anders Klo als ich oder warum sieht der anders aus?
    Auch erklären Vernünftige Eltern ihren Kinder schon früh das sie laut und deutlich nein sagen sollen, wenn man sie da anfasst, wo sie es nicht wollen. Auch das sie sich wehren sollen wenn jemand sie mit nimmt.
    Das alles gehört zu der Sexualität dazu und Kinder lernen schon in Grundschule und Kindergarten woher die Babys kommen, natürlich nicht so ausführlich, aber es wird je nach Alter kindgerecht erklärt.


    Darum ging es nur nicht Drummer, es ging bei dem Gespräch vielmehr um Verhütung und da ist es sinnlos, seine Kinder mit 10 Jahren drüber aufzuklären, weil sie daraus nicht viel mitnehmen, weil sie sich in dem Alter schlichtweg noch gar nicht für Sex interessieren. Die Handhabung von Kondomen brauch ich den Teenagern erst dann erklären, wenn sie in der Lage sind, überhaupt die Handhabung im stillen Kämmerlein zu üben.

    Sorry aber nur weil Kindern das unangenehm ist, sollten sie nicht darauf verzichten mit dem Kind darüber zu sprechen. Es ist nicht die Schule die Kinder aufklärt, sondern Aufgabe der Eltern.


    Wenn ein Kind abblockt, dann bringen viele Gespräche über das Thema aber so gesehen einfach nichts. Wichtig ist, dass man da bereit ist das Wissen aufzunehmen und wenn einem das Thema mit seinen Eltern unangenehm ist, dann hilft es nichts, wenn man das Kind dazu zwingt, das wird mehr ne Tortur und das führt am Ende zu noch weniger vertrauen, weil man sich letztendlich wieder unverstanden fühlt. Klar, sollten Eltern versuchen ihre Kinder aufzuklären, aber man sollte sie nicht zum Gespräch zwingen. Wenn man merkt, dass es unangenehm ist und die Kids darüber nicht reden wollen, sollte man versuchen andere Mittel und Wege zu finden, dass die Teenager lernen wie es am Ende funktioniert. Ich war mit 12/13 auch nicht sonderlich begeistert, als meine Ellis krampfhaft versucht haben, darüber zu reden, ich wollte es damals nicht, habe demnach auch nicht sonderlich zugehört und nichts mitgenommen. Gelernt habe ich es ein Jahr später durch ein Projekt unserer Schule von einem Jungen Mann, der ehrenamtlich beim Gesundheitsamt gearbeitet hat. Und so ging es auch einem Großteil meiner Klassenkameraden. Die Eltern sollten es versuchen, aber wenn das Kind über das intime Thema nicht reden will, sollte man das zunächst auch akzeptieren, das fördert eben auch das Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende selber zu den Eltern kommt und fragt.

  • Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, wer mich aufgeklärt hat. Ich glaube es war das Internet. Kann aber auch sein, dass es meine Eltern waren, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals mit denen so ein Gespräch geführt zu haben. Hab es wohl verdrängt. Also die Schule war es aber auch nicht, weil unsere verklemmte Grundschullehrerin, hat das Thema nie dran gebracht. Und später in der 6. Klasse als es dann dran kam wusste ich es irgendwie schon. Wisst ihr wirklich alle wie ihr aufgeklärt wurdet?

  • Puh, aus der Frage am Anfang dieses Themas ist also eine Diskussion über Aufklärung geworden? Interessant.


    Für mich stand schon immer fest, dass ich KEINE Kinder haben möchte. Meine Klassenlehrerin hat mich deswegen schon blöd angeguckt, weil sie der Ansicht ist, Kinder wären die Erfüllung des Lebens.
    Nach jahrelangem Stress mit meiner kleinen Schwester habe ich die Nase voll von Kindern. Windeln wechseln ist nichts für mich :blerg: und das nächtliche Geschrei würde mich nur in den Wahnsinn treiben. Außerdem bietet unser ach so schöner Staat nicht gerade eine Kinderfreundliche Zukunft. Besser, ich habe einen sicheren Job und verdiene mein Geld, als dass ich mit 4 Kindern Arbeitslos bin, um es mal übertrieben auszudrücken. Kindergeld hin oder her.
    Mal davon abgesehen habe ich panische Angst vor Schwangerschaften. . . Und der richtige Mann dafür ist noch lange nicht in Sicht. :P

  • Was ich dir sagen will ist, dass im akademischen Bereich eine Familienplanung nur schwer möglich ist, eben weil du stark von der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln und Drittmitteln verantwortlich bist. Da passiert es bei vielen unter Umständen, dass sie alle 2 Jahre den Wohnort wechseln müssen und damit meine ich keine Nachbarstadt.
    Und wenn du als Wissenschaftler alle paar Jahre deinen Wohnort wechseln musst, dann verstehst du sicherlich, dass so keine Familienplanung möglich ist, weil dann eben auch der Partner mitziehen muss und es ist auch net gut für die Kids, wenn sie alle paar Jahre an eine neue Schule kommen und so praktisch keine richtigen Freunde finden. Und was macht man, wenn der Partner nicht mitziehen kann/will?


    Das sind halt trotzdem keine Gründe, die von vornherein gegen Kinder sprechen. Ohne mich besonders gut damit auszukennen denke ich auch, dass du etwas dramatisierst und nicht jeder gezwungen ist alle zwei Jahre den Wohnort zu wechseln. Abgesehen davon gibts das auch in genügend anderen Bereichen... Als erstes fällt mir da eine Laufbahn bei der Armee ein, weil ich das aus persönlicher Erfahrung von früher gut kenne. Das hat da aber auch niemanden davon abgehalten Kinder zu bekommen.
    Aber dann eben anders gefragt: wusstest du das nicht vorher und wenn ja, warum hast du dich trotzdem für eine solche Laufbahn entschieden? Und was würdest du dir wünschen, was besser gemacht werden sollte in der Hinsicht?



    Was ist der Kompromiss, wenn du nach drei jahren Arbeit an der Uni Berlin von berlin nach München ziehen musst und Frau und Kind nicht mitkommen können, bzw. dies nicht schon wieder wollen?


    Es ist letztendlich nur eine Frage der Gewohnheit und warum sollten sie nicht können? Frag mal z.B. eine Zirkusfamilie, wie das funktuoniert und warum es auch dort Kinder gibt. ;)

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Darum ging es nur nicht Drummer, es ging bei dem Gespräch vielmehr um Verhütung und da ist es sinnlos, seine Kinder mit 10 Jahren drüber aufzuklären, weil sie daraus nicht viel mitnehmen, weil sie sich in dem Alter schlichtweg noch gar nicht für Sex interessieren.


    Du solltest deine Kinder aber trotzdem wissen lassen was ein Kondom ist und es schadet ihnen nicht wenn sie mit 10 schon wissen wie verhütet wird, auch wenn sie kein Interesse an Sex haben, schadet ihnen das Wissen über das Thema nichts.


    Wenn ein Kind abblockt, dann bringen viele Gespräche über das Thema aber so gesehen einfach nichts. Wichtig ist, dass man da bereit ist das Wissen aufzunehmen und wenn einem das Thema mit seinen Eltern unangenehm ist, dann hilft es nichts, wenn man das Kind dazu zwingt, das wird mehr ne Tortur und das führt am Ende zu noch weniger vertrauen, weil man sich letztendlich wieder unverstanden fühlt. Klar, sollten Eltern versuchen ihre Kinder aufzuklären, aber man sollte sie nicht zum Gespräch zwingen. Wenn man merkt, dass es unangenehm ist und die Kids darüber nicht reden wollen, sollte man versuchen andere Mittel und Wege zu finden, dass die Teenager lernen wie es am Ende funktioniert. Ich war mit 12/13 auch nicht sonderlich begeistert, als meine Ellis krampfhaft versucht haben, darüber zu reden, ich wollte es damals nicht, habe demnach auch nicht sonderlich zugehört und nichts mitgenommen. Gelernt habe ich es ein Jahr später durch ein Projekt unserer Schule von einem Jungen Mann, der ehrenamtlich beim Gesundheitsamt gearbeitet hat. Und so ging es auch einem Großteil meiner Klassenkameraden. Die Eltern sollten es versuchen, aber wenn das Kind über das intime Thema nicht reden will, sollte man das zunächst auch akzeptieren, das fördert eben auch das Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende selber zu den Eltern kommt und fragt.


    Ich weiß ja nicht wie in deiner Familie damit umgegangen wird, aber du scheinst mich nicht zu verstehen. Sobald ein kleines Kind anfängt seine Eltern zu fragen wo es her kommt, wirst du dich mit dem Thema auseinander setzen müssen und dem Kind eben Dinge erklären. Das Kind wird nicht abblocken sondern zu hören.
    Es ist immer eine Sache der Erziehung ob ein Kind zu hört oder nicht. Stell Kinder doch nicht immer nur als desinteressiert und verbockt da. Es geht nicht darum das du dein Kind etwas aufzwingst, aber du kannst ihm sagen wenn du Fragen hast kannst du zu mir kommen und du kannst deinem Kind Bücher zu dem Thema schenken und bei Interesse kann es dann in ihnen nachlesen.
    Nicht jede Familie ist verschlossen und durchaus kann man mit den Eltern das Thematisieren. Sexualität sollte kein Tabuthema sein.


    12/13 ist zu spät. Ich bekam schon im Kindergartenalter genug mit auf dem Weg, auch durch entsprechende Bücher. Ich konnte mich also schon früh genug damit befassen und habe meine Mama auch gefragt ob es schön war, als ich in ihrem Bauch war. Mein Alter war damals 4 und dann begannen meine Eltern Altersgerecht darüber zu sprechen.
    Krampfhaft war gar nichts

  • So erstmal schon mal im Voraus.! Ich empfehle euch allen: BEKOMMT AUF JEDEN FALL KINDER!!


    Ich sage euch jetzt warum:


    Jeder Mensch hat so seine persönlichen Macken. Aber meine Mutter, mein Bruder, seine Freundin und ich haben letztens eine halbwegs große Entdeckung gemacht! Wir haben gemerkt, dass halt jeder Mensch seine Macken hat, jedoch sind es bei Menschen, die keine Kinder haben, meistens deutlich MEHR und sind auch deutlich AUSGEPRÄGTER!(wenn jemand wissen will warum, habe jetzt keine Lust es zu erklären, fragt einfach) Wenn ihr nicht als "komische" Menschen enden wollt, dann bekommt Kinder! Ich kann es euch nur raten..!


    Außerdem, können Kinder zwar auch anstrengend sein, jedoch sind sie das wunderbarste, was es gibt. Ich bin auch noch ein halbes Kind. Aber Kinder sind einfach die Unschuldigsten Menschen, die mit der Reinsten Seele und dem schönsten Lächeln, weil sie es immer ernst meinen. Kinder sind einfach wunderbar. Es ist einfach ansteckend, wie glücklich sie sind, auch wenn man bedenkt, dass sie so glücklich sind weil sie noch das schöne in der Welt sehen, und nicht wissen, was es für schreckliche Dinge überall gibt..
    Also ich... Wäre am liebsten für immer ahnungslos und ein Kind geblieben. Es ist eindeutig besser als das ganze schlechte zu sehen und Alt zu sein :3


    MfG Ich :)

  • Jeder Mensch hat so seine persönlichen Macken. Aber meine Mutter, mein Bruder, seine Freundin und ich haben letztens eine halbwegs große Entdeckung gemacht! Wir haben gemerkt, dass halt jeder Mensch seine Macken hat, jedoch sind es bei Menschen, die keine Kinder haben, meistens deutlich MEHR und sind auch deutlich AUSGEPRÄGTER!(wenn jemand wissen will warum, habe jetzt keine Lust es zu erklären, fragt einfach) Wenn ihr nicht als "komische" Menschen enden wollt, dann bekommt Kinder! Ich kann es euch nur raten..!

    Das ist das sinnloseste was ich in diesem Thema bisher gelesen habe. Es ist egal ob man Kinder hat oder nicht, dadurch ändert man sich wohl kaum. Und wieso soll man Kinder bekommen, wenn man Kinder nicht mag oder keinen Sex haben will, nur um nicht als "komischer" Mensch zu gelten? Soll für das "gute" Bild anderer von einem (Wobei es eh nicht auf darauf ankommt, wie viele Macken ein Mensch hat, sondern auf seine Persönlichkeit und seine Entscheidungen.) das eigene Kind möglicherweise leiden? Mit dieser Aussage hast du praktisch gesagt, dass jeder Mensch Kinder haben sollte, egal ob er sie liebt, sie hasst oder nicht mit ihnen klarkommt, nur um nicht als "komisch" zu gelten, was völliger Schwachsinn ist. Wenn man Macken hat hat man diese auch, wenn man ein Kind hat.


    Aber Kinder sind einfach die Unschuldigsten Menschen, die mit der Reinsten Seele und dem schönsten Lächeln, weil sie es immer ernst meinen. Kinder sind einfach wunderbar.

    Da habe ich andere Erfahrungen mit gemacht. Auf meiner Grundschule damals haben sich Erstklässler mit den übelsten Beleidigungen betitelt, haben sich teilweise mit sonst was geprügelt, einer hat versucht mir mit so einem Hulahubreif (nennt man das so?) die Luft abzuschnüren, die, die nicht in das Bild der anderen passten wurden gemobbt... Schreckliche Zeit... Was ich damit sagen will, ist, dass Kinder nicht immer so unschuldig sind wie du denkst. Und sie meinen ein Lächeln auch nicht immer ernst.


    weil sie noch das schöne in der Welt sehen, und nicht wissen, was es für schreckliche Dinge überall gibt..

    Also ich wusste damals schon, dass es auf der Welt überall schreckliche Dinge gibt. Was genau alles natürlich nicht, aber ich habe es sowohl in der Schule als auch im Elternhaus bemerkt und bemerke es immer noch. Nicht jedes Kind ist so unwissend.


    Also ich... Wäre am liebsten für immer ahnungslos und ein Kind geblieben. Es ist eindeutig besser als das ganze schlechte zu sehen und Alt zu sein :3

    Man könnte sich als Kind schlecht gegen irgendeinen Vergewaltiger der kleinen Kindern auflauert wehren. Nur so als Beispiel. Generell kann man sich als Kind nur sehr bedingt und dann auch nur sehr schwach wehren. Und dazu noch ahnungslos bleiben...

  • Zitat

    Aber Kinder sind einfach die Unschuldigsten Menschen, die mit der Reinsten Seele und dem schönsten Lächeln, weil sie es immer ernst meinen. Kinder sind einfach wunderbar.

    Zitat

    Da habe ich andere Erfahrungen mit gemacht. Auf meiner Grundschule damals haben sich Erstklässler mit den übelsten Beleidigungen betitelt, haben sich teilweise mit sonst was geprügelt, einer hat versucht mir mit so einem Hulahubreif (nennt man das so?) die Luft abzuschnüren, die, die nicht in das Bild der anderen passten wurden gemobbt... Schreckliche Zeit... Was ich damit sagen will, ist, dass Kinder nicht immer so unschuldig sind wie du denkst. Und sie meinen ein Lächeln auch nicht immer ernst.


    Ist sowas bei dir nicht normal? Würde dir sowas nicht jeder gerne antun?
    In dem Fall muss man sagen die Erstklässler haben eine Menge Ahnung.


    weil sie noch das schöne in der Welt sehen, und nicht wissen, was es für schreckliche Dinge überall gibt..

    Zitat

    Also ich wusste damals schon, dass es auf der Welt überall schreckliche Dinge gibt. Was genau alles natürlich nicht, aber ich habe es sowohl in der Schule als auch im Elternhaus bemerkt und bemerke es immer noch. Nicht jedes Kind ist so unwissend.


    Ich wusste sowas auch und? Es hat mich nicht gejuckt. Juckt mich heute immer noch wenig.


    Also ich... Wäre am liebsten für immer ahnungslos und ein Kind geblieben. Es ist eindeutig besser als das ganze schlechte zu sehen und Alt zu sein :3

    Zitat

    Man könnte sich als Kind schlecht gegen irgendeinen Vergewaltiger der kleinen Kindern auflauert wehren. Nur so als Beispiel. Generell kann man sich als Kind nur sehr bedingt und dann auch nur sehr schwach wehren. Und dazu noch ahnungslos bleiben...


    Du kannst dich auch als 14 Jähriger schlecht gegen 20 Azzlacks alleine wehren, vor allem wenn sie dann nochn Butterfly oder so auspacken :3


    Ich hätte später einmal gerne Kinder,
    um das Weiterleben der Spezies Mensch zu sichern
    und um meine 1337-Perfekten Gene weiterzugeben.
    Auch wenn ich Kinder im Alter von ich schreie nur rum
    total hasse und hässlich finde werde ich mir dies antun
    und zur Not wander ich für 3 Jahre nach Australien aus.
    Hab auch schon Namen gefunden, wenn es ein Mädchen wird
    wird es Faye heißen und wenn es ein Junge wird Olaf oder Paul.



    teilweise gelöscht ~Guckyteilweise wiederhergestellt ~Espere

  • Zitat von Dark Lucius

    Da habe ich andere Erfahrungen mit gemacht. Auf meiner Grundschule damals haben sich Erstklässler mit den übelsten Beleidigungen betitelt, haben sich teilweise mit sonst was geprügelt, einer hat versucht mir mit so einem Hulahubreif (nennt man das so?) die Luft abzuschnüren, die, die nicht in das Bild der anderen passten wurden gemobbt... Schreckliche Zeit... Was ich damit sagen will, ist, dass Kinder nicht immer so unschuldig sind wie du denkst. Und sie meinen ein Lächeln auch nicht immer ernst.


    Ja, viele haben in unserer eigenen Kindheit andere Kinder gekannt, die uns entweder nur auf die Nerven gegangen sind oder sogar von ihnen gemobbt wurden.
    Aber deswegen kannst du auch nicht verallgemeinern, denn meistens stimmt es, dass Erstklässiger einfach nur total herzig sind. Klar, die paar Zickigkeiten... das machen alle Kinder und wir waren ALLE keine Unschuldslämmer. Wir haben die einen mehr, die anderen weniger, alle rumgebockt und rumgezickt, wenn wir was haben wollten oder auf Hausaufgabe X keine Lust hatten, und wir haben alle mal andere geärgert, weil wir sie einfach nicht mochten und/oder auf iwas neidisch waren, wir haben alle irgendwelche unnetten Dinge schonmal gesagt, nur um anderen wehzutun und wir haben alle irgendwelche oberdummen Streiche gespielt oder Dinge getan, bei denen uns oder anderen sonstwas hätte passieren können ... Sorry, isso ^^"
    Ich will nicht sagen, dass das, was dir passiert ist, nicht schlimm war, aber das ist bei Weitem die Ausnahme. Das waren sehr gestörte Kinder. ôo



    Das was DeathPain schreibt, finde ich zwar auch seltsam, aber NATÜRLICH verändert man sich durch Kinder. Wenn man bis dato nicht gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen, lernen das die meisten glücklicherweise dann. Natürlich nicht alle, aber einige von ihnen verändern sich doch in der Hinsicht. Außerdem gibt es keine größere Leistung im Leben als ein Kind so großzuziehen, dass es glücklich wird und ein guter Mensch ist, die Bildung, die es braucht erhält, sowie auch gute Manieren hat. (Woran jeder auch seine Eigenverantwortung hat, aber man kann in diese Richtung zu lenken versuchen.)

  • Bevor ich mich wieder Dark Lucius widme, noch der Witz des Tage:

    Außerdem bietet unser ach so schöner Staat nicht gerade eine Kinderfreundliche Zukunft.




    Es ist egal ob man Kinder hat oder nicht, dadurch ändert man sich wohl kaum. Und wieso soll man Kinder bekommen, wenn man Kinder nicht mag oder keinen Sex haben will, nur um nicht als "komischer" Mensch zu gelten?

    Lucius, deine Einstellung ist aber nicht normal und an dem allgemeinen Unverständnis kannst du sehen, dass es wohl wirklich "komisch" ist. Wenn du keine Kinder willst - okay, aber dadurch wird deine Meinung nicht normal und man kann von niemandem verlangen, dass er das nachvollziehen kann. Mehr als Akzeptanz kann man für so individuelle Meinungen nicht verlangen.

    Da habe ich andere Erfahrungen mit gemacht. Auf meiner Grundschule damals haben sich Erstklässler mit den übelsten Beleidigungen betitelt, haben sich teilweise mit sonst was geprügelt, einer hat versucht mir mit so einem Hulahubreif (nennt man das so?) die Luft abzuschnüren, die, die nicht in das Bild der anderen passten wurden gemobbt... Schreckliche Zeit... Was ich damit sagen will, ist, dass Kinder nicht immer so unschuldig sind wie du denkst. Und sie meinen ein Lächeln auch nicht immer ernst.

    Aber Kinder sind unschuldiger als Erwachsene. Lieber beißen sie sich um einen Hula-Hoopreif als dass sie sich gegenseitig um bessere Positionen am Arbeitsplatz keifen, und sich gegenseitig Geld und Aufstiegmöglichkeiten abdrücken. Kinder sind unbestreitbar deutlich netter als Erwachsene, das ist eine klare Eigenschaft.

    Also ich wusste damals schon, dass es auf der Welt überall schreckliche Dinge gibt. Was genau alles natürlich nicht, aber ich habe es sowohl in der Schule als auch im Elternhaus bemerkt und bemerke es immer noch. Nicht jedes Kind ist so unwissend.

    Kannst du mal aufhören, persönliche Ansichten zu werten? Es würde dieser Diskussion wirklich mal guttun, etwas mehr Fakten in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Kind ist fröhlicher, weil es weniger von der schlechten Seite der Welt weiß. Ob klein Lucius jetzt drei erschreckende Dinge oder einhundert wusste, ist egal. Jetzt bist du jedenfalls aufgeklärter und hast mehr Ahnung von den schlechten Seiten.

    Man könnte sich als Kind schlecht gegen irgendeinen Vergewaltiger der kleinen Kindern auflauert wehren. Nur so als Beispiel. Generell kann man sich als Kind nur sehr bedingt und dann auch nur sehr schwach wehren. Und dazu noch ahnungslos bleiben...

    Oh Mann, das passiert, wenn man Kinder zu viel von der bösen Welt da draußen erzählt...
    Ein Hinter-dem-Baum-steh-Pädo ist eine Außnahme und somit kein Indiz dass Kinder ein schreckliches Leben haben. Ich weiß nicht, ob du in deinem Umfeld etwas in der Art miterlebt hast oder woher deine Pädomanie sonst kommen könnte, aber ich weiß schon aus anderen Diskussionen, dass du damit enifach übertreibst, es ist allein schon beunruhigend, wie du von dem Wunsch, ewig Kind zu sein, auf Vergewaltiger kommst. :/


    @Espere: lol, Olaf :D

  • Come on, die meisten Jugendlichen sagen, dass sie keine Kinder wollen *auf mich früher zeig* Aber heey, die meisten wollen sie dann doch lol Das kann natürlich auch später noch vorkommen, aber meist aus beruflichen Gründen, bei denen man weiß, dass Kinder zu kurz kämen und ihnen das nicht antun wollen würde. Deswegen habe ich noch keinen Plan, wie die Zukunft für mich aussehen wird. Solche Leute habe ich aber schon sagen hören, dass sie es bereut haben.


    Keine Kinder ist die eine Sache, kein Sex die Andere. Aber das geht uns alle nix an, daher ... *schulterzuck* Genauso wie es niemanden etwas angeht, ob jemand hetero- oder homosexuell ist.

  • Galahad: Du hast mich wirklich kein bisschen verstanden. Wenn man zB. kein Kind haben will sollte man auch keines bekommen, nur um nicht als komischer Mensch zu gelten. Was ist daran nicht zu verstehen? Und ich habe nie gesagt, dass meine Meinung dadurch "normal" werden würde (Für mich ist sie nämlich normal.). ôo


    Das bezweifle ich ehrlich gesagt.


    Wage es nicht, so mit mir zu reden. Dieses "Klein lucius" kannst du auch lassen, denn es ist einfach nur abwertend.
    Ich finde es normal, persönliche Ansichten zu werten.


    Du scheinst das Wort "BEISPIEL" nicht zu verstehen.



    teilweise gelöscht, weil der Bezug gelöscht wurde ~Gucky

  • Es gibt ja auch Leute, die -aus welchen Gründen auch immer- keine Kinder bekommen können. Glaubst du, die schmollen deshalb für den Rest ihres Lebens und wünschen sich doch noch irgendwie ein Kind?


    Das tun viele die ungewollt Kinderlos geblieben sind im Alter... nichte ohne Grund geben Paare die nicht schwanger werden können unsummen (!) am Geld aus um doch noch Kinder zu bekommen(Da Krankenkassen das ganze nur Anteilig bezahlen), viele gehen dafür sogar extra ins Ausland, wenn die Bedingungen da besser sind.
    Ich habe im direkten Freundeskreis in zwei Fällen mitbekommen was für ein Aufwand (Zeitlich, nervlich und nicht zuletzt finanziell) Paare betreiben um doch noch ein Kind zu bekommen.


    Ich habe übrigens vorallen durch meine arbeit im Altenheim mitbekommen wie viele ältere Leute es bereuen, wenn sie keine Kinder bekommen haben. Vor allen wenn sie geistig fit genug sind um die teilweise regelmäßigen Besuche der Kinder von anderen Bewohnern miterleben, während sie selbst nie besuch bekommen (in der Regel weil Freunde und Verwandte eben nicht mehr leben).
    Das war schon immer traurig mit anzusehen.

  • Es gibt ja auch Leute, die -aus welchen Gründen auch immer- keine Kinder bekommen können. Glaubst du, die schmollen deshalb für den Rest ihres Lebens und wünschen sich doch noch irgendwie ein Kind?
    Kinder zu haben ist bestimmt was total tolles, aber es geht auch genau so gut ohne, denke ich.


    Es würde für diese Leute immer noch die Möglichkeit einer Adoption geben, zumindest wäre es eine alternative. Man kann dieses Kind sogar als sein eigenes ansehen, auch wenn es biologisch gesehen nicht so ist, aber umso wichtige ist das Band, was zwischen den Eltern und dem Kind dabei entsteht.