Wettbewerb Nr.12: Best of all Generations - Reise

  • Herzlich willkommen im Votetopic zum 12. Wettbewerb in der Saison '11.
    (Information Wettbewerb Nr. 12: Best of all Generations - Reise)
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.


    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen zwei Texten auf! Außerdem solltet ihr zu jedem Text eine Begründung schreiben die mindestens zwei bis drei Zeilen lang sein sollte! Für das Voten bekommt ihr nun zwei Punkte statt einen.


    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 06.08.2011 um 23:59 Uhr.



    Da wir 5 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 5 Punkte zu verteilen!



    _____________________




  • Und hier die Texte 3-5.





    Viel Spaß beim Lesen & Voten!

  • Download-Post



    Leider gibt es diesmal nur 5 Abgaben, dennoch gibt es wieder die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Wie immer wurde die PDF-Datei von Cyndaquil und das ePub von Riako erstellt. Für Fragen und Verbesserungsvorschläge wende dich bitte direkt an die jeweiligen Urheber.



    Bei so wenigen Abgaben, kann man doch mindestens so viele Votes erwarten, wie beim FF-Spezial #2, oder? :3


    Wir wünschen allen viel Spaß beim Voten und den Teilnehmern viel Glück ^_~

  • Dann mach ich doch Mal den Anfang


    Der Felsenfest Retter


    Innovative Idee, dass eine Gruppe von Pokemon einen gesuchten Fiesling jagt.
    schöne Aufteilung durch die Absätze vor allem ab dem 3. Absatz: erst das Verschwinden von Paras, dann die Reaktion der anderen, dann wieder Paras und dann das erneute Zusammentreffen.


    Schade allerdings, dass du die Erzählzeiten nicht eingehalten hast. Den größten Teil deiner Geschichte beschreibst du in der Gegenwart, springst dann aber manchmal an unpassenden Stellen in die Vergangenheit zurück.
    Die übliche Erzählzeit wäre ohnehin die Vergangenheit.
    Leider machst du auch noch viel Rechtschreib- und Grammatikfehler
    Dass müsste nicht sein, wenn man sich seinen Text vor der Abgabe noch einmal durchlesen würde.
    Sie dir doch beispielsweise nochmal das hier an: "Zirpurtze und Paras machen alle darauf aufmerksam, dass sie noch ein Auftrag erledigen müssen. „OKEY, DANN MAL LOS“, schrien alle zusammen und gingen zur Gilde um sich einen Auftrag auszugucken."
    Den ersten Satz, der vor dem zweiten spielt, schreibst du in der Gegenwart, den zweiten dann in der Vergangenheit. Warum?
    In chatrooms ist es üblich geschrienes in GROßBUCHSTABEN zu schreiben. Durch die Erläuterung "schrien sie" wird das aber überflüssig und sieht in einer ordentlichen Geschichte auch nicht gut aus.
    Zu guter letzt noch der Hinweis: “auszugucken” ist kein Wort. Richtig müsste es z.B. heißen “auszusuchen” oder “nach einem Auftrag zu gucken” oder so ähnlich.




    Breaking dawn - die Reise beginnt


    Leider nicht sehr ausführlich beschrieben
    Die Reise kommt ganz schön kurz
    ansonsten gut gelungen



    Fern aller Grenzen


    Eine wirklich unglaublich gute Geschichte.
    Schon der Aufbau, die Gegensätze, die Anonymität am Anfang, die nach und nach weicht und dem Leser nur langsam ihre Geheimnisse enthüllt. Der Hauch einer Liebesgeschichte, ohne dabei zu schnulzig zu werden und die Dramatik der Situation.
    Einfach gelungen.
    Allerdings kann ich trotzdem nicht all zu viele Punkte vergeben, denn so leid es mir tut, doch ein Lehrer würde sagen: "Thema verfehlt" und vielleicht sogar Note 6 erteilen.
    Auch wenn du im Grunde genommen die Aufgabe erfüllst in dem du 5 der 10 genannten Pokemon erwähnst und sie auch eindeutig auf einer Reise sind, habe ich dennoch das Gefühl du schummelst dich damit an den Vorgaben vorbei.
    Nicht nur dass die Pokemon nicht die Hauptrolle spielen, das wäre für mich kein Problem, doch sie werden auch kaum erwähnt, kommen so gut wie nicht vor.
    In meinen Augen erfüllt das einfach nicht die Kriterien dieses Wettbewerbs, daher Punktabzug von meiner Seite.
    Dennoch finde ich die Story so gut, dass ich sie insgesamt positiv bewerte und für die beeindruckende Leistung auf genau 1500 Worte zu kommen vielleicht sogar noch einen Extrapunkt springen lasse ;-)



    Eine Käfer-WG auf Reisen


    Also gut, nun zu dir: Deine Geschichte ist echt putzig. 5 kleine Pflanzenpokemon die eine Zugreise zu einem Urlaubsort unternehmen und auf dem Weg dorthin ein großes Abenteuer erleben während ein Hauch von Liebe in der Luft liegt. Echt goldig. Auch den Zusammenhalt unter den Passagieren finde ich super. Allerdings gibt es da eine kleine Ungereimtheit die ich nicht ganz verstehe:
    “...geriet er aus den Bahngleisen und schleifte geradwegs auf einen breiten Fluss zu!”
    Wenn der Zug doch auf einen Fluss zu rutscht, wie kommen diese Knallköpfe dann darauf genau dann erst mal klären zu müssen wer hier der Chef ist? Etwas unlogisch für mich. Rutscht der Zug denn so langsam?
    Denn alle schaffen es unbeschadet raus und heben den Zug dann einfach wieder ins Gleis. Er fällt also doch nicht in den Fluss? Hält er denn vorher von allein an? Prallt er vielleicht gegen ein Hindernis dass ihn aufhält? Oder halten die Pokemon ihn irgendwie auf?
    Das hätte vielleicht noch erwähnt werden müssen wie der Zug zum Stehen kommt.


    Außerdem ist mir aufgefallen, dass du ganz schön viele Doppelpunkte hintereinander setzt auch ohne wörtliche Rede und noch viel mehr Ausrufezeichen.
    Doppelpunkte: 13 (Davon alleine 3 in einem Satz)
    Ausrufezeichen: 54!



    Seelenlicht


    Aus meiner Sicht die beste Geschichte in diesem Wettbewerb und daher auch klarer Sieger meiner Wertung.


    Inhalt:
    Zunächst einmal ein Punkt, den ich bei "Fern aller Grenzen" kritisiert hatte: So hätte ich mir das optimalerweise vorgestellt, die 5 gewählten Pokemon kommen eindeutig vor, werden ausführlich beschrieben und machen die Reise auch tatsächlich selbst, sind nicht nur in ihren Pokebällen dabei.
    Besonders an dieser Geschichte gefällt mir, dass sie sich von "der üblichen Pokemonreisegeschichte" abhebt. Damit meine ich, dass nicht einfach 5 Pokemon mit ihrem Trainer durch das Land ziehen, auf dem Weg alle Orden einzusammeln.
    (Wobei keiner in diesem Wettbewerb eine solche Geschichte abgeliefert hat)
    Das es um eine Seereise geht und auch noch das ungewöhnliche Transportmittel - Relaxo - geben der Handlung etwas einzigartiges.
    Der Umstand, dass die 5 die letzte Hoffnung für ihr Inselvolk sind gibt der Handlung die nötige Dramatik.
    Den Einbau einer gewissen Mystik (Zauberwasser, Bannkreis, Simsala der Dorfälteste,...) unterscheidet die Geschichte noch stärker von anderen.
    Dass die gesamte Handlung örtlich relativ begrenzt ist, auf einen kleinen Abschnitt des Meeres erinnert mich ein wenig an den Film Open Water, der ja ebenfalls fast nur an einer Stelle im Ozean spielt und dennoch nichts von seiner Spannung einbüßt.
    Durch die Einfachheit der Situation eröffnet sich für den Autor die Möglichkeit mehr auf Emotionen einzugehen und Situationen näher zu beschreiben.
    Einziges kleines Manko ist das brutale Ende. Ich persönlich finde es sehr erfrischend, wenn nicht jede Geschichte immer ein happy end hat. Aber ich bin auch 21.
    Dass Ariados "in zwei Hälften zerteilt" finde ich für ein Forum in dem hauptsächlich Kinder verkehren etwas zu blutig. Glücklicherweise wurde aber an dieser Stelle auf weitere Details verzichtet.
    (Nur um das klar zu stellen: Ich finde das Ende gut gelungen, nur nicht jugendfrei)


    Form und Sprache:
    Eigentlich finde ich ja, dass komplette Absätze mit freier Zeile dazwischen einen Text besser Strukturieren und das lesen erleichtern, vor allem im Internet wo das ablesen von einem Bildschirm das Augen noch mehr anstrengt und die Seite niemals endet.
    Allerdings finde ich in diesem Fall die Unterteilung ausreichend, da die Situation bzw. der Ort und die Zeit sich nicht so stark verändern, dass ein weiterer Absatz gerechtfertigt wäre.
    (Außerdem setzte ich selbst auch immer viel zu viele Absätze^^)
    Was die Sprache angeht kann ich nur sagen, dass sehr abwechslungsreich formuliert wurde, wodurch keine Monotonie auftritt.
    Beschreibende Adjektive und Metaphern wird die Stimmung perfekt untermalt.



    Meine Wertung:
    1. Platz - Seelenlichter 3 Punkte
    2. Platz - Fern aller Grenzen 2 Punkte

  • Huhu C:


    Der Felsenfeste Retter:
    Gleich wurde mit einer typisch Mystery Dungeon-Art begonnen - mag ja nur Gutes heißen, oder? ;)
    Positiv fällt mir auf, dass die Geschichte scheinbar von Anfang bis Ende gut durchdacht ist. Eine Storyline ist von Anfang an zu erkennen, und doch hat es viele Wendungen. In jedem Absatz erfährt man etwas "Neues", was man nicht vorhersehen konnte.
    Negativ dagegen fallen Rechtschreibung, Zeichensetzung und das Tempus auf. So wird andauernd von Präsens ins Präteritum und wieder zurück gewechselt.
    Auch scheint mir das Ende, wo es eigentlich um alles geht, viel zu kurz geraten. Da fehlt der spannende Knackpunkt, den dieses Ende einfach brauchte. Denn diese Szene ist ja eben der Wendepunkt in Kieslings Leben und der muss besonders ausführlich sein - die längeren Absätze davor waren ja eher Hinführung zum Thema.
    Alles in allem etwas mehr eine "Kindergeschichte", als für einen Wettbewerb solcher Art gedacht... soll aber nichts Schlechtes heißen! (:


    Dreaking Dawn - Die Reise beginnt:
    (Kenn ich "Breaking Dawn" irgendwo her? Kommt mir bekannt vor... anyway.)
    Ein sehr mühsam zu lesender Text, da nur eine einzige wörtliche Rede vorkommt und das ist "Ariados". Uff, nur Beschreibung und blanker Text... da fehlte in meinen Augen irgendwie die Lust und der Spaß am Lesen |:
    Ohne die wörtlichen Reden kommt auch nicht ganz die Spannung auf, die eigentlich erzeugt werden sollte. Außerdem wurden die Pokémon nicht besonders herausragend eingebracht... mit ihren speziellen Fähigkeiten und so.
    Alles in allem ist der Text ganz "okay", aber wie gesagt, das mit den wörtlichen Reden macht alles etwas kaputt. Zerstört die Atmospähre und so.


    Fern aller Grenzen:
    (Wieder so ein Text mit wenig wörtlicher Rede... uff .__:')
    Warum besteht hier der Text zu 90 % aus dem Wanderer und Lucian, umfasst die Pokémon eigentlich gar nicht?
    In meinen Augen deutliche Themaverfehlung ôo
    Aber na ja, die Story war interessant und so, aber da die Hauptpersonen nun mal die beiden Personen sind und auch die Storyline auf ihren Charakteren basiert... sorry, fehlen mir die Worte, lol.


    Eine Käfer-WG auf Reisen:
    xD
    Eine sehr amüsante Geschichte, wie ich finde.
    Sehr süß und kindliche dargestellt - gefällt mir persönlich sehr gut ^^
    Aber warum wurden denn ´´ statt " verwendet? D: das sieht komisch aus.
    Außerdem sind manche Wörtlichen Reden einfach in einem seltsamen und sehr einfachen Comic-Stil gehalten. "Waaaserfaaaaaaaaal!" oder "Aufhööööööööören!". Das lang ziehen muss nicht an jeder Stelle sein, das passt hier nicht :>
    Gefällt mir aber, dass das ganze von Anfang an wieder durchstrukturiert ist und die Handlung ParasXKussilla nicht die einzige Handlung ist, sondern es sich auch um das Gespräch mit Paras Freunden und den Poké-Park handelt.
    Cool c:
    Alles in allem aber recht einfach gehalten und nicht unbedingt "Wettbewerbsgeeignet"... :c Mir persönlich gefällt sie aber vom Inhalt sehr gut.


    Seelenlicht:
    Eine sehr Fantasy-reiche Geschichte. Viele gute Objekte wurden eingebracht, die dem Handlungsstrang ein gewisses Niveau schon einmal zusprechen - unterstrichen von den Beschreibungen des Autors oder der Autorin.
    Wirklich ein "einzigartiger" Text und die Pokémon wurden sehr kreativ eingebracht ;)  
    Gelungen!
    (Und wtf, wieso darf dieser Text italic verwenden?! êe)



    Bei der Punktevergabe fällt es mir nun aber etwas schwieriger s:
    Bei den anderen Wettbewerb lag es immer daran, dass es so viele gute Texte und so wenig Punkte gab - diesmal so viel "mittelmäßige" Texte und "so viele" Punkte.


    Eine Käfer-WG auf Reisen: 2 Punkte (komm, die fand ich so süß c: )
    Seelenlicht: 3 Punkte (Besitzt ein sehr hohes und interessantes Niveau.)


    Joa, wieso ich den anderen keine Punkte gegeben hab... steht oben, lol. o:


    Riako Piccolente

  • Hallo,


    ich meinte ja schon letztens, dass es mal witzig wäre, nur fünf Abgaben zu haben - nach der Punkteformel könnte da in einem Vote jeder Text exakt einen Punkt bekommen - wird bei meinem aber nicht geschehen.


    Riako : Du solltest bei den epubs einmal das Inhaltsverzeichnis überprüfen. "Erstellt von Riako" sollte kein Kapitel sein, einige Geschichten werden einfach als Unterkapitel anderer Geschichten angegeben und dass Du Dich als Hauptautor daraufgeprägt hast, könnte den Leuten übel aufstoßen, die die eigentlichen Autoren der Geschichten sind...


    Zu den Geschichten:







    Punkteverteilung:


    Fern aller Grenzen 2
    Seelenlicht 3


    Grüße,


    TCC

  • Sodalla, ausnahmsweise kommt meine Abstimmung diesmal sogar schon vor dem Ende der Abstimmungsphase ^^


    Der Felsenfeste Retter Eine grundsätzlich ganze nette Grundidee - die aber leider durch den Titel schon komplett verraten wird. Allerspätestens nach dem ersten Absatz weiß man schon ganz genau wie die Geschichte enden wird, was schade ist, da dadurch keine rechte Spannung mehr aufkommen kann.
    Darüber hinaus weist der Text leider auch sehr viele Fehler auf - neben dem willkürlichen Hin- und Herwechseln zwischen zwei verschiedenen Erzählzeiten, stören mich dabei vor allem die zahlreichen kleineren Fehler, die sich durch ein gründliches Korrekturlesen am Schluss eigentlich recht einfach hätten beseitigen lassen sollen (eine genauere Auflistung der einzelnen Fehler spare ich mir jetzt mal, da das ja schon blackrose13 und TCCPhreak schon ausführlich getan haben).
    Ein großes Problem ist dann, dass der Schluss - obgleich absehbar - doch auch irgendwie wie aus heiterem Himmel kommt. Denn es belibt völlig unerklärt, warum Kiesling plötzlich so mutig reagiert - bisher war das ja wohl keines seiner hervorstechenden Charaktermerkmale:

    Zitat

    aber dafür hast du andere Stärken. vielleicht ist es dir noch nicht vergönnt gewesen, diese zu entdecken,

    Wieso entdeckt er sie nun auf einmal gerade in dieser Situation? Gerade das - die Hinführung zu dieser Auflösung, dem Entdecken der verborgenen Stärke von Kiesling - sollte eigentlich der Hauptbestandteil der ganzen restlichen Geschichte sein, der Teil zwischen der Erkenntnis, dass Kiesling scheinbar gar keine Stärken hat und der Schlusspointe, müsste gerade hierfür genutzt werden eine Brüce zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen zu schlagen.
    Eine (aber sicher nicht die einzige) Möglichkeit hierfür wäre es im Verlauf der Reise mehr auf Kieslings inneren Konflikt einzugehen, seine Gedanken und Gefühle: Was geht in dem armen Kerl vor, der offenbar denkt, dass er eigentlich völlig nutzlos ist? Vielleicht verfestigt sich dieser Glaube ja immer mehr: Er sieht seine Freunde, die alle ihre besonderen Stärken haben, die schneller sind als er und stärker und intelligenter und alle schon besonderes geleistet haben. Er vergleicht diese mit seinem eigenen Leben, stellt fest dass bisher gar nichts geleistet hat und dass er im Grunde nur ein Klotz an den Füßen seiner Freunde ist, die nur ständig auf ihn warten müssen. Und gerade in dem Moment, an dem für ihn das alles feststeht, sieht er wie Paras in Lebensgefahr schwebt und ihm scheinbar niemand helfen kann, da denkt er sich (etwas salopp formuliert): "Hey, was soll's - wenn schon jemand dran glauben muss, dann sollte das doch wenigstens derjenige sein, der sowieso zu nichts zu gebrauchen ist: Ich!" Und er schmeißt sich zwischen Paras und Nidorino...
    Nur mal als ein Beispiel für eine mögliche Herleitung zu dieser einen zentralen Stellen - eine Herleitung, die diese "vernünftig" erklären würde und zugleich den notwendigen Kontrast zur Pointe aufbaut (dass er nun eben noch nützlich ist), um diese interessant und überraschend zu machen (eine etwas andere Überschrift wäre dazu allerdings natürlich auch noch notwendig).



    Breaking Dawn - die Reise beginnt Eine Kurzgeschichte, die mit "... beginnt" überschrieben ist - das ist für gewöhnlich kein gutes Zeichen. Denn soetwas ist in der Regel die Überschrift eines ersten Kapitels einer deutlich längeren Geschichte oder aber die Überschrift einer vermeintlichen Kurzgeschichte, die aber eben gar keine in sich abgeschlossene Geschichte, sondern tatsächlich den Beginn einer längeren großen Geschichte darstellt. Der erste Absatz, mit einem sich pathetisch an den Leser wendenden Erzähler verstärkt diesen Eindruck noch, der "Schluss" der Geschichte bestätigt ihn dann leider auch.
    Einmal abgesehen davon ist es aber durchaus eine nette Geschichte, mit sympatischen Charakteren. Teilweise hat die Geschichte auch etwas "comichaftes" (das Aufwecken von Relaxo, der Sturz über den gefährlichen Abgrund, der dann doch nicht so schlimm ist, ...), was ja aber eigentlich auch ganz gut zu Pokémon passt.
    Ein paar Probleme habe ich allerdings mit der Schilderung der Rettungsaktion:

    Zitat

    Wie geplant ließ Das Riesenpokémon Blanas herunter. Obwohl er noch immer nicht ganz bis zu Folikon heranreichte, konnte Blanas doch wenigstens in den Wipfel des Baumes springen und so zu dem Notleidenden vordringen.[...] Erleichtert erklomm Blanas mit Folikon auf seinem Rücken den Baum, doch von hier unten konnte er den Korb nicht mehr erreichen. Er wollte hinaufspringen, doch es gelang ihm nicht.

    Dieses Problem ist doch irgendwie so absehbar, dass es schon sehr verweunderlich ist, dass Blanas ihm nicht wenigstens einen kurzen Gedanken widmet, bevor er einfach so auf den Baum hinunter springt. Sicher, Menschen Pokémon handeln nicht immer vollkommen rational, aber wenn jemand so entgegen jeder Vernunft handelt, dann sollte man das in einer Geschichte mMn zumindest irgendwie begründen.

    Zitat

    Sofort eilte Ariados zu Rettung die Klippe hinunter,

    Wieso eigentlich - zu Beginn hieß es doch, dass Ariados trotz seiner Kletterkünste nicht helfen kann, da er keine Finger hat (gute Beobachtung, übrigens!). Wozu geht er dann jetzt doch hinunter? Nur um den gemeinsamen Absturz zu verursachen?

    Zitat

    doch durch den plötzlichen Ruck, verlor auch Relaxo, die sich ohnehin schon viel zu weit vorgelehnt hatte, das Gleichgewicht und rutschte ab. Dabei riss sie nicht nur Pantimimi mit sich, sondern auch die anderen drei mit samt dem Baum.[...] Die beiden kleinsten aus der Gruppe waren sogar butterweich auf Relaxos Riesenwampe gelandet.

    Wenn Relaxo die anderen im Fallen mitreist, müssten die anderen dann nicht unter, also vor Relaxo hinunterfallen? Dann können sie aber natürlich schlecht am Boden auf Relaxo landen...
    Was mich dann noch etwas irritiert hat, war der letzte Absatz, der - soweit ich das sehe - irgendwie völlig losgelöst von der restlichen Geschichte dort steht und im Grunde schon wieder eine andere, eigene Geschichte erzählt. Oder natürlich so wie der Anfang der ersten Episode einer längeren Geschichte, deren Prolog man gerade gelesen hat...



    Fern aller Grenzen: Was es genau bedeutet, wenn etwas fern aller Grenzen ist, ist mir zwar immer noch nicht ganz klar, immerhin aber schafft es die Geschichte schon mal sich etwas zu entfernen, von den allerersten und einfachsten Gedanken, die man bei einer derartigen Aufgabenstellung vielleicht hat, und setzt sich dadurch schon einmal wohltuend von vielen anderen "typischen" Pokémon-Kurzgeschichten ab.
    Angenehm finde ich auch den Schreibstil, insbesondere die vielen und detaillierten Beschreibungen - auch wenn diese manchmal etwas über das Ziel hinausschießen:

    Zitat

    ein scharfer Wind zerfetzte dem einsamen Wanderer das Fleisch.

    Ab hier kann ich mir den Kerl irgendwie nur noch als wandelnden Zombie vorstellen ^^
    Etwas sehr kurz kommen dagegen leider die vorgegebenen Pokémon: Im Grunde spielen diese (mit Ausnahme von Pantimini vielleicht) überhaupt keine Rolle und sind vor allem völlig austauschbar (sprich es bleibt für die Geschichte ohne jede Bedeutung, dass es ausgerechnet diese, und nicht irgendwelche anderen Pokémon sind). Damit sind die Minimalanforderungen der Aufgabenstellung zwar vielleicht erfüllt, besondere Kreativitätspunkte für den Umgang mit dieser gibt es dafür aber nicht unbedingt.
    Sehr gut gefällt mir dagegen ganz allgemein noch die grundsätzliche Idee eine aus den Editionen bekannte Szene anders und vor allem viel stärker ausgeschmückt nach zu erzählen. So etwas verleiht derartigen Geschichte immer einen besonderen Reiz beim Lesen.



    Eine Käfer WG auf Reise: Der Titel passt im Grunde sehr gut zu der Geschichte - ein wenig zu gut vielleicht sogar. Denn im Prinzip ist dieser Titel auch gleichzeitig eine vollständige Inhaltszusammenfassung der Geschichte: Eine Käfer-WG macht eine Reise - Punkt. Viel mehr passiert, wenn man ehrlich ist, eigentlich auch nicht mehr.
    Sicher, es gibt da die eigentlich durchaus interessante "Rahmenhandlung" mit Paras' Liebeskummer, die im Grunde durchaus auch das Potential für einen richtigen Roten Faden hätte - nur leider geht dieser Handlungsstrang im Mittelteil vollkommen verloren und tauch so erst ganz kurz vor dem Schluss auf, um mit einer urplötzlich vom Himmelfallenden "Lösung" abgeschlossen zu werden. Dabei wäre das doch viel interessanter, wenn diese Lösung irgendwie durch die vorangegangene Handlung "vorbereitet" worden wäre - indem sich also etwa im Verlauf der Reise eine solche Lösung für das zu Anfang gestellte Problem entwickelt.
    Und dann ist da eben doch besagter Mittelteil, der irgendwie so gar nichts mit dieser Rahmenhandlung zu tun hat, und vermutlich nur deswegen dasteht, um das Element der Reise mit unterzubringen. Leider passieren hierin dann auch noch eine ganze Reihe von logischen Fehlern:

    Zitat

    Doch die Insassen mussten weitaus mehr festellen: Als der Zug aus der Höhle rausgefahren war, geriet er aus den Bahngleisen und schleifte geradwegs auf einen breiten Fluss zu!

    Wir halten fest: Der Zug ist entgleist und rast auf einen Fluss zu (auch wenn ungeklärt bleibt, woher "die Insassen" das überhaupt wissen). Den Fahrgästen bleiben vermutlich nur noch wenige Sekunden, bis zur Katastrophe - was ist zu tun?

    Zitat

    „Okay, ich hab einen Plan!’’, sprach Folikon im Befehlston, „Schluppuck, du...’’, doch bevor Folikon das zuende sprechen konnte, konterte Schluppuck motzig: „Was soll ich schon wieder machen, hä? Ich hab die Nase voll davon das mir dieser elender Pflanzenkäfer immer sagt was ich tun und lassen soll! Wir sollten dieses Problem ganz schnell aus der Welt schaffen! Hier kommt meine Matschbombe!’’
    Folikon bemerkte dies gerade noch rechtzeitig und sprang zur Seite. „Bist du jetzt völlig verrückt?’’, schrie Folikon entsetzt. Doch Schluppuck hörte nichts und setzte Schlammwoge ein, das Folikon direkt aus dem Fenster geradewegs in einen Wasserfall schleuderte. Schluppuck sprang auch aus dem Fenster raus und holte zu einem Gifthieb aus, doch Folikon setzte Fadenschuss ein und fesslte Schluppuck in klebrigen Fäden.
    Schluppuck versuchte vergebens sich zu befreien, doch es schlug fehl. Nun rannte Folikon bedrohlich auf Schluppuck zu und und versuchte Tackle, doch dann kam Ariados dazwischen un stoppte Folikon ebenfalls mit Fadenschuss.

    Richtig! Man fängt über eine vollkommen unbedeutende Kleinigkeit einen aus heiterem Himmel auftauchenden (bisher waren sie doch alle beste Freunde!?) Streit an, zertrümmert den Zug und wirft sich gegenseitig aus demselben.
    Der Zug entgleist derweil offenbar sehr, sehr langsam - jedenfalls ist er immer noch nicht in den Fluss gestürzt.

    Zitat

    „Aufhöööööreeeen!!!!’’, rief Ariados verzweifelt.
    „Ich kann es nicht fassen! Unser Zug ist auf mysteriöser Weise aus dem Gleis geschliffen und ihr seit nur mit euren Problemen beschäftigt! Alle Insassen und wir sollten lieber zusammenhalten und den Zug wieder ins Gleis bringen!’’

    Was ich dabei vor allem nicht fassen kann, ist, dass der Zug offenbar urplötzlich neben den Gleisen zum Stehen gekommen ist. Ich dachte er würde gerade in einen Fluss stürzen?
    Klar, solche Fehler können beim Schreiben passieren - gerade wenn man zwischen Anfang und Ende einer solchen Szene mal eine Pause einlegt. Aber spätestens beim nochmaligen Korrekturlesen der fertigen Geschichte, muss einem ein so massiver Fehler doch auffallen...



    Seelenlicht: Ein mysteriös klingender und zugleich erstmal nicht besonders vielsagender Titel, der aber im Nachhinein perfekt zu der Geschichte passt. Sowohl inhaltlich also auch vom Stil her, denn mysteriös/geheimnisvoll ist auch die ganze Geschichte geschrieben. Der Schreibstil passt hier sehr gut zu dieser Atmosphäre, aber auch der Inhalt ist originell, in sich stimmig und einfach spannend zu lesen.
    Besonders positiv aufgefallen ist mir bei dieser Geschichte die perfekte Umsetzung der Aufgabenstellung. Eine Reise bildet das zentrale Element der Handlung und die vorgegebenen Pokémon sich gut in diese integriert - überwiegend sogar so, dass sie auch nicht einfach auswechselbar sind, sondern tatsächlich eine zu ihrer Spezies passende Rolle erfüllen.
    Außerdem gefällt mir das Ende - ich liebe Kurzgeschichten mit tragischem Ausgang...



    Punktevergabe:
    1 Punkt an "Fern aller Grenzen"
    4 Punkte an "Seelenlichter"

  • Huh ... erst vier Votes bisher? Das will mir irgendwie missfallen, und deshalb geb ich doch auch mal meinen Vote ab.
    [tabmenu][tab=Votes][subtab=Der Felsenfeste Retter]Dieser Text sagt mir kein bisschen zu. Es beginnt schon mit den gecapsten direkten Reden, die doch ganz leicht zu vermeiden sind. Wozu gibt es genügend Synonyme zu "sagen"? Da findet sich sicherlich etwas Brauchbares, auch ohne Wortwiederholungen. Außerdem beginnt alles im Präsens, springt aber irgendwo in Präteritum. Außerdem finden sich viele Fehler, nach direkten Reden folgen keine Absätze. Außerdem finden sich Wortmalereien (*hechel* ... *keuch*), Beschreibungen sind keine vorhanden, sodass alles der Fantasie des Lesers überlassen bleibt - und er somit in einem leeren Raum sitzt beim Lesen. Schon der Text selbst ist also nicht das Wahre.
    Was den Inhalt angeht ... wir haben hier eine 0815-PMD-Story, ohne dass viele eigene Ideen eingebracht wurden. Eine Rolle haben auch nicht alle fünf Pokémon, was ich persönlich sehr schade finde. Viel Kreativität zeigt der Autor leider nicht gerade, alles wirkt wie in zehn Minuten (ich übertreibe) lieblos hingeschmiert. Das erkennt man schon am Ende, die große Wendung im Leben Kieslings passiert einfach so, ohne dass man auch nur das Geringste an Gefühlen lesen kann. Nichts, das bei der Konkurenz hier auch nur einen Blumentopf gewinnen könnte.
    0 Punkte[subtab=Breaking Dawn - die Reise beginnt]Schon alleine der Titel gefällt mir, ein Untertitel, wobei der Haupttitel auf englisch ist. Schon mal sehr interessant, was Lust auf den Text an sich macht.
    Auch der Einstieg gefällt mir äußerst gut, wir haben hier eine hübsche Beschreibung der Umgebung, erfahren, warum etwas wie ist. Alles beginnt wunderbar idyllisch, bis die Wendung eintritt.
    Und dann will mir die ganze Handlung schon nicht mehr so besonders gefallen. Zwar bin ich begeistert von den Beschreibungen, die ja wirklich ausführlich und gut gelungen sind, auch Fehler findet man eher wenige bzw. stören diese den Lesefluss kaum bis gar nicht. Aber dennoch - es wird irgendwie alles unlogisch. Warum reicht Ariados' Seil nicht aus, wenn es dann aber einen Korb spinnen kann? Dafür braucht es doch viel mehr Material. Dann - warum brauchen sie unbedingt Relaxo, das doch so böse und gemein ist? Sicherlich gibt es im Wald auch andere, starke Pokémon, die nicht so verstimmt sind. Aber dafür gefällt es mir außerordentlich, dass Relaxo hier als weiblich dargestellt wird, wenn auch deshalb die Personalpronomen etwas durcheinandergeraten.
    Ja, dann stürzen sie plötzlich ab. Und niemand verletzt sich, aus einem unerfindlichen Grund. Nur Blanas landet auf den Bämen, alle anderen fallen nach unten, wobei die Kleinsten seltsamerweise auf Relaxo landen. Sehr unlogisch bzw. eigentlich unmöglich, das Ganze. Wenn sie doch dermaßen Angst hatten, dass Folikon etwas hätte passieren können, wenn es nicht in diesem Busch hängen geblieben wäre?
    Die Reise - und damit das Thema - kommt zu kurz, wird praktisch nur in wenigen Worten beschrieben. Damit stellt diese Abgabe eigentlich eine Themenverfehlung dar, aber immerhin passt der Text selbst, ist gut zu lesen, Logikfehler oder nicht.
    1 Punkt[subtab=Fern aller Grenzen]Der Titel hat etwas Philosphisches, wie auch der Text an sich. Gefällt mir ausnehmend, einmal etwas anderes als die anderen Texte. Auch haben wir hier Menschen, die miteinander interagieren - was aber bedeutet, dass die Pokémon nur eher am Rande vorkommen und es daher eigentlich zu einer Themenverfehlung kommt. Dazu kommt, dass die Reise nur kurz vorkommt, die Pokémon reisen nicht alle zusammen, gerade, dass sie nebenbei eingebaut werden.
    Nichtsdestotrotz gefällt mir der Text. Der Einstieg ist mysteriös, was auch dadurch unterstrichen wird, dass unser "Wanderer", Lucian, erst sehr spät seinen Namen erhält bzw. wir ihn spät mitgeteilt bekommen. Wäre das schon früher der Fall gewesen, so hätte das die kunstvoll aufgebaute Atmosphäre komplett zerstört.
    Auf der Suche nach Fossilien, die just diejenige haben muss, die ihm plötzlich begegnet. Nur - was macht sie bei der Tür, wenn sie ihre Fossilien doch hat und ihr Hab und Gut noch im Inneren der Ruinen auf sie wartet? Etwas unlogisch auf den ersten Blick, das hätte vielleicht noch geklärt werden können.
    Ebenso seltsam mutet es an, dass die beiden so schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommen, wenn sie einander doch zuerst unsympathisch sind. Gut, der erste Eindruck mag trügen, aber so schnell? Aizka mag ja freundlich sein und somit versuchen, das Gute in ihrem Gegenüber zu sehen. Aber Lucian, der doch nur hinter den Fossilien her ist? Seltsam. Dennoch, alleine der Stil verdient es, belohnt zu werden:
    1 Punkt[subtab=Eine Käfer WG auf Reise]Oh jeh, Rufzeichen im Fließtext, dass ich sogleich zusammengezuckt bin, als ich den ersten Satz gelesen habe (ohne Witz!). Kommt nie gut. Dann fällt auch noch die Verwendung von Apostrophen anstatt von Anführungszeichen auf. Dazu kommt, dass die Absätze nach direkten Reden nicht konsequent durchgesetzt werden, Beschreibungen sucht man ebenso vergeblich. Von Rechtschreibfehlern mag ich gar nicht sprechen, von der Logik noch weniger. Generell entspricht dieser Text vom Niverau her sehr dem ersten.
    Nur, weil sie derartig neugierig sind, brechen sie gleich am nächsten Tag auf, zu einer so langen Zugfahrt, die doch sicherlich nicht billig ist? Buchen kein Hotel an ihrem Zielort, nichts? Die Logik dahinter muss man ja mit der Lupe suchen und wird nicht fündig. Und leider geht es in dieser Tonart weiter.
    Ja, Paras hat sich vollkommen verliebt, erzählt das einfach neutral, denn Gefühlsbeschreibungen sucht man vergeblich. Anschließend entgleist der Zug, stürzt fast in einen Zug, und was tun beste Freunde da? Genau, sie haben sich plötzlich nicht mehr lieb und kämpfen, zertrümmern das Inventar, aber der Zug stürzt nicht in den Fluss. Kein Kommentar, wirklich. Ob etwa die Logik im Fluss gelandet ist? Vor allem, da es plötzlich die Insassen als nötig ansehen, sich selbst zu helfen. Ihnen gelingt es, den Zug wieder auf die Gleise zu bekommen und sie fahren weiter. Und warum ist der Zug entgleist? Da muss ja etwas vorgefallen sein, vielleicht sind die Gleise kaputt? Und wie, bitteschön, hat es der Zug überlebt, von den Gleisen gekommen zu sein, fast in einen Fluss gefallen zu sein und wieder hinaufgehievt zu werden? Muss ein gutes Material sein, wenn es das unbeschadet überlebt hat und sogar die Fahrt wieder aufnehmen kann. Ach, und im Poké-Paradies finden sie gleich einen Ort, an dem sie sich einrichten? Die müssen reich sein und viel Geld haben ...
    Der Schluss fällt zu kurz aus, alle sind glücklich, Kusilla ergreift selbst die Initiative und zieht Paras in die Disco. Aber keine Gefühle, erneut, nichts. Rein gar nichts. Vollkommen lieblos hingeschmiert, dass eben ein Ende da ist.
    Und warum, um Gottes Willen, wandelt sich der Name von Wasserfall-Katakompen auf Wasser-Fallkatakompen und dann auf Wasserfallkatakompen (wobei der Fehler beständig erhalten bleibt)?
    0 Punkte[subtab=Seelenlicht]Kurz gesagt: Mein Favorit. Ein wirklich wunderbarer Text, der mir ausnehmend gefällt. Denn wer sagt, dass eine KG immer gut ausgehen muss?
    Von allen Abgaben wurde wohl hier das Thema am besten getroffen, wir befinden uns die ganze Zeit auf der Reise, die Pokémon haben allesamt ihre Rolle (mehr oder weniger zumindest). Relaxo als Surfmöglichkeit finde ich mal interessant, hat was. Durch die fantastischen Elemente wie das Zauberwasser und die Tatsache, dass es das Meer kontrollieren kann, erhält der Text eine mystische Atmosphäre. Alles scheint gut, aber dann nimmt alles einen traurigen Verlauf.
    Spätestens hier fällt der gute Stil auf: Ein "Mahlstrom" ist es, der sie anzusaugen beginnt, kein gewöhnlicher "Strudel". Das zeugt davon, dass der Autor gut mit der deutschen Sprache umgehen kann. Nur erscheint es etwas seltsam, dass der so plötzlich auftaucht. Auch die plötzliche Rettung mutet etwas seltsam an, wenn sie doch verschlungen wurden. Ändert aber nichtsdestotrotz nichts am Ausgang, als man erkennt, dass das Zauberwasser weg ist und Pantimini gestorben. Der Tod von Ariados ist dann etwas seltsam, da er gar so grausam ist (während der Strudel mehr oder weniger elegant umgangen wurde). Aber da dies dazu dient, zu zeigen, dass sich das Meer nun gegen sie auflehnt, nur zu geeignet. Zeigt gut die Hoffnungslosigkeit der Lage, die auch noch vom Nebel unterstrichen wird. Was braucht es auch einen glücklichen Ausgang? Würde nur die ganze, mühsam aufgebaute Atmosphäre zerstören.
    Kurzum: Toller Text, Thema getroffen, wenn auch sehr wenige Fehler, die aber gar nicht auffallen.
    3 Punkte[tab=Punkteübersicht]Der Felsenfeste Retter: 0 Punkte
    Breaking Dawn - die Reise beginnt: 1 Punkt
    Fern aller Grenzen: 1 Punkt
    Eine Käfer WG auf Reise: 0 Punkte
    Seelenlicht: 3 Punkte[/tabmenu]~ Maj
    Muhaha, sogar noch vor der Deadline!

  • So, die Punkte sind ausgezählt & der Vote seit heute 0 Uhr beendet, kommen wir also zu den Siegern.


    Auf Platz 5 befindet sich die Geschichte der felsenfeste Retter.


    Breaking Dawn - die Reise beginnt hat es auf Platz 4 geschafft!


    Bronze geht an Eine Käfer-WG auf Reise von Jirachi-Fan, Glückwunsch!


    Kommen wir zu Silber, dieses erhält... Leandy für Fern aller Grenzen!


    Und damit steht der erste Platz und Gold fest: Seelenlicht von Pika!


    Danke an alle, die mitgemacht & gevotet haben! Hoffentlich hat euch der Wettbewerb gefallen.