[Johto] Klang der Legenden

  • Die junge Bergsteigerin lächelte der Frau zu, die erst Ihre Zustimmung Kund tat. Das schroffe Auftreten war etwas befremdlich und auch, dass sie sich beinahe gar nicht an Stella wandte irritierte die Bastlerin etwas, aber Stella dachte, das würde sie sich bestimmt einbilden. Ausserdem lag ihr Fokus noch immer auf ihrer Hand. Noah hatte sie noch immer nicht losgelassen, im Gegenteil. Er hielt sie weiterhin fest, während er aber mit der doch eher stark geschminkten Frau sprach. Stella wusste nicht wirklich wohin mit sich. Die Weisshaarige hatte ziemlich offensichtlich nicht sie angesprochen, das machte sie mit ihrer Körperhaltung, als sie sich bloss Noah zuwandte klar.

    Doch die junge, schwarzhaarige Frau wollte auch nicht einfach gehen, denn Noahs Daumen strich noch immer über ihren Handrücken und sie fühlte sich sicher, obwohl sie mit dieser neuen Situation hätte überfordert sein müssen, mit Vergangenheit und Zeitreise und Druck - schien alles in Ordnung, sobald sie sich an dieser warmen Hand festhalten konnte.

    Griffel hatte die Haltung der Musakelfrau auch bemerkt, was ihn schon mal etwas missmutig stimmte und als die Rastaträgerin, dann auch noch eher abwertend über das Wuffels sprach und dabei die zerkratzte Hand nochmals in Griffels Fokus geschwenkt wurde, konnte er ein hämisches Glucksen nicht unterdrücken. Stella zuckte daraufhin stark mit einer Schulter, sodass das Podest des kleinen Normalpokémon ordentlich durchgeschüttelt wurde. Sie lächelte versöhnlich, zu Griffel nach hinten und richtet ihre Aufmerksamkeit dann wieder der aufkeimenden Konversation zu. Baytil verdrehte kurz die Augen und blickte dann wieder interessiert zu den voranschreitenden Rettungsarbeiten hinüber.

    Noah hatte sich grade mit einem wirklich umwerfenden Lächeln, von dem Stella wusste, wäre sie die Empfängerin dieses Lächelns gewesen, sie wäre sofort dahingeschmolzen und könnte ihm wohl keinen Wunsch mehr abschlagen. So aber beschleunigte sich zwar ihr Herzschlag etwas, aber sie konnte sich doch noch beherrschen und sich nach einem verschüchterten Blick auf ihre noch immer verschränkten Hände wieder auf das Gespräch konzentrieren.

    Mit etwas geröteten Wangen stimmte sie dann in Noahs Lächeln ein, versuchte sich auf andere Gedanken zu bringen als die Hand die sie festhielt und das Lächeln was Noahs schönes Gesicht ziert: "Ich find's wichtig dem Wuffels zu helfen, aber einen Plan zu haben und das bereits jetzt, kann uns das Leben natürlich sehr erleichtern ..."

    Damit blickte sie mit klopfendem Herzen kurz zu Noah auf, drückte fast schon liebevoll seine Hand und konnte dabei nicht verhindern, dass ein herzliches Lächeln ihr Gesicht strahlen liess, "Neugier steht den Menschen zwar immer sehr gut...

    Trotzdem solltest du uns nicht so auf die Folter spannen, schiess los..." mit diesen Worten riss sich die Schwarzhaarige von Noahs Anblick los und widmete sich wieder der blassen Frau vor ihr.



    Jessabelles Plan war aufgegangen, zumindest bis zu dem Teil, der geplant gewesen war. Also genau bis hier hin. Und alles andere, was danach kam… nun, irgendwie würde auch das aufgehen.

    „Du hast bestimmt schon eine passende Idee nicht wahr? Ich bin neugierig." Oh shit. Ihr Ziel hatte sich zu Wort gemeldet, und ihr indirekt mit butterzarter Stimme klargemacht, dass einer ihrer Pläne alleine anscheinend nicht ausreichen würde. Sie erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde, bevor sie sich wieder fasste – natürlich hatte sie keine Idee, und um das ging es im Moment auch gar nicht. Diese blöde Idee hatte gefälligst hintenanzustehen, wenn Jessabelle sich profilieren wollte. Aber… ihr ganzer Auftritt wäre umsonst gewesen, wenn sie jetzt einfach einen Rückzieher machte. Zeit für Plan B, B wie Bezaubernde Eloquenz.

    „Ja, natürlich habe ich eine Idee, und zwar“, sie erhob ihren manikürten Zeigefinger ein wenig, senkte ihn aber sogleich wieder, „müssen wir nur…“ Hinter ihren getönten Gläsern flitzten Jessabelles Augen hin und her, bis sie schließlich auf Johns fies aussehendem Pokémon hängenblieben. Perfekt.

    „Also, die Pokémon früher waren riesig und schwer, wisst ihr. Und wenn die durch diesen…“ Sie wedelte mit der linken Hand im Kreis herum, „Baumwald gehen, hinterlassen sie Spuren und trampeln die Pflanzen nieder, versteht ihr bestimmt. Und da Menschen und Pokémon immer zusammenleben, finden wir auch Menschen, wenn wir die Schneisen der Pokémon finden.“

    Wow, das war großartig gewesen. Die breiteste aller Barbies hätte sich gerne selber auf die Superschulter geklopft, ließ es dann aber doch bleiben und wischte sich stattdessen imaginären Staub vom Sweater. Ein wenig Bescheidenheit musste zwischendurch auch sein.



    Aus seinen Augenwinkeln heraus, konnte Noah erkennen, dass Stella nicht gerade hocherfreut über diese "Störung" reagierte. Wer konnte ihr das verdenken? Er auf jeden Fall nicht. Stella versuchte dennoch sich zusammen zu nehmen und machte gute Miene zum bösen Spiel. Sie schien jedoch auch unsicher zu reagieren, obwohl sie durch ihre Hände miteinander verbunden waren. Sie brauchte sich doch keine Sorgen machen, dass er sie verlassen würde. Schließlich hatte er sie gerade erst gefunden und er war noch meilenweit entfernt um auch nur daran zu denken, dass er sie wieder losließ. Noah fühlte sich hin und her gerissen. Am liebsten würde er den zerbrechlichen Körper neben ihm zärtlich und doch fest an zu sich herziehen und diesen liebevoll umarmen um ihr auch so ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Er war sich auch unsicher wie Stella darauf reagieren würde. Würde es ihr gefallen oder wäre sie davon abgeschreckt?

    Bevor er weiter seinen gefühlsduseligen Gedanken nachgehen konnte, vernahm er die sanfte Stimme deren Klang alleine genügte das eine Horde Smettbos durch seinen Magen flatterte. Als dann auch noch Stella liebevoll seine Hand drückte, spürte Noah wie sich die Temperatur in seinem Gesicht und seinem Körper um mehrere Grad erhöht hatte. Seine Glückshormone schossen wie Blitze durch seinen Körper und er musste sich zusammenreißen um nicht total glücklich vor sich hin zu grinsen. Stattdessen erwiderte er den Händedruck so liebevoll und zärtlich wie es ihm im Moment möglich war.

    Die andere junge Frau vor ihm, die er beinahe verdrängt hatte, meldete sich zu Wort. Es war nicht seine Absicht, dass er sie vergessen hatte, aber im Moment gab es nur eine Frau in seinem Leben die für ihn wichtig war und diese stand neben ihm. Es war dennoch kein gutes Zeichen für ihn, wenn er die anderen Menschen um sich herum verdrängte und ihre Existenz somit ausblendete. Wie auch immer. Er konzentrierte sich nun auf seine neue Gesprächspartnerin. Sie erzählte was von das die Pokémon früher größer und somit schwerer gewesen seien und man deswegen ihre Spuren hier im Wald leichter finden würde. Die Gruppe bräuchte ihnen nur zu folgen und sie fänden früher oder später die Menschen, die sich hier im Umkreis befänden. Sie trug das alles mit einem ernsten Tonfall vor. Noah musterte sie lange. Meinte sie das ernst? Er war sich nicht sicher. Ein Teil ihrer Theorie klang zwar schlüssig aber zum einen war er sich ziemlich sicher, dass sie nicht in der Urzeit gelandet waren, denn nicht alle Pokémon waren gleich so groß und zum anderen hätte man doch hier in der Umgebung ihre Spuren sehen müssen oder etwa nicht? Natürlich kann es auch sein das die wilden Wesen scheu waren und erstmal von ihnen geflüchtet sind, aber das bezweifelte der junge Surfer.

    Er beschloss trotz seines Zweifels auf sie einzugehen und ein leichtes Lächeln huschte über seine Lippen: " Die Idee hat was ... als du schlägst vor, dass ein Teil der Gruppe nach diesen Spuren sucht und sie verfolgt? Versteh ich das richtig?" Er hob fragend seine rechte Augenbraue und sah sie interessiert an. Danach stöhnte er leise auf, als ihm was eingefallen war: "Verzeih meine Manieren, aber wir kennen uns noch gar nicht, nicht wahr? Falls doch, dann ist es aufgrund der turbulenten Ereignisse leider untergegangen. Also neben mir ist Stella und ich bin Noah. Freut mich dich kennenzulernen. Wie lautet dein Name?" Er hatte zwar schon in der Ferne den Namen Jessi mal aufgeschnappt, aber es ist doch eine andere Sache sich gegenseitig aneinander vorzustellen. Fand er zumindest.



    Stella spürte wie ihre Hand kurz darauf ebenfalls gedrückt wurde und sie lächelte instinktiv. Das Unsichere Gefühl war wie weggeblasen, an seiner Stelle war nun dieses warme, prickelnde Gefühl, das für das Herzklopfen und den heissen Kopf verantwortlich war. Die Bastlerin blickte ertappt nach unten und schlussendlich wieder mit einem Lächeln auf die verschränkten Hände. Sie hätte deswegen beinahe die Antwort der anderen Frau verpasst.

    Gedanklich verpasste sie sich eine und blinzelte einige Male um sich auf das Gesagte zu konzentrieren.

    Baytil hatte dem Gespräch natürlich gelauscht und blickte das weibliche Muskelpaket nun ungläubig an - glaubte sie tatsächlich früher hätte es keinen kleinen Pokémon gegeben und was war das mit dem Zusammenleben. Das Affenpokémon begann süffisant zu grinsen. Irgendwie mochte er die Vorstellung, dass diese Person auch mit Ihnen reiste. Er mache daraufhin also zustimmende Geräusche und hüpfte einige Male auf seiner Plattform auf und ab als Zeichen, dass er die Idee mochte. Er zeigte mit seinem Schweif der Dame ein glückliches Daumen-Hoch, da er ihre kindliche Art irgendwie mochte.

    Stella ging es ähnlich. Die Erklärung war irgendwie ... niedlich. Sie verbot sich ein Schmunzeln bei dem Wort Baumwald und zog stadtessen ihre Augenbrauen hoch, versuchte es als interessierten Blick zu tarnen. Entgegen ihrer ruppigen Erscheinung verhielt sich die muskelbepackte Frau süss. Stella mochte das und sie nickte ihr bekräftigend zu als sie geendet hatte.

    Noah schien es ähnlich zu gehen, denn er ging auf den Vorschlag ein.

    Die Vorstellung kam dann etwas überraschend für Stella und sie hob nur schüchtern die Hand mit einem sanften Lächeln als Noah sie als Erstes vorstellte und das so selbstverständlich über seine Lippen kam, als würde er das schon ewig tun. Das warme Gefühl in ihrer Brust machte sich kurz bemerkbar, die junge Bergsteigerin versuchte aber ihr Bestes jetzt nicht nachzugeben. Ein dezentes Ziehen an ihren schwarzen Haaren half ihr dabei und ihr fiel Baytil ein.

    "Das Lilane Ding, das dich scheinbar schon in sein Herz geschlossen hat, ist übrigens Baytil", bemerkte Stella mit einem Lächeln als der violette Affe ihr auf die Schulter sprang und seinen Schweif mit einem glucksenden Laut über seinen Kopf hob und der Weisshaarigen und ihrem kleinen hundeähnlichen Begleiter übermütig zuwinkte.



    Anhand der seltsamen Verrenkungen in den Gesichtern der Anderen konnte Jessabelle deutlich erkennen, dass ihr Vorschlag zuerst verarbeitet werden musste. Kein Wunder, immerhin waren ihre geistig-moralischen Mechanismen mysteriös und komplex, und nicht jeder konnte auf Anhieb nachvollziehen, was ihr schlüssig erschien. Aber das war sie sich gewohnt, und außerdem hatte Noah ihr die perfekte Vorlage für Phase… wasauchimmer ihres Plans geliefert. Sie setzte ihr strahlenstes Lächeln auf und streckte sich durch.

    „Ach, was für ein hübscher Name! Das…“, sie schob die Brille ein wenig tiefer nach unten, sodass sie ihm über die Gläser hinweg ins Gesicht schauen konnte, „passt ja ganz gut. Ich bin Jessabelle, also die Jessabelle, aber das wisst ihr vermutlich schon. Und das hier“, sie hob Doggystyle aus der Tasche und hielt ihn Noah und Stella unter die Nase, „ist mein Geburtstagkind, Doggystyle. Sag hallo, Doggystyle!“

    Doggystyle nieste und strampelte vorsichtig in der Luft herum, sodass seine Besitzerin ihn wieder in die Tasche zurücksteckte.

    „Aber genug von mir.“ Jessabelle wusste zwar genau, dass es längst nicht genug von ihr war, verschob die Vorstellung aber auf einen unbestimmten Punkt in der Zukunft – zurück zu den ebenfalls wichtigen Dingen.

    „Genau, ich meine also, dass die da“, sie machte eine flüchtige Handbewegung zum Rest der Gruppe, „sich irgendwo umsehen nach eventuellen Spuren oder sonst etwas, irgendetwas halt, was man gebrauchen kann. Und vielleicht…“ Ihr Blick wanderte zu Stella, und wäre die Sonnenbrille nicht gewesen, wäre die arme Bastlerin vermutlich vor purer, ungefilterter Selbstgefälligkeit erschlagen worden, „Vielleicht könnten sie noch Verstärkung gebrauchen von jemandem, der… hmm, ich weiß nicht, Erfahrung hat mit abenteuerlichen Unternehmungen, mit der Natur?“

    Nebenbei winkte sie dem violetten Pokémon, das um Stella herumturnte, beiläufig zu. Dass es sie ins Herz geschlossen hatte, das wunderte sie nicht.



    Ob er wollte oder nicht, er fand, dass das strahlende Lächeln sehr gut zu Jessi passte. Es brachte ihr Gesicht gut zur Geltung. Seiner Meinung nach könnte sie viel öfters strahlen. Er wusste aber nicht ob er das sagen sollte. Vielleicht ein anderes Mal wenn die Gelegenheit besser passte ... doch dann wurden seine Gedanken wie weggewischt, als Jessi ihre Brille in Richtung Nasenspitze zog und sie ihnen einen Blick auf ihre Augen gewährte. Die waren echt hübsch. Gemeinsam mit dem Lächeln war beides eine unschlagbare Kombination. Leider waren diese zwei auch das bisherig einzigen positiven Vorzüge, die die junge Frau vorzuweisen hatte. Stop. War das nicht zu hart? Schließlich kannte er sie kaum und sie nur nach ihrem Äußeren zu beurteilen kam ihm mehr als nur feige vor. Dann war er nur so oberflächlich wie alle anderen.

    Er wurde aus seinen kurzen Gedankengängen gerissen als sie ihnen tatsächlich verriet, dass sie Jessabelle hieß. Er war erleichtert das er sie korrekt betitelt hatte. Auch wenn es sich dabei nur um einen Spitznamen handelte. Warte sagte sie die Jessabelle? War sie berühmt? Noah überlegte, denn sie kam ihm bekannt vor. Woher kannte er sie? Vom Film und Fernsehen eher nicht. War sie eine Sängerin? Hmm, eher unwahrscheinlich. Wobei wissen kann man es nicht. Dann erinnerte er sich wie einer seiner Freunde von ihr geschwärmt hatte. Wobei er sich zuerst über sie lustig und dann dabei immer mehr zum Fan mutiert war. Noah starrte sie erneut an. Wenn Jay das wüsste, dass sein Idol vor Noah stehen würde, dann würde er wahrscheinlich neidisch in Ohnmacht fliegen. Zumindest stellte sich Noah das vor. Er selber kannte sie auch nur von ein oder zwei Bildern. Noah wusste, dass er ein Autogramm von Jessabelle besorgen musste. Aber das hatte noch Zeit.

    Wieder in seinen Gedankengängen vertieft, tauchte er auf als ihn was kleine Dunkelbraunes annieste und mit seinen Beinchen strampelte. Jessi sagte irgendwas von Doggystyle und Geburtstagskind. Unbewusst hob Noah eine Augenbraue in die Höhe und damit wieder in der Gegenwart angekommen. Warte mal. Hieß das Hundepokémon wirklich Doggystyle? Wusste Jessi dass so auch eine beliebte Position im Matratzensport genannt wurde? Er verschob dabei seine eigenen Vorlieben unter den allseits beliebten nicht vorhandenen Teppich. Oder hatte der Name einen anderen Ursprung? War es unhöflich danach zu fragen?

    Doch bevor er seine Frage diesbezüglich stellen konnte, meinte Jessa dass die anderen von der Gruppe ruhig schon mal nach Spuren und ähnlichem suchen sollten. Sie und er etwa nicht? Anscheinend nicht, denn auch Stella sollte zum Suchen abkommandiert werden. So so. Interessante Taktik. Über Noahs Lippen huschte ein Lächeln. Jessi war durchtrieben. So leicht wollte er es ihr auch nicht machen.

    Er sagte: " Wäre es nicht besser, wenn alle mithelfen würden? Oder hast du Angst, dass dich etwas angreift? Keine Angst, ich bin mir sicher, dass wir uns alle im Notfall gegenseitig beschützen und die Gefahr abwehren werden. Nicht wahr Stella? Notfalls kann uns auch Hime helfen, die Augen vor irgendeiner Art von Bedrohung offen zu halten." Er nahm den Pokéball und entließ seine rosafarbene Prinzessin aus ihrem Gefängnis. Sie schwebte neben Noah und betrachtete Jessa mit kühlem Interesse.



    Es wurde immer klarer, dass weder Baytil noch Stella grosse Chancen hatten Jessabelles Aufmerksamkeit zu gewinnen. Sie fixierte sich auf Noah, was Stella ziemlich verunsicherte. Sie hielt zwar Noahs Hand und alleine das, lies ihren ganzen Arm komisch kribbeln, aber diese Frau vor ihr, die ihr Interesse so unverhohlen zur Schau stellte, verunsicherte sie trotzdem.

    Dann schien Jessabelle auch noch berühmt zu sein - Stella hatte keine Ahnung wen sie da vor sich hatte. Sie blickte nun etwas skeptisch und versuchte in ihrem Kopf irgendwas mit dem Namen in Verbindung zu bringen - hatte aber absolut keine Ahnung wer das sein könnte.

    Doggystyle wurde von Baytil nur skeptisch beäugt und er zog es vor von Stellas Schulter aus zu winken.

    "Happy Birthday, Kleiner", Stellas lächeln war echt, wenn auch nur von kurzer Dauer, den Jessabelle schien nun in Fahrt zu sein und redete gleich weiter. Sie blickte unangenehm berührt zu Boden. Sie sollte Noah alleine lassen. Schon jetzt hatte sie ein ungutes Gefühl dabei und wusste sie würde seine Wärme vermissen. Das verunsicherte sie weiter und als Noah dann nach ihrer Meinung fragte, ihre Hand dabei nicht los lies konnte sie nur wortlos nicken. Stella war ziemlich überfordert mit dieser surrealen Situation. Noah schien das nicht zu bemerken und liess Hime aus ihrem Ball. Diese fokussierte sich erstmal auf die Neuankömmlinge. Griffel spürte die Unsicherheit seiner Partnerin, legte in einer beruhigenden Geste seinen Schweif um ihren Hals und blickte dabei fragen und auch etwas enttäuscht zu dieser Jesse. Er dachte sie hätte mehr Feingefühl, aber sie scheint ziemlich skrupellos zu sein, wenn es um ihre eigenen Interessen geht. Baytil nahm das zur Kenntnis und strich Stella durch ihre schwarzen Haare.

    Stella spürte das und war froh, dass ihr Partner keine allzu grosse Scene machte. Ihre Sorge gallt Hime. Das Quallenpokémon hatte sie zwar akzeptiert, doch wie die junge Quallen-Dame zu dem ganzen Händchenhalten steht, das konnte die Bergsteigerin nur schwer abschätzen. Sie atmete kurz tief durch und versuchte sich dann an einem Lächeln, welches mehr sie selbst als jemanden anderen beruhigen sollte und hörte dem weiteren Gesprächsverlauf zu.



    Noah entging nicht, dass sich Stella unwohl fühlte. Baityl versuchte sie zu beruhigen. Lag es an Jessys Verhalten oder daran, dass Hime wieder draußen war? Schwer zu sagen. Er wusste nur eines, er wollte ihr ihre Unsicherheit nehmen und ließ ihre Hand los. Die darauffolgende Leere fühlte sich falsch an, doch Noah legte sacht seine Hand um Stellas Hüfte und zog sie sacht zu sich her. Ihr wohlriechender Duft umnebelte seine Nase und er musste sich zusammennehmen um nicht völlig benebelt zu lächeln.

    Er beugte sich zu ihrem süßen Ohr hin und raunte ihr zärtlich zu:" Keine Sorge, ich werde dich nie mehr loslassen und lasse auch nicht zu, dass uns jemand trennt. Egal ob Mensch oder Pokémon." Als er das letzte Wort aussprach, beäugte er Hime scharf. Diese nickte ergeben. Der Geisterqualle gefiel das zwar nicht unbedingt, aber sie musste zugeben, dass sie es schlechter getroffen haben könnte. Das einzige was sie tröstete war, dass sie immer sein Lieblingspokémon war und sie würde alles daransetzen, dass es so bleibt.


    OT:
    Partnerpost mit dem Slimsala und der Destiny Moon

  • Mit großen, runden Augen starrte das kleine Fellknäul die Menschen an, die gerade dabei waren, es zu befreien. Ohne die geringste Spur von Angst zu zeigen, wartete es, bis die Ranken zerschnitten worden waren und trat vorsichtig zwei kleine Schritte aus dem Gestrüpp heraus, ehe es sich schüttelte. Die Öhrchen richteten sich auf und die Route wedelte freundlich. Dann wandte es sich zu seiner Befreierin um und leckte ihr schweifwedeln über die Hände.


    Schnell aber war es dabei durch die Gruppe Menschen zu wandern, jeden Zweibeiner und dessen Pokémon Begleitung neugierig zu beschnuppern und hin und wieder um Streicheleinheiten bettelnd an den Beinen der Trainer hochzuspringen.


    „Keine Sorge, ich habe euch nicht hier her gebracht, um irgendwelche Heldentaten zu vollbringen. Auch müsst ihr keine Angst haben, etwas zu verändern – diese Situation ist nicht kritisch und schwer zu verändern. Es ist nur eine kleine Lektion in Sachen Zeitreise. Und im Zweifel pass ich ja auf“, antwortete die Gedankenstimme Celebis auf Kyles und Renis Unterhaltung, in den Köpfen aller anwesenden Menschen. Das kleine Legendäre musste also ganz in der Nähe sein. „Aber gut gemacht, ihr habt eine der Hauptpersonen unseres kleinen Ausflugs gefunden. Folgt einfach der Situation und alles ist gut. Und Entschuldigung wegen den Dornen – ich kann den Raum nicht beeinflussen. Bedeutet bei jeder Zeitreise bleibt alles, was reist an Ort und Stelle, nur die Zeit ändert sich. Deswegen konnte ich euch auch zur Überfahrt hier her auf die Insel in die Vergangenheit schicken.“ Es wandte den Blick zu Jessabella. „Wie ihr Zurück kommt ist einfach, ich werde euch nach der Lektion zurück schicken.“


    Danach verstummte es wieder. Serena blickte den Kundschafter grinsend an. „Schön, dass sich Fragen scheinbar selbst beantworten. Ich bin gespannt auf diese Lektion“, meinte sie und zwinkerte ihm zu.


    Dem Kleinen schien mitten in seiner Kuschelstimmung plötzlich etwas einzufallen, denn es sprang auf die Pfoten, rannte wenige Schritte in eine Richtung, blieb stehen, wandte sich zur Gruppe um und bellte aufgeregt. Dann fuhr es wieder herum, machte einen Hüpfer nach vorn, bellte erneut und stürmte dann zurück zu den Menschen, um den erst besten von hinten seinen Kopf gegen die Beine zu drücken, als versuchte es diesen zu schieben.


    Doch schon flitzte es wieder in dieselbe Richtung wie zuvor, bellte ungeduldig und wartete auf die Trainer.


    „Ok, das war deutlich“, stellte die Blauhaarige leicht verwundert fest und machte sich daran zu dem steinigen Fellknäul aufzuschließen.


    Sie mussten sich von Wuffels nicht lange führen lassen, denn schon bald hörten sie mehrere, eindeutig nicht menschliche Stimmen. Trotziges oder ängstliches Gebell und eine seltsame Mischung aus Quieken und Schreien. Das hundeartige Pokémon knurrte und schon kam eine befremdliche Situation in Sicht.


    Zwei wild wirkende, struppige Wesen mit einem kugelförmigen Körper unter dem hellbraunen Borstenfell . Mit langen Armen, Beinen und einem Schweif, der wirkte, als würde er zum Greifen eignen. Es waren zwei Menki, welche scheinbar ein für sie zu kleines Erdloch belagerten aus wechem das Bellen kam. Offensichtlich war das Wuffels nicht allein.


    Die beiden Kampfpokémon wandten sich zu den Menschen um und begannen sofort zu drohen. Sie wirkten sehr aggressiv und nicht so, als würden sie sich kampflos besänftigen lassen.


    Schon schnellte eines der beiden auf die Gruppe zu, um das nächstbeste Wesen anzugreifen, wobei es offensichtlich egal war, ob es sich dabei um einen Menschen oder ein anderes Pokémon handelte.


    OT: So, Attacke der Menki. Wie ihr euch denken könnt, sind die beiden Menki in Raserei, sprich wir sollten sie mal besser zur Besinnung bringen.
    Es handelt sich bei den beiden nur um kleinere Gegner, ihr könnt gern beschreiben, wie sie euch angreifen, Reaktionen auf eure Attacken, bekommt ihr gern von der Leitung, oder ihr schreibt diese ohne direkte Reaktion der Menki und wir antworten. Beide Menki befinden sich auf Lv. 10.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

  • "Babysitter für ein Wuffels, was für eine tolle Lektion in Sachen Zeitreise", dachte sich der Kundschafter seufzend, als Celebis Antwort ihm ein wenig den Wind aus den Segeln genommen hatte. "Ja, ich auch", antwortete er Serena und folgte ihr auch nachdem das Wuffels sich kurzerhand selbst zum neuen Gruppenanführer befördert hatte und wollte das jeder ihm folgt. Nach einer kurzen Wegstrecke konnte man schon erahnen wieso alle ihm folgen sollten. Ein paar Menkis schienen wohl die Gefährten des Steinhundes zu bedrohen, die sich glücklicherweise in Sicherheit bringen konnten, die frage war nur: wie lange wären sie ohne Hilfe noch sicher gewesen?

    "Azoth, hilf Citrin vom Boden Fernzubleiben und trag sie in die Baumkrone die am nahesten an diesem Erdloch liegt, danach komm so schnell du kannst zurück an meine Seite. Citrin, sobald du freies Sicht- und Schussfeld hast versuch in der Luft schon mal eines der Menki mit Donnerwelle zu paralysieren und sobald Azoth dich absetzt nicht an einer Stelle zu verweilen wo die Menki dich mit Dingen leicht abwerfen können.


    OT: Die Fliegende Spinne wird weiter transportiert und macht aus der Luft Donnerwelle auf das Menki das uns noch nicht direkt angreift.

    Ich hörte btw schon das jemand nen Post für Johto gemacht aber noch nicht gepostet hat, um der Person nicht unbeabsichtigt was zu verbauen zieh ich den Menki Angriff mal nicht direkt auf mich und lass ihn für besagten Spieler bzw die anderen über.

  • Aleena grinste das Mädchen an, als dieses auf ihren Tipp hin begann, vor sich hin zu stammeln. "Macht nichts, kann ja jedem mal passieren. Aber ich lass euch beide lieber allein – ich stör hier nur." Damit stand sie dann auf und machte wieder ein paar Schritte zurück, um dem Pokémon und Anna den notwendigen Platz zu überlassen. Ihre Ohren zuckten leicht, als sie hörte, wie Jessabelle meinte, sie sollten lieber anfangen hier weg zu kommen. Ob das so eine gute Idee war… aber Allie sparte sich ihre Antwort mal. Vor allem, nachdem ohnehin schon jemand anderes auf den Vorschlag reagierte. Dann wäre sie ohnehin fehl am Platz. Aber zumindest ihr Tipp hatte funktioniert, und das Wuffels konnte befreit werden – woraufhin es prompt durch die Gruppe lief und anfing, die Leute neugierig zu beschnuppern.
    Direkt danach kam auch abermals die Stimme in ihrem Kopf – was sie nach wie vor als äußerst seltsam befand. Es war einfach...gewöhnungsbedürftig. Aber Celebi, das sie ja schon in der Safarizone als den Übeltäter ausmachen konnte, auch wenn sie das Pokémon nicht kannte, erklärte, dass sie nicht hier waren um irgendetwas zu verändern. Eine Antwort, die sie auf jeden Fall etwas erleichterte. Aber trotz der Stimme in ihrem Kopf konnte sie das kleine Pokémon nicht entdecken, als sie sich umschaute. Trotzdem sollten sie hier wohl irgendeine Lektion absolvieren. Genauer wurde zwar nicht darauf eingegangen, aber Aleena beschloss, das Ganze einfach einmal locker zu nehmen. Weg konnte sie ohnehin nicht, falsch machen konnte sie aber auch nichts. Also am besten das Ganze als einen unfreiwilligen Ausflug betrachten. Auch wenn es ihr immer noch ziemlich recht wäre, irgendeinen Busch zu finden, hinter den sie sich umziehen konnte. Sie wollte sich jetzt nicht unbedingt die Beine komplett zerkratzen.

    Plötzlich schien dem Wuffels etwas einzufallen, denn es bellte laut und begann dann in Richtung des Waldes zu laufen. Die junge Frau schreckte zuerst hoch, wegen dem unerwarteten Geräusch, und verfolgte das hundeartige Wesen mit den Augen. Dieses blieb stehen, bellte abermals, kam wieder zurück und schob jemanden nach vorne, nur um wieder wegzulaufen. Da musste sie Serena zustimmen – das war eindeutig. Also bedeutete sie John, mitzukommen und schloss zu Serena auf, in den Wald hinein. Sie wussten ja nach wie vor nicht genau, was diese Lektion sein sollte, die sie absolvieren mussten, um wieder zurück zu kommen. Es konnte genau so gut sein, dem Wuffels zu helfen.
    Kurze Zeit später drangen Geräusche an ihr Ohr – definitiv von Pokémon stammend. Das Bellen konnte sie einem Wuffels zuordnen – es klang sehr ähnlich zu ihrem kleinen Führer. Die anderen Stimmen...andere Pokémon. Welche genau wusste sie nicht. Aber das Problem behob sich auch bald, als die Krawallmacher in ihr Sichtfeld kamen. Recht viel Zeit, irgendwas zu überlegen, hatte sie nicht, da kam einesder Pokémon mit hellbraunem Fell schon auf sie zugestürmt. Viel Zeit blieb ihr nicht, bis es bei ihr ankam – und das wollte sie lieber nicht riskieren. In einer reflexartigen Bewegung riss sie förmlich einen Pokéball von ihrem Gürtel und richtete ihn auf das Gebiet zwischen ihr und dem rasenden Pokémon. “Los, Pulverschnee!” Kaum hatte sich das Pokémon – Fubuki, natürlich – materialisiert, noch bevor das grelle Licht komplett verloschen war, hörte sie den Eisfuchs schon Luft holen – und kurz später flog ein Schwall aus Eis und Schnee dem Menki entgegen.


    OT: Aufholen und so – ich hab mal Aleena in die SchussMenkilinie gebracht – hoffe der passt so^^
    Akicchi Nur zu deiner Info (wenn du wieder da bist) – Allie hat John angedeutet, dass er mitkommen soll. Damit dus nicht übersiehst :P

  • Die Bastlerin spürte wie ihre Wangen in Flammen standen. Baytil grinste frech übers ganze Gesicht und gluckste vor sich hin. Stella blinzelte, atmete kurz durch und spürte die Wärme die nun viel Näher war als noch kurz zuvor. Noah flüsterte in ihr Ohr, die Bastlerin spürte schon fast seine Lippen. Ihr Herzschlag setzte kurz aus und raste dann los. Sie blinzelte zum Wiederholten mal und versuchte das Bild von Noahs Lippen auf den ihren wieder zu verbannen um wieder klarer denken zu können.
    Die Hand auf ihrer Hüfte gab ihr einen kleinen Rückhalt und sie lehnte sich lächelnd an Noah, erlaubte sich kurz sich zu entspannen und die Augen zu schliessen.

    Ein scheu gemurmeltes, "Danke, Noah", später hörte sie auch schon die Stimme in ihrem Kopf die ihr die Bedenken nahm. Sie fühlte sich mit einem Mal so leicht, blickte zu Noah auf und lächelte erleichtert.
    "Da haben wir uns wohl zu viele Sorgen gemacht", kurz nochmals durchgeatmet, Noahs Geruch verinnerlicht und sich langsam wieder aufrichtend, sammelte sich Stella wieder etwas und sah zu wie das Wuffels die Gruppe freudig und in neu gewonnener Freiheit begrüsste.


    Als das kleine Fellkneuel lossprintete löste sich Stella sanft aus Noahs Umarmung, schob ihre Hand zaghaft in seine, strich kurz liebevoll über seinen Handrücken und setzte sich dann mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht in Bewegung. Griffel grinste mit und blickte Noah kurz vielsagend an, bevor sein Gesichtsausdruck sich völlig ins Ernste dreht als das Affenpokémon die Geräusche vernahm und bereits eine gewise Wut erkennen konnte.
    Stella blieb abrupt stehen und sah, wie bereits Leute in den Kampf einstiegen und sich und das Wuffels verteidigten. Sie spürte wie sich in ihrem Rucksack etwas regte und Griffel sofort wusste was zu tun war.
    Zielsicher glitt Baytils Schweiff in den Rucksack und holte den Safariball heraus. Silas erschien neben ihr und verstand die Situation sofort. Er schnaubte und klatschte sich auf seine muskelbepackte Brust.
    "Schnell setzt Silberblick gegen das anstürmende Menki ein, so können wir die anderen unterstützten", Stella gab kurze Anweisungen und Silas nickte, während seine Augen gefählrich Gold aufblitzen.


    OT: Noah mal eben einfach mitgezogen

  • Noah hatte es genossen, als sich Stella an ihn geschmiegt hatte. Sie war einfach zu niedlich und er konnte einfach nicht genug von ihr bekommen. Die Stelle an der sie ihn berührte, kribbelte leicht und auch sein Herzschlag war beschleunigt. Um seine Mundwinkel herum bildete sich ein kleines Lächeln, als er hörte wie sie sich leise bei ihm bedankte. Diese zwei Wörter waren wie Balsam auf seiner Seele und dazu kam noch ihr hinreißendes Lächeln als ihn kurz danach anschaute. Er zuckte kurz zusammen als er die Stimme von Celebi in seinem Kopf vernommen hatte. Daran konnte er sich nie gewöhnen. Als Stella dann erwähnte dass sie sich wohl umsonst so viele Sorgen gemacht hätten, erwiderte er nur: " Stimmt aber man kann ja nie wissen. Lieber einmal zuviel umsichtig."


    Zugegeben es war schon irgendwie niedlich wie sich das befreite Wuffels freute und sie alle begrüßt hatte. Danach wollte das Wuffels dass die Gruppe ihm folgte. Stella hatte sich daraufhin von Noah gelöst, was diesem nicht sonderlich gefiel. Erst als sie ihre Hand in seine schob, worauf schon der bloße Körperkontakt genügte, damit seine Wangen erröteten. Sein Herzschlag hatte sich auch immens beschleunigt als sie über seinen warmen Handrücken strich. Am liebsten hätte er sie an sich gezogen und sie geküsst, doch dafür war nun wahrlich nicht der richtige Zeitpunkt, denn Stella zog ihn quasi mit sich.


    Das Griffel schien seinen gequälten Gesichtsausdruck richtig zu deuten, denn es grinste ihn nur vielsagend an. Noah dachte nur: " Ha ha. Wie lustig." Seine Quabbeldame folgte ihnen von der Seite her und schlüpfte geschickt durch das Unterholz. Sie achtete darauf dass ihr Noah nicht verletzt wurde. Weder durch irgendwas noch durch irgendwem. Bei Stella war es ihr egal. Es reichte schon dass sie sich Noah mit ihr teilen musste da war alles was darüberhinaus ging eine wahre Zumutung.


    Plötzlich rückte etwas anderes in den Mittelpunkt des Geschehens. Einige der Gruppenmitglieder verteidigten gerade das Wuffels gegen zwei wild gewordene Affenpokémon. Selbst Stella hatte es sich nicht nehmen lassen und hatte ihr Machollo aus dem Pokéball befreit damit er helfen konnte. Noah hob eine Augenbraue in die Höhe. Er tat jedoch nichts. Zum einen fühlte er sich von dem Chaos überfordert und zum anderen hielt er nichts davon gleich so gewalttätig zu reagieren.


    Diese Reaktion hielt jedoch Hime nicht davon ab sich vor ihm zu positionieren und ihr Mund verzog sich zu einem sadistischen Grinsen. Endlich war der Zeitpunkt gekommen und sie würde Noah beschützen und gleichzeitig Spaß haben. Zudem hatte sie auch Hunger und er würde sicherlich gleich gestillt werden. Noah seufzte denn ob er es wollte oder nicht, Hime wollte anscheinend kämpfen und so blieb ihm keine andere Wahl. Er flüsterte leise: " Setze Absorber ein." Dazu deutete er auf das Menki dass auch Silas anvisiert hatte. Hime nickte und schnellte lautlos zu dem Menki und machte sich bereit ein wenig Lebensenergie von ihm zu erhaschen.


    OT: Noah und Harem xd

    Sonne, Wind, Regen und Schnee werden von Rayquaza kontrolliert.
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    Das Hoenn RPG: Herrschaft des Himmels