[Hoenn] Die Herrschaft des Himmels

  • OT: Das hier ist gewissermaßen ein Anhang zu meinem letzten Post, da wir ja unerwarteten Besuch bekommen haben. Hab dazu auch am Ende noch eine Kleinigkeit hinzugefügt.

    Ich hoffe, es ist ok, dass ich den inaktiven Charakter von Kukkisa kurz mehr oder weniger gesteuert habe. ^^'


    So voller Energie und Schwung bemerkte Cora nicht, dass ihr Rucksack ein klein wenig schwerer war als sonst. Doch wie kam es dazu? Drehen wir die Zeit ein bisschen zurück:

    Mit dem Erscheinen der Formeos war die Frühstücksgemeinschaft ganz schön aufgewirbelt worden. Aber es waren viele und sie waren flink. Schnell hatten sich einige schon in andere Räume des Centers vorgewagt und erkundeten das Gebäude voller Unternehmungslust. So hatte eines von ihnen sehr schnell die Treppe gefunden und war hinaufgeschwebt. Doch nun stand es vor einer schwierigen Wahl. So viele Türen - welchen Ort sollte es zuerst erkunden? Andererseits waren die meisten Türen verschlossen und so natürliche Hindernisse. Also entschloss das kleine, graue Pokémon, dass es sich zu einer offenen Tür am Ende des Ganges vorwagen würde. Es war entdeckungslustig, doch auch vorsichtig und schreckhaft. Also lugte es zuerst in den Raum hinein. Im ersten Moment schien dieser leer, doch dann sah es ein anderes Pokémon, dass auf einer Bettkante vor sich hindöste. Dann konnten Menschen nicht weit sein. Sachte und darauf bedacht, möglichst leise zu sein, schlüpfte das Formeo in den Raum. Doch was war das? Vom Flur drangen Geräusche herüber - Schritte! In Windeseile huschte es in das erstbeste Versteck, dass das Wetterpokémon finden konnte: Unter eins der Betten. Von dort hörte es den Menschen in das Zimmer zurückkommen und die Tür schließen. Was nun? Zuerst einmal musste es hierbleiben. Es durfte kein Risiko eingehen. Und so wartete das Formeo mehr oder weniger geduldig darauf, dass der oder die ihm Unbekannte den Raum wieder verließ. Das dauerte so seine Zeit. Was wohl die anderen in der Zwischenzeit machten? Das Formeo hätte es zu gerne herausgefunden. Doch es traute sich nicht, sein Versteck zu verlassen. So horchte es auf die gedämpften Laute, die von unten und vom Flur heraufdrangen, blieb aber still. Es wurde selbst schon ein wenig dösig und schreckte deshalb auf, als es die Tür erneut hörte. Verstohlen lugte das Pokémon unter dem Bett hervor. Der Raum schien leer - bis auf diese Eule. Die saß, ganz im Gegensatz zu vorher, wachsam an ihrem Platz und ließ den Blick durch das Zimmer schweifen. Das war ungünstig. Das fremde Pokémon würde bestimmt Alarm schlagen, sobald es Formeo entdeckte. Und das würde ihm seine Erkundungstour bestimmt verderben. So schwer es ihm fiel, musste es also doch noch weiter ausharren. Und das tat es.

    Schließlich regte sich etwas im Bett hinter dem Eulenpokémon. Da war ja noch ein Mensch! Es schien sich um eine junge Frau zu handeln. Die verließ das Zimmer, doch das Formeo konnte ihr nicht folgen. Und im Zimmer war jetzt nicht nur ein Pokémon. Das Mädchen hatte noch zwei andere aus ihren Pokébällen herausgelassen, die sich nun über Pokémonfutter hermachten. Futter - das Formeo hätte nur zu gern etwas davon stibitzt. Etwas Hunger hatte es auch bekommen. Neidisch sah es zu, wie die anderen ihr Frühstück verzehrten. Nach einiger Zeit kam die Trainerin wieder, hantierte mit diversen Menschendingen herum und rief dann ihre Pokémon in deren Bälle zurück. Das Formeo wurde wieder aktiver. War jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem es das Zimmer ungestört erkunden konnte? Die Frau verließ eilig den Raum, das war die Gelegenheit! Es schwebte aus seinem Versteck hervor durch den Raum und sah sich unternehmungslustig um. Da war ein Tisch und darauf eine Vase mit schönen Blumen! Und die Betten der Menschen. Außerdem hatte die Trainerin ihren Rucksack dagelassen. Das graue Pokémon näherte sich dem Objekt mit Interesse. Er war sogar offen, es konnte also nachschauen, was das Mädchen darin versteckt hatte. Bestimmt waren es tolle Dinge! Doch was war das? Wieder Schritte! Das Formeo stieß kurz einen Laut der Frustration aus. Man konnte wirklich nichts ungestört entdecken! Das erstbeste Versteck befand sich diesmal ganz genau vor ihm. Und so ließ es sich in den Rucksack gleiten. Das Wetterpokémon machte sich so klein wie möglich. Vielleicht entdeckte der Mensch, der kam, es nicht. Es schrak zusammen, als es plötzlich von etwas Weichem getroffen wurde. Doch sein Laut der Überraschung wurde von dem weichen Dings gedämpft. Dann wurde plötzlich alles noch dunkler und alles um das Pokémon herum bewegte sich. Es war ja daran gewöhnt, zu schweben. Doch diesmal konnte es die Bewegung nicht kontrollieren und sah auch nicht, wo es hinging! Formeo entschied, dass es diesen Gegenstand verlassen musste, doch das ging ja nicht. Es gab keinen Ausgang. Da kam ihm ein Gedanke. Bestimmt würde die Trainerin irgendwohin gehen und dann den Rucksack wieder aufmachen. Dann könnte es ganz schnell heraus und auf und davon schweben. Ja, bis dahin würde es eben warten müssen. Oh, wie es heute warten musste. Das lief nicht so vielversprechend wie gedacht. Obwohl dem Pokémon einfiel, dass sich die ganze Warterei vielleicht lohnen könnte. Es kam eben darauf an, wo dieses Mädchen es hinbrachte.

  • Sehr weit kam er und seine Prinzessin nicht wirklich, denn kaum waren sie aus der Türe heraus geschritten stürmte schon etwas hinein. Irgendwoher kannte er diese kleinen Biester schon, woher fiel ihm in diesem Moment allerdings nicht mehr genau ein. Dennoch stürmten sie hinein und schienen dabei ein heilloses Chaos anzurichten. Ohne gross zu überlegen, sah er Amber an, "Ich glaube da sollten wir helfen. Einkaufen können wir auch später noch." Ohne gross auf ihre Antwort zu warten, nahm er ihre Hand und zog sie mit einem sanften Nachdruck zurück ins Center.

    Das Chaos welches sich bereits ausgebreitet hatte, war nicht zu übersehene, irgendwie hatte es auch schon fast etwas künstlerisches an sich wenn er es so ansah. Doch jetzt war relativ klar was sie machen mussten. Da kam auch schon die Bitte der Schwester und scheinbar wurde auch von der regionalen Klimaforschungsstelle gewünscht, dass man die Ausreisser bitte wieder zurückbringen sollte. Mit einem lächeln sah er Amber an: "Was hälst du davon wollen wir sehen wer am meisten wieder unter kontrolle bringt?" Dabei sprach er auch das Farbeagle an, wenn es schon Mikael in ihr Zimmer geführt hatte, dann durfte es auch jetzt sicher seinen Spass haben dabei mitzumachen. Mit einem Nicken, waren die Sache geregelt, die Wette galt. Derjenige der am meisten der kleien Racker eingefangen hatte, hatte gewonnen. Der Preis war nicht so wichtig. Immerhin ging es um die Ehre. Mit einem lächeln auf den Lippen rannte Mikael die Treppen hoch um sich dort umzusehen. Gerade als er oben ankam, sah er wie eines der kleinen Ausreisser in die Duschen abbog. Da hatte er es sicher schon einmal gut. Denn dort würde es so einfach nicht mehr wegkommen. Mit schnellen Schritten folgte er ihm und schloss die Türe hinter ihm. Wo war es nur, wo hatte es sich versteckt. Langsam liess er seinen Blick durch die Räumlichkeiten gleiten. Das kleine Formeo hatte sich wohl irgendwo versteckt. Doch mit dem Suchen würde er es wahrscheinlich nie schaffen Amber zu besiegen. Mit einem lächeln im Gesicht fiel ihm ein, das die kleinen ja scheinbar neugierig waren und weshalb sollte er das nicht nutzen? Ohne gross auf die Umgebung zu achten, schritt er durch den Raum. Irgendwoher wusste er, es würde ihn beobachten. Doch genau das wollte er ja, so schritt er zu der hintersten Dusche, wo zum glück niemand mehr war um diese Zeit und drehte das Wasser auf. Was wirkte auf ein solches Pokémon interessanter als wenn plötzlich Wasser in einem Gebäude erschien? Und tatsächlich zeigte sich der kleine Unruhestifter auch kurz darauf und wollte zu der Dusche. Doch da Stand Mikael im Weg. Den ersten Schritt hatte er schon geschafft. Doch was jetzt?


    OT: So Nerubina Viel Spass bei dem "Wettstreit", Ich war mal so frei dich mitzuziehen ;P

  • Der Tisch war noch dürftig bedeckt, mit Besteck, Teller und Körben. Von Butter, Wurst oder andeen Beilagen war noch nichts zu sehen. Ob die Chanieras noch in der Vorbereitung waren? Vielleicht. Vielleicht warten sie auf die restlichen Trainer, bevor der Rest zu Tisch kommt. Jedenfalls schaute der junge Trainer seine Tischnachbarin Claire an und begrüßte sie: „Moin.“ Eine ausgiebige Unterhaltung wollte er jetzt nicht unbedingt starten. Frühstück sollte mit Ruhe genossen werden. Siegfried nahm das Tuch von den Körben und griff sich 2 Brötchen, wovon er eines Flemmli gab. Melisa nahm sich selbst ein Brötchen während Karnimani weiterhin schlief.

    Entspannt kauten der Trainer und seine Pokemon auf dem Essen. Ab und an schaute er auch zu den anderen rüber und versuchte sich die Gesichter der anderen zu merken, auch wenn er nicht alle vom Namen her kannte. Nebenbei vernahm er einen merkwürdigen Laut, welchen er jedoch keine Aufmerksamkeit schenkte. Zumindest bis die Quelle der Laute im Eingangssaal auftauchte und herumtollte: Eine Schar von grauen, schwebenden Pokemon. Sie waren recht klein, kleiner als seine Teammitglieder und trugen sowas wie eine weise Maske auf ihren Augen. Ihren Lauten ausgehend handelte es sich wohl um Formeos. Ein Pokemon welches Siegfried bisher noch nicht gesehen hatte.

    Eines der Formeos näherte sich dem Trainer geschwind an und biss von seinem Brötchen ab. Siegfried störte es jedoch nicht, dass ihm was vom Essen entnommen wurde. So konnte er immerhin das Pokemon von der Nähe aus betrachten.

    Ein anderes Formeo näherte sich währenddessen Melisa an und wollte sich ebenfalls ihr Essen schnappen. Was auch klappte. Das Trasla bemerkte nämlich zu spät das ankommende Pokemon und ein großer Happen ihres Brötchens ist in Formeos Magen gelandet. Verärgert zog sie ihr Brötchen auf die andere Seite, weg vom Dieb. Doch das andere Formeo wechselte von Siegfried zu Melisa und schnappte sich nun ebenfalls einen Bissen von ihrem Essen. Blitzschnell schaute sie den Gier Schlund an und teilte ihm wütend mit: „Tra- tras trasla.“ Doch die beiden wollten weiterhin von ihrem Brötchen naschen. Sie kicherten auf ihre Aussage hin und fingen an Melisa zu umkreisen. Melisas Augen folgten hochkonzentriert den beiden hinterher. Ihr Kopf blieb nahezu stehen. Nach einer Weile wagte eines der Formeos den Angriff, doch kurz bevor es was von ihrem Essen schnappen konnte, teleportierte sich Melisa außerhalb deren Kreises. „Die kleinen Chaoten haben wirklich keine Manieren.“, merkte Siegfried an. Er stopfte das letzte bisschen Essen in seinen Mund. „Was soll‘s, tun wir ihnen den Gefallen und schnappen sie nur.“ Sein Trasla nahm eine Verteidigungspose ein. Das Brötchen fest unter ihren rechten Arm gepackt, mit ihrem anderen Arm bereit zum Zuschlagen.



    Es kan sein, dass es zu einem Kampf kommt. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß.

  • Nachdem Jan sich gesetzt hatte, dauerte es nicht lange bis Jack herunter kam, sich dann direkt neben Jan setzte und fragte: „Ich bin also noch nicht zu spät für die guten Leckereien, oder?

    Nein, so wie es aussieht ist sogar noch nicht mal alles aufgedeckt“, antwortete der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht. Kurz überlegte er, ob er sich aus den noch zugedeckten Brotkörben schon einmal ein Brötchen nehmen sollte, aber dann dachte er, dass es wohl nicht lange dauern würde bis auch der Rest aufgedeckt werden würde, und so beschloss er, noch etwas abzuwarten.


    Tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis die Chaneiras die noch fehlenden leicht verderblichen Sachen für das Frühstück zu den Tischen trugen. Parallel wandte sich Schwester Joy noch einmal an die bereits zum Teil versammelten Gäste. Sie informierte die Anwesenden, dass noch ein paar Startersets bei ihr liegen würden. Jan dachte schon, dass er nicht weiter zuhören müsse als sie dann noch ganz nebenbei erwähnte, dass die Höhle derzeit wohl nur mit einem geeigneten Führer betreten werden durfte, weil es darin sonst „nicht sicher“ sei. Warum hat sie uns das nicht schon gestern erzählt, als wir uns über den seltsamen Brief Gedanken gemacht und beschlossen haben, in der Höhle nach dem Rechten zu sehen?, fragte er sich daraufhin.

    Mit dem, was anschließend passierte, hatte der Mentalist aber überhaupt nicht gerechnet. Ein gutes Dutzend kleiner grauer Pokemon kam von draußen in das Pokemoncenter gestürmt und begann auch gleich, die Anwesenden zu ärgern. Eines dieser kleinen Wesen machte es sich zum Beispiel genau auf Jansa Teller gemütlich und schien mit dem Besteck spielen zu wollen. Als Jan es mit seiner Hand vertreiben wollte, warf das kleine Wesen das Messer in die Richtung des Plinfas, flog dann selbst hinterher und schien dann erst einmal um den Kopf des Wasserpokemons herum fliegen zu wollen. Plinfa fühlte sich durch das freche, graue Ding gestört und begann es auszuschimpfen, aber das kleine Pokemon machte sich nichts daraus.

    Nur am Rande bekam der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht mit, dass Schwester Joy mit irgend jemandem zu telefonieren schien. Als die Verantwortliche des Pokemoncenters sich dann aber an die anwesenden Trainer wandte und diese bat, die kleinen Wesen wieder einzufangen, stimmte Jan ihr jedoch irgendwie zu. Die kleinen Pokemon mussten eingefangen werden, allerdings war er gerade etwas überfragt, wie das funktionieren sollte, wenn ein Pokemonkampf nur das letzte Mittel dazu darstellen durfte.

    Als er sich umsah, bemerkte Jan dass sich das graue Pokemon, welches sein Plinfa geärgert hatte, anscheinend das Interesse an Plinfa verloren hatte, hinter den Tresen geflogen war und nun die drei Türen dahinter untersuchte. Anscheinend waren allerdings die Tür mit der Aufschrift „Privat“ und die zweite Tür, die zu den Behandlungsräumen führte, abgeschlossen, jedenfalls beschäftigte sich das kleine, graue Pokemon nicht lange mit diesen beiden Türen. Als es dann aber die dritte Tür öffnete und in den Gang dahinter schwebte, schoss Jan der Gedanke durch den Kopf, dass der dahinter befindliche Gang unter Anderem zu dem Raum führte, in dem sich Jan, Siegfried, Jack, Steve und Felix gestern Abend um den Abwasch gekümmert hatten. Und der Brillenträger konnte sich sehr gut ausmalen, was für ein Chaos das kleine Wesen in so einem Raum veranstalten konnte. Kurz entschlossen wandte er sich nun also an seine kleinen Freunde: „Kommt, Plinfa, Taubsi, Feurigel. Wir sollten verhindern, dass das Pokemon dort zu viel Unsinn anstellt.

    Also folgte der Mentalist zusammen mit seinen drei Pokemon dem Formeo in den Flur. Aber anders als befürchtet schienen die Türen, die aus diesem Flur heraus führten, alle abgeschlossen zu sein. „Sorgt dafür, dass das kleine Wesen nicht wieder in den Eingangsbereich zurück kehrt“, raunte der Trainer seinen kleinen Freunden zu. „Aber setzt nur so starke Attacken ein wie nötig, um es aufzuhalten.

    Tatsächlich verlor das graue Pokemon recht schnell die Lust, in dem leeren Flur mit abgeschlossenen Türen umher zu schweben. Es versuchte, an Jan vorbei zu schweben, aber Taubsi stellte sich ihm entgegen. Es setzte einen Windstoß gegen das Wesen ein. Das graue Pokemon hatte anscheinend nicht damit gerechnet und wurde dadurch ein paar Meter zurück geschleudert. „For“, sagte es und versuchte, unter der Flughöhe des Taubsis hindurch zu schweben. Dieses mal war Plinfa zur Stelle und griff das graue Wesen mit einer Schnabelattacke an. „Formeo!“, rief das kleine Wesen und machte noch einen dritten Versuch, um an Jans kleinen Freunden vorbei in die Freiheit zu gelangen. Dieses Mal stellte sich Feurigel ihm mit einer Glut-Attacke entgegen. „For Formeo!“, rief das graue Wesen und startete nun seinerseits eine Glut-Attacke - die das Feurigel allerdings mit einer eigenen Attacke konterte.

    Wartet!“, rief Jan in den gerade entstehenden Kampf hinein. Tatsächlich stellten sowohl das Formeo als auch das Feurigel ihren Kampf für einige Momente ein. Jan nutzte diese Pause, um sich an das Formeo zu wenden: „Wir wollen dir nichts tun, Formeo. Aber solange du nur Unsinn im Kopf hast, werden wir dich aus dem Gang hier nicht heraus lassen.

    „For formeo, for for formeo?“, fragte das kleine Wesen.

    Jan hatte zwar keine Ahnung, was das Formeo genau gesagt hatte, aber er wollte jetzt nicht auf die Übersetzung durch seine kleinen Freunde warten. Immerhin hatte er gespürt, dass der Gegner verunsichert war, und das reichte ihm erst einmal. „Wirklich, wir wollen euch nichts tun“, versicherte er dem kleinen Wesen noch einmal. Anschließend fuhr er fort, beruhigend auf das kleine graue Pokemon einzureden.


    Off Topic:

    Ich lasse erst einmal offen, ob das Formeo auf diesen Versuch, es durch Worte zur Aufgabe überreden, eingeht oder nicht. Falls ihr während meiner Abwesenheit weiter machen wollt, habe ich nichts dagegen, wenn die Aufgabe für dieses eine Formeo hiermit schon als erledigt gilt, aber falls länger dauert bis die anderen Formeo unter Kontrolle sind, kann ich mir gut vorstellen, hier nach meinem Urlaub noch etwas weiter zu machen.

  • Mit gesenktem Kopf schaute Claire auf ihren Teller und stocherte etwas im Essen herum. Gegessen hatte sie schon etwas, aber noch nicht sonderlich viel. Und jetzt waren ihr sowohl Lust als auch Appetit vergangen. Kurz schaute sie auf, als sie hörte, wie sich jemand anderes ihrem Tisch näherte und einen Gruß aussprach. Sie hob nur kurz die Hand, um ihn zu begrüßen, aber blieb wortlos und widmete sich dann wieder ihrem Frühstück. Eigentlich war es ja schade um das Essen. Aber da konnte sie jetzt auch nichts machen, wenn ihr von einer Minute auf die andere der komplette Appetit vergangen war.
    Wie eine Fügung des Schicksals gab es aber schon bald Ablenkung für sie. Zuerst verkündete Schwester Joy dass diejenigen, die noch keines hatten, sich bei ihr ein Starterkit abholen konnten. Ein Angebot auf das sie definitiv eingehen würde. Später. Denn direkt danach kam schon die nächste Ablenkung hereingeflogen. Wortwörtlich sogar. Eine ganze Horde an grauen, schwebenden Pokémon begann, das Center unsicher zu machen, wobei ein paar sich in den Speisesaal verirrten und sich über das Essen hermachten. Eine willkommene Ablenkung, um ihre Gedanken auf ein anderes Thema konzentrieren zu können. Der Tisch der Archäologen bekam direkt zwei ab, die sich aber anscheinend lieber mit ihrem Sitznachbar beschäftigten als mit ihr. Eine Tatsache, mit der sie definitiv kein Problem hatte. Trotzdem sollte sie besser etwas tun. In einer eintrainierten Bewegung holte sie den Pokéball ihres Nidoran von ihrem Gürtel und ließ es heraus. Eine Aktion, die ihr einen verwirrten Blick erntete, den sie mit einem Lächeln erwiderte. "Morgen Schlafmütze. So wies aussieht musst du dir heute dein Frühstück verdienen. Aber vielleicht hast du Glück."
    Sie klopfte auf den Tisch und wies ihrem Begleiter an, auf den Tisch zu springen. Dann fiel ihr Blick auf den Teller, auf dem ihr mittlerweile stark malträtiertes Brötchen lag. Sie schaute kurz zu ihrem Tischnachbar, grinste ihn kurz an und nahm dann den Teller, um ihn in die Nähe der beiden Formeos zu halten, welche gerade sein Trasla belästigten. "Hey ihr Kleinen~ Ihr habt doch sicher Hunger, oder? Ich hab da was für euch~", versuchte sie zumindest eines der beiden anzulocken. Sie war sich aber nicht sicher, ob das funktionieren würde.



    OT: Hab gehört dass mit Essen ködern bis jetzt ne recht gute Erfolgsquote hat. Kann man ja mal probieren.

  • Sarah sah kurz wie sich die anderen aus ihrer Gruppe ebenfalls dazu bereit machten, der Bitte von Schwester Joy nachzukommen. Sie würde das ebenfalls tun. Zuerst aber wandte sie sich an Berry und streichelte dem Hündchen sanft über den Kopf. Dabei sagte sie:“ Du warst ein braver Junge. Komm zurück in den Ball. Ich hole dich wieder wenn ich deine Hilfe brauche.“ Ihr Fukano sah sie skeptisch an. Ihm missfiel es zurückgerufen zu werden, gerade zu dem Zeitpunkt an dem es Aktion gab. Doch Sarah strahlte so eine Zuversicht aus, dass er nickte. Das nächste Mal würde er es allen zeigen. Sarah lächelte, nahm Berrys Ball und rief ihn zurück. Sie steckte den Pokéball zu den anderen von ihren und nahm den von ihrem Waumpel. Ihre dunklen Augen glitzerten boshaft. Honey sah sich um und stupste Sarah dann neugierig an. Sarah nahm die Raupe auf dem Arm und ging mit ihr zu Schwester Joy. Sie fragte sie ob diese, ein Behältnis hatte, in der sie die Formeos reintun könnten. Schließlich wäre es sonst ein unmögliches Unterfangen sie alle gleichzeitig im Auge zu behalten und dafür zu sorgen dass sie beisammen blieben. Joy überlegte. Sarah mustere ihre Raupe. Sie hätte auch Endivie rufen können, doch die beherrscht nur Giftpuder und es wäre vermutlich keine gute Idee gleich alle hier vergiften zu wollen. Zumal diese die Attacke nicht so gut unter Kontrolle hatte und zum anderen könnte es unnötigen Schaden verursachen. Sie würde erst dann zu dem Mittel greifen, wenn es unbedingt nötig wäre.


    Joy winkte unterdessen eine ihrer Chaneiras herbei und wies diese an etwas zu holen. Neugierig wartete Sarah und fragte sich was das sein wird. Nach zehn Minuten zerrten zwei oder waren es drei, der rosafarbenen Eipokémon mehrere kleinere Kunststoffbehälter. Sie dienten als Transportboxen wie Joy erklärte. Die hellgrauen quaderförmigen Behältnisse waren übersät mit kleinen schmalen Öffnungen, die der Luftzirkulation dienten. Eine der schmalen Seiten, wies eine transparente Scheibe auf und man konnte so in ihr Inneres blicken und man konnte sie nur oben öffnen. Es gab natürlich auch Griffe an den Boxen so dass man sie bequem halten konnte. Sarah schätze dass in jede von ihnen etwa ein oder zwei Formeos hineinpassten. Joy meinte auch dass es am besten wäre, wenn die Wetterkugeln dort erst in geschwächter Form hineinkommen sollten. Sarah stimmte dem zu. Sie bedankte sich und wandte sich dann an die Mitglieder ihrer Gruppe die in ihrer Nähe waren. Das Mädchen erhob ihre Stimme und sagte:“ Schaut mal, wir haben von Joy diese Boxen bekommen. Da passen ein oder zwei von den Formeos hinein. Sie sollen aber zuvor geschwächt werden. Das ist doch großartig. Wir sollten die unbedingt nutzen und es auch den anderen sagen.“


    Unterdessen hatte sich das Formeo von vorhin ihr wieder angenähert und es konnte es nicht sein lassen die gelben Stacheln von Honey zu berühren. Die Raupe versuchte den Annäherungsversuchen auszuweichen, was sich aber als schwierig erwies, da sie sich immer noch auf Sarahs Arm befand und so auch kaum Bewegungsfreiheiten hatte. Diese setzte die Raupe daraufhin auf den Boden und beobachtete das weitere Geschehen. Naja sie wollte es beobachten, doch das Formeo hat sich dazu entschieden, Sarah als ihr Ziel auszusuchen, denn ihre Sicht wurde von einem hellgrauen Ding versperrt dass vor ihrem Gesicht herumschwebte. Es war so nah, dass Sarah es mit den Händen greifen könnte, doch kaum hob sie die Hände war es weg und setze sich frech auf ihren Kopf wobei es vergnügt vor sich hin quietschte.


    OT: Diese frechen Dinger *lach* Kommt schon lasst uns sie einfangen, ich habe sogar extra Boxen organisiert damit es einfacher wird. Ja richtig ihr dürft die Kleinen schwächen aber nicht besiegen, aber damit dürft ihr ja klar kommen. Los schnappt sie euch alle ^.^

    Sonne, Wind, Regen und Schnee werden von Rayquaza kontrolliert.
    Was passiert wenn Menschen versuchen das zu ändern? Findet es heraus und helft mit das verhindern!
    Das Hoenn RPG: Herrschaft des Himmels

    Einmal editiert, zuletzt von Destiny Moon ()

  • Ein wenig gereizt, durch die ganzen Geschehnissen der letzten Minuten, kam der Mentalist mit einem Kopfkissenbezug, in dessem inneren sich etwas bewegte, die Treppe herunter. "Welchem Scherzkeks gehört...", wollte Daniel gerade fragen aber brach den Satz ab als er das Chaos in der Eingangshalle betrachtete und gerade hörte was Sarah verkündete. Anscheinend waren Annastasia und er nicht die einzigen die von diesen Formeos gestört wurden. Das Problem des Brillenträgers war jetzt nur: wie kann er seinen gefangenen schwächen? Melody, Rai und co. waren gerade noch oben bei Annie und den Kopfkissenbezug gegen die nächstbeste Wand zu schlagen wäre nun auch nicht die feine Art, selbst wenn Pokémon in Kämpfen wesentlich heftigere Treffer einstecken würden. Kurz überlegte der Mentalist bis ihm eine passende Idee kam. Auf dem Weg zu einer der Boxen wirbelte er langsam und gleichmäßig den Kopfkissenbezug, samt Inhalt, im Kreis herum, wobei er aufpasste nirgendwo gegen zu kommen. Vor der Boxen dann angekommen hörte er auf und bemerkte das die wilden Befreiungsversuche von vorhin sich jetzt zu einem ruhigen hin und her Taumeln im Schwebezustand gewandelt hatten, anscheinend vertrug dieses kleine Kerlchen wohl keine kostenlose Karusselfahrten. Ohne viel Aufwand, oder nennenswerten Widerstand, verstaute Daniel das kleine graue Wölkchen in einer Transportbox und machte sich langsam wieder auf den Weg nach oben, während er sich kurz an Sandra wandte: "Ich geh nochmal hoch um nach weiteren dieser Dinger ausschau zu halten und Annie bescheid zu sagen was hier los ist."


    OT: Da die werte Akicchi , mit der ich noch einen Partnerpost fertig machen wollte, leider für eine Weile nicht da ist hab ich jetzt mal (in Absprache mit Destiny Moon ) einen kleinen Timeskip mit meinen Char gemacht um eines der Formeos abzuliefern. Alles was nach dem Badezimmertreffen und vor diesem Post passierte erfahrt ihr dann hoffentlich 1-2 Wochen nachdem Aki wieder da ist. Versprechen kann ich es aber noch nicht.

  • Tatsächlich ließ sich das kleine Wetterwesen durch Jans Worte beruhigen. Vorsichtig näherte sich der Mentalist dem Formeo, und es gelang ihm, das kleine Wesen zu ergreifen. „Kommt, Plinfa, Feurigel und Taubsi“, sagte er und machte sich wieder auf den Weg in den Frühstücksraum. Dort angekommen bemerkte er eine Reihe von Boxen, und Sarah erklärte auch gerade, dass die eingefangenen Formeos dort nur in geschwächter Verfassung hinein sollten.

    „Wenn ich richtig zähle, hat dieses Formeo hier einen Windstoß, eine Schnabelattacke und eine Glut-Attacke einstecken müssen. Feurigels als Konter eingesetzte zweite Glut-Attacke sollte ich da wohl nicht mitzählen“, überlegte der Mentalist. Auf jeden Fall war das kleine Wesen damit auf jeden Fall schon geschwächt. Jan ging also zu den Transportkisten, und nachdem Daniel eines dieser kleinen Wesen in eine der Transportkisten gepackt hatte, sperrte der Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht nun seinerseits auch das von ihm eingefangene Wesen in eine der Boxen.

    Als er sich umsah, bemerkte er, dass sich die meisten der kleinen Wesen wohl inzwischen irgendwo im Pokemoncenter verteilt hatten. Weil die hinter dem Tresen erreichbaren Räume alle abgeschlossen waren, konnte er wohl davon ausgehen, dass die meisten Formeos wohl oben bei den Schlafräumen zu finden waren. Kurz entschlossen wandte er sich an die anwesenden Gruppenmitglieder. „Ich denke, ich gehe noch einmal nach oben und sehe dort noch einmal nach dem Rechten“, verkündete er.


    Off Topic:

    Eigentlich habe ich zwar vor, dass mein Mentalist noch ein zweites Formeo einfängt, aber weil ich dieses Wochenende irgendwie zu spät dazu gekommen bin, mich um den nächsten Beitrag zu kümmern, kommt erst einmal nur das bereits geschwächte Wetterwesen in eine Transportkiste.

    Damit sind zwei Formeos verstaut - oder drei, falls ich das Formeo in Coras Rucksack mitzähle.

  • Amber noch immer gestärkt von ihrem Konter gegen ihren frechen Ritter, wurde aprupt aus ihrem kleinen Siegestaumel gerissen, als erst die Formeo an ihr vorbei rasten und sie dann überraschend von ihrer Begleitung gepackt und wieder in die Lobby gezogen wurde. Noch bevor Amber richtig kapiert hatte, was überhaupt geschah wurde sie auch schon zu einem Wettkampf herausgefordert. Farbeagle stand direkt neben ihr und in seinen Augen loderte das Feuer, als Mikael nekend die Spielregeln erläuterte. Amber zog eine Augenbraue nach oben, lächelte siegessicher und hielt Farbeagle die Hand zu einem High-Five hin. Der Kleine sprang hoch, klatschte Amber ab und nickte Mikael zu, als dieser sich gerade auf den Weg nach Oben machte.

    Schnell formte Amber kurz mit den Händen einige Anweisungen, holte dann Larvitar aus seinem Ball und mit kurzen Lauten erklärte das Malerpokémon die Situation. Das grüne Gesteinswesen ballte die Faust und rekte sie Amber entgegen. Die Blonde hatte sich in der Zwischenzeit genau umgsehen und entdeckte eine der fliegenden Kugeln wie sie grade aus der Lobby in einen kleinen Gang abbog. Sie lief los und ihre beiden Partner rannten ihr wachsam hinter her, bereit die Blonde zu schützen sollte es notwendig sein.


    Amber betrat einen offenen Lagerraum der heimat von einigen Regalen und Truhen war. Nicht besonders aufgeräumt aber ansehnlich. Staubig schien die Luft zu sein. Durch die spährliche Beleuchtung im Raum wirkte die Atmosphäre gruselig. Amber schluckte. Die Regale waren beschriftet und gut befüllt. Man konnte nicht den ganzen Raum auf einmal sehen. Die Blonde blickte Farbeagle hilfesuchend an. Dieser spitze seine Ohren und lauschte für einige Sekunden in den Raum. Das Raschenl und Murmeln war schwach zu hören und der kleine nickte und übernahm die Führung. Sie liefen zielstrebig durch die Regale hindurch.


    Plötzlich schoss aus einem Regal ein kleines Wesen hervor und schien selbst genauso überrascht von dieser Tatsache, wie die Gruppe auf die es zuraste. Das hohe Quitschen und die kurzen ruckartigen Kopfbewegungen liesen klar überraschung erkennen.
    Farbeagle reagierte sofort und setzte Schutzschild ein, eine grünlichschimmernde Energiewand entstand. Mit einem dumpfen Geräusch schlug die Wetterkugel an die Energiemauer und driftete langsam zu Boden. Etwas verwirrt blickte das Wesen zu der Gruppe auf und schien sich nicht sicher zu sein, was jetzt das Beste war.

    Amer konnte nicht reagieren, da schwebte aus dem selben Regal eine zweite Wetterkugel und schien sich kaputt zu lachen. Das helle Glockenähnliche Geräusch bestätigte diese Annahme und mit schallendem Gelächter liess sich das Formeo neben seinem desorientierten Kumpel nieder. Mit dem Auftritt war das andere Wesen scheinbar sehr unzufrieden - die Beiden begannen sich zu zanken und Farbealge liess mit einem verwirrten Blick seinen Schild verschwinden.
    Kurz wusste Niemand aus der Gruppe was zu tun war. Farbeagle versuchte die beiden Streithälse auseinander zu bringen, Amber war damit beschäftigt über das gerade geschehene nicht laut los zu lachen und Larvitar sah dem Ganzen genervt zu. Er hatte sich einen Kampf erhofft. Das hier war einfach nur lächerlich.

    Der Traditionsliebhaber atmete schnaubend aus und ging auf die beiden Streithälse zu, räusperte sich kurz und hielt den Beiden dann eine Standpauke die sich gewaschen hatte. Mit all seinem Ehrgefühl und der liebe zu Traditionen erklärte das Gesteinspokémon den grauen Wesen welche Schande sie über ihre Art brachten und belehrte die scheinbar noch recht jungen Pokémon einschüchternd.
    Amber konnte an Farbeagles Gesicht erkennen, dass ihr Partner wohl nicht grade zimperlich mit den Zweien umging und musste nun doch kurz schmunzeln. Sie lächelte Larvitar lieb zu und als ihr Partner mal für einen kurzen Moment Luftholte, ging Amber rasch in die Knie und wandte sich mit einem beruhigenden Lächeln an die Formeos.
    "Keine Angst, euch wurde schon eine zweite Chance angeboten. Eure Partner suchen schon nach euch. In der Lobby gibts Transportboxen. Dürfen wir euch dahin begleiten?", mit einem gewinnenden Lächenl wartete Amber die Antwort der beiden ab. Farbeagle hielt hinter ihr Larvitar in Schach der den Beiden scheinbar noch Einiges zu sagen hatte und sich lautstark beschwerte. Amber rutschte etwas herum, bis sie sicher war das Larvitar aus dem Sichtfeld der Beiden verschwunden war und flüsterte den grauen Wetterkugeln dann leise zu: "Ich beschütz euch auch vor dem grünen Schreihals, versprochen!" mit einem verschmitzten Grinsen zwinkerte sie den Beiden geheimnissvoll zu.


    OT: Die Gruppe um Amber versucht mal zwei Formeos dingfest zu machen. Frohen Formeotober euch allen!

  • Die beiden Formeos belustigten sich an Melisas Versuch, ihr Brot zu schützen. Erneut näherten sich die beiden Pokemon wieder geschwind an, tauschten ihre Position mehrfach überkreuz um ihren Fokus zu verringern. Nach einigen male hin und her rammte schließlich das linke Formeo Melisa an. Das Trasla lehnte sich nach vorne und hob schützend ihren Arm. Sie konnte ihre Position halten, doch sie musste dafür mehr Kraft in ihre Arme stecken. Der Angriff wurde erfolgreich abgewehrt. Im selben Moment ergriff das andere Formeo die Gelegenheit und schnappte wieder nach ihrem Essen. Doch Melisa reagierte schnell und wehrte sich mit einer schwachen Psychodruckwelle, welche die Wetterpokemon auf Abstand brachte.

    Den beiden Pokemon wurde allmählich bewusst, dass dieses Trasla keinerlei Spaß verstand. Und nicht vorhatte ihr Essen zu teilen. Besser wäre es nach anderen Spießkammeraden suchen. Doch bevor sie sich umdrehten, brachte die Dame in der Nähe von Siegfried ihr eigenes Pokemon zum Einsatz. Ein lilaner Vierbeiner mit großen Vorderzähnen. Siegfried schaute interessiert zu ihren Pokemon, da er dieses Pokemon noch nie gesehen hatte. Die lila Hautfarbe könnte vermutlich auf einen Gifttypen hinweisen, aber er war sich nicht sicher. Und auf eine verrückte Weise sah es auch knuffig aus. Die beiden Formeos freuten sich über einen neuen Spielpartner, aber noch mehr freuten sie sich über Claires Essen, was sie ihnen hinhielt und sprinteten zum Teller. Melisa verbliebt in einer verteidigenden Haltung.


    OT: So, die Formeo-Kontrolle wechselt von Siegfried zu Claire. Es kommt zu keinem Kampf *schweiß wegwisch*. Zumindest vermute ich es. Je nach dem was #TotallyFelix vorhat.

  • Die beiden Formeos blickten das Trio ungläubig an. Das eine, welches noch immer auf dem Boden lag, blickte eingeschüchtert auf und in seinen Augenwinkeln sammelten sich die Tränen. Amber versuchte das Kleine zu beruhigen und streckte langsam ihre Hand aus. Dabei murmelte sie beruhigende Kleinigkeiten. Das Zweite beobachtete das Schauspiel mit einiger Skepsis. Farbeagle liess Larvitar stehen und gesellte sich zu Amber, redete ruhig und gelassen auf die Beiden ein, erklärte ihnen wer Amber war und lächelte immer wieder aufmunternd. Die Skepsis verschwand etwas und Amber schaffte es durch sanftes Streicheln den Angsthasen zu beruhigen. Dieser flüchtete sich sogleich in ihre Arme und kuschelte sich nachdrücklich gegen die Bastlerin, vergrub sein kleines Gesicht an ihrer Schulter. Amber war etwas überrascht, lächelte dann aber erleichtert und strich dem Formeo beruhigend über den Kopf. Farbeagle hatte sich in der Zwischenzeit dem Skeptiker angenommen. Die Beiden schienen sich nicht ganz einig zu werden, als Larvitar aber bedrohlich zu dem Formeo rüber schielte waren die Differenzen plötzlich vergessen und das Kleine schien mit überschwänglichem Nicken alles zu bejahen was Farbeagle von sich gab.

    So kehrte die Gruppe zurück in die Lobby. Amber etwas überfordert aber auch erleichtert mit einem ängstlichen Formeo auf dem Arm, das sich langsam wieder beruhigte und dabei hicksend Luft holte, Farbeagle sprach aufgedreht mit einer Wetterkugel, die peinlich genau darauf achtete das Malerpokémon zwischen sich und der grünen Bestie zu haben und immer noch hektisch zu allem Ja und Amen sagte, was das Normalpokémon von sich gab. Larvitar war deutlich genervt und trottete neben seinem Partner her.

    Die Wetterkugel neben Farbeagle flüchtete sich sofort in die Transportbox noch bevor Amber wirklich was sagen konnte. Larvitar sah sich derweilen den Auffuhr am Küchentisch interessiert an. Da schien sich gerade das Nidorino, welches er gestern kennen gelernt hatte, kampfbereit zu machen. Das grüne Pokémon zog an Ambers Ärmel und machte sie auf den Auffuhr aufmerksam. Farbeagle war schon dabei in die Richtung zu gehen um allenfalls zu helfen und Larvitar zog Amber mit sich. Das Formeo presste sich noch immer hicksend an die junge Frau und schien mit dem Lärm überfordert zu sein. Amber legte ihre freie Hand kurz auf Larvitars Kopf, dieser blickte fragend auf und Amber deutete ihm mit kurzen Handzeichen, dass sie kurz den Kleinen beruhigen musste. Larvitar nickte nur und folgte dann Farbeagle. Die Beiden stellten sich aufmerksam hinter die Gruppe, die sich um Claire gebildet hatte, bereit auch ein zu greifen sollte es nötig sein.

    Amber entschiedsich dagegen nach Draussen zu gehen, falls ihr das Formeo wegflog hätte sie ein Problem. also ging sie leise die Treppe hoch, schaukelte das wimmernde Bündel sanft hin und her und hoffte es irgendwie beruhigen zu können. Sie erinnerte sich an ihre Geige. Vieleicht würde es Musik etwas beruhigen.

    Sie lächelte und ging zielstrebig in ihr Zimmer. Die Tür stand offen, Amber dachte sich aber nichts dabei. Sie holte rasch ihre Geige hervor, setzte die kleine Wetterkugel, die sich nur wiederwillig von ihr löste sanft aufs Bett. Als der Kleine schon wieder leise begann zu schluchzend, nahm Amber in Ermangelung an Alternativen rasch Mikaels Pullover von Ihrem Bettgestell und wickelte das Formeo wie sie hoffte warm und beruhigend darin ein. Der Kleine wurde etwas ruhiger und Amber lächelte sanft, konzentrierte sich kurz holte Luft und begann eine sanfte, ruhige Melodie zu spielen.

    Formeo blinzelte durch den Tränenschleier, der sich schon wieder gebildet hatte und lauschte aufmerksam der Musik, spürte wie er ruhiger wurde. Die Aufregung schien ihn erschöpft zu haben und bereits nach kurzer Zeit schlief die graue Wetterkugel in seinem warmen Pullover-Kokon halb ein.

    Plötzlich spürte Amber die Kälte die sie von hinten überrollte. Sie stoppte die Musik und blickte sich rasch um. Ein fies aussehendes Formeo schoss aus seinem Versteck hinter dem Bett und veränderte bereits seine Form. Das graue Wesen, nahm einen violetten Ton an und die Wolke wirbelte in Form eines Tornados um ihn herum. Ihm schien die Musik wohl nicht gefallen zu haben, dachte sich Amber kurz bevor ihr die klirrende Kälte gemeinsam mit einem zünftigen Pulverschnee entgegenschlug.

    Ein kurzer Schmerzenslaut konnte die Geigenspielerin nicht unterdrücken, als die kalte Luft durch ihre Kleidung schnitt und sie plötzlich das Gefühl hatte jede Schneeflocke täte weh.

    Schnell schnappte sie sich ihre Geige, das Kleine noch immer schlafende Formeo und rannte aus dem Zimmer. Blindlings rannte sie, die Kälte noch immer spürend durch den Gang und versuchte sich in die Dusche zu flüchten - warmes Wasser würde ihren klammen Fingern jetzt guttun. Aber die Tür war abgeschlossen.

    "Verdammte Sch....", Amber verkniff sich alles Weitere, denn hinter sich spürte sie die Kälte erneut. Sie presste sich das Formeo-Pulli-Bündel beschützend an die Brust und rannte weiter, rief nun mit zitternder Stimme nach ihren beiden Partnern. Hoffte sie würden sie hören und ihr helfen.


    OT: Farbeagle und Larvitar stehen nun in der Lobby und Amber sorgt für einen Temperaturfall im oberen Stock. Evtl will sich ja jemand vor den Partnern von Amber einmischen und der armen Frau mit der Geige und dem schlafenden Formeo auf dem Arm zu Hilfe eilen - so zur Feier des letzten Tags vom Formeotobers!
    zeev vor deiner Tür hat jemand geflucht... *hihi


  • So wie es aussah, würde Claire ihr Pokémon nicht einmal einsetzen müssen. Die Formeos hatten wenig Probleme, ihren Fokus zu verschieben. Zumindest als sie dann einmal nicht damit beschäftigt waren, das Trasla zu belästigen. Aber sobald sie dieses unverteidigte Essen erblickten, stürmten sie direkt auf sie zu. Wobei sie eines der Formeos mit einer Hand abblocken musste, um sie vom Brot auf ihrem Teller fernzuhalten. "Na, nicht so gierig ihr zwei~ Hier, erst das eine zusammenessen." Um ihre Aussage zu betonen streckte sie ihre Hand mit dem Brot noch einmal zu den beiden grauen Pokémon. Was anscheinend wirkte. Zumindest drängelten die Wetterpokémon um ihre Hand, und labten sich an dem Brötchen. Ihren Blick hob sie wieder, und lächelte ihren Sitznachbar an. "Scheint zu funktionieren. Holst du bitte eine der Boxen von da hinten?" Mit dem Kopf deutete sie zu dem Bereich, wo Schwester Joy vorhin bereits die Boxen bereitgestellt hatte. Aber auch wenn die Formeos gerade relativ ruhig war, behielt sie die beiden im Auge. Und relativ zeitnah holte sie noch das zweite Brötchen nach. Bis jetzt hatte sie es bewusst zurückgehalten, um die beiden noch ein wenig länger hinzuhalten. Hoffentlich reichte das jetzt aus, um sie beschäftigt zu halten, bis die Box hier war.


    OT: Herzlichen Glückwunsch Siegfried Wilder , du wurdest soeben zum Laufburschen befördert :P

  • Kaum war der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht im oberen Stockwerk angekommen, als ihm im Flur auch schon ein Kälteschwall entgegen strömte. Erst einen Moment später bemerkte er eines der Mädchen der Gruppe, die er bis jetzt allerdings noch nicht genauer kennen gelernt hatte. „"Verdammte Sch....“, murmelte sie und rief mit zitternder Stimme nach ihren Pokemon. Hinter ihr folgte ein gereizt wirkendes, offensichtlich noch nicht unter Kontrolle gebrachtes Formeo, welchem es wohl für den Kälteeinbruch verantwortlich war und eine Wolke aus Pulverschnee zum Angreifen bereit hielt.


    Kannst du etwas gegen diese Kälte machen?“, fragte Jan sein Feuerpokemon.

    „Feu!“, rief das Feurigel und setzte nun seinerseits eine Glut-Attacke ein, die es an dem Mädchen vorbei direkt auf das Formeo richtete.

    Aber auch Plinfa und Taubsi machten sich bereit, bei Bedarf in den Kampf einzugreifen.


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber wenn wir etwas mehr Aktivität haben wollen, sind eine Reihe kurzer Beiträge vielleicht sinnvoller als ein über eine längere Zeit ausgearbeiteter Partnerpost.

    Nerubina Ich hoffe, es ist für dich OK, dass ich das Feurigel gleich eine wärmende Feuer-Attacke einsetzen lasse.

  • Claire wirkte etwas ironisch, als sie sich für die Information bedankte. Doch bevor Steve darüber nachdenken konnte, erblickte er den Frühstückstisch. Wie in Trance steuerte er darauf zu, doch er würde abgelenkt, als Schwester Joy etwas von Starterpakete sagte. Sofort zuckte sein Blick in Richtung der Krankenschwester, und dort lag er: ein Pokédex! Er wollte schon immer eines von diesen wunderbaren Lexika der Pokémon haben, und offenbar war noch eines davon für ihn übrig. Doch bevor er ihn im Empfang nehmen konnte, schwebten auf einmal mehrere sonnenförmigen Pokémon ins Center und verwandelten sich in eine runde, graue Form. Eines davon schnappte sich seinen erwählten Pokédex und huschte über die Treppe davon. „Was zum Arceus? Verdammt, ist das schnell... Hinterher!”, rief der Mentalist und so nahm er die Verfolgung auf. Nun stand er jedoch im Gang mit den vielen Türen, sodass unersichtlich wurde, wohin das Pokémon verschwunden war. „Aura, kannst du es orten? Aura?”, doch das Riolu war nicht anwesend. Eine Minute später kam es die Treppe hochgehastet, auf den Armen eine kleine graue Box, offensichtlich, um das Pokémon darin einzusperren. Nach erneutem Nachfragen schloss das Aura-Pokémon seine Augen, konzentrierte sich und lokalisierte schließlich eine Aura in einer Tür, die dritte Tür von links. Dort klopfte Steve kurzerhand an, und als kein Zeichen kam, drückte er langsam die Tür auf und lugte um die Tür. In der Mitte des kleinen Zimmers schwebte das graue Pokémon, den Pokédex im Mund, nachdenklich darauf herumkauend. Um es nicht zu erschrecken, schlüpfte der Trainer und sein Pokémon leise um die Ecke. Nun erkannte er, dass es sich um ein Formeo handelte. Dieses starrte ihn nun etwas argwöhnisch an und ging über in die Kampfposition. Steve hob beschwichtigend die Hände, und mit einem Geistesblitz zog er seinen Zeichenblock aus der Tasche und begann zu zeichnen. Währenddessen wirkte das Riolu eine beruhigende Aura. Als der Junge fertig war, zeigte er dem Formeo seine Zeichnung. Erstaunt von dem gezeichneten Spiegelbild seine Selbst, was ihn anschaute, ließ es den Pokédex fallen und kam näher an das Bild heran. Nun legte Steve das Bild in die Box, und das Formeo schwebte wie mit Scheuklappen in die Box. Der Teenager schloss nun die Box und nahm sich seinen verdienten Pokédex. „Was für ein komisches Gefühl, auf diese Art ein Pokémon zu fangen”, murmelte der Schwarzhaarige.


    OT: Nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir. Bitte entschuldigt den langen Zeitraum und falls sich Fehler eingeschlichen haben.

  • Clares Idee war ein Erfolg. Die beiden Formeos verschlungen die Brötchen regelrecht aus ihrer Hand. Jetzt mussten sie nur noch mit den anderen wiedervereinigt werden. Oder eher in die Box gebracht werden, da sie nicht gefangen werden können und sie nicht wieder Chaos verbreiten sollen. Die Trainerin könnte die beiden Ausreißer zur Box bringen, doch sie fragte Siegfried ob er die Box zu ihr bringen könnte. Der Weg war ja nicht weit. Ca. 30 Schritte. Aber vielleicht war sie der Meinung, dass die beiden Formeos nicht mitziehen, wenn sie bemerken, dass sie geködert werden. Abgesehen davon war es eine Kleinigkeit. Nichts was großartig diskutiert oder verhandelt werden müsste. Der Trainer gab ihr ein kurzes „klar.“ und stand auf, um eine der Boxen zu holen. Schnell gegriffen tastete er das Ding an den Seiten ab und ging damit zurück zu Claire. Er war immer noch etwas unsicher, ob das jetzt funktionieren würde. Doch er erhoffte es sich.


    Melisa nahm in der Zwischenzeit einen weiteren Bissen zu sich. Immer noch fokussiert auf die beiden Quälgeister. Flemmli, welches eher die anderen Geschehnisse beobachtet hatte, ging auf Nidoran zu und begrüßte es. Karnimani schlief weiterhin.


    OT: Die Box ist nun da. Die Formeos müssen nur noch rein.

  • Schön, dass ihr Frühstück jetzt doch noch Verwendung fand. Zwar nicht ganz zweckgerecht, aber trotzdem zweifelslos nützlich. Während sie also darauf achtete, die beiden Brote möglichst langsam an die beiden Formeos zu verfüttern, bat sie Siegfried, eine der Boxen zu holen. Sie bezweifelte einfach, dass die Pokémon ihr so einfach folgen würden. Wahrscheinlich würden sie sich einfach wieder über das Trasla am Tisch hermachen. Außerdem war es bedeutend schneller, wenn die Box geholt wurde. Nur ein paar Sekunden später war ihr "Helfer" auch schon zur Stelle und hielt ihr die offene Box hin. Vorsichtig bewegte sie die Hand mit dem halben Brot, das noch übrig geblieben war, weg in Richtung der Box. Und tatsächlich folgten die beiden ihr. Damit war es nun trivial, die beiden Wetterpokémon einzufangen. Und nur wenige Momente später saßen beide dann sicher in der Box. "So. Damit wären die beiden mal erledigt. Lass uns die mal zurückbringen, und dann nach weiteren Quälgeistern suchen. Es sollten ja noch einige rumschwirren." Claire hatte da sogar eine Vermutung, wo welche sein könnten. Das obere Stockwerk wirkte nach einer recht guten Wahl. Zumindest wenn Amber, die gerade heruntergestürmt war, nicht schon die ganze Arbeit erledigt hatte.