[Hoenn] Die Herrschaft des Himmels

  • Mit klappernden Zähnen stand Amber hinter dem Jungen und versuchte sich zusammen zu reimen, warum das Formeo so wütend war. Da erschien wie aus dem Nichts Mikael vor ihr, mit einem besorgten Lächeln auf den Lippen. Ihr Körper wurde von der Kälte geschüttelt aber sie versuchte sich auf seine Worte zu konzentrieren.
    So, er wollte also spielen, Amber versuchte durchs Zähneklappern hindurch zu grinsen, "Schätze du hast dir ne ziemlich anstrengende Prinzessin ausgesucht. Noch nehme ich Ritterliche Kündigungen entgegen - überlegs dir also..."
    Die braunen Rehaugen blitzen nekisch auf und richteten sich dann wieder nach unten.
    die Blonde hob das Bündel in ihren Armen etwas an, damit Mikael es besser sehen konnte: "Zwei! Die Schlafmütze hier mitgezählt..."
    Sie blickte in das Knäuel in Ihren Armen und lächelte liebevoll: "Wenn ich auch zugeben muss, dass dein Pulover auch n'grossen Teil geleistet hat...", Sie bibberte kurz, riss sich dann zusammen, blickte wieder hoch in Mikaels Augen und Lächelte: "Schätze du hilfst mir sogar, wenn du gar nicht da bist..."

  • Immerhin hatte sie ihren Galgenhumor noch nicht verloren, wenn man es so nennen konnte. Auch wenn das Grinsen nicht wirklich sehr überzeugtend war. Doch gegen das grinsen konnte er sich nicht wehren, als ob er je daran denken würde. "Scheint wohl so, aber ohne eine gewisse Herausforderung wäre es doch langweilig oder nicht?" Entgegnete er ihr, während er einen weiteren Schritt auf sie zu machte, und unterdessen recht nahe bei ihr stand "Und als ob du das wirklich wollen würdest.... Ohne mich wärst du doch vollkommen aufgeschmissen..." Wobei er sich da zugegebenermassen nicht ganz hundert Prozent sicher war, aber manchmal musste man auch auf sein Bauchgefühl vertrauen.

    Es war fast schon süss wenn man Amber so mit ihrem kleinen sah, wie sie sich liebevoll wie eine Mutter darum kümmerte. Eine der Qualitäten, welche er auch an ihr mochte. Mit einem Sanften Klaps auf den Hinterkopf, "Keiner widerrede, den hast du verdient..." nahm er sie in die Arme zu sich, dass sie ein wenig wärmer hatte und von der Kälte abgeschirmt war. "Aber das hast du gut gemacht, und dafür bin ich doch da." Sprach er mit einer beruhigenden Stimme, "du solltest ruhig ein wenig offener zu mir sein. Gedanken lesen gehört noch nicht zu meinem Skill-répertoire." Während er sie weiter in den Armen hielt und ihr so versuchte ein wenig sicherheit zu geben.

  • Die Nähe brachte Amber etwas aus dem Konzept, sie blickte scheu auf und blinzelte mehrmals hintereinander als Mikael selbstsicher eröffnete, dass sie ohne ihn aufgeschmissen wäre. Sie blickte etwas beschämt zurück auf das Bündel in ihren Armen, was sollte sie dazu sagen? War sie so schwach, dass sie auf Mikael angewiesen war? Wollte sie mit dieser Reise nicht genau das Gegenteil beweisen - nämlich, dass sie selbständig und ohne Hilfe Abenteuer erleben kann...
    Die Blonde war hin und hergerissen, wusste nicht was sie erwiedern sollte, als sie vom sanften Klaps auf den Hinterkopf wieder in die Realität zurück geholt wurde. Mit grossen, dunklen Augen blickte sie hoch und plötzlich wurde sie an Mikaels Körper gezogen. Ihr Herzschlag beschleunigte sich und sie blinzelte. Das war sehr viel Nähe auf Einmal und so ausgestellt, mitten auf dem Flur. Doch sie spürte auch die Wärme die vor dem Körper vor ihr ausging und wie gut sie ihren durchgefrorenen Glieder tat. Mit errötenden Wangen blickte sie wieder auf und schnappte gerade noch Mikaels Worte auf. Offener sein... Amber schluckte etwas überfordert und blinzelte wieder einige Male. Sie wusste nicht was sie erwiedern sollte, doch sie lächelte ertapt als Mikael Gedanken lesen erwähnte. Die Blonde lehnte sich etwas näher an ihren Ritter und murmelte sanft: "Ich werds versuchen, und solange musst du halt an deinem Skill-Repertoire feilen"
    Sie schloss kurz die Augen, gab sich dem Gefühl hin, dass jemand da ist, das die Wärme real ist und sie sich darauf verlassen kann, dass diese Wärme sie beschützen würde.
    Langsam beruhigte sich das Zittern in Ambers Körper und sie schloss das kleine Formeo fester in ihre Arme.
    Die Blonde blickte auf und lächelte, erst etwas unsicher, dann immer herzlicher: "Mal sehen wer's schneller hinbekommt..."

  • Es war ein ungewohnt und doch spezielles Gefühl Amber so nahe an sich zu haben, er genoss es, auch wenn es etwas neues und wie gesagt ungewohntes an sich hatte. Das war soweit er wusste, das erste Mal, dass er sie so bewusst zu sich gezogen hatte in seinen Schutz. Er spürte ihre Haut und wie sie Zitterte, während er ihr in die Augen sah und sie ein wenig beobachtete. Es fühlte sich aber richtig an und so genoss er es einfach, war dafür recht erstaunt, als Amber noch ein Stück näher kam und sich gegen ihn lehnte. Eine leichte Rötung legte sich auch auf seine Wangen, welche die kleine Prinzessin hoffentlich nicht sehen würde. Denn welcher Ritter wurde denn bitte schon rot, wenn die zu beschützende sich gegen ihn lehnte.
    Trotztdem musste er schmunzeln und leicht die Lippen zu einem lächeln verziehen als Mikael ihre Antwort hörte. Mit einer Hand strich er sanft über ihren Kopf, während er ihr zuflüsterte: "Lass dir Zeit, ich bekomme das schon hin...." Er stoppte kurz und fügte dann noch scherzhaft an "Im nächsten Jahrundert oder so, wird das sicher nicht alzu schwer sein das irgendwie zu lernen....."

    Amber schien sich aber nicht unwohl zu fühlen, so hatte er zumindest das Gefühl, als würde sie sich langsam wieder ein wenig entspannen. Beim darauf folgenden Spruch musste er wieder lachen, dieses Mal jedoch zog er eine Augenbraue nach oben und setzte einen gespielt skeptischen Blick auf: "War das gerade eine Herausforderung? Und das von dir.....?" Wobei er gerade den zweiten Teil in der Stimme variieren lies, so dass Amber vermutlich von selbst darauf kommen würde, dass er sie ein wenig hochnahm. Auch wenn ihm die Aussage an sich sehr angenehm tat und es ihn auch ein wenig beruhigte. Dann müsste man nur noch sehen was die Zukunft bringen würde und das beste daraus zu machen. Weil solange sie es versuchte, war er sich sicher würde es eine gute Entwicklung durchmachen auch wenn es nicht immer einfach sein wird. Aber das gehörte nun mal einfach dazu. Und für irgendwas hatte sie ja ihren Ritter.

  • Danke“, meinte das Mädchen, nachdem Jan sich auf ihrer Seite in den Kampf eingemischt und sein Feuerpokemon das Formeo angreifen lassen hatte. Danach begab sie sich hinter ihm in Sicherheit und stellte irgend eine Vermutung an, was das kleine Wetterpokemon so wütend gemacht haben könnte. Aber weil sich das gegnerische Pokemon bereits wieder für einen Angriff bereit machte, hörte der Mentalist nur noch mit einem halben Ohr zu.

    Bevor der Mentalist seinen drei kleinen Freunden jedoch passende Anweisungen geben konnte, kam ein weiteres Gruppenmitglied aus dem Badezimmer. Auch mit diesem Jungen hatte Jan bisher nicht viel Kontakt gehabt, aber offensichtlich schien er sich gut mit dem Mädchen zu verstehen. Jedenfalls ging der Junge an Jan vorbei zu dem Mädchen und fragte im Vorbeigehen: „Kannst du dich kurz um das Formeo kümmern, und mir den Rücken freihalten?


    Ich werd‘s versuchen“, antwortete der blonde Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht daraufhin und wandte sich anschließend an seine drei kleinen Freunde: „Plinfa, Taubsi, könnt ihr das Formeo im Blick behalten und euch bereit machen, jederzeit einzugreifen? Und Feurigel ...

    Weiter kam er aber nicht, denn das Formeo hatte seinerseits beschlossen, dass es nicht bis zum Ende der Unterhaltung abwarten wollte und eine Pulverschnee-Attacke in Richtung des Feuerpokemons abgefeuert. Glücklicherweise mischten sich Taubsi und Plinfa in den Kampf ein. Das Flugpokemon sorgte mit einem kräftigen Windstoß dafür, dass der Pulverschnee sein Ziel verfehlte, und der kleine Pinguin richtete eine Blubber-Attacke auf das Formeo. Dieses wich allerdings recht flink aus.

    Soweit der Mentalist es erkennen konnte, hatte das Wetterpokemon durchaus nicht damit gerechnet, gegen drei Pokemon auf einmal kämpfen zu müssen. Aber weil es dadurch nur noch wütender geworden war, brauchte er auch gar nicht erst damit anzufangen, beruhigend auf es einzureden. Das kleine Wesen schien einfach viel zu viel Energie zu haben und auch nicht in der Stimmung, um auf beruhigende Worte zu hören. Statt dessen wandte er sich noch einmal an seine kleinen Freunde: „Könnt ihr das Formeo weiter beschäftigen? Greift es ruhig der Reihe nach mit unterschiedlichen Attacken an, so dass es sich verausgabt und seine überschüssige Energie abbaut!

    „Feu“, „Taub!“ und „Plinfa“, bekam er zur Antwort, und während die drei Pokemon sich daran machten, den Plan in die Tat umzusetzen, fügte der Trainer augenzwinkernd noch hinzu: „Achtet aber bitte darauf, das Pokemoncenter nicht zu beschädigen. Es reicht, wenn euer Gegner mit der Zeit müde wird.

  • Amber lächelte über den deutlich sarkastischen Gesichtsausdruck und fühlte der sanften Berührung an ihrem Kopf nach. Mikael war heute so anders. Er war ihr nicht nur körperlich näher, sondern sie spürte auch, dass er sich ihr emotional näher fühlte. Sie konnte nicht wirklich sagen warum, aber das überforderte sie etwas. Deswegen Lächelte sie bloss und senkte schuldbewusst den Blick. Noch bevor sie sich sicher sein konnte, was genau in ihr vorging, zog eine neue Kältewälle über ihren Körper hinweg und ein starkes Zittern erfasste den schmalen Körper. Amber fröstelte. Sie drückte das schlafende Bündel näher an sich und blickte Mikael hilfesuchend an.

    "Wir sollten ihn in die Box bringen, er erkältet sich noch..."

  • Die zwei hungrigen Formeos waren von Claires Köder wie hypnotisiert. Mit ihrem Fokus auf das Essen, realisierten die beiden Pokemon nicht, wie sie in die Box gelockt wurden, bis es zu spät war. Schnell schloss Siegfried die Box zu. 2 wären schon mal sichergestellt., dachte sich der junge Trainer. Doch die Arbeit war noch nicht erledigt. Wie Claire es gerade anmerkte, waren womöglich noch weitere Formeos im Gebäude versteckt und trieben Schabernack. Er nickte ihr zu. Im Erdgeschoss brauchte sie an sich nicht zu suchen. Da haben sich garantiert schon die Chanieras um alles gekümmert. Blieb also nur das obere Stockwerk übrig. „Ich vermute, dass die im Obergeschoss etwas Hilfe brauchen. Schwester Joy und die anderen hier haben ja die Chanieras. Da brauchen wir nicht noch extra was zu machen. Die Leute oben brauchen eher unsere Hilfe. Oder eher gesagt diese Boxen.“ Siegfried wandte sich kurz seinen Pokemon zu: „Ich bin kurz oben und helfe aus. Dauert sicher nicht lange.“ Er tauschte die Box mit einer Leeren aus. Melisa teleportierte sich unterdessen an seine Seite, oder eher gesagt auf seine Schulter. Ihr Brot halb aufgegessen. Sie wollte ihn nicht alleine gehen lassen. Siegfried schaute sie eine Weile stillschweigend an. „Nun gut, du kannst mein Bodyguard sein.“, sagte er und bestieg die Treppen.


    Oben angekommen, wurde er von einer Kältefront begrüßt. „Uhh, kalt.“, murmelte er, während es ihm fröstelte. Auch sein Trasla war nicht gerade kälteresistent und presste sich fester an seinen Kopf. Diese Kälte war garantiert das Resultat von einem oder mehrerer dieser grauen Plagegeister. Weiter im Flur waren auch drei der Gruppenmitglieder zu sehen: Jan, die Dame, die Amber hieß und noch ein Typ. Zumindest könnte der Fremde ein Mitglied sein. Amber schien kein Problem damit zu haben, ihm so körperlich nahe zu sein. Oder ihr war kalt. Könnte auch sein. Doch die Einzelheiten sollten besser später geklärt werden. Siegfried rannte schnell zu ihnen hin und bemerkte, dass Jan mit einem der grauen Pokemon kämpfte, welches seine Form geändert hatte. „Hey, braucht ihr eine Box?


    OT: Die Box ist da. :D

  • Wie erwartet hatten Taubsi, Feurigel und Plinfa keine großen Probleme damit, das Formeo mit Hilfe von passenden Attacken zu beschäftigen, und so konnte Jan seine Aufmerksamkeit einmal etwas schweifen lassen und auf die anderen im Flur statt findenden Aktionen achten. Anscheinend gab es mit dem Mädchen und dem aus dem Badezimmer gekommenen Jungen noch ein zweites Liebespaar in der Gruppe. Tatsächlich hatte das Mädchen noch ein zweites Formeo bei sich, welches Jan bisher nicht aufgefallen war, aber das schien bei den beiden wohl irgendwie gerade zur Nebensache geworden zu sein. Liebend gerne hätte der Brillenträger den beiden gesagt, dass sie entweder nach unten gehen und das schlafende Wetterpokemon in eine der Transportboxen stecken sollten oder dass sie ihm bei dem Einsammeln der noch fehlenden Formeos helfen könnten. Aber nach der Situation heute morgen an der Badezimmertür hielt er es doch irgendwie für sinnvoller, sich nicht in fremde Liebesangelegenheiten einzumischen.

    Bevor sich der blonde Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht wieder dem Kampf zwischen seinen kleinen Freunden und dem Wetterpokemon zuwenden konnte, kam sein Zimmergenosse hoch in den Flur. „Hey, braucht ihr eine Box?“, fragte er.

    Weil Jan irgendwie nicht damit rechnete, dass die beiden Turteltauben diese Frage mitbekommen hatten, deutete er erst auf seine Pokemon und ihren Gegner und anschließend auf das Mädchen mit dem schlafenden Formeo und sagte dazu: „Ich denke, dass das Formeo hier sich nicht so leicht verpacken lassen wird. Aber vielleicht willst du dich erst einmal um den schlafenden Artgenossen kümmern?

    „Plinfa Pli! Plinfa plinfa pli!“, mischte sich an dieser Stelle das Wasserpokemon in das Gespräch ein. Tatsächlich hatte das übermäßig aktive Formeo wohl entschieden, dass es genug Attacken abbekommen hatte und eine nur angelehnte Tür aufgestoßen, um in eines der Schlafzimmer zu fliehen. „Aber das ist doch unser Zimmer“, schoss es dem Mentalisten durch den Kopf.

  • Oben im Flur angekommen bemerkte der Mentalist den Tumult und wie sich bereits um weitere dieser Wetterkugeln gekümmert wurde. Auf den ersten Blick konnte er jetzt aber kein zusätzliches Kügelchen sehen um das sich noch nicht gekümmert wurde. "Mit etwas Glück sind das die letzten", dachte sich Daniel auf dem Weg zurück zu seinem momentanen Zimmer. Auch wenn es eigentlich nicht notwendig war so klopfte er dennoch kurz an die Tür bevor er eintrat und seiner *Familie* erklärte was gerade los war. "Da bin ich wieder Annie. Also, so wie es aussieht gab es wohl weitaus mehr als nur unseren einen Störenfried. Unten im Hauptraum, wo scheinbar schon mit dem Frühstück angefangen wurde, war eine kleine Horde von den Dingern auf freien Fuß, die werden grad nach und nach behutsam eingefangen von unseren restlichen Gruppenmitgliedern und in Transportboxen gepackt die Schwester Joy bereitstellt. Ich glaub wir sollten wohl langsam auch mal nach unten gehen und uns anhören was wir sonst noch verpasst haben."


    OT: Zeit mal langsam zu zweit nach unten zu gehen Akicchi   

  • Amber meinte sich an den Namen Jan erinnern zu können, als ein Junge mit Trasla an seiner Seite die Treppe raus stürmte. Auf seine Frage hin, wurde Amber bewusst wie nahe sie Mikael stand und trat etwas unsicher einen Schritt zurück und wandelte diese Bewegung dann gleich in, ein Auf-Jan-Zugehen um. Ihr war etwas unwohl, bei dem Gedanken, dass sie ganz vergessen hatte, mit Mikael nicht alleine zu sein und wohl beide auch noch Anwesenden jetzt eine Kostprobe von ihrer etwas verwirrten, verletzlichen Seite bekommen hatten.
    Sie ging auf Jan zu, fröstelte leicht und versuchte sich an einem Lächeln: "Packen wir ihn lieber in die Box, da ist's bestimmt wärmer als hier draussen"
    Langsam und vorsichtig um den Kleinen nicht auf zu wecken, wickelte Amber das Wetter-Pokémon aus dem Pullover aus und flüsterte dabei beruhigende, kleine Nichtigkeiten.
    Sie grinste als sie bemerkte, dass der Kleine wohl durch Nichts wirklich wach zu kriegen war. Den Pullover legte sie sich behutsam über den Arm, sie würde ihn gleich seinem Besitzer zurück geben.
    Immernoch lächelnd hielt sie das Normal-Pokémon auffordernd in Richtung der Schachtel: "Vielen Dank für deine Hilfe, Jan"

  • Bevor Jan seinen Pokemon eine Anweisung geben konnte, ob sie die Angriffe auf das Wetterpokemon in dem Schlafzimmer fortsetzen oder es erst einmal nur daran hindern sollten, wieder durch die Tür in den Flur zurück zu kommen, betrat auf einmal Daniel den Flur. Ohne ein Wort zu sagen ging der junge Mann an den Anwesenden vorbei, und nur wenige Augenblicke später ging er in sein Schlafzimmer.

    Dafür kam nun das Mädchen auf Jan zu. Mit den Worten „Packen wir ihn lieber in die Box, da ist's bestimmt wärmer als hier draußen“ gab sie ihm zu verstehen, dass sie nichts dagegen einzuwenden hatte, ihr Formeo in die Box zu packen, und anschließend wickelte sie das Formeo aus einem Pullover aus und hielt es auffordernd in Richtung der Transportbox, die Siegfried hoch gebracht hatte, wobei sie sich noch bei Jan bedankte.


    Wenn ich es richtig sehe, braucht ihr mich jetzt hier nicht mehr?“, fragte der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht, und nach einer kurzen Pause fügte er noch hinzu: „Dann werde ich mich mal um das Formeo in meinem Schlafzimmer kümmern.

    Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Könnt ihr drei erst einmal nur dafür sorgen, dass das Formeo das Zimmer nicht durch die Tür verlässt, Plinfa, Feurigel und Taubsi? Ich will mir erst einmal ansehen, was das Wetterpokemon da drin so treibt und ob es sich jetzt durch Zureden beeinflussen lässt.

    „Plinfa“, „Taub“ und „Feu!“, bekam er zur Antwort, weshalb er das Schlafzimmer betrat, in dem er und Siegfried geschlafen hatten und sofort die nächste Überraschung erlebte. Die ganze Kleidung von Siegfried und ihm war im Zimmer verstreut, und in der Mitte befand sich neben dem gerade geflüchteten Formeo noch eine kleine, graue Wolke, die seinem Artgenossen gerade eine Kopfnuss verpasste. Anscheinend hatte das aus dem Flur flüchtende Wetterpokemon einen im Schlafzimmer seiner Neugier nachgehenden Artgenossen gestört, weshalb dieser unvermittelt das flüchtende Formeo angegriffen hatte.



    Off Topic:

    Ich nehme einmal an, dass es in Ordnung geht, wenn sich die Formeos nicht nur gegen störende Trainer, sondern auch gegen störende Artgenossen zur Wehr setzen.

  • Amber hielt das schlafende Formeo in Richtung der Transportbox, als möchte sie es eher abgeben als selber reinlegen. Warum sie es nicht einfach selbst in die Box legen wollte, verstand Siegfried nicht. Und es nachzufragen würde den Prozess unnötig verzögern. Also nahm er das graue Wetterpokemon aus ihren Händen und legte es behutsam in die Box rein. Blieb noch das andere Formeo.

    Jan folgte dem anderen Formeo, welches sich zu deren Schlafzimmer zurückzog. Siegfried blieb bei der Tür stehen, da es keinen Nutzen hätte auch ins Zimmer zu gehen. Und überhaupt war es ja Jans Kampf. Sich da ungefragt einzuklinken würde Siegfrieds Prinzipien verletzen. Es blieb dem Boxträger allerdings nicht verweht, das entstandene Chaos zu sehen. „Fantastisch.“, gab er genervt von sich. Die Formeos zu ‚fangen‘ war schon anstrengend genug. Sie mussten nicht auch noch die Zimmer verwüsten, was dann die Trainer wieder in Ordnung bringen müssten. „Jan, ich gebe dir Rückendeckung. Falls eines der Formeos versucht aus dem Zimmer zu fliehen, werde ich es aufhalten.


    Sorry, dass es so lange gedauert hatte. Ich hatte etwas Probleme damit, was zu schreiben. :verysad:

  • Nachdem Siegfried ihm versprochen hatte, dass er die Rückendeckung übernehmen und dafür sorgen wollte, dass die Formeos nicht das Zimmer verlassen würden, wandte sich der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht den beiden Wetterpokemon zu. „Hört auf, mit einander zu kämpfen!“, rief er.

    Die beiden Wetterkugeln sahen ihn kurz an, fingen aber gleich darauf erneut an, sich gegenseitig Attacken entgegen zu schleudern.

    Taubsi, kannst du kurz dazwischen gehen und die beiden von einander trennen?“, fragte der Mentalist daraufhin. „Und ihr beide unterstützt es dabei, Plinfa und Feurigel, indem ihr die Formeos immer dann angreift, wenn diese gerade dabei sind, eine Attacke vorzubereiten.“,

    „Taubsi“, „Feu?““ und „Plinfa. Plinfa plinfa pli?“, bekam er zur Antwort.

    Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Aber ich will die beiden erst einmal von einander trennen und verhindern, dass die weiter kämpfen. Wenn ihr die gegen euch aufbringt und die beiden gemeinsam gegen euch kämpfen, könnten wir die zwar besiegen, aber ich fürchte, dass das länger dauert als es sein muss.

    Also versuchten Jans kleine Freunde, den Plan so gut es ging in die Tat umzusetzen. Taubsi flog genau zwischen die beiden Kontrahenten und musste ein paar Attacken einstecken, aber nachdem Plinfa und Feurigel die Formeos zwei mal angegriffen hatten, verloren die beiden Wetterpokemon die Lust gegeneinander zu kämpfen. Zunächst schien es so, als wollte zumindest das Formeo in der Schneeform eine Attacke gegen das Feurigel abfeuern, aber Jan kam dem zuvor, indem er einfach schnell „Stopp!“ rief.

    Die beiden Formeos waren von dieser Entwicklung so überrascht, dass sie einen Moment lang vergaßen, dass sie eigentlich gar nicht vor gehabt hatten, dem Menschen zuzuhören. Und der Brillenträger nutzte diesen Moment aus, indem er sich erneut an die beiden wandte: „Ich habe eigentlich keine Lust, meine kleinen Freunde gegen euch beide kämpfen zu lassen. Aber wenn ihr hier nur Unsinn anstellt oder mich in einen Kampf zwingt, werde ich sie trotzdem in den Kampf schicken. Und ich bin mir sicher, dass die Leute im Flur mich dabei unterstützen würden, wenn ich sie darum bitte.“ Er zögerte einmal kurz und fuhr dann fort, auf die beiden in einem beruhigenden Tonfall einzureden. Und tatsächlich gelang es ihm, die beiden so weit zu beruhigen, dass er sich ihnen nähern und das Wetterpokemon in der Schneeform ergreifen konnte.

    Kannst du das andere übernehmen, Siegfried?“, fragte er durch die immer noch offen stehende Tür. „Ich denke, das ist auch bereit für den Transport, aber vielleicht sollten wir diesen hier“ (er deutete auf das Wesen, welches er fest umklammert hielt) „nicht mit anderen in eine Box packen.


    Off Topic:

    Ich denke, das Einfangen der Formeos hat schon lange genug gedauert, so dass ich die beiden Wetterpokemon hier recht schnell zur Ruhe kommen ließ.

  • Jan brachte mithilfe seiner Pokemon die 2 Formeos auseinander und linderte die Spannung zwischen den beiden. Diese Gelegenheit nutzte er und schnappte sich das Schnee-Formeo. „Kannst du das andere übernehmen, Siegfried?“ „Klar.“, antwortete der junge Trainer und ging mit der Box auf das andere Formeo zu. Die graue Wetterwolke war an sich froh, dass der Streit nicht eskaliert war, doch die plötzliche Einmischung von Jans Pokemon versetzte es in eine Art Schutzmodus. So wollte es nicht den Abstand zwischen ihm und Siegfried verringern. „Keine Sorge.“, sprach der Trainer in der Hoffnung seine Anspannung zu mildern. „Es gibt keinen Grund verängstigt zu sein. Wir sind nicht hier um dich oder deinen Freund zu fangen oder zu verletzen. Wir sind lediglich hier um einer Bitte nachzukommen. Das Problem ist halt die Bedingung, die gesetzt wurde.“ Das graue Pokemon schaute zu Plinfa und Taubsi, als ob es Siegfrieds Aussage in Frage stellen möchte. Der Mentalist hielt die Box hoch, um stärkeren Fokus darauf zu legen: „Diese Box hier soll dich und deine Freunde zurück zur Wetterstation transportieren. Sie wurde uns von Schwester Joy zur Verfügung gestellt. Auf Anfrage der Wetterleute. Die haben uns extra darauf hingewiesen, dass wir so wenig Gewalt wie möglich gegen euch anwenden sollen, was bei eurem generellen Verhalten schwierig ist. Es wäre daher überaus hilfreich, wenn du netterweise in diese Box schweben würdest. Um den ganzen Prozess zu beschleunigen. Sicherlich werden dir die Wetterleute auch verzeihen, dass du und deine Freunde Chaos verbreitet haben.“ Das Formeo zögerte Siegfrieds bitte nachzukommen, doch es hielt den Menschen als nicht böse oder schlecht. Seine Aussage ergab Sinn und er hatte seinem Trasla keinen Befehl gegeben. Mit ihr wäre es ein leichtes den Job zu erledigen. Besser ihn nicht dazu zwingen. Stück für Stück näherte sich das kleine schwebe Pokemon dem Mentalisten: „For formeo?“Natürlich, ich leg ein gutes Wort für dich ein.“ Das Formeo nickte dem Trainer zu und verschwand in die Box, welche von Siegfried geschlossen wurde. „Damit hätten wir ein weiteres geschnappt. Bringen wir die Schneekugel nach unten.“, teilte er Jan mit und begab sich zum Flur.


    Bleibt nur noch die Schneekugel. Und die anderen, die noch verteilt sind. :P

    Falls keiner der Leute im 1.Stock die Box noch braucht, wird Siegfried beim nächsten Abschnitt unten sein.

  • Tatsächlich ging Jans Zimmergenosse auf die Bitte, dass er sich um das zweite Formeo kümmern soll, ein, und nachdem er dem Wetterpokemon etwas gut zugeredet hatte, konnte er es dazu bringen, sich von selbst in die Transportbox zu begeben. Nachdem er die Box verschlossen hatte, meinte Siegfried: „Damit hätten wir ein weiteres geschnappt. Bringen wir die Schneekugel nach unten.


    Ja, das macht Sinn“, stimmte der blonde Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht dem zu, bevor er einen Schritt auf die Zimmertür zu machte und sich dabei sich an seine kleinen Freunde wandte: „Kommt, Plinfa, Feurigel und Taubsi!

    „Plinfa, plinfa pli? Plinfa plinfa plinfa pli“, schlug der kleine Pinguin vor.

    Ich denke, um das Aufräumen können wir uns auch noch später kümmern“, wandte Jan ein. Tatsächlich war er sich nicht so ganz sicher, ob die drei kleinen Pokemon wirklich seine und Siegfrieds Kleidung richtig zuordnen konnten, aber diesen Einwand behielt er dann doch lieber für sich. Statt dessen ging er wieder in den Flur, und nachdem auch seine kleinen Freunde das Zimmer verlassen hatten, schloss er die Zimmertür - wobei er extra darauf achtete, dass diese richtig zu war - nicht dass sich noch ein weiteres Formeo in das Schlafzimmer verirrt.


    Nachdem der Brillenträger wieder unten angekommen war, packte er als erstes die Schneekugel in eine Transportbox. Anschließend wandte er sich an die anwesenden Trainer: „Hat eigentlich irgend jemand einen Überblick, wie viele Formeos wir noch einfangen müssen, bevor wir zu Ende frühstücken und dann die kleinen Wesen zur Wetterstation bringen können?