Harry Potter- Live changing

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  • Live changing


    "Wenn du gelernt hast, zu hören was dein Herz flüstert, bist du am Ende."


    Widmung:

    Diese Geschichte widme ich meinem PM-Forum, für das ich sie ja eigentlich auch geschrieben habe (:


    Anmerkungen

    -diese FF habe ich für einen Wettbewerb geschrieben

    -sie besteht eigentlich nur aus einem Kapitel, welches ich aber unterteilen werde

    -um diese Geschichte zu verstehen müssen mindestens die Harry-Potter Filme gesehen worden sein,

    es wäre aber besser, die Bücher gelesen zu haben


    Klappentext

    In dieser kleinen Story geht es um Dudley Dursley, dessen Sohn den Hogwarts Brief bekommt.

    Doch als sie gemeinsam mit Harry in der Winkelgasse einkaufen sind,

    geschehen einige unerwartete, sowie misteriöse Dinge.


    So, jetzt wünsche ich euch viel Spaß, voraussichtlich werde ich die Geschichte in 4-5Abschnitten, posten. Insgesamt hat sie 5000 Wörter.

    Review's wären natürlich sehr nett   :D

    Es würde mich auch schon freuen, wenn ihr mir nur sagen würdet, das ihr die Story lest, da es einen ziemlich runterzieht, wenn man denkt, dass man eigentlich nur für sich selbst postet :ohno:


  • 1. Part: Nicht vorhersehen sondern erleben


    „Mehr Schinken!“, Jasper grinste seine Mutter mit einem Ausdruck, von dem er offenbar dachte, dass er liebenswürdig war, an.
    „Aber natürlich!“, antwortete diese und häufte ihm sogleich Unmengen Schinken auf seinen Teller. „Möchtest du auch noch etwas, Gilly?“, fragte sie dann ihren anderen, Sohn, der daraufhin den Kopf schüttelte.
    Dudley musterte Gilly und nicht zum ersten Mal, musste er feststellen, dass dieser eine gewisse Ähnlichkeit zu seinem Cousin Harry hatte.
    Die schwarzen, verstrubbelten Haare, die schmächtige Statur, die er jedoch auch von Dudleys Mutter Petunia geerbt haben könnte und die ruhige und ausgeglichene Art, die so anders als die von Jasper war.
    Gilly würde nächste Woche elf Jahre werden, unwillkürlich musste Dudley daran denken, dass sein Cousin, als er so alt geworden war einen Brief bekommen hatte, in dem man ihn auf eine Schule- Dudley musste schlucken- für Zauberei einlud.
    Auch bei seinem anderen Sohn, hatte er an seinem elften Geburtstag nicht gewagt, den Briefkasten zu leeren.
    Dudley würde es nicht weiter schlimm finden, wenn seine Söhne diese Schule besuchen würden, er musste sogar zugeben, dass Zauberei einen gewissen Reiz für ihn hatte, doch was seine Frau, sowie seine Eltern dazu sagen würden, wollte er sich gar nicht erst ausmalen.
    „Weißt du schon was du dir zum Geburtstag wünschst?“, fragte Dudley an Gilly gewandt.
    Dieser dachte einen Augenblick nach und antwortete dann: „Ein Handy.“
    Dudleys Frau Susan, ließ ihr schrilles Lachen vernehmen: „Aber du hast doch schon eins!“
    Ihr Mann, konnte nicht anders als seine Eltern dafür zu hassen, dass sie seiner Frau alles über Zauberei und natürlich ihre Ansichten erklärt hatten.
    Wenn er Susan gewesen wäre, hätte er ihnen kein Wort geglaubt, doch sie war damit beschäftigt gewesen sich darüber aufzuregen, warum solche Menschen nicht alle samt eingesperrt waren.
    Bis zu diesem Zeitpunkt war Dudley davon überzeugt gewesen, dass sein Frau einfach perfekt für ihn war, doch er teilte den Hass auf die Zauberei seiner Familie nicht, und so störte er sich ein wenig daran, wenn sein Frau schlecht über diese sprach.
    „Aber das ist doch schon so alt!“, grummelte Gilly.
    Nun meldete sich auch Jasper scheinheilig zu Wort: „Ist es nicht! Die anderen aus deiner Klasse haben auch keine besseren.“
    „Na und, warum soll das heißen, dass ich kein besseres haben darf? Außerdem ist deins auch besser.“
    „Ich bin ja auch vierzehn.“, sagte Jasper mit einem Blick zu seiner Mutter und stellte befriedigt fest, dass sie ihm glaubte.
    „Jasper hat recht, wünsch dir was anderes.“, sagte sie.
    „Wenn Gilly ein neues Handy will, bekommt er es.“, sagte Dudley und zwinkerte ihm zu. Sein jüngerer Sohn, blickte ihn erfreut an.


    5 Tage später


    Mit einem Freudenschrei lief Gilly Dursley die Treppe hinunter und blieb auf wie angewurzelt im Türrahmen stehen.
    Draußen war es noch dunkel und der Tisch war noch nicht gedeckt wurden. In einer Ecke, hinter einem Blumentopf erspähte er seine Geschenke.
    Gilly blickte noch einmal zurück auf den Treppenabsatz und lauschte. Das Haus war gespenstisch still und so wagte er sich näher an die Geschenke heran.
    Sein Blick blieb an der roten Digitaluhr, auf dem Fernseher hängen. 3 Uhr Nachts.
    Er musste schlucken und bückte sich nach einem kleinen, in grünes Geschenkpapier eingewickeltes Geschenk.
    Sein Name stand darauf und er schüttelte es.
    Ein Handy, schoss es ihm durch den Kopf, die Frage war nur, was für eines.
    Konnte er es wagen, ein Stückchen von dem Papier zu lösen, und am Morgen darauf achten, dass niemand außer ihm das Geschenk auspackte?
    Ja, dachte er, es war sein Geschenk, also würde er es auch vollständig auspacken.
    Langsam riss er etwas Papier ab und musste feststellen, dass dies keineswegs ein Handy war.
    Es war eine Schokaladenpackung.
    „Das erzähl ich Mom und Dad.“, ertönte plötzlich eine gelassene Stimme hinter ihm.
    „Bitte tu das nicht!“, Gilly sah seinen Bruder flehentlich an und legte das Geschenk zurück zu den anderen.
    „Warum nicht?“, fragte dieser spöttisch. „Ich denke, sie werden es nicht allzu schlimm finden, das du deine Geschenke um 3 Uhr Nachts auspackst, immerhin ist es dein Geburtstag. Ach übrigens: Alles Gute.“
    „Danke.“, presste Gilly hervor und ging nach oben in sein Bett. Genau, warum sollte Jasper es den Eltern nicht erzählen? Er nutzte doch jede Gelegenheit um Gilly eins auszuwischen.


    Als er am Morgen hinunter in die Küche kam, drückten ihn seine Eltern, gaben ihm seine Geschenke.
    Ungläubig sah er zu Jasper hinüber. Hatte er vielleicht doch nichts erzählt?
    „Jetzt hab ich was bei dir gut.“, flüsterte dieser ihm zu.
    „Jasper, willst du deinem Bruder nicht auch noch gratulieren?“, fragte Susan tadelnd.
    „Hab ich vorhin schon.“, erwiderte er mit einem hämischen Grinsen in Gillys Richtung.
    Dudley war heute Morgen ungewöhnlich unruhig und sah fast alle zehn Minuten auf die Uhr, also hoffe er, das der Geburtstag seines Sohnes schnell vorbei war.
    „Geht es dir nicht gut?“, fragte Gillys Mutter stirnrunzelt als ihr Mann zum ungefähr zwanzigsten Mal einen Blick aus dem Fenster warf.
    „Nein es ist- “, weiter kam er nicht, denn ein komisches Geräusch am Fenster, ließ die ganze Familie zusammenfahren.
    „Was war das?“, fragte Jasper mit zittriger Stimme.
    Bitte lass es keine Eule sein, dachte Dudley ängstlich. Bitte, lass mich nur dieses eine Mal Glück haben. Sie trug einen weißen Brief, mit einem zu diesem Zeitalter ungewöhnlichem Siegel, im Schnabel und blickte ihn vorwurfsvoll an.
    Die Eule flog hinein und ließ sich vor Dudleys nun elfjährigem Sohn nieder. Erwartungsvoll blickte sie ihn an. Verwundert zog Gilly den Brief aus ihrem Schnabel und fing an zu lesen.
    Als er fertig war, sah er seinen Vater fassungslos an. „Was ist das? Ich dachte ich soll nach Elton gehen?“
    „Was hat das zu bedeuten?“, Susan riss ihm den Brief aus der Hand und las selbst.
    Dann blickte sie ihren Mann mit einem Blick, der Gillys nicht unähnlich war an.
    Seine beiden Söhne wussten nichts von Zauberei, auch wenn Dudley ihnen gerne davon erzählt hätte, seine Eltern, sowie seine Frau waren strikt dagegen gewesen.
    „Was soll das?“, kreischte sie, als Dudley ihr keine vernünftige Erklärung liefern konnte. „Da hat sich doch jemand einen schlechten Scherz erlaubt!“
    „Ich will wissen was los ist!“, schrie nun auch Gilly dazwischen.
    Dudley stöhnte auf und verbarg seinen Kopf zwischen seinen Händen.
    Doch dann wurde ihm bewusst, dass er es seinem Sohn sagen musste. Alles. Immerhin ging es hier um ihn.
    „Es gibt Zauberei. Sie leben unter uns, verborgen, keiner der Nichtzauberer darf etwas von ihnen erfahren, außer ein Familienmitglied von ihm, ist ein Zauberer. Mein Cousin war einer.“, begann Dudley und erzählte von dem Hass seiner Eltern auf die Zauberei, von dem dunklen Zauberer Lord Voldemort, durch den die Eltern seines Cousins gestorben waren, wie er überlebt hatte und über Zauberei. Als er schließlich all sein Wissen, was er über Hogwarts wusste, mit ihnen geteilt hatte, starrten ihn seine Kinder ungläubig an und seine Frau war noch immer rot im Gesicht. Vor Zorn.
    Plötzlich entfuhr Jasper ein Schluchzer und einige Tränen rannen ihn über sein Gesicht. „Darf ich auch nach Hogwarts?“
    „Was soll das heißen?“, fuhr ihn seine Mutter an. „Keiner von uns geht nach Hogwarts!“
    „Aber Susan!“, warf Dudley ein. „Wir können seine magische Begabung nicht einfach ignorieren!“
    „Und ob wir können!“, kreischte seine Frau.
    „Ich will aber nach Hogwarts.“, sagte Gilly seelenruhig und sah seinen Vater an.
    „Du wirst gehen.“, antworte dieser. „Jasper, es tut mir unendlich leid, aber da du keinen Brief für Hogwarts bekommen hast, kannst du leider nicht an diese Schule gehen.“, erklärte er seinem anderen Sohn sanft.
    „Aber warum darf er?“, presste Jasper durch Tränen und Schluchzer hervor.
    „Weil er die magische Begabung seines Cousins geerbt hat.“, erwiderte Dudley geduldig.
    „Und ich nicht?“, fragte Jasper.
    „Nein. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, es gibt auch in dieser Welt Schulen in denen du eine Menge Spaß haben wirst.“
    Auch Susan liefen nun Tränen über die Wangen, jedoch aus Wut. „Zauberer sind verdorben! Und mein Sohn ist sicherlich keiner von ihnen! Der Brief muss ein Missverständnis sein.“ Sie schnappte sich den Briefumschlag und feuerte ihn in eine Ecke als sie den Namen ihres Sohnes schwarz auf weiß geschrieben sah.
    „Susan, Zauberer sind keineswegs verdorben. Mein Cousin hat mir das Leben mit Zauberei gerettet.“, Dudley konnte sie jedoch allzu gut verstehen. Seine Eltern hatten ihm früher auch glauben machen wollen, das Zauberer schrecklich, gefährlich und ganz einfach Missgeburten waren.
    Doch Harry war immer freundlich gewesen und heute tat es ihm schrecklich Leid, dass er früher so gemein zu ihm gewesen war.
    „Dein Cousin!“, Susan stieß ein freudloses Lachen aus. „Deine Eltern haben mir alles über ihn erzählt! Er ist schrecklich.“
    Dudley hielt es in diesem Moment nicht für angebracht ihr zu sagen, dass er die Welt vor dem dunkelsten und bösesten Zauberer gerettet hatte, und somit in der ganzen Zauberwelt berühmt war.
    Auch das Dudley oft mit Harry telefonierte und er keineswegs schrecklich war, verschwieg er ihr.
    „Wie auch immer. Ich bin stolz, dass Gilly diesen Brief bekommen hat, und er wird auf diese Schule gehen, egal was du sagst!“, mit diesen Worten stand Dudley vom Küchentisch auf und verschwand in das gemeinsame Schlafzimmer. Im nächsten Moment bereute er es jedoch schon. Es war der Geburtstag seines Sohnes, und dieser hatte ja nun wirklich keine Schuld an diesem Streit.
    Wieder Hinuntergehen wollte er aber auch nicht, und so beschloss er einen Spaziergang zu machen.

  • Part 2: Die Winkelgasse


    Na toll, dachte Dudley als es zu regnen begann. Doch als er weiter ging, spürte sich der Regen auf seiner Haut angenehm an. Während er die Straße bergab ging, fiel ihm auch auf, dass ihn der Rhythmus, den der Regen auf den Straßen trommelte ungemein beruhigte.
    Er war ganz in Gedanken versunken als ihn plötzlich ein Geräusch wie ein ‚plopp‘ herumfahren ließ.
    „Wer ist da?“, rief er mit zittriger Stimme. Die menschenleere Straße schien trotz der noch frühen Stunde eher grau und ungemütlich.
    „Keine Angst, Dudley.“, erklang eine Dudley allzu bekannte Stimme.
    Harry trat hinter dem nächsten Baum hervor. „Dein Sohn hat den Brief bekommen?“, fragte er ungläubig.
    „Woher weißt du das?“, fragte Dudley überrascht zurück.
    „Als Auror hat man so seine Kontakte.“, sagte Harry nun ungeduldig. „Aber hat er nun?“
    „Ja.“
    Harry stieß ein Lachen aus. „Was haben deine Eltern gesagt?“
    „Die wissen es noch gar nicht, heute Morgen war meine Frau das Problem. Aber was hast du eigentlich hinter dem Baum gemacht?“, fügte Dudley misstrauisch hinzu.
    „Auf dich gewartet.“
    „Aha. Und woher wusstest du das ich kommen würde?“
    „Ich wollte erst bei dir klingeln aber dann hab ich dich aus dem Haus kommen sehen und dachte mir, es wäre besser wenn wir uns ungestört unterhalten würden.“, meinte Harry und beobachtete den Gesichtsausdruck seines Gegenübers, während er sprach.
    „War wohl auch besser so. Wie gesagt, meine Frau ist zurzeit nicht sonderlich gut auf mich zu sprechen.“, erwiderte dieser.
    „Wann wirst du mit ihm in die Winkelgasse fahren?“, fragte Harry neugierig. „Ich könnte mitkommen.“
    „Winkelgasse?“, Dudley dachte angestrengt nach ob er dieses Wort schon irgendwann einmal gehört hatte. Ach ja, im Brief hatte gestanden, dass er dort die Schulsachen für seinen Sohn kaufen sollte.
    „Das würdest du tun?“
    Harry lächelte ihn an. „Klar.“
    „Danke.“, erwiderte Dudley. „Aber ich dachte es gibt in der Zauberwelt anderes Geld.“
    „Ja schon, aber du kannst dort Muggelgeld gegen Zauberer Geld eintauschen.“
    „Entschuldige.“, setzte Harry rasch dazu. Er wusste das sein Cousin das Wort ‚Muggel‘ überhaupt nicht leiden konnte. Ob es daran lag, dass er es hasste solch einer zu sein? Doch das glaubte Harry nicht, soweit war es dann doch noch nicht mit ihm gekommen.
    „Wir haben ja noch einen Monat Zeit.“, sagte Dudley und überlegte wie es wohl für die Kinder aus Muggelfamilien war, die erst einen Tag vor dem beginnenden Schuljahr Geburtstag hatten. Ob ihnen schon vorher Bescheid gesagt wurde, damit sie genug Zeit hatten um alles einzukaufen?
    „Treffen wir uns nächste Woche Montag vor deiner Haustür?“, fragte Harry und ein wenig Spott mischte sich in seine Stimme.
    Er konnte hinapperieren wo er wollte, Dudley würde um einiges mehr an Zeit brauchen, um zu Harry zu gelangen.


    Montag


    Dudley zog seinen Sohn hastig zur Haustür als er die Stimme seiner Frau hörte. „Wo wollt ihr hin?“
    Er ließ sich Zeit, bis er antwortete. „Wir fahren Gillys Schulsachen einkaufen!“
    Und dann waren die beiden auch schon aus dem Haus getreten und begrüßten Harry, der schon auf sie wartete.


    Sie fuhren mit einem der Zahlreichen Zügen am Kings Cross Bahnhof und es war für Harry mehr als komisch nicht nach Hogwarts zu fahren. Traurig dachte er an seine Zeit zurück, musste bei dem Gedanken wie oft Hermine und Ron sich früher gezankt hatten, jedoch lächeln.
    Sie fuhren nach London und betraten den Pub.
    „Hallo! Was trinken?“, begrüßte sie Greg, der Wirt, welcher Tom nach dessen Tod abgelöst hatte.
    „Nein, heute nicht.“, antwortete Harry und musste daran denken, wie er damals mit Hagrid zum ersten Mal hier her gekommen war, und dieser eine ganz ähnliche Antwort gegeben hatte.
    Etwas beleidigte ließ Greg sie zu der Wand gehen, die den Eingang zur Winkelgasse freigeben würde. Lässig tippte Harry die Steine nacheinander an und Dudley sah ihn erschrocken an, als die Wand sie regelrecht auflöste.
    „Wie hätten wir jemals alleine herkommen sollen?“, rief Gilly entzückt.
    „Keine Sorge, ihr hättet schon einen Weg gefunden.“, meinte Harry zwinkernd und Dudley sah ihn entsetzt an.
    „Zuerst will ich einen Zauberstab!“, rief Gilly ungeduldig als sie durch die belebten Gassen der gut erhaltenden Winkelgasse liefen.
    „Ich hab meinen zuletzt gekauft.“, meinte Harry nachdenklich.
    „Dann bekommt Gilly seinen auch zum Schluss.“, sagte Dudley hastig und sah sich besorgt um.
    Harry musste lachen. „Ja, aber ich glaube heute würde der Schwanz eher grau sein.“
    Dudley warf ihm einen zornigen Blick zu und Gilly blickte verwirrt von seinem Vater zu Harry.
    Nie und nimmer würde Dudley seinem Sohn erzählen wie ein Zauberer ihm damals einen Ringelschwanz verpasst hatte.
    „Lasst uns zuerst Umhänge kaufen.“, schlug Harry vor. Zustimmendes Gemurmel.

  • Part 3: Vergiftetes Eis?


    Sie saßen ein Eis schleckend in Fortulas Eistraum und Gilly konnte es gar nicht erwarten, seinen Zauberstab zu bekommen. Sie hatten alles andere was auf dem Zettel stand bekommen, inklusive einer schwarzen Eule, mit ebenso schwarzen Augen.
    „Er sieht zauberhaft aus!“, sagte Gilly und Harry musste lachen.
    „Wie nennst du sie?“
    „Tanner.“, sagte Gilly und streichelte sein Gefieder.
    „Können wir endlich gehen?“, fragte er dann nach einiger Zeit.
    „Ja.“, antwortete Dudley und die drei drängten sich abermals durch die Menschenmasse.
    Es schien als würde sich heute einfach jeder auf sein Jahr in Hogwarts vorbereiten.
    „Schade das Ollivander nicht mehr arbeitet.“, bemerkte Harry gedankenversunken.
    „Olli-wer?“, hackte Gilly nach.
    „Der beste Zauberstabmacher meiner Zeit, ich und die meisten anderen haben ihren Zauberstab dort gekauft.“
    Enttäuscht blickte er zu Boden. „Und wo kaufe ich meinen Zauberstab?“
    „Griggel und Biggel?“, fragte Harry und Dudley sank juchzend zu Boden.
    „Was ist denn?“
    „Jiggel, Riggel, Diggel, Higgel!“, stieß Dudley sich am Boden wälzend und vor Lachen weinend hervor.
    „Was war denn bitte in deinem Eis?“, meinte Harry besorgt?


    Doch sein Cousin war bereits durch die Straßen gelaufen, weg von seinem Sohn. „Warte!“, rief dieser seinem Vater nach.
    „Warte hier!“, sagte Harry an Gilly gewandt. „Ich hol ihn zurück.“ Und schon war er ebenfalls in den Menschenmassen verschwunden, Dudley hinterher.
    Gilly stöhnte auf und ließ sich gegen eine Ladenwand sinken. Was wenn Harry seinen Vater nicht finden würde und was war überhaupt mit ihm los gewesen?
    Es musste das Eis gewesen sein. Zielstrebig lief der elfjährige zurück zu dem Eissalon und wartete bis er an der Reihe war. „Was war in dem Eis?“, zischte er die junge Hexe, die ihnen ihr Eis gebracht hatte an. „Tut mir leid, aber selbst ich habe kein so gutes Gedächtnis, dass ich mir merken kann, welche Sorte Eis jeder meiner Kunden gegessen hat.“, meinte sie lächelnd.
    „Mein Vater ist völlig durchgedreht! Er hat sich auf dem Boden gewunden und komisches Zeug geredet!“, schrie Gilly beinahe, mit Tränen in den Augen.
    „Und wo ist er jetzt?“, fragte die verstörte Hexe.
    „Weggerannt!“ Doch er hatte jetzt genug, die Hexe würde ihm auch nicht helfen können und so wie sie klang, wusste sie wirklich nicht, was mit seinem Vater losgewesen oder noch immer los war.
    Nachdem Gilly ungefähr zehn weitere endlose Minuten gewartet hatte, erspähte er einen schwarzen Haarschopf im Gewimmel der Menschen. Harry. Aber wo war sein Vater? Schnell lief er zu ihm hin, doch die Miene des schwarzhaarigen war Antwort genug. „Ich hab ihn nicht gefunden…“
    „Was soll heißen du hast ihn nicht gefunden? Ich dachte du wärst ein Zauberer?“, Tränen rannen dem Jungen über das ganze Gesicht.
    „Ja, aber Aufspürzauber beherrsche ich nun wirklich nicht so gut, dass ich sie bei deinem Vater ausprobieren würde.“, murmelte Harry betreten.
    „Wir sollten einmal mit der Eisverkäuferin reden, immerhin wurde er erst nach dem Eis so komisch.“, meinte er.
    „Hab ich schon.“, sagte Gilly. „Sie schien als würde sie wirklich nicht wissen was mit ihm los war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nichts darüber weiß.“
    „Dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als zurück zu deiner Mutter zu fahren...“, sagte Harry leise.
    „Nein!“, rief Gilly angsterfüllt. „Sie wird uns auch nicht helfen können und was bringt uns das auch sie sich sorgt? Wir müssen im Hexereiministerium Bescheid sagen!“
    „Zaubereiminesterium. Und ich denke nicht, dass die ein verschwundener Muggel interessieren wird.“ „Entschuldige.“, fügte er hinzu, als er Gillys Blick sah.
    „Wir werden ihn suchen! Und wenn ich dafür bis morgen früh hier herumlatsche.“ Als Harry sah wie entschlossen der Kleine aussah musste er einfach Lächeln und nickte.
    Sie suchten wirklich überall. Und umso länger sie erfolglos blieben, umso mehr Tränen rannen Gilly über das besorgte Gesicht. Was wenn sein Vater längst nicht mehr in der Winkelgasse war? Langsam wurde er wütend auf Harry, er war doch ein Zauberer, und hatte obendrein die Welt gerettet, wer konnte etwas tun, wenn nicht er?
    „Harry, du musst den Aufspürzauber einsetzen!“, Gilly war einfach stehen geblieben und starrte ihn mit unbewegter Miene an.
    „Du hast Recht.“, sagte Harry zu Gillys Überraschung.
    „Wir müssen einen Aufspürzauber einsetzen. Aber nicht ich werde ihn aufsagen, sondern jemand, an den ich schon viel früher hätte denken müssen.“

  • Part 4: Alte Freunde


    „Und wer bitteschön?“, fragte Gilly misstrauisch.
    „Komm einfach mit.“, und gemeinsam apparierten sie zu Hermine und Ron Weasleys Haus.
    Gilly erbrach sich über einen gepflegten Dornenbusch, im Garten.
    „Mist!“, rief Harry konnte jedoch ein kleines Lächeln nicht unterdrücken. „Hermine wird mich umbringen!“
    „Wa-was war das eben?“, stammelte Gilly.
    „Oh, entschuldige, ich habe ganz vergessen, dass du noch nie appariert bist. Das lernst du wenn du volljährig wirst, also mit siebzehn.“
    „Mit siebzehn?“, fragte Gilly verwirrt. „Aber- “
    „Ist doch jetzt egal! Willst du nun deinen Vater retten?“, fragte Harry ungeduldig.
    „Natürlich.“, sagte er nun wieder ernst.
    Harry klopfte an die Haustür, welche ebenso weiß wie der Rest des Hauses war.
    In rothaariger Mann, mit äußerst vielen Sommersprossen öffnete sie und grinste wie verrückt, als er seine Besucher erblickte.
    „Harry!“, er schloss den schwarzhaarigen in eine Umarmung. „Und wer bist du?“, fragte er dann an Gilly gewandt.
    „Gilly.“, sagte dieser nervös.
    „Ron, können wir reinkommen? Wir brauchen Hermines Hilfe.“, meldete sich Harry zu Wort.
    „Hermine…immer Hermine…“, brummte Ron, während er zur Seite trat um sie einzulassen. Der Flur war lang und schmal, ebenfalls weiß gestrichen und enthielt außer einer Kommode, in der offenbar Schuhe waren, einen riesigen Spiegel.
    Sie gingen ins Wohnzimmer und setzten sich auf das Sofa. Gilly kam sich ziemlich ungebeten vor, immerhin kannte er weder diesen Ron, noch Hermine und trotzdem saß er in ihrem Wohnzimmer und bekam einen Orangensaft.
    „Hermine! Wir haben Gäste!“, rief Ron und nur wenige Sekunden später hörte man Fußgetrappel auf der Treppe. Dann lugte Hermines Kopf ins Wohnzimmer und als sie Harry erspähte stürzte sie sich ebenso, wie Ron auf ihn. Ihre braunen, dicken Harre waren sehr lang und ihre Züge alles andere, als unattraktiv.
    „Hallo.“, sagte sie dann zu Gilly und setzte sich ebenfalls.
    „Hermine, sein Vater, mein Cousin…er ist in der Winkelgasse verschwunden.“
    „Moment.“, sagte Ron verwirrt. „Dein Cousin? War das nicht dieser Dudley?“
    „Ja, aber er ist wirklich in Ordnung geworden. Gilly hier, hat den Hogwartsbrief bekommen und wir waren in der Winkelgasse um seine Schulsachen einzukaufen. Nachdem wir ein Eis gegessen hatten, wurde Dudley ganz komisch, hat sich am Boden gewälzt und ist schließlich weggelaufen. Ich würde ihn ja gerne mit einem Aufspürzauber belegen, aber ich habe so etwas noch nie gemacht, also…“, erzählte Harry den beiden.
    Kopfschüttelnd antwortete Hermine: „Weißt du, manchmal frage ich mich, wie in aller Welt du es geschafft hast, Voldemort zu besiegen. Ein Aufspürzauber ist nun wirklich nicht schwer!“
    „Das heißt du hilfst uns?“, fragte Gilly aufgeregt und Hermine schenkte ihm ein lächeln.
    „Natürlich. Ihr habt gesagt, dass ihr ihn das letzte Mal in der Winkelgasse gesehen habt? Der Zauber funktioniert so, dass man automatisch direkt dorthin apparieriert, wo die Person ist, welche man sucht. Ihr haltet euch am besten alle an mir fest. Vorausgesetzt, du möchtest mitkommen.“, fügte sie an Ron gewandt hinzu.
    Dieser griff nur spöttisch nach ihrer Hand.
    „Apparieren.“, murmelte Gilly. „Ist das, dass was wir vorhin gemacht haben?“, fragte er Harry.
    „Ja, aber für deinen Vater wirst du das ja wohl tun? Wir müssen uns beeilen, es ist bereits 16 Uhr. Deine Mutter wird sich bald fragen wo wir stecken.“
    „Ach, die weiß doch nicht, wie lange man für so was braucht.“
    Harry nahm die Hand andere Hand von Hermine und Gilly, die andere von Harry.
    „Sentire Dudley Dursley in!“, sagte Hermine und Gilly blieb keine Zeit, um sich zu fragen, warum sie keinen Zauberstab brauchte. Einen Moment war alles still und keiner bewegte sich. Dann spürte Gilly abermals ein Ziehen und er wurde hin und her geschleudert, bis er mit den Knien auf der Veranda von Fortulas Eistraum aufschlug.

  • Part 5: Zauberstab


    Überrascht sah er, dass sein Vater direkt vor ihm stand. Er wollte ihn umarmen, doch als er versuchte sich hinzustellen kippte er sogleich nach hinten weg und wäre abermals auf den Steinboden gefallen, wenn sein Vater ihn nicht festgehalten hätte.
    „Wo wart ihr? Ich erinnere mich an gar nichts mehr, nur das ich plötzlich irgendwo war und ihr beiden weg. Ich hab ewig gebraucht um wieder herzufinden!“
    Überglücklich berichteten Gilly und Harry was geschehen war und Dudley wurde an manchen Stellen, ziemlich rot.
    „Danke!“, riefen dann schließlich Vater und Sohn mit einem Mal an Harry, Ron und vor allem Hermine gewandt.
    „Kein Problem.“, winkte diese ab.
    „Und wisst ihr, was wir jetzt machen?“, fragte Harry mit einem Blick auf Gilly. „Wir kaufen deinen Zauberstab!“
    „Cool!“, sagte Ron grinsend und gemeinsam gingen sie zu Griggel und Biggel.
    Aufgeregt betrat Gilly den Laden und sah sich um. Alle Zauberstabschachteln waren weiß und modern, die Tapete rot und der Ladenbesitzer saß hinter einer blauen Theke.
    Das alles hier kam ihm unpassend vor, hatte er sich Zauberstabverkäufer nicht immer alt und mit einem langen Bart vorgestellt? Dieser hier war jung und trug eine Brille mit einem dicken, schwarzen Rahmen.
    „Willkommen bei Griggel und Biggel! Wer von ihnen möchte denn einen neuen Zauberstab?“, fragte er übertrieben fröhlich und war Gilly sogleich unsympathisch.
    „Ich.“, sagte er leise.
    „Der erste, junger Mann?“, fragte der Verkäufer lächelnd.
    „Ja.“
    „Sehr gut…recht klein…das dürften 10 sein…blaue Augen…ahhh ja.“, murmelt kramte er in den Schachteln und zog schließlich eine hervor. Er nahm den Zauberstab und reichte ihn Gilly.
    „Schwing ihn.“
    Doch dieser starrte fasziniert auf seinen Arm, der sich so gut anfühlte. Er spürte Wärme in seinen Adern und strich sanft mit der anderen Hand über den Zauberstab.
    „Er ist perfekt.“, murmelte er.
    „Oh gut, das hätten wir dann auch ohne Schwingen geklärt.“, Der Verkäufer sah äußerst zufrieden mit sich aus.
    „Was ist das für ein Zauberstab?“, fragte Harry neugierig und besah sich das dunkle, beinahe schwarze Holz.
    „Birne, zehn Zoll und Phönixfederkern.“ Sagte der Verkäufer und hielt plötzlich inne. „Sie sind…sind sie…Harry Potter?“, hauchte er und sein Blick huschte zu der legendären Narbe.
    „Ja.“, sagte Harry, es machte ihn noch immer verlegen solch bewundernde Blicke zugeworfen zu kriegen. Immerhin hatten Ron und Hermine ebenso viel Lob verdient. Und das bekamen sie auch. „Und sie beide! Ron Weasley und Hermine Granger!“, rief der Zauberstabverkäufer entzückt. „In meine Laden!“
    „Hermine Weasley.“, verbesserte ihn Ron, der rot geworden war.
    „Oh sie haben geheiratet! Meinen Glückwunsch.“
    „Danke.“, sagte Hermine, die ebenfalls einer Tomate Konkurrenz machte.
    „Wie viel kostet der?“, fragte Dudley, etwas verunsichert.
    „Sind sie mit Harry verwandt?“, fragte der Verkäufer.
    „Ja?!“
    „Na dann schenke ich ihnen den Zauberstab mit größtem Vergnügen!“
    „Oh äh. Vielen Dank.“, meinte Dudley und zog Gilly aus dem Laden. „Ihr könnt euch ja noch ein wenig unterhalten, aber wir müssen jetzt auch nach Hause.“
    „Auf Wiedersehen.“, rief Harry dem Verkäufer zu und warf Ron einen warnenden Blick zu, denn dieser sah aus, als würde er sich liebend gern noch ein wenig unterhalten.
    „Dann schwing ihn doch mal.“, sagte Harry aufmunternd zu Gilly als sie alle vor dem Laden standen.
    „Und wenn ich etwas kaputt mache?“
    „Dann macht Ron das wieder heile.“, sagte Ron lächelnd.
    „Sagt mir mal den einfachsten Spruch, den ihr kennt.“, sagte Gilly mit kindischem Eifer.
    „Lumos.“, kam es von Ron wie aus der Pistole geschossen.
    „Lumos.“ Nichts passierte.
    „Das ist nicht verwunderlich.“, sagte Hermine. „Den Spruch wirst du noch früh genug in der Schule lernen, aber versuch es noch einmal und mach dabei mit deinem Zauberstab eine ruckartige Bewegung nach vorne.“ Hermine wie man sie kannte.
    Er versuchte es und an seiner Zauberstabspitze erglühte ein winziges Licht. Seine Zuschauer brachen in Beifall als und Gilly sah Hermine mit leuchtendem Blick an: „Wie bekomm ich den wieder aus?“
    „Du musst Nox sagen und dieselbe Bewegung durchführen.“, meinte diese, erfreut das jemand ihre Fähigkeiten zu schätzen wusste.
    „Nox!“ Das wenige Licht erlosch und Gilly war sich sicher: Dies war der bisher beste Moment seines Lebens.

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    Ich wünsche mir ein Review ):

  • Du wünschst dir ein Review? Kannst du haben :)
    Dein Spin Off der Harry Potter Bücher ist dir auf jeden Fall gelungen. Hast du nicht schon mal eins angefangen mit Harrys Sohn Albus als Protagonist? Falls du es warst, muss ich ehrlich sagen, dass ich diese Geschichte besser finde, als deine erste. Falls du es nicht warst, einfach den letzten Satz ignorieren :D
    Ich bin von der Story jetzt schon begeistert, auch wenn sie erst angefangen hat. Gut gefallen hat mir auch deine Wortgewandtheit im Bereich Sprechen. Du benutzt nicht immer nur "sagte", wie ich es schon des öfteren gelesen habe, sondern auch "fragte", "antwortete" etc. Allerdings könnten es auch mehr Variationen sein, müssen es aber nicht. Es ist schon gut so. Es sind zwar ein paar Fehler der Zeichensetzung und Grammatik in deinem Spin Off, aber das ist nicht so schlimm - man versteht trotzdem was du meinst.
    Zum Thema Länge: Es mag im ersten Moment nicht so aussehen, aber mir sind deine Kapitel zu kurz. Keine Kritik. Ich lese mich einfach nur so hinein und dann ist es schon zu ende, obwohl ich gerne weiter lesen möchte. Für eine Fanstory und deine jungen 13 Jahre ist das, meiner Meinung nach, aber völlig in Ordnung, da du sicherlich auch noch für die Schule üben musst und noch andere Hobbies als Fanstories schreiben hast.
    Zu dem was jetzt kommt sei gesagt, dass es deine Geschichte ist. Von Harry, Ron und Hermine habe ich erwartet, dass sie nicht aktiv in die Handlung eingreifen, sondern eher als "Helden" bezeichnet werden und vielleicht beim Höhepunkt am Ende zu den/dem Protagonisten stoßen. Es war auch ungewönlich den Namen Hermine Weasley zu lesen :) Und wenn ich ehrlich bin, mag ich den Namen Gilly nicht wirklich.
    Aber sonst ist das eine super gelungene Fanstory. Weiter so! :D


    lg Victini-Fan

  • Hey. Vielen Dank für dein Review (:

    Zitat

    Hast du nicht schon mal eins angefangen mit Harrys Sohn Albus als Protagonist? Falls du es warst, muss ich ehrlich sagen, dass ich diese Geschichte besser finde, als deine erste. Falls du es nicht warst, einfach den letzten Satz ignorieren

    Ja, genau das war ich :D Danke.

    Zitat

    Es mag im ersten Moment nicht so aussehen, aber mir sind deine Kapitel zu kurz.


    Wie im Startpost schon erwähnt, sind es ja eigentlich gar keine Kapitel, ich habe die Geschichte für einen Wettbewerb geschrieben, und sie musste 5000 Wörter lang sein. Ich unterteile diese 5000 Wörter in mehrere Parts (:
    Aber vielleicht, werde ich sie auch noch ein wenig verlängern, denn der nächste Part wäre sozusagen eigentlich schon das Ende der Geschichte.


    Nochmal vielen Dank für deine Kritik, ich versuch die Parts länger zu machen und Rechtschreibfehler zu vermeiden (:


    MfG Pleys.

  • Part 6: Ein neuer Anfang



    Als Gilly abends im Bett lag und die Augen schloss, fühlte er sich wunderbar. Es gab kein anderes Wort, eigentlich war seine derzeitige Empfindung überhaupt nicht zu beschreiben. Es schien, als wäre alles perfekt, und er war fast schon wieder traurig, wenn er daran dachte, dass dieses Gefühl wohl allzu schnell wieder vorbei sein würde.
    Er würde ein Zauberer werden, so einer, wie man sie aus Märchen, Geschichten und Sagen kannte.
    Gilly konnte kaum fassen, das der Zauberstab, der neben seinem Bett lag, echt war.


    Er traute sich beinahe nicht Jasper in die Augen zu sehen, aus Angst dem neidischen und vermutlich wütendem Blick zu begegnen. Doch er konnte ihn sehr gut verstehen, wie würde er sich wohl fühlen, wäre es umgekehrt?
    „Morgen.“, sagte Gilly und wurde wie erwartet von seinem älteren Bruder ignoriert.
    Seine Mutter sah ebenfalls alles andere als glücklich aus, Was soll‘s, dachte Gilly, Jasper war eh schon immer ihr Liebling gewesen.
    Sie nickte ihm zu und tat ihm ebenfalls ein wenig Spiegelei auf seinen Teller.
    „Danke.“, murmelte er und aß schweigend auf. Ein wenig unfair war das ganz aber schon, wie er fand, immerhin hatte er sich nicht aussuchen können ob er diesen Brief bekommen würde.
    Gilly hoffte so sehr, dass seine Mutter nicht wusste, was gestern passiert war, denn das würde nicht gerade hilfreich sein.


    Ungefähr drei Wochen später


    Dies war der Tag, den Gilly herausfieberte, seitdem er den Hogwarts-Brief bekommen hatte. Die Tage waren wie im Flug vergangen, denn er und Harry hatten sich oft getroffen und Gilly hatte ihn dann alles Mögliche über Zauberei gefragt. Manchmal war auch sein Vater Opfer der Fragen geworden, doch er hatte beinahe überhaupt nichts darüber gewusst.
    Gilly stand früh auf, schnappte sich Tanner und lief aufgeregt die Treppe hinunter. Niemand hatte Jasper dazu überreden können, mit aufzustehen und sich von seinem Bruder zu verabschieden. Auch Gillys Mutter würde nicht mit zum Bahnsteig kommen. Aber das war ihm egal, seitdem Brief hatte sich sowieso von ihm abgewandt und nur das nötigste mit ihm geredet. Was war das schon für eine Mutter, die ihr Kind nicht akzeptierte, wie es war?
    „Lass uns fahren.“, sagte sein Vater und Gilly holte die Koffer und nahm Tanner in seinem Käfig und packte alles ins Auto. Dann stieg auch er ein und sie fuhren los.
    Das Glücksgefühl ließ ihn während der gesamten Autofahrt nicht los auch die genervten Antworten seines Vaters, ließen es nicht schwinden.
    „Denk dran, wir müssen durch die Barriere zwischen Gleis 9 und 10!“, sagte er immer wieder aufgeregt.
    „Ich weiß!“
    „Was machen wir wenn wir nicht durchkommen?“
    „Zurückfahren!“
    „Was??? Aber ich muss doch nach Hogwarts!“
    „Wenn sie dich nicht durchlassen werden sie dich nicht haben wollen.“
    Gilly musste zugeben, dass er wirklich ein wenig nervte, aber musste man deshalb gleich so gemein werden?
    „Ich komm nicht wieder mit Nachhause. Mama mag mich eh nicht mehr und Jasper erst recht nicht. Und wie es aussieht auch du nicht.“
    Das brachte Dudley aus der Fassung und er sah seinen Sohn entsetzt an: „Natürlich mag ich dich! Und Mama auch und-“
    „Wenn du jetzt sagst, das Jasper mich mag, kotz ich.“
    Daraufhin schwiegen sie, bis sie auf dem Bahnsteig waren und vor der berüchtigten Barriere standen.
    „Okay…ich geh jetzt durch.“, sagte Gilly mutig und fing an langsam auf die Barriere zuzugehen.
    Den Koffer in der einen und die Eule in der anderen, trat er hindurch und sah plötzlich keine Steinmauer mehr, sondern eine rote Dampflock die Rauch ausstieß. Auf Bahnsteig 9 ¾ wimmelte es nur so von Kindern mit ihren Familien. Sie alle würden gemeinsam mit ihm in Hogwarts zur Schule gehen. Ob er schnell Freunde finden würde?
    Auch Gillys Vater erschien nun auf dem Gleis und sie bahnten sich gemeinsam einen Weg zum Zug. „Hallo!“, hörte Gilly einen Jungen neben sich sagen. Er hatte schwarze, kurze Haare und eine hellbraune Hautfarbe. „Auch dein erstes Jahr hier?“, fragte er lässig.
    „Ja.“, antwortete Gilly.
    „Ich bin übrigens Blake und du?“
    „Gilly.“, er wollte genauso unbeschwert reden und dem Jungen Fragen stellen, doch auf die Schnelle fiel ihm überhaupt nichts ein.
    „In welches Haus willst du?“, den Jungen schien es überhaupt nicht zu stören, dass Gilly so wenig sagte, er lächelte ihm zu.
    „Gryffindor.“, sagte Gilly und wurde rot.
    „Ich hab gehört Harry Potter ist auch in Gryffindor gewesen.“, überlegte der Junge und Gilly nickte heftig. Das war der Grund, warum er dorthin wollte.
    „Ich muss dann auch weiter, wir sehen uns in Hogwarts!“, er zwinkerte Gilly ein letztes Mal zu und verschwand. Dieser verabschiedete sich von seinem Vater und stieg in den Zug…

  • Ich bin zwar im Fanstory Bereich nicht wirklich aktiv, schreibe aber selbst sehr gerne und bin zufällig auf deine Story aufmerksam geworden, weshalb es jetzt auch mal ein Feedback meinerseits gibt :) .
    Zunächst muss ich dich fragen ob es stimmt was Victini-Fan sagt und du wirklich erst 13 Jahre alt bist? Wenn ja, respekt :o. Sich so früh schon so gut ausdrücken zu können schafft wirklich nicht jeder.
    Ich mag deinen Schreibstil, die Texte sind gut zu lesen und man kann sich in die Charaktere hineinversetzen. Außerdem weiß ich aus erfahrung wie schwer es ist Dialogen "leben einzuhauchen", aber auch das bekommst du recht gut hin und ich musste das ein oder andere Mal schon ein wenig grinsen, respekt^^.
    Auf Grammatik, Satzbau etc. habe ich jetzt nicht sonderlich geachtet und selbst wenn sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat finde ich persönlich das nicht so schlimm.
    Hinzu kommt noch dass mich die Thematik deiner Story anfangs nicht sonderlich angesprochen hat, aber das hat sich im Laufe der "Kapitel" schnell geändert und den Gedanke dass Dudleys Sohn ein Zauberer sein soll finde ich mittlerweile recht amüsant und es lohnt sich sicher einmal über die Möglichkeit nachzudenken.
    So, genug des Lobs kommen wir zur Kritik^^.
    Als eingefleischter Harry Potter Fan ist mit sofort aufgefallen dass der Dudley in deiner Story sich sehr von dem in J.K. Rowlings Büchern unterscheidet. Dudley stellt für mich einen dummen, verfressenen Fiesling dar (auch wenn er zum Schluss doch etwas Menschlichkeit gezeigt hat) und dieser Dudley ist in deiner Story komplett verschwunden. Es ist ja nicht auszuschließen dass er sich im Laufe der Jahr verändert hat, aber so sehr? Das hat mich schon ziemlich gestört, aber du bist ja nicht J.K. Rowling und für eine Fanstory ist das schon okay.
    Außerdem finde ich es schade dass du deine Story jetzt schon beenden willst, mich hätte mal die Reaktion von Vernon und Petunia interessiert wenn sie erfahren dass ihr Enkel ein Zauberer ist, aber vielleicht kommt da ja doch noch was?:)


    Das wars so weit von mir, ich hoffe du konntest mit meinem Feedback etwas anfangen


    Grüße
    Crystal'