Spieltopic - Revolution!

  • Zeit: Ein kühler Herbsttag auf Univa, 11:00, im Jahre 57 n.S.
    Ort: Unterschlupf der Widerstandsgruppe Gitta, nahe Kephalos, in einem der abgelegeneren Minenschächte


    Mit schnellen Schritten, aber hoch konzentriert, schritt Raven voran durch den langen Schacht. Um ihn herum die Wände des Berges, befestigt mit Holzsäulen. Für einen kurzen Moment erinnerte er sich, wie es ihn eine lange Zeit beunruhigt hatte hier entlang zu gehen. Inzwischen jedoch flammte die Angst vor einem Einsturz nur selten und kurz auf.
    Raven war auf dem Weg in das Zimmer des Anführers. Man hatte ihn dorthin gerufen, weil es allem Anschein nach einen Auftrag für ihn gab. Und Raven kam ungern zu spät.
    Wenige Augenblicke nur, nachdem man ihn gerufen hatte, klopfte er auch schon an der in den Berg eingelassenen Tür und hörte von innen ein scharfes „Herein!“. Ohne zu zögern öffnete er die Tür und betrat den kleinen, schwach beleuchteten Raum.
    Der junge Krieger erkannte außer ihm sechs weitere Personen, fünf davon waren ihm unbekannt, die sechste war der Anführer des Widerstandes Gitta: Hisoka Sky, der Sohn des vor zwei Jahren verstorbenen Korus.
    „Nun, da jetzt alle versammelt sind, kann ich ja anfangen.“, sagte Hisoka deutlich und sah in die Runde. Auch Raven begutachtete aus den Augenwinkeln die restlichen Personen. Die erste stand ganz rechts, trug einen schwarzen Ledermantel und eine Augenklappe. Die zweite, direkt daneben, trug einen sehr auffälligen Sichtschutz, den Raven nicht genauer identifizieren konnte, aber im Vergleich zur Person daneben war der Mann eher klein. Die nächste Person erkannte er als weiblich, mit langen, blonden Haaren. Sie trug ein rotes Kleid. Die vierte Person war durch ihre weißen Haare und die schwarze Brille recht auffällig, wobei die, vermutlich männliche Person, auch noch einen weißen Mantel trug. Der letzte im Bunde war ebenfalls männlich und Raven meinte, ihn ab und an hier gesehen zu haben. Seine blonden Haare hielt er mit einem Stirnband zurück und auffällig blitzte ein Ohrring an seinem Ohr.
    „Also, ich habe euch hergerufen, weil ich einen Auftrag für euch habe. In genau dreißig Minuten werden in der Hafenstadt Kaul mehrere Schiffe einlaufen, von den verschiedensten Inseln gestartet. Die Güter darauf sollen dem Stadtrat in Kephalos zu Gute kommen, aber ich hätte gern die Verpflegung und die Waffen für unseren Widerstand. Eure Aufgabe ist es im Hafen für Verwirrung zu sorgen und so die Wachen, die die Schiffe bewachen, erledigen. Jeder von euch ist stark genug es mit mehreren aufzunehmen, und wegen der geringen Zahl an Wachen denke ich, dass wir Erfolg haben werden. Sofern ihr erfolgreich wart, werden euch im Kaul Karren mit Helfern erwarten, die die ganzen Güter zu uns bringen.“, führte Hisoka aus und sah die Gruppe an.
    „Gibt es Fragen?“, erkundigte er sich, doch da es keine gab, überreichte er Raven noch die genaue Beschreibung des Auftrages.
    „Auf dem Weg werdet ihr genug Zeit haben euch zu beraten.“, schloss Hisoka und machte eine Geste, die klarmachte, dass sie den Raum nun verlassen sollten. So verließen die sechs den Raum ihres Anführers. Raven dachte kurz nach. Da Kaul am nördlichen Rand von Univa lag, würden sie Bergstraße direkt durch den Berg nehmen können, und wären so in gut zwangig Minuten zu Fuß dorthin gelaufen. Genug Zeit eine Strategie zu überlegen.


    Zur selben Zeit in Kaul


    Peeta war zusammen mit seinem Bruder für die Familie in Kaul unterwegs. Archibald, Ihem und Sahin waren ebenfalls verstreut in der Stadt unterwegs, teils um für Nahrung und ein trockenes Heim zu suchen, teils einfach, weil man sich wieder bewegen musste. Im Hafen, wo alle fünf unterwegs waren, herrschte geschäftiges Treiben. In den Gesprächen der Vorbeilaufenden ging es um die große Flotte, die in einer halben Stunde hier einlaufen sollte. Drei Schiffe, die gleichzeitig einliefen, waren ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen wollte. Und wer weiß, vielleicht sprang ja das ein oder andere Brot, oder sonst irgendwas, dabei heraus, wenn die Mannschaft das Schiff entlud.


    Zur selben Zeit auf einem der Schiffe, die sich Kaul nähern


    Manchmal hatte man einfach Pech. Eines der Schiffe, welches sich gerade Kaul näherte, hatte fünf Gefangene an Bord. Und das in manchen Fällen nur durch Zufall. Klaw beispielsweise, der sich mit einem Rettungsboot nach Univa bringen wollte, hatte man unterwegs aufgefischt und als gesucht identifiziert. Lanaia, die ebenfalls nach Univa unterwegs gewesen war, hatte kurz vor der Küste Schiffbruch erlitten und war ebenfalls von den Schiffswachen Setos aus dem Meer gefischt worden. Alexei, der städnig irgendwo untergetaucht war, hatte von Univa weggewollt, und war der großen Flotte direkt in die Arme gelaufen. Kein Segelschein, kein Weiterkommen. Die beiden anderen, Hyena und Asgar, hatte man auf anderen Inseln gefangen genommen und wollte man nun nach Univa ins Soldatenlager zur Schwerstarbeit schicken. Die fünf Leidensgenossen saßen nun, schlecht gelaunt wegen ihres Unglücks, in der Brig und warteten auf die Ankunft auf Univa. Vielleicht hofften sie auch das Schiff würde untergehen, sodass sie niemals im Gefängnis oder vor dem Gericht landen würden? Hätten sie gewusst, dass der Widerstand plante diese Schiffe zu übernehmen, wären sie vielleicht froheren Mutes gewesen.
    Ihre Waffen hatte man ihnen abgenommen (Jedenfalls das, was man gefunden hatte), und ganz in der Nähe auf einem Tisch gelagert. Vor dem Gefängnis saß nur eine einzige Wache.


    OT: Soweit der Einstieg. In der ersten Gruppe geht es darum den Weg nach Kaul durch den Berg zu schildern und Vorschläge für die Missionsausführung zu machen. Natürlich darf man sich auch erst einmal einander vorstellen, wenn man sich nicht schon kennt.
    Die Gruppe in Kaul darf gerne miteinander interagieren, soll aber auf jeden Fall im Hafengebiet bleiben, um der Ankunft der Schiffe beizuwohnen.
    Diejenigen, die auf dem Schiff gefangen sind, dürfen entweder miteinander interagieren und auf die Ankunft warten oder ihren Ausbruch planen, um das Schiff zu übernehmen o.ä. Dabei ist es euch überlassen, ob der ein oder andere vielleicht noch eine Waffe in seiner Kleidung versteckt hat. Solltet ihr das Schiff übernehmen wollen, achtet natürlich darauf die anderen Schiffe nicht auf euch aufmerksam zu machen. Eure Ankunft auf Univa ist aber unabdingbar.


    Das war der organisatorische Teil. Ich freu mich auf das RPGn mit euch, achtet auch auf das in Kürze erscheinende Inftopic, in der man NPCs, Regeln und Handlungsübersicht finden wird.
    Ich wünsche allen viel Spass!

  • Langeweile umfasste Douglas. Inzwischen waren 27 Minuten vergangen, seit er diesen Raum als Erster betreten hatte. Da dies das erste Mal war, dass er überhaupt in seiner relativ kurzen Geschichte als Gitta-Mitglied zum Boss für eine Spezialmission vorgeladen worden war, hatte er sich auf das haltlose Gerücht gestützt, für die speziell Missionierenden ständen Snacks verschiedener Art im Zimmer des Bosses bereit. Aber das taten sie nicht, und daher war er mieser Laune. Das Zimmer im allgemeinen hatte diesen unangenehmen Geruch klinischer Sauberkeit, der manchen Büros anhaftete, und war äußerst dröge und uninteressant eingerichtet. Es war, schlicht und ergreifend, ein Zimmer, in dem jemand seine Arbeit machte.


    Ein wenig Bewegung kam in die Reihen, als das letzte verbleibende Mitglied der Mission den Raum betrat. Desinteressiert musterte Doug ihn. Groß, lange Beine, trägt schwarz. Vermutlich wieder so ein Langweiler wie die meisten dieser super-korrekten Revolutionäre, die sicher im Anzug antreten würden, gäbe es nicht diesen inoffiziellen Dresscode des Revolutionärs, ein bisschen gegen festgesetzte Richtlinien zu schlagen. Doug schlug, und wie.


    Der Boss widerum sah von seinen Unterlagen auf. Mit einem durchdringenden Blick musterte er alle, besonders den Neuankömmling. „Nun, da jetzt alle versammelt sind, kann ich ja anfangen," hob der Anführer des Widerstandes an. "Natürlich kannst du. Niemand hindert dich daran. Warum tust du es bloß nicht einfach?", kommentierte Douglas gedanklich. Seine Laune befand sich auf einem Tiefpunkt. Keine Snacks, eine Mission in nächster zeitlicher Nähe und das unangenehme Gefühl der sich ausbreitenden Taubheit in seinem linken Bein waren eine gefährliche Mischung.


    „Also, ich habe euch hergerufen, weil ich einen Auftrag für euch habe. In genau dreißig Minuten werden in der Hafenstadt Kaul mehrere Schiffe einlaufen, von den verschiedensten Inseln gestartet. Die Güter darauf sollen dem Stadtrat in Kephalos zu Gute kommen, aber ich hätte gern die Verpflegung und die Waffen für unseren Widerstand. Eure Aufgabe ist es im Hafen für Verwirrung zu sorgen und so die Wachen, die die Schiffe bewachen, erledigen. Jeder von euch ist stark genug es mit mehreren aufzunehmen, und wegen der geringen Zahl an Wachen denke ich, dass wir Erfolg haben werden. Sofern ihr erfolgreich wart, werden euch im Kaul Karren mit Helfern erwarten, die die ganzen Güter zu uns bringen.“, fasste der Boss zusammen.


    Nach einer kleinen Umfrage, die ergab, dass jeder diese Zusammenfassung problemlos verstanden hatte, begab sich Douglas mit dem Rest hinaus. Anderthalb Kilometer drögen Schachts später befand sich der Schwarzhaarige endlich draußen und dehnte seine Schultern mit jener im Schulsport so beliebten Übung, bei der eine Hand über den Kopf hinter den Rücken geführt wird und die andere Hand den Ellenbogen nach innen zieht. Ein leicht elektrisches Geräusch wie ein Knistern oder Summen konnte klar vernommen werden. Danach ließ er seine Arme locker hin und her schlackern und begann mit der Gruppendiskussion: "Lady und Gentlemen, wir befinden uns somit auf unserer ersten gemeinsamen Mission. Hat schon jemand eine Idee, wie wir die Schiffe übernehmen? Ein Trick? Eine Scharade? Oder massakarieren wir einfach alles auf äußerst bestialische und blutrünstige Weise?"


    :ot: : Auf ein fröhliches RPG. Und ja, ich weiß, dass man massakrieren anders schreibt, aber das ist die Art und Weise, wie mein Chara es betont.

    No time to search the world around
    'Cause you know where I'll be found
    When I come around
    When I come around, yeah

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  • Kaul ist groß. Sehr sehr groß. Peeta hätte sich niemals gedacht das diese Hafenstadt so groß war. Er hatte ja mit allem gerechnet, aber damit das diese so groß war. Gut eigentlich war diese jetzt garnicht so groß. Sie war normal groß. Jedoch ist Peeta den Anblick von Großstädten nicht gewöhnt. Das hat man auch schon direkt bei seiner Ankuft gesehen.
    Überall herrschte geschäftiges Treiben. Menschenmassen überall wohin man nur blicke, was eigentlich auch nichts Besonderes war. Im Herbst laufen hier immer sehr viele Schiffe ein. Die meisten transportieren verschiedene Waren von unterschiedlichen Insel zur Hauptinsel Mediru, die dort dann weiterverarbeitet wurden. Peeta und Gale waren jedoch hier um ein paar wichtige Besorgungen für die Familie zu machen. Hier konnte man nähmlich besonders viel und günstig einkaufen. Genau deswegen war hier wahrscheinlich auch viel los.


    Peeta fühlte sich jedoch in großen Menschenmassen ehr unwohl. Und heute war es wirklich voll. Er suchte den Großmarkt während Gale irgendwas Anderes machte und fand ihn schließlich auch. Er staunte nicht schlecht. Ein Paradies. Überall waren die verschiedensten Arten von Waren von den verschiendsten Händler aus aller Welt. Halt ein ganz normaler Großmarkt wie man ihn auch kannte.
    Immer und Immer mehr Leute sprachen jedoch heute von einem Ereignis das es bis jetzt nur selten gegeben hatte. In einer halben Stunde sollten drei Schiffe gleichzeitig im Hafen von Kaul einlaufen. Moment...das war die Gelegenheit!
    Warum denn für Geld auf dem Großmarkt was kaufen, wenn man auch einfach mithelfen kann die Sachen auszuladen. So könnte er vielleicht etwas an Geld oder wertvolle Waren kommen die für den Unterhalt der Familie sicherlich was beitragen könnten. Aber wen sollte er denn bitte ansprechen? Sowas wie eine Hafenbehörde gab es hier nicht. Es gab nur zwei große Wachtürme die den Schiffsverkehr regeln sollten. Nur Peeta hatte nicht wirklich Lust eine Treppe die ca. 250m nach oben zu steigen.
    Er musste sich etwas Anderes überlegen. In der Ferne konnte man die Schiffe am Horizont schon erkennen. Man sahen die schon von Weitem groß aus. Wie das erst wohl sein würde wenn sie im Hafen einlaufen würden? Oder sollte er einfach was heimlich mit gehen lassen? Eigentlich würde das ja sowieso keinem auffallen die die Crew nicht alle Kisten aufeinmal überwachen konnte. Und eine gewisse Zeit dauerte es schon bis die Kisten ausgeladen waren. Aber es gab auch Wachpersonal was die Sache nicht sonderlich erleichterte. Obwohl ehrliche Arbeit war das Ganze ja auch nicht. Nein...dann noch lieber Kisten abladen. Das war zwar deutlich anstrengender, aber danach hatte man zumindest das Gefühl freie Arbeit getan zu haben.
    So intressant war es mit der Zeit hier auch nicht mehr. Also beschloss Peeta sich einfach auf eine Bank zu setzten, falls denn noch eine frei war. Gerade als er sich hinsetzten wollte fiel ihm ein junger Mann auf der ziemlich abgedrengt in einer Ecke stand. Dieser war ziemlich groß, hatte leicht braunes Haar und war noch ziemlich jung. Er hatte irgendwie ein Blick, den Peeta nicht mochte oder der irgendwie Angst einjagen sollte. Aufjedenfall fühlte Peeta sich nicht wohl.


    Ich ging mit langsamen Schritten zurück und suchte Gale. Dort hinten war er. Die Schiffe kamen immer näher. Jetzt mussten wir uns was überlegen: "Gale sagmal was sollen wir machen? Ich hätte da zwei Ideen. Entweder wir helfen der Schiff-Crew und laden die Kisten ab oder wie lassen einfach eine heimlich mitgehen. Ich meine das merkt im Gedrängel Touristen und Wachmänner sowieso keiner. Sag was meinst du?". Ich war sehr gespannt auf seine Antwort.



    :ot: : Soo mein erster Post hier. Ich muss meine Schreibrichtung irgendwie noch finden..aber ich wünsche euch allen ein tolles RPG. Ich freue mich sehr. Die Wachtürme habe ich jetzt einfach erfunden, aber ich denke das ist okay. Ich meine ist ja eigentlich gut möglich oder..ein großer Hafen soll ja überwacht werden.

    "Because I don't want you forgetting how different our circumstance are.
    If you die, and I live, there's no life for me at all back in District 12. You're my whole life."


    Peeta Mellark. The boy with the bread. ♥

  • Klaw warf sich mit einem lauten Seufzer die Hände ins Gesicht, während er wie ein Tiger im Käfig auf und ab spazierte. Sein Schwanz zuckte nervös und in seinem inneren zog sich alles zusammen. Kaum hatte er für eine gewisse Zeit die Luft der Freiheit geatmet hatte man ihn schon aufgefischt und mit ein paar anderen Leuten in eine Gefängniszelle auf einem anderen Schiff gesteckt. Und wenn der Katzenmann eins hasste, dann war es die Tatsache gefangen zu sein.
    Neben ihm befanden sich in der Zelle noch eine braungebrannte Frau, ein blonder, junger Mann, eine andere Chimäre und ein etwas zu gelassen wirkender Mann. Besonders die junge Frau erweckte Klaws Aufmerksamkeit, wahrscheinlich weil sie das einzige weibliche Wesen hier in der nähe war. Aber er würde sie erst später ansprechen, denn zunächst blieb er stehen und fixierte seinen Blick auf seine beiden Klauen, die auf einem Tisch in der Nähe lagen. Es war zum Mäuse melken, wie konnten diese Leute einer Katze nur die Krallen stutzen? "Mann, lasst mich hier raus!", rief Klaw, während er mit beiden Fäusten gegen die Gitterstäbe hämmerte.
    "Sei still!", fuhr die Wache ihn sofort an. "Meinst du etwa, dass ich auf so etwas reagieren würde?"
    "Das hast du gerade, Blödmann."
    , dachte der Katzenmann anschließend frustriert und lehnte sich mit dem Rücken gegen das Zellengitter, um schließlich langsam in eine sitzende Position zu rutschen.Seine Hände schmerzten etwas, dank der Hämmerattacke gegen die Gitterstäbe. Vor Nervösität begann er mit dem Fischgrätenförmigen Anhänger an seinem linken Ohr zu spielen, bis ihm ein Geistesblitz kam. Könnte man damit nicht das Schloss knacken und die Wache überwältigen? Selbst wenn anschließend andere Personen auftauchen würden, hätten die kampffähigen Zelleninsassen bereits ihre Waffen an sich gebracht und könnten sich freikämpfen. Die Idee war riskant und es könnte auch sein, dass nicht jeder mitspielen würde. Doch in Klaws Augen war dieser Versuch wenigstens besser als auf ewig irgendwo gefangen zu sein.
    Seine Idee konnte der Katzenmann natürlich hinter dem Rücken der Wache nicht einfach laut herausplärren, also rutschte er möglichst unauffällig neben die braungebrannte Frau und raunte ihr zu: "Hey, ich habe eine Idee, wie wir hier entkommen könnten. Hättest du vielleicht interesse?"


    OT: Dann mal auf ein gutes RPG. ^^ Und an Lunas Nyctea: Klaw hat deinen Charakter nur angesprochen, weil er weiblich ist.

    : "You will pay very dearly fot this!" -Kamek, Ende von Yoshi's Island
    ...doch noch nicht mal Yoshi's Island DS konnte dem Hexenmeister seine Rache geben.^^"

  • Alexei seufzte resigniert. Es war zum Haare raufen und normalerweise würde er das auch machen aber irgendwie kam er sich selbst dafür zu kraftlos vor. Das ihn Setos Leute wegen so einer Lapalie gafnegn hatten war gradezu lächerlich."Welch bittere Ironie". Er hatte doch er so lange durchgehalten und jetzt hatten sie ihn wegen eines dummen Zufalls. Er musst schmunzeln "Segelschein, dass ich nicht lache !" Er starrte weiter zu Boden.


    Doch tief in ihm drin regte sich etwas. Ein Schatten seines Selbstes, nur ein kleiner Funke, das letzte Aufbäumen seines eisernen Willens wie der Schrei eines sterbenden Tieres. Es war der letzte Keim von Rebellion in ihm aber er war genau das, was er gebraucht hatte."So werde ich es ganz bestimmt nicht enden lassen"!

    Leise erhob er sich aus seiner Ecke, seine wachen Augen inspizierten den Raum, auf der Suche nach irgendetwas, einem Schlupfloch, einem Riss in der Zellenwand oder einer unaufmerksamen Wache aber er konnte nichts entdecken. Doch aufgeben kam für Alexei jetzt nicht mehr infrage. Nicht jetzt wo sich sein Geist und sein Körper wieder in Einklang gebracht hatten und sich gemeinsam aufgerafft hatten. Erstmals viel sein Blick auf seine Mitgefangenen. Er konnte 4 Personen ausmachen. Davon schienen 2 Chimären zu sein. Eine Katze und ein hundeähnliches Mischwesen, allerdings kannte sich Alexei weder mit Tieren noch mit Chimären sonderlich gut aus. Dann war da noch ein Mädchen in einem weißen, kuttenähnlichen Gewand. Und da war noch jemand. Ein Älterer Junge mit Dunklen Haaren. An ihm blieb Alexei´s Blick hängen. Irgendwas gefiel ihm an dem jungen nicht. Es waren seine Augen. Er hatte den Ausdruck schon einmal gesehen. Sie hatten etwas wildes an sich."Wie ein Raubtier, dass gleich auf mich zuspringt". Alexei nahm sich vor, sich vor diesem jungen in Acht zu nehmen.


    Außer den Chimären waren alle seiner Mitinsassen jünger als er."Was die wohl ausgefressen haben" fragte er sich im Stillen. Sie alle sahen auf ihre Weise ein wenig zwielichtig aus. Alexei war sich sicher, dass er nicht der einzige war der an eine Flucht dachte. Aber ohne seine Waffe würde er wenig ausrichten können.
    Er grub seine Zähne vor Wut in seine Unterlippe."Mist".


    Da vernahm er plötzlich eine Stimme und ein metallisches klirren. Es war die Katzenchimäre gewesen die Laut gerufen und gegen die Gitterstäbe geschlagen hatte."Mann, lasst mich hier raus" hatte sie gerufen."Klar raus wollen wir hier alle. Naja wenigstens einer der mal etwas unternimmt"
    Doch die Wache trieb ihn relativ schnell wieder zurück."Naja, das war wohl nichts", dachte sich Alexei und wollte sich umdrehen da nahm er aus den Augenwinkleln eine Bewegung war.
    Es war der Katzenmann gewesen der sich vorsichtig in richtung des Mädchens in dem weißen Gewand bewegt hatte.
    Alexei grinste innerlich. "Interessant"

  • Es war für Hyena eigentlich ein ganz normaler Tag gewesen, er ging auf den Markt, kaufte ein paar Lebensmittel ein und ging danach in abgelgenere Gebiete der kleinen Stadt um ein wenig seine Feuerkunst zu trainieren, wäre da nicht der Moment gewesen in dem ihm fremde Gestalten den Weg zurück zu seiner Wohnung abschnitten und ihm urplötzlich mit etwas schwerem auf den Hinterkopf schlugen.


    Als nächstes wachte er in einem Schiff auf, gefangen zwischen vier anderen Personen. Seine Sense hatte er wegen des Trainings ebenfalls bei sich gehabt, so lag diese nun außerhalb des Gefängnises auf einem Tisch zusammen mit anderen Waffen. Anscheinend hatte man seinen Leidensgenossen ebenfalls die Waffen abgenommen. Er wusste von der Grausamkeit des Regimes nur zu gut bescheid und es graute ihm davor, wo sie ihn als nächstes hinschleppen würden. Sein Kopf schmerzte immer noch, als er mit seiner Hand über seinen Hinterkopf fuhr, konnte er eine kleine Beule ertasten. Trotz des Schmerzes wippte sein linkes Bein stetig auf und ab. Doch das lag er an der Energie die immer noch in ihm brannte, er würde sich zu gerne diese hinterhältigen Kerle schnappen und ihnen den Arsch mit seinen Feuerbällen verbrennen. Und vielleicht hatt er sogar eine Chance dazu, immerhin waren sie zu viert und es war nur eine einzige Wache weit und breit zu sehen. Während er anfing zu überlegen, lhente er sich an der Wand ab, verschränkte seine Arme und zappelte weiter mit seinem Bein.


    Plötzlich klirrte es in seinen Ohren. Er schaute auf und sah wie die andere Chimäre etwas außer sich gegen die Gefängisstäbe schlug. Er legte die Ohren an und musste innerlich etwas knurren. Jetzt war keine Zeit für überschwängliche Handlungen und zudem war es immerhin eine Katze. Er mochte diese Tiere einfach nicht, allein ihr oftmals übertriebenes Auftreten, und dabei waren sie alles andere als mutig. Aber wenn sie hier hinauskommen wollten, mussten sie wohl oder übel miteinander auskommen. Es war ja nicht so, das er danach noch etwas mit ihm zu tun haben musste. Oder schaute in die Runde, sehr vielverpsrechend sah das nicht aus.


    Die Katze hatte sich inzwischen zu der einzigen Dame im Gefägnis gesellt. Etwas verachtend schnaubte er leicht, doch dann viel es ihm plötzlich ein. Leia musste sich die ganze Zeit über in seiner Hosentasche versteckt gehalten haben und waren da nicht auch noch seine zweit Waffen? Er rutschte an der Wand etwas hinunter um in seine Hosentasche greifen zu können. Als er seine Hand wieder hinaus zog lag eine kleine goldene Maus in seinen Händen. Vorsichtig stupste er sie mit seinem Finger an. "Leia..." Flüsterte er. "Wach auf." Die kleine Maus musste wohl in Phnmacht gefallen sein, das ganze war zu viel für die zartbeseitete Maus. Nach kurzer Zeit bewegten sich ihre Tasthaare und sie begann ihre Augen zu öffnen. Sie war sichtlich erfreut Hyena doch wohlbehalten vorzufinden. Sofort kletterte sie an seinem Arm entlang auf seine rechte Schulter.


    Vielleicht konnte er mithilfe von Leia etwas erreichen. Seine Waffen waren zwar auch vorhanden, aber diese würden ihm wahrscheinlich nicht viel nützen. Denn eine Wache erst ein Mal nahe genug an das Gitter zu locken würde schwierig und jemanden die Kehle aufzuschlitzen erst recht. Mit gesträubten Nackenhaaren und etwas wiederwillen setzte er sich zu der Katze und der Dame. "Habt ihr vielleicht eine Idee wie wir rauskommen? Ich wäre ja dafür ihn einfach umzulegen, aber hinter diesem Gitter wird es schwierig." Leia hatte sich inzwischen schon fast in Hyenas Schulter und seinem Shirt vergraben, da auch ihr die Anwesenheit des Katzenwesens nicht gerade gefiel.

  • "Komm, eine können wir ja wohl mitgehen lassen. Die haben so viel Geld, das merkt doch eh kein Schwein." Zögernd stimmte mir Peeta dann zu. Zusammen drängelten wir uns mit der Kiste durch die Menschenmasse. Ich spürte wie Peeta zitterte, er war nicht die Sorte von Kerl, die klaute oder etwas in der Art. Er hatte es aber auch einfacher als ich. Er war ein so gutmütiger Mensch, teilte alles was er hatte, er konnte es sich ja auch leisten. Er war Eltern's Liebling und bekam ohne hin schon alles, was er wollte. Ich nicht. Natürlich vernachlässigten meine Eltern mich nicht, das wäre eine Lüge gewesen und sie würden es auch niemals zugeben, aber insgeheim bevorzugten sie Peeta doch irgendwie. Ich war so in Gedanken versunken, lief langsamer. Peeta riss mich schließlich aus meinen Träumen: "Los beeil dich! Einer der Wachen rennt uns schon hinterher!" Wir liefen und liefen, waren aber nicht schnell genug. Einer der Wachen packte mich und verschränkte mir die Arme. Ich war gefasst, die anderen Wachen kamen schon. Aber gekonnt zog Peeta irgendwas aus seiner Hosentasche und warf es einem der Wachen an den Kopf. Sie zögerte, ließ mich dann aber los und wischte sich mit der Hand das Blut, das aus einer "Ritze", die Peeta ab seinem Kopf verursacht hatte weg. Wir rannten in einen kleinen Krimskrams-Laden und versteckten uns hinter einem Regal mit Schneekugeln und Postkarten. "Das war aber knapp!", sagte ich. "Oh ja, Bruder." Wir schnieften beide und waren froh, dem Unglück nochmal knapp entkommen zu sein.


    :ot: Soo, das war jetzt mein erstes mal, in diesem RPG. Ich hoffe ihr seid zufrieden. :) Wenn es Probleme gibt, dann lasst es mich bitte wissen. Auf ein spaßiges RPG! ;)  

  • Als Bartholomew in den Raum kam, in welchem der Anführer dieser "glorreichen" Revolution seinen Arbeitsplatz hatte, war er bereits gelangweilt. Er wusste von vorn herein, dass er sich sowieso wieder irgendeine langweilige Missionsstellung oder eine Predigt anhören musste. Langsam füllte sich der Raum auch mit den Letzten Leuten und Bartholomew kicherte leise vor sich hin, als der Anführer der Rebellen anfing: „Also, ich habe euch hergerufen, weil ich einen Auftrag für euch habe. In genau dreißig Minuten werden in der Hafenstadt Kaul mehrere Schiffe einlaufen, von den verschiedensten Inseln gestartet. Die Güter darauf sollen dem Stadtrat in Kephalos zu Gute kommen, aber ich hätte gern die Verpflegung und die Waffen für unseren Widerstand. Eure Aufgabe ist es im Hafen für Verwirrung zu sorgen und so die Wachen, die die Schiffe bewachen, erledigen. Jeder von euch ist stark genug es mit mehreren aufzunehmen, und wegen der geringen Zahl an Wachen denke ich, dass wir Erfolg haben werden. Sofern ihr erfolgreich wart, werden euch im Kaul Karren mit Helfern erwarten, die die ganzen Güter zu uns bringen."


    Bartholomew lachte leise auf, als er dies gehört hatte. Einfach wieder eine kleine Mission mit einer grade mal minimalen Anzahl an massakrierten. Er war etwas enttäuscht. Als er nun gefragt wurde, ob es alles verstanden habe, nickte er einfach. Zugehört hatte er sowieso nicht, er wusste nur, das er irgendwelche Wachen aus irgendwelchen Gründen erschießen musste. Und das hörte sich gut an, dachte er sich.


    Als er nun den Raum verließ, hörte er ein leicht mechanisches Geräusch und schon fing jemand an zu fragen, wie genau man das ganze ausführen sollte. Als er vorschlug, alles auf eine äußerst blutige, bestialische und grausame Weise zu massakrieren, lachte Bartholomew direkt laut auf. "Das gefällt mir!",sagte er, "Ich würde zwar liebend gerne den kompletten Hafen umlegen, aber das ist uns nicht erlaubt. Oder? Ist es uns erlaubt? Ich habe sowieso nicht zugehört. Können wir nicht einfach alles umlegen?" fragte er, wobei seine berühmt berüchtigten Stimmungsschwankungen eintraten und er am Ende des Satzes plötzlich genervt kam und seine komplette Körperhaltung von entspannt zu angespannt ging. Nun guckte er die anderen Leute misstrauisch an und fragte sich, ob das überhaupt seine Freunde waren, oder ob es Feinde seien.


    OT: Jaha, euch allen ein fröhlichen Start in das RP! Lasset uns hoffen, das wir niemals den Spaß hierdran verlieren!

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  • Jonsen stand gelangweilt in der Mitte des Raumes und wartete darauf, das auch der letzte endlich da war. Neben ihm standen seine "Mitstreiter" und schienen auch ziemlich angestrengt zu sein. "Was soll ich eigentlich mit denen? Ich komm doch alleine bestens zurecht!" Aber Jonsen musste ja mit ihnen zusammenarbeiten, wenn er nicht den Zorn des Anführers auf sich ziehen wollte.
    Plötzlich hörte er ein Klopfen, und nach einem scharfen "Herein",schallten auch schon Schritte auf Holz an seine Ohren. Er drehte sich nicht um um zu sehen, wer gerade gekommen war. Später würde er den Neuankömmling sich genauer ansehen. Aber jetzt redete der Anführer auch schon los: „Also, ich habe euch hergerufen, weil ich einen Auftrag für euch habe. In genau dreißig Minuten werden in der Hafenstadt Kaul mehrere Schiffe einlaufen, von den verschiedensten Inseln gestartet. Die Güter darauf sollen dem Stadtrat in Kephalos zu Gute kommen, aber ich hätte gern die Verpflegung und die Waffen für unseren Widerstand. Eure Aufgabe ist es im Hafen für Verwirrung zu sorgen und so die Wachen, die die Schiffe bewachen, erledigen. Jeder von euch ist stark genug es mit mehreren aufzunehmen, und wegen der geringen Zahl an Wachen denke ich, dass wir Erfolg haben werden. Sofern ihr erfolgreich wart, werden euch im Kaul Karren mit Helfern erwarten, die die ganzen Güter zu uns bringen."


    Jonsen gähnte in seinem Inneren. Jeder von ihnen sollte es mit mehreren aufnehmen können? Er konnte es mit allen aufnehmen und dabei würden ihm keiner seiner Kameraden im wege stehen! Er konnte die kalten Klingen seines Schwertes auf seinem Rücken spüren. Bald würd wieder getötet! Ich freu mich drauf.


    Draußen am Sonnenlicht angelangt blieb Jonsen etwas weiter weg von den anderen stehen, griff in eine seiner Manteltschen und holte einen Apfel heraus, in den er genüßlich hineinbiss. Seinen Mitstreitern hörte er dabei aufmerksam zu, wie sie einen Plan zu schmieden versuchten. Einer von ihnen schlug vor, sie einfach zu masakrieren, und ein anderer fragte, ob sie den ganzen hafen aueinander nehmen dürften. Jonsen war egal was sie machten, so lange er an die Äpfel kam. Jemand hatte ihm gesteckt, das auf einem der Schiffe eine Kiste voller Äpfel sei. Die musste er unbedingt haben, koste es was es wolle! Er musste versuchen wenigstens einige dieser leckeren Früchte zu ergattern. Mal sehen, ob ihm seine Mitstreiter im Weg standen oder nicht.


    OT: Hoffe es ist nicht zu kurz. Auf ein gutes RPG und darauf das es lange hält :3

  • Kurz nachdem Klaw die Frau angesprochen hatte gesellte sich die andere Chimäre zu ihnen und fragte: "Habt ihr vielleicht eine Idee, wie wie hier rauskommen? Ich wäre ja
    dafür ihn einfach umzulegen, aber hinter diesem Gitter wird es schwierig."
    Der Katzenmann musterte den neu dazugekommenen erst ein wenig oberflächlich, er hatte etwas von einem Hund, aber in solchen Situationen konnte man sich seine Verbündeten schließlich nicht aussuchen. Mit einem leichten Schulterzucken antwortete Klaw: "Ich halte das nicht für besonders sinnvoll. Selbst wenn wir ihn überwältigen, kommen wir nicht aus diesem Gefängnis heraus und bis dahin werden andere Soldaten die Aktion bestimmt schon gehört haben. Aber ich habe eine bessere Idee..."
    Mit einem leicht verschmitzten Grinsen löste der Katzenmann seinen Fischgrätenförmigen Ohrring und zeigte ihn der anderen Chimäre. "Ich könnte damit versuchen
    leise das Schloss zu knacken. Dann können wir ihn außerhalb schnell überwältigen und die Waffen an uns bringen, bevor andere Wachen auftauchen. Was meinst du?"


    Hyena überlegte erst, eigentlich war die Idee gar nicht so schlecht. Jedoch würde die Wache in dieser Zeit zweifels ohne nach ihnen schauen. "Ich weiß ja nicht ob du wirklich mit diesem Ding das Schloss knacken kannst, aber einen Versuch ist es wert. Aber wir stellst du dir das mit der Wache vor? Sie wird es sicherlich bemerken." Er starrte die Katze eine weile an, doch im inneren überlegte er nach einer passenden Ablenkung. Die Zelle war durchaus nicht groß, so müsste die Ablenkung
    schon etwas größer sein, damit er nicht auf den Schlossknacker achtete. Er wendete seinen Kopf kurz zu seiner Schulter, in der sich immer noch Lea vergrub. Er nahm sie in seine Hand und streichelte sie mit seinem Daumen. Sie schien sichtlich verunsichert durch die Katze neben ihr. "Alles ist gut. Sie wird dir nichts tun." Flüsterte er. "Jedenfalls denke ich das..." Mit einem schiefen Blick schaute er wieder zur anderen Chimäre. "Wir bräuchten eine Ablenkung, eine ziemlich große sogar. Und ich bin mir nicht sicher, ob die Wache vor Leia Angst hätte." Sagte er grinsend und versuchte sein Lachen zu unterdrücken, um nicht aufzufallen.


    "Leia?", fragte Klaw unsicher und bemerkte erst jetzt die Maus auf der Schulter seines Gesprächspartners. "Ah, du meinst wohl die Maus..." Doch in dem Moment kam den Katzenmann ein Geistesblitz. "Vielleicht könnte sie ja in die Kleidung des Wächters schlüpfen und ihn so ablenken...!" Doch um nicht gleich wie ein Tierquäler dazustehen (er war ja selbst so etwas wie ein "Tier") fügte er noch hinzu: "Natürlich nur, wenn es ihr nichts ausmacht." Für gewöhnlich war Klaw Nettigkeit nicht gewohnt, doch in einer solchen Situation wäre es besser, die einzelnen Mitstreiter nicht zu vergräulen.


    Er beobachtete die ganze Zeit Leia, während die Katze mit ihm sprach. Hyena war relativ entspannt, trotz der Tatsache dass sie Gefangene waren
    und das spürte auch Leia. Die kleine Maus entspannte sich ebenfalls einwenig und stellte sich auf ihre Hinterfüße, um die Gegend zu beschnuppern. Als Hyenas gegenüber jedoch davon sprach Leia auf die Wache loszuschicken zuckte die Maus zusammen. Sie war nicht gerade die mutigste Maus und auch Hyena wusste das. "Wir können es versuchen, doch weiß ich nicht ob Leia es überhaupt schafft in seine Nähe zu kommen." Er wand sich zu Leia und streichelte ihr Ohr. "Hör zu, süße. Es ist wahrscheinlich eine der einzigen Möglichkeiten hier raus zu kommen. Du musst nicht ein Mal kämpfen. Schlüpf einfach in sein Hosenbein hinein und tu das was du am besten kannst." Er
    streichelte weiter Leias Ohr, die kleine Maus schien sichtlich zerstritten. Sie hatte Angst, aber Hyena wollte sie nicht enttäuschen.
    Nach einer kurzen Weile stellte sie sich wieder auf die Hinterpfoten und schaute Hyena an. "Also gut. Leia wird für Ablenkung sorgen, nur ich weiß nicht für wie lang. Also beeil dich lieber." Unauffällig ließ er Leia zum Boden. Diese lief mit schnellen Schritten auf die Wache zu und ehe sie sich versahen, schien die Wache sie in alle möglichen Richtungen zu krümmen, gekitzelt von den kleinen Krallen an Leias Füßen.


    Nach einer kurzen Verzögerung schien die Maus tatsächlich einzuwilligen und lenkte die Wache ab. "Ich werde mich beeilen.", zwinkerte Klaw seinem Komplizen noch schnell zu, bevor er sich an das Schloss machte. Mit dem Ohrring war es zu Beginn zwar schwieriger als gedacht, doch der Katzenmann hatte nur einen Versuch. Wenn dieser nicht funktionierte, konnten sie alle ihre Flucht wahrscheinlich vergessen. Durch diesen Gedanken motiviert machte Klaw langsam aber sicher fortschritte. "Hoffentlich lässt die Wache sich noch ein bisschen Zeit...", dachte die rosa Katze leicht nervös, versuchte sich aber nicht ablenken zu lassen.


    OT: Zusammen mit Devils Dog entstanden. Die anderen können ruhig auf den Fluchtversuch eingehen.^^

    : "You will pay very dearly fot this!" -Kamek, Ende von Yoshi's Island
    ...doch noch nicht mal Yoshi's Island DS konnte dem Hexenmeister seine Rache geben.^^"

  • Sam blickte sich in dem großen Raum um. Er gefiehl ihr nicht wirklich. Zu langweilig für ihren Geschmack, er war perfekt um seinem zweck zu dienen: Keinerlei ablenkung. Sam ließ ihren Blick durch die Runde schweifen. Die Personen, die um sie herum standen sahen alle realtiv interessant aus, im Gegensatz zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort. Da war ein Kerl mit einem seltsamen Sichtschutz. Sam hob eine Augenbraue, als sie ihn zum ersten mal sah. Es wirkte ein wenig lächerlich, aber er hatte dennoch etwas faszinierendes an sich. Dann waren da noch zwei Männer. Einer hatte eine auffällige Brille, der andere sah garnicht weiter besonders aus und trotzdem hatte sie das Gefühl, als wirkte er noch gelangweilter als die anderen Personen im Raum, was an sich eigentlich kaum möglich zu sein schien. Die letzte Person die in Sams Nähe stand erkannte sie auf den ersten Blick. Es war der Anführer der Söldnertruppe, der sie einst diente. Sie hatte ihn zwar nur selten gesehen, aber die Augenklappe und sein restliches Auftreten brannten sich schnell ins Gedächtnis. Aber sie war sich sicher, dass er sie nicht erkennen würde. Natürlich hatte sie fast alle hier versammelten schon einmal gesehen, man lief sich einfach über den Weg, aber sie hatte sie nie weiter beachtet.
    Durch ein Klopfen und das darauf folgende "Herein!" wurde sie aus ihren gedanken gerissen.


    Herein kam Raven, welchen Sam einfach nicht einschätzen konnte. Er hatte etwas mysteriöses an sich und damit hatte er auch Sams Aufmerksamkeit gewonnen. Nun, da alle versammelt waren, fing die Einführung an: "Also, ich habe euch hergerufen, weil ich einen Auftrag für euch habe. In genau dreißig Minuten werden in der Hafenstadt Kaul mehrere Schiffe einlaufen, von den verschiedensten Inseln gestartet. Die Güter darauf sollen dem Stadtrat in Kephalos zu Gute kommen, aber ich hätte gern die Verpflegung und die Waffen für unseren Widerstand. Eure Aufgabe ist es im Hafen für Verwirrung zu sorgen und so die Wachen, die die Schiffe bewachen, erledigen. Jeder von euch ist stark genug es mit mehreren aufzunehmen, und wegen der geringen Zahl an Wachen denke ich, dass wir Erfolg haben werden. Sofern ihr erfolgreich wart, werden euch im Kaul Karren mit Helfern erwarten, die die ganzen Güter zu uns bringen."
    Sam hörte nur mit halbem Ohr hin "Verpflegung und Waffen zu uns, Bonus: Köpfe der Wachen einschlagen" war alles was sie verstand. Zufrieden grinste sie vor sich hin.


    Nachdem alles geklärt war, ging die ganze Gruppe hinaus. Der Mann mit dem Sichtschutz machte eine Bewegung und ein lautes, elektronisches Knacken erklang. Dann drehte er sich zur Gruppe.
    "Lady und Gentlemen, wir befinden uns somit auf unserer ersten gemeinsamen Mission. Hat schon jemand eine Idee, wie wir die Schiffe übernehmen? Ein Trick? Eine Scharade? Oder massakarieren wir einfach alles auf äußerst bestialische und blutrünstige Weise?" Sam war sofort Feuer und Flamme. Der Kerl war ihr sympathisch! Als sich dann ihr ehemaliger Anführer zu Wort meldete und für das "massakarieren", natürlich gleich das ganzen Hafens, stimmte, nickte Sam nur zustimmend. "Massakarieren hört sich ganz gut an" sie grinste die Runde an. Da man sich nicht sicher sein konnte, was die anderen wirklich dachten und Sam trotz ihrer Kampflust gern die Meinung der anderen wusste, blickte sie einfach fragend in die Runde und sagte: "Wenn dann alle, was meint ihr dazu?"


    OT: Auch ich wünsche allen viel Spaß! Ich hab noch nie ein solches RPG mitgemacht und hoffe einfach mal, dass ich nicht zu sehr aus der Reihe tanze ^^  

  • Futatsu war beabsichtigt nicht puenktlich gekommen, trotzdem war er nicht der Letzte. Scheinbar nicht einmal der Vorletzte, aber das kuemmerte ihn nicht mehr wirklich. Er besah sich die anderen Missionsmitglieder im Raum und versuchte jeden in eine Kategorie zu schieben. Einige machten einen recht interessanten Eindruck, und von einem von ihnen erinnerte sich Futatsu daran, ihn einmal geshen zu haben. Irgendwann, irgendwo. Aber er war interessant gewesen. Nur seinen Namen hatte der Schwertkaempfer nicht herausfinden koennen. Nunja, was kuemmerte auch schon so ein Name, wenn man mit jemanden kaempfen konnte? Irgendwann wuerde Futatsu ihn herausfordern. Eventuell, wenn er mehr Lust darauf hatte. Oder wenn ihm toetlich langweilig war. Jetzt waren ja halbwegs interessante Leute anwesend, dass konnte man ausnutzen.
    Den Anfueherer der Rebellen und der Raumeinrichtung wuerdigte Futatsu keines Blickes. Der Anfueher konnte er Kampftechnisch nicht einschaetzen, sobald er mehr wusste, wuerde er eventuell auch auf die Liste kommen. Momentan aber noch nicht.
    Futatsu kam es nur vor wie wenige Minuten, bis auch der Letzte eintruddelte - ein offensichtlicher Langweiler, der sich wahrlich nicht depressiver haette anziehen koennen. Wenn Futatsunokao ihn mal gesehen hatte, dann hatte er ihn so schnell wie moeglich wieder vergessen.
    Futatsu schenkte dem Zuspaetkommer nur einen kurzen Blick und wandte seine Aufmerksamkeit wieder jemand Anderem zu, dieser bekam die einzige Frau im Raum seinen Blick zu spueren.


    Futatsu hoerte nur mit halbem Ohr zu, waehrend die Anweisungen vergeben wurden. Er bekam genug mit um einordnen zu koennen, inwiefern interessant diese Mission werden wuerde, und sie versprach leider nur grobes abschlachten. Das hatte Futatsu in letzter Zeit oefter gehabt, und es begann ihn zu langweilen. Nun gut, vielleicht wuerden die Leute noch irgendetwas interessantes machen.
    Die Frau grinste.
    Sie wirkte selbstsicher. Kombiniert mit den anderen Persoenlichkeiten konnte das doch interessant werden. Eine handfeste Pruegelei wuerde sich bei diesen ganzen Indivuduen sicherleicht entfachen lassen. Jup, das wuerde wohl doch noch etwas Spass machen. Waehrend dieser Gedankengaenge musste Futatsu ebenfalls erwartungsvoll grinsen.


    Nachdem alles geklaert war und der Raum verlassen, begannen die Anderen bereits Plaene zu schmieden. "Lady und Gentlemen, wir befinden uns somit auf unserer ersten gemeinsamen Mission. Hat schon jemand eine Idee, wie wir die Schiffe übernehmen? Ein Trick? Eine Scharade? Oder massakarieren wir einfach alles auf äußerst bestialische und blutrünstige Weise?"
    "So wie der das sagt klingt das echt nach Spass...", dachte Futatsu bei sich und grinste wieder, waehrend er mit seinem Ohrring spielte. Auch die Anderen schienen die letzte Wahl als die Beste anzusehen, der junge Mann konnte deren Mordhunger foermlich spueren.
    Er wurde je aus seinen Gedanken gerissen, als die Frau, die er schon die ganze Zeit mehr oder weniger bewusst beobachtet hatte, ebenfalls etwas sagte: "Wenn dann alle, was meint ihr dazu?"
    "Ich hab keine Einwaende, solange wir es interessant gestalten...", antwortete Futatsu gedehnt und grinste wieder.


    OT: Auf ein frohes RPG. Verzeiht irgendwelche Tippfehler, ich hab hier gerade eine auslaendische Tastatur vor mir, und aus Zeitmangel ist dieser Post auch so kurz geworden...

    “When life gives you lemons - call them yellow oranges and sell them for double the price!"
    - Cartoon guy

  • Douglas' letzter Vorschlag schien allenthalben Zustimmung zu finden. Der Pirat mit der Augenklappe und dem Ledermantel empfahl, gleich die gesamte Hafenbesatzung zu anullieren, die Dame in Rot war auch der Meinung, dass 'massakarieren' der vernünftigste COA in diesem Fall war. Der Schwertkämpfer mit dem Stirnband war allzu gern bereit, sich der Meinung der anderen anzuschließen, und Mister Sonnenbrille war zu sehr damit beschäftigt, einen Apfel den Weg alles Irdischen gehen zu lassen.


    Doug presste die Fingerspitzen aneinander, drehte sich abrupt um und blickte den letzten von ihnen, den, der als letztes den Raum betreten hatte. "Momentan sind drei Stimmen für die Anullierung sämtlicher Mitarbeiter Setos' am Hafen, eine Stimme meint sogar, wir sollten uns damit nicht zufrieden geben. Ich enthalte mich der Abstimmung, und ich glaube, dass der Typ dort drüben - unschwer zu verfehlen, isst einen Apfel - sich nicht in die Abstimmung mit einbeziehen wird. Das bedeutet, selbst wenn du gegen die rückhaltlose Eliminerung sämtlicher Truppen des Feindes bist, bist du momentan in der Unterzahl." Während er weitersprach, fing er an, langsam im Kreis zu gehen. "Unglücklicherweise musss ich sagen, dass ich nicht alle von Ihnen kenne. Mal überlegen..." Langsam ging er vor den anderen Revolutionären auf und ab. "Dich kenn ich nicht, dich kenn ich nicht..." Vor dem muskulösen Kerl mit Augenklappe blieb er ein paar Sekunden stehen."Mister Pirat hier habe ich schon einige Male gesehen. Er ist im allgemeinen ja auch eher schwer zu übersehen. Deinen Namen habe ich allerdings nicht. Und weiter... kenn ich nicht, kenn ich nicht..." Vor dem Schwertträger blieb er stehen. "Dich kenne ich. Du warst dabei, als ich im Januar euren valianten Bemühungen meine Beiträge angeboten hatte. Ich hatte doch jemanden nach deinem Namen gefragt..." Douglas kratzte sich mit einer behandschuhten Hand am Hinterkopf. Ein Teil davon bröselte ab. Eine unangenehme Nebenwirkung, wenn das Hauptquartier in einem alten Schacht liegt. "Du bist Dings, ähm... wie war das noch..." Schließlich kam ihm der Name in den Sinn - ein Name, der ihm damals von einem frischgebackenen Mitrevolutionär anvertraut wurde. "Du bist, ähm, Fuu-chan, oder?"


    :ot: : Liebe Mitrevolutionäre, ich wollte gerne posten, also hab ichs getan. Scheint so, als wäre mein Chara bereits ins erste metaphorische Fettnäpfchen getappt...

    No time to search the world around
    'Cause you know where I'll be found
    When I come around
    When I come around, yeah

  • Interessiert hörte Raven sich die verschiedenen Vorschläge an. Wirklich verschieden waren sie nicht, denn sie beruhten alle auf einem gewaltigen Anteil an Gewalt. Der eine wollte massakrieren und der nächste den ganzen Hafen auseinander nehmen.
    Als der Typ mit dem Visor ihn über die Lage aufklärte, erwiderte er kühl und ohne einen veränderten Gesichtsausdruck:
    "Danke, aber ich kann sehr gut alleine zählen." Bei dem Wort MAssaker meldete sich in seinem Bewusstsein eine zweite Stimme, die gegen die Stimme seiner Vernunft ankämpfte.
    Ja, lass uns den Hafen auslöschen. Nein, zu gefährlich, nicht den Richtlinien der Widerstandsgruppe entsprechend. Der Zwiespalt ging eine Weile hin und her, bis Raven das aussprach, was ihm die Vernunft sagte:
    "Es ist viel zu gefährlich ganz Kaul jetzt schon zu übernehmen. Es hätte auch gar keinen praktischen Sinn. Vergesst nicht, dass ihr euch durch unnötige Gewalt auf diesselbe Stufe stellt wie die Verbrecher um Setos herum. Wenn ihr das so machen wollt, bitte, tut euch keinen Zwang an. Aber bedenkt, dass nicht jeder kämpfende Soldat aus Überzeugung für Setos handelt. Manche brauchen das Geld, andere werden dazu gezwungen. Könnt ihr mit gutem Gewissen diese Leute töten?"
    Mit dieser Frage endete Raven seine Meinung und blickte in Laufrichtung. Sie hatten Kaul fast erreicht - man sah schon den großen Wachturm des Hafens - und so machte Raven einen anderen Vorschlag, nachdem er etwas tat, was dem Rest der Truppe scheinbar entfallen war.
    "Mein Name ist übrigens Raven Frey, und ich bin wohl derjenige, der am längsten Mitglied bei Gitta ist. Daher kenne ich die Wünsche des Anführeres. Ich würde daher vorschlagen, dass wir, kurz bevor die Schiffe den Hafen erreichen, den großen Wachturm infiltrieren. Wir müssen jedoch warten, bis der Wachturm die Sicherheitscodes mit den Schiffen ausgetauscht hat, damit die Schiffe den Hafen auch einlaufen. Danach töten oder nehmen wir die Wachen und Arbeiter im Turm gefangen, und orden, dass die Schiffe einzeln den Hafen anlaufen sollen. Dann müssen wir uns nicht auf drei Schiffe gleichzeitig konzentrieren. Wenn wir die Schiffe jedoch eins nach dem anderen übernehmen, müssen wir dabei vorsichtig vorgehen, damit die im Hafenbereich wartenden Schiffe keinen Verdacht schöpfen."
    Damit schloss Raven seinen Vorschlag, der definitiv besser ausgearbeitet war als der einfache Vorschlag eines Massakers. Keiner von ihnen wusste wohl, dass bei zu großen Auffälligkeiten immer noch die Armee aus Kephalos anrückte. Es war offensichtlich, warum Hisoka ihm die Missionsbeschreibung gegeben hatte: Hisoka kannte Ravens taktisches Geschick und hoffe, dass er die Kampfkraft seiner Mitstreiter so in eine vernünfitge Richtung locken konnte, damit die Mission erfolgreich war.
    Raven selbst konnte jedoch nicht einschätzen, ob die Mission wirklich so leicht war, wie Hisoka es angedeutet hatte, oder ob irgendwo ein Haken steckte. Sie waren immerhin nur sechs Leute.
    Jetzt sah Raven zum Rest der Truppe und blickte jedem von ihnen in die Augen. Die meisten von ihnen schätzte er jetzt schon gering, da keiner von ihnen zu denken schien, und das zeigte sich in seinem Blick. Vor allem von der Frau hatte er erwartet sie würde den Tatendrang der andeen dämpfen, und auch von dem Visor-Typen hatte er eigentlich nur Gutes gehört, weswegen er jetzt mehr oder minder enttäuscht war. Schließlich fügte er hinzu:
    "Also, was meint ihr? Wer sich dazu keine Meinung bilden kann, möge wenigstens seinen Namen nennen, damit wir uns gegenseitig zuordnen können." Als Raven noch einmal die Planvorschläge der anderen im Kopfe durchging, färbten sich seine Augen für einen Moment pechschwarz und er war versucht doch dem Massakerplan zuzustimmen. Als er die Augen jedoch schloss und sich beruhigte, kehrte sein Verstand zurück.


    OT: Ich bin sehr erfreut über das Postniveau und darüber, dass doch täglich mehrere Beiträge zustande kommen; dazu gehörend sogar ein Gemeinschaftspost.
    Einer aus der Hafenangreifergruppe möge bitte die Ankunft der sechs in Kaul erwähnen und das wir uns Richtung Hafengelände begeben. Wie wir dann letztendlich vorgehen, bleibt euren Entscheidungen überlassen. Meine Meinung oder mein Plan sind keineswegs erforderlich oder richtungsweisend.

  • Bartholomew hörte sich bereits wieder gelangweilt die Meinungen der anderen an, bis dieser "Raven" anfing zu reden. Er schaffte es tatsächlich einigermaßen das Interresse von Bartholomew zu wecken und er hörte gebannt zu, wie er redete. Als er geendet hatte, nahm er als erstes seine Schusswaffe vom Rücken und begutachtete sie. Er strich langsam mit einer Hand darüber und ladete langsam nach und ihm war es komplett egal, ob die anderen zuguckten oder nicht. Als er fertig war klärte sich sein Blick ein wenig, er lachte annähernd normal und fing dann an zu sprechen: "Nungut, wenn der Drang ensteht sich allen vorzustellen: Ich bin Bartholomew Wolf. In der Umgebung hier könnte ich auch als "Krähenauge" bekannt sein, warum weiß ich selbst nicht. Vielleicht liegt es daran, das ich eine Augenklappe trage? Ach, das ist nun auch egal. Um zum Plan auch nochmal zu kommen: Was ist mit Patroullien? Ihr könnt mir nicht erzählen, das in dieser Riesen-Stadt keine Wachen auf Streife sind. Und garantiert wird eine auch dem Wachturm einen Besuch abstatten. Wir sollten also einen am Eingang von diesem stehen lassen, um ihn zu verteidigen. Wenn wir dann diese Schifffe nacheinander einlaufen lassen, was ist mit den Leuten im Hafen? Meint ihr, das sie nicht mal annähernd darauf hinweisen werden, das Leute die Schiffe betreten? Natürlich ist das nun alles nur spekuliert." Nachdem er dies gesagt hatte, lachte kurz darauf. Als er grade seine Meinung kund geben wollte und er es weiter erläutern wollte, wurde sein Blick wieder verklärt und blutrünstig.
    Als er nun die Stimme wieder erhebte, sagte er nurnoch: "Meiner Meinung ist es aber immer noch das beste einfach den kompletten Hafen umzulegen. Sauber und ohne Zeugen werden wir auch nicht auffallen. Und vielleicht schieben wir das dann alles auf die Wachen von Setos, die die Bürger abgeschlachtet haben, weil sie dabei zugeguckt haben. Das wird ein riesen Spaß!" Nachdem er nun geendet hat, nahm er sein Gewehr in die Hand und schoss einfach hinter sich auf den Boden, wo eine kleine Flamme entstand. Er nuschelte noch was von wegen, dass alles voll und ganz funktionstüchtig sei, eher er sich wieder konzentriert und den anderen zuhört.

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  • Jonsen warf den Rest seines Apfels ind die Büsche und konzentrierte sich jetzt mehr auf das Gespräch, das zwischen einigen Gruppenmitgliedern entstand. Dieser Raven sollte wohl oder übel in dieser Mission als ihr Stratege fungiere, was Jonsen aber nicht weiter stören sollte. An Pläne hielt er sich üblicherweise so wie so nicht. Ich glaube ich sollte mal klarstellen, das ich alleine Arbeite.
    Der Mann schritt langsam zu der Gruppe und schloss zu ihnen auf. Gerade eben hatte ein Typ mit einer Augenklappe einfach aus keinem Grund auf den Boden geschossen, wo jetzt eine kleine Flamme loderte. Er benutzte vermutlich eine spezielle Munition oder so was in der Art. Der Rest der Gruppe schien sich Gedanken zu dem zu machen, was dieser Raven gerade gesagt hatte. Da keine ihn deswegen bemerkte, zog er sein Doppelschwert hervor und zog eine der Klingen quer über einen großen Stein der am Wegesrand lag, was ein hässliches Geräusch erzeugte. Alle drehten sich, wohl erschreckt über das Geräusch, zu ihm um. Na also, hatt doch funktioniert!
    Nachdem Jonsen sicher war, das alle ihm zuhören würden, begutachtete er die Klinge, die etwas verstaubt war. Bei dieser Gelegenheit wollte ich mich auch mal Vorstellen. Ich bin Jonsen Micael Conner, bei einigen Kopfgeldjägern auch unter dem namen "Der Fänger" bekannt. Ich wollte nur mal eben klarstellen, das ich, egal auf welchen Plan wir uns einigen sollten, alleine arbeiten werde! Mitstreiter sind mir nur im Weg und ich halte Pläne für Überflüssig. Aber falls ihr trotzdem wollt, das ich euch helfen soll, könnte ich die Wachen ablenken, die vielleicht streife gehen, was unser Mann mit der Augenklappe bereits sagte!


    OT: So mein zweiter Post. Mal wieder etwas kurz, aber ich hoffe das macht nichts.

  • Futatsu verzog keine Miene, als einer der Revolutionäre die Lage des Planes zusammenfasste, doch während dieser sprach, erwachte in Futatsus Unterbewusstsein bereits ein Countdown, der zählte, wie lange derjenige noch sprechen durfte ohne allmählich langweilig zu werden. Das Interesse war jedoch wieder geweckt als der Kerl mit dem Sichtschutz begann, im Kreis zu gehen und abzuschätzen, inwiefern er die Leute kannte oder nicht. Futatsu wartete geduldig, ob der Typ, der meinte ihn zu kennen, auch auf seinen Namen kommen würde, doch als er das Ergebnis schließlich vernahm, erfroren seine Gesichtszüge.
    "Nein, nein! Nicht 'Fuu-chan' oder wie auch immer! Futatsu! Der Zweite, das kann jawohl so schwer nicht zu merken sein, wenn schon ein Name, dann aber auch der Richtige!", stellte er angesäuert klar, allerdings schien dies einwenig unterzugehen, denn der "schwarze Mann" begann zu reden und knobelte anscheinend irgendeinen Plan aus. Als die Rede von Moral war, schaltete Futatsus Gehirn bereits mehr oder weniger ab und er nahm nur noch mit halben Ohr war, was dieser "Raven" wie er sich vorgestellt hatte, sagte.
    "Wenn sie es nicht freiwillig machen, dann können sie doch auch einfach gehen. Hab ich auch gemacht.", dachte Futatsu bei sich, als die Rede von gewzungenen Soldaten wurde. "Und hab ichs doch gesagt, ein Langweiler. Obwohl der Plan ganz witzig klingt, vor allem wenn da etwas schieflaufen sollte..." Der Blonde grinste in sich hinein, während er den Meinungen und Vorstellungen der Anderen lauschte, vorallem dieser Bartholomew kam ihm 'sympathisch' vor, die Nummer des Fängers befand er als unnötig, aber recht unterhaltend, sollte er sie nicht öfter machen. Als er geendet hatte, erhob auch Futatsu das Wort.
    "Meinentwegen, dann halt mit dieser ganzen Plan-Geschichte, kann ja auch lustig werden. Falls ihr es eben nicht mitbekommen haben solltet, nocheinmal für alle: Mein Name ist Futatsu, und nicht 'Fuu-chan'!", stellte er sich (nocheinmal) vor und wartete nun ruhig darauf, dass auch der Rest in Potte kam.


    OT: Ich hab jetzt mal schnell Futatsus Reaktion dazwischen geschoben, wäre sonst irgendwie seltsam gewesen...

    “When life gives you lemons - call them yellow oranges and sell them for double the price!"
    - Cartoon guy

  • „3400, 3401,3402…“ schnaubte ein junger Mann, an einem alten Weg am Strand. Er war keineswegs von Unauffälligkeit. Sein Hawaihemd samt Jeans war ordentlich und gepflegt. Ebenso sein Äußeres, seine Ausrüstung von Designern und eine teure Uhr mit einem Diamantengehäuse hingen an einer goldenen Kette aus seiner Brusttasche. Seine haare gestriegelt und gebürstet und selbst der leichte Kinnbart war in einem korrekten Schnitt. So aufrecht wie dieser Schnösel dahin tanzte, würde keiner ahnen um wen es sich wirklich handelte. Es war niemand anderes als Archibald van Toolswarf, der Flüchtling aus der Hauptstadt. Bisher hatten die anderen Inseln kaum etwas mitgekriegt, noch war eine öffentliche Fahndung auf ihn ausgesetzt gewesen. Dennoch kannten ihn die Verbrecher ganz gut und mache beteten das sie niemals auf ihn treffen würden. Denn wenn man genau 3300 Schritte im Sand und 100 um Wand zurück gehen würde, dann würden so manche erschrecken. Dort lagen nämlich, nicht unfern von der Küste, fünf tote Männer die sich als gesuchte Verbrecher galten. Alle erstochen von einem einzigen Treffer direkt durchs Herz. Doch zurück zu dem Wanderer der verzweifelt die Schritte zählte. „ Och, diese Vollidioten haben mir schon wieder den falschen Weg genannt. Beim ersten Mal hab ich sie ja verschont und beim zweiten Mal getötet, wenn soll ich jetzt Fragen? Sie sagten doch Kaul sei genau 3500 Schritte nach Osten und jetzt bin ich zweimal im Kreis gegangen und jetzt bin ich hier, an so einer doofen Küste!“ genervt trat er einen Krebs weg und sprang ihm nach. Mittlerweile war es Mittag und er konnte noch immer nicht den Hafen sehen. Er machte sich unter einem Holzsteg der genug Schatten bat gemütlich und aß einen Laib Brot. Irgendwann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. ER saß ja unter einem Steg und hinter sich hatte er eine Mauer. „ Endlich Kaul!“ dachte er sich erfreut und kletterte schnell hinauf um sich die Stadt anzusehen. Sie war groß, jedoch nur einen Hafenstadt, im Vergleich zur Hauptstadt ein Dorf. Jedenfalls herrschte ein reges Treiben, und einige Merkwürdige Gestalten tummelten sich rum. Er sah wie ein leichtes Ziel aus, er hoffte aber inständig das sich keiner mit ihm anlegen wollte, der einen Hang am Leben hatte. Plötzlich viel ihm wieder ein warum er hier war. Jede Minute mussten die Schiffe einfahren und diese brauchte er ja um sich selbst zu bestätigen, das seine Geliebte nicht gefangen genommen war. Er hatte Zeit also zog er gemütlich los. Großer Fehler den bald schon hatte er sich in den Verirrt ohne es zu wissen.


    OT: Kleiner Netter start in ein tolles RPG^^ Wer ihm helfen will aus der gottverdammten Stadt zum Hafen zu finden, melde sich!

    8-)
    Hello, Ich bin der RPG-Caster
    wenn ihr in diesen Spannenden Bereich wollt, aber euch nicht traut was zu machen oder euch nicht auskennt, dann schreibt mich an, ich helf gerne^^