Spieltopic - Revolution!


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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  • Lanaia ging keuchend und nach Luft ringend zu Boden und hustete erstmal kräftig bis sie Blut schmeckte. Ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt und verschwammen ihre Sicht. Schnell wischte sie sich diese Weg und sah in das besorgte Gesicht Curo's. Natürlich er hatte sie gerade gerettet. Sie erinnerte sich.
    "Äh, alles okay...?!" sie blinzelte: "Schon besser als vor ein paar Sekunden. Danke das war wirklich... VORSICHT!" schnell schleuderte sie einen Windstoss an Curo vorbei auf den Katzenmann der Soeben mit erhobenem Messer auf Curo zugestürzt kam.
    "Pah, ihr zwei wollt Gegner für mich sein? Dein Schlag hat kaum wehgetan du grüne Pest und deine Windstösse zerzausen höchstens mein Fell. Habt ihr wirklich nicht mehr zu bieten?" brüllte der Kater und lachte hämisch. "Gib auf Grünfrosch, dann stirbst du schnell! Aber die Göre muss gequält werden. Niemand widersetzt sich mir."
    Lanaia beobachtete den Kater ganz genau, nahm aber aus den Augenwinkeln den Kampf von Raven und der Halbnackten war die sich gegen das Blondinchen zu behaupten versuchen.
    "Curo ich muss dir gestehen, dass ich nicht unbedingt die beste Nahkämpferin bin. Allerdings kämpfe ich mit Geschwindigkeit und aus dem Schatten. Wir sollten versuchen ihn mit Tricks zu besiegen. Allerdings ist auch er ein sehr schneller Kämpfer, übermenschlich schnell und er scheint mir immer einen Schritt vorraus zu sein, wirst du mir helfen?" begann sie leise so, dass nur Curo es hören konnte.
    "Sprich lauter Göre, ich kann dich nicht verstehen!" brüllte der Katzenmann lachend und machte sich bereit auf die beiden zuzustürzen.

  • Die Tür disste ihn richtig mies von hinten, er sauste mehr oder weniger galant rückwerts durch das Zimmer und donnerte ganz unheldenhaft gegen eine Wand. Er hatte soviel Schwung gehabt, dass er Doug, ohne ihn zu berühren ebenfalls mit umgerissen hatte. "Holy hell", fluchte er, hörte sich selber aber nicht. Vor seinen Augen flimmerte es, er hörte ein schrilles Piepen, aber die anderen Sinne klappten noch: die Wand war hart und kalt, im Raum roch es nach ... Regenwasser? Irgendwas ging hier definitif daneben. Langsam kehrte sein Gehöhr zurück, irgend ein Mädchen stritt sich mit einer anderen, wer bitchiger war oder so. Dann kehrte seine Sicht zurück, und was er sah war endlich Abwechslung: Überall im Raum flogen die fetzen, Lanaia hatte grade Probleme mit einer überdimensionierten Katze, Raven und miss Bitch hatten eine schon eher Reas Geschmack entsprechende Freundin gefunden, mal gucken ob er sie nachher daten konnte. Der Superheld schaute ähnlich daneben wie er selber aus, anscheinend hatte er auch die Wand gecrasht. Ein anderer Kollege näherte sich, er sah nicht wie ein Soldat, aber auch nicht wirklich nett aus; aber wer tat das schon? Rea stand auf und streckte dem umbekannten Mann die Hand hin: "Hi, ich bin Kain, du?" Reflexartig schüttelte der Mann seine Hand. "Ryo", sagte er, immernoch freundlich. Dann schien er sich bewusst zu werden, was er gerade getan hatte. "Ich hab dir jetzt nicht ernsthaft die Hand geschüttelt?" - "Warum nicht? Ich komm von der Straße, da macht man das nich, aber trotzdem ist doch nett.", argumentierte Rea. "Das Problem ist, ich muss dich jetzt killen" - "Sagt wer" - "Setos" - "Der schon wider" - "Warte mal, kenn ich dich? Wie ist dein voller Name? - "Kain Sahin" - "Du warst der Dieb der das Waffenlabor geknackt hat und überlebt hat? Du warst damals der Anführer der Mediruschen Pennerszene? Du hast in der Obermilitärskaserne 2 Kilo Gras geklaut? Ich muss sagen, ich hab respekt vor dir, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass du nicht Seiten wechselst, 'nen Affen könnten wir gebrauchen. Also: Wechsel oder sterben?" Als Antwort zückte Rea sein Messer: "Lass kämpfen, aber ordentlich" Und der so merkwürdige freundschaftliche Austausch hatte ein Ende.
    Rea warf aufreizend das Messer von einer Hand zur anderen, Phase 1 hatte begonnen: Cool sein. Irgendwoher nahm Ryo ein Messer, Holzgriff, Holzklinge und machte ihn nach. Ryo war am Zug: Er warf das Messer hoch, sodass es an die Decke klatschte, wo es stecken blieb. Rea plazierte seins genau daneben. Nun war es angesagt, entsprechend cool das Messer aus der hohen Decke zu bekommen. Beide Parts kamen dann doch nicht so cool, Carter kam von irgendwo geflogen, und verkrallte sich in beide Messer, sodass nuhn eine Katze an ihren Messern hing. Das Wettspringen nach Carter begann, dajedoch die Decke viel zu hoch war, benutzten beide Starthilfen: Ryo einen Holztisch, Rea drückte sich schwungvoll von seinem Hammer ab. Sowohl Rea als auch Ryo flogen unnormal hoch, was möglicherweise daran lag, weil von irgendwo eine Druckwelle kam, die beide nach oben warf. Möglicherweise war jemand beim Kämpfen nicht ganz so erfolgreich und vorallem zielsicher oder Doug hatte sich mal wieder den Kopf gestoßen. Oben angekommen veranstalteten sie einen übermäßig sinnlosen, aber durchaus spektakulären Luftkampf: Ryo versuchte Rea eine Schelle zu geben, verfehlte und drehte sich träge in der Luft, traf mit der nächsten Faust aber Rea auf der Brust. Das ansich verursachte keinerlei Schaden, da beide aber so ziemlich ohne Halt durch den Raum kurvten flog Rea gegen die nächste Wand, stieß sich von dort ab und krachte mit vollem Körpereinsatz in Ryo, der unelegant gegen die Wand klatschte. Rea nutzte den moment und packte Carter und zog, was ohne Halt gar nicht so leicht ist. Der Auftrieb lies wie aufs Stichwort nach, sodass Rea, Katze und Messer fast genauso elegant auf dem Holztisch aufschlugen, wie Ryo zuvor an der Wand. Letzterer bekam sein Messer dann auch SEHR spektakulär zurück, es rutschte aus der Decke und knallte neben Rea auf den Tisch. Ryo nahm es direkt und die finale Coolness-Phase begann. Ryo legte seine Hand auf den Tisch, Rea daneben. Dann begannen beide, sich das Messer immer schneller in die Zwischenräume der Finger zu stechen. Verfehlte man, hatte man einen blutigen Finger. Sowohl Rea als auch Ryo hielten lange durch, das einzige was blieb waren Kerben im Tisch. Doch auf einmal wollte der Tisch das Messer nicht mehr freigeben, und auch Reas Hand klebte förmlich am Holz. Ryo steckte das Messer weg, Coolness-Phase vorbei, nun kam die kurze Angeberphase, oder sie sollte kommen, Ryo machte irgendwas, sodass ein Holzstuhl einen Dreifachsalto schlug, Rea brachte dem Tisch zur Antwort mit der Axt eine größere Kerbe bei. Er konnte seine Hand immer noch nicht lösen, deshalb war der einhändig geführte Schlag nicht besonders kraftvoll, aber es reichte, da Ryo die Phase beendete und Phase 3, der eigentliche Kampf, begann. 3 Stühle sausten auf Rea zu, der sich notgedrungen auf den Tisch zog und die Stühle so laut krachend gegen den Tisch schossen. Und plötzlich begann der Tisch sich zu verendern. Echtzen und Knacken war zu hören, als ein Großteil plötzlich sich ablöste und um Ryo einen soliden Holzpanzer bildete, die andere Helfte machte das Gleiche mit Rea. "So fair?", fragte Rea. Anscheinend trug Ryo keine Waffen, er dagegen eine durchaus große Spaltaxt. "Nicht ganz", sagte Ryo. Und dann begann er es zu spüren: Das Holz wurde enger und begann aufeinmal, Tentakeln auszubilden, die größtenteils in seiner Ausrüstung hängen blieben, aber ein kleiner Teil berührte auch seine Haut und grub sich hinein. Sofort glühte das Holz auf und verdickte sich. "Scheiße" Es gab ein paar Ideen: Probieren, ob er das inzwischen 8 cm dicke Holz, Wert steigend, spalten konnte, Ryo abzulenken, sodass das Holz vielleicht vergass, ihn weiter zu zerquetschen oder ... Nein, das nicht. Er riss die Axt mit beiden Händen hoch und drehte sie, sodass nicht die Schneide fürs Kämpfen, sondern die Schneide fürs Spalten vorne lag, die durch ihre Winkel wesendlich effektiver sein würde. Kompletiert wurde das ganze von Carter, der auf Ryos Kopf sprang, der wirbelte herum und probierte, die Katze abzuschütteln, da das Gesicht nicht geschützt war. Die perfekte Gelegenheit: Er hob die Axt hoch über den Kopf, sprang ab und legte all sein Gewicht, und die 18 Kilo von dem Holzpanzer in den Hieb und die Axt krachte nicht gerade leise in den Rückenpanzer von Ryo. Die Wirkung war atemberaubend, ein Riss zog sich durch das Holz, und die ganze Stabilität der Rüstung war schon um Einiges tiefer. Unglaublicherweise hatte Ryo noch nicht einmal mitbekommen, dass er soeben eine Axt in den Panzer kassiert hatte, er war viel zu sehr damit beschäftigt, Carter abzuwehren. Rea funktionierte Axt zu Hammer um und benutzte dann den Wallbreaker. Effektiv bestand dieser aus solange auf die Rüstung des Gegners kloppen bis Rea tot oder die Rüstung stark verbogen war und das Atmen erschwerrte. Zwei Schläge schaffte er noch, bevor Ryo herumwirbelte und 2 Stühle auf ihn warf: Er wich nach links aus, Stühle driffteten nach links, rechts das gleiche Spiel. Schließlich donnerten die Stühle gegen ihn und er fiel. Die Stühle jedoch verschmolzen mit seinem Panzer und das Atem holen wurde schwerer. Er konnte seinen Hammer nicht mehr halten, seine Bewegungen wurden immer mehr eingeschränkt. Aber warte! Er hatte doch noch die Armbrust. Es hätte sogar geklappt, wenn nicht Ryo im selben Moment mit einer ungemütlich aussehenden Holzkeule über ihn gestanden hätte, sein Kopf war unglücklicher weise nicht geschützt. Und er hob die Keule, und ... 3 Dinge passierten.


    ***


    Die Doppeltür explodierte, und ein mittelgroßes Stück traf Doug. Bei näherer Betrachtung hätte es auch Rea sein können, aber egal, es riss ihn um und schleuderte ihn auf den Fussboden.


    Die Vorstellung von Skull Head verpasste er fast völlig, da er sich erst noch mental von der Schockwelle und dem Aufprall erholen musste. Nicht noch so eine Teegeschichte. Irgendwie ging es ihm auch auf, dass er Lanaia auf irgendeine Weise verärgert zu haben schien.


    Rea begann den Kampf mit einer spektakulären Lufteinlage, und Doug beschloss ihn nicht zu stören. Möglicherweise galt es, sich nach einer Waffe umzusehen. Seine Hände waren zwar schön und gut, hatten jedoch einen deutlichen Nachteil im Fernkampf. Wie sollte er die beiden dort runter holen? Mit dem einfachsten Weg, überlegte er und rannte mit Anlauf auf die Wand zu. Einen Meter vorher sprang er allerdings, stieß sich an der Wand ab, segelte in Richtung Rea und seines Gegners...


    ... und verfehlte sie um einen halben Meter. Er war sich noch nicht einmal sicher, ob die beiden ihn bemerkt hatten. Die Luft-Phase schien allerdings vorüber zu sein, und der Gegner bastelte sich eine Holzrüstung, während Rea seine Axt vom Rücken nahm. Meine Chance, dachte Doug, stürmte vorwärts und sprang auf den Gerüsteten zu. Sein Plan war einfach: Anspringen, Festklammern, Strom in den Kopf leiten. Und wie so viele einfache Pläne hatte er einen zugrunde liegenden Fehler - er funktionierte nicht.


    Ryo hob abwehrend einen Arm, und klappte seine Rüstung am Arm einfach zur Seite, wobei der Armpanzer Doug aus der Luft pflückte und - es musste wahnsinnig viel Kraft dahinterstecken - ihn wie eine Flipperkugel auf einen Tisch schleuderte. Damit war es aber nicht getan - der Tisch bäumte sich auf und galoppierte durch den Saal, sehr zu Dougs Unfreude. "Halt! Brrrr! Stehenbleiben!"


    Der Tisch blieb tatsächlich quietschend stehen - kurz vor einer Wand. Das war...


    Bevor er knapp denken konnte, hob der Tisch die Hinterbeine und knallte ihn mehrmals gegen die Wand. Schlussendlich rutschte Doug herunter und blieb liegen. Und an diesem Punkt wollte er auch einfach nur noch liegen bleiben.


    ***


    Die Situation entschärfte sich ein wenig, da Doug in diesem moment heldenhaft auf Ryo zusprang, ihn zwar den Arsch rettete, aber nicht wirklich elegant quer durch den Raum segelte und auf dem zweiten Tisch landete. Ryo starrte konzentriert den Tisch an. Sofort spürte Rea, wie der Druck um seinen Körper herum nachlies, die Tentakeln bildeten sich zurück und wärend der Tisch durch den Raum rannte zimmerte er die Axt ein paar mal auf seine holzgeschützte Brust, die 8cm Holz wollten aber nicht weichen. Doug klatschte im selben moment gegen die Wand und blieb davor liegen, Ryo schenkte seine volle Aufmerksamkeit also direkt wieder Rea. Er spürte, wie die Tentakeln wieder entstanden und tat das einzig sinnvolle. Der Pfeil traf und eine weisglühende elementlose Explosion fetzte Ryo von den Beinen und er donnerte neben Doug gegen die Wand. Schaden hatte das ganze nicht gemacht, es hatte Rea aber ein wenig Zeit erkauft. Der Pfeil segelte wieder zurück und landete im Köcher. Ryo stand langsam auf. Und da wusste Rea, was er tun musste, um Dougs, und auch sein Leben zu sichern. "Ryo!", brüllte er, Ryo schaute hinüber. "Hast du jemals die heilige Schrift gelesen? Wenn ja, weist du was mit Kain passiert ist?" - "Nein" - "Dann erzähl ichs dir." Ihm wurde klar, solange er Ryo Sachen erzählte, die ihn interessierten, würde er zuhören. "Die Söhne Adams hießen Kain und Abel. Kain war Ackerbauer, Abel Fiehhirte, so fing die Landwirtschaft also an. Beide brachten ein Opfer da, Kain opferte seine Erträge, Abel seine Tiere. Doch Gott schaute nur auf Abel, und nicht auf Kain. Aus Neid rief Kain seinen Bruder aufs Feld und erschlug ihn. Als Gott blickte, dass Abel durch Kain gefallen war, sprach er: Unsteht und flüchtig sollst du sein auf Erden. Kain darauf: Die Strafe ist zu groß! Denn da sprach der Herr: Für wahr, wer Kain tot schlägt zieht sich siebenfache Rache zu. Und Herr gab dem Kain einZeichen dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände." Wärend Ryo die Religionsstunde noch verdaute, spürte Rea das Gefühl der Magie in all seinen Zellen. Er spürte, wie zwischen Holz und seiner Ausrüstung das Feuer aufloderte, den Panzer aushöhlte, sich verdunkelte und schließlich zu einer Rüstung aus fester Finsternis wurde. Das Holz jedoch machte den Vorgang hin nach aussen jedoch unsichtbar. Die dicke Finsterausrüstung jurde durch eine schützende Holzschicht verdeckt, die immernoch über 3cm dick war. Ryo, davon noch immer nichts gemerkt, spornte das Holz wieder dazu an, ihn zu zerquetschen, die Finsternis gab aber keine Energie ab, und Ryo schaute überrascht in Reas Gesicht, und bemerkte die brennenden Haare. "Scheiße du brennst!" Obwohl Ryo ein Killer war, hielt er wohl nichts vom Verbrennungstod, aber darüber konnte Rea sich keinen Kopf machen, da Ryo den Tisch, der schon Doug eine Abreibung verpasst hatte, auf Rea schickte. "Minionspam", dachte er sich. "Wie die Necros in den MUD's" Was das hieß, wusste er nicht, aber manchmal dachte er echt komische Sachen. Rea schlug mit der Axt gegen den Tisch und durch den S-Mode hatte er so ultra viel Kraft, dass der Tisch glatt in der Mitte gespalten wurde. "Alter!", rief Ryo, nicht glücklich über den gekillten Tisch. Wenn Ryo tricksen konnte, warum er nicht? Er lies eine Feuersäule um sich entstehen, und benutzte die Reatacke. Dieser Move erschuf einen Doppelgänger aus Finsternis, der dem echten Rea zum verwechseln ähnlich sah, aber eigenständig kämpfte und je nach kanalisierter Energie früher oder später in einer netten Explosion hochging. Rea sprang zurück in die dunkelste Ecke, und bevor Ryo näher hinschauen konnte, löste sich der Doppelgänger, ohne Holzrüstung, aus den Schatten. Ryo dachte es sei der echte Rea, der das Holz weggebrannt hatte, und ging wie ein Killer auf den Doppelgänger los. Dieser wich aus und machte Finten, Ryo jedoch knallte seine Holzkeule auf den Doppelgänger, der dieser grade so entgehen konnte, seine Axt hochriss und diese umgehend von Ryo entrissen bekam. Ryo lies seine hölzerne Keule fallen und rannte mit der Axt, der falschen Axt, auf den falschen Rea zu. Der echte sah seine Chance gekommen, sauste mit übernatürlichen S-Mode-Speed an der Wand entlang, ungesehen, und nahm von hinten Anlauf, legte all seinen Schwung in den Schlag, der den Holzpanzer auf Ryos Rücken hoffentlich mörderisch demolieren würde. Er sprang ab und ...


    :ot: : ...an diesem Punkt entscheidest du, Raven, wie Ryo reagiert. Sorry dafür, dass so lange nichts kam, aber jetzt sind MentalChocobo und Almarican Kain wieder voll im Geschäft! (Heck yeah.)

    No time to search the world around
    'Cause you know where I'll be found
    When I come around
    When I come around, yeah

  • "Klar helfe ich dir.", flüsterte Curo in geduckter Haltung zurück, den Gegner im Auge behaltend, "Ich bin gut, was Geschwindigkeit und Täuschungsmanöver betrifft, also keine Sorge." Er wartete noch kurz ab, wie Lanaia handeln würde, ehe er angriff.
    "Gut danke ich denke wir sollten... Vorsicht!" der Katzenmann war lachend auf sie zugestürzt und Lanaia konnte seinen Dolch gerade noch mit der rechten Armklinge abblocken, schnell machte sie eine Drehung und liess ihre Linke Klinge in Richtung Rücken des Katers sausen, doch dieser bemerkte dies schnell und verpasste ihr einen Tritt in die Magengegend bevor die Klinge auch nur in die Nähe seines Rückens kam... Doch er liess Curo ausser Acht. Dieser erkannte seine Chance, jetzt oder nie! Schnell war er mit seinem Stab fest in der rechten Hand in niedriger Haltung hinter den Kater geschnellt und nutzte den Umstand, dass er durch den Tritt für einen kurzen Moment auf einem Bein stand und wollte ihn mit einem Schlag in die Kniekehle zu Fall bringen.
    Der Katzenmann sah dies nicht kommen und klatschte mit dem Gesicht zu Boden. Lanaia die hustend etwas abseits stand, sprang heran, die Schmerzen ignorierend und wollte ihm ihre Messer ins Fleisch jagen, doch er war erstaunlich flink und wich ihrem Angriff mit einer Rolle aus und verpasste ihr gleichzeitig mit seinen Krallen eine tiefen Schnitt in die Wade. Sie schrie und ging in die Knie. "Thahahaha ohh armes Mädchen hab ich dich verletzt?" gröhlte der Kater.
    Curo war überrascht, wie schnell dieses Ungeheuer selbst noch auf dem Boden war und musste schlucken. Doch die Tatsache, dass Lanaia sich besher so stark verausgabt hatte und er selbst nur den Faustschlag aus dem Streit abbekommen hatte ließ ihm keine Ruhe. Also positionierte er sich direkt vor dem Katzenmann und rief: "Wie wäre es, wenn du dich mal mit einem Gegner deines Kalibers misst, anstatt einfach auf eine Person einzudreschen!?" Kurz darauf warf er Lanaia einen Blick zu, der so viel sagen sollte wie: "Ich lenke ihn ab - such du dir den günstigsten Moment!"
    Der Katzenmann musterte Curo kurz. "Was willst du würstchen schon anstellen? Aber seis drum. Werd mal damit fertig!" der Hühne stürzte auf Curo zu und begann ihn mit schnellen Dolchschlägen und Klauenhieben einzudecken
    Curo wich erschrocken und schnell mit ein paar unbeholfenen Schritten vor den Angriffen zurück, seinen Stab schützend vor ihm in beiden Händen haltend, mit dem er ab und zu auch parierte. Nicht mehr lange und er würde an die Wand geraten, da wäre Endstation... Im nächsten Moment traf ihn der gigantische Kater mit seinen Klauen an der Schulter und die grünliche Chimäre ließ mit einem Schmerzensschrei ihren Stab fallen. Gerade in dem Moment, als ihr Gegner mit einem schurkischen Lachen alles beenden wollte, duckte sich Curo noch einmal unter ihm hindurch und wollte ihm einen Feuerschlag in dem Magen verpassen. Falls dies nicht funktionieren würde, so hoffte er, würde Lanaia vielleicht noch dazwischen halten können...


    Lanaia beobachtete die Szene bis Curo unter dem Hühnen durchrutschte und Feuer in den Händen lud. Gerade im Rechten Moment bemerkte sie, dass der Gegner dies bereits bemerkt hatte und die Hände nun zum tödlichen, blitzschnellen Streich erhob. Blitzschnell und praktisch lautlos, kam Lanaia angeschossen und packte die Handgelenke des Katers und stützte sich auf dessen Rücken um sie nach Oben zu ziehen. Gerade im rechten Moment... Curos Attacke traf den Kater mit voller Wucht und schleuderte ihn zurück. Lanaia sprang rechtzeitig wieder ab und landete neben Curo. Die Wade schmerzte direkt und sie ging abermals in die Knie.
    Der Bauch des Katers brannte, doch er löschte die Flammen bereits. "Sehr gut, aber ich habe bald keine Kraft mehr. Ich muss wohl bald in den S-Mode wechseln." - "S-Mode!?" Curo schluckte und schielte zu Lanaia herüber, die auch bald am Ende schien. Wenn es wirklich so weit kommen würde, würde die Fuchschimäre auch ihren eigenen S-Mode verwenden müssen, immerhin ging es ja nicht nur um ihn selbst... Aber nein, darüber durfte er jetzt noch nicht einmal nachdenken! Etwas panisch und eingeschüchtert stotterte er: "L-lanaia... Kannst du... noch?" "Einen Moment sicherlich." Sie blickte ihn besorgt an. Er wirkte plötzlich so panisch und eingeschüchternt. Der Katzenmann stand bereits wieder auf. "Na warte du Köter, das wirst du mir büssen!" brüllte er und sprintete los und warf den Dolch vorraus der nun auf Curo zusegelte. Lanaia reagierte schnell und versuchte die Klinge zu fangen doch sie war doch etwas zu schnell und die Klinge bohrte sich durch ihren Unterarm und prallte an der Unterseite ihrer Armklinge wieder ab. Sie schrie kurz auf und sah im nächsten Moment das Gesicht des wahnsinnig lachenden Katers vor ihrem. "Es ist vorbei Schätzchen..."
    Curo hatte in der Zwischenzeit seinen Stab wieder aufgelesen und sah, wie der Riese Lanaia den endgültigen Stoß geben wollte. Seine Augen weiteten sich vor entsetzen, er durfte sie unmöglich sterben lassen! Wütend schrie er den Spruch seines S-Modes hinaus, anschließend begann sein Kampfstab ein Feuerinferno zu entfachen und hüllte sich darin ein. Die Chimäre schrie vor Schmerz auf. Diese verdammte Hitze... Wieso musste er bloß mit diesem Fluch von S-Mode ausgestattet sein? Ohne weiter darüber nachzudenken begann er mit seiner wahnsinnigen Geschwindigkeit wild auf den Kater einzudreschen...
    Lanaia schloss die Augen und dachte an ihren Vater und Grossvater, als sie plötzlich eine enorme Hitze verspürte. Der Katzer stoppte und blickte ungläubig auf den auf ihn zurasenden Feuerball und schon haggelten Feuerschläge auf ihn ein, die ihn immer weiter zurücktrieben. Ungläubig blickte sie zu, das war wohl Curo... Unglaublich. Dann verspürte sie den Schmerz in ihrem Arm wieder. Keuchend zog sie sich das Messer aus dem Fleisch und stellte sich mehr schlecht als Recht aufrecht hin. "Orkan in mir erwache!" Sofort spürte sie die wunderbare Energie die ihren Körper bereits erfüllte, ihr Zopf riss auf und die Haare färbten sich grün. Die Luft in der Umgebung begann sich um ihren Körper zu sammeln. Sofort blickte sie wieder zu Curo und zum Kater der nun bereits an mehreren Stellen angesengt war oder blutete, doch gerade in diesem Moment gelang es ihm einen Schlag zu blocken. "Halt jetz still!!!" brüllte er und erhob die Krallen, doch Lanaia reagierte schnell und entlud einen grellen Blitz der den Raum kurzzeitig in bläuliches Licht tauchte und sich über den Arm in den Körper des Katers vergrub, der daraufhin bewegungsunfähig stehen blieb. "Gib ihm den Rest Curo!!!" Curo schrie schmerzhaft auf, als Katzenhüne seinen Schlag parierte. Er würde seinen Arm verlieren, wenn er den S-Mode nicht bald beenden würde! Im nächsten Moment erhellte eine Ladung Elektrizität den Raum. War das- Lanaia?


    "Gib ihm den Rest, Curo!!!" Auf ihren Ruf hörend befreite er sich aus dem Griff des Gegners und sammelte die restliche Feuerkraft, indem er seinen Staab über seinen Kopf hielt und zum letzten Schlag ausholte. Lania schoss zugleich mit Blitzgeschwindigkeit neben Curo und verpasste dem Kater einen Elektrisierenden Schlag ins Gesicht, während Curos flammenumhüllter Stab den Rumpf des Kriegers malträtierte. Die Wucht der beiden Schläge schleuderte den schwarzen Gegner mit voller Wucht gegen die nächste Wand, die bedrohlich hinter ihm Knackste und sich unter der Wucht bog. Der Katzenmann rutschte schwer keuchend zu Boden und bewegte sich, wenn man von den Atembewegungen mal abgsieht, überhaupt nichtmehr.
    Lanaias Knie gaben nach und sie sank zu Boden, die Aura verschwand und zurück blieb ihr geschundener, schmerzender Körper der von einem kräftigen Hustenanfall geschüttelt wurde... Nach dem Schlag brach Curo seinen S-Mode abrupt ab, ließ mit einem Stöhnen seinen Stab fallen und sank in die Knie. Seine Arme schmerzten unerträglich, aber anscheinend waren sie nicht weiter beschädigt worden. Er schielte kurz zu Lanaia, der es anscheinend auch nicht besser ging. Er schenkte ihr ein kurzes, aufmunterndes Lächeln, bevor er endgültig umfiel...
    Lanaia blickte zu Curo, lächelte zurück und erschrack als dieser Zusammenbrach. "Curo!" sie hechtete zu ihm und fing seinen Kopf mit dem gesunden Arm bevor dieser auf dem Boden aufschlug... "Er lebt noch zum Glück." sprach sie zu sich selbst, da sie die sich wölbende Brust bemerkte. Dann wagte sie einen vorsichtigen Blick zum Kater der unverändert Keuchend an der Wand sass...


    OT: So endlich haben wir die Zeit mal gefunden unseren Post zu beenden ;). Hat Spass gemacht :)

  • Mit einem mal schlugen nach einem beängstigen Gesang die Türen auf und vier Personen betraten den Raum. Der eine von ihnen, den sie anscheinend Rock nannten, rannte sofort auf Rathe zu. Er holte mit seinem Hammer weit aus und stieß einen sehr stillen Schrei aus. Vielleicht dachte dieser Rock dass sein Schrei ihn stärken würde. Kurz bevor Rock Rathe erreichen konnte warf Nain sich vor ihn und wehrte mit seinem Speer den Schlag von Rock ab. Dieser prallte wieder ab und deutete einen Schlag von der linken Seite an. Nains Speer huschte zur Abwehr sofort dorthin doch falsch gedacht. Der Hammer kam von der anderen Seite und erwischte Nain direkt am Arm. Schnell taumelte Nain zur Seite. Da flogen auch schon die ersten Karten von Rathe auf Rock zu. Dieser reagierte aber schnell. Er wich den Karten seitwärts aus. Rathe war erstaunt über dieses Reaktionsvermögen. Rock aber fackelte nicht lange. Er rannte mit ausgeholtem Hammer auf Rathe zu und bevor dieser es überhaupt richtig merken konnte schlug er zu. Zum Glück hatte Rathe aber noch genug Zeit sich wenigstens zu ducken. Er sah nach oben und richtete sich dann neben dem Hammer wieder auf. Rock hatte seinen Hammer in die Wand gejagt. Genau auf Rathes Kopfhöhe. Wahrscheinlich wäre dieser dann einfach aufgeplatzt. Von der Seite kam plötzlich Nain gerannt. Voller Wut stach er mehrmals mit seinem Speer zu. Rock schwenkte seinen Körper einfach hin und her und wich somit aus. Dann packte er den Speer und zog Nain zu sich. Mit voller Wucht stieß Rock sein Knie in seinen Magen und drückt ihn von sich weg. „Du Made…“ sagte er stumpf und streckte seinen Hammer in die Luft. Rathe packte den Griff und zog Rock etwas nach hinten. Dieser rammte seinen Ellbogen gegen die Brust von Rathe. Dieser taumelte schwer atmend zurück. Rock packte ihn am Hals und warf Rathe gegen die Wand. Dieser senkte fast umfallend den Kopf und schloss die Augen. Schlagartig riss Rathe seine Augen wieder auf als er einen Druck im Bereich des Magens spürte. Er sah hinunter. In ihm steckte der Hammer von Rock. Das ist dann wohl das Ende… dachte Rathe sich. Ich dachte ich könnte mich Seto und seiner Armee stellen und jetzt… Jetzt tötet mich einer seiner Handlanger. War ich etwa doch zu schwach? Hätte ich lieber weiterhin auf eigenem Fuß stehen sollen? Anscheinend war es ein Fehler sich Gitta anzuschließen… Rathe spuckte Blut. Rock zog seinen Hammer aus ihm heraus und ging langsam zurück zu Nain. Dieser hatte sich wieder aufgerichtet und kämpfte weiter gegen Rock. Rathe fiel im Gegensatz zu ihm zu Boden. Sein Bauch war durchbohrt. Ein perfektes Viereck. Rathe wurde schwarz vor Augen. Er hatte sie geschlossen als er sie öffnete sah er seinen Vater. Dieser schüttelte enttäuscht den Kopf und ging davon. Rathe lächelte und flüsterte leise während er seine Augen schloss: „Er war immer nur enttäuscht von mir…“ Aus seinem Mund floss Blut. Dann starb er mit einem Lächeln auf dem Gesicht...


    OT: So dass war dann leider mein letzter Post hier. War eigentlich für die kurze Zeit aber echt schön hier ^^ Wünsche allen hier weiterhin eine schöne Zeit und ich entschuldige mich nochmals für den Austritt...

  • Vier Mitglieder von Skull Head, acht Mitglieder von Gitta. Dementsprechend tobten jetzt die einzelnen Schlachtfelder, Kämpfe waren im vollen Gange, und glücklicherweise war der Raum groß genug, um mit allen Kämpfen fertig zu werden, ohne, dass sich dabei Kämpfer ins Gehege kamen.
    Raven nutzte einen kurzen Moment der Ruhe, um sich umzusehen.
    Lanaia und Curo kämpften zusammen gegen den Katzenmann. Beide Seiten schenkten sich nichts, aber letztlich schien es, dass sie mit dem Chimären klar kommen würden.
    Auch Doug und Kain hatten sich als Team gepaart, um gegen Ryo zu kämpfen. Mittels der Beherrschung von Holz setzte er den beiden ganz schön zu, doch mit Freude registrierte Raven, wie Rea gerade im vollen S-Mode in Ryos Rücken sauste und die Holzrüstung komplett zerstörte. Ryo sah danach sehr mitgenommen aus, kurz vor dem Ende.
    Schnell sah Raven weiter, und sah in diesem Moment, wie Rathe von Rocks Hammer durchbohrt wurde. Rathe fiel zu Boden, Blut kam aus seinem Mund. Ungläubig öffnete sich Ravens Mund, sein Schwertarm erhob sich verzweifelt.
    Hatte er nicht das Kommando gehabt? Hätte er seine Kameraden nicht beschützen müssen? Sie alle trugen gefährliche Wunden zu, einige tödlich. Wie konnte er das verantworten? Was war schief gegangen?
    Nein, sie waren nicht seine Kameraden. Sie alle teilten vorbehaltslos dasselbe Ziel, sie teilten ihre Ideale. Einige hatte er sofort ins Herz geschlossen, auch wenn er es nie zugegeben hätte. Und auch Rathe war ihm äußerst sympathisch gewesen. Er, Raven, hatte Rathe ausgewählt, um ihn zu begleiten. Er war Schuld am Tode dieses Mannes.
    Ravens verbissener Blick richtete sich auf seinen Kampf. Er würde Minerva nicht auch noch sterben lassen. Ihr Knüppelangriff traf zwar halbwegs, doch die verrückte Blondine setzte zum Konter an und stieß Minerva tatsächlich in Richtung Raven.
    Ohne zu zögern blieb dieser standhaft und fing sie so ab.
    „Wir werden sie jetzt erledigen. Mit allem, was wir haben.“, flüsterte er. „Ich lasse nicht noch mehr Leute sterben.“
    Selbstbewusst sah er auf. Er kannte seine Grenzen. Er kannte seine Zweifel. Dennoch war es Zeit Wahnsinn mit Wahnsinn zu bekämpfen.
    „Chaosbringendes Armageddon, schlage nieder, schlage mit Macht, töte sie alle.Zerstöre, verschlinge, ewiges Pandämonium.“, sprach Raven die Entfesslungsworte, und gleich einem wachsenden Crescendo schrie er die letzten Worte fast heraus, bis die Transformation beendet war.
    Obwohl ihr Treffer doch eine Wirkung erzielt hatte, reichte er nur knapp aus um Blondie ein wenig zurück zu werfen. Diese nahm jedoch gleich den Schwung mit und gab Rosy einen frontalen Eisbolzen ins Gesicht. Die rothaarige Schönheit wich aus, doch wurde trotzdem mit hoher Wucht nach Hinten geschleudert. Während sie kurz durch die Luft flog konnte sie deutlich die anderen Kämpfe beobachten. Ein wildes Durcheinander wie Minerva fand. Sie hoffte nur, dass ihre Gefährten schwächere Gegner erwischt hatten. Für einen Moment dachte das Mädchen schon das die Wand ihr die Kochen brechen würde. Zum Glück fing Raven sie auf. Dieser blickte recht verstört drein, darauf sah die Rothaarige sich perplex um. Anscheinend war einer seiner Kameraden gerade unglücklich gestorben. Raven erweckte etwas das sie als Soul-Mode abstempelte. Sie erkannte das Zeichen ihres Geliebten und macht es ihm nach. „Seele wie Seide, schmiege dich an mich!“ flüsterte sie in sich hinein.
    Cry Zee sah die beiden etwas fassunglos an. „S-Mode, huh?“, stellte sie fest, und irgendwie schien es sie zu wurmen. Für einen Moment sah sie zu Ryo, der den Blick jedoch nicht erwiderte.
    „Ach, scheiß drauf.“, sagte sie dann zu sich selbst.
    Mit Ravens Überlegungen jedenfalls war er vorbei. Er badete in der Wut, in der Verzweiflung, dass Rathe so grausam verreckt war. „Schwarze Aura.“, murmelte er und die schwarze Energie Kuribas begann nun auch Raven zu umgeben. Er nutzte einen Teil dieser Aura, um sich mit erhöhter Geschwindigkeit vorzubewegen und stürmte so auf Cry Zee zu, die ein erstauntes Gesicht ob der höheren Geschwindigkeit machte. Die Aura sammelte sich an der linken Handfläche und explodierte vorwärts. Die Blondine flog durch die Luft, schien jedoch keinen nennenswerten Schaden zu nehmen.
    Gerade noch begann sie ihr hohes Lachen von sich zu geben, als Raven die ganze Aura wegschleuderte, um alles in seiner näheren Umgebung schmerzhaft wegzudrücken. Ob er dabei Verbündete traf, war ihm egal, jedenfalls knallte die Blondine an die Wand.
    Schnell war Raven zur Stelle. Die schwarzen Augen sahen die Frau sadistisch an. Sie jetzt zu töten wäre zu einfach. Ein wenig Leid über sie zu bringen jedoch viel lustiger.
    Entgegen ihrem Partner war Minerva vollkommen klar im Kopf, selbst wenn sie ihren S-Mode, betrat. Die wenigen Veränderungen die er auslöste kamen mit ebenso wenigen Gefühlen und Effekten. Grundsätzlich ließ er sie wirklich nur stärker werden, dieser so sagenumwogende Seelen-Modus. Geschockt musste sie Raven ansehen, der viel, ja ganz und gar verändert wirkte. Sie spürte keinen Hauch von Freundlichkeit und Liebe in seiner Nähe wie vorher. Diese schwarzen Augen ließen Minerva mehr zittern als die Anwesenheit der kleinen blonden Zicke. Natürlich wusste die Rothaarige, das sie diesen Zustand brauchen würden um Cry Zee und die ganze Gang auszuschalten, aber geheuer was es ihr nicht. Als Raven angriff ließ Minerva unterstützend einen Dornenhecke wachsen die Zee auffing. Die spitzen Dornen zerrissen schnell ihr Gewand und stachen ihr ins Fleisch, wodurch sie aufgeregt weghüpfte. Da Minerva Angriffstechnisch natürlich sehr eingeschränkt war beschloss sie einfach Raven so gut es geht zu unterstützen. Wie aufs Stichwort schoss ein magischer Wasserschwall auf ihn zu, den die Rothaarige mit dem „Rosenschild“ abwandte. Mit größter Mühe versuchte sie Blondie durch Ranken zu fesseln, aufmunternd rief sie Raven zu: „Ich halt dir den Rücken frei Liebling, aber übertreib es nicht!“
    Raven vernahm die Worte Minervas, aber verstehen konnte er sie nicht. Ja, sein S-Mode veränderte ihn, aber dadurch war er auch einer der stärksten Modes, die er kannte.
    Dennoch erkannte er die Situation, die Cry Zee fesselte. Kurz leuchteten die Augen des Schwarzhaarigen, als sein Schwert von schwarzen Flammen umzüngelt niederfuhr, um die Blonde mit einem gewaltigen Himmelsspalter leiden zu lassen. Der Angriff war so gewaltig, dass es sie mitriss, und sie flog gegen Rock, um diesen ebenfalls umzuwerfen.
    Einige Momente blieb sie am Boden.
    "DAS REICHT. RYO!", schrie sie und fuhr herum. "ICH LASSE MICH DOCH NICHT SO RUMSCHUBSEN. S-MODE!"
    Ryo starrte sie kühl an. "Du kennst die Befehle. Kein S-Mode. Die Stadt soll nicht beschädigt werden." Auch er war stark mitgenommen vom Kampf, der Katzenmann hatte ebenfalls verloren.
    "Es ist... ungewöhnlich, dass sagen zu müssen, aber wir müssen gehen. Glaubt nicht, ihr hättet uns besiegt. Es wurde uns schlicht verboten den S-Mode zu nutzen."
    Rock fügte hinzu: "Bei unserem nächsten Treffen habt ihr ein gewaltiges Problem. Denselben Fehler machen wir nicht zweimal."
    Raven jedoch wollte sie nicht gehen lassen. Er war noch nicht fertig. Und wenn ihn niemand aufhalten würde, hieße das 4 vs. 1.
    Minerva war zwar angeschlagen, der Boden war zerstört und ihr war ein Splitter direkt über die Stirn geschossen, aber sie erkannte dennoch, dass sich die 4 Bösen Leute zurückziehen wollten. Erleichtert seufzte sie auf. Doch Raven hatte anscheinend noch nicht genug und rannte ihnen nach. Sie schrie ihm nach, aber der Typ antwortete nicht. Verzweifelt lief sie ihm nach, obwohl sie kaum mithalten konnte. Mit einem Letzten Spurt warf sie sich auf ihn. Die Biden ging zu Boden, doch ihr Liebling wollte gleich wieder aufstehen und weiter rennen. Ihre Hand schloss sich um sein Handgelenk und sie zog ihn mit aller Kraft zu sich. Mit glasigen Augen drückte sich Minerva an ihn und murmelte ganz leise, sodass es nur er hören konnte: „ Jetzt ist aber gut, nicht das du dich selbst verletzt.“ Sie drückte ihre Stirn gegen seine Schulter und hoffte, dass er aufwachte.
    Raven versuchte sich loszumachen von ihr, doch seine Kraft ließ nach. Einen Moment lang sahen die vier angeschlagenen Skull Heads zu ihm herunter, dann verschwanden sie. Langsam beruhigte er sich, bis der S-Mode verschwand.


    ~~~


    Unten vor der Kaserne traten die vier Gestalten heraus auf die Straßen Kephalos‘. „Wie konnte das passieren?“, fragte Rock. „Ich war noch nicht annähernd erledigt und ihr zieht euch zurück.“
    Sofort reagierte Ryo. „Welche Wahl hatten wir denn? Dass sie S-Mode nutzen können, wussten wir nicht. Und uns wurde er für diese Mission verboten. Da hat unser Auftraggeber wohl nicht genügend Informationen gehabt. Zudem waren sie in der Überzahl. Lieber ziehe ich mich geordnet zurück und erledige diese Blagen beim nächsten Mal, als mich jetzt zu blamieren.“
    Eine Weile schwieg der Rest, bis sie unwillig zustimmten.

    OT: So, endlich unser Post. (Also LionSnake und ich zusammen) Keine Angst, ihr habt alle Zeit der Welt eure Gegner zu erledigen, aber ihr kennt jetzt das Ende. Mental, eure Aktion hab ich ja eingebaut, und wie das Ganze ungefähr ausgeht ;) Kommt also in den nächsten Posts mit euren Kämpfen zu Ende, dann begraben wir Ratze :(

  • Lanaia legte den Kopf der Chimäre vorsichtig zu Boden und zog sich dann erstmal den Dolch aus ihrem Rechten Unterarm. Die Wunde blutete etwa gleichstark wie ihre Wunde am Bein. Sie fluchte und begann sich zwie Binden aus dem unteren Teil ihres Tops zu schneiden. Nun verfluchte sie ihren schlanken Körperbau, denn der Rest des ehemaligen Tops reichte gerade noch um ihre Oberweite zu bedecken. Sie schloss einfach ihren Mantel wieder zu und verband die beiden Wunden. Um sie herum tobten weiterhin Kämpfe aber keiner schien sich um die beiden zu kümmern.
    Dann glitt ihr Blick zu Raven der Ungläubig an eine Stelle starrte... Soeben zog der Grosse Muskelprotz seinen Streithammer aus dem Bauch von Rathe... Sie zischte entsetzt und spürte wie sich ihr die Nackenhaare aufstellten. Gehetzt blickte sie zwischen Curo und Rathe hinterher, dann atmete sie schwer durch. Mit ihrer verbliebenen Kraft begann sie Curo in die Nähe von Rathe zu ziehen, die Schmerzen ignorierend, und begutachtete anschliessend den Verwundeten... Sie tastete sofort nach seinem Puls doch Rathe war bereits tot. Kein Wunder bei der grösse der Wunde und dem Blutverlust. Tränen bildeten sich in Lanaias Augenwinkeln. Sie hatte zuvor noch nie den Leichnahm eines Mitstreiters gesehen... Es war ganz anders als ein toter Gegner.
    Sie sprang wieder in Curos Nähe und ging dort auf die Knie um ihr Bein ein wenig zu entlasten. Die Schnitte taten höllisch weh, und die Faustschläge hatten ebenfalls gesessen doch sie musste Curo beschützen... Ihr aufmerksamer Blick wanderte zu Raven, der wohl soeben seinen S-Mode aktivierte. Irgendwie bekam Lanaia nun Angst und erschrack höllisch als dieser Plötzlich seine schwarze Aura um sich herum explodieren liess. Sie beugte sich über Curo um ihn vor herumfliegenden Holzsplittern oder anderem zu bewahren und promt bohrte sich so ein verfluchter Spiess in ihren Rücken.
    "Pass gefälligst auf!!!" brüllte sie zu Raven doch dieser reagierte nicht. Fluchend drehte sie sich wieder weg und beugte sich leicht nach vorn, damit der Schmerz ertränglicher wurde. Sie keuchte schwer und musste sich mit dem gesunden Arm am Boden abstützen um nicht zusammen zu brechen.


    Sie beoabachtete den Kampf weiter und war entsetzt von Raven. Er kämpfte so unkontrolliert, grausam und sein Blick. Wieder bildeten sich Tränen in ihren Augen und weiterhin sah sie sich das ganze mit an bis Ryo endlich den Befehl zum Rückzug gab. Lanaia hoffte, dass sich Raven nun vielleicht beruhigen würde doch dem war nicht so. Er spurtete ihnen nach, wurde dann aber glücklicherweise von der Rothaarigen aufgehalten. Lanaia konnte nichtmehr, laut begann sie zu schreien: "Raven du Schwachkopf! Beruhig dich endlich! Deine Leute brauchen dich hier!!!" dann liess ihre Kraft nach und sie brach hustend zusammen...

  • Die Axt landete einen satten Volltreffer. Sie bohrte sich in die Brust von Rea, und die Umstehenden mussten ihn leiden, und sterben sehen, ehe er in einer astreinen Explosion hochging, und die Axt, die Ryo gehalten hatte, verschwand. Er hatte keine Zeit, nur darüber nachzudenken, als die eigentliche Axt mit solch einer Wucht in seinen Rücken knallte, dass die Holzrüstung splitterte und in großen Stücken zu Boden krachte. Ryo schoss herum, und sie standen sich Auge in Auge. Ryo, der hölzerne Auftragskiller und Rea, der flammende Streetdieb, und maßen sich mit Blicken. Um Rea herum befand sich immernoch eine zentimeterdicke Holzschicht, über der Finsterrüstung, es sollte nich schwer werden. Ryo wich nicht zurück, als Rea näher kam, sein Blick - warum schaute er nach links? Rea stand direkt neben Ryo und blickte in dieselbe Richtung. Gemeinsam, wie 2 alte Freunde beim kiffen vorm Fernsehen starrten sie gebannt auf das Schauspiel, was sich ihnen bot. Ryo bemerkte zuerst einen Toten mit einem unangenehmen Loch im Bauch. "Rocks Werk", sagte er leise zu sich selbst. Reas Flüche geben wir hier besser nicht wieder, des Jugendschutz Willen. Weiter ging es zu weinenden Lanaia und einer nett verwundeten Chimäre, und noch einer Chimäre. Lanaia weinen zu sehen, oder zumindest ein kleines bisschen, nahm Rea den Mut. Lanaia war immer stark geblieben, und er würde ihr folgen, wenn es darauf ankäme. Obwohl sie ihn immernoch nicht leiden konnte, war er bereit, ihr Leben mit Seinem zu retten, musste es denn sein. Sie so entmutigt zu sehen, für den kurzen moment, gab seiner Moral einen Dämpfer, die durch seine gefallenen Kameraden eh schon im Keller war. Dann wanderte sein Blick schließlich zu einer etwas psycho, aber irgendwie doch gut aussehenden Lady, die grad gegen Raven und Miss Bitch kämpften. Da Ryo den Kampf total vergessen hatte und Rea ihn problemlos hätte töten können, sprach Rea ihn darauf an. "Ist Kampf gelaufen?" Ryo erschrak. "Egentlich nicht aber warte mal" Ryo schien auf der Straße großgeworden zu sein, genau wie Rea. So dreißt im Kampf, sowas gab es nur im Pennerviertel der Hauptstadt. Und Straßengesetz ist eben Gesetz der Straße - Rea wittmete seine volle Aufmerksamkeit wieder dem Kampf zwischen Psycho und Raven. "Sag einfach wenns weitergeht" Doch sein letztes Wort ging in Ravens Gebrüll unter, der irgendwas vom Weltuntergang erzählte und, mal wieder, in den S-Mode überging und ziemlich krass draufwurde. "Scheiße" Rea spannte instinktiv einen KO-Pfeil in die Armbrust, ein Kopftreffer bedeute ein Schläfchen für ein paar Minuten. Ryo hatte irgendwo her ein tennisballgroßes Holzstück gegaunert und war, ebenfalls wie Rea bereit Raven schlafen zu schicken. "Der Junge killt noch die Stadt" kam es von Ryo, "er killt uns auch?", von Rea. Diese Feststellung schien Ryo einzuleuchten. "Wir dürfen nich S-Mode nutzen, wir müssen Rückzug machen" Und Rea war sogar bereit, ihm Rückendeckung zu geben. Er war der Feind, aber - im moment waren sie verbündete Blutsbrüder der Straße, verbündet gegen den agressiven S-Mode von Raven. "Kain bist du noch im S-Mode" fragte Ryo, "wenn ja guck dass die Stadt noch steht wenn wir weg sind, du bist so ziemlich der Zuverlässigste in dem Haufen, gib dir auch 'nen Joint aus sollten wir uns nochmal sehen." Er wollte noch mehr sagen, wurde aber abgelenkt, die Psycholady war im Begriff, in den S-Mode zu gehen, was Ryo sofort unterband und den Rückzug einleitete - oder wollte, weil in diesem Moment eine schwarze Aura von Raven ausging, die die ganzen Holzsplitter von Ryos Rüstung wie einen tötlichen Sturm durch den Raum schießen lies. Rea riss die Arme vors Gesicht und sprang vor Ryo, er sah grade keinen anderen zu decken, denn Rea hatte noch die Holzrüstung, Ryo nicht. Mehrere Splitter, einer knapp 10 cm lang, knallten in die Rüstung, aber er blieb wie durch ein Wunder unverletzt. "Raven du scheiß Vollideot" brüllte er, von Lanaia kam ein weniger beleidigender Zuruf, der aber etwa auf dasselbe hinaus wollte. Ryo bedankte sich kurz und trat dann den Rückzug an, unter Protest seiner Freunde. Und Raven, der vom S-Mode ganz verrückt war, trat die Verfolgung an. Rea spannte die Armbrust und zielte. Er würde Raven den Pfeil an den Kopf knallen, egal, wie sehr Miss Bitch dann ausrasten oder Lanaia ihn verfluchen würde. Raven hatte ihm aufgetragen, ihn darauszubringen, und er würde es tun.
    Hätte prima geklappt, wäre nicht Ravens rothaariger Fluch dazwischen gesprungen. Raven und die Rothaarige verfluchend probierte er zu zielen, aber die Rothaarige zu treffen - Raven würde kaum Schaden im S-Mode nehmen, aber Minerva? Aber wie durch ein Wunder schaffte sie es, Raven zurückzuholen.


    OT: Ich glaub dass da ne knappe Mille an Rechtschreibfehlern sind, sorry :) Ihr könnt ruhig auf das "scheiß Vollideot"-Gebrülle von meinem Char eingehen und ihn nachher für "nicht ernsthaften Umgang mit dem Feind" zusammenstauchen, vorallem Lanaia wäre eine Kandidatin dafür :)

    Warum wollen Männer keine Osterhasen sein?


    Rechtschreibfehler sind rein zur Belustigung da. Ihr müsst mich auch nicht darauf hinweisen, wie toll ihr sie fandet.

  • Der Tisch hatte aufgehört, ihn zu foltern, und das Gekrache und Gebrüll nahm langsam ab, also vermutete Doug, dass dies der geeignete Zeitpunkt wäre, sich wieder ins Revolutionsgeschehen einzuklinken. Ächzend schob er den Tisch zur Seite und richtete sich langsam wieder auf, wobei er erst einmal eine Zeit lang in die Knie gehen und warten musste, bis sich die blitzenden Lichter wieder verzogen hatten.


    Als er schließlich wieder alle beisammen hatte, war der Kampf bereits gelaufen. Team Skull Head hatte sich verzogen, und etwas, was entweder eine entsetzliche Abscheulichkeit aus der Hölle, die heute Freigeang bekommen hatte, oder Raven im S-Mode war, war ihnen hinterher gestürzt, dicht gefolgt von der Rothaarigen und Kain. "Er hat's also geschafft," dachte er. Und keine... Toten..."


    Sein Blick fiel auf Rathes leblosen Körper, und er begriff, warum Raven die Beherrschung verloren hatte. "Nein, Mann... Nein..." keuchte er, und Tränen liefen unter seinem Visor entlang. Er hatte Rathe nie richtig kennengelernt, aber er schien ihm immer relativ sympathisch gewesen zu sein. Aber was sollte er tun? Skull Head war jetzt vermutlich schon weg, und wenn nicht, hätte Raven die Sache mittlerweile schon erledigt.


    Lanaia war Raven halb gefolgt, dann aber hustend zusammengebrochen. Doug hatte genug. Er sprintete zu ihr hin, ging in die Hocke und fragte: "Hey, alles in Ordnung?" Selbstverständlich war nicht alles in Ordnung; Douglas wollte ihr aufhelfen, doch dann fiel ihm auf, dass er seine Handschuhe nicht trug und er nicht sagen konnte, ob sie in ihrem momentanen Zustand noch einen elektrischen Schlag verkraften konnte. Die besagten Handschuhe lagen bestimmt irgendwo in den Putzbröseln und Tischtrümmern und waren daher vermutlich für längere Zeit futsch.


    Vor Wut brüllend stürmte er die Treppe hinunter. Er hatte nichts gegen Ryo ausrichten können, er hatte Rathe nicht helfen können, und jetzt konnte er noch nicht einmal Lanaia trösten. Weiter unten fand er Raven, den die Rothaarige bereits wieder auf Ansprechbarkeit runtergekühlt hatte, und Kain, der gerade dabei gewesen war, eine wesentlich schnellere und kürzere Methode auszuführen, um Raven stillzulegen. Da von ihm momentan keine Brandgefahr ausging, nutzte Doug ein etwas riskantes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen - er drückte Zeigefinger und kleinen Finger der rechten Hand in Ravens Nacken, was - wie schon öfters erwähnt - wie ein Taser funktionierte. "Da oben herrscht momentan Notstand. Lass uns immerhin noch die Mission beenden und Rathe die letzte Ehre erweisen."


    Mit einer schnellen Bewegung drehte er sich und zupfte Kains Pfeil von der gespannten Sehne. "Komm am besten gleich mit, Mann," sagte Doug halb zu ihm gewandt, während er die Treppe hinaufstieg. "Lanaia braucht irgendetwas, um sich abzureagieren."

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  • Doug tauchte auf der Bildfläche auf und machte Raven auf seine eigene ganz spezielle Art auf sich aufmerksam. Wäre nicht gerade sein Kamerad gestorben, hätte er sogar gelacht. Dann zupfte Doug den Pfeil von der Sehne und orderte ihn nach oben, um Lanaia zu helfen. Als Doug den Pfeil berührte, löste sich ein kleiner Blitz von seinen Händen, aber durch das immernoch mehrere Centimeter dicke Holz um seinen ganzen Körper spürte er garnichts. Immerhin, er konnte Doug also ohne Lebensgefahr berühren. Der SMode war abgeklongen und das Holz, was der SMode so schön gekillt hatte zum größten Teil wiedergekommen, er konnte frei atmen, aber 12cm Dicke hatte das Holz locker, und es war schwer.
    Rea wannte sich kurz zu Raven, um seine Reaktion zu sehen. Er schien wieder alle beisammen zu haben und ein bisschen nervös, keiin wunder, wenn einem gerade ein Member des Teams verstorben war, was man leitete. Rea weinte nur aus dem Grund nicht, da er schoon viel Schlimmeres erlebt hatte. Klar, sowas ist subjektiv, aber als er 7 war, starb praktisch sein ganzer Stamm und seine Bezugspersonen, paar Jahre später seine andere Bezugsperson, und auf der Straße muss man schon aus einem harten Holz geschnitzt sein - obwohl Rea jetz lieber das Holz um sich rum weghaben würde, wenn Doug wieder Handschuhe hatte und alle hier raus waren. "Raven komm jetz mal hoch, du wirst gebraucht" mit diesen Worten drehte er sich um und folgte Doug nach oben.

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  • Lanaia blickte auf als sie Dougs Stimme vernahm. Tränen rannen über ihr Gesicht es war ihr definitiv zu viel. Anscheinend wollte er ihr aufhelfen doch unterliess es aus irgendeinem Grund und verliess den Platz wohl um Raven zu suchen.
    Lanaia schniefte und quälte sich auf die Füsse und humpelte zu einem der grossen Fenster und blickte hinaus. Es beruhigte sie wenn sie mit ihren scharfen Augen die Menschen oder sonstwas beobachten konnte, nun aber liess sich ihr Lieblingstier, ein Falke, blicken dem sie fortan zusah. Die Tränen rannen zwar weiterhin doch ihr Geschluchze verstummte und die Schmerzen verflogen... Die Sorgen, der Schock über Rathes Tod, der Kampf und den Ärger auf Raven alles verflog wenigstens für einen Moment....

  • Hisoka stand in seinem Büro, als ihn der Bote erreichte. Ein recht junger Revolutionär, blonde kurze Haare, schnaufend.
    „Herr Sky! Die Armee! Die Armee! Sie kommen!“, rief er nur, und ein kurzes Lächeln umspielte die Lippen des Anführers der Widerstandsgruppe Gitta, bis Entsetzen an seine Stelle trat.
    „Gib sofort Alarm! Alle sollen sich bereit halten!“, erwiderte er hastig und griff nach seinem Schwert. Alles verlief nach Plan.
    Wahrscheinlich starben Raven und seine Truppe gerade einen schmerzhaften Tod durch Skull Head. Am Ende des Tages würde er ein reicher Mann sein und Gitta Geschichte.
    Als er aus seinem Zimmer trat, herrschte helle Aufruhr. Entfernt hört man den Lärm des Kampfes durch die Gänge schallen. Offensichtlich waren die ersten Soldaten bereits eingedrungen und begannen mit dem Schlachten.
    Die Rebellen hielten sich tapfer, doch das war die Elite Setos‘.
    „Es wird Zeit.“, meinte Hisoka.


    Raven und der ganze Rest hatten die Kaserne verlassen und hielten auf den Stadtausgang zu. „In Kephalos war es stets schwer wegen des Bodens die Menschen zu beerdigen, die starben. Deshalb wurden die Menschen lediglich mit einer Schicht Steine bedeckt. Dadurch entstanden die Steinhügel.“, erklärte Raven für diejenigen, die das nicht schon wussten. Über die Jahre hinweg türmten diese speziellen Friedhöfe sich immer weiter hoch, sodass viele auch auf Plätze am Fuße des Berges ausweichten, doch Raven wollte Rathe genau hier beerdigen.
    Alle suchten geeignete Steine, bis Rathe schließlich komplett bedeckt war.
    Raven sah in die Gesichter der anderen, um zu erfahren, ob jemand etwas sagen wollte. Da niemand etwas sagte, begann er:
    „Rathe war ein kurzes Mitglied bei Gitta. Ich wusste viel zu wenig über ihn, hätte ihn gerne mehr kennen gelernt. Schuld an seinem Tod bin ich, und ich schwöre hier an seinem Grab, dass ich ihn rächen werde, mit allen Kräften, die mir zur Verfügung stehen. Danke für deine Unterstützung, Rathe.“ Den letzten Satz flüsterte er fast nur noch. Er ließ den anderen Zeit etwas zu sagen, bevor er sich umdrehte und ging. Nach und nach verließen alle das Grab, und die Gruppe machte sich auf den Weg zurück, den Berg hinunter.
    Etwa auf der Hälfte des Weges jedoch hielt Raven inne. Von hier oben konnte man langsam den Zug von Soldaten erkennen, der zurück zur Küste zog.
    Den Rest des Weges rannte der Schwarzhaarige, ungeachtet dessen, ob der Rest hinterher kam, ungeachtet dessen, ob ihm jemand zurief. Als Raven den Eingang erreichte, der bis heute der Armee unbekannt war, erkannte er einen Teil des Ausmaßes. Die Wachen lagen verstümmelt am Boden, und in die Gänge hinein zog sich ein Todeszug aus Leichen, blutenden Körpern, sterbenden Menschen.
    Raven rannte hinein, suchte nach Überlebenden. Im hintersten Raum schließlich hatten sich diese verschanzt. Mit einem Blick erkannte er nicht mehr als zehn. Hisoka war dabei, der Mann mit dem Namen Bernstein ebenfalls, drei Kämpfer, einige der kleineren Kinder.
    „Was ist hier geschehen?“
    Langsam begann einer der Kämpfer – Raven glaubte sich zu erinnern, dass es ein Ausbilder war – zu erzählen, wie die Armee plötzlich eingefallen war und niemand am Leben gelassen hat.
    „Keine Ahnung, wie die das geschafft haben. Wir waren hoffnungslos unterlegen.“, endete er dann.

    OT: Und so geht es weiter. Bald werden wir Feunard in diesem RPG begrüßen können. Ihr habt nun Gelegenheit die Kaserne abzuschließen, Rathe zu beerdigen und etwas zu sagen und auf die Geschehnisse bei Gitta zu reagieren.

  • Das Begräbnis ging schnell. Rea mochte keine Begräbnisse, vorallem nicht diese Weise. "Ich zerfick die für dich", sagte er am Grab. Raven war nicht der einzige, der Rache schwor.


    Auf dem Rückweg steckte sich Rea direkt ein bisschen Gras an. Er war so aufgekratzt und jetzt brauchte er zumindest ein bisschen Entspannung. Er wollte gerade neues Gras aus der Tasche nehmen, als Raven plötzlich davonschoss, Rea dicht auf hinter her. Und er sah bald direkt, warum Raven so abging. Tote. Überall Tote! Eine der Wachen hatte er einmal nachts gesehen. Einem anderen hatte er mal Gras angeboten, ein Stück weiter war einer, der bei ihm Zeug gekauft hatte. Es war schrecklich.
    Schließlich betraten sie ganz hinten einen kleinen Raum. Der Anführer war noch am Leben. Er schaute durch die Versammelten, wie durch ein Wunder lebte Johnnys Bruder noch. Rea ging direkt zu ihm. "Verdammte scheiße" flüsterte er, "was ist denn hier passiert"

    Warum wollen Männer keine Osterhasen sein?


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  • Nachdem sie Raven wieder runter gebracht hatte, ging alles furchtbar schnell. Sie bekam gerade noch mit das ein Kamerad gestorben war. Sie kannte diesen Rathe sicherlich nicht, doch er hatte für eine Wiederstandsgruppe gekämpft und schien deshalb schon mal ein guter Kerl zu sein. Irgendwie tat es ihr Leid, sie hätte mehr ausrichten sollen. Ihm helfen, vielleicht mit einer Unterstützenden Magie? Leider hatte Minerva nur eine leise Ahnung von solcher Magie und Krankenschwester war die auch keine. Die Männer standen um sein Grab herum und schwörten Rache. Würde das wirklich der Wille eines Toten sein? Die rothaarige Frau stand nur Still abseits der anderen, und guckte dem regen Treiben in ihren schwarzen Klamotten zu. Entgegen der anderen empfand sie keinerlei Rache Gefühle, eher Mitleid und gleichzeitig Verachtung für Raths Mörder. Als die anderen Gegangen waren, legte sie eine einsame schwarze Rose auf das schmächtige Grab. In Gedanken versprach Minerva, dass sie seiner Familie, falls es welche gab, Bescheid sagen würde.
    Als sie unten am Berg ankam konnte sie ihren Augen nicht trauen. Die Rothaarige hatte sowas noch nie gesehen. Ein regelrechter Marsch aus verstümmelten und verwundeten Soldaten trappte hier entlang. Raven wurde gerade die Geschichte erzählt doch, weil Minerva nicht die schnellste war, bekam sie nur das Ende mit. Mitleidig schaute sie die ganzen armen Kinder an. Vermutlich waren sie jetzt ohne Elternteil oder mit nur einem halben. „ Das hier ist grausam,“ murmelte Minerva und hielt sich selbst in den Armen „ Leute die sowas machen, Setos Leute, gehören ein für alle Mal gestoppt!“
    Als sie aufgeatmet hatte ging sie in die Richtung wo sie das Lazarett vermutete. „ Geht nicht ohne mich weg ja? Ich will nur hier ein wenig aushelfen,“ meinte sie zu Raven.

  • Curo erwachte mit einem mulmigen Gefühl. Er hatte keine Ahnung, was passiert war oder warum er hier lag. Seine Arme schmerzten fürchterlich. Er musste wohl seinen S-Mode verwendet haben. Mit einem stöhnen richtete er sich auf, da sah er eine weißhaarige Gestalt vor sich an einem Fenster stehen.
    Richtig... Er war ja von diesen Leuten gerettet worden und hatte anschließend mit Lanaia gegen diesen Katzenmann gekämpft... Für einen Moment überlegte er, ob er nicht zu ihr hingehen und vielleicht ein paar aufmunternde Worte sprechen sollte. Doch dann ließ er es bleiben. Die Stimmung schien mehr als gedrückt zu sein.


    Weiter später erfuhr die Chimäre auch, weshalb. Einer der Kameraden dieser Gruppe schien gestorben zu sein. Während der Beerdigung wurden Reden gehalten und Rache geschworen, doch Curo konnte nicht wirklich etwas sagen, er hätte nicht viel tun können und hatte diese Person auch kaum gekannt. Für ein paar Minuten starrte er betrübt das Grab an. Nein, ihm fielen einfach keine Worte ein. Mit einem betrübten Kopfschütteln folgte er schließlich der Gruppe. Wo sollte er auch hingehen?
    Nach einer Weile fingen plötzlich alle an zu rennen, und die Chimäre sprintete hinterher. Das, was sich direkt vor ihren Augenen abspielte, war einfach fürchterlich. Zahlreiche tote Menschen und im Sterben liegende. Allmählich bekam Curo es mit der Angst zu tun. Was ging hier vor?!
    Deutlich verängstigt folgte er einfach den anderen und hörte sich die Geschichte der einfallenden Soldaten an.


    OT: Tja, tut mir leid für den schlechten Post, aber mir blieb wenig Material zum Handeln. xD

  • Lanaia war den Anderen wie in Trance gefolgt. Vernahm was Raven über die Steingräber erzählte und half mit die passenden Steine zu finden. Immernoch stillschweigend lauschte sie Ravens Rede und blickte stur auf ihre Füsse.
    Als sonst niemand etwas sagte und die Gruppe wieder aufbrach folgte sie ihnen, oder schleppte sich eher den Hügel hinunter, bis plötzlich Raven voranstürmte. Sie blieb stehen und spähte erschöpft umher und entdecke was ihren Anführer so geschockt haben musste. Ein Zug Soldaten entfernte sich vom Versteck und ebenfalls konnte sie am fernen Ausgang die verstümmelten Körper, blutenden Menschen und Leichen erkennen. Wieder begannen Tränen ihre Wangen hinabzulaufen, doch sie hetze ihm nicht nach. Das würde ihr die letzten Kräfte nehmen. Sie schleppte sich weiterhin bis zum Eingang...


    Nochmehr Leichen, Blut... Ein Schleier legte sich um ihre Augen, sie humpelte abwesend an dem Grauen vorbei, ins Hinterzimmer wo Raven und die Anderen bereits warteten, nur um gerade die letzten und wichtigsten Fetzen des Gespräches aufzuschnappen. „Keine Ahnung, wie die das geschafft haben. Wir waren hoffnungslos unterlegen.“
    "Dann war es das also." sprach sie leise, flüsterte fast. Mehr brachte sie sowieso nicht hervor. Die junge Assassinin machte auf dem Absatz kehrt und humpelte wieder in Richtung Ausgang... Kinui hatte sich soviel von Gitta erhofft und jetzt... Alles war zerstört. Der Plan, der Traum von Freiheit, der Traum von Verbündeten, der Wunsch endlich nichtmehr die Einzigen zu sein, die sich noch gegen Setos wehren. Als sie draussen angekommen war, begann sie wieder zu schluchzen... "Es tut mir so leid Grossvater... Ich hab versagt..." flüsterte sie heiser... Schleppte sich langsam weiter...

  • Unter den Trümmern des Tisches zog Doug das Medikit hervor. Was für ein nutzloses Teil. Die Toten brachte es erwiesenermaßen nicht zurück. Trotzdem... Er drehte sich zu den anderen im Raum um. "Braucht jemand noch Verbandsmaterial?"


    Kurze Zeit später beerdigten sie Rathe. Doug blickte auf den länglichen Steinhaufen hinab und führte langsam die Hand zur Stirn, als würde er einen nicht existierenden Hut ziehen wollen. Dann drehte er sich um und folgte Raven und den anderen auf den Weg zurück zum Hauptquartier.


    Während des Weges hing er etwas hinterher; besonders als Raven aus irgendeinem Grund anfing zu rennen, vergrößerte sich die Distanz zwischen ihm und den anderen. Momentan war er damit beschäftigt, Wege zu finden, so etwas beim nächsten Mal zu verhindern - vielleicht eine Art System, dass sie füreinander einsprangen, wenn ihnen der Gegner zu mächtig wurde. Aus diesem Grund kam er erst an, als die anderen bereits alles herausgefunden hatten.


    Als erstes kam ihm Lanaia entgegen - schluchzend. "Was ist...", fing Doug an - dann bemerkte er auch die enorm hohe Dichte an Leichen. Dude, kam ihm als erstes in den Sinn. Wir brauchen Milliarden von Steinchen für die alle. Erst danach realisierte er, was eigentlich vor sich ging.


    Doug stürmte durch leichenübersäte Korridore; einige Leute zeigten noch Spuren von Leben, aber es waren nicht viele - die Leute und die Spuren. Im Raum des Bosses stieß er schließlich auf den Rest des Einsatzteams, zusammen mit den Überlebenden: der Boss, Phil, und noch ein paar andere. Auch ohne Worte war es offensichtlich, was vorgefallen war und was es bedeutete.


    Stöhnend sank er an der Wand des Büros zusammen. "Also war es das wohl", flüsterte er. "Setos hat gewonnen... oder?"


    :ot: : Mein Post ist entsetzlich. Aber, hey, immerhin bin ich nicht inaktiv.

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  • Verzweifelt rammte Raven sein Schwert in den Boden. Seine rechte Hand zitterte, und er war sich nicht ganz sicher, ob vor Wut oder Trauer.
    Das sonst so statische Gesicht von Raven veränderte sich zu einer Fratze seiner selbst, die Maske, die er so selbstsicher getragen hatte, bröckelte langsam.
    War hier alles vorbei? Sollte die Geschichte hier enden?
    "Das ist ja schlimmer, als ich gedacht habe.", tönte eine Stimme durch den Gang. Raven sah sich um, doch erblickte er nicht sofort die Quelle dieser Stimme. Erst, als er all diejenigen rausgefiltert hatte, die ja mit ihm hergekommen waren, sah er die vermummte Kapuzengestalt. Das Gesicht lag vollkommen verborgen und Raven konnte nicht erkennen, wer da mitten im Gang stand. Raven legte seine Hand an den Griff seines Schwertes, doch die Kapuzengestalt erhob abermals die Stimme:
    "Keine Sorge, ich bin ein Verbündeter. Lass das Schwert aber dennoch nicht im Boden stecken, vielleicht brauchst du es bald.", sprach die Stimme, und Raven schätzte die Person als etwas älter ein.
    "Hisoka, wir müssen reden.", meinte die Gestalt dann. Raven blickte zum Anführer von Gitta, der äußerst verstört und verschrocken aussah. So hatte er ihn noch nie erlebt. Wer war diese mysteriöse Gestalt?
    Die beiden verschwanden im Büro des Anführers, udn Raven begnügte sich damit die leblosen Körper zusammen zu scharen.
    Nach ungefähr fünf Minuten kamen die beiden dann wieder heraus, und der Unbekannte begann zu reden:
    "Ich weiß, dass eure Hoffnung schwindet. Ich weiß aber auch, dass ihr die Zukunft von Gitta seid. Jedenfalls... würde ich eure Hoffnung gerne wieder entflammen. Jedoch kann ich nur die unter euch gebrauchen, die fest in ihren Innersten wissen, dass die Zeit Setos' enden muss - für immer. Ich kann euch keine Garantie geben, dass Setos gestürzt wird, doch ich kann euch einen Weg zeigen."
    In dem Gang war es totenstill geworden, trotz der wenigen Lebenden, die noch anwesend war.
    "Ich frage euch also: Wer von euch ist bereit mir zu vertrauen und sein Leben vollkommen in den Widerstand gegen Setos zu legen?", fragte er dann heroisch.
    Hisoka war der Erste, der antwortete: "Ich werde dir folgen, das habe ich dir schon eben zugesichert. Gitta darf nicht untergehen."
    Einer der drei überlebenden Kämpfer erhob nach einem kurzen Blickaustausch das Wort: "Ich spreche für uns drei, und wir müssen ablehnen. Für uns ist Gitta erledigt, und wir müssen auf die Kinder aufpassen, die heute Waisen geworden sind."
    Philip erhob schließlich das Wort: "Ohne meine Waffen und Erfindungen seid ihr ohnehin dem Untergang geweiht. Jedoch... will ich auf die Rückkehr derjenigen warten, die noch für Aufträge unterwegs sind, und euch dann nachfolgen."
    Unmerklich nickte die Kapuzengestalt, und Raven, der Philip beobachtete, wusste, dass der Forscher auf seine Freundin wartete.
    "Ich vertraue dem großen Unbekannten nicht.", fing dann Raven an, "Aber feststeht, dass er etwas weiß. Und ich glaube nicht, dass alle Hoffnung verloren ist. Wir haben heute gute Freunde verloren, Kameraden, aber die, die mir geblieben sind, sind diejenigen, mit denen ich heute Großes geleistet habe, und denen ich vertraue. Ich werde mitkommen, aber nur, wenn ihr alle mitkommt."
    Sein letzter Satz war an die fünf gerichtet, mit denen er in Kephalos gewesen war. Doug, Lanaia, Curo, Minerva und Rea. Wie würden sie sich entscheiden?

    OT: Die folgende Handlung wird ein wenig auf Hintergrundwissen getrimmt sein, und der große Unbekannte ist dabei die Schlüsselfigur. Folgen wir ihm! :D

  • Manchmal - Nein, eher desöfteren, oder auch meistens, vielleicht auch fast immer - kam sich Innocentia wie ein leerer Körper aus schalldichtem Matreal vor. Natürlich klingt dies sehr albern, aber für sie kam diese Theoerie seltsam realistisch vor. Solche Situationen hatte sie immerhin schon öfter, und jedes Mal erinnerte sie dass an diese Vorstellung ihres leeren Körpers aus meterdicken Wänden. Eine Situation wie jetzt.
    Um sie herum herrschte Stille. Eine nicht zu brechende Ruhe erfüllte den Betrachter des stillen Waldes. Ein sanfter Flaum aus Schneeflocken zierte die grünen Äste der Bäume und den steinhart gefrorenen Waldboden, und er wuchs mit jeder Flocke, die es vom Himmel regnete, lautlos und ohne einen Ton von sich gebend. Die winterliche Kälte juckte die stille Denkerin nicht im geringsten, sie kam ihr seltsam vertraut und angenehm vor, wie ein zweites Zuhause könnte man fast shcon sagen. Allgemein, die Umgebung wirkte so unschuldig und rein, wie es nur die Menschen der heldenreichen Geschichten sein können, welche man in bitteren Zeiten den hofflungssuchenden Menschen erzählt. Irgendwie schien alles hier so gut, fast perfekt zu sein. Alles um die Chimäre herum war unberührt und friedlich. Und nichts wollte hier irgendetwas daran ändern.
    In der jungen Dame drin sah die Welt jedoch ganz anders aus. Innerhalb dieser schalldichten Wänden, umringt von Dunkelheit, schwärzer als Pech, schrie ihre Seele verzweifelt jene Wörter aus, welche sie schon so lange beschäftigten, ohne dessen Sinn irgendwie zu verstehen, ohne zu wissen, weshalb sie dass tut. Denn die Worte prallen nur von den Wänden ab und fallen zurück auf ihre Seele, ohne eine Antwort. Das Echo, welches Inncentia so fürchtet wie hasst.
    Was ist aus diesem Land geworden?
    Ich verstehe Sie nicht ganz, was soll denn aus Kwinla geworden sein? ... Geworden sein ...
    Ich kann nicht wirklich glauben, dass Satos wirklich weiss, was er tut.
    Was tut Satos denn? Was bedeutet dass? ... Bedeutet das ...
    Diese Diktatur gleicht einer Folter.
    Warum? warum eine Folter? So grausam kann er doch nicht sein, oder? ... Nicht sein... Oder? ...
    Wann wird dieses Land wieder frei sein...
    Heisst dass, dass dieses Land gefangen ist? So sagen Sie soch! Ich verstehe das nicht! ... Nicht verstehen ... Ist so seltsam ... Wie gefährlich.
    Hilflos rieb die Eulenchimäre ihre Schläfe. Letzte Nacht. Sie träumte. Sie sah, ganz verschwommen, zwei Gestalten an einem Tisch sitzen und hörte ein Feuer irgendwo knistern. Und diese Worte hörte sie ebenfalls.
    Was ist aus diesem Land geworden?
    Ich kann nicht wirklich glauben, dass Satos wirklich weiss, was er tut.
    Diese Diktatur gleicht einer Folter.
    Wann wird dieses Land wieder frei sein...
    Aus irgendeinem Grund verstand Innocentia diese Worte nicht. Sie waren so unverständlich, irgendwie nicht nachvollziehbar, obwohl sie so simpel wirkten. Aber Innocentia verstand sie trotzdem nicht wirklich. Dieser Mann erzählte in ihren Träumen oft über diese Worte. Satos und Kwinla und Diktatur ... Alles war so verwirrend für sie. Dabei war alles so eindeutig. Satos war ein Diktator, der Kwinla unterdrückt. Er war... Grausam, ja. So einfach. Und trotzdem hat die Teenagerin immer noch solch höllische Kopfschmerzen und ihr Schädel brummte. Vielleicht war es auch diese Stimme, die sie so verwirrte. Sie kannte sie Stimme, ganz eindeutig. Doch so sehr Innocentia nachdenkt, sie kann sich einfach nicht daran erinnern, jemals eine solche Stimme gehört zu haben. Nein, sie war ihr unbekannt. Und trotzdem - Sie kannte sie!
    So kam sie einfach nicht weiter. Verzweifelt schrie ihre Seele weiter jene Worte an die Wand, sie sie einengte, lauschte traurig dem Echo und versuchte es erneut erfolglos, während ihre Schritte sie weiter durch die Stille des Waldes trugen. Mit jedem Traum, den sie wieder hatte, kamen neue Dinge, die sie zum nachdenken und innerlich zum schreien brachten. Irgendwie war das alles zu unklar, undurchsichtig, um daraus schlau zu werden. Schrecklich.
    Schrecklich ist aber auch dass, was wohl nun wieder auf die Eulenchimäre zukommt: Die engen Schächte des Gitta-Hauptquartiers. Der Grund, weshalb sie bisher praktisch immer irgendwelche Jobs erledigte, um an der frischen Luft zu bleiben und nicht im inneren dieser Kerker verweilen zu müssen. Die meiste Zeit ihrer bisherigen Mitgliedschaftszeit war sie irgendwo in Univa während eines Auftrags am arbeiten, weshalb sie im Hauptquartier sehr selten zu sehen war. Deshalb konnte sie bisher noch keine wirklichen Kontakte zu anderen knüpfen - Sie kam, sah und ging gleich wieder. Sie wollte auch nie lange bleiben. Diese Räume waren ihr einfach zu... Zu... Zu -
    Der Wind änderte seine Richtung und brachte einen neuen Geruch von sich, der eine seltsame und wie ungwohnte Intensität hatte. Verwirrt blieb Innocentia stehen und schnupperte geräuschlos. Ja, da kam ein komplett neuer Duft - Und selbst sie, mit ihrer sehr menschlichen Nase, konnte dies von einer guten Entfernung erkennen. Dieser Duft kam, was beunruhigend war, von Süden. Dort, wo etwa das Hauptquartier lag. Wie... Seltsam.
    Ein kaltes Etwas wanderte in gemächlichen Laufschritt über den Rücken der Rebellin, welche kurz zitterte, dann jedoch mit einem leichten Schaudern ihren Weg fortsetzte. Dieser Geruch war ihr völlig unbekannt. Und genau das war es, was ihr nicht gefallen wollte. Es war kein Feuer, denn es war kein beissender, rauer Duft von Rauch in der Luft. Und irgendetwas zu Essen konnte es auch nicht sein. Dieser Geruch stank fürchterlich. Und die junge Dame konnte sich an keine Lebensmittel erinnern, die so rochen. Unbewusst wurden ihre Schritte immer langsamer, ihr Blick immer schärfer nach vorne gerichtet. Die Intensität nahm langsam zu. Und zum kalten Rückenschauer gesellte sich sehr bald ein zweiter, dann sogar ein dritter hinzu. Irgendetwas war absolut nicht in Ordnung. Und es graute Innocentia, sich auszudenken, was.
    Weil sie aus irgendeinem Grund wusste, dass es schrecklich sein wird.
    Ihr Schritt wurde immer langsamer, stoppte irgendwann plötzlich. Ihre gelben Eulenaugen starrten nach vorne, ohne Erwartung, was kommt, doch dass etwas kommt, dass nicht gut war. Zwischen schneebedeckten Zweigen und braunen Baumstämmen, welche majestätisch in die Höhe ragten, erkannte sie den Eingang zu den Schächten zum Widerstand Gitta. Er war nicht zugeschüttet oder in sonst einer Weise versperrt, nicht einmal Wachen standen dort.
    Keine Wachen?
    Inocentias Herz machte einen Aussetzer, als sie erblickte, was auf dem Boden des Eingangs lag. Der Gedanke Keine Wachen war total falsch. Da waren Wachen, nur nicht jene, die sie erwartete. Verstümmelt und blutig lagen sie am Boden, umringt von einer roten Lache aus Lebenssaft. Waren sie... Tot? Hat jemand sie... Allen ernstes umgebracht? Jede einzelne Faser ihres Körper wurde soeben mit einer hauchdünnen, doch eiskalten Schicht von Eis überzogen und rührte sich keinen Millimeter. Zuerst hatte sie Stille sien reich auch auf Innocentia aufgebreitet. Nicht lange, doch scheinbar eine Ewigkeit. Dann brach die Hölle in ihr los. Ihr Herz raste, die Eisschicht schmolz blitzartig und ihr kompletter Körper brannte förmlich. Ihr Gedanken kreischten laut und schrill durch ihren hohlen Körper, schallten an den Wänden wider, jedoch ohne die Stille um sie herum auch nur zu streifen.
    Blut. Leichen. Gefahr. Das war Gitta, und Gitta war ein Risiko für sie! Warum, um Himmels Willen, wurde sie eine Rebellin, wo es ihr Tod sein könnte! Wäre sie nicht an einem Auftrag gewesen - Gewiss wäre sie nun einen Kopf kleiner gewesen! Was suchte sie nun noch hier? Lauf, renn weg! Gewiss sind die Mörder noch hier, und ihre Mordlust hallte sich noch immer in den Schächten wider!
    Und denoch bewegte sie sich keinen Schritt. Ihr war nicht mehr warm. Die Eisschicht wuchs wieder, wurde dicker und dicker, und zum ersten Mal seit einer sehr, sehr langen Zeit fror Innocentia erbärmlich. Nicht vor Kälte. Vor purem Schock und purer Angst. Was vor ihren Augen lag und vorher hinter ihrem Rücken geschah, war für sie nicht nachvollziehbar. Unvollstellbar. Zu grausam, dass es die Tat eines Menschen sein könnte. Doch...


    Was ist aus diesem Land geworden?
    Ich kann nicht wirklich glauben, dass Satos wirklich weiss, was er tut.
    Diese Diktatur gleicht einer Folter.
    Wann wird dieses Land wieder frei sein...


    Satos. War es Satos? War er das? Auf seltsame Weise passten die Worte aus ihrem Traum zu diesem Bild. Und obwohl sie es eben nicht verstehen wollte, so sah sie es ein. Es muss Satos gewesen sein, irgendwie... Irgendwie?
    Nervös trat die Eulenchimäre einen Schritt nach vorne - Dann noch einen - Und noch einer... Bis sie direkt vor der ersten Blutlache stand, in der eienr der beiden Wachen lag. Ihr Herz schlug ihr bsi zum Hals, und Innocentia würde extrem übel. Denoch drehte sie sich nicht um und ging, rannte auch nicht davon, nein - Sie bückte sich, sodass sie mit der Wache auf Augenhöhe war. Seine Augen waren leer. Ob er tot war, konnte sie nicht sagen. Obwohl sie wusste, dass er nicht mehr lebte. Sie holte Luft. "War es Satos?", wisperte sie leise, furchtvoll. "Sag - War es Satos?", wiederholte sie und strich sich mit ihrem Handrücken eine hervorgequollene Träne weg. Er antwortete nicht. "Es war Satos, nicht? Satos ist Schuld...", wimmerte sie, wischte sich erneut Tränen weg. Die Antwort kam nicht - Wie sollte sie denn kommen? Tote reden nicht. Sie werden es auch nie. Sie wird keine Antwort bekommen, nicht einmal ein Echo. Tränenwasser lief langsam über ihre Wangen, ungehalten und frei. Die Stimme hinter den schalldichten Mauern hörte auf, zu schreien, denn sie sah ein, dass es nichts nützt. Die Stille regierte nicht mehr, denn ein leises Schluchzen drang durch die winterliche Landschaft.
    Das alles war so unklar, undurchsichtig. Wie frisch gefallener Schnee. Alles verdeckt er, bis man die Wahrheit freibuddelt. Doch der Schnee ist zu schwer und zu dick, um eine Wahrheit zu finden...
    Die Welt kann so grausam sein. Warum lässt sich diese Grausamkeit nicht irgendwie besänftigen... Warum...


    //offtopic
    Öh, Hi. Was kann ich gross sagen? Ich bedanke mich herzlich an die Leitung des RPG's, dass ich aufgenommen wurde und ... Auf ein glückliches RolePlayGame ^,^
    Achja, fast vergessen: Wenne s niemanden stört, wäre
    dies (#999999) meine Charakterfarbe. Sollte eigentlich gut lesbar sein. Und:
    Lunas Nyctea: Ich hoffe, ich habe dass nicht falsch verstanden: Lanaia schluft noch zum Ausgang, ist also noch nicht dort. Falls doch, so hat Innocentia sie wohl schlicht nicht bemerkt... Genauso wie der rätselhafte Kerl mit Kapuze.
    Also - Ich freu mich auf ein heiteres RPG ohne weitere uberflüssige Wiederholungen von mir ~

  • Müde sass Lanaia an einen Baum gelehnt... Die Tränen waren nun endlich versiegt und die Wunden schmerzten zumglück nichtmehr so stark, da sie diese mit schmerzlindernden Kräutersäften beträufelt hatten. Den Kopf hatte sie in ihren Schoss versenkt und so war sie im Schnee kaum sichtbar durch ihre weisse Kleidung. Nach einiger Zeit hob sie den Kopf, Schritte näherten sich. Ein Mann gehüllt in einen schwarzen Mantel zog an ihr vorbei in Richtung Haupteingang. Sie blinzelte noch ein zwei mal und erhob sich dann leise. Sie wartete einige Zeit und humpelte dann langsam in Richtung eingang blieb aber sogleich stehen. Eine Frau in weissem Mantel näherte sich dem Haupteingang und machte zögerliche Schritte zu einer der Leichen. Lanaia kam ein wenig näher... Auch wenn sie verletzt war gelang es ihr immernoch sehr leise zu gehen und so vernahm sie die Worte die die Frau aussprach. Dann begann sie leise zu schluchzen.
    "Setos... Sein Name ist Setos und ja er ist Schuld." sprach Lanaia leise, immernoch mit zittriger Stimme. "Kann ich dir helfen?" sprach sie und blickte die Frau mit ihren Falkenaugen an.

  • Erschrocken stand Innocentia wieder auf und trat einen Schritt zurück, als sie bemerkte, dass eine Person auf die zugekommen war. Vorhin hatte die Chimäre überhaupt nicht gemerkt, dass noch jemand im Schnee versteckt war, ihre Aufmerksamkeit galt ganz und gar den Wachen. Hastig strich sie sich einige Tränen weg und betrachtete die Fremde. Kann es sein, dass sie sie schonmal gesehen hatte? Kurz, im Hauptquartier? Nein, eher nicht. Was ihr sofort auffiel, waren die Augen der jungen Frau - Diese Augen erinnerten sie an... Vogelaugen? Dass waren doch die Augen eines Falken, oder etwa nicht? Ein langer Blick verriet der Chimäre auch, dass diese Augen geweint haben mussten. Auch ihr schien der Anblick, der sich im Hauptquartier bot, keinesfalls zu gefallen - Wem tat es denn, ausser jenen, die diese Bluttat angerichtet haben?
    Zunächst wusste Innocentia nicht recht, was sie sagen sollte, bemerkte jedoch, dass die Frau im weissen Mantel nicht ganz unverletzt war.
    Kann ich dir helfen? - Ja, das hatte sie gesagt. Und wie sollte die Antwort lauten?
    Nein, eher ni... Halt. Vielleicht weiss sie, wie ich aus dem Widerstand wieder heraustreten kann?
    Welch unnützige Gedanken. Eher sollte man ihr Hilfe anbieten, als ihre zu nutzen...
    "Es... Geht schon", antwortete Innocentia zögerlich, "die Frage ist vielleicht eher: Kann ich Ihnen vielleicht helfen?" Dabei blickte sie, fast etwas vorwurfsvoll, auf den blutverschmierten Unterarm der braungebrannten Dame. Die Verletzung schien eineige Zeit zurückzuliegen, denoch ... Vielleicht könnte sie die Schmerzen mit etwas Schnee kühlen?
    Doofe Idee, hier liegt doch schon überall Schnee, Dummerchen, seufzte ihre Innere Stimme. Aber es muss ihr doch auch noch anders gefolfen werden können - oder?