Memories of Dying

  • MEMORIES OF DYING
    http://i50.tinypic.com/2m2et69.jpg
    Copyright by Antarctic-beech
    Bist du dir sicher, dass es dich nicht trifft?


    _Vorwort _
    Hallo, alle zusammen! Obwohl ich noch garnicht so lange hier angemeldet bin, habe ich mich entschlossen, auch den Versuch zu wagen und eine Fanstory zu schreiben.
    Ich bin eine sehr spontane Persönlichkeit, also habe ich nicht so viel vorgeplant. Ich schreibe sehr gerne und hoffe, dass ich euch das zeigen kann. Habt keine allzu großen Erwartungen an mich, ich bin auch erst eine Anfängerin, die sehr gerne schreibt.
    Übrigens kann es sein, dass sich der Titel noch ein paar Mal verändert, da ich nicht so zufrieden mit ihm bin.


    _Idee_
    Um ehrlich zu sein, die Idee hat sich eher eingeschlichen bei mir. Es begann mit dem Besuch bei meiner Französisch-Austauschschülerin. Schon damals hatte ich mit dem Gedanken gespielt, dem Bisaboard beizutreten und Abends ist mir die Idee gekommen. Eine Fanstory über die tragischen Schicksalwendungen des Lebens und den Trost von vertrauten Personen.Außerdem habe ich mir in letzter Zeit oft die Fragen gestellt, was passiert, wenn durch einen Schicksalschlag du auf einmal alles verlierst, was dein Leben ausmacht. Ob du doch eher zum verschlossenen Einzelgänger wirst und auf alle Menschen um dich herum zynisch reagierst oder du gar alle deine Wut an anderen abbaust. Oder auch einfach nur einsam wirst.
    Das waren meine Gedankengänge, die mich dazu veranlassten, diese Geschichte zu schreiben.


    _Widmung_
    Ich widme diese Geschichte meinen allerbesten Freundinnen. Sie sind beide nicht im Bisaboard, aber sie haben mir einige Inspiration bereits geliefert. Insbesondere die beiden weiblichen Hauptcharaktere sind sehr an beiden angelehnt. Ich habe euch sehr lieb, mit euren kleinen Schwächen. Danke, Nina, Maddy!


    _PN-Benachrichtigungen_
    -Thesly
    -~Mizu~


    _Warnung_
    In dieser Geschichte werden Menschen sterben, schon im Prolog. Wer eine Abneigung dagegen hat, sollte meine Geschichte nicht lesen.


    _Hauptcharaktere_
    [tabmenu][tab=Informationen]
    Ich werde nur oberflächige Informationen über die Charaktere auflisten, da ich kein großer Fan davon bin, zuviel im Startpost zu verraten. Wer mehr über die Hauptcharas wissen will, sollte die Story lesen.
    Auch werde ich nur die wichtigsten Charaktere auflisten. Der Rest folgt in der Geschichte.
    [tab=Leni]
    Name:Lennik Haze
    Alter: 16 Jahre
    Wohnort: Baumhausen City
    Aussehen: Kurze, schwarze Haare, graubraune Augen, braune Lederhose, grünes, altes T-Shirt
    [tab=Sama]
    Name: Samantha Jaseon
    Alter: 15 Jahre
    Wohnort: Azalea City
    A
    ussehen: mittellange, rotbraune Haare, Pferdeschwanz, blaue Augen, Jeans oder Legging, Käppi, schwarze Jacke
    [tab=Julian]
    Name: Julian Meurer
    Alter: 16 Jahre
    Wohnort: Alabastia
    Aussehen: ganz kurze, schmutzig blonde Haare, braune Augen, Armbänder and beiden Armen, schwarze Jeans, neonblaues T-Shirt
    [/tabmenu]

    _Inhalt
    _Die 16jährige Leni wäre so glücklich gewesen: Sie hatte alles. Beste Freunde, sorgende Eltern, sie war seit neuem sogar Besitzerin eines Pokémons und sie hatte eine Heimat.
    Bis ein Katastrophe ihr gesamtes Leben zerstört. Durch Unvorsicht
    brennt ihre Heimat ab. Viele ihrer Nachbarn sterben, darunter auch ihre Eltern.
    Leni steht vor dem Nichts. Ihre Freunde beschließen, sie zu besuchen, um sie aufzuheitern. Doch, wie kann man jemanden aufheitern, der vor den Bruchstücken seines Lebens steht?
    Zu alldem bemerkt Leni eine Veränderung an sich: Seit dem tragischen Unfall kann sie nicht nur die Leiden von anderen Personen spüren, sondern sie auch nach ihrem Verlangen beenden oder sie terrorisieren.


    _Prolog_
    (Lenis Sicht der Dinge)
    Die Bäume ächzten unter dem Gewicht der Flammen. Das Feuer frass seinen Weg durch unsere wunderschöne Stadt, gemacht aus Bäumen. Schreie und Weinen begleiteten es - Nicht das Feuer war das Schlimmste, es waren die herzzerreißenden Rufe, die durch die Dunkelheit, einzig erhellt von dem Feuer, hallten.
    Ich wurde fast erdrückt, teils durch die Menschenmassen, die sich den Weg durch das Feuer bahnten, um so schnell wie möglich sich und ihre Liebsten zu retten. Teils aber auch durch das beklemmende und hilflose Gefühl, das jeden erfasste, der diese grausame Schauspiel der Natur verfolgte.
    Eine Gruppe kleiner Kinder konnte gerade noch einem fallenden Baum ausweichen, der, von Flammen erhellt, auf sie niederstürzte - Wie sollte ich das je wieder vergessen? Eine junge Frau stürzte aus den Reihen und kreischte den Namen ihres Mannes, der entschlossen war, zurück in das Naturschauspiel zu stolpern, um Überlebenden zu helfen. Gab es dort überhaupt noch Überlebende?
    Ein weiterer Schritt, die Flammen schlossen sich weiter hinter mir. Rauch füllte meine Lungen, ich konnte kaum noch atmen und den Weg sah ich schon lange nicht mehr. Überall Flammen - Hatten wir überhaupt noch eine Chance? Sollten wir nicht lieber sterben, uns nicht an diese eine Nacht, die schreckliche Nacht, erinnern?
    Diejenigen unter uns, die ein Wasserpokémon besaßen, starteten einen armseligen Versuch, das tanzende Feuer zu überwältigen. So wenige gegen die Übermacht des Feuers ...
    Meine Gedanken kreisten ziellos, wir hatten gar keine Chance, waren verloren. Meine Eltern, mein kleiner Bruder. Hoffentlich hatten sie es geschafft. Heiße Tränen mischten sich unter meinen Schweiß. Mein Schluchzer wurde von so vielen weitergegeben. Sie wurden von den zahllosen Schreien einfach übertönt, die auf die Qual hindeutete, dass nicht nur ich geliebte Menschen hatte. Meine Beine versagten, aber ich spürte es nicht. Einzig und allein die kräftige Hand, die mich zum mitkommen zwang, hielt mich am Leben, denn sonst wäre ich gestürzt und hätte mich den jubelnden Flammen hingegeben. Ich kannte meinen Retter nicht einmal.
    Mein Herz schmerzte, ich wollte meine Leiden in die Welt hinausbrüllen, wie so viele Menschen um mich herum, die dachten, dass das Leiden durch Schreien vermindert würde. Sterne tanzten bereits fröhlich vor meinen Augen, vermischt mit dem feurigen Tanz der Flammen.
    War es noch weit? Ich hörte einen Baum weit entfernt aufschlagen. Weit entfernt? Waren wir etwa in Sicherheit? Ich keuchte, versuchte meine letzten Kräfte zu mobilisieren - für meine Eltern und meinen geliebten kleinen Bruder. Sie mussten am Leben sein... Sie mussten. Das war mein letzter Gedanke, als alles schwarz wurde. Ich hörte eine schwächer werdende Stimme, dann war ich ganz weg. Und ich begrüßte die Leere.


    Vielen Dank, wenn ihr den ganzen Startpost durchgelesen habt. Ich würde mich über Kommentare sehr freuen - besonders über Kritik, denn ich will mich schließlich verbessern.
    Liebe Grüße, Abuca

  • Sooo, jetzt habe ich mir deinen Startpost mitsamt Prolog nochmal aufmerksam durchgelesen und werd das ganze jetzt erst mal bewerten. Ganz kurz zum Titel, den finde ich sehr schön gewählt, weist darauf hin, mit was du dich beim Schreiben der Geschichte beschäftigt hast. Zum Startpost möchte ich jetzt nicht viel sagen, rundum gelungen, ich bin eh nicht so der Fan von Romanen im Startpost. Aber vOn so einem Prolog à la Abuca bin ich aber schon irgendwie ein Fan. :p
    Der Prolog ist einfach gut. Am Anfang möchte ich bemerken, dass man in dem Prolog kaum Übersicht darüber bekommt, wo man bzw. Sie sich befindet. Das verwirrt ein wenig, angesichts der Situation, die du widerspiegelst, trägt es aber enorm zur Atmosphäre bei. Also ob beabsichtigt oder nicht fand ich dieses Aufbauen von Verwirrung sehr schön gemacht. ;) Auch sonst lässt du einen wirklich in die Geschichte eintauchen, indem du alles sehr nah zum Erzähler hin erzählst, die Gefühle explizit erläuterst (logisch bei nem Ich-Erzähler) und sogar eher weniger auf die Handlung selbst eingehst.
    Alles in allem liest sich der Prolog sehr gut und spannend, tut mir Leid, dass ich nichts negatives gefunden habe, aber das kommt in den Kapiteln bestimmt noch. Ein zwei Komma- und Rechtschreibfehler hab ich entdeckt, lies doch einfach nochmal schnell drüber. :)))))
    ~

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallöchen, miteinander! In meiner Woche vor dem Sozialpraktikum habe ich mich jetzt entschieden, das erste Kapitel zu veröffentlichen und Sama mitleiden zu lassen.
    Ich weiß, es ist nicht sehr lang, aber ich hoffe mal, dass das sich ab den nächsten Kapiteln verbessern wird. Ich will hier keine Romane schreiben, deshalb, here goes the Chapter!
    [tab=Thesly]Kommi zum Kommi, hehe =D
    Dankeschön, Thesly! Ich mag Startposts nicht, deshalb habe ich mich etwas kürzer gehalten, was hoffentlich nicht stört.
    Danke, aber die Verwirrung war auf keinen Fall beabsichtigt. Darauf muss ich wohl ein bisschen achten ^^' Aber gut, wenn es dir gefallen hat.
    Nochmal, Schankedön , Dankeschön!
    PS: Benachrichtigung über PN oder GB? Mir persönlich ist PN lieber, aber eigentlich ist es mir egal ^^[/tabmenu]


    Kapitel 1
    Schlechte Laune und schlechte Nachrichten

    (Samas Sicht der Dinge)
    „Der Name ist Samantha Jaseon, wobei mich jeder eigentlich Sama nennt. Warum nicht Sam oder Sammy? Das sind Jungennamen, womit wir beim nächsten Punkt wären. Geschlecht? Unbeschreiblich weiblich!“
    Mein haltloses Kichern wurde von einem irritierten, zugleich aber auch verärgerten Gesichtsausdruck meiner Betreuerin beantwortet. Sie setzt sich wieder in den Drehstuhl an ihrem blitzsauberen Schreibtisch, wobei ihre meterhohen Stöckelschuhe den Boden quälten, und begann meine soeben abgelieferten Informationen abzutippen – Mit was für einem Tempo! Es stimmte wohl tatsächlich, dass Wut ungeahnte Kräfte verlieh, in dem Fall allerdings wohl eher ungeahnte Schnelligkeit. Nachdem sie es abgetippt hatte, warf sie mir einen Blick mit ihren giftgrünen Augen zu, der nur heißen konnte, dass ich endlich weitermachen sollte, damit sie ihren wohlverdienten Feierabend bekam. Jeder unfreiwillige Beobachter dieser Situation konnte bemerken, dass die übellaunige Frau mich nicht ausstehen konnte. Dabei war sie doch schon missgelaunt gewesen, bevor ich mich überhaupt vorgestellt hatte. Zwar konnte niemand behaupten, dass ich nicht nervend wäre, aber so schlimm war ich dann wohl doch nicht. Was auch immer passieren würde, die Bürodame hatte mich jetzt für eine Weile am Hals, denn ich wollte hier mein Praktikum machen.


    Genau darum ging es hier: Ein Praktikum bei dem allseits bekannten und berühmten Pokémon Professor, der auf den Namen Lind hörte. Meine Notendurchschnitte waren zwar im Moment auf keinen Fall so gut, als dass ich dort tatsächlich meinen Beruf ausüben könnte, aber Professoren aller Art haben mich schon immer fasziniert, während Pokémon-Kämpfe mich geradezu abstießen. Ich war der Meinung, es gab nichts Ehrenvolleres als neue Dinge über Pokémon herauszufinden, die noch niemandem bekannt sind und der ganzen Welt zu beweisen, dass sie noch so wenig über diese Geschöpfe wissen. Anders als Trainer – Diese selbstsüchtigen Menschen schickten Pokémon in Kämpfe aus denen diese mich Verletzungen herausgingen und die sogenannten Trainer freute es auch noch, wenn sie den Kampf gewannen und das gegnerische Pokémon nur noch kriechen konnte! Leider nennen sich meine beste Freundin und mein bester Feind beide Pokémon Trainer – Und zwar mit glühender Leidenschaft.
    Dies alles waren Gründe, warum ich also mein Glück herausforderte und nach Neuborkia reiste, der Stadt, die so friedlich lag und doch solch ein wichtige Station sein eigen nannte. Ich hatte schon viel von dieser kleinen Stadt am Rande von gehört, aber selbst war ich noch nie dort gewesen. Die Stadt war um einiges kleiner als Azalea City und besaß keine großen Gebäude, Menschenmassen und auch keine langen Straßen. Wiesen, wo man hinschaute, und eine idyllische Atmosphäre – All das zeichnete Neuborkia aus. Im krassen Gegensatz dazu, gab es ein rießiges Gebäude, das Pokémon Labor. Mein neues Arbeitsgebiet. Es hatte zwei Stockwerke und war ganz in weiß. Und vor etwa einer halben Stunde hatte ich es zum ersten Mal betreten und hatte gleich meine neue, supernette Betreuerin getroffen, die mir nun schon eine ganze Weile lang Formalitäten entlockte. Die ernste Stimmung wollte ich mit ein paar Sprüchen auflockern, die Dame hatte allerdings keinen Sinn für Humor und fauchte mich an : „Hören Sie auf, niveaulose Späße zu machen! Es gibt noch genug Arbeit!“
    „Schon in Ordnung.“ Ich gab dann doch noch klein bei, was eher daran lag, dass ich nicht den ganzen Tag diesen Papierkram über mein Ich ausfüllen wollte, als an Loyalität gegenüber Höhergesetzten. Gerade als ich meinen Stift bei der nächsten Spalte – meinem Wohnort – absetzte, ging krachend die Tür auf und ein keuchender, zu lang und zu dürr geratener Mann stolperte herein, den ich – als bekennender Fan – sofort als Professor Lind erkannte. Er wirkte schockiert, verwirrt und kein bisschen professionell, was mich etwas enttäuschte. Er reichte meiner Betreuerin, die wohl auch seine Sekretärin war, eine Zeitung und schnaufte : „Sie müssen sich das ansehen! Ich hätte nie gedacht …“
    Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, damit ich die Zeitung sehen konnte, die Linds Sekretärin gekonnt vor mir versteckt hielt. Sie wirkte nicht einmal mehr genervt aufgrund von mir, lediglich geschockt, wie ihr Vorgesetzter. Was war da los? Ich setzte mein unschuldigstes und süßestes Lächeln auf und fragte meine Betreuerin. Ein Blick in meine Richtung, dann schob sie mir wortlos die Zeitung hin, die schon etwas zerschunden aussah – Viele Knicke, zerknittert und ein kleiner Kaffeefleck. Meine Augen suchten die schlimme Nachricht, dann fanden sie sie und ich keuchte vor Entsetzen auf. Ein großes Bild von einem Waldbrand in Baumhausen City.
    Dort wohnte meine beste Freundin.


    Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es für sie sein musste. Bei dem Gedanken drehten sich in meinem Kopf die Vorstellungen und Empfindungen und Mitleid für Leni überwältigte mich fast. Ich widmete mich erneut dem Artikel und erfuhr, dass der Brand lediglich durch Unachtsamkeit eines Trainers verursacht wurde, der sein Glumanda frei in Baumhausen City herumlaufen ließ, was hieß, dass die Bäume dort im Handumdrehen Feuer gefangen hatten. Nur sehr wenige Personen hatten das Feuer ohne ernste Verletzungen überstanden, einige Personen wurden noch vermisst. Ich hoffte einfach nur, dass die arme Leni es überstanden hatte und nicht … nicht tot war.


    Das war's! Zumindest das erste Kapitel.
    Ich freue mich über jeden Kommentar!
    Liebe Grüße, Abu

  • Hallo, Abuca (:


    Da deine Fanfiction noch relativ frisch ist und du noch nicht so viel Feedback erhalten hast- welches ich übrigens nicht durchgelesen habe, um mich nicht zu spoilern, verzeih mir also, falls ich etwas wiederhole, was bereits gesagt wurde!- wollte bzw werde ich mich nun mal deiner Story widmen und dir meinen Senf dalassen. Hoffentlich kannst du damit dann auch was anfangen ^^


    Startpost und Prolog
    Dein Titel gefällt mir sehr, er hat was Starkes an sich und er macht mich sehr neugierig; was so ein Titel ja auch soll! Ausserdem klingt er relativ unmöglich, was mich noch neugieriger macht. Auch deinen Header hast du in meinen Augen sehr schön ausgewählt – und wo bist du eine Niete, dein Startpost beinhaltet doch alles Wichtige? – sehe ich auf den ersten Blick nichts, was fehlt, ausser einer Warnung, falls deine Story brutal(er) wird. Aber das kannst du noch einfügen, wenn du willst.
    In deinem Vorwort nennst du dich selber ‚Niete‘ – streich das, es ist total unwichtig, ob du blutige Anfängerin bist oder „Profi“ weil beides nur auf den Sichtweisen anderer basiert; du solltest die einzige sein, die einschätzen kann/darf, wie „gut“ oder schlecht du bist und vielleicht wäre es auch ratsam, wenn dir das gar nicht allzu wichtig ist (: Schreiben ist ein Fluss, man lernt, in dem man darin schwimmt, aber man kann sich auch mitreissen lassen, wenn man nicht schwimmen kann. Du verstehst, was ich sagen will? Verkauf dich nicht unter Wert (;
    Deinen Steckbrief/Steckbriefe lese ich mir jetzt bewusst mal (noch) nicht durch, da ich Charaktere lieber durch die Geschichte selber kennen lernen will. Unter anderem erkenne ich so leichter, ob du in deinen Beschreibungen auch detailreich genug bist oder ob da noch was auszubauen ist. Weiss ich alles schon vorher, ist das für mich weniger spannend ^^ Ein paar kleine Fehler haben sich eingeschlichen, kaum der Rede wert. Lies deinen Startpost am besten noch mal durch.


    Kommen wir zu deinem Prolog. Die Klammer, wessen Sichtweise das nun ist…das tun viele und mittlerweile sage ich dazu meistens nichts mehr. Auch wenn ich persönlich das weglassen würde, weil es mich stören würde – da will ich dir aber nicht reinreden, das ist deine Sache. Nun, wie ich es in Prologen so mag, beginnst du mitten im Geschehen. Eine gute Art, da man gleich gefesselt ist und weiterlesen will. Da du dir aber Kritik wünschst (und hoffentlich dann auch damit umgehen kannst, sie ist nämlich, wie immer, nur gut gemeint) werde ich mir aber mal ansehen, was du verbessern kannst, okay? Ich sehe, dass du ein Fan von Binde und Gedankenstrichen bist. Allerdings kannst du diese auch durch Kommas ersetzen, wenn du einen Teil des Satzes besonders hervorheben willst, damit du dich nicht verhedderst und wiederholst. Auch ist mir bei dir was aufgefallen, was ich recht speziell finde: Die meisten beschreiben viel zu wenig, bei dir habe ich aber fast das Gefühl, dass du deinen Text zwar gut füllst, aber wenig Inhalt und viel Beschreibung drin hast – momentan noch. Pass auf, dass deine Beschreibungen anstatt einer netten Kopfkinobegleitung keine unnötigen Füller werden! Ansonsten, weiter so, ich sehe nicht, wo du Anfängerin sein sollst. Du hast kaum Wortwiederholungen und du, wie gesagt, beschreibst bereits recht ausgiebig. Manches könnte man umändern, damit es stilistisch besser bzw flüssiger geschrieben ist und somit leichter lesbar wird. Das ist aber ein heikles Feld, auf das ich mich erst wage, wenn du mir die Erlaubnis gibst, denn das ist dein Stil und da will ich dir ja nicht reinreden (: Ich würde dir auch empfehlen keine Spitznamen zu verwenden, selbst wenn du die Ich-Form benutzt. Sowas wie „Mum“ passt zwar als Umgangssprache, aber trotzdem solltest du es eventuell besser anders formulieren.


    Fehler:
    -Schreie und Weinen begleiteten es - Nicht das Feuer war das Schlimmste, es waren die herzzerreisenden Rufe, die durch die Dunkelheit, einzig erhellt von dem Feuer, hallten.
    -Ich wurde fast erdrückt, teils durch die Menschenmassen, die sich den Weg durch das Feuer bahnten, um so schnell wie möglich sich und - vorallendingen - ihre Liebsten zu retten. (sagt man das?)
    -Mein Schluchzer wurde von so Vielen weitergegeben


    Kapitel I – Schlechte Laune und schlechte Nachrichten
    Ein Fehler im Titel ^^ das das zweite Mal „schlechte“ musst du klein schreiben, es ist kein Nomen. Es sei denn, du wolltest das stilistisch so, dann frage ich mich aber, warum „und“ nicht auch gross ist? Der Titel an sich klingt sehr negativ und ist auch recht lang geworden. Ich werte das aber mal positiv; es macht ja auch neugierig. Für deine Bindestrichfreude empfehle ich dir übrigens unser häufiges Fehlertopic, in unserer Schreibschule. Da kannst du nachlesen, wie man sie genau einsetzt. Ich frage mich, was Sam mit der Person aus deinem Prolog zu tun hat. Vermutlich müsste ich nur deine Steckis lesen, aber den Spass lasse ich mir jetzt, ich finds schon noch selber raus.
    Ein Praktikum beim Professor zu machen erinnert mich an Tracey aus Pokémon, ein Job, der selten in FF’s vorkommt, gefällt mir, die Idee! Ich bin mal gespannt (und ich liebe ja die Johto Region :3) wie du Lind einbringst, denn im Anime hat er ja einen ziemlich witzigen Charakter. Sama scheint ja sehr selbstbewusst zu sein, was mir gefällt. Mindestens ein Charakter einer Geschichte muss psychisch stabil sein.
    Manchmal scheinst du noch etwas unsicher dabei zu sein, welche Zeitform zu verwenden ist. Bist du mal in der Vergangenheit solltest du auch da bleiben und nur in die Möglichkeitsform wechseln, wenn zB über etwas sinniert wird. Was mir hier auch auffiel: die Handlung des Ganzen ist noch sehr kurz. Wie schon oben erwähnt, vielleicht gelingt es dir, die Kapitel länger zu gestalten, sowohl viel zu beschreiben, wie du es schon tust, aber auch mehr Handlung noch einzubringen. Die Verbindung zu Leni ist geschaffen, ein Anfang ist gemacht, dass Sama eine Betreuerin hat wirkt zwar übertrieben, aber das ist ja im Leben leider so, immer dackelt einem jemand hinterher. Ich freue mich jedenfalls, wenn du weiter machst, vielleicht magst du meine Tipps ja annehmen.


    Fehler:
    -Professoren aller Art haben mich schon immer fasziniert, während Pokémon-Kämpfe mich geradezu abstoßen
    -Ich hoffte einfach nur, dass die arme Leni es überstanden hatte und nicht … nicht tot wäre.


    lG

  • [tabmenu][tab=Vorwort~]Hallo! Ich muss mich dafür entschuldigen, dass ich so lange gebraucht hab, um dieses Kapitel zu schreiben. Stress wegen Sozialpraktikum und dem dazugehörigen Ordner ._. Aber jetzt gehts wieder besser. Das Kapitel ist schonmal ein bisschen länger als das letzte. So, viel Spaß beim Lesen.[tab=Lauriel]Vielen lieben Dank für den Kommentar! Erstmal, keine Sorge, ich kann mit Kritik umgehen und werde niemanden anfallen, nur weil er mir die gebetene Kritik gegeben hat. Ich bin dir wirklich dankbar für sie!
    Um ehrlich zu sein, du würdest nicht viel in den Steckbriefen vorfinden, da ich wirklich kein Fan davon bin, Sachen vorweg zu nehmen, die in der Story sowieso angesprochen werden. Die Klammer vor den Kapiteln ist auch nicht meine bevorzugte Weise, aber ich will die Leser nicht allzu unwissend zurücklassen. Ich werd versuchen deine Kritik umzusetzen. Du darfst auch gerne stilistische Veränderungen ansprechen, da bin ich ganz offen.
    Der Titel war ein Versehen ^^ Hab ich schon verändert. Das Praktikum war eher spontan, weil ich ja auch eins in den Ferien machen musste. Das hat nix mit dem Anime zu tun, den schaue ich ja auch gar nicht (mehr). Professor Lind habe ich mir (zumindest im Spiel) immer als zerstreuten und gehetzten Charakter vorgestellt. So versuche ich ihn auch darzustellen. Jep, Sama ist eine sehr lockere und charakterstarke Person, die sich gut durchzusetzen weißt. Ist einfach nötig, weil die anderen beiden etwas ... ach, wird man schon noch sehen^^ Das mit den Zeitformen hat mich schon immer etwas verwirrt, deswegen verlasse ich mich da meistens auf mein Gefühl (*hust*). Das Kapitel ist jetzt leider noch nicht viel länger, aber schon besser, hoffe ich.
    Also, Danke für die Kritik. Ich will sie wirklich umsetzen und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, ne?

    [/tabmenu]


    Kapitel 2
    Schicksalsbegegnung


    (Samas Sicht der Dinge)

    Ich war wohl so vertieft in meinen Gedanken gewesen, dass ich nicht mitbekommen hatte, wie das Gesprächsthema eine andere Richtung einschlug. Erst als mich sowohl Professor Lind als auch Frau Sekretärin erwartend anschauten, bemerkte ich, dass ich angesprochen war.
    „Sorry, ich habe gerade nicht zugehört. Worum geht’s?“
    Während meine Betreuerin mich ärgerlich anfauchte, warf mir Professor Lind einen äußerst amüsierten Blick zu und lachte: „Kein Problem, meine Liebe. Ich und Frau Janett haben gerade diskutiert, ob wir zum Unfallort gehen sollten und die dortige Lage überprüfen sollten. Natürlich werde ich mich davor mit Professor Birk in Kontakt setzen und die Situation mit ihm besprechen.“
    „Und was genau – Oh, entschuldige, ich habe Sie unterbrochen!“
    Der Ausruf war mir herausgerutscht, bevor ich mich kontrollieren konnte. Eine meiner schrecklichen Angewohnheiten, das ständige Unterbrechen von Reden anderer Personen, sogar Respektspersonen wie Professor
    Lind. Leider ließ sich das einfach nicht ändern, ich wurde viel zu nachsichtig
    aufgezogen. Ein bisschen Strenge könnte mir nicht schaden. Professor Lind schien sich daran nicht zu stören, sondern zog nur seine Stirn kraus. „Was es mit dir zu tun hat? Ich meine, mich daran erinnern zu können, dass du ein Praktikum bei uns machst. Also, finde ich, du könntest mit uns kommen. Es wäre eine besondere Erfahrung für dich.“
    Ich musste mich schwer zusammennehmen, um ihn nicht mit einer meiner Umarmungen zu erdrücken.
    „Wirklich? Super! Vielen, vielen Dank, Professor.“
    Professor Lind nahm meine Freude mit einem leichten Lächeln auf und begann, in seinen Unterlagen zu wühlen.
    Frau Janett entließ mich mit einem kurzen Nicken und den Worten : „Wir informieren Sie, wann der Flug ist, per Telefon. Sie dürfen jetzt gehen.“ Ich grinste sie zuckersüß an und ging aus dem Büro.


    Für die Dauer des Praktikums kam ich bei meiner Tante unter, doch ich beschloss, noch ein bisschen im Wald in der Nähe von Neuborkia joggen zu gehen. Meiner Meinung nach war das sehr entspannend und ich wollte ein wenig abschalten. Der Wald war wirklich schön, nicht so düster und ausladend wie der Steineichenwald. Die untergehende Sonne schien durch die Baumkronen, man hörte leises Rascheln der Blätter, die von Pokémon aufgewühlt wurden. Dieses sanfte Geräusch beruhigte mich ungemein, ich mochte Stille nicht. Sie war bedrückend. Viele Leute die ich kannte liebten sie, ebenso die Dunkelheit.
    So auch Leni. Meine Gedanken wanderten wie von selbst zu ihr. Wir waren schon jahrelang beste Freundinnen, so unterschiedlich wir auch waren. Ich half ihr, Selbstvertrauen zu gewinnen, wenn andere Jugendliche sie verletzten – nicht pysisch, sondern psychisch, was viel schlimmer war. Lennik Haze war eine Außenseiterin der schlimmsten Art. Nachdem wir uns langsam an die andere gewöhnten und merkten, dass wir uns super ergänzten, beschlossen meine Eltern, nach Azalea City zu ziehen. Das war ein großer Schock für mich, nach Baumhäusern und Wald, eine zivilisierte und große Stadt. Für mich war es kein Problem, neue Freunde zu finden, aber Leni? Ich wusste es nicht.


    Ich schrak furchtbar zusammen als ein Pokémon seinen durchdringenden Schrei ausstieß und ein anderes anfauchte, welches erschrocken zusammenzuckte und sofort davonhüpfte, auf einem Bein. Stritten die beiden um ihr Territorium oder war das ein schlichter Scherz von den beiden?
    Das letztere war anscheinend ein Pokémon des Typs Flug, aufgrund der kleinen Flügel an seinen Seiten. Es war von einem hellen Braunton und hatte rötlich schimmernde Augen die hilfesuchend die Umgebung absuchten. Sein Verfolger war ein hundeähnliches Pokémon, das ganz offensichtlich eine feurige Aura besaß, was man leicht an dem verbrannten Laub zu seinen Füßen sah.
    Mein Magen zog sich zusammen, ich hoffte, dass das schwarz-gestreifte Hündchen Mitleid haben würde und nicht den Wald abbrannte.Oder aber … Den Gedanken wollte ich nicht zu Ende denken.
    Das kleine Vogel-Pokémon hatte mich entdeckt und war der Meinung, dass ich ein gutes Schutzschild sein könnte. Es hüpfte hinter mich und fiepte kläglich. Klasse, jetzt hatte das Hündchen mich im Visier und knurrte mich an. Ich stolperte ein paar Schritte zurück und fand so heraus, dass hinter mir ein Baum stand. Ich bekam es ein wenig mit der Angst zu tun. Sicher, das Pokémon war die Hälfte von meiner Statur, aber wilde Pokémon waren angriffslustig. Meine Arme machten sich selbstständig und ich hob den kleinen Vogel auf meine Arme und stürzte davon.
    Ich hörte ein Jaulen und seufzte auf. Das Pokémon rannte hinter mir her. Warum musste ich unter dem schief gelaufenen Scherz eines Pokémons leiden?
    Die Bäume schlossen mich in ihr Labyrinth ein und ich begann mich zu fragen, ob ich die falsche Richtung genommen hatte, anstatt nach Neuborkia, nach Rosalia City gelaufen war.
    Meine Herz setzte vor Erleichterung aus, als ich erkannte, dass der Wald sich langsam lichtete und die Dächer von den wenigen Häusern Neuborkias sich abzeichneten. Außerdem erstarb das Bellen hinter mir, was wohl
    bedeutete, das Hündchen war in sein Revier zurückgekehrt.
    Ich setzte das kleine Vogel-Pokémon sanft auf dem Boden ab und bedeutete ihm mit einer Geste, dass es jetzt zurückgehen konnte.
    Langsam begann ich zu dem Haus meiner Tante zurückzulaufen, die Anstrengungen des Tages machten sich bei mir bemerkbar.
    Erst als ich vor der Haustür stand und mich umdrehte und gegen sie lehnte, sah ich, dass der gerettete Vogel mir hinterhergelaufen war. Ich lachte unkontrolliert auf, als meine Tante mir die Wohnungtür öffnete und ich rückwärts hineinstolperte.
    „Wie war der Tag? Und … oh .. was ist das?“
    Meine Tante begrüßte mich, dann bemerkte sie das Pokémon. Sie war eine sehr reinliche Person und verachtete den Gestank von Pokémon. Da hatte sie große Vorurteile, was eine Schande war, meiner Meinung nach. Pokémon waren doch solch interessante Wesen und zumeist auch freundlich, bis auf wenige Ausnahmen, die meistens ihr Revier verteidigten. Ich hatte schon so oft versucht, ihr beispielsweise Roselias nahezubringen, die schönen Pflanzen-Pokémon, die ihr bestimmt gefallen würden. Da war sie aber stur. So hatte ich keine Ahnung, wie sie dem Eindringling gegenüberstehen würde. Ich holte tief Luft, bereit, meinen Anschlag auf sie auszusprechen, als sie mich unterbrach.
    „Gut, Mädchen, aber nur wenn du es ganz sicher unter Kontrolle hast. Und lass es auf keinen Fall frei im Haus umherlaufen! Dazu gibt es den Garten!“
    Meine Freude war so groß, dass ich versucht war, sie stürmisch in meine Arme zu schließen, aber sie lachte und winkte ab. Beim lachen hüpften ihre roten Locken fröhlich auf und ab.
    „Es war an der Zeit, dass du dir ein Pokémon anschaffst, meine Kleine,“ – Ich verzog das Gesicht – „und auf Reisen gehst.“
    Sie dachte doch nicht, dass ich … Oder doch? „Aber nein! Das verstehst du falsch, Tante! Das Pokémon gehört mir doch gar nicht! Ich hab es nicht einmal gefangen! Es ist mir hinterhergelaufen… Was mach ich jetzt mit ihm? Ich kann es ja nicht die ganze Zeit mitnehmen.“
    „Warum nicht? Du liebst Pokémon doch so sehr. Und du kannst doch im Supermarkt einen Pokéball kaufen, es muss dich nicht ständig begleiten.“
    Meine Eltern hatten immer Bedenken gehabt, als ich ihnen sagte, ich wollte ein eigenes Pokémon. Doch wenn jetzt meine Tante selbst mir diesen Vorschlag machte, konnten sie nichts dagegen haben. Hoffnung machte sich in mir breit. Das kleine Vogel-Pokémon konnte mich sogar nach Hoenn begleiten. Davor sollte ich aber noch mit Professor Lind reden.


    So, das war das zweite Kapitel. Ich würde mich auch dieses Mal über Kommentare sehr freuen!
    Liebe Grüße, Abuca