Drogen

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  • Ich kann mal aufzählen, was ich letztes Jahr an Alkohol getrunken hab. Ein paar Gläser Bourbon, also jetzt wirklich nicht viele, die Flasche ist so etwa halb leer und ich hab sie schon 2024 aufgemacht, vielleicht so 'ne halbe Flasche Rosé und ein Bier. Für jemanden, der Alkohol jetzt nicht abgeneigt ist nicht viel, würde ich behaupten.


    Demnach dürfte mich die hier in den Raum geworfene Verdopplung der Alkoholpreise doch gar nicht so groß stören, oder? Oh doch. Und wie. Für den erwähnten Whisky hätte ich dann nämlich 40 Euro bezahlen dürfen, statt der 20 für die ich ihn gekauft habe. Und da war der noch im Angebot, Normalpreis wären dementsprechend 25 bzw. 50 Euro. So üppig hab ich's nämlich nicht, als dass ich einfach mal so 20 Euro verschenken kann. Klar, 20 Euro sind jetzt nicht soo viel, aber ich kann die halt auch einfach besser investieren.


    Nicht besser wird's wenn ich daran denke, dass ich Alkohol auch sehr gerne für's kochen benutze. Anlässlich Weihnachten hab ich mir 'ne Flasche Portwein (9,99) gegönnt, wohlgemerkt wirklich ausschließlich zum kochen, und die Hälfte vom Inhalt ist dann halt am ersten Weihnachtsfeiertag in 'ner Sauce gelandet. Auch hier, die 10 Euro, die ich hätte mehr ausgeben müssen, wäre Alkohol doppelt so teuer, mögen nicht viel erscheinen, aber ich könnte davon z.B. eins meiner Magic-Decks aufrüsten (ich brauch' noch zwei Fallen Shinobi für mein Ninja-Deck und 'n zusätzliches Dark Ritual würde sich auch gut drin machen, vorausgesetzt ich würde ein günstiges Angebot finden, womit die 10 Euro dann schon weg wären). Und ich habe bewusst hemmungslos überteuerte Pappe als Beispiel gewählt, denn selbst für die gebe ich wesentlich lieber Geld aus, als für 'ne mehr als fragwürdige Maßnahme um Alkohlkonsum einzudämmen.


    Denn wer wirklich alkoholabhängig ist, der wird auch bei doppelt so hohen Preisen Mittel und Wege finden seiner Sucht nachzugehen. Sei es, dass er an anderer Stelle spart, in die Beschaffungskriminalität abrutscht oder zu billigerem oder gleich schwarzgebranntem Fusel wechselt.

  • Wo sind die Millionen Colatoten? Ich spreche mich nicht explizit dafür aus, nur ist die Zubereitung harmloser als die Gemische, die jetzt auf dem Markt existieren. Liegt vermutlich auch daran, dass vergleichsweise sehr wenig Kokain in der Cola enthalten war. aber im Gegensatz zum illegalen Zeug nicht verpanscht und damit potenziell schädlich oder gar tödlich. Wie gesagt, Drogen selbst sind weniger das Problem, Drogenersatzstoffe und schädliche Beimischungen tragen weit mehr dazu bei. Und hätten ohne Prohibition nicht existiert.

    Gab es wegen der geringen Menge wohl nicht. Ich glaube das Problem dahinter sind die Menschen ihr Machenschaften, die Kokain produzieren und es illegal verkaufen. Sie spielen ja schließlich mit unserer Gesundheit um damit halt Geld zu verdienen und das ohne ledigliche Kontrollen, dass es überhaupt zulässig wäre. Wäre es nur die Koka Blätter, dann wäre Kokain sogar legal. Es sind aber halt die Menschen, die versuchen mit Chemikalien Drogen zu vermischen, damit diese noch süchtiger sind und beim Verkauf mehr Gewinn abschütteln. Dennoch ist die Droge eine Droge und kann zu Schäden führen. Also wenn wir darum reden wie wir Drogen legalisieren können, dann nur wenn die Gefährlichkeit gering ist.


    Liquids sind eine neuartige Droge, die chemisch hergestellt wird. Aus welchem Grund? Weil das Zigarettenrauchen verpönt wird. Das Prinzip dahinter nennt sich "Actio Reactio" und ist genau das, worüber mein Beitrag handelt.

    Der Sinn von E-Zigaretten war, dass Raucher mit E-Zigaretten sich besser abgewöhnen können. Er soll der Zwischenschritt zum Aufhören sein, weil das Aufhören vielen sehr schwer fällt. Aber das ist es doch nicht so wie gedacht. Es kommt harmloser vor, aber ist es nicht wirklich. Wenn es nach mir geht sollte man die gefährlichen Zusatzstoffen verbieten, auch bei Zigaretten könnte der Anteil von Sucht erzeugende Substanzen geringer sein. Also nicht nur der Nikotinanteil, auch der Ammoniumanteil usw.. Der Vorteil hier, man müsste etwas garnicht verbieten oder vielleicht auch garnicht an der Preisschraube drehen, wenn man einfach die Grenzen von den Inhaltsstoffen festsetzt. Auch bei Nahrungsmitteln könnte der Zuckeranteil begrenzt werden. Woanders gibt es die Zuckersteuer, aber man könnte auch festlegen wie viel Zucker maximal zum Beispiel eine Cola enthalten darf. Die Vorteile liegen dann auf der Hand. Es ist gesünder, macht weniger süchtig, weniger Folgeschäden und der Bedarf an Beratungen wäre dann weniger wenn es weniger Fälle gibt. Und durch die Legalität bleibt der Schwarzmarkt klein. Dann könnte ich mir auch vorstellen Kokablätter und in ihrer natürlichen Substanz zu legalisieren. Es soll ja auch Beschwerden helfen, genauso hilft auch Cannabis bei diversen Beschwerden.

    Wieso soll derjenige dann weniger nehmen, wenn er bereits vergleichsweise wenig nimmt? Übrigens ist das, was du damit ansprichst ein Teil ehrlicher Aufklärung. Was passiert bei einer Überdosis? Wie viel ist überhaupt der Schwellenwert zur Überdosis? Das ist das, was bei illegalen Drogen fehlt, da kommt es schnell zu einer Überdosis. Vor Allem wenn man sich an die Menge im legalen Zustand gewöhnt hat und dies dann das dreifache Dosis ist, weil man das Geld mit Potenz einbringt, statt mit der Menge.

    Also wenn man mit sich selbst klar kommt und keine Probleme im Umfeld auftreten, die mit der Droge abhängen, dann ist alles im grünen Bereich. Bei einer Überdosis werden oft Freundschaften zerstört oder man verliert den Job, weil der Arbeitsgeber verständlicherweise zuverlässige Menschen möchtet. Aber das sind Anzeichen, aber leider merken es Manche nicht mal.


    Über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren. Es waren viele Kleinschritte dazwischen, damit es vergleichsweise unauffällig ist, jedoch hält sich der Preis noch recht eng an die Inflationsrate über die Zeit gemessen. Der Döner hatte 2005 noch 2€ gekostet und liegt jetzt zwischen 6 und 10 €. Verdrei- bis Verfünffachung. Und Döner ist jetzt keine Droge in dem Sinne. Von daher ist das schwierig vergleichbar, ob das wirklich starkes drehen an der Preisschraube ist. Ich verneine es mal eher.

    Dass der Preis immernoch zu niedrig ist, steht außer Frage. Trotz der Preissteigerung sind die Kosten daraus nicht gedeckelt. Da müsste eine Schachtel schon so ungefähr 15 Euro kosten. Es gab auch erfreuliche Nachrichten, viele Menschen haben es geschafft aufzuhören.


    Ich denke den größten Erfolg hatte das Rauchverbot in Gaststätten. Kein direkter Eingriff in die Freiheit der Menschen, aber ein für Nikotinsüchtige ein Grund aufzuhören. Bei anderen Verboten wie Werbeverbot und Schockbilder sind sich die Leute bewusst, was sie machen.

    Es war auch ein absolutes Unding, dass im Restaurants oder auch im Kino geraucht wurde. Wer nicht rauchen wollte, war damit aufgeschmissen. Aber deshalb haben sie größtenteils nicht aufgehört, weil man kann ja mit ein paar Schritte mehr vor der Tür rauchen. Es ist viel mehr ein Bewusstsein erschaffen worden, dass das Rauchen nicht so cool ist wie gedacht. Früher war es Gang und Gebe zu rauchen. Es wurde auch fast überall geraucht und wer nicht rauchte, war oft ein Aussenseiter. Damals hat auch so gut wie keiner darüber nachgedacht, dass es gefährlich ist. Sie lebten so, als wäre es das Normalste der Welt. Was es keineswegs war und die Folgen dessen spürten die Menschen später wenn die Krankheiten kommen und der Krebs da ist. Deshalb werden viele auch Ex Raucher heute ambulant und auch stationär behandelt, weil es früher verharmlost wurde. Das ist auch eins der besten Beweise, dass Drogen immer gefährlich sind wenn sie keiner hinterfragt.


    Das ist tatsächlich sogar Tatsache. "Feierabendbier" "Verdauungsschnaps", "Morgenkaffee", "Kaffeekränzchen". Der Staat will dir vorschreiben, welche Drogen du benutzen darfst und welche nicht.

    Das sind alles Ausdrücke, die es harmloser aussehen lassen als es ist. Der Staat hat sich um die Gesundheit der Menschen zu sorgen und nicht mit deren Gesundheit zu spielen. Bei Tabak klappt es ja auch, das müsste überall sein. Auch Zucker müsste viel stärker reglementiert werden. Zum Beispiel sollte es keine Werbung dazu geben, weil Werbung treibt Leute dazu an, das zu kaufen. Wir brauchen mehr Werbung über Gemüse und Obst oder um sinnvolle Freizeitaktivitäten.


    Naja, du bist der Meinung gewesen, dass am meisten die Drogensucht zu körperlichen Verfall führt, das stimmt aber nicht, Drogen selbst führen im Regelfall nicht zum Verfall, die Überdosis tut dies.

    Das ist doch damit gemeint, dass wegen der Überdosis eine Drogensucht entwickelt, die zum körperlichen Verfall führt. Es ist auch voll in Ordnung wenn jemand mal Drogen nimmt, aber es muss möglichst natürlich sein und in geringen Mengen. Aber wenn jemand immer mehr davon braucht, dann kann es eine Sucht sein und zuviel von etwas Bestimmtes kann zu körperlichen Problemen führen.


    Oder meinst du, nur wenn ich mich ins Koma saufen würde (Überdosis) nehme ich körperliche Schäden zu, aber wenn ich verantwortungsbewusst jeden Tag Morgens bis Abends mehrere Biere trinke, wo ich es das jeden Tag machen würde, dann nicht?


    Demnach dürfte mich die hier in den Raum geworfene Verdopplung der Alkoholpreise doch gar nicht so groß stören, oder? Oh doch. Und wie. Für den erwähnten Whisky hätte ich dann nämlich 40 Euro bezahlen dürfen, statt der 20 für die ich ihn gekauft habe. Und da war der noch im Angebot, Normalpreis wären dementsprechend 25 bzw. 50 Euro. So üppig hab ich's nämlich nicht, als dass ich einfach mal so 20 Euro verschenken kann. Klar, 20 Euro sind jetzt nicht soo viel, aber ich kann die halt auch einfach besser investieren.

    Das ist doch nicht viel. Ob eine Flasche, wo du lange was hast, 40 oder 20 Euro kostet. Außerdem mit den halbigen Inhalt kostet sie genauso viel wie du es jetzt preislich gewohnt ist. Das Ding ist ja, dass Alkohol einfach mehr als Genussmittel wahrgenommen werden soll und nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist. Also man sollte es mal genießen, aber es sollte keine Ramschware sein. Wir sollten mehr Respekt vor den Alkohol zeigen. Ich trinke vielleicht insgesamt höchstens 10 Biere im Jahr. Ob ich dafür das Doppele zahle oder dafür was Gesunderes als Alternative nehme, das ist mir ganz recht. Aber wenn ich ein Bier möchte, dann hole ich es auch. Egal was es kostet.

  • Der Staat hat sich um die Gesundheit der Menschen zu sorgen und nicht mit deren Gesundheit zu spielen. Bei Tabak klappt es ja auch, das müsste überall sein. Auch Zucker müsste viel stärker reglementiert werden. Zum Beispiel sollte es keine Werbung dazu geben, weil Werbung treibt Leute dazu an, das zu kaufen. Wir brauchen mehr Werbung über Gemüse und Obst oder um sinnvolle Freizeitaktivitäten.

    Uff ja, aber... Der Staat ist halt nicht Mutti. Klar, der soll mich aufklären und hat dafür zu sorgen, dass kein tatsächlich giftiges Zeugs bzw. krankheitserregende Stoffe in den Lebensmitteln landen, aber ich brauche keinen Aufpasser. Will auch noch ein bisschen mit Spaß leben und nicht unbedingt mit Wasser, Dinkelbrot und Kohlrabi hundert Jahre alt werden. Die Werbung dafür müsste dann ja vom Hersteller kommen, dürfen sie natürlich gerne tun.

    Wenns darum geht, einfach immer weiter an der Preisschraube zu drehen, kann man machen, aber wurde ja auch schon angesprochen, dass das schön für die reichen Kapitalistenschweine ist, die es sich leisten können, aber gibt doch schon genug Zweiklassengesellschaft.

    Was Cola und co. angeht, hatte ich irgendwann halt auch schon mal angemerkt, dass die dann einfach Zuckerersatzstoffe reinkippen, was es a) für mich ungenießbar macht und b) fraglich, ob das Zeug nicht auch schädlich ist.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Also wenn wir darum reden wie wir Drogen legalisieren können, dann nur wenn die Gefährlichkeit gering ist.

    Die Dosis macht das Gift. Daher gibt man Ignoranz lieber den Stempel "Selbst Schuld", als die restlichen 99% der verantwortungsbewussten Konsumenten zu bestrafen. Bist du da nicht auch eher der Meinung? Wieso soll man 99% bestrafen, weil 1% rücksichtslos übertreibt? Find ich hart übertrieben. Sorry, aber bin ich tatsächlich dagegen. Verantwortungsbewusstsein, bevor man den Großteil bestraft. Und tatsächlich ist die Gefährlichkeit vergleichbar. Koffein ist die Droge, die ist ab wenigen hundert Milligram bereits gefährlich und tödlich. Verbieten? Wieso? Der Durchschnittskonsument trinkt weit weniger, ist völlig in Ordnung. Gleiches Spiel mit Alkohol, Ein Gläschen Schnaps geht in Ordnung, wer mehr nimmt, der ist nicht mehr verantwortungsbewusst. Sollen wir dafür Schnaps grundsätzlich verbieten? #AlkoholprohibitionInDenUsaAgain

    Spoiler: Das wird alles nur verschlimmern. Daher von mir hier ein Klares Nein. Hab ich bereits zweimal präzise erläutert, was daraus entsteht. Die Drogenstreckmittel und synthetische Drogen


    Ich glaube das Problem dahinter sind die Menschen ihr Machenschaften, die Kokain produzieren und es illegal verkaufen. Sie spielen ja schließlich mit unserer Gesundheit um damit halt Geld zu verdienen und das ohne ledigliche Kontrollen, dass es überhaupt zulässig wäre.

    Das was du betriebst ist der selbe Fehler, den bereit andere Menschen verfolgen. Symptombekämpfung statt Ursachenbekämpfung. (Ursache hab ich bereits mehrmals versucht zu vermitteln) Das Problem sind nicht die Menschen, die die Chance nutzen, die Bevölkerung mit dem zu versorgen, was sie brauchen, sondern die Menschen, die der Bevölkerung wegnehmen will, was sie wollen.


    Drogen sind leider ein sehr heikles Thema, was durch falsches Gutdenken nur Tote hervorbringt, weil sie nur sagen "Da Problem, hier Lösung", aber das ist bei Drogen ganz anders, denn die Probleme begannen in erster Linie mit den Verboten, davor gab es die Probleme nicht?!

    Was du dir erhoffst und was du tatsächlich für Schäden anrichten würdest, sind nahezu das Gegenteil. Der größte Teil der Schäden ist erst durch die Verbote zu Stande gekommen.

    Ich stimme dir zu, dass diese Menschen ein Problem darstellen. Es ist jedoch ein hausgemachtes Problem aus der Politik. Jemand der kiffen will, der besorgt sich Cannabis. Bis 2024 auf dem Schwarzmarkt, jetzt entweder über ein Privatrezept einer Apotheke oder durch Eigenanbau. Und die Dealer? Ein Dealer hat wegen der Legalisierung aufgehört, es lohnt sich einfach nicht mehr. Thats how you can solve the problem. Wie es sich auf Krankenhäuser und medizinische Stellen ausgewirkt hat? Erstmal negativ, weil die Stigmatisierung reduziert wurde und sich mehr Leute trauen offener damit umzugehen. Langfristig gehe ich tatsächlich davon aus, dass sich das positiv entwickeln kann, sofern man eben über normale Dosen spricht und Leute, die es ausprobieren wollen, einen ersten Anhaltspunkt haben und nicht gleich 5 Gramm auf einmal rauchen. Im Gegensatz zur Preprohibitionszeit ist der THC-Anteil von ca. 5% auf mittlerweile knapp 30% angestiegen bei normalen Blüten. Man braucht also nur noch 1/6 der Menge, um einen Effekt zu spüren.

    Das sind alles Ausdrücke, die es harmloser aussehen lassen als es ist. Der Staat hat sich um die Gesundheit der Menschen zu sorgen und nicht mit deren Gesundheit zu spielen.

    Schöner Satz, aber man sorgt nicht für die Gesundheit der Bevölkerung, wenn man sie dazu zwingt es von dubiosen Quellen zu organisieren. Denk mal darüber nach.

    Oder meinst du, nur wenn ich mich ins Koma saufen würde (Überdosis) nehme ich körperliche Schäden zu, aber wenn ich verantwortungsbewusst jeden Tag Morgens bis Abends mehrere Biere trinke, wo ich es das jeden Tag machen würde, dann nicht?

    Dazu gibt es leider keine Langzeitstudien, nur, dass manche sagen, dass die jeden Abend ein Glas Wein trinken und einfach fit sind, ohne Anzeichen für irgendwelche Schäden. Nach deiner Auffassung sollten Fastfoodläden komplett verboten werden. Dann bekommt man so etwas halt gepanscht von wo anders her...wie gesagt, Verbote sind keineswegs eine Lösung. Vielleicht bei Kampfmitteln wie Uran, Plutonium und so, aber bei Substanzen, die von Menschen genossen werden, ist das im Gesamtpaket verheerend. Die Drogenkrisen sind - auch wenn sich die Konservativen das niemals eingestehen würden (hat jemals irgendeiner von denen was eingestanden? :unsure: ) - allesamt hausgemacht. der Staat sollte uns halt nicht bemuttern wollen....und ab einem gewissen Alter sollte man auch nicht unnötig bemuttert werden...


    Der Staat hat sich um die Gesundheit der Menschen zu sorgen und nicht mit deren Gesundheit zu spielen. Bei Tabak klappt es ja auch, das müsste überall sein. Auch Zucker müsste viel stärker reglementiert werden. Zum Beispiel sollte es keine Werbung dazu geben, weil Werbung treibt Leute dazu an, das zu kaufen.

    Das erste stimmt nicht mal. Wo steht das bitte geschrieben? Meine Gesundheit geht den Staat überhaupt nichts an. Nur dem mich behandelnden Arzt. Was soll ich zu den anderen Sachen sagen? Klar, stimme ich dir zu. Werbung trifft am ehesten die Kinder, daher sollte diese natürlich nicht geben...Werbeverbote unterstütze ich. Verbote der Waren jedoch nicht. Was ich an Warenverboten akzeptiere sind mangelhafte Waren, die eben die Sicherheit anderer Personen (Mehrfamilienhaus z.B.) gefährden, aber keine Substanzen die nahezu ausschließlich mich selbst gefährdet. Und die Substanzen teurer machen ist aus Grund des Gemüts schlecht. Inflationsausgleich ja ok, aber Verteuerung, weil die Regierung es will? Das wird großflächig abgelehnt. Und treibt vorwiegend diejenigen in den Ruin, die vor Überforderung bereits kaum Geld haben und sich gar nicht gönnen können, weil es zu teuer wird, nur weil ein paar Leute es übertreiben müssen, denen der Kostensprung überhaupt nichts ausmacht. Zuckerverteuerung würde vor Allem Mütter am meisten auf die Barrikaden rufen, die Bengel haben, die etwas süßes haben wollen und wenn sie es nicht bekommen, den Eltern im schlimmsten Fall den Tag ruinieren durch Quengelei. Ist so etwas gewünscht von dir? :/

    Das ist doch damit gemeint, dass wegen der Überdosis eine Drogensucht entwickelt, die zum körperlichen Verfall führt.

    Das schaffst du auch mit der entsprechenden Menge Wasser. Nicht im Sinne von Ertrinken, sondern im Sinne zu viel Wasser trinken, was den Elektrolythaushalt durcheinander bringt. Die Dosis macht das Gift, ein sehr schönes Sprichwort aus meinem Chemieunterricht. Passenderweise ging es da um Alkohol und der Lehrer hat uns einmal an destilliertem Alkohol (99,9%) nippen lassen. Es haben manche gemacht, manche nicht. Die Menge war so gering, dass es ziemlich wenig Auswirkungen hatte und von der Leber schnell resorbiert wurde.


    Schlussendlich, um mich vom Thema abzumelden: Es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er lebt und wodurch er auf lange Sicht stirbt. Denn klar ist: Man muss irgendwann das zeitliche Segnen. Ob man sich das Leben künstlich verkürzt oder nicht, ist da nicht mehr ausschlaggebend. Die Eigenverantwortliche Selbstschädigung beginnt bei Fastfood, Softdrinks. Wieso sollte diese bei bestimmtem Drogen aufhören und bei anderen nicht? Generell sollte es nicht erzwungen werden, jeder lebt sein Leben. Nicht der Staat lebt mein Leben.


    Darauf erst mal einen leckeren Double Down! Mahlzeit!


  • Nur am Rande, das erinnert mich an:



    2 Gallons sind btw. ca. 7.5 Liter.


    Seine Titel klingen clickbaity, aber er ist Toxikologe und seine Videos sind ziemlich gut und gehen medizinisch und chemisch stark ins Detail.

    Andere seiner Videos drehen sich entweder auch um "diese Person hat Mathebuch-Mengen an Lebensmittel oder etwas Dubios konsumiert", oder "Person hat etwas extra Dummes getan" oder tatsächlich unvermeidbare Unfälle und Krankheiten.


    Was lernen wir? Trink nicht 7.5 Liter Kaffee, I guess. Wie auch immer man das schafft ... seitdem ich jedoch von einem Sanitäterkumpel diverse Stories gehört habe, glaub ich vieles.

    Die Videos inkludieren etwa auch eine tödliche Wasser-Vergiftung und eine Frau, die sich mit Bananen vergiftet hat. Oder Multivitamingummis. Aka: alles kann ein Gift werden, wenn man's drauf anlegt.

    Meist spielt man dann mit dem Elektrolytenhaushalt im Organismus, was man vielleicht unterlassen sollte.

  • Hab heut 2 Liter Monster Energy getrunken. Ist ja noch ok oder

    Zwei Dosen sind nicht bedenklich. 400 mg Koffein gelten als unbedenklich, schon bis zu 500 mg können aber Vergiftungserscheinungen auslösen. In zwei Monsterdosen sind circa 360 mg drin. Ne Dritte würde ich also nicht empfehlen.

    Energie Drinks sind was das angeht aber eh genormt. Sie dürfen nur 36 mg auf 100 mm haben, das kann man also prinzipiell recht gut dosieren. Ganz im Gegensatz zu Kaffee den man selber brüht.

  • Also ich hab nachgesehen, das sind 640 mg, wenn eine Dose ein halber Liter ist. 400 mg werden als sichere Höchstmenge beschrieben.

    Zwei Dosen sind nicht bedenklich. 400 mg Koffein gelten als unbedenklich, schon bis zu 500 mg können aber Vergiftungserscheinungen auslösen. In zwei Monsterdosen sind circa 360 mg drin. Ne Dritte würde ich also nicht empfehlen.

    Ja, kommt I guess auch auf’s Gewicht an, mit 95kg auf 1,92 sollte mehr gehen, bisher noch nie akute Probleme durch zu viel Koffein gehabt. Glaube Energy ist bei mir mehr Routine als „ich brauch’s jetzt ganz dringend“. So wie die Kippe zwischendurch bei anderen. :D


    Aber ganz ehrlich, werd jetzt trotzdem auf 1 Energy am Tag reduzieren, können heißt nicht müssen.

  • Aber ganz ehrlich, werd jetzt trotzdem auf 1 Energy am Tag reduzieren, können heißt nicht müssen.

    Meine devise. Ein Energy pro Tag (ganz seltene Ausnahmen wie 25 Stunden Bisachat haha) und nie mit Alkohol mischen.

    Generell das gefährliche an Koffein egal aus welcher Quelle ist einfach, wie gesellschaftskonform es ist, besonders im Bezug auf Kaffee. Ich hab selten eine Droge gesehen, bei der man so easy überdosieren kann und man halt kaum darüber aufgeklärt wird. Fällt mir vielleicht sonst nur noch Zucker und Fett an sich ein, aber auch bei übermäßigem Zucker- und Fettkonsum gibt es mehr Aufklärung über die Folgen lol


    Aber ja ngl, es ist wirklich so diese Kippe am Morgen für mich lol.

  • Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedlich Kaffee und Energydrinks auf mich wirken.


    Ich trinke gern mal 'ne Dose zum Abendessen oder irgendwann abends, teils sogar kurz vor dem Schlafengehen. Alles kein Problem. Gute Nacht, John-Boy, nach 10 Minuten bin ich weg. Da ändert sich auch nichts dran, wenn ich noch einen zweiten hinterher kippe (White und Ultra Rosa Monster sind immerhin Besties).


    Wenn ich mir jetzt morgens Kaffee aufbrühe (schön mit der Feinwaage meine 31 g grob gemahlen in der French Press in 500 ml Wasser bei 94 °C, lasst mich), dann bin ich erst wach...und hab dann für den restlichen Tag Puls. Wenn dann tatsächlich noch Stress dazu kommt (bin Beamtin, also eher selten), dann bin ich immer 5 cm von der Panikattacke entfernt.


    #justmethings :upsidedown:

  • Das ist doch nicht viel. Ob eine Flasche, wo du lange was hast, 40 oder 20 Euro kostet. Außerdem mit den halbigen Inhalt kostet sie genauso viel wie du es jetzt preislich gewohnt ist. Das Ding ist ja, dass Alkohol einfach mehr als Genussmittel wahrgenommen werden soll und nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist. Also man sollte es mal genießen, aber es sollte keine Ramschware sein. Wir sollten mehr Respekt vor den Alkohol zeigen. Ich trinke vielleicht insgesamt höchstens 10 Biere im Jahr. Ob ich dafür das Doppele zahle oder dafür was Gesunderes als Alternative nehme, das ist mir ganz recht. Aber wenn ich ein Bier möchte, dann hole ich es auch. Egal was es kostet.

    Isoliert betrachtet sind die 20 Euro, die ich so alle Schaltjahre mehr ausgeben würde, nicht viel, aber zum einen ist leben an sich teuer und wird auch so immer teurer (Heizkosten, Bahntickets, Krankenkassenbeiträge, etc.pp), zum anderen gibt es halt einfach zig Dinge, für die ich das Geld lieber ausgeben würde. Bevor jetzt kommt, dass ich dann einfach auf den Whisky verzichten solle, wieso sollte ich? Warum sollte ich mich für ein soziales Experiment einschränken?

    Davon abgesehen, dass es eben nicht nur diese eine Flasche Whisky ist. Zum kochen hab ich neben der besagten Flasche Portwein von Weihnachten auch noch Sake und Branntwein da. Dazu gesellt sich dann auch hin und wieder 'ne Flasche Weißwein, für den Fall, dass ich mal 'ne Fischsuppe mach'. Und 'ne Flasche Rosé zum trinken würde ich mir auch gerne ab und zu mal leisten. Dann sind's aber auch keine 20 Euro Mehrkosten mehr für mich, sondern ein vielfaches davon.


    Mir ist aber noch ein anderes Argument gegen diese Schnapsidee (pun intended) in den Sinn gekommen. Sagen wir einfach ab dem zweiten Quartal würden die Preise für Alkohol tatsächlich deutschlandweit verdoppelt. Wäre ich Alkoholiker, ich würd' mir vorher noch 'nen ordentlichen Vorrat anschaffen. Würdest du es einem alkoholabhängigem Menschen pauschal zutrauen sich diesen Vorrat vernünftig einzuteilen? Ich vermute in der Folgezeit würde die Anzahl der Alkoholvergiftungen stark ansteigen.

  • Koffein wirkt bei mir dafür überhaupt nicht. Energydrinks wirken zwar ein klein wenig, und ich trinke sie dementsprechend selten, weil ich daheim schlicht keine habe, aber ich denke, dass es die Kombo mit Taurin und Zucker ist. Da spüre ich eine leichte Wirkung.




    Und sonst schließe ich mit Nobunyaga an.


    Demnach dürfte mich die hier in den Raum geworfene Verdopplung der Alkoholpreise doch gar nicht so groß stören, oder? Oh doch. Und wie. Für den erwähnten Whisky hätte ich dann nämlich 40 Euro bezahlen dürfen, statt der 20 für die ich ihn gekauft habe. Und da war der noch im Angebot, Normalpreis wären dementsprechend 25 bzw. 50 Euro. So üppig hab ich's nämlich nicht, als dass ich einfach mal so 20 Euro verschenken kann. Klar, 20 Euro sind jetzt nicht soo viel, aber ich kann die halt auch einfach besser investieren.

    Das ist doch nicht viel. Ob eine Flasche, wo du lange was hast, 40 oder 20 Euro kostet. Außerdem mit den halbigen Inhalt kostet sie genauso viel wie du es jetzt preislich gewohnt ist. Das Ding ist ja, dass Alkohol einfach mehr als Genussmittel wahrgenommen werden soll und nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist. Also man sollte es mal genießen, aber es sollte keine Ramschware sein. Wir sollten mehr Respekt vor den Alkohol zeigen. Ich trinke vielleicht insgesamt höchstens 10 Biere im Jahr. Ob ich dafür das Doppele zahle oder dafür was Gesunderes als Alternative nehme, das ist mir ganz recht. Aber wenn ich ein Bier möchte, dann hole ich es auch. Egal was es kostet.

    "Das ist doch nicht viel." Wer keinen Whiskey hat, soll Tee trinken oder so.


    Also im Gegensatz zu Nobunyaga kann ich dir nicht alles an Alkohol aufzählen, was ich getrunken habe, weil ich dann doch etwas häufiger in einer Bar, LARPS und Mittelaltermärkten war als nur zwei-dreimal im Jahr.


    In den letzten Monaten hingegen, da wird es dich freuen zu hören, dass nicht mehr als ein, zwei Cocktails drinnen waren. :upsidedown: