Creepy Pasta Topic - Mit Voting zu euren TOP 10 Geschichten

  • Mewtwo



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    [tab=X]


    [tab=Story Info]
    Mewtu terrorisiert eine unschuldige blaue Edition.


    Altersfreigabe ab 12.


    [tab=Übersetzte Version von Blui]
    Mewtwo
    (Mewtu)


    Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Ich habe meine Blaue Edition verloren, wollte aber unbedingt wieder spielen. Einen Spielemulator wollte ich allerdings nicht verwenden, weil die Spielerfahrung nicht dieselbe sein würde. Zu meinem Glück hatte mein Videospielgeschäft eine Blaue Edition im Angebot. Sie sah aus wie jede andere, mit Firmenlogo und allem, was dazu gehört. Also hab ich das Modul eingeschoben. Ich war bereit, wie in alten Zeiten zusammen mit Schiggy ein paar Gegnern in den Hintern zu treten. Das Spiel lief ganz normal. Ich benannte meinen Rivalen nach einem verhassten Anime-Charakter, baute mir ein Team auf und erkämpfte mir den Felsorden sowie den Quellorden.


    Ich suchte gerade im hohen Gras nach Abra, als Mewtu erschien. Es war auf Level 70, genau wie wenn ich es in der Azuria-Höhle getroffen hätte. Aber das war echt seltsam. Ich hab schließlich kein Cheatmodul. Mein Team war offensichtlich zu schwach und ich konnte nicht fliehen. Nur ein paar Psychokinesen waren notwendig, um mein Team totzuschlagen. Genau hier fing es an; ich wurde ohnmächtig und kam zurück zum Pokémon Center. Ich hatte kein Pokémon mehr außer meinem Starter. Ganz richtig, meine Pokémon wurden nicht nur besiegt. Sie waren aus meinem Team gelöscht worden und auch im PC konnte ich sie nicht finden. Frustriert schaltete ich das Spiel aus und wieder an, sodass ich von meinem letzten Speicherstand weiterspielen konnte. Stellt euch vor, ich bekam meine Pokémon nicht zurück. Und das Schlimmste von allem, mein Schillok wurde wieder zu Schiggy auf Level 5. Ich vermute mal, weil vom Spiel vorgegeben wird, dass ich immer ein Pokémon bei mir haben muss, nachdem ich Professor Eich getroffen und Alabastia verlassen habe, wurde mein Starter zurückgesetzt, nachdem es von Mewtu „getötet“ worden war. Ich konnte es nicht glauben. Ich war in Versuchung, ein neues Spiel zu beginnen, aber nachdem ich bereits so weit gekommen war und keine Lust hatte, mich noch mal durch den Vertania-Wald und den Mondberg zu schleppen, hab ich diese Niederlage geschluckt, ein paar Pokébälle gekauft und angefangen, mein Team von Grund auf wieder aufzubauen.


    Es muss Zufall gewesen sein, dass ich Mewtu das erste Mal über Azuria City begegnet bin. Es war nicht nur in der Nähe der Azuria-Höhle, es war auch dort, wo man zum ersten Mal den Mew-Glitch mit dem Flegmon des Teenagers anwenden kann. An zufälligen Stellen über das ganze Spiel verteilt fand mich Mewtu und löschte mein Team aus. Ich musste wiederum mein Schiggy trainieren und mir ein neues Team fangen; wieder und wieder und wieder. Mewtu griff immer zuerst an, egal, wie schnell meine Pokémon waren. Wenn ich versuchte, einen Pokéball zu werfen, besiegte Mewtu zuerst mein Pokémon, sodass ich gezwungen war, ein neues auszusenden, ohne dass ich überhaupt etwas getan hatte. Das veranlasste mich mich dazu, sehr vorsichtig beim Betreten des Grases zu sein. Ich sammelte allen Mut und rannte, ausgerüstet mit Schutz wo immer ich hinging. Vielleicht war es nutzlos gegen ein übermächtiges Mewtu, aber wenigstens kam ich schneller durch Pokémon-infizierte Gebiete. Ich begann die Kampfmusik und die kreuzenden schwarzen Streifen auf dem Bildschirm zu fürchten.


    Als ich nach Lavandia kam, öffnete sich das Start-Menü von alleine. Der Mew-Glitch startete ohne mein Zutun. Dank meiner Paranoia hatte ich immer Pokébälle bei mir, und so konnte ich Mew ohne Anstrengung fangen (ok, ich habe schon geschwitzt). Später, als ich ein neues Spiel startete und ausprobierte, was passieren würde wenn du Mew besiegen würdest anstatt es zu fangen, war es immer noch da; ohne wenn und aber, Mew wird unter gar keinen Umständen verschwinden, es sei denn du fängst es.


    Es gibt noch eine seltsame Tatsache über Mew. Mewtu kann es genau wie deinen Starter nicht vom Team löschen. Aber statt zurück auf Level 5 zu fallen behält Mew genau das Level, auf das du es trainiert hast. Gut für mich, das Training ist verdammt nervig ohne einen Partner zum Tauschen und Kämpfen.


    Ich besiegte die Top 4. Jetzt fand es statt. Ich hatte keine Lust mehr auf das stalkende Mewtu und ich wollte es zu meinem Schoßhündchen machen. Bis jetzt war ich noch nicht in der Lage zu versuchen, es mit einem Meisterball zu fangen, weil es immer zuerst mein Pokémon angriff. Aber auf dem letzten Stockwerk der Liga kam es zum Showdown, ich hatte endlich eine Chance zurückzuschlagen. Je nachdem, was ich tat, endete es verschieden...


    1. Wenn ich den Meisterball benutzte, drängte sich Mewtu an die erste Stelle in meinem Team. Im Kampf benahm es sich genau so als ob du nicht alle Orden hättest, mit einer unerwarteten Abweichung. Statt zufällig eine andere als die gewählte Attacke auf den Gegner anzuwenden (Mewtu setzt stattdessen Sternschauer ein), griff es die Pokémon aus meinem Team an (Mewtu setzt stattdessen Sternschauer gegen Turtok ein). Die einzige Option im Fenster war „Kampf“ und die einzige Attacke, die mein Team einsetzen konnte, war „Verzweifler“. Mewtu würde nicht nur meinen Gegner besiegen. Es zeigte mir unmissverständlich den Mittelfinger während ich nur zuschauen konnte, wie Mewtu alles zerstörte, was ich hatte. Wenn Mewtu fertig damit war, alle meine Pokémon abzuschlachten, sprang mein Mew automatisch aus seinem Pokéball und stellte sich ihm. Wenn Mew oder Mewtu nur noch einen kleinen Balken KP übrig hatten, setzte Mew Explosion ein (was ich ihm nie beigebracht hatte) und setzte beide K.O. Nachdem das Spiel sagte, Mew und Mewtu wurden besiegt, wurde der Bildschirm schwarz... und blieb so stecken. Keine Knöpfe funktionierten. Ich startete erneut und mein Spielstand war immer noch da. Immer noch unter Schock mied ich meine Edition für eine lange Zeit, bevor ich mutig genug war um es erneut zu versuchen...


    2. Ein Kampf auf Leben und Tod. Statt Verzweifler zu benutzen behielten meine Pokémon all ihre Attacken und der Kampf verlief so, wie er normalerweise sollte. Jedes Pokémon, das im Kampf besiegt wurde, konnte nicht zurückgebracht werden, aber zumindest waren sie auf einem so hohen Level, dass die meisten aus meinem Team überlebten. Als Mewtu besiegt war, kam das Spiel zum Normalzustand zurück. Ich hatte immer noch Mew, ich hatte immer noch meinen Starter. Ich spielte stundenlang und Mewtu erschien nie wieder im hohen Gras oder in Höhlen. Ich kümmerte mich um meinen eigenen Kram, und trotzdem war alles, woran ich denken konnte: „Was zur Hölle sollte das?“


    3. Was würde passieren, wenn ich Mewtu nicht angreifen würde? Ein verrückter Gedanke, aber ich war neugierig genug, um es auszuprobieren. Ich benutzte Heilitems, verteidigende Attacken, versuchte zu fliehen, ließ es meine Pokémon besiegen. Ich hab den Kerl nicht angerührt. Als mein letztes Pokémon auf 1 KP fiel, verschwand die Musik, aber nicht die Soundeffekte.


    Ein „...“ erschien, als ob ein Arenaleiter nach dem Kampf mit dir spricht. Ich drückte A. Mewtu sagte „Was ist aus mir geworden?“ Im nächsten Moment zeigte die Box „Mewtu setzt Verzweifler gegen sich selbst ein!“ Bam. Ich war bestürzt, beschämt als ich dem Wesen zusah, wie es sich in die Unterwerfung prügelte. Mein Pokémon bekam keine Erfahrungspunkte und ich kehrte zurück in die Oberwelt. Auf Mewtus Platz liegt ein Pokéball. Ich nehme ihn und es ist ein Item, das bis G/S/K gar nicht existierte: Zauberasche. Die Credits laufen. Das Spiel startet erneut und ich befinde mich ganz oben im Pokémon-Turm. Ich öffne mein Pokémon-Team und alle Mitglieder sind noch da, wenn auch besiegt. Ich benutzte die Zauberasche und sie kamen zurück. Eigentlich könntest du mit der Zauberasche machen, was du willst. Wenn du den Turm verlässt, ohne deine Pokémon wiederzubeleben, werden sie für immer vom Team gelöscht werden und können in Frieden ruhen. Die Zauberasche bleibt in deinem Beutel und kann nicht in den Müll geworfen werden. Aber ich war gerührt, meine kleinen Freunde wieder zu haben, wie könnte ich sie nicht benutzen? Das nächste Mal, wenn du in die Tiefe der Azuria-Höhle gehst, wird da ein Grabstein stehen, wo Mewtus Sprite sonst stand. Wenn du es anklickst, wird „Mewww ...“ in der Textbox erscheinen, zusammen mit Mews Ruf.


    Jeder erinnert sich an Mewtu aus den alten R/B/G-Tagen. Wir kennen es als das stärkste Pokémon der Welt, nur übertroffen von Arceus, Gott selbst. Wir kennen es aus dem Film, ein zweifelhaftes Experiment, das seinen Lebenszweck infrage stellte. Es ist wegen diesem leibhaftigen Bild, dass wir ein wichtiges Stück Information aus dem Pokédex vergessen: Mewtu ist ein Pokémon, das durch Genmanipulation erschaffen wurde. Trotzdem, auch wenn die wissenschaftlichen Fähigkeiten der Menschen den Körper dieses Pokémons schufen, verpassten sie es Mewtu mit einem mitfühlenden Herz auszustatten.


    Wir sehen Mewtu als selbstverständlich an. Wir geben damit an, wie wir ihn mit einem einfachen Pokéball fingen, und in späteren Generationen mussten wir nicht mehr den Meisterball nach ihm werfen. Ist Mewtu wirklich so „grausam“ wie es den Anschein hat? Was passierte mit ihm letzten Endes? Brachte sich Mewtu selbst um, um seine Seele zurück zu erlangen, als ich ihm die Grausamkeiten an meinen Pokémon vergab? Oder ist es immer noch ein Monster? Wurde es der Jagd überdrüssig und langweilig und entschied es daher, alles zu beenden? Welche Rolle spielt Mew bei alledem, und was ist mit meinem Starter? Wird dieses jedes Mal wiedergeboren oder nimmt ein „Klon“ seinen Platz ein? Was ging in dem Gehirn des Menschen vor, als er dieses Modul programmierte?


    Ich weiß jetzt, dass es besser ist, Mewtu nicht abzulehnen. Und dafür, obwohl dieses gehackte Spiel mich in Grauen versetzte, bin ich dankbar.


    Übersetzt von Blui


    Quelle: Creepy Pasta Wikia


    [tab=Bilder]
    http://fc07.deviantart.net/fs7…by_abusorugia-d4d0jlj.png
    Dieses tolle Fanart hat Lamunka100 für uns gefunden.


    [tab=Eigene Meinung]
    Das arme Mewtu...es wird einfach immer falsch verstanden. Endlich hat ihm jemand Vergebung angeboten..aber Mewtu konnte sich selbst nicht vergeben.


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    @ Tombery


    Boah, die Idee, das PMD in der Box stattfindet, ist genial ^^ Das war ein richtiger Mindblown. Und die Pokémon in den Dungeons sind diejenigen, die die Menschen angreifen wollen und denen man Verstand einprügeln muss oder sowas ^^


    Zu "Pokémon Bleeding Colloseum"


    Den Anfang fand ich richtig gut, Spannung baut sich langsam auf, es wird merkwürdig, man fragt sich, was geschieht.


    Aber das Ende fand ich etwas merkwürdig....wieso hat der Hauptcharakter das Mädchen in den Abgrund gestoßen? So klingt das ja, als hätte der Protagonist seinen eigenen Onkel getötet. Könnte der Autor das Ende vielleicht erklären?



    Leider bin ich mal wieder ein wenig verschnupft! Diesmal hat mir mein Mann das angehängt (argh). Ist zwar fieberlos, aber um ne Übersetzung anzufangen hab ich keinen Nerv. Wir sind sowieso unterwegs. Also wird es von mir wohl erst ab nächste Woche eine Übersetzung geben.

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    Einmal editiert, zuletzt von Hikari17 ()

  • Ich fand die sogenannte creepypasta sehr gut eigentlich einfach nur genial :D  
    Es war keine typische ,, du hast dein pokemon verlassen und jetzt will es dich töten story ,, :D  
    Zu pokemon hab ich ehrlich gesagt das beste verhältnis und es wär schön so reale freundschaft aber leider hat gott soweit nicht gedacht :D   :/  
    Ich selber fand es schön dass ein pokemon so viel liebe für seinen trainer empfindet und sich so viel mühe gibt :D   :)

  • Veltro :


    Die Geschichte finde ich eigentlich ziemlich gut. Vor allem am Anfang wird echt viel Spannung aufgebaut und man kann sich gut in den Protagonisten hineinversetzen.
    Mich hatte es zu Beginn echt gepackt und ich habe die ganze Zeit über die Gründe gerätselt. Leider ist der Schluss meiner Meinung nach ein bisschen komisch. Ich verstehe einfach nicht weshalb die Hauptfigur seinen Onkel getötet haben soll und wieso die Pokemon die ganze Zeit die Attacke Reue eingesetzt haben ist mir auch noch unklar.
    Eine Erklärung wäre eventuell nicht schlecht...


    Hikari17 :


    Deine Geschichte hat mir echt sehr gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich creepy war. Sie regt zum Nachdenken an und man kann auch eine Lehre aus der Geschichte ziehen, was die heutige Wissenschaft und Forschung betrifft und wird dessen Beweggründe hinterfragen.
    Auch gefiel mir Mew in der Geschichte sehr gut, da es dauernd versucht, Mewto aufzuhalten....

  • *Ahrgh* Ich hasse Geschichten, die kein wirkliches Ende haben...


    Sorry, dass kommt zwar jetzt sehr, sehr, sehr spät, aber ich hoffe, das ich noch einen Kommi zu Evil Emerald abgeben kann.
    Ja, ich habe die Story erst jetzt gelesen, da ich sie irgendwie vorher noch nicht entdeckt hab :patsch:
    Also, ich finde diese CP irgendwie weder spannend noch gruselig? Wie schon erwähnt hat sie meiner Meinung nach kein richtiges Ende, deshalb gefällt sie mir nicht so. Außerdem finde ich das Ganze verwirrend, z.b., wieso ist auf einmal eine Zombie-Apokalypse ausgebrochen? Und wieso wurden die Pokemon auf einmal zu Zombies? Weil der Protagonist böse ist oder was? Wie gesagt, ich finde die ganze Geschichte ziemlich verwirrend, und unlogisch auch.
    Fazit: Diese CP ist verwirrend und unlogisch, und ich empfinde sie weder als spannend noch als gruselig. Mehr kann ich dazu nicht sagen ;D Also ich mag sie nicht wirklich.

    It's how you hide your cards It's how you dress your scars And let them breathe free
    Life, fantastic... Life, so tragic... Life, fantastic...

    Einmal editiert, zuletzt von Lamunka100 ()

  • Naja ..... :|  
    Ich versuche mal konstruktiv gute Kritik daraus zu ziehen :)  
    Ich hab verstanden was euch , bzw. euch dreien nicht so gefällt :
    dass eine creepypasta eher gruselig seien sollte und auch mehr mit dem thema zu tuhen haben sollte :)  
    Naja es war meine erste von vielen und ich werde das nächste mal besser schreiben ;)  
    Für mich ist es halt wichtig zu wissen ob es euch gefällt :) ;)  
    Vielen Dank WhIte Dragon für deine positive wie auch negative Kritik :)  
    Jetzt weiss ich was ich verbessern kann ;)
    Boahhh , ihr wollt wirklich eine Erklärung , oder ?
    Erklärung :
    Es war damals wirklich so dass mein Onkel gestorben ist , mein Vater war deshalb eben wie ich auch sehr traurig !
    Ich habe diese scheiss Creepypasta nur wegen ihm geschrieben und ich wollte nicht so scheiss unnötiges gemtzel reinbringen wie bei pokemon Dead Channel oder so !
    Es muss ja nicht alles mit blut zu tun haben ! wenn ihr gemetzel oder so wollt dann guckt in mein topic da gibt es ne geschichte namens ,, Das Pikachu mit den funkelnden Augen ,,
    Zudem war es meine erste creepypasta mein erster beitrag hier überhaupt auf dem bisaboard zudem bin ich erst 13 also noch ein kind , ne ? oder seht ihr das anders ?
    :(

  • @GlumaLucas


    Also an sich gefiel mir deine Creepy Pasta sehr gut, eben ohne unnötigem Blutvergießen etc. ich kann das nicht leiden, wenn ich unbedingt Leichenteile haben will, sehe ich mir CSI an, da sind immer Leichen dabei xD Na ja, Spaß bei Seite, an sich, wie gesagt gefällt mir die Pasta gut, aber ich kapier den Schluss einfach nicht :/ Wer hat wen wo gestoßen oder wie oder was? Tut mir Leid, ich verstehs nicht D: Sei mir nicht böse :0 Kannst du es mir erklären?

  • @GlumaLucas:


    Vielen Dank für die Erklärung der Geschichte.
    Also erstens mal mein Beileid wegen dem Tod deines Onkels. Hast sicher ne harte Zeit hinter dir...
    Zweitens wollte ich dir noch sagen, dass du unbedingt dranbleiben sollst und weitere Geschichten schreiben sollst. Mir gefällt nicht nur dein Schreibstil, sondern auch den Inhalt deiner Geschichte, wie ich oben ja bereits erwähnt hatte.
    Wow! Ich hätte echt nicht gedacht, dass du erst 13 bist! Um so mehr möchte ich dir ans Herz legen, weitere Geschichten zu verfassen. Denn die Kunst des Schreibens ist eine Gabe, welche nicht jedem gegeben ist, aber du hast sie, also mach was draus ;)


    MFG WhiteDragon

  • The box never forgets hab ich jetzt auch endlich gelesen. Eine schön geschriebene Geschichte, das hatte schon einen Mystery-Dungeon-Charakter. Ich fühlte mich an die dunkle Zukunft erinnert und ich liebe dieses Gefühl der Verlorenheit in einem unbekannten Raum einfach.
    Sie musste noch nicht einmal groß gruselig sein. Ich finde es gut, dass du auf blood und gore verzichtet hast, weiter so :thumbup:


    zu bleeding colosseum: da fehlte der logikteil. den spannungsbogen hast du hingekriegt, aber es fehlt der inhalt. es gibt keinen erkennbaren grund wieso das passiert, nichtmal das lyrische ich weiß das. es fehlt die botschaft. vielleicht solltest du zuerst nochmal überdenken WARUM das alles passiert. sonst hinterlässt du nur negative fragezeichen.


    zu mewtu: an sich eine nette idee, ich fand nur, dass sie nicht besonders gut geschrieben war. für mich war das ein ziemlich sprunghaftes kauderwelsch mit wechseln zwischen vergangenheit und gegenwart, vermischung von tatsachen und hypothesen und einer anschließenden lehre, die irgendwie nicht aus dem vorigen text hervorspringt. da hätte viel mehr struktur und gedankengang reingemusst, der das besser erklärt

  • @ Kairi


    Mewtu war leider tatsächlich so geschrieben. Als ich sie korrigiert habe, hab ich tatsächlich mehrmals ins Original geguckt und diese Sprünge waren da tatsächlich drin! Da leider auch der Mist übersetzt werden muss, damit es so originalgetreu wie möglich bleibt, kam also das dabei raus. Ich hab beim Lesen der Pasta damals auch mehrmals nachgelesen, weil ich jetzt echt nicht kapiert habe, in welcher Zeit wir gerade sind.


    @ GlumaLucas


    Deine Geschichte war gut. Eine CP braucht nicht immer Blut und Gemetzel. Aber am Ende hab ich leider nicht kapiert, was da passiert ist. Wie Kairi gemeint hat, da scheint ein wichtiges Puzzleteil zu fehlen. Und natürlich mein herzliches Beileid zum Verlust deines Onkels. Letztes Jahr ist mein Opa gestorben..ich kann nachvollziehen, wie du dich gefühlt haben musst.

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  • Naja ich kam vielleicht etwas beleidigend mit der Erklärung rüber :(  
    Wenn sich jemand angegriffen fühlt tut mir das leid :(  
    Naja , Danke für das beileid , das baut einen wieder auf :)  
    Danke für die kritik :D ich freu mich auch darüber weil lob kann es ja nicht immer geben man muss sich eingestehen wenn auch mal was schlecht ist :D  
    Tut mir leid hikari wegen deinem opa :(
    Also der held hat vor 5 jahren seine partnerin runtergeworfen , und 5 jare später nahm ihr opa rache an mir , sozusagen :D

  • aber WIESO hat der held seine partnerin runtergeschmissen? dafür gibts doch keinen erkennbaren grund. vllt hättest du besser so ne art spielfehler einbauen sollen von wegen, dass du es geschafft hast, ein nicht-crypto-pokemon zu fangen. die partnerin ist ja dazu da das zu verhindern, du hättest sie übergehen und dann irgendwie rache üben können.


    beileid auch von meiner seite. hab alle meine großeltern schon im alter von 13 jahren und früher verloren.

  • Okay ^^ versuchs ich es halt nochmal ^^ soll ja niemand merken dass mein beitrag gelöscht wurd ^^  
    Das Problem an sich ist dass ich einfach drauf losgeschrieben habe ^^ die idee kam davon weil ich erst vor kurzem mit creepypastas angefangen habe und ich dann selbst eine schreiben wollte ^^  
    leider hatte ich den grund warum er sie darunter geworfen hat völlig verpennt ^^  
    jeden falls war dein grund schon sehr gut aber ich will nichts kopieren ^^ icxh hoffte eigentlich auf schlechte kritk weil ich wissen wollte wie ich es das nächste mal besser machen könnte ^^  
    danke , beleid auch von mir es ist immer schwer einen menschen den man liebt zu verlieren :(

  • Zu Pokemon Bleeding Colosseum
    Das war eine nette Geschichte, mit eher unerwarteten Ende, aber sie gefiel mir. Der Text war an manchen stellen etwas holprig zu lesen aber an sonnsten kann ich mich nicht beklagen, bei mir haben sich ähnliche Fragen aufgestellt. Wieso ist die Partnerin gestürzt und was hat es mit dem Spieler zu tun, also der, der vor der Gamecube sitzt?
    Ach ja, ich hab ein paar Fehlerchen gefunden, die ich mal fix aufliste ^^


    Zitat

    Als ich mein letztes Pokemon in den Kampf schickte, wusste ich dass ich verlieren würde und wie als ob ich es nicht gewusst hätte passierte es das fünfte mal:


    Ich möchte ja nicht pingelig sein, aber "als wie oder wie als" gibt es nicht, das ist Grammatisch falsch, bitte nur eins von beiden ^^. In diesem Fall sollte "als" bleiben und "wie" herausgestrichen werden ;)


    Zitat

    Ich setzte mich mich aufs Bett und starrte 10 Minuten lang nur nach vorne.


    Ein "mich" zu viel ^^


    Nochmal mein Beileid für alle die schon wichtige Personen in ihrem Leben verloren haben, ich hab auch schon einen Onkel verloren, 2 Großeltern und noch ein paar andere Menschen die mir nahe standen. Meine erste Begegnung mit einen Familiären Toten war meine Oma als ich 12 Jahre alt war.
    Aber dafür das du erst 13 bist, hast du deine Sache hervorragend gemeistert, ich kann mich nicht beklagen ^^. Und von einem Kind in deinem Alter kann man ja auch nicht gleich Perfektion verlangen, schließlich musst du noch dazu lernen. Jap, ohne Kritik wird nichts verbessert, dass sagt mein Vater auch immer, weil er ständig etwas zu meckern hat ^^".

  • Danke Tombery :) ich hab den text schon 10 mal überflogen danke für deine hilfe ich werd das sofort nachbessern bei mir und freue mich dass sie dir gefallen hat ^^  
    Das soll aber keine entschuldigung für mich sein ;) ich werde mich bei meiner nächsten creepypasta mehr anstrengen ;)  
    Auch mein beileid für dich , es ist immer schwer menschen gehen zu lassen :(

  • The Pokemon Life


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    [tab=Story info]
    Was passiert wenn man süchtig nach Pokemon wird?


    Altersbeschränkung: 12
    [tab=Geschichte von Nocturnafeder]
    The Pokemon Life


    Eines morgens, als ich wie immer in die Schule ging, redeten meine Freunde aufgeregt miteinander. Als ich sie fragte, scheuchten sie mich immer nur weg, um weiter zu plaudern. Mein bester Kumpel Alex kam und erzählte mir, es sei ein neues Pokemonspiel rausgekommen. Damals hatte ich nur vielleicht ein oder zweimal von Pokemon gehört, aber es hat mich nicht wirklich intressiert.


    Alex wusste das und wollte mich dazu überreden, mal ein Spiel auszuprobieren. Er drückte mir sofort die blaue Edition in die Hand. Wenn ich sie nicht angenommen hätte, wär mein Leben besser verlaufen. Als ich zu Hause war, fing ich an zu spielen.


    Ich spielte Tag ein, Tag aus. Langsam setzte ich mich immer weiter von der realen Welt ab. Ich redete nicht mehr richtig mit Alex, außer „Hallo“, oder „Wie läufts so?“ Ich widmete mich völlig dem kleinen, viereckigen Bildschirm. Ich bekam immer mehr Pokemonspiele. Sie stapelten sich alle haufenweise.


    Plötzlich, ohne Grund bot mir Alex die gelbe Edition an. Ich nahm sie entgegen. Pikachu war nämlich eins meiner liebsten Pokemon. Als ich nach Hause kam, setzte ich mich aufs Bett und begann zu spielen. Gerade, als ich in der ersten Arena spielte, vibrierte das Spiel. Plötzlich wurde alles schwarz....


    Als ich erwachte, lag ich zwar auf einem Bett, aber nicht auf MEINEM. Ich sah mich um. In der Mitte des Raumes, in dem ich mich befand, stand ein einfacher Fernseher. Links oben stand ein Computer, und rechts Oben führte eine Treppe nach unten. Irgendwie kam mir das Zimmer bekannt vor, obwohl ich noch nie in diesem Zimmer war.


    Als ich nach unten ging, kam mir plötzlich eine Frau mit schwarzen, lockigen Haaren entgegen. Sie sagte mir, alle Jungen müssten sich mal auf ein Abenteuer begeben und Prof. Eich würde mich erwarten. Ich sah auf mich runter. Dann wusste ich es.
    Ich war Ash. Hat Alex das etwa extra gemacht?


    Als ich rausging, wurde wieder alles schwarz. Alabastia sah aber nicht aus, wie Alabastia. Ich schaute in den Himmel. Er war blutrot, bis auf ein Loch in das man durchschauen konnte. Man sah die Decke eines Zimmers. Das bedeutete, ich war in diesem Spiel gefangen. Mich überkam Panik. Ich überlegte, ob man vielleicht zum Punkt, in dem man aufgehört hatte zurück musste. Gerade, als ich den Weg durchs Gras lief, kam von hinten Prof. Eich. Er sah aber grünlich aus. Er brachte nur glucksende Geräusche aus dem Mund. Blut kam aus seinem Mund. Ich erschrak. Was war hier nur los? Plötzlich kam von vorne ein Pikachu auf mich zu. Er war giftgrün, die sonst so roten Backen schwarz mit spitzen Reißzähnen. Ich lief so schnell ich konnte und sprang ins nächste Wasser.


    Als ich gerade losschwimmen wollte, zog mich etwas unter Wasser. Ich blickte in das Gesicht von einem braunen Aquana mit blutunterlaufenden Augen. Ich versuchte zu schreien, aber aus mir sprudelte nur Wasser. Das Aquana lachte böse und funkelte mich an. Ich hatte schreckliche Angst.....um mich herum kamen immer mehr Pokemon, die an mir zerrten.....


    Ich schaute ein letztes mal nach oben.......in das traurige Gesicht von Alex.
    [tab=Bilder]
    ...[/tabmenu]

  • Triumph


    [tabmenu]
    [tab=X]
    [tab=Story Info]
    Eine Fortsetzung zur "einmal ein Rocket immer ein Rocket" CP.


    Altersbeschränkung: 14
    [tab=Geschichte von ~Kairi~]
    Triumph


    Kennt ihr schon meine Rocket-Edition? Ich meine die, wo meine bereits durchgespielte Soulsilver-Edition sich nach Missbrauch des Start-Knopfes beim Celebi-Event neustartet und mir dann als Mitglied Team Rockets alle Wünsche erfüllt.
    Um die geht es hier. Ihr müsst wissen, dass ich besagte Edition mittlerweile bis ins kleinste Detail ausgetestet und gespielt habe.
    Der Storyverlauf, die Dialoge, die gesamte Entwicklung bis hin zu fast schon verschwindend geringen Änderungen in Details... Sie ist einfach perfekt.
    Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich generell die dunkle und böse Seite bevorzuge. Team Rocket im Spiel und im Manga hat da einen ziemlichen Meilenstein gesetzt, auch, wenn meine Edition dem ganzen die Krone aufgesetzt hat. Als sei sie meine persönliche Kreation, abgestimmt auf meine Bedürfnisse...
    Es ist schwer vorzustellen, dass es so etwas geben könnte, nicht wahr? Ich könnte hier nun den gesamten Storyverlauf in allen Einzelheiten niederschreiben, aber das hätte wenig Sinn. Ich muss nicht durch penible Dokumentation beweisen, dass es sie gibt. Das ist auch nicht der Sinn einer Creepy Pasta, selbst wenn eine wahre Geschichte dahintersteckt.
    Jedenfalls gibt es da etwas im Bezug auf diese Edition, das mir aktuell einige Sorgen bereitet:
    Das verhalten meiner Pokemon.
    Natürlich lautet das Motto eines Mitglieds von Team Rocket "Pokemon sind nur Werkzeuge", aber die Editionen sind normalerweise so getrimmt, dass bereits nach kurzer Zeit das maximale Zuneigungslevel erreicht werden kann.
    Dementsprechend habe ich mir bei meinen Reisen und Missionen auch keine Sorgen gemacht.
    Ich eroberte mit Lance zusammen Azalea zurück, schlug alle Arenaleiter, half beim Experiment am See des Zorns indem ich das rote Garados fing, wehrte Siegfrieds Attacke auf das Hauptquartier ab und beteiligte mich erfolgreich an der Besetzung des Radioturms.
    Es war schon fast zu einfach. Ohne den Spieler schien die gute Seite nicht in der Lage zu sein sich zu wehren.
    Panferno, Snibunna, Draschel, Scherox, Blitza und Morlord verloren nie einen Kampf und wurden immer stärker und stärker.
    Irgendwann überwältigten wir schließlich die Kimono-Girls, versklavten Lugia und verschafften mir Zutritt zur Pokemon-Liga, welche ich einen nach dem anderen auseinander nahm und letztendlich Siegfried vernichtete.
    Anstatt Professor Eich und dieser Moderatorin kamen die vier Vorstände, welche mich ehrenhaft in die Ruhmeshalle führten und mich schließlich verewigten.
    In Kanto merkte ich es dann tatsächlich.
    Die Rocket-Edition hatte das Hinterherlaufen der Pokemon selbstverständlich nicht beeinflusst, weshalb ich fröhlich mit meinen Begleitern sprach.
    In über der Hälfte der Fälle passierte es jedoch plötzlich, dass sie seltsame Verhaltensweisen aufwiesen. Genau genommen diese eine:
    "Es schaut sich gehetzt um und scheint irgendwas zu suchen."
    Das geschah wirklich häufig, sonst wäre ich nicht darauf aufmerksam geworden. Egal ob in Kanto oder Johto: Meine Pokemon schauten sich gehetzt um.
    Wieso taten sie das? Und wieso taten sie das ausnahmslos alle? Ob nun Blitza, Panferno oder Snibunna an der Spitze stand, sie reagierten immer gleich.
    Das gab mir schon etwas zu denken. Auf meiner alten Edition hatten die Pokemon das nämlich nie gemacht.
    Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmte. Eine Reise nach Dukatia City zur Freundschaftsbewerterin bestätigte diese Vermutung.
    Obwohl ich mit diesem Team stundenlang trainiert und unzählige Trainer sowie die Pokemonliga geschlagen hatte, liebten sie mich nicht.
    Sie schürften an der Grenze zwischen "Es mag dich wirklich sehr." und "Es liebt dich über alles!", aber das war nicht normal. Nicht nach all diesen Kämpfen. Wie könnten sie mir da nicht völlig vertrauen?
    Das einzige Pokemon das eine Ausnahme bildete war mein Morlord.
    Diese Pokemon sind schon seit geraumer Zeit fester Bestandteil meines Teams und haben sich mehrfach als verlässliche Partner erwiesen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sie liebe. Für ihre Loyalität, Standfestigkeit und Unbekümmertheit.
    Es gibt kaum vergleichbare Pokemon auf der Welt.
    Morlord schien sich nicht ganz so oft umzublicken wie die anderen. Vielleicht suchte der Rest des Teams auch bloß nach einem Weg, wie er heimlich verschwinden konnte?
    Aber so etwas machten Pokemon normalerweise nicht. Möglicherweise wollten sie mich warnen? Aber wovor?
    Während ich darüber nachdachte, fiel die Kanto-Region mit ihren Arenaleitern und Problemen meiner Rückeroberung zum Opfer, sodass bald die unsichtbare - dennoch sehr große - Team-Rocket-Flagge über der Region gehisst werden konnte.
    Die Paranoia meiner Pokemon hörten jedoch nicht auf. Viel mehr begannen sie nun auch noch, in der Ferne Dinge zu sehen und laut loszuheulen. Draschel ging sogar so weit, mich permanent anzuknurren.
    Kein Zweifel: Die Pokemon wurden nervös. Sie hatten Angst. Wovor, musste ich herausfinden.
    Aus Mangel an Alternativen besuchte ich die neue Safari-Zone bei Anemonia City. Hier begann mein (inzwischen) Brutalanda sogar, seine Zähne in meine Schuhe zu schlagen und mich anzuknurren, wenn ich ihm sagte, dass sich das nicht gehört.
    Das müsst ihr euch vorstellen: Da trainiert man über Stunden hinweg ein Kindwurm um ihm seinen sehnlichsten Traum zu erfüllen und wird mit Knurren und Beißen abgespeist.
    Knubblia wollte wohl eine Sonderbehandlung im Lektrobal-Trakt des Hauptquartiers haben!
    Zur Strafe musste es den ersten Platz an Morlord abgeben, welches mir gleich viel sympatischer war.
    Allerdings hätte ich das womöglich besser nicht tun sollen.
    Als ich es ansprach, blickte es zum oberen Bildschirmrand, während ein rotes Ausrufezeichen in der kleinen Blase auftauchte.
    "Moria jault los!"
    Dann schubste es mich doch tatsächlich ein Feld runter und stellte sich schützend vor mich.
    Ich konnte nicht anders, als es dafür mit einem Lächeln zu bedenken.
    Dieses verging mir jedoch, als ich sah, wer sich dort von oben herunter schlich:
    Rot.
    Beziehungsweise Red, wenn man seinen Pokemon Special Namen nimmt.
    Ihn hatte ich schon lange vergessen. Den Grund, weshalb der Boss gezwungen wurde, Team Rocket aufzugeben. Den Grund, weshalb es so ein Auseinandertreiben von Vater und Sohn gab. Den Grund, weshalb ich die Storyline von Rot, Blau und Gelb so sehr verachtete.
    Er hätte besser auf seinem Silberberg verrotten sollen. Dann wäre er vielleicht meinem Zorn entkommen.
    Sein Erscheinen löste keine Angst in mir aus. Eher kalte, ehrliche Wut.
    In dem Moment war es wahrscheinlicher, dass das Spiel mehr Angst vor mir hatte, als ich vor ihm.
    Red schleifte sein Pikachu hinter sich her. Natürlich, ohne dieses schien er nie aus dem Haus zu gehen. Ich war mir nie sicher, ob dies nur ein Hint auf den Anime sein sollte oder von Anfang an geplant war. Es änderte sowieso nichts an meiner Abneigung gegen dieses Pokemon.
    Und als vollwertiges Mitglied Team Rockets war es meine Pflicht, dieses Pokemon und seinen Trainer persönlich in Stücke zu reißen.
    Ihr mögt mich wahnsinnig nennen- ihr hättet Recht.
    Aber es gibt einfach Dinge, die besser geändert werden müssen. Und wenn dazu eine fanatische Vernichtungsaktion nötig war, dann konnte mir das nur recht sein.
    Es gab tausende Gründe, weshalb Red nun so dreist vor mir erschien. Den offensichtlichsten habe ich oben genannt.
    Meine Hände zitterten in Erregung über den bevorstehenden Kampf, am liebsten hätte ich ihn auf der Stelle von Scherox zerfleischen lassen.
    Aber wo bliebe denn der Spaß, wenn es so einfach wäre? Dieser Junge war das Einzige, das mir zu meiner Etappe beim Sieg für Team Rocket im Weg stand. Das letzte, gottverdammte Hindernis, um die Fehler der vorherigen Editionen auszumerzen.
    Es wurde Zeit für eine lange, qualvolle Rache.
    Gespannt starrte ich den Topscreen an, auf welchem Red sich immer weiter meinem Morlord näherte. Als dieser es schließlich berührte, erschien die Sprechblase mit den üblichen Punkten und die Kampfszene startete.
    Sein Level 88 Pikachu trat gegen mein Level 54 Morlord an.
    Manch einer hätte in dieser Situation Panik bekommen, aber mir entlockte es nur ein müdes Lächeln. Gegen den Typvorteil kam diese Elektroratte nicht einmal mit Level 100 an. Ruckzuckhieb und Eisenschweif erreichten auch nicht mehr viel. Nach zwei Erdbeben segnete es schon das Zeitliche. Dem Bisaflor hetzte ich Panferno auf den Hals, dem darauf folgenden Turtok Blitza und das Relaxo bekam es wieder mit Panferno zu tun. Lapras fiel wiederum im Kampf gegen Blitza, welchem ich bei Glurak jedoch den Rückzug befahl, damit Snibunna seinen Spaß haben konnte.
    Einen Eis-Typen gegen einen Feuer-Typen nutzen? Selbstverständlich. Das Glück war mir gewogen, da der erste Eishieb es einfror und der zweite es auf die Matte schickte.
    Trotz niedrigerem Levels hatte ich ihn haushoch geschlagen.
    Ein breites, wahnsinniges Lächeln erfüllte mein Gesicht. Es war nicht einfach nur ein Sieg über den stärksten Trainer der Region. Es war ein Sieg über das Gutmenschsystem, über diesen gottverdammten Zwang, ständig die Ideale des vermeintlichen Bösen zu zerstören, um den Fortbestand des Schwarz-Weiß-Denkens zu sichern.
    Wie ich die Welt für dieses Denken verachtete.
    Von diesem Zorn geleitet, von dem Wunsch beseelt, dem allem ein Ende zu bereiten, gab ich meinem Snibunna in der Abspann-Sequenz - Auge in Auge mit dem Feind - den alles entscheidenden Befehl:
    "Töte ihn."
    Ich hatte nicht erwartet, dass dies irgendeine Auswirkung haben würde. Aber ich hatte mich geirrt.
    Snibunna griff Reds Sprite mit Eissplitter an, immer und immer wieder. Irgendwann verschwand dieser wie der seiner Pokemon im Boden und der Kampfbildschirm blendete ab.
    Wieder in der Oberwelt, versteckt hinter meinem Morlord, sah ich Reds Sprite, regungslos dastehend.
    Wie von Sinnen machte Morlord einen Satz nach vorn, schleuderte Red ein Feld zurück, sprang wieder nach vorn und schubste ihn wieder weiter.
    Es schien ihn unaufhörlich und außer sich vor Wut anzugreifen. Oh, ich war ja so stolz.
    Der letzte Satz schleuderte Red schließlich aus dem Bild und Morlord kam zu mir zurück.
    Um mich persönlich von seinem Tod zu überzeugen, rannte ich - mein Pokemon im Schlepptau - nach Norden zu dem Ort, wo Red hingeschleudert worden war.
    Und da lag er: Rücklings auf dem Gras am Eingang zur Safari-Zone, kleine rote Punkte und Striche auf seinem Körper - Zweifellos durch die Angriffe meiner Pokemon.
    Ohne Zögern sprach ich ihn an.
    "Er rührt sich nicht mehr. Er ist tot."
    Ein Jauchzen, ein Jubeln entfuhr meinen Lippen. Er war tot! Endlich tot! Niemals mehr konnte uns diese kleine Ratte in die Quere kommen!
    Niemand konnte uns mehr aufhalten! Die beiden Regionen gehörten nun zweifellos dem Team! Und wer sich uns noch in den Weg zu stellen wagte, der bekam es mit mir persönlich zu tun.
    Nachdem ich die Textbox weggedrückt hatte, erschien eine neue:
    "Die Kanto- und die Johto-Region stehen nun unter dem Kommando Team Rockets. Möchtest du die Daten deiner Diamant-, Perl- oder Platin-Edition herüberladen, um mit der Sinnoh-Region fortzufahren?"
    War das eine ernstgemeinte Frage?
    Es wäre mir natürlich ein Vergnügen.
    [tab=Bilder]
    ...[/tabmenu]

  • Fell und Tränen


    [tabmenu]
    [tab=X]
    [tab=Story Info]
    Snobilikats Fell ist sehr begehrt...


    Altersbeschränkung: 18
    [tab=Geschichte von Foxhound ´71]
    Fell und Tränen


    Als ich geboren wurde, war die Welt noch in Ordnung gewesen. Da gab es nur mich und meine Geschwister, die sich eng an mich schmiegten und meine Mutter, die mir liebevoll das nasse Fell trocken leckte. Ich spürte ihre Wärme, die mir durch alle Regionen des Körpers strömte und mich mit Lebensfreude füllte. Unbeholfen tapste ich umher, wollte nur spielen, mich mit meinen Brüdern und Schwestern raufen und mein Dasein als frisch auf die Welt gekommenes Mauzi feiern. Anfangs wirkte es auch so, als sollte mein Leben sorglos vonstatten gehen... es war, als ob ich im Paradies erwacht wäre. Doch ich sollte mich täuschen... wir alle sollten uns in unserem Glück täuschen...


    Nur wenige Tage später wurden wir abgeholt. Ein seltsamer Mann, ganz in schwarz gekleidet, nahm uns einzeln per Nackengriff aus unserer Transportbox und beäugte uns misstrauisch, bevor er uns in einen viel zu kleinen Käfig steckte. Meine Geschwister und ich hatte große Angst, wussten nicht, was mit uns geschah. Ich blickte zu unserer Mutter, die, an der Seite ihrer Herrin, traurig hinter uns herblickte. Ich miaute ihr meine Sorgen zu und ich sah, wie sie mir langsam und voller Trauer ihre letzten Worte mit auf den Weg gab: Sei stark. Egal was auch geschieht, zeige niemanden deine Angst.
    Ich verstand ihre Worte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, doch sollte mir ihre Botschaft nur allzu schnell und deutlich ins Gedächtnis zurückkehren. Eine simple Botschaft, die das ganze Ausmaß an Leid und Schmerz enthiehlt, welche niemals einen Ausweg aus meinen Gedanken finden sollten und die niemand anderes verstehen sollte, als ich selbst.


    Wir wurden an einen Ort gebracht, der sich "Snobilikat´s Reich" nannte und von dessen Namen wir noch nie etwas gehört hatten. Und doch hegten wir noch einen leichten Gedanken, dass wir an einen schönen Ort angekommen waren, an welchem wir weiterwachsen und glücklich sein konnten. Doch die Phantasie strafte uns Lügen.
    Kaum waren wir, eingequetscht in unseren kleinen Transportkäfig, über die Schwelle der großen Eigangstür getragen worden, drang uns bereits ein beißender Gestank in die Nase. Er roch schwer, nach Eisen und Rost... wie Blut und Knochen....
    Erneut überflutete uns die Angst und meine Geschwister drängten sich immer weiter an die Gitterstäbe und schnürten den schwächeren von uns langsam die Luft ab. Ich hörte meine jüngste Schwester, die ganz hinten ans Gitter gedrückt wurde, gequält aufschreien und nach Sauerstoff japsen. Und auch ich miaute plötzlich lauthals auf, um die anderen wachzurütteln und die Formation zu lockern. Doch es half nicht, es wurde sogar noch schlimmer, als wir in eine große, schwach beleuchtete Lagerhalle gebracht wurden. Der Gestank von vorhin war hier nochmals viel stärker und wir hörten von überall fremde Laute...


    Plötzlich durchflutete ein grelles Licht den Raum und enthüllte uns die schrecklichste aller Wahrheiten. Vor uns, links und rechts, sogar hinter uns, erstreckten sich schier endlose Reihen von rostigen, verschmutzten Käfigen, die aufeinandergestapelt, das ganze Ausmaß an Grausamkeit präsentierten. In fast allen dieser grauen Kästen waren Mauzi und Snobilkat eingepfercht. Auf engstem Raum, auf Gitterrost, mit wunden Pfoten und aufgeschürften Gelenken. Ihre Laute klangen gequält, voller Schmerz und Hoffnungslosigkeit. Und auch ihre einst glanzvollen Augen waren nur noch trübe Linsen, in denen sich ihr tristloses Leben spiegelte.


    Meine Geschwister und ich erstarrten, so sehr stand uns die Angst in den Gliedern. Die Männer, die unseren Käfig trugen, ließen diesen unsanft auf den Boden fallen, dass die Schaniere vor Anstrengung ächzten und es laut schepperte. Die Klappe würde geöffnet und wir wurden alle nach und nach aus dem Transportkäfig herausgeholt und getrennt jeweils in einen etwas größeren Käfig gesperrt. Ich war der Vorletzte und noch bevor mich die fremde Hand packen konnte, sah ich zu meiner jüngsten Schwester, die zuvor durch die Ängste der anderen ans Gitter gepresst wurde. Sie bewegte sich nicht mehr. Gab keinen Laut von sich. Ich beschnupperte sie, miaute ihr zu, doch sie regte sich nicht... sie gab mir keine Antwort.
    Mein Nacken wurde gestrafft, ich wurde unsanft aus der Klappe gezogen und in den erstbesten Käfig geworfen. Die Tür wurde zugeknallt und ich hörte, wie das Schloss einrastete. Meine Beine trugen mich nur kraftlos zum Gitter, und was ich sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Der schwarzgekleidete Mann hatte meine Schwester in der Hand, drehte sie wie einen Gegenstand hin und her und sagte mehr zu sich selbst als zu seinem Freund, dass sie tot sei und er sie entsorgen wolle. Er schürzte die Lippen und pfiff einen ohrenbetäubenden Laut.


    Wir spürten, dass die anderen Pokémon unruhig wurden, aber warum das so war, sahen wir erst jetzt. In schnellen Schritten und mit lauten Gebell kamen zwei Pokémon angelaufen. Ein Hunduster und ein Hundemon. Sie blieben auf Distanz zu dem Mann mit meiner Schwester in der Hand stehen. Sie bleckten die Zähne, knurrten bedrohlich und wetzten die Krallen. Ein kaltes, mit kranker Freude angefülltes Lächeln stahl sich auf das Gesicht des Mannes, ehe er die Hand hob und meine jüngste Schwester auf die beiden Pokémon warf. Ich schaute voller Entsetzen, wie sich die beiden voller Mordlust auf ihren Körper stürzten, wie sie ihn in ihren Mäulern herumzerrten, ihn auseinanderrissen, sodass Blut und Organe ihren Weg nach draußen fanden. Ich konnte die Augen nicht abwenden, trotz des ganzen Bluts auf den Boden und des grausamen Kampfs der Pokémon. Dieses Ereignis brannte sich tief in meine Augen, in mein Herz und meine Seele. Nur meine anderen Geschwistern, die den Blick noch rechtzeitig in ihrer Angst abgewendet hatten, würden allein die Kampfgeräusche auf ewig in den Ohren wiederhallen.


    Die Wochen vergingen und wir wurden größer. Doch wir wuchsen nicht voller Glück auf, sondern mit einer schweren Last im Herzen, die uns zu erdrücken versuchte. Warum nur waren wir hier? Weshalb? Es waren die einzigen Fragen, die sich jeden Tag in meinen Kopf festsetzten und mich nachgrübeln ließen. Ich hob dabei immer den Blick empor und betrachtete die anderen Pokémon in ihren engen Verschlägen. Ich sah, wie einige sich immer und immer wieder gegen das Gitterrost warfen und sich die Haut aufrissen, sodass deren beiges Fell sich allmählich Blutrot verfärbte. Ich sah, wie sich ein paar Snobilikat oder Mauzi aus Schmerz die Gliedmaßen anknabberten, bis sich der Knochen daraus hervorhob und die Pfoten nur noch ein rotes Fleischbündel waren. Ich sah, wie einige regungslos in ihrem Käfig lagen und selbst nach Stunden nicht mehr aufstanden. Andere wiederrum saßen einfach nur in der hintersten Ecke und starrten voller Angst hinaus.
    Und ich sah, wie täglich Männer kamen und viele der Snobilikat mitnahmen. Die kraftlosen Pokémon wurden herausgezerrt und auf einen Wagen geworfen. Andere wurden durch ein Bisasam mit Stachelsporen gelähmt, sodass sie sich nicht wehren konnten. Keines davon sahen wir jemals wieder.


    Ich selbst erinnerte mich an die Worte meiner Mutter und verstand nun deren Bedeutung. Ich verstand die Botschaft nun endlich und versuchte sie zu befolgen. Doch es fiel mir schwer.


    Die Zeit verging, und wir wurden mit künstlichem Futter aufgepeppelt, welches dafür sorgen sollte, dass sich unser Fell schön entwickelte und nicht stumpf wirkte. Es schmeckte schlimmer als verfaultes Fleisch, doch es hielt uns am Leben... sie zwangen uns zu leben, an einem Ort, der nach Blut und Angst stank.
    Die Uhr tickte weiter, und meine Geschwister entwickelten sich eines nach den anderen in Snobilikat. Nur ich unterdrückte den Impuls ihnen zu folgen, denn ich wusste, dass es früher oder später zum Ende führen sollte. Doch es schmerzte zu sehr. Mir wurde heiß, ich hatte das Gefühl innerlich zu verbrennen, während sich meine Pfoten ins Gitterrost drückten und zerschnitten wurden. Und irgendwann gab ich auf und entwickelte mich.


    Das Ende kam früher als erwartet... zumindest für meine Geschwister. Sie waren alle sehr kräftig, vor allem auch sehr schön, doch genau dies sollte ihnen zu Verhängnis werden. Ein Mann trat zu ihnen und befahl dem Bisasam seine Arbeit zu machen. Meinen Brüdern und Schwestern flog der Staub in die Nase, sie wehrten sich dagegen und sprangen an die Gitterwände... doch es half nicht. Einer nach dem anderen fiel gelähmt um und wurde aus seinem Käfig geholt.
    Ich miaute ihnen hinterher. Ich schrie voller Verzweiflung und sagte ihnen, sie sollen keine Angst haben. dass sie bald von hier fort sein werden. An einem besseren Ort...


    Ich weinte mich in den Schlaf, dachte an meine geliebten Geschwister und wollte das alles nicht wahr haben... Ich wollte die Menschen dafür hassen, doch ich konnte nicht. Ich wollte sie dafür hassen, wie sie uns so behandelten, doch es ging nicht. Doch eines wollte ich: Ich wollte ihnen niemals zeigen, dass ich Angst hatte.... Angst zu sterben.


    Einige Tage später war es soweit. Sie kamen zu mir und das arme Bisasam sah mich traurig an. Sie befahlen ihm Stachelspore einzusetzen, doch das Pokémon wollte nicht. Sie verpassten ihm einen Tritt und schrien es an, es solle gefälligst tun, was sie von ihm verlangten. Das Bisasam blickte wieder zu mir hoch und ich nickte ihm unmerklich zu. Das Pokémon verstand und versprühte seine Sporen. Ich widerstand dem Drang mich zu wehren und wurde, vollkommen erschlafft, auf den kleinen Wagen geworfen, auf welchem bereits sechs andere Snobilkat lagen. Ich war der siebte...
    Der Wagen wurde vorwärtsgeschoben und in einen Raum gebracht, der mit dem Geruch von Tod nur so überquoll. Die Männer und das Bisasam gingen, doch es kamen andere. Sie trugen weiße Kleidung, die überall mit roter Farbe beschmiert war.... Blut... es roch nach Blut...


    Sie hoben einen nach den anderen aus dem Wagen und ich sah das Schlimmste, was mir je in meinem Leben wiederfahren ist. Die Männer legten das erste Snobilikat, welches nur gelähmt, aber bei vollem Bewusstsein war, auf einen Metalltisch und fingen an, ihm mit einem scharfen Messer die Haut vom Körper zu schälen. Das Pokémon schrie voller Schmerz auf, konnte sich aber nicht wehren und lag bald in seinem eigenen Blut. Die abgestreifte Haut mit dem einst beigem Fell wurde in eine Wanne gelegt, während das halbtote Pokémon in ein Loch in einer Wand geworfen wurde. Darüber stand in Großbuchstaben: Knochenwalze.
    Ich schloss die Augen und hörte nur noch die Schreie der anderen, die nach und nach aus dem Wagen geholt und ihres Fells beraubt wurden. Und dann kam ich an die Reihe. Ich wurde auf den Metalltisch gelegt und spürte, wie mir die Kälte durch die geschundenen Muskeln zog. Die Männer kamen, setzten ihre Messer an und schnitten mir langsam die Haut vom Gesicht. Ich miaute aus voller Kehle, miaute voller Angst und Schmerz. Blut strömte mir aus den Poren. Sie ließen ihre Messer über mein Gesicht gleiten, über den Hals und waren gerade bei den Schultern angekommen, als die Tür aufflog und die Männer erschrocken von mir abließen. Mit halben Bewusstsein nahm ich wahr, wie jemand Befehle rief und die Männer mit der weißen Kleidung auf den Boden gedrückt wurden.


    Eine junge Frau schob sich in mein Blickfeld und sah mich voller Mitleid an. Sie legte eine Hand auf meine unversehrten Schultern und redete mir zu. Es waren freundliche Worte, das vernahm ich an ihrem Klang, doch den Schmerz ließen sie nicht verschwinden. Ich weinte... zum ersten mal in meinem Leben. Ich weinte... und das salzige Wasser vermischte sich mit dem Rot meines Blutes. Es waren blutige Tränen, die mein Gesicht hinabliefen und in meine abgeschnittene Haut sickerten. Ich weinte, um den Verlust, weinte um meine Geschwister, um mein Leben und um die ganze nutzlose Grausamkeit der Menschen. Warum nur wollten die Menschen unser Fell? Warum mussten wir für sie leiden?
    Ich wollte nicht mehr, ich konnte nicht mehr. Ich wollte nur noch sterben und endlich von diesem Ort entfliehen.... doch soweit sollte es nicht kommen...


    Viele Wochen sind seit dem Ereignissen an jenem Ort, der Snobilikat-Pelzfarm, vergangen. Die Polizei hatte alle Menschen dort festgenommen und die Pokémon befreit. Doch viele von ihnen waren nicht mehr lebensfähig gewesen. Sie wurden erlöst. Alle anderen wurden an freundliche Familien vermittelt oder in die Freiheit entlassen, sobald es ihnen wieder besser ging. Ich selbst wurde intensiv gepflegt und mit Schmerzmitteln am Leben erhalten. Die Haut am Kopf und Hals ist zwar wieder verheilt, doch das Fell würde dort nie mehr nachwachsen... und auch meine inneren Narben würden nie mehr heilen.
    Doch nun scheine ich einen Ort gefunden zu haben, an welchem ich leben kann. Die junge Frau hat mich bei sich aufgenommen, zusammen mit den Bisasam. Sie kümmert sich liebevoll um uns und auch mit ihrem Chaneira verstehen wir uns gut.


    Ich habe endlich das Paradies gefunden.
    [tab=Bilder]
    ...[/tabmenu]

  • Guarding Guardevoir


    [tabmenu]
    [tab=X]
    Ehrlich gesagt sind mir bei der CP echt die Tränen gekommen ;)
    [tab=Story Info]
    Altersbeschränkung: 12-13
    [tab=Geschichte von Sound of Silence]
    Guarding Guardevoir


    Ich bin ein fanatischer Pokémonanhänger. Nun ja, es gibt vielleicht welche, die noch schlimmer sind als ich, aber ich gehöre auf jeden Fall zur oberen Klasse. Jedenfalls… Meine Geschichte ist etwas ungewöhnlich. Ich habe sie noch niemandem erzählt, bestimmt würden mir die Leute daraufhin meine Pokémonspiele wegnehmen, Nintendo und Gamefreak verteufeln oder mich einfach für verrückt halten. Aber ich werde sie euch anvertrauen, ganz im Stillen und Geheimen…
    Mir ist es noch nie wirklich gut gegangen, ich war zwar nicht hässlich, aber ich hatte nur mich, meine Eltern und meine Videospiele. Meine Eltern sind immer nett zu mir gewesen, doch als introvertierter Mensch hatte ich mich immer nur abgekapselt und Dinge wie Mario und Pokémon gespielt. Deshalb hatten mich meine Klassenkameraden immer zurückgewiesen. Ich war immer alleine und ging allmählich daran zugrunde. Als ich auch meine letzte Freundin verlor war ich komplett am Ende.
    Ich konnte nicht schlafen. Ich konnte nicht essen. Ich konnte es nur noch beenden.
    Nach einer Woche ließ ich mich von meinen Eltern wegen Kopfschmerzen krankschreiben. Beide gingen Arbeiten. Ich holte den Strick aus dem Keller und stellte einen Stuhl unter die Lampe an der Decke. Sie hielt mein Gewicht aus, als ich mich probehalber mit meinen Armen daran hochzog.
    Ich machte das Seil Fest. Nachdem ich die Schlaufe gebunden hatte, hielt ich inne. Ja, warum nicht noch ein letztes Mal Spaß haben?
    Ich kramte meinen hellblauen DSLite aus der Schublade des Wohnzimmertisches hervor und schaltete ihn an. Pokémon SoulSilver war eingelegt und ich startete das Spiel.
    Meine Protagonistin mit dem weißen Hut, die ich Akane getauft hatte, wurde in dem Pokémoncenter von Lavandia angezeigt, zusammen mit dem Overworldsprite von Guardevoir direkt hinter ihr. Dieses Guardevoir begleitete mich schon seit meiner Smaragdedition und war das Liebste all meiner Pokémon, deshalb hatte ich es in diesem Spiel immer nach vorne gestellt, obwohl es bereits Level 100 war. Mein Guardevoir…
    Ich öffnete den Bericht und sah mir den Sprite des Pokémon genauer an. „Auf Wiedersehen…“, hauchte ich liebevoll in das Mikrophon und gab dem Sprite… einen Kuss. Viel hatte ich im Moment nicht zu verlieren, da wollte ich mich wenigstens noch von meinem Liebling verabschieden.
    Als ich den Bericht schloss und das Pokémon ansprach erschein ein trauriges Smiley in der Sprechblase über seinem Kopf und es machte eine zitternde Bewegung.
    „MOTHER möchte noch nicht, dass du gehst.“
    Wie bitte, was? Ich hatte noch nie meinen Pokémon Spitznamen gegeben und wenn bestimmt nicht komplett groß geschrieben. Egal, ob es vorher auch schon groß benannt worden war.
    „MOTHER möchte Akane etwas zeigen.“
    Der Text hatte weitergescrollt, ohne dass ich A gedrückt hatte. Das Spiel verhielt sich merkwürdig. Ich begann, neugierig zu werden. Mein Guardevoir lief einfach aus dem Pokémoncenter heraus. Mit dem Steuerkreuz folgte ich ihm. Eine Zwischensequenz wurde eingeblendet, in der der Sprite von Guardevoir zur Begräbnisstätte in Lavandia wandelte.
    Diesmal folgte mein Charakter ohne mein Zutun. Mir wurde mulmig zumute. War das etwa eine Art Bug oder so? Normalerweise geschahen solche Dinge nicht in den Spielen. Als der Protagonist das Haus betrat, war ich mit der Geduld am Ende. Egal ob Bug oder nicht, ich hatte schließlich etwas vor… Aus mit ihm!
    „MOTHER will nicht, dass du das System jetzt ausschaltest…“, erschien in der schwarzen Übergangsfläche. Ich betätigte immer wieder den Schalter, doch die Botschaft wiederholte sich immer wieder.
    „MOTHER will nicht… MOTHER will nicht… MOTHER will nicht… MOTHER will nicht, dass du das System jetzt ausschaltest…“
    Ich lehnte mich tief seufzend zurück. Ich begann zu schwitzen. Nach ein paar Sekunden verschwand die Textbotschaft und der Übergangsbildschirm und der Friedhof erschien, auf dem sich nur mein Guardevoir alias MOTHER und meine Spielfigur befanden.
    „MOTHER will, dass du näher kommst.“
    Ich hatte Angst. Weniger vor dem, was jetzt kommen würde, sondern vielmehr vor dem Unerklärlichen. Ich konnte mir einfach keinen Reim aus diesem Geschehen machen. Ich schien die Kontrolle über die Spielfigur wieder zurückerlangt zu haben. Probeweise lenkte ich sie Richtung Ausgang, doch es ertönte nur dieses schwache, verstörende Geräusch, wie wenn man gegen eine Wand oder gegen einen Baum laufen würde. Als ich A drückte, erschien die Nachricht „Eine seltsame, telekinetische Barriere hindert dich am Verlassen des Gebäudes.“ Toll.
    Ich bewegte Akane hinüber zu meinem Guardevoir, etwas anderes blieb mir ja auch nicht übrig, außer meinen DS hinzuwerfen und mich einfach jetzt gleich aufzuhängen. Warum nicht? Ich hatte es geplant. Aber ich konnte meine Augen nicht mehr vom Bildschirm abwenden. Ich fühlte mich wie gefesselt. War es einfach nur die menschliche Neugierde?
    MOTHER stand vor einem Grabstein, machte jedoch einen Schritt zur Seite, als ich mich ihm näherte. Ich untersuchte ihn mit A.
    „Keine Inschrift.“
    Anschließend hallte der Ruf von Guardevoir durch die Hallen. Erneut wurde eine Textbox eingeblendet.
    „HieR wIrd niEmaLs deIn naMe steHeN…“
    Warum war die Schreibung der Großbuchstaben plötzlich so verzerrt? Hatte dieser Bug jetzt das System beschädigt?
    Ich wiederholte diese Worte noch einmal in meinen Gedanken und meine Augen weiteten sich.
    Nein, das war kein Bug. Was es auch war, es war definitiv kein Bug!
    „Wie kann das sein…?“, murmelte ich erschrocken und der Text schrieb weiter.
    „Wirst du trotzdem gehen?“
    Die klassische Ja/Nein Auswahl. Ich drückte Ja, mein Beschluss war unabänderlich.
    Urplötzlich wurde der Bildschirm abgedunkelt und die Buchstaben, die nun kamen, verschlagen mir den Atem. Sie wirkten verlaufen, in etwa so wie Tusche nach dem Weinen.
    „Ich will nicht, dass du gehst…“
    Der Ruf von Guardevoir erklang immer wieder, doch manchmal wurde der Anfang gespielt und in einer Schlaufe wiederholt, es klang in etwa wie ein Wimmern. Tränen sammelten sich in meinen Augen. Ich wusste nicht, warum ich urplötzlich traurig war.
    „Bitte, bleib bei mir…“
    Das Wimmern wurde lauter. Ich blinzelte und mir liefen die Tränen über meine Wangen. Jener Moment öffnete mir die Augen. Meine Eltern… Was würden sie bloß empfinden, wenn sie mich gehängt vorfinden würden? Ich wollte es mir nicht ausmalen.
    Plötzlich stoppte das Wimmern, alle Töne waren erloschen.
    „Wirst du trotzdem gehen?“
    …Nein. Nein, ich würde definitiv nicht mehr gehen! Nein! Ich… Ich hatte einfach nur jung und voreilig gehandelt, ich…
    Der Strom aus Tränen wurde stärker, es erleichterte mich, so kräftig zu weinen. Der Bildschirm hellte in einem weißen Übergang auf und ein gemaltes Bild, das einem Artwork ähnelte, wurde angezeigt. Auf diesem umarmte das weinende Guardevoir die weinende Protagonistin und drückte sie mit einem mütterlichen Lächeln an sich. Hinter ihnen befand sich ein leuchtend gelber Hintergrund.
    Ich legte den DS auf den Tisch, begann zu Schluchzen, anschließend zu Heulen und verbarg meine Augen hinter meinen Händen.
    Guardevoir hatte seit Smaragd immer auf mich aufgepasst.
    Guardevoir war immer für mich da gewesen, wenn ich gespielt hatte.
    Guardevoir war fast wie eine Mutter für mich.
    Ich wischte mir mit meinem Ärmel die Tränen aus dem Gesicht und nahm meinen DS schniefend erneut auf. Das Bild war nun zwar weg, alles schien wie vorher. Mit den Worten „Und jetzt sei bitte nie wieder traurig, ja?“ wurde das Event beendet und das Spiel schien in seinen Normalzustand zurückzukehren. Dort war meine Protagonistin, hinter ihr Guardevoir und drum herum wieder die Leute die sich sonst auf dem Friedhof befanden.
    Sofort räumte ich Strick und Stuhl weg und kehrte zum DS zurück. Mit einem „Vielen Dank, MOTHER…“ ging ich zum Namenbewerter und ließ mein Guardevoir umbenennen in… Ihr wisst schon. Anschließend speicherte ich, doch als ich den Schalter zum Ausschalten betätigte, gab es schon wieder eine Nachricht.
    „Herzlichen Glückwünsch! Du hast „Galerie“ freigeschaltet!“
    Plötzlich kam ich in das Menü, in dem man sonst den Spielstand auswählte. Direkt unter der Spielstandanzeige gab es tatsächlich das neue Feld „Galerie“ und ich überprüfte es fragend. Darin befand sich ein einziges Bild…
    Von nun an wusste ich, was ich tun musste, wenn ich traurig war und ein sanftes Lächeln zog sich über mein Gesicht.
    [tab=Bilder]
    ...[/tabmenu]

  • Nochmal zu dem mit dem snobilikats .also Geschichte war schön ein schönes happy end das ist die beste creepypasta die es gibt macht weiter so mit den ganzen Geschichten .


    MfG euer Minemon P.S : gibt es nicht ne creepypasta zu den Kindern die dachten sie seien dragoran und sind vom Balkon gesprungen???

  • erstmal fell und tränen:


    gute idee, die moralische botschaft sollte sich wohl mit tierquälerei und dem weiterhin bestehenden feld der felljagd befassen.
    gut geschrieben, nicht langweilig und mit sinn dahinter. die perspektive des mauzi hat dem auch keinen abschlag getan. allerdings war die sache mit der nicht vorhandenen betäubung ziemlich übertrieben. wenn ein pokemon oder generell eine person gelähmt ist, hat das oft auch mit einer nervenflachlegung zu tun. darum spürst du bei der halb-narkose bei OPs auch keine schmerzen obwohl du bei bewusstsein bist.
    leider sind mir 3 rechtschreibfehler aufgefallen (seit deM EreignissEN?) und die geschlechterbezeichnung war teilweise merkwürdig. klar, dass pokemon ihr eigenes geschlecht kennen und deswegen "der" und "die" benutzen, ein "das" hätte ich aus menschensicht etwas authentischer empfunden.
    trotzdem :thumbup:


    Zu The Pokemon life:


    sehr kurz und irgendwie etwas merkwürdig. du kriegst die blaue, spielst sie, kriegst ganz viele andere spiele, spielst die auch und die gelbe ist schließlich...? du hast dich doch erst über die blaue beschwert, dabei ging es eigentlich um die gelbe, oder nicht? auch steckt dort nicht so recht eine botschaft hinter, kommt mir ein wenig so vor wie eine lost-silver-kopie, hauptsache mit blut und tod. wirklich spaß gemacht hat das lesen nicht, das war eher wie so ein stolpern über eine hürde beim marathon. ich bin sicher, das kannst du besser. übrigens: die tatsache, dass "du" in der edition ertrunken bist wird durch die tatsache, dass du die geschichte darüber schreibst, nicht wirklich plausibel...


    zu Guarding Guardevoir:


    wunderbar. die geschichte hatte einen tollen verlauf und war auch nichtmal unlogisch. du hast ganz ohne blood und gore einen schönen spannungsbogen hingekriegt und mich gerührt. allerdings war der anfang noch etwas ausbaufähig. du hättest da noch mehr zur ausweglosen situation und deiner beziehung zu guardevoir geben können.
    oh und logikfehler: wenn du ein pokemon von smaragd auf soulsilver lädst, kannst du es nicht umbenennen weil du nicht der OT bist ;)


    und an dieser stelle ein großes dankeschön an veltro (und black soul welcher ja leider gerade verhindert ist) für das durchhaltevermögen. scheint so als sei die sache jetzt richtig ins rollen gekommen. hoffe ihr schafft das :thumbup: