Creepy Pasta Topic - Mit Voting zu euren TOP 10 Geschichten

  • So, nach etwas längerer Zeit melde ich mich hier auch mal wieder :3


    Starved
    Diese CP hat mir sehr gut gefallen. Ich fande das Ende nicht unrealistisch, sondern interessant :D  
    Ich finde, man kann sich zum Ende dann selber etwas ausdenken, z.b. ob Duodino noch mehr Leute etc frisst. Und das mag ich, wenn man sich dann zum Ende noch was dazu dichten kann X3


    Ansonsten hatte sie eine gute, solide und interessante Story. Und endlich wieder eine etwas blutigere Geschichte, Yay xD Wahrscheinlich gefällt sie mir auch deshalb so gut :D


    OT:
    Und vor allem finde ich es gut, das (auch gerade bei den letzten CP's) nicht nur Storys von den 1-3 Generationen kommen, sondern eben auch mal von den 4. und 5. Generationen, weil erstere sind ja schon ziemliche Standardkost, wenn ich das mal so sagen darf^^


    Wenn man hier Punkte geben könnte, würde ich ihr 8/10 Punkten geben :D


    ~Lucy

    It's how you hide your cards It's how you dress your scars And let them breathe free
    Life, fantastic... Life, so tragic... Life, fantastic...

  • Starved:
    Also die CP hat mir echt gut gefallen :o Ich weiß nicht warum, es könnte am Blut liegen... Jedenfalls fand ich sie toll <3
    Die Idee ist interessant und, wie zumindest ich finde, mal was neues. Ich meine - es gibt ja viele CPs wo Puppen usw. zum Leben erwachen, aber... In dem Zusammenhang habe ich das noch nicht gelesen :dos:
    Das Ende kann man auf verschiedene Weisen interpretieren (auch wenn eine Sache am wahrscheinlichsten ist): Der Charakter ist gefressen worden und ist tot. Der Charakter wurde angeknabbert und lebt irgendwie noch. Der Charakter ist... Ach, was weiß ich ^^;
    Was ich damit sagen will: Es ist zwar am wahrscheinlichsten dass der Chara gefressen wurde und tot ist, aber auch andere Sachen sind möglich.
    Für mich eine gut gelungene, spannende CP :thumbup:

    Lightning thunder down upon the earth and destroy everything. Too fast it runs, without stopping and without limits. It gives off sparks and everything out of the way.
    »I'm Zuma the Jolteon, so beware of me beware!«

    This is Zuma, my Jolteon Lv. 100 8)

  • Pokémon Crystal: A Call


    Ich kenne die Trainer in beiden Editionen zu gut, sowohl in der Kristall als auch in meiner SS Edi. Dennoch hab ich nie wirklich einen Kampf, zumindest in SS, abgelehnt. In Der Kristall Edi hab ich die schwächsten Gegner oft gar nicht in die Telefonbuchliste aufgenommen, da man nicht endlos Speicherplatz im Telefon hatte. Mir waren in Kristall die Trainer am wichtigsten, von dem ich die Evolutionssteine bekommen konnte. Rosmarie hat immer einen Donnerstein gehabt und ein Angler nahe von Mahagonia City den Wasserstein. Solche Trainer haben die höchste Priorität bekommen, egal wie stark sie waren, ich hab immer dafür, dass sie mir etwas geben haben, gegen sie gekämpft.
    In meiner SS lass ich alle hübsch anrufen und wenn ich z.B. EV training abgeschlossen habe und dieses Pkmn für größere Kämpfe noch etwas trainieren sollte, hab ich diese klingel Trainer wieder aufgesucht ^^
    Jedoch ist ihre stärke gestiegen im Laufe der Zeit, wenn man sie oft besiegt oder selbst im Spiel voran gekommen ist.


    Darum ist es mir persönlich etwas unklar wie man so stur sein kann, wie in der CP, den Trainer nicht doch einmal zu besuchen und heraus zu fordern. Das währe eine Sache von 5 min., außerdem würde der einst schwache trainer auch nach einiger Zweit an stärke gewinnen. Zwar wird nie irgend ein Herausforderer so gut sein, um gegen ein Lvl 100 Pkmn zu bestehen.
    Also im großen und ganzen eine Horror Geschichte der man getrost entgehen konnte ^^"
    Ehrlich gesagt kann ich mir auch keinen Menschen vor stellen, der Pkmn spielt, dass wenn er herausgefordert wird, diese nie annimmt, wenn man ständig gefragt wird von ein und den selben Personen ^^. Denkt mal an den Anime, auch da kämpft Ash gegen ein Mädchen das ein Endivie als Starter hatte mit seinen, im Vergleich, übermächtigen Glurak.



    Pure Innocence


    Hierzu kann ich leider mal wieder nicht viel sagen, weil ich die 5. Gen nicht kenne. Ich weis weder wer N ist, noch wie er ausschaut und am wenigsten kenn ich sein Kinderzimmer und seine Vergangenheit. Dennoch war die Geschichte recht unterhaltsam. Wie ich mich fühle wenn ich sein Zimmer im Spiel betreten würde kann ich also nicht sagen. Bevor ich damals Platin gespielt hatte, hab ich ja schon oft von der Grusligen sagenumwobenen Mysteriösen Alten Villa gehört im Wald. Aber als ich dort war, hab ich mich nicht gegruselt, eher im Gegenteil, ich fand diesen Ort sehr interessant, vor allem die Bilder mit den Roten Augen die einem folgten. Auch wenn es möglich gewesen währe, hätte ich gern mal einen der Geister dort angesprochen ^^.
    Außerdem war die Villa damals für mich noch weniger gruselig, weil ich gute DV Nebulak gefunden und gefangen habe ^^


    Aber wenn ich einmal die 5. Gen spiele, lass ich mich gern von Ns Kinderzimmer überraschen ^^



    Doomwheel Forest


    Also mit der kurzen erläuterung von Hikari hat das ganze richtig viel Sinn ergeben. Ich hab bis her noch nicht die 5. Gen gespielt doch ich kenne die Geschichte dieser 3 Pkmn. Das sie den Pkmn in einem Wald gerettet haben, als dieser brannte. Ich wusste aber noch nicht, das Menschen den Walt in Brand setzten und das diese 3 Legis dafür die Menschen hassen.
    Im großen und ganzen wirklich eine gute Geschichte, zwar nicht unbedingt der Bestseller aber der Unterhaltungs- und Spannungswert war da. Vor allem wie sich der Walt im Laufe der Zeit geändert hat. Ich fand es auch schön, das die CP einen guten Schluss bekommen hat und der Spieler nicht Klischeehaft wahnsinnig wurde oder irgendwelche Ängste entwickelt hat, dieses Spiel oder den DS jemals wieder anzurühren.



    Project Eeveelution


    Eine sehr schöne Geschichte, auch wenn sie keiner CP entspricht. Der Wechsel zw. Pkmn und Forscher war auch sehr gut. Was mir aber besonders gefiel war, dass die Forscher keine Gewallt angewandt haben, sondern alles auf Freiwilliger Basis beruhte. Zwar war in der Geschichte Batterie Ditto Team Rocket für die Forschung verantwortlich und dadurch die CP gewaltsam. Dennoch war Batterie Ditto im Vergleich eher eine CP aber dennoch mindestens Genauso gut wie diese hier ^^
    Eine sehr gute Idee, Pkmn zurück entwickeln zu lassen, vor allem eines wie Evoli, dass so viele Anpassungsreiche Evolutionen hat. Aber dennoch wirft sich eine Frage auf bei mir. Eigentlich könnten die Forscher doch an weniger Problematischen Pkmn die Evolution ausprobieren. Beispielsweise an Quaputzi, der sich über einen Kingstein- und Wasserstein Splitter entwickeln könnte, ebenso Duflor mit einem Sonnenstein- und Blattstein Splitter. Es währe bestimmt unproblematischer und erfolgsversprechender.
    Aber OK die Geschichte währe dann sicher nicht mehr so in Spannende Worte zu fassen wie diese hier ^^
    Also die Story bekommt von mir volle Punktzahl und gehört von nun an zu meinen Lieblingsgeschichten, auch wenn sie keiner CP entspricht :D



    So für heute genug geschrieben, ich werde mich definitiv wieder melden ^^

  • Ein sehr interessantes Thema, mit dem ich mich in den letzen Tagen intensiv Auseinandersetzung habe. Nachdem ein guter Freund von mir, einige Videos von Usern aus Youtube gezeigt hat, welche davon viele Mythen über Pokémon beinhalten. An sich fand ich ehrlich gesagt die sehr alten Spiele (sprich, diese, welch von der Grafik meistens einfarbig waren und nicht gut wie zB. Grün (die aber nur für kurze Zeit in Japan erhältlich war, aber aus bestimmten Gründen dann wieder raus genommen wurde), Rot, Blau, Gelb usw...) immer unheimlich. Allgemein haben die auf mich immer so etwas unfreundliches ausgestrahlt, weshalb ich nur mal die Gelb spielte, aber mit dem erscheinen der neuen und besseren weider ablegte (ich wollte auch mal die Kanto-Region erforschen). Auch eben das es so undeutlich immer war, hatte es etwas bedrohliches ausgestrahlt. Die meisten dieser Mythen sind mir hier neu ( was auch daran liegen könnte, das man meistens Videos über die bekanntesten gemacht hat). Am meisten hat mich die Sache mit BurniedAlive verängstigt. Ich habe diverse Videos angeschaut, wo dieser Cheat (oder Glitsch, wie man das auch immer nennt...) angewendet wurde und man aufgrund dessen, auch "beweisen" konnte, das es diesen auch wirklich gab, wenn ich auch selber etwas zweispaltig bin, aber im Grunde hat man wirklich vieles, was nicht für Kinder gedacht war, in diesen Spielen mit eingebaut. Bei den neuen finde ich persönlich nicht viele Geschichten (möglicherweise etwas über die Alte Villa im Ewigwald aus den Editionen Platin/Diamant/Perl), aber ansonsten nichts wirkliches.
    Die Geschichte von Schwester Joy war ziemlich unheimlich, zwar nicht so detailliert beschrieben, aber hatte dennoch einen gewissen Grusel-Faktor, wenn ich sie selber auch NUR für eine erfundene Geschichte halte (im allgemeinen sind die meisten davon auch welche, bis auf einige, welche man in den Spielen Cheaten kann). Hier möchte ich auch erwähnen, das wenn man Geschichten liest, diese meistens unheimlicher sind, als wenn man irgendwelche Videos anschaut (so ist meine Meinung dazu), weil man bei Büchern, seine Fantasie auch frei entfalten kann, bei Videos schaust du nur Bilder und Handlungen die passieren, die zwar auch sehr verstörend auf einen wirken kann, aber beim Lesen, spielt die eigene Fantasie eher mit und es enstehen "Hirngespinste".
    Anyway, ich liebe Gruselgeschichten (auch wenn es sich nicht unbedingt positiv auf meine Schallverhältnisse auswirken kann) und da ich mich ja damit seit neuestem beschäftige, habe ich hier im BB nach einem Topic gesucht, das eben solche Mythen und Geschichten bietet. Zu der Story von Silver habe ich auch ein Video angeschaut, ich frage mich nur, ob es diesen Cheat oder Hack, auch wirklich gebaut bzw. existierte und ich muss sagen, enttäuscht wurde ich nicht. Ein gutes, übersichtliches Topic mit interessanten Beiträgen und Anregungen. (=

  • Starved
    An sich fand ich die Story ganz gut und authentisch und wurde zum Ende hin nochmals ein bisschen spannender. Dadurch, dass sich die virtuelle und die reale Welt miteinander verkoppelten, wurde dem Pokémon die Möglichkeit gegeben, dem Menschen, der sein "echter Trainer" war, nun in der realen Welt zu erreichen, nachdem er dessen Avatar bereits im Spiel verschlungen hatte.
    Ich vermute aber, dass das Pokémon nicht in der echten Welt materialiseren konnte und nur sein Wille und sein Ich, aber nicht dessen Körper dort rübersiedeln konnten. Das würde auch erklären, warum das Haus des Jungen am Ende von diesen ganzen unheimlichen Ereignissen heimgesucht wurde, ohne dass das Pokémon selbst anwesend war.
    Nichtsdesdotrotz bin ich mir auch sicher, dass das Pokémon ihn zum Ende des Story getötet hat. Für mich zwar keine große Überraschung, aber zumindest nicht zu plumb dargstellt.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • @ Black Butterfly: Was für ein Video hast du gesehen, in dem sie burried alive in das Spiel gecheatet haben? Eigentlich sind burried alive und white hand Creepypasta, die nie wirklich im Spiel waren, aber durch fake Gameplay Videos entstanden die Gerüchte, sie seien es. Dachte ich zumindest, welche Beweise hast du denn gefunden, dass man sie wirklich ins Spiel cheaten kann?

  • Ich habe selber noch einmal genauer recherchiert und selber (fast) überall herausgefunden, das es sich um einen Fake handelt. Ein ziemlicher guter muss man dazu sagen, denn es wirkt sehr realistisch gestaltet und ehrlich gesagt, könnte ich es den Machern sogar selber zutrauen, das sie selber so etwas in das Spiel mit ein bauen. Die Macher haben sich hauptsächlich auf die Veröffentlichung und den Ruhm in Japan konzentriert und nicht um den weltweiten.
    FreeKyandi : Das Video welchesmir hauptsächlich darunter gefiel war das hier, von einem User der es meiner Meinung nach gut erläutert und beschrieben hat, was es mit diesem Mythos auf sich hat (aber selber eher auf die eigene Meinung appellierte, statt zu erwähnen das es sch schlichtweg um einen Fake handelt)

  • Entschuldigt, dass es in letzter Zeit kaum Pasten gibt. Ich hatte riesig Stress auf der Arbeit und jetzt endlich Urlaub und konnte mich mal ein wenig erholen. Hier ist eine Pasta von Zorua1254, die ich endlich mal probegelesen habe.



    Pokémon Snap



    [tabmenu]


    [tab=X]


    [tab=Story Info]
    Ein äußerst blutiges Pokémon-Snap-Modul
    Altersfreigabe ab 14


    [tab=Übersetzte Version von Zorua1254]
    Pokémon Snap


    Also, ich wollte ein Spiel namens Pokémon Snap spielen. Ich bin ein großer Sammler von Nintendo 64-Spielen und ich musste Pokémon Snap unbedingt haben. Deswegen bestellte ich es auf Ebay.
    Da stand Pokémon Snap für 6,99 Dollar. Es sollte auch wie neu sein. Eine Woche später kam es endlich. Aber es war nur ein blankes Modul, auf welchem die Wörter Pokémon Snap mit Edding aufgeschrieben waren.


    Ich startete das Spiel und das Intro spielte. Das Intro war seltsam. Die Lavandia-Musik spielte und Todd Snap, der Hauptcharakter, versuchte ein Bild von Mew zu schießen. Er schaffte dies erfolgreich, aber komischerweise hatte Mew hyperrealistische rote Augen.


    Dann endete das Intro früh, und Pokémon Snap startete. Ich musste meinem Charakter einen Namen geben. Ich nannte in GINGER, einfach nur, um blöd zu sein, und Witze über seine roten Haare zu machen. Dann sagte Professor Eich „Hallo GINGER! Ich bin Eich, der Pokémon-Professor. Dann erzählte er mir, wie man Pokémon fotografiert und so. Dann fing das erste Level an. Da fingen die Dinge an, schrecklich zu werden.


    Anstatt, dass ein heiteres Lied spielte, hörte man die Lavandia-Musik. Ich fing an, Bilder von Taubsi zu machen. Als ich ein Bild von den Taubsis vor mir machte, explodierten sie, überall waren Blut und Eingeweide. Ähnlich wie in Call of Duty, wenn man schwer verletzt war, war Blut auf der Kamera. Dann machte ich ein Bild von Dodu und Pikachu.
    Beide wurden zu Skeletten. Und dann machte ich ein Bild von Smettbo. Es fiel auf den Boden und verweste. Das war krank.


    Ich pausierte das Spiel und versuchte es auszuschalten. Es ging nicht aus, als ich den Power-Knopf drückte. Und es resettete sich nicht, als ich den Reset-Knopf drückte. Ich versuchte, den Stecker zu ziehen. Es lief immer noch. Deswegen hatte ich keine Wahl, außer weiterzuspielen. Ich machte ein Bild von Mauzi. Es hielt sich sein Herz und fiel zu Boden, als ob es einen Herzinfarkt hätte. Und ich machte ein Bild von Relaxo, und es explodierte wie ein Boomer aus Left 4 Dead. GINGER war böse!


    Ich machte ein Bild von Lapras von weit weg, und auf einmal sank das Lapras unter Wasser, verschwand, und das Wasser wurde blutrot. Und ich machte ein Bild von entweder einem Krabby oder einem Kingler. Es zerfiel in Stücke. Ich machte mehr Bilder von Smettbos und sie fielen auf den Boden und verwesten. Im Spiel wurden viele Pokémon durch den Blitz getötet, und endlich schaffte ich das Level. Es war so eklig, die Pokémon solche blutigen Tode sterben zu sehen.


    Und am Ende hieß es „0000 Bilder wurden geschossen.“ WAS?! Ich habe mindestens 30 Bilder gemacht! Dann wurden die Bilder trotzdem gezeigt, die ich gemacht hatte. Es war komisch, dass er jedem Bild genau 500 Punkte für die Größe und 1000 Punkte für die Pose gb, egal wie das Bild war.
    Und er gab Extrapunkte, wenn die Pokémon auf dem Bild tot waren. Was ein kranker Mann.


    Jetzt steuerte ich das Tunnel-Level an. Das erste Bild, welches ich machte, war ein Pikachu, das auf einem Lektrobal ritt. Es war schon süß. Aber als ich das Bild schoss, setzte Lektrobal Finale ein und man sah Pikachus Blut und Eingeweide. Es war schrecklich. Aber dann machte ich ein Bild eines Elekteks neben einem Lektrobal. Es tötete das Elektek. Ein paar Minuten später, durchschritt ich endlich das Tunnel-Level. Und als ich das tat, gab mir Professor Eich Äpfel.


    Im originalen Pokémon Snap konnte man die Äpfel auf die Pokémon werfen, um bessere Bilder zu machen. Es mag zwar ein Ausnutzen der Pokémon sein, aber es sieht immer lustig aus, wenn Pokémon von Äpfeln getroffen werden. Aber in diesem Pokémon Snap traf ich ein paar Pokémon mit Äpfeln und deren Köpfe fielen ab und verwesten. Es war anwidernd, dem zuzuschauen.


    Es gab auch einen Teil im orignalen Pokémon Snap, in dem man ein Glutexo mit Äpfeln bewirft, dieses in die Lava fällt und sich zu Glurak weiterentwickelt, um ein besseres Bild zu schießen. In dieses Spiel wirft man auch einen Apfel auf das Glutexo. Aber anstatt sich zu entwickeln, schmolz Glutexos Haut und seine Knochen zeigten sich. Dann kam ein Glurak-Skelett aus der Lava.


    Ich musste das ganze Spiel spielen. Ich bekam die Räucherbälle. Und vergiftete die Pokémon mit den Räucherbällen, sie fielen zu Boden, tot. Endlich kam ich zum Spielende, versuchte ein Foto von Mew zu schießen. Es hatte immer noch hyperrealistische Augen. Man musste Räucherbälle auf es werfen, und dann explodierte es, wie die Taubsis am Anfang des Spiels.


    Dann verschwand der Hintergrund und alles. Alles was ich jetzt sehen konnte war GINGER. Es war GINGER mit roten Augen, ein blutbeflecktes Shirt tragend, und er sprach japanische Wörter in G-Dur. Es war sehr verstörend, dies zu sehen. Danach verschwand das Pokémon Snap-Modul und das Spiel hörte endlich auf.


    Aber bevor es verschwand, sagte GINGER etwas in Englisch und in G-Dur. Er sagte „Du bist ein Killer. Ein Pokémon-Killer.“ zu mir.


    Später fand ich heraus, dass das Modul von einem japanischen Serienkiller gemacht wurde, der in South Carolina lebte. Er nahm alle kranken Bilder im Spiel basierend auf den Opfern, die er getötet hatte. Und am Ende nahm er seine Stimme in G-Dur auf und synchronisierte GINGER. Ich fand heraus, dass er Juli 2007 exekutiert wurde und er könnte das Pokémon Snap-Modul besessen haben, dass ich hatte. Danach spielte ich ein bisschen Mario Party 3, um das verfluchte Spiel zu vergessen.


    Was danach passierte


    Ich hörte, dass jemand das verfluchte Pokémon Snap-Modul bekam und dieser kontaktierte mich.
    Und er zeigte mir ein paar Bilder der gespeicherten Daten. Bilder von toten Kindern, die der Serienkiller umgebracht hatte. Da waren auch Bilder von toten Pokémon und Bilder, auf denen Taubsis die Organe eines toten Kindes aßen. Dann verschwand das Modul wieder.


    Diese Bilder waren keine 64-Bit-Bilder, aber Bilder aus dem echten Leben. Wenn du das Modul siehst, halt dich von ihm fern.


    Übersetzt von Zorua1254


    Quelle: Creepy Pasta Wikia


    [tab=Bilder]
    Fanarts oder gefundene Bilder sind sehr willkommen. Bei dem Namen wird man leider kaum was über die Google Suche finden können.


    [tab=Eigene Meinung]
    Ok, diese Pasta ist mal totales Klischee. Da tauchen soviele Klischees auf, das einem übel werden kann. Aber ich mochte die Gewalt- und Blutdarstellungen. Und da sich viele Leute in letzter Zeit sowas gewünscht haben, hab ich sie in die Liste aufgenommen. Viel Spaß.


    [/tabmenu]

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  • Pokémon Snap
    Die Pasta hat mir so gar nicht zugesagt. Von der übertriebenen und teils sinnlosen Gewaltdarstellung bis hin zu dem extrem klischeehaften Ende. Auch wenn ich Blut in einer Pasta wohldosiert durchaus schätze, so finde ich das hier einfach nur belanglos und vollkommen übertrieben. Es kommt während des Lesens keine Spannung auf, alles wird wie monoton abgearbeitet und verliert dadurch seinen Reiz und das Interesse des Lesers geht schnell in Richtung Keller.


    Also für mich absolut nichts besonderes. Sorry, aber sie gefällt mir einfach nicht.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
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  • Pokemon Snap
    Ich fand (auch wenn Blut darin war) dass die Pasta viel zu schnell erzählt wurde und der Autor sich anscheinend keine große Mühe gemacht hat, seine Geschichte etwas mehr zu beschreiben und sich zeit zu lassen :/.
    Nya außerdem ist viel zu sinnlos irgendwas umgebracht worden, was auch nur in der Nähe war.
    Wenigstens (auch wenn es klischeehaft ist) hatte das Ende wenigstens einen durchaus besseren Sinn als irgendwelche Gestalten, die einfach aus einem Spiel kommen ;3.
    Nya so überragend wars nicht aber man kann natürlich damit leben :)


    ~Moon

  • Snap


    Die geschichte war nicht so gut es kam keine spannung auf es gab zuviel blut und tod.unlogisch fand ich das der fernseher weiterlief ohne strom ich mein ja nur er könnte jahrelang das pokemon snap spiel spielen können ohne einen cent mehr in der stromrechnung bezahlen zu müssen oder das er nicht einfach versucht hat das modul aus dem n64 rauszutun.das ende war zu klieschehaft

    Pokemon weiß 2 Freundescode : 2624 0489 2431,3ds freundescode:5327-1383-0254 Name:ruben bitte beide per PN sagen und nintendo network ID für wiiu Ruben1998 bei wiiu einfach nur adden

  • Na leutr, wisst ihr nun, warum ich überblutige pasten meistens vermeide? Sie sind meistens nicht gut. Selten stößt man auf eine perle wie starved, die alles sinnvoll unterbringt und trotzdem schöne gewaltdarstellungen hat.

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  • Pokemon Snap:
    Relativ unspannend, beinahe eine Troll-pasta
    Ich fande die Pasta ziemlich Klischeehaft, und hatte garkeine spannung beim lesen...
    Das andere wurde schon geschrieben.

    The Bird of the Hermes is my name, eating my wings to make me tame....
    Im Namen der Organisation und ihrer Majestät der Königin! Amen!

  • Quilava is mourning


    Eine sehr Mitreißende Geschichte, wenn man sie bis zum Ende gelesen hat. Wobei ich beim durch lesen nicht an die 5 Stadien des Todes dachte. Ich Ahnte aber, das es wohl kein gutes Ende nehmen wird, um das Igelavar. Dennoch ist es traurig, das die Person nicht so wirklich gemerkt hat, was hier vor sich ging und sich auf Tag X freut. Aber letzten Endes tat ihm seine Freude über Tag X leid, weil wie man ja lesen konnte, das arme verzweifelte Igelavar starb. Aber als Kind ist man nun mal Naiv und rechnet nicht mit so etwas wie den Tot. Dennoch finde ich diese Geschichte, gerade wegen diesem Aspekt Reell.
    Eine schöne und sehr traurige Geschichte. Sie ist zwar ohne Blut und Angst von Seiten des Spielers verlaufen, aber dennoch durch den Tod von Igelavar ist sie das geworden, was man unter einer Creepy Pasta versteht.



    Starved
    Das ist wieder einmal eine Typische Creepy Pasta, genau so wie man sie sich vorstellt -Blutig, Furcht einflößend und mitreißend ^^
    Ein sehr gute Geschichte, der 5. Gen. Ich wusste zwar oft nicht welche Pkmn außer Duodino die anderen waren, aber dennoch war sie spannend und hoch interessant. Etwas sehr ausgefallenes, worüber bestimmt noch keiner wirklich nach dachte. Man merkt zwar das sie von vorn bis hinten an den Haaren herbei gezogen ist, aber dennoch ist glaubwürdig herüber gekommen und alles hat gewisser maßen Logisch zusammen gepasst.
    Das mit dem Plüschtier hab ich mir im Laufe der Geschichte schon gedacht, das es an den Beben im Haus und die herunter fallenden Gegenstände schuld sein muss. Aber es war erstaunlich, das dieses Plüschi nicht auch noch zum Leben erwacht ist, es kamm ja nur das Blut zwischen den Nähten hervor :devil:
    Das Ende war relativ offen, man weiß nicht so recht was passiert ist. Ob die Person, von einem Gegenstand umgestoßen wurde, oder ob es wirklich das Pkmn war. Das letzte was er ja mit bekam, war das er den Schrei des Pkmn hörte und alles andere kann man sich dann selber zurecht spinnen, was wohl wirklich geschehen ist.
    Eine wirklich gute Pasta ich geb ihr volle Punktzahl ^^



    Pokémon Snap
    Auweia! Da hatte aber jemand schlechte Träume gehabt ^^"
    So kam es einem zumindest vor beim lesen. Die Geschichte wahr mehr als übertrieben und klischeehaft. Irgendwie hat sie mich an die Sponschbob Geschichte erinnert, mit dem Tentakel Typi. Alles hat überhaupt keinen Sinn ergeben, die Tode der Pkmn haben weder Punkte noch sonst irgend etwas gebracht. Prof. Eich wurde auch nicht weiter erklärt, er war einfach da, alles was mit den Pkmn selber zu tun hatte starb und verweste anschließend.
    ...
    Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, außer das die Geschichte schlecht war, keinerlei Spannung, alles wurde monoton erklärt, was der Reihe nach kam. Keinerlei Emotionen wurden erklärt. Das schlimmste an der Pasta, ist der Anfang und das Ende. Das dass Spiel nicht abzuschalten ging, nicht zu entfernen und vor allem, dass es ohne Strom lief, eben so offenbar der Fernseher. Es gab einfach zu viele Punkte die so schwer wiegen, das man diese Geschichte nicht einmal annähernd als lesenswert bezeichnen kann. Was hat es überhaupt mit dem Mew zu tun, was so ultra realistische Augen hatte? Und warum waren sie ausgerechnet rot? Das ergibt einfach keinen Sinn :dos:
    Und das Ende war ja erst der Hammer. Als ob ein Serien Killer ein Spiel Programmieren würde oder könnte. Und selbst wenn, er würde es bestimmt nicht so hinbekommen, schon gar nicht, wenn das ganze Land nach ihm sucht. Das Spiel müsste Bugs ohne ende enthalten. Jedenfalls kann ich mir das alles nicht vorstellen. Aber das dieses Modul plötzlich verschwindet, schemenhaft wird und unsichtbar, ist wohl der größte Unsinn von dieser Geschichte. Plötzlich taucht es dann wieder bei einer anderen Person auf und die ruft den Spieler, der es zuvor spielte an. Woher weiß der 2. Spieler von dem Vorgänger? Und woher hat er die Kontaktdaten?
    Alles im allen war die Pasta einfach nur schlecht. Man kann ja noch nicht einmal sagen, das es so ein Blödsinn ist, das es schon wieder witzig ist, dafür ist das Ende mit dem erwähnte Serien Killer einfach nicht komisch auf zu fassen.
    wenn man der Pasta 2 von 10 Punkten gibt, ist man wirklich übertrieben großzügig.

  • Hey Creepypasta-Freunde.


    Sicher habt ihr bemerkt, dass in letzter Zeit nur sporadisch neue CP kommen. Der Grund ist, irgendwie fehlt mir im Moment die Zeit... Ich weiß gar nicht, was ich inzwischen anders mache in meinem Leben, aber die Stunden fließen nur so dahin. Ich hab kaum Gelegenheit, mich mal ein paar Stunden ruhig hinzuhocken und ne Übersetzung zu machen...


    Deswegen werd ich eine neue Methode nutzen: Ich werd jeden Tag versuchen, ein kleines Stück einer Pasta zu übersetzen. Dann werde ich früher oder später wieder ein bisschen Material haben...


    Ihr könnt mir übrigens alle helfen, indem ihr mir Wünsche schickt (ich lese jeden Tag eine CP und entscheide, ob sie ok ist) oder Bilder sucht oder auch Bilder malt. Ihr könnt auch gern die Pasten nochmal probelesen und mir Rechtschreib- und Grammatikfehler aufzeigen .


    Also bitte noch ein wenig Geduld. Neue Pasten kommen bestimmt, aber ich brauche einfach etwas Zeit für sie.

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  • Huhu Hikari,
    Dafür hab ich nartürlich volles Verständnis,
    ich würde ja auch mal versuchen eine Pasta zu übersetzen, dafür fehlen mir aber leider die Zeit und manchmal auch die Lust.
    Mein Englischkentnisse sind zwar sehr gut, aber wie gesagt fehlen mir Zeit und manchmal Lust...


    Zur Unterstützung werde ich demnächst mal ein paar Bilder malen, das hilft mir dann auch super als Übung, damit ich mehr Aufträge in dem Zeichenthread mehr Aufträge bekomme.


    Geduld habe ich genug, ich schaue hier ja ohnehin nur manchmal rein.


    Ich hoffe der Beitrag wird nicht gelöscht, habe ihn extra etwas länger gemacht o//o

    The Bird of the Hermes is my name, eating my wings to make me tame....
    Im Namen der Organisation und ihrer Majestät der Königin! Amen!

  • I won't leave you



    [tabmenu]


    [tab=X]
    Gewünscht von ZitaYuseo


    [tab=Story Info]
    Gibt es je ein Zuhause für Lonliness?
    Altersfreigabe ab 14.


    [tab=Übersetzte Version von Hikari17]
    I won't leave you
    (Ich werde dich nicht verlassen)


    Tyrin ist ein Feelinara. Man erkennt ihn an seinem pinkem Fell und den schleifenartigen Anhängseln. Manchmal macht man sich sogar über ihn lustig, wegen seiner extravaganten und eher „mädchenhaften“ Erscheinung. Er hat sein sehr mitfühlendes Herz und ist immer gewillt, mit den anderen Wesen des Waldes Freundschaft zu schließen. Er wacht am Morgen in der Hoffnung auf, dass er jemand neuen treffen wird und an genau diesem Tag wird er tatsächlich eine ganz spezielle Person treffen.


    Er läuft zu dem kleinen Teich hinüber und beginnt aus ihm zu trinken, als er bemerkt, dass er nicht allein ist. Er schaut auf und sieht ein Evoli in der Nähe, das auf seine eigene Spiegelung im Wasser blickt und aussieht, als ob es gleich weinen würde. Tyrin fühlt, wie ihn eine Welle der Sympathie überschwemmt, als er diesen traurigen Anblick sieht. Sofort nähert er sich dem Evoli, um das arme Kind zu trösten.


    Das Evoli ist bemerkenswert dünn und sieht ein bisschen wie eine Vogelscheuche aus. Er wirkt, als wäre er es nicht gewohnt, auf eigene Faust unterwegs zu sein.Tatsächlich hatte er einst ein Zuhause und einen ihn liebenden Trainer, aber das war lange her. Aber, und das musste er mit seiner eigenen Haut erleben, was dir gegeben wird, kann dir genauso schnell genommen werden. Er wurde in den Wäldern zurückgelassen um zu verrotten, dabei war nichts davon sein eigene Schuld. Aber das Evoli beginnt langsam seine einsame Position zu akzeptieren, er hat eine sehr mäßige Natur.


    Das Evoli berührt seine eigene Reflektion im Wasser, die Wellen schlägt und sich in ein Bild verzerrt, die dem eigenen Bild, die das Evoli von sich hat, entspricht. Er kann nicht verstehen, warum er keinen Besitzer hat, kein zuhause, keinen...Freund. Irgendwo nicht zu weit weg hört er Schritte, aber er ignoriert sie gewöhnlicherweise, als ob er sie nicht bemerkt. Nach allem, wieso sollte jemand ihn sehen wollen? Plötzlich sieht er ein anderes Pokémon in seinem Spiegelbild direkt hinter ihm, dem eine sanfte, sympathische Stimme folgt: „Hallo, mein Kleiner, wie ist dein Name?“ Das Evoli dreht sich schnell um um zu antworten, aber er lässt den Kopf hängen: „L-Lonliness....“


    Das Feelinara runzelt verwirrt die Stimme auf Grund des abnormalen Namens: „Lonliness?“ Er erholt sich schnell und bietet ein weiteres warmes, frisches Lächeln. „Das ist ein netter Name! Was tust du in einem so großen Wald? Hier sind eine Menge größerer, hungriger Pokémon, die dich in im Moment eines Herzschlages erwischen könnten...“ Er schaut sich das Fell des Evoli genauer an. Er sieht den tränenbeschmutzten Pelz um die Augen und das matte, ungepflegte Fell an allen anderen Stellen. „Oh, du armes Ding... wo sind deine Eltern?“ Er fragt zuckersüß, aber hinter seinem Grinsen sehnt er sich die Antwort herbei.


    „Nun“, beginnt das Evoli, das sich als Lonliness vorgestellt hat, „Wenn sie sich an meinem wertlosen Fleisch laben wollen, können sie es gerne tun.“ Er stößt einen miserablen Seufzer aus. „Ich war immer allein die letzten paar Jahre, ich wurde von meinem eigenen Trainer verstoßen wie ein kaputtes Spielzeug.“ Warme Tränen beginnen von den Wangen des Evoli zu fallen.


    Tyrin ist wirklich geschockt auf Grund der heftigen Worte. Sein Mund steht weit offen und nun bilden sich eigene Tränen um seine Augen. Er greift mit einem seiner Bänder nach dem Evoli und rubbelte seinen Rücken. „O-oh, bei Arceus! Kind, wie kannst du nur so von dir denken? Jeder ist besonders und hat seinen eigenen Platz in dieser Welt, keiner ist nutzloser als der andere.“ Die Evolition legt sich auf ihren Bauch, um den kleineren Pokémon in die Augen zu schauen; Tränen sind immer noch in seien Augen, aber ein ehrliches, kleines Lächeln hat es zurück auf seine Wangen geschafft. „Du bist besonders, Lonliness, niemand sonst hat ein Recht, dich anders zu nennen.“


    Die Tränen des Evoli schaffen es endlich auf den Boden zu fallen und beschmutzen das Gras mit einer dunkelroten Farbe. Wie sich herausstellt, ist die arme Kreatur verflucht, aber versucht es zu leugnen. Er schaut auf das andere Pokémon und schüttelt seinen Kopf: „Aber ich habe keinen Platz, ich habe keine Bestimmung. Es ist eine Sünde, dass ich am Leben bin. Ich bin besonders aus ganz falschen Gründen...“ An diesem Punkt hält Tyrin es nicht mehr aus und umarmt die bedauernswerte Kreatur, die dies schniefend erwidert. Tyirn ignoriert das beschmutzte Gras und wimmerte offen seine Worte: „Bitte sag das nicht, Lonely. Du bist keine Sünde, du bist eine wundervolle Kreatur, die genausoviel Liebe verdient wieder jeder andere. Ich werde dich nicht denken lassen, dass jeder dich hasst. Ich hasse dich nicht.“ Er sieht in die Augen des Kindes. „Das ist es, was zählt, nicht?“ Tyrin schließt wieder seine Augen, lehnt seine Stirn an die von Lonely und flüstert: „Bitte akzeptier meine Worte.“


    Das Evoli fährt mit dem Weinen für eine volle Minute fort, nicht mehr, nicht weniger. Er versucht die Flut von verschiedenen Emotionen in ihm zu kontrollieren: Leiden, Erleichterung und am meisten die entsetzliche Furcht, aber er hat Schwierigkeiten, sich zu kontrollieren. Die netten Worte des anderen Männchens fühlen sich für ihn an.... als ob er tatsächlich einmal in seinem Leben eine Bedeutung in seiner bedauernswerten Existenz hat. Als wäre er nicht die Plage, die er zu sein glaubt. Er öffnet langsam seine Augen und liebkost diese liebenswerte Kreatur, der erste und einzige Freund, den er seit Jahren hat. Das Feelinaara ist mehr als begeistert zu bemerken, dass er zu dem dünnen Jungen durchgerungen ist und lächelt breit; er liebkost ihn glücklich zurück.


    Lonliness sieht zu ihm hoch. „Bleibst...?“ Er kann seinen Satz nicht beenden, er weiß nicht, wie. Ihn lieben? Nie wieder traurig sein? Die Wörter scheinen ihm so fremd zu sein, als glaube er nicht, dass sie wahr sind. Er sieht zu dem älteren Männchen, ob er sein Bein zurückziehen würde, aber sein Ausdruck, seine Stimmlage sind aufrichtig. Er starrt die Kreatur still an, bevor seine Augen aufleuchten und er die Nase seines neugefundenen Freundes küsst.


    Tyrin ist auf Grund des kleinen Kusses des Evoli überwältigt vor Freude und beginnt das kleine Gesicht des Evolis wiederholt zu lecken. Lonliness schließt seine Augen und lächelt für das erste mal seit Jahren, während sein Gesicht geleckt wird und... schnurrt er da etwa?“ „Danke dir, Lonely! Danke, dass du mich akzeptierst. Ich weiß, du wirst es nicht bereuen!“ Er zieht ihn in eine weitere Umarmung und rubbelt mit seinen Bändern über seinen verhungerten Bauch. Nach – wie es scheint – Stunden von Umarmungen, lässt er ihn los und sieht das Evoli mit mitleidigen Augen an, ansonsten würde das Evoli wohl mehr als glücklich sein, ihn für die Ewigkeit zu umarmen.


    Das Feelinara fragt den Jüngeren, ob er Lust hätte, Verstecken zu spielen, aber das Evoli lehnt den Vorschlag ab, nun wäre nicht die Zeit für dieses Spiel, denkt er. Stattdessen entscheiden sie sich für Fangen. Beide haben sehr viel Spaß und lachen und kichern während des ganzen Spiels, bevor sie einen Nachmittagsschlaf halten, bei dem sich das Evoli fest an seinen neuen Freund kuschelt, hoffend, dass sie nie wieder getrennt sein werden.


    Beide wachen am frühen Abend auf und strecken sich ein wenig auf Grund ihrer müden Knochen. Es war eine warme Nacht. Das Feelinara sieht herüber zu seinem kleinen Prinzen und fragt, wie er sich fühlt, der sofort mit einem enthusiastischen Toll antwortet. Tyrin sieht zu dem Teich. „Ich werde uns Abendessen fangen, bin gleich zurück“, sagt er und küsst bemutternd die Stirn seines Freundes, bevor er zum Wasser herüberläuft. Das Evoli bewegt sich an einen Ort, wo er seinen Freund sehen kann, da er ein wenig Trennungsangst hat.


    Tyrin konzentriert sich auf die Fische im Teich, er bemerkt ein paar. Er ist gerade bei zuzuschlagen, als sie plötzlich voller Furcht wegschwimmen. Er schaut in das Wasser, neugierig, was sie so erschreckt hat, aber der Anblick lässt ihm das Herz in die Hose rutschen.


    Da ist eine Gestalt zwischen den Wasserrillen. Ihre Haut ist ein pures, gespenstisches Weiß. Sie ist am ganzen Körper weiß bis auf die Hände und die Augen, diese sind rot. Sie hat eine menschliche Erscheinung mit einem weiblichen Gesicht, bis auf die Tatsache, dass ihr Kiefer auf eine Art gebrochen ist, die an ein Gähnen erinnert. Als sie Tyrin bemerkt, dreht sich die Kreatur langsam zu ihm ihn und faucht feindselig, während sie mit einem kalten, roten Arm nach ihm greift. Das Feelinara jault und springt zurück, während das Evoli nun in seine Richtung rennt. Er nähert sich seinem Freund, seine Stimme zittert vor Angst.


    „Bi-Bist du ok?“ und wird von einem plötzlichen Regenschauer unterbrochen. Allmählich kommt ein Sturm auf. Lonliness' Fluch beginnt zurückzukehren. Dass er einen Freund hat, der ihm so viel bedeutet, ließ ihn das beinahe vergessen. Sein linkes Auge beginnt zu bluten, es erinnert an rote Tränen.


    Tyrin beginnt schwer zu atmen und sieht sich um: „W-was ist los, was passiert hier?“ Er sieht auf den Jungen herunter. „Oh bei Arceus! Dein Auge!“ Schnell nimmt er sich ein Blatt aus der Nähe und beginnt das Blut wegzuwischen, während er sich angstvoll umsieht. Das Evoli scheint nicht zu bemerken, dass sein Auge blutet oder sowas und sein rechtes Auge beginnt langsam sich zu erweitern und heftig zu pochen, als würde es gleich vor Druck herausplatzen. Der Regen fällt weiter.


    „Sie kommen...“


    Das ältere Pokémon bemerkt Lonelys Gesicht und fürchtet sich um ihn. Er beugt seinen Kopf auf seine Höhe. „Lonely... Lonely? Bitte sieh mich an, Lonely! Bist du ok?! Und...“ Er schaut auf die entsetzlichen Veränderungen. „W-Wer kommt...?“ Lonliness sieht zu ihm auf und schüttelt seinen Kopf auf Grund der Frage. Nein, er ist nicht okay. Er hat unglaubliche Schmerzen. Er beginnt zu zittern und schließt seine Augen, um den Schmerz etwas zu erleichtern. Sein linkes Auge hört sogar auf zu bluten, als er es tut. Tyrin sieht ein wenig beruhigt aus, bis das Evoli seine Augen wieder öffnet. Tyrins Kinn fällt auf den Boden und sein Herz sinkt.


    Das rechte Auge des kleinen Evoli ist verschwunden. Alles was übrig ist, ist eine leere Augenhöhle, aber Lonliness scheint die Veränderung noch nicht einmal bemerkt zu haben. Seine Stimme klingt verzweifelt und voller Schmerz, als er seinen versteinerten Freund bittet: „Sie möchten dich mir wegnehmen... Bitte... verlass mich nicht...“, fleht er.


    Tyrin keucht, als er das fehlende Auge sieht, aber das haut ihn nicht um. Er hat zu enge Bande mit dem Evoli geknüpft, um ihn jetzt zurückzulassen. Er schaut sich um und bemerkt, dass nichts besser wird, also hebt er den Jungen mit seinen Bändern auf und sieht ihn sein einzelnes Auge: „Ich werde dich NIEMALS verlassen, Lonely, niemals!“ Mit diesen Worten setzt er den Jungen auf seinen Rücken und stürzt ins Waldland davon. „Wenn wir es bis zur namenlosen Waldgegend schaffen, können uns die anderen helfen. Aber ich muss wissen, was passiert ist, Lonely. Bitte konzentrier dich!“


    Das Evoli zittert unkontrollierbar, gerade jetzt hat er realisiert, dass er das Augenlicht in einem seiner Augen verloren hat. Er fasst mit einer Pfote an sein Auge und versucht es zu fühlen, aber findet nur ein hohles Loch, wo es einst war. Sein einsames Auge beginnt Tränen zu vergießen, weil er sein Augenlicht verloren hat und vor Furcht, Furcht über Tyrins und sein eigenes Wohlergehen. Er schließt seine Augen... sein Auge … und versucht zu erklären. „Es begann alles... als das Rattikarl meines Trainers starb. Dann kamen SIE. Sie kamen... zu meinem Besitzer. Sie sagten, ich sei Schuld an seinem Tod. Sie tricksten ihn aus, dass er mich verlassen würde und er tat es. Mein Trainer verließ mich. Er nannte mich einen Fluch. Sie ergriffen Besitz von jedem, der mit mir in Kontakt kam, jeden einzelnen. Sie sind nichts als Schatten ihres früheren Selbst. Aber... ich bin kein Fluch.“ Er unterbricht sich schluchzend, er glaubt seinen eigenen Worten nicht mehr. „Ich bin kein Fluch...“


    Tyrin dreht seinen Kopf um die arme Kreatur auf seinem Rücken anzuschauen, er nimmt seine Augen von dem Pfad, der vor ihm liegt. „Nein, bist du nicht! Ich werde dich von dem fortbringen, wer auch immer zur Hölle dir das antut. Ich werde es NICHT zulassen, dass sie dich weiter verletzen!“ Er dreht seinen Kopf wieder um und zu sehen, wo er hinläuft, aber zu spät und er rennt mit dem Kopf gegen einen Baum. Er fällt bewusstlos auf den Boden.


    Als er wieder zu sich kommt, sieht er, dass das Evoli ihn schüttelt und ihn anschreit mit dem Versuch, ihn aufzuwecken: „Tyrin? TYRIN! Wir müssen fort! Wach auf! Bitte!“ Sein Fell ist nun ein chaotisches Durcheinander, noch verfranster als zuvor mit vielen Kratzern und Abschürfungen. Zu diesem Zeitpunkt hat er unerträgliche Schmerzen. Tyrin hebt seinen Kopf und schwört nicht besonders überzeugend, dass es ihm gut geht und er steht auf. Er schüttelt den Kopf in dem Versuch, seine Dösigkeit loszuwerden und hat ein wenig Erfolg. Dann wirft er einen kurzen Blick auf das Evoli, entsetzt. „Lonely...“, stöhnt er mit Tränen in den Augen, bevor er den leeren, apathischen Himmel dafür verflicht, wie er das arme Kind leiden lässt. „Seid verdammt, ihr verfluchten Bastarde...ugh...“ Er setzt das Kind wieder auf seinen Rücken, aber rennt langsamer auf Grund seiner Dösigkeit und dem pochenden Schmerz in seinem Kopf. Währenddessen öffnet sich ein Schnitt auf dem Kopf des Evoli und entblößt eine graue Masse. Er hält einen Schrei zurück und drückt sich mit unglaublichen Schmerzen an den Rücken seines Freundes.


    Tyrin findet es schwer, sich auf seinen Zielpunkt zu konzentrieren, da er beginnt obskure Wörter über seinen Freund in seinem Kopf zu hören. „Monster... Mörder...“ Er versucht seinen Geist von diesen Gedanken zu reinigen, aber hat keinen Erfolg. Er sieht herunter auf seine Pfoten und keucht auf, als er sieht, dass sie rot werden. Er verwandelt sich in eins dieser Dinger, die er heute morgen am Teich gesehen hat. Er schreit still auf. „Hasse, hasse diese Monstrosität...“ Er fällt auf den Boden und das Evoli landet vor ihm. „Lass ihn allein, lass ihn leiden.“, schreit ihm sein Geist zu.


    „N-nein!“, schreit das Feelinara plötzlich laut auf, während es auf das junge Pokémon schaut.


    Das Evoli hat nun die Aufmerksamkeit seines Freundes und sieht überrascht aus, dass sein Freund in so einem Zustand ist. Er öffnet seinen Mund um etwas zu sagen oder vielleicht zu schreien – er ist sich nicht ganz sicher, was er will – aber schließt ihn sogleich wieder. Das ist wahrscheinlich die weisere Entscheidung für ihrer beiden Schicksale. Er schnieft und zieht an einem der Bänder in dem Versuch seinen Freund vorwärts zu bewegen, bevor es zu spät ist. „Du wirst einer von ihnen... du musst mir zuhören. Wir müssen zum Friedhof gehen...“


    Tyrin beginnt schwächlich aufzustehen. „Wo...ist er?“, fragt er monoton. Er konzentriert jedes kleine bisschen Willenskraft, das er noch übrig hat darauf, das Evoli gern zu haben, aber findet, dass es mit jeder verstreichenden Sekunde schwerer wird.


    Lonliness sieht ihn traurig an. Er hat seine eigenen Nachrichten erhalten und weiß nun, was getan werden muss. Er ist nicht glücklich darüber. „Er ist in Alabastia. Wir müssen nach Alabastia gehen...“


    Die Evolition nickt feierlich. Seine Farbe verschwindet weiter und er beginnt mit den Stimmen in seinem Kopf zu streiten. „Ihn allein lassen... Nein, ich liebe ihn... Warum? Er ist ein laufender Kadaver und ein Mörder, er verdient keine Liebe... Jeder verdient Liebe....“ Sein Geist beginnt an dem inneren Kampf auseinander zu brechen und verursacht ihm Schmerzen, aber er ist nicht willens, aufzugeben. „Führe mich... beeil dich“, Tränen rinnen ungehindert über sein Gesicht. Das Evoli beginnt zu ihrem Zielpunkt zu laufen, er dreht sich um und stellt sicher, dass sein enger Freund ihm folgt. Der Regen wird schlimmer und schlimmer mit jedem Schritt Richtung Stadt. Das Evoli sagt zwei kryptische Sätze, auch wenn nicht er derjenige ist, der sie sagt: „Leg dich zur Ruhe... Guillotine...“


    Tyrin sieht den Jungen mit trüben Augen an. Er ist verwirrt, was er meint. „Was.. meinst du.. Guillo- (LASS IHN ALLEIN)- nein!“, schreit er plötzlich und bleibt etwas zurück, schafft es aber, mit dem Evoli mitzuhalten. Nicht, dass das schwer gewesen wäre, das Evoli hinkt. Seine hellblauen Augen hören damit auf, Tränen zu produzieren, da sie sich nun scharlachrot verfärben. Sie sind nicht länger mit Leidenschaft oder Zuneigung gefüllt, nur mit Apathie und Bösartigkeit. Sie erreichen endlich die Stadt, was sie noch trauriger macht. Es ist zu dunkel für irgendeine lebende Kreatur, um in dieser Nacht noch wach zu sein. Lonliness erinnert sich daran, dass er hier zuerst entdeckt wurde. Er wurde einem Trainer von einem Professor gegeben. Er wurde gewählt, erinnert er sich, nachdem sein Cousin ein Pikachu als Starter gewählt hatte. Seine Erinnerungen schwinden, als Tyrin ihm eine Frage stellt. „Lonely... was soll ich tun... G-Guilottine... was meinst du...?“


    Lonliness antwortet zunächst nicht auf die Frage seines Freundes, sondern sieht ihn bloß mit seinem verbliebenen linken Auge schweigend an. Tränen strömen über sein Gesicht, während er seinen loyalen Freund für eine Weile anstarrt und dann auf ein Grab vor ihnen zeigt. Es scheint neu zu sein, als wäre es gerade erst errichtet worden. In den Stein gemeißelt ist der Name des Evoli mit dem fehlenden „E“ und allem. Er ist für ein paar Sekunden still, bevor er in einer gedämpften Stimme spricht. „Sie wollen mich...“ Tyrin starrt ungläubig auf den Grabstein.


    „Bist du gestorben?“, schafft er zu fragen, bevor seine Stimme zu einem dunklen, tiefen Ton wird. Es ist nicht seine. „Wenn du gestorben bist, hast du es verdient.“ Er sieht schnell auf den Jungen runter. „NEIN! Nein, das hab ich nicht so gemeint! Ich liebe (es sieht aus, als hat er körperliche Schmerzen bei dieser Aussage) dich... was soll ich tun... bitte...beeil dich.“ Er kauert sich hin und sieht sich um, um irgendwo einen Ausweg zu erhaschen. Wenn es nur eine Chance gäbe, dass die beiden zusammen frei sein könnten. Wenn das alles bloß eine Fälschung wäre. Aber er weiß, dass es nur einen Ausweg gibt und dieser ist, dass das Evoli voranschreitet.


    Das Evoli starrt auf sein Grab voller Furcht, was nach der einfachen auf den Stein geätzten Nachricht liegt. Er scheint den letzten Kommentar von Tyrin nicht ganz mitbekommen zu haben oder vielleicht hat er die hasserfüllten Worte aus seinem Mund ignoriert, da er weiß, dass es nicht seine waren, aber er dreht sich zu seinem Freund um und umarmt ihn ein letztes Mal fest. „Du warst der beste Freund, den ich je hatte.“ Er dreht sich um, versteckt die Tränen, die er vergießt und läuft zu seinem Grab. Jeder Schritt scheint seinen Schmerz zu betäuben, als er sich nähert um sein Schicksal zu erfüllen, sein Ultimatum.


    Das Grab öffnet sich und zeigt eine abgrundtiefe Leere. Es könnte der Himmel, die Hölle oder etwas ganz anderes sein, keiner von ihnen weiß es. Noch hinterfragen sie es. Sie wissen, dass egal, wo es hinführt, es ist ein Ort nach diesem Leben und es ist ihr Lebewohl. Lonliness steht vor der klaffenden Öffnung und schließt sein Auge. Dem folgte das Geräusch zerfetzenden Fleisches. Ein großer Schnitt erscheint um seinen Nacken. Er macht einen leisen, stöhnenden Laut, als sein Kopf sauber von seinen Schultern abfällt und in die Box purzelt. Der Rest seines Körpers folgt bald. „Neeeein!“ Tyrin heult, als ob das Herausschreien seiner Qual irgendwie das makabre Ritual stoppen würde. Die Leere schließt sich, als ob sie niemals existiert hätte und lässt das Grab zurück. Auf dem Grabstein liest man nun Loneliness, der Name war nun mit dem Evoli im Grab komplettiert werden. Bring das „E“ dorthin, wo es hingehört.


    Tyrin rennt zu dem Grab und durchnässt es mit Tränen. Er bemerkt, dass er nun wieder total normal aussieht, als ob nichts außergewöhnliches geschehen wäre, aber das geschah auf den Kosten des Lebens eines anderen. Als er sich umsieht, sieht er keine Veränderungen der physikalischen Welt, aber ein Evoli weniger auf der Erde. „Loneliness, bitte, komm zurück! Ich möchte dich... nein, ich BRAUCHE dich bei mir... du warst so unschuldig... so jung... es ist nicht fair.“ Er sieht den Himmel verhasst an. „ES IST NICHT FAIR, IHR KRANKEN BASTARDE!“ Dieses mal antwortet der Himmel. Irgendwo kann ein verrücktes Kichern ausgemacht werden, ein tiefes, bassartiges Lachen ohne einen Funken Humor. Er fällt auf den Boden und weint für eine gute Stunde, während er Worte über Liebe und sein eigenes Leid murmelt. Seine Tränen durchnässen seine Lider. „Die Abdeckung.“, denkt er. Das Feelinara öffnet langsam den Deckel und hofft, dass irgendwie, auf irgendeine Art das Evoli einfach drinnen auf ihn warten würde.


    Er sieht in das erdene Grab hinunter. Drinnen liegt der friedliche Körper eines Evoli, leblos. Es ist zweifellos intakt, das Evoli sieht so aus wie vor dem Verstümmelungprozess. Er starrt die Figur an. „Loneliness...?,“, aber kriegt keine Antwort. Das Evoli, der beste Freund, den er je hatte, war tot. Alles, was er tun kann, ist zu hoffen, dass er in einer Welt hinter diesem Grabstein nicht mehr allein ist. Er legt sich neben Kadaver und umarmt ihn ein letztes Mal. Der taube Körper ist noch ein wenig warm. „...Du warst das großartigste Pokémon, das ich je kannte, Lonely... Es war mir ein Vergnügen, dich zu kennen, während du gelebt hast..“ Er legt das Evoli vorsichtig zurück und schließt die Abdeckung, während Tränen seine Wangen hinunterrollen. Er pflückt eine rote Rose von einem nahen Busch und legt sie auf den Stein.


    Er erinnert sich daran, was das Evoli ihm auf ihrer schicksalvollen Reise gesagt hat. „Um das festzuhalten, du hattest immer Recht. Du warst kein Fluch...“ Das Feelinara stimmt mit seinem nun verschiedenen Freund überein und blickt ein letztes Mal auf den Friedhof, als er wegläuft. „....du warst ein Segen.“


    Anmerkung der Autoren


    Diese Geschichte entstand eigentlich aus dem Zusammentreffen von zwei anonymern Schreibern, die sich nur durch die Namen ihrer Charaktere kannten. Tatsächlich tun wir das heute noch. Wir erschafften diese Story in einer Art von Rollenspiel mit einem Beitrag nach dem anderen. Alles, was unsere Charaktere sagen, entstand aus dem freien Willen seines Autors. Alle Dialoge wurden beibehalten, bis auf Lonlinless letzte Worte, die ein wenig verändert wurden. Fast alles wurde komplett improvisiert, wir haben nur selten Dinge durchgesprochen. Es hat mehrere Stunden gedauert, bis wir die Story raushatten, auch wenn wir mittendrin eine Pause gemacht haben. Ich habe noch den ganzen Originallog mit berichtigter Rechtschreibung und Grammatik.


    Während er sich einen Großteil der Story ausgedacht hatte, hab ich es niedergeschrieben. Ich nutzte ein Rechtschreibprogramm und hab es mehreren Leuten gezeigt, bevor ich es online stellte. Im Großen und Ganzen habe ich viel positives Feedback bekommen und mir wurde eine Menge Mut gemacht.


    Um das klarzustellen, Lonliness ist nach dem Titelcharakter der Creepypasta Abandon Lonliness entstanden und ja, die falsche Buchstabierung des Namens ist Absicht. Die ganze Anerkennung für diesen Charakter gehört dem Originalautor. Tyrin im Gegensatz ist ein eigener Originalcharakter.


    Es war eine Freude, mit „Tyrin“ zu arbeiten. Er ist eine sehr liebe und sanfte Seele und ich genieße es jedesmal, wenn wir reden. Wenn ich ihm sage, was für ein guter Schreiber er ist, wenn es um Dialekt geht (wo ich sehr schlecht bin), verleugnet er es immer. Ich kann ihm nur danken, dass er diesen abnormalen Charakter akzeptiert hat, den ich hatte.


    Übersetzt von Hikari17


    Quelle: Creepy Pasta Wikia


    [tab=Bilder]
    http://images2.wikia.nocookie.…s.jpg/180px-Lonliness.jpg
    Ich hab nur das Bild von der Wikia gefunden...


    http://oi42.tinypic.com/71jmmg.jpg
    Fanart von Moonlight


    http://abload.de/img/1016587_140630767959875z3y.jpg
    Fanart von ZitaYuseo


    Ich hätte gern ne Menge Fanarts zu dieser Pasta.


    [tab=Eigene Meinung]
    Ich muss zugeben, als ich sie das erste mal las, blieb mir die Spucke weg! Diese Pasta ist großartig und hat mich auch eben beim Probelesen wieder berührt.
    Man sollte AbandonLONLINESS gelesen haben, da man sie sonst nicht gut versteht, aber wenn man die Inspiration kennt, dann erkennt man soviele Dinge wieder!
    Tyrin ist ein wunderbarer Charakter, ich habe es sehr genossen, seine Dialoge zu übersetzen und mir dabei seine sanfte Stimme vorzustellen.
    Ich möchte nur bemängeln, dass im Original Vergangenheit und Gegenwart bunt gemischt waren und ich große Schwierigkeiten hatte, alles korrekt in die Gegenwartsform zu übersetzen... ich hoffe, es ist mir gut gelungen.


    [/tabmenu]

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    2 Mal editiert, zuletzt von Hikari17 ()

  • I won't leave you
    Zugegeben, am Anfang war ich außerordentlich skeptisch. Eine Tribute-Geschichte an AbandonLONLINESS? Dazu muss ich sagen, dass mir diese Pasta bis heute heilig ist — Vor anderthalb Jahren etwa las ich sie das erste Mal, und immer noch ist sie mein absoluter Favorit — und ich Tribute-Geschichten, die aus dem "Prequel" eines anderen Autors entstanden sind, überhaupt nicht mag.
    Die Pasta an und für sich war dann aber völlig in Ordnung. Am Anfang wirkte alles ein bisschen arg harmonisch, was dann aber einen guten Kontrast zum weiteren Verlauf ergab. Die Idee dahinter hat mir dann auch sehr gefallen — Lonliness sein "E" zurückzugeben, damit es in Frieden ruhen kann. War auch spannend, die ganze Situation tendenziell eher aus Lonliness' Sicht zu betrachten. (Der Spitzname "Lonely" gefällt mir außerdem irgendwie total gut.)
    Alles in allem also sehr stimmig. Die Übersetzung war auch prima. ^^
    Was mich aber so richtig hat stutzen lassen, war die Anmerkung der Autoren. Besonders der Absatz, in dem einer von ihnen auf den Charakter Tyrin eingeht und beschreibt, "dass er ein lieber, ruhiger, Charakter sei und er gern mit ihm rede". Ist Tyrin für diesen Autoren also lebendig? Gibt es ihn wirklich?
    Dies hat mich sofort an die Thematik der Thoughtform Creation (Öhm, das Erschaffen von Gedankenformen) erinnert, mit der ich mich vor einigen Monaten intensiv beschäftigt habe. Insbesondere Tulpaforging hat es mir angetan, bei der es im Prinzip darum geht, ein Wesen durch konzentriertes Meditieren und stundenlanges Visualizing für sich selbst real zu machen, einen Tulpa zu generieren, also. Kennt sich jemand ein bisschen damit aus?
    Das alles fand ich extrem faszinierend. Und obwohl ich im Selbstversuch kläglich gescheitert bin, weiß ich, dass dies Realität ist, da ich mit verschiedenen Leuten gesprochen haben, die mir dies am Beispiel ihrer Selbst bestätigen konnten. (Sogar ein Hirnforscher-to-be war dabei, aber hallo!)
    Dies klingt für die meisten von euch vermutlich einfach nur abartig, aber ich kann euch versichern, dass dies nichts mit Schizophrenie zu tun hat oder mentale Schäden hervorruft.
    Die, die es interessiert, finden hier den Wikipedia-Artikel und hier einen ausführlichen englischen Guide.
    Excusez-moi, wenn mich jetzt einige Leute für durchgeknallt halten, aber das ist mir halt so eingefallen. Cx Wer wünscht sich denn nicht, im echten Leben von seinem Lieblingspokémon begleitet zu werden.


    Hikari : Ich hab dir vor einiger Zeit mal "Death Channel 2" versprochen. Die Übersetzung befindet sich irgendwo auf meinem Rechner, solltest sie also demnächst kriegen.


    Edit Hikari : Ahso. Na dann. Is ja auch egal. :3

  • @ Sterling


    Die Fußnote unter "I won't leave you" hast du ein wenig falsch verstanden. Der Autor hat nicht gemeint, dass er mit Tyrin, dem ausgedachten Charakter spricht, sondern mit "Tyrin", der sich den Charakter ausgedacht hat. Irgendwo da drin wurde erwähnt, dass die beiden Schreiberlinge sich nur durch die Namen ihrer Charaktere kennen, ihre RL-Namen also gar nicht wissen. Also bezeichnet er den anderen Schreiber als Tyrin.


    Ansonsten danke für dein Lob, was die Übersetzung anbetrifft. Es war ziemlich heftig gewesen und ich musste viele Wörter nachschlagen und mir deutsche Bezeichnungen überlegen, die gut in den Schreibfluss passen. Es hat aber auch großen Spaß gemacht.

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  • Jetzt dachte ich, ich könnte wieder ein Kommentar über eine Creepypasta schreiben.


    I won't leave you
    Ich bin wirklich überrascht, dass es sich von Abandon Loneliness ableitet und eine Geschichte erzählt, die nicht wie ein gehacktes Spiel wirkt, sondern um das tragische Schicksal von Loneliness handelt. Ich selber hatte Interesse, ein kleines Tribute über dieses Evoli schreiben, was ich jedoch wieder verloren habe. Aber zurück zum Thema: Mir gefällt die Interaktion von den Feelinera Tyrin mit Loneliness und dass er ihn wirklich als Freund sieht und behandelt. Aber es ist wirklich tragisch, dass er von den Geistern verführt wird, Loneliness allein stehen zu lassen und Tyrin hat am Ende den Kampf gewonnen.


    Aber es ist wirklich traurig, dass Loneliness am Ende gestorben und Tyrin alleine ist. ;(

    "Es ist nicht wichtig zu wissen, was man ist; sondern was man tut." - Zitat aus Harmony of Storms
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