News-Topic

  • Vermögenssteuer.


    FAZ ist übrigens ziemlich konservativ, gerade die Kommentare von denen finde ich relativ oft widerlich. Tichys Welt ist schon ziemlich weit rechts(populistisch), siehe auch hi---,er verschiedene Rezeptionen inklusive Links dazu. Wenn es rein um die Berichterstattung geht, nehmen sich die großen Zeitungen (FAZ, Zeit, Süddeutsche) nicht viel, bei Kommentaren sieht das natürlich anders aus. Aber wie gesagt, eigentlich bräuchten auch wir mehr Diversität in der Medien-/Zeitungslandschaft. (Und damit meine ich nicht nach rechts, die ist bereits vorhanden.)

    Tichy ist ein liberal-konservativer und kein Rechtspopulist. Rechtspopulistische Magazine sind so etwas wie Compact, PI-News oder auch die Junge Freiheit.


    Wer noch mehr kennt, darf hier im Thread noch ruhig ergänzen.


    Edit: Den Kopp-Verlag hatte ich vergessen. Der ist auch ziemlich weit rechts.

  • Man muss bei Tichy nur einmal die ersten Überschriften überfliegen, dann weht einem der rechtspopulistische Geist nur so ins Gesicht. Das lässt sich definitiv nicht als liberal und auch nicht nur unter konservativ verbuchen.

  • KrokoW810i

    (Im ersten Moment hab ich mich gefragt, was ihr gegen ein Eisgeschäft habt. Hab Tichy noch nie mit einem rechten Magazin in Verbindung gebracht. :biggrin:)


    Ich mich da mal umgesehen und vieles klingt nach "verrückte, einsame Verschwörungstheoretiker, die einfach alles hassen und auch keine Hobbys haben." lol

    Das reicht ja wirklich von Politik, vor allem Flüchtlingspolitik und wie die Bösen äh der Grinch Weihnachten zerstörte, bis jeden Bereich des Alltags. Ich meine, selbst über: "SPD will Pudding-Rezepte vorschreiben - Die SPD will die Ernährungsindustrie dazu zwingen, weniger Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln zu verarbeiten." HOW DARE YOU!?


    Zitat von Edex

    https://m.tagesspiegel.de/welt…3A%2F%2Fwww.google.com%2F


    Japan kehrt zum kommerziellen Walfang zurück.


    Ein harter Rückschlag!



    Same, San. :(

  • https://www.bz-berlin.de/berli…-im-kommenden-jahr-teurer


    Die Mieten werden innerstädtisch weiter ansteigen. Die Verlierer sind die Mieter. Es gibt nicht zu wenige Wohnungen, wie es im Artikel steht. Die Einwohnerzahl von Deutschland stagniert sich. Der ländliche Raum wurde schlichtweg vernachlässigt. Es gibt mehr als genug Wohnraum, aber im ländlichen Raum. Die Verkehrsinfraktur Land zu Stadt muss aufgebaut werden. Das Land muss wieder aufgewertet werden. Dass die Mieten steigen liegt auch daran, dass die Vermieter den Profit vor den Augen haben. Wären deutlich mehrere Wohnungen in öffentlicher Hand, dann gäbe es auch deutlich mehrere Wohnungen, wo es keinen Preiskampf gibt. Dann geht es auch in erster Linie darum, Wohnraum für alle zu schaffen. Der Preis wäre nur Nebensache. Aber da ist der Staat Schuld, dass die Mieten steigen. Staatsversagen nennt man das.

    Einmal editiert, zuletzt von Cassandra () aus folgendem Grund: Beitrag zum Rundfunkbeitrag ins dafür vorgesehene Thema verschoben: https://bisaboard.bisafans.de/index.php?thread/292309-gez-rundfunkbeitrag-unn%C3%B6tige-steuer-oder-solidarische-abgabe/&postID=6988189#post6988189

  • Neue YT Richtlinien sind da.

    Ich habe jetzt nur die erste Hälfte gelesen, denn sie ist freaking lang, aber darin steht dass sie nach eigenen Ermessen entscheiden dürfen, was und wer gesperrt wird und das ohne Vorankündigung. Klingt ziemlich befremdlich.

  • https://www.sueddeutsche.de/wi…nen-stillgelegt-1.4268351


    Die Deutsche Bahn spart da, wo es dem Bürger am Ende fehlt. Der Ausbau der Infrastruktur darf keine Kostenfrage oder eine Frage der Effektiv sein. Es ist ein Grundbedürfnis, dass jeder Bürger mit dem Zug fahren kann, egal von wo aus. Auch hier sieht man was die Privatisierung des Schienenverkehrs bedeutet. Der Schienenverkehr soll wieder verstaatlicht sein, damit das Bahnfahren für jeden bezahlbar bleibt und so auch die Infrastruktur verbessert wird. Der ländliche Raum ist zumeist völlig abgeschnitten und das ist ein Fehler. Der Wohnort soll nicht davon abhängig sein, welche Grundbedürfnisse man hat. Jeder Mensch sollte die gleichen Grundvorraussetzungen haben.

  • https://mobil.derstandard.at/2…Ehe-fuer-alle-an-Uni-Wien

    Vor dem Jahresende noch: Jetzt weiß ich wie man sich fühlt sich gleichzeitig fremdzuschämen und fremd-stolz-zu-sein. :upsidedown:


    >>Lehrveranstaltungsteilnehmer posteten ein Foto der Petition in den Sozialen Medien. Nachdem Studierende, die das Seminar zu Religionsphilosophie besuchten, dagegen protestierten, sei die Diskussion "abgedreht" worden, heißt es von der ÖH Uni Wien, die sich dem Thema angenommen hat.<<

  • https://www.google.at/amp/s/ku…h-mann-die-nase/400366832

    21-Jährige brach Mann die Nase: "Jeder hat Recht sich zu wehren"

    20-Jähriger wegen sexueller Belästigung, junge Frau wegen Körperverletzung angezeigt.

    Sowas verärgert mich schon extrem. Das ist Victim Blaming der übelsten Sorte, denn wenn dem Kerl das Wohl seiner Nase so wichtig ist, soll er seine Hände doch ganz einfach bei sich behalten. Der hat doch extra darum gebeten. :upsidedown:


    Btw hab ich auch mal aus Schreck zugehaut und dabei die Nase des alten Lustmolchs ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Der Alte scheint aber ein Österreicher gewesen zu sein (denk ich mal) oder eben jemand anderes Hellhäutiges. Deshalb und weil er zumindest so viel Verstand hatte mich nicht auch noch anzeigen zu wollen, haben sich die Mediengeier logischerweise nicht drauf gestürzt lol... -__-

  • Dass es überhaupt eine Anzeige gibt, hat schlichtweg gesetzliche Gründe: Bei einem Offizialdelikt (Straftat, die Staatsanwaltschaft verfolgen muss, Anm.) muss die Polizei Anzeige erstatten. „Das wäre auch so, wenn Polizisten den Vorfall beobachten und erkennen, dass es Notwehr war.

    Im Artikel wird doch bereits erklärt, weshalb es zur Anzeige kam, finde nicht, dass man da von Victim Blaming sprechen kann, nur weil die Gewaltenteilung korrekt eingehalten wird. Vermutlich wird das Gericht eh zu Gunsten der Schweizerin entscheiden. 🤷‍♂️

  • Dass es überhaupt eine Anzeige gibt, hat schlichtweg gesetzliche Gründe: Bei einem Offizialdelikt (Straftat, die Staatsanwaltschaft verfolgen muss, Anm.) muss die Polizei Anzeige erstatten. „Das wäre auch so, wenn Polizisten den Vorfall beobachten und erkennen, dass es Notwehr war.

    Im Artikel wird doch bereits erklärt, weshalb es zur Anzeige kam, finde nicht, dass man da von Victim Blaming sprechen kann, nur weil die Gewaltenteilung korrekt eingehalten wird. Vermutlich wird das Gericht eh zu Gunsten der Schweizerin entscheiden. 🤷‍♂️

    Ist schon klar, hab ich gelesen. Trotzdem ist die Rechtslage fragwürdig, dass das Opfer aufgrund von formellen Angelegenheiten angezeigt wird.

    Stell dir vor, dir passiert sowas und dann musst du dich mit dem bürokratischen Mist auch noch rumschlagen.

  • Na die Rechtslage ist ja offensichtlich nicht fragwürdig - aber schon klar, was du meinst.

    Finde es aber durchaus sinnvoll, dass es Straftaten gibt, die zur Anzeige gebracht werden müssen. Ein gebrochenes Nasenbein ist - wenn auch hier absolut gerechtfertigt - nun mal keine schöne Angelegenheit und dass eine Anzeige hier automatisch erfolgt verhindert in anderen Fällen dann, dass ein Opfer aus Angst vor dem Gewalttäter gar keine Anzeige erstattet.


    Der bürokratische Mehraufwand für die Frau ist vielleicht ärgerlich, ja, wiegt aber in meinen Augen den sonstigen Nutzen dieser Regelung auf.

  • Ist schon klar, hab ich gelesen. Trotzdem ist die Rechtslage fragwürdig, dass das Opfer aufgrund von formellen Angelegenheiten angezeigt wird.

    Stell dir vor, dir passiert sowas und dann musst du dich mit dem bürokratischen Mist auch noch rumschlagen.

    Ja aber trotzdem heißt es ja nicht, dass man dann einfach davon kommt. Die Strafe wird vermutlich eh zu einem Punkt gemildert, an dem es faktisch keinen Unterschied macht, weil es Notwehr war und der Mann auch nur ne gebrochene Nase hat.

    Stell dir mal vor, sie hätte den Mann erstochen oder ähnliches? Da kommt auch niemand einfach nur davon, weil es ja Notwehr war. Natürlich ist es scheiße und was der Kerl gemacht hat geht gar nicht. Aber die Frau befand sich jetzt auch nicht in so akuter Lebensgefahr, dass sie ihm unbedingt die Nase brechen musste.

    Jeder hat seine Strafe zu bekommen, wenn es nicht so wäre, würde das ganze System nicht funktionieren. Ausnahmen gibt es eben nicht.

  • Na die Rechtslage ist ja offensichtlich nicht fragwürdig - aber schon klar, was du meinst.

    Finde es aber durchaus sinnvoll, dass es Straftaten gibt, die zur Anzeige gebracht werden müssen. Ein gebrochenes Nasenbein ist - wenn auch hier absolut gerechtfertigt - nun mal keine schöne Angelegenheit und dass eine Anzeige hier automatisch erfolgt verhindert in anderen Fällen dann, dass ein Opfer aus Angst vor dem Gewalttäter gar keine Anzeige erstattet.


    Der bürokratische Mehraufwand für die Frau ist vielleicht ärgerlich, ja, wiegt aber in meinen Augen den sonstigen Nutzen dieser Regelung auf.

    Daran dacht ich auch. Wenn ein anderes Opfer keine Zeugen hat, wird sich es sich zweimal überlegen, ob es die Tat wirklich zur Anzeige bringen möchte.

    Dass manche Personen lügen, lässt sich nunmal nicht von der Hand weisen, aber bei so vielen Zeugen werden sich wohl kaum alle gegen diesen einen Mann verschworen haben.


    Zitat von Happily

    Ja aber trotzdem heißt es ja nicht, dass man dann einfach davon kommt. Die Strafe wird vermutlich eh zu einem Punkt gemildert, an dem es faktisch keinen Unterschied macht, weil es Notwehr war und der Mann auch nur ne gebrochene Nase hat.

    Stell dir mal vor, sie hätte den Mann erstochen oder ähnliches?

    Nun, hat sie nunmal nicht. Das ist eher eine Prinzipiensache. Als Opfer willst du, dass das Gesetz ohne Wenn und Aber hinter dir steht und selbst, wenn du wahrscheinlich davon freigesprochen wirst, wurde vorher angezweifelt, ob der Täter nicht auch (d)ein Opfer ist.

  • Nun, hat sie nunmal nicht. Das ist eher eine Prinzipiensache. Als Opfer willst du, dass das Gesetz ohne Wenn und Aber hinter dir steht und selbst, wenn du wahrscheinlich davon freigesprochen wirst, wurde vorher angezweifelt, ob der Täter nicht auch (d)ein Opfer ist.

    Es geht aber darum, dass die Frau diese Sache auch anders hätte regeln können. Sie war offensichtlich nicht alleine und auch nicht die Einzige, sie hätte dem Typen einfach sagen können, er soll entweder gehen oder sie ruft die Polizei. Und ein Mensch der die Fassung verliert und jemandem direkt das Nasenbein bricht, hat insgesamt dann auch eher einen Hang zur Gewalt. Und genau deswegen braucht sie ebenso eine Strafe.


    Ein gebrochenes Nasenbein ist - wenn auch hier absolut gerechtfertigt

    Nein... einfach nur nein. Gewalt ist keine Lösung, egal um wen es sich handelt und wie ich schon betonte, die Frau befand sich nicht in der Lage, dass dieser Schlag ihr letzter Ausweg gewesen wäre.

    Das der Typ insgesamt mit sowas rechnen musste, immerhin sind Frauen auch keine Mauerblümchen mehr, die alles ertragen müssen, war klar. Gerechtfertigt ist es trotzdem noch lange nicht.

  • Well, dann hab ich das wohl auch? xD Lustigerweise ist es eben gar nicht so. Wenn du erschrickst, dann können diese Dinge nunmal passieren.

    Und als Belästigte(r) kann man es den Leuten nie Recht machen.

    Steht jemand nur geschockt rum, soll er sich doch wehren und nicht so ein verschrecktes Mauerblümchen / schwache Weiblein sein.

    Wenn man nun nach hinten ausschlägt oä., dann hat man plötzlich einen Hang zur Gewalt? :unsure:

    Es ist halt nicht jedermanns Art die Ruhe zu bewahren und wenn jemand ein ekliger Arsch ist, muss der Täter damit rechnen, dass ihm auch selbst alles Mögliche widerfahren kann. Aka: er wollte es so.