Bildungssysteme - und was man alles verbessern könnte...?

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  • Vor allem sind die Kinder doch dann erst recht niedeegeschlagen, wenn sie in drr 3. Klasse dann auf einmal nicht mehr "Hekse" schreiben dürfen, weils falsch ist. Ich glaube nicht, dass sie das einfach verstehen, dass Worte, die sie vorher so geschrieben haben, jz auf einmal falsch sind. Ich mein hallo, die haben das vorher so schreiben dürfen und denken dann, dass es richtig ist. XD

    Diese Logik ist echt geil.

    Wenn ich jemals Kinder hab, dann guck ich denen von Anfang an über die Schulter und achte auf die Rechtschreibung.

  • Zum Lesen nach Gehör:

    In vielen anderen Schulen (Montessori, Waldorf) ist das Gang und Gäbe. Da ist aber die ganze Schulform drauf ausgerichtet, bis zum Abschluss in der neunten. Dort sind die Schüler in diesen Dingen nicht schlechter als in Regelschulen. In Regelschulen trifft eher der Satz: "Gut gemeint ist nicht gut gemacht." Man tut dort den Kindern keinen Gefallen, weils eben ab höheren Klassen nicht üblich ist so zu schreiben.

    Aber die Lust zu schreiben hängt nicht mit Korrektur zusammen, sondern ist auch teilweise einfach geschlechtlich bedingt. Mädchen schreiben zumindest nach meiner Erfahrung lieber als Jungs. Wobei das auch ne Sache der Lehrmethode ist. Man kann allesintressant gestalten. Nur fehlt erstens die Freiheit in unsrem Schulsystem, Kreativität der Lehrer wird meist abtrainiert und die Zeit, bzw. das Personal fehlt genauso.

    Wenn ich persönlich zurückdenke, hats bei mir einfach an Erklärungen gefehlt, oder ich konnte mit den Erklärungen, die meine Mutter versucht hat nichts anfangen. Das leidige Thema: Dass/das >>

    Meine Mutter: "Wenn du für "das" die Wörter "dieses, jenes, welches" einsetzen kannst wirds mit einem "s" geschrieben."

    Ich: "Hä?"

    Ich war damals 8 Jahre und kannte die Wörter nichtmal. Man muss mit dem arbeiten, was ein Kind schon kann und worauf es zurückgreifen kann. Nicht mal zu wissen was man erklärt bekommt ist demotivierend, nicht dass man etwas erklärt bekommt.

    Außerdem braucht es nen gewissen Teil Selbstmotivation. Ich persönlich hab erst angefangen überhaupt drauf zu achten, als andere (weder Lehrer noch Eltern) mein Zeug lesen (mussten). Erstens hilft es ungemein, wenn man verstanden werden will und zweitens wollte ich nicht als ungebildet dastehen. Sogesehen hat mir das Internet eher geholfen, als, wies heut bei Jugendlichen eher ist, meine Rechtschreibung noch weiter zu verhauen.

    Was mir dazu aber auch aufgefallen ist und wo das Schreiben nach Gehör wohl seinen Ursprung hat, ist, dass man Reschtschreibfallen hören können musst. Das hilft zB bei neuen Wörtern, die man noch nich gesehen hat. Problem: Das entwickelt sich erst recht spät und bestimmt nicht in der Grundschule....

  • Vor allem sind die Kinder doch dann erst recht niedeegeschlagen, wenn sie in drr 3. Klasse dann auf einmal nicht mehr "Hekse" schreiben dürfen, weils falsch ist. Ich glaube nicht, dass sie das einfach verstehen, dass Worte, die sie vorher so geschrieben haben, jz auf einmal falsch sind. Ich mein hallo, die haben das vorher so schreiben dürfen und denken dann, dass es richtig ist. XD

    Diese Logik ist echt geil.

    Wenn ich jemals Kinder hab, dann guck ich denen von Anfang an über die Schulter und achte auf die Rechtschreibung.

    Eine gewisse Struktur braucht es beim Lernen nunmal auch. Das ist, als ob man beginnen würde Spanisch zu lernen und dein Prof dir anweisen würde die Wörter halt mal so niederzuschreiben, wie man sie für richtig hielte. xD

  • Ich will das mal hier fortführen.



    Zudem gibt es zumindest so ein paar Lehrer, die 24/7 für ihre Schüler im Notfall erreichbar sind.

    Hab das zwei, drei Male erlebt, als es für andere Lehrer genug war einmal ein fünfminütiges Elterngespräch aufzusuchen, wenn das Leben von jemandem den Bach runterging.

    Einmal hatte jene Ernährungslehrerin jemandem aus der Nachbarklasse dabei geholfen ein Krisenzentrum für die Übergangszeit aufzusuchen und sich rechtlich gegen das Elternteil zur Wehr zu setzen.

    Wie viel Zeit Lehrer in ihre Arbeit investieren, hängt auch stark von ihnen selbst ab. Einige haben seit Jahren dieselben Schularbeiten (nicht dass sich da jemand beklagt hätte lol), die selben Unterlagen und leiern sie Jahr für Jahr herunter, bilden sich nie fort (und ignorieren das Wissen der verpflichtenden Fortbildungen), bis sie endlich in Pension gehen dürfen.

    Andere sind so wie oben beschrieben.

  • Verschiebe es auch mal hierher:

    Also 7, 8 Stunden am Arbeitsplatz zu verbringen, da müssen viele Arbeitsnehmer deutlich länger am Arbeitsplatz verbringen.


    Das mit den Klausuren stimmt, aber oft werden nur Kleinigkeiten verändert. Ich habe es wie gesagt selbst erlebt. Wir hatten in der Berufsschule von den vorherigen Schülern die Klausuren und daran hat man gut gesehen, dass meist nur die Aufgabenstellung geändert wurde. Also auf dem ersten Platz ist es wirklich immer sehr ähnlich geblieben, aber auf dem 2. Blick sah man kleine Veränderungen, wo immer ein genaues Lesen erforderlich war. Das Korrigieren stell ich mir jetzt nicht so schwierig vor. Der Lehrer weißt ja, wie die Lösungen sind. Daran kann man schon was bewerten, dann gibt es natürlich noch den Lösungsweg, die Übersichtlichkeit usw.. Manchmal stimmt ja der Rechenweg nicht, aber die Lösung.


    Ja, das verstehe ich auch nicht wieso Lehrer zum Beispiel Mobbing in der Schule nicht erkennen. Ich meine ein Lehrer steht vorne und hat alle Schüler im Blick. Wenn es um Mobbing im Netz geht ist dies etwas schwieriger. Aber wie gesagt, auch in den Pausen gibt es Lehrer, die Aufsicht haben. Anzeichen zu Mobbing erkennt man eigentlich. Wenn man gute Ohren hat, dann kann man auch Schimpfwörtern usw.. erwittern und dann der Spur nachfolgen. Am Besten sollte generell bei jedeer Sache, wo man die Zweifel hat genauer nachgehen. Bevor es überhaupt richtig zu Mobbing kommt oder sogar zu Selbstmorden. Einzig was außerhalb der Schule passiert, liegt nicht im Aufgabenbereich eines Lehrers. Was Zuhause passiert, das ist Aufgabe der Beziehungsberechtigen. Das spricht meist für die Eltern. Wenn jeder ein bisschen Mehr auf die Anderen achten würde, dann käme es garnicht zu Mobbing und bevor hier behauptet wird, dass ich keine Ahnung von Mobbing hätte. Ich habe sehr viele Filme zu Mobbing angesehen. Wir hatten in der Schule auch Besuch gehabt, der Mobbing bekämpft. Das ist Tatsache. Leider gibt es viel zu viele, die null eingreifen. Leider.


    Wie gesagt, trotzdem haben Lehrer im Jahr mehr frei als die Arbeiter und Arbeitsnehmer. Ferien zu haben ist deutlich länger als Urlaub zu haben.


    Nein, weniger Ferien ist mehr. Ich hatte selbst in den Ferien irgendwann keinen Plan mehr, was ich machen sollte. Mir war es irgendwann langweilig bzw. die Ferien zogen einen nur in die Länge. Einfach ausgedrückt: "Langwierig" Man hat mit jeden getroffen, man war auf Touren, man hat alles gesehen und dazu hatte ich im neuen Schuljahr überhaupt keinen Plan mehr was man im letzten Schuljahr so gemacht hat.

    Das mit der Hitze ist jetzt echt der Oberknaller. Weißt du wieviele Menschen bei der Hitze arbeiten müssen? Draußen und Drinne? Bekommen aber auch kein Hitzefrei. Der Arbeitsgeber versucht das Raumklima erträglicher zu machen und so sollte es in den Schulen auch sein. In den Schulen muss es eine Klimaanlagenpflicht geben, damit keine Schultage wegen der Hitze ausfallen müssen. Jeder weißt, dass es unangenehm ist wenn es heiß ist, aber da muss man halt durch. Das stört mich immer wieder, dass da nur an die Schule gedacht wird und Millionen andere Menschen, die tagtäglich arbeiten gehen und so unser Land überhaupt wirtschaften kann, an die wird kaum gedacht. Wenn der Gesetzgeber beschließt, dass ab 35 Grad Außentemperatur keine Beschäftigung nachzugehen sei, dann bitte für alle Beschäftigte in Deutschland. (Außer dort, wo immer Personal benötigt wird: Polizei, Krankenhaus, Feuerwehr usw. ) Dann steht halt der Berufsverkehr für ein paar Tage still. Die Gesundheit der Menschen steht immer an erster Stelle.

  • Das Korrigieren stell ich mir jetzt nicht so schwierig vor. Der Lehrer weißt ja, wie die Lösungen sind. Daran kann man schon was bewerten, dann gibt es natürlich noch den Lösungsweg, die Übersichtlichkeit usw.. Manchmal stimmt ja der Rechenweg nicht, aber die Lösung.


    Das stimmt, schliesslich können Lehrer bei Aufsätzen, Gedichtinterpretationen, Geschichtsklausuren, Analysen, Vorträgen, mündlichen Prüfungen usw. einfach ihre Lösungsschablone hervornehmen und... ach ne, warte mal. Nicht jede Prüfung/Hausaufgabe lässt sich nach Schema X bewerten und komplett unterschiedliche Abgaben in fairer Relation zueinander zu bewerten ist extrem schwierig und zeitaufwändig.


    Einzig was außerhalb der Schule passiert, liegt nicht im Aufgabenbereich eines Lehrers. Was Zuhause passiert, das ist Aufgabe der Beziehungsberechtigen.


    Blödsinn, schliesslich ist es nicht selten das familiäre Umfeld und die Probleme dort, die dafür sorgen, dass ein Kind in der Schule den Anschluss verliert oder sich problematisch verhält. Der pädagogische Auftrag von Lehrern umfasst nicht selten auch eine persönliche Auseinandersetzung mit den Problemen der Kinder, die ihnen anvertraut wurden und dann einfach zu sagen, dass das "nicht mein Problem" sei ist wegsehen, nicht mehr.


    Jeder weißt, dass es unangenehm ist wenn es heiß ist, aber da muss man halt durch. Das stört mich immer wieder, dass da nur an die Schule gedacht wird und Millionen andere Menschen, die tagtäglich arbeiten gehen und so unser Land überhaupt wirtschaften kann, an die wird kaum gedacht.


    "Da muss man durch" ist ein dämliches Argument für Gesundheitsschädigung. Deine gesamte Rhetorik strotzt vor diesem "den anderen geht es auch schlecht, also muss es Berufsgruppe X auch schlecht gehen", dabei argumentiert gar niemand, dass man nur auf Lehrer Rücksicht nehmen müsste. Mal ganz davon abgesehen sollen mit hitzfreien Tagen auch in erster Linie die Kinder geschützt werden, lol.

  • Also 7, 8 Stunden am Arbeitsplatz zu verbringen, da müssen viele Arbeitsnehmer deutlich länger am Arbeitsplatz verbringen.

    Es ist aber nicht nur die Zeit am Arbeitsplatz, sondern dazu auch noch einige Zeit, die daheim verbracht wird - und das selten mit Recht auf Überstundenausgleich oder Auszahlung dieser. Einer der Hauptgründe, warum so viele Lehrer*innen meines Wissens nach so häufig mit Burn Out und Depressionen erkranken, ist, wie viel Arbeit sie mit nach Hause nehmen müssen.


    Das Korrigieren stell ich mir jetzt nicht so schwierig vor. Der Lehrer weißt ja, wie die Lösungen sind. Daran kann man schon was bewerten, dann gibt es natürlich noch den Lösungsweg, die Übersichtlichkeit usw.. Manchmal stimmt ja der Rechenweg nicht, aber die Lösung.

    Du weißt schon, dass nicht alle Fächer Mathe sind, oder?


    Erst einmal: Mathe und andere rechnerische Aufgaben (Physik) haben natürlich klare Lösungen. Allerdings ist es verflucht anstrengend, 30 Mal dieselben Aufgaben zu lesen und dabei konzentriert zu bleiben, vor allem wenn du bei falschen Lösungen versuchen musst zu verstehen, warum der Fehler begangen wurde. (Sonst kann man üebr Teilpunkte schwer entscheiden.)


    Allerdings sind zumindest ab der Mittelstufe die meisten Fächer sehr Textlastig. Das bedeutet, man muss teilweise sehr lange Texte lesen, die nicht immer leicht verständlich sind, und versuchen zu bewerten, wie di*er Schüler*in etwaige Fragestellungen verstanden und interpretiert hat, bzw. wie nachvollziehbar eine Interpretation ist. Denn der eigentliche Sinn einer Interpretation ist nicht, eine bestimmte Lösung zu finden, sondern eine nachvollziehbare Lösung aufzuzeigen. Das heißt Schablonen fallen heraus.


    Ja, das verstehe ich auch nicht wieso Lehrer zum Beispiel Mobbing in der Schule nicht erkennen. Ich meine ein Lehrer steht vorne und hat alle Schüler im Blick

    Weil dein Bild von Mobbing ein falsches ist. Mobbing ist oftmals sehr subtil, solange Erwachsene zugegen sind und das fällt vielen Lehrern (noch einmal: Die dafür selten ausgebildet sind) schwer zu erkennen. Ich habe während des Bachelor-Studiums ein Gymnasium dahingehend mitbetreut. Es ist einfach etwas, wofür man Erfahrung mit dem Thema und/oder eine entsprechende Ausbildung braucht. Und wenn Lehrern beides fehlt ...


    Davon abgesehen dass natürlich auch die Gefahr als Lehrer ist, selbst zum Ziel des Mobbings zu werden.


    Was Zuhause passiert, das ist Aufgabe der Beziehungsberechtigen

    Sollte es sein - aber es ist nun einmal so, dass beides di*en Schüler*in betrifft und sein*ihr Verhalten und damit die Lernatmosphäre beeinträchtigt. Deswegen kann es die Arbeit deutlich schwerer machen, viele bestimmte Dinge zu ignorieren.


    Wie gesagt, trotzdem haben Lehrer im Jahr mehr frei als die Arbeiter und Arbeitsnehmer. Ferien zu haben ist deutlich länger als Urlaub zu haben.

    Das stimmt einfach nicht. Normale Arbeitnehmer haben etwa 6 Wochen frei. Zwar gibt es üblicherweise 12 Wochen Schulferien, aber Lehrer haben, wie schon mehrfach gesagt, innerhalb der Ferien auch andere Verpflichtungen, weshalb sie oftmals sogar weniger komplett freie Zeit haben, als ein normaler Arbeitgeber.


    Ich hatte selbst in den Ferien irgendwann keinen Plan mehr, was ich machen sollte.

    Das liegt dann aber an dir oder deinen finanziellen Umständen. (Und ich bin arm aufgewachsen, aber ich wusste mich immer in den Ferien zu beschäftigen.)


    Der Arbeitsgeber versucht das Raumklima erträglicher zu machen und so sollte es in den Schulen auch sein. In den Schulen muss es eine Klimaanlagenpflicht geben, damit keine Schultage wegen der Hitze ausfallen müssen.

    Dafür bräuchten die Schulen aber Geld und dieses Geld haben sie, wie andere soziale Einrichtungen selten, sofern sie keine Privatschulen sind (bei denen das Problem dank der oftmals alten Gemäuer aber ohnehin nicht so enorm ist), da der Staat sie finanziert, dabei aber unterfinanziert.


    Edex . Du musst dir wirklich einmal angewöhnen, ein wenig Empathie walten zu lassen. Das ist nicht das erste Mal, dass du dich darauf eingeschossen hast, dass eine Berufsgruppe es ja so geil hätte und total überbezahlt ist, dabei aber tatsächlich auf einer Gruppe rumhackst, die gesamt gesehen enorm unterprivilegiert ist und einiges Auszuhalten hat. Wie gesagt. Lehrer*innen sind von bestimmten psychischen Krankheiten aus guten Gründen überproportional betroffen. Und übrigens: Da die Schulen so lächerlich unterfinanziert sind, ist es auch nicht so selten, dass Lehrer*innen Unterrichtsmaterialien aus eigener Tasche mitfinanzieren müssen.

  • Zitat von Edex

    Einzig was außerhalb der Schule passiert, liegt nicht im Aufgabenbereich eines Lehrers. Was Zuhause passiert, das ist Aufgabe der Beziehungsberechtigen.

    An sich ja schon, aber es gibt nunmal so manche Kids und Teenies, die außer ihrer Bezugsperson in der Schule gar niemanden haben (zumindest keinen Erwachsenen) und ohne denjenigen komplett den Boden unter den Füßen verlieren.

    An sich hatte ich persönlich auch nicht mit vielen zu tun, und bei vielen wäre mir auch nie eingefallen diese um Hilfe zu bitten (erst recht nicht bei jenen, die falsch waren oder sich einfach am Leid ihrer Schüler*innen erfreut haben lol), aber wirklich GUTE Pädagog*innen sollten sich auch darum kümmern.

    Die soziale Komponente ist eigentlich das Schwierigste an dem Beruf. Die sich wirklich drum scheren, sind Psychologe, Sozialarbeiter und Lehrer in einer Person.


    Und gerade bei Kindern weiß ich wie anstrengend es ist dauernd ein Auge auf diese zu haben.

    Selbst wenn sie schon 9-12 sind, denen fällt garantiert was Dummes ein, bei dem sie sich verletzen können. Da kann die Pause gar nicht kurz genug sein. *hust* Gerade Jungs.

    Sowas wie: "Hey, glaubst du, ich brech mir was, wenn ich DA runterspringen will!!?? :o" ... *versucht zu verarbeiten, was der von mir will* "...!!!!" ... "WAS willst du ...!!??"


    Zitat von Edex

    Das Korrigieren stell ich mir jetzt nicht so schwierig vor. Der Lehrer weißt ja, wie die Lösungen sind. Daran kann man schon was bewerten, dann gibt es natürlich noch den Lösungsweg, die Übersichtlichkeit usw.. Manchmal stimmt ja der Rechenweg nicht, aber die Lösung.

    Na Gott sei Dank weißt du es besser als alle anderen!

    Mal davon abgesehen, dass nicht alles Mathe ist und man sich selbst da Zeit nehmen muss: Im Idealfall will man verstehen, was di*er Schüler*in aussagen möchte.

    Und selbst bei Tests, in denen Faktenwissen abgefragt wird, muss man herausfinden, ob der Stoff eventuell falsch verstanden wurde.


    Zitat
    Zitat von Alaiya
    Zitat von Edex
    Ich hatte selbst in den Ferien irgendwann keinen Plan mehr, was ich machen sollte.


    Das liegt dann aber an dir oder deinen finanziellen Umständen. (Und ich bin arm aufgewachsen, aber ich wusste mich immer in den Ferien zu beschäftigen.)

    Jop. Man muss nicht in ein 5-Sterne-Hotel in der Karibik, um etwas mit sich anzufangen, hab ich auch gelernt.


    Leider waren einige meiner Freunde recht wohlhabend, sodass kaum jemand in Wien blieb, aber die dageblieben sind, mit denen kann man auchmal ganz kostenlos in Parks gehen und dort Karten oder Ballsportarten spielen.

    Man kann daheim Filme und Serien schauen und sich fortbilden.

    Man kann alleine in Parks gehen und dort unten einem Baum etwas lesen oder lernen.

    Man kann alleine oder in Gruppen einfsch mal wandern gehen.

    Man kann alleine oder in Gruppen joggen gehen.

    Also bitte. ^^"


    Zitat von Alaiya

    Weil dein Bild von Mobbing ein falsches ist. Mobbing ist oftmals sehr subtil, solange Erwachsene zugegen sind und das fällt vielen Lehrern (noch einmal: Die dafür selten ausgebildet sind) schwer zu erkennen. Ich habe während des Bachelor-Studiums ein Gymnasium dahingehend mitbetreut. Es ist einfach etwas, wofür man Erfahrung mit dem Thema und/oder eine entsprechende Ausbildung braucht. Und wenn Lehrern beides fehlt ...


    Davon abgesehen dass natürlich auch die Gefahr als Lehrer ist, selbst zum Ziel des Mobbings zu werden.

    Ich hab es schon erlebt, wie ein Junge so gemobbt wurde, dass er in der Klasse zum Weinen begann (note: in der Unterstufe, da waren wir so 13 und bei mir selbst von einer Gruppe auch alles andere als subtil) und die Lehrerin: Ach, jetzt hört doch mal wieder auf! Wie gemein! :upsidedown:

    Dann gibt es natürlich auch das viel subtilere Mobbing und es ist von außen unter Umständen schwierig das auszumachen.


    Manchmal sind die Dinge nun auch nicht schwarz-weiß und in klare Täter und Opfer festgelegt.

    Wenn ein Einzelner gegen alle anderen stichelt und Gegenwind (im normalen Maß, ohne dass es eskaliert, aber unter Umständen wird der irgendwann stärker) bekommt und dann seine Unbeliebtheit dem Lehrer als Mobbing vorträgt, oder jemand einfach keine Freunde findet, aber sonst eigentlich zufrieden gelassen wird, bewegt sich das in ziemlichen Grauzonen.

    Man will vielleicht versuchen das zu klären oder demjenigen dabei helfen Freunde zu finden.

    Gerade Letzterer fühlt sich auch dämlich, wenn ihm eine Autoritätsperson Freunde "beordert" (sowas wie "unternehmt mal was in der Freizeit zusammen, hört ihr"), weil das alles andere als aufrichtig ist und ich mir irgendwie auch demütigend vorstelle. Andererseits ist es für die mies, denen derjenige aufgebrummt wird, wenn sie feststellen, dass sie ihn dann tatsächlich so gar nicht mögen.


    Ansonsten Edex hört sich das eher nach dem Selbstmitleid an von "ich muss dieses und jenes aushalten, deswegen sollen es alle anderen auch / stimmt gar nicht, denen geht es besser als mir!" Auch wenn vieles, was du sagst, einfach falsch ist.

  • short king


    Zitat von Claike

    Das stimmt, schliesslich können Lehrer bei Aufsätzen, Gedichtinterpretationen, Geschichtsklausuren, Analysen, Vorträgen, mündlichen Prüfungen usw. einfach ihre Lösungsschablone hervornehmen und... ach ne, warte mal. Nicht jede Prüfung/Hausaufgabe lässt sich nach Schema X bewerten und komplett unterschiedliche Abgaben in fairer Relation zueinander zu bewerten ist extrem schwierig und zeitaufwändig.

    Was muss ein Sportlehrer zum Beispiel groß machen, außer sich selber fit zu halten. Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler. Sicherlich gibt es auch Dinge, die schwieriger zu korrigieren sind, wo sogar mehrere Lehrkräfte dransitzen.


    Zitat von Claike

    Blödsinn, schliesslich ist es nicht selten das familiäre Umfeld und die Probleme dort, die dafür sorgen, dass ein Kind in der Schule den Anschluss verliert oder sich problematisch verhält. Der pädagogische Auftrag von Lehrern umfasst nicht selten auch eine persönliche Auseinandersetzung mit den Problemen der Kinder, die ihnen anvertraut wurden und dann einfach zu sagen, dass das "nicht mein Problem" sei ist wegsehen, nicht mehr.

    Wenn die Beziehungsberechtigen ihre Pflichten nicht nachgehen können/wollen, dann müssen die Kinder woanders aufgehoben werden. Doch, Erziehungsberechtigte haben verdammt nochmal alles dafür tun zu müssen, dass die Kinder gut erzogen werden. Kindererziehung steht vor allen anderen Dingen. Lehrer sind bereits mit dem Aufgaben innerhalb der Schule genug beschäftigt.


    Zitat von Claike

    "Da muss man durch" ist ein dämliches Argument für Gesundheitsschädigung. Deine gesamte Rhetorik strotzt vor diesem "den anderen geht es auch schlecht, also muss es Berufsgruppe X auch schlecht gehen", dabei argumentiert gar niemand, dass man nur auf Lehrer Rücksicht nehmen müsste. Mal ganz davon abgesehen sollen mit hitzfreien Tagen auch in erster Linie die Kinder geschützt werden, lol.

    Ja, der Ausdruck ist ironisch gemeint. Natürlich sollte keiner bei der Hitze beschäftigt werden müssen. Klimaanlagen können Abhilfe schaffen. Aber es sollen halt auch alle anderen Arbeiter und Arbeitsnehmer bei Hitze Abhilfe geschaffen werden. Vielleicht Mittagsarbeit verbieten, wo die Sonne schließlich am Stärksten ist.


    Doch, wenn ich mir die Medien so anschaue, dann werden manche Berufsgruppen eher angesprochen als Andere. Wir haben einen Fachkräftemangel und zwar überall. Trotzdem wird zu 90% über die Pflege gesprochen. Wer die Häuser baut, saniert, in Stand hält ist also zweitdeutig? Das ist der Eindruck, der rüberkommt. Man möchtet ja auch nur die Arbeitsbedingungen von Pflegern verbessern oder einen erhöhten Mindestlohn nur für Pfleger einführen. Hat alles der Spahn gesagt.


    Zitat von Alaiya

    Es ist aber nicht nur die Zeit am Arbeitsplatz, sondern dazu auch noch einige Zeit, die daheim verbracht wird - und das selten mit Recht auf Überstundenausgleich oder Auszahlung dieser. Einer der Hauptgründe, warum so viele Lehrer*innen meines Wissens nach so häufig mit Burn Out und Depressionen erkranken, ist, wie viel Arbeit sie mit nach Hause nehmen müssen.

    Das verstehe ich auch nicht. Früher hat man dutzende Lehrerstellen abgebaut, weil man die nicht mehr braucht und jetzt aufeinmal braucht man wieder mehr Lehrer, mehrere Polizisten..alles nur mehr. Also vom Babyboom habe ich nichts gehört. Ich finde es schon schlimm, dass wir hier immer mehr Menschen werden. Mittlerweile schon 83 Millionen. 40 Millionen weniger genüge auch. Ich finde, das ist alles antiproduktiv, dass wir immer mehr, mehr brauchen. Wir sollten lieber dafür sorgen, dass die Schüleranzahl sinkt. Es gibt keinen Babyboom. Wenn es weniger Schüler gibt, dann brauchen wir auch nicht mehrere Lehrer. Wozu auch? Wie gesagt, mit der richtigen Politik wäre kein einziger Lehrer häufiger von Burnout betroffen. Statt immer mehr Lehrer einzustellen, müssen wir das Potenzial besser ausschöpfen. Immer nur mehr Personal kostet Geld, muss auch einer bezahlen.


    Zitat von Alaiya

    Du weißt schon, dass nicht alle Fächer Mathe sind, oder?


    Erst einmal: Mathe und andere rechnerische Aufgaben (Physik) haben natürlich klare Lösungen. Allerdings ist es verflucht anstrengend, 30 Mal dieselben Aufgaben zu lesen und dabei konzentriert zu bleiben, vor allem wenn du bei falschen Lösungen versuchen musst zu verstehen, warum der Fehler begangen wurde. (Sonst kann man üebr Teilpunkte schwer entscheiden.)


    Allerdings sind zumindest ab der Mittelstufe die meisten Fächer sehr Textlastig. Das bedeutet, man muss teilweise sehr lange Texte lesen, die nicht immer leicht verständlich sind, und versuchen zu bewerten, wie di*er Schüler*in etwaige Fragestellungen verstanden und interpretiert hat, bzw. wie nachvollziehbar eine Interpretation ist. Denn der eigentliche Sinn einer Interpretation ist nicht, eine bestimmte Lösung zu finden, sondern eine nachvollziehbare Lösung aufzuzeigen. Das heißt Schablonen fallen heraus.

    Siehe oben.


    Zitat von Alaiya

    Weil dein Bild von Mobbing ein falsches ist. Mobbing ist oftmals sehr subtil, solange Erwachsene zugegen sind und das fällt vielen Lehrern (noch einmal: Die dafür selten ausgebildet sind) schwer zu erkennen. Ich habe während des Bachelor-Studiums ein Gymnasium dahingehend mitbetreut. Es ist einfach etwas, wofür man Erfahrung mit dem Thema und/oder eine entsprechende Ausbildung braucht. Und wenn Lehrern beides fehlt ...


    Davon abgesehen dass natürlich auch die Gefahr als Lehrer ist, selbst zum Ziel des Mobbings zu werden.

    Und warum lernen Lehrer im Studium nicht wie man bei Mobbing sich richtig verhält. Ist doch genauso bedeutend wie zum Beispiel der Erste Hilfe Kurs. Ist einfach super wichtig, wenn es drauf ankommt. Dann brauchen Lehrer ein besseres Studium. Mobbing zu erkennen kann viel Leid verhindern und sogar Selbstmorde. Heutzutage hat jeder ein Handy. Studien sagen, dass 100% der Menschen ein Handy haben. Dann muss es doch möglich sein, dass jeder Schüler eine Vertrauensperson von der Schule in seiner/ihrer Kontaktliste hat. So könnte dann auch ein gemobbtes Kind sich per WhatsApp oder was auch immer bei der Vertrauensperson sich melden, dass man Hilfe braucht. Viele sind auch schlichtweg zu schüchtern um persönlich hinzugehen. Das ist überhaupt kein schlechter Menschenstil, jeder Mensch reagiert auch anders. Aber wichtig ist doch hier, dass jeder Schüler weißt, dass man jemanden hat, der für ihn/sie im Notfall da ist. Ist immer noch besser als Nichts, oder?


    Lehrer können gemobbt werden? Das habe ich noch nie gesehen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lese oftmals aus den USA, dass besonders Lehrerinnen es gerne mit Schülern rumtreiben. Aber unter Mobbing würde ich das jetzt nicht verstehen. Also, ich kenne das nicht.


    Zitat von Alaiya

    Sollte es sein - aber es ist nun einmal so, dass beides di*en Schüler*in betrifft und sein*ihr Verhalten und damit die Lernatmosphäre beeinträchtigt. Deswegen kann es die Arbeit deutlich schwerer machen, viele bestimmte Dinge zu ignorieren.


    Auch hier, siehe oben!


    Zitat von Alaiya

    Das stimmt einfach nicht. Normale Arbeitnehmer haben etwa 6 Wochen frei. Zwar gibt es üblicherweise 12 Wochen Schulferien, aber Lehrer haben, wie schon mehrfach gesagt, innerhalb der Ferien auch andere Verpflichtungen, weshalb sie oftmals sogar weniger komplett freie Zeit haben, als ein normaler Arbeitgeber.

    Das würde gerne mal selber sehen. Ich hatte mal einen Lehrer gehabt, der hat sich einfach für ein ganzes halbes Jahr Freizeit genommen. Arbeitsnehmer würden für soviel Freizeit kein Geld bekommen.


    Zitat von Alaiya

    Dafür bräuchten die Schulen aber Geld und dieses Geld haben sie, wie andere soziale Einrichtungen selten, sofern sie keine Privatschulen sind (bei denen das Problem dank der oftmals alten Gemäuer aber ohnehin nicht so enorm ist), da der Staat sie finanziert, dabei aber unterfinanziert.

    Deshalb muss ja auch mehr Geld dafür ausgegeben werden. Auch für die Kindergärten, die meist schlechter aufgestattet sind als kirchliche oder private Kindergärten. Aber wie gesagt, es wäre möglich und sollte sich als ein Bestreben verstanden werden.


    Zitat von Alaiya

    @Edex . Du musst dir wirklich einmal angewöhnen, ein wenig Empathie walten zu lassen. Das ist nicht das erste Mal, dass du dich darauf eingeschossen hast, dass eine Berufsgruppe es ja so geil hätte und total überbezahlt ist, dabei aber tatsächlich auf einer Gruppe rumhackst, die gesamt gesehen enorm unterprivilegiert ist und einiges Auszuhalten hat. Wie gesagt. Lehrer*innen sind von bestimmten psychischen Krankheiten aus guten Gründen überproportional betroffen. Und übrigens: Da die Schulen so lächerlich unterfinanziert sind, ist es auch nicht so selten, dass Lehrer*innen Unterrichtsmaterialien aus eigener Tasche mitfinanzieren müssen.

    Empathie? Wenn ich über Jobs rede, dann rede ich für alle Jobs. Mein Eindruck ist nunmal auch, dass Lehrer oftmals gute und schlechte Seiten zeigen. Die Einstellung der Lehrer betrifft die Schüler ja sehr individuell. Ich habe nicht mit allen gute Erfahrungen gemacht. Die eine Hälfte war gut bis sehr gut und die andere Hälfte war halt so belastend für mich, dass man sie sprichtwörtlich gemeint in die Tonne kloppen könnte. Ich hatte mal eine Lehrerin gehabt, die konnte mich nie leiden. Weißt du was das für einen bedeutet, wenn man selber ausgegrenzt wird und die anderen Schüler nicht? Und das von einer Lehrerin. Ich bekam wegen ihr nie eine 1. Sie hat sich immer einen Grund ausdenken lassen, mir doch noch eine 2+ zu geben. In den Pausen musste ich drinne bleiben und irgendwelche Blätter auffüllen. Selbst meine besten Freunde haben es nie verstanden, was das alles soll. Sie hat mich öfters angeschrien, auch wenn ich weinte. Das juckte ihr nicht. Das alles war nur bei Ihr so schlimm. Bei allen anderen Lehrern, die ich hatte nicht. Gut, ich kam mit manchen Lehrern anfangs auch nicht klar, weil zum Beispiel ihre Art mir nicht passte usw.. wo ich auch mal im Sozialverhalten mal eine 5 habe. Aber, mit der Zeit habe ich mich da auch immer verbessert. Zur 3 und besser. Aber wenn ich die eine Lehrern im echten Leben nochmal sehen werde, dann werde ich sie auf die frühere Zeit ansprechen was für eine Kuh sie waren.


    Was soll das Alles? Wenn ich eines aufjedenfall gelernt habe, dann dass viele Lehrer, nicht alle, einen Liebling in der Klasse haben. Diesen Liebling geben die Lehrer unabhängiger von der abgegebenen Leistung bessere Noten. Das ist wie, als würde ein Schüler einen Lehrer bestechen, dass man gute Noten bekommt. Das ist die Empathie mancher Lehrer.


    Ja, ich war ja auch bei einen Sprach Pädagogen. Ist ja nicht verkehrt wenn man Hilfe holt. Nachhilfe zum Beispiel. Aber das A und O sind nunmal die Beziehungsberechtigen. Ich sehe zu oft Menschen, die ihre Kinder falsch erziehen. Die Kinder nur anbrüllen oder sogar schlagen usw.. da wird viel zu selten geschaut. Manchmal ist es besser wenn die Kinder woanders aufgehoben werden als eine schlechte Kindheit zu erleben.

  • Was muss ein Sportlehrer zum Beispiel groß machen, außer sich selber fit zu halten. Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler. Sicherlich gibt es auch Dinge, die schwieriger zu korrigieren sind, wo sogar mehrere Lehrkräfte dransitzen.


    Einerseits ist sich "nur" fit halten auch etwas einfacher gesagt, als es getan ist, andererseits sind Sportlehrer vielleicht jetzt auch nicht das erste Beispiel, an dass die Leute bei der Diskussion hier dachten (mal davon abgesehen, dass sich auch ein guter Sportlehrer in Sachen sportliche und gesundheitliche Erkenntnisse weiterbildet). Die Rechtschreibung ist bis zu einer gewissen Stufe Hauptkriterium für Deutsch, aber z.B. hatte ich ab dem Gymnasium keine einzige Prüfung mehr, die auf Grammatik ausgelegt war, da der Fokus zu Interpretationen, Literaturgeschichte etc. versetzt wurde und das ist extrem schwierig fair und vernünftig zu bewerten, was dir ja in den Posts oben schon erklärt wurde. Deine Aussage ist genau so inhaltsleer, wie die davor. Du behauptest, Lehrer haben einen gechillten Job, dir wird aufwändig und umfangreich das Gegenteil erklärt und trotzdem wiederholst du die gleiche Aussage, ohne irgendwas davon zu entkräften. Dir wurde bereits erklärt, dass es "in den meisten Fächern" eben nicht reicht, Unterrichtsstoff zu recyclen und nach Schema X zu korrigieren.



    Doch, Erziehungsberechtigte haben verdammt nochmal alles dafür tun zu müssen, dass die Kinder gut erzogen werden. Kindererziehung steht vor allen anderen Dingen.


    Etwas anderes sagt doch gar niemand? Natürlich sollte die Erziehung primär Sache der Eltern/Erziehungsberechtigten sein, aber man ist schlicht kein guter Lehrer, wenn so tut, als gingen einen die privaten Probleme der eigenen Schüler nichts an, wenn diese im Unterricht bzw. in der Leistung sichtbar werden.


    Mittlerweile schon 83 Millionen. 40 Millionen weniger genüge auch. Ich finde, das ist alles antiproduktiv, dass wir immer mehr, mehr brauchen. Wir sollten lieber dafür sorgen, dass die Schüleranzahl sinkt. Es gibt keinen Babyboom.


    Nichts für Ungut, aber was faselst du eigentlich? Ein anhaltendes Bevölkerungswachstum und teilweise Rekordzahlen an Geburten sind nun mal ein Fakt, wie willst du dem entgegensteuern? Natürlich brauchen wir immer mehr, wenn es immer mehr von uns gibt. Wie soll bitte die Anzahl an Schülern reduziert werden?


    Das würde gerne mal selber sehen. Ich hatte mal einen Lehrer gehabt, der hat sich einfach für ein ganzes halbes Jahr Freizeit genommen. Arbeitsnehmer würden für soviel Freizeit kein Geld bekommen.


    Ja, weil du anscheinend persönliche, negative Erfahrungen mit Mitgliedern einer Berufsgattung auf die ganze Gruppe überträgst.


    Heutzutage hat jeder ein Handy. Studien sagen, dass 100% der Menschen ein Handy haben.


    Nein, sagen sie natürlich nicht. Davon abgesehen scheinst du einen etwas gar vereinfachten Blick auf Mobbing zu haben. Eine Vertrauensperson zu haben ist schön und gut, aber in den seltensten Fällen werden Mobbingopfer sich lautstark bei anderen über das eigene Mobbing beschweren, weil man sich halt eben in einer Bubble aus subtilem Terror befindet, aus dem es manchmal kein Entkommen zu geben scheint. Deshalb ist es ja so wichtig, dass Lehrer richtig ausgebildet werden und wissen, wie sie Anzeichen für Mobbing selber rechtzeitig erkennen und wie sie dagegen vorgehen müssen, zumal falsch reagierende Autoritätspersonen ein Mobbingproblem sogar noch verschlimmern können.


    Lehrer können gemobbt werden? Das habe ich noch nie gesehen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lese oftmals aus den USA, dass besonders Lehrerinnen es gerne mit Schülern rumtreiben. Aber unter Mobbing würde ich das jetzt nicht verstehen. Also, ich kenne das nicht.


    Das eine hat absolut nichts mit dem anderen zu tun, aber natürlich können auch Lehrer Ziel von Mobbing werden. Das kann subtil sein oder, wie im Falle von körperlicher Gewaltanwendung von Schüler gegen Lehrer, auch weniger subtil.

  • Zitat von Edex

    Was muss ein Sportlehrer zum Beispiel groß machen, außer sich selber fit zu halten. Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler. Sicherlich gibt es auch Dinge, die schwieriger zu korrigieren sind, wo sogar mehrere Lehrkräfte dransitzen.

    Weißt du, in meinem damaligen Chemiekurs war jemand, der hat Sportwissenschaften und auf Lehramt gemacht.

    Sportwissenschaften per se beinhalten: Statistik, Anatomie & Medizin, Ernährung, Chemie ...

    Bei Sport auf Lehramt wirst du vielleicht weniger damit zu tun haben, aber ein guter Lehrer sollte sich sowohl mit Sportmedizin befassen, wie auch mit Ernährung und pädagogisch tätig sein.

    Ich weiß, oft läuft beim Sportunterricht so einiges falsch und gerade bei den Jungs wird getrimmt bis zum geht nicht mehr. Wir durften dafür oft das machen, was uns Freude bereitet. Dann hat man auch Freude an der Bewegung.

    Gerade meine männlichen Freunde hatten oft Idioten als Sportlehrer, die dachten, sie würden Soldaten ausbilden und die Jungs als Weicheier und Schlappschwänze beschimpften. Ich meine, wenn man eine gute Beziehung zu seiner Klasse hat und diese alt genug ist, kann man im Spaß sagen "du bist ja ein Weichei ;D" - wir wurden auch hier und da von unseren Lieblingslehrern Idioten genannt und so lol -, aber wenn man das im vollen Ernst zu so neunjährigen Buben sagt ... :rolleyes:



    Dir wurde bereits in anderen Posts erklärt, dass die Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung den kleinsten und unbedeutendsten Teil der Arbeit ausmacht, wenn du ein Essay korrigierst.

    Du musst zu verstehen versuchen, was deine Schüler*innen ausdrücken wollten.

    Du musst ihnen dabei helfen einen Aufbau zu finden und ihre Gedanken strukturiert auszudrücken.

    Du musst darauf achten deren Schreibstil weiterzuentwickeln, sodass sie sich klar und verständlich ausdrücken, aber dennoch weder zu umgangssprachlich noch zu geschwollen klingen.

    Du musst darauf achten, dass die Argumentation in sich schlüssig ist.

    Du musst dich bei Interpretationen und Charakteranalysen auf die Sichtweise deiner Schüler*innen einlassen und zu verstehen versuchen, auf welchen Teil des Textes sie sich beziehen und wie sie zu ihrer Ansicht kommen.

    Du musst darauf achten, dass dabei kein zu einseitiger Blickwinkel entsteht.


    Zitat von Edex

    Wenn die Beziehungsberechtigen ihre Pflichten nicht nachgehen können/wollen, dann müssen die Kinder woanders aufgehoben werden. Doch, Erziehungsberechtigte haben verdammt nochmal alles dafür tun zu müssen, dass die Kinder gut erzogen werden. Kindererziehung steht vor allen anderen Dingen. Lehrer sind bereits mit dem Aufgaben innerhalb der Schule genug beschäftigt.

    Dir ist schon klar, dass es psychologisch genau so schädlich ist das Kind bei jeder Art von Problemen sofort aus der Familie zu reißen ... und wohin sollen die alle kommen? Du stellst dir die Welt sehr einfach vor. ^^"


    Zitat von Edex

    Doch, wenn ich mir die Medien so anschaue, dann werden manche Berufsgruppen eher angesprochen als Andere. Wir haben einen Fachkräftemangel und zwar überall. Trotzdem wird zu 90% über die Pflege gesprochen. Wer die Häuser baut, saniert, in Stand hält ist also zweitdeutig? Das ist der Eindruck, der rüberkommt. Man möchtet ja auch nur die Arbeitsbedingungen von Pflegern verbessern oder einen erhöhten Mindestlohn nur für Pfleger einführen. Hat alles der Spahn gesagt.

    Er ist Gesundheitsminister. Wieso sollte er für die Fachkräfte am Bau zuständig sein?


    Zitat von Edex

    Das verstehe ich auch nicht. Früher hat man dutzende Lehrerstellen abgebaut, weil man die nicht mehr braucht und jetzt aufeinmal braucht man wieder mehr Lehrer, mehrere Polizisten..alles nur mehr. Also vom Babyboom habe ich nichts gehört. Ich finde es schon schlimm, dass wir hier immer mehr Menschen werden. Mittlerweile schon 83 Millionen. 40 Millionen weniger genüge auch. Ich finde, das ist alles antiproduktiv, dass wir immer mehr, mehr brauchen. Wir sollten lieber dafür sorgen, dass die Schüleranzahl sinkt. Es gibt keinen Babyboom. Wenn es weniger Schüler gibt, dann brauchen wir auch nicht mehrere Lehrer. Wozu auch? Wie gesagt, mit der richtigen Politik wäre kein einziger Lehrer häufiger von Burnout betroffen. Statt immer mehr Lehrer einzustellen, müssen wir das Potenzial besser ausschöpfen. Immer nur mehr Personal kostet Geld, muss auch einer bezahlen.

    Sollen wir nun 40 Millionen Leute ... was? Abschieben, abmurksen, den Menschen verbieten Kinder zu bekommen? :unsure:


    Zitat von Edex

    Und warum lernen Lehrer im Studium nicht wie man bei Mobbing sich richtig verhält. Ist doch genauso bedeutend wie zum Beispiel der Erste Hilfe Kurs. Ist einfach super wichtig, wenn es drauf ankommt. Dann brauchen Lehrer ein besseres Studium. Mobbing zu erkennen kann viel Leid verhindern und sogar Selbstmorde. Heutzutage hat jeder ein Handy. Studien sagen, dass 100% der Menschen ein Handy haben. Dann muss es doch möglich sein, dass jeder Schüler eine Vertrauensperson von der Schule in seiner/ihrer Kontaktliste hat. So könnte dann auch ein gemobbtes Kind sich per WhatsApp oder was auch immer bei der Vertrauensperson sich melden, dass man Hilfe braucht. Viele sind auch schlichtweg zu schüchtern um persönlich hinzugehen. Das ist überhaupt kein schlechter Menschenstil, jeder Mensch reagiert auch anders. Aber wichtig ist doch hier, dass jeder Schüler weißt, dass man jemanden hat, der für ihn/sie im Notfall da ist. Ist immer noch besser als Nichts, oder?

    So einfach funktioniert das nicht. Lehrer geben ihre Privatnummer freiwillig her und davon gibt es nur Wenige.

    Wenn Lehrer dazu gezwungenwerden würden, sind das garantiert diejenigen, die auch ich als Allerletztes in meinem Leben angerufen hätte.


    Zitat von Edex

    Lehrer können gemobbt werden? Das habe ich noch nie gesehen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lese oftmals aus den USA, dass besonders Lehrerinnen es gerne mit Schülern rumtreiben. Aber unter Mobbing würde ich das jetzt nicht verstehen. Also, ich kenne das nicht.

    Bitte ... was? Wovon sprichst du?

    Und natürlich können Lehrer gemobbt werden.


    Zitat von Edex

    Empathie? Wenn ich über Jobs rede, dann rede ich für alle Jobs. Mein Eindruck ist nunmal auch, dass Lehrer oftmals gute und schlechte Seiten zeigen. Die Einstellung der Lehrer betrifft die Schüler ja sehr individuell. Ich habe nicht mit allen gute Erfahrungen gemacht. Die eine Hälfte war gut bis sehr gut und die andere Hälfte war halt so belastend für mich, dass man sie sprichtwörtlich gemeint in die Tonne kloppen könnte.

    Alaiya meinte, dass DU dich in andere reinversetzen sollst, nicht wie andere mit dir umgingen. Dass du dir mal genau überlegen sollst, wer welchen Belastungen ausgesetzt sein könnte, wie es anderen Menschen in ihrem Alltag ergeht... Empathie und so halt.

    Man kann nie von allen Jobs sprechen, da jeder andere Anforderungen und Belastungen hat.

    Nicht unbedingt mit einer einzelnen Person, sondern mit dem gesamten Berufsstand. Ich denke, wir hatten alle ein paar miese Lehrer.


    Zitat von Edex

    Ja, ich war ja auch bei einen Sprach Pädagogen. Ist ja nicht verkehrt wenn man Hilfe holt. Nachhilfe zum Beispiel.

    Es ging dabei aber nicht um Nachhilfe, sondern um Privates.

  • Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler.

    Nein. Rechtschreibung ist in Deutsch ab der Mittelstufe normal nur einen ganzen Notenpunkt wert, der abgezogen werden kann. Sprich: Miese RS kann eine 2er Klausur in eine 3er Klausur verwandeln, aber nicht mehr. Wichtig ist dagegen mehr: Hat ein*e Schüler*in etwaige Stilmittel (o.ä.) in einem Text erkannt und sinnvoll interpretiert. Dafür muss man fähig sein, die Begründungen von Schülern nachzuvollziehen, was allerdings ganz schön schwer sein kann, wenn man 30 Aufsätze à 4 bis 8 Seiten bewerten soll.


    Dabei ist übrigens auch das mit der Rechtschreibung bei weitem nicht so leicht. Praktisch jedes Buch auf dem Markt hat ein paar Rechtschreib- und Zeichenfehler. Und das, obwohl die meisten Bücher ggf. drei oder vier Runden durch Lektorat und Korrektorat gedreht haben. Weil einfach bei viel Text es schwer ist, Fehler zu erkennen. Und dabei arbeiten Lektorat und Korrektorat mit einem gut lesbaren Zeichensatz - während Lehrer sich tlw. mit Wellenlinien und Hieroglyphen rumschlagen dürfen.


    Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum viele Lehrer*innen bewusst oder unbewusst dazu neigen, letzten Endes zu sagen: "So, das ist die ideale Interpretation. Je näher man daran ist, desto besser die Note." Etwas, dass natürlich entgegen dem Sinn der Interpretationen ist. Aber es ist sonst schwer zu bewältigen. Ich hatte in meiner Karriere genau 1 Deutschlehrer und 1 Englischlehrerin, die anders verfahren sind.


    Klimaanlagen können Abhilfe schaffen.

    Klimaanlagen verschlimmern das Problem auf der anderen Seite allerdings, da sie viel Energie verbrauchen und damit dem Klima schaden, solange diese Energie aus nicht-erneuerbaren Energien kommt. Vor allem, da aktuell viele Klimaanlagen noch die Kühlung über Stoffe erhalten, die, wenn sie frei treten, ebenfalls zu Treibhausgasen werden.


    Das verstehe ich auch nicht. Früher hat man dutzende Lehrerstellen abgebaut, weil man die nicht mehr braucht und jetzt aufeinmal braucht man wieder mehr Lehrer, mehrere Polizisten..alles nur mehr.

    Der Lehrerstellenabbau hatte nichts damit zu tun, dass man jetzt weniger Kinder hatte und deswegen weniger Stellen brauchte, sondern mehr damit, dass man sparen wollte und deswegen sagte: "Hey, so ein*e Lehrer*in kann doch sicher auch 30 bis 40 Schüler*innen problemlos betreuen, oder?" Und mittlerweile sind wir mit der Erkenntnis soweit, dass wir recht sicher sagen können: "Nein. Beste Lernatmosphäre wäre gegeben, würden 15 bis 20 Schüler*innen auf eine*n Lehrer*in kommen."


    Und warum lernen Lehrer im Studium nicht wie man bei Mobbing sich richtig verhält. Ist doch genauso bedeutend wie zum Beispiel der Erste Hilfe Kurs.

    Weil das deutsche Lehramtsstudium sich leider mehr und mehr nur noch auf den Aspekt der Wissensvermittlung konzentriert - nicht auf die pädagogischen Aspekte. Es ist seit langem ein Kritikpunkt. (Als ich selbst noch zur Schule ging, gaben sich die neu eingestellten Lehrerinnen, die von der Uni kamen, darüber beschwert.) Aber der Staat tut halt nichts dagegen. Der Thread hier kommt ja nicht von irgendwo. Er ist aus meiner Frustration mit dem aktuellen Bildungswesen in Deutschland entstanden. Denn viele verantwortliche werden in vielen Aspekten hier übereinstimmen - aber Änderungen würden Kosten und müssten gerade deswegen wahrscheinlich auf Bundesebene beschlossen werden. Doch da haben viele Leute ein Problem mit. Seien es Politiker*innen, die die Ausgaben für sinnlos halten, oder eben Landespolitiker*innen, die dann sauer sind, weil eigentlich Bildung ja Ländersache sein soll.


    Dann muss es doch möglich sein, dass jeder Schüler eine Vertrauensperson von der Schule in seiner/ihrer Kontaktliste hat.

    Gibt es an einigen Schulen auch. Aber halt nicht an allen. Weil es letzten Endes ja auch noch mehr Stress für die Lehrer*innen bedeutet 24/7 erreichbar zu sein. Dann hört der Job nie auf.


    Ich hatte mal einen Lehrer gehabt, der hat sich einfach für ein ganzes halbes Jahr Freizeit genommen.

    Man kann sich als Lehrer*in nicht einfach ein halbes Jahr frei nehmen. Zwangsbeurlaubt werden geht dagegen.


    Weißt du was das für einen bedeutet, wenn man selber ausgegrenzt wird und die anderen Schüler nicht?

    Ja, weiß ich sehr gut. Ich wurde Jahrelang in der Schule gemobbt. Dabei haben auch gesamt zwei Lehrer und eine Lehrerin mitgemacht. Meine Erdkunde/Sport-Lehrerin hat mich selbst tätig gemobbt und hat sogar andere Schülerinnen verletzt. (Einer Freundin von mir hat sie den Arm gebrochen.) Zwei Englischlehrer haben mich ebenfalls gemobbt. Einer (der Englischlehrer, den ich in der 12/13 hatte) so extrem, dass der Schülerrat für seinen Rausschmiss war.

  • Ich habe keine Lust mehr nochmal auf alles eingehen zu müssen. Danke vielmals für eure Antworten. Vieles ist mir klarer geworden. Ich beantworte nur noch die Fragen.


    Zitat von Bastet

    Er ist Gesundheitsminister. Wieso sollte er für die Fachkräfte am Bau zuständig sein?

    Es fehlt in dieser Hinsicht ein Fachkräfteminister, Bauminister oder so. Selbst Hubertus Heil als Arbeitsminister hat ja meist nur für manche Berufsgruppen höhere Mindestlöhne versprochen. Aber halt nicht für alle...


    Zitat von Bastet

    Sollen wir nun 40 Millionen Leute ... was? Abschieben, abmurksen, den Menschen verbieten Kinder zu bekommen? :unsure:

    Oh mein Gott, nein. In Deutschland liegt die Kinderquote bei 1,50. Aber erst bei etwa 2,1 Kinder pro Frau gibt es genug Kinder, dass die Bevölkerung auf Dauer ohne Zuwanderung stabil bleibt. Also wir haben seit Jahren eine viel geringere Fruchtbarkeitsrate und trotzdem explodiert unsere Bevölkerung. Wenn wir seit Jahren eine Rate von 2,1 hätten, dann hätten wir wohl schon über 100 Millionen Einwohner. Wo soll das noch hinführen? Weltweit steigt es nur an. Es soll irgendwann mal 10 Milliarden Menschen geben..viel zu viele für mich.


    Zitat von Bastet

    Bitte ... was? Wovon sprichst du?

    Zum Beispiel das: https://www.google.com/amp/s/w…auto-klassenzimmer-724662

  • Edex

    Die wenigsten Menschen der 10 Milliarden sind dann aus Europa, so well...


    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? In deinem Artikel geht es um Kindesmissbrauch.

    Hier ging es zuerst drum, dass Lehrkräfte durchaus von ihren Schüler*innen gemobbt werden können und das auch regelmäßig passiert. Ich kann mich erinnern, dass wir in der Unterstufe auf kurze Zeit einen sehr schrägen Chemielehrer hatten. Noch jung, aber ein typischer Nerd und damals hab ich nicht dran gedacht, aber er hat sich ziemlich autistisch verhalten. Der wurde aufs Ärgste gemobbt und ist dann bald verschwunden, der hat wohl von Lehramt auf ein normales Chemiestudium gewechselt. Ich war in der Klasse sowieso recht unbeliebt, und hab ihn dann auch noch verteidigt.

    In der Oberstufe dasselbe mit einer seltsamen, jungen Deutschlehrerin, selber Charaktertyp. Und zuerst hab ich zugegeben bei zwei, drei harmlosen Pranks mitgemacht, einfach weil wir fast jeden geprankt haben, bei dem es reinging. Aber dann schaukelte es sich so hoch und hörte fast nicht auf, bis sich unsere Klasse wieder mal kurz spaltete in "hört doch jetzt endlich mal auf" und "ist doch witzig..." Das Problem an Mobbing ist, dass manches mit einfachen Scherzen beginnt und wenn sich derjenige nicht wehren kann oder etwas eigentlich Harmloses sehr schlimm hinnimmt, ist das dann fast ein Selbstläufer. Bei den ersten beiden Malen war es noch lustig, dass sie eine Stunde gebraucht hat, um Sarkasmus zu verstehen und dann wurde es immer mehr und mehr.

    Und nun, immer wenn wir Klassentreffen haben: Wisst ihr noch, was wir für Ärsche waren ... ^^"


    Bei Kids geht es noch so, aber gerade im Teenageralter muss man als Lehrkraft einen bestimmten Charakter, Ausstrahlung und Durchsetzungsfähigkeit haben, die manche aber gar nicht mitbringen. Du musst die erst zähmen, um unterrichten zu können oder so. ^^"


    Zitat von Alaiya

    Meine Erdkunde/Sport-Lehrerin hat mich selbst tätig gemobbt und hat sogar andere Schülerinnen verletzt. (Einer Freundin von mir hat sie den Arm gebrochen.) Zwei Englischlehrer haben mich ebenfalls gemobbt. Einer (der Englischlehrer, den ich in der 12/13 hatte) so extrem, dass der Schülerrat für seinen Rausschmiss war.

    Was...? :fright:

  • Was...? :fright:

    Jap.

    Die eine Lehrerin war halt generell pädagogisch Inkompetent. Bei der Freundin war es so, dass die Freundin was nicht machen wollte (da sie Angst hatte), die Lehrerin sie gezerrt hat und das immer heftiger wurde und dann war der Arm gebrochen. (Also so jedenfalls Klassenkameraden, war nicht dabei, da ich in der Woche krank war.) Und die hat sowas häufiger gemacht und hatte prinzipiell in jeder Klasse zwei, drei Kinder, auf denen sie rumgehakt hat. Also auch dass sie über die Witze im Unterricht gemacht hat usw. Da Privatschule und so, hat nie jemand danach gefragt.


    Und was Englischlehrer angeht: Der eine konnte mich nach unserem England-Ausflug nicht leiden (weil dort die englischen Kids Witze über ihn gemacht haben und irgendwie es meine Schuld war, weil ich mit den englischen Kids klar kam, I guess) und der andere ... Tja, das weiß halt bis heute niemand. Der mochte mich einfach nicht. Deswegen bin ich irgendwann auch nicht mehr in seinen Kurs gegangen und habe Englisch fürs Abi in Einzelarbeit gemacht. *shrug* Aber bei dem war es halt so heftig, dass der Schülerrat sich drüber beschwert hat, da er mich einmal vor der Klasse so fertig gemacht hat, dass Mitschüler (und ich betone: Das war in der Oberstufe) angefangen haben zu weinen. Der war irgendwie ... KA, ich glaub der war psychisch krank. Weil er richtig manisch wurde.


    Aber ich bin mir halt dessen bewusst, dass es letzten Endes Einzelfälle sind. Ja, es gibt miese Lehrer. Vielleicht auch sogar einige davon. Aber das liegt vornehmlich zum einen am Lehrermangel (der dafür sorgt, dass Lehrpersonal schwer zu ersetzen ist), zum einen eben am Mangel der Förderung sozialer Aspekte im Studium.

  • Mobbende Lehrer sind nicht das Resultat von Lehrermangel. Das liegt eher daran, dass bestimmte Persönlichkeiten Lehrer werden. Ich muss da an den Artikel denken: https://www.spiegel.de/karrier…te-problem-a-1261108.html

    Ich würde sagen, es sind noch ein paar Persönlichkeiten mehr, als die von ihr genannten, aber ich komme nicht umhin zu glauben, dass sie recht hat. Geringe Wertschätzung in Bezug auf den Beruf Lehrer ist aber auch nach wie vor ein Problem. Insbesondere wenn instabile Personen die geringe Wertschätzung zu spüren bekommen.

    Meiner Meinung sollte mit mobbenden Lehrer viel härter ins Gericht gegangen werden. Wenn Handgreiflichkeiten dazu kommen, würde ich als Elternteil aber auf der Matte stehen und alle mir offen stehenden Möglichkeiten nutzen, um den betreffenden Lehrer abzustrafen. Oder eben selbst handgreiflich werden :cursing: ... bei sowas platzt mir die Hutschnur ...

  • Edex

    Deine Posts zu lesen ist echt ermüdend! Ich bewundere die anderen wirklich, dass sie da noch sachlich argumentieren und ruhig schreiben. Dein Weltbild erinnert mich ehrlich gesagt an jenes über das viele auf Seiten wie der goldene Aluhut herzlich lachen... traurig aber wahr.


    Zum Thema Sportlehrer möchte ich noch was ergänzen: ich habe noch keinen Sportlehrer gehabt, der wirklich nur Sport unterrichtet hat. Nebenfächer meiner Sportlehrer waren Deutsch, Biologie und Geschichte. Der Direktor meiner weiterführenden Schule war im übrigen auch Sportlehrer. Die Sportlehrerin meiner 10-jährigen Tochter ist ihre Klassenlehrerin und unterrichtet zusätzlich Deutsch und Mathe. Und nein, sie unterrichtet nicht nur eine Klasse!

  • Ich habe ja nirgends behauptet, dass 10 Milliarden Menschen in Europa sein sollen. Dennoch werden es 10 Milliarden auf der Welt werden. Letztendlich betrifft uns alle das, auch wenn indirekt. Es ist schon ein Problem wenn nirgendswo auf der Welt ein Bevölkerungsrückgang gibt. Die Landmasse wird auch immer kleiner, da der Meeresspiegel ansteigt. Dazu kommen noch viele Dürren, außerdem gibt es immer mehrere Flächen, die unbewohnbar sind. Für mich sollte die Initiative eher weniger Menschen statt mehr Menschen. Das bekommt man nur hin, wenn die Geburtenraten weltweit bei unter 2,1 liegt. Nur dann wird mit der Zeit die Bevölkerung sinken. Außerdem gibt es Länder, wo überproportinal viele Menschen leben. Indien ist da ein gutes Beispiel. Soll sogar China überholen.


    Zum Artikel. Das ist nicht nur Kindermissbrauch sondern auch Mobbing seitens der Lehrer. Ich wollte halt nur sagen, dass ich es nur kenne, dass Lehrer Schüler mobben und nicht, dass Schüler Lehrer mobben. Außer ein paar Späße habe ich nichts erlebt. Ich meine, es ist noch kein Lehrer aus Verzweiflung von Zug gerollt worden.


    Einen Lehrer kann man garnicht wirklich mobben. Auch Lehrer können sich wehren und einen Schüler auffordern vor der Tür zu gehen oder man muss sich das Sozialverhalten hinterfragen bei einer Einrichtung, wo man mit einem Lehrer darüber redet. Beinuns hieß es Trainingsraum. Ich musste dort zum Glück nie hin, auch wenn ich öfters mal verwarnt wurde. Wie gesagt außer Späße wie zum Beispiel "Die Firma in der Nähe heißt genauso wie Sie. Herr ..." Also nichts Wildes.


    Alaiya


    Das tut mir wirklich leid sowas lesen zu müssen. Da hattest du es oftmals nicht leicht gehabt. Wie können Lehrer so fies sein? Klar Lehrer können auch Emotionen zeigen oder generell ausdrücken, was sie empfinden. Aber allein um Lehrer zu werden, verlangt doch auch was. Dazu gehört doch auch das Sozialverhalten? Dennoch frage ich mich, wieso man das nicht beim Sekretariat oder so gemeldet hat? Oder hat man es? Wenn man jemandem sogar körperlich angeht ohne wirklichen Grund, dann ist das schon ein Fall für die Polizei. Die Polizei war ja auch öfters mal bei uns. Schlägereien oder auch Zerstörungen waren meist die Gründe dafür. Aber oft auch wegen den Schülern, die geistig gestört sind und außer Beleidigungen nicht drauf hatten. Ihre Einrichtung war halt in der Nähe und dann sind die immer zu uns zum Pausenhof gegangen und haben uns immer mit dutzenden Beleidigungen beleidigt. Da gab es auch schonmal Schlägereien. Bis die Lehrer da waren, dauerte es ja immer. Also warst du schon eine Art Mitmacherein gewesen? Also wenn jemand was gemacht hat, dann hast du auch mitgemacht? Wenn einer zum Beispiel zu Dir sagt: "Schlag ihn", dann hast du es auch gemacht? Ich denke nicht, aber du hast ja geschrieben, dass du mal mitgemacht hast. Wollte halt wissen, wie genau.


    Wegen den Lehrermangel wird kein Lehrer etwas gegen Schüler tun. Mag sein, dass manche Lehrer überfordert sind, dann muss man es auch sagen. Viele Leute, nicht nur Lehrer sind leider sehr still. Ich könnte jetzt auch nicht jeden Tag mehr machen als man eigentlich muss.


    Edex

    Deine Posts zu lesen ist echt ermüdend! Ich bewundere die anderen wirklich, dass sie da noch sachlich argumentieren und ruhig schreiben. Dein Weltbild erinnert mich ehrlich gesagt an jenes über das viele auf Seiten wie der goldene Aluhut herzlich lachen... traurig aber wahr.


    Zum Thema Sportlehrer möchte ich noch was ergänzen: ich habe noch keinen Sportlehrer gehabt, der wirklich nur Sport unterrichtet hat. Nebenfächer meiner Sportlehrer waren Deutsch, Biologie und Geschichte. Der Direktor meiner weiterführenden Schule war im übrigen auch Sportlehrer. Die Sportlehrerin meiner 10-jährigen Tochter ist ihre Klassenlehrerin und unterrichtet zusätzlich Deutsch und Mathe. Und nein, sie unterrichtet nicht nur eine Klasse!

    Ich vertrete nicht jeden Standpunkt, den Andere vertreten und ich argumentiere oft aus persönlicher Erfahrung und da kann es auch mal für einen "komisch" rüberkommen. Meine Erfahrung zu Lehrern ist halt nicht so gut und ich finde nicht, dass Lehrer überfordert wären. Ich war auf einer Förderschule. Zum Beamtenstatus selbst kritisiere ich sozusagen fast alles. Weil Beamte haben einfach zu viele Vorteile zu den Arbeitsnehmer. Kein Beamter muss nach 40 Jahren und mehr mit unter 1000 Euro Rente klar kommen. Viele Rentner leider schon. Aber nicht nur bei Lehrern kritisiere ich es, insbesondere auch bei Pfarrern, Priestern usw.., die ja auch Beamte sind. Für mich ist das der Beweis, dass es keine Trennung zwischen Staat und Kirche gibt. Wir pflegen im 21. Jahrhundert noch die Sitten der Klerus...


    Und da hier um das Bildungssystem geht, habe ich ja auch viele Vorschläge genannt. Nur bei der Schüleruniform bin ich mir noch unsicher. Was hält Ihr so davon?

  • Zum Thema Sportlehrer möchte ich noch was ergänzen: ich habe noch keinen Sportlehrer gehabt, der wirklich nur Sport unterrichtet hat.

    Sowas solls aber geben. Und ja, bei uns gabs das. :haha: Den habe ich auch nur im Trainingsanzug gesehen und ich kann mich nichtmal daran erinnern, dass der vertretungsweise irgendwas anderes unterrichtet hat. Ich frag mich bis heute, welches weitere Fach er noch hätte unterrichten können.


    Nur bei der Schüleruniform bin ich mir noch unsicher. Was hält Ihr so davon?

    Falls dazu jemand etwas sagen möchte, dann bitte im entsprechenden Thema: Wie steht ihr zu Schuluniformen?

  • Edex

    Du gibst also zu grundsätzlich rein subjektiv zu argumentieren !? Schon mal etwas von Objektivität gehört? Du bestätigst eigentlich genau das was mindestens 2 andere hier für eine Vermutung geäußert haben: du hattest schlechte Erfahrungen bzw. hast es nicht einfach, deshalb sollen es Lehrer auch nicht "gut" haben dürfen :rolleyes: dass sie es aber oft gar nicht gut haben willst du nicht einsehen...

    Ich habe auch nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Trotzdem wäre das ein Job den ich nicht machen wollen würde, weil ich ihn eben nicht für einfach halte. Du warst also auf einer Förderschule? Ich weiß zwar nicht wie alt du bist und ob es bei dir ähnlich war, aber meine Stiefschwester (jetzt 33 ) war auch auf einer Förderschule und meine Mutter hat mehrfach die Äußerung getätigt, dass die Lehrer dort für ihre Arbeit nicht ausreichend qualifiziert scheinen. Diesen Eindruck habe sogar ich bereits ca. in der 6. Klasse gewonnen. Meine Schwester war eine Klasse über mir und vom Stoff fast 2 Jahre hinterher (keine Ahnung ob das in allen Förderschulen üblich ist). Sie konnte jedoch auch einfache Sachen nicht, wie z.B. das Hausaufgabenheft richtig führen. Solche Sachen haben unsere Lehrer bei den "Problemkindern" kontrolliert, bei meiner Schwester war es allen Lehrern egal. Um zu sparen wurden bei uns sogar irgendwann die beiden Förderschulen zusammen gelegt und das hat definitiv nicht zur Verbesserung der Schüler beigetragen.