Ich denke, es ist sehr bezeichnend für jene Männer, die sich hier mehr mit dem Täter identifizieren, als mit dem Opfer. Unbewusst ist da eben der Gedankengang, was wäre, wenn das einem selber passiert.
Harsche Begriffe wie "Monster" zum Beispiel kann man problemlos sagen, wenn man sich damit nicht identifiziert, aber sie stören, wenn man sie mit sich selbst in Verbindung bringt.
Genauso traurig, dass manche erst mit den "was wäre, wenn das deiner *insert verwandte weibliche Person* passiert" überhaupt die Gefühle in die andere Richtung gelenkt kriegen. Zeigt, dass das Empathie-Department eben noch ausbaufähig ist.