Fußball-Diskussionsthema 2019/2020

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  • Ich habe zur Zeit keine Lust auf die Mannschaft und wenn ich dann sehe, es steht schon 0:1, vergeht mir erst Recht die Lust. Wahrscheinlich stand eh wieder dieser ach so tolle Neuer im Tor oder? Löw und ein großer Teil der Mannschaft sollte gehen. Neue, jüngere Spieler sollten auf dem Feld stehen.

  • Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso nach dem doch sehr erfolgreichen Confed-Cup mit einer homogenen, jungen Truppe die Chance auf Verjüngung nicht genutzt wurde.

    Stattdessen wurde auf bewährte, vielleicht schon satte Spieler gesetzt und dieser Trend setzt sich nun fort, da nur punktuell und zur falschen Zeit Spieler berufen werden, die die Chance früher verdient gehabt hätten, aber im momentanen Zustand nicht, siehe Uth, der jetzt für seine Leistungen letzte Saison berufen wurde, seit Beginn dieser Saison beste Chancen jedoch nicht verwertet hat.

    Nach dem Spiel wird dann von einigen die Schuld nicht bei sich selbst gesucht, den Realitätssinn möchte mir mal jemand erklären.

    Schade, dass Löw im Gegensatz zu anderen Welttrainern wie Lippi oder Del Bosque nicht den richtigen Zeitpunkt für einen Rücktritt gefunden und Platz für neue Impulse geschaffen hat.

    Feurigel


    FC: 3067-6616-6380


    Kontaktsafari Pflanze mit Sonnkern, Kronjuwild, Igastarnish


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  • Schade, dass Löw im Gegensatz zu anderen Welttrainern wie Lippi oder Del Bosque nicht den richtigen Zeitpunkt für einen Rücktritt gefunden und Platz für neue Impulse geschaffen hat.

    Deinem Beitrag stimme ich zwar weitestgehend zu, die Beispiele sind aber etwas unpassend. Del Bosque ist 2014 nach den beiden WM/EM-Erfolgen in der Vorrunde ausgeschieden und trotz aller Kritik damals bis zur EM 16 Trainer geblieben, wo man es dann nur bis ins Achtelfinale schaffte. Auch bei Lippi endete die WM 2010 durch das Aus in der Vorrunde auf einer sehr negativen Note, der hat das aber meines Wissens nach auch alles auf sich genommen. Finde jedenfalls nicht wirklich, dass man das als "richtigen" Zeitpunkt bezeichnen kann. (Im Gegensatz zu z.B. Lahm oder Trainer-Zidane, die auf dem Höhepunkt abgetreten sind)

  • Zitat

    Del Bosque ist 2014 nach den beiden WM/EM-Erfolgen in der Vorrunde ausgeschieden und trotz aller Kritik damals bis zur EM 16 Trainer geblieben, wo man es dann nur bis ins Achtelfinale schaffte. Auch bei Lippi endete die WM 2010 durch das Aus in der Vorrunde auf einer sehr negativen Note, der hat das aber meines Wissens nach auch alles auf sich genommen. Finde jedenfalls nicht wirklich, dass man das als "richtigen" Zeitpunkt bezeichnen kann. (Im Gegensatz zu z.B. Lahm oder Trainer-Zidane, die auf dem Höhepunkt abgetreten sind)

    Hoffe, ich habe das Zitat richtig verwendet, hab das vorher noch nicht gemacht^^


    Gut, dass du es ansprichst, mit den richtigen Zeitpunkt meine ich natürlich den Rücktritt (oder die Ankündigung davon) in Angesicht der Niederlage, wie es bei meinen beiden Beispielen der Fall war. Lippi nahm das Aus weitestgehend auf sich und zog daraus die Konsequenz, dass er zurücktritt bzw. seiner Entlassung zuvorkam (zumindest habe ich es so in Erinnerung). Del Bosque wurde nach dem Aus durch den Verband der Rücken gestärkt, er jedoch kündigte daraufhin an, seinen Vertrag bis nach der nächsten EM erfüllen zu wollen (vllt auch, um zu zeigen, dass nicht alles schlecht war) und danach Platz zu machen.


    Beide haben für sich beschlossen, dass ihre Taktik in der Situation falsch war (und haben dafür keine knapp 3 Monate "Analyse" benötigt). Hier wurde zunächst durch dilettantisches Verhalten der Funktionäre (Vertragsverlängerung bis 2022 VOR der WM ohne Not, die Debatte um Özil/Gündogan) und danach durch schmeichelhafte Fehleranalysen seitens Bierhoff und Löw ohne wirkliches Schuldeingeständnis außer, dass man das Ballbesitzspiel auf die Spitze treiben wollte. dass dadurch die Absicherung verloren ging, wurde beispielsweise nicht erwähnt. Man konnte vor allem in den Interviews der Spieler vor und nach den letzten Spielen sehen, dass dies wohl auf einige abgefärbt hat.

    Feurigel


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  • Dieser Neubeginn/Neuaufbau/Neustart oder wie man das nennen mag ist eher eine Farce. Das fing schon mit der Analyse Löw's an mit der er 2 Monate gewartet hat.

    Da kam nicht viel dabei rum. Derren Konsequenz: Weniger Ballgeschiebe und bisschen weniger Personal um das Team herum. Ich kann verstehen, dass man nicht das ganze WM-Stammpersonal rauswirft und nur noch auf junge Spieler setzt. Allerdings gehen die Veränderungen in der Mannschaft praktisch gegen Null. Kimmich spielt nun wohl künftig auf der Sechs. Dafür muss man schauen, ob ein Ginter auf Dauer als Rechtsverteidiger geeignet ist. Özil und Khedira sind weg. Taktisch möchte man sich an Frankreich orientieren. Das heißt defensiv stabil stehen und schnell Umschalten. Dafür sollte man aber auf Spieler setzen, die auch zu dieser Taktik passen.


    Aber gegen die Höllander stand bis auf Uth das gleiche Personal auf dem Platz wie der WM. Und so sah größtenteils auch das Spiel aus. Kreativloses Ballgeschiebe ohne Tempo mit Schwächen in der Rückswärtsbewegung. Die Höllander haben das umgesetzt was man eigentlich selber vorgenommen hatte. Und hätten die ihre Konter teils nicht so schlampig ausgespielt, wäre das Ergebnis durchaus höher ausgefallen.

    Mit den Einwechslungen von Sane und Brandt wurde es besser, aber die hätten von Beginn an spielen müssen auch der Taktik Willen. Ein Werner auf den Außen ist verschenkt. Er profitiert eher davon wenn er vorne mit weiteren Sturmpartner zusammenspielen kann wie in Leipzig.

    Uth war eigentlich grade in der 1.HZ einer der besseren gewesen, aber seine Nominierung zu diesem Zeitpunkt ist fragwürdig da er auf Schalke noch ohne Tor und Selbstvertrauen ist. Auch ein Hector sollte bis auf weiteres nicht mehr berücksichtigt werden. Löw hat doch (zumindest früher) von seinen Spielern verlangt, dass man nur nominiert wird, wenn man auf hohen Niveau Spielpraxis bekommt. Stichwort Leistungsprinzip. Hummels und Boateng können nicht mehr die Leistung abrufen die von Ihnen verlangt wird. Ein Süle sollte und muss mehr Spielzeit in der Innenverteidigung bekommen.


    Gerade bei so einem Wettbewerb wie die Nations League (von dem ich sportlich gesehen nichts halte) wäre es doch ideal um wirkliche Veränderungen einzuleiten. Denn dieser drohende "Abstieg" heißt nichts anderes als eine Gruppe weiter drunter gegen (auf dem Papier) schwächere Gegner zu spielen. Der Fokus liegt wie auch von Löw gesehen auf die reguläre Qualifikation. Aber die kann auch kritisch werden, wenn da man nicht anfängt zu reflektieren.

    Leute wie Sane, Brandt, Süle oder Gotetzka müssen mehr Spielzeit bekommen und nicht nur die letzten 10-20 Minuten. Wann wenn nicht jetzt Mut beweisen. Das Risiko ist überschaubar.

    Natürlich können diese jungen Spieler noch nicht das Niveau haben um Titel zu gewinnen, aber einige besitzen das Potenzial. Allerdings nur wenn man auch sie spielen lässt.

    Your Song is 3 Minutes
    Prog Rock
    That's just my Intro

    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht

  • Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso nach dem doch sehr erfolgreichen Confed-Cup mit einer homogenen, jungen Truppe die Chance auf Verjüngung nicht genutzt wurde.

    Stattdessen wurde auf bewährte, vielleicht schon satte Spieler gesetzt und dieser Trend setzt sich nun fort, da nur punktuell und zur falschen Zeit Spieler berufen werden, die die Chance früher verdient gehabt hätten, aber im momentanen Zustand nicht, siehe Uth, der jetzt für seine Leistungen letzte Saison berufen wurde, seit Beginn dieser Saison beste Chancen jedoch nicht verwertet hat.

    Nach dem Spiel wird dann von einigen die Schuld nicht bei sich selbst gesucht, den Realitätssinn möchte mir mal jemand erklären.

    Schade, dass Löw im Gegensatz zu anderen Welttrainern wie Lippi oder Del Bosque nicht den richtigen Zeitpunkt für einen Rücktritt gefunden und Platz für neue Impulse geschaffen hat.

    Du sagst es, andere große Trainer.

    Löw ist aber kein großer Trainer. Was hat er den geleistet aus einen glücklichen Weltmeistertitel?

    Gerade als Trainer, und vorallem als Vereinstrainer war und ist er eine 0.


    Mir brauch auch keiner mit der Weltmeisterschaft kommen, einen besseren Schiri hätte Löw nicht bekommen können. Schließlich wurde das 1:0 von Higuain nicht gegeben (fälschlicherweise Abseits gepfiffen trotz im Zweifel für den Angreifer) und genau so hätte Neuer mit Rot vom Platz gemusst.


    Aber naja, setzt man eben international auf Spieler die gerade in nem Tief sind und zB bei Bayern gerade schon keine Leistung bringen.

  • Gerade als Trainer, und vorallem als Vereinstrainer war und ist er eine 0.

    Das halte ich so pauschal für ziemlich falsch. Zwei Probleme sind hierbei erwähnenswert: Zum einen waren unter den Trainerstationen nie die ganz großen Clubs Europas. Das kann man ihm schwerlich vorwerfen. Warum allerdings der Typ, der Stuttgart immerhin ins Europapokalfinale geführt hat, ne 0 als Vereinstrainer sein soll, ist fraglich. Natürlich waren unter den Stationen auch weniger erfolgreiche, aber auch kein Trainer hat immer nur erfolgreiche Zeiten. Zweites Problem ist, dass die Trainerstationen ohnehin Jahre zurückliegen (logisch, wenn man seit nun mehr als zehn Jahren bei der Nationalelf). Ob Löw heutzutage bei einem Verein etwas reißen könnte, müsste er erst noch beweisen. Angesichts zuletzt furchtbarer Ergebnisse als Nationaltrainer hat er vielleicht ja bald mal wieder Gelegenheit das unter Beweis zu stellen.

    Was hat er den geleistet aus einen glücklichen Weltmeistertitel?

    Er hat in seiner gesamten Amtszeit in allen großen Turnieren mindestens das Halbfinale erreicht, ausgenommen die eben vergangene WM. Welche andere Mannschaft, welcher Nationaltrainer kann solch eine Konstanz aufweisen. Kann man natürlich alles als Glück abtun, dann ist aber Löw vielleicht der glücklichste Trainer aller Zeiten.

    Natürlich würde ich zustimmen, dass er den Zeitpunkt des Absprungs verpasst hat. Hätte er nach der WM oder wenigstens nach der EM einfach Feierabend gemacht, würde man ihn heute vermutlich als erfolgreichen Trainer feiern, nun wird das eben vom WM-Misserfolg überschattet. Gleichzeitig gestehe ich ein, dass Löw wohl seinen Job ohne den WM-Titel längst los wäre. Ich glaube, das wäre wohl besser so. Wenn das Spiel gegen Frankreich kein Desaster wird, bleibt Löw aber höchstwahrscheinlich im Amt und wir dürfen noch ein bisschen länger darüber schimpfen, was für ein schlechter Trainer er doch ist.

  • Auch ein Hector sollte bis auf weiteres nicht mehr berücksichtigt werden. Löw hat doch (zumindest früher) von seinen Spielern verlangt, dass man nur nominiert wird, wenn man auf hohen Niveau Spielpraxis bekommt. Stichwort Leistungsprinzip. Hummels und Boateng können nicht mehr die Leistung abrufen die von Ihnen verlangt wird. Ein Süle sollte und muss mehr Spielzeit in der Innenverteidigung bekommen.

    Bei Hector geb ich dir Recht, der einzige Grund, warum er nominiert wird, ist, dass er die Mannschaft schon kennt und weiß wie taktisch gespielt wird (siehe Podolski in seiner Zweitligazeit). Da er in der zweiten Liga jedoch hauptsächlich solide, jedoch keine herausragenden Leistungen bringt, sollte man eventuell neben Schulz einen Max belohnen, der seit geraumer Zeit konstant gute Leistungen bei einem Bundesligisten bringt. Boateng ist seit seiner Verletzung in einem Leistungstief, ob er da wieder in nächster Zeit wieder rauskommt, ist fraglich, Hummels blockt seit Monaten jegliche Kritik an seiner Leistung ab und kritisiert teilweise vogelwild Leute, die damit in erster Linie nichts zu tun haben, hat er wohl entweder von Löw oder von seiner Frau gelernt, denn vor zwei Jahren schien er noch sehr reflektiert zu sein. Rüdiger spielt eine klasse Saison und auch Süle und Ginter, der wohl als RV eingeplant ist, haben die Chance auf einen Einsatz mehr als verdient.


    Gerade bei so einem Wettbewerb wie die Nations League (von dem ich sportlich gesehen nichts halte) wäre es doch ideal um wirkliche Veränderungen einzuleiten. Denn dieser drohende "Abstieg" heißt nichts anderes als eine Gruppe weiter drunter gegen (auf dem Papier) schwächere Gegner zu spielen. Der Fokus liegt wie auch von Löw gesehen auf die reguläre Qualifikation. Aber die kann auch kritisch werden, wenn da man nicht anfängt zu reflektieren.

    Leute wie Sane, Brandt, Süle oder Gotetzka müssen mehr Spielzeit bekommen und nicht nur die letzten 10-20 Minuten. Wann wenn nicht jetzt Mut beweisen. Das Risiko ist überschaubar.

    Natürlich können diese jungen Spieler noch nicht das Niveau haben um Titel zu gewinnen, aber einige besitzen das Potenzial. Allerdings nur wenn man auch sie spielen lässt.

    Die Nations League entscheidet, soweit ich das richtig verstanden habe (wer dabei den Durchblick behält, Chapeau :D ) darüber, wer in die Qulifikation muss und sich somit das Freilos durch gute Ergebnisse bzw Leistungen erarbeitet hat, insofern gehts schon ums Prestige in diesen "Pflichtspielen". Dennoch sollte man den Wettbewerb nicht allzu Ernst nehmen, da dadurch nichts verloren geht, ich habe aber das Gefühl, dass er aufgrund der WM zu ernst genommen wird und daher wenig ausprobiert wird, was genau in die falsche Richtung geht, daher stimme ich mit dir überein. Man hat ja gesehen, dass das Spiel nach den Einwechslungen von Brandt und Sane wieder etwas belebt wurde.

    Du sagst es, andere große Trainer.

    Löw ist aber kein großer Trainer. Was hat er den geleistet aus einen glücklichen Weltmeistertitel?

    Gerade als Trainer, und vor allem als Vereinstrainer war und ist er eine 0.

    Das ist genau der Punkt, warum Löw auch in meinen Augen kein Welttrainer ist, dass er eben den Zeitpunkt verpasst hat, wann es nötig ist, zu gehen und loszulassen. Generell stört mich seit Jahren dieses "deutsche" Geklammere an seinem Posten, nicht nur beim DFB, nur dort fällt es als Interessierter sehr auf.

    Als Vereinstrainer fand ich ihn zumindest beim VFB ziemlich gut, nur ist das eben auch schon ne Zeit lang her und ich bezweifle, dass er es erfolgreich schaffen würde, nun als Vereinstrainer zu arbeiten.

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  • Was ich schlimmer finde als die Leistungen an sich, ist die Art und Weise, wie manche Nationalspieler mittlerweile in der sogenannten dritten Halbzeit damit umgehen. Hierbei sei vor allem Mats Hummels erwähnt. Ich habe keine Ahnung, was mit dem passiert ist, aber seit dem Wechsel zum FC Bayern gefällt er mir sowohl sportlich als auch charakterlich überhaupt nicht mehr. Diese Anmerkung dient übrigens ausschließlich der zeitlichen Einordnung, ich stelle keinen kausalen Zusammenhang zwischen diesen beiden Positionen her.


    Momentan gibt es kaum ein Spiel, in dem Hummels nicht auf irgendeine Art und Weise einen Gegentreffer verschuldet. Er wirkt lustlos, nicht auf der Höhe und alles andere als fit. Und trotzdem stellt er sich nach einem 0:3 gegen die Niederlande vor die Kameras und meint, dass man das Spiel eigentlich hätte gewinnen müssen. Ferner nennt er die Kritik aus den eigenen Reihen "respektlos". Kurz und knapp, Hummels' Interview nach dem Spiel gegen die Niederlande wurde genau von den Eigenschaften geprägt, die uns schon bei der Weltmeisterschaft ausgezeichnet haben: Selbstherrlichkeit und Arroganz. Die Spieler gehen mit Kritik momentan so um, wie sie gegen den Ball treten: Die Verantwortung wird immer und überall auf den nächsten geschoben. Speziell Hummels hat schon bei der WM erkennen lassen, dass er aktuell kein Teamplayer ist. Und dann kommen noch solche Interviews, die der ganzen Sache die Krone aufsetzen. Wenn man einen Nationalspieler auf Basis seiner momentan schlechten Leistungen kritisiert, hat das nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Vielmehr ist es respektlos gegenüber den Fans, wenn man Frisur und Instagram-Konto mit wesentlich mehr Sorgfalt behandelt als den Job, für den man (nicht zu knapp) bezahlt wird. Ich kann es nicht ernst nehmen, wenn verwöhnte Millionäre anfangen zu jammern, wenn man sie mit ihren schlechten Leistungen konfrontiert. (Fiel von Hummels nicht sogar der Begriff "Schmerzensgeld"? Das hat er sich aber nett bei Mario Basler abgeschaut.)


    Ich schätze die Arbeit von Joachim Löw sehr, aber ich bin mittlerweile der Meinung, dass er seinen Zenit überschritten hat. Vielleicht hätte er es wie Philipp Lahm machen und nach dem WM-Triumph in Brasilien zurücktreten sollen. Letztes Jahr war noch alles in Ordnung: Der Confed Cup wurde mit einer jungen Mannschaft gewonnen. Praktisch gleichzeitig wurde die deutsche U21 Europameister. Und die Qualifikation für die WM in Russland wurde mehr oder weniger im Vorbeigehen bestritten. Vielleicht war das alles ein wenig zu viel des Guten, denn seitdem geht es stetig bergab. Und damit meine ich jetzt nicht die FIFA-Weltrangliste, in der wir dieses Jahr 14 Plätze auf einmal verloren haben. Man hat in den vergangenen Monaten keinerlei neuen Erkenntnisse gewonnen. Aber wie soll das auch gehen? Joachim Löw ist anscheinend nicht fähig, der Mannschaft noch neue Impulse mit auf den Weg zu geben, aber das ist auch alles andere als verwunderlich. Hinzu kommt, dass er das Leistungsprinzip schon vor Monaten außer Kraft gesetzt hat. Es ist zwar irgendwo verständlich, dass er auf die Spieler setzt, mit denen er seine größten Erfolge feiern konnte, aber irgendwann muss auch er einsehen, dass Neuer, Müller, Boateng und Co. zumindest momentan alles andere als Weltklasse sind.

  • Ich werde das Spiele nachher denke ich nicht gucken, ich habe zur Zeit keine Lust auf die Mannschaft.

    Dann verpasst du möglicherweise einen "historischen" Moment, wenn die Franzosen dafür sorgen, dass die deutsche Nationalmannschaft hoffentlich morgen einen neuen Cheftrainer braucht.

  • Auch wenn es gut gemeint war von Löw, auf junge Spieler zu setzen. Letzendlich ist das Spiel auch verloren gegangen und da gibt es nichts mehr schön zu reden. Auf dem Papier steht: 3 Spiele und nur 1 Punkt geholt. Löw kann gehen. Der versprochene Neuanfang ist misslungen.

  • Ich muss sagen, die Art und Weise hat mir gestern doch sehr gut gefallen, das Vertikalspiel war deutlich besser, defensiv stand man weitestgehend gut, die offensive Dreierreihe sorgte immer wieder für unangenehme Situationen,das hat man schon länger nicht mehr von der DFB-Elf gesehen.

    Die Elfmeter muss man beide nicht geben, wo auch schon meine Kritik beginnt. Das Tor nur durch einen Elfmeter, dazu die weiterhin fahrlässige Chancenverwertung nach der Führung, Dass Griezmann gegen unsere großgewachsenen Verteidiger so alleine gelassen wird im Sechzehner und zum Kopfball kommt, kann nicht sein.

    In der dritten Halbzeit ist mir vor allem das Interview von Grindel sauer aufgestoßen, der von einem "Stückumbruch" sprach, den man gesehen hätte. Was soll er sonst auch sagen, ist er ja hauptverantwortlich dafür, dass es bis jetzt nur eben diesen gibt.

    Alles in Allem steht dennoch eine Niederlage nach einem guten Spiel gegen den immerhin amtierenden Weltmeister. Löw ist nunmal noch Trainer der Nationalmannschaft und man kann nur hoffen, dass die Startelf gestern nicht nur ein Mittel war, um die Gunst zumindest etwas wieder zurückzugewinnen und darauf aufgebaut wird.

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  • Dann verpasst du möglicherweise einen "historischen" Moment, wenn die Franzosen dafür sorgen, dass die deutsche Nationalmannschaft hoffentlich morgen einen neuen Cheftrainer braucht.

    Habe es dann doch gesehen. leider verloren.


    Es war definitiv besser, aber was hilft es, wenn wir nur einmal gewinnen und es dann wieder nicht packen? Es muss jetzt positiv weiter gehen und ich weiß nicht, ob Löw noch der Richtige ist

  • Keine Diskussionen über die Neuregelung der Aufstiege zwischen 3.Liga und den Rehionalligen? Da läuft gerade Sturm aus.


    https://www.faszination-fankur…news_detail&news_id=19397


    Das schlägt der DFB vor. Die Regionalliga Nordost ist gegen eine Zerschlagung und die Drittligistem sind sauer und wollen wieder zurück zu 3 Absteigern und kündigen Protest an: https://www.liga3-online.de/dr…-eine-minute-stillstehen/


    Wie sollen die Aufstiege neu geregelt werden? Damit jeder Meister aufsteigt.

  • Das Problem hier sehe ich an der bewussten und relativ ungeplanten (bzw. nicht zu Ende gedachten) Entstehung der 3.Liga. Es wurden zwar die störenden Konsequenzen zwischen Liga 2 und 3 entstört, aber das Problem wurde lediglich eine Stufe nach unten verschoben, wie man jetzt sieht. Sollte es dazu kommen, dass nun doch in den nächsten Jahren auf 4 Regionalligen reduziert wird und damit jeder Meister aufsteigt, wird das Problem nachweislich wieder nur eine Stufe nach unten verschoben, da dann die vielen Oberligen eigentlich auch nochmal entzerrt bzw. zusammengelegt werden müssten, das geht dann bis ganz nach unten weiter und wird womöglich Jahrzente dauern.

    Wenn ich jetzt schon teilweise jedes Jahr sehe, wie Kreisliga-A-Vereine nach ihrer Saison nicht wissen, ob sie aufsteigen dürfen, weil zwei Ligen drüber noch entschieden wird, ob das Team in ihrem Kreis oder doch das aus einem anderen Kreis absteigt, und daraufhin spekulativ erstmal eine Relegation ausgespielt wird, egal, ob sie nötig ist oder nicht. Ich bin z.B. auch schon einmal auf der Mannschaftsfahrt in Bulgarien aufgestiegen.

    Insgesamt ist es ja schön, dass die Probleme bekannt sind und sich Gedanken gemacht wird, diese jedoch nicht über den Tellerrand hinausgehen.

    Ich denke, über kurz oder lang wird es ein komplett neues System geben, ab welcher Liga dann damit angefangen wird, wird die große Frage sein.

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  • Welches neues System hast du in Sinn? Ich sehe das Problem, dass nur in der Regionalliga der Meister nicht direkt aufsteigt. In den unteren Ligen steigt der Meister direkt auf. Natürlich heißt es, dass man dann in der 5.Liga bis ganz unten umstellen muss. Das Ziel ist ja, dass jeder der Meister wird auch aufsteigt. Dass manche nicht aufsteigen können, das liegt an den Finanzen. Es gibt mehrere Baustellen. Zum Beispiel das Schiedsrichter Soll in den Amateurligen, die viele aber nicht einhalten können und mit Punktabzügen bestraft werden. Ich werde es nicht verstehen, warum das nicht in den Profibereich gibt. Dort sind die Mitteln auch viel größer, Schiedsrichter auszubilden.


    Die Relegation gehört aber gänzlich abgeschafft. Auch der 16. Platz in der Bundesliga. Entweder 3 oder 2 direkte Absteiger. Fertig.