Fußball-Diskussionsthema 2019/2020

  • Zudem noch einige Worte zu den Spielen gestern. Bärenstarke Kölner trotzen den Bayern ein 1:1 ab in der Allianz Arena. Mit Herz und einer wirklich faszinierenden Taktik haben die Geißböcke den Bayern FAST die Lederhosen ausgezogen. Kurz vor Ende hätte Simon Zoller den Sieg perfekt machen können, sieht den freistehenden Modeste alerdings nichts. Dennoch eine Super Leistung und der Punkt war mehr als verdient. Daran sollten sich einige andere Teams mal eine Scheibe von abschneiden, wie man den Bayern wehtun kann.

    In meinen Augen wars aber auch eine gehörige Portion Glück, da Bayern ja 3mal das Aluminium getroffen hatte. Aber es ist trotzdem schön und der BL kanns ja eigentlich nutzen, da nun ansatzweise so etwas wie Spannung aufkommt :D

  • Den Kölnern eine bärenstarke Leistung zu attestieren, ist doch etwas weltfremd. Bayern hatte 20 Torschüsse mehr, trifft dreimal Aluminium und unterbindet das Kölner Spiel fast komplett. Köln hat sich auch nur hinten rein gestellt wie alle anderen Teams, hat es aber geschickter gemacht und den Ball nicht ins eigene Tor gehen lassen. Das geht auch nur einmal in zehn Fällen gut. Ich persönlich fand die Leistung der Bayern sogar mit die beste der Saison bislang. In den ersten spielen gewann man häufig glücklich und das Spiel wirkte strukturlos.


    Anderes Thema: so langsam geht mir das Geheule von Watzke gehörig auf die Nerven. Nach jeder Niederlage wird etwas am Gegner kritisiert, nie ist die eigene Leistung schuld. Jetzt sollen die Leverkusener zu hart gewesen sein und Watzke ruft dazu auf, selbst unfair zu spielen. Zum einen war das Spiel von Leverkusen zwar hart, aber auch nur für eine verweichlichte Sportart wie Fußball, unfair fand ich es größtenteils dennoch nicht. Zum anderen kann es doch keine Lösung sein, seine Spieler dazu zu ermuntern, den Gegner umzutreten. Wird Zeit, dass jemand lernt, mit Niederlagen umzugehen.

  • Anderes Thema: so langsam geht mir das Geheule von Watzke gehörig auf die Nerven. Nach jeder Niederlage wird etwas am Gegner kritisiert, nie ist die eigene Leistung schuld. Jetzt sollen die Leverkusener zu hart gewesen sein und Watzke ruft dazu auf, selbst unfair zu spielen. Zum einen war das Spiel von Leverkusen zwar hart, aber auch nur für eine verweichlichte Sportart wie Fußball, unfair fand ich es größtenteils dennoch nicht. Zum anderen kann es doch keine Lösung sein, seine Spieler dazu zu ermuntern, den Gegner umzutreten. Wird Zeit, dass jemand lernt, mit Niederlagen umzugehen

    Oho! Mal abgesehen davon, dass von "Gegner umtreten" nie die Rede war, bin ich jetzt mal gespannt, was deine Lösung wäre, wenn sich nichts bei der Gangart der Gegner ändert und die Schiedsrichter auch weiterhin nicht richtig durchgreifen? <:


    Der Zeitpunkt der Kritik war sicher nicht gerade günstig, aber die Kritik an sich ist dennoch völlig berechtigt. Eigentlich kam die Kritik ja auch von Tuchel und Watzke hat ihm dann nur beigepflichtet.
    Und bei allem Respekt, aber man kann, wenn man das Spiel einigermaßen objektiv und komplett angeschaut hat, eigentlich kaum abstreiten, dass Leverkusen ziemlich viel Glück mit vielen Schiedsrichterentscheidungen hatte. Damit ist nicht unbedingt die Härte der Fouls gemeint, sondern die Masse, die sich eben entscheidend auf den Spielfluss der anderen Mannschaft, in diesem Fall Dortmund, auswirkt. Ergo taktische Fouls.
    Aber klar, es liegt in den Genen der Dortmunder, dass sie immer alles auf den Schiedsrichter und den Gegner schieben. Kritik zu äußern, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt (und es in diesem Fall sogar belegen kann), ist ja auch völlig einzigartig im Fußballgeschäft. Wieso muss ich gerade an eine gewisse Tomate und ihre friends denken? Seltsam.. ?(  Der BVB ist quasi die Heulsuse der Nation - Na endlich mal eine Disziplin, wo wir die unangefochtene Nummer 1 sind. Wieso gab es dazu noch kein Fahrt um den Borsigplatz?


    Übrigens unterstreicht die Foul-Statistik diese Immer-ist-der-andere-Schuld-Mentalität vom BVB auch sehr gut, wenn du mal schauen möchtest:



    Leider finde ich die "bessere" Statistik nicht mehr, die in vielen Belangen, was Fouls angeht, jeweils die Top 3 Mannschaften aufgeführt hat, aber diese Statistik geht denke ich auch klar. Und ich weiß, dass diese Statistik einige Lücken aufweist, aber eine Tendenz sieht man hier eindeutig und dass das ungerecht erscheint, ist für Leute, die in der Lage sind im Fußball auch mal objektiv Dinge zu betrachten, eigentlich auch nicht so schwer zu erkennen.


    Und noch einmal kurz zum Mitschreiben: Du glaubst also wirklich, dass die Spieler, nachdem sie alle wie jeden anderen Sonntachmorgen auch beim morgendlichen Kaffeeschlürfen (wait, darf man das unter Tuchel überhaupt noch?) brav die verbotene Zeitung gelesen haben, Watzkes Satz zum 11. Gebot erheben und am nächsten Spieltag nur noch im Sinn haben werden, den Gegner umzutreten? Ist sehr überspitzt formuliert, aber ich hoffe die Nachricht ist angekommen.
    Ich sehe es zwar auch so, dass der Satz nicht besonders schlau formuliert ist, aber wer zwischen den Zeilen lesen kann, versteht, dass die Aussage viel eher so gemeint war: Wenn sich an der Linie der Schiedsrichter nichts ändert und sie es weiterhin zulassen, dass der BVB mit Abstand am häufigsten gefoult wird, dann sollten wir in Erwägung ziehen, uns ebenfalls an den gleichen Mitteln zu bedienen. Was soll man denn sonst auch anderes tun, wenn der Gegner munter weiter foulen darf?
    Dass nun die ganzen Moralapostel um die Ecke springen, verstehe ich null. Der BVB ist seit Jahren einer der fairsten Mannschaften, das interessiert aber keine Sau. Aber wenn man dann mal mit den gleichen Mitteln wie der Gegner dagegenhalten will und das öffentlich sagt, drehen alle am Rad. Länderspielpause geschuldet?


    Ich kann ja verstehen, wenn man auf Watzke nicht immer so gut zu sprechen ist und ihn ggf. auch nervig findet. Manchmal denke ich mir bei ihm auch: "Schweigen ist Gold". Aber der Kern der Kritik von dortmunder Seite aus ist nachvollziehbar, wenn einem nicht immer gleich die Alarmglocken schrillen, sobald sich Watzke zu Wort meldet.

  • Oho! Mal abgesehen davon, dass von "Gegner umtreten" nie die Rede war, bin ich jetzt mal gespannt, was deine Lösung wäre, wenn sich nichts bei der Gangart der Gegner ändert und die Schiedsrichter auch weiterhin nicht richtig durchgreifen? <:

    Die Gangart des Gegners ist nicht zu hart, das ist körperbetontes Spiel. Wenn man sowas in England pfeifen würde, würde der Schiedsrichter über das Feld gejagt werden. Ich habe diese Saison bisher noch kein Foul an Dortmund gesehen, wo man sich denkt "das war zu hartes Einstiegen" - viele Fouls gab es, harte Fouls gab es nicht.


    Und bei allem Respekt, aber man kann, wenn man das Spiel einigermaßen objektiv und komplett angeschaut hat, eigentlich kaum abstreiten, dass Leverkusen ziemlich viel Glück mit vielen Schiedsrichterentscheidungen hatte. Damit ist nicht unbedingt die Härte der Fouls gemeint, sondern die Masse, die sich eben entscheidend auf den Spielfluss der anderen Mannschaft, in diesem Fall Dortmund, auswirkt. Ergo taktische Fouls.

    Inwiefern da wirklich taktische Fouls waren, ist jetzt diskutabel, viel eher war man bei Zweikämpfen ab und an übermotiviert und ist vielleicht nicht ganz perfekt getimed mit dem Foul gewesen. Ansonsten ist nicht jedes Foul, was sich auf den Spielfluss auswirkt, ein taktisches Foul, weil sich streng genommen jedes Foul auf den Spielfluss auswirkt.


    Leider finde ich die "bessere" Statistik nicht mehr, die in vielen Belangen, was Fouls angeht, jeweils die Top 3 Mannschaften aufgeführt hat, aber diese Statistik geht denke ich auch klar. Und ich weiß, dass diese Statistik einige Lücken aufweist, aber eine Tendenz sieht man hier eindeutig und dass das ungerecht erscheint, ist für Leute, die in der Lage sind im Fußball auch mal objektiv Dinge zu betrachten, eigentlich auch nicht so schwer zu erkennen.

    Nein ist es nicht. Dortmund hat viel Ballbesitz und viele Vorstöße, ergo gibt es auch viele Fouls. Fouls sind zwar scheiße, gehören zum Fußball aber dazu.

  • Zitat von andre

    Die Gangart des Gegners ist nicht zu hart, das ist körperbetontes Spiel. Wenn man sowas in England pfeifen würde, würde der Schiedsrichter über das Feld gejagt werden. Ich habe diese Saison bisher noch kein Foul an Dortmund gesehen, wo man sich denkt "das war zu hartes Einstiegen" - viele Fouls gab es, harte Fouls gab es nicht.

    Nichts anderes habe ich doch weiter unten ausgeführt: "Damit ist nicht unbedingt die Härte der Fouls gemeint, sondern die Masse [..]"


    Zitat von andre

    Inwiefern da wirklich taktische Fouls waren, ist jetzt diskutabel, viel eher war man bei Zweikämpfen ab und an übermotiviert und ist vielleicht nicht ganz perfekt getimed mit dem Foul gewesen.

    "Ab und an" erklären also die etwa 114 Fouls in nur 5 Spielen gegen Dortmund? Und ob es jetzt übermotivierte, nicht gute getimte oder wasauchimmer Fouls sind, sind in dieser Thematik nicht wirklich von Bedeutung. Nicht gut getimte Fouls en masse enden nun mal in gelben Karten. Und wenn jemand, der gelb vorbestraft ist, weiterhin viele nicht gut getimten Fouls begeht, bekommt er eine weitere und ist raus. So sind die Spielregeln. Normalerweise jedenfalls.
    Ansonsten kann man sich die gelben Karten auch gleich sparen, wenn jene die Spieler nicht davon abhalten, fröhlich weiter "harmlose" Fouls zu begehen, weil der Schiedsrichter eh nicht härter durchgreift.



    Zitat von andre

    Ansonsten ist nicht jedes Foul, was sich auf den Spielfluss auswirkt, ein taktisches Foul, weil sich streng genommen jedes Foul auf den Spielfluss auswirkt.

    Das kann gut sein.
    Ich meinte mit dem Begriff "taktische Fouls" ursprünglich, dass man eine gewisse Taktik hinter den vielen Fouls gegen Dortmund erahnen kann. Purer Zufall kann es meiner Meinung nach jedenfalls nicht sein. Aber okay, das war will ich eigentlich auch gar nicht ankreiden. Ist deren gutes Recht so eine Taktik auszulegen. Aber wenn die Schiedsrichter bei der Foulparty des Gegners einfach nur munter zuschauen (überspitzt gesagt), dann ist das einfach eine klare Benachteiligung für den BVB.


    Zitat von andre

    Nein ist es nicht. Dortmund hat viel Ballbesitz und viele Vorstöße, ergo gibt es auch viele Fouls. Fouls sind zwar scheiße, gehören zum Fußball aber dazu.

    Grundsätzlich finde ich deinen Gedankengang schon nachvollziehbar. Aber dann musst du mir auch bitte mal plausibel erklären, wieso die Bayern, die nicht gerade für ihren Underdog-Fußball bekannt sind, so viel weniger Fouls einstecken müssen und sich das Foulverhältnis bei denen komplett im Mittelmaß einpendelt?

  • Ich ziehe immer gerne den Vergleich zu anderen Sportarten. Was im Fußball mitunter als Foul durchgeht, wird anderswo nicht mal als Berührung registriert. Nicht nur deswegen finde ich die Aussagen Watzkes völlig überzogen. Am Ende des Tages war meine Aussage als kleine Spitze zu verstehen. Als Hoeneß damals kritisierte, seine Spieler würden zu hart angegangen, wurde er belächelt. Jetzt kommt auf einmal genau die gleiche Aussage ausm Ruhrpott und man scheint Mitgefühl zu entwickeln.

  • Yes Hoffenheim


    UNBESIEGT



    Aber der Fußball schreibt mal wieder eine weitere kuriose Geschichte:



    Fabian sorgt für Kovacs Geburtsagsgeschenk



    Der Fabian, der letzte Saison von Kovac kaum eingesetzt wurde und seinem Trainer nachsagte, er hege Ressentiments gegen Mexikaner wegen irgendeinem wichtigen Länderspiel damals. Und seit dieser Saison ist Fabian in Kovacs Augen ein wichtigerer Spieler geworden, den er immer öfter einsetzt und er trifft, so auch beim 2:2 gegen Bayern!



    Und was Köln macht, ist einfach unglaublich, ebenfalls noch unbesiegt, Zweiter, das Bayernspiel überstanden ... das heute gegen Ingolstadt sollte man als Kölle zuhause gewinnen, aber der Gesamteindruck ist überragend, ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt, auch wenn ich ähnlich wie bei Hoffenheim oder Hertha, die nur selten Konstanz beweisen konnten, da noch keine Augen auf irgendwelche Plätze jenseits von Platz 10 richte.





    Stade brestois 29 - Racing Strasbourg 2-1
    Die Störche aus dem Elsass sind wieder im Mittelfeld der Ligue 2 gelandet, ihre bretonischen Gegner (22), Aufsteiger Amiens (21) und Absteiger Stade de Reims (19) führen die Tabelle an. Der VfB Stuttgart, der heute 0-5 in Dresden verlor, kann das nicht von sich behaupten.


    "Was war da denn los, ja? Man weiß es nicht!"
    - ein Kölner Metzger, der den Höhenflug seines Vereins genießt

  • Anderes Thema: so langsam geht mir das Geheule von Watzke gehörig auf die Nerven. Nach jeder Niederlage wird etwas am Gegner kritisiert, nie ist die eigene Leistung schuld. Jetzt sollen die Leverkusener zu hart gewesen sein und Watzke ruft dazu auf, selbst unfair zu spielen. Zum einen war das Spiel von Leverkusen zwar hart, aber auch nur für eine verweichlichte Sportart wie Fußball, unfair fand ich es größtenteils dennoch nicht. Zum anderen kann es doch keine Lösung sein, seine Spieler dazu zu ermuntern, den Gegner umzutreten. Wird Zeit, dass jemand lernt, mit Niederlagen umzugehen.

    Oho! Mal abgesehen davon, dass von "Gegner umtreten" nie die Rede war, bin ich jetzt mal gespannt, was deine Lösung wäre, wenn sich nichts bei der Gangart der Gegner ändert und die Schiedsrichter auch weiterhin nicht richtig durchgreifen? <:


    Tja, da sage ich als BVB Fan dann auch mal was dazu.
    Gerade heute Morgen habe ich noch mit meinem Sohn das gestrige Spiel gegen Hertha diskutiert.
    Wenn ich ehrlich bin, sind manche Aktionen der Gegner ja wirklich überflüssig. Die von unseren Jungs aber ebenso, auch wenn sie im Verhältnis dazu wesentlich seltener vorkommen.
    Aber ok, das wie oft man foult soll keine Rolle spielen. Fakt ist für mich, das unser Thomas Tuchel eine Vorbildfunktion hat und gerade den jüngeren Spielern in unserem Team nicht vormachen sollte, über Gegenwind, wie eben Foulspiel, herum zu jammern. Viel mehr müsste er die Jungs sensibilisieren und sie lehren mit solchen Situationen umzugehen. Damit nicht wieder jemand eine rote Karte für Schubsen bekommt, weil er vom Gegner festgehalten wird (Die Karte empfand ich dennoch als überzogen, der bullige und viel größere Gegner fällt um, wie ein gefällter Baum, weil ihn so ein Handtuch wie Mor mal anstubst...aber naja..das war von beiden Seiten qualitativ unterste Schublade).
    Ich finde auch, die älteren und erfahreneren Spieler sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst werden und den jüngerern und mitunter übereifrigen Spielern eine Art Notbremse sein. Und Tuchel, ja wie gesagt, er ist der Leitwolf und was der tut, macht das Rudel nach. Also Tommy, nicht mehr rumheulen, sondern liueber mal die Mannschaft auf solche Attacken vorbereiten, denn das wird in Zukunft immer wieder passieren, weil die meisten Teams nur darin ihre Chance sehen, mit dem BVB mitzuhalten.


    Und ja ich erinnere mich, wie der Hoeneß früher für seine Heulerei belächelt wurde...aber ich sah auch, das das ernster genommen wurde.(Vielleicht bin ich da aber auch voreingenommen so als BVB Fan ^^)


    Wie dem auch sei...ich hoffe, das unser BVB wegen solcher unnötiger Fouls nicht wieder personell geschwächt wird. Immerhin steht jetzt Sporting Lissabon auf dem Plan und das wird auch kein Spaziergang (sowohl spielerisch als auch Foultechnisch :assi: )
    :pika::pika:

  • Derbysieger KSV! Derbysieger KSV!


    Und das gegen die Offenbacher oder besser als Frankfurt Ost bekannt. 1:0 von Schmeer.


    http://www.hna.de/sport/ksv-he…rs-offenbach-6842188.html


    Aber das Spiel wurde wegen den Offenbacher überschattet. Sie haben die Fahnen präsentiert, die sie von den Ultras Kassel geklaut haben. Obwohl der Vorfall schon 2 Jahre her ist. Die Offenbacher sind in provozieren gut. Dumme Bemerkungen wie "Wo sind die Fahnen?" haben die Offenbacher die Kasseler provoziert. Ich kann daher verstehen, dass es bei manchen die Lage eskalierte. Die Verursacher sind die OFC Fans. Nach dem Vorfall wurde der Block der Kasseler von Polisten umziegelt und die Anhänger wurden mit Pfefferspray besprüht... und das obwohl Kinder darunter waren. Ganz schwach von der Polizei. Deswegen werden die Väter mit den Kindern nicht mehr kommen... Aber wir haben verdient es zu gewinnen gegen das südhessische Offenbach. Derbysieger!


    Ab heute startet übrigens unser Fanprojekt.


    https://www.google.de/amp/www.…client=ms-android-samsung

  • Aber das Spiel wurde wegen den Offenbacher überschattet. Sie haben die Fahnen präsentiert, die sie von den Ultras Kassel geklaut haben. Obwohl der Vorfall schon 2 Jahre her ist. Die Offenbacher sind in provozieren gut. Dumme Bemerkungen wie "Wo sind die Fahnen?" haben die Offenbacher die Kasseler provoziert. Ich kann daher verstehen, dass es bei manchen die Lage eskalierte. Die Verursacher sind die OFC Fans.

    Genau, es ist ja immer schon so gewesen, dass, wenn man provoziert wird, man einfach "zuschlagen" darf oder?
    Und jetzt bitte einmal aus der Traumwelt aufwachen und in die Realität eintauchen. Einfach ganz cool darauf reagieren (nämlich gar nicht) und die Fahnen werden irgendwann entsorgt oder immer schön weiter wie ein Bluthund darauf anspringen und damit den Verein schaden, der für solch dumme Aktionen blechen darf. Und dann kommt halt die Polizei und verteilt Pfeffersray, hätten sie deiner Meinung nach gleich den Stock nehmen sollen? Oder mit dem Megafon säuseln sollen: "Bitte seid doch so lieb und geht zurück in euren Block." Das glaubst du doch selber nicht. Ich zitiere zum Verständnis dazu aus dem von dir verlinkten Artikel: "Als erneut einige versuchten, den Platz zu stürmen, und die Beamten mit Gegenständen bewarfen und attackierten, wurde Pfefferspray eingesetzt."
    --> SELBER SCHULD
    Aber das sind nur meine 2 Cent, der nicht live dabei war und nur deinen Beitrag und den Artikel gelesen hat.

  • Genau, es ist ja immer schon so gewesen, dass, wenn man provoziert wird, man einfach "zuschlagen" darf oder?Und jetzt bitte einmal aus der Traumwelt aufwachen und in die Realität eintauchen. Einfach ganz cool darauf reagieren (nämlich gar nicht) und die Fahnen werden irgendwann entsorgt oder immer schön weiter wie ein Bluthund darauf anspringen und damit den Verein schaden, der für solch dumme Aktionen blechen darf. Und dann kommt halt die Polizei und verteilt Pfeffersray, hätten sie deiner Meinung nach gleich den Stock nehmen sollen? Oder mit dem Megafon säuseln sollen: "Bitte seid doch so lieb und geht zurück in euren Block." Das glaubst du doch selber nicht. Ich zitiere zum Verständnis dazu aus dem von dir verlinkten Artikel: "Als erneut einige versuchten, den Platz zu stürmen, und die Beamten mit Gegenständen bewarfen und attackierten, wurde Pfefferspray eingesetzt."
    --> SELBER SCHULD
    Aber das sind nur meine 2 Cent, der nicht live dabei war und nur deinen Beitrag und den Artikel gelesen hat.

    Kurz vorweg ich weiß nicht genau was dort vorgefallen ist, aber mal generell was zu den Fahnen in der Ultraszene:
    Da wird ganz bestimmt nicht einfach cool drüber weggesehen. Die Fahnen der einzelnen Ultragruppierungen sind innerhalb der Szene sehr wichtig, daher versuchen verfeindete Gruppierungen auch öfter die Fahnen zu stehlen. Gibt übrigens ne Regel, dass sich eine Ultragruppierung auflöst, wenn dies zweimal passiert in einem gewissen Zeitraum (so momentan bei der Brigade Nord von 96).
    Dass dort aggressiv reagiert wird ist selbstverständlich, da diese Fahnen eben einen hohen Wert haben und innerhalb der Ultraszene leider der ein oder andere Gewaltbereite dabei ist. Normalerweise wird sich gerächt, indem die Fahne zuückgeklaut wird oder deren Fahne gestohlen wird. Die Fahnen werden übrigens anschließend verkehrtherum im Block aufgehangen und präsentiert, als Zeichen die anderen geschlagen zu haben.

  • lol, da könnte man echt denken, dass da nur pubertierende Jugendliche am Werk sind :D
    Das heißt ja nix anderes, als dass die Fahne über dem Wohle des Vereins steht. Aber andererseits, wer im Leben sonst nix zu tun hat, der vertreibt sich halt so die Zeit.
    Ich meine, aus der Distanz betrachtet ist das schon etwas lächerlich oder?

  • Hahaha das ist ja wohl eine der blödesten und selbstzerstörerischsten Regeln aller Zeiten.


    Hallo ältester und größter Fanclub, der wo gleich zweimal seine Fahnen geklaut bekommt, zerstöre mal dein Lebenswerk und lösch dich aufgrund genau dieser Regel.



    Hier zwar nicht, aber in einem anderen Forum habe ich geschrieben:
    "Sogar Bremen hat mehr Punkte als Wolfsburg


    Was ist da denn los? Ich fands schade für Mario Gomez und Dieter Hecking, weil die eigentlich echt gute Qualitäten besitzen, aber wenn das so weiter geht, wird die Schuld wsl ausgerechnet bei den beiden gesucht. :x"


    Und jetzt hat man sich vom Vizemeister- und Pokaltrainer getrennt. Schade, so viele Spiele sind jetzt auch nicht absolviert worden, die Momentaufnahme bei WOB war zwar entgegen ihrer Wünsche und Erwartungen, kann aber immer noch repariert werden. Dass man da nicht mehr auf die 3 Jahre Hecking vertraut, hat mich negativ überrascht. Gerade Allofs weiß doch, das ein Trainer auch im Misserfolg ruhig mal länger an der Linie sitzen kann.

  • Fanclub ist nicht gleich Ultra-Gruppierung. Ultras identifizieren sich vollkommen mit ihrem Verein und sind für den Support zuständig, sie nehmen somit bei der Stimmung im Stadion den größten Teil ein. Fahnen werden in der Regel relativ selten gestohlen und es ist halt eine Art Wettstreit unter den verfeindeten Ultras. Mit pubertierendem Verhalten hat das wenig zu tun.
    Für Ultras ist der Fußball ein wichtiger Punkt im Fußball, dazu gehört nicht nu der Verein, sondern eben auch der Support, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb diesen Gruppen. Die Fahnen gehören halt ebenfalls dazu und sind halt deren Besitz. Wenn man dir deinen Besitz wegnimmt, dann reagierst du ebenfalls nicht ruhig.
    Die Ultras sind außerdem ein großer und wichtiger Teil der Fankultur, ob man sie nun mag oder nicht. Wie man zum Thema Pyro steht, ist wieder eine andere Sache, Gewalt dagegen wird von dem Großteil der Ultras übrigens selbst abgelehnt.

  • Fanclub ist nicht gleich Ultra-Gruppierung. Ultras identifizieren sich vollkommen mit ihrem Verein und sind für den Support zuständig, sie nehmen somit bei der Stimmung im Stadion den größten Teil ein. Fahnen werden in der Regel relativ selten gestohlen und es ist halt eine Art Wettstreit unter den verfeindeten Ultras. Mit pubertierendem Verhalten hat das wenig zu tun.
    Für Ultras ist der Fußball ein wichtiger Punkt im Fußball, dazu gehört nicht nu der Verein, sondern eben auch der Support, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb diesen Gruppen. Die Fahnen gehören halt ebenfalls dazu und sind halt deren Besitz. Wenn man dir deinen Besitz wegnimmt, dann reagierst du ebenfalls nicht ruhig.
    Die Ultras sind außerdem ein großer und wichtiger Teil der Fankultur, ob man sie nun mag oder nicht. Wie man zum Thema Pyro steht, ist wieder eine andere Sache, Gewalt dagegen wird von dem Großteil der Ultras übrigens selbst abgelehnt.

    Nun aber andersrum betrachtet dürfte ein nicht geringer Anteil aller gewaltbereiten Fans Ultragruppierungen angehören. Ich glaube nicht, dass der "normale" Fan dazu irgendwelche Avancen hat. Dass sie sich dann mit dem Verein identifizieren, halte ich auch für eine gewagte These, da von denen sehr viel vereinsschädigendes Verhalten ausgeht. Gutes Beispiel ist momentan Dortmund, die werden da in Zukunft ein sehr großes Problem bekommen, da grade scheinbar viele Rechtsextreme in die Ultragruppierungen drängen. Das einzige, was tatsächlich übrig bleib, ist die Stimmungsmache.
    Und wie die Ultras zur Staatsmacht alias Polizei stehen, brauchen wir an der Stelle wohl auch nicht zu diskutieren. Als Steuerzahler darf man den Wahnsinn in diesem Sinne schön mit blechen, obwohl man damit nichts zu tun haben will. Lass mal nächsten Samstag die Polizei einen Tag Pause einlegen und du wirst sehen, wie friedliebend unsere lieben Ultras sind.

  • Nun aber andersrum betrachtet dürfte ein nicht geringer Anteil aller gewaltbereiten Fans Ultragruppierungen angehören. Ich glaube nicht, dass der "normale" Fan dazu irgendwelche Avancen hat. Dass sie sich dann mit dem Verein identifizieren, halte ich auch für eine gewagte These, da von denen sehr viel vereinsschädigendes Verhalten ausgeht. Gutes Beispiel ist momentan Dortmund, die werden da in Zukunft ein sehr großes Problem bekommen, da grade scheinbar viele Rechtsextreme in die Ultragruppierungen drängen. Das einzige, was tatsächlich übrig bleib, ist die Stimmungsmache.Und wie die Ultras zur Staatsmacht alias Polizei stehen, brauchen wir an der Stelle wohl auch nicht zu diskutieren. Als Steuerzahler darf man den Wahnsinn in diesem Sinne schön mit blechen, obwohl man damit nichts zu tun haben will. Lass mal nächsten Samstag die Polizei einen Tag Pause einlegen und du wirst sehen, wie friedliebend unsere lieben Ultras sind.

    Da magst du recht haben, allerdings sind die gewaltbereiten Fans trotzdem stark in der Unterzahl und von den Gewaltaktion distanzieren sich die Ultras nun einmal. Klar gibt es auch da eher gewaltbereitere Gruppierungen, aber eben in der Minderheit, Idioten hast du überall.
    Zum Thema recht: Die haben mit den Ultras sehr wenig zu tun. Die meisten Ultras versuchen Politik aus dem Stadion zu halten, bzw sind stark gegen rechts.
    Und dass die Ultras gegen die Polizei etwas mürrisch steht liegt nun einmal an Kollektivstrafen und dass die meisten einfach gegenüber Ultras kritisch eingestellt sind, vor allem wegen den Gewaltbereiten, was ich auch verstehen kann. Trotzdem sind die Ultras an sich keine gewalttätige Menschen. Ich setze mich dem Thema oft genug auseinander und gehöre selber einer Ultragruppe an und glaub mir, die kommen in der Öffentlichkeit viel schlechter weg, als sie sind. Ohne Ultras gäbe es keine richtige Fankultur.

  • Da magst du recht haben, allerdings sind die gewaltbereiten Fans trotzdem stark in der Unterzahl und von den Gewaltaktion distanzieren sich die Ultras nun einmal. Klar gibt es auch da eher gewaltbereitere Gruppierungen, aber eben in der Minderheit, Idioten hast du überall.Zum Thema recht: Die haben mit den Ultras sehr wenig zu tun. Die meisten Ultras versuchen Politik aus dem Stadion zu halten, bzw sind stark gegen rechts.
    Und dass die Ultras gegen die Polizei etwas mürrisch steht liegt nun einmal an Kollektivstrafen und dass die meisten einfach gegenüber Ultras kritisch eingestellt sind, vor allem wegen den Gewaltbereiten, was ich auch verstehen kann. Trotzdem sind die Ultras an sich keine gewalttätige Menschen. Ich setze mich dem Thema oft genug auseinander und gehöre selber einer Ultragruppe an und glaub mir, die kommen in der Öffentlichkeit viel schlechter weg, als sie sind. Ohne Ultras gäbe es keine richtige Fankultur.

    Und jedes Mal, wenn eure 2. Mannschaften aufeinander treffen, muss die Polizei ganze Straßenzüge sperren, damit es halbwegs friedlich bleibt? Da scheint schon ein erhebliches Gewaltpotential vorhanden zu sein.
    Welche Bestrafungen wären denn eurer Meinung nach sinnvoller? Dass man solches Fehlverhalten sanktionieren muss, steht ja wohl außer Frage oder?
    Und dass sich Ultras aus der Politik raushalten oder gar stark gegen rechts sind, kann ich als Leipziger nicht bestätigen. Da geht vielleicht in München so, aber im Rest von Deutschland stellt sich mir das anders dar.

  • Ähmm warte. Die Fahnen wurden mit viel Mühe entwickelt und hergestellt und stellen für die Entwickler eine gewisse Verbundenheit dar. Die Fahnen hatten viele Reisen hinter sich. Dazu war der Diebstahl hinterhältig. Das war ja nicht im Stadion passiert.


    http://www.hna.de/kassel/ksv-h…cke-ksv-fans-4886900.html


    Die Scena Chassalla wurde danach aufgelöst. Der Schaden war zu groß.


    Ein Video zum Spiel, damit alle davon ein Bild machen.



    Ab 1:13:50/73 ging es los...


    Ich stell mir die Frage wie die Fahnen in den Block kamen und warum hat da die Polizei nicht eingegriffen?


    Ich war da leider nicht dabei. Bin im Urlaub..

  • Die Kosten für die Polizeieinsätze sollten endlich den Vereinen auferlegt werden. Kann doch nicht sein, dass man für jedes beknackte Regionalligaspiel eine Hundertschaft braucht. Und wenn die Vereine dann bankrott gehen sehen die Idioten ja, was sie davon haben.


    Hab in das Video mal reingeschaut. Ganz ehrlich, wenn Väter mit ihren Kindern in so einen Block gehen, dann sind es einfach scheiß Väter. Der Polizei sofort die Schuld zu geben ist mega dumm. Schwarz angezogene Idioten wollen den Block der Offenbacher Fans stürmen, bewerfen die Polizisten mit ihren Bierbechern, was soll die Polizei dann machen? Däumchendrehen und abwarten? Dann wird eben Pfefferspray eingesetzt, irgendwie muss man die Primaten ja in ihr Gehege zurückscheuchen (um das mal drastisch auszudrücken).