Rechtsextremismus

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  • Ich bin jetzt kein Freund von Pegida, aber genau diese bescheuerte Kulturhoheit in der Schulbildung ist doch der Aspekt, den es meiner Meinung nach zu ändern gilt. Ich wäre heilfroh, wenn die Politik endlich das Bildungssystem vereinheitlicht. Es macht doch keinen Sinn, wenn du z.B als schleswig-holsteinischer Schüler überlegst, fürs Abi nach Hamburg zu wechseln, weil es dort einfacher ist, gute Noten zu bekommen. Das gleiche Problem ergibt sich auch in den Unis, einer meiner Kommilitonen ist aus Kiel nach Hamburg gekommen. Gleiches Studienfach, aber gänzlich andere Lerninhalte und das noch viel größere Problem einer unterschiedlichen Benotung der Leistung. Das ist doch total hirnrissig.

  • Ich bin jetzt kein Freund von Pegida, aber genau diese bescheuerte Kulturhoheit in der Schulbildung ist doch der Aspekt, den es meiner Meinung nach zu ändern gilt. Ich wäre heilfroh, wenn die Politik endlich das Bildungssystem vereinheitlicht. Es macht doch keinen Sinn, wenn du z.B als schleswig-holsteinischer Schüler überlegst, fürs Abi nach Hamburg zu wechseln, weil es dort einfacher ist, gute Noten zu bekommen. Das gleiche Problem ergibt sich auch in den Unis, einer meiner Kommilitonen ist aus Kiel nach Hamburg gekommen. Gleiches Studienfach, aber gänzlich andere Lerninhalte und das noch viel größere Problem einer unterschiedlichen Benotung der Leistung. Das ist doch total hirnrissig.


    Ich bin auch keine Freundin :D  
    Nein ernsthaft, ich sage ja auch nicht, dass es so gut ist, wie es ist, aber bitte sagt mir doch mal, wo PEGIDA sich dafür einsetzt? Hab ich dann glatt verpennt oder so :S
    Mir ging es da oben lediglich darum zu sagen, dass man die Bildung eben nicht verallgemeinert als schlecht ansehen kann, da sie ja überall anders ist. Das es für die Studenten dann mit viele Ortswechseln verbunden sein kann ist ja auch nur ein Aspekt, es geht ja auch in den Berufen so weiter und zieht sich wie ein Kaugummi :S
    Aber bitte was hat das mit PEGIDA zu tun? Ich sehe eben, durch den fehlenden Beleg dazu, keinen Bezug. Wollen sie nun wirklich an die Bildung oder haben sie ganz andere Schwerpunkte und ist ihnen die Bildung egal? :wacko:

  • Demnach wäre die Bildung als Großes gesamtest als Zweck dieser Vereinigung eh irgendwie sinnfrei oder? :S


    Ich hab es so verstanden, dass es sowieso keinen Sinn macht, Einfluss auf die Bildung nehmen zu wollen, weil sie in jedem Land anders gehandhabt wird. Bei Pegida habe ich auch noch nichts von solchen Bemühungen gehört, ins Bildungssystem eingreifen zu wollen. Ich wäre nur glücklich, wenn es endlich mal jemand machen würde.

  • Bei Pegida habe ich auch noch nichts von solchen Bemühungen gehört, ins Bildungssystem eingreifen zu wollen


    Genau das ist ja der Inhalt der Aussage, die du da zitiert hast.
    Die Frage war ja, ob PEGIDA sich für Bildung einsetzt und ich hinterfrage ja, da die Bildung eben überall anders ist, ob es denn Sinn für PEGIDA macht, diese als Zweck überhaupt zu nutzen.


    Hab mich wohl voll blöd ausgedrückt, Sorry :S

  • Ich dachte ja eigentlich, dass die Ausländer mit Arbeit die guten Ausländer seien. Zumindest meine ich mich daran zu erinnern, dass man bei PEGIDA ein Einwanderungsmodell nach kanadischer Art fordert, sprich man will gut ausgebildete Einwanderer, die am besten schon bevor sie nach Deutschland ziehen einen sicheren Arbeitsplatz haben. Demnach wäre "die nehmen uns Deutschen die Arbeit weg mimimi" ja noch nicht mal etwas, dass von PEGIDA selbst propagiert wird. Spricht irgendwie schon Bände, wenn die PEGIDA-Gegner besser über PEGIDA informiert sind als manche Beführworter.

  • Für die FPÖ- PEGIDA-Anhänger ist kein Ausländer ein guter Ausländer. :D
    Arbeiten sie, stehlen sie den ehrlichen, armen Deutschen die Jobs.
    Arbeiten sie nicht, belasten sie das Sozialsystem der ehrlichen, armen Deutschen und sind nur gekommen, um Sozialschmarotzer zu sein.
    Ausnahmen! Du darfst folgenden Nationalitäten angehören: GB, Frankreich, Schweden, Finnland, Norwegen, Österreich (in Österreich ist das mit den Deutschen ein bisschen kompliziert...), Schweiz, Niederlande, vll. auch USA ... und Japan, weil denen der Ruf der Höflichkeit vorauseilt. Da darfst du ruhig auch die begehrten Jobs haben, denn Einwanderer aus diesen Ländern "integrieren sich" besser als alle anderen und wenn du doch mal arbeitslos bist, sind die anderen Einwanderer aus den nächsten beiden Kategorien mit Sicherheit die Übeltäter.
    Einzelfallabhängig! Bist du Serbe, Makedonier oder co., wird im Einzelfall entschieden, ob der typische FPÖ- PEGIDA-Anhänger was gegen dich hat (was im Klartext bedeutet: wenn du weiß genug bist, einen deutschklingenden Namen hast und keine Fremdsprachen in der U-Bahn sprichst, denn auf Deutsch darfst du dein Privatleben ins Telefon schreien :D)
    Verbotene Nationen! Der ganze arabische Raum, Türkei (... eigentlich eh alle Muslime), viele Ostblockstaaten, Griechenland... Egal, was sie tun, es ist mit Sicherheit falsch. ;)

  • Es ist ja so, dass viele Ausländer eher in Berufen wie Reinigungskraft arbeiten, für die man halt keine besondere Qualifikation braucht, auch weil die (natürlich überhaupt nicht voreingenommenen) Deutschen keine Lust auf solche Berufe haben. Wenn man dann also behauptet, dass die Ausländer einem die Jobs klauen beschwert man sich eigentlich, dass man selbst für solche Arbeiten zu unqualifiziert ist.


    Verbotene Nationen! Der ganze arabische Raum, Türkei


    Moment, dass kann man so nicht verallgemeinern: Wenn ein Türke in der deutschen Fußballmannschaft Weltmeister wird, dann ist er natürlich ein Musterbeispiel für gelungene Integration.


    Deswegen möchte ich dir widersprechen, dass Kinder von Arbeiter- bzw. Nichtakademikerfamilien nicht an ihrer Bildung interessiert sind.


    Richtig. Das Problem ist, dass Kinder aus solchen Familien in der Schule auch ganz gerne mal von den Lehren (manchmal auch unbewusst) diskiminiert werden und man deswegen immer weniger Kinder aus Arbeiter-/"Ausländer"familien findet, je höher man im Bildungssystem geht. In unserem Abiturjahrgang hatten wir von ~60 Leuten auch nur 2 oder 3 Leute mit Migrationshintergund und im Studiengang haben wir bei 35 Leuten einen.

  • Moin!


    Nur ganz kurz, bevor ich mich hier verrenne:


    Es ist doch klar, dass ihr dazu nirgendwo etwas findet, schließlich haben die garstige und feige Lügenpresse sowie die verlogenen Politiker und muslimisch-bolschewistischen Weltverschwörer mit all ihren Mitteln und Machtinstrumenten, zu denen auch das Internet zählt, versucht, dieses edle Ziel dieser überaus edlen Bewegung zu unterschlagen. Ist doch logisch, oder?


    Nichts gegen Meinungsfreiheit, die verfechte ich selber sehr großzügig, aber dass hier ist ja wohl schon hart grenzwertig, was die objektive Diskussionsgrundlage anbelangt, oder? O.o
    Keine Ahnung, was du so hörst oder liest, aber die sind für mich nicht alle garstig, lügnerisch, verlogen und - was? Weltverschwörer!
    Such dir mal ein edles Ziel heraus - wie z.B. erstmal Menschen persönlich kennen zu lernen, bevor du sie alle über einen Kamm scherst!


    Sprich über die Muslime, die bei Pegida mitmachen und zeig auf, warum, bevor du hier solch hochtrabenden Phrasen vom Stapel lässt. ;)



    Ich dachte ja eigentlich, dass die Ausländer mit Arbeit die guten Ausländer seien. Zumindest meine ich mich daran zu erinnern, dass man bei PEGIDA ein Einwanderungsmodell nach kanadischer Art fordert, sprich man will gut ausgebildete Einwanderer, die am besten schon bevor sie nach Deutschland ziehen einen sicheren Arbeitsplatz haben. Demnach wäre "die nehmen uns Deutschen die Arbeit weg mimimi" ja noch nicht mal etwas, dass von PEGIDA selbst propagiert wird.


    Naja, zu dem Thema sollte man recherchieren, wieviele gut ausgebildete und studierte Deutsche hier heute arbeitslos sind, weil eben die billigeren Arbeitskräfte mit entsprechenden Studium aus dem Ausland (Informatiker aus Indien war damals ein großes Thema) importiert worden sind.



    Zu dem Thema an sich - ich habe nichts gegen Ausländer, wenn sie her fliehen, weil ihr Leben bedroht ist, denn das gleiche würde ich auch wollen, wenn ich in der Situation wäre.
    Wäre ich es, müsste ich mich anpassen oder würde wieder zurück wollen, sobald ich nicht mehr um mein Leben bangen muss.


    Volles Verständnis aber dafür, dass keiner will, dass sie ihren Krieg mit nach Deutschland bringen, was sie ja nun leider mitunter machen.


    Nach wie vor - es gibt genug, die es verdient haben, eine Chance zu bekommen, aber es gibt niemanden, der darüber von vornherein zu urteilen vermag. ;/

  • Es ist ja so, dass viele Ausländer eher in Berufen wie Reinigungskraft arbeiten, für die man halt keine besondere Qualifikation braucht, auch weil die (natürlich überhaupt nicht voreingenommenen) Deutschen keine Lust auf solche Berufe haben. Wenn man dann also behauptet, dass die Ausländer einem die Jobs klauen beschwert man sich eigentlich, dass man selbst für solche Arbeiten zu unqualifiziert ist.


    Vollkommen richtig. Dabei bitte auch nicht vergessen, dass Ausländer auch genug Arbeitsstellen zur Verfügung stellen. De Facto existiert ein Ausländer der einem den Job "klaut" nicht. Ganz im Gegenteil, wir (in Österreich) brauchen sie auch ganz dringend, für den von dir dargestellten Fall.



    Richtig. Das Problem ist, dass Kinder aus solchen Familien in der Schule auch ganz gerne mal von den Lehren (manchmal auch unbewusst) diskiminiert werden und man deswegen immer weniger Kinder aus Arbeiter-/"Ausländer"familien findet, je höher man im Bildungssystem geht. In unserem Abiturjahrgang hatten wir von ~60 Leuten auch nur 2 oder 3 Leute mit Migrationshintergund und im Studiengang haben wir bei 35 Leuten einen.


    2 Dinge: Interesse + Information
    Gerade in Österreich ist es so leicht wie selten wo, im nachhinein einen Schritt in Richtung mehr Bildung zu gehen. Meine Mutter ist gelernte Floristin, führt aber den Job einer Reinigunskraft aus, seitdem sie Kinder hat. Mein Vater hat keine abgeschlossene Lehre und ist LKW-Fahrer.
    Ich selbst habe ebenso eine Lehre gemacht, Maschinenbau.
    Mir war das aber immer alles zu wenig und deswegen habe ich mich informiert was mir für Möglichkeiten offen stehen. Entweder den Meister, den jeder 3 ohne Meister Erfahrung hat und nichts bringt - oder Studienberechtigung und anschließend Studieren.
    Studienberechtigung hatte ich schnell im Sack und inzwischen bin ich Vollzeit Student. Ich brauche auch nur in den Ferien zu Arbeiten, meine Arbeitsjahre haben mir ein Selbsterhalterstipendium eingebracht. Ehrlich gesagt, würde ich vermutlich nochmal vorher eine Lehre machen.


    Ich kann auf der Uni keinen Mangel an Leuten mit Migrationshintergrund feststellen, es gibt auch etliche wie mich. Klar beide Parteien mögen es schwerer haben, als Kinder von erfolgreichen Leuten. Die oftmals noch nichtmal Interesse am studieren haben, aber was macht man denn sonst, finanziert wird man eh (Achtung Klischee). Ist es nicht so, dass die erfolgreichen Leute es auch irgendwie geschafft haben müssen und dafür vielleicht auch nicht ihre Eltern zur Kasse geboten wurden?


    Fakt ist, wenn das Interesse und die Bereitschaft sich zu informieren da ist, kann es jeder schaffen. Mit Stipendium, ist es sogar recht einfach finanziert.

  • Fakt ist ja: Auch wenn ich selber nie bei einer Pegida Demo gewesen bin(ist ja auch viel zu weit weg :D) so habe ich stets den Eindruck das überwiegend Rechtsradikale und auch einfach notorisch Unzufriedene dort mitlaufen. Ich habe kaum jemand vor der Kamera gesehen der sachlich und in Ruhe seine Meinung vertreten hat. Man könnte jetzt meinen uns werden nur diese Art von Typen gezeigt, aber als ich letztens die Pegida Mitgründern Oertel bei Jauch gesehen habe kamen mir schon die Zweifel ob diese Bewegung wirklich einmal Seriös war oder werden kann. Ich prognostiziere das PEGIDA zu einer strammen Rechten Bewegung ranwächst, sodass selbst die gemäßigten Dauernörgler irgendwann PEGIDA den Rücken zukehren werden.


    PEGIDA ist ein Produkt einer missratenen Politik unserer Regierung. Dahingehend Begrüße ich einmal dass es Leute gibt die auf die Straße gehen und einfach mal rumpöbeln. Ich und wie vielen andere im Internet bin da zu bequem für und diskutiere lieber gemütlich im Internet. Wobei ich wie man sicherlich vermuten kann auch nicht bei PEGIDA Demos mitlaufen würde...


    Trotzdem muss ich ebenfalls an dieser Stelle erwähnen dass die Punkte von PEGIDA an sich garnicht mal so verkehrt sind. Das Problem sind nur die Anhänger die sich auf merkwürdige Art und Weise gegen unsere Regierung verbünden(Vergötterung von RT Deutsch, "Putin ist der Beste" usw.).


    So verkommen diese ganzen zurückgebliebenden obskuren Verschwörungstheoretiker, Links- und Rechtsextreme zu einer ekelhaften Rotbraunen Suppe.

  • Fakt ist ja: Auch wenn ich selber nie bei einer Pegida Demo gewesen bin(ist ja auch viel zu weit weg :D) so habe ich stets den Eindruck das überwiegend Rechtsradikale und auch einfach notorisch Unzufriedene dort mitlaufen. Ich habe kaum jemand vor der Kamera gesehen der sachlich und in Ruhe seine Meinung vertreten hat. Man könnte jetzt meinen uns werden nur diese Art von Typen gezeigt, aber als ich letztens die Pegida Mitgründern Oertel bei Jauch gesehen habe kamen mir schon die Zweifel ob diese Bewegung wirklich einmal Seriös war oder werden kann. Ich prognostiziere das PEGIDA zu einer strammen Rechten Bewegung ranwächst, sodass selbst die gemäßigten Dauernörgler irgendwann PEGIDA den Rücken zukehren werden.
    So verkommen diese ganzen zurückgebliebenden obskuren Verschwörungstheoretiker, Links- und Rechtsextreme zu einer ekelhaften Rotbraunen Suppe.


    Ich bin ja leider der Meinung, dass uns hauptsächlich solche Typen gezeigt werden, von den Medien halte ich aber allgemein nicht so viel.
    An ein Interwiew mit einer jungen Dame kann ich mich allerdings noch ganz gut erinnern (natürlich nicht weil sie hübsch war :P)
    Die Frau, vielleicht so 25, meinte, dass sie auf der Legida-Demo mitläuft, weil sie unzufrieden mit dem Status quo ist, und der Meinung ist, es müsse sich irgendetwas ändern, weil es so nicht weitergehe.
    Der Grundgedanke ist natürlich gut, ob nun eine Legida-Demo für so etwas die richtige Plattform ist, bezweifle ich eher.

  • Ich bin ja leider der Meinung, dass uns hauptsächlich solche Typen gezeigt werden, von den Medien halte ich aber allgemein nicht so viel.
    An ein Interwiew mit einer jungen Dame kann ich mich allerdings noch ganz gut erinnern (natürlich nicht weil sie hübsch war :P)
    Die Frau, vielleicht so 25, meinte, dass sie auf der Legida-Demo mitläuft, weil sie unzufrieden mit dem Status quo ist, und der Meinung ist, es müsse sich irgendetwas ändern, weil es so nicht weitergehe.
    Der Grundgedanke ist natürlich gut, ob nun eine Legida-Demo für so etwas die richtige Plattform ist, bezweifle ich eher.

    Man müsste natürlich auch erst mal feststellen, was am Status quo so scheiße ist, bevor man dagegen demonstriert. Allgemeine Unzufriedenheit löst sich nämlich beim genaueren Nachdenken über den Kern des Problems oft auf.

  • Nichts gegen Meinungsfreiheit, die verfechte ich selber sehr großzügig, aber dass hier ist ja wohl schon hart grenzwertig, was die objektive Diskussionsgrundlage anbelangt, oder? O.o
    Keine Ahnung, was du so hörst oder liest, aber die sind für mich nicht alle garstig, lügnerisch, verlogen und - was? Weltverschwörer!
    Such dir mal ein edles Ziel heraus - wie z.B. erstmal Menschen persönlich kennen zu lernen, bevor du sie alle über einen Kamm scherst!


    Sprich über die Muslime, die bei Pegida mitmachen und zeig auf, warum, bevor du hier solch hochtrabenden Phrasen vom Stapel lässt.


    Ich bin zwar kein professioneller Satiriker, aber das Stilmittel der Ironie in Kombination mit Übertreibung wird man doch auch in diesen von politischer Korrektheit so überfrachteten heutigen Zeiten noch verwenden dürfen.
    Aber ich gebe zu, die Aussage, dass Muslime bei Pegida mitmachen, überrascht mich. Ein Ziel von Pegida ist doch die "Erhaltung unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur", was auch immer das genau sein mag. Zwecks dieser Erhaltung müsste man natürlich andere Kulturen, die potentiell "unsere" Kultur bedrohen, nicht zulassen. Wozu anscheinend der Islam selbst (und nicht nur der Islamismus) gehört. Aber wenn du Beispiele dafür hast, dann immer her damit. Wobei die Tatsache, dass ein Muslim bei Pegida ist, erst einmal noch nichts aussagt, da wären dann wie du gesagt hast die Gründe von Interesse (sowie die Akzeptanz dieser Leute in der Bewegung).


    Zu dem Thema an sich - ich habe nichts gegen Ausländer, wenn sie her fliehen, weil ihr Leben bedroht ist, denn das gleiche würde ich auch wollen, wenn ich in der Situation wäre.
    Wäre ich es, müsste ich mich anpassen oder würde wieder zurück wollen, sobald ich nicht mehr um mein Leben bangen muss.


    Du müsstest dich anpassen? Aber würdest du es auch gerne tun? Meiner Ansicht nach sollte eine Anpassung aus freien Stücken geschehen und nicht erzwungen sein (und muss natürlich nicht zwangsläufig zur vollständigen Aufgabe der eigenen Kultur oder bestimmter Werte führen). Ja, romantische Idealvorstellung, ich weiß, in den meisten Ländern der Erde ist es anders. Aber warum das so lassen wollen?


    Nach wie vor - es gibt genug, die es verdient haben, eine Chance zu bekommen, aber es gibt niemanden, der darüber von vornherein zu urteilen vermag. ;/


    Streng genommen hat meiner Meinung nach jeder eine Chance verdient (übrigens auch durchaus ein christliches Motiv). Natürlich muss man, wenn man jedem eine Chance gibt, auch mit einigen negativen Konsequenzen rechnen, das ist sicherlich nicht leicht, aber wenn es einfach wäre, ein guter Mensch zu sein, sähe die Welt heute schon ganz anders aus.
    Mich würde interessieren, wen genau du mit diesen Leuten meinst, die eine Chance verdient haben und wie sie sich von denen, die sie nicht verdienen, unterscheiden.


    Volles Verständnis aber dafür, dass keiner will, dass sie ihren Krieg mit nach Deutschland bringen, was sie ja nun leider mitunter machen.


    Da ist die Frage: Bringen tatsächlich Personen ihren Krieg mit nach Deutschland oder ist es vielmehr die Ausbreitung einer Idee? Letzteres lässt sich nämlich nie verhindern und auch bei einer strengeren Einwanderungspolitik muss sich an der Situation nicht unbedingt etwas ändern.

  • Moin =)


    Ich bin zwar kein professioneller Satiriker, aber das Stilmittel der Ironie in Kombination mit Übertreibung wird man doch auch in diesen von politischer Korrektheit so überfrachteten heutigen Zeiten noch verwenden dürfen.


    Sorry, ich entschuldige mich dafür, dass ich deine Satire leider nur als Zynismus erkannt habe. ;)



    Aber ich gebe zu, die Aussage, dass Muslime bei Pegida mitmachen, überrascht mich. Ein Ziel von Pegida ist doch die "Erhaltung unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur", was auch immer das genau sein mag. Zwecks dieser Erhaltung müsste man natürlich andere Kulturen, die potentiell "unsere" Kultur bedrohen, nicht zulassen. Wozu anscheinend der Islam selbst (und nicht nur der Islamismus) gehört.


    Gut, da weißt du mehr, wie ich; mir war nicht bekannt, dass diese Veranstaltungen christlich-jüdischer Prägungen unterliegen.
    Generell sehe ich mich oder unser Land jedoch von gar keiner "Kultur'" bedroht! Dass es da Ableger gibt, die gegen unsere Kultur zum Krieg aufrufen, das finde ich - offen gesagt - rückständig.
    Leben und leben lassen ist meine Devise - so, wie ich möchte, dass man mir meinen Glauben und meine Kultur einräumt, so gewähre ich sie auch anderen. Nur, wenn dies nicht mehr der Fall ist, dann habe ich ein Problem, weil ich anderen nicht mehr Rechte geben möchte, wie ich sie mir selber nehme.
    Toleranz heißt das Schlagwort.



    Wobei die Tatsache, dass ein Muslim bei Pegida ist, erst einmal noch nichts aussagt, da wären dann wie du gesagt hast die Gründe von Interesse (sowie die Akzeptanz dieser Leute in der Bewegung).


    Die Gründe sind naheliegend! Es gibt viele Muslime in Deutschland, die das, was ihre "Mitgläubigen" veranstalten, nicht gutheißen. Damit meine ich nicht nur die Exttremisten, sondern generell jene, die sich nur aus dem Koran rauspicken, was ihnen gerade gefällt und so auslegen, wie es ihnen passt.
    Viele von denen schämen sich für ihre Landsleute, weil sie sich intergriert haben und besagte Toleranz ausüben.


    Du müsstest dich anpassen? Aber würdest du es auch gerne tun? Meiner Ansicht nach sollte eine Anpassung aus freien Stücken geschehen und nicht erzwungen sein (und muss natürlich nicht zwangsläufig zur vollständigen Aufgabe der eigenen Kultur oder bestimmter Werte führen). Ja, romantische Idealvorstellung, ich weiß, in den meisten Ländern der Erde ist es anders. Aber warum das so lassen wollen?


    Ja, wenn hier aufeinmal Krieg herrscht und meine Heimat zugebombt wird, dann habe ich die Wahl, mich in die Luftsprengen zu lassen oder wegzulaufen. Laufe ich dann nach Tschechien, dann muss ich wohl tschechisch lernen, wenn die mich aufnehmen, aber ich will doch gar kein tschechisch lernen! Und würde ich bis nach Kurdistan fliehen müssen, dann müsste ich mich dort komplett verschleiern, was ich auch nicht will - aber wenn ich denn nur dort eine Hoffnung aufs Überleben habe - dann werde ich das wohl tun! Nicht, aus freien Stücken, sondern, weil das eine Notwendigkeit ist, um dort weiterleben zu können.



    Streng genommen hat meiner Meinung nach jeder eine Chance verdient (übrigens auch durchaus ein christliches Motiv). Natürlich muss man, wenn man jedem eine Chance gibt, auch mit einigen negativen Konsequenzen rechnen, das ist sicherlich nicht leicht, aber wenn es einfach wäre, ein guter Mensch zu sein, sähe die Welt heute schon ganz anders aus.
    Mich würde interessieren, wen genau du mit diesen Leuten meinst, die eine Chance verdient haben und wie sie sich von denen, die sie nicht verdienen, unterscheiden.


    Oh, ohne den christlichen Aspekt aufzugreifen, es ist einfach, ein guter Mensch zu sein!
    Behandel deine Mitmeschen, wie du behandelt werden möchtest und automatisch wird man ehrlicher, sensibler... naja, das hängt natürlich von einem selber ab. Wenn es einen nicht kratzt, angelügt und betrogen zu werden, dann ist man von Hause aus schon nicht geeignet.
    Und damit beantwortet sich auch deine Frage.

    Da ist die Frage: Bringen tatsächlich Personen ihren Krieg mit nach Deutschland oder ist es vielmehr die Ausbreitung einer Idee? Letzteres lässt sich nämlich nie verhindern und auch bei einer strengeren Einwanderungspolitik muss sich an der Situation nicht unbedingt etwas ändern.

  • Ja, wenn hier aufeinmal Krieg herrscht und meine Heimat zugebombt wird, dann habe ich die Wahl, mich in die Luftsprengen zu lassen oder wegzulaufen. Laufe ich dann nach Tschechien, dann muss ich wohl tschechisch lernen, wenn die mich aufnehmen, aber ich will doch gar kein tschechisch lernen! Und würde ich bis nach Kurdistan fliehen müssen, dann müsste ich mich dort komplett verschleiern, was ich auch nicht will - aber wenn ich denn nur dort eine Hoffnung aufs Überleben habe - dann werde ich das wohl tun! Nicht, aus freien Stücken, sondern, weil das eine Notwendigkeit ist, um dort weiterleben zu können.


    Natürlich ist das so, aber das meine ich ja: Es ist so, aber es sollte nicht so sein. Diese Chance aufs Überleben sollte nach Möglichkeit nicht mit zwanghafter Anpassung verbunden sein.


    Die Gründe sind naheliegend! Es gibt viele Muslime in Deutschland, die das, was ihre "Mitgläubigen" veranstalten, nicht gutheißen.


    Ebenso gibt es aber auch viele naheliegende Gründe für Muslime, nicht bei Pegida zu sein. Dazu zählt eben die generell anti-muslimische Haltung dieser Bewegung. Auch müssten sie teilweise Angst vor Gewalttaten und Beleidigungen haben. Eine wirkliche Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist bei Pegida nämlich nach wie vor nicht klar zu erkennen.


    es ist einfach, ein guter Mensch zu sein!


    Ansichtssache. Aber das führt wohl zu weit ins Off-Topic. Eines der Probleme damit, ein guter Mensch zu sein, sehe ich in Bertolt Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" ganz gut dargestellt.
    Den christlichen Aspekt hatte ich auch nur aufgegriffen, weil Pegida ja von einer "christlich geprägten Kultur" spricht, aber sich keineswegs entsprechend verhält. Statt Feindes- und Nächstenliebe stößt man bei ihnen eher auf Ablehnung.

  • ... entschuldigt die Verzögerung, ihr könnt gerne weiter schreiben. ^^



    Gut, mal ohne Zitate.


    Pegida startete in Leipzig - ehemalige DDR - no Kirche!
    Jetzt sind in Sachsen fast soviele Feiertage wie in Bayern, obwohl nur Bruchstücke tatsächlich gläubig sind. Wenn Pegida sich also auf christliche Werte beruft, dann mag das auf die Führung zutreffen, aber keinesfalles auf den Riesenanteil der Leute, die einfach nur mit dahin marschiert sind, weil sie nicht noch mehr Einwanderer haben wollen.
    Die interessiert die tieferen Anliegen der Pegida und auch der Asylanten nicht! Die sehen, dass der Ehepartner den Job verlor, die Kinder keine Ausbildung bekommen und man in diesem ganzen finanziellen Disaster, was man zu meistern hat, zu sehen muss, wie die Polizei 47 x in knapp 3 Wochen Einsätze in einem Asylantenheim hatten, die die älteren Ortsansässigen teilweise anpöbelten, weil die beim Betteln keine Kohle rausrücken wollten und sich zudem in ihren Unterbringungen noch darüber beschwerten, dass die Toiletten nicht sauber sind, weil die Person vorher die Verwendung einer Klobürste nicht kennt ... die Reinung erfolgt aber auf Staatskosten, also könnten wir ja auch viertelstündlich mal jemanden zur Reinigung hinschicken, während sie in ihrer Heimat nicht mal wüssten, was ein Klo ist, weil sie auf ihren Fluchtwegen bestimmt keine City- oder Dixie-Klos finden werden. =/


    Es ist der Unmut der Masse, über ihre eigenen Mißstände, während erwartet wird, dass Geld, was ihnen nicht gewährt wird, um ihnen zu helfen, anderen in Massen gewährt wird, die sich zu dem noch alles raus nehmen und Forderungen stellen können, während man selber kaum weiß, wie man sich über Wasser hält.



    Glaubst du ernsthaft, dass die große Masse, die den Märschen hinzugezogen ist, rechts- oder ausländerfeindlich ist? Das wird suggeriert, in der Hoffnung, dass genau die anderen dummen Menschen dagegen demonstrieren, weil die Politik allein - und das !!!! ist der Punkt!, die kann dagegen gar nichts machen!


    Die Menschen lehnen sich gegen die Regierung und deren Politik auf, also muss man zusehen, wie man das eindämmt - in dem Fall mit einem Gegenfeuer!


    Logo, da sind auch rechtsextreme Leute bei, aber die verstehen die Sache im Kern auch nicht, sondern haben nur Langweile - und wir wollen festhalten: Die 1. Mai-Krawalle in Berlin waren nur zur Langweile und wesentlich gewaltätiger (grundlos, einfach nur Streß machen).


    Die Märsche sollten die Politik anregen - was sie tun, aber was tun sie? Die einen schüren das Feuer, die andern Entschuldigen sich, den nächsten Bedauern es - aber allen ist klar: Wir sind nicht nur gefolgstreue Lemminge.


    Gleich, welche Motivation Pegida da aufrief - sie zeigten, wie damals die DDR-Bürger, dass das Volk Einfluss hat... oder sie knallen uns wie die Chinesen am Platz des "himmlischen" Friedens ab.


    Ich bin kein Befürworter der Pegida, aber auch nicht dagegen, da ich es eben erst mal abschätzen möchte, was da wirklich passiert.


    LG

  • Gleich, welche Motivation Pegida da aufrief - sie zeigten, wie damals die DDR-Bürger, dass das Volk Einfluss hat...


    Und was das Volk von der PEGIDA ständig vergisst: Die anderen, die sie kritisieren, gehören auch dazu.
    Und es sind immer wieder diese völlig diffusen Forderungen der PEGIDA, die mir auf den Sack gehen. "Wir haben nichts gegen Asyl, nur gegen Asylanten.", "Wir wollen nur qualifizierte Ausländer", "Wir wollen nur Flüchtlinge", "Wir haben nur was gegen Islamisten, nicht gegen den Islam", "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Mal geht es um Asylanten, mal nicht, je nachdem, was der gerade Diskutierende als Meinung vertritt.
    Aber ich sagte ja bereits, was die PEGIDA wirklich fordert, ist schon deshalb völlig uninteressant, weil die Demonstranten selbst oftmals auf die festgehaltenen Forderungen scheißen. Beispiel gefällig?


    Es ist der Unmut der Masse, über ihre eigenen Mißstände, während erwartet wird, dass Geld, was ihnen nicht gewährt wird, um ihnen zu helfen, anderen in Massen gewährt wird, die sich zu dem noch alles raus nehmen und Forderungen stellen können, während man selber kaum weiß, wie man sich über Wasser hält.


    Das am 10. Dezember 2014 veröffentlichte Positionspapier der Initiative befürwortet:
    ...
    6. ein Asylverfahren analog zur Schweiz und den Niederlanden und die Mittel für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu erhöhen, um das Verfahren zu verkürzen und die Integration früher zu beginnen


    Du bist offensichtlich der Meinung, den Asylsuchenden würde zu viel Geld in den Rachen geworfen, die PEGIDA fordert aber noch mehr Geld für Asylsuchende auszugeben. Welche Forderung wird denn nun vertreten von denen, die auf die Straße gehen?

  • Pegida startete in Leipzig


    Dresden, nicht Leipzig. Die Unterscheid ist wichtig, da es in Leipzig mit der LEGIDA ja noch eine deutlich radikalere, wenn auch kleinere Bewegung gibt.


    Die interessiert die tieferen Anliegen der Pegida und auch der Asylanten nicht! Die sehen, dass der Ehepartner den Job verlor, die Kinder keine Ausbildung bekommen und man in diesem ganzen finanziellen Disaster, was man zu meistern hat, zu sehen muss, wie die Polizei 47 x in knapp 3 Wochen Einsätze in einem Asylantenheim hatten, die die älteren Ortsansässigen teilweise anpöbelten, weil die beim Betteln keine Kohle rausrücken wollten und sich zudem in ihren Unterbringungen noch darüber beschwerten, dass die Toiletten nicht sauber sind, weil die Person vorher die Verwendung einer Klobürste nicht kennt


    Wow, anscheinend ist dir etwas gelungen, was selbst Wissenschaftler bisher nicht geschafft haben, den typischen PEGIDA-Teilnehmer zu ermitteln. Ich wäre hingegen vorsichtig damit, zu behaupten was nun die Beweggründe der meisten Teilnehmer sind.


    Es ist der Unmut der Masse, über ihre eigenen Mißstände, während erwartet wird, dass Geld, was ihnen nicht gewährt wird, um ihnen zu helfen, anderen in Massen gewährt wird, die sich zu dem noch alles raus nehmen und Forderungen stellen können, während man selber kaum weiß, wie man sich über Wasser hält.


    Die armen Deutschen, die hungern müssen, während die Asylbewerber in purem Luxus leben, mitsamt juwelenbesetzer Klobürsten, die sie dann noch nicht mal zu benutzen wissen.
    "Die Anderen" bekommen immer mehr als man selbst. Als der sächsische Ministerpräsident verlauten ließ, dass der Islam nicht zu Sachsen gehöre, war mein erster Gedanke der, dass es auch genügend Leute gibt, die es besser fänden wenn Sachsen nicht zu Deutschland gehören würde. Es ist egal ob ich hier (Baden-Württemberg) in den entsprechenden Kreisen nun das Wort Ausländer oder Ostdeutsche fallen lasse, die Reaktionen sind die selben: "Die" bekommen das Geld in den Rachen geschmissen, das eigentlich "uns" zusteht.
    Mehr Geld für "uns" als für "die" ist übrigens auch ein Klassiker aus dem Wahlkampf-Repertoire der Rechtsextremen, ich sag nur "Geld für Oma, statt für Sinti & Roma".


    Glaubst du ernsthaft, dass die große Masse, die den Märschen hinzugezogen ist, rechts- oder ausländerfeindlich ist? Das wird suggeriert, in der Hoffnung, dass genau die anderen dummen Menschen dagegen demonstrieren, weil die Politik allein - und das !!!! ist der Punkt!, die kann dagegen gar nichts machen!


    Die Menschen, die gegen PEGIDA demonstrieren sind also dumm und von Politikern instrumentalisiert? Ich behaupte einfach ganz dreisst, auch wenn meine Aussage genauso wenig belegen kann, dass das bei 99% der Gegendomenstranten nicht der Fall ist.


    Logo, da sind auch rechtsextreme Leute bei, aber die verstehen die Sache im Kern auch nicht, sondern haben nur Langweile


    Noch so eine gewagte Behauptung, die ich für vollkommen falsch halte. Rechtsextreme sind nicht dumm, oder besser gesagt nicht so dumm, dass sie nicht die Chance wittern würden, die diese Demonstrationen für sie bedeuten. Da kann man zeigen, dass man dazu gehört, zu dem Volk, dass sich gegen Politik, Lügenpresse und Volksverräter auflehnt.

  • Um das alles mit einem kurzen, knackigen Post zu beantworten: Erwachsene Leute sollten halbwegs dazu in der Lage sein, ihre Probleme als die EIGENEN anzuerkennen. Nur weil ich ein Problem habe, ist das keine Staatsangelegenheit.
    Wenn ich Geldsorgen habe, meinen Job oder mein Leben hasse oder meinen Job verliere, muss ich nicht so tun, als würde andere etwas angehen, sodass ich demonstrieren muss, um meine Probleme auf den gesamten Staat abzuwälzen und Unbeteiligten (aka Asylanten und vielen anderen Gruppen) die Schuld gebe.
    Sowie schon vorher erwähnt: wenn man selbst oder andere unterqualifiziert ist/sind, muss man sich selbst damit durch's Leben kämpfen. Das ist kein allgemeines auftretendes Problem, wie es dargestellt wird.

  • Glaubst du ernsthaft, dass die große Masse, die den Märschen hinzugezogen ist, rechts- oder ausländerfeindlich ist?


    Rechtsfeindlich? Hä?
    Der Bindestrich ist da etwas fehl am Platz.


    Ausländerfeindlich allerdings auf jeden Fall - leider. Zumindest suggeriert es das Verhalten, das gegenüber von Ausländern auf den Demonstrationen gezeigt wird - also auch gegenüber Ausländern arabischer Abstammung, die da versucht haben mitzulaufen, weil sie vielleicht auch gegen eine vermeintliche Islamisierung sind.
    Und so einige Sprüche, die gegenüber Journalisten abgelassen wurden, suggerieren ähnliches.