Rechtsextremismus

  • Sagt mal Leute, ihr merkt gar nicht wie weit euch der Regierungsapparat schon der Gehirnwäsche unterzogen ha,was?
    Sind anscheinend nur ein paar wenige hier und im restlichen Ländle die sich der Volksverdummung von oben bewusst sind.
    Angi hat´s ja vorgemacht mit ihrer Anti-PEGIDA Rede und dieser ach so dringenden Bitte, sich eben jenen Subjekten nicht anzuschliessen, deutlich gezeigt, wie der Regierung auf einmal der A**** auf Grundeis geht. DA muss man mal eben fix, schlechte Stimmung gegen PEGIDA machen und nutzt dazu dann eben das "dösige" Volk und blubbert ihnen ws Fremdenhass und Rassismus in die Ohren, auf das Selbige dann auch blöde genug sind und die Botschaft im Lande verkünden.
    Die BILD-Zeitung ist überhaupt ein Medium dessen Wahrheitsgehalt ich sehr stark anzweifle, weil einfach ein sensationsgeiles Blatt. Immer schon so gewesen.
    Wenn der Herr Bachmann sich mit dem Addi-Foto einen Scherz erlaubt hat, so fand ich ihn doch recht amüsant. Schade nur, das die Deutschen so fürchterlich humorlos sind.
    Humorlos, feige, dumm und lässt sich gern bevormunden das deutsche Volk...nicht nur von der eigenen Regierung...nein inzwischen kommt´s mir so vor, als müsse unsereiner ja sogar schon vor Asylanten niederknien und sich behandeln lassen, wie Abschaum. Aüßerst bedenklich solches Verhalten..aber die dürfen ruhig rassitisch sein. Hauptsache Deutschlands Ruf in der Restwelt nimmt keinen Schaden.
    Ich frage mich wirklich wo das noch enden soll...bald leben mehr Ausländer in Deutschland als Deutsche.Wer bitte hat unser Land den zu einem Einwanderungsland erklärt und wann? (Rhetorische Frage, als bitte nicht wieder irgendwelche Quellen im Internet anzapfen.)
    Und da soll man dann keine Beklemmungen kriegen? Noch dazu weiss man ja auch gar nicht, wie viele Kuckuckseier man sich da ins Nest holt..(.ISIS und Co.)
    ALso ich für meinen Teil werde mir garantiert keinen Maulkorb verpassen lassen, weder hier im Board noch privat oder öffentlich.
    Und falls euch das jetzt wieder zu unsachlich war.....sch***drauf!!

  • Sind anscheinend nur ein paar wenige hier und im restlichen Ländle die sich der Volksverdummung von oben bewusst sind.
    Angi hat´s ja vorgemacht mit ihrer Anti-PEGIDA Rede und dieser ach so dringenden Bitte, sich eben jenen Subjekten nicht anzuschliessen, deutlich gezeigt, wie der Regierung auf einmal der A**** auf Grundeis geht. DA muss man mal eben fix, schlechte Stimmung gegen PEGIDA machen und nutzt dazu dann eben das "dösige" Volk und blubbert ihnen ws Fremdenhass und Rassismus in die Ohren, auf das Selbige dann auch blöde genug sind und die Botschaft im Lande verkünden.
    Die BILD-Zeitung ist überhaupt ein Medium dessen Wahrheitsgehalt ich sehr stark anzweifle, weil einfach ein sensationsgeiles Blatt. Immer schon so gewesen.


    Klar, BILD ist blöd, aber nicht nur die BILD-Zeitung ist gegen Pegida, sondern generell viele bis alle Medien, was natürlich noch nichts heißen muss. Aber offenbar hast du jegliches Vertrauen in die Menschen verloren, da sie deiner Ansicht nach ja wohl komplett von den Medien und der Politik gesteuert werden. Abgesehen von den wenigen Übermenschen, bei denen das nicht der Fall ist (und zu denen du dich offenbar zählst), die durchschauen wohl alles und kennen die einzige und alleinige Wahrheit. Ich frage mich nur: Woher denn?


    Wenn der Herr Bachmann sich mit dem Addi-Foto einen Scherz erlaubt hat, so fand ich ihn doch recht amüsant. Schade nur, das die Deutschen so fürchterlich humorlos sind.


    Alle Deutschen sind humorlos - diese gewagte Aussage lasse ich mal unkommentiert so stehen, kann jeder selbst beurteilen...
    Jedenfalls empfanden Bachmanns eigene Leute das Bild als schädlich für ihre Bewegung und er schließlich auch, also sind die selbst wohl auch ziemlich humorlos.


    nein inzwischen kommt´s mir so vor, als müsse unsereiner ja sogar schon vor Asylanten niederknien und sich behandeln lassen, wie Abschaum. Aüßerst bedenklich solches Verhalten..aber die dürfen ruhig rassitisch sein.


    Musste ich noch nie, habe ich auch nie beobachtet. Mir hat auch noch nie ein Asylant rassistische Äußerungen an den Kopf geworfen. Dass ein Deutscher einem Asylanten oder Migranten rassistische Äußerungen an den Kopf wirft, habe ich aber schon mal beobachten und hören können.


    bald leben mehr Ausländer in Deutschland als Deutsche


    Macht nichts, dann gehen wir einfach in das nun verlassene Ausland, übernehmen das und ziehen den Ausländern eine lange Nase.(Ätschibätsch!)

  • Humorlos, feige, dumm und lässt sich gern bevormunden das deutsche Volk...nicht nur von der eigenen Regierung...nein inzwischen kommt´s mir so vor, als müsse unsereiner ja sogar schon vor Asylanten niederknien und sich behandeln lassen, wie Abschaum. Aüßerst bedenklich solches Verhalten..aber die dürfen ruhig rassitisch sein. Hauptsache Deutschlands Ruf in der Restwelt nimmt keinen Schaden.
    Ich frage mich wirklich wo das noch enden soll...bald leben mehr Ausländer in Deutschland als Deutsche.Wer bitte hat unser Land den zu einem Einwanderungsland erklärt und wann?


    Wenn das deutsche Volk, mit ohne Ausländer und die deutsche Regierung ja ach so furchtbar sind, wie wär's mit auswandern? Ist nicht so, als wäre man gezwungen hier zu leben. Aber Achtung, unter Umständen gilt man als Deutscher im Ausland als Ausländer.


    Keine Ahnung wo du so lebst, aber auf der Suche nach einem Arbeitsplatz konkurriere ich mit, vereinfacht gesagt 100%(in Deutschland lebende), wovon ca 90% Deutsche und ca. 10% Ausländer sind. Weil 90 immer mehr als 10 ist, find ich den Deutschen als Konkurrenz da allein anhand der Masse "bedrohlicher".
    Die Wahrscheinlichkeit, weil 90 ist noch immer mehr als 10, ein Deutscher Sozialleistungen kassiert, die ich mit meinen Abgaben ja mitfinanziere, ist dann auch viel höher.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf meinem Weg zur Arbeit mehr Deutsche als Ausländer treffe ist auch viel höher, weil, ja, immer noch, 90 mehr ist als 10.


    Ich brauche weder PEGIDA noch Merkel, sondern die Zähe Masse in meinem Kopf, um mit Sicherheit sagen zu können, dass ich aktuell froh drüber bin, dass wir Zuwanderung haben. Ich weiß nicht ob dich das vom Alter her betrifft, ich bin aktuell jedenfalls 20 - prognostiziert wird, dass unsere Bevölkerung 2030 im Durchschnitt 50 Jahre alt sein wird und dass wir in Deutschland keine "wilden Kinder-Krieger" sind, diese Tendenz gibt es auch schon länger. Meine Generation wird in Ihrer Rente von 1,3 Kindern in Deutschland pro Kopf jedenfalls nicht leben können. Und wenn es eben nicht der Deutsche ist, weil es den nicht mehr gibt, bin ich um den Einwanderer, der in unser Sozialsystem genauso einzahlen muss, wie ein Deutscher, froh.


    Und welche Religion der hat, das geht mir ja sowas von sonstwo vorbei - das interessiert mich ja beim Deutschen schon nicht. Aber ich frage mögliche Bekanntschaften vorher sowieso nicht nach Ihrem Pass, um die Staatsangehörigkeit zu überprüfen...

  • Ach, wenn man gegen Pegida ist, hat man also ne Hirnwäsche der Medien bekommen? Ist klar Kollege und 9/11 warn Inside Job und der Holocaust auch nur böse Amerikanische Propaganda, richtig?


    Wenn sogar Mitglieder von Pegida die Aktion vom Obermacker bescheuert finden, sind deine tollen Pegida Kumpel wohl genauso humorlos wie wir. Sagen kann man viel, aber du verhältst dich einfach nur wien Rassist. Ich hab noch nicht gesehen das ich mich vor einem Ausländer verbeugen sollte.
    Deine tolle Pegida macht genau den selben Rotz wie die Kollegen von vor 70 Jahren: Die Schuld auf eine Gruppe schieben und du fällst drauf rein. Wunderbar!
    Wenn du wirklich glaubst, das die Immigranten und alle die Jobs wegnehmen, kannste dich mit den Rednecks in Texas zusammentun, die freuen sich sicher über noch so einen.
    Wenn du wirklich denkst das du irgendwie ein weiser Kerl bist, weil du für Pegida bist, hab ich ne schlechte Nachricht für dich.

  • Sagt mal Leute, ihr merkt gar nicht wie weit euch der Regierungsapparat schon der Gehirnwäsche unterzogen ha,was?


    Sag mal, langsam ist aber genug, oder? Nicht meiner Meinung? Gehirnwäsche. Mimimi, Verblödung. Mimimi, die da oben verarschen uns. Mimimi, alles Schafe. Mimimi, ihr seid so naiv.
    Praktischerweise muss man, wenn man nur oft genug "Gehirnwäsche" verwendet, braucht man auch keine Argumente mehr, ist ja eh klar, dass wir alle hier nur schreiben, weil wir von denen da oben manipuliert wurden.


    Die BILD-Zeitung ist überhaupt ein Medium dessen Wahrheitsgehalt ich sehr stark anzweifle, weil einfach ein sensationsgeiles Blatt. Immer schon so gewesen.


    Tut die PEGIDA allgemein. Aber nur solange, bis sie berichten, dass die bösen Muselmänner (und -frauen) "uns" Weihnachten klauen wolln. Dann schreibt die BILD plötzlich die Wahrheit. Ganz bestimmt. PI-News hats schließlich auch berichtet.


    Wenn der Herr Bachmann sich mit dem Addi-Foto einen Scherz erlaubt hat, so fand ich ihn doch recht amüsant. Schade nur, das die Deutschen so fürchterlich humorlos sind.


    Die Begründung für sein Abtreten war auch, dass er einige ziemlich üble, ausländerfeindliche Sprüche beim Fratzenbuch abgelassen hat. Fanden die andern hohen Tiere bei der PEGIDA nicht ganz so geil, weil man so ganz schlecht aus der rechten Ecke kommt.
    Bei seinem Hitlerbild glaube ich ihm sogar, dass das ein Scherz war, den er wohl auf der Seite von Christoph Maria Herbst gepostet hat, offenbar im Zusammenhang damit, dass er das Hörbuch von "Er ist wieder da" gelesen hat. Zudem spielte Herbst im "Wixxer" den Butler Alfons Hatler, eine ziemlich offensichtliche Hitler-Anspielung. Alles in allem also plausibel. Aber daran ist Bachmann ja, wie gesagt, gar nicht gefallen.


    ALso ich für meinen Teil werde mir garantiert keinen Maulkorb verpassen lassen, weder hier im Board noch privat oder öffentlich.


    Dann gewöhn dich besser dran, dass man dir zumindest öffentlich heftigst widerspricht. Du weißt schon, Meinungsfreiheit, das Recht den Bullshit, den andere reden, richtig zu stellen.

  • Der linke Mainstream besteht heute daraus, dass man zu Schwarzen nicht mehr Neger sagen darf. Ist das der Maulkorb, den du meinst, PikaPika? Was für ein Schwachsinn. Das rationale Argument hilft bei irrationalen Überzeugungssystemen nicht. Und noch weniger hilft es bei hirnamputierten Vollidioten, die zwar keine Zeitung lesen, nie Nachrichten gucken, die Politik nicht mitverfolgen, und trotzdem wissen, dass die alle lügen. Dumme Verschwörungstheoretiker.

  • Zitat von Pika Pika

    Ich frage mich wirklich wo das noch enden soll...bald leben mehr Ausländer in Deutschland als Deutsche.


    Wenn der Anteil der Pro-PEDIGA-Demonstration rapide steigen sollte, könnte ich mir sogar vorstellen, dass ich das befürworten könnte. °_°


    Plane sowieso ein Auslandssemester. Ich hoffe, die nehmen dort Ausländer freundlicher auf, wohin ich auch komme. Aber Moment, natürlich tun sie das. Ich bin Mitteleuropäerin und spreche Deutsch und Englisch.


    Okay, nein, im Ernst. Wenn man mit der Verschwörungsmasche kommt. PS: "Da werden bald mehr Ausländer als Deutsche leben!" und "Regierungsapparat plant voll die krasse Verschwörung mit Gehirnwäsche und so!" ist auch sensationsgeil. ;)
    Keine Angst, ich weiß aus zweitklassigen Actionfilmen wie Gehirnwäsche funktioniert. Entweder mit Mikrochip oder man kriegt's ins Essen. °_°


    Zitat von Anemone

    Wenn das deutsche Volk, mit ohne Ausländer und die deutsche Regierung ja ach so furchtbar sind, wie wär's mit auswandern? Ist nicht so, als wäre man gezwungen hier zu leben. Aber Achtung, unter Umständen gilt man als Deutscher im Ausland als Ausländer.

    Aber da gibt's mehr Ausländer als Deutsche! Wenn das dann noch ein Land ist, wo man gar kein Deutsch spricht oder es ist ein deutsprachiges Land und man muss sich auch die Ausländer im Ausland aus dem Ausland antun? Und wenn manche davon sogar ihre eigene Sprache sprechen und ihre eigene Kultur und Religion ausleben wollen? Was dann? =(

  • Ich hab gerade ein Zitat gefunden das mir jetzt den ganzen Tag schon im Kopf herumspukt:

    Zitat

    Das Fernsehen hat keine Zukunft. Es ist nur ein Strohfeuer.


    ~Mary Sommerville, Radiopionierin


    Ich persönlich finde, es beschreibt den aktuellen Rumor um PEGIDA und Untergruppen sehr gut. In zwanzig Jahren werden die meisten wahrscheinlich Garnichts mehr dazu wissen, aber aktuell findet man es überall. Und man hört immer wieder, dass PEGIDA praktisch mehr als 10fach in der Minderheit ist. Es wird nicht vorbei sein. Aber es wird aus dem Blickfeld der nicht interessierten Bevölkerungsschichten verschwinden.
    Allerdings wissen wir ja, wo das Fernsehen heute steht. Genau dasselbe könnte auch passieren, wenn die PEGIDA-Gegner heute aufhören würden zu protestieren, wenn sich die ganzen Untergruppen einigen, wenn, wenn, wenn. Es ist unwahrscheinlich, aber es kann passieren. Und deswegen sollte man nicht aufhören seine Meinung zu verteidigen, mir ist egal ob pro-PEGIDA oder contra-PEGIDA. So funktioniert Gesellschaft: Man äußert seine Meinung und guckt, ob man Gleichgesinnte findet.


    Ich musste mir jetzt einfach mal Luft machen. Wann immer es um Politik geht, geht es um PEGIDA. Obwohl es noch viele andere wichtige und interessante Themen ala Griechenland gibt. Es geht mir auf den Keks. Ist mein erster Post hier, flamet mich pls nicht
    Reso Ende


    Auf anderen Plattformen aka PS/HS heiße ich auch Resolut, wenn ihr mich adden wollt oder so ^^

  • Aber da gibt's mehr Ausländer als Deutsche! Wenn das dann noch ein Land ist, wo man gar kein Deutsch spricht oder es ist ein deutsprachiges Land und man muss sich auch die Ausländer im Ausland aus dem Ausland antun? Und wenn manche davon sogar ihre eigene Sprache sprechen und ihre eigene Kultur und Religion ausleben wollen? Was dann? =(


    Mein Geheimtipp: Spanien. Die Costa Blanca bietet alles was das deutsche Herz höher schlagen lässt, strahlende Sonne, mediteranes Klima und eine atemberaubende Landschaft. Und das beste, man muss sich dort nicht mal anpassen! Richtig gelesen, es gibt all die Vorteile eines Lebens im südländischen Ausland, ohne so lästige Sachen wie eine andere Sprache sprechen zu müssen. Ob man nun zum Arzt geht oder im Restaurant ein Schnitzel bestellt, man braucht nur Deutsch. Sollte einem wider Erwarten doch einmal ein Spanier begegnen, der es wagt kein Deutsch zu sprechen, so streut man in seine Sätze ein paar Brocken Spanisch ein, die man vielleicht schon mal irgendwo aufgeschnappt hat, redet so laut mit ihm als wäre er schwerhörig und gestikuliert dabei wild mit seinen Armen. Dann heißt es nur noch abwarten bis er abhaut und zuhause hoffentlich endlich Deutsch lernt. Aber sowas kennt man ja auch aus Deutschland, diese Ausländer wollen sich einfach nicht anpassen, ob nun hier oder im eigenen Land.


    Aber Spaß bei Seite, das ist etwas, dass ich schon lange ansprechen wollte. Dieses Beispiel zeigt nämlich gut wie anpassungsunfähig oder -willig auch die Deutschen sein können. Deswegen muss ich bei jedem "die Ausländer kommen zu uns und lernen weder Deutsch noch passen sie sich an mimimi" immer breit grinsen, und denke an die deutschen Rentner an der Costa Blanca.

  • Wenn der Anteil der Pro-PEDIGA-Demonstration rapide steigen sollte, könnte ich mir sogar vorstellen, dass ich das befürworten könnte. °_°




    Andersherum wird ein Schuh daraus. :P



    Kürzlich las ich in der Zeitung: PEGIDA sei nicht offen für Argumente!
    Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.
    Viele meiner Landsleute klingen ja schon genauso wie unsere Regierungsmitglieder, die sich Unangenehmen entweder durch totschweigen entledigen, oder aber durch so vermeintlich empörte Aufrufe ala Frau Merkel, die jenigen, die der Wahrheit verdammt nahe kommen,an den Pranger stellen.
    Da wird ein Teil des Volkes benutzt, nur um Front gegen ein „paar“ Leute zu machen, die nichts als ihr Recht wollen und das man ihnen mal zuhört.Nämlich der Teil des Volkes wird benutzt, dem es wirtschaftlich so gut geht, das sie Bammel haben, es könnten ihre heißgeliebten Felle davon schwimmen, wenn man auch mal den anderen zuhört und somit Reformen eingeführt oder wenigstens überdacht werden müssen.
    Ich frage mich heute noch, wie es einer solchen Regierungstruppe gelungen ist, ein so hohes Wahlergebnis zu erzielen bei der letzten Bundestagswahl.
    SInd die Deutschen blind, blöd oder wirklich nur zu bequem? Oder gar alles zusammen?


    Mein Großvater, Gott hab ihn selig, hatte schon zu seinen Lebzeiten stets über die Feigheit unseres Landes,seiner Regierung und dessen Bevölkerung gewettert. Und wie´s aussieht behält der Mann damit auch heute,
    lange nach seinem Ableben, Recht damit.
    Nur mal am Rande erwähnt: Mein Opa hat den Holocaust hautnah erlebt (und überlebt!!!), weil er mit seinem Freigeist damals schon als ein "unbequemes Subjekt" galt. ;)  

  • Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.


    Wie genau ändert denn die PEGIDA mit ihrem Handeln etwas an der momentanen Situation?


    Ich finde es ja schön und gut was in deren Papieren steht, aber die Schilder die so viele von denen hochhalten und die Parolen die dazu gerufen werden, gehen einfach gar nicht. Da wird gegen eine Gruppe von Menschen gehetzt, die an unseren Problemen am wenigsten Schuld hat. Bis jetzt ist mir noch jeder Asylant mit mehr Respekt begegnet als meine deutschen Landsleute und es steht außer Frage, dass wir hier Zuwanderer dringend brauchen.
    Ich halte aber auch nicht alle die da mitlaufen automatisch für Nazis, oder wie Frau Merkel es ausgedrückt hat, für "kalt". Da finden sich sicher auch genug normale Menschen, die ihrem Frust, der sich lange genug aufgestaut hat und der in meinen Augen nachvollziehbar ist, Luft machen wollen. Vom ein oder anderen Politiker, der sich mit solchen Menschen unterhalten hat, hört man ja auch, dass man mit vielen Mitgliedern der PEGIDA sehr wohl vernünftig reden kann und dass deren Beweggründe dann gar nicht unbedingt was mit Ausländerfeindlichkeit zu tun haben. Die Frage ist dann halt nur, wieso man bei einer Demo mitläuft, die von offensichtlich rechtsradikalen Menschen organisiert wird und sich dann wundert, wenn man in diese Schublade gesteckt wird.

  • Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.


    Du hast das mit den Argumenten wohl nicht verstanden, oder? Argumente dienen dazu ein Problem als solches einzugrenzen und nicht einfach nur einen Sündenbock zu suchen, auf den man einschlägt. Also argumentiert man, woran man festmacht, dass eine bestimmte Gruppe Probleme macht.


    ein „paar“ Leute zu machen, die nichts als ihr Recht wollen und das man ihnen mal zuhört.


    Welches Recht wollen sie denn? Meinungsfreiheit? Haben sie, jeden Montag gehen sie erneut auf die Straße, verbreiten lautstark ihre Meinung. Man hört auch zu. Und stellt fest, das drei Leute vier Meinungen äußern. Im Thread kann man mehrfach lesen, dass die Befürworter allerhöchstens ahnen, worum es laut Thesenpapier bei der PEGIDA geht. Wozu ein offizielles Dokument, wenn eh jeder für sich auslegt, was die PEGIDA will?
    Wenn PEGIDA rufen darf "Wir sind das Volk", müssen die Gegner rufen dürfen "Wir sind auch das Volk".


    Nämlich der Teil des Volkes wird benutzt, dem es wirtschaftlich so gut geht, das sie Bammel haben, es könnten ihre heißgeliebten Felle davon schwimmen, wenn man auch mal den anderen zuhört und somit Reformen eingeführt oder wenigstens überdacht werden müssen.


    Woran machst du das fest? Es gibt Befragungen der Teilnehmer, die mangels ausreichendem Beantwortungswillen weit entfernt von Repräsentation sind, jedoch deuten die darauf hin, dass es zu großen Teilen Menschen mitmarschieren, die gar nicht so schlecht verdienen. Nur 13 % der befragten Teilnehmer gaben an maximal 800 € Nettoeinkommen zu haben, 39 % geben mehr als 1500 € netto an. Von denen hat ungefähr die Hälfte nochmal über 2500 € netto. Aber wie gesagt, das sind nur Teilnehmer, die sich überhaupt befragen lassen und eine entsprechende Angabe machen. Die sind nicht repräsentativ, aber das beste, was man rauskriegt.


    Dein Wunsch scheint mir zu sein, dass man die Forderungen der PEGIDA deine Forderungen einfach erfüllt. So nach dem Motto "Wer am lautesten schreit...".

  • Da wird ein Teil des Volkes benutzt, nur um Front gegen ein „paar“ Leute zu machen, die nichts als ihr Recht wollen und das man ihnen mal zuhört.


    Sie wollen also, dass man ihnen zuhört? Komisch, es wirkt eher so, als würden sie niemandem etwas sagen wollen und dadurch den Eindruck erwecken, dass ihnen niemand zuhört. Denn wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen ankommt, wird oft gesagt: "Mit euch reden wir nicht!" Die Pegida-Leute haben die Anweisung, nicht mit den Medien, oder wie sie es ausdrücken, der "Lügenpresse" zu reden. Wie soll man ihnen also zuhören, wenn sie nichts sagen? Ganz einfach: Indem einige der Pegida-Leute sich nicht dran halten und trotzdem reden. Und denen habe ich stellenweise zugehört oder ihre Aussagen in der Zeitung gelesen. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie unbegründete Sorgen haben, die man sich vielleicht anhören aber auch relativ leicht zerstreuen können sollte.


    Ich frage mich heute noch, wie es einer solchen Regierungstruppe gelungen ist, ein so hohes Wahlergebnis zu erzielen bei der letzten Bundestagswahl.
    SInd die Deutschen blind, blöd oder wirklich nur zu bequem? Oder gar alles zusammen?


    Oder die Deutschen meinen einfach, dass diese Regierungstruppe derzeit das Beste ist. Oder zumindest das kleinste Übel.


    Kürzlich las ich in der Zeitung: PEGIDA sei nicht offen für Argumente!
    Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.


    Wie schon oben angedeutet: Die Argumente ändern natürlich nichts an der Situation, vielleicht aber an der Wahrnehmung dieser. Es kommen ein paar Ausländer hierher und gleich heißt es "Überfremdung!". Wenn man offen für die Argumente ist, käme man aber bei gesundem Menschenverstand gleich zu dem Schluss, dass ein paar Ausländer einfach nur ein paar Ausländer sind.


    Andersherum wird ein Schuh daraus.


    Ein schönes Statement dazu, auch wenn es leider nicht von mir stammt:
    Wenn das deutsche Volk nur aus den tumben Idioten bestünde, die Angst vor einer Überfremdung und dem Aussterben des deutschen Volkes haben, wäre es ein Segen für die Welt, wenn ihre Ängste berechtigt wären.

  • Ich will gar nicht die Beschwerden der Pegida kategorisch ausschließen. Allerdings ergibt sich für mich das Problem, dass ich sie nicht nachvollziehen kann, weil ich z.B. nicht aktiv auf Arbeitssuche bin. Als Student kann ich schlichtweg nicht sagen, ob z.B. der Kampf um einen Arbeitsplatz als Putzfrau/-mann von Ausländern dominiert wird oder nicht. Ich wäre mal froh sachliche Beispiele aus dem wirklichen Leben zu hören und nicht immer diese harsche Diskussion zwischen Pro und Anti Pegida.

  • Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.


    Debattieren und nach einer Lösung suchen bringt also nichts - ich darf dir aber verraten, dass geistige Schritte einen näher an eine Lösung bringen, als tausende Schritte auf der Straße.


    Dann sag doch mal, was soll sich wie ändern?
    Ich kann auch eine ganze Menge total scheiße finden, solange ich aber keinen Lösungsvorschlag vorbringen kann, natürlich ändert sich dann nichts, liegt aber in der Natur der Sache.


    Als Student kann ich schlichtweg nicht sagen, ob z.B. der Kampf um einen Arbeitsplatz als Putzfrau/-mann von Ausländern dominiert wird oder nicht. Ich wäre mal froh sachliche Beispiele aus dem wirklichen Leben zu hören und nicht immer diese harsche Diskussion zwischen Pro und Anti Pegida.


    Naja, um Arbeitsplatzkonkurrenz geht es PEGIDA ja eben nicht. Was Demonstranten fordern, weiß ich nicht, aber das Positionspapier sagt zumindest ja, Asylanten, aber bitte verbesserte Verfahren und ja, Zuwanderung, aber bitte kontrolliert, beispielsweise nach Punktesystem, wie beispielsweise die Schweiz oder Australien.


    Praxisbeispiele kann ich vielleicht nicht bringen, weil mich der Kampf um einen Arbeitsplatz genauso wenig betrifft wie dich, aber rein als logische Konsequenz würde letztere PEGIDA-Forderung diese Konkurrenz eigentlich nur noch verstärken - weil ich als Deutscher dann nicht mehr "nur" mit einem Ausländer konkurrieren müsste, sondern nur noch mit einem qualifizierten, weil ja Punktesystem - und letzter wird immer eine "größere Konkurrenz" darstellen, völlig egal ob der aus der Türkei, den USA, Timbuktu oder Deutschland kommt. Würde ich zumindest theoretisch so sehen.
    Wobei sich mir das Arbeitsplatzargument sowieso nicht erschließt - wenn ich doch sowieso schon "Anti-Ausländer", weil Arbeitsplätze-Wegschnapper, eingestellt bin, wieso glaube ich dann, dass ein deutscher Arbeitgeber lieber einen ausländischen Arbeitnehmer einstellt, denn einen deutschen Arbeitnehmer? Wohl nur aufgrund dessen Qualifikation - und für die ist auch wieder jeder selber verantwortlich, egal, woher man stammt.
    Im Endeffekt soll es doch aber, dafür steht doch auch das "E" um Europa gehen - und wenn der größte Teil der Zuwanderer eh aus Europa kommt, erschließt sich mir der Sachverhalt so oder so nicht, wenn ich ehrlich bin.


  • Naja, um Arbeitsplatzkonkurrenz geht es PEGIDA ja eben nicht. Was Demonstranten fordern, weiß ich nicht, aber das Positionspapier sagt zumindest ja, Asylanten, aber bitte verbesserte Verfahren und ja, Zuwanderung, aber bitte kontrolliert, beispielsweise nach Punktesystem, wie beispielsweise die Schweiz oder Australien.


    Eine kontrollierte Zuwanderung, die z.B. einem Punktesystem folgt, klingt jetzt aber doch im ersten Moment nicht schlecht. Klar, der Mensch wird dann nach seiner Leistung beurteilt, aber das ist nunmal generell in der Welt so. Dann kann man sogar wirklich gezielt Kriegsflüchtlinge oder Asylanten aufnehmen und nicht Wirtschaftsflüchtlinge.



    Praxisbeispiele kann ich vielleicht nicht bringen, weil mich der Kampf um einen Arbeitsplatz genauso wenig betrifft wie dich, aber rein als logische Konsequenz würde letztere PEGIDA-Forderung diese Konkurrenz eigentlich nur noch verstärken - weil ich als Deutscher dann nicht mehr "nur" mit einem Ausländer konkurrieren müsste, sondern nur noch mit einem qualifizierten, weil ja Punktesystem - und letzter wird immer eine "größere Konkurrenz" darstellen, völlig egal ob der aus der Türkei, den USA, Timbuktu oder Deutschland kommt. Würde ich zumindest theoretisch so sehen.
    Wobei sich mir das Arbeitsplatzargument sowieso nicht erschließt - wenn ich doch sowieso schon "Anti-Ausländer", weil Arbeitsplätze-Wegschnapper, eingestellt bin, wieso glaube ich dann, dass ein deutscher Arbeitgeber lieber einen ausländischen Arbeitnehmer einstellt, denn einen deutschen Arbeitnehmer? Wohl nur aufgrund dessen Qualifikation - und für die ist auch wieder jeder selber verantwortlich, egal, woher man stammt.


    Gegen einen qualifizierten also meiner Meinung nach auch Deutsch sprechenden Einwander ist nichts einzuwenden. Doch ab wann ist jemand qualifiziert? Und heißt qualifiziert auch gleichzeitig integriert? Der deutsche Arbeitnehmer fürchtet wahrscheinlich schonmal, dass die ausländischen Beschäftigten den Lohn drücken. Denn warum sollte der Arbeitgeber einen doppelt so teuren Deutschen einstellen, wenn der Ausländer für weniger Geld arbeitet. Dann drückt der Arbeitgeber wahrscheinlich in Punkto Qualifikation ein Auge zu.



    Im Endeffekt soll es doch aber, dafür steht doch auch das "E" um Europa gehen - und wenn der größte Teil der Zuwanderer eh aus Europa kommt, erschließt sich mir der Sachverhalt so oder so nicht, wenn ich ehrlich bin.


    Naja, es geht gegen die Islamisierung Europas. Muslime kommen aber weitgehend nicht aus europäischen Ländern, auch die Türkei ist strenggenommen nicht teil Europas.

  • Naja, es geht gegen die Islamisierung Europas. Muslime kommen aber weitgehend nicht aus europäischen Ländern, auch die Türkei ist strenggenommen nicht teil Europas.


    Das ist mir bewusst - aber der größte Teil der Zuwanderer kommt wohl aus Europa.
    Und wenn von aktuell 10% Einwanderern vielleicht die Hälfte nicht aus Europa kommen, finde ich es etwas überzogen, direkt von einer "Islamisierung" zu sprechen.


    Und heißt qualifiziert auch gleichzeitig integriert?


    Was qualifziert heißt, ja gute Frage.
    Auch Integration ist, finde ich, ein in sich sehr dehnbarer Begriff - aber ob das bei der Suche/Kampf um eine Arbeitsplatz von Bedeutung ist? Die Landessprache in Wort und Schrift zu beherrschen würde ich hier als Vorraussetzung sehen. Und einen Einwanderer durch einen Arbeitsplatz in das "ländische Berufsleben" einzubinden wäre da in meinen Augen eigentlich der Türöffner für Integration bzw. auch ein Punkt dieser.


    Denn warum sollte der Arbeitgeber einen doppelt so teuren Deutschen einstellen, wenn der Ausländer für weniger Geld arbeitet. Dann drückt der Arbeitgeber wahrscheinlich in Punkto Qualifikation ein Auge zu.


    Da hast du sicherlich recht, so weit hatte ich ehrlich gesagt nicht gedacht.
    Wobei ich da wiederum finde, dass das langfristig anders aussehen könnte - langfristig sind wir in Deutschland vermutlich mehr Dienstleister denn Produzent, weil wir als Produktionsstandort immer unattraktiver. Ohne jetzt irgendwelche Berufe o.ä. werten zu wollen, erfordert diese Entwicklung dann auch ganz andere Qualifikationen, ohne den Begriff jetzt abschließend zu klären.
    Aber ein frischer, ausländischer beispielsweise Absolvent wird seinen Marktwert mindestens genauso gut kennen, wie selbiger deutscher.
    Unterm Strich könnte ich mir persönlich jedenfalls eine solche Entwicklung nicht vorstellen, aber hab da auch zu wenig Ahnung, um das wirklich beurteilen zu können - es ist aber durchaus ein nennenswerter Punkt, in dem ich dir sonst zustimmen würde.


    Eine kontrollierte Zuwanderung, die z.B. einem Punktesystem folgt, klingt jetzt aber doch im ersten Moment nicht schlecht. Klar, der Mensch wird dann nach seiner Leistung beurteilt, aber das ist nunmal generell in der Welt so.


    Finde ich zwar generell auch nicht schlecht - stellt sich mir aber die Frage, ob wir uns in der Position befinden, als dass wir das brauchen würden.
    Betreffend Nicht-Europäern, ich kann zwar auch nicht beurteilen wie aussagekräftig die Studien dazu sind, aber ein Großteil unserer Einwanderer kommt ja so oder so aus Europa und bei Einwanderern aus Europa fände ich interessant, ob man, wenn diese genauso durch das Punktesystem müssten, damit nicht gegen irgendein EU-Recht verstoßen würde. "Diskriminierung" ist in dem Zusammenhang ja beispielsweise bei der Maut-Diskussion aufgekommen. Oder gibt es ein EU-Land, welches so ein Punktesystem hat? Habe dazu nichts finden können.

  • Kürzlich las ich in der Zeitung: PEGIDA sei nicht offen für Argumente!
    Natürlich sind sie nicht offen für Argumente. Weil sich dadurch nichts an der Situation als Solche ändert, geschweige denn es irgendeinen Sinn macht, nur um des debattieren Willens, alles in gebildete Worte zu kleiden und schön zu reden.


    Wenn man auf öffentlicher Ebene den Wunsch hat, etwas zu Verändern, dann muss man Entscheidungen treffen. Das Treffen von Entscheidungen hat aber nunmal immer Konsequenzen, weshalb es wichtig ist, beim Treffen dieser Entscheidungen und eben auch bei der Forderungen von Veränderungen, Argumente zu haben, die belegen, dass eine Kursänderung in die Richtung notwendig und vor allem richtig ist. Gerade wenn man einer Organisation angehört, die direkte Demokratie fordert, sollte der Wunsch nach Argumenten das Maß der Dinge sein.
    Genauso sollte man, wenn man möchte, dass die eigene Meinung ernstgenommen wird, seine Meinung auch auf etwas stützen und das sollten im Optimalfall nunmal Argumente sein und keine Stammtischparolen, wie, dass wir deutschen ja angeblich vor den Asylbewerbern niederknien müssten. :rolleyes: Sowas macht dich selber hier nämlich zuweilen lächerlich, weil du eben nur deine Parolen bringst, aber weder wirklich Zahlen und fakten nennst, die für deine Ansichten sprechen. Das ist ja nicht so schlimm, aber dann sollte man sich nicht anmaßen, über andere herzuziehen und sie als dumm zu betiteln oder gar von Gehirnwäsche reden, nur weil sie deine Meinung nicht teilen, denn wirklich selber nachgedacht, im Sinne von: Aussage gehört und die Aussage analytisch und kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft um dann zu einer Meinung zu kommen, scheinst du nämlich nicht zu haben.
    Wenn man dann meint, dass man nicht offen für Argumente sein muss, dann bedeutet das meist, dass die Gegenargumente fehlen oder man am Konsens, bzw. wirklichen Veränderungen nicht interessiert zu sein scheint, oder auch, weil man seinen Kopf nicht anstrengen will und einfach nur mal seine Wut rauslassen will.
    Was zum Beispiel immer die drohende Islamisierung angeht, von der viele Anhänger sprechen, so sagen die zahlen nunmal, dass wir derzeit bei einem Anteil von Muslimen von 5 bis 6 % liegen, schätzungsweise. Kurz, dass eben wirklich nur jeder 20. Mensch in DL dem Islam angehört. Bei dem geringen Prozentsatz kann man nicht davon ausgehen, dass wir islamisiert werden. Und wenn jemand ankommt, dass die Zahlen ja nicht stimmen, dann sollte man auch Beweise haben, wir sind hier ja auch selber in einer Diskussion und nicht am Stammtisch.
    Die Null Toleranz Politik im Positionspapier bei straffällig gewordenen Migranten bedeutet im politischen Kontext eben vor allem, dass man schon kleinste Delikte mit der Ausweisung bestrafen würde. Und straffällig wird man in DL schnell. So würde nach der Forderung schlichtweg schon eine Beleidigung zur Ausweisung führen müssen, da eine Beleidigung schlichtweg strafbar ist. Sowas verstößt nebenbei gegen die Anforderungen eines Rechtsstaates, weil das eben auch bedeutet, das Strafen verhältnismäßig sein müssen, und ja, die Ausreise ist in dem Sinne dann eine Strafe und steht in keinem Verhältnis zur Straftat.
    Außerdem verstößt diese Null Toleranz Politik gegen den Grundsatz, dass alle Menschen erstmal vor dem Gesetz gleich sind. Kurzum: ein Deutscher dürfte nach dieser Herangehensweise jemanden beleidigen und müsste höchstwahrscheinlich nur eine Geldstrafe fürchten, während ein Migrant ausgewiesen werden soll, sprich er unter Umständen seine Familie und seine Kinder verlassen muss, dafür, dass er mal jemanden beleidigt haben sollte, was rechtlich eine starke Benachteiligung auf Grundlage der Herkunft ist, und somit auch eine Diskriminierung darstellt. Das nebenbei völlig überzogene Strafen keine Probleme lösen, haben wir an anderer Stelle oft genug kritisiert. Außerdem unterstellt dies unterschwellig, dass Ausländer insgesamt krimineller seien, was so nicht stimmt und somit verschließt man auch die Augen vor den wirklichen Problemen und den Ursachen bei der Entstehung von Kriminalität.
    Die Aussage, dass man ja gegen frauenfreindliches Verhalten sei, aber im selben Satz geschrieben wird, dass man nix gegen friedliche Muslime hat, bedeutet vor allem, dass sie laut Kontext nur den Muslimen frauenfeindliches Verhalten unterstellen oder es sonst ja egal sei, dabei sei Frauenfeindlichkeit allgemein abzulehnen und trifft nicht nur auf Muslime zu, sondern zieht sich durch alle Gesellschaftschichten. Zumal das eben vor allem ein krasses Vorurteil ist. Und nein, hier soll keiner ankommen, dass es allgemein gehalten sein sollte und nichts mit Muslimen zu tun hätte, denn dann hätte man den Teil mit dem Muslimen auch weglassen können, da es keinen zusätzlichen Inhaltlichen Wert hätte: kurz hier wird mit Vorurteilen um sich geworfen.

    Auch frage ich mich oft, wie denn die geforderte Integration von Muslimen aussehen soll. Laut dem § 44 AufenhG sind Ausländer zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet. Der § 43 des selben Gesetze fordert sogar die Integration, weshalb die Aufnahme der Forderung ins Grundgesetz eher nicht wirklich notwendig ist. Allgemein, wenn ich so viele Plakate mir ansehe, frage ich mich sowieso, wann denn nach den Auffassung von PEGIDA ein Ausländer als integriert gilt? Wenn er den Integrationskurs erfolgreich hinter sich hat und deutsch kann und gewisse kulturelle Dinge kennt und diese respektiert und nach unseren Grundsätzen lebt, dabei aber seine Kultur weiterhin auslebt oder wenn er sich komplett assimiliert hat, wo ich oftmals eher letzteres annehme.

  • Die Forderungen von PEGIDA sind allesam sehr, sehr dumm und zeugen davon, dass PEGIDA sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, das sie nun bearbeiten wollen.
    PEGIDA fordert einen europäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge. Das ist an sich keine schlechte Forderung, denn zur Zeit besagt das EU-Recht, dass Flüchtlinge nur in dem Land Asyl beantragen dürfen, an dessen Küste sie angeschwemmt wurden. Nordeuropäische oder Binnenländer wie Deutschland un Österreich sind nun alles andere als daran interessiert, diese Bestimmung zu ändern und bezeichneten sie wiederholt als fair. Klar, so bleiben Deutschland jede Menge Flüchtlinge erspart. Diese politik sollte PEGIDA also eigentlich unterstützen, aber PEGIDA war sich offenbar zu fein, sich in EU-Recht einzuarbeiten (d.i. Wikipedia).
    PEGIDA ist gegen eine Aufnahme von sog. Wirtschaftsflüchtlingen (furchtbares Wort) und für ein klares Asylgesetz: Die Sache ist nur die: Deutschland hat ein klares Asylgesetz, ein Blick ins deutsche Gesetzbuch würde helfen. Dort steht, dass Flüchtlinge nur dann aufgenommen werden, wenn sie der Genfer Flüchtlingskonvention entsprechen, das bedeutet, Deutschland nimmt bereits nur solche Flüchtlinge auf, die politisch oder religiös verfolgt sind oder in Kriegsgebieten leben. PEGIDA fordert also einfach das, was in Deuschland schon der Fall ist. Wäre PEGIDA eine Zeitung, wäre ein solche "Recherche" ziemlich peinlich (LÜGENPRESSE, LÜGENPRESSE!). Menschen, die aufgrund korrupter Politik und einer scheiß Wirtschaft oder Hungersnot einfach nichts zu fressen haben für sich und die Familie, werden in Deutschland inhaftiert (!) und abgeschoben.
    Im gleichen Papier fordert PEGIDA eine Aufstockung der Mittel der Polizei. Vor und nach dieser Forderungen stehen wieder welche, die Asyl betreffen. Subtile Botschaft: Ausländer, die nach Deutschland kommen, sind was? Klar, Kriminelle.
    Ab Artikel 9 vermischt PEGIDA erstmals "Asylanten" mit "Migranten". Die Generalisierung wird bemerkbar. Der Ausländer, so meint der Artikel, solle eine Null-Toleranz-Politik erfahren, wenn er kriminell ist. Auch hier schwingt der Pauschalvorwurf mit, dass Ausländer kriminell sind. Außerdem fordert er eine Ungleichbehandlung, die per Gesetz festgelegt sein soll. Was der Durchschnitts-PEGIDA-Idiot nicht weiß: Deutschland hat ein solches Gesetz. Ein Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis hat und eine Straftat begeht, kann als Störung der öffentlichen Sicherheit gewertet werden. Das wird mit Abschiebung und Einreisesperre geahndet. (LÜGENPRESSE!!!)
    In Punkt 10 verbindet PEGIDA wiederum den Islam mit Gewalt. Klassischer hohler Rassismus. Das wäre wie eine Verbindung zwischen Deutschsein und Holocaustausführen herzustellen. Man stelle sich vor, der Zuwanderunsparagraph für deutsche in einem anderen Land wäre folgender: "Deutsche, die nicht gewillt sind, Juden zu vergasen oder einen Weltkrieg zu beginnen oder aber eine totalitäre Diktatur zu errichten, sondern sich integrieren, sind bei uns gerne willkommen."
    Dass PEGIDA den Erhalt der christlich-jüdischen Kultur fordert, ist total stumpf und darüber hinaus geschichtsvergessen. Sich die Kultur eines Volkes anzueignen, das in diesem Land über Jahrhunderte diskriminiert, ausgegrenzt, verfolgt, geschlagen, verarscht und letzten Endes vernichtetet worden ist, ist schon ziemlich interessant. Es gab keine Zeit, in der Juden in Deutschland unbesorgt leben konnten (nein, auch heute nicht). Wenn aber der Moslem kommt, darf der Jude mit seiner Kultur als Schutzschild herhalten. Dass Menschen aus Dresden sich auf christliche Werte berufen, ist auch richtig großer Bullshit, denn in Dresden sind 80% der Menschen konfessionslos und gerade mal 15% gehören einer christlichen Kirche an. Weder könnten mir diese Menschen sagen, wann und wie die Reformation abgelaufen ist, noch, was katholische Dogmatik ist. Nicht mal die scheiß 10 Gebote können sie aufsagen und in die Kirche gehen sie sowieso nicht. Aber klar, die Kultur ist christlich-jüdisch.
    Im nächsten Punkt stellt sich die PEGIDA gegen die Shariah-Polizei, die sie als Parallelgesellschaft bezeichnet. Eine Handvoll Leute, die durch ne Stadt ziehen und wispern "Alkohol verboten" ist also eine Parallelgesellschaft? Dann ist mein FIFA-Abend mit Freunden aber auch ne Parallelgesellschaft.
    In Punkt 17 fordert PEGIDA ein Ende des Gendermainstreamings. Was sie damit meinen, wissen sie wohl selbst nicht. Ich schätze, sie meinen die geschlechtsneutrale Sprache. Wo das Problem an gesclechtsneutraler Sprache ist, ist mir nicht ersichtlich. Aber wenn PEGIDA gegen geschlechtsNEUTRALE Sprache ist, wäre es für die Demonstrant_innen (:P) von PEGIDA bestimmt kein Problem, wenn sie in Zukunft nur noch Demonstrantinnen genannt werden. Genau. Schluss mit der geschlechtsneutralen Sprache. Ab jetzt wird jedes Wort weiblich. Das ist schon okay.
    Am Ende wird's rührselig. PEGIDA stellt sich gegen Hassprediger. Menschen, die 0,1% Muslime als Gefahr für as Abendland darstellen, die die Presse generell als Lügenpresse bezeichnen, die auf ihren Demos Putin (!) als Rettung (!!) darstellen, die Jürgen Elsässer (!!!!) einladen und verfickte NPD (?!) in ihren Reihen dabei hat, stellt sich gegen Hassprediger. Putzig.


    Und schlussendlich ist das Positionspapier total egal. Wer sich die vollkommen hirnrissigen Interviews zu PEGIDA angehört hat (ja gibts auch unzensiert von der #LUEGENPRESSE), weiß, dass das Menschen sind, die die Worte Ausländer, Türke, Moslem und Kanake nicht auseinanderhalten können.
    Es gibt in Deutschland ein Recht auf Meinungsfreiheit und das nimmt PEGIDA in Anspruch. Es gibt in Deutschland aber nicht das einklagbare Recht, das einem zugehört wird, geschweige denn dass die Regierung einem zuhört. PEGIDA hat ohnehin schon viel zu viel Aufmerksamkeit. Viel mehr übrigens als andere Demonstrationsbewegungen in der Vergangenheit.
    Menschen, die PEGIDA nachfolgen, sind Menschen, die keine Zeitung lesen, sich nicht mit Politik beschäftigen, keine Statistiken kennen und nie ins Gesetzbuch schauen, aber wissen dass alle diese Dinge scheiße sind und lügen. Und die Demokratie nicht begriffen haben.
    Was da in Dresden auf die Straße geht, ist a) ein lokales und b) ein sehr sehr dummes (im Sinne von nicht intelligent oder Scheiße im Kopf) Phänomen, das viel mehr Aufmerksamkeit bekommt als es verdient.
    Es sind nicht nur wenige Vollidioten, die da dabei sind. Jeder, der da dabei ist, ist ein Vollidiot.
    Lieblingszitate von PEGIDA-Anhängern:
    "Wir sind keine Nazis, wir sind Arbeiter und Angestellte!"
    "Ich find's gut, dass endlich mal dagegen demonstriert wird." - "Gegen was?" - "Ja, gegen die Ausländer halt."
    "Wir wissen doch, wer an der schlechten Situation schuld ist." - "Wer denn?" - "Das wissen wir. Ich sag das jetzt nicht, ich bin kein Nazi. Wir wissen das. Aber ich sags nicht. Ich bin kein Nazi."