PsychoChaos

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    http://www.imgbase.info/images…/29693_pokemon_mewtwo.jpg
    "Es bewegt sich ...! Es LEBT! Wir haben es geschafft, einen Klon von Mew zu schaffen!"
    "Wozu lebe ich ... es muss einen Sinn geben, weshalb ich lebe. Alles Lebendige hat seinen Sinn. Aber ... ich zähle nicht dazu. Bin nur der
    Schatten eines anderen Pokemon. Bin ich überhaupt ein Pokemon? Ein Mensch bin ich jedenfalls nicht. Wer bin ich? Wer? WER BIN ICH!?"


    Hallo an alle. Hiermit eröffne ich meine erste eigene Fanfiction.
    Wie gesagt, es handelt sich hierbei um meine erste Story. Sollten sich Fehler einschleichen, bin ich immer für Kritik offen, mehr als das,
    wenn ihr welche bemerkt, sagt es mir unbedingt. Darum geht es ja schließlich. Ich werde diesen Thread nach und nach aufbauen und
    immer besser gestalten, also wundert euch nicht, wenn es anfangs nach nichts aussieht. :) Im Übrigen werde ich jedes Kapitel
    in einem Tab veröffentlichen. Wichtig!!! Ab Kapitel drei wird in neuen Posts veröffentlicht!!!
    Danke schonmal an Bastet für die umfangreiche Kritik! :)


    So. Jetzt gebe ich schonmal die weiteren Pokemon von Ace und Yuki bekannt, noch bevor sie in den Geschichten auftauchen.
    Dann wird ein wenig darauf hingearbeitet, sowohl von mir, als auch von den (leider wenigen) Lesern. :)


    Kommen wir jetzt zur ersten Charakterbeschreibung. Sollte euch eine
    Information fehlen, die ich noch nicht geschrieben habe, sagt es ruhig, dann füge ich sie hinzu.


    [tabmenu][tab=Charaktere]
    [subtab=Ace]http://darthsammy2.webs.com/avin.jpg
    Alter: 17
    Aussehen: Dunkle, wilde Haare und helle Augen
    Ace lebte bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr mit seiner Mutter und seinem Bruder in Seegrasulb City.
    Er war ein schier gewöhnlicher Junge, ging zur Schule und lebte ein normales und unscheinbares Leben. Es war ihm
    nie in den Sinn gekommen, Pokemontrainer zu werden, und eigentlich hatte er es auch nicht wirklich gewollt.
    Eines Tages aber stellte er sich selbst als bei weitem zu intelligent fest, als dass er weiter in die Schule gehen mochte.
    Mit seinen jungen Jahren fand er selbstredend auch keine Arbeit. Also fasste er einen Entschluss, einen, den er niemals gefasst hätte,
    wäre er nicht zu Tode gelangweilt und verliebt in die Vorstellung einer Reise. Kurzerhand brach er nach Wurzelheim auf, um sich dort
    von dem berühmten Professor Birk ein Pokemon zu holen, obwohl seine Mutter es ihm verboten hatte, auf Reisen zu gehen.
    Ignorant wie er war, setzte er sich auch stur gegen den Professor durch, der ihm schlussendlich resigniert ein Teddiursa mit auf
    den Weg gab. Von diesem Augenblick an begann Ace mit jeder Minute, seine Pokemon mehr und mehr zu lieben. Er sammelte
    alle acht Orden und kämpfte sich durch die lokale Liga, reiste nach Sinnoh und nach dortigem Erfolg nach Einall.
    Mit neuen Gefährten macht er sich nach dem Erhalt seines achten Ordens auf zur Pokemonliga, tat sich aber überraschenderweise
    mit einem menschlichen Partner zusammen; Yuki. Genervt von ihr und sie gleichzeitig sehr sympathisch findend, begleitet er sie
    zur Riesengrotte um dort ein letztes Training zu bestreiten.


    Ace ist ein Mensch mit einer sturen Durchsetzungskraft. Er bekommt schnell schlechte Laune und hat einen ständigen Unwillen.
    Nur wenn man ihn zu Dingen zwingt, die er sonst nie tun würde, tut er sie dennoch. Nur mit seinen Pokemon ist er ausgelassen.
    Er liebt sie über alles und würde sein Leben für ihres geben.
    [subtab=Yuki]http://ayumikurosawa.pise.sk/o…iolet-hair/animegirl2.jpg
    Alter: 15
    Aussehen: Überwiegend weiße bis helle Kleidung, violette, lange Haare
    Yuki und Ace lernten sich in einer sehr ungewöhnlichen Situation kennen, in der Ace sie vor einer Strafe von der Justiz bewahrte.
    Anschließend schlossen sich die beiden zusammen, um gemeinsam in der Riesengrotte zu trainieren, bevor sie in die Liga eintreten würden.
    Auf ihrem Weg zu Riesengrotte wird Ace deutlich, wie ungestüm und unvorsichtig das Mädchen ist. Dennoch kommt er nicht umhin zu sagen,
    dass er sie trotz ihres auf Dauer anstrengenden Wesens gern hat.
    [tab=Ace's Pokemon]
    [subtab=Teddiursa]http://data.whicdn.com/images/…suikuro-d35br9e_large.png
    Teddiursa ist seit dem Beginn der Reise Ace's treuester Gefährte. Der kleine Bär liebt es zu naschen und vergisst
    darüber auch leicht andere Pflichten ... Die Attacken, die es beherrscht sind unter anderem Kratzfurie und Eiszahn,
    wobei letztere sehr ungewöhnlich ist, da ein normales Teddiursa diesen Angriff eigentlich nicht einsetzen kann.
    Unter schwersten Bedingungen trainierte Ace es ihm an, bis es sie einsetzen konnte wie ein Pokemon, das Eiszahn ohne Schwierigkeiten nutzen kann.
    [subtab=Lucario]http://th06.deviantart.net/fs4…5/Lucario_by_Karrakas.jpg
    Lucario ist seit dem Besuch des Dausinghofes (nicht in der Geschichte enthalten) das Kämpferherz in Ace's Pokemonteam. Nichtsdestotrotz geht es alles
    eher ruhig und gelassen an und versucht generell, eine kühle und distanzierte Sichtweise zu wahren. Seine bislang bekannten
    Attacken sind Aurasphäre und Kraftwelle.
    [subtab=Marill]http://fc08.deviantart.net/fs7…ll_by_concore-d4ufkgc.png
    Marill lag einst verletzt und dem Tode nahe auf der Straße, bis es gefunden und ins Pokemoncenter gebracht wurde. Als Ace eben jenes
    besuchte, bat Krankenpflegerin Joy ihn, sich um das Kleine zu kümmern. Anfangs noch nicht sonderlich überzeugt ist er es inzwischen um so mehr;
    als es nach einer Niederlage im Arenakampf gegen Benson aussah, rettete das so verletzlich wirkende Marill den Sieg überraschend.
    Seitdem begleitet es Ace auf seiner Reise. Seine bisher einzig bekannte Attacke ist Surfer, mit der es Bensons Kappalores besiegte.
    Augenscheinlich ist das kleine Aquamaus-Pokemon wesentlich stärker als es wirkt; ein einziger Angriff genügte, um Kappalores, welches
    nicht viel Schaden genommen hat, zu besiegen; und das obwohl es gerade erst noch schwerverletzt war und dem Tod knapp entronnen ist.
    [subtab=Morgentau]http://fc09.deviantart.net/fs7…_by_kaminkuru-d4j44w9.jpg
    Morgentau ist Aces viertes Pokemon. Es besitzt den starken Willen, allen und jeden zu helfen, wenn sie es brauchen; ganz gleich welches
    Risiko es dafür eingehen muss. So trafen Ace und es sich auch durch einen glücklichen Zufall (mehr verrate ich noch nicht).
    [subtab=Nidoqueen und Nidoran]http://i3.photobucket.com/albu…tyz%20xtraz/nidoqueen.png
    Nidoqueen und Nidoran waren zwei wildlebende Pokemon. Mutter Nidoqueen kümmerte sich fürsorglich um ihr Kleines. So auch, als
    Team Plasma ihren Lebensraum vollkommen zerstört und die beiden töten will. Hier treffen sie und Ace einander. Team Plasma ist kurz davor,
    die beiden Pokemon auszuradieren, da funkt Ace dazwischen und besiegt die Gegner. Aus Dank schließen sich Nidoqueen und ihr kleines Tochterpokemon
    dem Trainer an und kämpfen seit jeher Seite an Seite für ihn.
    [tab=Yukis Pokemon]
    [subtab=Aerodactyl]http://25.media.tumblr.com/tum…rg1yDVrM1qbe7n1o1_400.jpg
    Aerodactyl ist eines von Yukis Pokemon. Das erste Mal tauchte es im Trainingskampf zwischen Ace und Yuki
    in der Riesengrotte auf. Offensichtlich ist es trotz seiner Größe noch recht schwach und nicht lange bei Yuki; ein einziger Eiszahn
    von Teddiursa reichte, um es zu besiegen. Seine bisher einzig bekannte Attacke ist Steinkante.
    [subtab=Lorblatt]http://4nabs.com/upload/local/…toon_anime_i2kbiOgzEx.png
    Lorblatt tauchte das erste Mal im Trainingskampf zwischen Yuki und Ace in der Riesengrotte auf.
    Trotz seines freundlichen, sympathischen Aussehens ist es sehr stark und daher wohl schon länger Pokemon
    von Yuki. Bislang bekannte Attacken sind Blättersturm und Bodyslam, die es beide ohne Probleme und mit großer
    Kraft einsetzen kann.
    [subtab=Pickley]http://i436.photobucket.com/al…/Card%20Photos/Dodrio.png
    Pickley ist eines von Yukis Pokemon. Über sein und ihr Zusammenkommen ist nicht viel bekannt.
    Pickley ist ein stets angriffslustiger Raufbold, der keine Gelegenheit zu kämpfen ausschlägt. Es selbst hält sich für einen
    großartigen Kämpfer, aber in diesem Übermut wird es meistens schnell besiegt. Trotzdem verliert es sein ausgeprägtes
    Wesen nicht.
    [subtab=Tengulist]http://fc00.deviantart.net/fs7…_inner_bright-d337pfo.png
    Im Gegensatz zu Pickley ist Tengulist tatsächlich ausgesprochen gut im Kampf. Schnell und behände trickst
    es seine Gegner listenreich aus, und das oft sogar ohne große Befehle seiner Trainerin. Yuki und es sind ein
    gut eingespieltes Team, das sich bereits seit dem Beginn von Yukis Reise kennt. Damals kam es als Samurzel zu ihr; seitdem
    sind sie und es unzertrennlich.
    Nicht selten kommt es vor, dass das eher bescheiden mit seiner Stärke umgehende Tengulist und das überhebliche aber
    vergleichsweise schwache Pickley einander gehörig die Laune verderben. Sowohl das eine als auch das andere sind schnell
    voneinander abgewandt und ignorieren einander dann (manchmal sogar tagelang). Das ist allerdings so ziemlich
    die einzige Schwierigkeit, die Yuki mit Tengulist hat; wobei diese auch eigentlich mehr von Pickley ausgeht.
    [subtab=Kleoparda]http://fc01.deviantart.net/fs7…b_by_namidame-d48i97n.png
    Kleoparda war das erste Pokemon, dem Yuki auf ihrer Reise in Einall begegnete. Die beiden mochten einander auf Anhieb, und so
    war schnell klar, dass Kleoparda sie begleiten würde.
    Wer einen besten Freund oder eine beste Freundin hat, weiß wie Kleoparda für Yuki und Yuki für Kleoparda ist.
    Die beiden ähneln einander in vielerlei Hinsicht und kommen sogar ohne Worte miteinander aus. Kleoparda ist auch das einzige
    von Yukis Pokemon, das sie anhand ihrer Körpersprache verstehen kann.
    Beeindruckt auch von Kleopardas schmutziger Unlicht-Eleganz im Kampf wuchs hier ebenfalls ein unzertrennliches Band.
    Ohne sich vorher miteinander auszutauschen, gewannen die beiden im Team so gut wie jeden Kampf, ohne sich Sorgen
    machen zu müssen. Pokemon, die der Art von Kleoparda angehören, nehmen normalerweise schnell und großen Schaden, aber
    Yukis Kleoparda hielt viele Treffer aus und konnte gleichzeitig auch mächtig austeilen.
    Ace lernt es erst sehr spät kennen, da Yuki es im Kampf gegen Team Plasma noch schützen möchte.
    [/tabmenu]


    Das war's fürs Erste mit der Charakterbeschreibung. Natürlich
    kommen aber stetig neue Figuren und Pokemon dazu. Sobald dem so ist, wird natürlich fleißig ergänzt!


    Die Bilder zu den Charakteren habe ich NICHT selbst gezeichnet!


    Nun, um endlich mit der Geschichte anzufangen ... Los geht's! :)


    [tabmenu][tab=Prolog]Funken stoben aus den Drähten. Xavier bewegte die blutende Hand. Ungläubig sah er sich um. Ihr Experiment hatte sich selbstständig gemacht und binnen einer einzigen Sekunde das gesamte Labor in Schutt und Asche gelegt. Wo genau das missglückte Resultat sich jetzt befand, wusste er nicht. Beunruhigt flackerte sein Blick aus seinen Augen und suchte die Umgebung ab. Die Decke war halbwegs eingestürzt, alle Computer zerstört, die Behälter zersplittert. Die Flüssigkeit war ausgelaufen und hatte sich mit ihrer klebrigen Konsistenz sofort über den Boden hergemacht. Xavier befreite sich unter Schmerzen aus dem Trümmerhaufen und quälte sich auf die Beine, die ihm augenblicklich wegknickten. Mühevoll machte er einige Schritte. Ein verstörendes Summen tönte aus dem dem Erdboden gleichgemachten Computer. Vorsichtig ging Xavier darauf zu. Plötzlich ertönte hinter ihm eine Stimme.
    „Du“, sagte sie ruhig, aber Bedrohlichkeit schwang ihr bei. Xavier drehte sich langsam um und fuhr zusammen. Vor ihm stand, Lichtblitze warfen düstere Schatten auf sein Gesicht – oder das, was so aussah – ihr Experiment. Es war gut so groß wie er, und im Vergleich zu seinem Klonzwilling sah es sogar recht menschlich aus. Dennoch war es immer noch als Pokemon zu erkennen. Ein langer, violetter Schweif ragte aus seinem Unterleib, die Füße glichen eher denen eines Affen und auch die Hände wirkten primitiv; drei Finger mit übermäßig großen Kuppen bildeten diese. Von seinem Nacken bis zu seinem unteren Rücken drehte sich ein quirliger Schlauch, und auf dem dünnen Hals saß ein unmenschlicher Kopf. Die tiefen Furchen des Zornes auf seiner Stirn ließen es wie ein Monstrum wirken, die plumpen Nasenlöcher schnaubten. Funken sprühten aus seinen hasserfüllten Augen, und der Mund war ausdruckslos ernst. Ob der unbeschreiblichen Zerstörungswut bekam Xavier Angst. Er wusste, dieses Ding war seine Erschaffung, seine Kreation und musste ihm dienen. Aber es war immer noch mächtig genug, sich zu widersetzen.
    „Weißt du was du getan hast?“, fragte die Bestie jetzt und seine Züge verhärteten sich weiter.
    Xavier fuhr von neuem zusammen, als er etwas Unbeschreibliches feststellte. Das Wesen sprach nicht mit Stimmbändern; vielmehr verständigte es sich über Telepathie mit ihm. Voller Schrecken spürte er, wie sein schwacher Geist sich der Macht des Monsters hingab. Die Kreatur drang mit seinem Geist in den seinen ein. Es schmerzte höllisch. Xavier schrie.
    „Du bezeichnest mich als Monster, dabei bist du selbst eins“, zischte die Stimme. Sie klang, unpassend zu dem Aussehen des Wesens, tief und beruhigend.
    „Du hast mich erschaffen und damit ein Leben voller Leid! Was stand dir im Sinn?“
    Die Frage verhallte in Xaviers Kopf wie ein Echo an einer Klippe. Es fühlte sich an, als würde sein Gehirn merklich hin und her wackeln. Er ging in die Knie und hielt sich den Schädel. Er wusste nicht, wie er diese grässlichen Schmerzen aushalten sollte. Was wollte dieses Ding?
    „Ich habe dich etwas gefragt! Was stand dir im Sinn? Aber …“ Die Stimme verstummte und damit ließ auch der Druck auf Xaviers Geist nach.
    „Viel wichtiger ist doch … wozu bin ich? Wieso hast du mich geschaffen? Was für einen Sinn habe ich?“ Xavier schüttelte den Kopf.
    „Das ultimative Pokemon“, krähte er. „Ein Klon von Mew … du bist nichts weiter als ein missglücktes Experiment! Gib dir selbst einen Namen, aber der, den wir für dich ausgesucht haben, ist Mewtu.“ Die Kreatur blinzelte überrascht und für einen Moment fiel aller Zorn aus seinem Gesicht.
    „Mewtu“, murmelte es nachdenklich. „Diesen Namen habe ich bereits einmal gehört … es war … Amber.“ Plötzlich war der Druck auf den Geist des Menschen wieder da, diesmal von einer solchen Wucht, dass Xavier gut zwei Meter fortgeschleudert wurde.
    „Du lügst“, schrie Mewtu. „Du lügst doch! Ich habe einen Sinn. Alles Lebendige hat einen Sinn. Ihr Menschen lebt nur zum Spaß, das habt ihr mir ins Hirn gepflanzt, dämlich wie ihr wart. Pah, wie verwerflich das doch ist!“ Die Worte ertönten mit einer solchen Verächtlichkeit, dass es Xavier die Sprache verschlug.
    „Aber ich, ich muss einen Sinn haben. Und welchen gibt es noch, außer zu kämpfen … Ich werde kämpfen. Gegen euch primitive Wilde, gegen überhaupt alles auf dieser Welt, das es wagt, sich gegen mich zu stellen!“
    „Das ist doch verrückt“, brüllte Xavier Mewtu an. „Du gefühlloses, einfältiges Etwas! Was bringen dir Kämpfe und Zerstörung? Was?!“ Das Wesen wurde nur noch zorniger. Eine seiner Hände schnellte nach vorne und die drei Finger zogen sich zusammen.
    Xavier wurde von einer unbekannten Kraft in die Höhe gehoben. Irgendetwas schnürte ihm den Hals zu, als würgte man ihn. Er versuchte, Luft zu bekommen und strampelte verzweifelt mit den Beinen.
    „Was sonst“, sagte Mewtu langsam, „ist meine Bestimmung, wenn nicht der Kampf. Ihr Menschen lebt nur zum Spaß, das kann ich mir schenken. Aber sonst ist nichts, außer der Vernichtung. Und wenn ich fertig bin, werde ich wissen, wieso ich bin. Und … und warum ihr ihr das angetan habt … Amber … Ihr seid Schuld daran, habt mir das einzig Wichtige genommen! Ihr von eurer Rasse! Glaub mir, oh glaub mir … ich werde euch zermalmen!“
    In den letzten Sekunden dachte Xavier noch, Mewtu würde ihn freigeben, als es endete.
    Aber damit lag er falsch. Im Gegenteil sogar, es erhöhte die Kraft, die offensichtlich von ihm ausging. Nach einigen wenigen Bruchteilen einer Sekunde wurde es ihm bewusst. Es würde ihn töten und er würde nichts dagegen tun können. Innerlich fluchte er. Im nächsten Moment brach ihm das Genick und Mewtu öffnete die Hand. Es stieß verächtlich Luft aus.
    Dann drehte es sich mit einem letzten Blick auf seinen Erzeuger um und verließ das Trümmerfeld. Xavier hatte es bereits geahnt, kurz bevor er starb – mit der Erschaffung Mewtus hatte er nach seinem Tode beinahe den Weltuntergang beschworen.

    [tab=Kapitel 1]Ace seufzte resigniert. Es war später Nachmittag und sein Magen heulte vor Hunger.
    Auch seine Pokemon waren nicht besser gelaunt. Teddiursa sprang ständig von einem Fuß auf den nächsten und hin und wieder biss es sogar in seine Pfote, Lucario tänzelte unruhig hin und her.
    „Ich weiß nicht wie lange es noch dauert. Ich hoffe aber, dass wir so bald wie möglich da sein werden. Eigentlich dürfte Abidaya City nicht mehr weit sein.“
    Ace war ein stattlicher Siebzehnjähriger mit dunklen wilden Haaren und dazu unpassend hellen Augen. Mit fünfzehn Jahren hatte er sich auf eine Reise begeben, mit seinen Gefährten die Welt zu durchstreifen. Da er Schule hasste, und er sich mit seinem IQ von 157 für intelligent genug hielt, hatte er sie einfach abgebrochen und war losgezogen. Seine Mutter hatte zwar anfangs überhaupt nicht damit klarkommen können, aber inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt.
    Ace wusste nun einmal nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Also wollte er es lieber herausfinden, als seine Jugend unnötig mit Schule oder Derartigem zu verschwenden.
    Manchmal konnte es aber auch wirklich anstrengend sein, ganz alleine zu reisen. Eigentlich wünschte er sich einen menschlichen Gefährten, gegenüber Teddiursa und Lucario sagte er das aber natürlich nicht offen.
    Jetzt sprang Teddiursa ihm auf die Schulter und wimmerte leise. Ace seufzte erneut.
    „Ich weiß es doch. Ich weiß, dass du Hunger hast. Also gut, lasst uns wieder aufbrechen.“
    Die drei hatten eine Rast eingelegt, denn sie waren bereits den ganzen Morgen und Vormittag gelaufen. Allerdings waren ihre Vorräte bereits am Vorabend zur Neige gegangen; so war es nicht verwunderlich, dass sie unbändigen Hunger hatten.
    Sie liefen gut eine Stunde, bis sich unter ihnen das Meer zu erstrecken begann. Begeistert von dem Anblick des im Sonnenlicht funkelnden Wassers schöpften sie ihre letzten Kraftreserven aus und liefen das restliche Stück Weg mit gespielter Leichtigkeit.
    Nach einer weiteren Stunde kamen sie endlich auf eine festere Straße, und schon bald verwandelten sich die Bäume am Wegrand in Häuser. Frohen Mutes marschierten sie ohne Umschweife zum Pokemoncenter. Dort würden sie sicher etwas zu essen bekommen können.
    Als sie durch die automatische Glastür eintraten, umfing sie die wohlbekannte, einladende Umgebung des Pokemoncenters. Am anderen Ende des Raumes stand Schwester Joy hinter dem Tresen und feilte gerade ihre Fingernägel, gelbe Lampen warfen ein gemütliches Licht in das geräumige Gebäude. Tische mit Stühlen und in der Mitte des Raumes ein Viereck aus Sitzbänken mit roten Polstern boten komfortable Sitzgelegenheiten.
    Ace ging zum Schalter. Schwester Joy schaute auf, wurde aus Verlegenheit kurz rot und ließ dann die Nagelfeile unter dem Tresen verschwinden.
    „Guten Tag“, räusperte sie sich, „was können wir für dich tun?“ Hinter ihr lugte Ohrdoch hervor. Es war ein geselliges, plüschiges Pokemon, das eine rosagelbe Fellfarbe besaß. Es schaute sie aus seinen großen blauen Augen an und lächelte dann freundlich.
    „Ich würde mich gerne ausruhen und etwas essen. Hätten Sie da etwas?“
    „Aber selbstverständlich. Sei doch so gut und setze dich schon einmal dort drüben hin, dann werde ich dir gleich etwas bringen. Wie sieht es mit deinen Pokemon aus, sind sie verletzt oder nur hungrig?“ Ace grinste.
    „Letzteres“, entgegnete er dann. Sie lächelte zurück und verschwand in der Küche.
    Ace setzte sich auf eine rote Polsterbank und ruhte sich aus, die beiden Pokemon taten es ihm nach. Teddiursa kuschelte sich auf seinem Schoß zusammen und schlief sogar ein. Lucario hingegen saß still neben seinem Trainer und schien vollkommen in Gedanken versunken.
    „He“, lachte Ace. „Du bist ja ganz vertieft. Was ist los?“
    Lucario sah ihn kurz an. Seine Körpersprache bedeutete Ace, dass es einfach nur erschöpft war. Matt schmunzelnd lehnte Lucario sich zurück und schloss die Augen.
    „Schon verstanden“, sagte Ace und wartete weiter.
    Nach einiger Zeit sah er Schwester Joy aus Richtung Küche auf sich zukommen. Sie lächelte freudig, als sie seinen Blick auffing und stellte ein Tablett auf den Tisch vor ihm.
    „Hier, bitte“, sagte sie und setzte sich zu ihm. Hungrig machte Ace sich über die Speisen auf dem Tablett her. Auch Teddiursa verschlang gierig das für es hergerichtete Futter. Nur Lucario blieb weiterhin ruhig sitzen; nach wie vor mit geschlossenen Augen.
    „Sag mal“, sagte Schwester Joy, als Ace beinahe aufgegessen hatte.
    „Magst du mir deinen Namen verraten? Ich glaube ich muss etwas mit dir besprechen.“
    Ace sah auf und sie an. Plötzlich ernst trafen sich ihre Blicke. Jetzt erst bemerkte er, wie jung Joy war. Viel älter als er konnte sie kaum sein. Ein seltsam sorgevolles Funkeln in ihren Augen beunruhigte ihn. Unsicher nickte er langsam.
    „Ich bin Ace. Etwas besprechen? Wir kennen uns doch kaum.“
    „Ich weiß, aber es gibt da etwas, um das ich dich bitten würde. Weißt du, vor einiger Zeit wurde in der Nähe ein Pokemon gefunden. Es lag auf der Straße, schwerverletzt. Ich glaube sogar, es war dem Tode nahe.“
    Erschrocken schnappte der Trainer nach Luft. Teddiursa, das bis eben noch Honig aus einem Glas geschleckt hatte, hielt nun inne und hüpfte auf Ace’s Kopf.
    „Ich dachte mir, da du ja ein Trainer bist, dass du dich womöglich um es kümmern könntest.“
    Ace sah sie entgeistert an. Er konnte doch nicht einfach ein wildfremdes Pokemon auf seine Reisen mitnehmen. Außerdem wusste er ja nicht einmal, ob es vielleicht jemandem gehörte, ob ein Trainer es verloren hatte. Wie als hätte sie seine Gedanken gelesen, sagte Joy:
    „Ich glaube kaum, dass es einen Besitzer hat. Und selbst wenn, wie grausam muss man sein, sein Pokemon verletzt auf der Straße liegen zu lassen?“
    Ace überlegte. Nach einer Weile entgegnete er:
    „Aber Sie kennen mich doch kaum, Schwester Joy. Wie können sie mir ein solches Angebot machen, wenn Sie mich nicht einschätzen können? Vielleicht behandle ich es ja genauso schlecht wie mein Vorgänger …“
    „Ich weiß“, unterbrach sie ihn ungeduldig, „aber irgendetwas an dir gibt mir das Gefühl, dass du gut zu ihm sein wirst. So glücklich, wie Lucario und Teddiursa aussehen, bist du sicher ein wirklich guter Trainer. Übrigens darfst du mich ruhig duzen.“
    Ace nickte dankbar. Dann traf er eine Entscheidung.
    „Zeigen Sie mir das Pokemon doch erst einmal“, sagte er entschlossen und stand auf.
    Schwester Joy tat es ihm nach. „Das ist eine gute Idee“, sagte sie freundlich und führte ihn in einen großen Raum hinter dem Tresen.
    An den Wänden waren Regale angebracht, auf denen Pokebälle lagen. Liegen standen überall im Raum und schlafende verletzte Pokemon lagen darauf. Das Licht war nur sehr spärlich; warme Dunkelheit gab den Pokemon das Gefühl von Schutz und Geborgenheit und würde ihr Wunden schneller heilen lassen. Ein natürliches Umfeld wirkte da wesentlich besser als ein menschliches.
    Joy leitete ihn zu einer Liege, die beinahe am anderen Ende des Raumes untergebracht war.
    Gespannt trat Ace hinter der Krankenschwester hervor und erstarrte.
    Ein rundes blaues Pokemon mit noch runderen Ohren und einer Kugel am Schweif schlief seine heftigen Verletzungen aus und wimmerte leise im Schlaf. Es war ein Marill.

    [tab=Kapitel2]Schwester Joy winkte zum Abschied, als Ace mit seinen Gefährten aus dem Pokemoncenter aufbrach. Das Marill trug er in den Armen. Inzwischen war es wach und es sah ihn aus großen Augen ängstlich an. Lucario ging hinter seinem Trainer und lugte hinter dessen Schulter hervor auf seinen neuen Kameraden. Teddiursa lief zu Ace’s Füßen und nuckelte wie immer an seiner Pfote. Es war nicht so interessiert an Marills Wohlergehen wie die anderen beiden.
    Ace hatte vor, den Arenaleiter Benson herauszufordern. Sieben Orden funkelten bereits an seinem Gürtel und der achte würde ihm den Eintritt in die Liga der Einall-Region sichern.
    Was er danach tun würde, wusste er noch nicht. Vielleicht sollte er unbekannte Orte bereisen und erforschen, wie es berühmte Professoren taten. Andererseits könnte er auch losziehen und Team Plasma bekämpfen.
    Team Plasma war eine ruchlose Organisation, die in großen Massen in Städten auftauchten und nichts als Unheil mit sich brachten. Seine Schergen warfen Rauchbomben auf die Straßen und durch die Fenster in die Häuser, stahlen Pokemon und griffen all jene an, die ihnen im Weg standen. Bislang war Ace nur einmal einem Rüpel von ihnen begegnet, und eben jener war voller Panik vor ihm geflohen. Der junge Trainer wusste, dass hinter den dumpfen Straßengaunern noch viel mächtigere Leute die Fäden zogen. Einmal hatte er das Gerücht gehört, Team Plasmas Anführer hätte es sich zum Ziel gemacht, die Einall-Region zu unterwerfen und ihre Menschen untergehen zu lassen. Ace war entsetzt über dieses vermeintliche Vorhaben gewesen. Wie man eine solche Wut in sich tragen konnte, war ihm ein Rätsel.
    Er schob den Gedanken beiseite. Seit gut fünf Minuten stand er bereits vor der Arena und war wie versunken gewesen. Lucario ballte eine Faust.
    „Lasst uns hineingehen“, sagte Ace mit der gleichen feurigen Entschlossenheit wie Lucario.
    „Sucht ihr den Arenaleiter?“, fragte eine gut gelaunte Stimme hinter ihnen und sie drehten sich um. Vor ihnen stand ein gut gebräunter junger Mann in Badehosen und tiefblauen Haaren. Ace fragte sich, woher er diese Farbe hatte. Nach einem Färbemittel sah es nicht wirklich aus, aber natürlich waren blaue Haare nun auch nicht.
    „Dann steht ihr vor ihm“, lachte er und ging an ihnen vorbei in die Arena.
    Kurz bevor er eintrat, sagte er über die Schulter: „Na los. Ich bin sicher, ihr seid schon wie versessen auf den Kampf, der euch erwartet!“
    Ace folgte ihm schweigend und war im nächsten Moment zutiefst beeindruckt von dem Kampfschauplatz. Vor ihm erstreckte sich ein großes Becken. Auf der Wasseroberfläche trieben Seerosenblätter, so groß, wie er noch nie welche gesehen hatte.
    Links und rechts war ein Podest am Beckenrand angebracht. Benson sprang behände auf
    die linke Erhöhung.
    „Herausforderer? Mein Name ist Benson, und ich bin der Arenaleiter von Abidaya City! Diese Arena ist sehr schwer zu meistern, deshalb ist der Orden auch umso wertvoller!“
    Ace musste ihm leider zustimmen; der Sieg würde eine schwere Aufgabe für ihn werden.
    Lucario und Teddiursa waren beide keine guten Schwimmer und Benson, der überwiegend Wasserpokemon einsetzte, hatte sichtlich die besseren Karten.
    Missmutig stieg er auf das rechte Podest und Lucario und Teddiursa folgten ihm. Dort angekommen, beugte er sich zu den beiden herunter und flüsterte:
    „Ihr wisst, was ihr zu tun habt. Ihr müsst euch unbedingt auf den Seerosenblättern halten!“
    Seine beiden Pokemon nickten eifrig.
    „Also gut. Dann fange ich mit dir an, Lucario“, sagte er, diesmal so laut, dass auch Benson es hören konnte. Das Pokemon sah ihn siegessicher lächelnd an und sprang leichtfüßig auf das in der Beckenmitte liegende Seerosenblatt.
    „Dann geht es also los, nicht wahr?“, sagte Benson und besann sich. Er zog einen Pokeball aus der Tasche an seiner Badehose. Die rotweiße Kapsel wirbelte durch die Luft, blieb nach einer Weile schwebend stehen und öffnete sich. Ein greller Lichtblitz schoss aus dem Inneren des Pokeballs auf das ihm am nächsten gelegene Seerosenblatt. Nach und nach wurde das Licht weniger und das Pokemon erkennbar, das Benson eingesetzt hatte. Der Pokeball wurde vom Rückstoß zurück in seine Hand geschleudert und er packte ihn ein.
    Ace starrte beunruhigt auf das Kappalores, das sein Gegner sein würde.
    „Du bist der Herausforderer und darfst deshalb anfangen“, schmunzelte Benson.
    Ace nickte.
    „Lucario“, rief er dann, „setze Aurasphäre ein!“
    Es tat wie ihm geheißen. Mit einem Satz sprang es hoch in die Luft und formte mit den Händen einen blau leuchtenden, energiegeladenen Ball, den es von sich weg auf Kappalores stieß. Benson reagierte schnell.
    „Kappalores“, rief er, „Schutzschild!“
    Kappalores formte ein X mit den Armen. Eine helle, grün schimmernde Wand umgab es und absorbierte Lucarios Aurasphäre einfach. Ace knirschte mit den Zähnen.
    „Lucario, versuche es erneut!“, rief er.
    Lucario wiederholte den Vorgang und traf Kappalores diesmal mit großer Wucht. Die blaue Energiewelle, die die Aurasphäre verursacht hatte, tobte durch die Arena und legte sich nach einigen Momenten wieder. Kappalores stand nach wie vor, allerdings war es offensichtlich verletzt. Keuchend sah es Lucario finster an.
    „Kappalores, Gigasauger!“, befahl Benson mit einer Handbewegung.
    Sein Pokemon tänzelte kurz auf der Stelle und warf anschließend eine plötzlich aus seiner Hand wachsenden Wurzel, die sich an Lucarios Beinen festzog. Dort wo sie sich verknotete, zweigte sie sich in weitere kleinere Ranken, die seine Arme und sein anderes Bein fesselten.
    Dann begannen die Wurzeln zu leuchten und Lucario schrie auf.
    Kappalores wirkte erfrischt, als die Wurzeln ihren Griff lockerten und Ace’s Pokemon auf ein anderes Seerosenblatt sprang.
    Mist, dachte Ace bei sich, Gigasauger hat ihm Energie zurückgegeben. Lucario wird sich anstrengen müssen. Kappalores ist sehr stark.
    Ich weiß, sagte mit einem Mal eine tiefe, raue Stimme in seinem Kopf und vor Schreck wäre Ace beinahe von dem Podest gefallen.
    Also wirklich, brummte die Stimme jetzt, ich dachte du wüsstest, dass wir uns auf diese Art miteinander verständigen können. Übrigens solltest du aufpassen, Kappalores ist äußerst gerissen. Gigasauger ist eine Attacke, der ich schwer ausweichen kann; sie ist ungemein schnell. Sieh dich vor, Kleiner. Ace murmelte etwas Unverständliches. Klein war er sicher nicht. Lucario blickte vom Kampffeld über die Schulter zu ihm.
    „Also gut“, sagte er nach einer Weile, „Lucario, nutze Kraftwelle!“ Sein Pokemon knurrte einverstanden und flog mit ausgestreckter Hand auf den Gegner zu. Der Angriff traf Kappalores mit einer solchen Wucht, dass es vom Seerosenblatt unter Wasser geschleudert wurde. Mit einem scheinbar ohrenbetäubenden Platschen und einer nassen Welle verschwand es unter der Wasseroberfläche. Ace fluchte. Das hätte er bedenken müssen. Jetzt hatte Kappalores Gelegenheit, sich kurz vom Treffer zu erholen und dann überraschend zuzuschlagen. Er wartete eine Weile und starrte konzentriert auf die spiegelglatte Oberfläche.
    Mit einem Mal sah er einen Schatten mit unfassbarer Geschwindigkeit aus der Tiefe auftauchen. Entgeistert sah er zu Benson, der sich seines Sieges offensichtlich sehr sicher war.
    Lucario bemerkte den nahenden Gegner nicht. Gerade wollte Ace seinen Partner warnen, da stob Kappalores aus dem Wasser und schleuderte Lucario mit gewaltiger Kraft hoch in den Himmel. Mit Schrecken sah Ace mit an, wie sein Pokemon wieder zu Boden fiel und auf ein Seerosenblatt fiel, das sich unter dem Gewicht des fallenden Lucario zusammenzog und widerstrebend absackte. Lucario öffnete die Augen halb und röchelte dann. Ace brummte etwas und ließ sein Pokemon dann zurück in den Pokeball kommen.
    Teddiursa zupfte an seinem Hosenbein und er nickte. Daraufhin hüpfte der kleine Bär auf das Blatt, auf dem eben noch Lucario gestanden hatte.
    Unterdessen hatte Marill in Ace’s Armen sich aufgesetzt und verfolgte wachsam den Kampf vor ihm. Gespannt beobachtete es, wie Teddiursa auf Befehl von Ace hin mit Kratzfurie auf Kappalores zustieß. Dieses wurde heftig getroffen, rappelte sich aber wieder auf und schlug mit Gigasauger zurück. Teddiursa wehrte sich stark und versuchte, sich mit den Krallen von den parasitischen Wurzeln zu befreien, aber sein Gegner war stärker. Ace ließ den Kopf hängen, als er auch Teddiursa zurück in seinen Pokeball sandte. Benson grinste.
    „Mach dir nichts draus, du kannst doch wiederkommen“, sagte er. „Der Orden läuft jedenfalls nicht davon. Ich werde hier warten.“ Ace wollte sich gerade auf den Weg zurück zum Pokemoncenter machen, da regte Marill sich in seinen Armen und wollte wohl heruntergelassen werden. Vorsichtig setzte Ace es auf dem Boden ab. Ein Schreck fuhr ihm durch die Glieder, als Marill ohne Vorwarnung in das Becken sprang und unter Wasser verschwand. Benson schaute mindestens genauso verdutzt drein wie sein Herausforderer.
    Kappalores brachte sich in Kampfhaltung und die beiden Trainer verstanden. Ace behagte der Gedanke nicht, Marill jetzt bereits einzusetzen. Er hatte nur schweren Herzens überhaupt eingewilligt, es mitzunehmen, aber dass es schon kämpfen wollte, machte ihm doch ein wenig Sorge. Er wusste nicht einmal, welche Angriffe es beherrscht.
    „Hör zu, Herausforderer“, rief Benson ihm zu, „wenn dein Marill Kappalores besiegt, bekommst du den Orden!“ Er lachte höhnisch und Ace verstand, wofür er sein Pokemon hielt. Zorn stieg in ihm auf und wilde Entschlossenheit gewann den Ringkampf mit seinen Zweifeln.
    „Marill“, brodelte er, „greif ihn mit Surfer an!“
    Eine Zeit lang regte sich nichts, und Ace dachte bereits, Marill kannte diese Attacke nicht; aber plötzlich schoss es aus dem Wasser in die Höhe, drehte sich dreimal um die eigene Achse und blieb schwebend in der Luft stehen. Unter ihm begann das Wasser aufzuwühlen und sich zu bewegen. Allmählich wurde aus vielen kleinen eine große Welle, die immer mehr anschwoll und wie aus heiterem Himmel mit einer unbändigen Kraft über Kappalores hereinbrach. Als der ohrenbetäubende Lärm sich gelegt hatte und das Wasser zurück in das Becken gelaufen war, lag Kappalores ohnmächtig neben Benson auf dem Boden.
    Dieser fuhr zusammen. „Aber …“, sagte er und schwieg sprachlos.
    Ace war mindestens genauso erstaunt über die Stärke von Marill, das bis eben noch so geschwächt in seinen Armen gelegen hatte. Jetzt lief es auf ihn zu und sprang ihm freudig in die Arme. Quiekend freute es sich, als er seine Umarmung erwiderte und vor sich hielt. Lächelnd sagte er zu dem kleinen Pokemon:
    „Das war eine Glanzleistung, mein Kleiner. Es wäre mir eine große Ehre, dich in meinem Team zu haben.“ Marill nickte und kuschelte sich an seine Brust.
    Benson kam zu ihm herüber. „Das war ein guter Kampf“, sagte er anerkennend, aber Widerwillen schwang seiner Stimme bei. Etwas an seinem Blick gefiel Ace nicht. Er wirkte verdrossen. Dennoch überreichte er ihm ohne Umschweife den Orden und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg auf seiner Reise. Dann sprang er in das Becken und schwamm von dort aus ins Meer. Ace konnte es kaum fassen. Endlich hatte er es geschafft; er hatte alle acht Orden der Einall-Region gesammelt!

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  • Huhu *wink* ^^
    Eine Story über Mewtu, das kann ich mir nicht entgehen lassen! ;)


    Zum Startpost sei gesagt, dass alles Wichtige vorhanden ist, ein Pic von Zerstörung und Unheil würde sich eventuell noch in das Gesamtbild des Startposts fügen. ^^
    Gut finde ich es, dass du bereits deine eigene FF zitiert hast und der Leser gleich mitten ins Geschehen geworfen wird.
    Charaktersteckbrief, absolut ausreichend, man muss nicht immer alles erfahren. Aber ich persönlich habe keine Ahnung, ob Ace männlich oder weiblich ist, da ich den Namen nicht kenne lol


    Zitat

    Im Übrigen werde ich jedes Kapitel in einem Tab veröffentlichen und in dem Sinne nicht neu posten, das tue ich nur, um auf Kritik einzugehen.

    Das wirst du nicht können, da es nur eine begrenzte Wortanzahl für Posts gibt ^^"


    Zum Prolog: Es ist interessant, dass du einen der Wissenschaftler heranziehst. Das ist eine ganz neue Perspektive, die sich einem als Leser da eröffnet. Aber dennoch kommen weder Mewtus Gedanken noch seine Gefühle zu kurz. Für einen Prolog absolut gelungen, in der Länge wie auch in der... ich sag mal Gefühlstiefe. Mewtu ist einfach gelungen und ich glaube auch Zitate (oder ähnliche Aussagen) aus dem Film wiederzuerkennen. ^^ Der Prolog gibt auch vollkommen treffend Mewtus Konflikt, den es im Film mit sich und der Welt hat, wider. Wenn wir ehrlich sind, dann hat Mewtu den Konflikt viel weniger mit der Welt als mit sich.
    Allerdings erinnern mich die Dialoge ein wenig an ein Theaterstück. Weshalb weiß ich auch nicht, sie sind nur von der Sprache so ähnlich aufgezogen. Vermutlich auch, da kaum noch einer heutzutage "Du Narr" sagt oder solche Dinge.


    Zitat

    Ihr Menschen lebt nur zum Spaß. Pah, wie verwerflich das doch ist!

    Woher weiß Mewtu das, wenn er sein Leben bislang im Tank war? Oder woher will er das wissen? =O


    LG <3

  • In diesem Thread werde ich die nächsten Kapitel veröffentlichen,
    damit im Hauptpost noch genug Platz für weitere Charakterbeschreibungen ist.


    [tabmenu][tab=Kapitel 3]Ace und seine Pokemon waren wieder unterwegs. Nach einem kurzen Besuch im Pokemoncenter waren alle wieder erholt und voller Tatendrang. Mit dem letzten Orden in der Tasche waren sie guter Dinge, endlich in die Pokemonliga eintreten zu können.
    Fröhlich pfeifend marschierte Ace die breite Straße entlang. Zu seiner Linken erhoben sich mächtige Berge und stachen empor in den Himmel, rechts von ihm glitzerte das Meer im sommerlichen Abendrot. Es war das Ende eines Tages, wie es immer sein sollte.
    Ace machte in der Entfernung jemanden aus und blieb überrascht stehen, sodass Teddiursa über seinen Fuß stolperte und auf die Nase fiel. Schimpfend kletterte es an seinem Bein hoch und setzte sich auf seinen Arm. Ace kniff die Augen zusammen und versuchte, zu erkennen, was derjenige dort tat. Die Gestalt war in ständiger Bewegung und schien sehr aufgeregt zu sein, denn sie wedelte wild mit den Händen in der Luft herum. Ace kam ein Gedanke. Vielleicht brauchte der Unbekannte ja Hilfe? Besorgt eilte er los und wich gerade noch einem auf dem Weg liegenden Ast aus. Als er keuchend stehen blieb, erkannte er, dass der Jemand eine Sie war. Genauer gesagt handelte es sich um ein Mädchen, das er auf etwas jünger als ihn selbst schätzte. Er vermutete sie als Fünfzehnjährige. Sie hatte lange, violette Haare und trug eine weiße Bluse. Auch erkannte er jetzt, warum sie so auf der Stelle tänzelte.
    Vor ihr stand ein genervt dreinblickender Polizist, der die Geschichte, die sie ihm gerade erzählte, augenscheinlich nicht glaubte. Nach einer Weile schüttelte er den Kopf und zog Handschellen hervor. Ace beschloss, einzuschreiten. Das Mädchen sah wirklich nicht aus, als ob es irgendjemandem etwas zuleide tun könnte.
    „Verzeihung“, sagte er an den Polizeibeamten gewandt, „was geht hier vor?“
    „Misch dich nicht ein, Junge. Dieses Mädchen hat eine Straftat begangen und wird …“
    „Ich habe nichts getan!“, unterbrach sie ihn verzweifelt. „Sie verwechseln mich. Ich bin bislang noch gar nicht in Abidaya City gewesen, das können Sie gerne überprüfen.“
    Der Polizist verdrehte die Augen und packte sie am Arm.
    „Nun hör schon auf, mir Lügengeschichten aufzutischen. Wir haben ganz genau gesehen, wie ein fünfzehnjähriges Mädchen, das genau auf deine Beschreibung zutrifft, am Strand Leute beklaut hat. Du bist eine nichtsnutzige Taschendiebin, und das weißt du auch ganz genau. Also sei bloß still, sonst wird es für dich nur noch unangenehmer. Sei doch froh; wir werden deine Eltern anrufen und die werden dich abholen, ein hübsches Sümmchen bezahlen und schon ist alles wieder in bester Ordnung.“
    Ace blinzelte. Er hatte mit seiner Schätzung richtig gelegen, das Mädchen war tatsächlich fünfzehn. Der Polizist schien ihm nicht sonderlich vertrauenserweckend, da er Geld zur Wiedergutmachung forderte. Also würde man ihn sicher auf anderweitig umstimmen können.
    „Hören Sie“, sagte er nach einigen Augenblicken. „Ich habe eine Idee. Wir beide bestreiten einen Pokemonkampf. Wenn Sie gewinnen, geht das Mädchen mit Ihnen. Wenn ich gewinne, lassen Sie sie frei.“ Der Mann knurrte leise und sah ihn drohend an.
    „Denkst du etwa, ich würde mit dem Gesetz spielen, hm? Mach bloß dass du verschwindest!“
    Ace ignorierte ihn einfach.
    „Das ist sehr gerecht, im Gegensatz zu Ihrem ‚Gesetz‘.“
    Das schien den Polizisten überredet zu haben. Er zog eine Augenbraue hoch und sog Luft zwischen den Zähnen hindurch.
    „Also gut, abgemacht. Wir tragen einen Pokemonkampf aus, in dem jeder mit nur einem Pokemon kämpfen darf. Wenn ich verliere, geht das Mädchen ohne Strafe von dannen. Wenn ich aber gewinne … bekommt ihr beide eine Strafe.“
    Ace starrte ihn ungläubig an.
    „Wieso denn beide?“, fragte er entgeistert. Die Augen des Polizisten funkelten.
    „Weil du in eine Angelegenheit gefunkt hast, die dich eigentlich nichts angeht! Außerdem stelle ich hier die Regeln, wenn ich mich schon auf einen solch gesetzwidrigen Ausnahmekompromiss einlasse!“ Ace lenkte ein und nickte widerwillig. Er war sich sehr sicher, dass er gewinnen würde. Da sollte ihn diese zusätzliche Bedingung nicht weiter stören.
    „Terribark, auf geht’s!“, rief der Polizist und warf einen Pokeball.
    Ace entschied sich für Lucario, das schnell zwischen die Trainer sprang und sich bereit machte.
    „Terribark, du weißt was zu tun ist“, befahl der Mann und einer seiner Mundwinkel zuckte.
    Das Hundepokemon duckte sich und setzte ohne Vorwarnung auf Lucario zu. Bellend biss es ihm ins Bein. Lucario knurrte nur und schüttelte seinen Gegner dann mit Leichtigkeit ab.
    „Nutze Aurasphäre!“, rief Ace seinem Gefährten zu. Lucario nickte und bereitete sich auf den Angriff vor. Terribark, immer noch am Boden liegend, versuchte sich aufzurappeln. Sein Gegner aber war schneller und feuerte die Attacke mit großer Wucht auf es ab. In einer hell leuchtenden Druckwelle wurde es weit zurückgeschleudert und war besiegt.
    Zufrieden trat Lucario zurück hinter Ace, der ihm lobend auf die Schulter klopfte.
    „Damit dürfte klar sein, dass sie freikommt“, sagte Ace tonlos.
    „Was für ein Tag“, brummte der Polizist resigniert, ließ das Mädchen frei und wand sich zum Gehen.
    „Danke“, sagte sie fröhlich, an Ace gewandt. „Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn du mir nicht geholfen hättest. Das war ein guter Kampf, musst du wissen.“
    Ace wurde vor Verlegenheit rot.
    „Danke“, antwortete er. „Übrigens, wie heißt du eigentlich? Mein Name ist Ace und ich stamme aus der Hoennregion.“
    „Ich bin Yuki“, entgegnete sie, nahm seine Hand und drückte sie fest. Ace biss die Zähne zusammen. Sie wollte einfach seine Hand gar nicht wieder loslassen, und sie tat es erst kurz bevor er etwas sagen wollte.
    „Ich bin auf dem Weg zur Riesengrotte da oben auf dem Gipfel.“
    „Bist du auch eine Trainerin?“, erkundigte Ace sich.
    „Aber natürlich!“, erwiderte sie und kicherte frech. „Warum sonst sollte ich dahin wollen? Es ist die letzte gute Trainingsmöglichkeit vor der Pokemonliga hier in Einall!“
    Der junge Trainer stockte. Daran hatte er gar nicht mehr gedacht! Er selbst wäre nun einfach ohne Umschweife zur Liga aufgebrochen. So aber entschied er sich anders. Kurzerhand fragte er: „Würde es dich stören, wenn ich dich begleite? Ein wenig Übung schadet mir und meinen Pokemon sicherlich auch nicht.“
    Ein breites Grinsen zog sich über ihr Gesicht und sie richtete ihren Blick direkt auf ihn.
    „Eigentlich reise ich ja lieber alleine, aber weil du es bist“, Ace ertappte sich bei einem Kribbeln im Bauch, als er diese Worte hörte, „sage ich natürlich nicht Nein. Aber“, fügte sie hinzu, „wehe du trödelst! Ich habe nicht viel Zeit. Schließlich will ich schnellstmöglich den Titel des Champions!“ Ace schluckte schwer. Ihm war Yuki sehr sympathisch und er freute sich auf den gemeinsamen Ausflug, aber offensichtlich waren sie beide Konkurrenten.
    Als er aus seinen Gedanken erwachte, stand sie plötzlich nicht mehr vor ihm. Überrascht schaute er sich um und entdeckte sie, wie sie bereits einige Meter weiter von ihm weg stand und zu ihm herüberwinkte.
    „Ich habe doch gesagt, beeile dich!“, rief sie drängelnd und Ace lief zu ihr.
    In schnellem Tempo jagte sie die Straße entlang, zielsicher auf den Berg zu, auf dem sich die Riesengrotte befand.
    „Meinst du nicht, wir sollten etwas langsamer gehen? Es ist so, ich habe heute schon einen weiten Marsch und einen Arenakampf hinter mir. Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir irgendwann Halt machen könnten.“
    Sie blieb prompt stehen, drehte sich langsam zu ihm um und stach ihm den Finger zwischen die Rippen. Eigentlich hatte sie etwas Giftiges erwidern wollen, aber dann wurden ihre Züge wieder weicher und sie sagte: „Na schön. Aber wenn wir jetzt unser Lager aufschlagen, will ich morgen so früh wie es nur geht aufstehen!“ Ace seufzte, aber er war zu müde, um weiter zu diskutieren. Sie suchten nach einem geeigneten Lagerplatz jenseits der Straße und fanden nach einiger Zeit eine Lichtung im nahen Wäldchen am Fuße der Gebirgsketten. Dort häuften sie trockenes Holz zusammen, steckten es an, und legten sich mit den Schlafsäcken um es herum.
    Ace lag noch wach und blickte nachdenklich den Sternenhimmel an. Heute war so viel geschehen, dass er sich schon gar nicht mehr an alles erinnerte. Besonders erstaunt war er darüber, wie vertraut Yuki und er zuletzt bereits miteinander umgegangen waren, obwohl sie sich erst knapp zwei Stunden kannten. Sie war leider sehr anstrengend, aber das minderte sein Gefühl nicht, dass er sie sehr mochte. Über diesen Gedanken sank Ace allmählich in einen leichten Schlaf.

    [tab=Kapitel 4]


    Als Ace am nächsten Morgen aufwachte, schien ihm die grelle Morgensonne ins Gesicht und kitzelte seine Nase. Er nieste ungewollt und raffte sich aus seinem Schlafsack auf. Verschlafen rollte er ihn auf, verpackte ihn sicher und trank einen Schluck aus seiner Wasserflasche. Anschließend ließ er seinen Blick müde durch das Lager wandern. Lucario lag noch schlafend neben dem ausgebrannten Feuer; Teddiursa hatte sich auf seinem Bauch zusammengerollt, und Marill lag in seiner Achselhöhle.
    Ace lächelte ob dieses friedlichen Anblickes und wunderte sich im nächsten Moment darüber, wo Yuki war. Erschrocken stellte er fest, dass nicht einmal ihr Schlafsack mehr an der Stelle lag, wo er sich gestern noch befunden hatte, als er eingeschlafen war. Möglicherweise war sie schon aufgebrochen? Eilig weckte Ace seine Pokemon, verstaute all seine Sachen und streute ein wenig Erde über das erloschene Feuer; nicht dass es der inneren Glut wegen wieder anfangen würde zu brennen. Nach knapp zehn Minuten waren sie wieder auf der Straße und hielten nach der neu gewonnenen Bekannten Ausschau. Ace kickte verdrossen einen Kiesel mit dem Fuß zur Seite. Sie hatte ihm doch versprochen, dass sie gemeinsam zur Riesengrotte gehen würden; wie konnte sie ihn da einfach so sitzenlassen? Nach einer Weile, der Weg begann inzwischen bereits, steil anzusteigen, gab Ace den Gedanken auf, mit einer menschlichen Gefährtin zur Pokemonliga zu gehen.
    Plötzlich kicherte jemand hinter ihm. Er fuhr zusammen und wirbelte herum.
    Vor ihm stand, so heiter wie eh und je, Yuki.
    „Guten Morgen, Ace“, sagte sie kokett. Er spürte Zorn in sich aufsteigen.
    „Wieso bist du einfach verschwunden?“, fuhr er sie wütend an.
    „Meine Pokemon und ich waren nur trainieren“, sagte sie ruhig.
    „Ich dachte, du wärest einfach abgehauen! Mach so etwas ja nie wieder!“
    „Soso, der Herr möchte mir also sagen, wie ich mich zu verhalten habe? Nun sei doch nicht so. Ich wäre ja zurückgekommen. Aber so ist es doch umso besser gelaufen, schließlich können wir jetzt sofort aufbrechen!“ Mit ungetrübter Fröhlichkeit ließ sie ihn stehen und lief voraus. Schlecht gelaunt folgte Ace ihr.
    Am Mittag, sie waren bislang schon sechs Stunden gelaufen, ließ Yuki sich endlich zu einer kurzen Pause überreden. Es war die letzte Zeit über spürbar kälter geworden und die Luft wurde mit jedem Meter Aufstieg dünner. Bald schon musste Ace sich seinen Mantel zuknöpfen.
    Nach einer weiteren Stunde lag bereits der erste Schnee und Ace fror erbärmlich. Im Gegensatz zu ihm schien Yuki die Kälte nichts auszumachen. Ihr Kleid reichte ihr gerade einmal bis zu den Knien. So stapfte sie mit nackten Beinen durch den knöchelhohen Schnee, aber sie ließ sich dadurch die Laune nicht verderben. Als Ace sie fragte, ob sie nicht frieren würde, antwortete sie altklug: „Heul‘ nicht rum. Schließlich bist du hier der Kerl und nicht ich.“ Mit diesen Worten war die Diskussion beendet.
    Gegen frühen Nachmittag stießen sie auf zwei wilde Schneppke, die panisch Reißaus nahmen.
    Überrascht stellten sie fest, dass sie bisher niemandem begegnet waren; weder Trainer noch frei lebenden Pokemon.
    Es war nun so kalt, dass Ace seine Füße und Hände nicht mehr spüren konnte.
    Widerwillig zitternd stapfte er hinter Yuki her, der die Kraft immer noch nicht auszugehen schien.
    „Wir sind bald da“, sagte sie und wirkte umso fröhlicher.
    „Schön“, brummte Ace zur Antwort.
    „Nun hab dich nicht so“, sagte sie und kicherte. „Schließlich wolltest du selber doch mit!“
    Damit hatte sie Recht, das wusste er. Anstatt etwas zu erwidern, schwieg er also lieber.
    Zu allem Übel begann es auch noch leicht zu schneien. Bald schon waren ihre Haare bedeckt von einer dünnen Schicht voll funkelnder Schneeflocken. Lachend tollte Yuki herum.
    Ace musste unwillkürlich über ihre Ausgelassenheit schmunzeln. Er verstand beim besten Willen nicht, wie sie so frohen Mutes sein konnte; bei diesem Wetter und diesen Temperaturen. Frierend zog der junge Trainer den Mantel fester um sich und schlotterte.
    „Yuki“, sagte er mit matter Stimme, „könnten wir vielleicht eine Rast einlegen? Mir ist ziemlich kalt.“ Sie schenkte ihm einfach keine Beachtung. Missmutig folgte er ihr, wie sie tänzelnd durch den Schnee lief.
    Nach einer Weile kamen sie an einen großen Steilhang. Direkt vor ihnen befand sich eine große Öffnung, die in das Innere des Berges führte. Eiszapfen hingen vom Eingang herunter und verliehen dem Ganzen einen schaurig-schönen Glanz. Fasziniert blieb Ace stehen.
    Seitlich neben der Öffnung ragten zwei hohe steinerne Säulen auf, die voller Inschriften waren. Anscheinend waren diese in anderen oder alten Sprachen geschrieben; Ace verstand kein Wort.
    „Das ist der Eingang zur Riesengrotte“, behauptete Yuki stolz. „Du musst wissen; dieser Ort ist sehr berühmt. Nur die stärksten Trainer schaffen es bis hierher und nur die Stärksten schaffen es auch unbeschadet wieder hinaus. Die Riesengrotte ist legendär! Schon immer habe ich mir gewünscht, einmal hier trainieren zu können!“ Ace hörte ihr nur halbwegs zu. Er hatte Sorge, seine steifen blauen Finger würden einfach von der Hand abfallen.
    Als Yuki aufgehört hatte zu reden und sich zu ihm umdrehte riss sie die Augen auf.
    „Hey“, rief sie, „das sieht ja gar nicht gut aus. Weißt du was man bei Kälteschmerzen am besten macht?“ Ace wusste nicht warum, aber irgendwie klang es so, als wollte sie ihm etwas sagen, was ihm nicht gefallen würde.
    Ungläubig schaute er zu, wie sie mit der Hand Schnee vom Boden schaufelte und verstand, was sie vorhatte. „Nein!“, rief er bestimmt, „das lässt du bleiben! Ich habe von dieser … Methode gehört und ich bin sicher, dass sie nicht wirkt!“
    Sie ignorierte ihn, packte sein Handgelenk und schob den Ärmel zu. Ace wollte sich lösen, aber er fühlte sich zu schwach als dass er ernsthaft hätte etwas tun können. Also ließ er sie gewähren. Es begann zu kribbeln und zu stechen, wie als wenn sich eine Unzahl Nadeln durch seinen Arm bohren wurde. Danach brannte es höllisch, es fühlte sich an, als würde jemand Alkohol auf einen aufgeschürften Arm träufeln. Trotz der Schmerzen weigerte und verbot Ace sich, zu schreien. Er wollte vor Yuki nicht dastehen wie ein Weichei. Stattdessen schnitt er eine Grimasse und bedachte sie eines giftigen Blickes, als sie mit ihrer Arbeit fertig war.
    Sie erhob sich und reichte ihm die Hand. Zögernd packte er sie und zog sich daran hoch.
    „Danke“, nuschelte er.
    „Gern“, antwortete Yuki und lächelte. Diesmal hatte Ace das Gefühl, es käme aus ihrem Herzen und nicht aus ihrem Gesicht. Wieder spürte er die seltsame Wärme in seinem Bauch, als er sie ansah. Schnell verdrängte er das Gefühl und zog sich den Ärmel herunter.
    „Wir sollten reingehen“, sagte sie nach einigen Augenblicken des Schweigens. Er nickte.
    Sie traten durch die imposante Öffnung in die Riesengrotte.
    Ace kam sich vor wie in einer riesigen Halle aus Eis. In der Decke befanden sich Löcher und so kam etwas Licht herein. Es beschien die monströsen Eiszapfen, die wie angesichts ihrer selbst aus der Decke ragten, in einem zwielichtigen Schimmern. Zuseiten des unebenen Weges sprossen gewaltige Stalakmiten aus Eis aus dem Boden. Zwischen den vielen Kristallen huschten kleine Pokemon entlang, so bemerkte es Ace.
    Beeindruckt von diesem Ort fragte er sich, wer hier trainierte. Momentan kam ihm das Gelände noch recht übersichtlich vor. Dann aber sah er, dass der Weg vor ihnen in einen steilen Abgang mündete und er fragte sich, wo es wohl hinführen mochte.
    Seine Pokemon hatte er alle in die Bälle zurückgerufen, da er sie nicht der gefährlichen Kälte aussetzen wollte, aber er wünschte, sie könnten diesen Anblick jetzt auch genießen.
    Yuki war mindestens genauso begeistert wie er. „Es ist genau, wie ich es mir vorgestellt hatte!“, rief sie glücklich und ließ begeistert ihren Blick schweifen.
    Erstaunt fiel Ace auf, dass seine Hände nicht mehr schmerzten und auch bei Weitem weniger blau und durchgefroren aussahen. Zufrieden rubbelte er sich die noch etwas steifen Finger und genoss die Wärme darin.
    Gut gelaunt marschierten sie den Weg entlang, der sie tief in den Berg hineinführte. Bald schon verblasste das letzte Licht und sie waren in tiefe Dunkelheit gehüllt, an die sich ihre Augen erst einmal gewöhnen mussten. Blinzelnd stellten sie fest, dass die Temperatur allmählich sank, je tiefer sie kamen. Yuki ließ sich im Gegensatz zu Ace davon nicht stören.
    Nach einer Weile fragte Ace klamm: „Was genau wolltest du hier eigentlich?“
    Yuki drehte sich um. In der Finsternis meinte er erkennen zu können, wie sie lächelte.
    „Das wirst du gleich sehen“, sagte sie und führte ihn weiter. Sie liefen um eine Biegung.
    Mit einem Mal verstand Ace, was sie hier gewollt hatte. Helles Sonnenlicht schien ihnen entgegen. Vor ihnen erstreckte sich eine der bizarrsten Landschaften, die sie wohl je gesehen hatten. Ein weiter, verschneiter Wald lag zu ihren Füßen, in einer Art Senke oder Tal; rechts, links und weit, derzeit nur ein kleiner Punkt am Horizont, erhoben sich schroffe graue Gletscher. Gras spross aus dem Schnee auf dem Boden und sogar einige Pflanzen hatten sich durch die dicke, weiße Decke geräkelt. Am Himmel sah er zwei Pokemon fliegen.
    Sprachlos folgte er Yuki, wie sie ihn einen steilen Pass hinunter zum Erdboden führte.
    „Das ist unglaublich“, sagte er leise.
    „Ich wusste doch, dass du so denken würdest“, erwiderte sie zwinkernd.
    Die nächsten Stunden verbrachten sie mit hartem Training und Kämpfen gegen wilde Pokemon, die, aufgeschreckt von den Stimmen der Menschen, aus ihren Verstecken heraus angriffen. Anfangs setzte nur Ace seine Pokemon ein. Mithilfe von Lucario besiegte er zwei aufgebrachte Botogel und anschließend ein attackierendes Metang. Währenddessen stand Yuki daneben und sah aufmerksam zu. Nach einiger Zeit sagte sie: „Dein Kampfstil ist wirklich außergewöhnlich. Ich habe eine Idee. Lass uns kämpfen! Das müssen wir sowieso allerspätestens in der Pokemonliga. Nun sag nicht, dass du nicht auch Lust darauf hast“, feixte sie. Ace musste zugeben, dass er inzwischen sehr gespannt auf ihre Pokemon und ihre Art zu kämpfen war, deshalb willigte er ohne weiteres ein.
    Sie suchten sich eine Lichtung, auf der genug Raum für einen Kampf war, und stellten sich auf. Ace entschied, als erstes Teddiursa einzusetzen. Das kleine Pokemon war voller Kampfeifer und stürzte sich regelrecht auf den Schauplatz. Mit funkelnden Augen wartete es auf Yukis Pokemon.
    „Also gut“, sagte sie selbstsicher und zog einen Pokeball von ihrem Gürtel. „Auf geht’s!“ Mit diesen Worten warf sie den Ball hoch in die Luft. Er öffnete sich und ein großes Aerodactyl kam zum Vorschein. Aerodactyl war ein fliegendes Pokemon aus der Urzeit, das eine Haut aus leichtem Gestein besaß. Angriffslustige Augen blitzten unter den Hörnern hervor, die aus seinem Kopf ragten. An den Füßen besaß es scharfe Krallen, mit denen man lieber nicht spaßte. Ace raunte. „Ich hätte nicht gedacht, dass du ein solches Pokemon einsetzen würdest“, sagte er respektvoll.
    „Du schätzt mich eben falsch ein“, entgegnete sie fröhlich und bereitete sich vor.
    Aerodactyl schwebte auf der Stelle und wartete. „Drei“, zählte Ace an, „Zwei, eins …“ Er machte eine kurze Pause, „… Los!“
    „Aerodactyl! Setze Steinkante ein!“ Überrascht von der Geschwindigkeit, mit der sie in den Kampf einstieg, vergaß Ace ganz, Teddiursa ausweichen zu lassen. Die scharfen Steinsplitter trafen den kleinen Bären mit voller Wucht und schleuderten ihn zurück.
    Sofort rappelte Teddiursa sich wieder auf. „Gut gemacht!“, lobte Ace es stolz.
    „Und jetzt greife mit Eiszahn an!“ Teddiursa fletschte die Vorderzähne und um sie herum bildete sich eine kräftige Schicht aus eisigem Gefüge. Im nächsten Moment sprang es hoch in die Luft und biss Aerodactyl in den Hals. Das große Pokemon war gegen Angriffe der Elementklasse Eis äußerst anfällig, und so verlor es, von der Attacke schwer getroffen, den Halt. Zu Boden stürzend schnappte es nach Luft. Teddiursa landete leichtfüßig neben dem besiegten Pokemon.
    „Wie ist das möglich?“, rief Yuki. „Teddiursa ist nicht fähig, diese Fähigkeit einzusetzen!“
    Ace nickte bestätigend. „Du hast Recht“, sagte er, „wir haben auch sehr lange gebraucht, bis Teddiursa Eiszahn perfekt beherrschte. Wir haben zusammen im Wendelberg dafür geübt. Einmal habe ich gegen ein Knarksel mit diesem Angriff gekämpft und Teddiursa war so begeistert davon, dass es die Attacke ebenfalls können wollte. Wie gesagt, dann haben wir viel Zeit darauf verwandt, und heute kann es Eiszahn sehr gut einsetzen.“ Stolz blickten Trainer und Pokemon einander an.
    Zerknirscht rief Yuki ihr Aerodactyl zurück in den Ball.
    Dann aber schien sie wieder mit flammend guter Laune am Start zu sein.
    „Aber weißt du was? Das macht gar nichts! Gut gemacht Aerodactyl“, sagte sie mit Blick auf den Pokeball in ihrer Hand, steckte ihn zurück an den Gürtel und zog einen anderen hervor.
    „Das war nämlich gerade erst der Anfang!“
    Beunruhigt tänzelte Ace auf der Stelle. Teddiursa sah ihn unsicher über die Schulter an.
    „Nur die Ruhe“, sagte er leise zu ihm. „Ich bin sicher, du wirst auch das nächste Pokemon besiegen.“ Teddiursa schob sich eine Pfote in den Mund und fing an, nervös daran zu nuckeln. Yuki warf den Pokeball in ihrer Hand.
    „Lorblatt, los!“ Ein gelbes, vierbeiniges Pokemon mit gutmütigem Blick, einem Lorbeerkranz am Hals und einem großen Blatt auf dem Kopf kam zum Vorschein. Von ihm hatte Ace bereits gehört; es stammte – wie Teddiursa und Marill – aus der Johtoregion und war selbst dort sehr selten. Er war ohnehin schon überrascht genug gewesen, als sie Aerodactyl eingesetzt hatte, aber das Lorblatt übertraf das noch bei weitem.
    „Woher hast du all diese Pokemon?“, erkundigte er sich staunend.
    „Das ist mein Geheimnis“, antwortete Yuki grinsend. Noch während Ace sich wunderte, befahl sie schon den Angriff.
    „Blättersturm!“ Lorblatt richtete sich auf die Hinterbeine und umgab sich mit einem Strudel aus Blättern, den es nach horizontal auf Teddiursa richtete. Mit überwältigender Kraft flog das Laub wie Geschosse auf das kleine Bärenpokemon zu.
    „Teddiursa, schnell, setze Dunkelklaue ein um die Blätter zu zerschneiden!“, rief er.
    Kaum hatte er ausgesprochen, färbte sich die linke Tatze von Teddiursa dunkelrot. Geschickt raspelte es jedes einzelne der auf es zukommenden Blätter und ging schwer atmend in die Knie, als es fertig war.
    „Lorblatt, nutze den Augenblick während es geschwächt ist und wirke Bodyslam!“
    Lorblatt schnaubte und stob nach vorne. Mit aller Macht stieß es Teddiursa, das, unweigerlich getroffen, besiegt zu Ace’s Füßen landete. Schnell hob er sein Pokemon hoch in die Arme.
    Aus erschöpften Augen blickte es zu ihm auf.
    „Ist alles in Ordnung?“, fragte er besorgt. Teddiursa nickte, aber er wusste, dass er es nicht weiter kämpfen lassen konnte. Er setzte es auf den Boden, auf dem es etwas taumelnd zum Stehen kam und wieder an seiner Pfote zu lutschen begann.
    Dann schickte Ace Lucario in den Kampf.
    Vertieft wie sie waren, bemerkten sie nicht, wie die Zeit verging und der Abend sich dem Tag vorzog. Erst kurz vor Sonnenuntergang beendeten sie ihr Training und schlugen ihr Lager auf.
    „Du hast Recht“, sagte Ace kurz vor dem Einschlafen zu Yuki.
    „Dieser Ort ist wirklich großartig.“


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  • [tabmenu][tab=Dies und jenes ^^]
    Ace's Pokemon? Ich bin mir nicht sicher, ob man da apostrophiert oder nicht. Apostrophiert wird eig. nur in Englisch, in Deutsch eigentlich nicht. Denke ich. XD
    Schön, dass du jetzt Bilderchen und so drinnen hast. ;)
    Früher hätte ich gejammert, dass es zu wenig ist, aber ich finde es genügt sich einen ersten Einblick in einen Charakter zu verschaffen. Daher ist das schon gerade gut so, wie es ist. ^^
    [tab=Kapitel 1]Ich finde Aces Einführung ... interessant. Ich finde den Jungen interessant. Er meint also, weil er einen hohen IQ hat, ist die Schule sowieso für die Katz für's Mauzi und deswegen geht er einfach auf Trainerreise, weil er an sich sowieso nichts anderes mit seinem Leben anzufangen weiß. Das ist erfrischend für mich. Mal kein "ich will der Allerbeste werden, tralalalala, gehen wir auf Pokemonreise". XD Und seine Mutter kommt nicht damit klar, das ist noch sowas Schönes. =)
    Er wünscht sich auch lieber menschliche Gefährten, was etwas vollkommen Natürliches für einen Menschen, der er eben ist, nun einmal ist. ^^
    Und er scheint ja etwas zutiefst Sympathisches an sich zu haben, wenn Joy ihn bittet sich um das Pokemon zu kümmern. ^^
    [tab=Kapitel 2]Du hast mir gesagt, dass du es als schwierig empfindest Kämpfe zu beschreiben. Ich weiß ja nicht, ich fand diese hier vollkommen in Ordnung, wie Kämpfe eben beschrieben werden sollten. ^^ Du beschreibst gut, aber für meinen Geschmack war der Kampf etwas zu kurz. Dadurch erscheint der Arenaleiter nicht so sehr wie eine Autorität, wie er es sein könnte, finde ich. Seine Pokemon sind zu schnell besiegt, finde ich.
    Was mich irgendwie an dem Kapitel tangiert ist, dass Marill schon kämpft. Im letzten Kapitel noch verletzt Ace übergeben und nun kämpft es in einer Arena?
    [tab=Kapitel 3]Das ist ja mal eine nette Art sich kennenzulernen =) Das hat irgendwie etwas.
    Und Ace ist verliiiiiebt. =D Also ja, ich bin gespannnt wie das mit den beiden weitergeht, ehrlich. Was ich von Yuki halten soll, weiß ich noch nicht. Sie ist aber auch noch nicht wirklich lange dabei, also mal sehen.
    PS: Deine Kapitel sind ein klein wenig kurz für meinen Geschmack, aber trotzdem angenehm zu lesen.
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