Holys Musikecke

  • Neben dem ganzen Üben neuer klassischer Stücke (aktuell ein Walzer von Chopin) und dem Komponieren für die Songs meiner Band, habe ich mal wieder Zeit gefunden, um ein wenig zu improvisieren, was mir sehr viel Spaß macht.:)

    Habe wieder einen Teil davon ausgeschnitten und hochgeladen. Viel Spaß beim Zuhören :)


    - Song entfernt -

    When there's someone that should know, then just let your feelings show,
    and make it all for one and all for love. :bigheart:

    Einmal editiert, zuletzt von Holy ()

  • Ich habe am Montag erfahren, dass sich ein sehr guter Freund von mir selbst getötet hat. Als letzten Abschied sende ich ihm das folgende nach. Dabei handelt es sich um zwei der vielen Lieder, die wir mal zusammen gemacht haben, in Piano-Arrangement. Farewell.


    When there's someone that should know, then just let your feelings show,
    and make it all for one and all for love. :bigheart:

  • In den Momenten, in denen wir von den Toden uns wichtiger Menschen erfahren, wird uns unsere eigene Vergänglichkeit erst so richtig bewusst. Es ist traurig, wie sehr uns andere Menschen bedeuten können, die von jetzt auf gleich verschwinden können. Manchmal frage ich mich, ob solche Bande zwischen uns und anderen nicht am Ende so viel Leid in sich tragen, dass sie es nicht wert sind. Aber eigentlich im gleichen Moment denke ich dann daran, dass auch die schlimmen Erfahrungen, die wir sammeln und die mit diesen Menschen zu tun haben, zum Leben gehören wie die glücklichen Momente. Und Musik als Sprache unseres Herzens ist womöglich das beste Mittel, um sich auszudrücken.

    Die Verbindung zweier Freunde, die über die Musik hinausgeht, wird mit jeden vergangenen Ton in diesem Stück klarer. Das Wissen, dass euch etwas so sehr - nicht nur in eurer Freundschaft - geprägt hat, wird deutlich. Auch noch in Jahren wird dieses Stück mit diesem einen Menschen verbunden sein und das gibt dem Ganzen eine so viel tiefere Bedeutung. Es ist schwer, Menschen zu verlieren, aber ein Teil von ihnen wird mit den Lebenden weiterhin bestehen.

    Farewell trägt in sich eine Kraft, die über die Melodie hinausgeht, die nicht einfach irgendeine Dynamik erzeugen kann, sondern die auf einer ganz anderen Ebene ausgeprägt ist und damit berührt. Ich kann nicht sagen, dass ich mir wünsche, dass du bald noch so ein Stück arrangierst, am liebsten wäre es mir, wenn du es niemals wieder erleiden müsstest. Denn auch wenn es zum Leben gehört, ist es scheiße.


    Es handelt sich um ein tolles Werk von euch, um ein schönes Arrangement, das dich hoffentlich an die schönen Momente erinnert und nicht nur an die trüben. Ich wünsche dir sehr, dass deine Trauer irgendwann zu der Kraft wird, die dich bestärkt, deinen Träumen auch weiterhin zu folgen. Denn wir sollten niemals aufhören zu träumen. Du solltest niemals aufhören zu träumen.

  • Ich habe am Montag erfahren, dass sich ein sehr guter Freund von mir selbst getötet hat. Als letzten Abschied sende ich ihm das folgende nach. Dabei handelt es sich um zwei der vielen Lieder, die wir mal zusammen gemacht haben, in Piano-Arrangement. Farewell.

    Das tut mir vom Herzen Leid zu hören, möge Gott/Allah/Eloah/Mutter Natur seiner Seele gnädig sein. Er ist jetzt an einem besseren Ort...

    Wundervolle Komposition, die die Vergänglichkeit des Menschen Daseins widerspiegelt

  • Vielen Dank euch beiden. Das hat mir definitiv geholfen, ein bisschen besser damit umzugehen.

    Ein neuer Track und Achtung! Es ist mal kein Klavierstück. Deswegen würde mich eure Meinung erst recht interessieren. Liebe Grüße!


    When there's someone that should know, then just let your feelings show,
    and make it all for one and all for love. :bigheart:

  • Vielen Dank euch beiden. Das hat mir definitiv geholfen, ein bisschen besser damit umzugehen.

    Ein neuer Track und Achtung! Es ist mal kein Klavierstück. Deswegen würde mich eure Meinung erst recht interessieren. Liebe Grüße!

    Gerne ^^

    Dieses Stück geht ja voll in eine andere Richtung. Ich mag diese Funky Richtung, hat was fröhliches, vor allem die Bläser Melodie bringt leichte Party Stimmung auf, und die Pizzicatos passen auch gut rein, weil sie dezent im Hintergrund zu hören sind.

  • Die Harmonien der Instrumente, vor allem der Bläser mit der Klavierbegleitung, sind richtig gut, weil sie einander komplettieren. Was hier definitiv fehlt – und das ist eine Schmach –, ist eine Gesangsspur, die bei den kleinen Intervallen der aktuellen Melodie eine großartige Ergänzung darstellen würde. Ich denke hierbei vor allem an eine Kontrastierung des eher stillen Intros, das super für eine anfängliche (nicht gesungene, eher sprechsingende) Narrative genutzt werden könnte, um den sehr mitreißenden Haupt- und Schlussteil einzuläuten. Dann eben ab 00:24/25 einen Refrain, wobei ich nicht weiß, ob man da eher auf vier Verse oder auf acht setzen sollte. Geläufiger sind zwar vier, aber am Ende stört das eher bei der sonst so temporeichen Komposition. Dann Strophe, Pause, Strophe, Hook, Chorus, Chorus-Ausklang. Und dann hast du einen Hit.


    Wann endlich, Holy, wann

  • Wow wieso passiert dir Schlechtes? ): Also, das ist scheiße, aber Boundless Hope ist gut, man möchte fast meinen, dass du einfach das Beste aus der Situation machst und dich inspirieren lässt. Und im Endeffekt ist das Ziehen positiver Dinge aus solchen negativen Phasen doch das Beste, oder nicht? Dieser Funke, der immer da ist und der zeigt, dass man aus der Finsternis herauskommt. Und genau dieser Funke ist auch in Boundless Hope zu spüren, die Kraft, die sich durch das Stück zieht, dieses nach vorne Strebende der Melodie, auf die jeder Ton folgt. Die kurzen Pausen schaden dem dabei nicht, viel eher verstärken sie den Eindruck, dass danach noch mehr kommt, weswegen mir der Aufbau auch so zusagt: Gerade am Anfang werden die Teile der Melodien länger, bis die nächste Pause folgt. Das zieht sich dann zwar in der zweiten Hälfte nicht mehr so durch, aber hier scheint auch viel eher die wiedergewonnene Stärke im Vordergrund zu stehen - die Stärke, die du hoffentlich auch (wieder) hast, obwohl viel passiert ist, von denen Vieles einfach schlecht war.

    Denn Stücke wie diese machen wirklich Hoffnungen: Frei von irgendwelchen Zwängen oder Bindungen, einfach nur für sich stehend.