02. Die Programme

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  • Die Programme


    Die wichtigste Frage für alle angehenden GFXer ist: Welches Programm benutze ich dafür?
    Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Gimp oder Photoshop. Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Programme, die man unter Umständen auch für das GFXen verwenden kann, allerdings werdet ihr keine Programme finden, die sich besser dafür eignen als Gimp oder Photoshop.
    Hier seht ihr eine kleine Beschreibung der Programme:


    Gimp Photoshop

    Gimp - the GNU Image Manipulation Program




    Allgemein: Gimp ist die Abkürzung für "GNU Image Manipulation Program". Es ist ein kostenloses OpenSource-Programm, welches man für allerlei Bildbearbeitungen verwenden kann. Man kann das Programm in den verschiedensten Bereichen anwenden, ob man damit Fotos aufbessert, Kunstwerke malt oder zeichnet, Signaturen ertstellt, pixelt und spritet, oder andere künsterliche Fertigkeiten ausübt, es sind einem kaum Grenzen gesetzt. Das Programm ist auch beliebig erweiterbar, so kann man immer Plug-Ins oder andere Erweiterungen installieren. Besprechen werden wir hier nur die neuste Version von Gimp (Gimp 2.8).




    Kosten: Keine




    Betriebssysteme: Windwos, Mac, Linux




    Größe: 86,2 MB




    Dateien teilen: Gimp-Dateien werden als .xcf gespeichert und können generell nur von Gimp geöffnet werden.




    Einführung in das Programm: Es gibt haufenweise Onlinetutorials für Gimp, allerdings kaum welche, die wie Kurse strukturiert sind. Gimp.org bietet selbst einige kurze Erklärungen für die verschiedenen Funktionen des Programms auf ihrer Website. (Speziell zum GFXen finden sich verhältnismäßig wenige Tutorials, die speziell auf Gimp ausgelegt sind.)




    Erweiterungen: Da Gimp ein OpenSource-Programm ist, kann jeder Erweiterungen für das Programm entwickeln und anderen zur Verfügung stellen.




    Navigation: Für Anfänger mag Gimp noch recht kompliziert sein, allerdings hat Gimp nicht diese Bandbreite an Funktionen und Tools, wie Photoshop, weswegen Anfänger sich oft schneller in Gimp einfinden.




    Brushes: Gimp bietet eine annehmbare Auswahl an Brushes an. Dadurch, dass Gimp sowohl PS-Pinsel, als auch Gimp-Pinsel öffnen kann, stehen Gimp-Nutzern eine viel breitere Auswahl an Brushes zur Verfügung, die man online runterladen kann. Allerdings sind die Pinsel-Optionen in Gimp nur sehr begrenzt und können hier leider nicht mit Photoshop mithalten.




    Werkzeuge und Ebenenmodi: Gimp bietet eine ordentliche und angenehme Auswahl an, allerdings weniger als Photoshop.




    Bilder speichern: Gimp bietet keine Metadaten-Optionen an. Allerdings ist es bei Gimp noch möglich während des Abspeicherns die Bildgröße zu ändern.




    Download: Gimp





    Adobe Photoshop




    Allgemein: Photoshop ist ein kostenpflichtiges Bildbearbeitungsprogramm von dem Softwarehaus Adobe. Im Bereich der Bildbearbeitung und Druckvorstufe ist dieses Programm Weltmarktfüher und marktbeherrschend. So ziemlich alle, die in dieser Branche arbeiten, benutzen eine Version von Photoshop. Photoshop hat über die Jahre schon viele verschiedene Versionen auf dem Markt gebracht. Die neuste Version ist Photoshop CC und damit ein Teil der Adobe Creative Suite, einer Sammlung von Adobe Programmen, die man über eine Cloud herunterladen kann. Besprechen werden wir hier nur die neuste Version von Photoshop (PS CC).




    Kosten:ab € 12,29 pro Monat in der Creative Cloud als Abo; Studenten und Azubis können Rabatte bekommen; 30 Tage Testversion verfügbar; (ältere Vollversionen meistens zwischen 1000 und 2000 €)




    Betriebssysteme: Windows, Mac




    Größe: 1,3 GB




    Dateien teilen: Photoshop-Dateien werden als .psd gespeichert und können auch von anderen Programmen geöffnet werden. Auch Gimp kann .psd-Dateien öffnen.




    Einführung in das Programm: Bei einer Ausbildung in dieser Branche (z.B. Webdesigner) wird einem das Programm im Unterricht nähergebracht. Außerdem gibt es offizielle DVDs und Bücher, die einem das Programm näherbringen, sowie offizielle Videos von Adobe. (Speziell zum GFXen sind die meisten Tutorials für Photoshop-Benutzer geschrieben.)




    Erweiterungen: Adobe besitzt ein Plugin-Store, in welchem man Erweiterungen kaufen oder manchmal sogar kostenlos runterladen kann.




    Navigation: Photoshop hat eine riesige Anzahl an Funktionen und Werkzeugen, weswegen es einem anfangs recht schwerfällt sich zurechtzufinden. Um wirklich alle Funktionen des Programms zu verstehen und um auch alle verwenden zu können, ist es eigentlich schon fast ein Muss sich die Tutorials von Adobe anzusehen oder sich ein Buch dazu zu kaufen.




    Brushes: Photoshop bietet eine breite Auswahl an Brushes an. Man kann die Pinsel außerdem sehr vielfältig verändern und anpassen. Online kann man außerdem die verschiedensten Pinsel für Photoshop runterladen.




    Werkzeuge und Ebenenmodi: Photoshop bietet eine große Auswahl an, mit der man viel genauer und differenzierter arbeiten kann als mit Gimp.




    Bilder speichern: Photoshop besitzt betrachtliche Metadaten-Optionen.




    Download: Photoshop CC


    Anhand dieser Fakten kann sich natürlich jeder selbst ein Bild davon machen, welches Programm besser für einen geeignet ist. Gimp bietet eben den großen Vorteil, dass es kostenlos ist, Photoshop ist dafür umfangreicher.
    Für Anfänger würde ich generell erst mal Gimp empfehlen, da man dort nicht gleich von all den Funktionen umgehauen wird und man sich schneller in das Programm einarbeiten kann. Später kann man immer noch auf PS umsteigen, wenn man sich sicher ist, dass man langfristig und professionell etwas in dieser Richtung machen möchte.
    Letztendlich liegt die Entscheidung aber bei jedem selbst.

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