Akame ga Kill!




  • [tabmenu][tab=Infos]Titel: Akame ga Kill!; dt: Akame ga Kill - Schwerter der Assassinen


    Zeichner & Autor: Tetsuya Tashiro & Takahiro
    Regie & Autor: Tomoki Kobayashi & Makoto Uezu
    Genre: Action
    Anzahl Folgen/Bände: Folgen: 24; Bände: 10
    Abgeschlossen? Nein
    FSK 18


    Tatsumis Dorf leidet unter Armut und Hungersnot. Da er sein Dorf retten will, beschließt Tatsumi zusammen mit zwei Freunden in die Kaiserstadt zu reisen, um dort Karriere zu machen. Allerdings lehnt ihn die Armee ab und als ob das noch nicht genug wäre, wird er gleich am ersten Tag ausgeraubt. Als er nachts im Freien schlafen will, wird er von Aria, der Tochter einer reichen Familie, aufgegabelt, die im Obdach schenkt und deren Leibwächter Tatsumi eine Menge über die Kaiserstadt erzählen können - unter anderem, dass es hier eine Attatentäter-Gruppe namens Night Raid gibt, die es auf die besonders wohlhabenden Menschen der Hauptstadt abgesehen hat. Als diese Gruppe eines Tages Arias Familie überfällt und Tatsumi, der nun als Leibwache in der Familie arbeiten soll, über die grausamen Hobbys der Reichen aufklärt, wird er vor eine schwierige Wahl gestellt - soll er Night Raid beitreten und als Verbrecher in die Geschichte eingehen?
    [tab=Charaktere]
    [subtab=Tatsumi]




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    [subtab=Lubbock]




    [subtab=Najenda]




    [subtab=Chelsea]




    [subtab=Susanoo]




    [tab=Videos]
    Opening
    Ending
    Trailer (EngSub)
    [/tabmenu]


    Wie hat euch der Anime/Manga gefallen?
    Was mochtet ihr besonders, was weniger?
    Habt ihr eine Lieblingsszene?
    Wer ist euer Lieblingscharakter?
    ... und welchen mögt ihr eher weniger?
    Handelt es sich hier um den "besten Anime 2014", wie manche Fans meinen?






    Eigene Meinung:


    Nachdem ich im Internet viel positives hörte, habe ich mich gestern dazu entschlossen, den Anime zu beginnen, obwohl mich die Genres ... und insbesondere der viele Splatter schon irgendwie ziemlich abgeschreckt haben, da ich nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe, Shingeki no Kyojin als den einzigen wirklich guten Splatter-Anime/Manga ansehe. Und obwohl ich trotz allem eigentlich nicht besonders empfindlich auf Blut reagiere, muss ich gestehen, dass mir schon nach der ersten Folge ziemlich übel war. xD Derart viel Grausamkeit habe ich seit Elfenlied nicht mehr gesehen - wobei das vermutlich eher an den gefolterten Menschen lag als an dem vielen Blut.
    Wie auch immer, abgesehen von dieser einen Sache hat mich der Anime positiv überrascht. Die Story ist interessant, die Zustände in der Hauptstadt wurden glaubhaft an den Zuschauer vermittelt (wobei ich noch nicht ganz verstehe, wieso Arias Familie Tatsumi nicht gleich "betäubt" und eingesperrt hat wie die anderen Landsleute. Kann mir das vielleicht jemand erklären? oô) und die Charaktere, die bislang vorgekommen sind, mag ich größtenteils auch ganz gerne, auch wenn ich noch keinen richtigen Favoriten habe. Herausstechend ist meiner Meinung nach außerdem der Soundtrack, der nicht nur gut klingt, sondern auch perfekt zu der jeweiligen Atmosphäre passt. Besonders gefallen hat mir im übrigen das Opening, wobei ich auch das Ending ganz okay finde (obwohl es mich einfach verdammt an das erste aus SnK erinnert, lol).
    Ich bin jedenfalls schon gespannt darauf, wie der Anime ausgehen wird und würde jedem, der vor einer übermäßigen Gewaltdarstellung nicht zurückschreckt, ans Herz legen, zumindest kurz "hineinzuschnuppern", da es sich hierbei meiner Meinung nach wirklich um einen guten Anime handelt (den Manga habe ich noch nicht gelesen, werde ich aber evtl. zu einem späteren Zeitpunkt machen). Bislang würde ich ihn tatsächlich auch als den besten Anime 2014 ansehen, wobei ich aus dieser Saison noch nicht allzu viel kenne und sich meine Meinung noch ändern kann.

  • (wobei ich noch nicht ganz verstehe, wieso Arias Familie Tatsumi nicht gleich "betäubt" und eingesperrt hat wie die anderen Landsleute. Kann mir das vielleicht jemand erklären? oô)


    Ich vermute mal, dass der Grund dafür gute Publicity ist. Es spricht sich sicherlich nicht rum, wenn ein 'Streuner' von einem Moment zum nächsten verschwindet, aber wenn die Familie ein Image nach außen hin aufbaut, dass sie den ärmeren Leuten 'helfen', würde es ihnen auch in Zukunft leichter fallen, Ziele zu finden. Ist jedenfalls meine persönliche Theorie dahinter, was prinzipiell bedeutet dass Tatsumi einfach nur Glück hatte.


    So, und jetzt wage ich mich erstmal an die Fragen.


    Wie hat euch der Anime/Manga gefallen?
    Der erste Eindruck nach 8 von 24 Folgen sagt: der Anime ist eine Katastrophe. Ich muss ehrlich sagen, dass das Grundprinzip sich eigentlich gar nicht so schlecht angehört hat, wie die Story das allerdings umsetzt gefällt mir ganz und gar nicht. Eindrücke können sich natürlich ändern, allerdings sieht mir die Tendenz momentan nicht so gut aus. Manche Diskussionen die man nebenbei in Anime-Foren aufschnappt scheinen den Eindruck für mich leider zu bestätigen.


    Was mochtet ihr besonders, was weniger?
    Ohje, wo soll ich da nur anfangen? Erst einmal bin ich ziemlich entsetzt darüber, wie der Anime mit der eigenen Atmosphäre umgeht - die Wechsel zwischen (mitunter ziemlich dämlichen) Comedy-Segmenten und ernsteren Momenten ist so rapide, dass man sich fragt was der Skript-Autor sich eigentlich dabei gedacht hat. Ein ziemlicher Stimmungskiller, wenn in einem todernsten Attentat auf einmal Gag-Kopfnüsse oder Tsundere-Routinen ausgepackt werden.
    Dann die Antagonisten. Ernsthaft, vor Folge 7 habe ich mich gefragt, ob es auch nur einen im Anime gibt, der kein absolut lachhafter Psychopath ist. Liver war gut, die anderen Antagonisten eher vergessbar. Selbst Esdeath, welche ja von der Fanbasis so gepriesen wird, hat in meinen Augen momentan noch keinen großen Appeal. Das mag sich vielleicht ändern, da die nächste Folge unter anderem auf Esdeath zentriert zu sein scheint, aber auch hier hege ich meine Zweifel. Mir ist klar dass man zeigen will, wie korrupt die Regierung ist, aber seriously, das heißt noch lange nicht dass jeder Antagonist gleich aus der nächstbesten Heilanstalt ausgebrochen sein muss.
    Was es natürlich nicht besser macht ist die Tatsache, dass die Hälfte von Night Raid selbst auch nicht wirklich interessant ist. Man hat die typische Tsundere/Ojou, welche einem nach kurzer Zeit auf den Geist geht. Den naiven Shounen-Hauptcharakter, der trotz seiner Schwäche trotzdem irgendwann mal einen Harem um sich sammeln wird, wenn man den aktuellen Tendenzen mal Beachtung schenkt. Den overpowerten zweiten Hauptcharakter. Der Miss Fanservice, und den typischen Moe-Charakter der Gruppe. Sind alle nicht so mein Fall momentan, auch wenn Leone vielleicht noch was rausholen kann.


    Ach ja, und Death Flags kann man schon aus meilenweiter Entfernung riechen. Auch kein gutes Zeichen für das Skript.


    Ich würde auch gerne den Soundtrack loben, das Problem ist dass es dort nicht viel gibt was ich loben kann. Generell bedeutet ein guter Soundtrack für mich, dass ich mich auch später noch an die einzelnen Stücke erinnern kann, das einzige was allerdings stecken blieb ist das Preview-Theme (welches ich dann zumindestens aber sehr gut finde). Das Opening ist nicht schlecht, das Ending kommt mir zu sehr nach einer Kopie vom ersten Shingeki no Kyojin-Ending vor.


    Was kann ich dann überhaupt gutes zum Anime sagen? Nicht viel eigentlich. Ein bisschen was, was ich später weiter unten schreiben werde. Und die Animation, welche zumindestens zeitgemäß ist. Sicher nicht so beeindruckend wie ein paar andere Animes der Season, aber es sieht gelegentlich ziemlich gut aus.


    Habt ihr eine Lieblingsszene?
    Wohl am ehesten die Momente mit Bulat, sowie die Erklärung hinter den Teigu/Imperial Arms. Die Waffen als solche kümmern mich ehrlich gesagt größtenteils recht wenig (die von Lubbock mal ausgenommen, da sie mich sehr im positiven Sinne an das Nen von Machi in Hunter x Hunter erinnert), aber die Story dahinter war ganz nett.


    Wer ist euer Lieblingscharakter?
    Bulat, und ich vermute mal dass er dort bleiben wird. Finde es schade, dass man seinen Charakter mit ein paar niveaulosen Schwulen-Gags breitgetreten hat, aber von der Persönlichkeit ist er ziemlich cool. Wird mir im weiteren Gewaltmarsch fehlen. Najenda wirkt interessant auf mich, obwohl man noch nicht viel von ihr in Aktion gesehen hat, und sofern sie seine perverse Seite nicht fokussieren, gefällt mir auch Lubbock.


    ... und welchen mögt ihr eher weniger?
    Prinzipiell jeden Antagonisten bislang (bis auf Liver, aus oben genannten Gründen). Mein mag ich ebenfalls nicht im geringsten, da mir der Charaktertypus massiv auf den Geist geht. Akame und Tatsumi wirken mir bislang recht langweilig, einen richtigen Grund zum expliziten Hassen wie bei Mein habe ich allerdings noch nicht gefunden.


    Handelt es sich hier um den "besten Anime 2014", wie manche Fans meinen?
    Haha, nein. Ganz explizit nein für mich. Für mich ist es eigentlich viel eher die Enttäuschung von 2014. In meinen Augen gab es da dieses Jahr mit einigen anderen Animes deutlich unterhaltsamere Alternativen.

  • Ich vermute mal, dass der Grund dafür gute Publicity ist. Es spricht sich sicherlich nicht rum, wenn ein 'Streuner' von einem Moment zum nächsten verschwindet, aber wenn die Familie ein Image nach außen hin aufbaut, dass sie den ärmeren Leuten 'helfen', würde es ihnen auch in Zukunft leichter fallen, Ziele zu finden. Ist jedenfalls meine persönliche Theorie dahinter, was prinzipiell bedeutet dass Tatsumi einfach nur Glück hatte.

    Ich gebe zu, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ist aber auf jeden Fall ein nachvollziehbarer Grund, ja; wobei ich persönlich es ja hasse, wenn der Hauptcharakter eines Animes in allem bevorteilt wird - sein es jetzt besondere Kräfte oder eben solche "Glücksfälle". Ist für mich einfach ziemlich klischeehaft. Aber gut, das ist eher offtopic.


    Ich bin mittlerweile bei Folge 6 oder 7 angelangt und auch, wenn der Anime mittlerweile schon viel weiter ist, sehe ich keinen triftigen Grund, in der nächsten Zeit weiterzuschauen; der überaus gute Ersteindruck hat sich leider nicht gehalten und auch, wenn ich Akame ga Kill keinesfalls hasse und weiterhin Potenzial dahinter sehe, sind mit der Zeit immer mehr negative Aspekte dazugekommen.
    Im Startpost schrieb ich ja bereits, dass ich noch keinen Lieblingscharakter gefunden habe und das hat sich nicht geändert, im Gegenteil, der Großteil des Casts ist mir mit der Zeit eher unsympathisch geworden. Ähnlich wie meinem Vorposter sagt mir Bulat noch am ehesten zu, aber die restlichen Mitglieder Night Raids kann man imo vergessen. Tatsumi war mir anfangs ja noch sympathisch, ist es aber immer weniger geworden, wobei ich ihm im Moment noch recht neutral gegenüberstehe. Akame hingegen kann ich überhaupt nicht leiden. Shana-Abklatsch, sage ich da nur. ^^" Bis auf Lubbock und Leone gibt es sonst nicht mal jemanden, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Aber meinem Geschmack entsprechen die beiden leider auch nicht wirklich. Das ist auch so ziemlich der Hauptgrund, weshalb ich Akame ga Kill zumindest vorübergehend pausiert habe: Einen Anime, bei dem ich keinen Charakter so wirklich mag, kann ich mir nur mit viel Überwindung ansehen. Ich brauche einfach jemanden, mit dem ich mich assoziieren kann oder der in meinen Augen zumindest einen interessanten oder noch nie dagewesenen Charakter besitzt. In AgK gibt es mir daher einfach zu viele Klischees.
    Etwas anderes, was mich zunehmend gestört hat, waren die Splatterelemente. Wie gesagt, ich habe an sich nichts gegen Blut. Ich konnte mir Elfenlied, Mirai Nikki, SnK und Higurashi no naku koro ni ansehen, ohne mit einer Wimper zu zucken. Aber das, was mir in AgK geboten wurde, ist einfach nur ekelhaft, srsly. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Flashback, als irgendjemand von Night Raid (weiß nicht mal mehr, wer das war) dem einen Kerl mit dem Messer in den Hals geschnitten hat und die Szene so betont langsam abgespielt wurde. So schlecht war mir noch nie, während ich einen Anime angesehen habe und das ist mein vollster Ernst. xD Auch ansonsten gibt es für meinen Geschmack einfach viel zu viel Blut und überhaupt hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Menschen mehr davon beinhalteten, als eigentlich in sie hineinpasste, lol. So Dokuro-chan-like, nur mit dem Unterschied, dass Dokuro-chan eine Sonsense-Komödie ist.


    Trotz allem - ich habe ein riesiges Potenzial hinter dieser Idee gesehen. Der Anime hätte genial werden können, gäbe es einen besseren Cast, nicht so übertrieben viel Splatter und eine nicht ganz so ... eintönig wirkende Story. (In den sechs Folgen, die ich gesehen habe, hat sich im Prinzip alles andauernd wiederholt - Kampf, noch ein Kampf, viel Blut, jemand stirbt, noch mehr Blut, nächster Kampf.) Vielleicht werde ich eines Tages weiterschauen in der Hoffnung, dass es noch besser wird, auch, wenn ich ehrlich gesagt nicht daran glaube. Wirklich schade, kann ich da nur sagen, da die ersten Folgen in meinen Augen wirklich gut waren.