Nymphengesang

  • Also, dann wollen wir dir mal ein Geburtstagsgeschenk da lassen. ^_^


    Ich habe mich diesmal für Blind entschieden, da es laut Google um Barschwa geht. Ich mag es nicht, erst am Ende zu erfahren, dass es überhaupt erst um Pokemon geht, deswegen erledige ich das vorher. ;( (4Herr sheesh)


    Doch es scheint, dass diese harmonischen Klänge, gepaart mit meiner äußeren Ausstrahlung, die anderen blind für das Wesentliche machen. Im Endeffekt hat das neue Erscheinungsbild keine Verbesserung gebracht. Ich fühle mich nur noch mehr verraten und hintergangen, doch ich lasse mir davon nichts anmerken. Sollen sie doch mein bildhübsches Äußeres, wie sie zu sagen pflegen, oder meine Stimme lobpreisen;


    Zitat von Barschwa

    Schon sehr früh wurde ich gemieden, weil ich hässlich sei und es nicht verdient habe, auf dieser Welt zu sein.

    Sheila: Hey, was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? ò.ó So kann man doch nicht einteilen! Gib denen mal eine Schelle!
    Setsuna: Sicher, ein Barschwa ... aber bei Gebäuden kann man anhand der Ästhetik sehr wohl zwischen lebenswert und lebensunwert entscheiden.
    Sheila: Willst du jetzt also Chemnitz auslöschen? o_O
    Setsuna: Oh, du hast mein Death Note also um eine Attraktion reicher gemacht, hihi. ^^


    Zitat von Barschwa

    „Das Leben ist schön.“

    Setsuna: Wenn dem so wäre, müsste ich die Welt nicht umkrempeln. <_< Wer das behauptet hat, hat also keinerlei Ahnung.


    Zitat von Barschwa

    Egal, wohin mich mein Weg führte; ich stieß auf Ablehnung.

    Yomi: Genau wie bei den Diclonii. :< Die waren zwar nicht hässlich, aber sie wurden für Bestien und Monster in Menschenform gehalten.
    Kagayaku: Aber das eine mal, als du durchgedreht warst, das war schon gruselig ... o.o" Und das sage ICH, die unerschrockene Kagayaku!


    Zitat von Barschwa

    so fand ich meinen einzigen Ausweg in der einen Sache, die mich seit jeher begeistert hatte: Das Singen. Was hatte es in mir Emotionen ausgelöst, wenn ich jemand anderem lauschen durfte! Aus dieser Bewunderung entstand schließlich der Wunsch, diese Schönheit der Stimme nachzuahmen und ebenfalls damit zu beginnen. Ein Fehler, wie ich bald feststellen musste

    Min: Ein klassisches DSDS-Schicksal also. Der Arme. >_<
    Yoshi: Du bist im unauffällig Mitleid vorheucheln ja viel besser geworden. ;)
    Min: Hey, wenn es um Tiere geht, habe ich sogar wirklich Gefühle! ò.ó
    Satsuki: Ich zitiere: "Wenn ich dieses K*** verf***** Vulnona in meine Griffel kriege, dann dreh ich dem sch*** Drecksvieh persönlich den Hals um".
    Min: Ja, Sazzy, weil diese blöde Ran ja auch MICH umbringen wollte! DIE hat angefangen!
    Yoshi: Wenn man ihr und dir zuhört, glaubt man, man hätte ein 10-jähriges Mädchen und ein 10-jähriges Vulpix vor sich stehen. Wobei du bereits alle jugendfreien Wörter der Welt kennst. ._."



    Zitat von Barschwa

    Einmal jedoch wurde ich überrascht, als sich zwei der anderen Einwohner in der Nähe aufhielten und sich laut fragten, woher dieser liebliche Gesang komme. Als sie mich erblickten und ich noch einen Ton angestimmt hatte, änderten sie schnell ihre Meinung zum Negativen und ließen mich zurück.

    Demnächst sehen wir den noch bei The Voice of Germany, da kann ihm das nicht passieren!



    Zitat von Barschwa

    und ein anderer meinte, das Singen wäre nicht für mich bestimmt.

    Min: Wenn jeder nicht machen dürfte, was er nicht kann, wären die Politiker so gut wie ausgestorben. (: F*** these B*tches! Andererseits ... würden intelligente Handlungen auch nur noch auf 15% der Weltbevölkerung beschränkt. ._."


    Zitat von Barschwa

    Mit der Zeit hatte ich meine eigene Sprache in den Liedern entwickelt, weswegen nur ich sie noch wörtlich verstehen konnte. Aber wenn andere Wesen wirklich zur Empathie imstande waren, so verstünden sie dennoch mein Anliegen und durften mit mir trauern, wenn sie der Klang meiner Stimme berührte.

    Touka: Das ist wohl der Zauber von Musik und Tanz, dass sie ohne wörtliche Sprache die Seelen der Lebewesen berühren können. ^_^ Als Geiko [Geisha] ist dies der Schlüssel zum Erfolg. :3




    Zitat von Nicht Roger Schmidt

    Seitdem ist viel Zeit vergangen, in der ich meine ungezügelten Emotionen unter Kontrolle gebracht habe.

    Yoshi: An ihm kannst du dir eine Scheibe abschneiden, Mina-Kätzchen!
    Min: Ich bin so heiß wie ein Vulkan, ich kann doch nix daf- NENN MICH NICHT MINA-KÄTZCHEN, DIPS*IT! >: ò.ó



    Zitat von Barschwa

    Schließlich bin ich dieses Wesen, das sie damals ablehnten und nach dieser langen Zeit schließlich annehmen. Liegt es an der Veränderung, die ich durchlaufen habe, an meiner schon seit Langem gewünschten Schönheit? Vielleicht werden sie schlicht dadurch geblendet und sehen mich in einem anderen Licht als früher. Doch meine Seele hat sich nicht verändert, als dass es ein solch großes Ausmaß annehmen würde. Warum haben sie dann ihre Ansicht gewechselt und akzeptieren mich nun?

    Milotic also ... das einzige Pokemon, das ich noch nie besessen habe, neben den Events. Im Ernst, wer hat sich diese saudämliche Entwicklungsmethode ausgedacht? Aber es trifft kaum so gut zu wie bei Barschwa: Das hässliche Entlein wird zum schönen Schwan.



    Zitat von Barschwa

    Schönheit ist Gift

    Setsuna: Dieser Häretiker hat keine Ahnung von irgendwas. Soll der doch in seinem Mittweida verrotten.
    Kagayaku: Manchmal können wir aber schon ziemlich giftig sein ... *hält nachdenklich den Kopf schief*
    Setsuna: Der hat uns beleidigt, Schwesterchen, tu etwas! -_-
    Kagayaku: Wieso ich, ich bin doch die Faule von uns beiden! o_O"
    Setsuna: Buhuu ... -____-"



    Zitat von Barschwa

    Doch es scheint, dass diese harmonischen Klänge, gepaart mit meiner äußeren Ausstrahlung, die anderen blind für das Wesentliche machen. Im Endeffekt hat das neue Erscheinungsbild keine Verbesserung gebracht. Ich fühle mich nur noch mehr verraten und hintergangen, doch ich lasse mir davon nichts anmerken. Sollen sie doch mein bildhübsches Äußeres, wie sie zu sagen pflegen, oder meine Stimme lobpreisen;

    Kagayaku: Setsuuuu, haben dich die Leute deswegen so sehr bewundert? :o
    Setsuna: -.-"
    Kagayaku: o.o
    Setsuna: <_<" ... <_>
    Sheila: Setsuna, wie viele Leute können dich WIRKLICH leiden? Also ... ohne das Geld, den Adelsrang ...
    Setsuna: Du stellst wirklich unangenehme Fragen. <_< Dadurch können dich sicher nicht mehr Leute leiden.
    Sheila: Dafür gleiche ich das mit anderen Qualitäten wieder aus! =D
    Setsuna: Du siehst ja, wie viel diese Qualitäten Barschwa geholfen haben. Du bist ja eine hübsche junge Frau, aber ansonsten bist du schon auch ein Barschwa ... irgendwie ...
    Sheila: Kagayaku, wenn ich deiner Schwester nicht gleich den Hals umdrehen soll, wirf sie aus dem Fenster oder bringe sie sonst wie in Sicherheit! >:
    Kagayaku: Ihr müsst mir jedes Abendessen ruinieren, oder? -_-"

  • So möchte mal was zu meinen lieblings Drabbels schreiben


    -Blumenmeer
    gefiel mir vom ersten lesen es hat mich an meine Kindheit im Garten meiner Eltern erinnert. Du hast die
    vorgegeben Wörter so schön verarbeitet und eingebracht und deine Wortwahl ist (wie immer) einfach top.
    Sowas wie gänzlich oder so <3 das ist ganz du


    -Schwindler
    Die Geschichte fand ich gruselig und faszinierend zugleich. Was genau hat das Golbat da "gefressen"?
    Auch hier wieder wahnsinnig Peotische Wortwahl fast schon Gedichtsmässig und super flüssig geschrieben.
    Man ist von Anfang in dieser Höhle bei dem Golbat und spürt wie es seine Flügel gegen einen schlägt.

    -Anmutstanz

    Diese Geschichte fand ich irgendwie gruselig. Ich weiß nicht genau wer da steht und von einer Miko
    geschlagen wird (sind Mikos nicht eigentlich sowas wie Geishas xD?) aber bäm der bekommt gleich eine
    in den Magen gedonnert und anscheinend wars das noch nicht.
    Ich stell mir auf jeden fall ne dunkle Szene vor irgendwo auf steinigen Hügeln und da wird irgendwas
    rituelles gemacht. Du schaffst es echt mit wenigen wörtern einen sofort in den Bann zu ziehen!




    Das sind von deinen Drabbles so meine liebsten <3 die anderen find ich auch toll dazu schreib ich auch noch was
    aber die Top 3 müssen gesondert geehrt werden <3

  • Kehrtwende
    geschrieben am 20.02.16


    „Lieber Jonathan, ...“
    Laura setzte den Stift vom Papier ab und grübelte wegen der Formulierung. Eigentlich hatte sie so viel auf dem Herzen, was sie ihrem Freund gern schreiben wollte und doch fiel es ihr schwer, es in Worte zu fassen. Vermutlich war es auch zu viel und sie wollte sich ja kurz halten.
    Immerhin hatte sie auch zu spät damit begonnen, diesen Brief zu schreiben. Sie beschloss, dies ebenfalls zu erwähnen und legte den Stift wieder an.


    „Lieber Jonathan,


    wie geht es dir? Entschuldige bitte, dass der Brief erst so spät kommt. Ich war die letzten Tage leider beschäftigt und konnte erst heute damit beginnen, ihn zu schreiben.
    Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich vermisse, seit du damals einen neuen Weg eingeschlagen hast. Es kam für uns beide ziemlich plötzlich und hat unseren Kontakt recht stark beeinträchtigt. Aber zum Glück kann ich dir noch immer Briefe schreiben; das ist für mich ein enormer Trost!
    Weißt du noch, als wir uns heute vor drei Jahren kennengelernt haben, genau am Valentinstag? Wenn ich ehrlich bin, hatte mich so etwas noch nie interessiert und doch ist dieser Tag für mich einfach besonders geworden. Weil du in mein Leben getreten bist.
    Durch Zufall hatten wir uns auf dieser Anime-Convention getroffen, als du dich verirrt hast und sind ins Gespräch gekommen. Findest du nicht auch, dass wir damals die Rollen getauscht haben? Normalerweise verirren sich immer die Mädchen und werden dann von ihrem strahlenden Ritter ... okay, ich hör schon auf.
    Am Ende des Tages habe ich dir in meiner Naivität meine Skype-Adresse gegeben. Damit wir uns weiter austauschen konnten. Ich schätze, du hättest auch nicht gedacht, dass wir uns einmal so nahe kommen würden, hm? Meine Eltern übrigens auch nicht, die nicht viel von solchen Bekanntschaften hielten und sich weiß Gott was ausgemalt haben. Ständig sind sie mir damit in den Ohren gelegen, aber irgendwann mussten sie das auch mal akzeptieren, dass ich erwachsen werde.“


    Laura las sich den bisherigen Text noch einmal durch und seufzte. Scheinbar würde das alles doch länger werden als erwartet. Nicht weiter darüber grübelnd fuhr sie fort.


    „Im darauffolgenden Jahr haben wir uns so viel erzählt. Alltägliches, Besonderes; ich kann es gar nicht an einer Hand abzählen, geschweige denn rezitieren. Aber das soll auch nicht so wichtig sein. Ich weiß nicht, ob du das geplant hattest, aber nach vielen weiteren spaßigen Treffen hast du mir ein Jahr danach offenbart, dass du mich liebst.
    Ich möchte ehrlich sein: Ich wollte dir das an diesem Tag ebenfalls sagen! Mich hat deine Aussage aber so sehr verwirrt, dass ich dann kaum mehr ansprechbar war und irgendetwas Unverständliches gestottert habe. Ich konnte dir gar nicht mal verübeln, dass du gelacht und mich immer wieder damit aufgezogen hast, aber ... es hat mich einfach überwältigt. Schließlich habe ich dir auch die magischen Worte gesagt und unser Schicksal war besiegelt. Wie das jetzt klingt; aber ich hoffe, du weißt, was ich meine.“


    Mit einem sanften Kichern unterbrach Laura ihren Gedankenfluss. So oft wie er dieses Erlebnis aufgegriffen hatte, konnte auch sie ihn mit so mancher Erinnerung zur Verlegenheit zwingen. Aber das behielt sie lieber für sich.


    „Du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich mich das alles gemacht hat. Ich hatte niemals damit gerechnet, überhaupt einen Freund zu finden und dann kamst du. Vor allem hat sich in meinem Privatleben auch einiges verändert und fortan habe ich jedes Beisammensein mit dir herbeigesehnt. Okay, nur manchmal. Wir müssen ja nicht in Kitsch abdriften. Aber du weißt ja sicher auch, wie Gefühle auf uns wirken.
    Umso überraschender war für mich dann letztes Jahr, als du ...“, Laura stockte kurz, da ihr das richtige Wort nicht einfiel, „plötzlich weg musstest. Wir hatten beide nicht damit gerechnet und doch war es unausweichlich, dass wir uns an diesem einen Valentinstag trennen mussten.
    Ich habe ja vorhin schon das Schicksal scherzhaft erwähnt; ich glaube nicht daran. Es kann nicht alles vorherbestimmt sein und ich glaube hingegen fest daran, dass wir uns wiedersehen werden. Vielleicht nicht in der nächsten Zeit, aber solange wir uns schreiben können, fühle ich, dass du da bist. Der Raum ist nicht wichtig, sondern das Herz und daran möchte ich festhalten.
    Schlussendlich möchte ich dir noch einmal sagen, dass ich dich vermisse. Mir kommt es mittlerweile wie eine Ewigkeit vor, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Aber was auch immer du gerade machst: Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.


    Ich liebe dich.
    Deine Laura.“


    Mit einem zufriedenen Gesicht betrachtete Laura die mittlerweile drei Zettel, die sich über ihren Schreibtisch verteilt hatten. Sie las ihr Werk noch einmal durch, legte danach die Papiere übereinander und steckte sie zusammengefaltet in den bereitgestellten Briefumschlag. Die Adresse und das Porto hatte sie bereits vorbereitet und zur Dekoration malte sie noch ein kleines Herz und ein geschwungenes Muster auf den Umschlag.
    Liebevoll betrachtete sie ihr Werk und befand es für perfekt. Mit diesem Wissen nahm sie den Brief und machte sich bereit, aus dem Haus zu gehen. Lauras Eltern waren aktuell nicht Zuhause und daher konnte sie sich so auch die Zeit vertreiben.
    Mit Schuhen und Jacke bewaffnet trat sie aus der Haustür, nur um von leichtem Niesel begrüßt zu werden. Laura zog sich die Kapuze über und beachtete das Wetter nicht weiter. Stattdessen dachte sie darüber nach, was sie in den Brief geschrieben hatte, jedoch konnte sie sich kaum mehr an ihre eigenen Worte erinnern. Als ob sie sich eine große Bürde von der Seele geschrieben und in diese Zeilen eingraviert hatte.
    Gedankenverloren schritt sie immer weiter, bis sie an ihrem Ziel angelangt war. Nur ein kleines unscheinbares Gebäude war in der Nähe zu sehen, doch lag Lauras Fokus auf einem angemessen großen, glatten Stein vor ihr. Mit bebendem Herzen zögerte sie einige Minuten lang, bis sie sich schließlich überwand und den Brief in die weiche Erde vor dem Stein legte. Danach trat sie einen Schritt zurück und betrachtete die Szenerie mit den bunten Blumen.
    Mit einem Mal gaben ihre Knie nach und Laura konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Sie stützte sich mit den Händen auf dem Kies zu ihren Füßen ab und schluchzte. Bittere Tränen rannen über ihre rosigen Wangen und offenbarten ihre wahren Gefühle, die sie bis vorhin überspielen konnte. Mit der Wahrheit konfrontiert ließ Laura ihren Emotionen freien Lauf und weinte.
    Sie würde ihren Jonathan nicht wieder sehen.



  • Im Zeichen des Herzens
    geschrieben am 12.02.16


    Der Valentinstag rückt immer näher und auch in der Pokémon-Welt steht dieser Tag im Zeichen der Liebe. Jede Region hat dabei ihre eigenen Überlieferungen; so auch die Region Hoenn, in der es seit jeher der Brauch zwischen Liebenden ist, sich gegenseitig eine Herzschuppe zu schenken. Seinen Ursprung findet dieser Brauch in einem Märchen, das jedem Kind erzählt wird.


    Dieses handelt von einer Frau in Seegrasulb City, die zu schüchtern war, um ihren Schwarm anzusprechen und daher in tiefe Depressionen verfiel. In einer Nacht hatte sie einen Traum, eine Art Vision. Eine ihr unbekannte Stimme teilte ihr mit, sie solle sich in drei Tagen bei Sonnenuntergang in der Bucht einfinden und ihr werde ein Herzenswunsch erfüllt.


    Am besagten Tag fand sie sich dort ein, jedoch ohne Anzeichen auf das versprochene Wunder. Unter Tränen stürzte sie in den Sand des Strandes, immer wieder ihren Wunsch murmelnd in der Hoffnung, es möge sich etwas regen.
    Wie auf Befehl sprang ein Pokémon aus dem Wasser. Die Frau reagierte verhalten darauf, musste sich jedoch wundern, dass es sich ausgerechnet um ein Liebiskus handelte - ein eher selten anzutreffendes Pokémon in der Nähe von Menschensiedlungen. Besagtes Liebiskus stieß nun Wasser aus und beförderte einen kleinen, jedoch im Licht des Sonnenuntergangs glitzernden Gegenstand in die Nähe der Frau. Sie nahm ihn in die Hand und drehte und wendete ihn zwischen ihren Fingern.
    Eine herzförmige Schuppe, die wie ihr Vorbild Liebiskus aussah. Ob es sich hierbei um das besagte Zeichen handelte?


    Auf ihrem Weg zurück begegnete sie ihrem Schwarm. Sie wusste, dass sie den Moment ausnutzen sollte und reichte ihm verlegen und unter Stottern das wertvolle Objekt. Was danach folgte, hatte sie nicht erwartet: Auch er schenkte ihr eine herzförmige Schuppe, wohl aus denselben Gründen wie sie.
    Das sollte aber einerlei sein. Schlussendlich hatten sie zusammengefunden und lebten fortan glücklich und zufrieden ihr nunmehr gemeinsames Leben.


  • Awwww, was für eine süße Geschichte. :heart:


    Hallo erst mal, Rusalka!


    (Nach-)Erzählend trifft es wirklich ganz gut. Oft werden Geschichten aus der Sicht des Protogonisten erzählt und auch wenn natürlich hier die Frau aus Seegrasulb City im Mittelpunkt steht, so fehlen die Gedanken, die man meistens vorfindet, wenn direkt von einem Charakter geschrieben wird, der sein Abenteuer erlebt. In welcher Form auch immer. Dadurch, dass nähere Gedanken fehlen und die Frau auch keinen Namen besitzt, ist diese kleine Geschichte wirklich eine Erzählung und so triffst du es wirklich sehr gut, finde ich. Es ist also positiv zu verstehen, was ich versuche hier zu sagen.
    Es könnte fast auch eine Art Legende sein, die man sich von Generation zu Generation in Seegrasulb City weiter gibt, um den Jüngeren eine kleine Weisheit mitzugeben. Mut haben zu seinen Gefühlen zu stehen und schauen, was dann passiert, denn es könnte durchaus sein, dass diese Gefühle erwiedert werden. x) Das gefällt mir sehr gut. Man könnte es so glatt in die Pokémon-Geschichte mit einbringen und irgendwie hätte ich ja glatt Lust dazu es in meiner eigenen Geschichte so zu übernehmen. Was für eine schöne Sage.
    Wenn du in jemanden verliebt bist, gehe ans Meer, denke an deinen Schwarm und an deine Gefühle, die du für ihn hegst, dann wird ein Liebliskus erscheinen und dir sagen, ob die Liebe eine Chance hat, indem es dir eine Herzschuppe überreicht.


    Zitat von Rusalka

    Generell wollte ich einmal etwas sehr Leichtherziges und Fluffiges schreiben, ...

    ... und romantisch darf es auch gerne mal sein. Passend zum Valentienstag, aber auch zu den lieblichen Gefühlen muss da einfach Liebiskus hergenommen werden. Das Herz-Pokémon passt perfekt, welches sollte man auch sonst nehmen. Ich finde es sehr schön, wie es scheinbar die »Wünsche und Gebete« der Frau am Strand erhört hat und ihr eine Herzschuppe schenkt und ihr damit ein Zeichen gibt. Denn kurz darauf taucht ihr Angebeter auf und die beiden finden zueinander, ja schenken sich gegenseitig eine Herzschuppe. Was für ein süßer Moment! Die Ängste zuvor waren unbegründet, sie hätte gar nicht in Depressionen fallen müssen. Aber so hat sie trotzdem noch das bekommen, was sie sich gewünscht hat. Ihre Gefühle wurden erwiedert und es gibt ein glückliches Ende.


    Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen:


    Leichtherzig und fluffig ist dir auf jeden Fall gelungen, denn es war leicht zu lesen, leicht verständlich und hinterlässt ein schönes Gefühl am Ende beim Leser. x)


    Noch mehr bitte!


    Lieben Gruß
    Alexia

  • Wenn es um demolierte Kochtöpfe, herumfliegende Speere und wildes Geschrei gegangen wäre, hätte ich das Gedicht Undine kommentiert. Aber ich kann keine Gedichte kommentieren außer "Gefällt mir/gefällt mir nicht". xD


    UND WO IST JETZT UNDYNE NGAAAAAAAAAAAAAAAH?!?!?! ;(  
    DU schrieb:


    • Der Valentinstag rückt immer näher und auch in der Pokémon-Welt steht dieser Tag im Zeichen der Liebe.

    Kagayaku: Das klingt ja furchtbar! o_O Aber immerhin ist in neun Monaten wieder Weihnachten. ^^
    Sheila: Du bist schon ein bisschen unromantisch, kann das sein?
    Kagayaku: Wieso?
    Sheila: Vergiss es. xD
    Yomi: *Yomi weiß nicht, was sie dazu sagen soll* °.°
    Du schrieb:


    • Dieses handelt von einer Frau in Seegrasulb City, die zu schüchtern war, um ihren Schwarm anzusprechen und daher in tiefe Depressionen verfiel. In einer Nacht hatte sie einen Traum, eine Art Vision. Eine ihr unbekannte Stimme teilte ihr mit, sie solle sich in drei Tagen bei Sonnenuntergang in der Bucht einfinden und ihr werde ein Herzenswunsch erfüllt.

    (Bestie spielt in Seegrasulb City bzw ihrem RL-Counterpart Kanoya, das eben nur durch die Wettbewerbshalle usw. ergänzt wird. Ich liebe diese Stadt!)
    Sheila: Uuuuh, ich hatte auch sehr viele bedrohliche Visionen, die wahr geworden sind ... erschreckend. >.< Aber auch für Sagen und Geschichten ein gern gesehenes Stilmittel! ^^
    Kagayaku: Hihihi, in einem RPG hattest du mal das gleiche Problem, gehabt, Sheila-Miezchen. ^_^
    Sheila: o///o Ja, so ein Problem ist aber nicht lustig und hatte sicher jeder mal gehabt.
    Min: Ich nicht! Ich habe Sazzy immer gesagt, dass ich sie liebe! :P  
    Yoshi: Weil du genau wusstest, dass sie auf jeden Fall nein sagen würde. Bei mir hat es etwas länger gedauert. ^^"
    Min: D-d-du warst ja genau so, also sei ruhig! ò.ó
    Yomi: *Yomi fragt sich, wie sich das anfühlt* :o
    Du schrieb:


    • Die Frau reagierte verhalten darauf, musste sich jedoch wundern, dass es sich ausgerechnet um ein Liebiskus handelte - ein eher selten anzutreffendes Pokémon in der Nähe von Menschensiedlungen. Besagtes Liebiskus stieß nun Wasser aus und beförderte einen kleinen, jedoch im Licht des Sonnenuntergangs glitzernden Gegenstand in die Nähe der Frau.

    Calypso: Ich habe ja viel mit Wasser-Pokemon zu tun, aber Liebiskus ... es ist rosa und schwach. ._." Ich habe mich nie mit ihm beschäftigt.
    Kagayaku: Schmeckt es denn überhaupt?
    Sheila: Ist es jetzt nicht unsensibel, über SOWAS zu sprechen? >: Das arme Liebiskus hat auch Gefühle!
    Sie nahm ihn in die Hand und drehte und wendete ihn zwischen ihren Fingern.
    Kagayaku: Weißt du, Schätzchen, im Hunger und Krieg ist alles erlaubt! ^_^
    Sheila: Du isst ... genau ... jetzt. o_o
    Kagayaku: Weil ich Hunger habe.
    Yomi: *Yomi fragt sich, wie Saganabyss schmeckt. Der Gedanke an ein gutes Fischgericht erfüllt sie mit Determination.*
    Rusalka schrieb @Rusalka :


    • Auf ihrem Weg zurück begegnete sie ihrem Schwarm. Sie wusste, dass sie den Moment ausnutzen sollte und reichte ihm verlegen und unter Stottern das wertvolle Objekt. Was danach folgte, hatte sie nicht erwartet: Auch er schenkte ihr eine herzförmige Schuppe, wohl aus denselben Gründen wie sie.

    Das sollte aber einerlei sein. Schlussendlich hatten sie zusammengefunden und lebten fortan glücklich und zufrieden ihr nunmehr gemeinsames Leben.
    Kagayaku: Eine Geschichte aus der Menschenwelt ohne Schwerter und Kasalla? Naja, war nicht so meins.
    Sheila: DAS ist jetzt wirklich unfair! Rusalka mag Flunkifer, schon vergessen?!
    Kagayaku: Und Flunkifer mögen Kasalla.
    Sheila: Das aus Super Mystery Dungeon nicht! :P  
    Kagayaku: Woher willst du das wissen?
    Sheila: Wollen wir mal testen, ob Flunkifer Kasalla mögen? (:<
    Yomi: Sheila, du bist immer noch Elektro und Kagayaku Boden. ^^"
    Sheila: Ich kämpfe ja auch nicht, sondern mein neuer Kumpel Frigometri. ;D  
    Kagayaku: NGAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH! o_O *Kagayaku tritt dem Frigometri reflexartig ins Gesicht. So wenig physische Verteidigung zeugt nicht von Determination.*
    Sheila: Äääääääh ... o///O
    Kagayaku: Du kennst meine Panikattacken gegenüber diesen Viechern, oder? -_-
    Yomi: Du solltest Kagayaku lieber fluffen. :3 Genau wie diese "leichtherzige und fluffige Geschichte" :P  
    Kagayaku: Meine Flügel sind fluffiger. :o Vielleicht schreibe ich mal eine Geschichte über die Frau mit den fluffigsten Flügeln der Weeeeeelt! :w:
    Yomi: ò.o *Yomi ahnt Schlimmes*


    (Ist der Brauch eigentlich im Spiel mal angesprochen worden? Ja, oder? Wie die Bräuche wohl in anderen Regionen aussehen? Denn Liebiskus war ja schon obvious. Vielleicht ja mit Fletiamo. xD)


    Und hier ein Gif, um das BB zu trollen


    Gern geschehen


    http://45.media.tumblr.com/2f8…aq03QGjg1uiwpaqo1_540.gif
    http://vignette3.wikia.nocooki…/latest?cb=20151219024306

  • Entfaltung
    geschrieben am 19.03.2016


    „So wird das doch nie was.“
    Tenba antwortete seinerseits mit einem resignierenden Elektroball, den er auf den nächsten Baum abfeuerte und danach in Stille verweilte.
    Lykaia betrachtete das kleine Sheinux von ihrer erhöhten Position weiterhin aus grünen Augen. Sie wusste, wenn er schlecht drauf war, würde er immer im Geheimen eine Attacke nach der anderen ausführen und an sich selbst feilen. Seine Umgebung dankte ihm dafür allerdings nicht, wie einige verkohlte Blätter des Laubbaumes von vorhin bewiesen.
    „Was schlägst du dann vor, Lykaia?“, fragte Tenba in ruhigem Ton, während er sich auf seinen Bauch legte. Für den Moment hatte er sich genug abreagiert.
    Lykaia hob ihren Kopf zu den dunklen Wolken am Himmel. Scheinbar würde es heute noch regnen.
    „Also, ich als Felilou kann dir da nicht sonderlich helfen. Eure Bräuche finde ich sowieso ziemlich barbarisch und ich könnte mich nie in ein solches Rangsystem einordnen.“
    Tenba peitschte mit seinem Schweif. „Ich will das aber!“
    „Das ist mir schon klar“, gab sie gekonnt zurück, während sie ihre Augen schloss und in Gedanken versank. „Aber ist es dir das wirklich wert, dass du dich so verausgabst, nur um irgendwie akzeptiert zu werden?“
    Bei den letzten Worten stand Tenba auf und fauchte seine Freundin an. „Hast du eine Ahnung, wie das ist, wenn andere immer nur auf dich herabsehen? Wenn du mit der Entwicklung schon lange überfällig bist und deswegen nur aufgezogen wirst?“
    Lykaia legte ihren Kopf schief und lächelte. „Nein. Es interessiert mich auch nicht, was andere von mir halten. Ich lebe einfach mein Leben.“
    Tenba seufzte daraufhin. Er konnte es ihr ja nicht verübeln, da sie frei in der Natur und ganz ohne Rangordnung innerhalb eines Rudels auskam. Genau das war es aber, was ihn so sehr schmerzte. Die Tatsache, dass er wohl nie von seinesgleichen akzeptiert würde und nur das Nesthäkchen war.
    Er schnaubte. „Deswegen möchte ich mich aber schnell entwickeln, dann kann es nur besser werden!“
    „Glaubst du das wirklich?“ Lykaia sprang von dem kleinen Felsen und ging auf ihren Freund zu. „Nur, weil du größer und stärker bist, akzeptieren dich andere auch nicht eher.“
    „Was weißt du schon?“
    „Offenbar mehr als ein Heißblut wie du.“
    Tenba wich zurück und vermied Augenkontakt mit ihr. Er hasste solche Momente, in denen sie die Oberhand in einer Diskussion gewann. Schlagkräftige Argumente fehlten ihm dieses Mal.
    „Und außerdem“, begann Lykaia von Neuem, „akzeptiere ich dich so, wie du bist. Warum möchtest du dich also für andere ändern, die sowieso nur an sich denken?“
    Er überlegte kurz und zuckte mit den großen Ohren. Ob er sich das Geräusch eben nur eingebildet hatte? Er konnte es auch nicht näher definieren. Seine Freundin schien davon aber nicht viel mitbekommen zu haben.
    „Damit ich endlich ein gutes Leben führen kann. Im Rudel fühle ich mich schon seit einiger Zeit nicht wirklich wohl.“
    „Dann lauf doch weg, wenn es dir dort nicht gefällt.“
    „Spinnst du? Was mach ich dann allein?“
    „Na, dein gutes Leben führen, so wie du es wolltest“, antwortete Lykaia mit ärgerlichem Unterton. „Oder stehst du etwa nicht zu deinem Wort? Du brauchst die anderen nicht mal, damit es dir gut geht!“
    „Ich ...“
    Tenba setzte ab, weil jegliche Widerworte nur wieder in einem Streit enden würden. Auch, wenn seine Ziele klar waren, wusste er, dass Lykaia mit dem recht hatte, was sie sagte. Nur wollte er nicht einfach aufgeben. Für ihn war es eine Schwäche, seine Ziele aus den Augen zu verlieren und was würde er ohne seine Träume machen? Ein Leben allein ... Das könnte sich Tenba nicht einmal ansatzweise vorstellen, auch wenn er seine Freundin, eine Streunerin seit eh und je, gut kannte und wusste, was ihn erwarten würde.
    Mit einem Mal hörte er eine Art Explosion; wie ein Donnerschlag! Er spitzte die Ohren, um herauszufinden, worum es sich dabei handelte, bis es ihm nach Lykaias aufgeregtem Blick dämmerte.
    „Mein Rudel!“
    Ohne auf seine Freundin zu achten setzte sich Tenba in Bewegung und lief, so schnell ihn seine Beine tragen konnte. Über Stock und Stein trug ihn sein Weg. Den kreuz und quer verteilten Zweigen versuchte er dabei so gut es ging auszuweichen, musste jedoch auch hier aufgrund einiger falsch eingeschätzter Sprünge Schmerzen einstecken. Es war ihm egal. Was zählte, war, dass er weiter vorankam.
    Eines der Luxio seines Rudels lief in dieser Zeit panisch an ihm vorbei und Tenba sah ihm verwirrt nach. Das war doch Birama?! Warum sollte er flüchten?
    Als er schließlich bei den anderen ankam, wusste er, warum. Einige Frizelbliz und Voltenso sind über sein Rudel hergefallen. Er hatte auch schon viel über diese Gruppe gehört, die in letzter Zeit nur noch anderen nachstellte und sie um ihr Revier betrügen wollte. Dass sie nun auch so weit gehen würden, seine Bekannten anzugreifen, war ihm zu viel.
    Ohne darüber nachzudenken warf sich Tenba auf das nächste Frizelbliz und biss ihm in die Schulter. Dieses jaulte daraufhin auf und versuchte sich von dem eisernen Griff zu befreien, was ihm jedoch nicht gelang. Nach kurzer Zeit sank dieses auch schon erschöpft zu Boden.
    Tenba schnaubte. Was für ein Schwächling!
    Er hatte Zeit, sich nach seinem nächsten Opfer umzusehen. Scheinbar war jeder in seinen persönlichen Kampf verwickelt. Aber wo war Paros, das Oberhaupt?
    Nach einigen Momenten des stillen Überlegens fiel es ihm wieder ein. Hatte er sich nicht heute mit einigen Luxio aufgemacht, um Beute für das Rudel zu jagen? Und das wollten die Feinde nun ausnutzen, indem sie die geschwächte Gruppe angreifen? Solche Halunken!
    Ihm blieb kaum Zeit sich zu orientieren, als ein weiteres Luxio seinen Weg kreuzte. Dieses Mal jedoch flog es in hohem Bogen an ihm vorbei und er konnte ihm nur nachsehen. Er sah, dass es sich um Manane handelte und flitzte flugs zu ihr.
    „Was ist passiert?“, fragte er sie panisch, woraufhin sie nur keuchte.
    „Wir wurden angegriffen, als wir unvorsichtig waren. Ich versuche schon seit einiger Zeit, ihren Anführer zu schlagen, aber es gelingt mir nicht.“ Sie peitschte daraufhin mit dem Schweif und biss die Zähne zusammen. „Und Birama, dieser Feigling, ist einfach geflüchtet! Aber sonst immer eine große Klappe haben! Der soll sich wieder her trauen!“
    Tenba verstand sie gut. Manane und er waren vom selben Wurf und verstanden sich daher bestens. Zudem hatten sie beide schnell eine Abneigung gegen das Ekelpaket entwickelt, der immer glaubte, der Beste zu sein.
    „Ich übernehme“, meinte Tenba daraufhin. Sie wollte ihn zuerst aufhalten, doch wusste sie, welche Kraft und welcher Ehrgeiz in ihm steckte.
    „Mach sie fertig.“
    Das ließ er sich nicht zweimal sagen! Mit gekonntem Lauf bereitete er einen Funkensprung vor und attackierte eines der gegnerischen Voltenso. Jenes, welches wohl der Anführer des feindlichen Rudels war. Dieser ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und schnellte herum, sodass Tenba in die Luft befördert wurde. Das nahm er zum Anlass, um seinerseits einen Elektroball vorzubereiten, jedoch kam er nicht dazu, diesen abzufeuern. Ein Funke raste durch seinen Körper und lähmte ihn beinahe, sodass er kraftlos einfach zu Boden sackte. Er wusste, wenn er keine Blitze kontrollieren könnte, hätte das für ihn schmerzhaft enden können.
    Ungeachtet dessen rappelte er sich unter Mühen wieder auf und sah in die grimmigen Augen seines Gegenübers, der ihn nun wohl als Gegner akzeptiert und wahrgenommen hatte. Tenba wusste, dass es nun um alles ging und wartete auf eine Reaktion dieses Voltensos. Seine Umgebung schien wie eingefroren zu sein; niemand beachtete die beiden und niemand wollte sich in diesen Kampf einmischen. Ehre stand auf dem Spiel!
    Voltenso setzte zum Sprung an. Tenba startete wiederum den Versuch, ihm einen Elektroball entgegen zu schleudern. Die Vorbereitung kam jedoch spät; es würde knapp werden!
    Mit einem Mal flitzte ein Schatten vorbei und traf Voltenso an der Flanke, sodass dieses sein Gleichgewicht halten musste und daher unterbrochen wurde. Tenba beachtete dies nicht weiter und schickte diesem nun seinen fertigen Elektroball. Der Attacke, die er in den letzten Tagen so oft geübt hatte!
    Was blieb, war nicht mehr als ein jaulender Schrei und die anschließende Flucht der Frizelbliz in der Umgebung. Doch auch der Anführer nutzte den Moment, um davonzulaufen. Ob das nun wegen seiner verschwundenen Kameraden war oder aufgrund der Stärke seines Gegners, mochte niemand sagen.
    Tenba hingegen blieb standhaft und blickte sich um. Die anderen Sheinux und Luxio tuschelten und miauten. War das wirklich das Nesthäkchen, das sie gerettet hatte? Sie hatten es schließlich mit eigenen Augen gesehen! Doch Manane ergriff zuerst das Wort.
    „Tenba ist der Größte!“, jubelte sie, woraufhin immerhin einige andere auch sofort einstimmten.
    Der Siegreiche wusste nicht, wie ihm geschah. Hatte er nun das erreicht, was er wollte? Akzeptanz, die Stärke, sich zu behaupten und das Wissen, dass er nun gebraucht würde? Er wollte dies alles nicht glauben; immerhin hatte er doch nicht mal eine Entwicklung vollzogen!
    Er sah auf und erspähte in der Entfernung ein Paar grüner Augen, das ihn beobachtete, jedoch genauso schnell verschwand, wie es aufgetaucht war. Ein Schmunzeln bildete sich auf seinem Gesicht und er versuchte sich vorzustellen, was sie wohl sagen würde.




  • RIP Formatierung.


    Welp.


    @Rusalka


    Tenba
    Min: Tenba, huh? Das heißt auf japanisch Pegasus.


    „Also, ich als Felilou kann dir da nicht sonderlich helfen. Eure Bräuche finde ich sowieso ziemlich barbarisch und ich könnte mich nie in ein solches Rangsystem einordnen.“
    Min: Rangsystem. ò.ó Ich hasse die kapitalistische Leistungsgesellschaft!
    Kagayaku: Solange ich oben stehe, ist mir der Rest egal. ^^


    Bei den letzten Worten stand Tenba auf und fauchte seine Freundin an. „Hast du eine Ahnung, wie das ist, wenn andere immer nur auf dich herabsehen? Wenn du mit der Entwicklung schon lange überfällig bist und deswegen nur aufgezogen wirst?“
    Lykaia legte ihren Kopf schief und lächelte. „Nein. Es interessiert mich auch nicht, was andere von mir halten. Ich lebe einfach mein Leben.“
    Min: Die "Gesellschaft" kann grausam sein. Gruppenzwang. Ekelhass!
    Tony (Noivern): Wieso entwickelt er sich als Sheinux denn nicht? Das Training müsste doch schnell geschafft sein, oh my ...


    Die Tatsache, dass er wohl nie von seinesgleichen akzeptiert würde und nur das Nesthäkchen war.
    Kagayaku: Oh ja, jüngere Schwester sein ist manchmal sehr schwer, wenn Setsuna mit ihrem überdimensionalen Beschützerinstinkt ankommt. Ich bin 25 ... :/


    Tenba wich zurück und vermied Augenkontakt mit ihr. Er hasste solche Momente, in denen sie die Oberhand in einer Diskussion gewann. Schlagkräftige Argumente fehlten ihm dieses Mal.
    Min: das geht wohl allen vierbeinern ähnlich, mit donnerschlag hätte er eins ;D


    „Und außerdem“, begann Lykaia von Neuem, „akzeptiere ich dich so, wie du bist. Warum möchtest du dich also für andere ändern, die sowieso nur an sich denken?“
    Min: Genau, die Anderen können dich mal am ... Allerwertesten! ò.ó Die sind dumm! Hör auf, dich für die zu verbiegen ... aber gegen stärker werden spricht eigentlich nichts ...


    Er überlegte kurz und zuckte mit den großen Ohren. Ob er sich das Geräusch eben nur eingebildet hatte? Er konnte es auch nicht näher definieren. Seine Freundin schien davon aber nicht viel mitbekommen zu haben.
    Sheila: *zuckt auch mit den großen Ohren* o.o Ohrenzucken ist niedlich ... :3


    „Spinnst du? Was mach ich dann allein?“
    Min: Leben.


    „Na, dein gutes Leben führen, so wie du es wolltest“, antwortete Lykaia mit ärgerlichem Unterton. „Oder stehst du etwa nicht zu deinem Wort? Du brauchst die anderen nicht mal, damit es dir gut geht!“
    „Ich ...“
    Min: Welp. Da hastes, buddy. ^.~


    Mit einem Mal hörte er eine Art Explosion; wie ein Donnerschlag! Er spitzte die Ohren, um herauszufinden, worum es sich dabei handelte, bis es ihm nach Lykaias aufgeregtem Blick dämmerte.
    „Mein Rudel!“
    Min: und ein ... schlagkräftiges argument ;D


    Einige Frizelbliz und Voltenso sind über sein Rudel hergefallen.
    (Ist das eine Hommage an diesen einen Bosskampf in Mystery Dungeon II, wo es solche Rudel in der Ampereeben gibt? ^^)

    „Und Birama, dieser Feigling, ist einfach geflüchtet! Aber sonst immer eine große Klappe haben! Der soll sich wieder her trauen!“
    Tenba verstand sie gut. Manane und er waren vom selben Wurf und verstanden sich daher bestens. Zudem hatten sie beide schnell eine Abneigung gegen das Ekelpaket entwickelt, der immer glaubte, der Beste zu sein.
    Sheila: Der Klassiker! Der Großkotz bekommt Muffensausen und der Ausgestoßene avanciert zum Helden! Ist ja schon ein wenig vorhersehbar! http://www.filb.de/forum/wcf/i…/filb/nold/noldtongue.gif Aber gab es nicht auch so eine Szene bei König der Löwen?


    Tenba hingegen blieb standhaft und blickte sich um. Die anderen Sheinux und Luxio tuschelten und miauten. War das wirklich das Nesthäkchen, das sie gerettet hatte? Sie hatten es schließlich mit eigenen Augen gesehen! Doch Manane ergriff zuerst das Wort.
    „Tenba ist der Größte!“, jubelte sie, woraufhin immerhin einige andere auch sofort einstimmten.
    Der Siegreiche wusste nicht, wie ihm geschah. Hatte er nun das erreicht, was er wollte? Akzeptanz, die Stärke, sich zu behaupten und das Wissen, dass er nun gebraucht würde? Er wollte dies alles nicht glauben; immerhin hatte er doch nicht mal eine Entwicklung vollzogen!
    Er sah auf und erspähte in der Entfernung ein Paar grüner Augen, das ihn beobachtete, jedoch genauso schnell verschwand, wie es aufgetaucht war. Ein Schmunzeln bildete sich auf seinem Gesicht und er versuchte sich vorzustellen, was sie wohl sagen würde.
    Sheila: Nyaaaaa °.° Eine schöne Story über Miezekätzchen! :3 Der kleine Simba wird ja später vielleicht ein große Luxtra und der Anführer seines Rudels! ;D


    Lykaia: Wer ist eigentlich diese Kagayaku, dass sie immer von Kasalla redet?Tenba: Ich glaube, das ist eines dieser Menschenwörter, die einfach niemand verstehen soll.
    Lykaia: Na, mich soll es ja nicht kümmern.
    Manane: Hey, ich will mich auch mal selbst kommentieren, wenn ich schon nicht kämpfen konnte. Kasalla!
    Birama: *läuft durchs Bild und flüchtet noch immer, obwohl die Schlacht schon vorbei ist*
    Kagayaku: Ich bin die große Kagayaku, Königin von Mu und eine feline Heldin! Ich habe Kasalla von einem toughen Menschensmann namens Thorsten Legat gelernt. Es heißt so viel wie Ärger, Streit, Haue. =)



    Kein Skelettwitz, den ich bringen kann?
    Wait.
    why didn't skeleton birama fight against the electrike?

    because he didn't have the guts ;D

  • Stille
    geschrieben am 15.04.16


    Schmeichelnde Worte
    von dir an mich.
    Ich fühle mich glücklich
    und möchte dich gern fragen:
    Wollen wir die Stille genießen?


    Angenehme Worte
    bin ich von dir schon gewöhnt.
    Ich lächle sanft
    und will dich gern fragen:
    Kannst du bitte für einen Moment still sein?


    Gewohnte Worte
    aus deinem Mund.
    Ich sehe dich an
    und kann dich nur fragen:
    Würdest du bitte still sein?


    Alltägliche Worte
    bist du ihrer nicht müde?
    Ich fühle mich unwohl
    und frage dich:
    Kannst du endlich mal still sein?


    Worte
    sind immer dasselbe.
    Ich bin am Verzweifeln
    und du:
    Lass mir meine Stille!


    ...
    ...
    Mein Herz ist schwer
    aber:
    Stille.



  • Hallo @Rusalka


    Ich sehe, die Lyrik hat auch dich inspiriert und ich will es mir nicht nehmen lassen, auf dein neustes Werk einzugehen. Ich mag es wirklich sehr gern. :)


    Die erste Strophe hat mich sofort gefangen, weil ich sie so angenehm beim Lesen fand, umschmeichelnd und liebevoll. Da spricht Wärme heraus, Zuneigung zu einer anderen Person, sei es Freundschaft oder mehr. Das spielt keine so wichtige Rolle, was man genau hinein interpretiert, aber halt die Zuneigung ist vorhanden. Ich dachte zu Beginn, dass es eine Art Liebesgedicht sein könnte oder eben ein Gedicht für eine Person, um ihr zu zeigen, dass man sie mag. Aber mit dem weiteren Verlauf der Strophen kommt dann doch das mulmige Gefühl auf. Bevor ich auf die anderen Strophen eingehe ...

    Wollen wir die Stille genießen?

    Die Person, die diese Frage stellt, das lyrische Ich, mag offenbar Ruhe und damit die Stille. Beisammen sein und diese Ruhe genießen, kann sehr schön sein und weil das Ich sich scheinbar auch zu der anderen Person hingezogen fühlt, lädt sie diese ein diese Zeit gemeinsam zu vollbringen.


    In der zweiten Strophe wird es langsam deutlicher ... Ich gehe davon aus, dass das Ich bereits mit der anderen Person schon mehr Zeit verbracht hat, aber es stellt sich heraus, dass diese Person offenbar sehr gerne spricht, viel redet. Ähehehe wie war das mit tratschenden Frauen? Ja, genau das Bild kommt mir vor Augen und ich kann verstehen, dass das Ich gerne auch einen Moment der Ruhe/Stille haben möchte, wo nichts gesagt wird. Langsam verfliegt die Zuneigung, die das Ich zur Person empfindet, auch wenn noch das sanfte Lächeln vorhanden ist. Aber als Leser ahnt man bereits da: Das Ich ist langsam genervt.

    Gewohnte Worte
    aus deinem Mund.

    Die Worte, die ausgetauscht werden, sind nichts mehr Besonders. Nicht so wie am Anfang. Das Ich fühlt sich nicht mehr so umschmeichelt, denn womöglich wurde schon zu viel gesagt, dass es sich nicht mehr so echt anfühlt. Das ist mein Eindruck, das wäre das, was ich empfinden würde. Den ganzen Tag von jemanden zu getextet werden, kann schon sehr anstrengend sein.

    Würdest du bitte still sein?

    Je nachdem wie diese Worte ausgesprochen werden, können sie bereits einen scharfen Unterton mit sich führen. Zwar ist das "bitte" noch enthalten, aber es hätte auch einfach heißen können: "Sei still!" Eine Aufforderung, die uns mitteilt, dass das Ich mittlerweile mehr genervt ist als in der vorhergehenden Strophe.
    In der nächsten Strophe wird die Problematik noch deutlicher. Der Geduldsfaden droht zu reißen, die Stille, die herbei gesehnt wird, kommt einfach nicht. Worte und noch mehr Worte werden ausgesprochen von der einst gemochten Person. Das ist vermutlich so eine typische Beziehung, wo der Mann genervt davon ist, dass Frau wieder nur labert, nur meckert und einfach nicht einmal die Klappe halten kann. So ein wunderschönes Klischee, was ich gar nicht mag. ^^ Aber leider doch hier und da in den Beziehungen vorkommen.


    Zum Ende hin gibt es dann wie vermutet immer die gleichen Worte. Es wird nichts Neues erzählt, vielleicht auch immer die selben Meckertiraden, man hat sich nicht mehr viel zu sagen. Der Zauber vom Anfang ist dahin, die Beziehung neigt sich ihrem Ende und das Ich ist verzweifelt. Wollte es das so haben? Ganz sicher nicht, denn da das Herz schwer wird, scheint es darüber zu trauern, dass man nun sich nichts mehr zu sagen hat. Ich persönlich vermisse auch den Zauber vom Anfang, weil es mich so traurig stimmt, dass es so endet. Dennoch, nach all dem Gerede, dass das Ich "ertragen" musste, ist nun mit dem Schluss endlich die Stille eingekehrt, die es sich gewünscht hatte. Man kann also sagen, dass doch noch etwas Gutes heraus kommt. Vielleicht nicht mit der Person, die am Anfang angesprochen wurde und bei der die Zuneigung vorhanden war, aber die Stille ist da ... ein kleiner Trost.


    Ein bisschen mehr Stille hätte ich jetzt auch gern, vielleicht könnte ich dann besser dein Gedicht interpretieren, andererseits war ich nie besonders gut darin gewesen. Fakt ist, dass ich trotz des eher traurigen Endes das Gedicht sehr gern mag. Es liest sich für mich flüssig und besitzt seinen eigenen Charme, obgleich ich zugeben muss, dass du mir gerade Angst eingejagt hast. In der stillen Befürchtung, dass dir diese Gedanken gekommen sind, weil es dich im Realen vielleicht auch bedrückt oder vielleicht sogar nervt?! Wer weiß das schon ... Ich hoffe einfach mal das Beste. (Und hoffen meine ich, dass ich dich hoffentlich nicht nerve D: ohjemine)


    Gerne mehr davon, zumindest freue ich mich wieder von dir etwas lesen zu können. :)


    Lieben Gruß
    Lexi~



  • Federschmuck
    geschrieben am 16.04.16


    Es war einmal ein Navitaub, das dank seiner listigen Art als kluger Vogel galt. Keine Aufgabe war ihm zu schwierig und jede aussichtslose Situation vermochte es zu lösen, als wäre es ein Kinderspiel. Allerorts prahlte es mit seinem Wissen und seiner Intelligenz und erntete dafür geringes Ansehen unter den anderen Pokémon. Doch hatte es auch mit einem weitaus größeren Problem zu kämpfen. Denn unter allen Vögeln fiel jenes Navitaub mit seinem ungepflegten Gefieder und dem hässlichen Äußeren auf, was seinen Stolz sichtlich verletzte.
    Voller Zweifel und Beschämung wandte es sich eines Tages an Washakwil, der für seine Weisheit und guten Ratschläge bekannt war, sehr zu Navitaubs Ärgernis. Es fragte nach einer Möglichkeit, wie es zu vollkommener Schönheit gelangen würde, sodass dies den anderen Vögeln auffiel.
    „Nun, das ist natürlich eine schwierige Sache“, meinte Washakwil nach einiger Überlegung und schlug einmal kurz mit den Flügeln. „Aber wenn dir dein Äußeres wichtig ist, kannst du natürlich versuchen, dir von den anderen Vögeln Federn zu borgen. Natürlich sollen sie damit auch einverstanden sein.“
    „Das hätte ich auch selbst so gemacht! Ich wollte dich nur um deinen Rat fragen!“ Navitaub bedachte Washakwil daraufhin mit einem finsteren Blick und flog von dannen. Es wusste, dass ihm dieser Ansatz sicherlich helfen würde.
    Sein Weg führte es zuerst zu Fiaro, einem kräftigen Falken mit auffallend rotem Gefieder. Navitaub war von ihm nicht besonders angetan und hielt ihn, trotz seiner Stärke, für unelegant.
    „Möchtest du mir ein paar deiner Federn schenken?“, fragte es ungeniert, worauf Fiaro nur seinen Kopf schief legte.
    „Zwar weiß ich nicht, wofür du sie benötigst, aber ja, meinetwegen“, antwortete der Feuer-Vogel und zeigte seinem Gesprächspartner, wo er fündig wurde. Danach flog er wieder seines eigenen Weges.
    Navitaub sammelte die besagten Federn ein und schmückte sich sofort damit. Voller Verzückung betrachtete es sich und seinen neuen Schmuck. Wie wundervoll sein Gefieder nun plötzlich mit diesem kräftigen Rot aussah! Würde es mit weiteren Federn wohl noch schöner werden?
    Es beschloss, als nächstes Kramurx aufzusuchen. Als es bei seinem Nest ankam, war dieses jedoch nirgends zu sehen. Navitaub wartete einige Zeit, jedoch blieb von der Krähe keine Spur.
    Als es schon zu seinem nächsten Ziel aufbrechen wollte, kam ihm eine Idee in den Sinn. Es könnte doch einfach ein paar der Federn aus dem Nest nehmen und Kramurx später einmal danach fragen!
    Innerlich jubilierend setzte Navitaub seinen Plan um und schmückte sich nun auch mit den schwarzen Federn der Krähe. Nun sah es noch eleganter aus als zuvor! Warum sollte es diesem hässlichen Kramurx überhaupt noch Bescheid sagen? Fiaro hatte schon kein Problem damit, also würde es hier sicher ebenfalls so sein!
    Voller Freude zog es weiter zu Tauboga und anstatt den freundlichen Vogel nach den Federn zu fragen, nahm es sich diese einfach und zierte so weiterhin sein Gefieder. Das war doch viel einfacher, als jeden danach zu fragen, dachte sich das listige Navitaub und fasste den Entschluss, dies auch weiterhin so zu handhaben.


    Bereits am nächsten Tag ließ es alle Pokémon, die es zuvor verschmäht hatten, versammeln und präsentierte sich in seiner neuen Pracht.
    „Seht her!“, rief es voller Stolz über alle hinweg. „Ein Wunder ist geschehen, wie es sonst keines geben kann. Mein Wunsch wurde erhört und mein Gefieder hat nun die schönsten Farben aller Vogel-Pokémon auf dieser Welt! Seht ihr dieses fluffige Weiß, das mich nun schmückt? Oder dieses Blau, welches dem Ozean gleicht? Selbst das legendäre Ho-Oh würde bei diesem Reichtum an Federn erblassen!“
    Die Menge tuschelte, was es mit dieser mysteriösen Verwandlung auf sich haben könnte, als sich plötzlich eine Stimme aus dem Gewirr erhob.
    „Hey, das sind ja meine Federn, die du da in deinem Gestrüpp hast!“ Es handelte sich um niemand anderen als das Kramurx, welches am Tag zuvor bestohlen wurde und nun eine Rechtfertigung für diese Behauptung verlangte. Navitaub jedoch lachte nur.
    „Sei still, du hässliches Kramurx! Wenn dich der Neid zerfrisst, so kannst du dies vor allen anderen sagen, anstatt mich schlecht machen zu wollen!“
    Doch nicht nur Kramurx erdreistete sich, seine Stimme zu erheben; auch Tauboga, Fiaro, Altaria und all die anderen Vögel, welche bestohlen wurden, mischten sich nun ein und verspotteten den offensichtlichen Betrüger aufgrund dieser Farce. Erst als Washakwil zu der Gruppe stieß, beruhigte sich diese wieder und fragte ihn nach Rat, was in dieser Situation zu tun wäre.
    „Dieses Navitaub hat sich meinen Rat eingeholt“, meinte Washakwil, sehr zur Empörung der Bestohlenen. „Jedoch ist es nicht in Ordnung, sich ohne Erlaubnis mit jemandes Federn zu schmücken. Insofern ist es nun euer Recht, euer Eigentum zurückzufordern.“
    Das ließen sich die Vögel natürlich nicht zweimal sagen und entrissen Navitaub neben dem fremden Schmuck auch einen Teil seiner eigenen Federn. Entkräftet und entstellter als zuvor flog dieses, in seinem Stolz tief verletzt, von dannen und schämte sich seines Aussehens und seiner Tat.



  • Federschmuck
    Es war einmal ein Navitaub, das dank seiner listigen Art als kluger Vogel galt. Keine Aufgabe war ihm zu schwierig und jede aussichtslose Situation vermochte es zu lösen, als wäre es ein Kinderspiel. Allerorts prahlte es mit seinem Wissen und seiner Intelligenz und erntete dafür geringes Ansehen unter den anderen Pokémon.
    Min: Sheeeeeeeeeeeldon <3


    Doch hatte es auch mit einem weitaus größeren Problem zu kämpfen. Denn unter allen Vögeln fiel jenes Navitaub mit seinem ungepflegten Gefieder und dem hässlichen Äußeren auf, was seinen Stolz sichtlich verletzte.
    Satsuki: Ok, Unnie, offenbar ein Sheldon mit Pickeln und fettigen Haaren. :o
    Min: Sag doch sowas nicht! q_q


    „Aber
    wenn dir dein Äußeres wichtig ist, kannst du natürlich versuchen, dir
    von den anderen Vögeln Federn zu borgen. Natürlich sollen sie damit auch
    einverstanden sein.“
    Sheila: Also ich stelle mir jetzt vor, wie sich jemand bei Kagy gourgeous Haare
    und Sphinxenfedern ausborgt, um sie sich ins Haar zu stecken! :3
    Kagayaku: Meinst du, dass Winnetou eine Sphinx bestohlen hat? >:
    Sheila: Nee, ich glaub der sah schon vorher ganz okay aus. :P
    Kagayaku: Ich könnte ja bestimmten Leuten meine Kleidung mal leihen, aber sonst ...
    Sheila: Übertragen ist das ja das selbe, als wenn sich ein armer Bettler edle Kleidung ausleihen würde. :o
    Kagayaku: Ja, aber da der Bettler nie so fabulously schöne Beine haben kann wie
    ich, kann ich ihm nichts ausleihen. Das würde albern aussehen.
    Sheila: Vielleicht ist das die Intention, dass der albern aussieht mit den anderen Federn. Lesen wir weiter, nya ...



    „Das hätte ich auch selbst so gemacht! Ich wollte dich nur um deinen Rat fragen!“ Navitaub bedachte Washakwil daraufhin mit einem finsteren Blick und flog von dannen. Es wusste, dass ihm dieser Ansatz sicherlich helfen würde.
    Sein Weg führte es zuerst zu Fiaro, einem kräftigen Falken mit auffallend rotem Gefieder. Navitaub war von ihm nicht besonders angetan und hielt ihn, trotz seiner Stärke, für unelegant.
    Yomi: Als Halb-Kalos-Mädchen muss ich zugeben, dass ich Dartignis auch für wesentlich hübscher erachte. :o Die Augen von Fiaro schauen immer aus, als ob er seinen Café nicht getrunken hat. Dafür muss er sich doch einfach nur ins Bistro Flordelis setzen.
    Kagayaku: Yo, Mi Léonie [Yomi heißt mit 2. Namen Léonie], Strasbourg steigt heute vielleicht auf!
    Yomi: YAAAAY ich weiß! °.°
    Sheila: Was hat das jetzt mit der Geschichte zu tun, Blitzmerker-chan?
    Kagayaku: Ich möchte den Autor trollen. ò.ó


    Navitaub sammelte die besagten Federn ein und schmückte sich sofort damit. Voller Verzückung betrachtete es sich und seinen neuen Schmuck. Wie wundervoll sein Gefieder nun plötzlich mit diesem kräftigen Rot aussah! Würde es mit weiteren Federn wohl noch schöner werden?
    Min: Hmmm ich hatte meine schwarzen Haare ja auch mit einer grünen und blauen, dann einer dritten, roten Strähne aufgepeppt. Wow. :o A-aber ich identifiziere mich nicht mit dem Protagonisten! Ich bin nämlich selbstverliebt und nicht sooo ... ich bin kein Navitaub, ich wäre ein sexy sneaky Sniebel! x3


    Bereits am nächsten Tag ließ es alle Pokémon, die es zuvor verschmäht hatten, versammeln und präsentierte sich in seiner neuen Pracht.
    „Seht her!“, rief es voller Stolz über alle hinweg. „Ein Wunder ist geschehen, wie es sonst keines geben kann. Mein Wunsch wurde erhört und mein Gefieder hat nun die schönsten Farben aller Vogel-Pokémon auf dieser Welt! Seht ihr dieses fluffige Weiß, das mich nun schmückt? Oder dieses Blau, welches dem Ozean gleicht? Selbst das legendäre Ho-Oh würde bei diesem Reichtum an Federn erblassen!“
    Yomi: Mon Dieu, er sieht jetzt sicher aus wie so ein Ara. °.° Ich weiß ja nicht, steht es ihm denn? :o Das ist ja so, als wenn ich meine Haare in Rainbow-Dash-Haarfarbe einfärben würde. ^^
    Marie: Du hast fliederfarbene Haare, da fällt das eh nicht mehr negativ auf :P
    Yomi: Du bist blond. Blondinen-Witze incoming! Fais attention! ò.ó


    Doch nicht nur Kramurx erdreistete sich, seine Stimme zu erheben; auch Tauboga, Fiaro, Altaria und all die anderen Vögel, welche bestohlen wurden, mischten sich nun ein und verspotteten den offensichtlichen Betrüger aufgrund dieser Farce. Erst als Washakwil zu der Gruppe stieß, beruhigte sich diese wieder und fragte ihn nach Rat, was in dieser Situation zu tun wäre.
    „Dieses Navitaub hat sich meinen Rat eingeholt“, meinte Washakwil, sehr zur Empörung der Bestohlenen. „Jedoch ist es nicht in Ordnung, sich ohne Erlaubnis mit jemandes Federn zu schmücken. Insofern ist es nun euer Recht, euer Eigentum zurückzufordern.“
    Das ließen sich die Vögel natürlich nicht zweimal sagen und entrissen Navitaub neben dem fremden Schmuck auch einen Teil seiner eigenen Federn. Entkräftet und entstellter als zuvor flog dieses, in seinem Stolz tief verletzt, von dannen und schämte sich seines Aussehens und seiner Tat.
    Sheila: Aaw, irgendwie tut mir das arme Vögelchen leid ;v; ... klar, es hat nicht richtig gehandelt, aber wenn die vorher so abschätzig zu ihm sind ... :( Ich hatte vorher auch immer Lumpen an, bis ich genug Geld zusammen hatte und habe auf meiner Reise auch das ein oder andere Kleidungsstück bestohlen. Man muss es auch so mal sehen. :/
    Yomi: Daher kommt die Sprichwort also ... :o
    Fei: Fei weiß, dass es der Sprichwort heißt! >:
    Min: Man müsste eine Geschichte schreiben, in der sich ein komischer Vogel von dem komischen Kauz Donald Trump sein fabulous Hair ausleiht. :'D Wie cool wäre das denn?

  • Sonnenfinsternis
    geschrieben am 14.05.16



    Der lichte Tag vergeht,
    die Finsternis schon naht.
    Der Rhythmus der Natur
    im ew‘gen Gleichgewicht.


    Mond und Sonne niemals eins,
    sollten sich nie einig sein.
    Solgaleo bricht den Schwur,
    steigt herab; der Kampf beginnt.


    Schergen fallen übers Land herein,
    stiften Panik, Chaos, Zweifel, Pein.
    Machtlos keiner gegen sie gefeit,
    helles Licht verschluckt die Dunkelheit.


    Die Schwingen
    erklingen
    lautlos in der Nacht.


    Ein Schimmer
    für immer,
    Retter voller Pracht.


    Hoffnungsvolle Blicke nun,
    Mondeskraft die Streiter stärkt.
    Reihenweise fall’n sie um
    vor dem Herrn der Finsternis.


    Solgaleo brüllt ganz ohne Furcht,
    stellt sich seinem Widersacher gleich.
    Bald schon neuerlich ein Kampf entbrennt,
    mit Lunala in der dunklen Nacht.



  • Wachträumereien
    geschrieben am 20.05.16



    Ich lebe wach. Ich träume wach.
    Verfalle nicht dem Smog.


    Ich sehe mich um.
    Rund um mich nur Falschträumer.
    Keine Chance, dem Smog zu entkommen.
    Niemand sieht das Leben, die Natur.
    Bilder halten sie im Jetzt.
    Sie sprechen mit sich selbst.
    Gebannte Blicke in das helle Licht.
    Der Smog hat sie eingenebelt.


    Ich steige aus, sehe meine Freundin.
    Auch sie ist noch normal.
    Wir lachen und reden,
    lassen uns nicht verführen.


    Wir bleiben wach. Wir träumen wach.
    Leben in der Realität.


  • Hallo Rusalka. ♥
    Ich dachte mir, ich lasse dir mal einen kurzen Kommentar zu deinem neuesten Werk da! Wachträumereien ist ein wirklich wundervoller Titel mit einem sehr schönen Klang, ein Wort, das man irgendwie gleich erstmal laut aussprechen muss, um es auf der Zunge zu schmecken. Doch so positiv es auch klingt, im Zusammengang mit deinem Gedicht hat das wache, oder "falsche" Träumen auch eine Schattenseite. Der Grund, warum es mir so gut gefällt, liegt wohl daran, dass du etwas sehr sehr Wahres ansprichst, was sich zur Zeit in unserer Gesellschaft abspielt; etwas, das kein Ende nehmen will. Gerade die Zeile gebannte Blicke in das helle Licht lassen mich (hoffentlich richtig) vermuten, dass du auf den Konsum diverser Smartphones anspielst, was heutzutage so normal scheint wie sonst nichts. Du stellst dar, wie soziale Kontakte darunter leiden, dass man durch das Handy quasi nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, mit dem Virtuellen, und dabei die reale Welt, die Natur, gar nicht mehr wahrnimmt. Mir gefällt, wie du mit dem Wort träumen spielst und verschiedene Seiten davon aufgreifst. Einzig der Smog gibt mir zu denken, dem die Leute verfallen, denn ich kann das Wort nicht ganz einordnen. Oder steht es für das rauchige, dunkle Etwas das alles verpestet, also im metaphorischen Sinne? Jedenfalls vielen Dank für dein Gedicht, immer wieder interessant, was aus einer so alltäglichen Situation so für Gedanken entstehen können!
    Man schreibt sich sicher mal wieder, bis dahin alles Liebe. :)  



    Gracidea

  • Morgen,


    ich hatte mir gestern Wachträumereien durchgelesen und wollte es kommentieren, bin aber leider nicht mehr dazu gekommen, weshalb ich es jetzt nachholen wollte. Der Titel selbst ist ja schon sehr interessant - normalerweise träumt man ja im Schlaf, allerdings gibt es ja auch Tagträume, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob diese hier gemeint sind, denn es scheint vielmehr um die Unterscheidung zwischen einem "echten" und einem "falschen" Träumen zu gehen. Ersteres scheint dabei eher ein eher selbstständiges Träumen zu sein, zwar auch durch die Umwelt beeinflusst, aber eben durch die natürliche ("die Natur", "das Leben"), während Letzteres hier durch künstliche und weniger schöne Dinge zustande zu kommen scheint. Da sich das Ganze ja in einem Zug (genauer in einer U-Bahn) abspielt, wird man natürlich dazu verleitet, nachzudenken, was man denn in einer U-Bahn sieht und wenn ich mich so zurückerinnere, starren da immer viele ins Leere oder auf ihre Smartphones (was mit dem hellen Licht gemeint sein könnte). Aber tatsächlich lesen einige auch und andere unterhalten sich miteinander. Aber die letztgenannten Gruppen scheinen hier nicht vorzukommen, tatsächlich reden die Leute im Gedicht ja sogar lieber mit sich selbst, wie es den Anschein hat. Ich denke auch viel über den Vers "Bilder halten sie im Jetzt" nach: Sind damit vielleicht die Bilder auf dem Smartphone (eventuell aus dem Internet) gemeint, die man sich ansieht? Insofern wären sie ja als ein Abbild der Realität zu verstehen und auch wenn es nicht schlimm sein mag, sich Bilder anzusehen, so sollte man ja doch darüber die tatsächliche Realität nicht vergessen. Der Smog scheint dabei auch eine Bezeichnung dafür zu sein, dass diese Falschträumer reichlich vernebelte Sinne haben und gar nicht mehr in der Lage sind, die äußeren Dinge wirklich klar zu sehen und zu erkennen. Den Kontrast dazu bildet natürlich dass lyrische Ich mitsamt seiner Freundin und man kann wohl auch eine gewisse Symbolik erkennen, als das lyrische Ich aussteigt, denn es verlässt damit diese doch eher düstere Umgebung, in die es eigentlich nicht hineinpasst und trifft sich mit jemandem, der dahingehend deutlich ähnlicher ist. Man könnte vielleicht auch Parallelen zu Platons Höhlengleichnis ziehen, welches ich aber in letzter Zeit irgendwie überall sehe.
    Zwar muss ich sagen, dass ich mit Epochen nicht so ganz gut auskenne, aber ich meine, hier einige Züge der Romantik zu erkennen, allerdings auf eine moderne Situation bezogen: Man hat das Motiv des Traums, der hier allerdings auch in den falschen und in den echten Traum eingeteilt wird. Diesbezüglich ist dann das lyrische Ich der Außenseiter, der allerdings - anders als es in der Romantik oft der Fall ist - nicht völlig einsam und allein ist, sondern auch jemanden hat, der ihm dahingehend ähnelt. Ironischerweise erkennen aber die beiden, obwohl oder gerade weil sie "echt" träumen können, auch die Realität deutlich besser als die anderen.
    Nun, wie ich sagte, lädt das Gedicht dazu ein, sich mit derzeitigen Verhältnissen auseinanderzusetzen und es kritisiert diesbezüglich etwas, über das ich auch manchmal nachdenke, denn wie gesagt kenne ich es auch, dass viele Menschen im Alltag den Eindruck vermitteln, als würden sie gar nicht mehr wirklich alles um sich herum richtig wahrnehmen. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass ich mir bei dem Gedanken doch auch ein wenig überheblich vorkomme, weil es halt so klingt, als wollte ich mich über diese anderen Menschen stellen, was natürlich nicht der Fall ist.
    Auf jeden Fall ein sehr schönes Gedicht mit einer interessanten Aussage, das einen zum Nachdenken anregt.


    Dann wollte ich noch kurz dalassen, dass mir auch Sonnenfinsternis sehr gefallen hat. Ich wollte das eigentlich auch kommentieren, aber das Problem ist, dass ich mich mit sämtlichen Vorabinformationen von Sonne/Mond nicht auskenne bzw. mich halt möglichst nicht auskennen will. Daher kann ich leider schlecht analysieren, mit wie vielen Informationen davon es in Verbindung steht, auch wenn ich zumindest die Namen der beiden Legendären kenne. Hat mir aber wie gesagt trotzdem sehr gefallen.

  • Abzeichnende Begegnung
    geschrieben am 21.06.16


    Kuraiko sah von ihrem Zeichenblock auf und streckte sich einmal durch. Gerade war sie dabei, ihren Liebling Yami zu malen, der sich in einiger Entfernung aufhielt und die Stadt betrachtete. Wobei Stadt noch relativ hoch gegriffen war, da Romantia City durch seine Naturbelassenheit und dem fantasievollen Charme eher dem klassischen Dorf eines Märchens glich. Überall war die Natur zu entdecken; waren das nun Bäume oder große Pilze, auf denen man sich tatsächlich niederlassen konnte, wenn man müde war. Und diese Atmosphäre genoss Kuraiko so sehr wie schon lange nicht mehr.
    Sie ließ ebenfalls ihren Blick schweifen. In der Mitte des Ortes thronte eine riesige Eiche über allen Wesen und spendete ihnen Schatten. Durch das Blattwerk drangen unregelmäßig Sonnenstrahlen bis zum Erdboden durch und tauchten Romantia City in diese bekannte mystische Atmosphäre.
    In der Zwischenzeit hatte sich Yami zu Kuraiko gesellt und sah sie eindringlich an. Die beiden verband eine innige Freundschaft, auch wenn sie sich dessen noch immer nicht ganz bewusst waren. Darkrai neigten normalerweise dazu, einzelgängerisch und auch nur auf ihre eigenen Ziele beschränkt zu handeln, jedoch hatte dieses hier eine spezielle Bindung zu der jungen Frau aufgebaut. Womöglich lag das aber auch an ihrem Namen; wer nannte seine Tochter schon „Kind der Dunkelheit“?
    Kuraiko lachte bei Yamis Blick. Sie mochte diese Art an ihm, auch wenn er eher verschlossen wirkte, aber es stand ihm unglaublich gut. Sie wusste noch, als sie früher vor dem Unlicht-Pokémon Angst hatte, jedoch hatte sich diese zur Gänze gelegt.
    „Na, willst du mal sehen?“, sagte sie und zeigte ihrem Pokémon die Zeichnung. Darauf war Yami abgebildet, der sich inmitten eines zauberhaften Waldes befand und auf einer Hand sogar einen Schmetterling balancierte.
    Bei diesem Anblick schloss er die Augen und schüttelte nur den Kopf, woraufhin Kuraiko wieder lachte. „Ach komm, das steht dir! Sei nicht immer so düster.“
    Yami drehte sich daraufhin wieder um und deutete zu einer jungen Frau in weniger Entfernung. Er machte Kuraiko darauf aufmerksam, dass sie von ihr schon seit geraumer Zeit beobachtet wurden, auch wenn sie so schien, als hätte sie besseres zu tun. Wie zum Trotz strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
    „Meinst du, sie will etwas von uns?“, fragte Kuraiko nur, die das als nichts Spezielles ansah. Sie schloss ihren Zeichenblock, nahm diesen unter ihren Arm, stand von der Bank auf und begab sich zu der Fremden. Auf dem Weg dort hin fiel ihr außerdem auf, dass die Frau in Begleitung eines Flunkifers war. Dieses sah hektisch zu seiner Trainerin und wusste nicht, was es tun sollte. Scheinbar war es also noch ein junges seiner Art.
    „Kann ich dir helfen?“, fragte Kuraiko und erntete dafür nur Stille. Ihr Gegenüber blickte kurz zu Boden, danach zu Yami, der sich zur Gruppe gesellte. Der Ausdruck in ihren Augen war bestimmt. Sie schluckte kurz und setzte schließlich an.
    „Ha-hallo. Ja, also, äh, du kennst dich hier nicht zufällig aus? Ich muss nämlich zu einer gewissen Valerie. Sie ist hier Arenaleiterin, aber dort ist sie nicht und bisher konnte mir auch niemand sagen, wo sie ist.“
    „Nein, da kann ich dir leider auch nicht helfen“, meinte Kuraiko achselzuckend. „Vielleicht kommt sie aber bald zurück.“
    „Ja, das kann sein“, sagte ihr Gegenüber darauf resignierend. Sie starrte noch immer Darkrai an, das sich daran aber nicht allzu sehr zu stören schien. Auch wenn es vorhin noch ganz anders wirkte.
    Das Flunkifer jaulte kurz auf; scheinbar wollte es Aufmerksamkeit. Oder einfach nur weiter gehen. Die junge Frau nutzte die Situation aber für eine weitere Frage.
    „Gehört Darkrai zu dir?“
    Ein Kopfnicken und die anschließende Bestätigung sagten für sie alles aus. Sie lächelte verschmitzt.
    „Schon komisch. Darkrai neigt eigentlich nicht dazu, mit anderen Wesen zusammen zu sein. Du musst daher also besonders sein.“
    Kuraiko sah an sich herunter. „Vielleicht, weil ich nur Schwarz trage?“
    „Das mag sein.“ Die junge Frau sah erneut weg, dieses Mal zu Flunkifer und hob es hoch. „Uns beide verbinden auch einige Dinge.“
    „Welche denn zum Beispiel?“ Kuraiko war trotz der kürzlichen Begegnung sehr interessiert daran, mehr über ihr Gegenüber zu erfahren. Nur sollte das noch etwas dauern.
    „Kann ich dich noch was fragen?“ Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie aber schon fort. „Du hast doch vorhin gemalt. Nachdem ich wohl sowieso warten muss, meinst du, du kannst Darkrai und Mika gemeinsam zeichnen? Ich würd’s dir auch entsprechend honorieren.“
    Das kleine Stahl-Pokémon sah irritiert zu seiner Trainerin auf, sagte dazu jedoch nichts weiter. Die junge Frau ließ es auf den Boden, wo es sich erst einmal noch an ihr Bein anlehnte, dann aber auf Darkrai zuschritt und es neugierig beäugte. Yami nahm dies gelassen und beobachtete das kleine Pokémon ebenfalls.
    Kuraiko lachte.
    „Na, die beiden scheinen sich nicht wirklich dran zu stören. Dann kann ich das gern für dich machen!“


    Es vergingen einige Minuten, in denen sich Kuraiko eine geeignete Pose überlegte. Die beiden Pokémon verbrachten derweil die Zeit miteinander und unterhielten sich wohl auch ausgiebig. Bei zwei so unterschiedlichen Wesen ein sehr interessanter Anblick.
    Schließlich begann sie mit den ersten Linien. Schwungvoll wanderte der Bleistift über das Papier und nach einigen leicht abgebildeten geometrischen Formen zeichneten sich auch schon die ersten Details ab.
    „Ich heiße übrigens Kuraiko. Und du?“
    Sie sah nicht von ihrem Werk auf, sondern wartete einfach, was ihre Begleitung sagen würde. Auf der Bank ließ es sich jedenfalls wesentlich besser unterhalten als stehend.
    „Ageha.“
    Nun blickte sie aber doch auf. „Ageha? Das ist ja ein richtig schöner Name! Magst du vielleicht selbst auch Schmetterlinge?“
    Ageha zögerte etwas. Offenbar hatte sie nicht mit solch einer Offenheit gerechnet. Schließlich überwand sie sich doch.
    „Ja, sehr gern sogar. Besonders Vivillon hat es mir mit seinen vielen verschiedenen Farben angetan und zeigt mir auch, wie vielfältig die Natur sein kann.“ Sie sah kurz auf und ließ ihre ausgestreckte Hand herumfahren. „So wie Romantia City. Ich wollte hier auch schon immer her und hatte jetzt endlich mal Grund dazu.“
    Die Zeichnung nahm weitere Züge an. Yami war bereits eindeutig zu erkennen.
    „Hört sich so an, als wärst du keine Trainerin, oder?“
    „Jein. Eigentlich arbeite ich in der Pokémon-Pension in der Nähe von Vanitéa. Professor Platan schickt uns manchmal Aufträge für die Pokémon-Forschung und ich hab mich freiwillig gemeldet, hierher zu kommen.“
    Kuraiko überlegte kurz, wie sie Flunkifer darstellen sollte. Das war gar nicht so einfach, die Proportionen richtig hinzubekommen.
    „Aber eigentlich möchtest du gern kämpfen lernen, oder?“
    „Mika habe ich erst vor Kurzem gefunden, aber wir sind jetzt schon wie ein Herz und eine Seele. Ob sie auch kämpfen will, weiß ich nicht.“
    „Mika, also Flunkifer?“
    Ageha nickte daraufhin und lächelte. „Ja.“
    Kuraiko hatte mittlerweile eine gute Darstellung für Mika gefunden und lachte. „Ich finde, ihr passt aber auch ziemlich gut zusammen.“
    „Wie meinst du das?“ Ageha schien sichtlich verwirrt über die Aussage und legte dabei den Kopf schief.
    „Weißt du, du redest mit so viel Liebe über Pokémon und betrachtest sie nicht nur als Mittel zum Kampf. Das allein ist in dieser Welt schon sehr selten, was dir eine mysteriöse Ausstrahlung gibt. So ähnlich geht es mir beim Anblick eines Flunkifers auch immer, weil ich nicht so genau weiß, was es denkt.“
    „Also findest du mich seltsam?“, murrte Ageha, woraufhin Kuraiko abwinkte.
    „Aber nein, wo denkst du hin? Und außerdem, wer ist denn auf dieser Welt nicht seltsam? Sieh mich an! Ich interessiere mich zum Beispiel sehr für urbane Legenden in der Region und verbringe meine Zeit eher allein mit Yami als mit anderen Leuten.“
    Ageha sah kurz zu Boden und schien nach den richtigen Worten zu suchen. In der Zwischenzeit hatte Kuraiko bereits die letzten Feinheiten in Arbeit.
    „Dann haben wir ja auch etwas gemeinsam“, meinte sie nur trocken.
    „Siehst du, und so knüpfen sich neue Kontakte. Ist doch cool, nicht wahr?“
    Ihre offensichtliche Aussage entlockte Ageha ein freudiges Lachen. Bei ihrem sonst eher gleichgültigen Blick wusste Kuraiko, dass sie das sichtlich erheiterte.
    „Eigentlich ist es dumm, sich durch so was so zu amüsieren, oder nicht? Aber ich find’s witzig. Hast du auch schon mal von dem Geistermädchen in Illumina City gehört?“
    Die Zeichnung war bereits vollendet und Kuraiko legte ihren Stift beiseite, sodass sie sich ihrer Begleitung voll und ganz widmen konnte.
    „Ja, habe ich tatsächlich. Und ich wollte mich dem auch als nächstes annehmen. Vielleicht finde ich ja raus, was es damit auf sich hat.“ In der kurzen Pause riss sie das Papier sachte aus dem Block heraus und überreichte es Ageha. „Hier, bitte. Ich hoffe, dass es dir gefällt!“
    Die Angesprochene besah sich die Zeichnung eingehend und staunte über die Detailverliebtheit, die in das Bild geflossen war. Darkrai und Flunkifer wirkten wie eine Einheit und auch ihre sorgenlose Darstellung wirkte sehr beruhigend auf den Betrachter. Davon abgesehen bemerkte Ageha auch, dass sich auf Mikas großem Kiefer ein Schmetterling befand. Sie grinste.
    „Danke! Du malst echt toll. Wie viel willst du dafür?“
    „Betrachte es als Geschenk von mir für dich“, sagte Kuraiko und winkte die Frage nach einer Entlohnung somit ab. Ageha bestand noch einige Male darauf, dass sie das so nicht annehmen könne, aber schließlich willigte sie doch ein, dass es so in Ordnung sei.
    „Danke, ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll.“
    „Das macht nichts. Mir hat es Spaß gemacht, mit dir zu reden und ich glaube, dass es dir auch etwas geholfen hat, oder?“ Ihr Gegenüber lief dabei rot an. „Oder auch nicht. Aber schau mal, da hinten ist ja Valerie.“
    Ageha blickte sich hektisch um und sah dabei die Arenaleiterin des Ortes, wie sie sich gerade auf den Weg zum Pokémon Center zu machen schien. Sie drehte sich noch einmal zu Kuraiko.
    „Scheint wohl so, dass wir uns hier jetzt trennen müssen.“
    „Stimmt“, setzte Kuraiko an, „aber eine Trennung bedeutet ja nicht, dass wir uns nicht nochmal sehen, oder?“
    „Das stimmt wohl“, lachte Ageha und beide umarmten sich einmal herzlich. „Danke, du bist mir echt sympathisch geworden, obwohl ich wegen Darkrai erst nervös war. Aber so scheint es wohl vielen zu gehen, oder?“
    Kuraiko nickte. „Darauf kannst du wetten. Aber so ist es immer. Erst wenn die Menschen wissen, wie jemand tickt, lassen sie sich auf ihn ein und versuchen ihn kennenzulernen.“
    Mika war in der Zwischenzeit zu den beiden dazu gestoßen und versuchte sich in das Gespräch einzumischen. Jedoch verstand sie aus offensichtlichen Gründen niemand und Ageha nahm dies zum Anlass, das kleine Stahl-Pokémon hochzuheben und zu umarmen.
    „Auf jeden Fall. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen!“
    „Ciao“, sagte Kuraiko mit einem leichten Anflug von Wehmut und winkte Ageha hinterher, die sich nun langsam auf den Weg machte. Sie fragte sich, wann sie das letzte Mal so ausgelassen mit jemandem sprechen konnte, wusste nun aber auch, was sie als nächstes anstellen wollte. Sie ballte die rechte Faust und wandte sich an Yami.
    „Na dann, auf nach Illumina City! Wir haben ein Geheimnis zu erforschen!“


  • Metal Leute, servus Drache, Temmie here


    Heute reagieren wieder Leute auf eines deiner Kunstwerke.


    Du hast gesagt, es basiert auf etwas anderem. Die Literatur von andern außerhalb von Pokemonforen geht mir am Popo vorbei (also George Orwell mochte ich), mich interessiert deine Literatur. Deswegen lese ich mich sicher nicht in die externe Quelle ein lel


    ... e andiamo!



  • Zwei Seiten einer Medaille
    geschrieben am 11.06.16


    Die Pokémon-Welt wird von vielen verschiedenen Geschöpfen bevölkert, welche unglaubliche Fähigkeiten besitzen. Große, kleine, schmächtige und auch überaus mächtige Pokémon, die alle einem bestimmten Typ angehören. Gerade der erst zuletzt anerkannte Typ Fee ist noch sehr mysteriös und die Kalos-Region bietet mir seit jeher die Möglichkeit, mich mit den Eigenarten dieses Typs auseinander zu setzen.
    Ein Pokémon ist mir dabei besonders ins Auge gestochen, welches mich schon lange aufgrund seiner Natur fasziniert. Tatsächlich wirkt es so ganz und gar anders als alle anderen Feen-Pokémon, trotz seines niedlichen Aussehens. Wenn man nämlich nicht aufpasst, erlebt man die andere Seite dieses speziellen Wesens.


    Ich spreche natürlich von Flunkifer.


    Wer es zum ersten Mal sieht, könnte es wohl eher mit einem Unlicht-Typen verwechseln, obwohl es neben seiner Feen-Natur auch den Stahl-Typen besitzt. Hauptsächlich entsteht dieser Eindruck durch seine Eigenart für hinterhältige Attacken, durch die es den Gegner mit seinem Äußeren einlullt, um ihn schließlich ohne jede Vorwarnung anzugreifen. Um dies zu bewerkstelligen, nutzt es einen großen Stahlkiefer, welcher sich auf der Hinterseite des Kopfes bis zum Boden erstreckt. In Anbetracht dessen, dass dieser Kiefer die volle Körpergröße des Pokémons von rund 60 Zentimetern abdeckt, wirkt Flunkifer nun zum einen niedlich, zum anderen aber auch bedrohlich.


    Obwohl es beide Geschlechter haben kann, gleicht sein Aussehen den Tempelmädchen aus Johto, wobei sich die primären Farben auf Beige für das Fell und Schwarz-Gräulich für die Stahl-Aspekte seines Körpers beschränken; darunter auch besagter Stahlkiefer. Seine Robustheit erlangt es vor allem durch diesen, wobei sich auch in seinem Fell Anzeichen des Elements zeigen. Darüber hinaus wurden bei Untersuchungen auch Hinweise zum Feen-Typ deutlich, wodurch es gegen den Drachen-Typ vollends geschützt ist. Ebenso wurden Exemplare mit einer ungewöhnlichen Färbung der Stahl-Aspekte gesehen, welche umso begehrter bei Sammlern und in freier Wildbahn sehr selten anzutreffen sind.


    Dabei ist Flunkifer von Natur aus eher schwach gebaut. Seine Körperkraft ist ausreichend für minimal anstrengende Tätigkeiten und auch seine Defensive ist, trotz seiner Stahl-Natur, unterdurchschnittlich für diese Gattung. Die Fähigkeiten beschränken sich daher hauptsächlich auf den Gebrauch seines Stahlkiefers in Kombination mit einem überraschend hinterhältigen Auftreten, mit dem es seine Gegner zuerst in Sicherheit wiegt, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Da diese sozialen Interaktionen nicht auf jeden Gegner anzuwenden sind, begnügt sich Flunkifer mit Pokémon im Raum seiner eigenen Größe, welche von 30 Zentimetern bis zu einem Meter reichen. Selbst Stahl-Pokémon sind nicht vor diesem Wesen gefeit und auch wenn sie wesentlich robuster sind, so bleibt für sie die plötzliche Begegnung mit dem Stahlkiefer ein traumatisches Erlebnis. Dies bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass Flunkifer ohne diesen seinen Feinden gegenüber wehrlos ist und daher kaum mehr eine Chance hat, in der Wildnis zu überleben.


    Bei genauerer Betrachtung ist dieser Kiefer aber eine glückliche Fügung der Natur. In früheren Zeiten war Flunkifer weitaus ungefährlicher, als es heute ist, doch über eine lang andauernde Mutation haben sich die Stahlhörner auf seinem Kopf zu diesem komplexen Gebilde geformt, über das es volle Mobilität und Kontrolle verfügt. Kaum eine Situation erscheint für es unmöglich, um ihn einzusetzen und das macht es auch zu einem gefährlichen Gegner.
    Entgegen vieler Darstellungen ist dieser Kiefer aber lediglich ein Werkzeug und keine Möglichkeit, um Beute zu verspeisen. Wie bereits erwähnt hat sich dieser aus Hörnern geformt und bildet daher auch keinen Verdauungstrakt zum Körper oder gar eine Zunge. Der Zweck dieses Gebildes besteht daher in erster Linie darin, um Beute zu zerkleinern, um sie dann über den eigentlichen Mund zu sich zu nehmen. Im Kiefer selbst hat sich zwecks dessen auch kein ausuferndes Nervensystem gebildet, sodass es während des Zuschnappens mit ebendiesem zu gewaltigen Kräften fähig ist, die selbst die Bisskraft anderer Pokémon übersteigt. Daher verwundert der übermäßige Gebrauch wenig.


    Flunkifer sind Einzelgänger, welche hauptsächlich in großen, verzweigten Höhlen leben und auf ihre Beute lauern. Die Sehkraft ist dafür besonders an die Dunkelheit angepasst, wobei es auch im Tageslicht zu außerordentlichen Sichtleistungen fähig ist. Dies lässt darauf schließen, dass es trotz seines bevorzugten Habitats auch einige Abstecher außerhalb seiner Höhle zulässt.
    Seine Diät umfasst beinahe alle Essensgebiete. Durch seine unkonventionelle Art zu jagen benötigt es allerdings weniger, als man vielleicht vermuten mag. Flunkifer ist dazu fähig, mehrere Tage ohne Essen auszukommen und macht sich nur dann speziell auf die Suche, wenn es Hunger hat. Hauptsächlich wird es dabei mit dem Verzehr feindlicher Pokémon beobachtet, wobei es auch Beeren nicht abgeneigt ist und diese mit großem Interesse verspeist. Sollten wilde Flunkifer also einmal sehr zutraulich wirken, so ist große Vorsicht zu walten, da sie in diesem Fall wohl gerade auf Nahrungssuche sind.


    Wie weiter oben erwähnt zählt Flunkifer zu den Typen Stahl und Fee, beherrscht allerdings nur wenige Attacken dieser Art. Diese sind aber, wie im Fall von Eisenschädel und Knuddler, in der Regel besonders mächtig. In erster Linie bauen die Fähigkeiten auf hinterlistigen Attacken wie Tiefschlag und Finte auf, um ihm die Jagd zu erleichtern. Besonders in Gegenwart von Trainern wurden aber auch Geschöpfe gesehen, die zu Solarstrahl, Toxin und Flammenwurf imstande waren, was annehmen lässt, dass es auf einen sehr großen Pool an Attacken zurückgreifen kann.


    Zusätzlich ist Flunkifer eines von 48 Pokémon, welches zur Mega-Entwicklung imstande ist. Bei Halten des Mega-Steins Flunkifernit und bei großem Vertrauen zu seinem Trainer verändern sich nicht nur seine äußere Form, sondern auch seine Angriffe immens.
    Während der Mega-Entwicklung wächst Flunkifer gut an das Doppelte seiner ursprünglichen Größe heran, womit es am Ende etwa einen Meter groß ist. Sein bisher beigefarbenes Fell wechselt im Bereich des „Hakamas“ und auch an seinen neu gebildeten „Ärmeln“ zu Magenta, während auch seine roten Augen zu diesem Farbton wechseln, wodurch der Eindruck des Tempelmädchens noch mehr verstärkt wird. Auch werden die beiden Haarbüschel an der Vorderseite seines Kopfes länger und wirken nach der Verwandlung wie Bänder.


    Die größte Veränderung vollzieht es jedoch mit seinem Stahlkiefer. Nicht nur, dass dieser wesentlich größer wird und seine Form merklich ändert, so wächst Mega-Flunkifer zusätzlich ein zweiter, ebenso kräftiger Kiefer, womit sich für das Pokémon ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Wie schon mit einem Kiefer ist es imstande, beide völlig unabhängig voneinander zu bewegen und damit sowohl gegnerische Angriffe abzuwehren, als auch selbst den Feind zu attackieren. Dies schafft für Mega-Flunkifer im Kampf eine umfassende Vielfalt seiner Bewegungen und wird in Folge auch für den Gegner ein schwerer Brocken zu besiegen.


    Auch seine körperlichen Fähigkeiten ändern sich. So verstärken sich nicht nur die Angriffs- und Defensivwerte Mega-Flunkifers gegenüber allen Typen, sondern es erlangt auch die Fähigkeit Kraftkoloss, mit der es zu einem wahren Alptraum im Kampf wird. Bei Freisetzen dieser Fähigkeit spannt es seine Muskeln enorm an und kann so leicht mit der doppelten Kraft, die es ursprünglich besaß, auf den Gegner einschlagen, was am Ende nicht selten zu einem Knockout führt. Mit seiner eher mittelmäßigen Basis wird Mega-Flunkifer so zu einem ernst zu nehmenden Rivalen, dessen neu gewonnene Stärke selbst Legenden übertreffen könnte.


    Flunkifer vereint also in jedweder Hinsicht die zwei Seiten einer Medaille. Auf der einen Seite wirkt es mit seinem Äußeren niedlich; auf der anderen kann es jedoch mit seinem Stahlkiefer überaus gefährlich werden. Daneben ist es normal eher schwach, während die Stärke in seiner Mega-Entwicklung weit über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus schießt. Auf jeden Fall ist es ein faszinierendes Pokémon und ich bin schon sehr gespannt, welche Geheimnisse sich mir noch auftun werden.



  • Metal Leute, servus ... und ... willkommen bey Temclinks, today I got a request from xXDrechenlard1510LPXx so let's see ... it surely is some FRESH FRESH FRESH METT!


    (Ehrlich, ich wünschte, die Pokédex-Einträge im Spiel wären so, und wenn sie nur ein Drittel so lang wären!)