[Kanto] Beginn der Dämmerung

  • Wirklich gerechnet hatte sie nicht damit, aber Maikes Knirscher saß. Und wie er das tat. Sie erwischte das lebende Spaghetti-Dingda wohl mitten am Körper, zumindest spürte sie etwas auf beiden Seiten des Kiefers zappeln. Genau sagen, ob das auch stimmte, konnte sie nicht, immerhin waren ihre Augen dem Geschehen abgewandt. Nicht, dass das sonderlich viel gebracht hätte bei dem Rauch. Aber das Ding zappelte so wild umher und schlug um sich, sodass es es tatsächlich schaffte, sich aus ihrem eisernen Biss zu befreien, obwohl sie versucht hatte, ihr Kiefer so gut wie möglich geschlossen zu halten. Verdammt. Sobald sie spürte, dass der Widerstand in ihrem zweiten Kiefer weg war, drehte sie sich direkt in die Richtung der äußerst nervtötenden Quietschstimme, die vorhin in ihrem Maul rumgeschrien hatte. Das Ding wollte ihre Nerven töten, aber sie war gerade viel aggressiver. Sehr viel. Kurz huschte ein Bild durch ihren Kopf, in dem sie das Ding mit ihrem Kiefer zermalmte wie eine Schrottpresse ein altes Auto. DAS wäre jetzt richtig befriedigend.
    Zum Glück bekam ihr richtiges Bewusstsein von alledem nichts mit, denn die Mechanikerin war jetzt im Kampfrausch. Sonst hätte sie wohl nie so reagiert. Aber nachdem jetzt sämtliche Regeln und Moralität für sie außer Kraft gesetzt waren…
    Immer noch wütend schnaubend schritt sie auf die Quelle der Piepsstimme zu, die sich mittlerweile von ihr entfernt hatte. Währenddessen schoss das andere Pokémon, das im Kampf mit dem länglichen Ding war, auf es zu. Gute Idee eigentlich. So nahm auch Maike wieder Anlauf und stürmte auf das Ding zu. Sie würde den Kampf gewinnen. Da war sie sich so sicher wie ihre Verbündete vor ihr. Ihre Attacke allerdings zielte, im Gegensatz zu ihrem Partner, auf den Unterleib des Dings. Kurz bevor sie den Körperkontakt herstellte, setzte sie ein extrem breites, boshaftes Grinsen auf. „Das wird super~


    [color=#FF0000]OT:
    1.) Meh-Post ist Meh.
    2.) Können wir den Kampf mal hinter uns bringen, damit ich Maike wieder runterbringen kann? xD
    3.) Erstauner erlent und souw.

  • Immer noch schmerzte ihr gesamter Körper. So ähnlich musste es sich für Käfer wohl anfühlen, zerquetscht zu werden. Nur mit dem Unterschied, dass es anders war. Leider konnte Ayumi von selber nichts an ihrem Zustand ändern, da der Faden sich weder einholen ließ, noch abriss, oder sich wieder verlängern ließ, um der Nutzerin wenigstens zu erlauben, den Boden zu berühren. Lediglich die Physik ließ Veränderungen zu, die darin bestanden, dass der Faden wie ein Pendel wirkte, wodurch Ayumi mit ihrem Unterleib an der Wand entlangrieb. Hoffentlich sah niemand diese Erniedrigung. Wenigstens das Glück schien etwas Mitleid zu haben, da eine verirrte, scharfkantige Sternschnuppe aus unbekannten Gründen hierher gefunden hatte und die Spinne am Hinterteil traf. Dies war zwar wieder mal schmerzhaft, schnitt jedoch auch den Faden durch, wodurch Ayumi Schwerkraft sei Dank zu Boden fiel. Glücklicherweise war sie nicht zu hoch gewesen, da sie sich sonst vermutlich alles gebrochen hätte. Langsam rappelte sie sich auf und sah sich um. Einen Großteil des Chaos der sich Kampf nannte hatte sie bereits verpasst, aber noch war nichts zu Ende. Immer noch hoffte das Kind, dass dies nur ein Traum war. Einer der vorbei sein würde, so bald wie möglich. Jedoch sagte ihr ein Gefühl, dass dies erst vorbei sein würde, wenn der Feind besiegt war. Aber wie das Spinnenpokémon jetzt noch effektiv etwas ausrichten sollte, war unklar. Sie konnte es versuchen, sich zu konzentrieren. Das tat sie auch. Eine Weile angestrengtes Denken und Konzentration führte sie im Geiste zu... was auch immer das war. Plötzlich sauste eine kleine Nadel aus Ayumis vorderem Horn. Wo dieses hinflog, wusste sie nicht. Jedoch wollte sie damit nicht einen Verbündeten treffen. Die Konsequenzen kannte sie ja zu gut...
    Mit einem sehr mulmigen Gefühl zielte das Mädchen nun auf den Feind - zumindest vermutete sie, dass das Sandamer der Feind war - und nutzte die selbe Konzentration wie von vorhin. Dieses Mal konnte sie sogar drei Stück verschießen. Da sie jedoch zitterte, wurden die Projektile in leicht variierenden Winkeln versendet. Eventuell würden die Lichtverhältnisse und das Durcheinander dabei helfen, das Ziel zu treffen. Es tut mir Leid... dachte sie den Tränen nahe. Sie wollte niemandem weh tun, es fühlte sich einfach falsch an. Auch wenn sie darunter leiden würde, sie selbrr konnte so etwas nur schwer über das Herz bringen.


    OT: Giftstachel ahoi! (bitte triff keine Verbündeten, Ayumi hat so schon genug Probleme).

  • Der Kampf ging langsam voran, dem Nockchan konnte man gut ansehen, dass es langsam auch am Rande seiner Kräfte war. Der andauernde Beschuss von Shyreen, Leon und dem Rosanna zeigte langsam Wirkung. So folgte nun noch eine Konfusion, die sichtlichen Schaden anrichtete und das Nockchan für einen Sekundenbruchteil aus der Konzentration riss, gerade so lange, dass Leon's Fusskick es auf dem falschen Fuss erwischte und es zu Boden ging. Dort blieb es auch liegen. Also war zumindest mal eines der drei Pokémon erledigt. Aus Respekt gab Leon ihm noch einen Handshake, wenn man das so nennen konnte und ob es das noch mitbekommen hatte wusste er auch nicht, dennoch hatte er das Gefühl, dass dieser Gegner den Respekt verdient hatte. Ein paar Sekundenbruchteile später wandete er sich allerding schon wieder dem nächsten Problem zu. Denn von alleine würden diese nicht verschwinden. Mit einem kurzen Blick über die beiden noch verbleibenden Gegner und die Anstalten die sein eigenens Team machte verschaffte er sich einen überblick. Um das Mogelbaum schien sich gerade gekümmert zu werden. Wobei das Junglut vielleicht ein wenig zu aggressiv war, aber was wollte man schon dazu sagen, wenn es funktionierte dann sollte man nehmen was man in die Finger bekommen konnte. Da blieb nur noch der dritte Gegener, das Sandamer. Welchem er sich nun zuwandte und auf das Gerade ein paar Giftstacheln abgefeuert wurden die gefährlich nach an Leon vorbeiflogen, konnten diese Idioten denn nicht aufpassen? Aber wie wurde es von einem guten Führer immer erwartet, man sollte mit einem guten Beispiel voraus gehen, dann würden die anderen schon folgen. So schoss er selber einen Sternschauer auf das Sandamer, mehr Projektile konnten ja nicht schaden.
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    Es war nicht einfach die Position zu halten, doch dafür war es geschafffen, es war für den Kampf im Ring bestimmt, und als solches würde es nicht so einfach aufgeben. Es hatte den Gegener gut geschadet und jetzt würde es nur noch darum gehen wer länger stehen würde. Und das war sein Kampf, es wollte diesen und auch wenn es nicht gut aussah, so war es dennoch hocherfreut. Es hatte Gegener gefunden, die es mit aller Kraft bekämpfen konnte. Und genau das machte es Glücklich. Auch wenn genau dies sein Untergang war, so passte es eine Sekunde nicht auf und wurde von einem unsichtbaren Impact getroffen, der viel zu sehr schmerzte. Schon oft hatte er diese Attacke abbekommen aber noch immer durchfuhr ihn jedes Mal ein Schmerz der so höllisch war, dass er kaum auszuhalten war. Und auch dieses Mal war dies sein Verderben, so schloss es für einen kurzen Augenblick die Augen um den Schmerz zu bekämpfen, fühlte wie seine Beine weggezogen wurden und es hart auf dem Boden aufschlug, es konnte noch nicht vorbei sein, es wollte weitermachen, doch sein Körper wollte nicht gehorchen. Das Nockchan fühlte sich Hilflos, einen Zustand das es seit seiner Geburt bekämpfen wollte und auch Tat dadurch war es stark geworden. Dennoch das Gefühl blieb das gleiche. Jedes Mal und es wehrte sich dagegen, auch wenn es nichts brachte. Kurz darauf machte sich die Verwirrung breit. Es bekam einen Handschlag? Das hatte es schon seit Ewigkeiten nicht mehr bekommen. Hiess das es wurde sogar von seinem Gegener respektiert? Dieses glückliche Gefühl einen Ehrenhaften Gegener gefunden zu haben, nach so einer langen Zeit in der Dunkelheit machte es wahrhaftig glücklich. Vielleicht war es gar nicht so schlecht das es hier verloren hatte. Mit diesen Gedanken versank es in der dunkelheit der Ohnmacht.


    Warum hatte es das nur verdient? Immerhin war es doch unsichtbar. Wer sah denn schon einen Baum in einer Höhle? Das war doch gar nicht möglich. Aber es schmerzte und war so heiss. Auch wenn die Glut nicht wirklich effektiv war löste es bei dem Mogelbaum doch etwas wie eine viel zu starke Reaktion aus. "Du kannst mich nicht sehen und du beschiesst einfach einen Baum mit Feuer hat man dir nie etwas von Umweltschutz beigebracht?" Rief es empöhrt aus. Doch was dann noch folgte war noch viel schlimmer, so wurde es von einem Doppelkick getroffen. "Ernsthaft, einfach einen Baum attackieren. Wo bleibt da der Umweltschutz?" Mit diesem Aufruf, warf es ein paar Steine nach dem Junglut, nicht das diese geschmerzt hätten eher waren sie ein Ausdruck seiner Unmut wie konnte man nur die Flora und Fauna in dieser Höhle angreifen? Und dazu zählte es sich selbst auch immerhin war es ja mit der Umgebung verschmolzen und wie konnte es da schon davon unterschieden werden?


    Das Sandamer hingegen befand sich nun von zwei Seiten unter Beschuss, der Sternschauer war nicht so das Problem, das konterte es selbst einfach mit einem Sternschauer, was eine Explosion in der Mitte egab, wo blöderweise das Mogelbaum in seiner Wut gerade hineingelaufen war. Man konnte also sagen die Umwelt wurde gerade noch ein wenig mehr in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch jedoch sah es die Giftstacheln nicht und bemerkte diese erst als diese auf der Weichen unterseite des Bauches aufschlugen und ihren giftigen Inhalt in seine Blutbahnen entleerte. Es konnte schon fast fühlen wie sich das Brennen durch seinen Körper ausweitete. Scheinbar wurde es gerade vergifftet, davon abgesehen war es jedoch noch recht fit und hatte keine Probleme einen weiteren breit gefächterte Sternschauer auf die Gruppe loszulassen. Sollten sie doch sehen was sie dagegen machen wollen.


    OT: So weiter gehts, sry das ich so lange habe auf mich warten lassen Militär usw....

  • Während Franz noch überlegte, wie er am besten nach vorne zum Kampf mit den gegnerischen Pokemon gelangen konnte, sah er, dass das Nockchan durch einen kombinierten Angriff besiegt werden konnte. Einer der bisher mit dem Nockchan beschäftigten Kameraden schien sich nun dem Sandamer zuwenden zu wollen, aber gleichzeitig griffen ein paar andere Teammitglieder das Mogelbaum an.


    „Wenn ich knapp über die Köpfe meine Gefährten nach vorne fliege und dann kurz vor den Gegnern lande, bin ich schon ein ganzes Stück weiter“, überlegte das Noctuh. Um zu dem bisher noch nicht so umfassend in den Kampf verwickelten Sandamer zu gelangen, musste es zwar noch irgendwie das Mogelbaum umgehen, aber weil sich bereits ein paar Kameraden mit diesem beschäftigten, dachte es sich, dass das wohl schon irgendwie gehen könnte.
    Kurz entschlossen breitete es also seine Flügel aus und flog eine weitere Etappe nach vorne. Beim Landeanflug bemerkte es zwei gegeneinander gerichtete Sternschauer-Attacken, die wohl genau dort zusammen treffen würden, wo das Flugpokemon eigentlich vorgehabt hatte zu landen. Im letzten Moment korrigierte Franz also noch einmal seine Flugbahn, um nicht von der Explosion getroffen zu werden. Anschließend versuchte er, mit seinen Füßen so schnell auf das Sandamer zu zu rennen wie es ihm möglich war. Irgendwie fühlte sich diese Aktion gut an, aber er zögerte nicht mit unnötigen Überlegungen, was er denn nun eigentlich als nächstes für den Angriff machen sollte.
    Das Sandamer feuerte nun noch eine weitere Sternschauerattacke ab, wobei es diese glücklicherweise auf eine etwas größere Entfernung ausrichtete, so dass Franz davon nur gestreift wurde. Anscheinend hatte das Sandamer ihn also bis jetzt noch nicht bemerkt, und so gelang es dem Flugpokemon, seinen Schnabel in den Körper des Bodenpokemons zu bohren.


    Off Topic:
    Franz (in Gestalt des Noctuh) erlernt die Schnabelattacke und setzt diese auch gleich gegen das Sandamer ein.
    Ich habe versucht, meinen Beitrag irgendwie so mit den vorausgehenden Beiträgen zu verknüpfen, dass diese Attacke kurz nach dem Handlungsschritt auf das Sandamer trifft. Tatsächlich hatte ich etwas in der Art schon bei dem Überarbeiten meines letzten Beitrags geplant, aber dort vergessen zu erwähnen, dass ich etwas derartiges vorhabe.
    Falls mein Beitrag so nicht in Ordnung ist, kann ich das selbstverständlich ändern, aber weil ich über das kommende Wochenende verreisen werde, wäre ich dann für einen schnellen Hinweis dankbar - so dass ich den Beitrag morgen Abend oder so korrigieren kann.

  • Castor, ???

    Castor jubelte innerlich. Er hatte mitgeholfen eines der drei gegnerischen Pokemon zu besiegen. Dieses Nockchan war wirklich lästig gewesen. Aber er freute sich vor Allem deswegen, weil er seinen ersten Kampf mit Bravour gemeistert hatte. Naja, Bravour vielleicht nicht, schließlich war er fast am Ende. Die Kombination aus blitzschnellen Schlägen hatte ihren Tribut gefordert. Aber er hatte keine Zeit zum verschnaufen, schließlich gab es noch zwei weitere Pokemon die besiegt werden mussten. Deshalb biss er die Zähne zusammen und stand langsam auf. "Dieser verdammte Körper ist so unbrauchbar..." stöhnte er innerlich auf. Alleine das Stehen auf wackligen Beinen war ein Kraftakt. Doch dafür waren spezielle, indirekte Attacken dieses Pokemon wirklich stark. Als er endlich stand wurde ihm prompt schwindelig. Er hielt sich seine schmerzende Rippen und torkelte langsam vorwärts. Er hatte sich dabei bereits für ein Pokemon entschieden. Als nächstes würde er versuchen das Sandamer aus dem Kampf zu nehmen. Doch mit seiner übrigen Kraft würde er wohl keine große Hilfe mehr darstellen. Er suchte das Elektek, um ihn genau das mitzuteilen. Er mochte dieses Elektek irgendwie, außerdem übernahm dieses Pokemon mehr oder weniger die Führung in diesem Kampf. Doch durch seine Verfassung konnte er kaum gerade stehen, selbst das Sehen fiel ihm gerade schwer. Doch er konnte verschwommen das Elektek sehen; Zumindest hoffte er darauf, dass es dieses Elektek war. Er näherte sich dem Pokemon und versuchte einen gefassten Eindruck zu hinterlassen. Was ihm dadurch, dass er sich auf ihn abstütze nicht wirklich gelang. "Kamerad... ich denke ich werde keine große Hilfe bei diesem Kampf sein. Das Nockchan von eben hat mich ganz schön übel zugerichtet. Ich denke noch eine Attacke werde ich nicht aushalten. Er versuchte sich noch bei einem gezwungenen Lächeln, dann richtete er seine Hände auf das gegnerische Sandamer. Er kanalisierte die Energie in seinem Körper und schickte einen diesmal gezielten, kalten Windstoß Richtung Sandamer.


    OT: Nicht der längste oder schönste Beitrag, aber zumindest ein Lebenszeichen

  • Das Kampfhuhn hatte getroffen, ihre harten Klauen haben dem Mogelbaum nicht nur den Stein aus den Händen geschlagen, es hatte geknackt und geschrien. Elion schauderte es bei dem Gedanken und ihr Federkleid plusterte sich kurz auf. Sie fühlte sich grossartig. Die Flamme in ihr loderte freudig und sie ging in die Hocke um gleich nochmal auf dieses Ding los zu gehen.
    Da drangen einige Satzfetzen zu ihren vom Kampf vernebelten Verstand durch.
    Umweltschutzt, Angst, Empörung ...


    Elion blinzelte. Mehrmals. Sie schüttelte ihren Kopf. Ihre Sicht verschwamm. Sie fasste sich mit ihren scharfen Klauen an ihren pochenden Schädel. Torkelte.
    Was tat sie hier?


    Einige kleine Steine trafen Elion und sie blickte auf, sah das Mogelbaum, welches verletzt war aber noch genug Energie zu haben schien, um sich aufzuregen.
    Elions Klaue zuckte verräterisch und sie schloss mit einem erschrockenen Ausdruck auf ihrem Gesicht ihre andere Hand um ihren Unterarm und zwang diesen so zur Ruhe.
    Sie wollte ihn wieder angreifen, wollte ihn unter sich winseln sehen, wollte diesen Baum brechen und in seine Einzelteile ...
    Elion tapste einige Schritte rückwärts, schütelte dabei den Kopf - was passierte hier? Horror machte sich in ihr breit, spiegelte sich auf ihren verzerrten Gesichtszügen. Sie wollte das nicht!
    Sie traute sich nicht mehr das Mogelbaum direkt anzusehen, wollte nicht mehr in diese Raserei verfallen, sie hatte Angst. Angst vor dieser Situation und vorallem vor sich selbst. Sie hatte Angst sich zu verlieren.


    "Ich ... Es tut mir leid, Mogelbaum! Du hast uns angegriffen... und ich... ich habe mich verloren. Bitte verzeih mir, ich weiss nicht ...", noch bevor sie ihren Satz beenden konnte wurde sie von einer Salve getroffen. Ihre Seite schmerzte ...? Warum?
    Benommen blickte sich an sich herunter und erkannte sternenförmige Geschosse die langsam zu verglimmen schienen. Sie schloss die Augen, wollte sich auf den Schmerz vorbereiten aber er überrollte sie. Beissendes Eis breitet sich kalt und rasend in ihem ganzen Körper aus, schoss durch ihre Vehnen, machte sich in ihrem leeren Kopf breit und ihrer Kehle entkam ein gepeinigter Laut. Ihre Beine versagten ihr den Dienst und sie sackte zu Boden.
    Der Treffer hatte gesessen. Kalte Tränen liefen ihr übers Gesicht. Sie war verwirrt, erschrocken vor sich selbst und die Schmerzen hatten sie übermannt. Ihr Köper schüttelte sich und sie tastete nach ihren Wunden auf der Seite, zischte als ihre Klauen die aufgerissene Stelle berührten.
    Sie schloss die Augen, versuchte sich zu sammeln, sich unter Kontrolle zu bringen. Sie hörte Shyreen in Ihrem Kopf, hörte nochmals die harten Worte und wurde ein weiteres Mal von ihren Tränen überrollt. Sie hielt sich die anderen Klaue über die Augen. Das musste aufhören, sie hatte jetzt keine Zeit für Tränen. Sie musste helfen.
    Jetzt!


    Mit einer Entschlossenheit die man bei Elion noch nie gehesehn hatte, strich sie sich mit ihrer Klaue übers Gesicht, riss sich zu sammen und richtete sich langsam auf. Unter Schmerzen und mit viel Anstrengung schleppte sie sich zu Mogelbaum zurück, hoffte nicht auch mit Attacken von ihm begrüsst zu werden.
    "Warte, ich muss mich richtig bei dir entschuldigen, Mogelbaum!"
    Sie liess sich neben ihm zu Boden sinken und lachte bitter: "Dein Kumpel hat mich richtig erwischt. Davon habe ich bestimmt noch lange was ..."
    Unsicher blickte sie zu dem baumähnlichen Pokémon hoch.
    "Du hast recht, was den Umweltschutz angeht. Bäume muss mann beschützten, sie sind der Grund dafür dass wir frischen Sauerstoff atmen können - ohne Bäume wäre die Welt ganz schön arm drann. Deswegen...", die Kampfhenne richtete sich auf blickte das Pokémon neben ihr ernst an, "Tut mir leid, dass ich dir weh getan habe ...", sagte die ehemalige Mentalistin erschöpft, "Ich war nicht ich selbst ..."
    "Ich hoffe wir können das Kriegsbeil begraben und uns gemeinsam um den Umweltschutz kümmern ...", sie blinzelte dabei die Schwärze weg, die sich an ihrem Sichtrand bemerkbar gemacht hatte. Ihr Körper war ausgelaugt. Physisch und psychisch war die Kampfhenne geschlagen.


    OT: Elion kommt zu Sinnen - wird aber im Kampf dank dem Treffer von Sternenschauer keine grosse Hilfe mehr sein. Falls Mogelbaum sich entschliesst anzugreifen, werde ich den Post natürlich editieren.

  • Sie hatte tatsächlich getroffen. Das Ziel litt darunter scheinbar auch ziemlich. Sie hatte damit echt kein gutes Gewissen. Aber das musste sie tun, wenn sie diesen Alptraum beenden wollte. Oder? Sie vermutete zumindest, dass das der Schlüssel war um einfach alles wieder gut zu machen. Auch wenn es Gewalt bedeuten würde. Karma meldete sich jedoch schnell zurück und verpasste der Spinne scharfe Sterne, die unglaublich weh tan. Volltreffer! Sie würde sich davon jedoch nicht abbringen lassen. Ihre Muskeln schrien zwar nach einer Pause, aber ihr Kampfeswille trieb sie weiter, immer weiter. War das der Instinkt eines Pokémon? Der Grund weswegen sie trotz der Schmerzen für ihre Trainer weiterkämpften?
    Ayumi entschloss sich dazu, das Team zu unterstützen. Sie wusste auch schon wie. Ihre Alpträume und der ganze Horror der letzten Jahre würden sich sogar einmal bezahlt machen. Wieder einmal ging sie in sich. Konzentrierte sich tief. Steckte ihre Energie in diesen einen Wunsch. Sie sammelte die Kraft in sich bis sie kurz davor war, damit überzulaufen. Mit Entschlossenheit setzte sie die Energie frei. Der Stachel an ihrem Hinterteil zielte auf das Sandamer und verschoss einen langen, klebrigen Faden. Sie wollte damit den Gegner fesseln. Die Arme an den Oberkörper binden. Dieses arme Ding einfach für jede kommende Attacke verwundbar zu machen würde helfen. Aber die Chance, das zu schaffen war klein. Mit Glück würde vielleicht eine Attacke sicher damit treffen. Falls der Fadenschuss überhaupt den richtigen treffen sollte. Aber Ayumi fieberte mit wie nie zuvor. Sie wollte, dass diese Attacke um jeden Preis ihr Ziel traf. Es machte scheinbar doch einen Unterschied ob man nur Zuschauer war, oder selbst teilnahm.


    OT: Echt nur ein kurzer Post, sollte aber Kanto wiederbeleben. Hoffentlich.

  • Das war ja nicht zu glauben, da hatte sich doch endlich eines der unwürdigen Wesen endlich Erleuchtung gefunden, mit einem Stolz, welcher nur das eingebildete, selbstsichere Mogelbaum an den Tag legen konnte war von der Aktion des Junglut so geschmeichelt, dass es gar nicht anders konnte: "Da seht ihr es endlich ist jemand von eurer Bande von Raufbolden zur Besinnung gekommen." Mit Lauter Stimme rief es durch die Höhle. "Wie könnt ihr nur so ignorant sein und den Umweltschutz so vernachlässigen? Gebt auf und beugt euch mit der mächtigen Verkörperung der Umwelt," mit hoch erhobenen Armen positionierte es sich während es einen Stein als Podest nutzte. "Preiset mich und betet mich an, dann vergebe ich vielleicht eure törichten Taten, und lasse euch weiter in dieser Welt leben." Das war eine Situation in welchem es vollkommen aufging, nicht nur wurde es nicht mehr attackiert, sondern es hatte endlich jemand seine Grossartigkeit erkannt. Jemand der endlich diesen Weitblick gezeigt hatte, dass die Umwelt wichtig und Schützenswert war. Auf dieser Euphorie würde es noch eine weile reiten, wenn es nicht unterbrochen werden würde. Denn wer liess sich schon nicht gerne als der Retter der Welt feiern?


    In der Zwischenzeit machte das Sandan, ihr möglichstes, doch so stark in unterzahl, was wollte es da gross machen? Es versuchte das Beste, mit einem grossflächigen Sternenschauer, alle in Schach zu halten, aber so wie es aussah reichte das nicht. Die Vergiftung wollte ihren Preis, und jetzt wurde es auch noch von einem Schnabel getroffen. Scheinbar machte ihr verbündeter einen recht schlechten Job indem er Seine Flanke übernahm und diese abdecken sollte. Wenn es so weitergehen würde, dann musste es wohl bald auch aufgeben. Gerade wenn die Unterstützung nicht wirklich da war.


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    Die Gegenwehr wurde schwächer und das merkte auch Leon, vielleicht gab es auch den einen oder anderen dem dies aufgefallen war. Dennoch wusste er nicht wie lange die eigene Truppe noch durchhalten würde, da sah er in seinem Augenwinkel, wie das Jungglut dabei war schlapp zu machen. Jetzt musste die Moral nochmal her und wenn alle zusammen angreiffen würden, dann konnte es gut sein, dass sie dies noch einmal rumreissen konnten. Ansonsten sah er eher schwarz für die Gruppe und noch viel schlechter würde es um die Mission stehen. Das konnte er nicht zulassen. Mit lauter Stimme rief er der gesamten Gruppe zu "Wir haben es bald geschafft kommt noch einmal dann kommen wir aus dieser Höhle raus und können vielleicht herausfinden was mit uns passiert ist. Gebt jetzt nicht auf." Voller Motivation machte er sich wieder daran an die Front zu gehen. Er würde sich um den Umweltschutz kümmern, dem Sandan hatte er eh nicht viel entgegen zu setzten.


    OT: So machen wir dem Arc langsam ein Ende und gehen in der Story dann mal weiter.

  • Die Kampfhenne hörte gar nicht richtig hin, als ihr Gegner sich in seinem Monolog über Umweltschutz und scheinbar auch einem Hauch von Grössenwahn verlor, sie war damit beschäftigt bei Bewusstsein zu bleiben. Sie versuchte sich wieder aufzurichten und schaffte es auf die Beine zu kommen. Immer wieder schwankte ihre Welt gefährlich und ihre Knie drohten ein um's andere Mal einzuknicken. Sie spürte die Schmerzen eiskalt durch ihren Körper pulsieren, spürte wie ihre überanstrengten Muskeln beinahe nur noch zuckten und sie ihren Körper nicht mehr richtig kontrollieren konnte. Doch da war noch ein anderes Gefühl. Sie schloss kurz die Augen, taumelte und fühlte nach dem anderen, dem wärmeren Gefühl.

    Das Feuer!

    Das Feuer von eben war noch da! Elion riss angsterfüllt die Augen auf. Sie wollte nicht dass das Feuer sie wieder verschlang, musste sich nun auch noch auf das bewusst langsame Atmen konzentrieren, da sie plötzlich wieder ein Zucken in ihren Krallen spürte. Sie versuchte mit einem kurzen Kopfschütteln das Gefühl los zu werden, sich auf irgend etwas anderes zu konzentrieren, aber die Wärme lullte sie ein. Die rote Kampfhenne hatte noch immer schmerzen, aber das Feuer war noch nicht erloschen - da brannte noch was in ihr und sie spürte wie es grösser wurde.
    Sie versuchte nochmals auf andere Gedanken zu kommen, wandte sich hilfesuchend zu den anderen Pokémon um und realisierte nun zum ersten Mal was für ein Chaos um sie herum herrschte. Sie sah ein Ariados, welches genauso am Ende zu sein schien, wie sie selbst, aber trotzdem noch kämpfte, auch ein Rossana, das schlapp an der Höhlenwand zu lehnen schien, konnte sie ausmachen. Ein Noctu, ein Flunkiefer, ein Elektek - sie alle kämpften. Elion blickte fasziniert zu den kämpfenden Pokémon irgendwie hatten sie alle so eine Grazie, eine herrliche Kraft - ein Feuer.

    Das Elektek schien etwas zu sagen - nich aufgeben...
    Aufgeben, ein Schnauben entkahm ihr und mit ihm einige kleine Funken. Die Flamme in Ihr loderte auf, entzündete ihren ganzen Körper und eine wabernde Hitze ging von ihrem Körper aus, die alles übertraf, was sie bisher erlebt hatte. Ihre Federn glühte, sie spürte die Schmerzen zwar noch, diese Unwichtigkeit wurde aber von der Hitze der Flammen in den Hintergrund gedrängt. Sie liess ihre Klauen klacken und gab dem Feuer nach. Sie fühlte sich mächtig, konnte ein Grinsen nicht unterdrücken und ein wolliger Schauer ran ihr über den Rücken.

    Wer würde denn hier aufgeben?

    Ein ohrenbetäubender Schrei entkahm ihrem unscheinbaren Schnabel und ihr Körper wurde nun wirklich von einem Flammenmantel umhüllt. Sie spürte, wie sie ihre Geschwindigkeit steigerte und plötzlich in einem Höllentempo auf das noch immer prahlende Mogelbau zuraste. Es schien Ihr logisch, das Wesen einfach von diesem Podest weg zu rammen. Vielleicht würde sie ihn danach grillen. Das Inferno in ihr heulte bei diesem Gedanken auf und sie hatte das Gefühl eine Stichflamme ging von ihrem Körper aus. Aus dem Augenwinkel erkannte sie, dass das humanoide elektro Wesen sich ebenfalls auf den Umweltschützer stürzte. Kurz durchzuckte Sorge ihre Gedanken, was wenn sie mir ihren Flammen auch ihm weh tat. Doch der Gedanke wurde von dem Flammenmeer dass in ihr wütete einfach verschluckt - sie konzentrierte sich wieder auf ihren Gegner und konnte spüren wie ihre Krallen sie noch etwas schneller ihrem Ziel entgegen trugen.


    OT: Grossbrand, wirkt - da ich denke das Elion wohl kurz vor dem K.O. stehen würde und dazu noch eine Nitroladung. Ich hab mich sehr gefreut, dass es hier wieder etwas weiter ging. Freude Herrscht :)  

  • Nachdem das Noctuh die Schnabelattacke beendet hatte, wurde ihm plötzlich bewusst, dass es sich mit seinem Körper nun direkt in der Flugbahn von den Attacken seiner Kameraden befand - zumindest solange diese Fernangriffe wie zum Beispiel die Sternschauer-Attacke oder Giftstacheln einsetzten. Weil es nicht zum Ziel solcher Attacken werden wollte, trat es erst ein paar Schritte zurück - und hörte dabei, wie das Mogelbaum irgendwelchen Quatch von Wegen Umweltschutz laberte. „Wo ist denn bitteschön inmitten einer Höhle eine schützenswerte Umwelt?“, fragte sich das Flugpokemon. Als es dann noch aus den Augenwinkeln bemerkte, dass das Jungglut gerade dabei war, schlapp zu machen, wurde es irgendwie wütend auf die Gegner, und so achtete es im ersten Moment nicht wirklich auf die kurze Ansprache des Elekteks. Als Franz schließlich doch genauer hin hörte, beendete jenes aber gerade seine kurze Rede mit den Worten „Gebt jetzt nicht auf.“ Stand es um die Gruppe so schlecht, dass man auf ein Aufgeben denken müsste? Nein, das wollte Franz nicht zulassen. Einer Eingebung folgend ließ er seine Wut heraus, indem er das Sandamer mit einem ohrenbetäubenden Schrei anschrie.


    Off Topic:

    Franz (in Gestalt des Noctuh) tritt ein paar Schritte von dem Sandamer zurück, erlernt die Widerhall-Attacke und setzt diese auch gleich gegen das Sandamer ein.

  • Sheewa

    Hat das Thema geschlossen