[Root of Destiny] Info-Topic

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  • Dieses Informationstopic wird sich im Laufe des RPGs füllen, vorerst entsprechend die Infos jedoch denen aus dem Vorschlags-Topic


    [tabmenu][tab=Roots]Ein jeder Mensch besitzt einen Root, welcher es ihm erlaubt, über eine magieartige Macht zu verfügen. Es gibt jedoch einige Punkte die diese Macht von Magie unterscheiden. Zu aller erst kann durch einen Root nur das Schicksal von etwas verändert werden. Natürlich wäre dadurch theoretisch ebenfalls jede Art von Magie möglich, je nach dem welche Ansatz man verwendet, gewisse Magien werden dadurch aber um einiges stärker, als sie es eigentlich wären und andere einfacher zu nutzten.
    Roots benötigen im Gegensatz zur manchen Magiearten keinen spezielle Energiequelle wie Mana oder etwas vergleichbares, ihr einsatz verbraucht aber immer noch Energie. Dafür Verändert ihr Einsatz jedoch die Persönlichkeit des Nutzers, bei stärkeren Roots auch den Körper oder kann gar die eigene Existenz verzerren oder auslöschen. Außerdem ist es nicht möglich Roots zu erlernen. Ein Mensch besitzt genau einen Root, der ihm angeboren ist und den man nicht verändern kann. Auch das gesamte System hinter den Roots unterscheidet sich von Magie. Währen Magie wohl meistens erlernt werden muss und man sie danach trainieren kann, ist sowas bei Roots nicht direkt möglich. Im laufe des 6. Lebensjahres eines Menschen findet der sogenannte Rootcontact statt. Wie und wann er passiert, ist nicht feststellbar und er hat auch keine direkt bemerkbaren Folgen, jedoch kann ohne ihn nicht der Rootlink statt finden. Durch den Rootcontact wird außerdem das Individuum immun gegen direkte Treffer von schwächeren Roots.
    Der Rootlink erlaubt schließlich die Nutzung seines Roots durch Konzentration. Gegebenenfalls sind auch noch weitere Bedingungen für den Einsatz des Roots nötig, jedoch erhält der Rootnutzer beim Rootlink das gesamte Grundwissen über seinen Root, einschließlich eines einzigartigen Namens für den Root. Ein solcher Name, der aus einem Adjektiven oder Verben vor einem Substantiv in der englischen Sprache besteht (müsste eigentlich Latein sein, aber da ich diese Sprache nicht beherrsche und somit weder helfen könnte, noch die Korrektheit von Namen überprüfen kann, ginge es schlecht) kann immer nur einmal existieren, sollte aber ein Rootnutzer sterben, kann ein anderer Mensch einen ähnlichen Root mit dem gleichen Namen bekommen. Beim Rootlink fühlt es sich dabei in etwa so an, als würde man sich wieder an etwas lang vergessenes erinnern. Wann genau der Rootlink statt findet kann sich bei jedem Menschen unterscheiden, meist tritt er jedoch zwischen dem 12. und 20. Lebensjahr auf. Als Nebeneffekt des Rootlinks setzt man meist unbewusst eine Magie ein, die nur indirekt etwas mit seinem Root zu tun hat, dafür aber auch nicht seinen Körper oder Geist beeinflusst. (Ein Eis-Root könnte z.B. die Umgebung beim Rootlink abkühlen)
    Setzt man nun seinen Root ein, kann je nach Stärke des Roots und der Stärke der Nutzung die Persönlichkeit oder vielleicht sogar der Körper permanente Veränderungen davon tragen. Letztere werden auch Stigma genannt und müssen nicht immer direkt sichtbar sein. Veränderungen der Körpertemperatur, das Auftauchen von Wunden, Malen oder das ändern der Haarfarbe wär ein kleiner Teil der Möglichkeiten, wie ein Stigma geartet sein kann. Solche Phänomene treten jedoch nur bei den mächtigsten Roots auf.
    Die Veränderungen des Körpers müssen außerdem nicht zwingend tödlich sein, auch wenn sie es eigentlich sein müssten. Jemand, der auf Grund seines Roots eine stark veränderte Körpertemperatur aufweist, könnte, obwohl es eigentlich unmöglich sein sollte, immer noch ohne Probleme leben. Man kann zwar auch versuchen gegen die Veränderungen an der Psyche und dem Körper anzukämpfen, am Ende sind sie aber nur Symptome und je öfter man seinen Root einsetzt, desto stärker muss man auch gegen die Veränderungen ankämpfen, wenn es dann überhaupt noch irgendwie möglich ist.
    Jedoch ist dieser Zustand nicht das Ende eines Rootnutzers. Sobald ein Root auch nur ein gewisse Stärke besitzt, besteht die Möglichkeit, dass bei zu häufiger Nutzung ein Rootburst auftritt. Der Rootburst repräsentiert den letzten Einsatz eines Roots. Der Rootnutzer weiß nach der vorletzten Nutzung seines Roots, das beim nächsten Mal sein Rootburst auftreten wird, davor kann man jedoch praktisch nicht abschätzen, wie weit man noch von ihm entfernt ist. Einzig wenn man ein Stigma besitzt, kann an diesem abgeschätzt werden, wie lange es noch dauern wird, da der Rootnutzer mit dem Grundwissen über seinen Root sich auch daran "erinnert" hat, wie das Stigma abgeschlossen aussehen wird.
    Der letzte Einsatz kann leicht um ein vielfaches stärker sein als die sonstigen Nutzung des Roots, jedoch führt er unweigerlich dazu, dass man seine Menschlichkeit verliert. Während die Veränderungen am Körper und der Psyche sonst immer etwas mit der Effekt des Roots zu tun haben, ist es hier nur noch indirekt der Fall. Je stärker der Root, desto mehr wird sich sein Nutzer beim Rootburst auch vom Menschlichen entfernen. Das Ergebnis kann von einem zweibeinigen Tiermenschen (meist Layer 2) bis hin zu einer kompletten Verwandlung in ein Tier oder Fabelwesen (Layer 1) reichen, oder etwas noch extremeres (in der Regel Layer 0). Der Geist wird dann, je nach dem, wie weit sich der Rootnutzer beim Rootburst vom Menschlichen entfernt, mehr oder weniger stark von Instinkten oder was auch immer für die neue Form üblich ist, dominiert. Der ursprüngliche Effekt des Roots kann nun zwar nicht mehr eingesetzt werden, jedoch wird ein gewisser Teil des Roots in eine natürlichere Form umgewandelt und bleibt weiterhin bestehen. Ein Eis-Rootnutzer könnte zum Beispiel ein Eis-Drache werden. Diese Fähigkeit hätte dann im weiteren keine Auswirkungen mehr auf die Persönlichkeit oder gar den Körper. Außerdem könnte es nun möglich sein, dass man seine neu erhaltene Fähigkeit trainieren kann, inwiefern so etwas möglich wäre, hängt jedoch vom ursprünglichen Root ab und in was für einer Form er sich nun manifestiert. Letztendlich werden die so entstanden Wesen vielerorts als Ungeheuer, Bestien und Monster dargestellt und bezeichnet, ihr wissenschaftlich korrekter Name wäre aber Rootdemon.


    Die Roots werden in 5 Kategorien unterteilt, die sogenannten Layer, die angeben wie stark ein Root ist und welchen Wirkungsbereich er hat. Zu beachten ist, dass man, wie oben schon erwähnt, einen Root nicht wirklich trainieren kann, man kann einzig geschickter in seinem Einsatz werden. Unmöglich ist es außerdem, dass ein Root die Kategorien wechseln kann.


    • Layer 4:
      Die schwächste Root-Art. Ihre Nutzer sind einzig dazu in der Lage einen Zustand aufrecht zu erhalten, das Schicksal anzuhalten. Zum Beispiel könnte ein Rootanwender Schnittpflanzen frisch oder ein anderer die Temperatur von einem Objekt konstant halten. Da jedoch für die Nutzung von Roots eine mehr oder weniger große Menge an Konzentration und Energie erforderlich ist, kann man sich über ihre Nützlichkeit durchaus streiten.
    • Layer 3:
      Ist etwas ein bestimmtes Schicksal widerfahren, kann der Nutzer eines solche Roots dieses Schicksal erneut erzwingen. Zumindest wenn das Schicksal nicht all zu weit zurück liegt. So könnte jemand mit einem Eis-Root Wasser, das einmal gefroren war, erneut einfrieren.
      Eine geistige Veränderung des Nutzers ist ab diesem Layer festzustellen.
    • Layer 2:
      Nutzer solcher Roots können ein mögliches Schicksal von etwas erzwungen und beschleunigt herbei führen. Holz kann ohne Grund anfangen zu brennen, Wasser (oder etwas anderes) gefrieren lassen usw. Jedoch wäre es unmöglich, dass Wasser zu brennen beginnt. Ebenso ist die Herbeiführung der Veränderungen des Schicksals von höheren (3 und 4) Layern möglich.
      Ab diesem Layer laufen die Anwender Gefahr opfer eines Rootburst zu werden.
    • Layer 1:
      Roots, die eingeschränkt das Schicksal der Welt verändern können, sogar bis zu dem Punkt, an dem das Raum-Zeitgefüge verzerrt wird. Viele der klassischen Magien wie die Erschaffung von Feuerbällen und Materie aus dem Nichts würden in diese Kategorie fallen.
      Rootnutzer dieser Kategorie (und nachfolgende) besitzen ein Stigma am Körper, dass sich mit jedem Einsatz ihrer Magie "vervollständigt". Außerdem wird diese "Vervollständigung" durch stärkere Nutzung des Roots stärker beschleunigt.
      In der normalen Welt sind diese Roots meist bis zu einem gewissen Punkt eingeschränkt oder haben Nebeneffekte.
    • Layer 0:
      Die mächtigsten Roots. Sie können das Schicksal ganzer Welten weit über die uns bekannten Dimensionen hinaus beeinflussen. Auf Grund ihrer enormen Macht wirkt die normale Welt ihrer Stärke so sehr entgegen, dass meist nur ein Bruchteil ihrer wahren Stärke eingesetzt werden kann. Die einzige bekannte Ausnahme ist "fluctuating Destiny" (dieser Root wird noch wichtig werden, ein Spieler kann ihn jedoch nicht haben).
      Roots dieses Layers können manchmal ganze Welten erschaffen oder zerstören und Nutzer dieser Roots können daher als Götter oder Dämonen angesehen werden.


    Bei Immunität von Rootnutzern vor anderen Roots kann nach dieser Liste gegangen werden und die Immunität bleibt auch nach dem Rootburst weiter bestehen.


    Kurz gesagt, zur Entwicklung der Roots, wird bei den meisten Rootnutzern, jedes mal wenn sie ihren Root einsetzen ihre Psyche mehr und mehr in eine Richtung verzerrt, die auf eine gewisse Weise etwas mit dem Root zu tun hat. Beispielsweise könnten Eis-Roots den Anwender gefühlskalt werden lassen und Feuer-Roots das Temperament anheizen. (Eis- und Feuer-Roots könnten natürlich auch andere Auswirkungen auf den Geist haben.)
    Bei mächtigen Roots wird durch ihre erste Nutzung außerdem auf dem Körper ein wie auch immer geartetes Stigma erscheinen, das sich immer weiter "vervollständigt". Was das vervollständigen genau bedeutet, käme wiederum auf das Stigma an. Der Rootnutzer weiß zusätzlich durch den Rootlink, wie das Endstadium des Stigmas "aussehen" wird und kann somit recht schnell abschätzen, wie oft er seinen Root noch vor dem Rootburst einsetzten kann.
    Tritt schließlich der Rootburst auf, vervollständigt sich zuerst das Stigma. Während man dann von seinem Root "verschlungen" wird, kann man seinen letzten und mächtigsten "Zauber" einsetzten, bevor man selbst mit seinem Root gewissermaßen verschmilzt, das Stigma verschwindet und der Körper sich in einen mehr oder weniger nicht menschlichen verwandelt. Gleichzeitig verändert sich auch die Psyche, wobei hier vom ursprünglichen Geisteszustand vor der Nutzung des Roots ausgegangen wird. Natürlich wäre es auch möglich, dass bei sehr mächtigen Roots der Körper oder gar die Existenz als solches ausgelöscht wird. Diese letzte Veränderung des Körpers und Geistes kann außerdem nicht mehr rückgängig gemacht werden.
    [tab=Welt]http://memoryresources.de/RPG/ROD/map.png
    Auch wenn die Welt eine ähnliche Größe hat, wie die unsere, hat sie nicht mal einen Bruchteil der Bevölkerung unserer Welt. Entsprechend wenige Bereiche der Welt sind bewohnt und auf der Karte durch Nummern gekennzeichnet. Die roten Punkte stellen die Hauptstädte dar.

    • Shimakuni
      Die Insel ist recht hügelig, weist zum Teil kleinere Berge auf und ist vulkanischen Ursprungs. Der größte von ihnen ist noch immer aktiv, jedoch schon seit Jahrhunderten nicht mehr ausgebrochen. Die größten Städte befinden sich in Küstennähe, jedoch gibt es kleinere Dörfer über die gesamte Insel verteilt. Ein recht dichtes Schienennetz erlaubt selbst Leuten ohne Führerschein einfach von Ortschaft zu Ortschaft und zu den größeren Städten zu reisen.
      Durch die Nähe zur See sollte es außerdem nicht verwundern, dass Fisch und Meeresfrüchte zu den Hauptnahrungsmitteln zählen. Und Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Insel reich an Bodenschätzen. Entsprechend ist auch die Metallbau- und Chemieindustrie weit entwickelt und exportiert ihre Wahren in die ganze Welt. Der Bergbau erfolgt unterirdisch um die Natur nicht zu beeinträchtigen.
      Nur wenige Regionen eigenen sich durch die hügelige bis bergige Umgebung für den effizienten Anbau von Obst, Gemüse und Getreide. Entsprechend wird viel davon importiert und ein großer Teil der Insel ist von Dichten Wäldern bedeckt. Ansonsten wird man meist Weizen oder Reisfelder vorfinden.
    • Yukikuni
      Von mächtigen Gletschern eingeschlossen existiert dieses Land auf dem nördlichsten Kontinent. Selbst im Herbst und Frühling kann es hier zu starken Schneefällen kommen. Größere Städte gibt es über das gesamte Land verteilt, wie alle Ortschaften in dem Land jedoch nur an Orten mit heißen Quellen. Da es im Gegensatz zu den anderen Ländern hier nur wenig Wälder gab und gibt, wird die gesamte Energieversorgung durch die Erdwärme gedeckt.
      Auf Grund des rauen Klimas kann nur sehr wenig pflanzliche Nahrung in Gewächshäusern angebaut und geerntet werden. Der Rest wird ähnlich wie in Shimakuni importiert. Tierzucht ist entsprechend ebenfalls schwer zu betreiben, dient aber mancherorts neben der Jagd und dem Fischfang als weitere Einnahmequelle.
      Dank seines einzigartigen Klimas, bezogen auf die von Menschen bewohnten Gebiete, und der praktisch immer weißen Landschaft ist Yukikuni jedoch ein beliebtes Urlaubsziel und lockt sowohl Sportbegeisterte, sei es nun Skifahren, Wandern oder etwas vergleichbares, als auch Leute an, die einfach nur ein einer heißen Quelle entspannen wollen. Angemerkt sei, dass letztere in deutlich geringerer Zahl auch in Shimakuni in der Nähe des Vulkans zu finden sind. Ein weiterer weit ausgebauter Industriezweig ist die IT.
      Als primäres Transportmittel, sowohl für Güter als auch für Menschen, dient die U-Bahn. Ein komplexes Tunnelsystem durchzieht das gesamte Land und ermöglicht selbst bei dem schlimmsten Wetter einen reibungslosen Transfer.
    • Yamakuni
      Ein sehr bergiges Land, dessen Grenzen von Steilhängen geschützt werden. Die größten Städte haben sie wie auch in Shimakuni an den Küsten gebildet, man kann Dörfer aber über das gesamte Land verteilt finden.
      Trotz der Bergigkeit ist der Boden sehr fruchtbar, weshalb es auch als Kornkammer der Welt gesehen wird. Es wird sehr viel Getreide angebaut aber auch Obst und Gemüse wird in weit größeren Mengen produziert, als sie das Land allein benötigen würde. Entsprechend floriert auch die Tierzucht und viele Nahrungsmittel werden exportiert.
      Neben Straßen bieten überall anzutreffende Seil- und Zahnradbahnen eine einfache Möglichkeit den häufig beträchtlichen Höhenunterschied zu bewältigen.
    • Sabakukuni
      Von der Wüste begrenzt, findet man auch hier die größten Städte in Küstennähe oder an Flüssen, die durch Grundwasser entstanden sind. Auch wenn in allen Ländern die Grenzen nur theoretisch und durch natürliche Gegebenheiten existieren, merkt man es in Sabakukuni durch die immer etwas wandernde Wüste am meisten.
      Während sich das Klima der anderen Länder recht einfach durch die Lage erklären ließe, ist es doch fraglich, wie ein so nahe an einen Pol gelegener Kontinent eine Wüste aufweisen kann. Ganz einig sind sich die Wissenschafter zwar nicht, jedoch wird vermutet, dass der an sich durchsichtige und nur in großen Massen gelbe Sand das einfallende Sonnenlicht in große Tiefen weiter leitet und es dort von vulkanischem Gestein in Hitze umgewandelt wird. Dass der Sand selbst in der kalten Nacht seine Temperatur hält würde diese Theorie bestätigen. Mit einer Durchschnittstemperatur des Bodens von 50°C verdunstet der seltene Regen zu schnell als dass er Pflanzen zum Wachsen bewegen könnte und wirklich fruchtbar ist die Wüste auch nicht. Einzig der Rand des Kontinents weist genug Regen und einen mehr oder weniger fruchtbaren Boden auf, welcher Vegetation ermöglicht. Entsprechend wenig pflanzliches wird angebaut und die Tierzucht steht auf den savannenähnlichen Grenzgebieten zur Wüste im Vordergrund.
      Andere Industriezweige sind zwar ebenfalls zu finden, jedoch wäre der einzig weitere, den man erwähnen müsste, der Tourismus. Durch die große Wärme im Inneren des Kontinents gibt es nur wenig Regen und wenig Wolken über dem Land, entsprechend warm ist es auch außerhalb der Wüste und ein Bad im Meer kann das gesamte Jahr über im schneefreien Land genossen werden.


    Außerhalb der der Länder herrscht Wildnis. Da Menschen nach dem Rootburst nicht mehr als solche vor dem Gesetz anerkannt werden, flüchten meist jene, die noch intelligent genug sind und bei denen die Instinkte nicht komplett den Körper übernommen haben aus ihren ursprünglichen Heimatländern. Einige Expeditionen hatten zwar versucht in die unbewohnten Gegenden vorzudringen, jedoch mussten sie meist schnell auf Grund der Anzahl der Toten wieder umkehren. Die Wenigen, die etwas weiter vordringen konnten, hatten meist Ruinen längst vergangener Zivilisationen gesehen, dir nur noch mehr untermauern, dass es keine gute Idee ist, dort bleiben zu wollen.
    Die Flora und Fauna unterscheidet sich auch nicht so sehr von der unseren, wobei die Evolution in der Welt auch einige etwas andere Wege eingeschlagen hat und neue Arten existieren. Nicht vergessen sollte man außerdem, dass die meisten Legenden recht viel Wahrheit enthalten können, da jedes Monster aus einer solchen auch ein Rootdemon sein kann.


    Im großen Ozean, um den sich die einzelnen Länder gebildet haben, befindet sich eine zirkulare Strömung, die entgegen des Uhrzeigersinns verläuft. Durch die Zeit und Energieersparnis, die durch Nutzung der Strömung auftritt, nutzen alle Schiffe diese Strömung. Selbst wenn man von Yamakuni nach Sabakukuni fahren wollen würde, wäre man schneller, wenn man der Strömung folgend auch an den beiden anderen Ländern vorbei kommt, als wenn man den direkten Weg nutzen würde.
    Da sich Meeresströmungen auch auf den Wind auswirkt, gilt etwas ähnliches auch für Flugzeuge, hier ist es jedoch nicht ganz so extrem.


    Verschiedene Religionen gibt es in der Welt zwar nicht, aber trotzdem etwas, das in diese Richtung geht: Die Menschen glauben daran, dass all jene, die bei ihrem Rootburst vom Planeten getilgt wurden, als Götter in einer höheren Dimension weiter existieren und über sie wachen. Zwar wird dies nicht so extrem ausgelebt wie manche Religionen in unserer Welt, aber dennoch gibt es in den meisten Orten zumindest einen Tempel wenn nicht gar eine Kathedrale um zu den Göttern zu beten


    Der Entwicklungsstand ist in etwa auf dem Niveau der unseren Welt. Dinge wie Handys, Smartphones und Autos sind Massenware und das Internet ist nicht mehr aus dem täglichen Leben weg zu denken. Jedoch schwebt über einem jeden der 4 Länder eine Insel, die die Heimat einer den Menschen nicht ganz unähnlichen Rasse ist. Sich selbst als Engel bezeichnend, jedoch ohne Flügel, und einen höheren Technologiestand als das normale Volk besitzend, übernehmen diese Wesen die Politik der der Länder im Austausch für ihr Gesundheitssystem, durch das selbst eigentlich tödliche Verletzungen und die meisten Krankheiten einschließlich Krebs geheilt werden können. Die Engel zeichnet im weiteren aus, dass sie als einzige Lebewesen Layer 0 Roots besitzen und währen bei normalen Menschen selbst Layer 1 Roots selten sind, sie bei ihnen an der Tagesordnung stehen. Layer 0 Roots könnten zwar auch bei Menschen auftreten, jedoch ist davon kein Fall in den letzten Jahrhunderten bekannt.
    Des weiteren ist ihr politisch System auf Räten aufgebaut. Wie genau sie intern funktionieren ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, jedoch gibt es viele kleine Räte, von denen Abgesandte zu den Sitzungen des "großen Rates" gehen. Dort werden dann auch Gesetze beschlossen und Situationen beredet. Der große Rat eines jeden Landes hat einen Repräsentanten, der auch in der Öffentlichkeit als solcher zu sehen ist und ab und an an Besprechungen der Räte anderer Länder teilnimmt, während der Vorsitzende des großen Rates sich im Hintergrund aufhält.


    Das Schulsystem ist weltweit gleich und verpflichtend. Während vor dem 6. Lebensjahr ähnliche optionale Programme zur Kinderbetreuung angeboten werden, wie in unserer Welt (Kindergarten usw.), kommen dann die Kinder in ein 4-schichtiges Schulsystem. In der Grundschule wird begonnen, die normale Sprache zu unterrichten (entspricht dem uns bekannten Deutsch) sowie Fächer wie Mathe, Musik und andere einfache und grundlegende Dinge. Nach 4 erfolgreich absolvierten Jahren wechseln dann die Kinder auf die 6-jährige Mittelschule. Hier wird dann auf die Grundlagen aufgebaut, Fächer wie Physik, Chemie, Gemeinschaftskunde, Psychologie kommen dazu und der Stoff wird anspruchsvoller. Auch wenn die Schulen durch das einheitliche Bildungssystem recht ähnlich sind, können sie Zusatzkurse anbieten. Dies betrifft sowohl die Grundschule als auch die Mittelschule und kann Dinge wie Kochen und Holzhandwerk beinhalten, aber auch etwas Naturwissenschaftlicher gerichtet sein. So bieten manche Mittelschulen für die höheren Klassen (meist ab der 4. oder 5. Mittelschulklasse) einen Fachsprachenkurs an (entspräche Englisch). Der Besuch der Oberschule und der Uni, die nun folgen ist optional. Da es jedoch üblich ist, wenn die Noten nicht gerade all zu schlecht sind, weiter auf die Schule zu gehen, haben all jene, die nicht weiter machen entsprechend schlechte Chancen gute Berufe zu bekommen.
    Verschiedene Oberschulen haben verschiedene Schwerpunkte. Auf den meisten von ihnen wird aber auch die Fachsprache unterrichtet, da sie für die meisten Naturwissenschaftlichen Fächer benötigt wird. Es gibt zwar allgemeine Oberschulen, jedoch sind diese, je nach späterem Berufswunsch, nicht so gut angesehen, wie eine Schule mit fachlichem Schwerpunkt und um auf eine entsprechende Schule zu kommen, nehmen manche Schüler einen mehrstündigen Schulweg in kauf oder ziehen direkt um. Zusätzlich gibt es zwar auf diesen Schulen keine Zusatzkurse, dafür aber Clubs, die von Schülern geleitet werden und nach dem Unterricht statt finden.
    Sollten nach den drei Jahren auf der Oberschule die Noten gut genug sein (Schüler einer passenden Fachoberschule werden hier natürlich bevorzugt) könnte man neben seiner beruflichen Laufbahn auch den Weg zur Uni einschlagen. Durch 8 bestandene Semester (Halbjahre) kann mein sein Diplom und durch weitere 4 seinen Master bekommen. Das Universitätssystem ist dabei mit dem uns bekannten zu vergleichen. Man belegt Kurse und legt in ihnen am Ende eines Semesters Prüfungen ab. Und auch an den Universitäten können Clubs von den Studenten angeboten werden.


    Die Jobvielfalt ist der unseren Welt recht ähnlich. Ausnahmen bilden wissenschaftliche Bereiche. Während in der Medizin nur Engel anzutreffen sind, haben sie auch meist in Instituten hohe Positionen inne. So wollen sie verhindern, dass irgendwelche unnötigen und gefährlichen Erfindungen gemacht werden, die der Welt schaden könnten. Letztendlich ist dadurch der Entwicklungsstand der Menschen schon seit mehreren Jahrhunderten eingefroren und der Weltraum ist noch gar nicht erforscht.


    Natürlich sind nicht alle Menschen über diesen Entwicklungsstopp glücklich, aber wer würde sich schon offen dagegen beschweren. Die Engel haben das Gesundheitssystem in ihrer Hand und ohne sie wäre die Lebenserwartung von gut 100 Jahren bei weitem geringer. Im "Dark Net" einem gesonderten Bereich des Internets, der sich durch die Anonymität der Teilnehmer auszeichnet sieht es jedoch anders aus und wie es einen Schwarzmarkt in der realen Welt gibt, so herrscht auch auf der dunklen Seite des Internets die Gesetzeslosigkeit. Die Engel betreffend wollen sich die Leute, die wirklich unzufrieden sind, aber nur etwas ihren Frust von der Seele schreiben. Nach wie vor sind sie, trotz der ausbleibenden Weiterentwicklung, besser dran mit den Engeln als ohne sie.[/tabmenu]