11. Bildkomposition

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  • Bildkomposition


    Willkommen zur nächsten Lektion der Tutorial-Serie!


    In diesem Tutorial befassen wir uns mit der Bildkomposition einer Signatur. Oftmals stellt man sich die Frage, was eine Bildkomposition ist und wie eine solche Komposition kreiert wird. Dieses Thema kann man gut mit der Fotografie vergleichen, weil die Aspekte in der Regel gleich betrachtet werden.
    Der Schwerpunkt dieses Tutorials liegt auf die Platzierung der Elemente bzw. Focale.


    1. Allgemeines zu Bildkomposition


    1.1 Was ist eine Bildkomposition?


    Eine Bildkomposition ist die Darstellung verschiedener Elemente in einer Signatur und wie sie miteinander harmonieren. Darunter zählen Elemente wie:


    - Flow
    - Farben
    - Platzierung
    - ...


    1.2 Wie erstelle ich eine gute Bildkomposition?


    Um eine gute Komposition kreieren zu können, empfiehlt es sich den Render beziehungsweise das Motiv ganz genau anzuschauen. Was sagt das Motiv aus (um die Absicht darzustellen)? Was für eine Position hat es (damit man weiss, wie die anderen Ressourcen eingesetzt werden müssen um eine passende Harmonie / einen passenden Flow zu finden)?


    Nebst solchen Sachen muss man natürlich auch auf die Farbe achten! Allein die farbliche Übereinstimmung kann die Optik beeinflussen. Daher ist es von Vorteil, wenn man die Farblehre durchgenommen hat.


    Die Platzierung des Motivs spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Um eine richtige Platzierung für das Objekt zu finden, lohnt es sich nach diesen Regeln zu gehen:
    (Achtung: Diese Regeln sind sehr mit der Fotografie verwand und wird im Prinzip genau gleich angewendet!)


    2. Kompositionsarten


    2.1 Drittelregel


    Die Drittelregel ist eine Richtlinie, bei der das Bild in 9 gleich grosse Bildausschnitte (horizontal und vertikal) geteilt wird, um dort eine optimale Proportion zu finden. Oftmals werden dabei Teile einer Signatur ausgeschnitten, falls man störende oder unpassende Stellen sieht.


    Aufbau & Anwendung


    Beim GFXen kann man durch die Linien, die sich kreuzen - auch Kraftpunkte genannt -, davon ausgehen, dass dort ein geeigneter Focal passt. Häufig wird dann auch dort einer gesetzt. Allerdings ist das kein Gesetz, sondern lediglich eine Hilfestellung, damit es für den Künstler einfacher fällt, die Komposition ideal zu bilden.


    Tipp: Falls man eine Typo in die Signatur einbauen will, dann eignet sich diese Regel sehr gut! Achtet dann darauf, dass die Typo sich in der Nähe der Kraftpunkte befinden.


    Bei Photoshop kann man mit dem Freistellungswerkzeug solche Abschnitte entfernen.
    Beim Benutzen dieses Werkzeuges wird gleichzeitig auch das Raster der Drittelregel angezeigt um die Abbildung bestmöglich bestimmen zu können. Beachtet allerdings, dass ihr zuerst die gesamte Signatur markieren müsst, damit dann ein richtiges Raster eingezeigt wird.



    Wie hier sehen könnt, wurde hier die Signatur in 9 Teilen gleichmässig aufgeteilt. Nun könnt ihr schauen, ob alle Elemente ihren Platz haben. Sollte vielleicht die Länge nicht ganz passen und ihr wollt die Signatur kürzen, so könnt ihr auf einen dieser Quadrate klicken und die gesuchte Länge ziehen.


    Kleine Info: Das Raster basiert auf die gesamte Abbildung. Das heisst, wenn ihr die Signatur länger zieht, dann erscheint eine leere Fläche! Ihr könnt sie zum Beispiel mit einer Schnittmaske füllen und weitere Sachen hinzufügen, damit der Strich bzw. die Abtrennung nicht zu sehen ist.


    Ein solches Raster kann man auch im Internet unter "Rule of Thirds" finden und in die Signatur einsetzen.


    2.2 Goldener Schnitt


    Der Goldene Schnitt ist eine Erweiterung der Drittelregel. Während man bei der Drittelregel mit einem Raster arbeitet, werden hier die optimale Massen anhand der Seitenverhältnisse berechnet. In der Fotografie zum Beispiel wird diese Regel oft von Experten bevorzugt um die Proportionen zu bestimmten. Aber auch in anderen Bereichen wie Kunst, Architektur (Der Parthenon von Athen wurde nach dem Prinzip gebaut) oder sogar Mathematik findet der Goldene Schnitt seine Anwendung.


    Aufbau & Anwendung


    Mathematisch betrachtet wird der Goldene Schnitt mit einer Gleichung angesehen. So bedeutet dies, dass der kleinere Teil zum grösseren sich so verhält, wie der grössere zum Ganzen. Für uns bedeutet das nun, dass wir beim GFXen zuerst schauen müssen, wie sich das Format verhält.
    (A : B = B : Ganzes (=Gesamte Länge der Signatur))


    Berechnet man die Seitenlänge, so kann man beim Schnittpunkt (=Goldenen Schnitt) den Focal, also das Motiv, einsetzen. Für den Betrachter wirkt diese Komposition somit am natürlichsten.


    Kleines Beispiel mit Kleinzahlen: Das Format einer Signatur beträgt grob gesagt 5. So ist 3 der grössere Teil und 2 der kleinere. Der Goldene Schnitt befindet sich beim Schnittpunkt zwischen 3 und 2, also 2.5.
    Hier könnt ihr euch den Goldenen Schnitt berechnen lassen.


    Mit Photoshop kann man sich allerdings die ganze Arbeit ersparen und mit dem Freistellungswerkzeug den Goldenen Schnitt aus allen Perspektiven aufzeigen lassen. Dafür müsst ihr, nachdem ihr die gesamte Signatur markiert habt, auf dieses Raster-Icon klicken, das sich oberhalb der Signatur befindet und auf "Goldener Schnitt" klicken.


    2.3 Logarithmische Spirale


    Die Logarithmische Spirale, auch bekannt als "Goldene Spirale", ist eine weitere Methode, wie man die Elemente darstellen kann. Diese Spirale wird eher in Werke benutzt, bei denen der Flow durch die gesamte Fläche geht. Dabei sind die meisten Elemente genau beim Motiv, wobei sich diese spiralförmig gleichmässig aufteilen.


    Aufbau & Anwendung


    Um eine solche Spirale erstellen zu können, muss man wissen, wie der Goldene Schnitt funktioniert.
    Nachdem man den Goldenen Schnitt in einer Signatur eingesetzt hat, muss man im grösseren Teil einen 1/4-Kreis ziehen. Der kleinere Teil wird hingegen nochmals durch den goldenen Schnitt aufgeteilt. Das macht ihr so lange, bis eine geeignete Spirale entsteht. Das könnt ihr herausfinden, indem ihr eure Elemente schaut, wie viel Platz sie beanspruchen. Je nach Formatgrösse muss man diesen Vorgang entweder mehrmals oder nur 3 Mal wiederholen.


    Auch hier ist es möglich, mit Photoshop ein solches Raster aufzeigen zu lassen.
    Freistellungswerzkzeug > Gesamte Signatur einmarkieren > Raster-Icon > "Goldene Spirale" wählen.


    Beim genauem Hinschauen kann man dieses Raster leicht sehen. Hier sieht ihr den "Flow", der spiralförmig verläuft. So wurden auch die Resourcen eingesetzt, damit sie den Flow unterstützen.
    Auch die Distanz der Resourcen ist hier gefragt, denn hier ist es wichtig, dass sie gleichmässig verteilt sind und nicht zu nahe oder zu weit platziert wurden.


    Diese 3 Arten von Komposition werden in der Praxis am häufigsten angewendet. Selbstverständlich gibt es noch andere Regeln, die ihr verwenden könnt. Zu beachten ist, dass die meisten Regeln dem Goldenen Schnitt angelehnt sind und als eine Erweiterung darstellen.

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