03. Einführung: Gimp

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  • Einführung: Gimp


    In diesem Topic findet ihr eine kleine Einführung in das Programm "Gimp". Es werden hier nur grundlegende Funktionen aufgezeigt, die allgemein wichtig sind, um ordentlich mit dem Programm arbeiten zu können. Anleitungen zu Techniken findet ihr in anderen Tutorials.


    Übersicht:

    Das Programm öffnen

    Wer mit einem Programm arbeiten möchte, muss es erst mal öffnen, richtig? Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein, denkt ihr euch wahrscheinlich. Ist es auch nicht. Allerdings, wenn ihr das Programm das erste mal öffnet, solltet ihr damit rechnen, dass diese Phase einige Zeit in Anspruch nehmen kann, oft sogar mehrere Minuten. Schließt Gimp nicht einfach, wenn ihr das Gefühl habt, dass das Programm hängen geblieben ist, oder das Fenster vielleicht sogar ausgegraut wurde, das ist ganz normal! Einfach geduldig sein und warten!

    Das Layout

    Gimp ist komplexer als euer alltägliches Paint-Programm, was man auch auf den ersten Blick an den ganzen verschiedenen Tools erkennen kann. Allerdings ist es gar nicht so schwierig wie es scheint. Grob gesagt besteht Gimp aus drei Fenstern:

    • Das Bildfenster: Hier sieht man in der Mitte schön seine Datei und am oberen Rand die Menüleiste.
    • Der Werkzeugkasten: Beim ersten Start findet ihr links den Werkzeugkasten, in dem alle wichtigen Werkzeuge aufgeführt sind.
    • Das Ebenenfenster: Beim ersten Start findet ihr rechts das Ebenenfenster, in dem euch eure Ebenen angezeigt werden.

    Eine Datei öffnen

    Um in Gimp arbeiten zu können, musst ihr zuerst mal eine Datei öffnen.

    • Ein Bild aus eurem Bilderordner einfach per Drag and Drop in das Gimp-Fenster reinziehen, woraufhin dieses als eine Ebene geöffnet wird.
    • Im Programm oben links in der Menüleiste auf "Datei" klicken, woraufhin ein Menü aufklappen sollte. Hier habt ihr nun folgende Möglichkeiten:



      • Ihr klickt auf "Neu", woraufhin sich ein Einstellungsdialog öffnet, in welchem ihr die Einstellungen des Bildes festlegen könnt.


    • Gebt nun einfach die gewünschte Pixelzahl ein und klickt dann, wenn ihr zufrieden seid, auf "OK". Für das GFXen braucht ihr die erweiterten Einstellungen nicht.
    • Ihr klickt auf "Öffnen", woraufhin sich der Dateiauswahldialog öffnet. Hier könnt ihr nun bequem eines eurer Bilder als Datei in Gimp öffnen.

    Ein Bild einfügen

    Ein Bild einfügen funktioniert ähnlich wie eine Datei in Gimp zu öffnen.

    • Ein Bild aus eurem Bilderordner einfach per Drag and Drop in ein bereits geöffnetes Dokument in Gimp reinziehen.
    • Im Programm oben links in der Menüleiste auf "Datei" klicken, woraufhin ein Menü aufklappen sollte. Dort wählt ihr nun "Als Ebenen öffnen" aus. Daraufhin öffnet sich der Dateiauswahldialog und ihr könnt ganz bequem eines eurer Bilder auswählen.

    Ein Bild verkleinern

    Beim GFXen werden oft kleine Maße verwendet und da ist es klar, dass viele Bilder in ihrer Originalgröße einfach noch viel zu riesig sind. Um ein Bild zu verkleinern müsst ihr einen Blick in das Werkzeugfenster werfen, wo ihr dann das Tool "Skalieren" auswählt.


    Habt ihr das Werkzeug ausgewählt und klickt auf eine Ebene, öffnet sich ein neues Fenster. Dort könnt ihr nun die entsprechende Größe eingeben, oder ihr zieht das Bild einfach mit eurer Maus. Das Bild kann dadurch allerdings verzerrt werden. Um dies zu vermeiden, klickt ihr einfach auf die Kette, die hinter der Breiten- und Höhenangabe zu finden ist.

    Weitere Werkzeuge

    Wenn ihr mehr zu den einzelnen Werkzeugen wissen möchtet, solltet ihr ein mal hier vorbeischauen. Dort sind alle Werkzeuge zu Gimp erklärt, mit weiterführenden Links.
    Probiert die verschiedenen erkzeuge einfach aus und experimentiert etwas damit rum.

    Mit Ebenen arbeiten

    Es ist sehr wichtig, dass man beim GFXen die Möglichkeit nutzt mit verschiedenen Ebenen zu arbeiten. Dazu werft ihr am besten einen Blick in das Ebenenfenster. Wichtig ist hier erst mal nur der Ebenenkanal, der standardmäßig geöffnet sein sollte.


    In diesem Fenster seht ihr oben ein Menü, das "Modus" heißt und auf "Normal" steht. Wenn ihr dort nun drauf klickt, sollte ein Menü aufklappen. Hier habt ihr die Ebenenmodi. Wenn ihr nun mehrere Ebenen habt, könnt ihr super mit den Ebenenmodi spielen, um euer Bild interessanter und aufregender zu gestalten. Experimentiert einfach immer mit den Ebenenmodi rum, um auf die verschiedensten Effekte zu kommen.


    Direkt unter den Ebenenmodi findet ihr den Regler für die Sichtbarkeit der Ebene. Wenn der Regler auf 100% steht, seht ih 100% der Ebene, bei 50% nur noch die hälfte und bei 0% ist die Ebene nicht mehr sichtbar auf dem Bild.


    Darunter findet ihr all eure Ebenen aufgelistet. Wenn ihr mit Ebenen arbeitet, ist es wichtig darauf zu achten in welcher Reihenfolge die Ebenen stehen. Es kann manchmal vorkommen, dass eine bestimmte Ebene einen Teil einer anderen Ebene blockiert und man diesen dann nicht mehr sehen kann. Oft hilft es dann, wenn man die Plätze der Ebenen tauscht.


    Weiter unten findet ihr eine Liste mit kleinen Bildchen. Hier hat jeder Button eine andere Funktion: Eine neue Ebene erstellen, einen neuen Ordner erstellen, eine Ebene bewegen, eine Ebene duplizieren, eine Ebene löschen.

    Filter

    Gimp verfügt über eine breitgefächerte Auswahl an Filtern. Um auf diese zuzugreifen, müsst ihr am oberen Rand, der Menüleiste, den Punkt "Filter" auswählen. Daraufhin sollte ein Menü aufklappen. Interessant sind hierbei vor allem die verschiedenen Filter für das Weich- und Scharfzeichnen.

    Bilder speichern

    Um ein Bild zu speichern, klickt ihr in der Menüleiste oben links auf "Datei", woraufhin ein Menü aufklappen sollte.

    • Wer das Bild als .xcf speichern möchte, und damit die Gimp-Datei mit all seinen Ebenen aufbewahren möchte, kann einfach auf "Speichern" oder "Speichern unter" klicken.
    • Wer das Bild als .jpg oder .png (oder irgendeine andere Endung) speichern möchte, der klickt auf "Exportieren". Daraufhin sollte sich ein Fenster öffnen, in dem ihr einfach alles weitere auswählen könnt.

    Neue Pinsel einfügen

    Wer neue Pinsel hinzufügen möchte, sollte einfach mal nach "Gimp Brushes" googlen. Vor allem deviantart bietet viele schöne Brushes an. Achtet nur darauf, dass diese Pinsel auch wirklich für Gimp geeignet sind.
    Um den Pinsel nachher auch auswählen zu können, muss die Datei mit den Pinseln in einen Ordner im Suchpfad von GIMP platziert werden. Diesen Ordner findet ihr standardmäßig hier: C://Windows/Programme/Gimp. Begebt euch nun in das Unterverzeichnis share > gimp > 2.0 > brushes. Die Pinsel könnt ihr hier nun einfügen, allerdings müssen diese zuerst entpackt werden, wenn sich diese in einem komprimierten Archiv (z.B. .zip, .rar, .7z) befinden.

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