08. Render und Stocks

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  • Render und Stocks


    Willkommen zur nächsten Lektion der Einsteiger-Tutorials!


    Dieses Mal befassen wir uns mit dem Motiv, das wir in unseren Signaturen einsetzen, nämlich Render und Stocks. Immer wieder wissen wir nicht, für was wir uns entscheiden sollten und auf was wir achten müssen, damit die Qualität stimmt.
    Beachtet, dass das Tutorial bzw. die Fachinfo sich allgemein um das Thema "GFX" handelt und daher das benutzte Bildbearbeitungsprogramm keine Rolle einnimmt.


    1. Erklärung "Render" und "Stock"


    1.1 Render


    Render (englisch: rendern) kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie wiedergeben, erweisen oder machen. Im Grafik- und Design-Bereich wird nun dieses Wort für das Erstellen einer Grafik mit Hilfe einer Skizze benutzt. In diesem Fall werden die Render also selber gezeichnet. Selbstverständlich werden auch Render zum Beispiel selber aus einem Bild rausgeschnitten. Wie ihr das machen könnt, könnt ihr in diesem Tutorial (09. Einen Render selbst ausschneiden) nachlesen.


    Solche Render könnt ihr auf verschiedene Seiten wie DevianArt zu finden.


    1.2 Stock


    Stockfotografien haben eine lustige Bedeutung. Das Wort "Stock" wird vom englischen Wort "Lager" weitergeleitet und wir in diesem Sinne als Vorratsfotografien bezeichnet. Das sind dementsprechend Fotografien, die man nicht im Auftrag schiesst, sondern aus Selbstinteresse. In den Regel werden dann solche Fotos von Bildagenturen gekauft und weitervertrieben.


    Nebst originelle Fotografien, bezeichnet man auch Bildausschnitte aus einem Film oder Anime ebenfalls als ein Stock.


    Wichtig zu beachten ist, dass man bei Stockfotografien unbedingt schaut, wie sie verkauft wurden. Man unterscheidet zwischen lizenfreie (RF=royalty free)- und lizenpflichtige (RM=rights managed) Bilder.


    Falls ihr mit Stocks arbeiten wollt, dann empfiehlt es sich meistens auf Künstlerseiten wie DevianArt zu schauen. Bevor ihr solche Bilder benutzen wollt, solltet ihr zur Sicherheit die Beschreibung lesen, ob das Bild weiterverwendet werden darf und was sie dafür verlangen. Meistens sind es nur kleine Anfragen oder Nennung des Autors.


    Es besteht auch die Möglichkeit, sich Packs herunterzuladen mit verschiedenen Ressourcen, darunter auch Render und Stocks. Dort dürft ihr die Bilder frei verwenden. Schreibt aber dennoch die Quelle auf, wo ihr das Pack geholt habt.


    2. Verwendung


    2.1 Auswahl


    Bevor wir ein Motiv aussuchen, müssen wir zuerst schauen, wie die Position ist. Für den Anfang lohnt es sich, wenn man ein Motiv auswählt, bei dem der Flow (=Fliessrichtung) sehr gut erkennbar ist.




    Bei den Stocks gelten die selben Regel. Zusätzlich kommt aber noch der Hintergrund, der meistens vorhanden ist. Sie können ebenfalls als eine Fliessrichtung dienen oder eher als Störfaktor. Nun bleibt es euch überlassen, ob ich alles verblenden wollt oder mit Hilfe einer Technik (Schnittmasken, Smudge, Painting, ...) ihn überarbeitet.


    2.2 Qualität


    Bevor wir uns für ein Motiv entscheiden, müssen wir noch auf die Qualität schauen. Die Qualität spielt beim GFX eine sehr wichtige Rolle, denn sie beeinflusst die Optik sehr.


    Qualitativ schlechte Render bzw. Stocks erkennt man an:


    • Verpixelte Stellen
      Verpixelte Stellen erkennt man häufig bereits auf den ersten Blick. Diese kommen jeweils vor, wenn das Motiv zu stark bearbeitet oder falsch skaliert (verkleinert/vergrössert) wurde. Ebenfalls kann die .JPG-Komprimierung ein Problem sein, weil das Bild dann mehrere Änderungen vornimmt (Farben, Einteilung, etc.) und diese daher zu einer Qualitätsverlust führen können.
    • Schlechter Ausschnitt
      Dieses Kriterium ist vor allem bei der Auswahl von Render bekannt. Während dem Ausschneiden kann durchaus vorkommen, dass das Motiv nicht sauber ausgeschnitten wurde und deshalb an den Konturen noch einige Reste des Stocks vorhanden sind. Damit das nicht passiert, ist es von Vorteil, wenn ihr mit eurem Bildbearbeitungsprogramm vertraut seid, wie ihr diese Stellen entfernen könnt.
    • Falsche Skalierung
      Hängt zwar mit der Ursache, dass dadurch verpixelte Stellen entstehen, aber meistens sieht man direkt, dass das Motiv ein falsches Grössenverhältnis hat und von daher ebenfalls nicht zu gebrauchen ist.


    Ein weiterer Grund könnte auch sein, dass wir Künstler die Qualität vermasseln. Dieses Problem entsteht in den meisten Fällen, wenn wir zu viele Veränderungen am Motiv vornehmen (Kontraste ändern, Belichtung, etc.) oder zu viele Ressourcen aufeinander legen, dann diese ebenfalls komplett verändern. Schaut während der Arbeit unbedingt darauf, dass unnötige Ebenen vermieden werden, um die Qualität beizubehalten!

  • Prikriven

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  • 007

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