Gefühlschaos


  • G E F Ü H L S C H A O S




    It's my world of confusing feelings



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    Ui, was sehen meine und eure Äuglein da? Ein Anstrich des chaotischen Gefühlschaos? Wie ich Doppelmopping mag, ha ha. Ein bisschen Farbe hier, ein bisschen Spielereien da. Ob das jetzt nun schöner ist, darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen. Ich freue mich auf jeden Fall über euren Besuch bei mir in meinem bescheidenen Chaos. Vielleicht findet ihr etwas, was euch zusagt und gefällt und möglicherweise reizt es euch dann so sehr, mir sogar den ein oder anderen Kommentar mit Feedback zu hinterlassen? Freuen würde ich mich darüber sehr und wünsche deshalb allen verirrten Lesern in diesem Chaos viel Spaß beim Lesen!



    Liebste Grüße
    Alexia Drael











  • Hallo Alexia,


    um deine Schreibwut etwas zu besänftigen, habe ich mich entschlossen, dir zu deiner Geschichte einen Kommentar zu verfassen. Wobei es etwas schade ist, dass du mit dem Text nicht beim Wettbewerb teilgenommen hast, aber ich kann deine Entscheidung verstehen, dass diese möglichst unzensiert sein soll, da sie Gefühle vermittelt. Aber alles der Reihe nach. Übrigens, falls du eine schnelle Erläuterung der Regeln möchtest, kann ich dir das Wichtigste in wenigen Worten zusammenfassen.


    Ohne weitere einleitende Worte versetzt du den Leser gleich einmal in eine Kampfsituation, die zuerst nur schwer zu überblicken ist. Verständlich, man wird auch einfach reingeworfen, aber man findet sich schnell im Geschehen zurecht. Die Atmosphäre ist angespannt, die Kontrahenten hitzig und das Publikum jubelnd. So soll ein Pokémon-Wettkampf aussehen! Tatsächlich hältst du dich anfangs allerdings noch bei den Charakteren und Pokémon etwas bedeckt. Man erfährt die Motive des Einen, einen Namen und muss damit vorerst leben. Das soll aber auch nicht im Vordergrund stehen, denn sie warten auf ihren Kontrahenten, um den Kampf fortzusetzen. Ab hier beginnt eine spannende Auseinandersetzung zwischen Voltenso (sogar ein Shiny) und Tauros, die sich absolut nichts schenken und den Kampf spannend gestalten. Du hast dich dabei bemüht, ausführliche Beschreibungen aller Moves zu präsentieren und den Kampf damit anschaulich zu gestalten - was dir auch gelungen ist.
    Gerade, als man glaubte, Voltenso gewinnen, meldete sich aber Tauros unbarmherzig zurück und die anschließende Begebenheit kam wie ein Schock an. Zugegeben, man rechnet in Kämpfen normalerweise nicht damit, dass Pokémon sterben, aber du hattest dies in der Einleitung auch schon angedeutet. An dieser Stelle hättest du jedoch noch arbeiten und diese weiter ausführen können. Man muss bedenken, dass in solch einer Situation viele Gefühle auf Jack einwirken müssen, dieser dadurch verwirrt wird und nicht so recht weiß, was eigentlich vor sich geht. Genau diese Verwirrung ob der Szene hast du nur angedeutet und recht kurz ausgeführt, was zumindest bei mir keine merklichen Emotionen hervorgerufen hat. Schließlich war Jack selbst auch eher unbeteiligt und wurde bald von der Ohnmacht überrollt. Der Eindruck bleibt aber und die Szene ist tragisch.
    Der Epilog bildet einen ruhigeren Ausklang aus der Geschichte, begleitet von aufkeimenden Gefühlen, Gedanken und einer kurzen Rückblende zum Ende des Kampfes. Hier zeigen sich nun die Emotionen als eine Art Nachbeben und man fühlt, wie sich Jack angesichts der Situation fühlen muss. Verständlich, und dieser Part ist dir gelungen.


    Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich mich in den ersten zwei Dritteln während des Kampfes sehr gut unterhalten fühlte und der Cut gegen Ende hin tragisch war, jedoch etwas kurz ausgeführt. Ich hoffe, dass dir das Feedback auf deinem Weg hilft und ich denke, dass man sich sicher wieder einmal liest. Bis dahin!


    ~Rusalka

  • Hallo Rusalka,


    zuerst möchte ich mich herzlich bei dir bedanken, dass du meine Geschichte gelesen hast und dann auch noch kommentierst :)


    Auf dein Angebot bzgl. der Regel zum Wettbewerb werde ich wohl später bestimmt zurück greifen. Beim 8. Wettbewerb werde ich nicht mehr teilnehmen. Trotzdem danke!


    Zu deinem Feedback:
    Es ist richtig. Ich behalte gern am Anfang Informationen für mich, um es spannender zu gestalten. Ich möchte nicht, dass man sofort alles gleich weiß um wem es sich handelt, was passiert oder ob dies oder jenes eine wichtige Rolle spielt (um es allgemein zu halten). Es sollen Geheimnisse aufkommen, die man lüften muss indem man weiter liest. Seien sie noch so klein oder unbedeutend. (Das mache ich bei meiner FF auch, da weiß man zu Beginn auch nicht, um welche Pokémon es sich dreht. Das bekommt man erst im 2. bzw. 3. Kapitel wirklich mit.)


    Du hast sicher recht damit, dass ich an der einen oder anderen Stelle noch ausführlicher hätte werden können. Es entspricht auch meinem Schreibstil etwas genauer zu erläutern, damit man sich besser einfühlen kann.
    Dass das hier an manchen Stellen nicht ganz so ist, liegt an der Begrenzung der Wortanzahl.
    Wie gesagt, hatte ich vorgehabt eigentlich beim Wettbewerb daran teilzunehmen und hatte deswegen diese Story geschrieben. Erst im Nachhinein, als sie fertig war, habe ich mich dazu entschlossen nicht teilzunehmen, unter anderem weil ich schon über 1700 Wörter hatte. Hätte ich das nun Wettbewerbstauglich gemacht, hätte mir persönlich etwas gefehlt.
    Hätte ich aber von vornherein auch eher für mich geschrieben, ohne im Hinterkopf zu haben, dass ich nur 1500 Wörter schreiben darf, wäre die Geschichte möglicherweise noch sehr viel länger und ausführlicher geworden. Vielleicht sogar mit ein paar mehr Kämpfen zwischen den beiden Trainern. Sei's drum.
    Ich freue mich, dass im Großen und Ganzen die Story trotzdem die Gefühle rüber gebracht hat, so wie ich es mir vorgestellt habe.


    Vielleicht schreibe ich noch eine Fortsetzung oder wie es überhaupt zu dem Kampf gekommen ist ... Aber das schiebe ich vorerst hinten an. Dein Feedback motiviert mich jedenfalls sehr weiter zu machen. Ach ja: an dieser Stelle auch danke für die zwei Fehler, die du gefunden hast. Damit hast du natürlich recht. Wie mein Gehirn auf Arsenal kam, weiß ich auch nicht. Da wollten wohl die Finger nicht so wie der Kopf ^^



    Vielen Dank noch mal und liebe Grüße
    Alexia

  • Hallo Alexia. (:


    Nachdem du für dein Feedback gleich mal ein paar konkrete Fragen vorbereitet hast, dachte ich mir: wow, da macht es mir ja jemand richtig leicht! Also gleich mal in die Tasten hauen, damit du noch eine Rückmeldung mehr erhältst, obwohl du bereits außerordentlich kompetente Anmerkungen von @Rusalka bekommen hast. (:


    Abschied
    Ist das der Titel? Kurz und prägnant ist er auf jeden Fall, was zwar keine Kriterien für einen Titel sein müssen, aber sich oftmals anbietet. Ein bisschen nimmt der Titel natürlich den Höhepunkt/Ausgang der Geschichte vorneweg, denn nun ist klar, dass ein Abschied stattfinden wird. Aber das ist eigentlich auch schon alles, man weiß ja nicht, welche Art von Abschied es wird und es ist so ein herrlich allgemeines Wort, dass da ganz unterschiedliche Assoziationen aufkommen. In diesem Sinne, bin ich sehr gespannt. (:


    Was mir am Anfang gleich aufgefallen ist, dass du sehr allgemein bleibst. Du suchst dir in dem ersten Abschnitt keinen Hauptcharakter heraus, sondern bleibst wirklich allgemein. Finde ich ehrlich gesagt etwas ungewohnt, man steht als Leser etwas im „Regen”, obwohl hier Hitze herrscht. Kenne ich so jetzt nicht, meistens wird sich bereits auf den Hauptcharakter bezogen, selbst wenn sein Name nicht sofort fällt und man nicht gleich weiß, wer eigentlich derjenige ist, der nur mit Pronomen beschrieben wird. Interessante Sache irgendwie, weil ungewohnt. Die Stimmung hast du etwas aus der Distanz dargestellt, hat mir jedoch gefallen. Vielleicht kam es mir aber auch nur so aus der Distanz vor, weil du keinen konkreten Protagonisten genannt hast und es deshalb so wirkt. Gerade, wenn es um die jubelnde Menge geht, kann man sich austoben, um den Hexenkessel darzustellen. Zwar sind beschreibende Wörter wie „tosend” bissl ausgeleiert — das geb ich zu —, aber sie erfüllen ihren Zweck. Lass doch ruhig ein paar Pfiffe durch die heiße Luft schallen.
    Als du dann schließlich deinen Protagonisten — Jack — vorstellst und etwas allgemein über das Kämpfen sprichst, wurde mir auch klar, warum man hier zumindest über sechzehn sein sollte. Du bist also mehr für die etwas realistischere Darstellung von Pokémonkämpfen. Ach, da könnte ich mich jetzt in persönlichen Theorien verstricken, denn ich muss sagen, wie „brutal” Pokémonkämpfe werden können, wie stark die Attacken wirklich sind und wie viel körperlichen Schaden sie tatsächlich anrichten können ist eines meiner Lieblingsthemen, wenn es um die Pokémonwelt geht. Gleich nach der Bedeutung des Pokéballs in der Verbindung Mensch und Pokémon. Okay, ich geb zu, ich bin kein allzu großer Freund davon, wenn Kampffelder auf denen Pokémon kämpfen mit Blut getränkt werden und war an der Stelle natürlich etwas skeptisch, wie weit das nun gehen wird.
    Voltenso? Shiny? Awesome! Eines meiner Favorites. Dass Feanus — hübscher Name, der hat einen schönen Klang — in der Hitze schwitzt kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Da Voltenso den Körperbau eines Hundes aufweist müsste er durchaus versucht haben, seine Körpertemperatur mithilfe von Hecheln zu regulieren. Das ist ja kein Ausdruck von Erschöpfung in dem Falle — vielleicht erwähnenswert? Jack kennt sein Pokémon sicherlich lang genug und selbst, wenn er Feanus nicht von vorne sieht, wird er wissen, wie dieser bei einer solchen Hitze reagiert. (Blöd, dass ich mich bei den Hunden nicht so auskenne … bei Katzen weiß ich, dass sie kein schweißnasses Fell bekommen, so läuft das nicht bei ihnen. Die Ohren werden heiß und sie schwitzen über die Pfoten. Aber Hunde … bei Gelegenheit sollte ich da mal genauer recherchieren.)
    Weißt du, was mir bei dem Ansturm von Tauros etwas gefehlt hat? Der Laut der Hufe. Du sprichst davon, wie es brüllt und wie es auf Feanus zustürmt, aber von dem Klang der Hufe auf dem — ich denke mal — harten Boden, davon schreibst du nichts. Ist ein nettes Detail, auch, was die drei Schweife tun, immerhin heißt es ja im PokéDex, dass es sich mit diesen anstachelt.
    Und ein schicker, gesellschaftskritischer Unterton, wenn es um die jubelnde Masse geht. Brot und Spiele, was? Interessant, so hatte ich das bisher gar nicht gesehen.
    Der Kampf geht mit der Raserei richtig in die Vollen, das fällt gleich auf, denn der Ladungsstoß scheint Tauros so gut wie gar nicht gestört zu haben, obwohl es schmerzerfüllt gebrüllt hat. Da ist jemand definitiv in einer Raserei und das macht das starke Stier-Pokémon noch gefährlicher! Und Feanus hat überhaupt keine Chance sich noch zu wehren, denn ständig in Bewegung zu sein ist für den Spannungsaufbau nicht hilfreich. Außer vielleicht für einen Volttackle, aber um den ging es ja nicht. (Obwohl man sich jetzt darüber streiten könnte, wie Elektro-Pokémon die elektrische Spannung aufbauen und ob nicht gerade die Bewegung durch die „Reibung des Fells” hier sich vielleicht positiv ausgewirkt hätte … ah, sorry, ich denke mal wieder laut. ^^”) Was mir bei der Szene, wo Feanus von den Schweifen getroffen wird gefehlt hat, war seine Reaktion. Kein Jaulen? Schmerzverzerrtes Heulen? Winseln? Ich bin mir sicher, dass Feanus sehr tough ist, aber bei so einem Schlag würde doch jeder Hund sofort vor Schmerz jaulen. Auch später als Feanus durch die Luft fliegt, fehlte mir ein Laut seinerseits.
    Freakin’! Oh du meine Fresse — der Ausgang war wirklich ein Schock. Natürlich ist es schwer zu glauben, dass Tauros die Raserei einfach so vergisst, wenn sein Gegner am Boden liegt, so funktioniert das nicht. Man könnte sich hier streiten, ob Tauros den Kopf verloren hat oder ob es fehlende Erziehung in einem gewissen Punkt ist, warum es sich sogar den Anweisungen seines Trainers entzieht.
    Der Schock sitzt jedenfalls tief und die zwei Sätze die du benutzt hast, um die Sache zu cutten sind aussagekräftig auf ihre Art. Trotzdem merkt man, dass in diesem Teil der Geschichte die Sache irgendwie zu schnell abgehandelt wird. Ich finde es natürlich gut, dass du dich gerade hier nicht in Beschreibungen verlierst, aber gerade der Teil davor … da fehlt mir bei Jack ein wenig die Persönlichkeit. Es ist klar, dass Tauros nicht aufhören wird und natürlich läuft Jack gleich auf das Feld. Aber hier hast du indirekt einen Wettlauf! Wer ist schneller da? Jack mit dem rettenden Pokéball oder das Tauros in seiner Raserei? Das hätte man noch etwas ausweiten können, weil hier wirkt es schon sehr gerafft, bis du dann den Cut machst. Der Schock ist dir jedenfalls gelungen, ohne Witz, das war doch härter als ich dachte. (Okay, okay, ich bin auch etwas empfindlich, ich geb’s ja zu. ^^ Zwar hab ich meine Pokémonkämpfe durchaus auch etwas härter, bleibe aber meist auf einer unblutigen Ebene. Und Tote gibt’s auch keine.)
    Mhm … beim letzten Absatz fehlt mir auch irgendwas, das ist mir etwas zu schnell vorbei. Zwar brauche ich keine Rückblenden auf die schöne Zeit, aber mir ging hier Jacks Sinneswandel am Ende zu schnell. Ich meine, wenn er wütend war und sich Vorwürfe macht, würde ich sagen, dauert das etwas. Und ein wenig fehlte mir auch dieser positive Lichtblick am Ende. Gerade, wenn er fühlt, wie sehr er seinen besten Freund — an der Stelle muss ich anmerken, dass du Feanus oft im Neutrum beschrieben hast — liebt, dann war das für mich persönlich etwas schnell vorbei.
    Interessant waren natürlich die Fragen, die sich Jack gestellt hat — wie geht man mit so einem Erlebnis um? Finde ich hier sehr interessant, ich selbst hab mich damit noch überhaupt nicht beschäftigt und danke dir hiermit dafür, das hat mir zu denken gegeben. (Das ist doch das schöne an Fanfictions — jeder hat eine andere Vorstellung von dem Fandom.)


    Alles in allem eine sehr spannende und ja, auch etwas schockierende Geschichte. Muss aber sagen, dass ich es sehr gut finde, wie du den Gewaltanteil hier in Grenzen gehalten hast und dich da nicht in Beschreibungen verloren hast. Wäre auch irgendwie ein wenig pietätlos gewesen, imo. Nachdem du hier mein ausschweifendes Geschwafel bekommen hast, möchte ich doch noch mal auf die Fragen eingehen, die du am Anfang stellst.
    Was fühle ich, wenn ich die Geschichte lese?
    Nun zum einen die Energie des Kampfes, ich fand, den hast du hier sehr gut dargestellt, obwohl es mir etwas gerafft vorkam. Mag daran liegen, dass du es als Wettiabgabe im Kopf hattest und dich deshalb möglicherweise mit den Beschreibungen zurückgehalten hast — ich kenn das von mir, wenn ich für nen Wetti schreibe, streich ich manchmal Beschreibungen, damit ich auf die 1,5k Wörter komme. Zeitweise leidet da der Stil etwas, wenn man zu denjenigen gehört, die besonders gerne beschreiben. Und vor allem bei Kämpfen sind Beschreibungen für die Stimmung enorm wichtig, weil da die meisten Sinne beteiligt sind. Und ja, ich habe mitgefiebert, denn es war auch sehr dicht erzählt und ich hatte durchaus gedacht, dass Feanus noch zu einer Attacke kommt und war naiv genug zu hoffen, dass die Raserei von Tauros sich vielleicht legt.
    Spannung kann man immer erhöhen, aber langweilig war’s jedenfalls nicht, so viel kann ich dir sagen. Du hast schon durch den Einstieg viel Spannung erzeugt, weil du so anonym geblieben bist und deinen Hauptcharakter — Jack — erst später enthüllt hast.
    Nachdem der Titel Abschied ist, war ich von dem Ende nur bedingt überrascht, aber doch etwas schockiert. Die ganze Sache hätte auch mit einer Verletzung ausgehen können, die nicht geheilt werden kann oder irgendwie anders, aber mit dem Tod eines Pokémon hab ich als allerletztes gerechnet.
    Welche Emotionen kommen in mir hoch … gerade im Bezug auf das Ende … schwer zu sagen. Ich musste ehrlich gesagt noch den Schock von Feanus Tod verarbeiten, als du im letzten Absatz Jack vor dem Grab beschrieben hast. So wirklich die Trauer konnte ich da nicht mitempfinden, dadurch, dass es für mich gegen Ende etwas zu schnell ging. Könntest du ausbauen, wenn du möchtest, denn ich finde, diese Szene ist durchaus wichtig, immerhin steht Jack jetzt — nachdem ihm solche Fragen durch den Kopf geschossen sind — vor einem Scheideweg. Macht er weiter nach so einer tragischen — vielleicht sogar traumatischen — Erfahrung? Oder hört er auf und widmet sich etwas anderem? Hätte man näher drauf eingehen können, finde ich.
    Vorhersehbar war das Ende nicht, wie gesagt, ich hatte nicht damit gerechnet das am Ende jemand sein Leben verliert. Die ganze Sache hat mich ziemlich zum Nachdenken gebracht, muss ich sagen. Ich selbst sitze seit … ach, ich sag besser nicht, wie lang ich schon an dieser Kampfszene sitze — ein Jahr *hüstl* —, aber jedenfalls hab ich da selbst einen Kampf, den ich nur zu gerne mal fertig schreiben würde. Da geht’s auch relativ brutal zu — liegt im Auge des Betrachters natürlich, wie gesagt, ich mache es unblutig — und fange jetzt doch an die Sache mit den Kämpfen etwas zu hinterfragen. Was macht sie so beliebt? Ist es wirklich der reine Wettstreit? Und wie müssen die Kämpfe dann sein, dass man das vertreten kann, dass ein Pokémon sterben kann?
    (Persönliche Theorie, die jedoch auf einer Theorie basiert, die ich hier im Bisaboard mal gelesen habe: Pokémonattacken sehen zwar hart aus, aber die Kraft ist gezügelt. Gehen wir mal von der Attacke Biss aus. Wird Biss nur durch die Kraft der Attacke ausgeführt, bleiben keine Schäden, die nicht durch etwas Ruhe geheilt werden können. Verwendet das Pokémon jedoch seine physische Kraft, dann wird’s gefährlich. Nach einem Pokémonkampf bleiben lapidar gesagt nur ein paar blaue Flecken übrig, keine Knochenbrüche oder ähnliches. Es sei denn, es wird mit „scharfen” Waffen gekämpft, sprich, ein Pokémon verwendet seine physische Kraft ohne die Energie der Attacken. Und ich meine, manche Klauen, Hörner und Zähne will man nun wirklich nicht am eigenen Leibe spüren.)


    Insofern, ein ausgesprochen guter Text, der zurecht so lang ist, wie er ist. Das hat dir zwar die Teilnahme am Wetti verwehrt, aber manche Ideen lassen sich einfach nicht in 1,5k pressen, ich kenn das selbst. (: Hat mir gefallen zu lesen und ich hoff, man liest noch mehr von dir.
    (Freakin', das ist hier wieder mal eine WoT ... sorry, wollte dich nicht erschlagen. Kann mich nur schwer kurzfassen und neige zu Ausschweifungen. Hoffentlich ist's nicht zu langatmig.)


    Happy Writing!
    — Cynda

  • @Cyndaquil


    Auch an dich meinen herzlichen Dank, dass du meinen Text gelesen hast und dir sogar die Mühe gemacht hast so viel als Feedback zu geben. Ich freue mich sehr und hab keinesfalls was dagegen, wenn man mir lange Texte vorsetzt. Das mag ich i.d.R. sogar lieber als kurze.


    An dieser Stelle möchte ich noch mal knapp erwähnen, dass ich bisher nie Fanfictions geschrieben habe und erst seit Ende letzter Woche damit angefangen habe. Zwar schreibe ich schon seit über 10 Jahren Geschichten und Texte, auch Gedichte, aber das ist doch ein bisschen was anderes. Na ja, insofern hatte ich - bevor ich auch nur das erste Wort zu meiner FF geschrieben hab - recherchiert und vor allem viele Überlegungen angestellt.
    Ich wollte keine Kindergeschichte. Will ich immer noch nicht. Ich will's nicht wie im Anime, sondern bin auf der Schiene des Realismus. Im weitesten Sinne und so gut es mir selbst halt möglich ist.
    Dazu kommen viele Fragen auf und auch du Cyndaquil hast da einige interessante Fragen aufgeworfen, wo ich unter anderem wirklich mitgehe.


    Mit der möglichst realistischen Darstellung kommt dann noch das Drama hinzu. Ich mag Dramen, ganz und gar. Allerdings mag ich es, wenn ein Happy End darauf folgt. In diesem Fall gibt es kein ersichtliches Happy End. Klar, Jack verliert sein Pokémon, seinen besten Freund. Das ist hoch dramatisch und ein schwerer Schlag. Aber genau das wollte ich auch auslösen: Überraschung, Schock sogar. Um mal diese friedliche Pokémonwelt aus den Fugen zu bringen. Ist auch mal was anderes, als das übliche.
    Wenn ich aber wieder zum realistischen zurück komme: es ist für mich sehr realistisch, dass bei einem Kampf Blut vergossen wird und auch, dass es zum Tod kommen kann. Wie weit man das jetzt nun auslebt bzw. ausschreibt ist wieder etwas völlig anderes. Ich gehöre zu den Schreibern, die Blut mit ins Geschehen einbringen oder auch den Tod. Aber ich bin niemand, der gerne ins Extreme geht. Davor habe ich selbst Hemmung, weil ich finde, dass muss nicht sein. Ich versuche ein gesundes Maß zu finden ohne zu übertreiben oder es zu sehr ins Lächerliche zu ziehen.


    Sowohl du, Cyndaquil, als auch Rasulka zuvor haben Recht damit, dass man einige Stellen weiter ausschmücken könnte. Da bin ich absolut eurer Meinung. Im Nachhinein würde ich es gerne tun, mach ich aber nicht. Nicht bei dieser Geschichte. Sie bleibt wie sie ist. Obwohl es mir schon in den Fingern juckt, aber im Nachhinein noch es umzuschreiben, kommt mir so seltsam vor. Es steht halt jetzt alles fest. Allerdings werde ich bei zukünftigen Pokémon-Kämpfen definitiv weiter ausschmücken. Mehr Details reinbringen etc. Mir Gedanken darüber machen wie das Pokémon reagiert usw. Daran komme ich bei meiner ersten FF sowieso nicht vorbei.
    Mhm, möglicherweise könnte dich das auch später noch interessieren, Cyn. Da ich dort auch eher ins realistischere gehe und meine Protagonistin sogar eine Abneigung gegen Kämpfe hat, aufgrund dessen, dass es einfach brutal wirkt, gefährlich ist etc. Das wird im Laufe der Geschichte weiter ausgebaut werden und ... Ja, ich sollte vielleicht nicht hier ausarten und zu viel erzählen. Es geht hier ja um die Abschieds-Geschichte.


    Und da komme ich zu deiner anfänglichen Frage: Ja, "Abschied" ist der Titel. Was aber auch nur am Thema des Wettbewerbs lag. Ich wollte keinen anderen Titel nehmen und wenn ich so darüber nachdenke fällt mir auch keiner wirklich ein.


    Jetzt noch eine kleine Beichte: mir war es ganz ehrlich gesagt nicht wirklich bewusst, dass das Voltenso ein Shiny ist. Asche über meinem Haupt! Bevor ich angefangen habe "Abschied" zu schreiben, habe ich erst einmal überlegt welches Pokémon eingesetzt wird von Jack. Ich hatte nur eine Handvoll in der engeren Wahl und habe ein bisschen recherchiert wie dann ein Voltenso vielleicht realistisch aussehen könnte. Blau erschien mir zu quietschhell und unnatürlich. Eher dunkel, ja fast schwarz hat mir da besser gefallen. Deswegen rede ich auch nicht von einer gelben Mähne bei Voltenso, sondern von blond. Blond ist natürlicher :) Ich habe keinen Gedanken an "Shiny" verschwendet. Umso überraschter war ich, dass Rasulka und nun auch du mich darauf hingewiesen haben. Hrm. Da hab ich mich wohl selbst ausgetrickst, haha.



    Ja, was soll ich noch sagen, außer mich noch mal herzlich zu bedanken?! Falls ich auf irgendwas wichtiges nicht geantwortet habe, dann einfach mich darauf hinweisen.


    Liebe Grüße
    Alexia



    PS: Über das Thema "realistische Pokémon" diskutiere ich gerne! Vor allem weil mir das dann auch in meiner FF weiter helfen kann :)


  • Weihnachten ganz anders




    Lupus et Lupa Universum - Kurzgeschichte



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    Es war noch früher Morgen und demzufolge relativ dunkel. Der Himmel war dunkelgrau bewölkt. Bei der jetzigen Jahreszeit kein Wunder. Kleine, kristallartige Schneeflocken rieselten zu Boden, eisige Kälte, die einem ins Gesicht biss. In den Geschäften war schon vor einer Stunde das Licht angegangen und überall war Weihnachtsdekoration zu sehen. Weihnachten, eigentlich ein Fest der Liebe, was man mit der Familie und/oder den Freunden feierte. Doch was tun, wenn beides nicht vorhanden war? Von der Familie verstoßen aufgrund seines Wesens und die Freunde waren nicht da. Sie fahren zu der eigenen Familie, um dort zu feiern. Übel nehmen tat er es ihnen nicht, war es doch ihr gutes Recht. Jedoch wussten sie nichts von seinen Sorgen. Dumm war er. So dumm. Er wusste ganz genau, dass sie ihm beistehen würden, versuchen würden ihn zu trösten. Doch wollte er das?


    „Noch einmal von vorne!“, rief der Regisseur zum x-ten Male und war allmählich sauer wegen dieser Undiszipliniert. Er war ein guter Schauspieler, Sänger und Tänzer. Er hatte verdammt viel Talent, das wusste der Regisseur. Trotzdem war es ärgerlich, dass das junge Talent heute absolut nichts hinbekam. Ständig verhaspelte er sich beim Text, vergaß die einfachsten Textstellen, die er vor einer Woche gut beherrscht hatte. Und jetzt?
    „Nein, nein, nein! Zuerst die Drehung, dann der Dreier-Schritt!“, rief der Regisseur und würde sich am liebsten die Haare raufen, hätte er denn noch welche auf dem Kopf gehabt. Die Probe wurde trotz der Ermahnung nicht besser und die Kollegen bekamen langsam Mitleid mit ihm. Er wirkte nicht besonders glücklich, was nicht nur an den Ermahnungen lag. Etwas schien ihn zu belasten. Lisa hatte ihn vorhin schon gefragt, was los sei, doch er hatte nur eine abwehrende Geste eingenommen. Er wollte nicht darüber reden.
    „So, jetzt noch einmal!“, sagte der Regisseur und gab weitere Anweisungen. Er ging in Position, seine Gedanken aber waren ganz woanders, nicht hier. Immer wieder wurde er von dem einen Blick abgelenkt. Der Blick von ihr, der sich in seinen Gedächtnis eingebrannt hatte. Der Blick, der angsterfüllt und erschrocken gewirkt hatte und das nur wegen ein paar kleinen Worten. Worte, die bei anderen nicht so schlimm hätten sein müssen. Für sie schon. Er hatte es geahnt gehabt, hatte gewusst, dass so etwas passieren könnte. Und nun … ?
    „Sag, wenn du … “, fing er an seinen Text aufzusagen. Der Elan, der ihn sonst begleitete, fehlte.
    Texthänger.
    „Sag, wenn du … “ Ihm fiel nicht mehr ein, was er sagen musste. Der Regisseur im Hintergrund wolle sich schon aufregen, als da mehrere Dinge auf einmal geschahen.
    Taris und Freya kamen in den Proberaum des Theaters. Sie waren ein Paar und gute Freunde von ihm. Sie beide hatten vor über Weihnachten zu ihren Eltern gemeinsam zu fahren, zuerst zu Taris Eltern, danach zu Freya ihren. Vorher aber wollten sie sich noch von ihm verabschieden. Schmerz durchzuckte seinen Körper. Nicht wegen des Anblicks der Freunde, die da näher kamen - der Regisseur hatte eben eine Pause eingeleitet. Es kam von seinem Inneren, angefangen in der Bauchregion. Lisa, die noch mit auf der kleinen Bühne stand, rief erschrocken auf, doch die Worte verstand er schon nicht mehr. Er ging zu Boden. Die Atmung fiel ihm schwer, doch schlimmer war der Schmerz, den er heraus schrie.
    „Wenn ich es nicht wäre, dann müsste sie keine Angst …“ , dachte er und schrie abermals auf, krümmte sich am Boden, hielt sich den Bauch und schnappte schwer nach Luft. Wieder erschrak sich Lisa. Diesmal weil sie etwas knacken hörte. Was war das gewesen?


    Noch immer fiel es Taris und Freya schwer zu verstehen, was passiert war. Zarina war auch hier im Krankenhaus. Man hat ihn eingeliefert, was anderes hätte man nicht tun können. Nun hockten sie zusammen vor dem Zimmer, in dem er lag, an allerhand Gerätschaften angeschlossen, damit die Ärzte besser beobachten konnte, was sein Kreislauf, sein Herz, seine Atmung tat. Allesamt - und das war das Schlimme daran - war sehr unregelmäßig, mal schneller, mal schwächer, mal stärker, dann wieder fast schon komplett aussetzend. Ein auf und ab und keiner konnte sagen wie das weiter gehen sollte. Noch immer wurde er von Krämpfen geschüttelt. Es war beinahe unheimlich es mit ansehen zu müssen. Und sehr schmerzvoll. Immer wieder und wieder hörte man ihn aufschreien, wenn der Schmerz zu groß wurde, wenn wieder ein Knochen von selbst brach.
    „Sein Körper versucht sich zu wandeln.“, schluchzte Zarina. Sie wusste, was diese Symptome zu bedeuten hatten. Sie wusste es, weil sie es selbst auch war. Aber bei ihm schien es so, als würde er sich nicht einigen können. Verwandeln oder nicht?
    „Und dabei ist noch nicht einmal Vollmond …“, murmelte Taris vor sich hin, Freya in den Arm nehmend. Die Ärzte waren ratlos, hatten so etwas bisher noch nicht erlebt und der Facharzt, dem solche Fälle schon unter gekommen waren, war derzeit nicht hier - im Außendienst. Die Knochen, die brachen, verheilten fast in Sekundenschnelle wieder ehe sie erneut knackten und man wusste, dass es schon wieder passiert war. Nicht nur die Knochen waren belastet durch die einsetzende Verwandlung, die doch nicht komplett durchgeführt wurde. Auch der Rest, die Organe, das Herz …
    „Die Gefahr ist groß, dass es einfach stehen bleibt.“, hatte ein Arzt gesagt.
    Das Herz könnte stehen bleiben …
    Wie lange vermag ein Körper solch einer Belastung standhalten? Die Verwandlung an sich war immer schmerzvoll, aber wenn sie vorüber war, war alles in Ordnung. In diesem Fall nicht. Denn sie wurde nicht richtig durchgeführt, stoppte immer wieder, kehrte zum Ausgangspunkt zurück, ehe sie erneut einsetzen wollte.
    Zarina entschied sich zu gehen. Allerdings würde sie wieder kommen. Zu groß war die Sorge, um den besten Freund. Sie musste es aber unbedingt erfahren, was hier vor sich ging!


    Wie viel Zeit verging? Keiner konnte das so genau sagen. An Weihnachten war schon nicht mehr zu denken. Die Freude über den weißen Schnee, der nicht nur als Matsch liegen blieb, war längst vergessen. Schnelle Schritte tippelten durch den Gang des Krankenhauses und schon ertönte die Stimme von Zarina, die nach „Taris!“ rief. Sie war mit ihr zurück gekommen und wollten sich über den Zustand von ihm erkundigen. In den nächsten Augenblicken dachte man, dass das nächste Herz stehen bleiben würde. Gerade als die zwei jungen Damen zu Taris und Freya aufschlossen, kam der Arzt aus dem Krankenzimmer heraus. Seinen Kopf schüttelte er nur. Taris war schon lange blass geworden. Spätestens als vorhin die Schwestern und die Ärzte aufgebracht her gerannt waren. Jetzt kamen dicke Tränen hinzu, genauso wie bei Freya. Keine Worte waren in diesem Moment nötig. Das monotone Piepsen der Maschine war ein deutliches Zeichen für das, was passiert war.


    „Ich bin ein Werwolf, doch ich liebe dich über alles!“ Die letzten Worte, die sie von ihm vor ein paar Tagen bekommen hatte. Sie hatte schreckliche Angst vor Wölfen und Hunden. Da sie seit einigen Wochen ihr Gedächtnis verloren hatte, konnte sie sich auch nicht mehr daran erinnern, dass sie schon vor einem Jahr die Angst mit Hilfe von ihm und einer Therapie weitestgehend besiegt hatte. Natürlich besaß sie Erinnerungen, aber sie waren nicht vollständig. Und genau dieses eine Detail hatte ihr gefehlt. Bestimmt hätte sie ihre Angst wieder in Griff bekommen, um mit ihm weiter zusammen zu sein. Doch jetzt … jetzt war es zu spät. Tränen der Trauer, Schmerz, der unerträglich war. Das Gesicht von ihm war wenigstens jetzt ganz friedlich und entspannt. Er musste keinen Schmerz mehr aushalten. Er nicht mehr. Doch für die anderen war es ein schwerer Verlust …


    Weihnachten - eigentlich ein Fest der Liebe, was man mit der Familie und mit den Freunden feiern sollte. Doch was tun, wenn man beides verloren hatte?




  • Es kommt immer anders, als erwartet!




    15. Wettbewerbsabgabe - Pokémon fangen - Kurzgeschichte



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    Es war ein heißer Sommertag, weswegen viele ins Schwitzen kamen, kaum das sie die Haustür verließen. Vereinzelte Wölkchen waren zu sehen und wirkten teilweise wie verstreute Voltilamms und der Himmel war so blau, wie die Haut eines Lapras. Ein richtig schöner Tag! Das dachte sich auch Lucy, die schon seit einer Stunde die Stadt verlassen hatte. Erst vor kurzem hatte sie ihr aller erstes Pokémon von ihren Eltern erhalten. Obwohl sie mit ihren fünfzehn Jahren kein Kind mehr war, hatte sie zuvor nie eines selbst haben dürfen. Jetzt war das anders, denn in den Augen ihrer Eltern war sie alt genug, um selbst als Trainer durch die Welt zu ziehen. Doch was wäre sie für ein Trainer, wenn sie nur ein Pokémon besaß? Ziemlich armselig, oder? Obgleich ihr auch der Gedanke gefiel, nur mit ihrem Partner-Pokémon durch die Welt zu reisen, wollte sie ihr Team vervollständigen. Denn je mehr Pokémon man dabei hatte, desto mehr Spaß würde die Reise machen! Aus diesem Grund war sie auf den Weg in den Wald nahe der Stadt. Es gab dort etliche Pokémon und sie würde froh sein, wenn sie nur eines wenigstens fangen könnte. Leider besaß sie noch nicht viel Erfahrung darin. Sie würde sich überraschen lassen, was daraus wurde. Mit eiligen Schritten kam sie dem Wald immer näher, bis zahlreiche Bäume sich um sie herum aufbauten. Sie war sehr aufgeregt.

    »Okay, wo seid ihr? Kommt raus, wo immer ihr auch seid!«, murmelte sie vor sich hin und sah sich in alle Richtungen um. Irgendwo würden sich die Pokémon verstecken. Sei es auf den Bäumen, in den Büschen oder sonst wo. Sie würde sie finden! Als würden sie Lucy verhöhnen wollen, flatterte ein ganzer Schwarm von Taubsis über den Baumwipfeln hinweg. Hinauf kam sie nicht. Flug-Pokémon zu fangen dürfte ziemlich schwierig werden. Deshalb ging sie weiter und suchte lieber woanders. Sie würde nur durch den Wald laufen müssen, dann würde schon was auftauchen!
    Ganz genau, so musste das sein!
    Schön wär’s! Selbst nachdem sie über eine Stunde im Wald herum gelaufen war, fand sie kein Pokémon, was sie hätte fangen können. Entweder flogen sie einfach davon oder versteckten sich so weit in den Baumwipfeln, dass sie dort einfach nicht heran kam. Das war frustrierend. Denn wie sollte sie ihr erstes Pokémon fangen, wenn ihr keines begegnete? Voller Frust darüber, setzte sie sich unter einem Baumstamm. Zum Glück spendeten die Bäume im Wald genug Schatten, trotzdem war die Hitze auch hier nur schwer erträglich. Vermutlich traf sie deshalb auf keine Pokémon – die versteckten sich alle vor dem heißen Wetter! Lucy stöhnte auf. Sie hätte sich einen anderen Tag aussuchen sollen. Kaum hatte sie das gedacht, da schüttelte sie vehement mit dem Kopf.
    »Blödsinn! Ich habe nur noch nicht lange genug gesucht!« Wenn sie jetzt schon aufgab, wie sollte das erst werden, wenn sie gegen andere Trainer kämpfte? Da durfte sie auch nicht so schnell aufgeben. Ihr Entschluss war gefasst und deshalb stand sie wieder auf. Sie würde heute ihr erstes Pokémon fangen!
    »Ich sollte … «, begann sie und war bereits dabei den Pokéball ihres Partner-Pokémon aus ihrer Tasche zu holen, als auf einmal das Gebüsch, nicht unweit von ihr entfernt, raschelte. Überrascht hielt sie in ihrer Bewegung inne und sah wie ein kleines graues Pokémon unter dem Busch hervor kroch. Es schien sie noch nicht bemerkt zu haben. Das war ihre Chance! Bevor Lucy auch nur noch eine weitere Sekunde verstreichen ließ, holte sie einen leeren Ball aus der Tasche und warf ihn direkt gegen das Pokémon. Es traf dieses am Kopf und sofort wurde es in den Ball gesogen.
    »Yuchuuu!«, jubelte sie bereits auf, warf die Arme über den Kopf und war glücklich. Sie hatte ihr erstes Pokémon gefa– Moment! Ihr Freudentanz wurde je unterbrochen, als sie mitbekam, dass nach dem kurzen Wackeln des Balls, das Pokémon wieder heraus kam. Es sah sie erschrocken an, dann lief es weg.
    »M-m-moment mal! So war das nicht gedacht! Stehen geblieben!«, rief sie dem Pokémon hinterher und rannte los.
    Nein-nein-nein!
    Sie wollte es nicht entkommen lassen. Das war doch ihre erste Chance seit Stunden! So schnell sie konnte, lief sie dem flüchtenden Pokémon hinterher. Aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung wusste sie nicht, auf welche Weise man Pokémon am besten fing. Sie hätte lieber zuerst ihr Partner-Pokémon rufen sollen, doch jetzt war es schon zu spät. Mit eiligen Schritten versuchte sie dem flüchtenden Pokémon hinter her zu kommen. Gar nicht so einfach, wo es doch so verflucht flink war! Trotzdem endete die Hetzjagd relativ schnell. Denn als Lucy hinter die nächsten Büsche rannte, musste sie stehen bleiben. Vor ihr baute sich mit aufgestelltem Nackenfell und drohendem Knurren ein anderes Pokémon auf. Es war größer als das kleinere Hellgraue und obwohl Lucy nicht viel Erfahrung besaß, ahnte sie, dass die beiden zusammen gehörten. War das die Entwicklung? Sie kam nicht dazu ihren Pokédex heraus zu holen, um nachzusehen, worum es sich dabei handelte – einem Magnayen. Diesmal war sie der Flüchtling, denn sie musste ihre Beine so schnell in die Hand nehmen, wie sie nur konnte. Das größere Pokémon schien das kleinere verteidigen zu wollen und lief deshalb Lucy hinterher.
    »Ooooh verdammt!« Sie lief so schnell sie konnte, denn das Magnayen hatte scharfe Zähne und Krallen von denen sie nicht getroffen werden wollte. Das Pokémon war ziemlich schnell und auf lange Sicht würde es Lucy auf jeden Fall einholen. Das war auch der jungen Trainerin bewusst, die genauso wusste, dass Pokémon gefährlich sein konnten. Besonders, wenn sie solche scharfen Krallen und Zähne besaßen. Was blieb ihr anderes übrig, als die Flucht auf einen Baum fortzusetzen? So schnell hatte sie sich selbst noch nie rennen und klettern sehen. Wenn man in Gefahr war, wuchs man über seine eigenen Grenzen hinaus. Obwohl Lucy sonst nicht besonders gut im Klettern war, konnte sie mit einem Sprung nach oben einen tiefhängenden Ast erreichen und sich hochziehen. Von dort aus, kletterte sie noch ein paar Äste weiter. Mit klopfendem Herzen und hechelndem Atem warf Lucy einen Blick hinab. Sie erkannte, dass das schwarz-graue Pokémon um den Baum herum lief, zu ihr nach oben sah und bedrohlich knurrte. Hinauf kam es jedoch nicht. Nicht, dass das Lucy besonders beruhigen würde. Es war schon beängstigend, wenn solch ein Pokémon hinter einem her war.
    Erst als das Magnayen sich dazu entschloss wieder zu verschwinden, da es nicht an die »Beute« heran kam, atmete Lucy erleichtert auf. So hatte sie sich ihren ersten Fangversuch nicht vorgestellt! Vielleicht hätte sie jemanden fragen sollen, der sie begleitete und half? Aber eigentlich wollte sie es allein schaffen und somit es nicht nur anderen, sondern sich selbst beweisen, dass sie es selbst hinbekam. Einfach war es dennoch nicht.
    Jetzt, wo sie wieder in Sicherheit schien, holte sie ihren Pokédex aus der Tasche und blätterte darin herum, bis sie den passenden Eintrag fand. Diese Pokémon, die sie gesehen hatte … Ha! Sie gehörten tatsächlich zusammen und waren sowohl Vor- als auch Weiterentwicklungen. Das erklärte so einiges. Offenbar lebten Fiffyens in einem Rudel. Allerdings hatte Lucy kein Rudel gesehen. Das bedeutete natürlich nicht, dass es keines gab. Vermutlich trieben sich noch mehr von diesen Pokémon hier herum.
    »Mist!« Sie wollte doch nur ein Pokémon für ihr Team fangen! Jetzt, wo sie wusste, dass es auch Fiffyens und Magnayens hier gab, würde sie noch vorsichtiger sein müssen. Obwohl sie daran interessiert war ein solches Pokémon zu besitzen, würde sie besser einen Bogen um jene machen. Sie war zu unerfahren. Wie sollte sie so eines auch fangen können?
    Nachdem sie sich halbwegs sicher fühlte, kletterte sie wieder vom Baum herunter. Es war echt frustrierend, dass es so schwer war ein Pokémon zu fangen. Gerade als sie weiter gehen wollte, hörte sie das schmerzhafte Aufheulen eines Pokémon. Das klang definitiv nicht gut! Sie zögerte keine Sekunde und lief in die Richtung, aus der sie glaubte, das Geräusch gehört zu haben. Als sie ein paar Hundert Meter durch den Wald gelaufen war, erkannte sie den Ursprung des jämmerlichen Heulens.
    Das Pokémon hatte auf jeden Fall Schmerzen, so viel stand fest, denn das Heulen und Rufen klang weder bedrohlich noch besonders glücklich. Es war ein Schmerzenslaut, selbst sie als Anfänger konnte das verstehen!
    Die wenigen Schritte, um das Pokémon zu erreichen, wären schnell überwunden. Doch jetzt, wo sie vor der Ursache des Heulens stand, war sie etwas verunsichert.
    Die Szene vor ihr war alles andere als schön. Lucy hätte mit so einem Anblick nicht gerechnet, doch obwohl sie unbedingt helfen wollte, zögerte sie einen Augenblick. Das Magnayen – sie war sich ziemlich sicher, dass es das von vorhin war – lag am Boden. Eines seiner Hinterläufe steckte in einer Zähnen besetzten Falle. Sie war aus Metall, das konnte Lucy auch aus der Entfernung erkennen. Die Zähne der Falle bohrten sich durch das Fell und in das Fleisch, weswegen Blut aus der Wunde heraus tropfte. Bei dem Anblick wollte sich Lucys Magen umdrehen. Sie schluckte und war etwas blass. Wer tat so etwas? Wer stellte Fallen im Wald auf und verletzte dadurch bewusst Pokémon? Es hätte auch ein Mensch hinein treten können! Egal wer in die Falle tappte, es war definitiv verwerflich auch nur so eine aufzustellen! Entsetzt über diesen Anblick wollte Lucy helfen, aber da waren auch noch drei Fiffyens, die knurrend sich ihr in den Weg stellten, als sie versuchte näher zu kommen, nachdem sie ihr Zögern überwunden hatte.
    Das Nackenfell aller Pokémon stand zu Berge und das Knurren ließ keine Sekunde nach. Wenn sie näher kam, würde sie riskieren gebissen zu werden! Das war nicht das, was sie wollte, aber sie konnte auch nicht das Magnayen einfach hier so zurück lassen.
    »Oh bitte, ich will doch nur helfen!« Das die Pokémon sie nicht verstanden, wunderte sie nicht. Schließlich beherrschten diese nicht die Sprache der Menschen und sie kannten auch ihre gute Absicht nicht. Wie auch? Noch vorhin hatte sie versucht eines der Fiffyen zu fangen. Jedenfalls nahm Lucy an, dass eines der Fiffyen jenes sein könnte, was sie vorhin schon gesehen hatte. War das eigentlich das Rudel? Oder vielleicht doch eher ein Mutter-Pokémon mit Welpen? Auch das wusste sie nicht und sie konnte sich darüber auch keine weiteren Gedanken machen. Sie musste sich dem Magnayen nähern! Nur wie?
    Das Jammern des Magnayen tat ihr im Herzen weh, deswegen würde sie es unbedingt befreien müssen. Da die Fiffyen sie nicht vorbei lassen wollten, weil sie sie als Bedrohung ansahen, holte Lucy wieder einen Pokéball heraus. Diesmal den ihres Partner-Pokémons. Kurz darauf erschien ihr Fukano. Die Fiffyens knurrten nur noch mehr und als Reaktion darauf knurrte Lucys Fukano selbst. Auch von ihm stellte sich das Nackenfell auf. Fukano war mutig genug, um sich allen dreien entgegenzustellen und nicht gleich die Flucht zu ergreifen. Aber Lucy wollte die Fiffyen nicht verletzen.
    »Cerus, setze deinen Brüller ein!« Cerus Knurren wandelte sich in ein lautstarkes Bellen um. Die Fiffyens erschraken sich davor und ergriffen panisch die Flucht. Zwar war es nicht das, was Lucy unbedingt gewollt hatte, aber es reichte aus, um zu Magnayen zu gelangen. Allerdings musste sie auch da vorsichtig sein, denn dieses versuchte nach ihr zu beißen, als sie sich näherte und sich zu ihm hockte.
    »Jetzt beruhige dich!« Natürlich verstand es sie nicht, doch Lucy würde einfach versuchen nicht den Zähnen zu nahe zu kommen und die Falle öffnen. Da das aber mit bloßen Händen kaum möglich war, nutzte sie einen Ast, den sie in der Nähe fand, und die Kraft der Hebelwirkung. So erreichte sie mit Anstrengung das Öffnen der Falle. Schweißperlen liefen ihr über die Stirn. Das Magnayen zog seinen Hinterlauf sofort aus der Falle, kaum das es die Möglichkeit dazu besaß. Nachdem das geschafft war, ließ Lucy die Falle erneut zu schnappen, diesmal mit dem Stock darin. Dadurch war die Falle entsichert und niemand anderes würde dadurch verletzt werden.
    »Puh, geschafft!« Was war sie doch erleichtert! Erst jetzt bekam sie mit, dass die kleinen Fiffyen sie aus dem Dickicht beobachteten. Nun, da Magnayen wieder frei war, kamen sie heran geeilt und Lucy wurde damit belohnt ein wunderschönes Bild der Wiedervereinigung vor sich zu sehen. Die Fiffyen wuselten um Magnayen herum und schienen endlos glücklich zu sein. Ihre Ruten wackelten hin und her und die Anspannung von vorhin, schien deutlich zurück gegangen zu sein. Davon so emotional berührt, bildeten sich in Lucys Augenwinkel ein paar kleine Tränchen. Es war schön die Pokémon so zu sehen. In diesem Moment kam sie auch nicht auf die Idee vielleicht eines der Pokémon zu fangen. Das könnte sie gar nicht! Sie war froh darüber, dass die kleine Familie gerettet war. Die Wunde am Bein des Magnayens würde hoffentlich schnell heilen, denn verbinden konnte sie Lucy nicht. Magnayen würde sie bestimmt nicht näher heran kommen lassen. Außerdem stand es bereits auf und warf ihr einen Blick zu, als würde es ihr Danke sagen wollen. Lucy lächelte und sah dabei zu, wie die Familie im Wald verschwand. Zwar humpelte Magnayen wegen der Beinverletzung, aber es würde überleben. Ganz sicher!
    »Na toll und jetzt habe ich immer noch kein Pokémon gefangen!«, sagte sie und seufzte frustriert auf. Sie hatte ihr Ziel, ein Pokémon für ihr Team zu fangen, völlig aus den Augen verloren. Aber wenigstens konnte sie behaupten eine gute Tat vollbracht zu haben. Das war doch auch was! Und sie war nicht von Magnayen gefressen wurden. Ein Ergebnis, das auch nicht so verkehrt war.
    Cerus, ihr Fukano, welches die ganze Zeit neben ihr geblieben war, knurrte auf, als sich ein Gebüsch in der Nähe bewegte. Es raschelte und Lucy blickte hinüber, nur um zu erkennen, dass es eines der Fiffyen war, das zurück kam.
    »Mhm?« Was wollte es denn hier? Die anderen Pokémon waren bestimmt schon weg, oder? Das kleine graue Pokémon kam zu ihr, um sich vor ihre Füße zu setzen. Erwartungsvoll blickte es sie an.
    »Äh … ?« Das konnte jetzt nicht sein, oder? Obwohl es lächerlich schien, nahm Lucy einen leeren Ball, beugte sich hinab und berührte damit das Fiffyen. Nur kurz wackelte der Ball und das Pokémon blieb darin.
    »Das glaube ich jetzt nicht!«, war alles, was sie dazu sagen konnte. Ihr erstes Pokémon war gefangen. Anders als erwartet. Verdattert sah sie immer noch den Ball in ihren Händen an, ehe sie in die Luft sprang und sich freute.
    »Ich habe mein erstes Pokémon gefangen!«



  • Hallöchen Alexia. :3
    Ich dachte mir einfach mal, dass ich dir einen kleinen Kommentar da lasse, da du seit geraumer Zeit auch keinen mehr bekommen hast. Übrigens mag ich deinen Humor bzw. die Art und Weise, wie du deine "Ein paar Worte" formulierst, haha. Immer wieder schön, wenn man nicht der einzige Mensch ist, der einen recht seltsamen Humor besitzt und diesen mit ins Schreiben einfließen lässt. Also Sympathiepunkte hast du damit schon einmal gesammelt bei mir. xD'' Jedenfalls hoffe ich einfach mal, dass du dich über das Feedback freust, was ich dir im Folgenden präsentieren werden. Nun denn, auf gehts.



    Es kommt immer anders, als erwartet!
    Aye, kommt es. Vollkommen egal, um was es dabei geht - es ist immer irgendwie total anders, als man es sich eigentlich vorgestellt hätte. Meiner Meinung nach auch gut so, andernfalls wäre es ja gar langweilig! Nein, Spaß beiseite. Ich mag den Titel, wenngleich er etwas länger ist bzw. gewissermaßen eine Aussage/ ein Ausruf darstellt. Man kann damit eigentlich recht geniale Namen für Werke schaffen, einfach weil man ein gewisses Bild schafft, was den Leser oftmals gleich darauf bringt, dass ein bestimmtes Thema aufgegriffen wird. Und hier haben wir ein ganz alltägliches Thema, wozu man eigentlich immer einen Bezug findet. Erinnert mich ein wenig an Murphy's Gesetz (»Was schief gehen kann, geht es schief!«), wenn ich ehrlich bin. Aber nun gut, ich schweife etwas vom eigentlichen Thema ab, haha. Pluspunkt btw. dafür, dass du das "man" aus dem Titel weggelassen hast (sprich: Es kommt immer anders, als man erwartet). In der Art und Weise wie du es umgesetzt hast, finde ich es einfach schöner vom Klang her.
    So. Ich denke ich fange einfach mal mit dem an, was du selbst zum Werk geschrieben hast (was gewissermaßen auch ausschlaggebend für meinen Kommentar ist. Wir denken nämlich fast gleich :blush: ). Hach ja, wer schickt seine Kinder denn nicht im Alter von zehn Jahren auf eine Reise? Ist doch vollkommen normal! Genau so normal wie die Tatsache, dass sie gegen eine Verbrecherorganisiation ankommen und diese im Alleingang vernichten! Natürlich können sich Erwachsene nicht gegen Kinder wehren, wenn diese kein Pokémon haben... Waffen oder so sind natürlich vollkommen überbewertet. *hust* Nun gut, anhand meiner Ironie dürfte man wohl gemerkt haben, dass ich dir da völlig zustimme: Zehn Jahre und auf Pokémonreise gehen? Nein, das ist einfach zu früh- Mal davon abgesehen sind Pokémon als solche eben wirklich gefährlich (man beachte mal den Pokédexeintrag von Brutalanda oder Despotar) und sicherlich nicht für Kinder geeignet. Aber wie das nun mal mit Kinderserien bzw. Kinderspielen ist, haha. So und zum Puncto Wortgrenze: aye, ich weiß genau was du meinst, lol... manchmal ist es halt echt verdammt schwer, in 1500 Worten etwas hinzubekommen. Selbst kann ich mich auch nicht kurzfassen, weswegen ich auch nicht an den Wettbewerben teilnehme (wobei bei mir auch Zeit eine sehr wichtige Rolle spielt, hm). Aber nun gut, dafür hat man ja seine Topics, oder? Übrigens finde ich es schade, dass du das Werk nicht noch überarbeitet hast. Aber dazu komme ich weiter unten in meinem Feedback nochmal. Jedenfalls: ja, nachvollziehbar und das mit den "zu viele Projekte" kommt mir irgendwie auch bekannt vor, huh. Sorgen eines Autors! xD
    Aber okay, kommen wir nun mal langsam zum eigentlichen Werk, ehe ich dich mit meinem allgemeinem Blabla noch langweile, haha. Der Aufbau des Werkes sagt mir sehr zu; man bemerkt sehr gut den roten Faden, den du während des Schreibens verfolgt hast und es ist nicht schwer, dem Geschehniss zu folgen. So wie es eben sein soll. Das Einzige, was mich etwas stört ist das Ende. Zuvor schreibst du recht ausführlich und bringst immer wieder Gedankengänge mit ein und am Ende ist das Fiffyen einfach im Ball. Das ging mir einfach zu schnell im Vergleich zum Rest. Da es eine Wettbewerbsabgabe ist, weiß ich natürlich, dass da eine Wortgrenze ist und das man diese nicht überschreiten darf. Und ich weiß auch, dass du die Abgabe nachträglich nicht überarbeitet hast ... aber wie ich schon sagte: das finde ich an dieser Stelle echt schade, da man gerade im Bezug auf das Ende der kurzen Geschichte noch etwas mehr hätte rausholen können. Beispielsweise noch mal etwas mehr Bezug auf den Titel nehmen können durch die Gedanken des Charakters. Oder oder oder. Aber nun gut, haha.
    Die Szene mit den Fiffyen und dem Magnayen am Ende ist dir allerdings sehr gut gelungen; ebenso wie die Beschreibung bishin zur Befreiung des Magnayen. Da hast du schon sehr gut den Wechsel von Handlung - Umgebungsbeschreibung - Gedanken des Charakters hinbekommen. Allerdings hätte an der Stelle, wo die Angst von Lucy bezüglich des "es könnte mir in die Hand beißen" beschrieben wird, eventuell noch folgen können, wie genau das Magnayen das anstellen könnte. Im ersten Moment war ich nämlich etwas verwirrt und dachte mir "Hä, wie soll das gehen? Es kann sich doch nicht bewegen?", bis mir eben von selbst auffiel, dass Lucy sich ja dem Magnayen nähern muss, um ihm zu helfen. Da hättest du beispielsweise kurz ansprechen können, dass es seinen Kopf ruckartig bewegt o.Ä. und das Lucy deswegen Angst bekommen hat, es könne sie beißen. Zwar waren Andeutungen von dir dabei, aber ich hätte mir da einfach noch einen klaren Satz zu gewünscht. Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist, ist die Umgebungsbeschreibung direkt zu beginn des Werkes! Die ist dir wirklich verdammt gut gelungen mit den Adjektiven und Vergleichen. Ich liebe es nämlich, wenn man das als eine Art Aufhänger für eine Geschichte verwendet. :3
    Außerdem möchte ich noch positiv hervorheben, dass du die Regeln bezüglich der wörtlichen Rede einwandfrei beherrscht. Ich kenne einige Leute, die einfach nicht genau wissen, wie da die Regeln zu sind (wobei ich mich da manchmal auch frage, warum man das nicht mehr in der Schule lernt?). Es ist mir nur stark aufgefallen, weil ich sonst eigentlich immer etwas erwähne am Ende eines Kommentars von mir, haha. Daher: super! Liebe dafür! xD'' Aber auch generell habe ich bei dir keinen Fehler (sei es Schreib- oder Schusseligkeitsfehler) gefunden, was ich auch noch mal positiv betonen möchte. Es ist einfach sehr angenehm deinen Schreibstil zu folgen, weil du darauf verzichtest unmöglich lange Schachtelsätze zu bilden, bei denen man manchmal nicht mehr weiß, wie es eigentlich los ging, lol.


    So, ich denke mal... das war es zunächst von mir! Ich hoffe einfach mal, dass ich dir etwas weiterhelfen konnte und du dich über das Feedback gefreut hast! Viel Spaß beim Weiterschreiben und man liest sich. :3
    ~ Liz

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Hallo @Kräme,


    vielen lieben Dank für dein Kommentar und dein Feedback! Natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut! :)
    Dein "Blabla" stört mich gar nicht, hat mich auch nicht gelangweilt - im Gegenteil. Es war amüsant zu lesen. Ich sitze hier gerade noch auf Arbeit und grinse blöde vor mich hin. Sehr erfrischend :D (Wobei Erfrischung im Allgemeinen nicht schlecht wäre, so warm wie es derzeit ist *hechel*)


    Es freut mich zu lesen, dass dir mein Werk gefallen hat und du auch mit meinem Schreibstil klar kommst und es ansprechend findest. :) Ich bin immer ... sagen wir mal verunsichert, ob das wirklich alles so passt und so. Manchmal befürchte ich auch, dass es vielleicht den Leser eher langweilt, was ich ihm da so vor die Nase hinwerfe. Könnte ja gut sein. Aber wenn dann jemand, wie du, ankommt und mir dann positivs Feedback übermittelt, bin ich schon mal sehr erleichtert. (Yeah, hab ich also nicht alles falsch gemacht!)


    Was mich jetzt doch ein klein wenig verwirrt: nicht überarbeiet?
    Vielleicht hast du was falsch verstanden oder ich bin gerade so blöd, keine Ahnung. Meine Kurzgeschichte habe ich hier überarbeitet rein gestellt. Das ist die ausführlichere Variante. Kann natürlich sein, dass dir trotzdem das Ende noch zu kurz vorkommt. Aber so im Allgemeinen ist das hier nicht die 1 zu 1 Abgabe vom Wettbewerb.
    Vielleicht hast du mich tatsächlich falsch verstande, als ich geschrieben habe oben "Ich habe es nicht überarbeiter" und damit eigentlich die erste Kurzgeschichte "Abschied" meine. Also den ersten Beitrag von diesem Thema, da hatte ich damals keine Überarbeitung im Nachhinein vorgenommen.
    Äh, oder meintest du es doch anders? Okay, jetzt bin ich selbs verwirrt. ^^'


    Wie auch immer: sehr schöner Kommentar (juhu Gleichgesinnte, doppelte Sympathiepunkte! XD) und tolles Feedback. Eventuell überarbeite ich das Ende noch mal, wenn mich die Muse dafür abknutscht und ich nicht meinen Schwerpunkt auf mein anderes geschriebenes Zeug lege.


    Vielen Dank und liebste Grüße
    Alexia


  • Lupus et Lupa Poesie




    Lupus et Lupa Universum - Gedicht



    -



    Ich stöbere gerade in meinen Daten so herum und bin dabei über ein paar Zeilen gestolpert, die ich (falls ich mich richtig erinnere) letztes Jahr irgendwann verfasst hatte? Weiß nicht mehr genau. Ein Gedicht zu meinem alles geliebten Lupus et Lupa.
    Ich reime sehr gerne, bin aber jetzt kein Meisterdichter. Falls also jemand meinen Text kritisieren möchte, dann bitte nicht all zu hart. Ich hab's nicht so mit der perfekten Dichtkunst und mach's einfach, wie's für mich am besten klingt.
    Für mich hat's natürlich eine enge und große Bedeutung, andere werden damit nicht viel anfangen können, weil sie Lupus et Lupa nicht richtig kennen. Wer aber trotzdem sich einen winzigen Einblick verschaffen möchte, kann gern hier vorbei schauen. Ist leider nicht mehr ganz so aktuell, aber da meine mangelnde Zeit mich nicht dazu kommen lässt da weiter zu machen ... na ja egal ...




    Lupus et Lupa


    Es war einmal ein Schreiberling,
    der hat' nichts and'res mehr im Sinn,
    als ständig das Schreiben hier und dort
    und suchte sich den passenden Ort.


    „Oh schau“, sagte er einmal zu dir
    und zeigte dir seine Ideen hier.
    Von Wölfen und Musik spielten sie
    und offenbarten die ganze Fantasie.


    Es brauchte einen Helden sehr
    drum wurde Kyon erschaffen nunmehr.
    Doch auch brauchte es ein holdes Weib,
    drum kam Tahira herbei geeilt.


    Zusammen begannen sie zu musizieren
    und mussten manchmal heftig reagieren.
    Besonders dann zur Vollmondnacht,
    genau dann, wenn kam die böse Macht.


    Ob Angst, Hass oder Hiebe,
    trotz allem wuchs die zarte Liebe.
    Sie wurden zu dem einen Paar,
    überstanden zusammen jede Gefahr.


    Begleitet wurden sie von treuen Recken,
    wehrten ab Teufel und Schrecken!
    Auch mutige Damen kamen herbei
    und spielten natürlich eine Rolle dabei.


    Zusammen gründeten sie die Gruppe,
    die nicht berühmt wurde durch die Suppe.
    Nein, es war jene Musik, die sie spielten,
    wodurch sie viel Ruhm erzielten.


    So sei es also nun in dieser Zeit,
    Wolf und Mensch leben zu zweit.
    Doch gibt es in dieser Welt viel mehr,
    drum warte ab bis zum Dichters Wiederkehr.



    Fortsetzung folgt ... ???

  • Hallo Alexia,


    ich habe mir dein neues Gedicht durchgelesen und bin erstaunt über den vielfältigen Inhalt. Du vermittelst ihn so, dass ich mich in einer völlig neuen Welt willkommen fühle und darüber hinaus noch so vieles über die Charaktere erfahre. Interessant ist dabei die Einbindung des Dichters, der in dem Zusammenhang natürlich auf eine nicht reale Welt verweist. Aber das soll mal nicht weiter wichtig sein, jedoch bin ich gespannt darauf, ob er in Zukunft noch eine größere Rolle spielen wird.


    Auf jeden Fall, zum Gedicht: Wir haben Werwölfe, Menschen, die Musik und noch viele weitere Charaktere, die diese Welt bevölkern. Vermutlich auch noch weitere Rassen, die du hier aber erst einmal zusammengefasst hast und das macht natürlich neugierig auf mehr. Im Speziellen beschränkst du dich auf zwei Charaktere und die unter Problemen leidende Liebe zwischen den beiden, da einer von beiden ein Werwolf ist, was sich gut als Gedicht macht. Insgesamt wirkt es wie ein Heldengedicht mit Höhen und Tiefen und der Gewissheit, dass die Gruppe alles schaffen kann, wenn sie nur wollen. Und das hast du interessant gelöst.
    Im Speziellen möchte ich dabei auch noch etwas auf die Gedichtform eingehen. Mit dem Paarreim kannst du eigentlich wenig falsch machen, was die Form angeht, da er sehr verbreitet ist. Einige Reime sind dir gut gelungen, einige andere in meinen Augen weniger (Schreiberling - Sinn zum Beispiel). Man merkt auf jeden Fall, dass du ein gutes Gefühl für Worte hast und sehr abwechslungsreich im Gedicht selbst schreibst, während es sich eher unrhythmisch liest. Das hängt in diesem Fall mit der Silbenanzahl in einem Vers zusammen und besonders bei zwei Versen mit einem Reim, noch besser natürlich in der ganzen Strophe bietet es sich an, diese Silbenanzahl gleich zu halten. Dadurch ist es möglich, das Gedicht gleichmäßig zu lesen und immer im Flow zu bleiben, wenn du verstehst. Aber das nur als kleine Anmerkung, falls du dich näher damit beschäftigen möchtest.


    In diesem Sinne freue ich mich auf eine Fortsetzung und hoffe natürlich, dass dir der Kommentar gefällt. Bis dahin!


    ~Rusalka

  • Hallo @Rusalka,


    wieder einmal mein Dank an dich. :)
    Ich finde es schön, dass man aus den Verszeilen herauslesen kann, worum es geht. Wobei das eigentlich nicht so schwer sein dürfte. Ich kann, glaube ich, nicht zu abstrakt schreiben, von daher passt das schon. Du hast es aber trotzdem schön zusammen gefasst und ich freue mich auch immer darüber, wenn du mir Feedback gibst.


    Ob ich eine Fortsetzung zu diesem Gedicht schreibe, weiß ich noch nicht. Da aber Lupus et Lupa so viel Stoff hat, könnte ich sehr, sehr viele Gedichte daraus hervor bringen. Das wäre wohl mal eine andere Art, um die Story rüber zu bringen. Irgendwie macht mich das schon selbst neugierig.
    Mit dem Reimen bzw. mit den Silben: ja, das fällt mir schwer. Ich hab's damit nicht so. Da fehlt mir irgendwie was ... ein Talent, der 7. Sinn oder was auch immer. Ich lese sehr oft meine Verszeilen durch und vielleicht liegt es an meinem eigenen Singsang im Kopf, dass es dann für mich irgendwie passend klingt oder ich dann einfach zu blind dafür bin, dass es eben nicht passt. Keine Ahnung. Ich werde versuchen darauf zu achten, wenn ich wieder was dichte, aber so wie ich mich kenne, werde ich kein Meisterpoet. :D


    Im neuen Jahr habe ich mir aber erst mal vorgenommen, meine Kalos FF weiter zu schreiben. Es ist erschreckend, dass so viele Monate schon vorbei sind, ohne das ich da weiter gemacht habe. Verdammte Motivationslosigkeit. Ich werde mich bemühen.


    Lieben Gruß
    Alexia


  • Ich bin ein Träumer




    It's me, Alexia.



    -



    »Ich bin ein Träumer, ein Gamer, ein Traumwandler,
    ein Denker, ein Schreiber, ein Dichter, ein Romantiker,
    ein Emotionaler, ein Feuerspucker,
    ein Kreativer, ein Maler und ein Zeichner,
    ein Freiheitsliebender und Ungebundener,
    ein Leser, ein Wolfsliebender und manchmal ein Gläubiger.«
    [align=center]
    »Ich bin ich.«


    »Ich bin ein Hobbyist, ein Realist, ein Atheist,
    ein Pessimist, nur selten Optimist,
    auf jeden Fall ein Loyalist meinen Freunden gegenüber.«

    »Ich bin ich.«






  • Mein einziger Wunsch




    1. Wettbewerbsabgabe 2016 - Realitätsbezogen



    -



    Ein sonniger Tag war heute. Jeder genoss ihn, lief dank der warmen Temperaturen mit kurzen Sachen umher und hatte Spaß. Es war Wochenende, also warum nicht dieses schöne Wetter genießen? So denken viele, nur ich nicht. Statt nach draußen zu gehen, versteckte ich mich in meinem Zimmer. Ich ließ die Sonne nicht hinein, verschmähte und verfluchte sie.
    Grufti, würdet ihr vielleicht denken. Ein Mensch, der die Sonne mied, der kann nicht normal sein. Stimmt auch. Ich bin nicht normal. Darf ich mich trotzdem vorstellen? Mein Name war Jayden, aber alle nannten mich nur Lupi. Lupi war die Verniedlichung von dem Wort Lupus. Ihr wisst, was Lupus heißt, oder?
    Jetzt könnte man natürlich denken, dass das ein ziemlich cooler Spitzname war, aber ganz ehrlich: Ich hasste ihn und zwar wie die Pest! Oder nein, noch besser: Ich hasste ihn wie SLE! Was das war? Werde ich euch später sagen.
    Um auf das schöne Wetter wieder zurückzukommen … Nein, ich ging nicht raus. Kein einziges Mal an jenem Wochenende, denn lieber blieb ich drin und zockte am Computer. Zwischendurch checkte ich Facebook und E-Mails und ein paar Leute fragten mich, ob ich mit raus kommen würde. Zum Strand, um baden zu gehen, das wäre doch cool. Ich lehnte jedes Mal ab. Einige waren deswegen pikiert und einige würde ich wegen dieser Absage nicht mehr wiederlesen/-sehen. Sie würden mich meiden. Die Anfragen, ob ich mit ausgehen wollte, ließen in den letzten Jahren nach.
    Versteht mich bitte nicht falsch. Ich würde gerne baden gehen, ob nun in der Sonne oder im Meer. Ich würde auch gerne mit ins Kino gehen, einen drauf machen oder einfach nur mit meinen Freunden abhängen.
    Manchmal konnte ich das, doch die meiste Zeit ging das nicht. Kurzzeitige Absagen meinerseits förderte nicht gerade die Freundschaft zu anderen. Irgendwann waren sie alle genervt, was mich wiederum selbst nervte.
    Da ich erst 16 Jahre alt war, saß ich heute in der Schule. Das Wochenende war vorbei und meine Mitschüler tauschten sich angeregt über die Ereignisse aus. Ich hingegen lag halb auf meiner Bank, kurz davor wegzupennen.
    »Mensch Lupi, pennst du schon wieder?« Es war nicht das erste Mal, dass ich mir solche Sprüche anhören durfte. Müde wie ich war – und es lag wirklich nicht am frühen Morgen – hob ich gequält meinen Kopf an. Ich versuchte wach zu bleiben, aber das war wirklich schwer. Ich konnte ehrlich gesagt nichts dafür. Wenn die Müdigkeit über mich kam, dann war es schwer sich dagegen zu wehren. Ich schlief einfach ein und das nicht nur in der Schule, sondern auch des Öfteren, wenn ich doch mal irgendwo mit hingegangen war. Wie oft hatte ich einen Film verschlafen oder eine Feier? Ich konnte es schon nicht mehr zählen.
    Der Sportunterricht am nächsten Tag brachte mich halb um. Nicht wegen der Übungen, die wir machen sollten und für alle Schüler nichts Schweres waren. Ein bisschen laufen, ein bisschen springen, mal hier und dort an den Geräten turnen. Es war alles machbar. Nur nicht für mich. Nicht heute. Denn heute war es besonders schlimm. Gestern die Müdigkeit, heute der Schmerz. So war das bei mir. Meine Gelenke taten weh, dass ich mich gar nicht bewegen wollte und meine Lunge brannte wie Feuer nach dem Laufen.
    »Jetzt stell dich nicht so an! Mein Opa hat Krebs und muss viel mehr leiden!«, sagte eine Mitschülerin zu mir und warf mir zusätzlich einen vorwurfsvollen Blick zu, weil ich in ihren Augen wieder so weinerlich wirkte. Ich ignorierte es. In solchen Momenten habe ich längst aufgegeben zu versuchen zu erklären, was mit mir nicht stimmte oder warum manche Dinge bei mir nicht so gut liefen, wie bei anderen.
    Am Abend wurde es dann sogar noch schlimmer. Ich bekam einen Schub. So nannte man die hohe Krankheitsaktivität. Meine Schmerzen wurden stärker, ich lag nur noch im Bett und wollte mich nicht mehr bewegen. Wegen meiner Krankheit hatte ich auch solche Probleme mit der Sonne. Ich vertrug sie kaum. Wenn ich mir anhören musste, dass andere eine Sonnenallergie hatten und es nicht so schlimm war, wie ich sagte, oder dass ich mir doch einfach Sonnencreme auf den Körper schmieren sollte, dann wurde ich wütend. Wütend darüber, dass die anderen mir mit so wenig Verständnis gegenüber traten. Wütend darüber, dass ich überhaupt krank war. Ja, ich war verdammt wütend auf den Wolf. Aber genau diese Wut half mir dabei weiterzukämpfen. Ich würde nicht klein beigeben und mein Leben leben, so wie ich es konnte. Ich würde es genießen, auch wenn ich nicht immer rausgehen konnte.


    Weil ich am nächsten Tag in der Schule fehlte, da ich kaum das Bett wegen der Schmerzen verlassen konnte, kam mich Susann besuchen. Susi war ein Mädchen aus meiner Klasse, die immer wieder fragte, wie es mir ging. Am Anfang hatte ich meistens nicht viel gesagt. Ich wollte nicht jammern und gab nur Standardantworten von mir. Irgendwann aber begriff ich, dass sie ernsthaft besorgt um mich war. Dass sie nicht wie die anderen war, die glaubten, meine Krankheit wäre nur eine Ausrede, weil ich keine Lust auf irgendwas hatte. Sie hatte begriffen, dass es viel ernster war und das ich mein Leben lang damit leben musste. Deswegen hatte ich mich ihr gegenüber auch geöffnet. Ich wollte ihr keine Sorgen bereiten und noch weniger wollte ich ihr Mitleid. Auch das hatte ich ihr begreiflich gemacht.
    Heute war Susi für mich eine sehr gute Freundin, die aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken war. Sie kam mich besuchen, erzählte, was in der Schule los gewesen war und brachte mir auch die Aufzeichnungen mit. Sie behandelte mich wie jeden anderen, lachte oder meckerte und hörte einfach nur zu, wenn ich mich wieder über meine Krankheit auslassen wollte. Susi war meine beste Freundin. Eigentlich noch viel mehr, aber das traute ich mir nicht zu sagen. Ich hatte Angst, sie würde dann weglaufen. Das wollte ich nicht!
    Zwei Tage später ging ich zum Arzt. Im Wartezimmer waren noch genügend freie Plätze. Eine ältere Frau meinte zu mir, ich könne mich hinsetzen, da ich nur dastand, anstatt mich zu setzen.
    »Nein danke, ich stehe lieber. Sonst komme ich nicht mehr hoch.« Ein Satz zu viel, den ich da sagte. Die Frau sah mich abschätzig an.
    »Du bist doch noch jung und fit!« In diesem Augenblick platzte mir der Kragen.
    »Ja, und weil ich so jung und fit bin, gehe ich auch zum Arzt.« Ich war wütend über diese Vorurteile. Nur weil man jung war, durfte man nicht krank sein, oder was? Würde ich mich hinsetzen, würde ich wegen der Schmerzen ganz schön zu tun haben wieder aufzustehen. Aber was wusste die Frau schon? Nur weil man nicht krank aussah, bedeutete das nicht, dass man nicht krank war! Zum Glück wurde ich gerade aufgerufen.
    Meine Krankheit nennt sich Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Ich wurde mit Medikamenten vollgestopft, damit die Krankheitssymptome eingeschränkt wurden, aber geheilt werden konnten sie nicht. Ich würde ewig Lupus haben, da es kein Heilmittel gab. Ewige Schmerzen und das Wissen darüber, dass mein eigener Körper gegen sich arbeitet und auch die Organe anfällt. Wenn ich Pech habe, würde eines Tages ein lebenswichtiges Organ ausfallen und wie es dann weiter ging, wollte ich mir nicht ausmalen.
    Weil ich wusste, dass ich den Wolf nie wieder los wurde, wollte ich mein Leben genießen. Die Arztbesuche waren regelmäßig und nervig, aber auch ein Muss.
    Als ich die Arztpraxis wieder verließ, kam gerade Susi um die Ecke gebogen. Sie schien sich zu freuen, mich zu sehen. Sie kam zu mir und lächelte mich an.
    »Warst du gerade beim Arzt?«
    »Mhm«, brummte ich nur als Antwort. Sie merkte, dass ich gerade nicht so gut drauf war. Die Bemerkung der Frau vorhin war blöd gewesen, aber die neue Offenbarung, dass meine Schilddrüse langsam den Geist aufgab, hatte mir auch noch mal zugesetzt. Es war schwer optimistisch zu sein, aber ich nahm mir vor spätestens morgen wieder zu lächeln. Heute musste ich erst mal die Neuigkeit verdauen.
    Auf einmal spürte ich die Arme von Susi um mich. Ich hatte nicht gesagt, welche schlechte Neuigkeit ich gerade erfahren habe, aber sie schien instinktiv zu wissen, wie es mir ging. Um mich aufzuheitern, drückte sie mich einfach. Ich war unendlich dankbar, denn sie gab mir das Gefühl, das ich nicht allein war. Dass nicht nur meine Eltern für mich da waren, sondern auch andere. Sie machte erst das Leben so richtig lebenswert und als ich dann auch noch ihre Lippen auf meine Wange spürte, war es endgültig um mich geschehen.


    Vor knapp einem Jahr hatte man bei mir die Krankheit diagnostiziert, aber ich besaß sie schon fast mein Leben lang. Da es so viele unterschiedliche Symptome gab, die auch andere Krankheiten hatten, war es schwierig den Wolf zu erkennen. Ich wünschte mir nicht, es gäbe sofort ein Heilmittel, damit ich gesund werden konnte. Den einzigen Wunsch, den ich besaß, war, dass ich solange leben durfte, wie nur möglich, damit ich diese wunderbare Zeit mit den Menschen verbringen durfte, die mir wichtig waren. So wie Susi.





  • Feuer




    Gedicht zum geliebten Element



    -



    Nachdem ich von so viel poetischer Inspiration umgeben war, dank des 2. Wettbewerbs, bei dem ich leider es nicht geschafft hatte dran teilzunehmen, aber wenigstens mit gevotet habe, kam es auch in mir hervor. Ein paar Reime, angefangen mit den ersten zwei Zeilen, die ich nicht einfach so verloren stehen lassen wollte. Ich musste einfach ein Gedicht schreiben und wollte dabei das Feuer widerspiegeln, eigentlich, wenn ich ehrlich bin, wollte ich über Feuer-Pokémon schreiben. Aber irgendwie hat sich das Element selbst in den Vordergrund gedrängt und so hat es nichts mit Pokémon zu tun. Trotzdem muss ich wohl allen Gedichtschreibern vom Wettbewerb danken, denn ich glaube, ohne deren Einflüsse, hätte ich das nicht geschrieben. ^^



    Flammen knistern knacken
    Feuerholz zerhacken
    Brand, er wird erwachen


    Laufen immer schneller
    Licht, es wird jetzt heller
    Schreie werden greller


    Wut, sie wurde entfacht
    Hell leuchtet nun die Nacht
    Entfesselt wird die Macht


    Flackern brennen wüten
    Zerstört nun den Süden
    Sie alle jetzt verglühten


    Warme lichte Strahlen
    Leben musste zahlen
    Hitze ist am prahlen


    Leben ist verloren
    Hoffnungen gestorben
    Neuer Tag geboren


    Schwarzverbrannte Erde
    Weg sind Feuerherde
    Was nun aus uns werde?


    Erloschen ist die Glut
    Verlor’n die starke Wut
    Schöpfen wir wieder Mut


    Kleiner Keim entspringe
    er die Hoffnung bringe
    Wachstum gut gelinge


    Der Kreislauf neu beginne …









    Der Angriff




    Lupus et Lupa Universum - Kurzgeschichte



    -



    Kennt ihr das? Wenn ihr einfach mal so in euren alten Akten, Ordnern oder sonst wo nachschaut, um zu gucken, was ihr so geschrieben habt in der Vergangenheit? Ich habe vorhin in meinen Texten rein geschaut und das erste Dokument, was ich geöffnet hatte, war dieser Beginn einer Geschichte. Ich erinnere mich, ihn geschrieben zu haben, um eine neue Idee für Lupus et Lupa auf's Papier zu bringen. Ein neuer Teil, der geboren wurde. Tatsächlich wurde diese Grundidee auch umgesetzt, wenn auch mit anderen Namen und teilweise anderem Ablauf. Aber es war so ähnlich. Dennoch bin ich ganz verstört (im positiven Sinne) diese Geschichte einst geschrieben zu haben (nämlich September 2010!) und war wie gefesselt beim Lesen. Es ist blöd das eigne Werk zu loben, will ich auch gar nicht. Aber die paar Zeilen bringen so manche Idee und Emotion wieder in mir hoch. Lust, um die Geschichte richtig niederzuschreiben, damit es auch andere lesen können. Ein viel zu großes Unterfangen, da es enorm viel Zeit in Anspruch nehmen würde, da diese Geschichte sehr umfangreich ist. Vorerst konzentriere ich mich auf meine 1. FF (Feurige Leidenschaft), so dass Lupus et Lupa hinten ansteht. Aber es hat Spaß gemacht wieder zu entdecken und zu lesen. Vielleicht buddle ich noch andere Werke aus der Vergangenheit aus.



  • Na Mahlzeit!


    Ich äußere mich einmal zu deinem Gedicht „Feuer“ :)
    Eigentlich bin ich gar nicht so der Mensch, der Gedichte gerne beurteilt. Da bin ich wohl durch die Schule und den schlechten Noten bei Gedichtsanalysen vorgeschädigt :D Dennoch kann ich hier und da ein paar Sachen zu sagen :P


    Es beginnt schon mit dem ersten Vers und der Alliteration, die ich irgendwie total klasse finde! Ich wurde dadurch irgendwie direkt an das Gedicht drangebunden und fand mich verhältnismäßig schnell ein. Wahrscheinlich durch die allgemein fesselnde Wirkung von Alliterationen. Schon zu Beginn also alles richtig gemacht :D
    Wo ich etwas aus dem Konzept kam war die Stelle mit der „hellen Nacht“, die mir irgendwie zu harmonisch vorkam. Zumindest im Verhältnis zu den „Schreien“ zwei Verse vorher. Das wirkte auf mich irgendwie etwas befremdlich, wobei ich dann das Bild einer durch das Feuer hell leuchtenden Nacht hatte und sich dadurch der Eindruck relativiert hat.
    „Sie alle jetzt verglühten“ halte ich für etwas problematisch, weil du einerseits das Adverb „jetzt“ nutzt und im selben Atemzug die Vergangenheit von „verglühen“. Das kann ich irgendwie nicht so ganz zuordnen, ob sie denn jetzt gerade verglühen oder bereits verglüht sind, was wiederum ein wenig die Würze nehmen würde :D
    Das Ende des Gedichts im Sinne eines Neubeginns gefällt mir ausgesprochen gut. Da hatte ich direkt einen Phönix vor Augen :D
    Grundsätzlich beschreibt dieses Phänomen in deinem Gedicht wohl ganz gut jenes, wenn Menschen wütend sind und ihrer Wut freien Lauf lassen. Am Ende führt das ja immer irgendwie zu einer Beruhigung der Situation und zu einem Neuanfang mit einer Sache, sei es, indem man verzeiht oder loslässt. Letzteres würde zum zerstörerischen Motiv des Gedichts besser passen - wenngleich dein Motiv eigentlich einem Feuer-Pokémon entsprechen sollte xD).


    Ich mag's! :)


  • Schmerz




    Brief - Realitätsbezogen



    -



    Es gibt viel zu diesem Brief zu sagen und doch tue ich es nicht. Soll jeder selbst für sich entscheiden, was er von dieser Geschichte hält, von diesem Brief.








    Happy Birthday, Rusalka!




    Our Birthday ♥



    -



    Damit dieser Beitrag nicht mit zu vielen negativen Gefühlen endet - ein wahres Gefühlschaos - folgt hier nun etwas nicht ganz so Negatives, ja, sogar etwas sehr Fröhliches. Am 24.02. hatte Rusalka Geburtstag, wie auch ich, und angesichts dessen gab es ein paar Kleinigkeiten, die ich für diesen Tag vorbereitet hatte. Unter anderen ein kleines Gedicht sowie die Geschichte darüber, wie das Bild, was ich für Rusalka gemalt hatte, zustande gekommen ist. Mit ein bisschen Witz, möchte ich doch meinen.




    Nun wollen wir zusammen kommen,
    die gemeinsame Zeit genießen,
    auch andre Gäste sind Willkommen,
    das Geburtstagskind sei gepriesen!

    Leckere Torte soll es geben,
    nun darauf die Kerzen aufgestellt,
    der Hunger wird schon bald erbeben,
    die Leckerei hoffentlich gefällt!

    Auch Geschenke werden dir gebracht,
    so kommt dir hoffentlich Freude auf
    öffne diese aber nur ganz sacht
    und deine Party nimmt ihren Lauf!

    Die gedichteten Worte für dich,
    sogar dein Lieblings-Pokémon hier.
    Findest du sie vorzüglich?
    Denn sie sind alle von mir!



  • Hallo Alexia,


    ein schönes neues Update hast du und ich nehm mir mal deinen Brief vor, also "Schmerz". Verhältnismäßig hast du hier schon von Anfang an eine eher gedrückte Stimmung im Text dargestellt und verbreitet, was auch dem Thema und schlussendlich dem Ergebnis zu Gute kam. Der Protagonistin half das jedoch nicht weiter, obwohl ich denke, dass sie sich nun einen großen Stein vom Herzen geschrieben hat. Gefühle so lange zurückzuhalten und trotz allem die Freundschaft aufrecht erhalten zu wollen ist nicht leicht, mal ganz davon abgesehen, dass die Freundin wohl kein besonders großes Interesse hatte. Oder es mit der Zeit verloren hat. Zumindest scheinen die Ausrede wie Lügen da zu stehen, nur um die Unfähigkeit auf der anderen Seite nicht darzustellen, sondern zu überspielen und das empfinde ich sogar noch um einiges schlimmer. Die Wahrheit hätte allerdings auch in jeder Situation sehr geschmerzt, weil die eigenen Mühen so ebenfalls runtergespielt worden wären. Im Endeffekt wäre es also ganz egal gewesen, welchen Weg sie gewählt hätte; das Ich wäre trotz allem enttäuscht darüber gewesen.
    So haben sich die Gefühle angestaut und sorgen nun für diesen Brief. Ich find's übrigens schön authentisch, wie du immer wieder Wörter und Phrasen wiederholst, als würde sie direkt mit ihrem Gegenüber sprechen. Normalerweise vermeidet man das im Fließtext ja eher, um einen angenehmen Lesefluss und Abwechslungs zu bereiten, aber hier fühlt und liest es sich gut an. Das einzige, was hier vielleicht etwas auffällt, ist das plötzliche Ende und die Tatsache, dass sich das Ich erst einmal beruhigen muss. Verständlich, aber es wirkt so, als würde es an dieser Stelle noch etwas weitergehen. Am Text selbst ändert das nicht viel, da du auf allerhand Dinge ausführlich eingegangen bist - auch auf Umgebungen, Atmosphäre und oftmals auch die Gefühle, besonders am Ende. Aber das nur mal so angemerkt.


    In diesem Sinn, ich freu mich auf dein Update. Bis dahin!

  • Argh, mir fällt eben auf, dass ich vergessen habe auf das Feedback einzugehen! >_<


    Also dann, @Cosi will ich mich als erstes mal dafür bedanken, dass du mein Feuergedicht kommentiert hast! Es freut mich, dass es dir gefällt. Die helle Nacht kam dadurch zustande, dass ich tatsächlich das Bild vor Augen habe, wie durch das Feuer eben jene erhellt wird. Ich stelle mir einen brennenden Wald vor in meinem Gedicht, so dass die Nacht halt hell wird, auch wenn das an sich erst einmal widersprüchlich klingt. Denn eigentlich kann eine Nacht nicht hell sein, sie bezeichnet ja selbst die Dunkelheit. Aber gut. ^^
    „Sie alle jetzt verglühten“ - Das ist »jetzt« ist schlicht ein doofes Füllwort, um die Silbenanzahl beibeihalten zu können und wie du mir schön deutlich machst: Es ist wirklich doof! :patsch: Ich habe gar nicht dabei beachtet, dass das Wörtchen die Gegenwart repräsentiert, während ich in der Vergangenheit schreibe mit »verglühte«. Oh man, blöd kann man sein, aber danke, dass du mich darauf hingewiesen hast. ^^'
    Alles weitere, was man in dieses Gedicht hinein interpretieren kann, lass ich gerne offen. Wie ich sehe, hast du da ja auch noch paar andere Ansätze, die auch sehr interessant sind.


    Ich würde mich freuen dich mal wieder zu lesen und bedanke mich noch einmal für dein Feedback!


    Komme ich gleich zum nächsten, zu @Rusalka und dem »Schmerz«.


    Ich muss zugeben, ich hatte ernsthaft überlegt, ob ich das überhaupt hier rein stellen soll oder ob ich es nicht lasse. Aber ich musste es so oder so einfach schreiben. Es ging nicht anders. Und vermutlich bin ich die einzige Person, die zu dieser Freundin (Elisa) hält und sie trotz allem in Schutz nehmen wird, ganz gleich was andere sagen. Denn für mich persönlich ist es erschreckend zu sehen, wie alle anderen der selben Meinung sind, dass alle den Eindruck bekommen, dass diese Freundin die Freundschaft nicht ernst genug nimmt bzw. ihr es nicht so wichtig scheint. Das will ich einfach nicht glauben. Hier wird natürlich auch nur die eine Seite beschrieben, denn was Elisa dazu zu sagen hat, kann man nicht sehen und ich bin mir sehr sicher, sie würde sich wieder Tausend Mal entschuldigen und es würde ihr sehr leid tun, aber ... Ja, dieses bescheuerte aber. Ich will gar nicht darüber weiter nachdenken.




    Am Anfang habe ich dieses Thema »Gefühlschaos« genannt, weil meine erste Kurzgeschichte auch chaotische, schmerzhafte Gefühle in sich trug und ich den Titel daher so passend fand. Jetzt stelle ich fest, wie außerordentlich gut dieser Titel allgemein zu meinen Texten passt, zu den meisten jedenfalls.


    Vielen Dank für die Kommentare & das Feedback an alle, besonders an Rusalka, der so ausdauernd meine texte verfolgt und mir ständig wieder Feedback gibt. Ich freue mich immer sehr darauf!


    Lieben Gruß
    Alexia


    Kann mir bitte jemand meine Kopfschmerzen nehmen? v___v


  • Niemals werde ich dich vergessen




    Spin-Off zu Feurige Leidenschaft - Kurzgeschichte



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    Hallo an alle, die sich hier hinein verirrt haben. Heute möchte ich euch eine weitere Kurzgeschichte vorstellen, die ein bisschen länger ist. Kann man es dann noch als Kurzgeschichte betrachten? Sie ist immerhin in sich abgeschlossen, also belassen wir es einfach dabei.

    Man kann sagen, es ist eine Art Spin-Off von meiner Hauptgeschichte »Feurige Leidenschaft«, allerdings ist positiv anzumerken, dass man »Feurige Leidenschaft« niemals gelesen haben muss, um diese Geschichte hier lesen zu können. Ist also Wurscht, ob ihr die andere kennt, oder nicht. Für diejenigen, die meine Hauptgeschichte kennen, gibt es einen kleinen Aha-Effekt, weil der Charakter ihnen bekannt vorkommt und sie hiermit ein paar zusätzliche Hintergrundinfos erhalten werden, die ich so nicht in »Feurige Leidenschaft« eingeflochten habe. Was nicht heißen soll, dass ihr deswegen nicht diese Geschichte lesen dürft. Im Gegenteil, ich bitte darum!

    Ich würde mich ebenfalls über Feedback freuen.
    Damit wünsche ich viel Spaß beim Lesen!


    Lieben Gruß
    Alexia Drael