Gefühlschaos

  • Hallo Alexia, ich dachte ich versuche dir mal ein Kommentar zu hinterlassen!


    Ich möchte mich dabei "Ich bin Ich" widmen:


    Ich bin Ich:
    Wie du bereits gesagt hattest, ist dies eine Ansammlung von Wörtern, die dich ausmachen. Und ich mag sowas. Ich finde es toll wenn Leute offen und ehrlich sind. Und ich denke auch dass du dich mit diesen Eigenschaften ehrlich beschrieben hast, zumindest ist diese Ehrlichkeit sehr auf mich übergesprungen. Durch eine gut überlegte und ehrliche Selbstbeschreibung wird man sich auch oft klar, was man selber eigentlich für ein Mensch ist und manchmal braucht man diese Klarsicht im Leben. Nun, positive Eigenschaften über sich zu schreiben ist natürlich immer "einfach", interessant wird es allerdings, wenn es darauf ankommt, auch mal etwas negatives über sich zu schreiben. Das ist ein wichtiger Punkt in meinen Augen, da man sich spätestens dann, mehr oder weniger, eingesteht was man selbst evtl. für Macken hat, woran man an sich selber arbeiten könnte usw. Außerdem, so denke ich, erfordert es auch Mut so eine ehrliche Selbstbeschreibung zu veröffentlichen, da man nie weiß wie andere Menschen darauf reagieren. Gleichzeitig zeugt es in meinen Augen aber auch von Stärke, da man dazu steht, so zu sein, wie man ist und auch kein Problem damit hat das öffentlich zu zeigen, was uns zur nächsten Frage führt: Wieviel sollten / dürfen wir von uns im Internet preisgeben? Ich denke diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten und es varriert natürlich auch von Mensch zu Mensch. Ich habe kein Problem darüber über mich zu schreiben und ich denke, das selbe trifft auch auf dich zu. Ich muss aber auch dazu sagen, dass man sich dadurch sehr Transparent macht. Es benötigt nur wenige Klicks und ein jeder kann einigermaßen Sehen bzw. versuchen einzuschätzen, was man für eine Person ist. Nun muss man sich wieder die Frage stellen ob das nun gut oder schlecht ist, was aber auch jeder anders beantwortet. Mir zumindest ist es bis zu einem gewissen Grad "Egal", denn übers Internet kann immernoch keiner Auswirken auf mein reales Leben ausüben. Andersherum geht das jedoch schon, wenn du jemanden, den du im echten Leben kennst, Sachen zeigst, die du im Internet veröffentlichst hast, die er aber jedoch noch nicht von dir kannte, so kann das Auswirkungen auf dein reales Umfeld haben. (Beachte bitte, dass mit "du" nicht du gemeint bist, sondern es einfach nur eine simple Wortwahl ist.) Den einzigen "Knackpunkt" den ich beim veröffentlichen von Sachen im Internet sehe, betreffen Bilder, Videos und natürlich den vollständigen Namen, da man hier von digitalen Inhalten heraus auf Menschen aus der realität schließen kann. Ich meine... ganz stupides Beispiel; stell dir vor du hast einen ganz normalen Nachbarn und aufeinmal landest du, rein zufällig natürlich, auf einer Internetseite, auf dem du diesen Nachbarn in pinken Strapzen irgendwelche Absurden Dinge tun siehst (Gehen wir darauf einfach mal nicht weiter ein, lol), dann hast du direkt ein anderes Bild von diesem Nachbarn als sonst im Kopf. - Deine Sicht auf einen realen Menschen wurde durch ein Video im Internet beeinflusst. Solange wir uns jedoch hinter Nicknames und fiktiven Avataren in Foren unterhalten, können wir in der Theorie schreiben was wir wollen, da man nicht auf unsere reale Identität schließen kann und somit niemand einen Einfluss auf unser Leben in der Realität hat. Wir werden zwar immer transparenter, unsere wahre Identität bleibt jedoch solange Anonym, wie wir es wollen.
    ---------------------------------------


    So. Ich bin mir nicht sicher, in wiefern dir dieser Kommentar "weiterhelfen" kann, abgesehen von dem offensichtlichen Statement, das es mich gut zum nachdenken anregen konnte. :pflaster: Random Fact; Ich wollte bereits letztens einen Kommentar dazu verfassen, wurde aber mitten drin "leider" angerufen und bin aus meinen Gedanken geflogen. Meh. Aber hier isser nun, der Kommentar!


  • Freundschaft




    Gedicht - Realitätsbezogen



    -



    Getroffen haben wir uns an jenem Ort,
    kannten uns nicht und liefen bald fort.
    Deine Heimat war eine and're als meine
    und lange Zeit blieben wir ganz alleine.


    Zufällig trafen wir uns dann doch wieder,
    teilten uns daraufhin gemeinsame Lieder.
    Verbunden wurden wir durch das Schreiben
    und ließen uns von der Musik auch treiben.


    Gemeinsam erschufen wir eine Welt so klar,
    gigantisch, faszinierend und einfach wunderbar!
    Daher heulten wir so oft den Vollmond an,
    in jeder Nacht, die wir schrieben sodann.


    Niemals wollte ich das Ende herbei eilen sehen,
    doch es musste kommen und ich musste verstehen.
    So oft wartete ich immer nur auf dein Kommen,
    damit es weiter ging und wir Berge erklommen.


    Langsam wurden Monate aus langweiligen Tagen,
    an denen ich wartete, du würdest mir sagen,
    warum du begannst mir öfters fern zu bleiben,
    denn ich machte mir Sorgen, du müsstest leiden.


    Es waren weder Tod, Krankheit noch Kummer,
    du fandest nur keine Zeit zu wählen meine Nummer.
    So wartete ich immer weiter und verzieh dir,
    bis du ankamst und dich entschuldigst bei mir.


    Nun geht das schon so weiter seit vielen Jahr'n
    und ich werde es müde die Geduld zu wahr'n.
    Bin ich vielleicht nicht gut genug für dich?
    Oder kann es sein, du vergisst einfach mich?


    Unsere Freundschaft war mir stets wichtig,
    so sei bitte endlich zu mir ganz aufrichtig
    nach all der Zeit, die wir durchgemacht haben
    mit Streit, schönen Erlebnissen und großen Sagen.


    Ich fürchte nun, es ist endgültig vorbei,
    denn gehört hab ich von dir nichts derlei.
    Ist diese Freundschaft noch zu retten für uns
    oder ist es schon passiert und sie ist …


    Zerbrochen?









    an dich




    3. Wettbewerbsabgabe 2016 - Brief



    -






    R E K O M M I


    @Arys Ich hatte dir bereits ja schon direkt gedankt und ein bisschen auch was gesagt gehabt. Schlussendlich brauche ich eigentlich gar nicht so sehr auf deine Worte eingehen. Ich bin deiner Meinung. Das einzige, was ich an dieser Stelle noch sagen möchte: Meinen wahren Namen gebe ich im weiten Internet nicht preis. Das geht niemanden etwas an. Ich bin auch jemand, die nicht wirklich gerne Fotos von mir selbst verteilt, weil das auch niemanden was angeht. Ausnahmen gibt es, aber so wie es andere praktizieren, tue ich es nicht. Selfie-Wahn sage ich nur, nein danke.

    Auch hatte ich mal kurzzeitig angemerkt, dass bei mir das Problem nicht aufkommt, was wohl die Leute aus meiner unmittelbaren Umgebung von mir halten könnten, wenn sie das ein oder andere von mir erfahren würden. Es ist traurig aber wahr, aber meine Familie schert sich einen feuchten Käse, was ich schreibe. Und selbst bei meinen Bildern kommt nur mühselig Interesse auf. Zwar schenken sie mir manchmal was, womit ich was anfangen kann (Gutschein für Idee (Künstlerbedarf) oder eine ganze Staffelei), aber darauf beschränkt es sich schon. Wenn ich ihnen was von den Dingen erzählen will, dann kommt es nicht selten vor, dass sie mir dazwischen reden und von anderen Dingen berichten und somit meinen eigenen Bericht mal einfach so übergehen. -.-' Letztes Jahr zu Ostern, ein geschenktes Bild, was ich extra gemalt habe ... ach lassen wir das. Das Drama war groß genug und ich am Boden zerstört. Egal.
    Die einzigen Interessenten, die ich finde, sind entweder nahestehende Freunde oder eben im Internet, wo sich mal der ein oder andere zu mir hin verirrt und mir sein Feedback mitteilt. Weswegen ich mich auch immer wie eine Schneekönigin freue oder wie ein Honigkuchenpferd oder was auch immer gerade zur Stimmung passt. Ja, ich freue mich über jeden Gott verdammten Kommentar oder jedes Feedback, was man mir zukommen lässt. Und sei es noch so klein und popelig.
    Laberlaberlaber ... over and out.
    Äh ... danke.


  • Feuer und Stahl




    Gedicht - Bild - Aktuelle Gegebenheiten



    -



    Die meisten Gedichte von mir schreibe ich eher spontan, ohne vorher sie geplant zu haben. Da sind dann so die ersten paar Reime im Kopf, die ich aus dem Drang heraus einfach aufschreibe und ehe ich mich versehe, habe ich ein ganzes Gedicht vor meiner Nase. Es kommt eher selten vor, dass ich dichte, weil es unbedingt notwendig ist bsp. für einen Wettbewerb. Oftmals weiß ich am Anfang gar nicht, wie das Gedicht am Ende aussieht oder auch welche Themen es behandelt oder wie es am Ende wirkt. Ich wollte schon Gedichte schreiben, die ganz anders verlaufen sollten ... Keine Ahnung wie ich das immer hinbekomme, dass manchmal was anderes heraus kommt oder woher ich überhaupt die Ideen dazu nehme. Wie einmal erwähnt bin ich kein Meisterpoet, aber ich reime ganz gerne mal. x3



    Feuer und Stahl


    In dunklen Höhlen lebt es dort,
    traut sich kaum jemand an den Ort.
    Der erste Blick von fremden Augen,
    wird die Angst ihnen alles rauben.
    Erstarrt der Körper vor Erschrecken,
    musst nur den Mut in dir schnell wecken!
    Siehst du mächtigen Kiefer vor dir,
    so lebt die kleine Fee friedlich hier.


    Kommt jedoch das Feuer daher
    ist der Frieden nun nicht mehr,
    dann bricht das große Chaos aus,
    so bringt das Fellknäul schnell hinaus!
    Blondes und rotes Fell so dicht,
    es gleich noch in Tränen ausbricht.
    Will das Wesen doch nur zu dir,
    damit entsteht ein großes WIR!


    Aufgeregt es um die Fee springend,
    mit dem Lied auf den Lippen singend,
    so entsteht vielleicht manche Sagen,
    aber vielleicht darf man auch wagen,
    eine Freundschaft ist wohl entstanden,
    weil Fee und Feuerchen sich fanden!




    @Rusalka





    LBM 2016 Alexias Tagebucheintrag




    Bericht über aktuelles Ereignis



    -


    Sollte es irgendwann wieder vorkommen, zum Beispiel nächstes Jahr, dass ich auf der Leipziger Buchmesse bin, was gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, dann werde ich bestimmt wieder einen Buchmesse Bericht schreiben. Das hier war sogar nicht mein erster Bericht gewesen, aber wo ich die anderen Texte dazu habe aus vergangenen Jahren weiß ich nicht. Könnte sein, dass die bereits irgendwo verloren gegangen sind. Na ja, was soll's. Turbulent geht es jedenfalls immer zu auf der Buchmesse in Leipzig. :heart:








    Traum




    Lupus et Lupa Universum - Gedicht



    -




    Das hier ist beileibe nicht das schönste Gedicht, was ich geschrieben habe, aber es entstand auch spontan, wenn auch für den 7. Teil der Geschichte von Lupus et Lupa. Mir fällt auf, dass ich im Gefühlschaos mehrere Werke schon rein gestellt habe, die einen Bezug zu Lupus et Lupa haben. Aber eigentlich sollte mich das nicht wundern, schließlich habe ich die letzten 8 Jahre ausschließlich mit dieser Wolfsgeschichte verbracht.


    [align=center]
    Tiefste schöne klare Sternnacht
    gibt mir meine größte Übermacht.
    Am schwarzen Himmel leuchten sie
    unendlich fern in fremden Galaxien.


    Könnte ich nur nach ihnen greifen.
    Mein Blick wird weiter schweifen.
    Am Horizont da sehe ich dich,
    Dein Lächeln strahlt nur für mich.


    In der Nacht ist die größte Gefahr,
    doch für mich ist sie nur sonderbar.
    Du kommst immer näher zu mir.
    Bald stehe ich auch schon vor dir.


    Irgendwann geht die Sonne auf,
    dann nimmt das Leben seinen Lauf.
    Du beugst dich nahe hin zu mir
    und einen Kuss gebe ich nur dir.


    Tiefste schöne klare Sternnacht
    gibt mir meine größte Übermacht.
    Am schwarzen Himmel leuchten sie
    unendlich fern in fremden Galaxien.


    Bald schwindet das Bild einfach hinfort,
    ich merke, ich bin nicht an jenem Ort.
    Meine Augen erkennen es ganz klar:
    Es war ein Traum, so wunderbar!


    Tiefste schöne klare Sternnacht
    gibt mir meine größte Übermacht.
    Am schwarzen Himmel leuchten sie
    unendlich fern in fremden Galaxien.



  • Musenkuss - Schattenmond - Dämmerlicht




    4. + 5. Wettbewerbsabgabe 2016 - Nächtliche Begegnungen & Pokémon-Entwicklung



    -



    Oh Muse, liebste Muse du,
    trafst mich aus dem Hinterhalt,
    überfielst mich einfach so im Nu',
    Kreativität aus mir erschallt.




    Ein Musenkuss nur für mich, wobei ich das Gefühl habe, dass die Muse mich entweder jede Nacht heimsucht, damit ich am Tage kreativ sein kann oder dauerhaft mich so oder so abknutscht. Das kann man nun auch sehen, wie man will, aber es vergeht kaum ein Tag, wo ich nicht irgendwas schreibe, male oder sonst was aus meinem Hirn kreativ heraus presse. Manomann ...

    Hier folgen nun noch die ungekürzten Varianten von Dämmerlicht und Schattenmond. Viel Spaß beim Lesen! (@Kukkisa)







    Vertrauen missbraucht




    Gedicht - Realitätsbezogen



    -



    Vertrauen vergeben
    Dem Herzen erlegen
    Vertrauen missbraucht
    Das Herz geraubt
    Vergangene Wunden
    Seele zerschunden


    Verstand ist klar
    Freude wunderbar
    Erkenntnis zu spät
    Falsche Realität
    Dolch im Rücken
    Hinterlässt er Lücken


    Vertrauen vergeben
    Dem Risiko erlegen
    Wissen um Macht
    Mut war entfacht
    Optimismus gebrochen
    Erneut Herz zerbrochen


    Gefangen im Dunklen
    Suche nach dem Funkeln
    Angst vor Wunden
    Kein Ausgang gefunden
    Schon wieder verletzt
    Augen benetzt


    Vor Angst zitternd
    Die Lippen bibbernd
    Wem Vertrauen geben?
    So schweres Leben
    Liebe gewonnen?
    Hoffnung zerronnen …


  • Hallo @Alexia! Hab dir ja einen Kommentar zu Schattenmond versprochen. Wie bereits im Wettbewerb erwähnt finde ich deine Abgabe sehr super. Ich mag Wölfe sehr, vor allem den Protagonisten. Man merkt schon jetzt, dass da wohl mehr als Freundschaft kommen wird. Bin zwar kein Shipper, aber ich freu mich tierisch (hahahaha :D) darauf.


    Gibt aber trotzdem ein paar Sachen die mir aufgefallen sind.





    Mondblüte und Butterblume– ganz eindeutig wegen dem Fell haben sie den Namen, oder? Ich finde solche Namen sehr, sehr kunstvoll und äußerst schön. Bitte mehr davon! x3


    Hoffentlich konntest du mehr damit anfangen, als meinen Hype zu erkennen :c


  • Reimchaos




    diverse Gedichte



    -


    Fragt mich bitte nicht wieso, aber es kommt immer mal wieder vor, dass ich mit Reimen um mich herum werfe. Dann kommen immer nur so paar kleine Zeilen heraus, aber irgendwie wäre es schade, wenn die in Vergessenheit geraten, deswegen werfe ich sie direkt mal hier hinein. Der ein oder andere hatte es schon mal gelesen gehabt. Außerdem zaubere ich mal noch ein älteres Werk heraus, was ich vor keine Ahnung wie vielen Jahren geschrieben habe. Mal wieder wenig perfekt und mancher Reim nicht besonders raffiniert, aber hey ... wir entwickeln uns doch alle weiter, ne? Möchte ich zumindest mal meinen. x3






    Stadt der Musik


    Ich baue eine Stadt ganz aus Musik,
    die Noten zeigen die schöne Botanik.
    Der Notenschlüssel sei das Tor zu dieser Welt,
    die Linien als Mauern, die das Leid abhält.


    Unsere Hymne ist ein Lied voller Harmonie,
    die Frieden spendet als ruhige Symphonie.
    Die Akkorde werden zu hohen Häusern gebaut,
    die Bässe erklingen im Himmel als Donnerlaut.


    Die Stadt der Musik öffnet endlich ihre Tore,
    tritt ein und im Hintergrund erklingen die Chöre.
    Lass dich verzaubern von den reinen Klängen
    und lausche dabei den besten Gesängen.


    Die Pausen bilden sich zu einem erholsamen Park
    während Trompeten und Hörner üben lautstark.
    Zum Takt fangen Violinen an zu spielen,
    zusammen werden sie die Halbtöne erzielen.


    Reine und große Intervalle lassen die Noten fliegen
    bis sie im harmonischen Flusslied erliegen.
    Von hohen Zinnen pfeifen alle Flöten,
    geplagt wirst du hier nicht mehr von Nöten.







    R E K O M M I




    Hallo @Kukkisa!



    Ich danke dir für deinen Kommentar, auch beim Wettbewerb direkt schon. :) Ich freue mich natürlich immer, wenn ich Feedback bekomme oder auch mal auf Fehler hingewiesen werde, die ich schlichtweg übersehen habe. Wie man auch daran sieht, die du mir aufgelistet hast. Ich habe diese kleinen Fehlerchen bereits beseitigt und den Satz, den du nicht verstanden hattest, habe ich dir ja bereits auch schon erklärt. :)  
    Es freut mich, dass du neugierig auf die "echte" Wolfsgeschichte bist und ich habe vor kurzem bereits mal mit dem ersten Kapitel angefangen. Fertig ist es allerdings noch nicht und bevor ich etwas veröffentliche, möchte ich auch erst noch ein paar Kapitel schreiben, um Puffer zu haben. Dauert also noch ein bisschen, aber ich bin dran. x) Ich hoffe, du hast noch genug Geduld für mich. Ich bemühe mich auch, dass die Warterei sich lohnt.


    Ich würde mich freuen, irgendwann wieder von dir zu lesen.
    Bis dahin und lieben Gruß!


    Alexia Drael





    Ooooh guckt mal, guckt mal! Mein komplettes Gefühlschaos ist in Farbe erblüht, wuhuhu! x'D Für mehr Übersicht und so.

  • @Alexia - mir gefällt dein neustes Gedicht ausgesprochen gut! Bin wirklich begeistert. Das Thema gefällt mir und die Vorstellungen und Bilder, die du mit deinen Versen in meinem Kopf erzeugst, gefallen mir sehr gut. Es ist einfach eine Art Traumwelt, die du für den Leser schaffst und dabei auch noch eine so tolle - denn wer mag Musik nicht?
    Eine Sache nur:

    Ich baue eine Stadt ganz aus Musik,
    die Noten zeigen die schöne Botanik.

    Das sind echt die einzigen Verse, die beim Reim etwas haken :D Einerseits, weil die verschiedene Silbenanzahl hier stärker auffällt und weil die Betonung dadurch nicht an gleicher Stelle liegt.
    Sonst aber wundertoll! :)

  • Hallo @Alexia, nachdem Cosi mir zuvorgekommen ist gestern, hatte ich überlegt, ob ich bis zu einem neuen Update warte, ein anderes Werk von dir kommentiere oder eben dasselbe Gedicht kommentiere, weil es mich zum Nachdenken gebracht hatte. Ich habe mich für Letzteres entschieden und deshalb gebe ich dir nun meinen Eindruck und ein paar Fragen, die mir beim Lesen gekommen sind. Ich hoffe, dass du dich darüber freust und langsam sollte ich wohl anfangen, haha. x)


    Ich widme mich deinem neusten Werk „Stadt der Musik“ und der Titel gibt ein gewisses Bild schon voraus, wobei ich persönlich an eine Stadt gedacht hatte, die praktisch auf eine andere Weise von der Musik lebt, nämlich durch Geschäfte und das Hobby der Menschen, aber mit dem Weiterlesen ist mir dann aufgefallen, dass es eher eine symbolische Bedeutung vertritt und für mich eher wie eine andere Art der Traumwelt erscheint. Mehr kann ich zum Titel selbst gar nicht sagen, gibt nicht viel voraus und ist soweit auch vollkommen passend, am Ende ist er eben passend für den Inhalt, der uns in deinem Gedicht begegnet. Ich frage mich, ob das der Name der Stadt ist oder vielleicht ein anderer Name von der Erschafferin (in meiner Gedankenwelt war sie weiblich, vielleicht aufgrund der Ich-Perspektive und weil du eine weibliche Autorin bist. Machst du neben dem Zeichnen auch Musik? Dann könntest das Gedicht ja vielleicht sogar deine Beschreibung sein, was du empfindest, wenn du musizierst). Vorweg sollte ich wohl sagen, dass ich Silbenzahlen und Ähnliches nicht groß kritisiere, weil Gedichte für mich vollkommen frei sind und daher will ich da niemanden Grenzen setzen oder es kritisieren, weil niemand sein Gedicht aufgrund von einer ungleichen Silbenzahl oder Ähnlichem kürzen sollte. Kann einfach schnell Motivation und Individualität beschränken, was ich immer schade finde. An dem aabb-Reimschema habe ich auch nichts auszusetzen.
    Die erste Strophe berichtet uns schon von der Perspektive und dass es sich wohl um die Erschafferin selbst handelt, die ihre eigene Musikstadt erbaut hat und sie wohl, wie der vierte Vers beschreibt, das Leid und Schmerz abhalten soll, somit also eine Art Schutzfunktion für die Macherin darstellt, wobei sie gerne Menschen von Außerhalb empfängt, die sicherlich Gleichgesinnt sind und der Außenwelt entkommen. Erinnert mich in dem Fall an eine Violinspielerin - wahrscheinlich kommt der Gedanke aus einem Anime, den ich gesehen habe -, die ihre Zuhörer in ihre eigene Welt ziehen möchte, um ihnen eine Welt (oder Stadt) zu zeigen, die voller Schönheit ist und durch die Musik gebildet wurde, während sie ihre Sorgen nicht mitnehmen und endlich wieder unbeschwert und frei sind. Musikalische Begriffe dienen der Beschreibung von allem, so zeigen Noten Botanik und ein Notenschlüssel zeichnet den Eingang. Wie eine Art Wächter oder Stadtsymbol. Alles zusammen hinter Schutzmauern, die durch die eingrenzenden Linien auf Notenblättern (?) umschlossen und begrenzt wird.
    In der zweiten Strophe wechselt es in die Pluralform und plötzlich scheint es nicht mehr die Erschafferin alleine zu sein. Da kamen in mir die Fragen auf, ob es jetzt die neuen Bewohner sind, die den Weg in die Stadt gefunden haben und dadurch ebenfalls dem Zauber der Musik erliegen sind. Spielen sie nun Instrumente, singen und bauen mit der Musik weiter an der Stadt oder gab es schon vorher andere Bewohner in dieser Stadt, die dazukommen und andere Instrumente und Klänge beisteuern? Würde meine Theorie von der einzelnen Musikerin, die vor einem Publikum spielt und eine Welt erschafft für kurze Zeit, etwas widerlegen gefühlt, wenn auch nicht komplett. Hymne lässt mich auf die Hauptmelodie der Stadt schließen, die vielleicht sogar dauerhaft in bestimmten Abschnitten der Stadt erklingt oder beim Eintreten erklingt. Vielleicht ist es auch die friedliche, schmerzfreie Hymne, die ein gemeinsames Werk aller Bewohner ist und jedes Mal erweitert und verschönert wird, wenn ein weiterer Besuche kommt, der dem Schmerz entkommen will und in der Stadt Zuflucht sucht.
    Dritte Strophe berichtet hingegen eher von einem Fertigungsprozess. Scheinbar war eine Menge Arbeit davor, bevor sich die Tore nun endlich öffnen konnten und die Stadt wurde, vielleicht sogar mühsam, gebaut. Kommt es dem Schreiben eines Albums gleich, welches doch mit viel Arbeit verbunden ist und innerhalb einer gewissen Zeitspanne erst entstehen muss. Möglicherweise mussten auch erst die Bewohner sozusagen erworben werden und die Musik entdeckt werden, damit die genannten Chöre entstehen konnten und damit der Schutzwall stark genug ist, um vor allem zu schützen, was von außen den Frieden bedroht.
    Und schon sind wir in der vierten Strophe angekommen! Der erste Vers ist für mich tatsächlich der einzige in deinem Werk, der mir nicht optimal erscheint, weil die besagten „Pausen“einen „erholsamen Park“ bilden, wo du vorher allerdings eine vollkommen entspannende Atmosphäre ohne Sorgen geschaffen hast, die Zuhörer verzaubert und in den Bann zieht. Wozu also eine Pause in der Stadt voller Musik, wenn alles in irgendeiner Form süchtig machende Musik ist, die keinen Platz für negative Emotionen zuzulassen scheint. Auch die eher aggressiveren Trompeten und Hörner kommen erst später, die vielleicht, neben den Donnerlauten, weniger Entspannung signalisieren, aber letztendlich ist ja für jeden etwas in dieser Stadt dabei. Aber vielleicht ist Ruhe ohne den ganzen Musiktrubel auch benötigt nach einem langen Tag dort, also warum nicht, oder?
    Zur fünften und letzten Strophe kann ich gar nicht so viel sagen. Sie gefällt mir persönlich auch am besten, weil sie sehr fließend und harmonisch sowie symbolisch wirkt. Hat einen fabelhaften Klang, vor allem das „harmonische Flusslied“ gefällt mir sehr.


    Allgemein hast du am genauen Genre für mich scheinbar absichtlich gespart, um eine allgemeine Stadt der Musik zu schaffen, die keine genaue Richtung vorgibt und für jeden offen ist, der sich in diese Stadt begeben will. Du hast sicherlich bemerkt, dass ich sehr viele Gedankengänge dazu hatte und mir erschien es sehr offen für Interpretationen, was wirklich positiv und schön auffällt. Mir gefällt dieses Gedicht sehr, weil ich die Musik auch liebe und ich würde mich freuen, deine Gedanken dazu zu erfahren, auch wenn es bereits ein paar Jahre seit der Anfertigung ist, haha. ^-^
    Die Farbwahl ist übrigens toll. *^*)/
    Kleine Anmerkung noch: Ich hätte „diverse Gedichte“ wohl „Gedichtsalat oder so genannt, haha, aber das würde hier wohl nicht passen, aber warum gibst du den gesammelten Strophen nicht einen schönen Namen noch? Neologismus würde ich vorschlagen, weil die Sammlung hätte es durch aus verdient. Kompliment vor allem an das Letzte in der „Liste“ dort. Klingt einfach wundervoll, wenn man es laut vorliest! <3
    Das war es auch schon von mir und meinen verwirrenden Gedankengängen, wünsche dir noch einen schönen Abend und hoffe, dass du dich über den Kommentar freust.


  • Freiheit




    Song aus VIMES



    -



    Hallo alle miteinander,


    heute stelle ich euch ein Liedchen vor, was ich letztes Jahr für meine VIMES Geschichte geschrieben habe. Hä? VIMES? Jup, VIMES! Ist eine Geschichte, die ich im Bisaboard bisher nicht veröffentlicht habe. Bisher hat sie auch nur lächerliche 5 Kapitel, ist also nicht wirklich lang. Gibt mehrere Gründe, warum ich nochnicht weiter bin, aber ich bin zu faul jetzt so viel dazu zu sagen. Jedenfalls ... dieses Liedchen kommt darin vor, weil es in VIMES unter anderem auch um Musik geht. Das ist einer der größten Schwerpunkte der Geschichte. Leider ist meine Singstimme jetzt nicht so ausgefeilt und einfach mal irgendwie ein Liedchen komponieren und spielen kann ich auch nciht, weswegen es keine musikalische Begleitung gibt. Wir müssen uns also einfach mit den Verszeilen begnügen. Was doof ist, weil ihr dadurch nicht die Melodie im Kopf habt, wie ich. Was soll's, denkt euch was Schönes dazu aus!




    »Es ist wieder so ein Tag,
    der graue Strom fließt dahin.
    Doch egal, was ich sag,
    du ignorierst es schlechthin.«


    »Es ist wieder so ein Moment,
    du gehst an mir vorbei,
    als wäre ich ein Monument.
    Bin ich denn nun frei?«


    »Denn alles, was ich will
    ist die Freiheit zu spüren,
    doch du lässt mich nich’ los,
    kann nur die Kälte spüren … «


    »Es ist wieder das Leid,
    das mich ewig quält.
    Ist es dein Neid,
    der mich gefangen hält?«


    »Mein Herz zerbricht,
    kannst du’s nicht seh’n?
    Meine Seele erlischt,
    werde ich untergeh’n?«


    »Denn alles, was ich will
    ist die Freiheit zu spüren,
    doch du lässt mich nich’ los,
    kann nur die Kälte spüren … «


    »Wo ist das helle Licht?
    Verschwinde Bösewicht!
    Sie wird kommen - meine Zeit,
    mich erlösen für die Ewigkeit!«


    »Denn alles, was ich will
    ist die Freiheit zu spüren,
    doch du lässt mich nich’ los,
    kann nur die Kälte spüren … «


    »Denn alles, was ich will
    ist die Freiheit zu spüren.
    Ich reiße mich nun los,
    kann endlich Wärme spüren!«




    R E K O M M I



    Ein großes Dankeschön nun erst einmal an all diejenigen, die meine Stadt der Musik so sehr mögen. Ich habe dieses Gedicht doch einfach nur so rein gestellt, ohne etwas darauf zu erwarten ... keine großen Meinungen oder so. Aber irgendwie waren da wohl doch ein paar geflasht? Zumindest hat's mich umgehauen, dass so viel Positives kam, huiii.

    Es ist einfach eine Art Traumwelt, die du für den Leser schaffst


    Richtig! Traumwelt trifft es auf den Punkt, denn nichts anderes habe ich mit dieser Stadt erschaffen. Außerdem passt es zu einer Träumerin wie mir ganz gut. :)  


    Der nicht so geniale Reim mit Musik auf Botanik ist mir mehr als bewusst. Hatte ja in meinem Kommentar im Vorfeld gemeint gehabt, dass da nicht alles so gut zusammen passt, aber was passt auf Musik, um eine Welt darzustellen? Was kann man überhaupt auf Musik reimen? Aus Ermangelung passender Worte und der Sturheit meines eigenen Seins es nicht anders schreiben zu wollen, hab ich die Botanik genommen, die aber auch wirklich notwendig war, denn schließlich beschreibe ich hier auch eine Umgebung. :) Und Botanik ist nun mal die Pflanzenwelt, doch dieses Wort reimt sich ja gleich noch viel weniger auf Musik. :D  


    Komme ich nun auch schon zur musikalischen Melone (Ernsthaft, ich überlege schons eit Wochen, wie ich das bildlich umsetze X'D), da aber meine Antwort auf deinen tolle Kommi länger ausfallen wird, benutze ich einen Spoiler. Ich glaube, ich schreibe hier nämlich gleich einen Aufsatz. Du bist nicht dazu gezwungen es zu lesen, ha ha.



  • Teraquis Prüfungen




    Gedichte



    -


    Schönen Samstag euch allen!


    Wenn ich mal wieder dabei bin bei mir irgendwo eine Ecke aufzuräumen und zu durchwühlen, dann finde ich immer irgend etwas wieder. Seien es alte Bilder, wo ich mich in Grund und Boden schäme, weil ich sie furchtbar finde oder weil ich mal wieder irgendwo einen Text finde, den ich gefunden habe. Das ist nun auch mit den Teraquis Prüfungen passiert.
    Was ist das überhaupt? Vor ein paar Jahren habe ich mit einer Freundin eine Geschichte begonnen (RPG-mäßig) und da waren die vier Elemente die Grundlage. Wir haben eine eigene Rasse erschaffen - die Teraquis - die aus mehreren Clans bestand, welche jeweils ein Element für sich beanspruchte. Jedenfalls war darunter einer meiner Lieblingscharaktere: Istariel. Er gehört dem Wasserelement an, neigt aber zur Eiseskälte, wurde verflucht und zum Menschen verwandelt und dann auch noch blind. War echt genial einen blinden Charakter auszuschreiben. Meine Postings hätten nicht länger sein können, ich hab's echt geliebt. Irgendwie schade, dass er nicht mehr aktiv. Na ja, jedenfalls war das gerade die Kurzfassung und Istariel musste mit ein paar anderen durch die Welt ziehen, die diversen Clans besuchen und Rätsel und Prüfungen lösen und bestehen, woraufhin halt diese Gedichte entstanden sind. Die Geschichte ist leider nie beendet wurden, aber ich denke trotzdem gern an diese Zeit zurück. Das war eine der wenigen Geschichten, die nicht negativ belastet wurden aus welchen Gründen auch immer. Viel Spaß beim Lesen und ja, es ist wie immer nicht perfekt. :D Aber das ist es nicht bei mir bei alten Texten aus der Vergangenheit.


    Lieben Gruß
    Alexia











    LANG LEBE TEAM ROCKET!




    Gedicht & Kurzgeschichte



    -


    Zur Team Rocket Aktion habe ich auch etwas geschrieben, so dass ich es gleich noch hier mit einfüge. (:




    Schwarz wie die Nacht, so sind wir
    Greifen uns Pokemon, auch von dir!
    Versetzen auch jene, die Mut tragen
    In Angst und Schrecken, so wir wagen
    Gieren nach der Welt, wird uns gehör’n
    Auch du schaffst’s nicht uns zu stör’n!


    Heut’ sind wir Team Rocket, auch morgen noch?
    Willst du zu uns gehör’n, fall nicht’ ins Loch
    So wir werden kommen und alle besiegen
    Und die kleinen Stümper in der Ecke liegen


    So brenne ich mit schwarzen Flammen
    werd’ Feinde Team Rocket’s in Boden rammen
    will ab sofort auch fest dazu gehören
    das Schwarz trage ich, das werde ich schwören!




  • Hallo Lexi,


    ich nutze die Gelegenheit einmal, um eine deiner Geschichten zu kommentieren; nämlich ist das "Niemals werde ich dich vergessen". Als Spin-Off zur Feurigen Leidenschaft bietet es sich ja wunderbar an, um über May als Charakter zu reden und wie sie zu ihrem Signatur-Pokémon kam, was mich dann doch überrascht hat. In der Hauptgeschichte wirkt sie ja schon wesentlich selbstbewusster als es hier der Fall ist, was wohl auch mit diesem Ereignis zu tun haben könnte.


    Es ist eigentlich dieser typische Aufbau für eine Mutprobe oder um jemanden zu ärgern: Geh an einen gefährlichen Ort und hol von dort etwas. Dass das in dem Fall nicht nur heiße Luft war, hat sich ja dann später herausgestellt. Ich mag es, wie du Mays Gedankenwelt um diese Höhle und die Gefahren kreisen lässt und dass sie auch entsprechend auf alles reagiert. Selbst Joes Auftauchen war da unvorhergesehen, hat aber schließlich auch dazu geführt, dass sich beide noch deutlich in Gefahr begeben. In dem Fall hat mich besonders der Mut überrascht, mit dem sie zu Flunkifer gelaufen und es hochgehoben hat. Mit so einem wild gewordenen Rizeros daneben benötigt das schon einiges an Überwindung. Zu der Szene gibt es an sich recht wenig zu sagen, weil du es kaum hättest besser machen können. Joes Verschwinden wird am Ende auch bestätigt und schlussendlich wird das wohl auch der Wendepunkt in ihrem Charakter gewesen sein. Dass sie niemanden mehr verlieren möchte und stets auf ihre Lieben aufpassen will; mit dem neuen Pokémon hatte sie auch guten Grund dazu. Alles weitere ist dann Geschichte und ich finde diese Vorgeschichte auch sehr gelungen.


    Übrigens ein netter Gastauftritt von Zoé, wenn auch nur kurz, aber ihre große Stunde wird ja noch kommen.


    Wir lesen uns!


  • Weltentraum




    Gedicht



    -



    Es war einst ein Kind so zart gebaut,
    träumte von Welten, aber niemals laut,
    versteckte sich in der weiten Phantasie,
    denn die Realität war so brutal ohne sie.


    Geschieden im Streit die Eltern so waren,
    niemals bewahrt das Kind vor den Taten.
    Der Stiefvater als fließender Übergang da,
    die Mutter stets immer nachtragend war.


    Das eigene Reich musste mächtig erzittern,
    das Kind tat vor Angst in der Nacht sehr bibbern.
    Tränen kullerten oft einfach hinab – stets ungesehen,
    stille Verzweiflung am Aug’ herab – nie ungeschehen.


    Auch in späteren Jahren kein Ende in Sicht,
    Streitereien, wohin die scharfe Zunge je sticht.
    Tu dies und mach das, doch war’s nicht richtig.
    Hilf hier, lass’ sein, deine Meinung ist unwichtig!


    Vom Vertrauen war längst keine Spur zu sehen,
    Freunde liefen fort, das Kind musst’ alleine stehen.
    Kaum ein Wort gesprochen, die Stimme so zart.
    „Red gefälligst lauter!“ Der Mut erst recht versagt.


    Werde dies, bewirb dich da, tu dies, weil ich es will.
    Mach jenes dort, das ist besser für dich, so der Drill.
    Akzeptanz und Toleranz ward niemals dort gesehen,
    das Kind war es leid, doch fehlte Kraft zum Aufstehen.


    Goldene Glocken so dann eines Tages erklangen,
    die Hochzeit war schön, nur nicht für die stillen Klagen.
    Die Brust so schwer, keine Freud’ konnt’ empfunden werden,
    platzte es aus dem Kind heraus, würde gerne sterben.


    Mit wütendem Gebrüll und keinem Erbarmen,
    musste das Kind weiteres Leid noch ertragen.
    Auch am nächsten Morgen vor der ganzen Familie,
    „Gib die Hand“, doch Tränen nicht versiegten.


    Vor Scham wollt das Kind im Boden versinken,
    die Tante fragte: „Wieso bist du nicht heim geblieben?“,
    doch das Kind schien fast in Tränen zu versinken,
    so antwortete es: „Weil Mutter es hat vorgeschrieben.“


    Das Versagen musste schon bald zu ihm kommen,
    Tränen der Verzweiflung, wie sollte es entkommen?
    Gelockert wurden die Zügel ein wenig sodann,
    endlich ein wenig das Leben des Kindes begann.


    Nun suchte es sich den eigenen Weg hier und da,
    nutzte die Chance sobald und zog aus: „Hurra!“
    Das freie Atmen war ab sofort sehr viel leichter,
    der Druck auf der Seele wurde auch etwas weicher.


    So viel ward geschehen, so viel ward gesehen,
    der Verstand war fast am Durchdrehen,
    die Tränen verloren, das Leid erduldet,
    alles dem elterlichen Hause geschuldet.


    Der Abstand half, um die Seele zu heilen,
    wenigstens Stück für Stück, um sich mitzuteilen.
    Sonnige Tage wurden alsbald schöner und länger,
    aber die Einsamkeit schnürte die Brust viel enger.


    Nun Jahr um Jahr verging so hier und da,
    Freunde gesucht und gefunden in der Ferne, ja.
    Dann kam ein weiteres Jahr voller Kreativität,
    die Flammen der Leidenschaft entsteht.


    Mit Aufregung im Herzen wurde es immer mehr,
    in die Dunkelheit will das Kind keine Rückkehr.
    Die Emotionen sprudeln dafür weit über den Rand,
    mit lachender Freude knüpft es ein Seelenband.


    Gemeinsamkeiten wohin das Auge nun auch blickt,
    das Herz wurde ungefragt auf Reisen geschickt.
    Gefangen wurd’ es vom einzigen Seelenheil,
    niemals die Liebe gebrochen, auch nicht mit’m Beil.


    ___


    Des Dichters Reime niemals perfekt,
    auch der Rhythmus hier und da defekt.
    Doch Inhalt liegt stets mehr im Gewicht,
    so bitte niemals harte und böse Kritik …




    REKOMMI



    Hallo @Rusalka, vielen Dank für deinen Kommentar. Ist schon eine ganze Weile her, dass ich überhaupt etwas geschrieben habe. :( Das frustriert mich selbst, aber es ist schön gerade in dieser Zeit dann auch noch Feedback zu erhalten.
    Ich freue mich, dass dir die Kurzgeschichte gefällt, du Zoé entdeckt hast und allgemein ein bisschen darauf eingegangen bist. Die Gefahr von wilden Pokémon wollte ich darstellen und auch die Mutprobe sollte nicht so ohne weiteres lapidar abgehandelt werden, sondern mehr dahinter stehen. Trotz dass die Kurzgeschichte auch etwas Trauriges an sich hat, mag ich sie sehr gerne und freue mich persönlich selbst, wenn ich die Geschichte um May bald mal in meiner FF Feurige Leidenschaft einbringen kann bzw. dort ausweiten kann für den Leser, aber eben auch für mich selbst. Manmanman ich muss echt mal weiter schreiben, nicht wahr? :(


    Na ja, ich hoffe mal, dass mir weitere Spin-Offs zu Feurige Leidenschaft ebenfalls gelingen und du diese später auch mögen wirst. x) Danke für deinen Zuspruch und bis bald! <3


    Liebe Grüße
    Alexia



  • Freunde über Umwege




    (Kurz-)Geschichte - Spinoff zu Feurige Leidenschaft



    -



    Guten morgen alle zusammen!



    Heute möchte ich euch eine (Kurz-)Geschichte präsentieren, die ich fast nicht rechtzeitig fertig bekommen habe. Diese Geschichte handelt von Charakteren, die in meiner FF Feurige Leidenschaft vorkommt. Keine Angst, wer meine Hauptgeschichte nicht kennt, muss nicht traurig sein. Diese Geschichte kann man trotzdem lesen! Wer Feurige Leidenschaft gelesen hat, besitzt den Vorteil auf Anhieb mehr mit den Charakteren anfangen zu können, aber auch diejenigen, die sie nicht kennen, werden sicher ihre Freude beim Lesen haben. :) So hoffe ich.



    Warum habe ich diese Geschichte geschrieben?
    Natürlich zum einen, weil ich über die Charaktere als solche mehrere (Kurz-)Geschichten schreiben möchte, aber in erster Linie, weil FELIX heute GEBURTSTAG hat!
    (Ja, er ist nicht im Bisaboard, aber egal!) So viel Treue und Begeisterung, wie er sie mir von Anfang entgegen gebracht hat, muss einfach belohnt werden. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich ihn als treusten Leser von mir betiteln darf und dass er auch mit mir kommuniziert (das finde ich persönlich wichtig :D) und hoffe natürlich, dass er mir auch weiterhin treu bleibt und weiterhin das Zeug von mir liest, was ich produziere. Die Freude ist groß! <3



    Auch alle anderen, die diese (oder eine andere von mir) Geschichte lesen, dürfen mir gerne Feedback geben, sofern sie das wünschen. Ich freue mich auf Kommunikation. x3
    Leider bin ich innerhalb der letzten Wochen (sogar schon über einem Monat D:) nicht wirklich zum Schreiben gekommen. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei meinen Lesern, da mein Leben gerade echt eine Achterbahn der Gefühle ist, ich teilweise ziemlich viel Stress auch wegen der Arbeit habe und somit abends dann so ausgelaugt bin, dass ich einfach nicht mehr dazu kommen zu schreiben. :( Das ist schade, weil ich es selbst vermisse. Ich hoffe sehr, dass sich das bald wieder ändern wird, denn ich muss doch endlich mal wieder neue Kapitel produzieren! (Will mich vllt. jemand anfeuern? .___.)



    So dann, viel Spaß beim Lesen und hoffentlich bis bald!
    Eure Alexia Drael



  • Na Lexi,


    man muss ja schon fast sagen, endlich hast du wieder mal einen Monstertext veröffentlicht; und gleich noch ein Spinoff zur Feurigen Leidenschaft! Ich find's gut, dass es eine von der Hauptgeschichte unabhängige Story geworden ist und man kommt auch gut mit, da die Charaktere dem Leser schnell vorstellig werden und sich einfach gehen lassen. Es wirkt sehr natürlich und das gelingt dir auch hier wieder einmal sehr gut, es rüberzubringen.
    Die Situation ist ja eigentlich ziemlich klassisch, dass jemandem etwas weggenommen wird und heroisch, wie Xelif nun mal ist, verspricht er, diesen Wertgegenstand zurückzuholen. Ein graues Pokémon, welches Koa heißt. Ich find's interessant, dass du nicht weiter darauf eingegangen bist und ich schätze mal, dass es sich dabei auch um ein neues Pokémon aus Alola handeln könnte. Vielleicht sehen wir dieses Mädchen ja irgendwann einmal wieder! An der Stelle mal kurz erwähnt, dass du sowohl ihr als auch den beiden Gegnern gerne Namen hättest geben können, weil man sie so nur über ihre Adjektive benennen konnte. Auch wenn sie unwichtig für die Geschichte erscheinen, aber es bringt Immersion rein.
    Das Hauptspektakel war aber ohnehin der Kampf, der dir wirklich gut gelungen ist. Doppelkämpfe benötigen sowieso schon eine erhöhte Aufmerksamkeit, weil sich jedes Pokémon theoretisch immer einmischen kann. Man merkt dir an, dass du nach dem Start recht schnell auf zwei Kämpfe Eins gegen Eins übergegangen bist, um dir eben diese Komplexität zu nehmen. Es fällt aber gar nicht weiter auf, weil du beide Parteien entsprechend beschäftigt zeigst und die Spannung durch die Attackenfolge zustande kommt. Besonders Monargoras war ja ein richtiger Brocken (pun intended) und nachdem jeder Trainer sein Pokémon ausgetauscht hat, dachte ich mir schon, dass es sein einziges sein würde. Die Stärke und die bisherige Unbesiegbarkeit des Pokémon lagen im Verlauf auch hauptsächlich im Fokus, sodass der Doppelkampf eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Aber immerhin mussten sich ja zwei Quasi-Rivalen mal kennen lernen, nicht wahr?


    Schlussendlich war ich sehr erfreut über die Geschichte; vielleicht solltest du auch über die Einladung ein kleines Special schreiben, wenn du mal Zeit hast.
    Wir lesen uns!


  • Die Wiedergeburt von Lepus




    Gedicht - Wettbewerbsabgabe



    -


    Heute folgen zwei Wettbewerbsabgaben, die leider nicht wirklich gut angekommen waren. ): Ich stell sie trotzdem mal rein.




    Die Wiedergeburt von Lepus


    Weit entfernt, da gab's große Wiesen,
    geschaffen für die bärtigen Riesen,
    doch zwischen ihren Zehen klein,
    hoppelte Lepus, der Hase, fein.


    „Wie würd' ich gern“, so dacht' er sich,
    „groß und stark sein, das wär's für mich.“
    Doch war er nur klein und schwach,
    so war er traurig und ohne Macht.


    Auf sich sitzen lassen ließ er's nicht,
    reiste fort vom hellen Wiesenlicht,
    hin zum schrecklichen dunklen Ort,
    genannt der Wald. Lauf lieber fort!


    Wenig Licht zwischen den Blättern hier,
    traf Lepus im Wald viel fremdes Getier.
    Hoch und grazil mit starkem Geweih,
    beeindruckte der Hirsch mit einem Schrei.


    Lepus bekam die Angst zu spüren,
    obgleich er wollt die Hörner berühren,
    trauen tat er sich dennoch nicht,
    zog weiter durch das Walddickicht.


    An einem See kam er bald schon an
    und brauchte eine Pause, aber sodann
    entdeckte er ein weiteres Waldtier.
    Oder lebte es nicht nur am See hier?


    Mit Schnabel und weiten Flügeln
    wollte Lepus sich nicht prügeln.
    Zu schön war das Federkleid
    und in ihm stieg der große Neid.


    So hat er Hirsch und Schwan entdeckt,
    doch zu seinem eigenen Schreck,
    sprang ein Fuchs aus'm Busch hervor,
    wollt ihn fressen, so dieser schwor.


    „Ach, hätt' ich ein Geweih auf dem Kopf,
    doch hab ich nur Löffel auf'm Schopf.
    Und trug ich federgleich die Schwingen
    könnt ich fliegen und jeden bezwingen!“


    Doch weder Geweih noch Federkleid
    trug Lepus zu seinem eigenen Leid.
    Denn so musste er schnell laufen,
    um zu entkommen den Fuchsklauen.


    Spitze Zähne bräuchte er wie der Fuchs,
    könnte er jagen wie ein echter Luchs!
    Entkommen nur mit knapper Not,
    schwor sich der Hase zum Abendbrot.


    Ein Ziel war gefasst, um stärker zu sein.
    Grazil und schön, so wollte er auch sein!
    Bald fand er am nächsten Tag darauf
    ein totes Tier im seichten Bachlauf.


    Schnabel und Flügel trug es ebenfalls,
    aber nicht weiß wie der Schwan damals.
    Braunes Gefieder passte zu Lepus besser,
    so klaute er die Flügel aus dem Gewässer.


    Er brauchte nicht lang, da fand er weiter,
    ein verlor'nes Geweih, das war gescheiter.
    Kaum hatte er es dort für sich gefunden,
    nahm er's und hat's auf den Kopf gebunden.


    So lief alsdann der sonst kleine Hase
    stolz mit erhobenem Hauptes und Nase
    durch den finsteren Wald mit seinen Funden
    und war glücklich für mehrere Stunden.


    Was fehlte waren trotzdem die spitzen Zähne,
    doch bereits dafür hatte er seine Pläne.
    Würde er sich vom Fuchs welche leihen
    oder würde ihm bald solche gedeihen?


    Als Lepus das Raubtier wieder traf,
    dieses sich erschrocken zu Boden warf.
    Ausgebreitete Schwingen imponierten es,
    denn Lepus war nun was Besonderes.


    „Gib mir ein paar Zähne von dir,
    dann lass ich dein Leben dafür.“
    Mächtig schwang die Stimme da,
    der Traum des Hasen wurde wahr.


    So war geboren dieses Wesen,
    denn genau so war es gewesen,
    lief es im Wald und über die Wiesen,
    auch beeindruckt waren alle Riesen.


    Aus einem kleinen schwachen Hasen,
    und das sind keine leeren Phrasen,
    wurde ein beachtliches Geschöpf der Welt.
    Wolpertinger – Ein jedem der Atem anhält.


    Mit Schwingen und Geweih auf dem Kopf,
    landete er niemals in einem Kochtopf!
    Er ließ sich niemals einfach so fangen,
    flog fort und junge Frauen von ihm sangen.




    Dunkler Lebensretter




    Kurzgeschichte - Wettbewerbsabgabe



    -


    Nach wie vor ist 1500-Wörtergrenze mein Todfeind. Er macht mir alles kaputt. Thema des Wettbewerbs war "Gegenteil".




    REKOMMI



    Hallo @Rusalka, Dankeschön für deinen Kommi! Ich freue mich immer einen zu erhalten.

    Ich bin ziemlich froh, dass bei dir, aber vor allem auch beim Geburtstagskind die Geschichte gut angekommen war. Mehr wollte ich auch gar nicht. Am wichtigsten war natürlich Felix, dem es gefallen sollte, logisch. Aber ich hab auch anderes positives Feedback erhalten, was mich zumindest soweit ermutigt weiter zu machen und nicht aufzuhören und früher oder später auch noch weitere Spin-off Geschichten zu Feurige Leidenschaft zu schreiben. Denn das macht mir schon Spaß, auch wenn die Geschichten nicht wirklich als "kurz" bezeichnet werden können. Na ja, egal.
    Warum hab ich die Namen weg gelassen? Natürlich wäre es einfacher gewesen ihnen welche zu geben, aber ich vermeide das lieber bei solchen Dingen. Grund dafür ist, dass ich sie dadurch nicht zu sehr an mich als Autorin binde. Wenn ich ihnen einen Namen gebe, passiert es, dass ich sie öfters auftauchen lassen möchte und genau das will ich vermeiden. Am Ende habe ich sonst zu viele Persönlichkeiten, das will ich nicht, da ich mich auf die Besonderen bzw. nur auf ausgewählte Nebenchars beschränken möchte. Also blieben sie hier namenlos. Hinzu kommt, dass ich mir dann jedes Mal einen Namen ausdenken muss, was auch nicht immer einfach ist, da ich ihnen nciht einfach X-Beliebige Namen geben wollte. Also kein Hans Wurst oder so. ;)  


    vielleicht solltest du auch über die Einladung ein kleines Special schreiben,


    Einladung? Du meinst die, die am Ende erwähnt wird wegen dem Essen? Das wäre dann wohl ein Dialog unter den Charas, die am Tisch sitzen, essen und nur dummes Zeug labern. x'D Wäre sicherlich witzig und unterhaltsam, aber dafür brauche ich die richtige Stimmung dafür und aktuell fühle ich mich nicht in der Lage dafür aus persönlichen Gründen.



    Danke dir und lieben Gruß!
    Alexia

  • Also ich muss sagen - auch, wenn es laut deiner Aussage bei den Wettbewerben nicht gut ankam -, dass mir Die Wiedergeburt von Lepus ausgesprochen gut gefällt.


    Ich habe es laut vorgelesen, weil ich bereits nach den ersten zwei Strophen gemerkt habe, dass man es wunderbar mit einer Märchen- bzw. Fabel-Stimme lesen kann :D Zwar sind dadurch hier und da einige Holpersteine aufgefallen, allerdings waren die wenig tragend. Gerade die einfachen Reime haben meiner Meinung nach viel positiv zum Gedicht beigetragen.


    Inhaltlich gefällt mir das Gedicht ebenfalls, weil es sich auf die reale Welt genau übertragen lässt: Jemand, der um sich herum vieles sieht, was er selbst einfach nicht ist. Aber gerne wäre! Also hilft nur eins: Ein wenig Kreativität und schon ist man der Stärkste und Beste. So toll, dass die Frauen von ihm singen, haha.


    Ich find's toll :)


  • Wenn Dank nicht genug ist ...




    Gedicht - Emotionales



    -


    Ich glaube, es reicht aus, wenn man die Zeilen liest. Der ein oder andere fühlt sich hoffentlich angesprochen oder weiß, wo er mit erwähnt wird, was manchmal nicht ganz offensichtlich erscheint. Ein bisschen zwischen den Zeilen ... ein bisschen blöder Reim ... ein bisschen Lexi-like. (:  
    Ihr dürft euch dann auch alle mal gedrückt fühlen. :love::heart:



    Von feuriger Leidenschaft werde ich verschlungen,
    gehe meinen Weg und habe Mauern bezwungen.
    Wieder der Kampf gegen die einzelnen Buchstaben
    werden auch nicht behindern mein Vorhaben!
    Sollen sie sich doch vertauschen und verdrehen,
    so schaffe ich es doch, mein Ziel zu sehen.



    Tippe ich hier, tippe ich dort immer in die Tasten,
    erschaffe meine Welt und werde nicht rasten,
    bis sie hier endlich vollständig erschienen ist
    und ich einhalte meine eigene gestellte Frist.



    So schrieb ich Jahre lang nur allein für mich,
    bis ich fremde Welten entdeckte, unter anderem dich.
    Mit neugierigen Blicken beäugten wir uns,
    lasen dies, lasen das, die meisten sind Jungs!
    Vom Betaleser wurde ich bald schon unterstützt,
    meine Motivation wurde dadurch auch geschützt.



    Irgendwann tauchte auch der eine Leser auf,
    Schwärmerei und Lob waren ein Dauerlauf.
    Verdiene ich es denn wirklich so sehr?
    Oder ist es Schalk? Benötige ich Notwehr?



    Von Fanarts will ich gar nicht erst beginnen,
    obwohl ich dadurch viel Freude gewinne.
    Sonst mal ich stets Bilder für meine Geschichten,
    doch dann kamst du mit deinen guten Absichten.
    Irgendwie konnte ich es einfach nicht glauben,
    doch dir werde ich diese Bilder stets erlauben.



    So lernte ich so manche gute Seele kennen,
    es hört aber noch nicht auf sie zu benennen!
    Von Fans, Stahl und Wasser berichtete ich,
    komme ich nun zum Eis, ja ich meine dich!



    Ehe ich mich dann auch schon versah,
    wurde gesagt: »Das ist ganz wunderbar!«
    Überwältigt stand ich einfach nur da,
    freute mich über Lob, Anregungen, jupii-jaa!
    Auf das noch vieles kommen möge,
    zur Feurigen Leidenschaft, der ich angehöre.



    Außerhalb dieser Welt möchte ich sagen,
    gibt es ebenfalls tolle Menschen mit Gaben.
    Seien es - verzeiht mir diesen einen Witz -
    musikalische Melonen mit Gedankenblitz
    oder eine Seele, die viel durchmachen muss.
    Nicht traurig sein, hier kommt der Musenkuss!



    Freundschaften kommen und gehen immerzu,
    lasst uns gemeinsam Welten erbauen im Nu!
    Kleine Wölfchen kommen auch darin vor,
    knuffig-süß, aber auch gefährlich mit Terror.



    Nun möcht’ die komische Dichterin noch sagen,
    die Reime sind nie das, was sie mal waren,
    aber ein Goethe kann sie ja nicht sein,
    schließlich besitzt sie kein drittes Bein.
    Trotz blöden Witz möchte sie sich bedanken
    bei den tollen Seelen, die sie glücklich machen.





    _________


    @Cosi Ein vespätetes Dankeschön an dich für deinen Kommentar. Ich habe mich wie immer sehr darüber gefreut! x)


  • Blutiges Herz




    Gedicht



    -


    Blutiges Herz


    Wie ein Blitz schlug es ein
    bracht’ das Herz zum Schlagen
    ließ es pochen, schlagen, hämmern
    es war nicht mehr allein …


    Wie eine Melodie
    umwallte es das Herz
    ließ es beben, singen, siegen
    die schöne Symphonie


    Wie ein Sturm kam’s herbei
    erzitterte das Herz
    ließ es weinen und steh’n bleiben
    wurd’ zum blutigen Herz


    Schmerz peinigte es sehr
    doch gab’s ihm erneut nach
    ließ sich wieder schön umschmeicheln
    doch aufrappeln war schwer


    Es Wogen sanft umgarn’n
    trog dieser Schein das Herz
    traf ein spitzer Pfeil die Mitte
    konnt’s Vertrauensverlust erahn’n


    Wie eine Steinmauer
    das blutige Herz erbaut
    soll schützen, heilen, vergessen
    verschwinden soll die Trauer


    Nicht möglich zu verzeihen
    will nur vergessen werden …
    Hast du mein Herz weg geworfen
    werd ich Gedanken nur schreien …


  • Ich hab euch lieb




    Gedicht - Emotionales



    -


    Das ist vorhin im "Ich hab dich lieb - Aktion 2016" Thema entstanden. Innerhalb weniger Minuten. Ist jetzt keine Meisterleistung, aber am Ende geht es eh um die Menschen, die ich damit ansprechen möchte. Deswegen gibt's hier noch mal eine Erwähnung, sonst ergeben die Zeilen am Ende keinen Sinn mehr. :)  




    Wort an Wort wird zusammen gereiht,
    das Herz, es pocht und schreit,
    schlägt weit hoch ins Himmelreich,
    wo euch Träume betten ganz weich.
    Wort um Wort hier ausgetauscht,
    getroffen, gesehen, zusammengerauscht,
    aus fern und nah hier einfach gefunden,
    das Herz vor Freude ewig gesungen.
    Wort um Wort der Kreativität,
    Freundschaft bedeutet Loyalität,
    wer einmal mich gefangen hat,
    der ewig besitzt meinen treuen Rat.
    Wort um Wort reicht nicht aus,
    der Dank zu groß, er muss hier raus.
    Drum sag ich an dieser kleinen Stelle,
    ich hab euch lieb, nun kommt die Welle:



    @Rusalka, @KukkEISa, @Adurna, @Eisseele, @zerolino, @Aarys, @Musicmelon


    Ich dich vergessen habe?
    Dann schelte mich in den kommenden Tagen!


  • Müdigkeit




    Drabbel - Realitätsbezogen



    -



    Müdigkeit


    Wie ein schleichender Nebel kehrt sie ein, legt sich auf Knochen, Glieder und die schweren Augen. Müde wollen die Lider zufallen, doch der Tag verhindert es mit seiner Helligkeit und seinem hektischen Treiben. Arbeit und Verpflichtungen gebieten große Wachsamkeit. Konzentration muss eingehalten werden, sonst gibt es mehr Striche in der Fehlerliste! Gestresst vom anstrengenden Alltag will der Körper nur noch ruhen. Wieder senken sich die Lider, werden aber dann erneut weit aufgerissen. Der Körper will dennoch nicht, gibt nach und fällt tief hinab, schlägt am Boden auf. Der erholsame Schlaf lockt als starke Sehnsucht, um der Müdigkeit endlich zu trotzen.