Gefühlschaos

  • Hallo Alexia! (:


    Ich dachte mir, es wird mal wieder Zeit, dass ich hier reinschau und mir eine deiner Geschichten durchlese. Die Auswahl ist hier ja so groß, dass ich mir einfach mal eine rausgepickt hab.
    Ich warne schon mal im Voraus: ich werde SEHR begeistert sein. :D


    Im Mondlichtschein
    Natürlich hat das Coverbild gleich mal mein Interesse geweckt. Zum einen mag ich Pferde und zum anderen ist es so eine interessante Szene, bei der ich gleich so viele Fragen hatte, dass ich mir dachte: okay, ich will jetzt wissen, was dieses Bild mit der Geschichte zu tun hat. Also hab ich angefangen zu lesen.
    Und es ist so awesome!
    Zum einen hast du einen sehr schönen Schreibstil, das sag ich gern immer wieder und zum anderen ist auch der ganze Aufbau des Plots so gut. Du führst Selena gleich in den ersten Passagen gut ein, man lernt etwas über ihre Einstellung und ihre Sichtweise auf die Welt und in welcher Welt sie eigentlich lebt. Keine besonders schöne, muss ich sagen und ich war im Laufe des Textes durchaus etwas schockiert über so manche Ereignisse. Du gibst keine genaue Zeit an, aber es muss jedenfalls eine "einfache" Zeit sein, vor der Industrialisierung oder so. Falls ich mir überhaupt anmaßen darf, das ganze irgendwie geschichtlich einzuordnen. Ist jedenfalls auch nicht so wichtig.
    Ich weiß gar nicht, wie ich all meine Eindrücke hier schildern soll, es ist einer dieser Texte, der mich ziemlich sprachlos zurücklässt. Mal sehen ...
    Selenas Familienverhältnisse sind wirklich nicht besonders einladend und da kann ich sie auch gut verstehen, wenn sie einfach nur weg will. Oder sogar an ihrem eigenen Selbstwert zweifelt, weil sie sich wie eine Last für ihre Eltern anfühlt. Da sieht man so viel körperlichen und auch psychischen Missbrauch, dass ich ziemlich beeindruckt darüber war, wie gut Selena damit umgeht. Einfach ist so etwas sicher nicht und man merkt auch, wie es an ihr zehrt, aber ganz kaputt machen lässt sie sich auch nicht.
    Dass ihre Eltern sie verheiraten wollen lässt mich ja immer zusammenzucken. Arrangierte Hochzeiten find ich persönlich eine grauenhafte Praxis und man merkt auch hier gut, wie Selena und Ludwig einfach gar nicht zusammenpassen. Ich hätte Ludwig zwar trotzdem keine wirklich üble Tat zugetraut, aber, dass er dann tatsächlich so früh mit dem Tod von Fred in Verbindung gebracht wird, wow, das hat mich schon überrascht. Er ist aber auch creepy ...
    Der Mann mit dem Mantel war dann der nächste Charakter, den interessanterweise nur Selena sehen konnte, wie du später erzählst. Das fand ich schon interessant, weil ich nämlich zuerst dachte, es wäre ihr älterer Bruder. So hatte ich jedenfalls die nicht vorhandene Reaktion ihres Vaters interpretiert, der ja auf den Mann gar nicht eingegangen war, als er ihn eigentlich hätte sehen müssen. Als später herauskam, dass Selenas Vater ihn wirklich nicht gesehen hat, war ich ganz schön baff. Das Dorf wirkt so ohne jeglichen Zauber, weil du alles durchaus realistisch darstellst, dass ich nicht gedacht hätte, so etwas zu lesen. Denn es war für mich nicht möglich, dass der Mann bewusst nur ein Produkt von Selenas Fantasie ist.
    Das unerwartete Treffen mit dem geflügelten Einhorn war einfach nur ... wow. Es ist auch so ganz anders als die normalen Begegnungen mit solchen Wesen, die oftmals als sehr rein und schön bezeichnet werden. Und hier haben wir ein deutlich gezeichnetes und gequältes Fabelwesen, das war so unerwartet und doch so gut gemacht, es ist richtig schwer zu beschreiben. Ich hätte Selena verstanden, wenn sie einfach reißaus genommen hätte, aber ich hatte dann eine Menge Respekt vor ihr, als sie sich dem Einhorn tatsächlich genähert hat. Ich mein, Pferde sind durchaus imposante Tiere mit einer Menge Kraft. Diese Begegnung hat der Geschichte jedenfalls einen besonderen Höhepunkt gegeben und ich war noch gespannter, wie es weitergeht. Und man hat auch gemerkt, dass sich da zwei Wesen gefunden haben.
    Von allen Dorfcharakteren find ich Cassandra neben Selena ja am Interessantesten. Sie ist diese natürliche Seite, eine Person, die sich mit der Pflanzenwelt auskennt, aber nicht im Magischen sondern einfach im heilenden Bereich und das ist etwas, was dem Priester absolut fehlt. Sie ist überhaupt eine schöne Mutterfigur in deiner Geschichte und das hat mir sehr gefallen. Fürsorgliche Charaktere sind in der Welt, die du hier zeigst, immer sehr wichtig, find ich.
    Das Zusammentreffen von Selena und dem geflügelten Einhorn war gerade, als sie mit den Salben kam schön dargestellt, weil es völlig normal ist, dass ein Pferd oder Tier allgemein da erstmal zurückweicht. Hat mir hier sehr gefallen, auch wenn ich mir schon Sorgen gemacht hab, weil Selena dann nicht mehr rechtzeitig nach Hause kam. Auch wenn es schön war zu lesen, wie gut die beiden sich verstehen und wie ihre Bindung enger wird. Als Cassandra schließlich auch dazukommt, hatte ich weniger Sorgen als Selena, dass sie negativ reagieren würde. Für mich war Cassandra von Anfang an eine sehr offene Person, allein schon, weil sie so viel mit der Natur zu tun hat. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf komme, aber ich hab sie gleich als jemanden eingeschätzt, der mit dem geflügelten Einhorn keinerlei Probleme hat und es nicht als etwas Böses abtut sondern es als Lebewesen annimmt. Andererseits war da foreshadowing hier schon bissl vorhanden. Zwei Leute die nächtlich in den Wald gehen, das kann auf Dauer leider nicht gut gehen ... was sich leider auch zeigte.
    Ich hatte eine Menge Abscheu bei der Dorfszene und das war alles so grauenhaft, dass ich auf ein gutes Ende hoffte. Natürlich vergeblich, weil es einfach keine Möglichkeit gab hier noch etwas zu ändern, von unrealistischer Deus Ex Machina mal abgesehen, aber mir war klar, dass du auf so etwas nicht zurückgreifen würdest. Es ist allgemein so unrealistisch, wie Menschen Angst vor einem Pferd haben! Einen großen Wolf oder einen Bären hätte ich absolut verstanden, weil man diesen Tieren ja schon alles Mögliche andichtet, ohne jeden Beweis. Aber ein Pferd?! Egal, wie grauenhaft es aussehen mag, einem Pferd traut man für gewöhnlich höchstens(!) Zerstörung zu, aber mehr auch nicht. Und solang niemand im Dorf auf mysteriöse Art zertrampelt wurde oder sonst irgendein Schaden entstanden war, war das für mich blanke und sinnlose Hysterie.
    Dass Cassandra bei diesem sinnlosen Schauspiel mit macht, hat mich wirklich ein wenig schockiert. Andererseits wäre auch eine völlig andere Haltung wohl sinnlos gewesen, da konnte sie die Menschen auch in ihrer sinnlosen Angst unterstützen. Es hätte ihr letztendlich wohl auch nichts gebracht, jede Vernunft ist bei diesen Personen sowieso schon verloren. Finsterstes Mittelalter ... brr, manchmal frag ich mich wirklich, wie die Menschen in Europa diese Zeit überhaupt überlebt haben. War wirklich keine leichte Szene zu lesen, als der Scheiterhaufen entzündet wurde.
    Die Szene war so traurig, dass ich wirklich überrascht war den Fremden dort plötzlich zu sehen. Noch überraschter war ich, dass er zum ersten mal mit Selena redete! Mallkuar -- ein interessanter Namen mit einem hübschen Klang. Mit der Beschreibung war es nicht schwer zu erraten, wer er wirklich war. Auch wenn das noch mehr Fragen aufwirft. Ist er jetzt ein Einhorn, dass sich in einen Menschen verwandeln kann? Oder ein Mensch, der sich in ein Einhorn verwandeln kann? Und warum ist er überhaupt aufgetaucht?
    Der Schluss ist wirklich sehr stark und auch so hoffnungsvoll, dass er ein starker Kontrast zu dem Anfang ist. Ich finde es sehr stark von Selena, dass sie alles Bekannte hinter sich lässt, um ins Unbekannte zu gehen. Sie ist nicht allein, das ist schön und trotzdem ist das keine einfache Entscheidung. Auch wenn sie durch den Tod von Cassandra schrecklich einfach gemacht wurde. Und ich bin richtig froh, dass Selena eine Perspektive hat und die Chance auf ein besseres Leben.


    Und ich denke, das ist auch das was man aus dieser Geschichte wirklich mitnehmen kann. Dass es die Chance und die Perspektive auf etwas Besseres gibt, als das was man kennt. Das war eine sehr beeindruckende Geschichte, die ich gern gelesen hab und die dir absolut gelungen ist. Ich glaub, mehr fällt mir dann nun wirklich nicht ein, es war einfach zu gut!


    Fröhliches Schreiben weiterhin! (:


  • Mondblume




    Gedicht



    -


    Was Kleines. Was Unbedeutendes. Was Unperfektes.
    Ich weiß, dass ich noch Antworten auf die letzten Feedbacks schulde. Die kommen noch. Ich wollte nur diese Kleinigkeit mal rein werfen, weil mir einfach danach war.





    Weiß-zarte Blütenblätter
    strecken sich hoch empor
    der sanfte Mond als Retter
    bringt er die Magie hervor


    So zart die weiße Haut
    so sanft die Stimme gar
    pocht mein Herz schrecklich laut
    ist es nicht bizarr?


    Nebelgraue Schleier
    verdecken meine Sicht
    fühl‘ ich mich befreiter
    in deinem warmen Licht


    So zieh‘n die Wolken weiter
    so sehe ich dir nach
    erinnere mich sehr heiter
    welch Gefühl du mir gabst

  • Hallo Alexia (:


    Wenn da schon ein Update kommt, dann will ich doch auch gleich mal wieder kommentieren! Würde übrigens nicht sagen, dass das Gedicht unbedeutend ist. Und Perfektion wird sowieso überbewertet.


    Mondblume
    Allein schon den Titel find ich ja richtig schön. Da hatte ich gleich eine sehr helle Blüte im Kopf, vielleicht mit so spitz zulaufenden Blütenblättern — jedenfalls sehr filigran und edel. Und dieses Bild wurde ja dann auch gleich von deiner ersten Strophe hier bestätigt. Ich find es schön, wie du die weiße Blüte mit dem Mond gleich in Verbindung bringst, so weit entfernt und doch stellst du hier eine Verbindung her — jedenfalls empfand ich das so, als du in der vierten Zeile von Magie gesprochen hast. Da war ich ja schon gespannt, ob die Magie noch einmal vorkommen wird.
    In der zweiten Strophe kommt ein lyrisches Ich zu Wort und beschreibt wohl eine andere Person. Oder sich selbst? Ganz sicher war ich mir da nicht. Nach den ganzen visuellen Eindrücken, fand ich das Pochen des Herzens hier einen schönen akustischen Reiz. Die Frage, ob es bizarr ist, ist interessant. Da steckt so eine Überraschung drin, als wäre das lyrische Ich verwundert von der eigenen Reaktion. Ich mein, Herzklopfen hat ja oftmals einen Grund, positiv oder negativ. Da hier alles so ruhig ist, muss es wohl positiv sein und da ist diese Ungläubigkeit, was das Herzklopfen ausgelöst hat, schon interessant.
    Die nebelgrauen Schleier … ich glaube, damit ist weniger etwas buchstäbliches gemeint, sondern eher etwas im übertragenen Sinn. Vielleicht Unsicherheiten? Oder Angst? Jedenfalls, ist es irgendwie belastend, denn das lyrische Ich fühlt sich im Licht des Du befreit. Und es ist auch noch warmes Licht, was in Anbetracht des Mondes fast ein Widerspruch zu sein scheint. Eigentlich fiel mir auch da erst wieder ein, dass der Mond und die Blume anfangs noch erwähnt waren und es gar nicht um Menschen geht — ups. Deshalb glaub ich nach der vierten Strophe auch, die so ein bittersüßer Abschied sind, dass dieses Gedicht tatsächlich vom Mond und einer Blume handelt. Was ich faszinierend finde, weil so buchstäblich hatte ich den Titel erstmal gar nicht wahrgenommen.
    Was mir hier gefällt ist vor allem die Stimmung. Das ist sehr ruhig, gerade durch den Mond und die Nacht allgemein. Aber doch ist da diese kleine Geschichte, die Gefühlswelt der Blume, die so schön nachvollziehbar dargestellt wird. Gibt mir jedenfalls ein sehr gutes Gefühl.
    Mir gefällt dieses kleine Gedicht, es ist einfach schön. (:


    Fröhliches Schreiben!

  • Hi Alexia, hier paar Worte zu Mondblume.


    hmm....da ich jetzt schon weiß, dass es sich um ein Gedicht zu einer größeren Geschichte handelt, wird es etwas schwieriger. Nun, das lyrische Ich ist sehr schwer angetan von einer anderen Person/Entität. Die Bildsprache ist sehr phantasievoll. "Zarte Blütenblätter...der Mond als Retter." Also scheinbar ist das lyrische Ich on einer eher düsteren Lage und die andere Person erscheint ihm als Retter, oder Verheißung zur Erfüllung einer Sehnsucht.
    Die andere Person lässt sein Herz schneller schlagen. Das Licht der anderen Seele strahlt als Licht im Nebel. Es gibt dem Ich eine richtung und wärmt die innere Kälte. Etwas Wehmut schwingt dann in der letzten Strophe mit, da das Erleben der anderen Person in der Vergangenheit liegt und das lyrische Ich nur in seiner Erinnerung an die schönen Gefühle denkt.
    Ein sehr romantisches Gedicht, voller Sehnsüchte und freudigen Verheißungen. Man spürt eine tiefe Zuneigung, die aber wohl möglich unerfüllt bleibt.


  • Sterbendes Licht




    Geschichte (Fantasy)



    -



    So dann kommt Sterbendes Licht endlich mal hier rein. Diese Fantasy-Geschichte hatte ich für die Tarot-Aktion geschrieben gehabt. Schlussendlich aber auch in erster Linie für mich selbst. Einziger Nachteil: Ich hatte extremen Zeitmangel, weswegen ich meiner eigenen Geschichte sehr kritisch gegenüberstehe. Ich hätte noch so viel mehr dazu schreiben können/müssen und kam einfach nicht dazu. Der Zeitfaktor war einfach gegen mich. Was soll's. Ihr könnt hier einen Ausschnitt aus magiebegabten Charakteren nachlesen und euch in diese Welt entführen lassen. :) Dem ein oder anderen erwartet vielleicht dabei sogar eine Überraschung, die er nicht vorhergesehen hätte.






    R E K O M M I



    Hallo Cynda,


    schon seit Längerem bin ich dir ein paar Antworten schuldig, weswegen ich das jetzt langsam mal nachhole. Mal gucken, was ich selbst noch so zusammen bekomme, von all meinen Gedanken, die ich hatte.


    Sturmwind


    Bis heute freue ich mich sehr, dass diese kleine Geschichte sehr gut angekommen ist und das, obwohl die vorkommenden Charaktere nur angeschnitten, aber nicht vollständig vorgestellt worden waren. Noch dazu, weil auch einige Crewmitglieder im Endeffekt fehlen. Ich hatte echt am Anfang überlegt, wen ich mit einbinde und habe mich persönlich auf die Wichtigsten konzentriert, die in Shiras Leben unverzichtbar sind. Dabei sind natürlich auch ein paar Klischees bedient, aber ohne wäre irgendwie auch langweilig, ne?


    Wie stelle ich aber meine Crew dar, die so viel zu erzählen hat, wenn ich doch nur 1500 Wörter zur Verfügung habe? Für mich ist das immer ein Krampf, das ist mittlerweile bekannt, deswegen habe ich die Kampfszene einfach genommen. Oder eher Verfolgungsjagd, denn zum endgültigen Kampf ist es leider nicht gekommen. Das war anfänglich von meiner Seite geplant, bis mir schlichtweg die Wortanzahl einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Deswegen hatte ich überlegt, wie ich es gestalte und dachte mir: Okay, bis zum Punkt, wo es richtig los geht. So kann man zwar Leser auch ärgern, weil die vllt. wissen wollen, wie es weiter geht, andererseits erzeugt das auch Spannung.

    In erster Linie ging es mir aber einfach nur darum, mal meine Piratencrew nach fast 15 Jahren wieder auszupacken und einzusetzen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich bis heute nachtrauere, dass ich nicht weiter schreibe. Irgendwann einmal … sage ich mir immer und da ich weiß, dass ich früher oder später meine Projekte weiter verfolge, werden auch Shira und ihre Crew eines Tages wieder aufleben und ihre vollständige Geschichten erzählen. Bis dahin segeln sie in meinem Herzen und vor allem in meinem Kopf weiter.

    Besonders zu Shira kann ich sagen, dass ich nur einen kleinen Teil von ihr dargestellt habe. Eigentlich ist da noch so viel mehr, nicht nur was ihre Persönlichkeit ausmacht, sondern das, was sie auch tatsächlich ist. Aber das muss ich irgendwann mal an einer anderen Stelle aufbereiten.


    Im Mondlichtschein


    Das Coverbild - Im Prinzip war dieses BIid (in schön, ich mag es eig. so nicht) in meinem Kopf, wodurch ich zu dieser Geschichte gekommen bin. Es geht um das geflügelte Einhorn und das Mädchen und die Geschichte ist tiefgründiger geworden, als ich zu anfangs auch selbst erwartet hätte. Und auch länger. Es ist lustig, ich verschätze mich immer mit meinen eigenen Ideen und Gedanken, die ich habe, die dann sehr viel mehr Wörter benötigen, als ich es gedacht habe. Und dann schreibe ich und schreibe ich und denke mir: Okay, nix mit zwei Stunden schreiben, es braucht Tage. Und dann kommt halt so was raus.

    Ich selbst mag die Geschichte, weil ich auch ein paar kritische Elemente mit hinzugefügt habe, die zum Nachdenken anregen sollen. So was mag ich einfach sehr. Es ist scher auch nicht alles neu, aber es in meine Welt so zu verpacken, wie ich es mag, finde ich immer sehr spannend. Dass ich dann Zuspruch von anderen bekomme, ist dann ein Bonus, mit dem ich niemals gerechnet habe. :)

    Da ich schon in anderen Kommentar-Antworten zu dieser Geschichte was gesagt habe, bin ich mal ganz faul und verweise einfach darauf, um meine Gedanken nicht doppelt aufzuschreiben.

    Zu dem Namen Malkuar aber noch: Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Geschöpf benenne oder einen Namen weg lasse. Dann habe ich recherchiert und mich für diesen Namen entschieden. Bedauerlicherweise habe ich meine Unterlagen nicht zur Hand, deswegen weiß ich grad nicht aus welcher Sprache er herkam, aber in etwa übersetzt heißt es „der Verfluchte“, was ich absichtlich natürlich gewählt habe. Denn nichts anderes ist Malkuar auch. Er ist verflucht und stellt in dieser Welt eine besondere Bedeutung dar über die man tiefer nachdenken kann.

    Die Frage kann ich dir noch beantworten: Malkuar ist dieses Geschöpf. Seine wahre Gestalt, wenn man es so nennen möchte, ist eher das geflügelte Einhorn. Dass er als Mensch auftaucht, ist nur eine andere Art von Magie, um auf diese Weise mit Selena zu kommunizieren bzw. um durch die Welt zu wandeln. Seine geflügelte Einhorngestalt stellt auch eine Art … wie soll ich es benennen? Eine Reinheit der Welt dar. Je mehr die Welt ins Wanken gerät und aus dem Gleichgewicht und wo schlechte Dinge passieren, desto schlechter geht es im Prinzip auch Malkuar. Das war mein Hintergedanke, den ich aber auf diese Weise nicht explizit beschrieben habe, weil ich möchte, dass meine Leser einfach selbst sich Gedanken machen und für sich etwas finden, womit sie sich auseinander setzen können oder was ihnen gefällt. :)

    Malkuar wurde also nicht von irgendwelchen Menschen einfach so gequält und gefoltert, wodurch er diese schrecklichen Wunden erlitten hat. Es sind die Wunden der Welt, wenn man so will, die unter der Last der oftmals menschlichen Taten zu leiden hat.

    Ich hätte schon Lust, irgendwann mal eine Art Fortsetzung dazu zu schreiben. Aber dafür brauche ich eine ganz besondere Stimmung und viel Ruhe für meine Gedanken, um das in dieser Qualität (am besten noch besser) aufschreiben zu können.


    Die Chance und Perspektive wollte ich auf jeden Fall für Selena bieten. Es sollte nicht in Verzweiflung enden, auch wenn sie viel erdulden und erleiden musste. Am Ende findet sie ihren Weg, das war mir selbst auch wichtig. Besonders nach dem Tod von Cassandra.


    Mondblume


    Ich spare mir an dieser Stelle mehr dazu zu sagen, da ich dir bereits persönlich schon dazu was geschrieben / erzählt habe. :) Das sollte reichen.


    Liebe Cyndaquil , ich bedanke mich ganz herzlich noch mal für deine wundervollen Kommentare und dein Feedback. Jedes Einzelne hat mich unglaublich glücklich gemacht und kam jedes Mal unerwartet. Vielen, lieben Dank!!!



    Onkel Epi hat uns verlassen. Onkel Epi hat aber persönlich von mir schon ein paar Sachen gehört, von daher gehe ich hier an dieser Stelle nicht auf die Kommentare ein. :) Er weiß, wie er mich erreichen kann, um mehr zu erfahren.



    Lieben Gruß

    Lexi


  • »Romantischer Waldspaziergang«




    Geschichte (Feurige Leidenschaft)



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    Schönen guten Tag, heute ist doch irgendwie ... Halloween? Anlässlich dessen dachte ich mir, schreib ich mal ne Geschichte dazu. Irgendwie. Ihr könnt in dieser Geschichte bekannte Charaktere aus Feurige Leidenschaft treffen. Dabei ist es nicht notwendig, Feurige Leidenschaft zu kennen, da diese Geschichte hier für sich steht und abgeschlossen in ihrer Handlung ist.


    An dieser Stelle eine kleine Erwähnung: Feurige Leidenschaft Band 2 könnt ihr aktuell gewinnen. Bis zum 15.11.18 habt ihr Zeit noch teilzunehmen.


    Mimimi Eines deiner Lieblings-Pokémon kommt hier in der Geschichte drin vor, falls dich das interessiert. ;)

    Darklunalion Dich erwähne ich extra, weil du eine kleine Leseratte bist und vielleicht sogar Interesse hieran hast?. x3


    Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!

    Alexia Drael



  • Eine sehr schöne Geschichte und ein tolles Paar! Ich finde es sehr gut, wie die beiden, so unterschiedlich sie auch sind, sich sehr gut ergänzen. Das Geisterhaus und die verschiedenen Pokémon darin sind wunderbar beschrieben. Jedes hat seine eigene kleine Geschichte und es Spaß gemacht zu erraten mit wem man es zu tun hat! Vielen Dank für das schöne Schriftstück! :grin:

  • Hey Lexi,


    nette Geistergeschichte rund um Mimigma. Wobei es ja anfangs gar nicht den Anschein machte, als wäre es hier Protagonist, aber der Fokus auf es war ganz interessant. Warum die anderen Geister einfach auf Mimigma hören und nicht ihren eigenen Willen haben, ging halt trotzdem nicht so richtig hervor, wie auch sein Hass auf Menschen. Ich schätze mal, dass das mit den Verwechslungen mit Pikachu zu tun hat, wie man es schon vom Spiele-Canon kennt. Davon abgesehen fand ich die breite Palette an Geist-Pokémon gut.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass auch Fabula Einsatz gezeigt hat und sich mit Mimigma unterhalten hat. Von dem eher scheuen Fynx ist da nicht mehr viel zu sehen und es wirkt so, als hätte sie in der Zwischenzeit eine gute Entwicklung durchgemacht. Auch, dass sich ihre psychischen Fähigkeiten schon etwas zeigen, ist insofern angenehm, dass sie nicht einfach nach der Entwicklung da sind. Finde ich gut durchdacht.


    In diesem Sinn: Wir lesen uns!


  • Wilde Glückseligkeit




    Geschichte (Feurige Leidenschaft)



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    Seit letztem Jahr November schreibe ich an diesem Spin-Off und hab es heute mit Teil 3 beendet. Nathan und Natascha sind Charaktere, die in Feurige Leidenschaft kurz einen Auftritt hatten. Um Wilde Glückseligkeit zu lesen, braucht man Feurige Leidenschaft nicht zu kennen. Das ist eine selbstständige, abgeschlossene Geschichte.