The endless Night of Dreams

  • Dae seufzte erleichtert, als Aleya ihrer Aussage zustimmte. Es würde durchaus simpler werden, wenn sie sich des Problems bewusst war, und von selbst aktiv versuchte, solche Vorkommnisse zu vermeiden. So würde sie sich wohl auch schneller daran gewöhnen. Auch wenn das durchaus Zeit brauchen konnte – die Pflanzendame selbst hatte ja auch einige Zeit gebraucht, bis sie sich an den massiven Holzhammer, der ihren zweiten Arm darstellte, gewöhnt hatte. "Ich glaube, es würde schon genügen, wenn Ihr eure Schwingen einfach ruhig ausgestreckt lässt. Sofern Ihr sie schon kontrollieren könnt."
    Sie bemerkte, wie der Blick das Engels vor ihr nach unten wanderte, und dann stehen blieb. ...hatte sie etwa etwas komisches ffan den Füßen? Das würde doch schon nicht sein...oder? Aber die Frage erledigte sich, als Aleya dann das nächste Mal ihr Wort erhob. Über die Tatsache, dass Dae keinen Schatten besaß. Mit einem leichten Nicken beantwortete sie die Frage direkt, führte dann aber noch weiter aus. "Ja, das bin ich. Oder besser gesagt: Ein solcher war ich. Aber mit dem Verlauf der Zeit ist mein Schatten verblasst – und mittlerweile habe ich eben keinen mehr. Und ja, der Körper entsprang meinem Geiste." Sie legte ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen, und es wirkte fast so, als wären die Farben ihrer Haare und der Orchideen darin ein wenig intensiver geworden. "Ihr schmeichelt mich mit euren Worten~ Aber auch Euer Aussehen ist sehr ansprechend." Den Teil, dass es für sie wohl etwas gewöhnungsbedürftig wirkte, verschwieg sie natürlich. Das würde sie schon noch schaffen – sich an die seltsame Rüstung zu gewöhnen. So schwer konnte das jetzt auch nicht sein. Die nächste Aussage hingegen ließ die intensiveren Farben wieder verblassen – und trieb ihr eine sanfte Röte ins Gesicht. "Ja...das kann man durchaus so ausdrücken. Pflanzen sind auch jetzt noch eine Leidenschaft von mir. Und passenderweise dazu", sie streckte ihre Holzhand zu Aleya aus, ballte sie kurz, was das Holz mit einem lauten knarzen kommentierte, und öffnete sie langsam wieder, wobei eine voll entwickelte Orchideenblüte auf ihrer Handfläche gewachsen war. "Ich kann durch meinen Willen Pflanzen erschaffen – ich würde eine etwas...eindrucksvollere Demonstration abgeben, aber der Kampf vorhin hat mich erschöpft. Dabei ist es mir auch möglich, die Pflanzen auf anderen Oberflächen als meinem Körper Wurzeln schlagen zu lassen – was aber wiederum anstrengender ist. Verzeiht die Unhöflichkeit, werte Dame", sie machte einen leichten Knicks vor der Rothaarigen "Mein Name, zumindest in dieser Welt, ist Dae. Dürfte ich...nachfragen, wie Ihr denkt, dass Euer Körper zustande gekommen ist?" Ein wenig neugierig war sie ja schon. Und das...interessierte sie eben.

  • Eine Tunika wie aus einem Fantasyfilm. Graue Hosen, blaue Schuhe. Aber vor allem hüftelanges Haar. Dies musste ein Albtraum sein.

    Frustriert liess Kai sich zu Boden fallen und schlug die Faust aufs Deck. Erneut. Noch einmal. Die Haare blieben lang und die Hand tat weh.

    Das hatte überhaupt nicht genützt. Resigniert schaute der Junge sich um. Möchtegern Frauenheld (der Position nach) hatte jetzt anscheinend blaue Haare. Die Quietscheente (wie sonst bezeichnete man ein Mädchen das in kurzer Zeit so viel Nonsens in zu hohem Tonfall verzapfte?) hatte jetzt Bikini Rüstung (!) an (ernsthaft wer trug sowas, ausser irgendwelchen Cosplayern). Zumindest bestätigte irgendwer, dass diejenigen, die durch die Nebelpforte gezogen worden waren (und war es nicht traurig, dass dieser Satz für Kai tatsächlich verständlich war) einen Weg zurück finden konnten. Und er solle auf seinen Schatten aufpassen (was?). Der Junge konnte sich zwar vage erinnern, gesehen zu haben, dass dieser kürzlich Saltos geschlagen hatte, aber momentan sah er ihn nicht. Na gut, zumindest war für die Nächsten paar Minuten alles weitere Vorgehen klar:

    Erst würde er seinen Schatten suchen und sobald dies erledigt war eine Schere.

    Aber wo war dieser?

    Um einen besseren Überblick zu haben hangelte Kai sich etwa drei Meter an der Takelage empor und schaute sich um. Minidrache, überdimensionierte Spinne, Quietscheente, Schafs...ding (?), Frauenheld... moment mal.

    Und ohne weiteres rief Kai: "Hey, ähm, komisches Schaf, könntest du bitte meinen Schatten einfangen? Er ist einen halben Meter hinter dir!"


    OT: Mal wieder Leben in die Bude bringen oder so...

  • Das Angebot den Neuzugängen ihre Fragen zu beantworten wurde von Anatur mit einem dankendem Nicken in Daes Richtung angenommen.


    Aleya betrachtete den Elben mit dem türkisblauen Haar, der langsam auf sie zukam und sie eigentümlich musterte. Dann nannte er sie fragend bei ihrem Namen. Das verwudnerte sie etwas, immerhin hatte sie diesen doch gerade erst selbst genannt. Allerdings zog sich schnell ein Grinsen auf ihre Lippen, als sie sich den Elben genauer ansah. Das Charakterdesign war ihr nicht fremd und jetzt kam ihr auch wieder, dass sie bemerkt hatte, wie er ausgelassen über Deck getollt war - als hätte er zum ersten Mal Beine, die ihn trugen. "Die bin ich, real und in Farbe!", bestätigte sie ihm gut gelaunt, "Und? Deine neuen Füße scheinen ja besser, als die alten zu funktionieren, aber ein bisschen haarig, oder?"


    Da sie allerdings immernoch in einem Gespräch mit Dae war, blickte sie nun wieder diese an und lauschte ihr höflich. "Das mit dem Kontrollieren muss ich wohl erst lernen, mein Körper besaß zuvor nicht diese ... Dimensionen", antwortete die Rothaarige. Die nächste Antwort der Pflanzenlady war, dass sie tatsächlich einst ein Mensch aus der Realität gewesen war, aber ihr Schatten nun verblasst sei. Auch nahm sie Aleyas Kompliment bezüglich ihres Traumkörpers an und gab dieses zurück, was die Geflügelte freute. Die Pflanzenfrau erklärte noch ihre Fähigkeiten und ließ eine Phalaenopsisblüte in ihrer Hand wachsen, ehe sie sich als Dae vorstellte. "Mein Name ist Aleya, aber was meitet Ihr damit, Euer Schatten wäre verblasst?", erkundigte sich der Flammenengel verwirrt und gab wieder ausdrucksvoll zum Besten, wie wenig sie zugehört hatte.


    Wie ihr Körper zustande gekommen war? Sie holte tief Luft, breitete langsam die Flügel voll aus und hob diese über ihren Kopf, sodass man die mit Ketten behangenen Rüstungsteile im Licht der Monde glänzen sehen konnte. "Ich bin mir nicht ganz sicher, wie sich mein Körper erschaffen hat, aber eines weiß ich - er fühlt sich vollkommen nach 'meinem' an, eben einfach richtig. Und 'Die Ketten meiner Vergangeneheit sollen die Rüstung werden, die von nun an meine neu gewonnene Freiheit beschützen!'"


    Sie wandte sich verwirrt um, die Flügel noch immer erhoben, aber diesmal ohne damit um sich zu schlagen. Die androgyne Person mit den nun sehr langen Haaren war etwas in die Takelage geklettert und rief von dort oben, jemand solle seinen Schatten einfangen. wie stellte er sich den bitte das vor? Konnte man die Schatten etwa anfassen? Mit fragendem Blick wandte sie sich erneut Dae zu. Was hatte ihre neue Bekannte dazu für eine Erklärung?


    "Du kannst das nicht haben!", knarrte das Holzhörnchen ungeduldig auf Carbys Wunsch, "Dieses Glitzerding ist sehr wertvoll, es kann deinen zweibeinigen Freunden helfen Selbstregeneratur zu machen, ohne das bleiben sie kaputt, wenn sie sich verletzen und in deinen Klauen kann es nicht wirken! Oder möchtest du etwa, dass andere kaputt gehen?"


    Der Löwenmann und die anderen Lumari schienen derweil Dae zuzustimmen und so wurde vereinbart, dass den Bedingungen des Holzhörnchens entsprochen werden sollte. Der Anatur erkundigte sich bei seinen Leuten, wer sich bereit fühlen würde, das Schiff in eine geschützte Bucht zu navigieren und dabei helfen würde die Hinterlassenschaften der Piratenbande von diesem zu entfernen. Schnell fanden sich hierzu mehrere udn der Klabauter war offensichtlich zufrieden.
    "Einst haben mir mehrere, für mich nutzbare, magische Gegenstände gehört, welche mir aber von Hoock genommen wurden, als er mich in seine Gewalt bekam. Mit diesen kann mein Wert um ein vielfaches gestärkt werden, zum Beispiel könntet ihr mich in jede genügend große Wasserfläche rufen. Haltet also nach meinen Besitztümern die Augen offen udn bringt sie mir zurück", erklärte das Holzwesen und näherte sich den ehemaligen Träumern, die ohnehin schon bei Dae zusammenstanden. Es hielt ihnen die Hand mit dem Amulett hin und klackte. "Dann nehmt es! Das ist ein magisches Amulett, welches nur von jenen aus euerer Welt genutzt werden kann. Und auch nur für jene von euch, egal ob Traumwandler oder Verlorenes Kind... oder Traumgeist. Es wird seinem Träger die zusätzliche Fähigkeit verleihen an anderen Beschädigungen des Traumkörpers vollständig zu tilgen."


    Sie wurden unterbrochen, denn aus dem Krähennest erklang der Ruf "Land in Sicht! Fengard vorraus!" Und tatsächlcih konnte man shcon wenige Momente später eine gezackte Felsklippe als dunkler Schatten vor dem nächtlichen Horizont ausmachen. Sie hatten ihr erstes Ziel beinahe erreicht.


    OT: Ok, aufholen. Bitte entscheiden, wer von den Spielern (Außer den Lumai) das Amulett an sich nehmen wird. Dieser Spieler erhält daraufhin, solange er das Amulett besitzt - Heilfähigkeiten. Allerdigns kann der Träger sich nicht selber damit heilen. Selbstverständlcih kann dieser Gegenstand im Spiel weitergegeben oder herumgereicht werden. Ab jetzt befidnet sich das Amulett im Gruppenbesitz udn wird somit NICHT verlohren gehen, wenn der Träger das RPG verlässt - in diesem Falle wird einfach ein anderer Spieler darüber invormiert, dass es an seinen Charakter weitergegeben wurde. Ebenso kann auch auf das Amulett zugegriffen werden, wenn der Träger nicht greifbar ist.

    Dadurch wollen wir die für Abenteuer-RPG so wertvollen Heilkräfte nicht von einem einzelnen Spieler abhänig, sondern für alle jederzeit zugänglich machen.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

  • Mit immer größer werdenden Augen beobachtete das Schäfchen etwas, was es sich in ihren kühnsten Träumen nicht hatte vorstellen können. Wäre sie kein Traumwesen, hätte sie von sich selber in dem Moment behauptet, dass sie träumte. Überall um sie herum geschahen wundervolle Dinge und das nachdem ihre neuen Freunde den Myoskristall berührt hatten. Das dieser zu sowas in der Lage war, brauchte sie zum Staunen. Lila wollte alles genau erfassen und ja nichts verpassen. Es geschah ja nicht alle Tage, so etwas Aufregendes. Zugegeben am Anfang hatte sie noch ein wenig Angst gehabt und deswegen hatte sie ihre Hände vor ihre Augen gehalten. Vorsichtig hatte sie dann zwischen ihren Finger hindurchgeschaut und dann hatte sie irgendwann die Hände einfach weggelassen, nachdem sie feststellte, dass nichts Böses da war. Lila war sogar stolz auf sich, dass sie nicht sofort zu Taiga geflüchtet war, nachdem das erste Spektakel losging, sondern dass sie an Ort und Stelle geblieben war.


    Sie betrachtete nun nachdem alle diese Lichter verschwunden waren, ihre neuen oder waren ihre alten Freunde in anderer Gestalt? Einer von ihnen sprang nun leichtfüßig auf dem Schiffsdeck umher. Sie fand es spaßig was er machte. Tanzte er etwa? Anders konnte sie seine Bewegungen nicht deuten. Aber da war keine Musik. Seltsam. Zugegeben das Schäfchen hatte von sowas keine große Ahnung. Etwas an seinem Äußeren hatte sie dann doch irritiert. Er kam ihr bekannt vor nur dass er jetzt anders aussah. Dann fiel ihr ein dass er doch derjenige war der vorher keine Beine gehabt hatte. So war das doch. Nun hatte er also welche. Das freute sie sehr für ihn.


    Eine andere hatte nun wirklich lange Haare bekommen und sie glänzten so schön. Aber der oder diejenige war darüber traurig. Lila verstand das nicht wirklich, denn sie sahen wirklich schön aus. Wiederum eine andere, sah nun auch anders aus. Sie hatte andere etwas kurze Kleidung an. Ihr Geschmack wäre das nicht. Es fehlen eindeutig die rosarote Farbe und Rüschen. Aber dafür hatte sie Flügel. Wie toll, auch wenn das Schäfchen selber welche mit weißen Federn die so flauschig waren. Lila selber war nicht so gut im Beschreiben von anderen Dingen und sie beschränkte sich aufs nötigste. Es war aber auch sehr ungewohnt dass fast alle so ungewohnt aussahen. Aber sie war auch froh dass einige sich nicht verändert hatten. Wie zum Beispiel die nette Blumendame.


    Die weiteren Geschehnisse bekam sie nicht so ganz mit da sie immer noch damit beschäftigt war das neue Äußere ihrer Freunde zu bestaunen, dass sie ganz aus ihren Gedanken gerissen wurde, als ihr die Person mit den langen wunderschönen Haaren zurief einen Schatten zu fangen der sich hinter ihr befinden sollte. Lila wunderte sich kurz. Sie hatte doch gar nicht gelacht. Oder etwa doch? War sie so vergesslich? Dann jedoch siegte ihre Neugierde. Das Schäfchen drehte sich um und spähte umher. Sie entdeckte ihn bald und war sogleich fasziniert. Der Schatten glich tatsächlich dem Äußeren von der oder dem anderen mit den langen Haaren. Ihr fiel ein, dass sie gar nicht wusste wie die Person hieß. Aber eines nach dem anderen. Ihr stellte sich jedoch die Frage zumal sie das schaffen sollte. Sie beschloss ihn deshalb erstmal zu lieb zu fragen.


    Langsam trat sie einen Schritt vor, legte ihre Hände auf ihr Kleid und machte einen Knicks. Sie lächelte dabei den Schatten zuckersüß an. Dann sagte sie: „Hallo lieber Schatten, mein Name ist Lila. Es freut mich dich kennen zulernen. Ich bräuchte deine Hilfe und es wäre toll von dir wenn du wieder zu dem Körper zurückkehren könntest zudem du gehörst. Das wäre lieb von dir, wenn du mir diesen Gefallen tun könntst .“ Sie neigte ihren Kopf ein wenig nach rechts und lächelte ihn strahlend an. Sie streckte dabei einladend eine Hand in seine Richtung um ihn, lieb wie sie so ist, zum Körper zurück zu geleiten.


    OT: Mal wieder ein Lebenszeichen von mir ^^ Man möge mir verzeihen falls was unstimmig sein sollte. Wie dem auch sei. Lila widmet sich nun ihrer neuen Aufgabe den Schatten zu fangen. Natürlich gehört eine ordentliche Vorstellungsrunde dazu. Lieb bitten gehört zum guten Ton. Mal sehen wie der Schatten reagiert nicht wahr? Saraide  

    Sonne, Wind, Regen und Schnee werden von Rayquaza kontrolliert.
    Was passiert wenn Menschen versuchen das zu ändern? Findet es heraus und helft mit das verhindern!
    Das Hoenn RPG: Herrschaft des Himmels

  • "Du, das ist mir sowas von scheißegal ob es jetzt Haarige Beine sind oder glitschige Krakententakel oder sonstwas gewesen wären. Weißt du was für ein megageiles Gefühl es ist sich endlich so bewegen zu können wie man es schon immer wollte und das ganz ohne Hilfe? Es ist… befreiend, als wäre einem eine last von den Schultern gefallen die man sein ganzes Leben hätte mit sich rumschleppen müssen und die mit jedem Jahr schwerer zu ertragen gewesen wäre , antwortete Logan äußerst Emotional aber dennoch erkennbar erfreut, er musste sich sogar zurückhalten nicht vor Freude gleich los zu flennen wie ein Schlosshund. Was ihm allerdings nur begrenzt gelang, weshalb er die paar einzelnen Tränen zügig mit seinem Handrücken aus seinem Sichtfeld entfernte. Dann lauschte er ein wenig den Gesprächen in seiner nähe und musterte Aleya weiterhin Ausgiebig. Ja die Ähnlichkeit zu ihrer MMO Persona konnte nicht geleugnet werden, Sie allerdings mit solch einen Detailreichtum zu erleben in dieser Art der Realität, das war wirklich noch einmal etwas komplett anderes als irgendwelche Pixel auf einem Computerbildschirm.

  • Aki ging mit der Anderen zu einem jungen Mann der Gruppe. Diesen stützten sie nun zusammen und halfen ihm somit zu dem Löwenmann zu kommen. Die Worte welche das Wesen sprach, machten die Dunkelhaarige zugleich nachdenklich aber auch sehr neugierig. Ihr Körper hätte in dieser Welt keinen Bestand. Hieß dies, dass sie sterben würde. Der Zweite Teil der Aussage klang verlockend. Einen eigenen Körper zu formen. Hieß dies, dass Akiko damit das bekommen könnte was sie sich am meisten wünschte. Konnte das überhaupt möglich sein. Es klang zu schön als das es tatsächlich war sein könnte oder etwa doch. Die Frau, welche Aki eben mit sich gezogen hatte, fragte ob es Avatare wären. Die meiste Zeit hatte sie mit Büchern verbracht, doch auch Videospiele waren selbstverständlich nicht komplett an ihr vorbei gegangen. Es war eine Möglichkeit gewesen der Realität zu entfliehen. Dann zeigt der Löwenmann eine Art Kristall aus einem Beutel. Mit diesen sollte es ihnen möglich sein den Traumkörper zu erschaffen. In ihr kamen Zweifel auf, könnte dies nicht auch eine Falle sein. Wenn es aber tatsächlich dadurch möglich war sich einen Körper nach eigenen Wünschen zu erschaffen, wäre es der größte Fehler es nicht zu tun. Auch wenn es ein Risiko darstellen würde, so würde Aki es eingehen. Selbst wenn die Chance nur äußerst gering war, die Aussicht auf das, was sie dadurch bekommen könnte war jedes Risiko wert. Noch bevor der Löwenmann die Kristalle verteilte, bildeten sich Lichtkugeln um ein paar der Anderen. Die Lichtgebilde waren wunderschön. Als diese verblassten, weiteten sich die Augen der Dunkelhaarigen. Sie hatte wirklich ihr Äußeres geändert. Der Löwenmann erklärte etwas zu den Personen die sich ohne einen Kristall verwandelt hatten. Aki gehörte nicht in diese Kategorie, denn bei ihr war es, wie das Traumwesen bereits gesagt hatte eine Hand gewesen, welche sie in das Tor gezogen hatte. Danach verteilte er weiter Kristalle. Ihr Herz raste als sie den Gegenstand bekam. Die Dunkelhaarige umschloss den Myoskristall mit der Hand.


    Es erschien Licht. Alles was um sie herum gewesen war, war verschwunden. Die Worte des Löwenmannes gingen ihr nicht einmal durch den Kopf. Werdet, was auch immer ihr euch schon immer erträumt habt zu sein oder seid, wer ihr wirklich seid. Warum sollte sie sich für eines von beiden entscheiden. Zusammen schien es durchaus passender zu sein. Aki hatte sich immer erträumt anders zu sein und sie wirklich konnte sie niemals sein, aufgrund ihres Körpers. Nun also hieß es sich darauf zu besinnen, wer sie sein wollte und was sie wirklich ausmachte. Das Licht nahm ein warmes rosa an. Es setzte das Gefühl frei nicht mehr an der Grenze des Geschlechts mit dem sie geboren wurde gefesselt zu sein. Diese Fesseln hatte sie schon so lange gequält und nun barsten sie. Herbstlaub begann um sie herum herabzurieseln. Woher diese kamen, konnte sie nicht erkennen. Es war ein faszinierendes Farbenspiel. Es war etwas das sie sich für sich selbst wünschte. Diese Schönheit in sich zu manifestieren. Im Geiste griff sie nach dem Spiel der Blätter und umschloss sie. In ihr hallten die Tugenden des Bushido, welche sie so oft gelesen hatte. Aki bewunderte diese und wollte diese zu einem Teil von sich machen. Mehr gab es nicht was sie ausmachte. Ihre Liebe zum Herbst und die Bewunderung für Samurai. Dazu noch der Wunsch endlich sie selbst sein zu können. Nicht mehr im falschen Körper zu stecken. Mit diesen Gedanken erstrahlte das Licht heller und Aki fühlte wie dieses sie regelrecht umfasste. Aki schloss die Augen.


    Mit dem Verblassen der Lichtkugel kam die neue Gestalt der ehemaligen Transfrau zum Vorschein. Sie trug nun Samuraikleidung. Hauptsächlich war diese Anthrazitfarben. Einzig der blassviolette Obi, die hölzernen Geta und dazu der Haori, welcher in einem Farbenspiel ähnlich des Sonnenuntergangs gehalten war. Das aber wohl auffälligste an ihr waren die Haare. Die Farbe glich Herbstlaub und aus dem Haar selbst rieselte Herbstlaub herab. Die Samurai spürte das sie nun wieder einen festen Körper besaß, doch war er anders. Das Herz der jungen Frau hämmerte und langsam öffnete sie die Augen. Zögerlich hob Aki ihre rechte Hand auf Höhe ihres Gesichts. Es war nicht die, welche bis vor wenigen Momenten noch zu ihr gehört hatte. Sie schluckte bevor sie an sich selbst herabsah. Konnte es wirklich geschehen sein. Unsicher fuhr die Herbstäugige mit ihren Händen ihren Körper nach oben entlang. Es war das was sie sich am meisten gewünscht hatte, ein weiblicher Körper. Nicht mehr die Hülle welche sie zuvor in sich gefangen hielt. Tränen rannen ihre Wangen herab und die Beine der Samurai wurden schwach. Ihr fehlte die Kraft sich weiter aufrecht zu halten, zu stark waren die Emotionen des Glücks welche sie in diesem Moment durchströmten. Die junge Frau sackte ein wenig zusammen und landete auf ihrem linken Knie. Mit den Armen umschlang sie ihren Oberkörper und lies ihre Gefühle einfach heraus. Dann fiel ihr Blick auf ein paar Haarsträhnen die nun vor ihrem Gesicht hingen. Ein Lächeln kam auf ihr Gesicht. Es war einfach wunderschön. Nachdem sich die Traumwandlerin etwas gefangen hatte richtete sie sich wieder auf. Es gab nun keinen Grund mehr sich zu verstellen, denn nun konnte sie sein wer sie wirklich war. Nun aber drängte sich noch eine wichtige Frage in ihren Kopf, eine die von allergrößter Wichtigkeit war weshalb sie diese auch gleich äußerte "Ihr sagtet das diejenigen, welche von einer Hand durch das Tor gezogen zurückkehren können. Müssen wir zurückkehren oder haben wir die Wahl?" Auf diese Frage musste sie eine Antwort haben. Jetzt wo sie endlich ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt hatte, wollte sie nicht wieder zu ihrem früheren Körper zurückkehren.


    Ein Holzhörnchen sprach von einem Amulett, welches es mit der Hand offen hielt. Es sollte einem die Fähigkeit andere zu heilen. Die Herbstäugige trat einen Schritt vor. "Ich würde es gerne nehmen. Wenn ich anderen damit helfen kann wäre ich sehr froh es zu tragen. Natürlich nur wenn keiner etwas dagegen hat." sagte Aki.



    OT: So nach längerer Zeit wieder was von mir. Sollte nun alles aufgeholt sein. Für die genauen Details zu Aki's neuem Aussehen bitte im Stecki schauen, ich wollte das hier nicht komplett kopieren.

    "Würdest du etwas beenden, wenn dass Beenden selbst mit großem Schmerz verbunden ist, während das Beibehalten auf ewig mit Schmerz verbunden wäre"


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich


    Werde auch du zum Drachenreiter in Der Dämonenkrieg im Drachenland - Das Drachenreiter-RPG

    I am the bone of my imagination
    Idea is my body and fantasy is my blood
    I have created over a thousand thoughts
    Unknown to Reality,
    Nor known to Mirage.
    Have withstood pain to create many thoughts
    Yet those mind will never hold anything
    So as I pray, Unlimited thought Works.