Studio-Ghibli-Fanclub


  • Zitat von Feuerdrache

    Du musst dich deswegen nicht schlecht fühlen. Ich habe es zwar nicht im einzelnen nachgesehen, aber ich vermute mal, dass die meisten Mitglieder hier im Fanclub auch noch nicht alle Filme gesehen haben.

    Da liegst du goldrichtig! Ich versuche meinen Pool zwar Jahr für Jahr zu erweitern, wobei es eben viele gute Filme gibt, und es mir daher gar nicht so leicht fällt irgendwo anzufangen. Neulich wollte ich mir Porco Rosso ansehen, habe mich dann aber ganz spontan irgendwie total dafür begeistern können Spirited Away anzusehen und habe mir Porco Rosso auch danach leider nicht angesehen. Ich plane aber mit meiner kleinen Schwester noch diesen Frühling wenigstens zwei oder drei Ghibli Filme zu schauen, die wir beide bisher maximal einmal gesehen haben, und bei denen wir - im Gegensatz zu Mononokehime und Howl's Moving Castle, haha - nicht mitspielen können. Mal schauen was daraus wird!

    Zitat von Feuerdrache

    Wie ich vor ein paar Tagen auf Filmstarts.de gesehen habe, wird die Studio-Ghibli-Coproduktion „Die rote Schildkröte“ am 16. März 2017 den deutschen Kinos anlaufen.

    Wow, danke für den Tipp! Sowas überlese ich meistens leider. Auch wenn die nächste große Stadt eine Stunde von hier entfernt liegt, kann ich mir dennoch vorstellen, dass ich ihn mir vielleicht ansehen werde, sofern er in Nürnberg laufen sollte. Die Beschreibung des Inhaltes spricht mich schon einmal an, ich liebe ja das Meer, und ein kleines Faible für Schildkröten habe ich auch ^__^ (aber wieso dreht der Idiot die arme Schildkröte auf den Rücken, die wird von ihren eigenen Organen - sofern ich meinem Wissen über diese Tiere trauen darf - zerquetscht und erstickt ;__; )

    Zitat von Bastet

    Hier, bei 9 und 10, sind aber auch bisher gesehenen Ghiblifilme außer Erdsee. Ich weiß gar nicht wieso, aber Erdsee war für mich dann ein wenig "seicht" für ein Film von Ghibli. Ich kann euch gar nicht sagen, wieso ich das so empfinde... ich weiß es gar nicht.

    Ich liebe dich dafür, dass du Kyoukai No Kanata, Kimi No Na Wa und ein paar andere meiner Favoriten auch magst, aber das wird jetzt zu Offtopic, haha x)
    Ich hab die Chroniken von Erdsee erst einmal gesehen, aber sonderlich im Gedächtnis blieb er mir ehrlich gesagt nicht. Bisher waren mir alle Ghibli Filme immer ein Begriff gewesen und konnten mich irgendwie verzaubern und in ihren Bann ziehen, aber wie auch du blieb ich bei Erdsee ein bisschen, öh, kalt. Vielleicht liegt das an mir, vielleicht an dem Film selbst? Ich habe wirklich keine Ahnung. Rewatchen möchte ich ihn jedenfalls, denn es ist lange her, dass ich ihn erstmals gesehen habe.


    Schaut ihr ansonsten irgendwelche Animes oder ist Studio Ghibli eine Ausnahme?
    Sagen wir es so - die Studio Ghibli Filme haben meine Leidenschaft für Anime entfacht. Als Kind habe ich mir natürlich Pokémon, Digimon, One Piece und Co angesehen, aber dass es hinter diesen "Klischees" noch so viel mehr gibt, was das Anime-Universum zu bieten hat, wusste ich erst seitdem ich meine ersten Ghibli Filme gesehen habe. Obwohl ich damals noch relativ jung war konnten mich die wunderschönen Bilder, die tolle Musik, die wunderschönen Geschichten und die tollen Charaktere sofort in ihren Bann ziehen, und Kinder lassen sich ja sowieso schnell für etwas begeistern. Und auch noch Jahre später ist dieses Ideal, wie ein Anime für mich sein muss, geblieben, Ghibli hat meinen Geschmack sehr geprägt, und dazu stehe ich auch. Ich merke, wie ich manchmal Anime, die ich mir ansehe, mit meinen Lieblingsghiblis vergleiche, aber auch mit anderen Filmen des Studios, die ich gerne mag. Aka allen, die ich bisher gesehen habe, haha. Jedenfalls - wenn ein Anime ein "Ghiblifeeling" bei mir erzeugen kann, kann er sich sicher sein, dass er sich irgendwo einen kleinen Platz in meinem Herzen sichert!


    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, man liest sich bestimmt wieder bald. Früher als diesmal zumindest, versprochen!


    Felii over and out ♥

  • Neuigkeiten zum Studio


    Wie ich vor ein paar Tagen auf Ghibliworld gesehen habe, ist Hayao Miyazaki aus dem Ruhestand zurück gekommen um einen weiteren Film zu machen. Tatsächlich hatte es schon vorher Gerüchte gegeben, aber jetzt hat Firmenchef Toshio Suzuki den neuen Studio-Ghibli-Film offiziell bestätigt. Die Produktion soll im Juni dieses Jahres beginnen, und im Juni 2019 soll der Film in die japanischen Kinos kommen. Einen Titel zu dem Film gibt es noch nicht, und auch zum Inhalt gibt es noch keine Informationen.


    Nur mittelbar im Zusammenhang mit dem Studio Ghibli wird übrigens schon deutlich eher ein anderer Film ins Kino kommen: Einige ehemalige Studio-Ghibli-Mitglieder haben gemeinsam das Studio Ponoc gegründet, und der erste Film dieses neuen Studio heißt Mary and The Witch’s Flower und kommt im Sommer diesen Jahres in die japanischen Kinos. Der Film ist nach den Studio-Ghibli-Filmen Arrietty – Die wundersame Welt der Borger und Erinnerungen an Marnie die dritte Regiearbeit von Hiromasa Yonebayashi.



    Edit:
    Anscheinend habe ich den Fehler gemacht, die Sache nicht gründlich genug zu hinterfragen. Wie ich gerade eben auf Ghibliworld gesehen habe, hat Toshio Suzuki für den neuen Film doch noch kein grünes Licht gegeben. Damit bleibt es dabei, dass Hayao Miyazaki den Film gerne machen möchte und auch an den Vorarbeiten arbeitet, aber offiziell bestätigt ist der neue Film halt nicht. Ein Thema, welches Toshio Suzuki mit der Korrektur der Erwartungen angesprochen hat, ist übrigens, dass das Studio derzeit nicht genügend Personal hat, um einen Spielfilm zu produzieren. Die ehemaligen Mitarbeiter haben sich bei anderen Anime-Produktionsstudios neue Arbeitsplätze gesucht, stehen also wohl nicht kurzfristig für einen weiteren Studio-Ghibli-Film zur Verfügung.



    Erinnerungen an Marnie


    Originaltitel: 思い出のマーニー (Omoide no Mānī)
    Erscheinungsjahr: 2014
    Regie: Hiromasa Yonebayashi
    Drehbuch: Hiromasa Yonebayashi, Keiko Niwa, Masashi Ando
    Produzent: Toshio Suzuki, Yoshiaki Nishimura
    Genre: Melodram
    Länge: 103 Minuten
    Altersfreigabe: Freigegeben ohne Altersbegrenzung



    Inhalt:
    Das 12-jährige Waisenkind Anna ist asthmakrank und fühlt sich als Außenseiterin. Damit sie sich erholen kann, schickt ihre sie Pflegemutter zu Verwandten aufs Land. Dort entdeckt das Mädchen am Ufer ein altes, verlassenes Haus, das sie zu kennen scheint. Bei einem Besuch genau dieses Hauses trifft sie auf ein blondes Mädchen mit dem Namen Marnie. Doch spätestens als wenig später neue Eigentümer in das leer stehende Haus einziehen wird klar, dass Marnie nicht das ist, was sie zu sein scheint. ...



    [font='Tahoma,Geneva,Verdana,sans-serif']Hintergrund:
    Nachdem Erinnerungen an Marnie ist nach Arrietty – Die wundersame Welt der Borger der zweite Studio-Ghibli-Film unter der Regie von Hiromasa Yonebayashi. Anders als bei dem voraus gehenden Film hatte allerdings weder Hayao Miyazaki noch Isao Takahata seine Hände im Spiel, und auch Toshio Suzuki hat dem Regisseur bei der Gestaltung des Filmes freie Hand gelassen. Dem entsprechend hat sich Hiromasa Yonebayashi in einigen Details nicht an den üblichen Merkmalen eines typischen Studio-Ghibli-Filmes orientiert, sondern durchaus versucht, bei der Bildgestaltung seine eigenen Gedanken umzusetzen. Zum Beispiel verwendet er über große Strecken des Filmes nicht den für andere Studio-Ghibli-Filme typischen blauen Himmel, sondern deutlich bewölktes Wetter. Erst als Anna im Verlauf des Filmes lernt, ihre Gefühle zu zeigen, klart der Himmel auf.
    Kurz nach dem Kinostart von Erinnerungen an Marnie gab die Leitung des Studios im August 2014 bekannt, dass das Unternehmen umstrukturiert wird. Mit einem deutlich verkleinerten Team und freiberuflichen Mitarbeitern wolle man sich fortan auf kleinere Projekte (wie zum Beispiel kurze Animationen für Musikvideos oder Fernsehwerbung) konzentrieren.



    [font='Tahoma,Geneva,Verdana,sans-serif']Bildnachweis:
    Das Filmplakat habe ich von ghibliworld.de heruntergeladen, die Screenshots habe ich von meiner Blu-Ray abfotografiert. Beides dürfte damit unter dem Copyright von Studio Ghibli stehen.


  • @Feuerdrache
    Erinnerungen an Marnie war wunderschön. :heart: Wenn man vom Ende absieht, das ich in den Spoiler schreiben möchte.



    Seitdem tun wir so, als würden wir uns ans Ende nicht erinnern können. XD
    Der Rest des Films war natürlich sehr süß und wunderschön. :heart:
    Wenn man davon absieht, hätte ich es nicht erwartet und Girls Love-Andeutungen sind eine tolle Abwechslung.



    Zum Rest: sehr schade, dass sie sich so verkleinert haben und ich wollte / würde den Film von Miyazaki gerne sehen. :(


  • Dachte, ich sollte auch noch mal posten - upsi.


    Ich habe die letzten beiden Stunden damit verbracht, mir Erinnerungen an Marnie anzuschauen - eure Posts hatten mir da echt Lust drauf verschafft. Und wow, das war ja mal eine Achterbahnfahrt der Gefühle und teils echt sehr verwirrend, hat mir aber definitiv sehr gut gefallen :3.


    Wie seid ihr auf das Studio Ghibli gekommen?


    Erinnert sich noch jemand an die Filme, die immer Samstags um Viertel nach Acht auf Super RTL liefen? Tatsächlich waren das meine ersten Ghibli-Filme, ohne damals effektiv wahrzunehmen, dass es sich um ein einziges Studio handelt, das die ganzen bzw. einen Großteil der Animefilme produziert. Ich kann jetzt auch gar nicht mehr sagen, wie ich das damals herausgefunden habe - höchstwahrscheinlich durch meinen Opa, bin mir da aber tbh echt nicht mehr sicher. Als ich dann aktiver in der Internetcommunity wurde, kam mir der Name des Studios natürlich öfter unter die Nase und so habe ich mir damals auch einige der älteren Werke angeschaut. Und ja, das war der Anfang der Liebe, haha.


    Schaut ihr ansonsten irgendwelche Animes oder ist Studio Ghibli eine Ausnahme?


    Ich schaue sehr viel Anime in meiner Freizeit - ist eigentlich auch das, was ich am meisten konsumiere. Anders als die meisten hier, müssen Anime für mich ganz andere Voraussetzungen erfüllen als ein Animefilm, um mir zu gefallen. Großer Punkt ist zum Beispiel, dass ich in einem Anime einen Lieblingscharakter finden muss und das hat ganz selten etwas mit der Qualität des Anime zu tun. Meisterwerke wie Death Note z.b. haben es deswegen auch nicht in meine Top 10 geschafft - einfach weil ich mit den Charakteren auf persönlicher Ebene nichts anfangen konnte. Bei einem Film ist mir dafür die Athmossphäre wichtiger oder Dinge wie der Zeichenstil, die bei einem Anime nicht so schwer zu tragen kommen.


    Damit verabschiede ich mich erst mal wieder (:
    Bye!


  • Quelle: joy ink


    Huhu!
    Bevor ich es vergesse - @Feuerdrache, würde es dir eventuell etwas ausmachen die Themenfragen, die ich in meinem ersten Beitrag hier im Fanclub vorgeschlagen habe, mit in den Startpost aufzunehmen? Das wäre sehr freundlich! ^_^


    Kennen viele eurer Bekannten/Freunde das Studio? Wie finden sie es?


    Mit meinem Freund habe ich erst neulich Howl's Moving Castle - wie bereits an anderer Stelle erwähnt einer meiner absoluten Favoriten - gesehen, und er fand den Film, soweit ich mich entsinnen kann, schön. Er hat stellenweise gelacht, der Zeichenstil hat ihm sehr gefallen und die Handlung scheint auch nach seinem Geschmack gewesen zu sein. Ob ich ihn wirklich davon überzeugen konnte, also vom Studio Ghibli, weiß ich noch nicht, demnächst werde ich mit ihm aber When Marnie was there und Mononokehime mit ihm schauen, vielleicht reicht das ja schon um ihn zu bekehren, haha.
    Abgesehen davon ist auch meine kleine Schwester ein großer Fan von Studio Ghibli, sie liebt die Filme ebenso sehr wie ich, schließlich sind wir beide mit diesen Meisterwerken groß geworden. Unser Geschmack ist auch hier eigentlich relativ ähnlich ausgelegt, wobei ihre Favoriten Totoro und Mononokehime sind.


    Welchen Charakter würdet ihr gerne einmal Cosplayen und wieso?


    Rein optisch sehe ich, zumindest soweit ich das einschätzen kann, keinem Charakter wirklich ähnlich, wobei man bei Cosplays ja sehr oft zu Perücken und farbigen Kontaktlinsen greift. Insofern kann ich mich dem Charakter durchaus anpassen. Nachdem ich ehrlich gesagt noch nie gecosplayt habe - auch wenn ich es mehrere Male ernsthaft in Erwägung gezogen habe - bin ich noch eine Anfängerin, auch wenn ich durchaus Erfahrung im Nähen und Basteln habe. Demnach würde ich mich eher weniger gern an komplizierte Kostüme wagen, sondern für den Anfang am liebsten etwas einfaches probieren. Nachdem Sophie zu einem meiner liebsten Ghibli Charaktere zählt, und all ihre Kleider einen relativ einfachen Schnitt haben, wäre sie tatsächlich ein passendes Motiv, abgesehen davon, dass sie außerdem einfaches Makeup hat und auch optisch keine starken Auffälligkeiten hat, für die ich mein Gesicht anpassen müsste. Insofern würde ich mir zutrauen, dass ich ein Sophie Cosplay hinbekommen würde.
    Ansonsten würde es mich auch reizen einen starken, vielleicht auch bösen Charakter zu geben, so wie Lady Eboshi aus Mononokehime, wobei ich mir hier den Aufwand schon als etwas größer vorstelle. Naja, mal schauen, haha.


    Das war's dann auch fürs Erste, hoffentlich übersteht ihr die morgige Zeitumstellung, haha.
    Felii over and out ♥

  • Bevor ich es vergesse - @Feuerdrache, würde es dir eventuell etwas ausmachen die Themenfragen, die ich in meinem ersten Beitrag hier im Fanclub vorgeschlagen habe, mit in den Startpost aufzunehmen? Das wäre sehr freundlich! ^_^


    Auch wenn ich mich bereits für deinen Beitrag bedankt habe, möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal für die Erinnerung an die noch nicht in die Themenliste aufgenommenen Themenvorschläge bedanken. Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht habe, aber nachdem ich deine Erinnerung gesehen habe, habe ich die gleich hinzugefügt. Und bei der Gelegenheit will ich auch gleich einmal auf zwei Themen davon eingehen:


    Welcher Soundtrack gefällt euch am meisten?


    Das ist für mich eine schwere Frage. Für mich ist ein Soundtrack gut, wenn er sich gut in den Film einfügt und zusammen mit den Bildern und den gesprochenen Wörtern der Protagonisten zu einem runden Gesamterlebnis wird. Natürlich nehme ich beim Filmgenuss auch die Filmmusik und andere Geräusche zur Kenntnis, aber bei der Filmmusik passiert das immer nur stellenweise, und was die Geräusche angeht, erwarte ich ehrlich gesagt, dass diese der jeweiligen Situation angemessen in den Soundtrack eingebunden sind. Falls ich mich bei einem Film ständig mit der Musik beschäftigen muss oder mir die Geräusche auffallen, kann das also eigentlich nur daran liegen, dass sich die Musik zu weit in den Vordergrund drängt oder die Geräusche unpassend umgesetzt sind - was dann eher dafür spricht, dass der Soundtrack als Ganzes eben nicht perfekt ist. Beides ist bei den Studio-Ghibli-Filmen in der Regel überhaupt nicht der Fall.


    Es gibt hier allerdings ein paar Ausnahmen:
    Bei „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ war der Soundtrack größtenteils in Ordnung, aber bei ein paar Szenen besteht die Filmmusik nach meinem Empfinden aus einem von einem Kleinkind gesungenen „La, La, La“. Ich könnte jetzt nicht genau sagen, warum, aber irgendwie habe ich diese speziellen Stellen der Filmmusik immer als unpassend empfunden.
    Bei „Wie der Wind sich hebt“ sollen die Geräusche (wie zum Beispiel die Motorengeräusche, die Explosionen und die Hintergrundgeräusche des Erdbebens) - wenn ich das richtig gehört habe - auf nicht-künstliche Weise durch menschliche Stimmen erzeugt worden sein. Das klingt zunächst einmal interessant, aber speziell bei dem Erdbeben hatte ich das Gefühl, dass die Geräusche nicht zu dem passen, was ich als normale Erdbeben-Geräusche erwarten würde. Egal, ob die verwendeten Geräusche tatsächlich unpassend oder zunächst einmal nur ungewohnt sind, mich haben sie an der Stelle auf jeden Fall gestört.



    Welcher Filmsong gefällt euch am besten?


    Auch Filmsongs sind ein Thema, auf welches ich normalerweise eigentlich weniger Aufmerksamkeit lege. Dennoch fällt mir da spontan ein Lied ein, welches mir im Gedächtnis geblieben ist - und welches mir auch sehr gut gefallen hat. Es handelt sich um das Lied „I am fine on the outside“, also um das Lied aus dem Abspann von „Erinnerungen an Marnie“. Weil ich bei der Beurteilung der Filmmusik - genau wie bei der Beurteilung der Filme - mehr aus dem Bauch heraus entscheide, kann ich allerdings nicht genau sagen, wieso sich dieser Filmsong so positiv in meinen Erinnerungen festgesetzt hat. Vielleicht liegt es daran, dass das Lied inhaltlich gut zu der am Anfang des Filmes gefühlsmäßig verschlossenen Anna passt, und vielleicht liegt es auch daran, dass dieses Lied - im Gegensatz zu anderen Studio-Ghibli-Filmsongs - auf englisch und damit in einer Sprache verfasst ist, die ich verstehe. Vielleicht spielen da aber auch andere Aspekte eine Rolle, die ich im Moment nicht so direkt benennen kann.

  • Ich habe eigentlich keine große Lust zu einem Doppelpost, aber wenn sich ansonsten gar nichts mehr tut, kann ich da vielleicht eine Ausnahme machen. Da ich im Moment nicht so viel Zeit habe, kommt heute allerdings nur eine kurze Newsmeldung.


    Nicht ganz so neue Neuigkeiten zum Studio Ghibli - oder zumindest zu Hayao Miyazakis neuem Film


    Wie ich bereits kurz nach meinem letzten Beitrag bei Ghibliworld gesehen habe, ist die Arbeit an Hayao Miyazakis neuem Film inzwischen wieder etwas konkreter geworden. Jedenfalls hat das Studio Stellenausschreibungen für Animatoren veröffentlicht, nach denen das Projekt zunächst einmal für einen Zeitraum von drei Jahren geplant ist. Demnach könnte der Film - wenn alles glatt läuft - im Sommer 2020 fertig werden. Allerdings soll wohl auch die Möglichkeit bestehen, dass die Verträge bei Bedarf verlängert werden.


    Übrigens gibt es auch unabhängig von dieser Stellenausschreibung weitere Indizien, dass das Projekt Fortschritte macht: Bereits am 8. Mai hatte Ghibliworld berichtet, dass bei einigen französichen Internetseiten weitere Details zu dem Film enthüllt wurden. So soll dieser auf einem irischen Kinderbuch basieren, wobei die Handlung wieder einmal in Japan spielen wird - wahrscheinlich weicht der Film in diesem Punkt also vom Buch ab, oder im Buch könnte auch keine genaue Ortsangabe erwähnt sein. Schließlich soll Takeschi Honda die Rolle des Animationsdirektors übernommen haben. Takeshi Honda hat unter anderem an den Animationsfilmen Erinnerungen an Marnie, Wie der Wind sich hebt, Der Mohnblumenberg, Ponyo – Das große Abenteuer am Meer und Die Chroniken von Erdsee mitgearbeitet.


    Wo wir schon bei den Besetzungen der Produktionsrollen sind, möchte ich auch nicht verschweigen, dass es vorigen Monat noch eine dritte interessante Meldung zu dem Film gab. Demnach koponiert Joe Hisaishi die Musik für den anstehenden Film. Auch Hisaishi war schon bei einigen Studio-Ghibli-Filmen beteiligt, so dass diese Wahl selbst uns nicht überraschen sollte.


  • quelle: aeriim (zerochan.net)


    [font='Tahoma, Geneva, sans-serif']Huhu @Feuerdrache, @Bastet, @Naoko und @Waschbär! (wäre übrigens richtig cool, wenn ihr euch mal wieder meldet!)


    Ich hoffe, dass ihr alle bislang über den Sommer gekommen seid, bei mir ist es furchtbar schwül und ich will eigentlich nur auf einem kühlen Fleck liegen und schlafen, haha.
    Im Sommer, das weiß ich noch ganz genau, hat Super RTL Ghibli Filme gezeigt, durch dieses Programm damals (sie haben immer zwei Filme hintereinander gezeigt), habe ich einige Facetten der Welt des Studios kennengelernt, auch wenn sie leider nicht alle Filme zeigen konnten. Mein Vater hat die Filme damals sogar für uns aufgenommen, meine kleinen Geschwister und ich haben sie locker zehnmal rewatched, wenn das überhaupt ausreicht. Jedenfalls - laufen die dort nach wie vor? War nämlich immer mein ganz großes Sommerhighlight an den Wochenenden, Eis essen und die Ghibli Filme schauen ^__^


    Welcher Filmsong gefällt euch am besten?


    Ich möchte nicht so wirken, als wäre ich nur an meinem Lieblings-Ghibli interessiert, dennoch liebe ich "Sekai No Yakusoku" aus Howl's Moving Castle, die Lyrics machen mich unfassbar glücklich und traurig zugleich, mal ganz abgesehen von dem ganz wunderschönen, melodischen Klang des gesamten Liedes. Meiner Meinung nach fängt es die Stimmung des Films, besonders die des Endes und die der Beziehung zwischen Howl und Sophie wahnsinnig gut ein.
    Ich liebe auch "Kaze ni Naru", das so ganz anders als Sekai No Yakusoku scheint, viel fröhlicher, die süßen Gitarrenklänge geben dem Ende von "The Cat Returns" etwas ganz besonderes und machen den Film noch ein wenig leichtherziger und schöner, als er meiner Meinung nach sowieso schon war. Ich habe mir selbst immer gewünscht, dass ich eines Tages von einer Katze an diesen magischen Ort gelockt werde, auch wenn ich bis heute noch vergebens darauf warte, und das Lied erinnert mich immer an den Film, all die Farben, all die liebenswerten Charaktere und die herrliche, heitere Stimmung.
    Das "The Legend of Ashitaka Theme" aus Mononokehime finde ich auch wahnsinnig stimmungsvoll, beinahe schon Gänsehaut erregend. Es ist unglaublich imposant, und gerade hier gefällt mir die Umsetzung des Szenarios, der Welt, in der der Film spielt, unheimlich schön, beinahe schon perfekt. Wenn ich das Lied höre, sehe ich wie der Wald sich vor meinem geistigen Auge aufbaut, mit all seinen Kreaturen und Farben. Gänsehaut. Genauso finde ich auch dass "Mononoke Hime" selbst, also der Song, San's und Ashitaka's Geschichte auf melancholische Art und Weise erzählt, bei der ich manchmal gar nicht weiß, ob ich weinen mag, oder ob mich das Stück doch glücklich stimmt, einfach weil es so wahnsinnig genial umgesetzt wurde. Uff, schwere Entscheidung, haha.


    Felii over and out ♥

  • Die Chroniken von Erdsee


    [font='Tahoma,Geneva,Verdana,sans-serif']Originaltitel: ゲド戦記 (Gedo Senki)
    Erscheinungsjahr: 2006
    Regie: Gorō Miyazaki
    Drehbuch: Gorō Miyazaki, Keiko Niwa
    Produzent: Toshio Suzuki, Tomohiko Ishii
    Autorin der zu Grunde liegenden Bücher: Ursula K. Le Guin
    Genre: Fantasy
    Länge: 115 Minuten
    Altersfreigabe: Freigegeben ab 6 Jahren



    Inhalt:
    Erdsee ist eine mittelalterlich anmutende Welt, die von Menschen, Drachen und gewöhnlichen Tieren bewohnt wird, und in der einige wenige der Menschen über magische Fähigkeiten verfügen. Vor ewigen Zeiten haben die Drachen und Menschen friedlich beisammen gelebt, aber dann haben die Menschen sich für ein Leben auf dem Land und auf der See entschieden, während die Drachen den Wind und das Feuer auswählten. Seitdem ist sehr viel Zeit vergangen, und die Drachen sind in den östlichen Ländern schon lange nicht mehr gesehen worden.


    Zu Beginn des Filmes erfährt man, dass die Magie langsam verschwindet, so dass sich Magier nicht mehr an ihre Fähigkeiten erinnern können. Außerdem tauchen nun wieder Drachen auf, die sich gegenseitig bekämpfen. In dieser Situation ersticht der vielleicht sechzehn Jahre alte Prinz Arren seinen Vater und flieht. Auf der Flucht wird er von Wölfen angegriffen, aber dann von einem Reisenden mit einer Narbe im Gesicht gerettet. Arren schließt sich dem Reisenden an, und im weiteren Verlauf erfahren wir, dass es sich bei diesem um den Erzmagier von Rock handelt und durch die Länder reist, um die Ursache für die außer Kontrolle geratene Magie zu finden. ...



    Hintergrund:
    Obwohl mehrere Filmstudios die „Erdsee“-Bücher verfilmen wollten, hat die Autorin es sehr lange abgelehnt, die Filmrechte an ihrem Werk zu verkaufen - einfach weil sie nicht davon überzeugt war, dass der Regisseur und die Produzenten die in den Büchern erschaffene Welt passend umsetzen können. Das änderte sich, als sie irgendwann einmal den Film „Mein Nachbar Totoro“ gesehen hat und etwas später erfuhr, dass die dass die Japanisch-Übersetzerin der Erdsee-Saga mit Hayao Miyazaki bekannt war. Es kam zu Vertragsverhandlungen, und weil Hayao Miyazaki eigentlich keinen weiteren Film machen wollte, wurde dessen Sohn Goro als Regisseur ins Gespräch gebracht. Nachdem sie vom Studio Ghibli das Versprechen bekommen hatte, dass Hayao Miyazaki die Produktion beobachten und bei Bedarf eingreifen würde, willigte sie schließlich ein, dem Studio die Filmrechte zu geben.
    Wie sich kurz darauf heraus stellte, sollte Hayao Miyazaki bei der Produktion tatsächlich keine Rolle spielen, weil er nun doch wieder ein neues Filmprojekt für sich entdeckt hatte und mit dem Vorbereitungen und Recherchen für „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ beschäftigt war.


    Der Film basiert zum größten Teil auf dem dritten Buch der „Erdsee“-Romanreihe, wobei einzelne Storyelemente aus anderen Teilen der Serie entnommen wurden.



    Bildnachweis:
    Das Filmplakat habe ich von ghibliworld.de heruntergeladen, die Screenshots habe ich von meiner Blu-Ray abfotografiert. Beides dürfte damit unter dem Copyright von Studio Ghibli stehen.

  • Es ist mal wieder Zeit für die Meldung von nicht ganz so neuen Neuigkeiten.


    Bereits Ende November hat Ghibli-World darüber beichtet, dass es beim Studio-Ghibli einen Führungswechsel und weitere personelle Umstellungen gegeben hat. Diese Änderungen sollen die Vorbereitung auf eine Welle neuer Studio-Ghibli-Produktionen sein. Als Beispiel für solche wurden dabei zum Einen der kommende Film von Hayao Miyazaki als auch ein neuer CGI-Langspielfilm von Goro Miyazaki genannt.


    Allerdings bin ich mir bei Letzterem nicht so ganz sicher, ob das wirklich eine Studio-Ghibli-Produktion werden wird. Laut der oben verlinkten Newsmeldung vom 30. November klingt es so, aber in einer weiteren Newsmeldung vom 1. Dezember - in der es ansonsten vorrangig um den Inhalt von Hayao Miyazakis kommenden Film geht - heißt es zu Goro Miyazakis Film: „Die Details dieses Projekts, einschließlich einer möglichen Beteiligung von Studio Ghibli, sind noch geheim.“


    Ob Goro Miyazakis Film trotz der für das Studio Ghibli untypischen Produktionstechnik ein Studio-Ghibli-Film wird und ob wir sonst noch weitere Produktionen vom Studio Ghibli erwarten dürfen, werden wir also wohl abwarten müssen.


  • Oh weh, das ist aber lange her, I'm sorry T_T'.
    Wird zeit, hier nochmal zu posten!




    Hättet ihr für das Studio-Ghibli-Logo ein anderes Motiv ausgewählt, welches?
    Nein, definitiv nicht! Ich finde, dass Totoro für Ghibli inzwischen das ist, was Pikachu für Pokémon ist; selbst Leute, die nicht allzu viel mit dem Fandom zu tun haben, erkennen das flauschige Wesen wider. Totoro war ja auch einer der beliebtesten Filme, besonders auch im Westen und Totoro ist auch einfach cute. Dementsprechend finde ich das Logo sehr passend gewählt c:.
    Ich hätte mir durchaus noch Teto vorstellen können, weil er ja aus dem allerersten Film von Ghibli stammt, aber davon abgesehen würde mir kein besseres Motiv für das Logo einfallen.


    Welchen Film von Ghibli mögt ihr am wenigsten?
    Mhm, das ist eine viel zu schwere Frage :v. Es gab nicht wirklich einen Anime, wo ich mir dachte, "den fand ich jetzt wirklich schlecht!" Wenn ich jetzt mal die Liste betrachte, würde ich sagen, dass mir Das Schloss im Himmel weniger gefallen hat. Irgendwie hat der Film mich persönlich weniger als die anderen überzeugt. Ich bin kein allzu großer Fan der Hauptcharaktere und das Pacing finde ich auch nicht immer ganz passend, wobei es doch schon wieder etwas her ist, dass ich den Film gesehen habe.
    Die letzten Glühwürmchen fand ich - bitte steinigt mich nicht - auch nicht so toll im Gegensatz zu den anderen Filmen und ich kann nicht ganz nachvollziehen, wo der Hype her kommt. Ich meine, er war schon traurig, aber ich fands schon wieder etwas zu dramatisch und die Schwester konnte ich tbh nicht so gut leiden. Das sind aber auch die einzigen beiden Filme, die mir weniger gefallen haben.


    Welche Werke habt ihr noch nicht gesehen oder welche nehmt ihr euch noch vor zu sehen?

    • Nausicaä aus dem Tal der Winde
    • Kikis kleiner Lieferservice
    • Tränen der Erinnerung
    • Porco Rosso
    • Flüstern des Meeres
    • Stimme des Herzens
    • Meine Nachbarn die Yamadas
    • Die Chroniken von Erdsee
    • Ponyo – Das große Abenteuer am Meer
    • Der Mohnblumenberg
    • Wie der Wind sich hebt
    • Die Legende der Prinzessin Kaguya
    • Erinnerungen an Marnie



    Ich habe schon mal eine Liste dazu erstellt, die ich jetzt einfach gecopypastet habe, allerdings habe ich die Titel, die ich inzwischen gesehen habe, weggestrichen.


    Es sind immerhin drei xd. Nausicaä hat mir trotz seines Alters enorm gut gefallen und auch Chroniken von Erdsee war echt schön. Gleiches gilt natürlich auch für Erinnerungen an Marnie, aber zu dem hatte ich ja schon im letzten Post etwas gesagt :'D.
    Als nächstes steht auf jeden Fall Kikis kleiner Lieferservice an c:.




    So, das wars dann auch von meiner Seite aus :'D.


    Liebe Grüße

  • Ich denke, es wird langsam mal wieder Zeit, dass ich auch mal wieder einen Beitrag schreibe. Bevor ich aber auf zwei Fragen eingehe, habe ich eine traurige Nachricht für euch: Wie ich nach meinem Osterurlaub auf Ghibliworld.de gesehen hatte, ist Isao Takahata am 5. April im Alter von 82 Jahren verstorben. Takahata hat bei den Studio-Ghibli-Filmen „Die Letzten Glühwürmchen“, „Pom Poko“, „Tränen der Erinerung“, „Meine Nachbarn die Yamadas“ und „Die Legende von Prinzessin Kaguya“ Regie geführt. Auch wenn ich diese Filme vielleicht nicht unbedingt als typische Studio-Ghibli-Filme bezeichnen würde, wäre meiner Meinung nach das Portfolio des Studios ohne sie ein ganzes Stück einseitiger.



    Nun aber zu den zwei Fragen:


    Hättet ihr für das Studio-Ghibli-Logo ein anderes Motiv ausgewählt, welches?
    Bei dieser Frage muss ich @Naoko uneingeschränkt zustimmen. Totoro als Logo für das Studio sehr gut gewählt. Neben der Bekanntheit der Figur spielt sicherlich auch die Tatsache eine Rolle, dass „Mein Nachbar Totoro“ einer der ersten Studio-Ghibli-Filme war und ein nachträgliches Austauschen einer bereits etablierten Figur gegen eine andere - vielleicht weniger bekannte - wohl nicht so sinnvoll gewesen wäre. Immerhin soll man mit dieser Einblendung ja gleich eine Assoziation zu dem Studio bekommen.
    In den bereits vorher oder gleichzeitig produzierten Studio-Ghibli-Filmen hat es meiner Meinung nach keine Figur gegeben, die für ein Logo geeignet wäre. „Naisicaä aus dem Tal der Winde“ war ja streng genommen kein vom Studio-Ghibli produzierter Film, sondern das Studio wurde mit Hilfe der mit dem Film erwirtschafteten Einnahmen gegründet. Außerdem ist Teto als Nebenfigur vielleicht zu unbedeutend um in einem Logo wiedererkannt zu werden - zumal man so ein Fuchshörnchen in einer Strichzeichnung mit einem Verwandten eines Eichhörnchens oder mit dem (deutlich später erfundenen) Evoli verwechseln könnte.



    Welchen Film von Ghibli mögt ihr am wenigsten?
    Die beiden Filme, die mir am wenigsten gefallen, sind „Meine Nachbarn, die Yamadas“ und „Flüstern des Meeres“. Beide Filme beschreiben platt gesagt Situationen aus dem Alltagsleben, für die ich mir nicht unbedingt in einem Film ansehen muss. Hinzu kommt, dass ich bei den Yamadas zwischen den im Film aneinandergereihten Einzelepisoden keinen Zusammenhang erkennen kann - außer, dass das alles Erlebnisse der selben Familie sind, die nacheinander passiert sein sollen. Bei „Flüstern des Meeres“ gibt es zumindest eine durchgehende Handlung, aber irgendwie überzeugt mich diese nicht. Welcher dieser beiden Filme mir jetzt ein kleines bisschen besser gefällt als der andere, kann ich so genau jetzt nicht sagen, weil sich das nicht viel nimmt. Wahrscheinlich würde ich je nachdem, wozu ich gerade weniger Lust habe, den einen oder den anderen Film als „den Film, der mir am schlechtesten gefällt“ bezeichnen.


    Natürlich heißt das nicht, dass die beiden Filme schlecht sind, aber sie gehören nun einmal zu einem Genre, welches mir generell wenig zusagt.

  • Hi.


    Hallo ihr da ♥

    Erstmal: toll das es hier so einen super Fanclub gibt und natürlich Danke das ich aufgenommen wurde ^-^ Ich freue mich schon auf viele gute, anregende Diskussionen.

    Jetzt starte ich aber doch erst mal mit meinem ersten Beitrag.


    Seit wann kennt ihr das Studio Ghibli & Wie seid ihr darauf aufmerksam geworden?


    Ich bin mal so frei und beantworte direkt zwei Fragen zusammen.

    Also mittlerweile kenne und liebe ich das Studio Ghibli schon eine ganze Weile und genau genommen gibt es da auch zwei Ereignisse, die diese Liebe entfacht haben. Ich bin unsicher was damals zuerst passierte, doch ich fange am besten einfach mal an.

    Ich weiß zwar nicht mehr welches Jahr genau es war, doch ich erinnere mich noch ziemlich genau an den Tag: Es war in den Winterferien und ich war mit meiner Familie an diesem Tag aus dem Skiurlaub wieder gekommen. Es müsste also das letzte Wochenende vor dem neuen Halbjahr gewesen sein. An dem Tag bin ich wohl irgendwie ziemlich unschön mit meinen Eltern aneinander geraten, sodass ich für den Abend Fernsehverbot erhielt. Und ich weiß nicht wie das bei euch war, aber für mich war das damals wie der Weltuntergang, denn Samstagabend kamen meist richtig gute Filme im Fernsehen. Also damals eben ... . Nun ja, an diesem Tag war es auch besonders schlimm, denn an diesem Abend sollte Super RTL "Kikis kleiner Lieferservice" und danach "Prinzessin Mononoke" zeigen. Und ich weiß noch, ich freute mich schon länger auf "Kikis kleiner Lieferservice", denn die Vorschau hatte mich sofort in ihren Bann gezogen. Nun ja lange Rede, kurzer Sinn: Ich durfte den Film natürlich nicht schauen, doch der unschöne Abend wurde zu einer Art Schlüsselerlebnis und als am nächsten Tag die Wiederholung kam, war ein neuer Studio-Ghibli-Fan geboren.

    Das zweite Schlüsselerlebnis hatte ich, als es Sommer war. Nur wie gesagt weiß ich nicht mehr ob es vor oder nach "Kikis kleiner Lieferservice" war. Jedenfalls war es Sommer und ich hatte mir von meiner besten Freundin den Film "Chihiros Reise ins Zauberland" ausgeliehen und wollte den Film unbedingt ansehen. Letztendlich benötigte ich drei Anläufe um den Film komplett zu sehen, denn es war Sommer, das Wetter war geil und alle wollten draußen spielen ... ätzend, in diesem Moment. Jedenfalls blieb mir auch das in guter Erinnerung und natürlich auch der Film, der einfach spitze ist.

    Ich bin also durch Super RTL und meine beste Freundin ein Fan geworden.


    Was fasziniert euch am Studio Ghibli am meisten?


    Definitv der Zeichenstil!

    Ich weiß nicht so wirklich wie ich das passend beschreiben soll aber, wenn ich sonst Animes schaue, egal ob Serien oder Filme, bevorzuge ich eigentlich einen etwas moderneren Stil. Es gibt natürlich immer auch Ausnahmen, doch wenn ich manchmal durch Zufall über so Sachen von 2006 stolpere, was ja eigentlich auch noch als modern gelten würde in meinen Augen, dann finde ich den Stil meist furchtbar alt und grässlich. Damit kann ich mich nicht anfreunden.

    Doch beim Studio Ghibli ist das irgendwie anders. Natürlich hat sich der Stil auch hier weiterentwickelt, doch wenn ich mit "Kikis kleiner Lieferservice" und "Der Mohnblumenberg" ansehe, dann finde ich ist der Unterschied nicht wirklich gravierend. Und das macht diesen Zeichenstil einfach so toll finde ich.

    Und überhaupt, liebe ich einfach die Szenenbilder ♥



    Eigentlich wollte ich hier noch ein GIF einfügen,

    doch irgendwie klappt das nicht