TwitchTV geht gegen Pokémon GO Cheater vor

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  • Seit dem 08.08.2016 geht nun auch Twitch gegen Cheater vor und verteilt sogenannte Strikes sobald ein Streamer gegen die Nutzungsbedingungen und die EULA verstößt.
    Diese wirken sich in der Regel durch einen temporären Bann von 24 Stunden oder aber bei starker Verletzung der Nutzungsbedingungen mit einer sofortigen permanenten Sperre aus. Cheating wird von Niantics Trainer-Richtlinien wie folgt beschrieben:


    Zu den Schummeleien gehören unter anderem, aber nicht ausschließlich: Verwendung modifizierter oder inoffizieller Software, Spielen mit mehreren Konten (bitte nur ein Konto pro Spieler), Teilen von Konten, Verwendung von Tools oder Techniken zur Änderung oder Fälschung des eigenen Standorts und der Verkauf von bzw. Handel mit Konten.

    Ich selbst weiß von 2 Streamern die bereits einen Strike erhalten haben und begrüße den Schritt von Twitch. Egal ob es sich um einen Ego-Shooter, ein Strategiespiel oder eben ein AR-Spiel wie Pokémon GO handelt - gegen Cheater muss konsequent und ohne Rücksicht vorgegangen werden. Diese ruinieren nicht nur das Spielerlebnis anderer Spieler, sondern fressen meist auch unnötige Ressourcen der Entwickler, weil diese Anti-Cheat Programme und ähnliches auf ihre Agenda schreiben müssen.


    Was haltet ihr davon? Haltet ihr es für richtig Cheatern den Kampf anzusagen oder stören euch diese nicht weiter? Haltet ihr permanente Sperren für übertrieben?

  • Ich gehe mal von Troll aus, wenn nicht, dann halte ich das natürlich für übertrieben.


    Sollte jedoch exzessiv gehackt werden wo massive Schäden entstehen, beispielsweise durch das Verbreiten von Bots, dann wäre das möglicherweise etwas anderes. Hier entstehen Unternehmen ggf. hohe Unkosten.

  • Das ist kein Troll gewesen. Das ist mein voller ernst. Nur so kann man das Cheaten unterbinden. Aber sowas wird sowieso nie kommen.

    Naja weil Cheaten in keiner Relevanz zu einer Freiheitsstrafe steht. Ohne Frage, es ist einfach ärgerlich und kann den Spiel spaß zerstören. Aber eine Freiheitsstrafe für Cheater ist einfach übertrieben.
    Da gibt es weitaus einfachere Möglichkeiten wie z.B. das Bannen des Accounts.



    Sollte jedoch exzessiv gehackt werden wo massive Schäden entstehen, beispielsweise durch das Verbreiten von Bots, dann wäre das möglicherweise etwas anderes. Hier entstehen Unternehmen ggf. hohe Unkosten.

    Hier gebe ich dir teilweise Recht. Bots sind immer wieder im Umlauf. Hier reichen auch exorbitant hohe Geldstrafen zur Abschreckung. Hacker sind ein anderes Thema. Die richtigen "Hacker" nutzen kaum ihre Skills um mal kurz bei Pokemon Go sich ein Mewtu zu hacken. Meist hört man von Hackern, die gezielt Server angreifen und dadurch unternehmen schaden wollen. Hier von einer Freiheitsstrafe zu sprechen halte ich schon für angemessener.

  • Geldstrafen halte ich in solchen Fällen auch für angemessen. Die meisten Bots werden nur hergestellt, um diese für andere Leute gegen eine Gebühr zugänglich zu machen und da sind Geldstrafen definitiv eine Möglichkeit.


    Freiheitsstrafen könnte ich mir in den USA oder Ländern mit ähnlicher Vorgehensweise durchaus vorstellen. Dort sind die Gesetze ja noch einmal von einer ganz anderen Art als beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.


    Leider habe ich bei Twitch in der Vergangenheit auch sehr viele Hacker gesehen und war verwundert warum dagegen nicht angegangen wird. Daher habe ich die Nachricht über das Bannen von Cheatern in Pokémon GO sehr positiv aufgefasst und hoffe, dass das auch in Zukunft so weitergehen wird. Immerhin gibt es genügend Streamer die durch Twitch einiges verdienen.

  • Leider habe ich bei Twitch in der Vergangenheit auch sehr viele Hacker gesehen und war verwundert warum dagegen nicht angegangen wird. Daher habe ich die Nachricht über das Bannen von Cheatern in Pokémon GO sehr positiv aufgefasst und hoffe, dass das auch in Zukunft so weitergehen wird. Immerhin gibt es genügend Streamer die durch Twitch einiges verdienen.

    Hab erst gestern hier gelesen, dass bei Overwatch einer während des Streams gebannt wurde. Er hat einen Aimbot verwendet, der für ihn das zielen übernommen hat.
    Witzig ist eher, dass im Artikel betont wird, dass er gebannt wurde obwohl er zu den Top 200 Spieler in Korea gehört (hmm warum wohl... :huh: )

  • So muss das sein.
    Wenn ein Streamer während der Live-Übertragung gebannt wird feiere ich es noch umso mehr.


    Blizzard ist bekannt dafür gegen solche Spieler konsequent vorzugehen und verteilt in der Regel permanente Sperren.
    Dieser Spieler hat es nicht anders verdient - wer weiß wie viel er sich durch seine Streams schon verdient hat - ohne Skill zu haben.

  • ein Freund von mir hat seit dem US Release gespielt und mit gps-spoofing gehackt


    Hat von Anfang an immer auf twitch gestreamt und damit einiges an Aufmerksamkeit gewonnen weil er ein hohes Lvl hatte und sooo...


    Vorgestern wurde er permanent gesperrt ^^ finde ich gut hab ich ihn auch gesagt... So Leute wie er machen das Spiel kaputt

  • ein Freund von mir hat seit dem US Release gespielt und mit gps-spoofing gehackt


    Hat von Anfang an immer auf twitch gestreamt und damit einiges an Aufmerksamkeit gewonnen weil er ein hohes Lvl hatte und sooo...


    Vorgestern wurde er permanent gesperrt ^^ finde ich gut hab ich ihn auch gesagt... So Leute wie er machen das Spiel kaputt

    Das ist eine gute Nachricht - ein Cheater weniger!

  • Ich weiss nicht wie es bei Singleplayer Spielen aussieht, aber dort Cheater oder Modder zu striken wäre ziemlich be*******. Dort wird ja niemandes Spielspass gemindert... ich denke z.B. an Skyrim, was ohne Mods ja keinen interessiert :)

    In Singleplayer-Spielen sehe ich das auch nicht so eng. Viele Spiele haben Modder deutlich interessanter gemacht, durch riesige Questpakete, Audio-Untermalungen und so weiter...


    Skyrim hat, um Dich zu zitieren, einige geniale Mods die das Spiel noch besser machen als es ohnehin schon ist. Da möchte ich aber auch den Entwicklern ein riesiges Dankeschön mit auf den Weg geben, die die Erstellung von Mods sogar unterstützen.


    Bei Online-Spielen, egal ob es nun Pokémon GO oder ein anderes ist, finde ich es absolut unangemessen.

  • @Knecht Noobrecht
    Jap so sehe ich das auch. Allerdings kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie Leute bei so was ernsthaft Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen fordern können. Leute zu bannen usw finde ich durchaus ok, aber alles weitere bringt Cheaten mit wirklichen Verbrechen auf eine Stufe, wobei mMn jegliche Verhältnismässigkeit verloren geht.

  • @Knecht Noobrecht
    Jap so sehe ich das auch. Allerdings kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie Leute bei so was ernsthaft Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen fordern können. Leute zu bannen usw finde ich durchaus ok, aber alles weitere bringt Cheaten mit wirklichen Verbrechen auf eine Stufe, wobei mMn jegliche Verhältnismässigkeit verloren geht.

    Freiheitsstrafen sind schon irgendwo übertrieben. Geldstrafen kommen auf die Größe der Hacks an. Diese würden auch wirklich nur dann was bringen, wenn wirklich ganze Firmen Bots per Abonnement bzw. Lifetime-Account anbieten und den Unternehmen so massive Verluste/Schäden einbringen.


    Der normale Hacker, der sich irgendeinen Open Source Hack runterlädt, der erhält maximal eine permanente Sperre und das sollte meiner Meinung nach auch reichen. Das kann man nicht mit Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Mord und Co. auf eine Stufe stellen.

  • Skyrim hat, um Dich zu zitieren, einige geniale Mods die das Spiel noch besser machen als es ohnehin schon ist. Da möchte ich aber auch den Entwicklern ein riesiges Dankeschön mit auf den Weg geben, die die Erstellung von Mods sogar unterstützen.


    Bei Online-Spielen, egal ob es nun Pokémon GO oder ein anderes ist, finde ich es absolut unangemessen.

    Ich denke nicht das man das so oder so pauschalisieren kann. In einem Singleplayer Spiel sollte man eigentlich machen können was man möchte. Wenn jemand cheaten will dann soll er das doch bitte machen. Wen interessierts?
    Nicht umsonst war damals die Aufregung groß, als immer mehr Publisher auf Online Überwachung gesetzt haben. Beispielsweise Blizzard mit ihrem Launcher etc. Diablo II, Warcraft etc hatte immer tolle selbstgemachte Mods und Addons. Wobei man sagen muss, das Blizzard manches eh noch zulässt.


    Paradebeispiel wäre hier WoW. Ohne Addons hätten damals noch weniger Leute den Endcontent gesehen als ohnehin schon. Auch das Interface war alles andere als praktisch und im Prinzip war erlaubt was gefällt und warum auch nicht? Lustigerweise sind die "Produkte" von Funcodern oftmals sowas von kreativer und qualitativer, dass man sich wünschte diese Leuten sitzten in den jeweiligen Firmen.


    Genau in dieser Form hätte ich auch kein Problem mit einigen Erleichterungen in Pokemon Go. Wers nutzen will der tuts und wer nicht der lasst es. Bots sind natürlich etwas ganz anderes, mal sehen wie das weiter läuft nun.
    "Problematisch" sehe ich eher, dass das Spiel einen auf Casual macht, allerdings in Wirklichkeit etwas ganz anderes ist. Zeit und Geldinvestition ohne dabei Langzeitmotivierend zu sein. Das zieht Boter natürlich an und verscheucht alles bis auf die wirklichen Hardcore spieler. Der Hype hat ja schon nachgelassen, mal sehen wie es weiter geht.


    Freiheitsstrafen sind schon irgendwo übertrieben. Geldstrafen kommen auf die Größe der Hacks an. Diese würden auch wirklich nur dann was bringen, wenn wirklich ganze Firmen Bots per Abonnement bzw. Lifetime-Account anbieten und den Unternehmen so massive Verluste/Schäden einbringen.
    Der normale Hacker, der sich irgendeinen Open Source Hack runterlädt, der erhält maximal eine permanente Sperre und das sollte meiner Meinung nach auch reichen. Das kann man nicht mit Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Mord und Co. auf eine Stufe stellen.

    Ich glaube nicht das jemand so blöd ist und seinen Bot verkauft. Sowas wird immer über Donations und Werbung geregelt. Wer einen Bot benutzt kassiert zurecht (derzeit noch eventuell) einen Permabann, das wars aber auch.
    Rechtlich sind sie anscheinend schon gegen einige Hersteller von 3rd Software Anbietern vorgegangen. Ob da wirklich was rauskommt bezweifle ich allerdings. Das war wohl eher eine Warnung.


    Verluste und Schäden ist halt immer relativ. Im Fall eines Bots ist das klar. In Addons die von der Community gewuscht sind kann man das nicht immer so sehen. Wieviele Leute haben wegen dem Tracking bereis aufgehört, die potentiell Geld in das Spiel investieren könnten? Ebenso bei anderen, nicht vorhandenen Spielerleichterungen - etwa das anzeigen von IV´s, oder mass sending.

  • Bei Singleplayer-Spielen ist mir das natürlich auch vollkommen egal, weil es dort keinen Vorteil für andere Spieler hat und dementsprechend auch keine negativen Auswirkungen auf andere.


    Ich stimme Dir zu, dass entsprechende 3rd-Party-Programme verschiedene Spiele, sicherlich auch Pokémon GO, bereichern und erleichtern/verbessern können. Da muss man immer differenzieren.

  • 6 Spieler eines Teams in meiner unmittelbaren Nähe wurden auch permanent gebannt. Sind alle zwischen Lvl 35-38 gewesen und heulen nun in den Fb-Gruppen rum, dass das ja alles nur Spaß war und sie ihre Accounts zurück wollen.


    Wer Niantic von Ingress kennt wird wissen, dass es keine Entsperrungen geben wird, sofern diese rechtens sind.

  • 6 Spieler eines Teams in meiner unmittelbaren Nähe wurden auch permanent gebannt. Sind alle zwischen Lvl 35-38 gewesen und heulen nun in den Fb-Gruppen rum, dass das ja alles nur Spaß war und sie ihre Accounts zurück wollen.

    Da fehlt mir jedes Verständnis für. War doch nur Spaß? Klar macht Cheaten Spaß aber auch nur denen, die es tun. Für ALLE anderen ist es einfach nur nervig.


    Find ich super, dass Niantic die gebannt hat.