In meiner aktuellen Geschichte Das Blaubeer-Team ist der Prota ein Panflam, das zuerst hilflos ist und dann von einem Flemmli aufgegabelt wird. Die beiden wollten nie ein Team sein, und haben komplett andere Persönlichkeiten. Dann kommt noch Bubbles, das Plinfa, dazu, für ihn habe ich nicht großartig einen besonderen Charakter ausgearbeitet, da er nicht oft vorkommen wird. Und ich habe noch Thunder geplant, die Anführerin des Teams und sehr weise ist. Mir gehen die weisen alten Männer auf den Keks, deren Rat man sich holt, wo es doch genauso weise alte Frauen gibt, die man dann aber nicht zurate zieht. Und bestimmt kommt noch wer anders dazu. Sie haben jetzt auch nicht diesen Wir-sind-Seelenverwandte-Draht zueinander, und das Panflam wird ja auch quasi ins Team reingeschubst, die anderen kennen sich schon ewig und dann ist da so ein Neuling. Aber sie lernen sich besser kennen. Auf verschiedene Arten. Und irgendwann werden sie bestimmt eine super Bindung haben. Was ich mir zum Thema Prota-ohne-Gefährt/innen vorstellen kann: Ein Prota mit zb. einem Pokémon an seiner Seite. Aber so komplett alleine... Kann ich mir nicht vorstellen.
Helden: Lieber solo oder in der Gruppe?
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- Windmond
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Für mein aktuelles Projekt musste ich über die Frage nachdenken, ob Helden Probleme lieber allein lösen oder sich auf andere verlassen.
Eigentlich sind meine beiden Hauptfiguren, Raelyn und Ravan zu Beginn der Geschichte klassische Einzelkämpfer – wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Raelyn ist pflichtbewusst, unabhängig und daran gewöhnt, Verantwortung selbst zu tragen. Wenn etwas schiefläuft, versucht sie, die Last allein auf ihren Schultern zu tragen. Nicht, weil sie anderen grundsätzlich misstraut, sondern weil sie nie gelernt hat, sich wirklich auf andere zu verlassen.
Ravan verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Als Anführer trägt er die Verantwortung für seine Organisation und ist es gewohnt, Entscheidungen allein zu treffen. Vergangene Verluste und Verrat haben ihn vorsichtig werden lassen. Er vertraut nur wenigen Menschen und versucht, diejenigen, die ihm wichtig sind, um jeden Preis zu schützen – notfalls auch, indem er alles selbst auf sich nimmt.
Gerade deshalb ist ihre gemeinsame Entwicklung einer der wichtigsten Bestandteile von Tainted Souls.
Beide lernen nach und nach, was echter Zusammenhalt bedeutet. Dass Stärke nicht darin besteht, jede Last allein zu tragen. Dass Vertrauen keine Schwäche ist. Und dass man Menschen an seiner Seite haben kann, die einen auffangen, anstatt zusätzlich zu belasten.
Mit jeder gemeinsamen Erfahrung entsteht bei Raelyn langsam ein echtes Wir-Gefühl. Sie lernt Schritt für Schritt, dass Vertrauen wachsen kann und dass Zusammenhalt weit mehr bedeutet, als nur dasselbe Ziel zu verfolgen. Zum ersten Mal erlebt sie, wie es ist, Menschen an ihrer Seite zu haben, auf die sie sich verlassen kann – und die sich ebenso auf sie verlassen.
Aus einem anfänglichen Ich wird nach und nach ein Wir. Nicht von heute auf morgen, sondern durch viele kleine Momente, gemeinsame Herausforderungen und das wachsende Vertrauen ineinander.
Für mich macht genau das ihre Entwicklung so spannend. Sie werden nicht dadurch stärker, dass sie immer unabhängiger werden, sondern dadurch, dass sie lernen, Vertrauen zuzulassen, Verantwortung zu teilen und gemeinsam zu wachsen.
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Also bei Unleashed habe ich eine Gruppe, die sogar mit der Zeit größer geworden ist und ich einen OC für einen anderen Zweck auch noch da reingeklatscht habe. Das bedeutet ich habe dort 9 Progatonisten und ja, es macht mich total fertig. Dazu kommen dann noch Antagonisten, das sind 6-7 Stück und dabei habe ich schon zwei Wesen in einem zusammengefasst. o,o Die 9 Protagonisten sind natürlich nicht direkt von Anfang alle zusammen. Das kommt nach und nach. Einer kommt sogar ziemlich spät vor und eine der Protagonistinnen ist am Anfang sogar super badass villain!
Aber das macht die Geschichte so lang und so vielschichtig weil ich versucht habe jeden einzelnen Charakter die Geschichte zu geben, die sie verdienen, wenn auch sie aus Gründen bei 1-2 intensiver ausfällt weil ich da eben den Romance Part drin hab, wofür die Geschichte in meinem Kopf überhaupt so lange existiert. Bei Unleashed ist es natürlich so, dass die Protagonisten keineswegs von Anfang an zusammen sind. Es fängt mit der Ich-Perspektive von drei Protagonisten an und später kommt zufällig eine Person in die Gruppe, die aus Eigennutz handelt und eben noch ganz das eigene Ding durchzieht. Später entsteht eine Art magische Verbundenheit, die eben impliziert dass man trotzdem gemeinsam arbeiten muss, obwohl man nicht unbedingt immer einer Meinung ist. Das trifft auf einige zu, zumal es bei mir ein Ding ist, dass sich verschiedene Charaktere von früher kennen und da eben im Zwist hart auseinander gegangen sind und es in der Gegenwart zu Drama führt. Das ist echt ein Ding, I love it. Für mich ist genau diese Idee auch spannend.
So habe ich unterschiedliche Geschichten, aber am Ende geht es immer um mehrere Personen, die unterschiedliche Konflikte miteinander austragen weil ich das selbst natürlich auch sehr spannend finde.