Die Geschichte Hyrias

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  • „Wenn ich überlegen müsste, wo ich diese Geschichte beginnen lassen sollte,
    dann wohl irgendwann im Sommer herum.
    Ja, im Sommer fing alles an und im Sommer sollte es enden“









    Hyria im Jahr 997 – Die Bewohner Hyrias besitzen die besondere Gabe der Magie, einer Macht die ihnen seit der Geburt gewährt ist und den gesamten Alltag des Reiches bestimmt. 200 Jahre des Friedens ließen das Land aufblühen. Doch birgt dies auch seine Schattenseiten. Der Fortschritt der Technik scheint die Magie immer weiter zu verdrängen und mit ihr den Platz der Magier in der Gesellschaft. Das Könighaus scheint der allgemeinen Unruhe im Volk nicht mehr Herr werden zu können und die ersten Rufe nach einer Demokratisierung werden laut.
    Zu allem Übel tritt König Heras nach langer Regentschaft zurück und überlässt seiner gerade erst volljährig gewordenen Tochter den Thron, die sich nun allein damit konfrontiert sieht die Monarchie und damit die Ordnung im Reich aufrechtzuerhalten und den internen Machtkämpfen Einhalt zu gebieten.
    Doch während das gesamte Reich besorgt auf die fragile Regierung schaut, liegt der Blick der Prinzessin in der Ferne.
    Das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit scheint der junge Curitas Zamarell zu sein. Dieser gehört zu jenen Auserwählten, die man Seyn nennt, eine Gruppe von Magiern deren Schicksal seit jeher eng mit dem der Königsfamilie verknüpft war.
    Doch seit über 80 Jahren schloss sich kein Seyn mehr der Krone an und ohne sie fehlt der Monarchie ihr wichtigster Stabilitätsfaktor. Umso mehr hofft Prinzessin Zarah Curitas für sich zu gewinnen, doch dieser ist alles andere als entschlossen ihr einen lebenslangen Eid zu schwören.



    Vorwort:


    Alle, die sich hier her verirrt haben und sich noch nicht abschrecken ließen, will ich herzlichst willkommen heißen!
    Nach, was sich für mich wie Jahre der Inaktivität anfühlte, bin ich tatsächlich erneut ins Bisaboard gestolpert und dessen Charme sofort wieder verfallen. Ganz besonders hat es mir dabei der FF Bereich angetan.
    Was mich zur meiner Geschichte führt. Wann genau die zündende Idee dieser, inzwischen recht komplexen, Welt ihren Ursprung gefunden hat, kann ich nicht mehr sagen. Es muss irgendwann vor 4-5 Jahren gewesen sein.
    Angefangen als Geschichtsfetzen die sich im Kopf eines kleinen Tagträumers anhäuften, fing ich irgendwann an, diese miteinander zu verweben und - voilà:
    Nach Jahren der Träumerei und Langerweile entstand eine Geschichte, die mir tatsächlich sehr ans Herz gewachsen war und die ich stetig weitergesponnen habe.
    Nun habe ich beschlossen, dass es Vergeudung wäre, sie nur in meinem Kopf zu lassen und hoffe, es lässt sich auch nur eine Person finden, die sich doch zumindest ein wenig davon unterhalten fühlt.
    Aber genug der einleitenden Worte, ran an den Speck:



    Zur Geschichte:


    In der Welt von Hyria verfügt jeder Mensch seit seiner Geburt über eine besondere Gabe, die Magie genannt wird.
    Der Umgang mit jener ist für die Hyrier so natürlich wie atmen. Um diese zu meistern, benötigt man jedoch viel Geduld und eine langjährige Ausbildung. Die Magier Hyrias zaubern jedoch nicht mit Stäben, oder Sprüchen. Alles was sie dazu benötigen ist ihr Wille. Und auch, wenn Magie eine Vielzahl von wundersamen Möglichkeiten bietet, so hat sie doch ihre Grenzen.
    Jeder Mensch verfügt über seine eigene, persönliche Form von Magie. Diese kann sich in Dingen äußern wie, der Beeinflussung von Gravitation, des Wetters, der Elemente oder gar in ganz abstrakten, formlosen Arten.
    Zwar ist keine Form der Magie einzigartig, jedoch kann eine einzelne Person, mit wenigen Ausnahmen, nur auf ihre eigene Art der Magie zurückgreifen und nicht jeder entscheidet sich dafür, sein Leben voll und ganz der Magie zu widmen.
    Darüber hinaus verfügen jene, die sich dennoch dazu entschließen sie zu meistern, über weitere Fähigkeiten.
    So leben Magier deutlich länger als gewöhnliche Menschen, sie sind schneller, stärker und resistenter gegenüber Verletzungen und Krankheiten. Jene Magier, die das Glück haben, im Besitz einer Magie zu sein, die auch natürlich in der Welt vorkommt, vermögen es daraus eine Waffe, die ihre Seele wiederspiegelt, zu ziehen. Man nennt diese Ayarge.
    Allerding birgt Magie auch ihre Gefahren, aber dazu später mehr.
    Widmen wir uns doch erstmal der Geschichte.



    Alle sieben Jahre kann es dazu kommen, dass sich unter den Bewohner Hyrias sieben besondere Magier auffinden lassen, die Seyn genannt werden. Diese sind als einzige dazu befähigt, ihr Ayarg aus ihrer eigenen Magie zu ziehen, ebenso, wie sie die Einzigen sind, deren Ayarg die Form eines Schwertes annimmt.
    Die ersten Seyn wurden 750 Jahre vor Beginn dieser Geschichte vom damaligen König Prinus versammelt.
    Dieser erkannte, dass die Magie der königlichen Familie eng mit der der Seyn verbunden war. Schwörten diese dem Monarchen einen Eid, der mit einer besonderen Zeremonie verbunden ist, so können auch die Seyn die einzigartige Magie der Könige Hyrias wirken, sowie der König über jede Magie der Seyn verfügt, die ihm die Treue schworen.
    Seit jeher gelten die Seyn als die Beschützer des Königs und des Reiches. Sie halten Recht und Ordnung aufrecht und bestrafen jene, die dem Reich schaden wollen.
    Doch seit über 80 Jahren konnte kein Regent mehr einen Seyn unter sich vereidigen, was das Reich immer angreifbarer machte und die Regierung sich nur noch mit Mühe aufrecht hält.
    Ein Lichtblick bleibt jedoch, das jüngste Heptat, jene Seyn die zu einer Generation gehören, besteht aus sieben jungen Menschen, die noch keine Pläne für ihre Zukunft geschmiedet haben und der Krone den Ausblick gewährt, zu ihrem alten Glanz zurück zu finden.



    Für alle unter euch, die sich von dieser Wand aus Text immer noch nicht abgeschreckt fühlen, die können im zweiten Post noch mehr über Hyria erfahren.
    Alle die sich jetzt in die Geschichte stürzen wollen, finden den Prolog weiter unten.



    Genre:


    Fantasy: Muss ich hier viel zu sagen? Magie ist in jedem Aspekt des Lebens präsent daher ist wohl auch der Punkt hier selbst erklärend.


    Politik: Keine Angst, das hier wird nicht trocken. Lauft bitte nicht weg. Die Hauptcharaktere sind allerdings alle politisch wichtige Funktionäre, deren Aufgabe es ist, den Staat am Laufen zu halten, das wird thematisiert. Daher das Genre.



    Philosophie: Zumindest ein wenig. Ich mag es meine Charaktere über die Welt und das Leben diskutieren zu lassen, ich denke die Anmerkung ist angebracht.



    Coming of Age: Kind of… Wenn junge Menschen plötzlich große Verantwortung übernehmen müssen und sich zusätzlich mit den alltäglichen Problemen des Erwachsenwerdens rumschlagen müssen, dann ist das im Genre eine Erwähnung wert.



    Romantik: Fast schon obligatorisch oder? Steht zwar nicht im Fokus aber… wie die Liebe nun mal so spielt.



    Kampf: Ist das nur ein Subgenre? Hm, es handelt sich nicht um eine Pokemongeschichte, daher lass es mal erwähnt. Wo Fantasy ist, da sind Kämpfe nicht weit.



    Warnung


    Ich werde mich, was die Beschreibung von Blut angeht, wohl eher zurückhalten, scheue aber nicht davor sie dort einzubringen, wo ich es für angemessen halte. Vielmehr sollt ihr davor gewarnt sein, dass ich vor Kraftausdrücken und Kontroversen in Dialogen nicht zurückschrecke. Themen wie Gewalt, Tod und Sexualität werden, im Rahmen der BB-Regeln, ebenfalls vorkommen.
    Gleichzeitig will ich klarstellen, dass Meinungen und Äußerungen der Charaktere nicht meine eigene Meinung wiederspiegelt.




    Copyright:


    Dies ist ein Werk der Fiktion, alle Texte, Charaktere und sonstigen Inhalte wurden von mir erstellt.
    Alle verwendeten Bilder sind, sofern nicht anders angegeben, ebenfalls von mir erstellt.
    Anspielungen und Allusionen werden, sofern diese keine wesentliche Rolle einnehmen, als solche belassen.
    Die Namen der Charaktere, Städte und Länder wurde von mir erdacht, alle Bezüge zu realen Personen sind Zufall.


    Inhaltsverzeichnis


    Prolog
    1. Kapitel - Curitas Zamarell
    2. Kapitel - Sitte und Anstand
    3. Kapitel - Spiele in Lopah
    4. Kapitel - Die Ruhe vor dem Sturm


  • Ein Land den Hydeten - Ein Volk der Al'dar-hyera






    Sollte ich tatsächlich euer Interesse in die Welt und Charaktere meiner Geschichte geweckt haben, dann habt ihr hier die Möglichkeit ein noch tieferen Blick hineinzuwerfen.












    Der Post wird fortlaufend aktualisiert

  • Prolog



    Ich bitte euch um noch ein paar Jahre, zumindest bis zum Ende des Jahrzehnts! Lasst das Volk sich darauf vorbereiten, das kommt alles viel zu plötzlich!“
    Nichts von alledem kam plötzlich, im Gegenteil, viel mehr wussten alle Männer und Frauen im Raum seit langer Zeit, dass dieser Moment unvermeidlich war. Sie alle wussten es, wollten es jedoch nicht wahrhaben. Zu langsam, schleichend kam dieser Tag, zu einfach und bequem war es, ihn nicht zu bemerken und nun, da der Moment fassbar war blieb den Anwesenden nichts Anderes übrig als überrascht zu tun.
    Der alte König hatte alle seine Minister und Berater im Thronsaal versammelt, auf dessen schwarzen Granitboden sich die späte Nachmittagssonne spiegelte. Eigentlich war dieser zu dunkel, als dass sich die Sonne, die durch die hohen Fenster schien, wirklich darin spiegeln konnte, doch hatte man die Böden mit aller Sorgfältigkeit die ein Mensch aufbringen konnte solange poliert, bis der Granit mehr einem Spiegel glich als dem rauen Stein der er war. Die vielen tausenden Menschen die über die Jahrhunderte über diesen Boden gingen und ihn mit jedem Schritt ein wenig, wenn auch kaum merkbar, abschliffen, taten ihr Übriges.
    Und nun war die Oberfläche so glattpoliert und geschliffen, dass wenn der König nach unten blickte, sich selbst reflektieren sah. Ehe sich die Leute versahen nannte man den Thronsaal schon Spiegelsaal.
    Viele bedeutende Männer standen einst auf demselben Boden wie der König es nun tat, viele bedeutende Reden, die viele bedeutende Taten nach sich zogen, wurden hier gehalten, unzählige Verhandlungen wurden hier verhandelt, Versprechen versprochen, Verkündigungen verkündet.
    Und der König sollte nun eine weitere hinzufügen.
    Unbedeutend in Angesicht aller Ereignisse die sich im Spiegelsaal zugetragen haben, für die Frauen und Männer die der König versammelt hatte, sollte es jedoch die wichtigste Kundgebung ihres Lebens werden.
    Der Monarch musste bei diesem Gedanken unweigerlich lächeln, keiner der hier versammelten war ein Magier, war nicht mit dem langen Leben gesegnet mit dem der König es war und so schienen ihm all diese Leute doch wie Kinder und er war ihr vergreister Großvater. Ihnen allen blieben noch 20 vielleicht 30 Jahre ihres Lebens und doch war es dieser Moment, der ihr restliches Leben prägen sollte.
    „Denkt an ihre Hoheit die Prinzessin, hach das junge Ding hat noch keine zwei Füße vor das Schloss gesetzt, es mangelt ihr schlicht an Erfahrung!“
    „Die Welt ist im Wandel meine liebe Dame, das war sie immer, das wird sie immer sein. Erfahrung ist nur noch so viel wert, wie sie Platz in der Ordnung findet.
    Für mich begann die Welt jedoch seit, was nicht mal wie Jahre schienen, sich immer schneller zu wandeln. Und obwohl ich mich doch um meine schnelle Auffassungsgabe rühme, so rennt sie mir doch davon, macht es mir immer schwerer sie zu verstehen, zu sehen, was sie bewegt. Ich bin nicht mehr länger Teil dieser neuen Welt, hach, vielleicht ist es auch nicht die Welt die schneller wird, sondern ich der auf meine alten Tage langsamer werde. Mit jedem Tag der vergeht, habe ich mehr das Gefühl, dass sich die Zeit mir entledigen will...“
    „Bei allem Respekt euer Majestät, wenn ihr auch nur einen Moment jemals zu vergreist wart um eine Situation richtig zu deuten, dann ist es eben dieser Augenblick in dem Ihr sprecht. Niemand im ganzen Reich kann sich auch nur anmaßen zu behaupten, er habe die Hälfte eurer Erfahrung sammeln können. Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein Examinand, der nicht einmal ein Bruchteil des Landes gesehen hat dieses besser zu verstehen vermag, als Ihr es tut!“
    „Ich bin alt geworden – "
    „Das seid Ihr nicht!“
    Der plötzlich nicht mehr alte König lächelte den Mann verständnisvoll an und nahm sich einen Moment sein Gegenüber genauer zu betrachten. Das Gesicht des Mannes war schlaff, das graue Haar nicht mehr so wohlgepflegt und dicht wie es einst war und unter den grauen Augen zeugten dunkle Augenringe von den vielen Stunden, die der Mann im Dienste des Königs pausenlos arbeitete. Die Zeit hatte ihre Spuren hinterlassen.
    Der König lächelte jedoch nicht Herrn Konstanz von Mathburg, seinen Finanzminister zu, er lächelte Konstanz seinem Freund, der ihm über 40 Jahre die Treue hielt, zu.
    Sie alle waren ihm gute Freunde geworden, nicht einen Augenblick betrachtete er sie als seine Untergebenen, zu sehr respektierte er sie, vertraute ihren Rat.
    Doch dieses Mal ließ er ihre Worte nicht an sich ran, wägte sie nicht ab bevor er entschied, formulierte keinen Kompromiss, der dann erneut kritisiert und verbessert wurde, bis alle Beteiligten sich sicher sein konnten, sie trafen die richtige Entscheidung. Das hier war anders. Es ging nicht darum, welchem Sektor wie viel Kapital zustand, welche Straßen erneuert werden mussten oder wo wie viele Schulen gebaut werden sollten. Es ging einzig um sie selbst. Sie wollten keinen Abschied nehmen.
    Denn genau das war es was der König tat, er nahm Abschied.
    „Und wenn es nur einen Moment gab, in dem Eure Gefühle euer Urteilsvermögen trübe, alter Freund, so war es eben dieser jene Moment.
    Alle Erfahrung und Weisheit der Welt vermögen es nicht die Erde daran zu hindern sich zu drehen. Und genau so wenig kann ich den Wandel der Zeit aufhalten. Das Volk hat Angst ihren Platz in der Welt zu verlieren und klammert sich umso mehr an das ihnen alt bekannte, an mich. Doch ich werde nicht mehr länger imstande sein die Säule zu sein, zur der sie mich machen.
    Ihr tut meiner Tochter unrecht, Lady Marthea, sie ist nicht das naive Kind das ihr versucht in ihr zu sehen. Sie wuchs mit Werten auf, mit denen ich mich nicht mehr vereinbaren kann, die das Volk jedoch als Norm akzeptierte. Sie wird die Menschen auf einen besseren Weg führen als ich es könnte, denn -“, er nahm sich einen letzten Moment um jeden seiner Freunde nochmal einzeln anzuschauen, „- sie versteht den einfachen Mann besser als ich es tue. Sie hat die Schranke, die den Adel vom Volk trennte nie erlebt. Was mir nach einem Jahrhundert an Erfahrung im Umgang mit Menschen gelang, ist für sie so natürlich wie atmen. Ich gestehe, es mangelt ihr an Übung den Staat zu führen und sie wird auf Hindernisse stoßen, die für sie allein unüberwindbar sein werden, daher bitte ich jeden einzelnen von euch umso mehr, seid ihr die Stütze, die ihr mir wart und lasst mich gehen solang ich es noch aus freiem Willen tue, dankbar und ohne Reue.“
    Sie sagten nichts mehr.
    Die Sonne neigte sich allmählich dem Horizont entgegen. Den halben Tag hatten sie im Thronsaal verbracht, sich geweigert, gefochten und versucht ihn mit allen Mitteln umzustimmen, doch wie es dem König in über 90 Jahren Regentschaft stets gelungen war seine Mitmenschen von sich zu überzeugen, so gelang es ihm auch dieses Mal und er sprach die letzten Worte, die ihm auf der Seele lagen:
    „Meine Damen und Herren, es war mir eine Ehre, vor allem aber ein Vergnügen diese alte Klappmühle die wir Staat nennen aufrecht zu halten. Jetzt ist sie nur noch euer Problem“, sagte er lachend, wie nur ein Mann ohne Sorgen lachen konnte.



    An diesem Tag eilten Boten so schnell wie es ihnen nur möglich war in alle Winkel Hyrias, zu den hohen Bergen Nors, durch die Steppen Vensurs, bis in den tiefsten Süden Yliss‘.
    Alle mit derselben Nachricht:
    König Heras entsagte dem Thron und übergab die Herrschaft an seine Tochter.
    Doch schneller als jeder Bote, jeder Zug und jede Form von magischer Kommunikation trug der Wind die Nachricht mit sich.
    Ein Wind, der bereits viele Male über das Reich wehte, es war jener Wind der sich auftat, wann immer eine große Geschichte ihren Anfang nahm. Der Wind der von den Söhnen und Töchtern Hyrias erzählte, von Schlachten die gefochten wurden, von Ruhm und Tragödien.
    Er wehte sanft, wenn er von kleinen Taten erzählte und stürmte, wenn er von Sagen sprach. Viele glaubten, dass jener Wind versiegt war, dass keine Helden mehr geboren wurden. Doch der Wind der Legenden ruhte nur. Ruhte für den Tag an dem er erneut über die Lande des Reiches zog. Und folgte man der Brise, die die Nachricht des Königs mit sich trug, zu ihrem Ursprung, folgte ihr durch Täler und Meere, über den Wolken und durch die Zeit bis an den Ort an dem Geschichte geschrieben wird, und das Schicksal vom Zufall singt und wagt einen Blick über das was war und das was ist, hinaus ins was seien wird, so schaut man dem größten, gewaltigsten Sturm, den das Reich je gesehen hat, ins Auge.
    Doch dieses Auge des Sturmes lag nicht im Schloss Hyria, wo eine nichtsahnende Prinzessin erfuhr, dass sie alsbald die Geschicke des gesamten Staates führen sollte.
    Nein, das Auge des Sturmes lag weiter im Süden, in einer kleinen Stadt im Osten Serenatas.

  • Hallo Obscuritas,


    freut mich, dass du deinen Weg ins Forum und hierher in den Fanfiction-Bereich gefunden hast! Zugegeben hat mich der Titel zuerst an Zelda erinnert, weil Hyrule nicht ganz so weit von Hyria entfernt liegt, aber umso besser, dass es sich um eine originale Story handelt, die du da aufbaust. Und wie du das tust: Weltaufbau, Gesellschaft, eine Karte und schließlich ein interessanter Kontext, in dem sich die Geschichte abspielen soll. Das ist schon ziemlich umfangreich und man merkt, dass du dir entsprechend viele Gedanken darum gemacht hast, dass alles passt.


    Aber ich will mal zum Prolog übergehen. Der überrascht jetzt eigentlich nicht so stark, weil viele Elemente daraus recht typisch für den Beginn einer Fantasy-Geschichte sind. Eine sich verändernde Welt, ein abtretender König und schließlich auch eine Thronfolgerin, die noch gar nicht so lange mit den Gepflogenheiten eines Regenten zu tun hatte. Das alles sind grundlegend solide Elemente für einen Anfang und ich habe schon hier das Gefühl bekommen, dass du insgesamt recht politische Einflüsse in der Geschichte verarbeitest. Die Art und Weise, wie du es ansprichst, lässt diesen Schluss zu und am Ende bleibt auch die Gewissheit, dass etwas in der Welt nicht stimmt. Ob das nun Krieg ist (aller Wahrscheinlichkeit nach) oder andere Probleme mit sich bringt, ist wieder eine andere Frage.
    Auf jeden Fall fühlte ich mich mit der Einleitung gut unterhalten und du zeigst, dass du sehr variabel und gut erzählend schreibst. Die Worte passen ins Setting und bisher sind die angesprochenen Dinge auch nachvollziehbar. Ich erwarte auch in den nächsten Kapitel das Beste von dir.


    In diesem Sinn: Wir lesen uns!

  • 1. Kapitel - Curitas Zamarell









  • Hallo nochmal. Ich möchte kurz erwähnen, mir ist erst gegen Ende des Kapitels aufgefallen, dass Curitas von deinem Nick abgeleitet sein könnte. Ob das in Zusammenhang steht, ist aber nicht wirklich relevant.


    Jedenfalls fand ich die Einleitung für ein Schulsetting (im Großen und Ganzen kann man es ja so bezeichnen) überaus gelungen und passend. Die älteren Schüler schwänzen ihren Unterricht oder gehen ihren Tagträumen nach, die jungen sorgen sich um ihre Vorlesungen oder dass sie überhaupt einmal da hin kommen, wo sie eigentlich sein sollten und in diesem bunten Wirrwarr an Meinungen und einer ersten Auseinandersetzung hast du die einzelnen Charaktere gut dargestellt. Sei das nun wegen der angesprochenen Tagträumerei oder wegen der Wortspiele mit den Tieren, die Ajana verwendet: Es sind so viele unterschiedliche Charakteristiken vorhanden, die die Akteure einzigartig machen und bereits so früh auf die kleinen Details hinweisen, die später wohl noch zum Verständnis wichtig sein werden. Gerade zum Anfang einer Geschichte erwartet man das weniger, besonders im Fantasy-Genre, wo ja doch gern mal die Erklärungen auf später verlegt werden und deswegen gefällt mir dieses erste Kapitel auch so ungemein gut. Du vermittelst Informationen, ohne zu trocken zu wirken, und bringst damit den Plot langsam voran.


    Das eigentlich relevante war dann wohl der ungewollte Kampf gegen Ende und hier hast du dir ebenfalls viel Mühe gegeben, eine gute Choreogelographie (ja, das Wort hab ich mir selbst ausgedacht) auszuarbeiten und die Szene anschaulich zu gestalten. Das ist mitunter ja recht schwierig, jeden einzelnen Handgriff zu beschreiben, aber dir gelingt das beinahe mühelos und beeindruckend. Da ist nun natürlich die Frage, welche Folgen diese Tracht Prügel haben wird. Da es die erste von wahrscheinlich vielen Auseinandersetzungen sein wird, lasse ich mich mal überraschen, was raus kommt.


    Wir lesen uns!

  • 2. Kapitel - Sitte und Anstand












  • Hallo Obi-wan,


    zuerst einmal mag ich solche Übersichtskarten einzelner Regionen und der Welt, weil man sich dadurch spielerisch einen kleinen Überblick verschaffen kann. Das macht es auch leichter, sich zu orientieren und ist ja ebenfalls für dich als Autor der ganzen Geschichte hilfreich. Da du wohl mit der Übertragung ein paar Probleme hast, würde ich dir raten, dass du beim Kopieren den Text in den Quellcode-Modus überträgst. Dazu musst du nur das Kästchen links über der Box anklicken und dann sollten zumindest die fehlenden Leerzeichen Geschichte sein. Der Rest hoffentlich auch.


    So, nun aber zum neuen Kapitel. Da hast du dir wirklich alle Mühe gegeben, entgegen des ersten Kapitels nur mehr vergleichsweise wenig auf die Schule einzugehen und dafür umso mehr auf die Stadt Leograd und ihr geschäftiges Leben. Im Großen und Ganzen hätte wohl jeder der drei Teile ein eigenes Kapitel sein können. Jedenfalls, das Gespräch mit Vendrix war sehr eigen und ungewohnt zu der bisherigen Ausdrucksweise der Charaktere. Für meinen Geschmack war es schon etwas zu hochtrabend, aber den Gedanken dahinter, die Autorität und eine gewisse Distanz zu wahren, ohne direkt anschuldigend zu werden, kann ich nachvollziehen. Im Endeffekt hatte er ja auch etwas Gutes für Curitas übrig, wenn man sich die letzte Bemerkung mit den Schlägen in Erinnerung ruft. Auch die Begegnung mit Mara verlief glimpflicher als erwartet und da hast du vor allem mit ihrer Begeisterung überrascht. So etwas gefällt mir, weil man dadurch erst wieder vor Augen gelegt bekommt, wie vielschichtig Charaktere sein können und dass sie nicht immer das sein müssen, was sie im ersten Moment vorgeben. Ich habe außerdem das Gefühl, dass es nicht die letzte Begegnung war.
    Der nächste Part mit seinem Training hatte auch etwas für sich. Auf einfache Art und Weise hast du Curitas Fähigkeiten präsentiert und dabei auch gezeigt, wie mächtig er eigentlich sein kann. Sowohl das Schwert als mächtige Waffe als auch der Einklang mit dem Wind, um durch die Welt zu ziehen, haben viel Magisches an sich und damit legst du auch einen guten Grundstein für den späteren Verlauf der Geschichte. Was in diesem Part vielleicht etwas viel war, war die Erklärung rund um den Zeitturm. Nun ist noch nicht klar, wann er wieder relevant wird, aber die gesamte Vergangenheit darum neben Curitas Trip in die Stadt einzubauen ist halt schon viel Theorie, die eventuell auch später hätte erklärt werden können. Wirklich einen Tipp kann ich an der Stelle nicht geben, weil das stark von der Grundstrukturierung abhängt. In der Regel ist es aber gut, sich auf die unmittelbar wichtigen Dinge für den Hauptcharakter zu konzentrieren und etwaige interessante Dinge nur kurz oder erst später anzuschneiden. Grundsätzlich finde ich das Gebilde aber höchst interessant.
    Zum Schluss noch die Verabredung in der Kneipe. Auch hier, zum Ende hin war das Gespräch vielleicht etwas lang, aber so lässt sich die Szene auf jeden Fall relativ gut nachvollziehen. Kaum auszumalen, dass das Ganze noch recht gesittet mit einigen ernsthaften Gesprächen begonnen hat, die auch wiederum erklärten, was Curitas nach dem Abschluss eigentlich erwartet. Und da sehe ich jetzt auch potenziell Gefahr, dass während dieser Nacht etwas nach außen gedrungen ist, obwohl er sich anfangs dagegen gewehrt hatte. Der kurze Abschnitt zwischen Curitas und Connor wirkte übrigens wie eine Szene aus einem Anime. Leicht schräg und übertrieben, aber auf der anderen Seite auch nachvollziehbar. Du kannst jedenfalls gut Atmosphäre zu den Dialogen aufbauen.


    Wir lesen uns!

  • 3. Kapitel - Spiele in Lopah




  • Hallo Obscuritas! (:


    Dann schließe ich mich @Rusalka mal mit dem Lesen und Kommentieren deiner Geschichte an.
    Den Titel finde ich einerseits recht simpel und andererseits aber auch sehr interessant. Vielleicht weil ich so einen Titel eher als Untertitel von einem Einworttitel erwartet hätte, aber im Grunde gefällt’s mir so sehr gut.
    Eine Geschichte die im Sommer begann und im Sommer endet … also ist der Zeitraum genau ein Jahr? Oder nur ein Sommer? Natürlich ist die Frage auch, wie lang ein Sommer in Hyria überhaupt ist … und da hast du’s geschafft, ich lese gerade mal das Zitat und bin schon mitten drin — Gratulation, das schaffen nicht viele. ;D


    Weil die Geschichte ja doch schon ein wenig fortgeschritten ist und du so einen schönen Einblick in deine Welt gibst, werd ich mir das mal in kleinen Häppchen vornehmen. Ich kommentiere also erstmal bis zum Prolog.


    Prolog


    Der Prolog startet also im Ereignis, dass du im Klappentext bereits genannt hast: der König tritt ab und übergibt den Thron an seine Tochter. Und trotz der Tatsache, dass er Monarch ist und somit alles einfach so entscheiden kann, hat er all seine Minister und Berater um sich geschart um sie darüber zu informieren. Ich fand diese ganze Sache sehr ruhig dargestellt, alle waren sehr gefasst. Irgendwie hatte ich hier mehr Widerstand von den Ministern erwartet, aber nachdem du sagtest, dass sie schon eine Weile in dem Thronsaal waren, macht es nur Sinn, dass sie keine Argumente mehr bringen konnten. Obwohl du den Spiegelsaal nicht ins kleinste Detail beschrieben hast, mochte ich, dass du auf seine Besonderheit mit dem blank polierten Boden eingegangen bist. Das hat die Szene gerade in dem Sonnenlicht in meinem Kopf sehr eindrucksvoll wirken lassen. Die Minister bringen ihre letzten Argumente vor, um den König umzustimmen, aber es hilft nichts, er hat sich entschieden. Ich find es ja sehr interessant, dass er eingesehen hat, dass er sich von dem Volk in gewisser Hinsicht entfernt hat und nicht mehr „mit der Zeit“ gehen kann, sozusagen. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich an so einen nachvollziehbaren Grund gar nicht gedacht … Ich meine, natürlich spielt auch das Alter hier eine Rolle, wir haben es mit einem sehr, sehr alten Mann zu tun, der nur aufgrund der Magie überhaupt so lang leben und regieren konnte. Vielleicht macht auch gerade die Magie ihn so weise? Ich fand den König jedenfalls sehr sympathisch dargestellt und ich kann seine Entscheidung durchaus nachvollziehen. Allerdings ist seine Tochter eben doch noch sehr jung und gerade in den schwierigen Zeiten ist es nicht besonders schlau … aber irgendwie muss die Geschichte ja ins Rollen kommen, oder? Ein bisschen denke ich ja auch, dass er vielleicht die Seyn spürt, wie du im Startpost erklärt hast und deshalb diesen Zeitpunkt für richtig erachtet. Weil er weiß, dass seine Tochter wohl Unterstützung erhalten wird … nun, vielleicht jedenfalls. Immerhin sind auch die Seyn nicht dazu verpflichtet sich an das Königshaus zu binden.
    Ich bin ja sehr gespannt, wie sich die Prinzessin als Königin machen wird und vor allem, inwieweit die Berater und Minister ihr helfen oder sie behindern werden. Auch gut gemeinter Rat kann manchmal nach hinten los gehen — gerade in der Politik möchte ich meinen.
    Schönes Bild am Ende von dem Wind, der die Nachricht, ja, die ganze Geschichte quasi erzählt. Ich mag es ja allgemein den Wind symbolisch zu benutzen und mochte auch deinen Einsatz hier. Konnte ich mir sehr schön mit Bildern vorstellen, wie dieser Wind über die Landkarte zieht und man schwach verschiedene Bilder sehen kann und sich das Auge des Sturmes schließlich im Süden sammelt. Ich vermute mal, dass dort das erste Kapitel dann einsetzen wird, aber wer weiß? Gespannt bin ich auf jeden Fall.
    Schöner Einstieg in die Geschichte, ich kann also offiziell behaupten, dass ich hyped bin. :D Für heute beende ich erstmal den Kommi, aber „I’ll be back soon!“
    Fröhliches Schreiben weiterhin!

  • Hey @Obscuritas!


    Ich hab deine Geschichte entdeckt und mich gleich mal zu einem Kommentar entschlossen! Ganz genau geht es dabei vor allem um das aktuellste Kapitel :)



    Also bis jetzt gefällt mir deine Geschichte ziemlich gut. Du baust gerade die Hauptfigur sehr genau aus und streust viele Kleinigkeiten ein, die deine Story lebendiger und für den Leser nachvollziehbarer machen. Das ist schon eine Kunst und kann nicht jeder so einsetzen!
    Du solltest vielleicht noch einmal mehr über deinen Text lesen: Die Fehler, die ich gefunden habe, stören den Lesefluss zwar nicht gravierend, aber sie lassen sich oft vermeiden, wenn man das Ganze liegen lässt und später nochmal drüberschaut! :)


    Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und was für eine Hauptstory sich entfalten wird!


    Bis zum nächsten Mal,


    ~ Sheo

  • Morgen Obscuritas. (:  
    Da bin ich wieder und kommentier das nächsten Kapitel deiner Geschichte. Los geht’s!


    1. Kapitel


    Okay, ich geb zu, es ist eine Weile her, dass mir derartig viele, kleine Fehler aufgefallen sind, die ich korrigieren musste. Was deinen Schreibstil durchaus ein wenig behindert, denn der ist sehr gut, nur ich komm ins Stocken, wenn mir ständig solche Kleinigkeiten ins Auge springen. ^^“ Ich hab versucht so viel wie möglich herauszusuchen. Außerdem hast du ein paar unnötige Absätze drin, teilweise sogar mitten in den Sätzen, die es nicht braucht und den Text doch sehr auseinanderzieht. Ich rate also entweder zum mehrmaligen Durchlesen — am besten mit ein paar Tagen Zeit dazwischen, dann ist der Inhalt nicht mehr so sehr im Kopf, dass man Fehler automatisch überliest — oder zu einem zuverlässigen Betaleser.
    Nun aber zum Inhalt!
    Ich mag das Schulsetting hier sehr — vor allem, weil du es schaffst die ganzen Dinge rund um die Schule wirklich gut mit dem Plot des Kapitels zu verweben, sodass es nicht langweilig wird. (Gut, die Beschreibung der Akademie war erstmal schwierig für mich, weil ich mit der Vorstellung nicht ganz hinkam, aber da musst du dir nichts denken, ich denk, ich hab trotzdem ein ganz gutes Bild im Kopf.)
    Es hat mir sehr gefallen, wie du die Clique hier vorgestellt hast, wenn ich auch bei den Dialogen manchmal nicht ganz sicher war … wer spricht hier eigentlich? Aber ich mochte, wie sie sich gegenseitig aufgezogen haben und allgemein einfach ihren Spaß hatten. Das passt einfach sehr gut zu dem Schulsetting. (Und ich gestehe an der Stelle einfach mal, dass ich Harry Potter nicht gelesen habe und deshalb mit so etwas keine Erfahrungen bisher gemacht hab.) Es ist ein wenig ungewöhnlich einen Charakter wie Curitas zu haben, von dem scheinbar alle wissen, dass er besonders ist. Deshalb war ich ganz froh, dass seine Freunde ihn normal behandeln und er auch sonst keine Extrabehandlung bekommt. Ich mein, wenn dem so wäre, dann hätte ihn die Novizin ja nicht so penetrant darauf aufmerksam gemacht, dass er sich etwas hat zu schulden kommen, weil er nicht in der Vorlesung war. Allgemein hat es mich wirklich verblüfft wie frech die Kleine war — wo ist denn bitte der Respekt?! Gibt’s doch nicht! Ich hätte mich das in ihrem Alter bestimmt nie getraut. Ich mein, es hätte ja gereicht, wenn sie ihn nur von oben herab behandelt hätte, aber nein, sie will auch noch einen Kampf! Das hätte ich von ihr wirklich nicht erwartet. Vor allem, weil es ja keinen Grund dafür gab, keinen Streit oder so.
    Der Kampf hat mir sehr gefallen zu lesen, du hast es wirklich gut geschafft all die Bewegungen und Angriffe zu beschreiben, sodass ich klare Bilder vor mir hatte! Ein bisschen geschockt war ich nur über die Brutalität. Ich meine, es kommt Curitas am Ende ja selbst: er hat hier gerade ein kleines Mädchen verprügelt — anders kann man es bei den magischen und physischen Angriffen eigentlich nicht sagen.
    Das Ende war dann besonders negativ für Curitas, weil sie doch eine Menge Zuschauer bekommen haben und auch noch Magister Hendra aufgetaucht ist — ups! Da bin ich jetzt wirklich gespannt was Curitas hier blüht … auch wenn es nicht mal seine Idee war und er sowieso widerwillig den Kampf angenommen hat. Andererseits, er hat es trotzdem getan, keine Ahnung, wie da die Chancen stehen, dass seine Strafe milde ausfällt.
    Alles in allem also ein schöner Start in die Story, ich mag dein Setting, deine Charaktere sind auch interessant dargestellt und dein Plot geht gleich schon mal in die Vollen hier. Schön gemacht, freu mich schon auf das nächste Kapitel! :D

  • Hallo Obi-wan,


    ich fang mal mit ein paar Zitaten an:

    „Nein, unser Fisch ist besser als der Abfall den man drüben bei euch serviert.“

    Was, mein Fisch ist nicht frisch?! Könnte ja direkt aus Asterix stammen.

    Provinzstadt hin oder her, der Ort war nicht klein und hatte immerhin sechszehntausend Einwohner

    Das war deswegen amüsant zu lesen, weil das entweder sechzehntausend oder sechzigtausend sein können (sechs zehntausend). Sind ja nur 44k Unterschied.


    Aber zurück zum Text. Dass das Saufgelage keine weiteren Folgen mit sich zog, überrascht mich ja direkt. Normalerweise wäre das der Moment, wo das Böse zuschlägt oder irgendjemand was Wichtiges ausplaudert. Gut also, dass dem nicht so ist und dass Curitas schon seine nächste Mission geplant hat, in die Akademie von Lopah einzudringen. Oder Yliss, je nachdem, wie da unterschieden wird. Da finde ich es bemerkenswert, wie er seine Freunde regelrecht dazu gezwungen hat, nicht mit ihm mitzugehen; hätte ja gelacht, wenn er es nicht sofort geschafft hätte und sich erst mal was anderes überlegen muss. Das hätte ich dir durchaus zugetraut.
    Und obwohl eigentlich nicht viel während des Kapitels passiert, ist das viele Schleichen und sich verstecken und die Aufgabe nicht aufzufallen, spannend geworden. Besonders wenn er dann doch mal entdeckt wurde oder sich vor jemandem gerade so noch verstecken konnte, erweckt das passende Stimmung. Obwohl er am Ende herausfindet, dass er das gar nicht hätte machen müssen, aber da hätte er sich grundsätzlich auch schon vorher erkundigen können. Nun hat er zwar Elys gesehen, aber so richtig ist das weitere Vorgehen trotzdem noch nicht klar. Entweder bleibt er auf der Akademie und trifft sie oder er geht wieder zurück. Beides kann seine Vorteile haben, je nachdem, was noch kommt. Ich bleibe gespannt.


    Wir lesen uns!

  • Morgen Obscuritas! (:


    Damit ich bald mal zum aktuellen Kapitel komme, schreib ich dir gleich mal einen Kommi zu Kapitel 2!


    Sitte und Anstand




    Ich hab wirklich eine Menge Spaß beim Lesen deiner Geschichte und bin richtig neugierig, wie sich das alles hier noch weiter entwickeln wird. Dein Worldbuilding ist jedenfalls sehr gelungen, ich entdecke sehr gerne die Welt, die du dir hier aufgebaut hast. (: Freu mich schon drauf Kapitel drei zu lesen!

  • 4. Kapitel - Die Ruhe vor dem Sturm






  • Hallo Obscuritas! (:


    Mein Kommentarrhythmus ist zurzeit etwas messy, aber ich dachte mir, wenn ich schon wieder damit anfange, dann starte ich gleich mal bei dir.


    3. Kapitel - Spiele in Lopah
    Es ist ja schon eine Weile her, dass ich gelesen hab, deshalb war ich jetzt etwas überrascht von dem Bruch von Kapitel zwei zu Kapitel drei. Ich führe das mal auf meine lange Pause hin, weil ich die Spiele gar nicht mehr im Kopf hatte und deshalb über die plötzliche, kurze Reisebeschreibung verwirrt war.
    Curitas hat also zu tun und will niemanden dabei haben. Und scheinbar geht es auch um eine weibliche Person. Sehr interessant. Mir hat gefallen, wie du Curitas Suche nach dem richtigen Weg beschrieben hast und auch, wie ihm gewisse Unterschiede zwischen Leograd und Lopah aufgefallen sind. Es ist ja tatsächlich so, dass wir Dinge an dem messen, was wir bereits kennen oder womit wir aufgewachsen sind. Dadurch wird dann etwas auch schnell verurteilt, nur weil man es nicht kennt. Das ist eine ziemlich engstirnige Ansicht, aber leider sehr menschlich. Ich selbst hab eine Weile gebraucht, um mich von dem Denken, mit dem ich aufgewachsen bin etwas zu lösen und über andere Dinge nicht instant zu urteilen. Vielleicht kommt Curitas da auch noch hin, bis dahin ist es natürlich auch ein wenig lustig zu sehen, wie sich die beiden brüderlichen Länder gegenseitig aufziehen.
    Curitas Versuch unbemerkt in die Akademie zu kommen lief ja anfangs noch ganz gut, bis ihn dann seine Seyn-Kräfte so bissl im Stich ließen. Erst bei dem Mädchen, welches da komplett vertieft liest und dann bei den zwei Jungen, gegenüber den Bio- und Anatomiebüchern. Wait … Studien? Warum klingt das für mich so, als hätten die zwei sich ihren Aufklärungsunterricht gerade gewidmet. Nun gut, sexuelle Aufklärung ist eine gute Sache — jedenfalls besser als der Playboy würd ich sagen.
    Das ganze Schleichmanöver von Curitas ist ja mehr als gewagt! Unglaublich wie er es schafft nicht gesehen zu werden, das war schon ziemlich knapp teilweise.
    Ich war ja doch sehr überrascht, als du in der Mitte des Kapitels so einen kleinen Flashback drin hatten, dass eine Begegnung stattfand, die nicht hätte stattfinden dürfen. Hat mich ja schon von Anfang an neugierig gemacht, wen Curitas da wohl suchen könnte. Dieser Hintergrund hat die ganze Sache gleich noch spannender und interessanter an der Stelle gemacht. Ich fand auch die Darstellung gut, dass sich zwei Kinder halt doch recht schnell anfreunden können — gerade, wenn man allein an einem Bahnhof ist und sich „vergessen“ fühlt, ist jemand, dem es ähnlich geht, bestimmt eine Sache, die einen schnell verbindet.
    Das Haus mag es also nicht, wenn Seyn sich vor ihrer Vereidigung kennen — umso neugieriger bin ich jetzt, wie Curitas und Elys miteinander umgehen, vor allem nach all der Zeit.
    Sehr geschickt das Ende hier! Curitas hat das schon gut gemacht, er hat aber im jetzigen Moment auch keine andere Wahl, als sich zu zeigen.
    War ein sehr spannendes Kapitel, auch wenn es erstmal relativ ruhig in seinem Erzählstil war. Ein paar kleine Fehlerchen sind mir aufgefallen, aber nichts großartiges. Einzig bei dem Dialog am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, ob die Frage, ob es etwas essbares gibt nun von Conner kam oder von jemand anderem. Wenn die Aussage noch von Conner kam, hättest du die wörtliche Rede durchaus in einer Zeile mit Conners erster Aussage lassen können.
    Da bin ich schon sehr gespannt was da noch kommt!

  • So, da bin ich wieder, Obscuritas !

    Ich hab mir zwei Zitate notiert, die ich erstmal loswerden will:


    Eine doch sehr abstruse Situation, die in Curtias unweigerlich eine Frage aufkommen ließ

    kleiner Buchstabendreher ;)


    Du weißt es zwar nicht, aber du wirst heute noch eine sehr wichtige Aufgabe für mich übernehmen, Kleine. Und mit diesem Gedanken ließ er die Lopah Akademie hinter sich.

    Im Grunde ist das jedem seinem eigenen Stil überlassen, aber ich würde Gedanken deutlicher vom Fließtext unterscheiden oder als wörtliche Rede einbinden. Das verdeutlicht, wo man sich gerade befindet.



    Zum Kapitel: Das ist dieses Mal eher ein "Filler" bzw. ein Zwischenspiel, im Grunde veranschaulicht der Titel das auch schon ganz deutlich. Das meine ich nicht per se schlecht: Eine gute Geschichte braucht auch die ruhigeren Zwischenphasen, um ein stimmiges Gesamtkonzept zu ergeben.

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich eine kleine Auffrischung in Bezug auf die Seyns brauche. In der Einleitung steht ja, dass das besondere Magier sind, die mit dem Könighaus in Verbindung stehen. Hattest du schon geklärt, in wiefern sie besonders sind und wie diese Verbindung genau aussieht? Ist leider doch schon eine Weile her x3"

    Was ich sehr interessant finde, aber mehr im Hintergrund mitschwingt, ist die gleichzeitig technische wie magische Welt. Im Moment bekommt man den Kontrast ja eher harmlos mit, aber ich bin gespannt, wann da die ersten handfesten Probleme/Konflikte auftauchen. Das muss nicht einmal in Gewalt ausgedrückt werden, aber durch diese Rivalität entstehen ja noch andere Probleme: Verdrängung von Arbeitsplätzen, Wanderungsbewegungen (wenn Magier z.B. als kleineren Orten abwandern, weil sie auf dem land kaum noch Beschäftigung finden und das Landvolk nur mit Technik schlechter zurecht kommt), Propaganda und vieles mehr. Eigentlich bietet sich ein Magierturnier ja sogar für einen größeren Knall an ... ich bin gespannt!

    Was wir wieder einmal aufgefallen ist, ist deine schöne Erzählweise. Daran gibt es kaum etwas auszusetzen, du kannst finde ich toll erzählen und deinen Leser dazu bringen, dich in die Geschichte hineinzuversetzen! Du könntest vielleicht noch etwas dadrauf achten, wo und wie geballt du Fremdbegriffe benutzt. Gerade mit erfundenen Namen/Regionen läuft man leicht Gefahr, den Leser zu verwirren, wenn man sie zu stark einbindet.


    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Curitas und die andere Seyn etwas Tieferes verbindet ... ich freu mich schon darauf, zu erfahren, wie sich das Ganze entwickelt (und vor allem, welche Disziplinen so ein Magierwettstreit so ausmacht)!


    lg


    ~Sheo