Punkt -251 ~ Kingdom Hearts

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  • Kingdom Hearts ~ Punkt -251
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    Als die Welt in Dunkelheit getaucht war, erschienen fünf tapfere Kinder und retteten sie.

    Doch was geschah danach? Das Schicksal weiterer Helden wird endlich offenbart.

    VORWORT_________


    Vergangenen Oktober habe ich begonnen, meine Geschichte hier hochzuladen. Da ich aber unzufrieden war, wie sie sich entwickelte, habe ich sie kurzerhand von neuem gestartet. Es gibt zwar noch kleine Dinge, die mich stören... aber wenn ich immer nur die Fehler ausbessere, komme ich niemals voran. Auf jeden Fall bin ich ein großer Videospiel-Fan und dazu mag ich Disneyfilme. Da ist es ganz gut, dass es die Kombination als Kingdom Hearts zum spielen gibt! Ich werde maximal ein zwei Dinge aus den Spielen anschneiden, aber um die Geschichte zu verstehen, muss man nichts gespielt haben.


    _________BESCHREIBUNG_________
    Nachdem die überlebenden Schlüsselschwertträger die Welten wieder aufgebaut hatten, entstand dadurch auch die Stadt Glacier Place. Im steten Ungleichgewicht zwischen dem Licht und der Dunkelheit hofft Meister Iustus, dass seine Schüler einen Weg zur Rettung finden werden. Doch als der entscheidende Tag näher rückt, kommt alles ganz anders...

    ___INFORMATIONEN___

    Alle Charaktere, die in dieser Geschichte auftauchen, sind von mir. Außer die Disney-Figuren und Final Fantasy-Charaktere natürlich! Gewalt und explizite Gewaltszenen gibt es nicht. Und wenn jemand mit einem Schlüsselschwert durchstoßen wird, dann blutet der halt nicht. Also ist dies ab 12 Jahren freigegeben.



    _DANKSSAGUNG_


    Danke an Toni, dass du immer so tapfer meine Kapitel liest und Tipps gibst. Sogar die Idee, den Hauptcharakter nach dir zu benennen!


    Danke an Rusalka, du bist seit ich zum ersten Mal etwas im FF-Bereich veröffentlicht habe, dabei. Ebenfalls bin ich sehr dankbar für deine Hilfe, wenn ich mal nicht weiterweiß.


    ________________________________________________________________________
    Inhalt:
    Prolog
    Kapitel

  • Angst schließt das Licht in der Dunkelheit ein
    Mut ist der Schlüssel
    Des Trägers Pflicht zu sorgen, ein Gleichgewicht besteht
    Damit am Morgen dem Licht das Dunkel weichen kann


    Dies waren die Worte des Meisters, bevor in das Nichts verschwand und seine Schüler der Dunkelheit überließ. Niemand wusste, wohin er ging. Die überlebenden Schlüsselschwertträger erwachten inmitten von Finsternis, doch die klitzekleinen Funken Licht in ihren Herzen behielten sie in der Existenz. So begannen sie erneut, das Licht zu sammeln und die Dunkelheit zu bekämpfen. Schließlich befreiten sie die Welt, die durch den Schlüsselschwertkrieg sämtliches Licht verloren hatte und bauten daraus unabhängige, kleine Welten daraus auf. Das Training ihrer Meister hatte sie darauf vorbereitet.
    Doch nicht alle konnten der Macht des Schlüsselschwertes widerstehen und verloren ihre Herzen an die Finsternis. So gebaren sie schattenhafte Wesen, die als Herzlose bekannt wurden. Sie besaßen lange Krallen und bewegten sich schleichend fort. Mit leuchtend gelben Augen sondierten diese Wesen ihre Umgebung, doch schienen sie nicht in der Lage zu sein, zu kommunizieren. Ebenso besaßen sie allen Anschein nach kein wirkliches Gesicht. Einst hatten Träger des Schlüssels mithilfe des Buchs der Prophezeiungen Kräfte aus der Zukunft für ihre Zwecke beschworen. Mit allergrößten Mühen gelang es, den jungen Trägern des Schlüsselschwertes, den wütenden Wesen aus den Schatten der Herzen so Einhalt zu gebieten. Doch mit dem Krieg gingen das Buch und Macht in den Schatten verloren...


    Die Anführer der fünf Bündnisse... Propheten oder Wahrsager nannte man sie auch, wurden nach jenen Ereignissen nie wieder gesehen. Fielen sie der Dunkelheit zum Opfer? Oder wurden sie einer höheren Macht zuteil? Zeit verging, die Welt getaucht in Dunkelheit. In den Tiefen zwischen den Grenzen von Licht und Dunkelheit entstand die Welt Glacier Place. Eingehüllt in endlose Nacht, fanden Menschen dort vor der Dunkelheit oder dem Licht ein sicheres Zuhause.


    Nachdem mein Meister den Schattenwesen zum Opfer fiel, liegt es nun an mir, jungen Trägern des Schlüssels beizustehen. Es ist meine Pflicht, ihnen den Umgang mit dem Licht und der Dunkelheit zu lehren... nur so kann das wahre Licht – Kingdom Hearts – zurückkehren und die Welt einen.
    Schon bald beginnt der Tag, an welchem meine drei Schüler auf eine Reise durch Licht und Dunkelheit antreten werden, um verlorene Welten zu befreien.
    Alle haben sie das Schlüsselschwert an ihrer Seite, verbunden und geschützt durch ihre Herzen. In ihrem jetzigen Zustand kann den Dreien weder das Licht noch das Dunkel etwas anhaben. Erst durch das Hereinlassen des jeweiligen Elementes beginnt das Herz, eine Empfindlichkeit gegenüber der jeweiligen Macht zu entwickeln. Gibt also eine Person der Macht des Lichts Einlass in ihr Herz, so kann sie leichter von der Dunkelheit verführt werden. Dasselbe gilt auch in verkehrter Rolle mit der Dunkelheit. Die ehemaligen Träger des Schlüsselschwertes gingen nur verloren, weil sie den Mächten beider Reiche nicht überlegen waren.
    Würde man als Träger jedoch Resistenzen entwickeln, so könnte man sich beider Energien bemächtigen und viel stärker werden. Doch dieser Vorgang würde den Ketten des Schicksals trotzen, wodurch man schließlich den Alterungsprozess des eigenen Körpers infrage stellt – Ungebunden, wie es vor Jahrhunderten der Fall war und Kingdom Hearts in die Dunkelheit sinken ließ...


    Meister Iustus stellte die Schreibfeder zurück in ihren Halter, ließ die Tinte einige Augenblicke lang trocknen und schlug das Buch zu. Er schaute hinaus, doch wie immer erstreckte sich nur endlose Dunkelheit am Himmel... dies war die Welt Glacier Place, in welcher nie die Sonne schien.
    „Die Zeit vergeht wie im Flug...“, der Meister faltete seine Hände und ließ seine Gedanken kreisen. „Nicht vorzustellen, wie groß die Welt einst als Ganzes war. Doch erst durch die Teilung dieser großen Welt war es erst den Vorfahren meines Meisters möglich, Glacier zu errichten. Aber was kam davor?“
    Iustus hatte stets auf Antworten zu seinen Fragen gesucht. Doch in den Aufzeichnungen existierte nichts, was ihm einfach keine Ruhe ließ. Es gab jedoch ein Abkommen, was von den Vorfahren der Meister errichtet wurde. Es untersagte den Meister einer Welt, einen anderen zu kontaktieren. Lediglich die Schüler dienten als indirekte Vermittler zwischen den Welten. So sollte der Frieden und das Gleichgewicht gewahrt werden... nur konnte er doch nicht nur herumsitzen und nichts tun! Seufzend erhob sich Iustus von seinem Platz und kehrte in sein Zimmer zurück.


    Seitdem sein Bruder Leo vom Schlüsselschwert auserwählt wurde, nahmen dessen Neugierde auf die Welten da draußen zu – Jedoch darf ein Schlüsselschwertmeister nicht einmal seine Verwandten bevorzugen : Jeder muss auf demselben Wissenstand sein. Allerdings verbrachte Leo einen Großteil des Tages in seinem Zimmer, woran er an den unterschiedlichsten Maschinen bastelte. Die eine oder andere schien in regelmäßigen Abständen für Chaos in der Stadt zu sorgen... seien es Spielzeugroboter, laufende Kühlschränke oder brennende Miniflugzeuge, er machte Fortschritte. Durch sein zurückgezogenes Leben sorgten sich allerdings Toni und Miko um Leo. Er fühlte sich einfach in der Umgebung von Menschen unwohl und bevorzugte Maschinen und Mechaniken. Die drei hingen schon seit sie denken konnten, zusammen. Ob sie nun durch die Gassen schlenderten oder Geschäfte unsicher machten. So saßen sie genauso oft herum und aßen gegrillte Kirschen oder übten den Umgang mit dem Schlüsselschwert.
    Allerdings gab es auch Tage, an denen die drei über die Existenzen anderer Welten spekulierten oder sich fragten, warum sind gerade nur sie vom Schlüsselschwert auserwählt? Wo sind die anderen Träger von Außerhalb hin? Nichtsdestotrotz durften sie ihr Training keinesfalls vernachlässigen. Trotz finsterem Himmel in Glacier Place begann allmählich der Tag. Und es war an der Zeit, dass Leo, Toni und Miko ihrer Pflicht als Schlüsselschwertträger erfüllten.

  • Kapitel 1


    „...und damit beenden wir die heutige Lektion. Es gab sieben besondere Lichter, aus denen die Welt neu hervorging.“ Meister Iustus schloss sein Buch, aus dem er gelesen hatte und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Seine braunen Augen blickten in die Gesichter seiner Schüler – Toni, Leo und Miko.
    Seitdem er sich um Leo kümmerte, statt deren Eltern, verbrachte das Trio zusammen Zeit.
    „Also dann.“, Iustus blickte hinaus in die Dunkelheit von Glacier Place. „Es wird nun Zeit, dass ihr den Umgang mit dem Schlüsselschwert wahrhaftig erlernt. Morgen beginnt eure Prüfung: Ob ihr in der Zukunft würdig sein werdet.“
    Es kristallisierte sich eine gewisse Strenge aus seiner Stimme heraus, als der Meister sich zu ihnen umdrehte. Toni und die anderen warfen sich angespannte Blicke zu, bis sie schließlich im Chor antworteten.
    „Jawohl, Meister Iustus!“, gemeinsam beschworen sie ihre Schlüsselschwerter und warteten auf weitere Instruktionen ihres Lehrers. Gelassen und ein wenig stolz senkte dieser den Blick, was ihn lächeln ließ. Das Trio sollte weiterhin den Kampf mit dem Schlüsselschwert üben, genauso wie er es damals von seinem Meister erlernt hatte. Der Weg eines Trägers war steinig und gefährlich, was den dreien auch bewusst war.


    Toni merkte, wie ihr die Puste langsam ausging. Den ganzen Morgen hatte die Jugendliche mit den anderen gegen Sphären aus Licht und Dunkelheit gekämpft. Zitternd von der Anstrengung strich sie sich Strähnen ihres braunen Haars aus dem Gesicht. Dabei stützte Toni sich auf den Griff ihres Schlüsselschwertes. Dieser glänzte schwarz, die Parierstange, welche das Handgelenk schützte, hingegen leuchtete in einem dunklen Blau. An dessen oberer Hälfte zur Klinge hin verdeckten weiße Wolken die eigentliche Schneide. Diese war silbern und hielt an einer Seite einen Halbmond und auf der anderen eine Sternschnuppe gefangen.
    „Nie und nimmer werde ich gegen dich verlieren!“, rief Toni Leo zu, welcher die Schläge seines Mitstreiters Miko gerade noch so abblocken konnte. Sie rappelte sich auf, rannte auf ihren Gegner zu und ließ die Klingen Funken schlagen. Mehrere Male schlugen die Schwerter aufeinander, berührten einander und vollführten mithilfe ihrer Träger einen fantasievollen Tanz.
    Leo hingegen ließ sich nicht so leicht aus der Puste bringen. Zwar hatte er es gleichzeitig mit Toni und Miko zu tun, aber er plante bereits seine nächsten Schritte – Auch Schlüsselschwertträger waren beim Training mal in der Unterzahl. Leo wirbelte sein Schlüsselschwert umher, welches so schien als wäre es von ihm selbst gebaut worden. Der junge Träger blockte Angriffe von Toni ab und versuchte, den Hieben von Miko auszuweichen. Meister Iustus hatte den Nutzen von Magie während des Trainings untersagt... wenn man sie beherrschte. Doch dies war zur Sicherheit der Schüler. Er hatte von Trainingslektionen erzählt, in welchen manche Träger plötzlich mit Verbrennungen oder Gefrierbränden behandelt werden mussten.
    Aufgrund dieser Erzählungen konzentrierte das Trio ihre Energie auf den Nahkampf. Sie tauschten weitere Hiebe mit den Schwertern aus, während sie in der Trainingshalle umherliefen. Leider brachte es Leo wenig, sich hinter den Säulen zu verstecken – Zwar boten diese von der Breite her Deckung, aber leider waren sie aus Glas gefertigt. Es waren also stets Silhouetten hindurch sichtbar. Der Mond schien hell, während sich das Duell dem Ende neigte, in die Sternenhalle hinein. Schwer atmend ließ sich Toni auf den verspiegelten Boden fallen, wodurch sich dessen Schlüsselschwert in einen Windstoß aus Licht und Funken auflöste. Bei Bedarf konnte ein Träger sein Schlüsselschwert materialisieren oder wieder auflösen. Man munkelte, dass sich nur die Kraft des Herzens in einer Klinge verfestigte.
    Miko hatte Wasserflaschen und bereits Spieße gegrillter Kirschen parat, womit das Trio eine Pause vom Training einschlug. Glücklicherweise war ihr Meister eine Person, die kein Training bis zur Erschöpfung auftrug. So lange man selbst aber hart trainierte, wurde er nicht streng mit seinen Schülern.
    „Mensch Leo“, rief ihm Miko zu, während dieser sich neben Toni auf den Boden fallen ließ. „Hast dich heute echt wacker geschlagen, wobei Toni aber auch nicht übel war.“ Er stupste sie ein wenig mit der Wasserflasche an, worauf Toni ihn nur verlegen grinsend anstarrte. Leo aber knabberte an seinem Kirschspieß herum. Wirklich gerne aß er die jetzt nicht, aber an das rauchig-süße Aroma hatte er sich allmählich gewöhnt. Er wischte sich mit der anderen Hand den Schweiß von der Stirn, worauf er sich durch sein lockiges schwarzes Haar fuhr. Er trank aus der Wasserflasche und fragte: „Habt ihr euch jemals gefragt, wieso gerade wir drei Träger des Schlüssels sind?“, nachdenklich starrte er die beiden an. Was diente dem eigentlichen Zweck, ein Träger zu sein, wollte Leo indirekt ausdrücken. Doch diese Frage zu stellen, glaubte er, würde seinen Freunden die Freude verderben.
    „Wohl Schicksal. Mehr oder weniger Zufall.“
    „Zufall ist aber auch nur eine ungenaue Form von Zufall. Nur das man dieses nicht vorher berechnen kann und es sich einfach immer wieder ändert.“, Toni und Miko sprachen ungern über Dinge wie das Schicksal oder höhere Mächte. Hauptsache, man kam mit sich selber zurecht. Nur konnten dort einem die eigenen Gedanken manchmal im Wege stehen. Iustus hatte ihnen dies gelehrt. So lange niemand zu Schaden kam, war dies in Ordnung.
    „Schicksal mag unausweichlich sein.“, urplötzlich tauchte der Meister hinter ihnen auf. Iustus hatte wohl auf einen Moment der Unachtsamkeit gewartet gehabt. „Die alte Generation von Meistern war jedoch vor dem Krieg in der Lage, in die Zukunft zu blicken.“
    „Aber Meister!“, warf Miko mit angespanntem Ton ein. „Sie konnten die Ereignisse nicht etwa abwenden, oder etwa doch?!“
    Seine Augen leuchteten dunkelgrün, als er über die ehemaligen Meister nachdachte. Wohin sind sie verschwunden? Weswegen? Angespannt lauschte er der Lektion Iustus' über die Vergangenheit. Er langweilte das Trio niemals mit langgezogenen Erzählungen, der Wissensschatz von Iustus schien allerdings gewaltig zu sein. Allerdings besaß er die Angewohnheit, plötzlich zu verschwinden und genauso wieder aufzutauchen. Hatte Iustus die drei beim Training beobachtet? Rasch zupfte er sich den Kragen seiner Jacke zurecht und räusperte sich.
    „Durchaus waren sie dazu in der Lage. Aber wie, vermag ich nicht zu sagen.“, er warf seinem Bruder Leo einen musternden Blick zu. Dieser festigte den Griff um seine Wasserflasche, wodurch sie knackste. Seine beiden Freunde blickten aus den Augenwinkeln zu Leo hin, aber sagten nix.
    „War dies alles?“, fragte der Meister. „Übt weiter oder verlasst die Sternenhalle für heute.“
    Miko fand als erstes die Sprache wieder.
    „Ja, Meister. Wir werden uns umgehend auf dem Heimweg machen. Oder, Leo?“
    Mit einer kurzen Verbeugung mit dem Oberkörper zollte er Iustus Respekt, verabschiedete sich und zog Leo widerwillig mit hinaus.


    Stille machte sich in der Halle breit, als Toni kurzerhand bemerkte, dass sie und Iustus allein waren. „Meister, geht es Ihnen gut?“, fragte die Jugendliche nachdenklich. „Ihr wirkt angespannt. Wenn ich das so sagen darf.“
    Er trat zu ihr herüber und seufzte.
    „Leo macht es mir manchmal wirklich ein wenig schwer. Hast du die Anspannung zwischen ihm und mir eben nicht mitbekommen?“, Iustus wirkte betrübt, fand Toni. „All diese Pflichten, die man als Meister hat, sind manchmal ein wenig ermüdend. Das macht das Leben mit Verwandten nicht gerade leichter.“
    Iustus versuchte, ein wenig zu lächeln. Toni fragte sich, wieso er dies gerade ihr erzählte.
    „Kann es sein, dass ihr---“ er unterbrach sie.
    „Ich kenne dich schon seit du und Leo zusammen als Kinder spielend durch die Stadt gelaufen wart. Hör auf, mich als Meister zu betiteln, wenn wir allein sind!“
    Toni erinnerte sich. Seit Leos Eltern verschwanden, kümmerte sich sein Bruder Iustus um ihn. Und auch für sie war er manchmal wie ein Bruder gewesen. Iustus schien manchmal ein wenig darunter zu leiden, ein Meister des Schlüsselschwertes zu sein... aber er blieb stark und bereitete seine Schüler auf die Zukunft vor.
    „Lass mich dir etwas anvertrauen...“


    „Mensch Miko, WAS sollte das denn gerade?“, Leo zerrte wütend an dem Griff seines Freundes, als sie durch die Türen der Sternenhalle traten. Er schubste Miko ein wenig beiseite, was diesem aber gar nichts ausmachte: „Beruhig' du dich doch erst mal! Hast doch auch sicherlich gemerkt, dass es an der Zeit war zu gehen, oder?“ Er schnippte mit den Fingern. „Training ist vorbei heute. Nix mehr.“
    Leo hingegen versuchte jetzt, sich zu beruhigen und verschränkte schmollend die Arme. Mit rollenden Augen drehte er sich um und betrachtete die Stadt. Glacier bestand aus vielen hohen und auch niedrigen Häusern. Die Bewohner versuchten, das mangelnde Licht durch Leuchtschilder, Laternen und anderen mechanischen Dingen auszugleichen. Zwar schien stets der Mond, aber ohne Laternen würde man nicht sehen, wohin man trat. Leo drehte sich wieder zu Miko um und blickte diesen fragend an.
    „Toni sollte gleich nachkommen. Wir sind ja auch einfach gegangen!“, lächelte der Jugendliche bescheiden. Wessen Fehler das wohl war..., dachte Leo. Miko glaubte, einen Fehler gemacht zu haben. „Lass uns doch einfach vorgehen.“, schlug er vor. „Ein wenig auf dem Hauptplatz schlendern, etwas im Park die Luft genießen... solch Dinge eben!“
    Was hatte Leo zu verlieren? Ewig nachtragend sollte man seinen Freunden nicht sein. Und so befanden die beiden sich kurzerhand auf dem Weg zur Händlerstraße, wo die unterschiedlichsten Dinge angeboten wurden.


    „Das Gleichgewicht der Welt?“, Toni blieb der Mund vor Entsetzen offen stehen. „Was bedeutet das, Iustus?“
    „Ich bin mir nicht sicher...“, nachdenklich strich sich der Meister über das Kinn. „Aber Glacier Place befand sich seit seiner Entstehung zwischen den Grenzen von Licht und Dunkelheit. Und diese Kräfte konkurrieren seit Anbeginn der Zeit miteinander.“
    Das hatte sie nicht erwartet. Brach Iustus gerade die Lehren seines Meisters? Wobei, jeder währte die Traditionen auf seine eigene Art und Weise...sollte das Gleichgewicht wirklich in Gefahr sein, musste etwas dagegen unternommen werden!
    „Wie sehen die anderen Welten aus?“ Droht ihnen auch, aus dem Gleichgewicht zu fallen?“, aufgeregt fuhr sich die Jugendliche durchs Haar und wirkte ein wenig ratlos. „Was sollen wir denn bloß tun?“
    Anscheinend hatte Iustus diesen Gedankengang nicht vorhergesehen. Ruhig versuchte er seiner Schülerin zu erklären, dass er als Meister verhindert war, die Schlüsselschwertträger von Außerhalb zu kontaktieren.
    „Deswegen habe ich euch geschult und Vorbereitungen für die Prüfung getroffen. Denn nur wenn ihr genau in der Mitte von Licht und Dunkelheit steht, könnt ihr diese Welt sicher verlassen. Nun gehe zu deinen Freunden. Und kein Wort hierüber!“
    Stumm nickend verließ Toni die Sternenhalle, lief hastig auf die vom Laternenlicht erhellten Straßen und blickte sich nachdenklich um.
    Wie die Jugendliche ihre Freunde kannte, befanden die beiden sich wieder nahe des Mondblumenfelds im Park. Bestimmt aßen sie noch mehr gegrillte Kirschen. Mit schnellen Schritten machte sich die Jugendliche dorthin auf. Zwischenzeitlich lief sie durch Menschenmassen durch, bog an Gassen und dunklen Ecken ab.
    Toni fielen die Verkäufer am Straßenrand in ihren verschiedenen Ständen auf, die mitunter Lampen verkauften oder exotisches Gemüse anboten. Kurzerhand kam sie auch schon an ihr Ziel – Zwar war es wunderlich, wie in Glacier ohne das Sonnenlicht Pflanzen wuchsen... aber es funktionierte allen Anschein nach bei Mondblumen, Tomaten und einigen Faunasorten, deren Namen Toni nicht kannte.
    „Ihr beiden gönnt mir aber auch nicht mal einen Augenblick Pause!“, rief Toni ihren Freunden aus einigen Metern Entfernung zu. Wie gedacht, saßen Miko und Leo auf einer Bank und diskutierten darüber, ob es sinnvoll wäre, das Grundwissen noch einmal durchzugehen. Dabei hatten sie den ganzen Morgen trainiert, argumentierte Leo. Sie sollten lieber für heute entspannen. Miko jedoch bestand auf das Gegenteil. Die beiden schienen aber nicht zu bemerken, wie abwesend Toni war. Worüber Iustus mit ihr gesprochen hatte, ließ der Jugendlichen keine Ruhe. Gleichgewicht der Welt... Andere Meister? Das bedeutete also, es existierten noch weitere Träger des Schlüssels dort draußen – Was, wenn sie schon in dieser Stadt waren?
    Sie schluckte.
    „Toni? Hey, alles in Ordnung?“, Miko wedelte mit seiner Hand fragend vor ihrem Gesicht herum. „Wir haben doch beschlossen, für heute zu faulenzen und morgen weiter zu trainieren.“, er und Leo standen auf.
    „Und überlegt, uns ein paar Kirschen zu holen vom Stand zu holen. Bist du dabei?“
    Nachdenklich fuhr Toni sich mit der Hand über die Stirn und lehnte ab. Sie fühle sich nicht gut, erklärte sie. Es sei aber alles in Ordnung, beteuerte sie lächelnd.
    „Na dann. Sitz' da aber nicht wie angewachsen rum, sondern geh heim! Oder tu etwas, damit es dir besser geht!“, Leo verabschiedete seine Freundin mit einem High Five, dann folgte er Miko. Einige Momente später war die Jugendliche alleine. Toni atmete die Luft ein und seufzte tief, während sie in den Sternenhimmel blickte. Gelegentlich liefen einige Menschen an ihr vorbei, aber das störte sie nicht. Gerade, als die Schlüsselschwerträgerin aufstehen wollte, erregte etwas im Mondblumenfeld ihre Aufmerksamkeit.


    Langsam erhob sich Toni und ging auf das Blumenfeld zu. Leider erhoben sich die Blumen bis über ihre Stirn, so dass die Jugendliche eben solche beiseite schieben musste. Immer weiter tauchte Toni in das Blumenmeer hinein, bis sie glaubte, in einem Labyrinth aus Pflanzen zu stehen. Der Duft der Mondblumen war leicht, keinesfalls erdrückend und irgendwie beruhigend. Toni erinnerte sich, dass ein Tee aus getrockneten Mondblumensamen beim Einschlafen half. Aber würden diese auch jetzt dafür sorgen, dass sie einschliefe? Doch ehe Toni sich weiter Gedanken ums Einschlafen machen konnte, hörte sie ein stumpfes Geräusch... Befand sich jemand in der Nähe? Riss es sie aus den Gedanken. Vorsichtig trat sie einige Schritte vorwärts und erneut ertönte das Geräusch... Fast so, als würde jemand etwas vergraben!, dachte sie sich.
    Vorsichtig lugte die Schlüsselschwertträgerin zwischen den Blumen hervor... Und erblickte einen jungen Mann mit hellem Haar, welcher ein blaufarbiges und kleines sternförmiges Ding in der dunklen Erde vergrub. Doch in der Dunkelheit sah man weder das Gesicht, noch was er genau trug.
    Wieso tut er das? Woher kam er?, Toni wurde nervös. Sie merkte, wie ihre Hände anfingen, zu zittern. Langsam versuchte sie zurückzutreten... Doch irgendwie gehorchten ihre Beine nicht. Tonis Kopf fühlte sich schwer und benommen an. Langsam gaben die Beine der Jugendliche nach und sie merkte, wie der Schlaf sie übermannte.


    ____

  • Hallo Dousa Katsumi,
    ich will mich gar nicht lange mit einem Vorwort aufhalten sondern eher direkt zum eigentlichen Kommi kommen, aber ein zwei Dinge trotzdem noch vorweg: Zunächst einmal ich kommentiere, während ich das Kapitel Stück für Stück lese, weswegen es sein kann, dass sich Fragen o.ä. im Verlauf des Kommis selbst beantworten, einfach nicht wundern. Und dann ist da noch dein Startpost, über den ich kurz anmerken will, dass er mir echt gut gefällt. Er ist zwar eher kurz, aber schön übersichtlich und das Wichtigste ist enthalten.


    Prolog
    Also, ich hab keinerlei wirkliches Vorwissen über Kingdom Hearts, aber du meintest ja auch, dass das nicht nötig sei, also versuch ich mich einfach mal an der Einleitung mit den Worten des Meisters. Okay, die ersten beiden Verse sind ziemlich eindeutig und müssen nicht großartig interpretiert werden. Nun kommt der dritte Vers, der mich ein wenig hat stutzen lassen von der Formulierung her. Intuitiv hätte ich gesagt, dass da drin steht, dass es die Pflicht des Trägers ist für ein Gleichgewicht zu sorgen, was einem an sich als Aufgabe nicht unbedingt unbekannt ist. Das irritierende ist, dass da steht "ein Gleichgewicht besteht" und ich eher davon ausgegangen bin, dass es eben ein Ungleichgewicht herrscht und dann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden muss. Durch diesen Teil scheint es aber viel wahrscheinlicher, dass alles bereits im Gleichgewicht ist und dieses jetzt "nur" bewahrt werden muss. Hm, nicht unbedingt der klassischste Beginn, aber gerade deswegen vielleicht auch interessanter. Den vierten Vers würde ich dann so interpretieren, dass das Gleichgewicht nötig ist, damit nicht nur "das Dunkle" auf der Welt liegt, sondern das auch wieder "dem Licht" platz machen kann. Möglich, dass damit auch gemeint ist, dass die Welt nur im Licht ist, wenn das Gleichgewicht herrscht, und die Dunkelheit eben so lange Platz machen muss, solange Gleichgewicht herrscht. Aber gerade weil bei einem Gleichgewicht keine der beiden Seiten stärker ist, würde ich eher davon ausgehen, dass sich im Gleichgewicht dunkle und helle Phasen einfach abwechseln.
    Der erste Absatz liefert einem einerseits ein wenig Hintergrundgeschichte, aber zumindest mich verwirrt er auch etwas, vielleicht kannst du da ja etwas Licht ins Dunkel bringen. Also, die Meister sind verschwunden und ihre Schüler vertreiben dann in einem Schlüsselschwertkrieg das Dunkle aus der Welt, aber einige von ihnen verfallen der Verlockung der Macht und schaffen dunkle Kreaturen. Bis dahin ist noch alles klar. Aber dann erfährt man, dass diese Kreaturen früher mit einem Buch bekämpft wurden, welches im Krieg verloren gegangen ist. Ist damit dieser Schlüsselschwertkrieg? Aber wenn diese Kreaturen erst nach dem Schlüsselschwertkrieg entstanden sind, wie konnte dann das Buch, mit dem man sie bezwungen hat, bereits im Krieg verloren gehen? Es hat zumindest so gewirkt, als sei das Verschwinden der Meister quasi der Beginn und solange sich das Bekämpfen der Kreaturen mit dem Buch nicht auf die Zeit vor dem Krieg bezieht, erscheint es mir ein wenig unlogisch. Wenn dem allerdings so ist, könnte man vielleicht ein wenig deutlich machen, dass man sich hier auf eine Zeit vor dem Krieg bezieht.
    Der nächste Absatz geht mir auch ein wenig schnell. Eben noch war die Welt gerettet und es kamen halt ein paar dunkle Kreaturen, aber ist dadurch direkt die ganze Welt in Dunkelheit getaucht. Oder bezieht sich das nur auf einzelne Welten (es wurden ja mehrere kleine Welten erschaffen)?
    Okay, also die Träger sollten sich möglichst weder auf die Seite des Lichts noch der Dunkelheit stellen, das macht mit Blick auf die Worte des Meisters am Anfang ziemlich viel Sinn. Ich frag mich nur, was das "wahre Licht" vom anderen Licht unterscheidet. Wobei ich mir da gut vorstellen kann, dass das noch im weiteren Verlauf der Geschichte thematisiert wird, deswegen bin ich mal gespannt.
    Auch der Rest des Prologs lässt Fragen offen, wobei das gerade bei einem Prolog ja nicht schlecht ist. Wieso dürfen sich Meister nicht gegenseitig direkt kontaktieren? Was war der Grund für dieses Abkommen? Bisher hat man einiges an Hintergrundwissen zu der Welt mitbekommen, welches aber auch eher nur weitere Fragen offen lässt. Es bleibt einem also gar nichts andere übrig, als weiter zu lesen, wenn man diese weiteren Fragen beantwortet haben möchte.
    Zum Schluss noch eine Kleinigkeit: Während Leo als Name noch schön eingeführt wird und man als Leser eine Ahnung hat, von wem gesprochen wird, werden dann plötzlich Toni und Miko in den Raum geworfen ohne zunächst zu wissen, wer das ist und wie sie in Beziehung zu Leo stehen. Aus den Sätzen danach würde ich vermuten, dass es Freunde von ihm sind, aber diese Information wäre direkt mit der Einführung der Namen schön gewesen.


    Kapitel 1
    Es scheint so, dass Prüfungen - oder zumindest die genannte Prüfung - nichts alltägliches in der Ausbildung der drei sind. Zumindest schließe ich das aus der Tatsache, dass sie wegen ihr angespannt sind. Ich frage mich, was wohl passiert, wenn sie sie nicht bestehen. Ist die Ausbildung dann für sie endgültig vorbei? Können sie sie nochmal wiederholen zu einem späteren Zeitpunkt? oder ist sie vielleicht sogar gefährlich und ein Durchfallen kann sie wortwörtlich das Leben kosten? Bisher weiß man eigentlich nicht wirklich etwas über diese Prüfung, aber das sie sehr wichtig zu sein scheint und kurz bevor steht, ändert sich das sicherlich bald. Vor allem der Inhalt würde mich interessieren, da es immerhin gar nicht so leicht ist ein Maß dafür festzulegen, ab wann jemand würdig für etwas ist und wann nicht. Die Grenze kann da manchmal sehr schmal sein.
    Als nächstes erhält man einen schönen Einblick in den Alltag der drei Lehrlinge. Gemeinsam mit Schwertern trainieren erinnert mich ein wenig an die Nachtwache aus Game of Thrones, wo die neuen Rekruten auch von einem älteren Mitglied trainiert werden und gegeneinander kämpfen, um besser werden. Diese Szenen konnte man sich gut vorstellen und auch wie Leo es schafft, sich gegen beide zu verteidigen, indem er nicht nur reagiert, sondern auch eigene Züge plant. Allerdings wäre es da schön gewesen, dann auch von der Ausführung dieser Pläne zu lesen.
    "Zufall ist aber auch nur eine ungenaue Form von Zufall" meintest du da mit dem ersten Wort vielleicht "Schicksal"? Zumindest klingt es so ein wenig merkwürdig ^^"
    Kleine Frage: Wieso ist Leo so wütend, dass sie gegangen sind? Ich meine ja, vielleicht wollte er gerne noch etwas weiter trainieren, aber dann gleich so wütend werden, obwohl er auch hätte widersprechen und bleiben können? Das kommt mir irgendwie ein wenig überzogen vor.
    Als nächstes erfährt man, dass Iustus anscheinend mit den Lehren seines Meisters bricht, aber wodurch genau? Was hatte sein Meister denn gelehrt? Ich kann mir gut vorstellen, dass das Entsetzen von Toni besser nachvollziehbar wäre und dieser Moment beim Leser vielleicht mehr ausgelöst hätte, wenn man hier ein bisschen mehr vorher erfahren hätte. So nimmt man zwar zur Kenntnis, dass Iustus anscheinend anders als sein Meister denkt, aber wie "schwerwiegend" der Bruch in der Lehrtradition oder so ist, kann man kein bisschen abschätzen.
    Tomaten wachsen auch Glacier? Das hat mich ein wenig überrascht, da ich selbst mal versucht hab Tomaten anzubauen und davon eigentlich weiß, dass sie viel Sonne und Wasser brauchen und ersterers auf Glacier ja nicht wirklich vorhanden ist. Dass es trotzdem ein paar Blumen gibt, die das schaffen, kann man sich gut vorstellen und Moose vielleicht auch, die brauchen zumindest nicht viel Licht. Aber Tomaten ist schon ein wenig merkwürdig, wenn es die geichen Tomaten sind, die man als Leser kennt. (Kann natürlich sein, dass es irgendeine besondere Art ist, die nur dort wächst oder so, aber daran denkt man halt nicht im ersten Moment.)
    Der letzte Abschnitt gefällt mir. Während dieses Mal auch der Duft als Sinneswahrnehmung mit einbezogen wird, wird auch durchgehend Spannung aufgebaut. Man weiß einfach, dass irgendetwas passieren wird, sobald sie immer weiter in das Feld geht. Auch wenn man noch nicht mit Sicherheit weiß, ob der Mann gefährlich ist oder nicht, ist es sicherlich nicht das Beste, dass sie bewusstlos wird und er sie dadurch auch bemerken könnte (sie wird immerhin hinfallen). Dann ist sie so ziemlich seiner Gnade ausgeliefert und gerade da man noch überhaupt nicht einschätzen kann, ob er ihr gut oder böse gesinnt ist, ist diese Situation erstmal gefährlich und man sorgt sich um sie. Auf jeden Fall ein schöner Cliffhanger, der Lust auf das zweite Kapitel macht.


    So, das wars auch schon von mir. Ich hoffe, du hast dich über diesen Kommi gefreut und vielleicht konnte ich dir ja auch ein bisschen weiterhelfen oder so. Viel Spaß auf jeden Fall noch beim Schreiben der weiteren Kapitel und ich werd dann mit Sicherheit mal wieder hier vorbei gucken ^-^
    Liebe Grüße,
    Caroit

  • Inmitten der Dunkelheit konnte Toni fühlen, wie sie immer tiefer sank. Umgeben von dieser, trieb sie herum und träumte. In diesem sank die Jugendliche immer weiter, bis diese glaubte, auf einer Plattform zu landen. Mit wackeligen Beinen fand sie auf dieser Halt. Aus der Dunkelheit ertönte eine Stimme.
    „Erwache.“, sagte sie.
    „Es ist an der Zeit. Tauche ein in die Tiefen deines Bewusstseins und Herzens.“
    Toni sah sich um. Nichts als Dunkelheit und eine finstere, schimmernde Plattform unter ihren Füßen, dachte sie sich. Sie wagte einige Schritte vorwärts, bis schließlich erneut die Stimme erklang.
    „Du musst eine Entscheidung treffen. Wie lautete dein Name?“
    „Toni.“
    Inmitten eines Atemzugs nannte sie der formlosen Stimme ihren Namen. Wo genau befand sie sich hier? War dies wirklich nur ein Traum?
    Allen Anschein nach konnte man von der Scheibe herunterstürzen, liefe man ohne Unterbrechung geradeaus. Einige Augenblicke später erschienen vor Toni drei farbige Leuchtkugeln. Sie waren jeweils rot, blau und grün. War jetzt der Moment gekommen, wo Toni jetzt eine Entscheidung fällen sollte? Wenn sie aber falsch lag? Die Jugendliche erhob die Hand, doch zögerte.
    „Fürchte dich nicht.“, hallte die Stimme in Tonis Kopf wieder. „Du bist bereits im Besitz der stärksten Waffe, die es gibt...“
    Einen Augenblick lang ließ sie ihren Blick über den dunklen, ebenmäßigen Boden gleiten - Dann kniff Toni ihre Augen zu und griff blindlings in die Sphären. Für einen Augenblick schien es, als würde die Luft aus ihren Lungen gepresst werden und unzählige Gefühle durch den Körper fahren - Freude, Trauer, Wut, Angst, Liebe, Hass. Langsam schienen die Sphären näher zu kommen und Toni vollkommen von Licht zu umhüllen. Augenblicke vergingen und mit einer Lichtexplosion war die Schlüsselschwertträgerin in gleißendes Licht gehüllt. Ihr Schlüsselschwert hatte sich in ihrer rechten Hand manifestiert und rasch hob sie es über ihren Kopf - Zu ihren Füßen hatte sich der einst finstere Boden in ein helles Bildniss aus bunten Steinen, einer schwarz leuchtenden Stadt und ihrer Selbst umgewandelt! Nun wurde Toni endlich klar, wo sie sich hier befand - Dies war der Mittelpunkt ihres Herzens!


    Doch wie jedes Herz besaß auch ihres einen Flecken von Dunkelheit. Diese erhob sich aus pechschwarzen Flecken und begann, sie aus gelb leuchtenden Augen anzustarren. Die Kreatur besaß nach einigen Augenblicken lange Krallen und seltsame Fühler, doch Toni wich nicht zurück. Instinktiv wusste die Trägerin, vor ihrer eigenen Dunkelheit gab es kein Entrinnen. Mit schnellen Schritten verringerte sie ihre Distanz zum dem Schattenwesen, welches sich zum Angriff bereit machte. Sie holte mit dem Schlüsselschwert aus, traf den Schatten in die Seite und schickte ihn einige Fuß weit fliegen. Doch nach kurzen Augenblicken war er wieder auf den Beinen und streckte seine dunklen, schattenhaften Krallen nach ihr aus.
    Wieso war das Schlüsselschwert die einzig effektive Waffe gegen diese Wesen? Dachte sich Toni, als sie einen Hieb mit dem Schwert abblocken wollte, war jedoch zu langsam und musste einen Tritt in die Magengrube einstecken.Ihr entwich ein rascher Atemzug, wodurch Toni das Schwert fallen ließ und zusammensank. War sie zu schwach, um sich ihrer eigenen Dunkelheit zu stellen? Strähnen ihres dunkelbraunen Haars fielen ihr in das Gesicht und angestrengt versuchte Toni, ihre Kräfte zu sammeln. Jede Faser ihres Körpers durchdrang ein wohlig warmes Gefühl, dass sie entspannen und doch zugleich Schmerzen spüren ließ. Langsam rappelte sie sich auf, erfasste den Griff vom Schlüsselschwert und sammelte die Energie an einen Punkt in der freien Handfläche.
    Mit einer ruckartigen Bewegung gelang es Toni, jene Kraft als einen dunkel leuchtenden Ball freizusetzen und in Richtung des Schattens zu stoßen. Dieser war zu träge, um der Geschwindigkeit zu trotzen und wurde getroffen, woraufhin er zu Boden fiel und sich in schwarze Flecken auflöste.
    Keuchend stützte sich Toni auf den Griff des Schlüsselschwertes und starrte auf ihre von der sinistren Energie dampfenden Hand. Hatte sie die Mächte der Dunkelheit freigesetzt? Langsam schloss die Trägerin ihre Augen und beschloss, sich auszuruhen.


    ~

    Der Status eines ungebundenen Schlüsselschwertträgers kann nur dann erreicht werden, wenn Licht und Dunkelheit im Herzen im absoluten Gleichgewicht stehen. Dies bedeutet, man muss sich der Dunkelheit öffnen. Oder dem Lichte. Schafft man es, den Verlockungen während dieses Prozesses standzuhalten, bilden sich mit der Zeit Resistenzen. Damit ist der jeweilige Schlüsselschwertträger dann in der Lage, zwischen den Reichen des Lichts und der Dunkelheit zu wandern.
    Allerdings birgt diese Art und Weise des Trainings von jungen Trägern zu große Gefahren, weswegen nur wenige diesen Schritt wagen.
    Ich als Meister bin mir ungewiss, ob ich diesen Schritt wirklich wagen soll. Nachdem ich bemerkte, wie sich der Zustand dieser Welt immer weiter verschlechtert, bin ich gezwungen, etwas dagegen zu unternehmen. Meine Schüler sind fast bereit, in andere Welten aufzubrechen. Doch bei Leo mache ich mir ein wenig Sorgen...
    Toni schlägt sich wacker. Im Augenblick scheint sie die einzige von den dreien zu sein, die als erstes zum Meister aufsteigen könnte. Doch ich kann meinen Schülern noch keinen Meistertitel verleihen, so lang sie nicht die Außenwelt mit eigenen Augen gesehen haben...

    ...morgen ist es endlich an der Zeit, ihre Prüfung abzuhalten.


    Wie jeden Abend schrieb Iustus seine Gedanken in einem Buch nieder. Er blätterte durch dieses hindurch und sah bereits eine interessante Auswahl an Einträgen vorlagen. Die meisten beinhalteten Gedankengänge und Beobachtungen über seine Schüler. In der Bibliothek seiner Meister, in jener Iustus stets die Abende saß, befanden sich etliche Bücher. Manche waren farbig, andere simpel schwarz. Das eine oder andere schien bereits zu zerfallen, erkannte der Meister beim Vorbeigehen. Es war seine Aufgabe, dieses Wissen für seine Nachfolger aufzubewahren und zu schützen.
    Iustus erhob sich von seinem Schreibtisch und blickte hinaus auf die Stadt, welche friedlich im Mondlicht schlummerte. Leo schlief bereits, also bestand kein Grund zur Sorge - Einige Male hatte sein Schüler versucht, in seine Bibliothek einzubrechen und sich das Wissen vergangener Zeiten anzueignen. Doch glücklicherweise konnte Iustus seinen kleinen Bruder davon abhalten. Allmählich überkam dem Meister auch die Müdigkeit und er beschloss, sich für den nächsten Tag auszuruhen.


    An einem anderen Ort inmitten von Glacier Place befanden sich Miko und Leo. Die beiden saßen herum und aßen typischerweise ihre gegrillten Kirschen. Es machte ihnen zwar nichts aus, dass Toni heimging, aber ohne sie fühlte es sich irgendwie nicht nach typischem Abhängen an.
    „Mensch Leo“, begann Miko. Er beobachtete die vorbeiziehenden Menschen, einige trugen Taschen vom Einkauf oder unterhielten sich mit ihrer Begleitung. „Heut war echt nen anstrengender Tag, aber Toni nicht dabei zu haben ist nicht dasselbe.“
    „Wohl wahr. Na dann überraschen wir sie morgen einfach.“, schlug der schwarzhaarige Jugendliche vor.
    „Sogar noch besser! Jagen wir ihr doch einfach nachher im Dunkeln 'nen Schrecken ein!“, Mikos Augen leuchteten einen Moment auf, als er auf seinem Stuhl herumrutschte. Er hatte ein gelbes Kopftuch um sein rotes Haar gewickelt, wodurch sein Gesicht eine gewisse Ernsthaftigkeit bekam. Leo rollte mit den Augen und nippte an seinem Wasserglas. Bis die beiden ihren Snack aufgegessen hatten, vergingen noch einige Minuten. Und sie unterhielten sich über mögliche Freizeitaktivitäten für den morgigen Tag. Jedenfalls war Leo von der Idee, Toni zu ärgern, nicht angetan. Aber wieso sollten sie ihr nicht trotzdem einen Besuch abstatten?


    „Was sollte das denn? Was wenn ihr was passiert wär?!“, eine weibliche Stimme klang aufgebracht.
    „Mach dir keine Sorgen, Timar.“, argumentierte die zweite Stimme, welche eindeutig die eines jungen Mannes war. „Ich habe lediglich einen kleinen Schlafzauber um das Feld herum gewirkt! Sie hat nur ein wenig geschlafen!“
    „Sie wird es keinesfalls finden, dafür habe ich gesorgt.“, mischte sich eine dritte Person mit ein. Sie klang jung, aber erfahren für ihr Alter. „Lasst uns das Mädchen auf eine der Bänke legen, sonst bekommen die Bewohner hier noch Panik.“
    „Ahhh...“, Toni versuchte, ihren schweren Augenlider zu öffnen, als sie allmählich aufwachte. Was war nur geschehen? Die Jugendliche versuchte, sich aufzurichten, wobei sie beinahe von der Bank fiel. ...Das letzte, woran ich mich erinnere ist, dass jemand im Mondblumenfeld irgendwas vergraben hatte! Aber dann fiel ich müde zu Boden und wachte dann etliche Meter entfernt davon auf... Mit trägen, schlaftrunkenen Bewegungen machte sich Toni zu dem Mondblumenfeld auf.
    Erneut kämpfte sie sich durch das Dickicht aus Blättern, Blüten und Stängeln, bis sie glaubte, an der Stelle angekommen zu sein, wo der unbekannte Typ etwas vergraben hatte. Rasch lief Toni darauf zu, fuhr mit den Händen in den feucht-sandigen Boden. Irgendwo muss hier doch irgendwas sein, was man vergraben würde!, dachte sie. Angespannt wirbelte sie den Boden auf, schleuderte Erde durch die Luft. Doch je länger Toni grub, umso weiter bohrte sich nur der Schmutz unter ihre Fingernägel. Nach einigen Minuten stellte die Jugendliche ihre Grabungsarbeiten ein und atmete die feuchte, kühle Luft ein.
    War es bereits Abend geworden? Langsam lichtete sich der schläfrige Nebel in Tonis Kopf und ließ sie klarer denken. Wenn sie die ganze Zeit geschlafen hatte... Hatten sich ihre Freunde keine Sorgen um sie gemacht? Toni beschloss, zur Sternenhalle zu laufen. Wenigstens Iustus musste doch dort sein!
    Rasch klopfte die Jugendliche sich den Schmutz von den Knien und Händen, rannte blindlings heraus aus dem Park und in Richtung ihres Trainingsortes. Auf ihrem Weg dorthin wich sie einigen spazierenden Passanten aus, holte zwischenzeitlich Luft und nahm große Schritte.
    In einiger Entfernung konnte die Schlüsselschwertträgerin die Halle sehen, bis sie ohne Warnung gegen den Rücken eines Mannes rannte. Gerade so hielt es die beiden auf den Beinen.
    Durch den Aufprall blieb Toni einen Augenblick die Luft weg, der junge Mann hustete ein wenig.
    „Verzeihung...“, röchelte Toni, die sich auf ihren Knien abstützte und nach Atem rang. „Das war keine Absicht! Ich hab Sie nicht dort stehen gesehen!“
    „Ah ja... pass doch einfach besser auf!?“
    Mittlerweile hatte dieser sich umgedreht und blickte sie finster lächelnd an. Er besaß grüne Augen und trug einen hellen roten Pullover. Sein blondes Haar fiel ihn etwas ins Gesicht, was ihm ein attraktives Äußeres verlieh, dachte Toni. Was tat er überhaupt vor der Halle? Wartete er auf jemanden? Zu ihrem Glück öffneten sich die Türen der Sternenhalle und hindurch traten Miko und Iustus. Ersterer trug eine ungefähr koffergroße Kiste mit den Händen. Sie brachen die Stille, indem der Jugendliche auf Toni zu ging, Kiste kurz abstellte und fragte, ob es ihr gut ginge.
    „Wir haben uns Sorgen um dich gemacht. Deine Freunde hatten dich nicht zuhause aufgefunden.“, erwiderte Iustus ernst. Sein Blick verfinsterte sich. „Miko, sei so nett und begleite Toni diesmal nach Hause.“
    „Wartet... ich... “, aber Toni wurde bereits von ihrem Freund die Straße entlang geschoben. „Keine Widerrede, Meister hat gesprochen!“
    Heute war echt ein mieser Tag. Erst Leo und nun machte sich Miko auch noch bei Toni unbeliebt. „Erzähls mir nachher“, flüsterte ihr Miko zu. „Kam dir der Typ nicht auch verdächtig vor?“
    Toni musste da nicht zweimal überlegen. Aber zunächst blieb der Trägerin nichts anderes übrig, als mitzulaufen. Währenddessen erzählte sie dem grünäugigen Jugendlichen, wie sie überhaupt in diese Situation geriet und ihr auch sicher nichts passiert sei.
    „Der muss da irgendwas vergraben haben. Ich hab es ja leuchten sehen, zumindest!“
    „Du bist dir auch sicher, dass der es war? Vielleicht war das ja jemand anderes.“, Miko schüttelte den Kopf. Entweder hatte Toni nur geträumt oder irgendwas war an der Sache faul. „Und 'nen Moment später bist du einfach eingeschlafen? Ah, genau.“, Miko öffnete die Kiste und zog einen glänzenden und weißen Mantel heraus. Der Jugendliche erklärte Toni, dass sie diesen an sich nehmen solle.
    Toni begutachtete dad Kleidungsstück und versuchte sich noch immer zu erklären, wie ihr die Augen zu fielen, nachdem sie die Silhouette im Blumenfeld erblickt hatte. Im großen und ganzen war das alles ziemlich seltsam. Schließlich gab sie auf und konzentrierte sich auf den Weg heim.


    „Ihr meint, das Gleichgewicht der Welt sei in Gefahr?“, nachdenklich verschränkte Miko die Arme. „Und wir sollen da was unternehmen gegen.“
    Im ersten Augenblick wusste er nicht, was Miko sonst noch antworten sollte, hatte Iustus bereits Toni oder Leo von dieser Situation erzählt? Von den dreien war er der älteste. Aber sollte er deswegen die Verantwortung übernehmen?
    Iustus riss ihn aus seinen Gedankengängen. Er saß Miko gegenüber, die Finger in der Luft verschränkt und versuchte, die gegenwärtige Situation in Worte zu fassen.
    „Es kann bereits der Fall sein, dass sich Träger aus anderen Welten hier in Glacier befinden.“, seine Stimme klang ruhig, aber man konnte die Anspannung spüren. Soweit Iustus sich erinnern konnte, waren noch niemals Auserwählte des Schlüssels von Außerhalb erschienen. Waren sie friedlich gesinnt? Wenn sie aber....?
    „Eigentlich dürfte ich als euer Meister nicht so denken, aber wir sollten auf alles gefasst sein. Wir dürfen die Ereignisse der vergangenen Zeiten auf keinen Fall wiederholen!“
    Die Welten wurden seit einiger Zeit von unabhängigen Schutzwällen geschützt. Als Träger des Schlüssels ist man in der Lage, diese zu umgehen und durch Portale aus Licht und Dunkelheit zu reisen. Iustus erhob sich und zog aus einem Schrank hinter ihm eine recht große Kiste hervor. „Ich habe diese anfertigen lassen. Es soll euch drei vor den Mächten der Dunkelheit und des Lichts schützen. Bitte gib Toni und Leo ebenfalls einen.“, der Meister lächelte sanft, während Miko seinen Worten lauschte. Stets war er derjenige gewesen, der Iustus als Meister den größten Respekt zollte. Das hieß auch, ihn nicht zu unterbrechen. Der Jugendliche verprach ihm, dass er die Bitte des Meisters ausführen werde.
    Er besprach noch die einen oder minder wichtigeren Dinge mit Iustus, ehe sich Miko mit der Kiste zusammen auf dem Weg heim machte. Leo war bereits zu sich nach Hause gelaufen, er wollte an irgendeiner Maschine basteln.
    „Lass mich dich noch herausbegleiten, Miko. Ich brauche etwas kühle Luft.“, sagte Iustus. Kurze Augenblicke später traten Schüler und Meister durch die Türen der Sternenhalle und trafen überraschenderweise auf Toni. Iustus beauftragte Miko, sie heimzubringen. Aber irgendwas wollte sie Iustus erzählen... Es schien wichtig zu sein, aber im Augenblick waren andere Dinge dringender. Iustus' Blick fiel auf den blonden, jungen Mann.


  • Hallo Dousa,


    nachdem ich mich mal in die alte neue Geschichte eingelesen habe, finde ich den neuen Beginn sehr viel harmonischer gestaltet. Es gleicht dem eher mysteriösen Ansatz der Spiele, in dem gern mal Vorahnungen gezeigt werden, um die Spannung zu erhöhen, nur dass du hier gleich mal mit den wichtigsten Begriffen aufräumst. Und besonders wenn man mal in Kingdom Hearts drin ist, fällt einem erst bei genauerer Überlegung auf, wie viel man da eigentlich erklären muss, damit man ohne Vorkenntnisse alles verstehen lernt. Allerdings ist die Geschichte auch komplizierter aufgebaut, als sie womöglich sein sollte, insofern.


    Im Großen und Ganzen mag ich es, dass du dich auf mehrere Hauptcharaktere stützt und so die Welt vorstellst. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten für die Geschichte und vor allem können die Konflikte der Charaktere so auch eher zur Geltung kommen. Etwa Toni, die nun auserwählt wurde und sich quasi den dunklen Mächten stellen musste, was zu dem Zeitpunkt wohl auch der denkbar schlechteste Moment war. Immerhin konnte sie so die geheimnisvolle Person und das vergrabene Gut nicht mehr wieder finden. Hast du dich bei diesem sternförmigen Objekt vielleicht an den Anhängern aus Birth by Sleep bedient? Übrigens hast du die Szene in ihrem Herzen und im Kampf gegen den Herzlosen gut und ausführlich dargestellt, was schon mal einen guten Ausblick darauf gibt, wie zukünftige Kampfszenen aussehen können.
    Ein kleiner Tipp: Achte vielleicht drauf, bei Erwähnungen von Charakteren den Namen zu benutzen. Grünäugige und Blonde sind zwar an sich zutreffende Ausdrücke, aber man verliert sich dann gern in Details und misst den Synonymen mehr Bedeutung zu, als sie womöglich benötigen. Bei einem Namen weiß man ganz klar, um wen es geht und da sind Wortwiederholungen absolut okay.
    Ansonsten bin ich mal gespannt, was als nächstes passieren wird. Die Türen stehen dir dafür ja in viele Richtungen offen.


    Wir lesen uns!

  • Hallihallo Dousa Katsumi !


    Kingdom Hearts, vor allem das Reisen durch die unterschiedlichen Welten, fand ich immer äußerst faszinierend, auch wnen ich seltsamerweise nie einen Teil zuende gespielt habe.


    Anyway, schauen wir mal, was deine Geschichte uns erzählen will!


    Zuerst etwas Formales: Die Textabschnitte, die du in konkret schwarzer Farbe darstellst, sind in dunklen Stilen schwer zu lesen. Du kannst das entweder mit einem helleren Hintergrund lösen (falls die Schriftfarbe genau schwarz sein soll) oder die Formatierung ausschalten, sodass automatische Farbwahl benutzt wird.

    Außerdem könntest du die einzelnen Kapitel in deiner schönen Übersicht im Startpost noch verlinken, das kann das Navigieren erleichtern!



    Also mächtig gespannt bin ich ja, in welche Welten die drei reisen und mit welchen Figuren sie es zu tun bekommen werden (Ein Königreich für ein Lama fänd ich klasse :D).


    Schreib ruhig mal wieder und zeig uns deine Ideen!


    lg


    Sheo