Wettbewerb 08: Versanfänge

  • In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im nächsten Beitrag geben könnt. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl ausreichend begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.


    Zitat von Aufgabenstellung

    Akrostichon und Abecedarium – bitte was?! Beides sind Textarten, die sich auf eine logische Reihenfolge der Anfangsbuchstaben von Sätzen oder Versen beziehen. In diesem Fall liegt eure Aufgabe darin, eines der beiden in einem Gedicht zu einem Thema eurer Wahl umzusetzen. Während die Versanfänge beim Akrostichon am Ende ein Wort oder einen Satz ergeben, geht es beim Abecedarium darum, die Verse in alphabetischer Reihenfolge zu sortieren. Auch freiere Varianten wie zum Beispiel eine umgekehrte alphabetische Reihenfolge sind zulässig. Ein Pokémonbezug ist dabei nicht verpflichtend.

    Ihr könnt 6 Punkte verteilen, maximal 3 an eine Abgabe.


    Schreibt in die Schablone bitte ausschließlich die Zahlen eurer ID und der Punkte ohne zusätzliche Begriffe. Achtet dabei darauf, bei der Schablone zwischen Doppelpunkt und ID/Punktzahl ein Leerzeichen zu machen, damit die Auswertung über den Voterechner ohne Probleme erfolgen kann. Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 14.05.2017, um 23:59 Uhr.




  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF und das ePub wurden von @Sheogorath erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheberin deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.


    Für eine kurze Einführung könnt ihr euch den Guide "Wie bringe ich meine Geschichte auf einen eBook-Reader?" ansehen.

  • So, während eine Handvoll anderer sich hoffentlich erinenrt fühlt, dass ihre Stimmen noch anderswo gebraucht werden, vote ich schonmal hier. Ich fand das war n sehr interessantes Thema, schade indes, dass bei diesem Wettbewerb schon wieder alle sterben wie die Fliegen. Dass man mich damit eher selten rumkriegt, ist vermutlich mittlerweile bekannt, daher führe ich dazu nicht weiter aus, sondern gebe gleich mal meine Favoriten an:


    03 Bibliophil
    Meine Liebste Abgabe in diesem Wettbewerb. Die leichte, freudige Atmosphäre des Gedichts ist genau das, was man sich auf jenem Friedhof, zu dem zu viele Autoren den Wettbewerb mal wieder zu machen versuchen, wünscht. Hier spüre ich einfach die Freude des Autors über ein gutes Buch. Lob auch dafür, sich am gesamten Alphabet zu versuchen, das hat sich ja kaum jemand getraut. Ist auch schwierig, ätzende Buchstaben wie Q, X oder Y erwarten einen und hier muss man sagen gerät auch das Gedicht dann ins straucheln. Yvonne erwartet mich? Wirklich? Das las sich dann leider doch etwas gezwungen, aber was soll man machen. Trotzdem lobe ich den Mut, sich dieser Herausforderung zu stellen.


    06 Countdown
    Landet für mich persönlich auf Platz 2. Da ich niemandem die Auseiandersetzung mit diesem Gedicht nehmen möchte, folgt mein Deutungsansatz im Spoiler:


    05 Unsterblich
    Liebe! Auch mal ein schönes Thema. Der Text ist handwerklich ganz gut (wobei ich "chronisch" n bisschen gezwungen fand) ein wenig aber fehlt mir hier noch die emotionale Tiefe. Trotzdem gute Umsetzung :)


    07 Viereckige Augen
    Das ist eine lustige Idee und gehört definitiv gewürdigt. Was für mich bei der Kürze des Gedichts ein wenig auf der Strecke bleibt ist irgendwie die Wandlung der Wahrnehmung der Serie (bzw. dieses Schauspielers). Erst wird sie verrissen und plötzlich ist es vorbei und dann ist es schade drum? Vielleicht schaue ich zu wenig Trash, aber ich kann mir zumindest vorstellen, dass es einigen Serienjunkies so gehen mag "bor ist das ein Müll... oh hoppla sechs stunden sind rum die erste Staffel ist durch". Passiert das so? Ich hoffe, denn sonst ist mein Punkt ungerechtfertigt :D



    Und damit die Punkte:
    ID: 79060
    A3: 2
    A5: 2
    A6: 1
    A7: 1



    Zum Schluss noch etwas zu A2:
    Da scheint sich ein kleiner Fehler in den Spoilertitel eingeschlichen zu haben :huh: [für alle Nachzügler: da stand mal "Am Glockenturm da hinge sie".] Ob dafür nun Flocon oder der/die Verfassende verantwortlich ist, vermag ich natürlich nicht zu sagen (ist ja auch egal), musste heute morgen um 6 aber doch so sehr darüber schmunzeln, dass sich in meinem Kopf beinahe von selbst ein paar Verse dazu formten. Irren ist menschlich und das Versehen ist definitiv verzeihbar, insofern möchte ich darum bitten, dieses kleine Scherzgedicht mit dem nötigen Augenzwinkern zu lesen, vorenthalten will ich es euch aber auch nicht ^.^


    Im Glockenturm da hängt sie nun, auch morgen wird sie hängen tun.
    Und gestern, wird mir da gewahr, wie sagt man gleich, was tat sie da?
    Drum fragte ich Kollegin Inge, wie das Präteritum denn ginge.
    Aus China kommt Freundin Mayling und klärt uns auf: Es heißt sie hing.


    Im Süden macht‘ ich Urlaub einst im Parco di Collodi
    Im Unterricht lernte ich mal von Tempora und Modi
    Und Grammar Nazi, der ich sei, kann ich den Kopf nur schütteln
    Vom Konjunktiv gibt es gleich zwei, da hat es nichts zu rütteln
    Hängte ich mich daran nicht auf, trieb’s mir ins Auge kein Gewässer
    Doch so bleibt mir zu fragen nur: Hinge sie nicht woanders besser?



    Edit: Ich habe die Punkteverteilung noch einmal angepasst, da sie so besser (wenn auch noch immer nicht exakt) ausdrückt, wie ich die einzelnen Werke untereinander abstufe. Apologies an A3.

  • Servus!
    (Ich mach's frech @Wenlok Holmes nach und vote auch. :3)


    Gleich zu Anfang muss ich erstmal gestehen: ich hab die Aufgabe dieses Wettis etwas verkannt. Ja, ich habe sogar gesagt, sie wäre etwas zu sehr „Grundschule“. Oh, welch Schmach!


    Wenn dieser Wettbewerb eines zeigt, dann, dass auch eine relativ simple Aufgabenstellung eine enorme Herausforderung sein kann — und dass die Ergebnisse sich auf jeden Fall sehen lassen können! Denn wie man hier deutlich sieht: die geballte Kreativität wurde freigesetzt, weil die Einfachheit der Aufgabenstellung zu vielen Experimenten einlud. Herrlich! Möchte an der Stelle also sagen: ich hab die Abgaben sehr genossen und find’s toll, was es hier alles zu lesen gab.


    Auch dieses Mal, Punkte zuerst — mein Gelaber gibt’s im Spoiler für alle Interessenten. ;)


    ID: 37201
    A02: 1
    A04: 1
    A05: 1
    A06: 1
    A08: 2


  • Hallöchen! Hier mein Vote für euch. : )





    ID: 123786
    A02: 1
    A03: 2
    A04: 2
    A05: 1

  • Huhu ^-^
    Der nächste Teil von meinem Analysis-Skript wurde mal wieder erst ne halbe Stunde vor der Vorlesung hochgeladen und da ich dann eh nochmal zu Hause den restlichen Teil von heute im Skript durchgehen muss, kann ich die Zeit, in der ich jetzt nichts anstreichen kann, auch ebenso dafür nutzen nebenbei zu voten ^-^


    Im Glockenturm da hingen sie
    Ich hab bei dem Titel bereits erahnt, dass das Gedicht nicht das Schönste Ende nehmen wird, aber trotzdem, der Teil davor war so schön, da hätte ich mir ein nicht ganz so trauriges Ende eher gewünscht (kann aber auch einfach daran liegen, dass ich eher ein Fan von Happy-Ends bin ^^"). Das Gedicht ließt sich schön und trotz der Einschränkung mit den Anfangbsuchtsaben wurde sich hier an ein Reimschema gehalten. Interessant finde ich auch, dass man das Gedicht auf zwei verschiedene Art und Weisen lesen kann. Einmal von oben nach unten in dem Sinne, dass man nach rechts und links beim Lesen der Stropfen schwingt (wie eine Glocke, die läutet und dabei hin und her pendelt). Oder aber Von oben nach unten aber spaltenweise. Also erst alle linken Strophen von oben nach unten, dann die mittleren und als letztes die rechten. Auch wenn die erste Variante für mich intuitiver war, ergibt auch die zweite durchaus Sinn.


    Bibliophil
    Das ABC zu verwenden und direkt mit Büchern zusammen zu bringen ist ein schöner thematischer Zusammenhang und inhaltlich passt es nun mal absolut zum FF-Bereich. Auch die Anspielungen auf konkrete Geschichten waren sehr schön, auch wenn ich gestehen muss, dass ich die letzten beiden nicht kenne ^^" Dafür habe ich mich umso mehr über Jim Knopf gefreut, weil ich seine Abenteuer als Kind gefüllt tausend mal gehört hab. Nur dass "Novembernebel" fünf Verse nach "Frühlingswind" kommt, fand ich etwas unpassend. Vielleicht soll das dafür stehen, dass es eben nicht nur unbedingt ein Augenblick ist, sondern sich solche Augenblicke über die ganze Zeit (ein Jahr quasi als Stellvertreter für immer) immer wieder wiederholen. Aber da hätte man die beiden Wörter vielleicht trotzdem weiter auseinander stellen können anstatt beide bereits am Anfang zu haben.


    Playlist
    Ich muss gestehen, beim ersten Lesen hat mir diese Abgabe nicht sofort zugesagt. Es ist einfach schon sehr ungewöhnlich eine Abgabe zu lesen, die quasi komplett aus Zitaten besteht. Aber in dem Kontext macht das durchaus Sinn, da sie eine Playlist als Medium durchaus an unserer Zeit orientiert und die Titel wurden auch sinnvoll ausgewählt, sodass auch eine gewisse Geschichte transportiert wird. Je länger ich mir auch Gedanken über diese Abgabe mache desto besser gefällt sie mir und die Aufgabenstellung so umzusetzen ist schon eine ziemlich kreative Idee.


    Countdown
    ich schätze mal, die Verse sind von 10 rückwärts zu lesen, zumindest folgt so auf "Ausgebrannte, stille Frage:" auch tatsächlich eine Frage. Die Verse sind nach ihren Nummern ja alphabetisch sortiert, aber ich frag mich, wieso wurde gerade diese Reihenfolge gewählt? Man hätte die Verse ja auch einfach so nummerieren können, dass man sie von oben nach unten runterlesen kann (also die Nummern in der Reihenfolge so lassen und die Verse dahinter anders sortieren). Dadurch, dass es eben nicht so ist, wird man natürlich auch angeregt sich zu überlegen, in welcher Reihenfolge genau jetzt die Verse zu lesen sind (ich bin gerade so ein bisschen dabei mich selbst mit meinen Gedanken zu der Reihenfolge der Verse zu verwirren, also falls man mir nicht folgen kann, einfach drüber hinweg sehen ^^").


    ID: 74538
    A2: 2
    A3: 1
    A4: 2
    A6: 1

  • Ich versuche schon seit Tagen die Zeit zu finden um mich endlich an diesen Vote zu setzten, wie es aber aussieht, werde ich in naher Zukunft allerdings keine finden. Daher hier ein Mini-Vote, bevor ich es gar nicht mehr schaffe etwas zu schreiben.
    Sollte ich die Tage noch mal etwas Zeit erübrigen können, ergänze ich die Kommentare gegebenenfalls. Dieses Mal gibt es nichts zu meckern, daher nur eine kurze Einleitung für einen kurzen Vote. Ran an den Speck:



    Playlist
    Sehr interessanter Ansatz jemand anderen für sich sprechen zu lassen. Ich finde es erstaunlich, auf wie viele Arten man dieses Gedicht interpretieren kann. Zu einem kann man es rein inhaltlich betrachten, man kann sich aber auch den Spaß machen die Interpreten auszublenden und ein Ratespiel zu veranstalten, welcher Song von welchem Interpreten stammt. Genauso könnte man auch die einzelnen Songs zur Interpretation hineinbeziehen, sie gegeneinander aufwiegen und, und, und… Die Möglichkeiten sind mannigfaltig.
    Alleine die Idee begeistert schon sehr, die Umsetzung ist wie der Schliff eines Rohdiamanten und die Interpretationsvielfalt ist die Verarbeitung in einen Schmuckstein. Hätte ich mehr Zeit zur Verfügung würde ich sogar anfangen zu interpretieren, aber die Uhr macht Tick Tock, daher spar ich mir das für ein Andermal auf, sollte der Autor die Güte haben, das Gedicht in einem separaten Topic zu posten.


    Unsterblich
    Hey wow, endlich mal kein Todesmotiv! Tatsächlich geht es um die Liebe; man, das ist irgendwie erfrischend.
    Ich kann ehrlich gesagt nicht viele Worte hierzu verlieren. Das Gedicht ist wunderbar flüssig geschrieben, geht leicht von der Zunge und verzückt mit seiner Schlichtheit. Einige Stimmen mögen eventuell sagen, man hat etwas zu dick aufgetragen, ich persönlich kann mich in diese romantische Umsetzung allerdings einfach nur verlieren. Vielleicht habe ich ja doch eine romantische Ader? Haha.


    Countdown
    Und noch so ein kreativer Ansatz, me gusta!
    Auch hier gibt es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten, dieses Mal aber aufgrund der Tatsache, dass sich die Verse auf unterschiedliche Weise lesen lassen können. Es gefällt mir sehr, wie viele Gedanken in die Verse geflossen sein müssen, um diese frei genug zu gestalten um sich beliebig anordnen zu können. Und je öfter ich das Gedicht lese, desto mehr Reihenfolgen fallen mir auf, wie man das Werk lesen könnte und es macht immer Sinn! Wirklich: große Leistung!


    Alles Schwachsinn
    Und zum Ende nochmal etwas Wehklagen! Was in diesem Gedicht mein Interesse geweckt hat, war, dass die Abgabe so negativ konturiert ist, dass ich mir gut vorstellen kann, dass der Autor dort persönliche Gefühle verarbeitet hat. Offensichtlich ist das lyrische Ich in der Vergangenheit mit Kritik konfrontiert worden, die ihm zuwider ist. Gleichzeitig scheint es durchaus die Richtigkeit, die in der Kritik liegt, zu erkennen und diese trotz allem anerkennt, da es das Allgemeinwohl über die eigenen Interessen stellt, wie es sich für Profis gehört. Das letzte Mittel, dass dem Ich bleibt, seinen Missmut dennoch auszudrücken, ist es in Satire zu verpacken um zumindest etwas Contra, wenn auch versteckt, geben zu können. Irgendwie hat diese traurige Gestalt etwas an sich, dass mich fasziniert. Wohlwissend, dass es falsch liegt, kann das lyrische Ich seine charakterlichen Schwächen aber nicht überkommen und versucht in einem letzten Appel seinen Frust versteckt auszudrücken. Das erkennt man auch in der Kombination der Anfangsbuchstaben, die „Freiheit für äh irgendwas“ ergeben. Es scheint so, als könnte das Ich seine eigene Kritik nicht einmal selbst formulieren. Ein sehr interessanter Ansatz mal Charakterschwächen in den Vordergrund zu stellen, etwas, dass man nicht allzu häufig sieht. Deswegen kann ich dafür einen Punkt rüber springen lassen.


    ID: 44089
    A4: 2
    A5: 1
    A6: 2
    A8: 1


  • ID: 44497
    A4: 3
    A7: 1
    A8: 2


    Die Punkte waren schwer zu verteilen, puh. A4 fürs Gesamtpaket, A7 für die witzige Idee, A8 für die gute Umsetzung.

  • Nächstes mal vote ich früher (vielleicht)


    Glockenturm überzeugt durch die formelle Darstellung (die mobil übrigens furchtbar aussieht, oh well) und das IMO aufwändigste Akrostichon, weil es einen ganzen Satz beinhaltet, nice!


    Playlist hat ähnlich Bibliophil das ganze Alphabet untergebracht und muss deswegen ein paar kopfinterne Minuspunkte einstecken, weil es natürlich an einigen Stellen doch arg erzwungen klingt. Ansonsten aber Bibliophil in jeder Hinsicht überlegen (immerhin gab es diese schreckliche "Yvonne"-Zeile nicht), deswegen gibt es nicht zweimal 1 Punkt, sondern einmal 2.


    Schließlich noch mit Viereckige Augen die Abgabe, die am meisten #relatable ist und die auch für mich am spaßigsten zu lesen war. Hier wirkte nichts erzwungen (seriously, Abecedarien mit ganzen Alphabet klingen immer irgendwo schlimm) und die Abgabe war kurz und knackig, alles sehr angenehm!


    Also folgendes:


    ID: 20138
    A02: 2
    A04: 2
    A07: 2


  • ID: 37843
    A2: 2
    A3: 2
    A4: 1
    A7: 1

  • Ich will heute gar nicht nach Ausreden suchen, warum es schon wieder so spät ist - denn es gibt keine - sondern einfach anfangen. Los gehts.


    Memento Mori sagt mir irgendwie so gar nicht zu. Bzw. das ist schon etwas hart. Beim ersten Mal Lesen hat es mir gar nicht zugesagt, beim zweiten war es deutlich besser. Man muss ihm auf jeden Fall zu Gute halten, dass es sich reimt, denn es gibt andere Gedichte in diesem Wettbewerb, bei denen mir die fehlenden Reime Kopfschmerzen bereiten, also das ist schon mal sehr gut. Allerdings habe ich ein paar Probleme mit der Satzstruktur, was auch meinen doch etwas verwirrten Gesichtsausdruck beim ersten Lesen erzeugt hat. Manchmal verstehe ich die Zusammenhänge zwischen den Zeilen leider recht wenig. Wenn ich allerdings diesen strukturellen Punkt außen vor lasse und mir nur das inhaltliche ansehe, ist das Gedicht wieder gut. Es trifft den Memento Mori Gedanken sehr gut.
    Im Glockenturm da hängen sie hat das Problem, dass ich den Inhalt als einen Selbstmord interpretiere und dieses mir so gar nicht gefällt. Das liegt an mir, dass ich diese Thematik innerhalb dieses Gedichts sehr unschön finde. Davon unabhängig ist das ein mindestens sehr solides Gedicht, es hat ein paar holprige Stellen, ist sonst aber ziemlich gut geschrieben. Die Formatierung war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Dann hab ich es auf klingende Glocken bezogen. Dadurch sind diese "Schwingungen" zumindest erklärt. Es passt nur nicht mehr zu dieser Selbstmordtheorie. Tut mir leid, ich weiß wirklich nicht, was genau ich mit diesem Gedicht anfangen soll. Stilistisch müsste es Punkte bekommen, ich weiß nur noch nicht, ob ich nicht subjektiv bin und nach persönlichem Empfinden doch keine gebe ...
    Bibliophil hat ein ähnliches Problem wie sein Vorgänger, nur andersherum. Hierbei gefällt mir der Inhalt wirklich sehr, dieses in der Buchhandlung/Bibliothek in neue Welten eintauchen und allein dieses wunderbare Gefühl, von Büchern umgeben zu sein. Das passt auch wunderbar zum Abecedarium. Dann allerdings ist es frei. Und ich hatte immer schon meine Probleme mit freien Gedichten. Es wird zum Ende hin tatsächlich besser, wenn ich es so laut vor mich hin lese, bin ich so ab K in einem Fluss und doch ... Es sind, glaube ich, gar nicht so sehr die Reime, die meinem Gehirn fehlen, sondern viel mehr der Rhythmus, den ich in einigen (nicht in allen) Versen vermisse. Dennoch ist das ein unglaublich tolles Thema. Warum macht ihr es mir nur so schwer?
    Playlist stellt mich vor ein riesiges Problem: Ich habe keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Zunächst einmal, die Idee finde ich geil. Es hat was, absolut. Und dann frag ich mich: Ist das ein Gedicht? Und ich weiß nicht, wie ich diese Frage korrekt beantworte. Gleichzeitig will ein Teil von mir diesem Werk einfach Punkte geben, weil es so innovativ und, ich wiederhole mich, irgendwie geil ist. Ich möchte allerdings sagen, dass ich unzufrieden damit bin, dass Kylie Minogue und Tom Jones doppelt vorkommen. Ich weiß natürlich nicht, wie wahr diese Playlist ist, aber ich hätte es noch etwas besser gefunden, wenn jedes Lied von einem anderen Künstler käme. (Und "von Jonas Brothers" klingt irgendwie falsch.) Abgesehen von diesen Kleinigkeiten habe ich noch keine Ahnung, wie ich mit diesem Werk verfahren werde. Wir werden sehen ...
    Unsterblich ist doch ziemlich sicher mein Favorit in diesem Wettbewerb. (Ich tu mich heute extremst schwer mit der Bewertung, deshalb nicht das "ziemlich".) Es hat genau das, was ich von einem Gedicht erwarte; ja, Punkte gehören ganz offensichtlich nicht dazu. Es hat schöne Reime, lässt sich wunderbar lesen - nicht mal die Waise am Ende stört in irgendeiner Weise - und beschreibt ein quasi zeitloses Thema. Ansonsten habe ich gar nicht so viel mehr zu sagen (außer vielleicht, dass ich glaube, dass "Takte" da nur des Ts wegen steht), es ist einfach ein sehr schönes Gedicht, vielen Dank dafür.
    Countdown finde ich unglaublich faszinierend. Schon von Anfang an. Auch die Tatsache, dass die Verse, den Zahlen entsprechend absteigend angeordnet auch noch Sinn haben. Also entweder ist das wunderbar eingefädelt oder ein sehr glücklicher Zufall. Die Gedanken, die innerhalb dieses Gedichts aufkommen, passen sehr gut zum Thema des Countdowns. Dieser hat offenbar kein so feudiges Ereignis wie bspw. Silvester, sondern wirkt auf mich ein wenig wie das Ende des Lebens (ob eines Indiviuums oder der Erde sei dahingestellt). Die Anordnung der Verse mit doch deutlichen Lücken zwischen den Buchstaben ist zwar nicht ganz so schön, aber bei Konzept und Umsetzung sehe ich darüber gerne hinweg. Einfach faszinierend.
    Viereckige Augen beschreibt etwas, was wir alle wohl zumindest ein bisschen kennen: Serien. Genauer gesagt scheint es hierbei um eine Serie zu gehen, die das Lyrische Ich eher widerwillig beginnt und meint, die sei ja eh schlecht, nur um dann am Ende doch vollkommen mitgenommen dazusitzen, wenn sie denn zuende ist. Ich kenne durchaus ein/zwei Sachen, die ich mehr gucke, weil ich irgendwann mal angefangen habe und wissen will, wie es weiter geht, als deshalb, weil ich sie wirklich gut finde. Dementsprechend konnte ich mich ganz gut mit dem Lyrischen Ich identifizieren. Und ein Serienende vernünftig hinzubekommen scheint manchmal ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Stilistisch habe ich auch nichts wirklich auszusetzen (und wenn, vergesse ich es gerade). Sehr gut.
    Alles Schwachsinn ist, würde ich mal behaupten, gesellschaftskritisch. Dabei stellt sich mir die Frage, ob man die -ähm- Versanfangswörter(?) am Anfang nicht noch etwas netter hätte trennen können (also Freiheit unf für), weil gerade das mit dem "...ähm..." in diesem Gedicht doch sehr besticht. Ich weiß, die hängen inhaltlich zusammen, aber trotzdem. Unabhäng von noch ein oder zwei Stellen, an denen ich kurz ins Stocken kam, ist dieses Gedicht sehr schön zu lesen, vom Klang wie auch inhaltlich. Aber du möchtest hier nicht wirklich "Sack" auf "Gesang" reinen, oder? Das funktioniert nämlich nicht. Auf jeden Fall gefällt mir dieses Gedicht sehr gut und bildet einen sehr schönen Abschluss für den Wettbewerb.


    Okay Leute, ihr habt es mir seit Ewigkeiten nicht mehr so schwer gemacht, meine Punkte zu verteilen. Im Endeffekt wäre ich wohl erst zufrieden, wenn ich jedem einen Punkt geben könnte, aber dann brächte mein Vote wohl auch herzlich wenig. Also hab ich jetzt nur sechs und es tut mir schrecklich leid, aber ich werde jetzt wohl sehr subjektiv und konservativ sein. So wichtig die Botschaft in Memento Mori ist, so gut der Autor von Im Glockenturm da hingen sie auch schreiben kann, so sehr ich den Inhalt von Bibliophil liebe, so unkonventionell Playlist mit Erwartungen spielt, ich hab mich jetzt doch anders entschieden. Tut mir leid. Wie gesagt, am liebsten hätte ich acht Punkte für acht Abgaben gehabt, aber so ist es leider nicht. Aber danke für das Kopfzerbrechen, das ihr mir bereitet habt.^^
    ID: 57311
    A5: 2
    A6: 2
    A7: 1
    A8: 1


  • ID: 113459
    A3: 1
    A5: 2
    A6: 2
    A8: 1

  • FF Wettbewerb 08 - Versanfänge


    Weil ich es kann, kommt hier jetzt, so kurz vor Ende, noch mein Vote.



    Vote

    ID: 71168
    A2: 2 Punkte
    A7: 1 Punkt
    A8: 3 Punkte


    Das wars von mir


    Lg *Miro*

  • "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. // Dasselbe war im Anfang bei Gott."
    - Edmund Stoiber


    Offenkundig ist das hier die wichtigste Wahl des Tages.



  • Alphabetische oder andere Strukturen am Versanfang zu beachten, war ja doch gar nicht so schwer! Bis auf einzelne Ausnahmen vielleicht. Chamäleon. Das … sieht doch ganz okay aus. Eigentlich wollt ihr aber ja alle nur das Ergebnis wissen. Fahren wir also fort. Gewonnen hat:


    Platzierung

    1.

    Abgabe 4: Playlist

    23

    Ja

    21.3%

    7 + 2 MP

    2.

    Abgabe 5: Unsterblich

    18

    Ja

    16.51%

    6 + 2 MP

    3.

    Abgabe 6: Countdown

    17

    Ja

    15.6%

    5 + 2 MP

    4.

    Abgabe 8: Alles Schwachsinn

    16

    Ja

    14.81%

    4 + 2 MP

    5.

    Abgabe 3: Bibliophil

    15

    Ja

    14.02%

    3 + 2 MP

    6.

    Abgabe 2: Im Glockenturm da hingen sie

    16

    Nein

    13.56%

    2 + 2 MP

    7.

    Abgabe 7: Viereckige Augen

    13

    Nein

    11.02%

    1 + 2 MP

    8.

    Abgabe 1: Memento Mori

    0

    Ja

    0%

    0 + 2 MP



    Herzlichen Glückwunsch @Wenlok Holmes zum Sieg! Insbesondere zudem einen Glückwunsch an @Kiriki-chan und @Nexy für die weiteren Treppchenplätze! Jedem Voter auch noch ein großes Dankeschön!
    @Akanee, @Caroit, @Obscuritas, @Rusalka, @Shiralya, @*Miro*

  • Was mir hier aber sauer aufstößt, ist der Inhalt. Wenn man sich die jüngsten Ereignisse in diesem Bereich so ansieht, wird man das Gefühl nicht los, dass es sich hierbei um einen Komiteeler handelt, der über sein Leid mit den bösen, bösen Usern klagt. Wenn das nicht der Fall ist, dann ignoriert das. Wenn das der Fall ist, dann sei gesagt, dass ich so etwas absolut unmöglich finde, es aber nicht weiter ausführen möchte, weil das hier schlicht nichts zu suchen hat.

    Hierauf will ich mal schnell reagieren: Und zwar möchte ich hoch und heilig versichern, dass es sich bei mir zwar in der Tat um ein Komiteemitglied handelt, ich aber absolut nicht die Intention hatte, über die User zu schimpfen. Es ging mehr um Frustration über die derzeitige Diskussionskultur in der Gesellschaft und insbesondere in der politischen Landschaft - die nebenbei bemerkt auch nicht soooo übel sein mag, wie es in dem Gedicht vielleicht dargestellt wird. An das Forum habe ich dabei nicht gedacht und bei dem Kommentar hatte ich erst einen kleinen Wtf-Moment, aber nachdem ich mir das durch den Kopf habe gehen lassen... Also, ja, ich kann verstehen, warum du darauf gekommen bist und ich muss wohl sagen, dass mir das leid tut. Ich habe nicht daran gedacht, dass die Abgabe das implizieren könnte und möchte um Verzeihung bitten, falls sich jemand dadurch angegriffen gefühlt hat. Und so gesehen wohl auch danke, dass du darauf hinweist, Kiri, das empfinde ich als lobenswert.


    Weiteres werde ich vermutlich dann schreiben, wenn die Abgabe irgendwann in mein Topic kommt. Ich wollte nur hierzu kurz was sagen.
    Ansonsten... Glückwunsch natürlich an die Treppchenplätze und danke an alle Voter und Autoren. :)

  • Gratz an @Wenlok Holmes für den ersten Platz! Ich bin grad sehr begeistert, dass ein Remix hier gewonnen hat. :D
    Natürlich auch Gratz an @Kiriki-chan und @Nexy!


    So, dann will ich mal bissl auf das Feedback eingehen, was ich zu meiner Abgabe Bibliophil bekommen hab. Den ersten Teil des Gedichts hab ich in der Arbeit getippt und wollte mich eigentlich auch nur dran ausprobieren. Hatte wirklich Mühe mit dem Ende und mir selbst gefällt dieser Bruch da drin nicht. Hätte lieber die Atmosphäre weiter beschrieben, anstatt Buchtitel zu nehmen, aber so gegen Ende wollte mir nicht mehr viel dazu einfallen. ^^" Insofern, vielen Dank an alle Voter für die Punkte, hätte ich nie erwartet!



    Das Spiel mit den Buchstaben war jedenfalls eine schöne Sache, deshalb danke für das herausfordernde Wettithema!

  • Yay, ein Treppenplatz :D
    Glückwunsch an @Wenlok Holmes und @Kiriki-chan für die besseren Platzierungen!


    Kleines Rekommi meinerseits, da ich mit dem Countdown ja dann doch wieder irgendwie polarisiert habe (ist mittlerweile der dritte Wettbewerb diese Saison, in der mir irgendjemand sagt, ich habe "fast das Thema verfehlt" :whistling: )

    Das Schöne an diesem Gedicht ist, dass es auf drei Weisen funktioniert: So wie es da steht, mit alphabetisch sortierten Versen, wenn man die Zahlen von 10 bis 1 runterzählt UND wenn man sie von 1 bis 10 rauszählt.

    Das vielleicht direkt am Anfang: Stimmt so, vielleicht gibt es noch mehrere Lesarten, aber diese drei sind die "gewünschten", zum einfacheren lesen hier noch einmal in den drei Reihenfolgen (der Zweck wird später an angebrachter Stelle erklärt):


    Gleichzeitig bekommt man dadurch aber ein bisschen den Eindruck, dass das Gedicht in beinahe jeder Konstellation funktionieren würde und das Abecedarium eigentlich nur die von außen aufgezwungene Form ist.

    Das Gedicht kann man gefühlt beliebig anordnen und es ergibt immer noch irgendeinen Sinn.

    Da kann ich eigentlich nicht viel zu sagen außer: Stimmt, aber das finde ich im Nachhinein auch gut und kann nicht so ganz verstehen, warum das öfter mal als negative Eigenschaft angemerkt wurde, vielleicht erklärt ihr mir das nochmal.

    Die Verse sind nach ihren Nummern ja alphabetisch sortiert, aber ich frag mich, wieso wurde gerade diese Reihenfolge gewählt? Man hätte die Verse ja auch einfach so nummerieren können, dass man sie von oben nach unten runterlesen kann (also die Nummern in der Reihenfolge so lassen und die Verse dahinter anders sortieren).

    Naja wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich im Original im einen Countdown, ergo habe ich wohl zuerst ein Gedicht geschrieben, das von Zehn runterzählt und danach die Verse gemäß eines Abecedariums angeordnet. Angedacht sind quasi drei "Lesarten" (die oben im Spoiler stehen): Die etwas pessimistische (runterzählende), die optimistischere (raufzählend) und schließlich die durcheinandergewürfelte, die trotzdem immer noch Sinn ergibt, so wie sie da steht. Insgesam war die Intention eigentlich aufzuzeigen, dass quasi jede "Botschaft" nicht so genommen/interpretiert werden muss, wie sie kommt, sondern dass zu jeder Wahrheit gefühlt unendlich viele abgewandelte Wahrheiten gibt, die inhaltlich gleich, aber anders verpackt sind.

    Und ich finde die Umsetzung dann doch eher mittelmäßig, weil es für mich so etwas hat von "Ich hab jetzt ein Gedicht geschrieben und dann einfach die Verse umgestellt. Yay, Thema erfüllt!" Vielleicht bin ich nur zu blöd dafür, aber ich verstehe denn Sinn dahinter einfach nicht. Ich hätte es ja toll gefunden, wenn die eigentlichen Verse mit richtig angeordneten Zahlen das Thema auch nochmal irgendwie erfüllt hätten, indem z.B. ein Wort rauskommt oder sie einfach auch wieder alphabetisch angeordnet sind, aber nichts dergleichen konnte ich finden. Und das hinterlässt bei mir so ein Gefühl von "Thema fast schon verfehlt". Und das ist schade.

    "Thema fast schon verfehlt" kann ich hier so nicht akzeptieren. Thema war "Abecedarium oder das andere", hier liegt offensichtlich ein Abecedarium vor, insofern wurde das Thema so erfüllt, wie es gegeben war. Dass dir das Abecedarium nicht gefällt, weil es vielleicht nicht clever genug war, macht ja in der Themenefüllung keinen Unterschied. Ein Abecedarium mit allen Buchstaben des Alphabets ist nicht "mehr" Abecedarium als eines mit nur wenigen Buchstaben, genau so wenig wie ein sich nicht reimendes Gedicht ebenso ein Gedicht ist, wie ein klassisch durchgereimtes.
    Den Sinn hinter meiner Anordnung habe ich ja schon als Antwort auf Caroit erklärt.

    Die Anordnung der Verse mit doch deutlichen Lücken zwischen den Buchstaben ist zwar nicht ganz so schön

    Leider wahr, ich habe auch überlegt, ob ich die Zahlen nicht ausschreibe, oder sie in kleinerer Schrift mache, aber habe mich dann letztendlich für die Klammern entschieden, um zu sagen "das müsst ihr eigentlich nicht mitlesen".

    ich hielt es nur für angebracht, dieser möglichen Spur mal nachzugehen

    Und im Nachhinein wär das echt cool von mir gewesen, in das ganze zusätzlich noch eine Rätselebene einzubauen, aber dazu bin ich wahrscheinlich einfach nicht schlau genug (oder hätte mich früher dransetzen sollen). Aber nice, dass du es trotzdem versucht hast :D

  • Okay, schneller Re-Kommentar, bevor mir dafür die Zeit fehlt o/



    Ansonsten, joah. Bin ein wenig enttäuscht, dass meine Abgabe nicht so gut angekommen ist, da ich wirklich über Stunden darüber gehangen habe, um Metrum, Reim und Thematik ordentlich hinzubekommen. Ich war auch etwas verblüfft, dass niemand den Schritt von "Hä, warum erhängen die sich jetzt, macht doch keinen Sinn" zu "Vielleicht soll man das gar nicht wissen/Vielleicht gibt es keinen guten Grund" gegangen ist. Beziehungsweise, dass so viele kaum ein Problem damit hatten, ein Gedicht zu lesen, in dem Selbstmord auf den ersten Blick als etwas dargestellt wird, das vollkommen okay ist. Ich meine, in andere Abgaben wurde ein Haufen herein interpretiert, warum dann nicht hier? Gedicht sind doch oft nicht so straightforward, dass man ihre Bedeutung auf den ersten Blick erkennt.


    Aber oh well. Weiß ja jetzt, was ich das nächste Mal tun muss, um etwas besser platziert zu werden. :') Gratz an die Treppchenplätze.