Warrior Cats - Das Tal der vier Krallen

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  • In diesem Bereich könnt ihr den Steckbrief eurer Kriegerkatzen posten und einsehen wer mitspielt. Das Spiel verfügt über eine begrenzte Spielerzahl und die ersten 7 (Ruhn und ich nicht mitgezählt), die sich hier melden werden als offizielle Spieler aufgenommen. Sollte es bedenken wegen der Chars geben werden wir diese per PN mit euch klären.


    Spieler:


    Ruhn (Leiter): Mondblume


    ShadowLupina (Co - Leiter): Sandpfote


    Dracorex: Wolkenfell


    Saraide: Wirbelpfote


    Slim: Leerbart


    mir-21: Blizzardpfote


    Vynn: Schattenklaue


    Feuerdrache: Matschpfote


    Bluestar: Schneeflug



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    7 Mal editiert, zuletzt von ShadowLupina ()

  • Erster! :D


    Eckdaten:
    Name: Wolkenfell
    Gesprächsfarbe: am liebsten #008080
    Alter: ca. 12 Monde (ich weiß leider nicht, wie alt ungefähr ein 2-3 Tage alter Krieger ist ^^’)
    Geschlecht: männlich
    Clan: Gletscherclan
    Rang: Krieger
    besondere Fähigkeiten: diplomatisch veranlagt


    Aussehen:


    Körperbau: eher schlank, aber dennoch kräftig
    Fellfarbe und -musterung: Weißes, dichtes und langes Fell mit blauen Fellspitzen, sodass das Fell aus verschiedenen Blickwinkeln einen Schimmer blau hat. Aus einem anderen Blickwinkel jedoch wirken diese Stellen weiß und andere Stellen haben einen blauen Schimmer.
    Augen: Dunkelblau


    Persönlichkeit
    Eigenschaften: Wolkenfell ist stets dem Gesetz der Krieger gegenüber loyal, und auch wenn er häufig unentschlossen ist, so will er immer das Richtige tun. Er ist zudem sehr freundlich und hilfsbereit. Auch in Konfliktsituationen lässt sich Wolkenfell nur schwer provozieren. Er würde es bevorzugen, die Probleme mit Worten zu lösen, jedoch ist nicht jeder seiner Clankameraden da seiner Meinung. Jedoch schreckt er auch vor keinem Kampf zurück. Er ist allgemein eher ruhig und besonnen. Mit großen Veränderungen kann Wolkenfell sich nur sehr schwer abfinden...
    Vorlieben:
    •Jagen
    •Training
    •Schnee (im Schnee laufen, im Schnee jagen, ...)
    Abneigungen:
    •Vorurteile
    •über sein Leben als Halbclan-Katze reden
    •Schnee-Eulen
    Stärken:
    •Schwimmen (auch in kaltem Wasser)
    •auf Schnee laufen
    Schwächen:
    •schlechte Tarnung bei dunklen und nicht schneebedeckten Flächen
    •in der Sonne wird ihm, solange er nicht im Gletscherclan-Territorium unterwegs ist, relativ schnell heiß, jedoch dauert es bei ihm länger als bei anderen Gletscherclankatzen, da sein Fell etwas weniger dicht ist.
    Antrieb: Wolkenfell hat einen großen Drang, sich zu beweisen, da er nur zur Hälfte dem Gletscherclan angehört, und deshalb im Clan oft mit Vorurteilen und Abneigung zu kämpfen hatte.
    Vergangenheit:Wolkenjunges wurde geboren als erstes von drei Jungen von Frostschweif. Er und seine Geschwister sind zudem Halbclan-Katzen. Damit sahen sie sich schon in jungen Jahren konfrontiert. Ständig spöttelten die anderen Krieger über sie und sahen sie mit größter Ablehnung an. Außerdem hatten sie keinen Vater, mit dem sie spielen konnten, somit spielten sie meistens nur miteinander, während die anderen Väter ihre Jungen besuchten. Über seinen Vater weiß Wolkenfell bis heute kaum etwas, nur, dass er nicht dem Gletscherclan angehörte. Die meisten anderen Krieger behandelten seine Geschwister und ihn anders, weil sie der Meinung waren, sie gehörten nicht zum Clan. Jedoch hatten ein paar andere Katzen sowie die Ältesten nichts gegen Wolkenjunges und seine Geschwister, also behandelten sie sie wie normale Katzen. Wolkenjunges ging häufig zu ihnen, um Geschichten über die alten Zeiten oder über die Clangründer zu hören. Eines Tages, Wolkenjunges war wieder einmal bei den Ältesten zu Besuch, ertönte ein Alarmschrei. Das Junge wollte sich nach dem Grund dafür umsehen, sah aber nichts außer seinen Geschwistern in der Mitte des Lagers. Auf einmal fiel ein Schatten von einem großen Vogel auf die beiden spielenden Jungen. Sofort schoben sich die Ältesten, die schon einen Verteidigungskreis um das Junge gezogen hatten, noch enger zusammen, um Wolkenjunges die Sicht zu nehmen. Als sie schließlich den Kreis lösten, war von den Jungen nichts mehr zu sehen. Eine Schneeeule hatte sie mitgenommen... Das traf Wolkenjunges hart, und so verließ er für einen Zeitraum kaum die Kinderstube und spielte auch nicht mehr mit den anderen Jungen. Trotz dieser Tragödie beließen manche ihre Abneigung gegen Halbclan-Katzen, nur, dass sich diese Abneigung nun vollständig gegen Wolkenjunges richtete. Als er ein Schüler wurde, nahm er sich vor, doppelt so hart zu arbeiten, um seine Geschwister zu würdigen, da sie auch so gerne Schüler geworden wären, und um von allen Katzen anerkannt zu werden. Dies gelang mehr oder weniger gut. Manche änderten ihre Einstellung zu ihm, andere beließen sie, wie sie war. Auch beim Pflegen der Ältesten murrte er nicht, da sie ihn immer unterhalten und vor der Schnee-Eule beschützt hatten. Diese Aufgabe, die unter Schülern normalerweise als am langweiligsten empfunden wurde, musste er merkwürdigerweise öfter als die anderen Schüler verrichten. Aus dem Schüler Wolkenpfote wurde schließlich der Krieger Wolkenfell. Am Tag nach seiner Ernennung zum Krieger war er auf der Jagd, als ihm der Geruch einer fremden Katze in die Nase kam. Sofort folgte er dem Geruch und versteckte sich danach hinter einem großen Schneehügel. Als der Krieger um diesen lugte, erblickte er einen bläulichen Kater, der zielstrebig auf dem Weg direkt zum Lager war. Wer war dieser Kater? Der Geruch ähnelte keinem der Clans, kam ihm aber trotzdem bekannt vor... Und wie konnte er wissen, wo das Lager war? Wolkenfell entschied, dass er eine Bedrohung darstellte, und trat ihm in den Weg. Der Fremde erstarrte und blickte den Krieger an. Er schien schon alt zu sein, aber noch nicht alt genug für einen Ältesten. Auf Wolkenfells Frage, was er hier zu suchen hatte, antwortete er nicht. Er starrte ihn einfach nur an. Wolkenfell fragte ihn auch, wer er war, doch darauf bekam er ebenfalls keine Antwort. Schließlich wurde der Blick des Katers freundlich, fast hoffnungsvoll, und war voller Erkenntnis... Doch der Jungkrieger war fest entschlossen, ihn nicht noch näher zum Lager zu lassen, also begann er zu fauchen, daraufhin sagte der Blick des Katers tiefe Traurigkeit aus. Wolkenfell sagte ihm, er solle verschwinden, er habe hier gar nichts verloren. Plötzlich drehte der Fremde sich um und rannte über die Clangrenze zurück. Wolkenfell war durch diese Begegnung sehr verwirrt, bis er begriff, dass der Kater, den er verjagt hatte, nur sein Vater sein konnte... Viel Zeit darüber nachzudenken hatte er nicht, da weitere Probleme in Form der Katastrophe schon im Anmarsch waren...


    Falls etwas nicht passt, überarbeite ich den Post gern :)  
    Edit: Hab meinen Post noch etwas angepasst, hab ein bisschen was falsch verstanden ^^’
    Edit, die Zweite: Noch mal ein paar Informationen hinzugefügt :)  
    Edit, die Dritte: Hoffe, das mit dem Bild passt so, hab so was noch nie gemacht ^^’
    Edit, die Vierte: Geschichte angepasst sowie widersprüchliche Informationen entfernt :)

  • So hier ist dann meine Katze ^^



    Eckdaten:


    Name: Sandpfote (Hauskätzchenname: Chiara)


    Kriegername:


    Gesprächsfarbe: #cd853f (Peru)


    Alter: ungefähr 13 Monde alt (sie könnte bereits von den Fähigkeiten zu einer Kriegerin befördert worden sein, doch Aufgrund ihres Verhaltens hatte ihr Vater sich bisher dagegen entschieden....sie benimmt sich nicht wie es einer Kriegerin würdig wäre)


    Geschlecht: weiblich


    Clan: Schrottclan (Halbclan - Katze)


    Familie: ihr Vater, Silberstern, war der Anführer des Schrottclans und ihre Mutter lebte als Katze bei dem Leiter der hiesigen Wildtierauffangstation. Dieser hatte selbst zwei Hunde (Huskys) und da sie mit diesen aufgewachsen ist, versteht sie die Sprache der Hunde extrem gut, auch die Sprachen anderer Hundeartiger versteht Sandpfote (aber schlechter), da sich hin und wieder Tiere wie Füchse, Wölfe und Schakale zur Pflege bei ihnen befanden. Ihre Geschwister wurden sobald diese das richtige Alter hatten zu anderen Menschenfamilien gegeben und alle kamen nach ihrer Mutter und wären für das Leben in der Wildnis nicht geeignet gewesen. → ihr Vater ist Tod und ihre Mutter sowie die beiden Hunde vermutlich auch


    Rang: Schülerin


    Mentor: Rostkralle (roter Kater mit bernsteinfarbenen Augen und langen Krallen)


    besondere Fähigkeiten: da sie mit einem Hund aufgewachsen ist versteht sie die Sprache der Hunde besonders gut (sogar noch besser als ihre Clangefährten). Außerdem ist sie auch in der Lage die Sprache anderer hundeartiger wie z.B. von Füchsen und Wölfen zu verstehen. Dies ist jedoch nicht so gut ausgeprägt wie das Verständnis der Hundesprach.


    Aussehen:



    Körperbau: schlanker, drahtiger Körperbau


    Fellfarbe und -musterung: Tabbie (braun, schwarz....am Bauch nimmt der Braunton die Farbe von Sand an), ihr Fell ist sehr kurz und glatt


    Augen: grün


    Persönlichkeit


    Eigenschaften: Sandfote hat ein sehr feuriges Temperament und kommt oft ziemlich Streitsüchtig rüber. Häufig gibt sie schnippische Kommentare von sich und stellt das was ältere sagen in Frage. Aufgrund der Tatsache, dass ihr Vater der Anführer des Clans war legt sie oft auch ein recht arrogantes Verhalten an den Tag. Mit ihrer Halbclan – Abstammung hat sie kein Problem und ist sogar Stolz darauf (da sie so etwas besonderes ist und jeder der etwas dagegen sagt, der ist doch nur neidisch). Sie neigt aber auch zu einem schreckhaften Verhalten, besonders wenn es um laute Geräusche geht und kann recht aggressiv werden, wenn sie sich erschreckt und Angst hat.


    Vorlieben: Demon und Ashira (die Hunde ihres Menschen), Kartons kaputt machen (wenn sie sich bei ihrem Menschen aufhält, da hat sie mit einer Inbrunst die Kartons, die dort standen, zerstört. Sie hat diese förmlich zerflückt. Dieses Verhalten wurde nicht immer mit Wohlwollen gesehen.), Bänder, rauft gerne (rennt aber fauchend weg, wenn sie merkt das sie unterlegen ist), Klettern (möglichst hoch -> auf Wohnung und innerhalb der Stadt bezogen), schläft gerne in Kisten, zieht es vor selbst zu Jagen (auch wenn sie hin und wieder auch von ihren Menschen die Nahrung nimmt)


    Abneigungen: Wasser, wenn ihr Jemand zeigt das sie nicht so gut ist wie sie denkt, hochgehoben oder am Bauch gestreichelt werden, wenn sich Jemand dafür schämt was er ist (wobei sie da eher mit Unverständnis reagiert als Abneigung), Katzenfutter (sieht aus wie Kaninchenköttel oder ist so eine komische Pampe), das Gesetz der Krieger (siehe nächster Punkt)


    Verhältnis zum Gesetz der Krieger: Im großen und ganzen hält Sandpfote das Gesetz der Krieger für ziemlichen Schwachsinn. Im folgenden gehe ich darauf was sie über die einzelnen Punkte denkt:



    Stärken:


    • sehr intelligent
    • versteht das Verhalten der Menschen und Hunde recht gut
    • kann gut Klettern, wenn es sich um Mauerwerk und kleine, für eine Stadt typische, Bäume handelt
    • kann solange sie sich in Menschenorten (Stadt, Dorf, Scheune) sehr gut jagen
    • sehr gute Orientierung innerhalb einer Stadt

    Schwächen:


    • sie kann nur in der Stadt jagen und wird in der Wildnis arge Probleme damit haben (gleiches gilt für Klettern, wenn es sich um hohe Bäume handelt...auch im Bereich des Gletscherclans würde sie arge Probleme mit dem Glettern haben)
    • die Geräusche der Wildnis werden sie sehr erschrecken und sie wird sich nicht immer wohl in dieser fühlen
    • sie lebt im Grunde in zwei Welten (da sie bis zu der Katastrophe auch sehr oft bei ihren Menschen war → das hatte ihr auch einiges an Akzeptanz ihrer Clangefährten gekostet)
    • hat extreme Probleme sich an das Gesetz der Krieger zu halten und bisher glaubt sie auch nicht so wirklich an den Sternenclan (sie hält dies für schöne Geschichten, so wie die Menschen sie ihren Kindern erzählen)


    Antrieb: allen beweisen, dass sie die Beste ist und das die Zweibeiner (wie die anderen Katzen, die Menschen nennen) gar nicht so übel sind, herausfinden wohin sie eigentlich gehört (sie weiß es selbst nicht so genau)


    Vergangenheit:


    Sandpfote ist eine Schülerin, die mit den Pfoten zwischen zwei Welten steht. Denn sie wurde als Halbclan – Katze geboren. Ihr Vater war der letzte Anführer des Schrottclans und ihre Mutter eine Hauskätzin. Als einzige ihrer Geschwister zeigte Sandpfote oder Chiara, wie sie bei den Menschen heißt, die nötigen Veranlagungen um in der Wildnis überleben zu können. Ihre Brüder und Schwestern waren in den Augen ihres Vaters zu weich und daher ignorierte dieser diese. Sandpfote wurde, als sie alt genug zum reisen war, immer öfter von ihrem Vater mit zum Clan genommen und diese beobachtete alles mit großen Augen und war sehr fasziniert von der Lebensweise dieser Katzen. Wie auch ihr Vater war Sandpfote sehr wild und das Lebens als reines Hauskätzchen war für sie viel zu einengend und daher nahm sie die Einladung ihres Vaters in den Clan zu kommen an. Mit 6 Monden wurde sie zur Schülerin erklärt und Rostkralle wurde ihr Mentor. Dennoch, so sehr ihr das Leben im Clan auch gefiel, zog es sie immer wieder zu ihren Menschen zurück. Oft schlich sie sich heimlich weg, um Zeit bei diesen zu verbringen. Unbemerkt blieb dies nicht und es gab einige im Clan, die deswegen anfingen zu tuscheln. Besonders jene, die ein Problem mit Hauskatzen hatten. Sandpfote jedoch kümmerte dies nicht, denn für sie stand ihre Treue zum Clan außer Frage und wer nicht an sie glaubte, der war entweder blind oder dumm. Da Sandpfote bei den Lektionen Rostkralles sehr gut abschnitt und dieser ihre Fähigkeiten nur lobend erwähnen konnte, wurde das getuschel mit der Zeit weniger und der Großteil im Clan schien ihren Hang zu den Menschen zu tolerieren. Natürlich gab es Katzen, die Sandpfote verspotten und sie als keine richtige Clankatze ansahen. Diese strafte Sandpfote jedoch mit reiner Ignoranz.


    Nach reiflichen Überlegungen beschloss Silberstern das Sandpfote, trotz ihres Talents und ihrer Fähigkeiten, noch nicht bereit war zu einer Kriegerin befördert zu werden. "Aber wieso Vater? Habe ich nicht bewiesen, dass ich das Zeug zu einer Kriegerin habe? Habe ich mich nicht immer besonders angstrengt um den Erwartungen, die an mich gestellt wurden gerecht zu werden." empörte sich die Kätzin, während sich ihr Pelz langsam aufstellte. Sie hatte härter gearbeitet, als jeder andere Schüler im Clan. Das war unfair! So zumindest empfand sie und wollte schon den Mund aufmachen um weiter zu protestieren. Silberstern brachte sie jedoch mit erhobenen Schwanz und einem strengen Blick zum Schweigen. "Fähigkeiten allein sind es nicht, die aus einem Schüler einen guten Krieger machen! Dir fehlt es unter anderem an der nötigen Weitsicht und Reife um den Status einer Schülerin verlassen zu können. Außerdem hängst du immer noch mit deinen Pfoten zwischen zwei Leben. Bei einer Schülerin kann ich das tolerieren, nicht aber bei einem Krieger! Meinst du nicht es wird langsam Zeit erwachsen zu werden und sich für ein Leben zu entscheiden!" Sandpfote funkelte ihren Vater trotzig an "Und was wenn ich mich entscheide, dass Leben bei den Menschen zu wählen!" In Silbersterns Augen flackerte es kurz auf, doch dann neigte er den Kopf. "In diesem Fall würde ich deine Entscheidung respektieren. Es steht dir jederzeit frei den Clan wieder zu verlassen und komplett zu deinem Leben als Hauskätzchen zurück zu kehren! Diese Entscheidung wird jedoch endgültig sein, das solltest du bedenken Sandpfote!" Es schmerzte Silberstern, doch er würde keine Katze im Clan dulden, die ständig den Clan verließ und wieder eintrat. Er musste sich der Treue und Loyalität seiner Krieger sicher sein können und daher konnte er Sandpfote auch noch nicht zur Kriegerin ernennen. Die Kätzin legte die Ohren an. "Ich werd dir schon zeigen, dass ich mehr als nur bereit bin eine Kriegerin zu sein!" fauchte sie ihren Vater an und stolzierte dann wütend mit aufgestellten Schwanz davon. Natürlich wollte sie den Clan nicht verlassen. Sie hatte ihren Vater nur schocken wollen und es ärgerte sie das dieser darauf so kühl reagiert hatte...


    Von diesem Tag an versuchte Sandpfote ihrem Vater zu beweisen, dass sie es Wert war zur Kriegerin ernannt zu werden in dem sie immer die Aufgaben erfüllte, die auch die neuen Krieger erfüllen mussten um zu beweisen das sie ihren neuen Namen verdient hatten. So auch vor drei Monaten. Der Heiler Nagelbart klagte darüber das ihm langsam die Katzenminze ausgehen würde. Eines der wichtigsten Heilkräuter. Jeder im Schrottclan wusste das es in der Stadt einen Garten mit einem sehr großen Katzenminze - Beet gab. Dort hatten die Heiler immer ihre Vorräte aufgefühlt. Silberstern versprach den Heiler gleich nach der Jagdpatrouille eine weitere Patrouille loszuschicken, die ihm die Kräuter beschaffen würde. Im Moment befanden sich jedoch nicht mehr genug Katzen im Lager und allein wäre dies zu gefährlich. Das ist meine Chance! dachte Sandpfote, welche das Gespräch zufällig mitbekommen hatte. Wenn ich die Katzenminze vor der Patrouille beschaffe, dann tue ich etwas für den Clan das über das übliche Jagen hinausgeht und beweise Vater somit meine Hingabe zum Clan. Außerdem sieht er wie stark und mutig ich bin! Vielleicht wird er mich dann endlich zur Kriegerin ernennen! Mit diesen Gedanken schlich Sandpfote sich aus dem Lager und machte sich auf den Weg zum Grundstück. Dank ihrer Patrouillen mit Rostkralle wusste sie auch sehr genau wie sie am schnellsten zu dem fraglichen Garten kommen würde....


    Jetzt werd ich es Vater zeigen! dachte die Kätzin triumphierend, als sie den Zaun des Gartens vor sich erblickte. Leichtfüßig erklomm Sandpfote diesen und blickte sich suchend um. Schnell entdeckte sie die Katzenminze und mit einem freudigen Maunzen sprang die Kätzin von den Zaun. Ohne groß auf ihre Umgebung zu achten lief Sandpfote auf die Minze zu und begann jene zu flücken. Das ist ja sogar noch einfacher als ich dachte! dachte sie, während ein Schnurren in ihrer Kehle aufstieg. Sie würde einen schön großen Vorrat mitbringen und dann musste ihr Vater sie einfach zur Kriegerin ernennen. Ein lautes, tiefes und bösartiges Knurren ließ Sandpfote jedoch herum wirbeln. Vor ihr stand mit gefletschten Zähnen ein ziemlich wütend aussehender Hund. Was macht der Hund hier? fragte sich Sandpfote entsetzt. Denn was weder sie noch ihr Clan wissen konnte. Der Sohn des Hausbesitzers war ein ziemlicher Hundenarr und hatte sich schon seit geraumer Zeit einen Hund gewünscht. Nun war sein war sein Wunsch endlich in Erfüllung gegangen und sein Vater hatte ihm einen Akita Inu geschenkt. Sandpfote selbst kannte diese Rasse nicht. Doch ein bisschen erinnerte das Aussehen des Hundes sie an einen Wolf. Nur wirkte sein Fell viel dichter und flauschiger. Der Hund kläffte und Sandpfote machte fauchend einen Buckel. Sie war aber mehr erschrocken, als wirklich aggressiv. Sie mochte Hunde und wusste das viele der Probleme, die sie mit diesen hatten auf Missverständnissen beruhten. Die Katzenminze lag zu ihren Pfoten. "Verschwinde aus meinen Revier!" bellte der Hund und Sandpfote erwiderte "Sofort, aber lass mich die Katzenminze mitnehmen. Sie ist für mein....Rudel und wir brauchen sie dringend, da sonst Katzen sterben könnten!" Sandpfote versuchte vernünftig mit dem Hund zu argumentieren, so wie sie es von Demon und Ashira gewohnt war. Da die meisten Hunde mit dem Begriff Clan aber nichts anfangen konnte hatte sie von ihrem Rudel gesprochen, da dies im Grunde ja das selbe war. Das Kläffen des Hundes war für einen Moment verstummt. Doch mehr aus Überraschung. Das eine Katze ihn verstand und mit ihm sprach hatte er noch nie erlebt. Der Hund war jedoch noch jung. Gerade erst ausgewachsen und sehr eifrig. Er wollte seine Garten verteidigen und alles was sich darin befand gehörte ihm. "Nein!" bellte der Hund "Das ist mein Unkraut! Du bekommst es nicht!" wütend schnappte er nach dem Eindringling und es entbrannte ein Kampf, denn Sandpfote war zu stur um sich zurück zu ziehen. Kaum hatte der Kampf begonnen bekam sie auch schon erwartete Unterstützung. Ein Kater mit sehr hellen und dichten Fell kam ihr zu Hilfe. Ein bisschen erinnerte er sie an die Gletscherclan - Katzen, doch er roch nicht nach diesen. Doch war ihr dies in diesem Moment auch egal und dankbar nahm sie die Unterstützung des Fremden an. Schnell bemerkte sie das dieser ebenfalls schon über Erfahrung im Kampf gegen Hunde verfügte und sich als geschickter Kämpfer erwies. Dennoch war der Kampf gegen den Hund hart. Auch Sandpfote war es gewohnt in größeren Gruppen gegen Hunde zu kämpfen und die Trainingskämpfe mit den beiden Huskys bei ihren Menschen waren viel schonender abgelaufen. Sie schafften es aber den Hund zu vertreiben und nach einem kurzen Gespräch (siehe Matschpfotes Profil) bot Sandpfote dem Kater, welcher Schneepfote hieß, mit ins Lager des Schrottclans zu nehmen. Welches dieser auch annahm...


    Im Lager angekommen berichtete sie ihren Vater von dem Treffen mit Schneepfote und unter welchen Umständen sie sich getroffen hatten. Dabei hob sie auch sein kämpferisches Geschick gegen die Hunde hervor und erwähnte das er sich ihrem Clan anschließen wollte. Silberstern hatte für einen Moment verärgert die Ohren angelegt, als Sandpfote berichtete wie sie sich mit dem Hund angelegt hatte. Er würde sich später deswegen mit seiner Tochter unterhalten. Zunächst kümmerte er sich erst mal um den fremden Kater und stellte diesem einige Fragen. Die antworten die Schneepfote gab stellten Silberstern zufrieden und so entschied er ihn im Clan auf zu nehmen, jedoch unter dem Namen Matschpfote. Sein Blick ging zu seiner Tochter und eine gewisse strenge lag in seinem Blick. "Wie kommst du auf die mäusehirnige Idee dich allein mit einem Hund anzulegen! Er hätte dich töten können, du Mäusehirn!" Silberstern hatte Angst um seine Tochter, weswegen er gerade so wütend auf diese war. Sandpfote sah ihn rebellisch an und schien etwas sagen zu wollen. Silberstern peitschte einmal mit dem Schwanz und Sandpfote blieb stumm. Sie hatte erkannt wie wütend ihr Vater gerade war und so wütend hatte sie ihn bisher nur selten gesehen. "Heute hast du einmal mehr bewiesen, dass du noch nicht bereit bis eine Kriegerin zu werden und so lange du dich absichtlich in Gefahr bringst nur um dich zu beweisen wirst du dies auch niemals sein!" Die stolze Haltung von Sandpfote schrumpfte förmlich unter dem Blick ihres Vater zusammen. Nun wirkte sie eher wie ein gescholltenes Junge. "Du wirst eine Woche lang das Lager nicht verlassen und an keiner Patrouille teilnehmen. Deine Aufgaben werden sich in dieser Zeit auf das herrichten der Nester und das entfernen von Zecken beschränken!" sprach Silberstern eisig weiter und bestrafte so Sandpfote. Diese gab ausnahmsweise mal keine Widerworte, was bei der Wut von Silberstern auch gut war. "Zeig Matschpfote das Lager und bring die Kräuter zu Nagelbart!" An Matschpfote gewandt sprach er wieder viel freundlicher weiter "Ich werde dich später wegen deinem neuen Mentor noch einmal zu mir rufen!" Danach machte er mit dem Schwanz eine Geste das Sandpfote und Matschpfote gehen konnten. Sandpfote führte ihn durch das Lager und zeigte ihm als erstes den Heilerbau. Anschließend folgte der Bau der Krieger, der Ältesten und der Königin. Beim Bau der Schüler hatte sie geendet. Die Kätzin hatte während des Rundgangs leicht Niedergeschlagen gewirkt, jedoch beschwerte sie sich nicht. Silberstern rief Matschpfote kurz nach dem der Rundgang beendet war zu sich von seiner vorherigen Wut war nichts mehr zu sehen...


    Sandpfote wusste nicht was im Bau ihres Anführers geschah und als er wieder herauskam war sie gerade damit fertig eine der Ältesten nach Zecken abzusuchen. Sie hatte jedoch noch drei weitere vor sich. Die Ältesten hatte ihr währendessen eine Gesichte erzählt und diese hatte die Kätzin sichtlich aufgemuntert. In dieser ging es um zwei junge Kater, welche auf die Namen Silberpfote und Rostpfote hörten und den Clan damals mit ihren Dummheiten ganz schön in Atem gehalten hatten. Milchauge hatte gerade erzählt wie Silberpfote sich nach einer Kabbelei mit Rostpfote in einem Netz verfangen hatte, als dieser einen besonders coolen Abgang hatte hinlegen wollte. Diese Vorstellung hatte ein kurzes Kichern bei der Kätzin hervorgerufen. Nun unterbrach die Kätzin ihre Arbeit und lauschte der Zeremonie. Es überraschte sie das ihr Vater sich selbst zum Mentor gemacht hatte, doch sie würde es Matschpfote auch nicht neiden. Nach der Zeremonie kam Silberstern zusammen mit Matschpfote zum Bau der Ältesten. "Matschpfote ich möchte das du als allererstes Sandpfote dabei hilfst die Ältesten von den Zecken zu befreien. Sandpfote du zeigst ihm wie das geht!" Er sah seine Tochter kurz an und diese nickte. "Später werde ich dir dann das Gebiet des Schrottclans zeigen!" sprach er an Matschpfote gewandt weiter und Sandpfote konnte sich folgende Spitze nicht verkneifen. "Nehmt euch aber vor den Netzen in acht!" Silberstern warf seiner Tochter einen verwunderten Blick zu und blickte dann zu Milchauge, welche ihm aus ihrem gesunden Auge einen unschuldigen Blick zu warf. "Und ihr solltet überlegen welche Geschichten ihr den Schülern erzählt!" sprach Silberstern streng zu den Ältesten, es lag aber ein amüsiertes Schnurren in seiner Stimme was dem ganzen die Schärfe wieder nahm. Diese Geschichte hatten sie bisher wirklich jedem Schüler erzählt. "Das tun wir doch immer. Wir erzählen immer die richtigen Geschichten zur richtig Zeit, dass solltest DU doch wissen Silberstern! So oft wie ich dir bei den Ältestens Strafdienst gab!" entgegnete Milchauge, seine ehemalige Mentorin, frech. Silberstern ließ der alten Katze diese Frechheit durchgehen, verabschiedete sich jedoch mit einem recht sarkastischen Schnauben, welches stark an Sandpfote erinnerte...


    "Du hast Glück, dass Vater dich zu seinem Schüler erwählt hat!" sprach Sandpfote an Matschpfote gewandt."Er mag zwar oft Bienen im Hirn haben, aber er eigentlich ziemlich klug und sehr geschickt!" Man konnte hören das sie ihren Vater sehr schätzte eigentlich. Im Anschluss erklärte sie Matschpfote recht ausführlich wie das mit dem Zecken entfernen ging und die Ältesten erzählten den Schülern weitere Geschichte. Nur für Matschpfote wurde auch die Geschichte mit dem Netz noch einmal wiederholt. Es folgten aber auch Geschichten, die sich nicht mit dem Silberstern befassten. Einige handelten auch von den anderen Clans...
    Am Abend des selben Tages, nachdem Silberstern und Matschpfote, von ihrer Patrouille zurück war ging Sandpfote zum Bau ihres Vaters. Sie wollte mit diesem reden. Als sie in diesem ankam sah sie jedoch wie sich Rostkralle und Silberstern mit gesträubten Pelzen gegenüber standen. "Ähm....vielleicht komme ich später wieder..." sprach sie und sah die beiden Kater unsicher an. Diese zuckte beide zusammen und sahen überrascht zu Sandpfote. "Nein, schon gut! Wir waren hier eh fertig. Ich gehe!" sprach Rostkralle, bemüht um einen ruhigen Tonfall. Als er ging legte er jedoch kurz seinen Schweif auf Sandpfotes Rücken. Er war zwar auch wütend auf sie, wegen ihres Alleingangs. Seine jetzige Wut richtete sich jedoch gegen ihren Vater. Er ging ohne Silberstern anzusehen. Silberstern blickte diesem mit leicht funkelnden Augen nach. "Alles in Ordnung?" fragte Sandpfote und sah ihren Vater besorgt an. Dieser seufzte und nickte. "Ja, nur ein Streit unter alten Freunden!" Er schätzte Rostkralle für seine Offenheit ihm gegenüber, aber manchmal war er einfach zu offen. Die Kätzin nickte und blickte ihren Vater zögernd an. Dieser wartete ruhig ab was seine Tochter zu sagen hatte. Diese senkte den Blick und sprach dann recht kleinlaut "Es tut mir Leid, Vater. Ich wollte mich nicht in Gefahr bringen! Ich will doch nur, dass du mich anerkennst und nicht später wie meine Geschwister ignorierst!" Silberstern blinzelte überrascht und legte anschließend seinen Schweif um seine Tochter. Leise sprachen die beiden eine Weile mit einander...


    Sandpfote kehrte nach dem Gespräch mit ihrem Vater in den Bau der Schüler zurück und war danach recht bald eingeschlafen. Der Tag war ermüdend und lang gewesen. Silberstern hatte nach Rostkralle gesucht, welcher beim Beutehaufen saß und seinen Blick stolz erwiderte. Er ging zu ihm und lud Rostkralle auf eine gemeinsame Jagd ein. Dieser schnippte nachdenklich mit dem Ohr und nickte dann. Die beiden Kater gingen in den Wald und als sie wieder kamen hatten sie einiges an Beute dabei und die Stimmung zwischen ihnen war weniger angespannt...


    Die nächsten drei Monate verließen für Sandpfote relativ entspannt. Die Strafe ihres Vaters hatte sie verbüsst und dann an gemeinsamen Patrouillen mit Matschpfote teilgenommen. Sie hatte versucht den Kater so gut es ging zu unterstützen und hatte ihm gegenüber keine Vorurteile. Denn es war ihr egal woher komme. Nach dem Gespräch mit ihrem Vater hörte sie zumindest auf sich in gefährliche Situationen zu bringen und ihr Verhalten hatte sich ein klein wenig gebessert. Jedoch hatte sie nach wie vor ihren Kriegernamen nicht erhalten...


    Am Tag der Katastrophe war Sandpfote auf dem Rückweg von ihren Menschen zum Schrottclan. Silberstern war mit einer kleinen Patrouille auf der Suche nach ihr....

    4 Mal editiert, zuletzt von ShadowLupina ()

  • Eckdaten:
    Name: Wirbelpfote
    Gesprächsfarbe: 8b1a1a
    Alter: 8 Monate
    Geschlecht: weiblich
    Clan: Falkenclan
    Rang: Heiler-Schülerin
    besondere Fähigkeiten: Da Wirbelpfote etwas schusselig ist, musste sie kreativ sein um ihre Heilmittel herumzutragen und kam dabei auf eine besondere Idee: Sie behielt die Haut einer gefangenen Maus auf und spannte sie zwischen zwei Steinen. Danach rieb sie sie wieder und wieder mit Fett ein um sie biegsam zu machen und schliesslich klebte sie die Haut mit Baumharz zu einem Sack. Im Prinzip fungiert dies wie der Prototyp des Prototyps eines Wasserschlauchs und damit sind Flüssigkeiten begrenzt transportierbar. Es ist noch nicht ganz dicht und braucht noch einige Verbesserungen... aber es ist ein Anfang.
    Aussehen:



    Körperbau: Wirbelpfote ist relativ klein und hat kräftige Hinterbeine. Ihre Krallen sind, wie typisch für ihren Clan, sehr lange und ihr Kopf ist eher kantig.
    Fellfarbe und -musterung: Wirbelpfote hat rotgraues Fell, das rostigem Eisen ähnelt. Ein leichtes bräunliches Tigermuster zeichnet sich bei manchen Lichtverhältnissen ab, aber meistens ist es kaum wahrnehmbar. Ihr Fell ist halblang - sie weiss nicht wieso, ihre Mutter war kurzhaarig. Vermutlich hat es mit dem Einzelläufer zu tun, der ihr Vater war, aber dies wird sie wohl niemals erfahren. Es ist relativ weich aber an ihren Flanken hat es beidseitig eine auffällige Verwirbelung - daher ihr Name.
    Augen: Schattiertes Blau - ungefähr wie wenn man den Himmel durch eine schwarze Folie betrachtet.
    Persönlichkeit
    Eigenschaften: Wieso bloss musste diese unötige Katastrophe sie dazu zwingen auf dem Boden zu laufen? Schon auf Bäumen war es schwer gewesen ihre Heilmittel nicht zu verschütten - jetzt war es praktisch unmöglich, ohne für alles ein Harzsäckchen zu machen - und diese zu machen dauert ewig.
    Als Katze, die selbst für die Verhältnisse des Falkenclans auf dem Boden sehr schusselig war, war dies Wirbelpfotes ungefähre Meinung zur Katastrophe. Neben Schock und Angst natürlich - aber sie hatte den ganzen Ablauf so oft geträumt, dass es sich, als es auch im echten Leben passierte, eher wie ein Traum anfühlte - sie wusste, was passieren würde, sie hatte es akzeptiert. Sie hatte zwar versucht, alles zu unternehmen, aber manchmal sterben Katzen - dies wusste sie als Heiler-Schülerin. Die Katastrophe war nur jenes Gesetz in grösserem Ausmass - daher hat sie sie besser verkraftet als die Meisten. Im Wesentlichen fliesst diese fatalistische Weltansicht in all ihre Interaktionen mit ein - man kann versuchen, etwas zu verhindern, manchmal klappt es sogar, aber wenn es eintritt, tritt es ein. Zumindest kann man sich dann sagen, man habe alles versucht.
    Was etwas von diesem logischen Gedankenbild abweicht ist ihr brennender Hass auf den Gletscherclan - sie gibt ihnen keine Chance, selbst wenn die individuellen Katzen ihr gar nichts zuleide taten.
    Vorlieben: Ruhige, gefügige Patienten, die die Anweisungen, die man ihnen gibt, tatsächlich befolgen!
    Abneigungen: Die Mäusehirne, die sich mit einem offensichtlich gebrochenem Bein aus dem Heilerbau schleichen und meinen, sie müssen jagen gehen (dies trifft etwa auf zwei Drittel aller Krieger zu...). Mäusehirne generell machen Wirbelpfote wütend.
    Stärken: Sie ist schwer aus der Ruhe zu bringen und gibt nie auf - solange man am leben ist, gibt es immer etwas zu tun. Dies ist nicht die Zeit zum trauern, trauern kann man in Friedenszeiten!
    Schwächen: Ihr Fatalismus und ihre eher fehlende Reaktion auf die Katastrophe lassen sie mitleidslos erscheinen - nicht das beste Image für eine angehende Heilerin. Ausserdem ist ihr Hass auf den Gletscherclan irrational und grösstenteils nicht berechtigt.
    Antrieb: Als angehende Heilerin will sie möglichst viele Leben retten - ausser Katzen des Gletscherclans. Die können ihretwegen sterben.
    Vergangenheit: Wirbeljunges und ihr Bruder Buchenjunges wurden in der Blattfrische als erster Wurf der jungen Königin Schwalbenflug geboren. Ihr Vater war ein Einzelläufer (*hust* One-Night-Stand *hust*) und Schwalbenflug hatte die beiden nicht... geplant... was man ihr auch anmerkte. Zwar gab sie ihr bestes eine gute Mutter zu sein, aber man merkte, dass sie lieber Kriegerin wäre und mit dem Rest ihres Clans kämpfen würde. Die restlichen Königinnen bemühten sich, den beiden Jungen ein Zuhause zu geben, aber... Schwalbenflug hatte sie nicht geplant, nicht gewollt, und obwohl sie den beiden immer das Gegenteil versicherte, merkten sie es irgendwie. Sie erzählten ihrer Mutter nie alles, da sie wussten, dass auch ihnen Dinge verheimlicht wurden.
    Als die beiden vier Monate alt waren, hatten sie eine Idee: Die etwas älteren Jungen, die noch in der Blattleere geboren worden waren, hatten ihnen von einer weichen weissen Substanz namens Schnee erzählt, die kalt aber auch wunderschön sein solle. Als sie wissen wollten, wo sie Schnee sehen könnten, lachte das ältere Junge nur und meinte, dass zu dieser Zeit nur das Gebiet des Gletscherclans kalt genug sei - als Falken-Clan Katzen müssen sie noch etwas warten.
    Aber sie wollten jetzt Schnee sehen!
    Wirbeljunges war enttäuscht, meinte aber sie müssen wohl warten. Buchenjunges jedoch sah es anders: Der Schnee war beim Gletscherclan? Gut, dann müsse man sich wohl in ihr Territorium schleichen. Allzu schwer konnte dies doch nicht sein!
    Wirbeljunges war skeptisch... doch als Buchenjunges sie erinnerte, dass am Ende der Reise weiches, weisses Material wartete, willigte sie zögerlich ein. Sie hörten den erwachsenen Katzen zu um zu erfahren wo genau der Gletscherclan wohnte, und als sie genug wussten, warteten sie bis Schwalbenflug mit ihren Kriegerfrenden auf der Jagd war (inzwischen waren ihre Jungen ja schon relativ alt - sie konnte doch wieder Kriegerin sein - oder?) und machten sich auf den Weg zum ewigen Eis.
    Die beiden hatten Glück - zuerst. In ihrem eigenen Territorium konnten sie allen Patrouillen ausweichen und schon bald erreichten sie die Grenze und sahen es - das endlose Weiss. Begeisterst sprangen sie weiter - es war noch viel besser, als sie es sich vorgestellt hatten. Endlose Teppiche aus glitzernden Partikeln überzogen die Welt, zerflossen unter ihren Pfoten und wirbelten in die Luft, wenn man hineinsprang. Wirbelpfote entschuldigte sich für ihre Skepsis - ihr Bruder hatte recht gehabt, dieses Zeug war die Reise wert gewesen. Die beiden Jungen spielten noch lange im Schnee, doch mit der Zeit wurde die Kälte immer prägnanter. Als es unangenehm wurde, beschlossen sie, zurückzugehen.
    Nur - wohin?
    Alles war weiss.
    Sie sahen den Wald nicht mehr.
    Erst jetzt wurde ihnen ihre Lage bewusst - sie waren alleine an einem unbekannten Ort, wussten nicht wo Zuhause war und sie froren. Erst suchten sie nach ihren eigenen Pfotenspuren doch der starke Schneefall hatte sie längst verwischt. Schliesslich taten sie das einzige was ihnen nich blieb - sie riefen nach Schwalbenflug, hoffend dass ihre Abwesenheit bemerkt worden war und jemand sie suchte.
    Sie wurden zwar gefunden.
    Jedoch nicht von Schwalbenflug.
    Ein junger Schüler des Gletscherclans fand die Beiden. Wie jede Katze wusste, besagte das Gesetz der Krieger, dass Jungen immer zuerst geholfen werden musste - jedoch dieser Schüler war noch nicht lange in seinem Amt und wollte seinem Mentor beweisen, dass er das Territorium verteidigen konnte. Er roch Falkenclan - diese beiden Katzen gehörten nicht hierher.
    Also griff er sie an.
    Es war ein sehr einseitiger Kampf. Keine der beiden Jungkatzen schien auch nur irgendetwas über Kämpfe zu wissen und bald bluteten sie aus einigen Wunden, während er kaum einen Kratzer hatte. Wieso flohen sie nicht? Sollte ein Grenzgemetzel nicht entschieden sein, wenn jemand klar unterlegen war? Sie machten ja nicht einmal den kleinsten Fluchtversuch.
    Der Schüler dachte, dass dies andere Schüler seien und dass sie den Rückweg kannten - er wusste nicht, dass er es mit zwei verirrten Jungen zu tun hatte.
    Er stellte sich drohend vor sie und fauchte sie an. Sie sollten endlich sein Territorium verlassen. Doch keine der beiden Fremden rührte sich.
    Er wollte gleich einen weiteren Angriff starten, als ihm etwas auf den Rücken sprang. Panisch versuchte er es abzuschütteln, sah aus dem Augenwinkel rotbraunes Fell und spürte, wie Krallen sich in seine Seiten gruben.
    Dieser Kampf war genau so einseitig wie der ihm Vorangegangene, nur dass sich der Schüler jetzt in der Defensive sah. Der Neuankömmling war nicht gross aber stark und schien ausserordentlich wütend zu sein. Eine Weile lange versuchte er noch, die Stellung zu halten, jedoch bald sah er ein, dass dieser Kampf aussichtslos war und trat den Rückzug an.
    Eine Niederlage auf seinem eigenen Territorium - er hoffte bloss, dass niemand dies erfahren würde.
    Und zurück bei den beiden Jungkatzen holte die zuletzt angekommene Katze tief Luft - und Schwalbenflug drehte sich zu ihren Jungen um.
    Wirbeljunges sah besser aus als ihr Bruder - sie schien zwar verletzt zu sein, aber nicht allzu schwer. Ihr Bruder hingegen regte sich kaum und atmete sehr flach.
    Hier musste schnell gehandelt werden.
    Schwalbenflug hob Buchenjunges am Nacken hoch und bedeutete seiner Schwester ihr zu folgen. Dann sprang sie los.
    Wirbeljunges konnte ihrer Mutter nur mit Mühe folgen und während sie rannten, spielten sich die Ereignisse des Tages noch einmal ab.
    Der Schnee.
    Das Fehlen eines Heimwegs.
    Der hellgraue, dichte Pelz und die eisblauen Augen der fremden Katze.
    Wirbeljunges erinnerte sich und wusste, dass sie dies niemals vergessen würde.
    Zurück im Lager des Falken-Clans steuerte Schwalbenflug sofort den Bau der Heilerin Mondblume an und legte Buchenjunges hinein - Wirbeljunges stolperte erschöpft hinter ihr her und legte sich neben ihren Bruder.
    Er atmete noch - gut.
    Die nächsten Minuten waren hektisch - die Heilerin suchte verschiedene Pflanzen zusammen, legte Blätter auf Buchenjunges und schmierte ihn mit einer Art Brei ein. Wirbeljunges bekam einige schwarze Körnchen zu fressen, die anscheinend Mohnsamen hiessen und ihre Schmerzen zu einem dumpfen Pochen abmilderten.
    Sie schlief inmitten der Behandlung ein.
    Als sie aufwachte, war ihr Bruder bei Bewusstsein und meinte es tue alles weh.
    Schwalbenflug war bei ihm, leckte sein Gesicht und machte den beiden abwechselnd Vorwürfe und maunzte, dass sie dies nie wieder tun sollten. Wirbeljunges ging weiter nach vorne im Bau und fragte Mondblume, ob ihr Bruder Mohnsamen haben dürfe, er klage über Schmerzen.
    Die Heilerin sah sie überrascht an und meinte, dass in seinem Fall die Schmerzen nötig seien um den Heilungsprozess zu begutachten. Sie könne allerdings etwas Gänsefingerkraut zerkauen und dies ihrem Bruder auf die Wunde schmieren um einer Entzündung vorzubeugen.
    Wirbeljunge tat dies und war in fünf Minuten wieder hinter Mondblume.
    Was sie denn jetzt wolle, fragte dieser.
    Die junge Katze erklärte, dass sie gerne zuschauen würde.
    Die Heilerin fragte wieso.
    Wirbeljunges erklärte, dass sie gestern überhaupt nichts für ihren Bruder hätte tun können. Wenn er gestorben wäre und sie hätte alles getan was eine Katze tun kann, wäre es zwar traurig aber der Wille des Sternenclans gewesen.
    Wenn er jedoch gestern gestorben wäre, wäre es ihre Schuld gewesen, da sie nicht gewusst hatte, was zu tun gewesen wäre. Daher wollte sie wissen, wie genau man heile.
    Mondblume schien dies amüsant zu finden und trug ihr auf, einer Katze mit Bauchweh Bachminze zu bringen. Wirbeljunges tat auch dies und kehrte danach zur Heilerin zurück. Diese zuckte nicht mit der Wimper und schickte sie erneut los.
    Schwalbenflug fragte nach dem sechsten Mal, dass ihre Tochter mit irgendeinem Kraut an ihr vorbeizischte, was sie da tue. Diese meinte, dass sie lerne.
    Was lerne sie, wollte Schwalbenflug wissen.
    Alles, was es über das Retten von Leben zu lernen gäbe, erklärte Wirbeljunges und legte einen Haufen Blätter vor einer Ältesten ab, die sich über schmerzende Gelenke beklagte. Danach rannte sie zurück zum Heiler. Schwalbenflug sah ihr nur nachdenklich hinterher.
    Als Buchenjunges stark genug war um den Bau zu verlassen fragte die Heilerin Wirbeljunges, wieso dies so war.
    Die kleine Katze überlegte eine Weile und meinte, dass ihr Bruder wieder frass wie zuvor. Ausserdem waren seine Wunden merklich kleiner und nicht mehr entzündet, was man vor allem daran erkenne, dass sie keinen gelben Schleim mehr absondern würden.
    Die Heilerin fragte, was man machen müsse, wenn sich seine Temperatur plötzlich erhöhen würde.
    Löwenzahn verabreichen, meinte Wirbeljunges. Mondblume nickte, erklärte aber, dass dies längst nicht alles sei. Dann fragte sie Wirbeljunges, ob es für sie wichtiger sei, das Territorium zu verteidigen oder kranken Katzen zu helfen.
    Wirbeljunges wolle helfen, meinte sie.
    Und wieso wolle sie dies, hackte die Heilerin nach.
    Weil es viele Krieger gäbe aber es existiere kaum jemand der Verletzte heilen könne. Wenn der Hauptteil des Clans sich gerne mäusehirnig in jedes Gefecht stürzen wolle, müsse halt die eine oder andere Katze zurückbleiben und sie verarzten. Mondblume nickte zustimmend und sagte, Wirbeljunges könne zurück in den Bau der Königinnen, er müsse noch mit Schwalbenflug reden.
    Zwei Monate später wurde Wirbelpfote die neue Heiler-Schülerin.


    OT: Buchenpfote und Schwalbenflug werden vermutl NPCs sein, sie sterben zu lassen hätte Wirbelpfotes Charakter zu drastisch verändert. Wenn jemand möchte, kann er sie sogar spielen, Hauptsache sie leben.

  • Auch wenn ich Warrier Cats bisher nur dem Namen nach kenne und mich im Vorschlagstopic nicht zu Wort gemeldet habe, habe ich mich jetzt spontan entschlossen, eine Anmeldung zu schreiben:


    Eckdaten:
    Name: Matschpfote
    Gesprächsfarbe: am liebsten #990099. (Die Farbe verwende ich auch in meinen anderen RPGs.)
    Alter: 25 Monate
    Geschlecht: Männlich
    Clan: Schrottclan (seit vier Monaten, davor als Streuner, Hauskatze und Bauernhofkatze gelebt, seine Mutter stammte ursprünglich aus dem Gletscherclan)
    Rang: Schüler
    besondere Fähigkeiten:
    Weil Matschpfote auf einem ehemaligen Bauernhof aufgewachsen ist, auf dem es auch zwei Hunde (einen Schäferhund und einen Boxer-Mischling) gab, versteht er die Hundesprache sehr gut.


    Aussehen:
    Körperbau: Matschpfote ist ein mittelgroßer Kater mit einem schlanken Körperbau, welcher allerdings durch ein dickes Fell wieder etwas ausgeglichen wird.
    Augenfarbe: Hellblau
    Fellfarbe und -musterung:
    Der Kater verfügt über ein dickes, dichtes, grau-weiß-getigertes Fell - oder genauer gesagt: Das Fell ist überwiegend weiß, allerdings hat das Fell auf seinem Rücken und auf seinem Kopf graue Streifen. Die Pfoten, der Bauch und der Bereich unterhalb seiner Nase bis hin zum Bauch sind allerdings wieder streifenlos weiß. Im Vergleich zu Katzen aus dem Gletscherclan ist sein Fell nicht ganz so dicht, und die grauen Streifen wären für einen Kater aus dem Gletscherclan zu dunkel, aber im Ganzen betrachtet würde man seine Fellfarbe insgesamt dennoch als hell bezeichnen.


    Persönlichkeit
    Eigenschaften:
    Auf den ersten Eindruck würde man Matschpfote vielleicht als ruhig und gefühlskalt bezeichnen. Tatsächlich hat er von seiner Mutter die Angewohnheit übernommen, selten Gefühle zu zeigen. Hinzu kommt, dass er generell nicht viel sagt. Schüchtern ist er allerdings gar nicht - er sagt halt nur etwas, wenn er auch wirklich etwas zu sagen hat.


    Vorlieben:
    Matschpfote hat keine besonders ausgeprägten Vorlieben. In seiner Zeit auf dem Bauernhof und in den Monaten seit seinem Beitritt zu dem Schrottclan ist er zwar gerne mit seinem Vater bzw. mit dem Anführer oder mit Sandpfote und Rostkralle auf die Jagd gegangen, aber genauso gerne hört er dabei zu, wenn ein Ältester eine Geschichte aus der Vergangenheit des Clans erzählt. So einen Geschichtenerzähler hatte es in seiner Kindheit auf dem Bauernhof schließlich nicht gegeben.


    Abneigungen:
    Es gibt tatsächlich ein paar Dinge, die Matschpfote nicht ausstehen kann. Hierzu gehört es, wegen seiner Vorliebe für das Zuhören bei den Geschichten des Ältesten mit den Jungen verglichen oder wegen seiner Zeit auf dem Bauernhof und den drei erzwungenen Wochen in der Wohnung des Zweibeiners als Hauskätzchen bezeichnet zu werden. Wenn er gefragt wird, was er vor seinem Beitritt zum Schrottclan gemacht hat, bezeichnet er sich gerne selbst als Einzelläufer, und wenn er deshalb herablassend angesehen wird, ist ihm das auch nicht ganz so recht, aber immer noch besser als wenn er als Hauskätzchen beschimpft wird.
    Was Matschpfote aber absolut nicht ausstehen kann, ist, von einem Zweibeiner geschnappt und in dessen Wohnung eingesperrt zu werden.


    Stärken:

    • Sehr gutes Verständnis der Hundesprache (sogar besser als dies für viele Katzen des Schrottclans üblich ist) und Grundkenntnisse in den Sprachen der Kühe und der Schafe
    • Eingeschränkte Menschenkunde - Matschpfote hat zwar fünf Monate als Streuner im Zweibeinerort gelebt und Erfahrungen mit unterschiedlichem Zweibeinerzeug, aber er hat nie wirklich die Nähe von Zweibeinern gesucht und kann daher nicht beurteilen, wie sich diese tatsächlich verhalten.
    • Gute Kenntnisse von Feldmaschinen und der Feldarbeit von Zweibeinern
    • Hohe Körperkraft

    Schwächen:

    • Bedingt durch das dichte Fell wird Matschpfote bei hohen Temperaturen schnell heiß, allerdings nicht ganz so schnell wie bei den Katzen des Gletscherclans (die ein noch etwas dichteres Fell haben).
    • Eingeschränkte Wildniskenntnis - zumindest was das Leben in Wäldern angeht. Bei dem Leben auf Feldern und auf Wiesen kennt sich Matschpfote hingegen gut aus. Dementsprechend ist er in der Natur auch nicht ganz so schreckhaft wie eine übliche Schrottclankatze, findet sich in den Wäldern aber trotzdem nicht zurecht.
    • Bedingt durch sein helles Fell ist er im Dunkeln für seine Beute oder für potentielle Feinde sehr gut zu sehen.
    • Er hat Probleme damit, die Regeln aus dem Gesetz der Krieger, die es in dem Bauenhofclan, in dem er aufgewachsen ist, nicht gab, uneingeschränkt für sich zu akzeptieren. Entsprechend sieht er in der Nichteinhaltung dieser Regeln auch keinen schwerwiegenden Gesetzesbruch, sondern nur ein kleineres Vergehen. Mehr dazu weiter unten.

    Antrieb:
    Es gibt keine tiefere Motivation, die für längere Zeit das Leben von Matchpfote bestimmen würde. Statt dessen wechseln seine Ziele entsprechend der Situation, in der er sich gerade befindet. Zum Beispiel hatte er in den drei Wochen als Hauskatze das Ziel, seine Freiheit wieder zu bekommen, und als er das endlich erreicht hatte, hat er sich vorgenommen, Mitglied in einer Gemeinschaft von Katzen zu werden. Mit dem Beitritt in den Schrottclan hatte er dieses Ziel erreicht, aber dafür war es in seinen drei Monaten als Clankater sein Ziel, zum Krieger aufzusteigen und gleichzeitig von den anderen Clankatzen so akzeptiert zu werden, wie er ist.
    Während des RPGs treten diese beiden Ziele allerdings wieder in den Hintergrund, dafür möchte er wieder einen Ort finden, an dem er in einer vernünftigen Katzengemeinschaft ein geregeltes Leben führen kann.


    Vergangenheit (Kurzfassung):


    0 bis 6 Monate:
    Mein Chara hat den Namen Schneejunges und lebt als Junges auf einem Bauernhof. Auf dem Gelände gibt es neben seinen Eltern, seinen Geschwistern und ihm noch fünf weitere Katzen, zwei Hunde und eine alte Zweibeinerfrau. Allerdings kümmert sich die Zweibeinerfrau kaum noch um die Tiere, und weil Schneejunges’ Mutter früher im Gletscherclan gelebt hatte, hat sie die Leitung der Hoftiere übernommen und aus der Gemeinschaft der Tiere eine Art „Bauernhofclan“ gemacht.


    6 Monate:
    Schneejunges wird in einer feierlichen Zeremonie zum Schüler ernannt und bekommt den Namen Schneepfote.


    6 bis 11 Monate
    Schneepfote darf zusammen mit einem Mentor auf die Jagd gehen und lernt von den Gefahren, die von den beiden großen Donnerpfaden in der Nähe des Bauernhofs (eine Autobahn und eine viel befahrene Bundesstraße) ausgehen. In Glaubenssachen und für die Unterweisung in den von dem „Gesetz der Krieger“ für den Bauernhofclan übernommenen Regeln trägt allerdings weiterhin seine Mutter die Verantwortung.


    11 Monate
    Schneepfotes Mutter wird von einem Monster erfasst und geht in den Sternenclan ein. Von nun an übernimmt Schneepfotes Vater die Leitung der Katzengemeinschaft.


    16 Monate:
    Nachdem ein paar Tage lang kein Zweibeiner auf dem Gelände des Bauernhofclans gesehen wurde, erscheint gleich eine ganze Reihe von Zweibeinern in mehreren Monstern. Einer von ihnen schnappt sich Schneepfote und nimmt den Kater als Hauskatze mit in seine Wohnung.


    17 Monate:
    Schneepfote gelingt es, aus dem Haus des Zweibeiners zu entkommen. Er hat absolut keine Lust, wieder in die Hand seines Entführers zurück zu kehren und lebt fortan als Streuner - wobei er darauf achtet, die Regeln, die er in dem Bauernhofclan gelernt hat, nach Möglichkeit auch als Streuner einzuhalten.


    22 Monate:
    Schneepfote hilft einer etwa 10 Monate alten Schrottclankatze bei einem Kampf gegen einen Hund. Diese nimmt ihn mit in den Schrottclan. Nachdem Schneepfote dem Anführer seine Geschichte erzählt hat, darf er dem Clan beitreten. Allerdings wird er nicht sofort zum Krieger befördert, sondern behält den Rang des Schülers. Weil „Schneepfote“ zu sehr nach einem Schüler des Gletscherclans klingt, bekommt er außerdem den neuen Namen Matschpfote.



    Matschpfotes Verhältnis zum Gesetz der Krieger
    Da mein Chara nicht in einem der vier Clans aufgewachsen ist sondern auf einem ehemaligen Bauernhof in einer clanähnlichen Katzengemeinschaft, in die seine Mutter ein paar der Regeln aus dem Gesetz der Krieger mit eingebracht hat, hat er zu unterschiedlichen Regeln durchaus unterschiedliche Beziehungen. Tatsächlich lassen sich die Regeln grob gesehen in zwei Gruppen einteilen.

    • Zunächst gibt es diejenigen Regeln, die er genau so bereits aus seiner Kindheit kennt oder die nur leicht angepasst wurden, um zu dem Leben auf dem Bauernhof zu passen. Diese Regeln hat er verinnerlicht, und durch die Unterschiede befolgt er in den meisten Fällen automatisch die Originalregel, wenn er sich nach der ihm bekannten Version richtet.
    • Die zweite Gruppe besteht aus Regeln aus dem Gesetz der Krieger, die es in dem Bauernhofclan nicht gegeben hat. Im Wesentlichen sind dies alle Regeln, die sich auf die große Versammlung oder auf den Rang eines Ältesten oder eines Anführers beziehen. Tatsächlich hat es in dem Bauernhofclan keinen Ältesten gegeben, und statt von einem Anführer wurde die Katzengemeinschaft von einer einfachen Kriegerin geleitet.
      Diese Regeln empfindet Matschpfote eher als eine Art von Empfehlungen, die man auch ignorieren kann, falls man Gründe dafür hat und den höher gestellten Katzen trotzdem den nötigen Respekt entgegen bringt.
    • Einen speziellen Fall bildet die Regel, die besagt, dass Krieger das Leben als Hauskatze ablehnen. Zu dieser Regel gab es in dem Bauernhofclan einen Nachsatz, nach dem ein Krieger es akzeptieren muss, wenn andere Katzen sich für das Leben einer Hauskatze entscheiden. Tatsächlich hatte Matschpfotes Vater darauf bestanden, dass entweder dieser Zusatz mit in die Regel aufgenommen oder die ganze Regel für den Bauenhofclan weg gelassen würde. Er hatte damit verhindern wollen, dass er zu Kämpfen zwischen den Bauernhofkatzen kommt, nur weil ein Teil davon nach dem Gesetz der Katzen lebt und ein anderer Teil sich mehr zu den Zweibeinern hingezogen fühlt. Bei dem Wegzug der Zweibeiner sind nur richtige Krieger im Bauernhofclan übrig geblieben, aber die angepasste Regel blieb in der Form bestehen.




    Anmerkung:
    Die Begegnung zwischen meinem Chara und Sandpfote und das Verhalten des Anführers im weiteren Verlauf der Geschichte sind selbstverständlich mit @ShadowLupina abgesprochen.

  • Eckdaten:


    Name: Mondblume
    Gesprächsfarbe: #FE9A2E
    Alter: 5 Blattwechsel-Zyklen und 7 Monde
    Geschlecht: Weiblich
    Clan: Falken-Clan
    Rang: Heilerin, Mentorin von Wirbelpfote
    besondere Fähigkeiten:
    Sie hat eine ganz besondere Nase für Heilkräuter und kann, wenn es um Pflanzen geht, gut improvisieren.



    Aussehen:






    Körperbau:
    Sie ist eigentlich sehr schmal, wirkt durch ihr buschiges Fell jedoch kräftig.


    Fellfarbe und -musterung:
    Das Fell der Heilerin ist buschig. Der Bauch ist weiß, der Rücken orange.


    Augen: Grün



    Persönlichkeit


    Eigenschaften:
    Mondblume ist eine sehr ruhige und weise Katze. Das ist unter anderem ihrem hohen Alter geschuldet. Wie die meisten Heiler ist die hilfsbereit und sorgt sich schnell um andere. Bei schwierigen Entscheidungen wägt sie möglichst alle Optionen mit Bedacht ab. Sie ist jedoch eher weise als schlau.


    Vorlieben:
    Sie mag den Geruch von Heilkräutern und Baumrinde. Manchmal kratzt sie etwas Rinde vom Baum und schnuppert daran.


    Abneigungen:
    Sie hasst den Geruch von Monstern und Monster an sich. Eines von ihnen hatte ihre Schwester Sonnenfell vor einigen Blattwechseln getötet. Das hatte sie nur sehr schwer verkraftet. Im allgemeinen mag sie die Gerüche der Stadt nicht, genau wie den harten Boden, die Lautstärke, die Menschen und diese ganzen stinkenden Hunde! Wie kann der Schrott-Clan dort nur leben?!
    Sie versucht sich das Gegenteil einzureden, denn sie ist eine Heilerin und verpflichtet jeder Katze zu helfen, aber im Grunde mag sie den Schottclan auch nicht. Diese Katzen stinken nach Stadt.


    Stärken:
    Wie jede Falken-Clan-Katze kann sie sehr gut klettern.
    Als ältere Heilerin kennt sie sich mit Kräutern und Heilpraktiken sehr gut aus.


    Schwächen:
    In der Stadt ist sie vollkommen Orientierungs- und Hilflos. In einer Stadt zu sein bedeutet für sie Stress, demnach ist sie sehr gereizt. Sie ist es nicht gewohnt lange zu laufen und ist schnell erschöpft. Ihre Ballen fangen auf härterem Boden schnell an zu schmerzen.


    Antrieb: Ihr Antrieb ist es dem Sternenclan und dem Falkenclan so gut wie nur möglich zu dienen.


    Vergangenheit:
    Vor vielen Blattwechseln brachte ihre Mutter vier Junge zur Welt. Mondjunges hatte damals einen Bruder und zwei Schwestern. Eine ihrer Schwestern starb jedoch kurz nach der Geburt, da sie nicht atmen konnte und im Winter erkrankte ihr Bruder nach einem Heimlichen Ausflug am grünen Husten und starb. Von alle dem bekam Mondjunges jedoch nichts mit. Die Schwestern Mondjunges und Sonnenjunges wuchsen im Falken-Clan auf. Sonnenjunges war wild und ihre Mutter konnte das kleine Junge kaum im Zaum halten. Mondblume war das genaue Gegenteil. Suchte ihre Mutter sie, brauchte sie nur bei den Ältesten zu schauen, wo sich die junge Katze am liebsten Geschichten anhörte, vor allem über den Sternenclan. Mondjunges schlich sich nachts oft aus der Kinderstube, nicht um fort zu laufen, sondern um das Silbervließ zu betrachten und dort nach den Katzen des Sternenclans zu suchen. Sie war so fasziniert vom Sternenclan, dass die Katzen in ihren Träumen erschienen. Oft sprang und Kletterte Mondjunges in diesen Träumen durch den Wald. Dann sah sie aus den Augenwinkeln eine Sternenclan-Katze. Als sie zu ihr laufen wollte, um sie näher zu betrachten, verschwand die Katze und an der Stelle stand ein wohlduftender Haufen Kräuter. Diese Träume bekam sie auch als Schülerin noch.


    Als Mondjunges und Sonnenjunges 6 Monde alt wurden, wurden sie zu Schülern ernannt und bekamen ihre Kampfausbildung und Jagdtraining. Sonnenpfote kämpfte wie eine Katze des Tigerclans. Man könnte sagen, sie kämpfte für Mondpfote mit. Denn Mondpfote war eine miserable Kämpferin ihre Jagdfähigkeiten waren akzeptabel. Es dauerte nur einen Monat, da trat Spatzenpelz, der Heiler des Clans, vor den Hochstein und verkündete, dass der Sternenclan ihm einen Schüler offenbart hatte. Er war alt und würde nicht ewig leben um dem Clan zu dienen. Jeder wusste, dass sein alter Schüler damals bei der Kräutersuche von einem Fuchs erwischt wurde. Spatzenpelt hatte viele Blattwechsel nicht gewagt einen neuen Schüler zu erwählen, daher war der Clan besonders froh, dass er endlich einen Nachfolger ausbildete. Es überraschte wenige, dass seine Wahl auf Mondpfote fiel.
    Sonnenpfote war recht früh zur Kriegerin ernannt worden. Sie hatte den viel Talent im Kampf und war schnell eine respektierte und anerkannte Kriegerin geworden. Mondpfote war stolz auf sie.


    Die Zeit verging und Spatzenpelz wurde noch älter. Als er merkte, dass seine Knochen zu alt wurden um sich auf die Suche nach Kräutern zu machen und seine Sehschärfe abnahm, entschied er zu den Ältesten zu gehen. Mondpfote war bereit zu einer Heilerin zu werden und seinen Platz einzunehmen. In seinem Zustand konnte der alte Kater niemanden mehr heilen. So wurde Mondblume zur Heilerin und Spatzenpelz ging zu den Ältesten, kurz bevor er im stolzen Alter von 14 Blattwechsel-Zyklen verstarb.


    Eines Tages bekam Sonnenfell einen Schüler. Ahornpfote war mindestens genauso wild und abenteuerlustig wie Mondpfotes Schwester selbst. Einen Blattwechsel später waren Mentorin und Schüler auf Patrouille und verfolgten einen Einzelläufer, der sich auf ihr Territorium gewagt hatte. Ahornpfote fand ihn und verfolgte ihn sogar noch außerhalb des Territoriums. Sonnenfell versuchte ihn einzuholen und zurück zu bringen. Der unerfahrene Schüler rannte mitten auf einen Donnerweg. Ein Monster kam grade vorbei. Sonnenfell rammte ihren Schüler aus dem weg, wurde jedoch selbst von der Kralle des Monsters erwischt. Sie starb noch auf dem Donnerweg. Die Patrouille fand die beiden Katzen durch das verzweifelte Jaulen des Schülers. Beide wurden ins Lager zurück gebracht. Mondblume hatte diesen Verlust nur schwer verkraftet. Heute sieht sie ihre Schwester oft in ihren Träumen.


    Viele Blattwechsel vergingen und ein neues Junge wurde geboren, dessen Einfallsreichtum und Mitgefühl Mondblumes Aufmerksamkeit erregte. Nach einem verheißungsvollen Traum wirbelte der Wind des Blattfalls Blätter durch das Lager, vom Bau der Schüler zum Bau der Heiler. Mondblume wusste dieses Zeichen zu deuten. Wirbelpfote würde ihre neue Schülerin sein.

  • Eckdaten:


    Name: Leerbart


    Gesprächsfarbe: #696969


    Alter: 8 Blattwechsel-Zyklen und 11 Monde


    Geschlecht: Männlich


    Clan: Falkenclan (schon sehr lange, ursprünglich aber Einzelläufer)


    Rang: Ältester


    besondere Fähigkeiten: Wenngleich nur den Anführern neun Leben gewährt wurden, so scheint Leerbart besonders gut darin zu sein, dem Tod von der Schippe zu springen. Der betagte Kater hat mittlerweile so viel erlebt, dass es beinahe an ein Wunder grenzt, dass er noch immer unter den Lebenden weilt. Böse Zungen behaupten, der Sternenclan hätte einfach keinen Bedarf an Katzen wie ihm.


    Aussehen:



    Körperbau: Leerbart ist, trotz seines hohen Alters, ein großer und schwerer Kater mit breiten Pfoten und einem ebenso breiten Kopf. Er trägt einen prächtigen, dichten Bart um seinen Hals, welcher seinen Kopf noch imposanter wirken lässt.


    Fellfarbe und -musterung: Anders als die meisten Katzen des Falkenclans hat der ehemalige Einzelläufer Leerbart ein dunkelgraues, je nach Lichteinfluss bläuliches Fell, welches dicht und glatt ist. Sein Fell am Bauch und am Schweif ist etwas länger als am restlichen Körper. Da die Fellfarbe an einen sternenlosen Nachthimmel erinnert, stammt von dort auch sein Name.


    Augen: Bernsteinfarben.



    Persönlichkeit


    Eigenschaften: Der Kater, der früher unter dem Namen Leerpfote vom Falkenclan aufgenommen wurde, schien schon immer eine besondere Anziehungskraft für Ärger gehabt zu haben. Sein egozentrisches Denken und manchmal mangelnder Respekt für seine Mitkatzen und seine Umwelt haben ihn viel mehr als nur einmal in Situationen gebracht, aus denen er sich immer nur knapp herauswinden konnte. Mittlerweile ist er einiges älter und reifer, jedoch auch gebrechlicher und ruhiger durch seine vielen Abenteuer, von denen nicht wenige fast in einem Desaster geendet haben.
    Auch hat er sehr viel Erfahrung angesammelt in seinem Leben und kennt sein Gebiet in- und auswendig und die der anderen Clans zu einem gewissen Grad auch und gibt dieses Wissen auch gerne weiter, solange ihm seine Zuhörerschaft passt. Vor einigen Blattwechsel-Zyklen hatte seine Tochter durch einen besonders unglücklichen Zwischenfall das Zeitliche gesegnet und seither hat sich Leerbart gegenüber seinen Clanmitgliedern immer mehr verschlossen. Meistens verfällt er bei der Erwähnung von Nadelpfote, seiner ehemaligen Tochter, in ein grüblerisches Schweigen und möchte allein gelassen werden.


    Vorlieben: Damit es ihm nicht langweilig wurde im Ruhestand hatte sich der Kater einige Sträucher Katzenminze angelegt, welche er hegt und pflegt. Die anderen Katzen des Clans hüten sich, den Sträuchern zu nahe zu kommen, und selbst die Heiler bitten ihn meist zuerst um Erlaubnis, wenn sie die Minze für ihre Medizin benötigen. Außerdem träumt er oftmals den alten Zeiten nach, als er als Krieger des Falkenclans sein Gebiet gegen Eindringlinge verteidigt hat. Er mag Katzen, die nicht viel reden und ihn respektieren, auch wenn er diesen Respekt nicht immer erwidert.


    Abneigungen: Närrische Zeitgenossen und Katzen, die schlecht über Nadelpfote reden


    Stärken: Umfangreiches Wissen über die Gebiete, Traditionen und Clans der Katzen und er "kennt einige Leute". Außerdem eine etwas bessere Koordination am Boden als der Rest seines Clans, da er nicht in den Falkenclan hineingeboren wurde. Dazu kommt eine gewisse Unberechenbarkeit, was es schwer macht, seine nächsten Aktionen vorauszuahnen - auch wenn das auch ein Nachteil sein könnte.


    Schwächen: Durch sein Alter ist Leerbart nicht mehr wirklich fit, was ihn aber nicht davon abhält an Kampfhandlungen teilzunehmen - dummerweise zieht er immer öfter den Kürzeren gegen die dynamischen, jüngeren Krieger. Misstrauisch ist er auch und es dauert immer einige Zeit, bis er sich jemandem öffnet. Klettern mag er auch nicht mehr so wie früher.


    Antrieb: Mittlerweile will Leerbart einfach nur noch seinen Lebensabend in Ruhe genießen. Feinfühlige Katzen, welche Zeit mit ihm verbracht hatten, meinten im Nachhinein immer, dass er wohl immer noch von einem Ereignis aus seiner Vergangenheit geplagt wird und versucht, damit abzuschließen. Ob ihm das irgendwann gelingen wird und um was es sich dabei handelt weiß wohl nur Leerbart selber.


    Vergangenheit:


    Zeit als Schüler


    Geboren als Hauskätzchen bei einem Zweibeiner musste Leerbart seinen ersten Schicksalsschlag bereits sehr jung erfahren: Da das Jungkätzchen den hohen Ansprüchen seines Zweibeiners nicht gerecht wurde, der anscheinend nur die schönsten und kräftigsten Katzen akzeptierte, wurde es ausgesetzt, kaum war es entwöhnt worden. Der junge Leerbart wäre bestimmt gestorben, hätte ihn nicht eine Patrouille des Falkenclans gefunden und nach einer hitzigen Diskussion zu ihrem Lager mitgenommen. Leerpfote, wie er kurz darauf genannt wurde, hatte Schwierigkeiten zu klettern und fand sich auf den Bäumen nie so gut zurecht wie seine Mitschüler, welche ihm wegen seiner ungewöhnlichen Fellfarbe und seinem Ruf als Unglücksbringer nicht wirklich trauten. Doch mit der Zeit lebte sich Leerpfote im Clan ein und seine Kriegerzeremonie fand, wenn auch verspätet, statt. Sein damaliger Meister war ganz und gar nicht begeistert gewesen von Leerpfotes verantwortungslosem Verhalten und rügte ihn fast täglich, wenn er wieder einmal von Krähen durch den Wald gejagt worden war oder schlimmeres. Dieser Hang zum Unruhestiften verschwand nie ganz, doch irgendwann hatte sich Leerpfote bewiesen und wurde in die Ränge der Krieger aufgenommen, wenngleich sein Meister gewisse Sorgen gehabt hatte bezüglich diesem Entscheid, sie aber nicht äußern wollte. Nach Abschluss der Zeremonie erhielt der graue Kater den Namen Leerbart und war nun ein vollwertiger Krieger des Falkenclans, worauf er mächtig stolz war. Er schwor sich, sich zu bessern.


    Zeit als Krieger


    Leerbart erwies sich als zuverlässiger und begabter als seine Meister erwartet hatten. Vielleicht war der junge Kater nun endlich erwachsen geworden. Er befolgte das Gesetz der Krieger, war loyal zu seinem Clan und war drauf und dran, einen Schüler zu erhalten. Aber gerade als Leerbarts Ruf als Unglücksrabe dabei war in Vergessenheit zu geraten, verschwand er eines Tages auf einer Patrouille spurlos und kehrte für eine lange Zeit nicht mehr wieder. Die Krieger, die mit ihm patrouilliert hatten, konnten sich nicht erklären wie oder wo einer von ihnen einfach so verschwinden konnte, weshalb die wildesten Spekulationen angestellt wurden. In den meisten der Theorien war Leerbart tot, und viele der älteren Katzen sahen sich bestätigt in ihrer Befürchtung, dass aus dem Kater nie etwas werden würde. Er wurde verabschiedet und im Sternenclan geglaubt. Zwei Blattwechsel-Zyklen vergingen, und sein Name wurde so gut wie gar nie mehr erwähnt, höchstens als warnendes Beispiel für ungehorsame Schüler.
    Dann, eines Morgens, schleppten sich zwei abgekämpfte Katzen zum Lager des Falkenclans. Es waren ein Kater und eine Katze, beide trugen die Spuren von zahlreichen Kämpfen auf sich und getrocknetes Blut klebte ihnen im Fell. Die Clankatzen konnten nicht glauben, wen sie da vor sich hatten: Es handelte sich um ihren alten Kameraden, der über zwei Jahre tot gewesen war. Viele der jüngeren Katzen hatten ihn gar nicht mehr gekannt und ein Aufschrei ging durch den Falkenclan - so etwas war noch nie vorgekommen. Der geschwächte Heimkehrer wurde zur Rede gestellt, wo er zwei Jahre gewesen wäre, was er erlebt hatte und vor allem, wer seine Begleitung war. Leerbart war sparsam mit Antworten. Er sei von Zweibeinern gefangen genommen worden, behauptete er, und hätte lange Zeit in einem unbekannten Zweibeinernest gelebt ohne Hoffnung auf eine Rückkehr zu seinem Clan. Angeblich wäre der Ort so weit entfernt gewesen, dass er viele Tage gelaufen wäre und sich durch fremde Territorien kämpfen musste, bevor er überhaupt auf eine Spur des Falkenclans gestoßen war. Die Katze, die sich mit ihm ins Lager begeben hatte, sei seine Gefährtin und sie benötigte dringend die Hilfe der Heiler, denn sie war trächtig!
    Die Nachricht von Leerbarts Heimkehr und seinen Erlebnissen bei den Zweibeinern verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und anstatt ihn zu verurteilen, weil er dem Clan zwei Jahre den Rücken gekehrt hatte, wurde er als Held gefeiert und als besonders loyal bezeichnet, da er auch nach zwei Jahren im Zweibeinerort sich an seine Herkunft erinnert und jede Gelegenheit genutzt hatte, um zu seinem Clan zurückzukehren. Leerbarts Gefährtin, die kurz darauf geworfen hatte, erhielt den Namen Laubschweif und das einzelne Junge von den beiden wurde Nadelpfote genannt, wegen ihrer hellbraunen Färbung, die an herabgefallene Tannennadeln in der Blattleere erinnerte.
    Ab dann begann für Leerbart und seine frisch gegründete Familie eine glückliche Zeit. Er wurde nun von allen respektiert, seine Gefährtin erholte sich gut und seine Tochter wuchs zu einer talentierten Schülerin heran unter ihrem Meister. Für den grauen Kater war sie sein Ein und Alles, und er beobachtete mit Freuden, wie sie von Tag zu Tag besser wurde. Ihr Meister, der charismatische Kater Windzahn, wurde stets kritisch von ihm überwacht, dass er Nadelpfote auch ja richtig ausbildete und ihr die Werte eines Kriegers übermittelte. Windzahn und Leerbart verstanden sich mit der Zeit immer besser, und Leerbart konnte ein erfülltes Leben führen.


    Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem Windzahn zitternd und stammelnd auf den Lagerplatz gestürmt kam und jammernd zusammenbrach. Leerbart, der sich gerade von einer ereignislosen Patrouille erholte, schoss zu ihm und wollte wissen, was los war. Windzahn, kaum in der Lage zu sprechen, meinte, Nadelpfote hätte sich in den Ästen verfangen und sei so unglücklich gestürzt, dass sie sich weiß der Sternenclan was gebrochen hatte. Leerbart konnte nicht glauben, was er da gehört hatte, und bat um die Erlaubnis, seine Tochter suchen zu dürfen. Sofort brach er auf, begleitet vom immer noch aufgelösten Windzahn, und fand Nadelpfote schließlich. Ihr Körper war komplett zerschmettert worden und ihr ehemals glänzender brauner Pelz nun stumpf und verklebt vom Blut. Es gab keine Hoffnung mehr für sie. An diesem Tag zerbrach etwas in Leerbart. Er selbst hatte den Tod nie wirklich gefürchtet, er hatte ihm schon genug oft ins Auge geblickt. Aber der Tod seiner Tochter konnte er nicht verarbeiten. Wie im Traum begab er sich zum Lager zurück und berichtete Laubschweif die Ereignisse stockend. Er hatte es nicht übers Herz gebracht, ihr die Leiche zu zeigen und hatte sie stattdessen an Ort und Stelle begraben.
    Mit Sorge beobachteten die Ältesten und die Anführer, wie Leerbart mit dem Verlust seines Kindes umging. Er verschloss sich jedem gegenüber außer seiner Gefährtin, mit der er nun noch mehr Zeit verbrachte, und starrte immer öfters mit abwesendem Blick ins Weite, manchmal minutenlang. Die Heiler sahen sich nicht in der Lage, etwas gegen seinen Zustand zu unternehmen, da die Wunde keine körperliche war und auch nicht zu verheilen schien. Sie konnten nur zusehen, wie Leerbart immer weiter verbitterte. Dieser ging, trotz seiner Trauer, weiterhin den Tätigkeiten eines Kriegers nach. Die anderen Krieger bemerkten, dass er nicht mehr der selbe unerschrockene und kühne Krieger war, den er einst gewesen war, aber sie beschlossen, keine Worte darüber zu verlieren.
    Leerbart wurde älter und mit der Zeit schien er den Tod seiner Tochter besser verkraften zu können, wenngleich ihre Erwähnung ihn noch immer schmerzte. Es wirkte fast so, als befände er sich auf dem Weg der Besserung.


    Eines Tages in der Blattfrische, als Leerbart zusammen mit Windzahn und einigen weiteren Kriegern zur morgendlichen Patrouille aufgebrochen waren, kam diese früher zurück als erwartet. Und nicht nur das, die einzigen Krieger, der die Patrouille noch hatte, war Leerbart und eine weiterer Katze. Der zweite Anführer wollte wissen, wo die anderen wären und was geschehen wäre. Leerbart humpelte mit hängendem Kopf an ihm vorbei und der zweite Anführer musste seine Antworten aus dem anderen Krieger bekommen. Anscheinend war die Patrouille auf einen Fuchsbau gestoßen, als sie neue Spuren inspizieren wollten. Der Bau war bewohnt gewesen, von einer Füchsin mit Jungen, und die Katzen hatten sich plötzlich in einem aussichtslosen Kampf gesehen. Laut dem Krieger sei Leerbart verantwortlich dafür gewesen, dass der Fuchsbau inspiziert worden wäre. Schnell wurde klar, dass dieser nicht mit der Schuld umgehen konnte, die er damit auf sich geladen hatte; Schon wieder war jemand gestorben der ihm nahe gestanden hatte, diesmal sogar wegen ihm. Laut ihm war das schlimmste, dass er überlebt hatte und nicht die anderen - er meinte, er hätte es am allerwenigsten verdient.


    Zeit als Ältester


    Der Heiler, der Leerbart kurz darauf pflegte, meinte, dass dieser nicht länger in der Lage wäre, seinen Pflichten als Krieger nachzugehen. Man solle ihn doch in den Stand eines Ältesten befördern, vielleicht könnte er auf diese Weise vergessen, was passiert war. So geschah es dann auch, und der graue Kater sah sich plötzlich seines Amtes enthoben und in einen unfreiwilligen Ruhestand versetzt. Eine kurze Zeit später wurde Laubschweif ebenfalls zu einer Ältesten, bei ihr war es jedoch altersbedingt. Zusammen mit seiner Partnerin und weit entfernt von den Aufgaben eines Kriegers konnte Leerbart langsam wieder ins Reine mit sich selbst kommen und verbringt nun seinen Lebensabend an der Seite von Laubschweif.
    Bis die Katastrophe kam natürlich.


    Anmerkung:
    Ich bin auch so einer, der Warrior Cats eigentlich nur vom Hörensagen kennt. Falls irgend etwas nicht passt in meiner Anmeldung würde ich das natürlich korrigieren.

  • Hallöchen! Hier kommt meine Katze ^-^



    Schneeflug


    Eckdaten:
    Name: Schneeflug
    Gesprächsfarbe: Diese Farbe: #4B0083
    Alter: 26 Monde
    Geschlecht: Kätzin
    Clan: GletscherClan
    Rang: Heilerin
    besondere Fähigkeiten:
    Gutes Gedächtnis, ihre Verbindung zum SternenClan
    Aussehen:
    Körperbau:
    Schlanke, geschmeidige Statur mit kräftigen Beinen und einem langen, flauschigen Schweif.
    Fellfarbe und -musterung:
    Schneeflug hat dichtes, weißsilbernes Fell mit blassgrauen Streifen.
    Augen: Ihre Augen schimmern in einem wohligen Gelb, die wie zwei Monde anmuten.
    Persönlichkeit
    Eigenschaften:
    Schneeflug ist eine warmherzige Kätzin und stolze Heilerin des GletscherClans. Sie unterstützt ihre Clankameraden mit ihrer klugen und hilfsbereiten Persönlichkeit. In Schneeflugs Nähe fühlen sich viele Katzen wohl, da sie eine wohltuende Ruhe ausstrahlt, die für ihre Clankameraden als sehr angenehm empfunden wird. Viele Katzen kommen gern zu ihr, wenn sie einen klugen Rat oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Bei ihr lernt man schnell, das stille Wasser tief sein können, denn sie kann auch Strenge und Entschlossenheit zeigen, zum Beispiel wenn ihre Patienten einmal wieder zu stolz sind, um sich von ihr vernünftig behandeln zu lassen. Denn oft kommt es auch vor, dass ihre Clankameraden auch genervt davon sind, wenn sie ihnen anordnet im Lager zu bleiben, anstatt ihren Clanpflichten nach zu kommen. Viele Katzen sind auch oftmals zu stolz um ihre Schmerzen zu zeigen, bis Schneeflug sich die Wunde genauer ansieht und feststellt, dass sie sich fast entzündet. Bei so vielen Schülern und Kriegern ist es manchmal schwer sich durchzusetzen, weshalb sie durchaus einmal einen scharfen Ton von sich hören und nicht locker lässt, bis sie ihren Willen durchgesetzt hat. Durch ihren starken Willen und ihrer Ausdauer weiß sie in schwierigen Situationen durchzuhalten und nicht aufzugeben. Das führt aber auch manchmal dazu, dass sie sich zu sehr in eine Sache vertieft. Sie ist immer darum bemüht jede Katze ganz gesund heilen und ist dann traurig, wenn ihr das nicht gelingt oder sie einen Fehler bei der Behandlung gemacht hat. Oft führt das dazu, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse nach hinten anstellt, um ihren Clan retten zu können. Ein Grund dafür, warum sie jede Katze gesund pflegen möchte ist die, weil sie in ihrer Vergangenheit einen sehr wichtigen Freund in ihrem Leben verloren hat. Das war ein sehr schwerer Schlag für sie und sie machte sich auch Vorwürfe, weil sie ihn nicht mehr retten konnte. Aus diesem Grund wollte sie auch eine Heilerin werden, weil sie anderen Katzen helfen wollte. Dabei ist es ihr egal woher diese Katze stammt, weil es ihr sehr wichtig ist jeder verletzten Katze zu helfen, auch wenn diese von einem anderen Clan stammt. In dieser Hinsicht kann sie auch einmal eigensinnig werden und gegen die Prinzipien ihres Clans handeln, was auch mal zu Problemen führen kann. Sie selbst betrachtet es jedoch immer so, dass sie ja jetzt dem Gesetz der Heiler folgt und sie somit verpflichtet ist, jeder Katze zu helfen. Im Grunde ist Schneeflug eine stolze Kätzin ihres Clans und lebt gerne mit ihren Mitkatzen zusammen, jedoch ist sie auch sehr freiheitsliebend und wünscht sich in manchen Situationen nicht so viele Grenzen einhalten zu müssen. Durch ihren Pfad als Heilerin wird ihr das nun natürlich etwas erleichtert.
    Schneeflugs scharfer Verstand und ihr Glauben an den SternenClan helfen ihr dabei immer wieder stark zu bleiben und ihren Mut nicht zu verlieren. Sie ist sehr stolz darauf eine Heilerin geworden zu sein, da sie so anderen Katzen helfen kann und mit dem SternenClan in Verbindung steht. Außerdem ist sie eine sehr friedliebende Kätzin, die lieber die Harmonie um sich hat, als kämpfen zu müssen.
    Vorlieben:
    den Schnee, das Wasser, den Abendhimmel betrachten, der Geruch von Kräutern, Fische
    Abneigungen:
    Zerstörung, sinnlose Kämpfe, wenn Katzen nichts besseres zu tun haben als Streit anzuzetteln, die Hitze, Unbeholfenheit
    Stärken:
    + schwimmen
    + ihre Fähigkeiten als Heilerin
    + klettern (findet gut auf Felsen halt und kann gut über Schnee laufen)
    + mitfühlend
    + ihre Scharfsinnigkeit
    Schwächen: Was sind die Schwächen eures Charakters
    - kämpfen (schlechtes Taktikgefühl)
    - zierlicher Körperbau
    - Hitze, da ihr Fell ziemlich dicht ist
    - ihre Angst vor Hunden
    - ihre Eigensinnigkeit
    Antrieb:
    Ihr Glaube an den SternenClan und ihr Scharfsinn verhelfen ihr immer wieder zu neuem Mut. Auch hat sie sich geschworen allen verletzten Katzen zu helfen, auch wenn es eine Katze eines fremden Clans ist.
    Vergangenheit:
    Schneeflug wuchs gut behütet in der Kinderstube auf. Sie war immer sehr stolz darauf eine GletscherClan-Katze zu sein und die Tochter von Eisnarbe (Vater) und Federklang (Mutter), zwei so tollen Clankatzen zu sein. So liebte sie auch jede Geschichte, die die beiden erlebt haben. Schneeflugs Jungenzeit verlief sehr glücklich und war nie langweilig, da sie und ihre Geschwister immer neue Ideen ausheckten, um sich beispielsweise aus dem Lager zu schleichen oder um älteren Katzen Streiche zu spielen. Oft war ihr Bruder Fischjunges derjenige, der den meisten Unsinn im Kopf hatte, aber Schneejunges und ihre Schwester Taujunges, machten gerne dabei mit, schließlich waren sie nie um ein tolles Abenteuer verlegen. Dies bescherte ihnen zwar auch manchmal Ärger, wenn sie denn einmal erwischt wurden, aber sie standen alle Strafen gemeinsam durch. Je älter Schneejunges jedoch wurde, desto vernünftiger wurde sie, denn sie wollte zeigen, dass sie es zu einer tollen GletscherClan-Katze schaffen konnte.
    Anfangs wurde Schneejunges zu einer Kriegerschülerin ernannt, sah später jedoch, dass ihre wahre Bestimmung die einer Heilerin ist. Das sah sie unter anderem auch daran, dass sie sich als Kriegerschülerin nicht sehr gut entwickeln konnte. Im Kampftraining war sie nicht die Begabteste war, da sie oft zu lange nachdachte, welche Kampftechnik gerade am geeignetsten war. Auch war sie nicht gerade die kräftigste Kätzin ihres Clans, was ihr oft Probleme mit anderen, stärkeren Katzen bereitete. Das machte sie oft traurig, weil sie länger brauchte als die anderen Schüler und sie fragte sich oft, ob sie je eine gute Kriegerin werden würde. Auch mit dem Jagen brauchte sie anfangs etwas länger als die anderen, jedoch kam sie damit besser zurecht als mit dem Kämpfen. Durch viel Übung schaffte sie es schließlich ihre Jagdtechniken zu verbessern und ist durchaus in der Lage ihre eigene Beute zu jagen.


    Irgendwann in ihrer Kriegerschülerzeit, begann Schneepfote damit Visionen vom SternenClan zu erhalten. Dies brachte sie sich immer mehr für die Ausbildung einer Heilerin zu interessieren. Auch die Heilerin wurde auf sie aufmerksam, da Schneepfote ein sehr gutes Gedächtnis besaß und sich vieles gut einprägen konnte. Ein weiterer Beweggrund eine Heilerin zu werden bekam sie als sie einem Schüler aus einem anderen Clan zu Hilfe kommen wollte. Der Schüler hieß Abendpfote und er gehörte zum NachtalbClan. Schneepfote lernte ihn bei einer Großen Versammlung kennen und sie freundete sich mit ihm an. Es kam soweit, dass sie sich auch außerhalb der Großen Versammlungen trafen und ihre Freundschaft immer enger wurde. Mit Abenpfote hatte sie einfach immer ihren Spaß. Bei ihm konnte Schneepfote ihre Freiheiten ausleben und sie konnte mit ihm über Dinge sprechen, über die sie mit ihren Clankatzen oft nicht sprechen konnte. Es war fast so, als ob er sie immer verstehen würde und dass er oft genau so fühlte, wie sie. So als hätte Schneepfote ihren Seelenverwandten gefunden.
    Ihre heimlichen Treffen sorgten natürlich auch für einige Probleme, vor allem wenn es Grenzkonflikte gab und sie beide zu ihren Clans halten mussten. Trotz der Probleme, schafften sie es weiterhin sich unbemerkt zu treffen und ihre Freundschaft geheim zu halten. Nach einer Zeit jedoch bemerkten Schneepfotes Clankameraden dass sie oft sehr müde wirkte. Vor allem beim Training schien sie oft sehr unkonzentriert zu sein, weshalb ihr Mentor sie auch oft zur Rede stellte. Jedoch wollte sie sich nie etwas anmerken lassen und tat immer so als ob alles in Ordnung war. Irgendwann fiel ihren Geschwistern auf, dass sie sich nachts heimlich aus dem Lager schlich und folgten ihr heimlich. Als Fischpfote und Taupfote herausfanden, dass sich ihre Schwester mit einem NachtalbClan-Schüler traf, stellten sie sie zur Rede. Schneepfote war erschrocken und so erzählte sie ihnen, dass sie und Abendpfote Freunde waren und bat ihren Geschwistern niemandem etwas von ihren heimlichen Treffen zu erzählen. Zwar hielten Fischpfote und Taupfote es noch immer für eine ungute Idee sich mit einer NachtalbClan-Katze zu treffen, jedoch halfen sie ihr dabei, ihr Geheimnis zu bewahren.
    Irgendwann bemerkte Schneepfote, dass aus ihrer Freundschaft mit Abendpfote mehr wurde und sie verliebten sich ineinander. Nun wurde es erst richtig kompliziert, weil beide ja in unterschiedlichen Clans lebten und ihre Liebe eigentlich verboten war. Jedoch störte sie das nicht weiter und sie begannen sich trotzdem noch heimlich zu treffen.
    Später fand auch ihr Mentor heraus, dass Schneepfote sich mit Abendpfote traf, worauf er ihr Strafarbeiten auftrug und verbat ihr den NachtalbClan-Schüler zu sehen. Natürlich hielt sie sich nicht an seine Verbote und sie fand immer einen klugen Weg, wie sie sich unbemerkt davonschleichen konnte.


    Später, bei einer Grenzkontrolle trafen die Patroullien des GletscherClans und des NachtalbClans aufeinander, unter denen auch Schneepfote und Abendpfote eingeteilt waren. Beide Patroullien bemerkten die Gerüche von Hunden in der Nähe, als sie plötzlich von den wilden Tieren angegriffen wurden. Die Clan-Katzen setzten sich zu Wehr und einem der Hunde gelang es Abendpfote zu verletzen. Schneepfote wollte ihm zur Hilfe kommen und ihn zu einem Heiler bringen, aber er hatte so üble Verletzungen davongetragen, dass die Heilerkatze nichts mehr für ihn tun konnte.
    Die Trauer über den Tod ihres Freundes war groß und Schneepfote gab sich oft die Schuld daran, dass sie ihm nicht mehr helfen konnte. Nun bemerkten natürlich auch andere Katzen ihres Clans und die Katzen des NachtalbClans, dass Schneepfote und Abendpfote mehr verbunden hatte, als eine normale Clanrivalität. Schneepfote gab zu, dass sie Freunde gewesen waren und dass sie sich oft mit ihm getroffen hatte. Ihre Mitkatzen waren erschrocken, dass sie sich so lang mit einem NachtalbClan-Kater eingelassen hatte. Als Strafe musste sie sich mehr als einen Mond um die Ältesten kümmern und durfte auch nicht zu den nächsten großen Versammlungen mitgehen. Jedoch gaben ihr Anführer und ihr Mentor die Zeit, dass Geschehene zu verarbeiten, da sie sehr um ihren Freund trauerte, mit dem sie sich 5 Monde lang getroffen hatte. Noch dazu hatte sie ihn auch sehr geliebt und sie wusste, dass er sie auch geliebt hatte.


    Schneepfote brauchte lange um über diesen Vorfall hinwegzukommen und sie wusste dass sie diesen Schmerz noch immer spüren würde. Doch sie fasste sich auch einen Entschluss, denn sie hatte plötzlich den Traum zu einer richtigen Heilerin ausgebildet zu werden, damit sie Katzen in der Not helfen konnte. Außerdem wollte sie nicht mehr hilflos zusehen müssen, wie ein Freund vor ihren Augen stirbt. Sie ging zu der Heilerkatze ihres Clans und bat sie sie als Schülerin aufzunehmen. Die Heilerin stimmte zu und gab zu, dass sie Schneepfote schon lange beobachtet hatte und darauf gewartet hatte, bis Schneepfote ihre wahre Bestimmung erkannte. So wurde Schneepfote zu einer richtigen Heilerschülerin. Nach und nach lebte sich Schneepfote in ihrer neuen Position ein und war seit langem wieder richtig glücklich, da sie diese als ihre wahre Bestimmung empfand. Das Kämpfen hatte sie sowieso nie wirklich leiden können und so war sie stolz darauf etwas tun zu können, dass viel besser zu ihren Stärken passte. Durch viel Arbeit und Fleiß schaffte es Schneepfote einige Monde später sich ihren Heilernamen zu verdienen und trug fortan den Namen Schneeflug. Nach vielen Monden begab sich ihre alte Mentorin in den Ruhestand und überließ Schneeflug den Heilerbau.




    Ich hoffe es geht alles soweit in Ordnung und wenn jemand eine Katze aus Schneeflugs Familie übernehmen möchte, darf er/sie das gerne tun. Ansonsten bleiben sie einfache NPCs. Sagt es mir vorher aber, damit ich bescheid weiß.


  • Eckdaten:
    Name: Mondsichel
    Gesprächsfarbe: #800080
    Alter: 15 monde
    Geschlecht:Männlich
    Clan: Falkenclan
    Rang:Krieger
    besondere Fähigkeiten:Kämpfen, Klettern, Stur sein


    Aussehen:


    Körperbau: Lange Beine und breite Schultern
    Fellfarbe und -musterung: Schwarze Fell mit grauen Streifen(Streifen fast nicht sichtbar) ,hat eine Narbe am Auge, Spitze Ohren und einen langen Schwanz
    Augen: Blau


    Persönlichkeit


    Eigenschaften: ab und zu stur aber halte zu seinem Clan, versucht sich oft mithilfe von Kämpfen zu beweisen was ihm mehrmals Problem eingehandelt hat. Sonst freundlich und hilfsbereit


    Vorlieben: Kämpfen und Jagen
    Abneigungen: Im Lager sitzen und nichts tun, heuchlerische Katzen, Katzen die an alles meckern und verlieren
    Stärken: Vertraut dem Sternenclan, kann gut kämpfen und klettern und Besitz scharfe Augen
    Schwächen: stur und überheblich hat, extreme Angst vor Wasser(Schwimmen)
    Antrieb: das Beschützen seines Clans und das Beweisen seiner Loyalität


    Vergangenheit: Wurde als Junges verlassen, im Wald gefunden von einer Königin(Sternenpelz)
    die ihre Jungen verloren hat. Seine Clan genossen nehmen an das er von
    seiner Mutter verlassen wurde, die ein Streuner gewesen ist. Würde als
    Jungs oft gehänselt da er nicht im Clan geboren ist und so entwickelt er
    sich als einzelgängerisches Junges


    Schülerzeit: Er ist ein Profi im Zecken knacken, da er damit oft genug bestraft wurde in seiner Schülerzeit. Er wurde auch von den andern ''Problempfote''Genannt
    da es kein Mond gab, wo er sich keine Probleme eingehandelt hat. Auch
    wenn die andern meinten, dass er faul sei kann er jeden Kampfzug perfekt
    anwenden und versuchte in jeder Großenversammlung die Kampfzuge
    der anderen Clans zu erlernen. Er musste sich öfter, als normale
    Schüler beweisen da keiner jemals vergessen wird das er ein Streuner
    junges ist/war.
    Er benahm sich auch oft eigensinnig und zog auf eigener Faust los, was
    sein Mentor verabscheute und seine Ausbildung diese wegen verlängern
    ließ. 5 Monde vor seiner Kriegerzermoine verstand er, das die andern ihn garnicht Schaden wollen, als
    er ordentlich nachdachte, sah er das er den Anderen geschadet hat und
    nicht anders rum das wegen benahm er sich ab diesem Tag wie es sich für
    einen Krieger gehört und strebt nur für das wohl seines Clans.


    jüngste Kriegerzeit: Als er zum Krieger ernannt wurde wollte er gleich etwas ganz mutiges machen und suchte eine Fuchs auf der sein untreiben im Mischwald treibte , aber als er den Fuchs gefunden hatte und sich auf in stürzte wusst er das er nur mit schweren Verletzungen davon kommen kann SternenClan sein dank war ein Jagdrotte in der näh und half Mondsichel den Fuchs aus ihrem zu Territorium vertreiben

  • Eckdaten

    Name: Blizzardpfote


    Gesprächsfarbe: #994c00


    Alter: 7 Monde


    Clan: Gletscherclan


    Geschlecht: Männlich


    Rang: Schüler


    Fähigkeiten: besonders scharfe Augen und gutes Gehör, somit gute Orientierung in Schneestürmen möglich


    Aussehen

    Meine Katze ist zwar älter als 6 Monde, aber nur damit ihr eine Vorstellung vom Aussehen habt


    Körperbau: eher schmal und mit einem langem buschigem Schwanz.
    Fellfarbe und -musterung: graues Fell mit schwarzer Tigerung und weißer Brust sowie Unterleib. Das Fell ist dabei sehr weich und je nach Jahreszeit unterschiedlich lang.(anpassungsfähiges Fell)


    Augenfarbe: Hellblau( wobei meine Katze grüne Augen hat)



    Persöhnlichkeit

    Eigenschaften: Blizzardpfote ist eher ein ruhiger Kater, der nicht gerne im Mittelpunkt steht. Aber wenns darauf ankommt kann und wird er sich und seinen Clan mit allen Kräften verteidigen. In Kämpfen ist er wie ausgetauscht, man merkt ihm dann seine ruhige Ader nicht mehr an, sondern sieht ihn als einen kleinen angrifslustigen und gerissenen Kater, der sich selbst gegen etwas(1-2 Monde) ältere Katzen behaupten kann, wenn sie den Fehler machen ihn anzugreifen. Auch seine Orientierung in Schneestürmen ist nicht zu verachten


    Vorlieben: ab und zu allein sein; kreativ sein; sich die Umgebung genauer ansehen, Pläne schmieden und trainieren


    Abneigung: Clangefährten, die einen nicht in Ruhe lassen und nerven; Unrecht zu haben


    Stärken: kämpfen, schnell Strategien entwickeln, sehr stark ausgeprägter Orientierungssinn( aufgrund von scharfen Augen und feinem Gehör)

    Schwächen: lehnt sich gegen ältere auf, wenn sie viel verlangen; fühlt sich in großen Gruppen unwohl; hasst es, wenn andere ihm zuschauen
    Antrieb: Möchte beweisen, dass auch jüngere Katzen etwas im Clan bewirken können und nicht immer schwächer sind als ältere.



    Vergangenheit: Als Blizzardpfote 5 Monde alt war, verschwand sein Vater plötzlich und kehrte nicht zurück. Blizzardpfotes Mutter machte sich große Sorgen und brach auf um ihn zu suchen. Den Jungen verbat sie jedoch mitzukommen und ließ sie im Lager bei anderen Königen zurück. Jedoch wie Jungen sind, voller Abenteuerlust und Energie, folgten sie ihr. Die Mutter bemerkte sie jedoch und als sie sich, samt ihrer Jungen, gerade auf den Rückweg machen wollten, fing es plötzlich an zu schneien und zu stürmen. Aufgrund des Schneesturms konnte die Gruppe nicht weiter, denn sie wussten nicht wohin, es sah nämlich alles gleich aus. Sie fanden schlieslich eine Höhle, wo sie untertauchten. Blizzardpfotes Geschwister starben recht schnell an Unterkühlung, da ihr Fell nicht so dicht wie bei Blizzardpfote war und somit Blizzardpfote die schrecklichen Kälte als einziges überlebte. Seine Mutter umsorgte ihn sehr liebevoll und vernachlässigte sich immer mehr, so lernte Gletscherpfote relativ früh, selbstständig sein zu müssen . Schlieslich auf dem Rückweg zum Lager, verließen die Mutter ihre kräfte, Blizzardpfote fing für sie eine halberfrorene Maus, die sie jedoch ablehnte. Seine Mutter rollte sich schließlich um Blizzardpfote, um ihn ein letztes Mal zu wärmen, damit wenigstens er überleben konnte. Drei Tage später war die Königin tod und Blizzardpfote fing an zu jaueln. Zu seinem Glück hat sich der Schneesturm gelegt und das Lager war nicht weit, sodass er und seine tote Mutter von einer Patroule aufgefunden und ins Lager gebracht wurden. Dies war ein fürchterliches Abenteur für Blizzardpfote, voller Hunger, Kälte und Trauer, jedoch lernte er auch wie er überleben konnte, wie die Welt funktioniert, und wurde so gegen Hunger und Frost abgehärtet.



    Falls ich was ändern soll einfach bescheidgeben





    Lerne "Nein" zu sagen, erst dann werden die Leute, dein "Ja" zuschätzen wissen


    Kunst aus Sand Schaut mal vorbei

    10 Mal editiert, zuletzt von mir-21 () aus folgendem Grund: Anpassung der Geschichte

  • Ich weiß, was ich geschrieben habe... Aber ich hab so Bock auf das RPG. Da ich keine Zeit mehr für einen Steckbrief habe, nachdem ich wegen der fehlenden Nachtalben den Char switchte und deshalb nur ein Bild habe, hier ein Platzhalter - Rest folgt morgen.



    Eckdaten:


    Name: Schattenklaue


    Gesprächsfarbe: #008b00


    Alter: 17 Monde


    Geschlecht: weiblich


    Clan: Nachtalb


    Rang: Krieger


    besondere Fähigkeiten: Schon immer hatte Schattenklaue die seltsame Fähigkeit, die Himmelssteine aufzuspüren. Wie genau sich ihre Fähigkeit äußert, kann sie nur schwer beschreiben, es ist als würden die leblosen Objekte ihr zuflüstern. Beim Graben im tief verzweigten Höhlensystem wurde das Flüstern ein ums andere Mal so stark, dass sie ihren eigentlichen Tunnel um mehrere Meter in eine vollkommen andere Richtung erweitern musste, um einen der funkelnden Klumpen aus dem Erdreich zu ziehen. Als wollten sie befreit werden. Doch anzufangen wusste bisher keiner etwas mit den Steinen, denn außer schön auszusehen nutzen sie dem Clan nichts.
    Die Himmelssteine sind kleine Gold-und Silbernuggets, die natürlich in den Höhlen vorkommen. Da Schattenklaue die Höhlen nur selten verlässt, kennt sie nur die Himmelssteine, die ihr zuflüstern, doch angeblich gibt es außerhalb der Höhlen auch andere Gegenstände, die gefunden werden wollen...


    Aussehen


    Körperbau: Wie alle anderen ihres Clans ist Schattenklaue eher schmächtig und klein, außenstehende Katzen würden sie wohl sogar für ein Jungtier halten. Betrachtet man sie aber genauer erkennt man ihre kräftigen sehnigen Muskeln, die deutlich machen dass sie schon längst kein unbeholfenes Kätzchen mehr ist. Durch ihre seltsame Gabe verbringt sie mehr Zeit in den Tunneln als andere, weshalb sie besonders ausdauernd beim Graben ist.


    Fellfarbe und -musterung: Schattenklaue besitzt das weit verbreitete schwarze Fell ihres Clans, dass sie förmlich mit der Dunkelheit verschmelzen lässt. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern ist sie vollständig schwarz ohne Tupfen oder Muster, weshalb einige ihr manchmal neidische Blicke zuwerfen.


    Augen: Ihre Augen haben eine helle gelb-grüne Mischung, welche auch den kleinsten Lichtstrahl einfangen. Dadurch fällt es ihr bei Tageslicht schwer, deutlich zu sehen und es dauert einige Tage, bevor sie nicht mehr von der Sonne geblendet wird.



    Persönlichkeit


    Eigenschaften: Schattenklaue ist ihrem Clan treu ergeben und würde jedes einzelne Mitglied bis zum Tod verteidigen. Dennoch hat sie nicht viele Freunde und ist lieber allein unterwegs, was zum Teil ihrer Fähigkeit geschuldet ist da sie viel Zeit in den Tunneln verbringt. Kaum einer kennt das Höhlensystem besser als sie, obwohl sie zu den jüngeren Mitgliedern ihres Clans zählt.
    Auch wird sie von vielen als seltsam betrachtet, denn wer hört schon Steine reden? Ihr macht das aber schon länger nichts mehr aus, da sie früh verstanden hat, dass alle anderen das Flüstern nicht hören können. Einzig die Heiler ihres Clans scheinen ein gewisses Verständnis für sie aufzubringen, weshalb sie ihre freie Zeit gerne in der Heilerhöhle verbringt und diesen unter die Pfoten greift sollten sie Hilfe benötigen (ihr Wissen über Heilung ist dennoch sehr begrenzt, da sie überwiegend Kräuter auf Wunsch der Heiler sammelt und sich mehr an ihrem spirituellen Wissen interessiert denn Kräutern und Heilmitteln. Zudem sind die Pflanzen außerhalb der Höhlen vollkommen andere, als sie kennen gelernt hat.).
    Als Jägerin ist sie weder besonders gut, noch besonders schlecht. Ihr Ansehen im Clan wurde beträchlich gesteigert, als sie den Anführer nach einem Höhleneinsturz lebend bergen konnte, woran drei erfahrene Krieger gescheitert waren. Dadurch wurde sie selbst zur Kriegerin ernannt, was sie mit großen Stolz erfüllt hat.
    Ihre Kampffähigkeiten beschränken sich vor allem auf die Defensive. Sie ist ausdauernd und schnell, lässt ihre Gegner durch Angriffe müde werden und erledigt diese sobald sie erschöpft sind. Dem Kämpfen selbst steht sie neutral gegenüber, wenn es sein muss wird angegriffen, dennoch zieht sie diplomatische Lösungen dem Krieg vor.


    Vorlieben: Die glitzernden Steine, die sie aus der Erde gräbt und sammelt. Gerne würde sie diese mit anderen teilen, doch die meisten aus dem Clan haben dafür keine Verwendung und belächeln ihre Funde, was Schattenklaue traurig macht.
    Gerne philosophiert sie mit den Heilern über den Sternenclan, Visionen und ihre seltsame Fähigkeit. Sie selbst empfängt keinerlei Zeichen der Ahnen - außer die Steine zählen als Zeichen, aber das weiß wohl nur der Sternenclan selbst.
    Fledermäuse sind ihre bevorzugte Beute, aber auch einer saftigen Käfermade ist sie nicht abgeneigt. Besonders die dicken weißen schmecken wunderbar. Sollen die anderen Clans doch denken was sie wollen...


    Abneigungen: Die "Tageslichtler", also alle Katzen, die nicht in den Höhlen leben. Schattenklaue empfindet die Tageslichtler als verweichlicht, weil sie sich auf ihre Augen verlassen und sich im Dunkeln ängstlich wie Junge in ihrem Bau verkriechen (wirklich wissen tut sie dies aber nicht, immerhin pflegt sie keinen Kontakt zu den anderen Clans, von der Versammlung einmal abgesehen. Aber die Ältesten erzählen das in ihren Geschichten, also scheint es zu stimmen.).
    Die Sonne. Sie strahlt hell, schmerzt ihren Augen und irritiert sie dadurch. Viel lieber mag sie den kühlen Schein des Mondes, weshalb sie froh ist dass sie Versammlungen nur Nachts stattfinden.


    Stärken: Ihr Orientierungssinn, sowohl in den Höhlen als auch außerhalb (wenn sie denn mal vor die Höhle muss). Auch hat sie ein sehr gutes Gedächtnis und ist klüger als die meisten in ihrem Clan, worauf sie auch sehr stolz ist.


    Schwächen: Ihre Überheblichkeit gegenüber den anderen Clans, welche sie unterschätzt ohne sie zu kennen. Außerdem natürlich das Sonnenlicht, aber wer braucht schon Sonne...?


    Antrieb: Auch wenn Schattenklaue es sich nicht eingestehen will, die seltsamen Himmelssteine sind ein Grund für sie, nach der Katastrophe weiterzumachen. Sie möchte herausfinden, was diese Fähigkeit bedeutet, welchen Nutzen sie hat und warum sie die einzige ist, die die Steine flüstern hört. Und vor allem möchte sie eine Katze kennen lernen, welche die Steine wertschätzt und ihre Fähigkeit nicht als nutzlos abtut.


    Vergangenheit: Schattenklaue ist die Erstgeborene ihres Wurfes. Zu ihren Geschwistern Dunkelstreif und Kieselauge hatte sie nie einen guten Draht und schon früh wurde ihr Leben durch das Flüstern geprägt. Anfangs dachte sie, die Ahnen wären gekommen und würden sie verfolgen, bis sie durch Zufall ihren ersten Sonnenstein ausgrub und dem Rätsel der Stimmen näher kam. Fortan verbrachte sie die meiste Zeit des Tages in den Tunneln und vernachlässigte ihre Ausbildung zur Kriegerin, ihr Jagdtraining und ihren einzigen Freund Wurzelschweif. Irgendwann verlor ihr Anführer Erdstern die Geduld, verbannte sie aus den tiefen Tunneln und zwang sie, ihre Ausbildung fortzuführen. Eine Weile fügte sich Schattenklaue dem Befehlen ihres Anführers und ihr Mentor Rattenbiss war stolz auf sie, da sie sich schnell als talentierte Schülerin entpuppte. Aber das Flüstern der Steine war zu mächtig und so grub sie heimlich weiter, während sie eigentlich schlafen sollte. Dadurch verringerte sich ihre Leistung und als Rattenbiss ihr schließlich nachstellte, flogen ihre Aktivitäten auf. Rattenbiss zerrte sie vor Erdstern, welcher erbost war und ihr unterstellte, den Clan zu vernachlässigen. Trotz ihrer Beteuerungen, dem Clan treu zu dienen, war die Hilfe der damaligen Heilerin Nachtraunen von Nöten, um ihre Lage zu klären. Also einigte man sich nach langer Diskussion darauf, die Ausbildung zu reduzieren und ihr genug Zeit zum Graben zu lassen. Froh über diesen Kompromiss konzentrierte Schattenklaue sich wieder verstärkt auf Training und erzielte gute Leistungen, auch wenn ihre Ausbildung länger andauerte als bei anderen Schülern.


    Eines Tages kamen zwei jüngere Schüler auf die mäusehirnige Idee, die tieferen Tunnel auf eigene Pfote zu erkunden. Selbst die erfahreneren Krieger kennen nicht jeden Gang, weshalb alle von Geburt an eingetrichtert bekommen, niemals allein in unbekannte Tunnel zu laufen.
    Erst Stunden später fiel das Verschwinden der Schüler auf und der Clan begann mit der Suche. Relativ schnell wurde die Gruppe unter Erdstern fündig, einer der Schüler war an einem Stein hängen geblieben und wurde von diesem verschüttet; sein Freund fand den Weg nicht mehr zurück. Beim Versuch, den Schüler von dem Stein zu befreien stürzte der instabil gewordene Tunnel ein und begrub Erdstern zusammen mit dem Schüler unter sich. Verzweifelt machten sich die Clankatzen daran, den Tunnel freizuschaufeln, um ihren Anführer zu retten, doch sie hatten kein Glück und loses Erdeich fiel immer wieder in den Gang. Schattenklaue, zu dem Zeitpunkt noch Schülerin, erinnerte sich an einen älteren unbenutzen Tunnel in der Nähe des eingestürzten und bat andere Katzen, ihr beim Graben zu helfen. Doch keiner hörte ihr zu weshalb sie beschloss, alleine zu graben. Als die anderen Katzen aufgrund der bereits vergangenen Zeit schon aufgeben wollten, hörte sie das Scharren von Pfoten am Ende ihres Tunnels. Nur wenige Augenblicke später gelang ihr der Durchbruch und Erdstern konnte zusammen mit dem Schüler in Sicherheit gelangen. Viele waren überrascht von Schattenklaues Tat und auch Erdstern zollte ihr seinen Respekt, indem er sie zur Kriegerin ernannte. Seit diesem Tag passierte es nicht selten, dass andere Krieger sie um Rat fragten, wenn sie einen neuen Tunnel graben wollten oder auf alte Gänge stießen. Schattenklaue fühlte sich endlich von ihrem Clan akzeptiert.


    Mit jedem Mond jedoch wurde das Flüstern der Steine leiser, weniger aufdringlich und zog sie nicht mehr so sehr in den Bann wie früher. Nur noch vereinzelt rufen die Steine sie hinab in die Tiefen, als wären sie vor einer drohenden Gefahr geflüchtet. Aber es waren doch nur Steine...?


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    Ich habe die besondere Fähigkeit bewusst abgemildert, damit Schattenklaue nicht "overpowered" wirkt. Ob diese Fähigkeit überhaupt zum Einsatz kommt bzw. eine Rolle spielt, weiß ich auch noch nicht, aber sie hat ihren Charakter geprägt. Zudem haben Edelmetalle für die Clankatzen ja keine Bedeutung, aber falls sie doch mal auf jemanden treffen der Interesse am Geglitzer hat, ist diese Eigenschaft sicherlich nützlich.


    Edit: Fähigkeit etwas angepasst, Heilerwissen spezifiziert.