Zirkel der Magier - Der Fantasy-Fanclub

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    MAGISCHE KREISE - FANTASTISCHE REICHE
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    DER FANTASY FANCLUB

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    Magie. Drachen. Zauberer. Elfen und Feen. Abenteuer. Fremde Welten. Geisterbeschwörung.


    Das Genre, das diese Dinge meist in sich vereint, ist das Genre der FANTASY, von Menschen, die eingedeutschtes Englisch nicht mögen, gerne auch Fantastik genannt. Selbst wenn das literarische Genre wohl während der Epoche der Romantik geboren wurde, so schöpft es doch aus jenen Mythen und Sagen, die teilweise Jahrtausende zurückreichen. Geschichten über Magie und übernatürliche Ereignisse gehören praktisch automatisch zur Menschheit dazu und so hat das Genre der Fantasy auch in der heutigen Welt einen fest verankerten Platz in den Medien.



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    DER ZIRKEL DER MAGIER
    (ODER AUCH: DER FANCLUB)

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    In diesem kleinen Magierzirkel – ähm – Fanclub, mögen sich diejenigen versammeln, die das Genre – sei es als Konsumenten oder Autoren – zu schätzen wissen. Unabhängig davon, in welcher Form sie den Konsum gestalten. Egal ob Leser, Spieler, Rollenspieler oder Filmgänger: Jeder ist hier willkommen!


    Zur Anmeldung meldet euch einfach bei mir, @Alaiya. Ein einfacher Pinnwandeintrag soll reichen!



    MITGLIEDER


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    DEFINITION

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    Doch versuchen wir einmal das Genre zu definieren – etwas, das leichter gesagt, als getan ist.


    FANTASY, allgemein gefasst, beschreibt Geschichten, die in einer Welt (die auch die unsere sein kann) spielt, in der Magie und/oder magische Wesen real sind. Dabei nehmen diese magischen Elemente meist in irgendeiner Form Einfluss auf die Handlung der Geschichte.


    Wer sucht, wird einige unterschiedliche Definitionen finden – da es oftmals etwas strittig ist, ob man bestimmte Geschichten von Science Fiction oder gar das ganze Science Fiction Genre Fantasy unterordnen kann oder nicht. Doch zumindest im Rahmen dieses Fanclubs soll uns diese Definition erst einmal reichen!


    Innerhalb des Genres der Fantasy gibt es allerdings auch eine Reihe von Untergenre, die ich natürlich nicht unerwähnt lassen will.



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    SUBGENRE

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    Bevor ich mit den Definitionen der Subgenre anfange, sei gesagt: Auch hier sind die Definitionen teilweise umstritten. Laut manchen Literaturforschern kann man Fantasy komplett in „High“ (sprich: Andere Welt) und „Low“ (sprich: Unsere Welt) einteilen und damit alles abdecken – aber nicht jeder geht damit konform.


    HIGH FANTASY – Wichtigstes Merkmal: Es spielt in einer anderen Welt. Einer Welt, in der Magie und/oder magische Rassen zum allgemeinen Wissen gehören und mehr oder minder auch anerkannt ist. Die Geschichten sind meist episch erzählt. Gerade hier spielen die Kräfte von „Gut“ und „Böse“ oftmals eine Rolle. (Beispiele: Herr der Ringe, Dungeons & Dragons, Die Chroniken von Erdsee)


    LOW FANTASY – Es ist ein wenig umstritten, ob Low Fantasy in einer fantastischen (meist historischen) Version unserer Welt spielt oder ob es auch gilt, wenn es eine andere Welt ist, die allerdings mechanisch ähnlich wie unsere Welt funktioniert. Jedenfalls gibt es auch hier Magie, manchmal auch magische Rassen, aber diese sind bei weitem nicht so prävalent und beherrschen die Welt weniger. Urban Fantasy wird oftmals als Subgenre gesehen. (Beispiele: Conan der Barbar, Die geheime Welt der Borger, Ronja Räubertochter)


    URBAN FANTASY – Man kann lang darüber streiten, ob Urban Fantasy und Contemporary Fantasy verschiedene Genre sind, doch zumindest im deutschen Sprachraum werden sie oftmals zusammengelegt. Urban Fantasy spielt daher meist zur heutigen Zeit in der heutigen Welt oder einer Welt, die auf diese aufgebaut ist. Mal lebt das magische Volk versteckt, mal offen, doch immer gibt es in unserer heutigen Welt Magie. (Beispiele: Harry Potter, Supernatural, Die Flüsse von London)


    SCIENCE FANTASY – Mischung aus Science Fiction und Fantasy, die auf verschiedeneste Arten ausfallen kann. Mal ist es Fantasy, aber im Weltall, mal ist es eher eine Mischung von Cyberpunk und Fantasy. Manchmal geht es auch eher in die Richtung Steampunk und Dieselpunk. Manchmal ist es eine fantastische Post-Apokalypse. Kurzum: Es ist meistens ein Überbegriff unter dem vieles gesammelt wird. Nicht immer ist es futuristisch, manchmal auch eine alternative Vergangenheit. (Beispiele: Shadowrun, Krull, Shannara Chronicles)


    DARK FANTASY – Kann in Mischung mit jedem der anderen Genre eingesetzt werden. Besticht meist durch eine düstere Atmosphäre, nicht selten (aber nicht zwingend) auch mit leichten Horror-Einschlägen. Wie diese düstere Atmosphäre aufgebaut wird, kann unterschiedlich sein. Manchmal wird sie durch Gewalt, manchmal durch Grusel, manchmal durch eine generelle Hoffnungslosigkeit geschaffen. (Beispiele: Pans Labyrinth, Der dunkle Turm, Die Vampirchroniken)


    COMIC FANTASY – Das absolute Gegenteil von Dark Fantasy und meistens gemischt, mit parodischen Elementen zu Klischees und Genretropes. Comic Fantasy nimmt sich selbst nicht ganz ernst und nutzt oftmals Übertreibung. Nicht selten wird auch mit den Erwartungen des Lesers gespielt. Auch dieses Genre kann technisch gesehen in Mischung mit jedem anderen Fantasy-Subgenre auftauchen. (Beispiele: Schreibenwelt, Die Ritter der Kokosnuss)


    Davon abgesehen gibt es noch ein paar andere Subgenre, die sich meist auch mit den benannten Genre Mischen und nicht selten Subgenre darstellen. Da hätten wir MULTIVERSE FANTASY, bei dem zwischen Welten gereist wird (Beispiel: Der goldene Kompass). Da hätten wir PARANORMAL ROMANCE, das oft als Subgenre von Urban Fantasy gehandelt wird und sich meist um eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem übernatürlichen Wesen dreht (Beispiel: Twilight). Da hätten wir auch noch WEIRD FICTION, das normaler Weise magische Geistergeschichten beschreibt (Beispiele: Poe, Lovecraft). Da hätten wir … Nun, viele andere Beispiele. Ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn ich nicht alle Subgenre aufzähle. Wer noch welche ergänzen will, darf dies aber gerne tun!



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    REGELN

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    I.
    Bitte nicht vor Aufnahme in den „Zirkel“ posten. ;)


    II.
    Wer mitmachen will: Einfach via Pinnwandeintrag bei @Alaiya anmelden (und warten, dass ihr eingetragen werdet).


    III.
    Seht die Themenliste bitte nur als Inspiration an. Ihr dürft und sollt miteinander diskutieren und auf die Beiträge anderer Nutzer eingehen!


    IV.
    Entsprechend gibt es keine Pflicht, Fragen aus der Themenliste zu beantworten. Bleibt nur On-Topic, ja? ;)


    V.
    Zu kurze Beiträge (aka ein, zwei Zeilen) sind ungerne gesehen.


    VI.
    Ihr dürft gerne über eure liebsten Bücher/Serien diskutieren. Wenn eine Diskussion zu einer bestimmten Reihe/Serie allerdings zu lang andauert, würde ich euch bitten, zu überlegen, diese in das entsprechende Unterforum oder einen Fanclub zu der Serie zu verlagern!


    VII.
    Natürlich gelten die allgemeinen Forenregeln auch hier.


    VIII.
    Spaß haben! Diskutieren!


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    INSPIRATION
    (ODER AUCH: THEMENLISTE)

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    ALLGEMEIN
    Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?
    Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?
    Welches Subgenre könnt ihr weniger gut leiden?
    Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr gerne mögt?
    Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr nicht ausstehen könnt?
    Was mögt ihr allgemein am Genre, was nicht?


    BÜCHER
    Welche Fantasy-Bücher sind eure Favoriten?
    Gibt es bestimmte Dinge, die euch in Büchern besonders gut gefallen haben?
    Welche Fantasy-Bücher mögt ihr nicht?
    Welcher literarische Fantasy-Held ist euer Favorit?
    Lest ihr viele Fantasy-Bücher?


    FILME
    Welche Fantasy-Filme sind eure Favoriten?
    Welche Fantasy-Filme mochtet ihr nicht?
    Wie findet ihr es, dass viele Blockbuster fantastische Elemente nutzen?
    Sind Superheldenfilme für euch Fantasy?


    SERIEN
    Welche Fantasy-Serien sind eure Favoriten?
    Welche Fantasy-Serien mochtet ihr nicht?
    Würdet ihr euch mehr High Fantasy Serien wünschen?
    Wie steht ihr zu animierten Fantasy-Serien?
    Wie steht ihr speziell zu Fantasy-Anime?


    SPIELE
    Was sind eure Lieblinge unter den Fantasy-Spielen?
    Welche Mechaniken mögt ihr besonders gern?
    Welche Spiele mochtet ihr weniger?
    Habt ihr schon einmal Fantasy-Pen&Paper gespielt?
    Welches Pen&Paper System ist euer Favorit?


    FÜR AUTOREN
    Welche Subgenre der Fantasy schreibt ihr?
    Was für Geschichten habt ihr schon geschrieben?
    Welche Wesen lasst ihr in euren Geschichten vorkommen?
    Wie gestaltet ihr eure Welten?
    Was für Kräfte gebt ihr euren Helden?
    Gibt es Dinge, die ihr zu vermeiden versucht?
    Wie steht ihr dazu, bestimmte Klischees in die eigenen Geschichten einzubauen?

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    WILLKOMMEN IM FANTASY FANCLUB!


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    Juchu. Der Fanclub wurde freigeschaltet. Und damit möchte ich dann auch direkt den ersten Posting verfassen :)


    Ich denke, viele Leute, die im allgemeinen Bereich unterwegs sind, kennen mich ohnehin schon, insofern stelle ich mich gar nicht großartig vor (ich bin nicht so der Fan von Vorstellungsrunden). Stattdessen möchte ich einfach nur die Hoffnung äußern, dass sich ein paar Leute finden, die sich hier im Fanclub beteiligen :3


    Das gesagt mache ich erst einmal den ersten Posting.



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    Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?
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    Das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte. Ich habe als Kind dem Genre lange Zeit wenig abgewinnen können, da ich meinen Lese- und Fernsehkonsum auf Krimis (also Kinderkrimis), Abenteuerbücher (vor allem Blyton) und Sachbücher/Fernsehserien (also alles was mit Der Maus zu tun hatte, aber auch Quarks & Co.) beschränkt. Vorrangig aber auf Krimis. Und das war meiner Mutter ein Dorn im Auge. Immerhin waren Krimis ja total glorifizierend, was Gewalt anging, wenn man sie fragte. Da wurden ständig Leute entführt, geschlagen, getötet. Also hat sie mir von einer Buchhändlerin Harry Potter aufquatschen lassen. Und ja, ich sage wirklich aufquatschen. Man hat mich eine knappe halbe Stunde bearbeitet, dass das zwar was anderes, aber voll toll sei.


    Also habe ich Harry Potter gelesen. Band eins bis drei. Und ich fand's toll. Und dann habe ich "Der goldene Kompass" bekommen (meine Mutter hatte gehört, dass da irgendwas mit Religion drin vorkam, hehehe ^^") und war hin und weg von den ersten zwei Bänden.


    Tja, und so hat es sich dann entwickelt. Ich bin daraufhin in kürzester Zeit durch die Kinder- und Jugendfantasy bei uns in der Stadtbibliothek durch und war danach schwer sauer, als man mir nicht erlaubt hat, die Fantasy-Ecke für Erwachsene anzufassen, bevor ich 12 war. Immerhin wollte man mich ja nicht zu sehr verderben.


    Entsprechend habe ich früh angefangen, den neuen Erscheinungen im Bereich Fantasy entgegen zu fiebern.


    Und dann, ja, dann haben wir in der Schule "Der Hobbit" in der Theater-AG aufgeführt, im selben Jahr, in dem auch der erste "Herr der Ringe" erschien. Und damit entdeckte ich dann Tolkien für mich. Von da an gab es für mich de facto kein anderes Buchgenre mehr (von der Ausnahme Science Fiction einmal abgesehen). :P



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    Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?
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    Mein liebstes Genre ist und bleibt Urban Fantasy. Ich mag es einfach damit zu spielen, wie es wohl ist, wenn in unserer Welt Magie und Wesen aus Mythen und Sagen real wären. Wie würden sie leben? Wie würden sie mit den Menschen umgehen? Würde man es geheimhalten? Wenn ja: Wie? Aus diesen Gründen fasziniert mich das Genre schon von Anfang an. Es macht es einfach so interessant, damit zu arbeiten. Selbst wenn ich mit dem aktuellen Zustand des Subgenre nicht ganz zufrieden bin, da es in meinen Augen zu Amerika-lastig ist (also: Fast alles spielt in den USA), was ich einfach nur schade finde. :( Dennoch: Ich mag das Konzept einfach zu gerne!


    Ebenso gerne mag ich Science Fantasy in Verbindung mit Cyberpunk. Allerdings gebe ich offen zu, dass es vorrangig daran liegt, dass ich Cyberpunk unglaublich gerne mag und es halt dabei immer wieder (Digimon und Shadowrun sei dank) mag, fantastische Elemente mit einzubinden. Gerade die Genre-Mischung in Shadowrun mag ich unglaublich gerne. <3


    Zuletzt gibt es da noch ein eher selten gefundenes Subgenre: Multiverse Fantasy. Ich bin seit "Der goldene Kompass" ein unglaublicher Fan darin, gerade da man hier Urban Fantasy, Science Fantasy und alles andere auch mit einbinden kann. Geschrieben wird es allerdings doch sehr selten. *seufz* Sehr schade, wenn ihr mich fragt.



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    So, das war's dann aber erst einmal von mir. Ich bin jetzt einfach so frei, ein paar Leute zu taggen, von denen ich glaube, dass sie eventuell Interesse hätten, hier im FC mitzumachen. :3 Nehmt es mir bitte nicht übel, ja?





  • Da ich total (un)begabt bin, was Einleitungen angeht, versuche ich meine Inkompetenz durch die Beantwortung der vorgeschlagen Fragen zu überspielen. Das meiste wird sich dadurch sowieso klären. ^^



    ~> Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?



    Tatsächlich fiel mir spontan "Harry Potter" ein, da es das erste Fantasybuch ist, an das ich mich wissentlich erinnere, aber umso länger ich darüber nachdenke desto mehr komme ich zu der Überzeugung dass meine Leidenschaft bereits deutlich früher begann. In unserer Stadtbücherei gab es ein sehr großes Kinderbuch mit Hexen und all dem Schnickschnack, den Hexen so machen, mit vielen bunten, teils suchbildartigen Zeichnungen, welches ich gefühlt 20mal im Jahr ausgeliehen habe. Es war bunt, fantasiereich und immer wieder gab es Neues zu entdecken und ich denke, das ist mein Einstieg in das Fantasygenre gewesen - also im knappen Alter von drei Jahren. Als Harry Potter seinen Weg in meine Hände fand muss ich sechs oder sieben gewesen sein, also "deutlich" später. ^^




    ~> Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?



    Sehr schwierig, ich hänge zwischen High, Urban und Dark. Größtenteils ist es stimmungsabhängig, welches Genre ich gerade lesen möchte, zurzeit ist es z.B. eine witzige, ein wenig simpel geschriebene Urban Story. Besonders nach solchen Geschichten greife ich anschließend gerne auf Dark zurück, da ich einen Kontrast zu der vorher fröhlichen Welt benötige und lieber in etwas Düsterem versinke. Abgeneigt bin ich aber keinem Subgenre direkt, denn je nach Autor und Geschichte gibt es immer wieder Perlen, die mir gefallen, unabhängig von der Thematik. An manchen Tagen muss es auch eine Prise Romance sein, solange der Kitsch nicht zu viel wird.




    ~> Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr gerne mögt?



    Elfen müssen für mich anmutig, klug und magisch begabt sein, körperlich sind sie einem "normalen" Menschen natürlich überlegen. Orks sind für mich immer hässlich, da hat mich Herr der Ringe zu sehr geprägt, und High Fantasy Welten sind "anders". Irgendein magisches Vulkaninselland gehört für mich zur HF dazu, bisher habe ich noch kein Buch aus dem Genre erlebt welches keinen derartigen Ort hatte.




    ~> Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr nicht ausstehen könnt?



    Scheinbar glitzern Vampire jetzt in der Sonne... Oh pls, es gibt viele, teils deutlich ältere Geschichten in denen unsere blutsaugenden Freunde unter der Sonne zu Asche verbrutzeln. So gehört sich das auch und nicht anders! Ansonsten fällt mir gerade kein weiterer Punkt ein.




    ~> Was mögt ihr allgemein am Genre, was nicht?



    Alles ist möglich. Magie kann eine Endlösung für jedes Problem sein, ob nun gut oder schlecht sei dahingestellt, die unsere reale Welt aufweist. Zeitreisen? Kein Problem, der Magier hier ist total super darin, Portale zu erschaffen. Häuser auf Wolken? Unsere Wolken sind aus einem mystischen Material, wodurch sie fliegen aber stabil genug sind, um ein Haus darauf zu bauen. Wir sind auf Wanderschaft und unsere Kleidung ist nass? Mein Hitzezauber wirkt wahre Wunder.
    Gleichzeitig ist dies auch der größte Feind des Genres. Einige Autoren machen aus der Magie ihrer Welt ein Universalwerkzeug, das jeden Krieg beendet, jedes physikalische Problem und menschliche Konflikte löst. Nicht direkt deus ex machina, sondern vielmehr der Fokus auf die Magie wird für mich störend. Mir ist wichtig, dass die Menschen/Personen/Wesen der Geschichte ihre Fähigkeiten sinnvoll nutzen, um zum Ende zu gelangen. Was mir nicht gefällt ist, wen Held XYZ den roten Knopf der uralten mysteriösen Erfindungen betätigt und eine gewaltige magische Kugel die Dämonen vernichtet. Langweilig.




    ~> Welche Fantasy-Bücher sind eure Favoriten?



    Diese Frage ist für mich unmöglich zu beantworten. xD Zwar habe ich eine Lieblingsreihe, die wohl auch niemals abgelöst werden kann, dennoch ist sie rein von der Thematik her zu einfach gestrickt als dass es mein Favorit ist. Und zu jugendlich. Wie bereits bei einer anderen Frage geschrieben ist es stark stimmungsabhängig, was ich lese und mir gefällt, weshalb ich auf meinem Kindle meist 2-3 verschiedene ungelesene Bücher dabei habe. Somit kann ich spontan wechseln und ich hatte noch nie ein Problem damit, in verschiedene Geschichten zu switchen (wobei ich bisher nicht mehr als drei gleichzeitig gelesen habe). Generell bevorzuge ich zurzeit jedoch Urban Fantasy.




    ~> Welche Fantasy-Bücher mögt ihr nicht?



    Nenne ich hier einen bestimmten Titel? Noch nicht, da macht man sich schnell unbeliebt. Zu sagen, ich mag niemanden der Dinge aus fremden Büchenr stiehlt, ist heutzutage eine gewagte Aussage da ein Ideenspektrum begrenzt ist. Ich weiß nicht wie viele hunderte Werwolfstorys es gibt, oder Vampirkriege, oder der klassische Auserwählte... War alles schon einmal da. Manche Autoren bedienen sich jedoch derart dreist bei fremden Geschichten dass es schon Richtung Plagiat geht, ein absolutes No-Go.
    Ebenfalls abgeneigt bin ich von den Autoren, deren Protagonist sie selbst "verkörpern" bzw. der sie selbst darstellen soll, nur eben "viel besser und cooler". Quasi Version 2.0 des Autors. Natürlich kann das gut gelingen, ich kenne aber zu viele negative Beispiele die mir sauer aufstoßen.




    ~> Welcher literarische Fantasy-Held ist euer Favorit?



    Aus Gründen (und weil ihn sowieso keiner kennt) gibt es keinen Namen, aber ich habe eine solche Figur. Und sie ist tot ;_; Dieser besch...euerte Autor hat ihn eiskalt auf total unspektakuläre Weise ins Gras beißen lassen und ich hasse ihn dafür ;_; Mittlerweile habe ich (dank Magie) unzählige Szenarien wie ich ihn rette oder in einer alternativen Zeitlinie leben lasse, das muss meinem Hirn leider genügen. R.I.P.




    ~> Lest ihr viele Fantasy-Bücher?



    Kurz und knapp: Ja. Wenn ich random Zahlen in den Raum werfen müsste, sind wohl 95% meiner Bücher aus dem Fantasygenre. Andere Bereiche sprechen mich selten an, allerdings schaue ich kaum über den Tellerrand weil ich mich an der Fantasy festgebissen habe.Aus Zeitgründen lese ich nicht mehr derart viel wie noch vor einigen Jahren, aber 5-8 Bücher schaffe ich pro Monat meistens.



    Soviel erst einmal zu mir und meinen Vorlieben, die restlichen Fragen lasse ich noch offen für spätere Antworten. ^^





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    https://i.imgur.com/gs2sCLp.jpg
    Temeraire aus "His Majesty's Dragons" von Naomi Novik


    Juhu, ein Fantasy-FC. ❤ Danke an @Alaiya für diese Mühe. Ich mache mich direkt auch mal an den ersten Post. ^^



    Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?



    Bis ich überhaupt das Interesse entwickelt habe, zu lesen, dauerte es eine Weile. Wie auch die Vorposter, habe ich zunächst Harry Potter gelesen, Band 1 bis Band 5. Irgendwann hab ich dann das Interesse verloren an Harry Potter, weil dann auch recht zügig die Filme veröffentlicht wurden. Dementsprechend verlief sich das alles dann recht schnell im Sande.


    Dann erfuhr ich von Eragon und tja, damit erwachte meine Vorliebe. Ich habe lange Zeit vorwiegend Fantasy-Bücher gelesen, in denen Drachen eine zentrale Rolle spielten. Mittlerweile hat sich das aber etwas gegeben, auch wenn ich weiterhin eine Vorliebe für High Fantasy habe. ^^



    Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?



    Mein liebses Subgenre ist vorwiegend High Fantasy, wobei ich mittlerweile auch Interesse seit Ghostwalkers an Urban Fantasy zeige. Allerdings bin ich immerzu auf der Suche nach ansprechenden Büchern. ^^ Im Moment lese ich leider nur extrem wenig, deswegen habe ich meine Kenntnisse in dieser Richtung nicht sonderlich ausgebaut, bin aber für Anregung gerne offen!



    Welche Fantasy-Bücher sind eure Favoriten?



    Wenn es in Ordnung ist, verzichte ich mal auf ausführliche Begründungen zu meinem Lieblingsbüchern, sondern liste sie einfach auf. ^^

    • Eragon von Christopher Paolini
    • Die Drachenkämpferin / Die Schattenkämpferin / Die Feuerkämpferin von Licia Troisi
    • Die Feuerreiter seiner Majestät von Naomi Novik
    • Die Elfen von Bernhard Hennen
    • The Twins of Saranthium von Lara Morgan
    • Ghostwalkers von Michelle Raven


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    Damit beende ich mal meinen Post - denn die Mittagspause naht und mein Magen schreit Hunger. xD Allerdings lasse ich es mir nicht nehmen, ebenfalls ein paar Leute zu taggen. xD Wenn ihr bereits von Alaiya getaggt wurde, tja, dann gibt es wohl kein Entkommen. :P


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    ZWEITER POSTING

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    Alaiya antwortet (:
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    Cool, schon fünf Mitglieder. Das ging ja schneller aus gedacht! :3


    Erst einmal herzlich Willkommen, an alle neuen Mitglieder!


    Und damit dachte ich, ich antworte direkt einmal auf die ersten beiden Postings. Wie gesagt: Diskussion! (Yay!)


    Irgendein magisches Vulkaninselland gehört für mich zur HF dazu

    Ich habe einmal eine High Fantasy Story geschrieben, die keine Vulkaninsel hatte! Ha! xD"


    Aber gut, was du da beschreibst, liegt halt mit daran, dass man sich sehr hat von Tolkien inspirieren lassen und es halt zu einem Genre-Standard wurde. (Ich mag Genre-Standards übrigens nicht ;()


    Scheinbar glitzern Vampire jetzt in der Sonne... Oh pls, es gibt viele, teils deutlich ältere Geschichten in denen unsere blutsaugenden Freunde unter der Sonne zu Asche verbrutzeln. So gehört sich das auch und nicht anders! Ansonsten fällt mir gerade kein weiterer Punkt ein.

    Na ja, das würde ich nicht als Trope/Klischee bezeichnen. Trope wird etwas erst, wenn es immer und immer wieder benutzt wird. Der in der Sonne verbrennende Vampir ist der Trope, der glitzernde Vampir bricht mit dem Trope :P


    So albern ich die ganze Sache mit den Glitzervampiren in Twilight ja auch finde ... Ich finde, man hängt sich zu sehr daran auf. Twilight hat so viele andere Probleme (allen voran diese ziemlich kaputte/krankhafte Romanze), die wirklich - nun, äh, Dopplung - problematisch sind und nicht allenfalls albern.


    Zumal ich absolut für Vampire bin, die in der Sonne nicht verbrennen. (Nur bevorzuge ich sie auch in der nicht-glitzernden Variation.) Mythologisch gesehen war es erstaunlich selten so, dass Vampire in der Sonne verbrannt sind. Manche wurden ihrer Macht beraubt und waren in der Sonne einfacher zu töten (wie übrigens auch Dracula) - aber verbrannt/getötet wurden sie von der Sonne selten. :3


    Nenne ich hier einen bestimmten Titel? Noch nicht, da macht man sich schnell unbeliebt.

    Du kannst ruhig Titel nennen! Ich werde mich gleich wahrscheinlich auch unbeliebt machen! :3


    Bin zu blöd den Hintergrund einzufärben, wenn ich das herausfinde wird der Beitrag optisch noch einmal überarbeitet.

    [background=#000][color=#fff]Weiß auf Schwarz[/color][/background]

    Weiß auf Schwarz


    Hexwerte kann man beliebig abändern!


    Danke an @Alaiya für diese Mühe

    :love: Bittö!~


    Allerdings bin ich immerzu auf der Suche nach ansprechenden Büchern. ^^

    Was hast du denn so für Vorlieben (außer Drachen :P)? Ich kann ja mal schauen.
    (Übrigens frage ich mich ja, ob du was mit Shadowrun anfangen könntest. Ist zwar Science Fantasy, aber hat dafür sehr, sehr viele Drachen, die wichtig für den Plot sind. Unter anderem einen deutschen Drachen als Präsident der USA.)


    Wenn ihr bereits von Alaiya getaggt wurde, tja, dann gibt es wohl kein Entkommen.

    MUHAHAHAHAHA!



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    Welche Fantasy-Bücher sind eure Favoriten?
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    Irgendwie hatte ich dahingehend früher mehr Favoriten, als dass ich sie heute habe. Ich bin zu kritisch geworden, fürchte ich. :(


    Vampires in Lousiana (aka die Sookie Stackhouse Reihe, aka True Blood, aka Southern Vampire Mysteries, aka Warum hat diese Reihe so viele Alternative Titel?) Ein Teil von meiner Liebe für diese Reihe bleibt wohl darin begründet, dass sie die erste Reihe war, die ich im "Urban Fantasy für Erwachsene" gelesen habe. Allerdings finde ich auch bei neu Lesen viele Dinge hier, die mir gefallen. Sookie ist eine Protagonistin mit einem alles in allem geringen Power Level. Das Cast ist sehr vielseitig/divers. Sookie hat später mit ihrem Trauma aufgrund der erlebten Dinge. Außerdem mag ich das World Building sehr gern. Und ich mag, dass die nicht besonders gesunden Beziehungen von Sookie letzten Endes auch als nicht besonders gesund betrachtet werden.


    His Dark Materials (aka Der goldene Kompass). Es ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingsreihen und wir bekommen endlich was neues in dem Multiversum *-* Awwww~ Was soll ich sagen? Ich fand es als Kind so cool, wie in verschiedene Welten gereist wurde, und wie - äh - Dinge gesagt wurden, die man so selten gesagt hat (aka Kirchenkritik). Außerdem hat es mich total fasziniert, wie wissenschaftliche und philosophische Theorien in den Büchern angesprochen wurden. All diese Sachen faszinieren mich auch noch immer! Außerdem mag ich es, wie realistisch Lyra und Will gegenüber anderen so jungen Helden geworden sind.


    Abhorsen Saga. Noch eine Jugendbuchreihe. Hehe. Hierzu habe ich gar nicht so viel zu sagen, außer, dass ich es unglaublich spannend zu lesen fand und mich in einige Charaktere (vor allem Mogget und die Hündin) so richtig verliebt habe, also in die Art, wie sie dargestellt wurden. Außerdem mochte ich das World Building und die Tatsache, dass die Protas vom ersten Band später Eltern sind. :)


    The Hallows (aka die Rachel Morgen Reihe). Noch eine Urban Fantasy Serie, die ich sehr gerne mag, auch wenn ich mich fragen muss, warum eigentlich alle Urban Fantasy Serien, die ich liebe, auf der "alle wissen dass Magie/bestimmte Teile von Magie real sind" Grundlage aufbauen. Ich meine, ich habe nichts dagegen, ich würde nur gerne mal eine tolle Reihe mit der "versteckten Magie" Prämisse lesen. Aber ja, Rachel ist ein Charakter, den ich gern mag, und dann gibt es da noch Ivy ... Die Reihe hat mich halt allein schon damit gewonnen, dass ein Prota eine lesbische Vampira ist. :P


    The Magic Castles (aka die Reihe, aus der alle nur "Howl's Moving Castle" kennen). Ich bin nur durch Ghibli drauf gekommen. Das gebe ich ja offen zu. Dennoch habe ich mir irgendwann einmal den ersten Band zu gemüte geführt und war von dem humoristischen Schreibstil, der Welt und vor allem der Tatsache, dass es Multiverse Fantasy war, absolut fasziniert. Ich mochte alle drei Bände unglaublich gerne und finde es so schade, dass die Bücher so unbekannt sind - trotz dem Ghibli Film.


    Ansonsten könnte ich wohl noch einige Einzelbände aufzählen und auch ein paar der Shadowrun-Bücher, aber ich belasse es jetzt erst einmal dabei.




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    Welche Fantasy-Bücher mögt ihr nicht?
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    Wenn ich ehrlich bin, dann würde die Antwort wohl "die meisten" lauten. *hüstel* Denn während ich Fantasy vom Konzept des Genres her unglaublich liebe und von den Möglichkeiten, die das Genre bietet, so ... Werden diese Möglichkeiten all zu oft nicht genutzt. Die meisten Bücher benutzen dieselben öden Tropes, benutzen ähnliche Welten mit oftmals denselben Rassen, haben ähnliche Protagonisten und ähnliches Premises. Es ist erst einmal öde. Sicher gibt es Bücher, die ihre Grundlage dann besonders gut umsetzen, aber meistens ... Ich langweile mich halt.


    Es gibt allerdings ein paar Bücher, die ich wirklich so absolut gar nicht ausstehen kann.


    Allen voran wohl:


    Dresden Files (aka die Harry Dresden Reihe). Argh. Ich hasse diese Bücher einfach so sehr! Und mich regt nichts so sehr auf, wie die Tatsache, dass ausgerechnet diese Reihe im Urban Fantasy Bereich so gefeuert wird. Die Reihe ist per se nicht besonders gut geschrieben. Jetzt auch nicht besonders schlecht, nur auch nicht besonders gut. Es ist absolut reiner, einfallsloser Standard: Gary Stu, der sich gerne selbst bemitleidet und in dessen Gehirn der arme, geneigte Leser leider festhängt, ist Magier und arbeitet als solcher. Warum er nicht einfach "Detektiv/Medium" an seine Tür schreibt, weiß auch niemand so genau. Wahrscheinlich weil er sich zu gern über die Leute aufregt, die glauben, dass er ein Entertainer wär. Wie dem auch sei. Ab und an kommen Leute mit magischen Problemen zu ihm, que eine Ansammlung von Actionsequenzen, die darauf aufbauen unserem armen Gary Stu viele Verletzungen zuzufügen, damit er sich noch mehr selbst bemitleiden kann. Was an sich schon nervig genug wäre. Das ist aber nicht der Punkt, warum ich die Reihe so verabscheue. Dieser Punkt liegt daran, dass die Bücher selbst, aber auch Autor und Prota (so sehr der Autor ja beschreit, dass er es nicht wäre) sexistisch, rassistisch, homophob und biphob sind und dazu eine ziemlich kranke Einstellung zu Sex vertreten. (Kurzfassung: Sex ist per se schlecht und passiert nur, weil manche Leute, andere Leute mit Sex beeinflussen wollen.) Die Bücher spielen in einem Chicago (einer Stadt, die IRL eine große, farbige Bevölkerung und davon abgesehen viele jüdische und slavische Einwohner hat), wo nur weiße Leute mitteleuropäischer Abstammung zu leben scheinen. Es sind außerdem alle Frauen voll geil, sowohl in dem Sinne, wie sie aussehen, als auch, dass sie alle unseren Prota (der, weil Sex ja böse ist, zwar ewig hinter ihnen hergeiert, aber dann natürlich nein sagt) besteigen wollen. Homosexualität gibt es nicht. Die einzigen Referenzen dazu sind homophobe Sprüche, die ab und an geklopft werden. Dafür gibt es bisexuelle. Die Wortwörtlich sexcrazy Vampires sind.
    Es ist kurzum einfach nur widerwertig. Es ist ekelhaft. Aber natürlich will es niemand hören.


    Anita Blake. Es ist effektiv dasselbe wie die Dresden Files, nur mit weiblicher Protagonistin. Der Rest ist genau dasselbe, nur das unsere Prota mehr Sex hat, nur um daraufhin darüber zu philosophieren, wie böse Sex doch ist (während sie ohne Scheiß einen Bösewicht durch einen Blowjob besiegt. Uhum. Nein, sie ist kein Sexomancer. Sie ist Necromancer.)


    Davon abgesehen habe ich es auch so gar nicht mit den Büchern von Markus Heitz, da ich diese einfach so öde langweilig finde, er so viele unnötige Szenen hat und nebenbei die Bücher halt leider auch voller unterschwelligem Sexismus sind. <___> Dasselbe in Grün für den ollen Hohlbein, der - das sollte man nebenbei anmerken - dabei es nicht mal auf die Reihe bekommt, verschiedene Geschichten zu schreiben, sondern einfach dieselben zwei, drei Geschichten in neuen Settings erzählt.


    Ironischer Weise habe ich nicht mal mehr so den Hass auf Twilight und Konsorten. Ich meine, sie nerven mich, aber ... Meh. Allein die Tatsache, dass die ganze Zeit nur über Glitzervampire gesprochen wird, anstatt über die Inhalte ... Davon abgesehen finde ich "House of Night" weitaus schlimmer. >_<

  • Schön wenn auf der Arbeit nichts los ist, da ergreife ich die Gelegenheit für eine direkte Antwort. ^^

    So albern ich die ganze Sache mit den Glitzervampiren in Twilight ja auch finde ... Ich finde, man hängt sich zu sehr daran auf. Twilight hat so viele andere Probleme (allen voran diese ziemlich kaputte/krankhafte Romanze), die wirklich - nun, äh, Dopplung - problematisch sind und nicht allenfalls albern.


    Zumal ich absolut für Vampire bin, die in der Sonne nicht verbrennen. (Nur bevorzuge ich sie auch in der nicht-glitzernden Variation.) Mythologisch gesehen war es erstaunlich selten so, dass Vampire in der Sonne verbrannt sind. Manche wurden ihrer Macht beraubt und waren in der Sonne einfacher zu töten (wie übrigens auch Dracula) - aber verbrannt/getötet wurden sie von der Sonne selten. :3

    Zu allererst: ja du hast Recht. Tatsächlich habe ich nicht viele in meinem direkten sozialen Umfeld, die Fantasylektüre konsumieren, doch diejenigen die es tun hängen sich an eben jenem Klischee auf. Twilight ist der Standard aller Vampirbücher geworden, "Oh Gott so wunderschön *-*" muss ich mir tatsächlich oft genug anhören. Am liebsten beiße ich direkt in den Tisch wenn ich das höre. Twilight selbst hat mir zu Beginn sogar gefallen (wie alt war ich da? 13? Also ein verklärter Teenie, daran liegt es bestimmt!), jedoch ließ es schlagartig nach als ich mit Teil 3 anfing. Mir fiel quasi wie Schuppen von den Augen der miserable Plot auf, diese sinnfreie Romanze, diese teils dusseligen und unlogisch agierenden Charaktere. Den letzten Teil habe ich trotzdem gelesen weil, naja, man will auch wissen wie es endet. Das war ja SO schlecht, brr.

    Du kannst ruhig Titel nennen! Ich werde mich gleich wahrscheinlich auch unbeliebt machen! :3

    Ich nenne Titel und schiele direkt zu Rajani: Eragon - Die komplette Drachenkämpfer-Reihe von Troisi - sämtliche Werke von Richard Schwarz - House of Night (lol), Demon Cycle, Die Königsmörder-Chronik, ... Zuhause schaue ich noch einmal auf meine Liste.


    Paolini ist für mich der Plagiatsautor schlechthin, von der Auflösung bzw. dem Ende seiner Story ganz abgesehen. Bei Troisi weiß ich nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber ihr Schreibstil ist für mich kaum zu ertragen. Geschrieben sind die Bücher wie für 12jährige, rein vom Stil her, aber inhaltlich richtet sich die Geschichte deutlich an ältere Leser (Krieg, Blut, Gemetzel). Richard Schwarz ist mein Beispiel für den Protagonisten-Autor 2.0, der notgeile alte Mann macht sich an die sexy (Halb-)Elfe heran und schwingt dabei im Laufe einer abstrusen Story sein geiles Zauberschwert. Demon Cycle... Ich lese aktuell den frisch erschienen 5. Band auf Englisch, die Story begann gut, flachte immer mehr ab und erreichte den Tiefpunkt in Teil 4. Laut den Rezensionen auf Amazon ist auch das Ende unbefriedigend und bei dem, was ich bisher gelesen habe, bezweifle ich das nicht eine Sekunde. Sehr schade, besonders da die Rehe vielversprechend begann. Königsmörder-Chroniken hat eine gute Idee, die miserabel fortgeführt wird. Der Protagonist wird im Laufe der bisherigen Bücher zum deus ex machina, kann alles, kennt jeden und verhält sich trotzdem sehr häufig wie ein Idiot.
    Über diese Bücher könnte ich mich eine ganze Weile auslassen, möchte aber potenziellen Liebhabern nicht zu sehr auf den Schlips treten - Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.


    Was "Der Goldene Kompass" angeht erhälst du volle Zustimmung, eine wunderschöne Geschichte. Band 3 war anfangs ein wenig verwirrend für mich, beim Reread einige Jahre später erschloss sich mir das große Ganze doch relativ zügig, vielleicht lag es auch am Alter.
    Für die Hollows das gleiche Spiel, was habe ich mich gefreut als letzten Monat "Der Wandel" erschien. ^^ Zwar war das Ende für mich ein wenig zu knapp, dennoch eine schöne Vorgeschichte zu Rachel & Co. und eventuell kommt da noch mehr.


    Auf Abneigung triffst du bei mir nicht, ich gebe direkt zu dass ich (die meisten) Bücher von Heitz super finde. Und gleichzeitig kann ich verstehen warum man seine Bücher nicht mag, auch wenn du keine Begründungen geschrieben hättest. Heitz ist für mich ein Autor, bei dem man wirklich diskutieren kann, denn seine Storys gefallen mir bisher immer - nur seine Ausdrucksweise ist teils nicht mein Fall. Der Geschichte zuliebe überlese ich das aber oft, seine Ideen überzeugen mich schlichtweg.
    Hohlbein ist ätzend und langweilig. Keine Widerrede.


    Lustig und traurig zugleich ist, dass mein liebster Charakter aller Zeiten aus einer unglaublich schlecht geschriebenen Jugendreihe
    entstammt.


    House of Night ist ein Albtraum. Meiner beste Freundin und mir hat die Reihe immerhin viel Stoff zum Lästern geboten.


    Dann werfe ich ein paar meiner Lieblinge in den Raum:

    ~> Artemis Fowl (Eoin Colfer)
    Die Geschichte ist definitiv für eine jüngere Zielgruppe gedacht, aber das ist mir egal. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht recht, was genau mich an seinen Büchern überzeugt, ich denke es ist die Geschichte selbst, die Charaktere und besonders deren Entwicklung. Dass vor allem in Teil 7 und 8 einige unschöne Logiklücken vorhanden sind, okay, ich ignoriere das brav. ^^' Mein liebster Band ist sowieso 5 und nach 6 hätte Colfer es gut beenden können.


    ~> Die Grünen Reiter (Kristen Britain)
    Vor allem zu Beginn viel Coming of Age, mag ich die weiblichen Protagonstin, die Welt und auch die Geschichte. Karigan ist ein wundervoll sympatischer Charakter, deren Handlungen ich zu (fast) jedem Zeitpunkt nachvollziehen konnte selbst wenn ich an ihrer Stelle anders gehandelt hätte. Ignoriert man den größtenteils miserablen 5. Band gibt es für mich auch nichts zu kritisieren, da besonders der aktuelle sechste viel wieder gut gemacht hat. Leider wird seit Teil 5 nicht mehr auf Deutsch verlegt und Britain ist eine unglaublich langsame Schreiberin, mal sehen wann ich das Ende zu lesen bekomme.


    ~> Die Flüsse von London (Ben Aaronovitch)
    Ich liebe den Humor dieses Autors, die Eingliederung seiner fantastischen Welt in "unsere" und auch der Protagonist ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was bin ich gespannt auf den 7. Teil und vor allem auf das Verhalten einer gewissen Abtrünnigen...

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    UNSICHTBAR!!!

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    Noch eine Antwort:
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    Ach, komm, ich kann mich gerade nicht beherrschen und antworte einfach mal schon.


    Twilight ist der Standard aller Vampirbücher geworden, "Oh Gott so wunderschön *-*" muss ich mir tatsächlich oft genug anhören.

    Okay, da muss ich tatsächlich sagen, kenne ich niemanden mehr. Ich kannte mal Leute, die das so sahen, aber entweder sind die herausgewachsen oder ich habe von denen seit Jahren nichts mehr gehört. (Und ja, ich gebe offen zu, eine Freundschaft ist für mich über die Bücher zerbrochen - und das noch zu einem Zeitpunkt, als ich die Bücher noch gerne gelesen habe. Aber das Mädel hat damals JEDES Vampirbuch mit Twilight verglichen und versucht einem alles, was nicht Twilight war madig zu machen >___> Frei nach dem Motto "Edward ist ein viel besserer Vampir." Ugh. Irgendwann hatte ich da genug.)


    Aber ja, heute kenne ich da niemanden mehr. Ich kenne ein paar Leute, die sowas wie Nostalgie für die Bücher haben, aber aktive Fans? Ne.
    Das hat es mir auch einfacher gemacht, mir die Bücher mal aus anderer Perspektive anzusehen.


    Aber mittlerweile habe ich eher den Eindruck, dass die Hater Twilight im "public consciousness" halten, als die Fans.


    Twilight selbst hat mir zu Beginn sogar gefallen (wie alt war ich da? 13? Also ein verklärter Teenie, daran liegt es bestimmt!), jedoch ließ es schlagartig nach als ich mit Teil 3 anfing. Mir fiel quasi wie Schuppen von den Augen der miserable Plot auf, diese sinnfreie Romanze, diese teils dusseligen und unlogisch agierenden Charaktere. Den letzten Teil habe ich trotzdem gelesen weil, naja, man will auch wissen wie es endet. Das war ja SO schlecht, brr.

    Ja, ich mochte es am Anfang auch. Aber ich war dann in Band 3 angefressen, als die ganze Zeit der große Kampf gegen Vampirtruse XY da aufgehypt wurde und ich als Leser null davon mitbekommen habe, weil Bella, unser toller POV Charakter, mit ihren beiden Boy Toys in einem Zelt hängt und friert. -.-"


    Na ja, und aus heutiger Sicht ... Ist da halt die Problematik damit, was für ein schlechter weiblicher Charakter Bella ist und wie toxisch die Romanze ist.


    Paolini ist für mich der Plagiatsautor schlechthin, von der Auflösung bzw. dem Ende seiner Story ganz abgesehen.

    Da muss ich dir leider zustimmen. (Sorry, @Rajani ;( )


    Ich mochte von Eragon auch einmal den ersten Band, aber bei Band 2 saß ich dann da und dachte mir: "Moment, die Story kennst du doch von irgendwoher ..." Und ja, es kam jeder Story Beat dann genau so wie erwartet. Aber auch genau so. Den oder die (ich weiß es nicht) nachfolgenden Bände habe ich dann nicht mehr gelesen.


    Aus heutiger Sicht nervt es mich außerdem, dass die Fantasy-Welt halt so ... Standard ist. :(


    Was "Der Goldene Kompass" angeht erhälst du volle Zustimmung, eine wunderschöne Geschichte. Band 3 war anfangs ein wenig verwirrend für mich, beim Reread einige Jahre später erschloss sich mir das große Ganze doch relativ zügig, vielleicht lag es auch am Alter.

    Ich denke es liegt sehr wahrscheinlich am Alter. Na ja, nehme ich mal an. Wie alt warst du? Die Bücher sind halt voll mit Kram, wo man einiges an Hintergrundwissen braucht (oder - wie ich als Kind - einen Brockhaus), um alles zu verstehen. Ich fand es immer sehr komisch, dass die bei uns im Buchladen immer im selben Regal standen, wie Harry Potter, obwohl sie eindeutig für eine zumindest etwas ältere Leserschaft sind. (Im englischsprachigen Raum ist es ja auch so zugeordnet: HP als Midgrade und HDM als YA.)


    Für die Hollows das gleiche Spiel, was habe ich mich gefreut als letzten Monat "Der Wandel" erschien. ^^ Zwar war das Ende für mich ein wenig zu knapp, dennoch eine schöne Vorgeschichte zu Rachel & Co. und eventuell kommt da noch mehr.

    Soweit bin ich noch nicht, da ich aktuell die Bücher über Audible höre und mir die freien Hörbücher ausgegangen sind ^^" *hust*


    Und gleichzeitig kann ich verstehen warum man seine Bücher nicht mag, auch wenn du keine Begründungen geschrieben hättest.

    Na ja, die Begründung steht halt schon da: Sehr viele unnötige Szenen (also Szenen, die weder zur Story, noch zum Charakterbau beitragen) und halt der durchgehende unterschwellige Sexismus, der in vielen seiner Bücher steckt.


    Es sei dazu gesagt, dass ich genau zwei Buchreihen von ihm gelesen habe: Die Zwerge, die ich einfach nur gähnend langweilig fand, und seine Shadowrun-Bücher, die nicht nur langweilig waren, sondern sich auch noch so lasen, als hätte er einfach nur sämtliche Shadowrungeschichten zu einer Formel runterdestiliert und das dann so geschrieben. Sprich: Alle Charaktere sind so Klischee, wie man es überhaupt nur erwarten kann. Es gibt kaum ein Shadowrun-Buch, das Klischeehafter ist. >____<


    ~> Artemis Fowl (Eoin Colfer)
    Die Geschichte ist definitiv für eine jüngere Zielgruppe gedacht, aber das ist mir egal. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht recht, was genau mich an seinen Büchern überzeugt, ich denke es ist die Geschichte selbst, die Charaktere und besonders deren Entwicklung. Dass vor allem in Teil 7 und 8 einige unschöne Logiklücken vorhanden sind, okay, ich ignoriere das brav. ^^' Mein liebster Band ist sowieso 5 und nach 6 hätte Colfer es gut beenden können.

    Ich mochte die Reihe früher auch sehr gern, habe die Bücher dann aber nach dem Band, in dem die Zwillinge das erste Mal vorkamen, gedroppt. Hat mich einfach nicht mehr gepackt. ^^"


    ~> Die Flüsse von London (Ben Aaronovitch)
    Ich liebe den Humor dieses Autors, die Eingliederung seiner fantastischen Welt in "unsere" und auch der Protagonist ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was bin ich gespannt auf den 7. Teil und vor allem auf das Verhalten einer gewissen Abtrünnigen...

    Die Reihe mag ich auch so gern *-*


    Bin aber erst bei Band 3. ^^"

  • ALLGEMEIN
    Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?


    Über Pokémon, was ich seit meinem 4 Geburtstag spiele, also seit fast 14 Jahren.


    Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?


    High Fantasy
    Welches Subgenre könnt ihr weniger gut leiden?


    Oh... Keins, glaub ich
    Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr gerne mögt?


    Ja, z.B. wenn der Protagonist leicht vergesslich ist und wahnsinnig, (Sheo lässt grüßen) damit man lachen kann.
    Gibt es bestimmte Klischees/Tropes, die ihr nicht ausstehen könnt?


    Das genaue Gegenteil von der obrigen Antwort.
    Was mögt ihr allgemein am Genre, was nicht?


    Die Möglichkeit, seiner Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen und sich in die Welt aufgehen lassen, aber, das was ich nicht mag ist das genaue Gegenteil davon.


    BÜCHER
    Welche Fantasy-Bücher sind eure Favoriten?


    Eragon 1-4, Die Nebel von Avalon, Percy Jackson, Helden des Olymp...
    Gibt es bestimmte Dinge, die euch in Büchern besonders gut gefallen haben?


    Die Stories und die Chars.
    Welche Fantasy-Bücher mögt ihr nicht?


    Keine.
    Welcher literarische Fantasy-Held ist euer Favorit?


    Gute Frage... Knifflig, knifflig... Eragon. Kommt mir grade in den Sinn.
    Lest ihr viele Fantasy-Bücher?


    Und ob!



    FILME
    Welche Fantasy-Filme sind eure Favoriten?


    Herr der Ringe, Hobbit...
    Welche Fantasy-Filme mochtet ihr nicht?


    --
    Wie findet ihr es, dass viele Blockbuster fantastische Elemente nutzen?


    Wenn sie sich gut einfügen gut, aber auch unpassend, wenn das Setting es nicht vorsah.
    Sind Superheldenfilme für euch Fantasy?


    Jein.



    SERIEN
    Welche Fantasy-Serien sind eure Favoriten?


    Wenn Naruto hierzu zählt, dann Naruto.
    Wenn Naruto aber nicht gezählt wird: Die Samurai Serie.
    Welche Fantasy-Serien mochtet ihr nicht?


    --
    Würdet ihr euch mehr High Fantasy Serien wünschen?


    Als Fanfiction ja.
    Wie steht ihr zu animierten Fantasy-Serien?


    Geht so.
    Wie steht ihr speziell zu Fantasy-Anime?


    Kann mich nicht beschweren.



    SPIELE
    Was sind eure Lieblinge unter den Fantasy-Spielen?


    The Elder Scrolls, Pokémon und AoWE.
    Welche Mechaniken mögt ihr besonders gern?


    Die RPG Elemente in Pokémon (Sheo würde die Spiele feiern!)
    Welche Spiele mochtet ihr weniger?


    Croc II
    Habt ihr schon einmal Fantasy-Pen&Paper gespielt?


    Ja.
    Welches Pen&Paper System ist euer Favorit?


    Das Schwarze Auge.

    "Das Leben selbst vergeht. Die Taten derer die du getan hast aber werden je nachdem wie Erfolgreich jene waren, nicht vergessen werden. In unglücklichen Fällen können Ärzte wie Hua Tuo können einen gar Unsterblich machen. Tja, seit meinem Unfall mit Hua im Jahre 120 lebe ich seit 90 im Aussehen eimes 30 Jährigen. Auch wenn mein Alter von 1929 Jahren etwas gewöhnungsbedürftig ist.", Lynneth Bucherstede, Lu Bus Bruder (25.02.2019)

  • .

    DRITTER POST


    .




    Ich dachte, ich schreibe auch einmal wieder einen Beitrag, um den FC aktiv zu halten. Und wo wir beim Thema Aktivität sind: @Obscuritas, @Shabanuf, mögt ihr vielleicht dann euren ersten Posting machen? Ich warte schon gespannt! :blush:


    Natürlich würde ich mich auch über neue Postings von @Vynn und @Rajani freuen. :whistling:


    Ansonsten auch noch ein "Willkommen" an unser neustes Mitglied, @Thalfradin Sturm-Sucher. Ich würde dich allerdings für die Zukunft bitten, Thalfradin, eventuell weniger Fragen zu nehmen (nicht, dass das jetzt noch möglich wäre ...), diese dafür dann aber auch ein wenig ausführlicher zu beantworten. Wie dir vielleicht schon aufgefallen ist: Hier im Forum (allgemein) sind längere Beiträge, de ganze Sätze beinhalten, lieber gesehen als nur Stichpunkt-Antworten. Selbst wenn es mehrere davon sind ;)



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    Welche Subgenre der Fantasy schreibt ihr?
    .


    Ich dachte, ich nehme mir mal zwei der Autoren-Fragen vor. Immerhin weiß ich, dass glaube ich jeder, der soweit hier im Zirkel ist (??), gerne schreibt und dachte, das würde eine ganz nette Diskussionsgrundlage bieten.


    Bei Subgenre ist es so eine Sache. Ich schreibe, rein theoretisch, hier viele verschiedene Subgenre. Bzw. habe sie in der Vergangenheit geschrieben.


    Meine ersten eigenen "Romane" waren im Bereich der Urban Fantasy (mit starker Betonung von Paranormal Romance - auch wenn das Genre damals so noch nicht genannt wurde) angesiedelt. Es waren eben Vampir-Liebesgeschichten. *hüstel* Hey, ich war um die 14! Die erste spielte in einer Welt, wo ich de facto nur den Vampiraspekt wirklich ausgearbeitet hatte. Es gab auch noch andere Wesen, aber wirklich viel Hintergrund hatten diese eher nicht. ^^" Die zweite Welt war halt eine übliche Urban Fantasy Welt mit Werwölfen, Vampiren, Magiern. Blubb. Nichts unübliches.


    Dann habe ich meinen ersten Versuch gewagt, Die Chroniken der Weltenwandler zu schreiben. Haha ^^" Multiverse Fantasy ist hier das Genre, sprich: Es geht im zentralen Aspekt darum, dass die Charaktere zwischen den verschiedenen Welten, die es dort so gibt, reisen können und der Konflikt diese Welten umspielt. Aber wie gesagt, der erste Versuch.


    Dann habe ich Eikyû geschrieben. High Fantasy in der japanischen Sagenwelt. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.


    Dann kam der zweite Versuch von Die Chroniken der Weltenwandler. Dann der dritte. Ähm, ja. Dazwischen vorrangig Fanfiction, die ich hier nicht weiter zum Thema machen will, da die Frage sich vorrangig auf Originale bezieht. (Wobei man technisch sicher sagen kann, dass die Fanfiction Science Fantasy waren.)


    Und nun schreibe ich halt im Universum von Manmade Myths. Ein Urban Fantasy Universum, mit ein paar Multiverse Aspekten. ;)


    Generell lässt sich definitiv sagen, dass Urban Fantasy das Genre ist, in dem ich mich am ehesten beheimatet fühle. Es hat mich am meisten geprägt und es macht einfach so viel Spaß zu schreiben. Man kann außerdem politische Aspekte und all diese Dinge mit einbinden. Multiverse Fantasy liebe ich allerdings auch in jedweder Form, weshalb es am Rande in Manmade Myths eben auch eingebunden ist!




    .
    _____
    Was für Geschichten habt ihr schon geschrieben?
    .


    Eine ganze Menge. Kek. Ich denke, ich kann hier eine kurze Übersicht über meine großen Fantasy-Projekte geben! :)


    Red Tears
    Erste eigene Geschichte. Ich bin immer noch stolz, dass ich sie abgeschlossen habe, auch wenn das Ding aus heutiger Sicht grausig zu lesen ist. XD
    Es ging um ein Waisenmädchen namens Christine, deren Familie vor einigen Jahren umgekommen war. Seither lebte sie bei entfernten Verwandten, die sie auf ein Internat abgeschoben hatten. Eines Tages wird sie von einem Monster angegriffen und von zwei Vampiren gerettet. Die eskortieren sie nach Italien, da diverse Leute hinter ihr her sind. Natürlich (*hüstel*) verliebt sie sich dabei in den einen Vampir, Raphael ...


    The Saint and the Dark
    Zweite Geschichte (da war ich 15, glaub ich). Ebenfalls Vampirgeschichte. Ist irgendwie nie abgeschlossen worden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie die Charaktere hießen.
    Jedenfalls: Studentin wird in Boston von einem Vampir gerettet und kommt relativ sofort darauf, dass er ein Vampir ist. Es gibt Monsterjäger, Magier und Werwölfe und sie stammt aus einer Jägerfamilie ab, die angeblich irgendwann einen Zauber erschaffen hatte, um alle Vampire auf ewig in die Unterwelt zu binden. Sie sieht allerdings gar nicht ein, da mitzuspielen.


    Die Chroniken der Weltenwandler
    Mein bisher nie abgeschlossenes Ewig-Projekt. ^^" Soll eigentlich eine Trilogie werden.
    Amara ist gerade acht Jahre alt, als sie sich in einem fremden Wald wiederfindet. Auf der Suche nach Hilfe, sieht sie ein brennendes Dorf und findet einen anderen Jungen, der vor seltsamen Ungeheuern flieht. Sie versucht dem Jungen zu helfen, findet sich am Ende jedoch am Rand einer Klippe, als die beiden von einem geflügelten Pferd gerettet werden, das von einem Magier gesandt wurde, um dem Jungen zu helfen. Der Magier, Jâhn, kümmert sich um sie und will sie nach Kore, der Welt der Weltenwandler bringen. Als sich jedoch herausstellt, dass Amara von einem Dämon abstammt und selbst magische Begabung besitzt, verbietet man ihr, nach G'Sonhi, ihre nichtmagische Heimatwelt zurückzukehren ... Dabei ist sie mitten in den Krieg zwischen Weltenwandlern und Dämonen geraten.


    Eikyû - Gesegnetes Land
    Wie gesagt: High Fantasy in Ostasiatischer Mythologiewelt
    Vor vielen Jahren schützten die Götter das Land. Nun aber sind die Götter verschwunden und niemand schützt die Menschen vor den Yurei und Oni, die über die menschlichen Dörfer herfallen. Was die Menschen nicht wissen: Die Götter haben Artefakte hinterlassen, um das Land in einer Zeit größter Not zu beschützen. Eines dieser Artefakte, das Amulett Namida, eine Träne des Phönix Suzaku, wird in einem kleinen Dorf im Süden Eikyûs verwahrt, als eines Tages zwei Fremde auftauchen. Reisende aus dem Reich der Inseln, geschickt um Namida für Akaoni zu stehlen. Als die beiden von Tsuki, dem Fuchsgeist, der das Amulett bewacht, aufgehalten werden greift Akaoni selbst ein, um das Amulett zu entwenden. Denn anders als die Menschen wissen die Oni von den Artefakten und haben sich entschlossen, sie selbst an sich zu bringen, bevor sie gegen sie eingesetzt werden. Und so macht sich Tsuki zusammen mit den beiden Reisenden auf den Weg, Akaoni und seinesgleichen Aufzuhalten.


    A Hare Among Wolves
    Meine aktuelle Geschichte. Band 1 und 2 sind bereits fertig geschrieben ...
    Kyra Hare ist Privatdetektivin in Edinburgh. Eines Tages wird sie beauftragt, die vermeintlich verzogene Tina Wallace ausfindig zu machen. Ein Fall, der sie zu einem seltsamen Friedhof im Trossachs bringt, zu einem Rudel Wölfe und einer Welt voller Geheimnisse bringt.


    Mosaik
    Die andere aktuelle Geschichte, die ebenfalls im Manmade Myths Universum angesiedelt ist. Es ist allerdings viel eher ein Crime Thriller mit Urban Fantasy Elementen!
    Es ist sieben Jahre her, dass Joanne offiziell gestorben ist und zu einer Söldnerin wurde. Von einer vermeintlichen Sicherheitsfirma in Kapstadt arbeitet sie unter dem Decknamen Pakhet, bis sie eines Tages damit beauftragt wird, eine Gruppe neue Rekruten auszubilden. Ohne eine Wahl zu haben, nimmt sie den Auftrag an, und findet sich schon bald in der Mitte von Chaos wieder. Doch das erste Mal seit vielen Jahren ist sie nicht allein und sie findet einen Teil von sich wieder, den sie schon vor langer Zeit verloren hat.


    Davon abgesehen gibt es noch viele kurze Geschichten, wie Pomaika ma ahi. Aber würde ich diese noch erwähnen, würde ich hier gar nicht mehr fertig werden! :D





  • ~> Fantasyfilme/-serien (aka guck ich kaum)



    Tatsächlich bin ich wenig begeistert von Filmen und Serien, was größtenteils dem CGI geschuldet ist. Schlechte Magieeffekte rauben mir bereits in der ersten Szene die Lust, den Rest zu verfolgen, da bin ich leider zu anspruchsvoll. Besonders bei Bücherverfilmungen stoße ich häufig auf Abneigung, die Geschichte im Kopf entstehen zu lassen ist doch deutlich anders als sie auf dem TV zu sehen.
    Was ich mag sind Herr der Ringe (Hobbit war in Oooooordnung) und Game of Thrones, höhö, wobei GoT seit Staffel 6 ein schlechtes Zeitverhältnis hat, man merkt dass die Buchvorlagen fehlen. Ach ja, kennt noch jemand "Sabrina" aus den 90ern/2000ern? Das war ebenfalls eine tolle Serie!
    Animes zähle ich irgendwie nicht in das Fantasyschema hinein, da "Zeichentrick" für mich einen vollkommen anderen Stellenwert hat als Realverfilmungen.



    ~> "Never ending stories" oder "Woran ich arbeite"



    *räusper* Da ich mich selbst als äußerst lesefreudig bezeichne, trägt meine Fantasie ihr übriges dazu bei durch diverse Geschichten inspiriert zu werden. Seitdem ich regelmäßig Bücher konsumiere festigen sich immer wieder neue Ideen und Vorstellungen, was mal eine gute Geschichte wert wäre. Leider bleibt es überwiegend bei der Idee, da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht die Konzentration finde, mich länger einem Text zu widmen. DamalsTM habe ich viele, vor allem kurze Storys verfasst, aber nie veröffentlicht weil ich sie für "nicht gut genug" befunden habe. Lese ich sie heute durch sehe ich das auch immer noch so, denn der Stil ist wirklich grottig. x'D


    Dennoch befinden sich auf meiner To-Do-Liste mehrere Szenarien, die unterschiedlich weit ausgearbeitet sind: Bei einer Idee gibt es wirklich nicht mehr als diese, sie schwirrte mir im Kopf herum und lies mich nicht mehr los. Eine andere hat immerhin schon viel Recherche in Anspruch genommen, da ich grob auf die Zeit um ~1500 v.Chr. Bezug nehme bzw. die Geschichte dort beginne. Der Charakter "ensteht" im Prinzip aus einer der dort vorherrschenden Glaubensrichtungen, wird quasi erschaffen, freundet sich mit seinem Schicksal aber nicht wirklich an und macht somit die Biege - was bei den Priestern des Glaubens natürlich nicht auf allzu viel Gegenliebe stößt. Inwiefern der Char aus dieser Situation entkommt oder was genau das Ende sein soll, darüber bin ich mir noch nicht klar. Außerdem ist womöglich ein Crossover mit dem Char einer Freundin geplant, an sich sind es jedoch zwei seperate Geschichten; die beiden treffen sich maximal und reisen vielleicht eine Weile zusammen.


    Die Geschichte mit dem meisten Material in meinem Arsenal ist ein Zwei-Welten-Zusammentreffen: Charakter aus Fantasywelt landet durch "Zufall" in unserer normalen, lernt jemanden kennen und verweilt hier da er keine Möglichkeit hat, zurückzukehren. Gerade als er sich mit seinem Schicksal mehr oder weniger angefreundet hat, öffnet sich ein neues Portal zurück in seine Welt - und er nimmt im Eifer seine Bekanntschaft mit. Leider muss er bei seiner Rückkehr feststellen, dass im Gegensatz zu unserer Welt dort deutlich mehr Zeit vergangen ist (etwa 7 Jahre) und ein Krieg begonnen hat: seine Heimat existiert quasi nicht mehr, da sie von den Angreifern erobert wurde und nun unter deren Verwaltung steht. Wie man die Helden so kennt, will er das nicht einfach akzeptieren und macht sich zusammen mit seiner Bekanntschaft auf, eine Lösung zu finden...
    Hier habe ich bereits einen Plot geschrieben, der mittlerweile 12 Seiten umfasst und damit genug Stoff für um die 400 Seiten liefert. Das komplette Universum meiner Geschichte habe ich von Beginn an sehr umfangreich aufgezogen, da ich sie sinnvoll und geplant erzählen möchte. Außerdem existieren viele Seiten zu Fakten und Begebenheiten der Fantasywelt: Wie sieht die Magie dort aus? Wer kann sie benutzen? Welche Länder gibt es, welche Völker? Welche Historie besitzt die Welt? Was treibt die Kriegsbeginner an? Was ist ihr Ziel? usw usf. Zu guter Letzt habe ich auch eine Karte der Welt erstellt, denn was ist eine Welt ohne Abbild? ='D Für mich macht es das leichter, Zusammenhänge und Zeitfenster während der Reise zu beschreiben.
    Aktuell gibt es genau ein (unfertiges) Kapitel. Wow. Zu mehr kann ich mich nicht aufraffen, was natürlich schade ist aber sich in Zukunft hoffentlich wieder ändert.



    ~> Und sonst...



    ⇒ A Hare Among Wolves

    Ich oute mich mal als stillen Mitleser deiner Geschichte. Zu Beginn möchte ich direkt zugeben, dass das Thema von AHAW nicht unbedingt mein Favorit ist, ich aber deinen Stil in dieser Story mag. Und auch die Entwicklung der Charaktere. Anders als Sunaki und Thrawn kann ich mich nur leider nicht zu besonders ausführlichen Kommentaren hinreißen da ich mehr konsumiere denn analysiere (ich lese schlichtweg zu schnell dafür). Besonders in langweiligen Zeiten auf der Arbeit ist ein Blick in die Ecke des Forums eine willkommene Abwechslung. ^^

  • Dann beteilige ich mich auch einmal. :-)


    Für Authoren:


    Welche Subgenre der Fantasy schreibt ihr?


    Urban Fantasy


    Was für Geschichten habt ihr schon geschrieben?


    Zusammen mit @Alaiya schreibe ich aktuell an Der Schleier der Welt, einer Urban Fantasy Geschichte.


    Welche Wesen lasst ihr in euren Geschichten vorkommen?


    Größtenteils Wesen aus verschiedensten echten Mythologien. Zu Beginn war ich noch auf Movie-Monster und Rollenspiel-Klischees eingestellt, aber seit ich zu tieferer Recherche animiert worden bin hab ich festgestellt, dass reale Mythen meist viel interessanter und Vielfältiger sind.


    Wie gestaltet ihr eure Welten?


    Man nehme die reale Welt als Startpunkt, füge ein Fantasy-Element ein, dass man verwenden möchte, und bespricht lang und breit, welche Auswirkungen und Konsequenzen die Existenz dieses Element wohl mit sich bringen könnte/würde.
    Von da aus sollte man mehr als genug Ansatzpunkte für ausgedehntes World-building besitzen.
    Je mehr Elemente man auf diese Weise einbringt, desto mehr beeinflussen sie sich gegenseitig, und steigern die Ansatzpunkte entsprechend nahezu expotentiell.


    Was für Kräfte gebt ihr euren Helden?


    Meistens relativ einfache magische Kräfte (kann sich in einen Wolf verwandeln beispielsweise), und von dort aus wird logisch weiter gedacht, was für kreative Nutzen die Charaktere mit diesen Kräften wohl finden könnten.
    Wie würden diese Kräfte im Laufe der Zeit weiterentwickelt werden, wie funktioniert diese Magie im Hintergrund eigentlich, und was für (unerwartete) Synergien könnte es mit anderen Kräften ergeben?
    Darauf aufbauend ergibt sich meist ein sehr breiter Katalog an Sachen, die die Charaktere (potentiell) können könnten, der teilweise sehr überraschend ausfallen kann, aber in sich selber sehr konsistent und stimmig ist (zumindest meiner Meinung nach).


    Gibt es Dinge, die ihr zu vermeiden versucht?


    Das zu große Verlassen auf Tropes und mangelnde (oder irreführende) Repräsentation von Ethnien, Geschlechtern und dergleichen versuchen wir zu vermeiden.


    Wie steht ihr dazu, bestimmte Klischees in die eigenen Geschichten einzubauen?


    Wie oben schon gesagt eher vorsichtig. Einige Klischees und Tropes können sehr hilfreich sein, und sogar für gute Komedy sorgen. Zu viele von ihnen sind hingegen sehr schädlich.
    Wie schon ein paar mal erwähnt kommt es meiner Meinung nach sehr auf die Durchführung an, und kreativer nutzen, Subversion und Genre-Savvynes können auch altbekannte Tropes manchmal sehr viable und hilfreich machen.


  • Nach zehntausend Jahren kommt mein etwas verspäteter Post im Fanclub, sorry an dieser Stelle! :(




    Welche Fantasy-Filme sind eure Favoriten?
    Damit es nicht zum einem reinen Autorenzirkel entwickelt (und ich zugegebener Maßen kein großer Autor bin), beziehe ich mich einfach mal auf meine Lieblings-Fantasy-Serie, die in ihrem Genre und allgemein in der Filmszene die wohl bekannteste und beliebteste ist. Ja, ich spreche von Game of Thrones. Von der Serie, die für die Vernichtung ihrer einzigartigen Charaktere mit Persönlichkeit, Geschichte, Stärken und Schwächen und den etwas intimeren sowie brutalen Szenen bekannt ist. Und genau Ersteres macht die Serie imo so gut wie sie ist; denn man kann sich nie sicher sein, ob der Lieblingscharakter die nächste Folge überlebt oder dass sich durch den Tod diesen die ganze Handlung verändert. Wenn man seit jeher Person X für den Held der Geschichte gehalten hat, kann sich das in der nächsten Folge drastisch ändern und der vorherige unscheinbare Charakter, von dem man nur einzelne Handlungsstränge erwartet hat, ist auf einmal im Mittelpunkt der Geschichte. Das wäre für mich der wichtigste Aspekt, eine Serie gelungen zu finden, da diese ständige Gefahr, dass es den Charakteren, die einen gefallen, erwischen kann, pure Spannung erzeugt. Wenn in der Serie nämlich keiner stirbt oder der Hauptcharakter immun vor dem Tod ist, sondern immer aus der brenzlichsten Situation von irgendeiner Person gerettet wird, dann bin schon etwas gelangweilt jaja.
    Genug um den heißen Brei herumgeredet: Die Serie ist echt toll und es lohnt sich auf jeden Fall, sie anzuschauen!


    Zitat von Vynn

    wobei GoT seit Staffel 6 ein schlechtes Zeitverhältnis hat

    100% agreed. Game of Thrones war bekannt für das langsame Storytelling, beispielsweise (Achtung Spoiler!) löste sich das Problem, dass Winterfell unter der Kontrolle der Boltons war erst nach vier Staffeln, während dessen fliegt Daenerys in der siebten Folge der siebten Staffel mit ihren Drachen nach Norden und kommt noch in der selben Folge rechtzeitig an, um Jon und Co. zu retten. Diese Entwicklung ist sehr schade und ich hätte mit zugerne wieder zehn Folgen gewünscht, schließlich muss ja eine Folge nicht auf dem Niveau eines Kinofilmes ankommen, so wie HBO es begründet.




    Das war's mit meinem Post. Schönen Sonntag noch!
    Shabanuf

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    VIERTER POST


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    So, jetzt habe ich selbst mal wieder länger nicht gepostet. Aber ich hole es nach.


    Willkommen erst einmal an @Yasha Wolf Seki und @Shabanuf im Fanclub. Freut mich sehr euch hier zu haben!


    Derweil bin ich ja mal gespannt, ob wir noch neue Mitglieder bedürfen können und ob wir wieder von @Rajani hören oder sie ausversehen vertrieben haben! (Komm zurück! Q___Q Ich bin doch ganz lieb!) *schnüffel*



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    Was sind eure Lieblinge unter den Fantasy-Spielen?
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    Das ist eine gute Frage (klingt komisch, wenn ich sie selbst gestellt habe lol), aber ich würde sagen, meine liebsten Spiele sind zum einen die Witcher-Spiele (vor allem Teil 2, wenngleich nur, weil ich bei Teil 3 noch nicht durch bin und irgendwie auch nie dazu komme, weiter zu spielen), zusammen mit Dragon Age: Inquisition.


    Die Witcher-Spiele mag ich einfach, gerade weil ich das Universum von The Witcher so genial finde. Es ist irgendwie gleichzeitig Dark Fantasy und Comic Fantasy, ist gleichzeitig High Fantasy und eine Subversion der üblichen High Fantasy Tropes. Außerdem finde ich es so genial, dass die ganzen Figuren aus der klassischen slavischen Mythologie in den Spielen vorkommen.


    Dragon Age: Inquisition fand ich an einigen Stellen zwar sehr Standard, aber es hat wirklich Spaß gemacht zu spielen und ist definitiv ein Spiel mit einem hohen Replay-Faktor (allein wenn man verschiedene Romance-Optionen probieren will). Ich bin jetzt (anders, als so manch anderer hier) nicht besonders tief in dem Universum drin, habe auch die anderen Dragon Age Spiele teilweise gar nicht, teilweise nur oberflächlich gespielt, aber Inquisition mochte ich wirklich. :)


    Ansonsten wären vielleicht noch Final Fantasy XII, Final Fantasy Tactics Advance und Final Fantasy Tactics A2 genannt. Tactics Advance war mein erstes Final Fantasy Spiel und bleibt auch mein Liebling. Ich mochte immer den "Portal Fantasy" Aspekt des Spiels und wie die normalen Kinder sich in der Fantasy-Welt entwickelten. Dasselbe galt für A2. XII mochte ich von der Hauptreihe her immer am liebsten, da ich den politischen Aspekt und die Charaktere sehr mag, aber auch diese Welt, die ein wenig mehr Low Tech ist, als bei Final Fantasy üblich und diese vielen Wüsten-Aspekte hat! *-* (Außerdem mag ich das Kampfsystem sehr.)


    Na ja, und dann sei noch mein Guilty Pleasure genannt: Van Helsing. Ich liebe diese Spiele. Erneut: Slavische Mythologie und ein fiiiiiiieser Humor! *-*




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    Welche Spiele mochtet ihr weniger?
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    Hier seien vielleicht vor allem zwei Sachen genannt: Zum einen die "Shadow of Mordor"-Spiele. Die machen vom Spielstil her schon Spaß, ja, aber effektiv spielen sie sich auch nur, als hätte man ein wenig Assassins Creed und ein wenig Batman Arkham genommen, alles in den Mixer geworfen und durchgemixt. Kurzum: Es macht Spaß, wenngleich es leicht doof ist. ABER was mich eben annervt, ist, wie mies sie mit der ganzen Mythologie rund um Mittelerde umgegangen sind. Also praktisch alles, was mit Mittelerde zusammenhängt, einfach ignoriert haben, um ihr eigenes Ding zu drehen. Das finde ich so nicht okay. Als jemand, der mit HdR Großgeworden ist, sind mir so viele Sachen aufgefallen, die einfach genervt haben. :(


    Und dann seien noch die Final Fantasy Spiele, die von Nojima geschrieben wurden. Also Final Fantasy VII, VIII, X, X-2 und die ganze XIII Reihe. Ich mag Nojima bei Kingdom Hearts ja eigentlich gerne, aber seine Final Fantasy-Spiele kann ich nicht ausstehen. KA, ich denke, sein eher oberflächlicher Charakterisierungsstil passt ganz gut zu Kindern und dem kindlicheren Stil von Kingdom Hearts, aber ist halt sehr nervig, wenn man erwachsene Charaktere hat, die sich so verhalten, vor allem, wenn das Verhalten dann auch noch so dermaßen Inkonsistent ist, wie bei seinen Helden, die meistens auch noch verdammt nutzlos innerhalb der Story sind. Meh. Ernsthaft, ich finde seine Helden durchweg so unsympathisch, egal ob sie Cloud, Squall, wie auch immer der X-Typ hieß oder Lightning heißen. Davon abgesehen geht mir sein sehr simplistisches Worldbuilding und die oft doch sehr vorhersehbaren Plots ziemlich auf den Keks.
    Oder anders gesagt: In seinen Stories gab es nichts, was mich über das mich gar nicht ansprechende Kampfsystem hat hinwegsehen lassen. >____<



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    Antworten:
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    Besonders bei Bücherverfilmungen stoße ich häufig auf Abneigung, die Geschichte im Kopf entstehen zu lassen ist doch deutlich anders als sie auf dem TV zu sehen.
    Was ich mag sind Herr der Ringe (Hobbit war in Oooooordnung) und Game of Thrones, höhö, wobei GoT seit Staffel 6 ein schlechtes Zeitverhältnis hat, man merkt dass die Buchvorlagen fehlen. Ach ja, kennt noch jemand "Sabrina" aus den 90ern/2000ern? Das war ebenfalls eine tolle Serie!


    Ja, ich kenne Sabrina noch. Die Serie war cool. :) Also zumindest bis sie bei ihren Tanten ausgezogen sind, danach war es irgendwie nicht mehr dasselbe. ^^" Ich mochte die Tanten zu sehr.


    Bei Game of Thrones verstehe ich allerdings nie, was die Leute daran finden. Ehrlich. Ich schnalle es nicht wirklich. Unten noch mehr dazu.


    Animes zähle ich irgendwie nicht in das Fantasyschema hinein, da "Zeichentrick" für mich einen vollkommen anderen Stellenwert hat als Realverfilmungen.


    Das es gänzlich anders ist, verstehe ich ja, aber deswegen nicht Fantasyschema? Ich meine, viele Fantasy-Anime haben einen sehr anderen Fantasy-Stil, als westliche Fantasy, weil sie eben eher durch dortige Werke, dortige Mythologie und dortige Dramentheorie beeinflusst werden, anstelle alle der westlichen Sachen. Halt chinesische, japanische, koreanische Mythologie, die weit stärker reinspielt, als die griechisch/römische, die wir ja oft als Referenz haben.


    Aber es ist ja dennoch Fantasy. Also vieles ist Fantasy. Für mich ist Fate genau so Urban Fantasy, wie die diversen amerikanischen Serien. Und Shin Angyo Onshi ist genau so Low Fantasy, wie entsprechende europäische Werke.


    Und natürlich sind animierte westliche Serien für mich auch Fantasy. Star vs. the Forces of Evil sehe ich definitiv als Fantasy. Genau so wie, KA, Dragons: Riders of Berk.


    Die Geschichte mit dem meisten Material in meinem Arsenal ist ein Zwei-Welten-Zusammentreffen: Charakter aus Fantasywelt landet durch "Zufall" in unserer normalen, lernt jemanden kennen und verweilt hier da er keine Möglichkeit hat, zurückzukehren. Gerade als er sich mit seinem Schicksal mehr oder weniger angefreundet hat, öffnet sich ein neues Portal zurück in seine Welt - und er nimmt im Eifer seine Bekanntschaft mit.


    Das finde ich eigentlich immer ganz cool, wenn es auch mal das umgekehrte Portal Fantasy gibt, also jemand aus der Fantasy-Welt in unsere kommt. Meistens ist es ja rein anders herum.


    Ich oute mich mal als stillen Mitleser deiner Geschichte. Zu Beginn möchte ich direkt zugeben, dass das Thema von AHAW nicht unbedingt mein Favorit ist, ich aber deinen Stil in dieser Story mag. Und auch die Entwicklung der Charaktere. Anders als Sunaki und Thrawn kann ich mich nur leider nicht zu besonders ausführlichen Kommentaren hinreißen da ich mehr konsumiere denn analysiere (ich lese schlichtweg zu schnell dafür). Besonders in langweiligen Zeiten auf der Arbeit ist ein Blick in die Ecke des Forums eine willkommene Abwechslung. ^^


    Ich bin ja immer wieder überrascht, wie viele stille Mitleser es gibt.
    Was meinst du mit "dem Thema"? Werwölfe? Oder was genau? ?(


    Wir freuen uns *hust* übrigens auch über nicht so lange Antworten. Ist ja sowieso das Problem, das hier im Fanfiction-Bereich herrscht (ja, ich weiß, ich trage selbst mit dazu bei), dass alle glauben, man müsse lange Kommentare schreiben, aber den meisten ist es doch lieber, wenn jemand ein kurzes "Hey, habe ich gelesen und wollte nur sagen, diese und jene Stelle fand ich besonders gut" da lässt, als wenn halt gar nichts kommt. (Persönlich freue ich mich übrigens auch über ein Bedanken. Einfach dass ich sehe, dass die Geschichten gelesen werden und die Views nicht von Bots kommen. :P)


    Nach zehntausend Jahren kommt mein etwas verspäteter Post im Fanclub, sorry an dieser Stelle!


    Yay! Auch an dieser Stelle noch mal Herzlich Willkommn! :thumbsup:


    Die Serie ist echt toll und es lohnt sich auf jeden Fall, sie anzuschauen!


    Na ja, wie oben schon angedeutet: Ich finde darüber kann man streiten. ^^" Ich sehe zwar durchaus, dass die Serie ihre Reize hat, aber ich finde vieles an der Serie (gerade an der Fernsehserie) ziemlich schlecht. Unter anderem die Darstellung von Vergewaltigungen als Spektakel, aber auch allgemein der Umgang mit Sexualität auf diese Spektakuläre Art. Außerdem muss ich ganz ehrlich sagen: Ich finde das "hier sterben Leute und da sterben Leute" ziemlich langweilig. Es geht halt auf einen Schockfaktor zu, will das Gefühl erwecken, dass jeder sterben kann, aber die wirklich wichtigen Charakteren, die auch die Lieblinge der meisten Zuschauer sind (Tyrion, Denaerys, Jon Snow, Arya) passiert halt doch nichts. Gerade Jon Snow trägt Plotarmor Extraordinär.


    Letzten Endes sterben in der Serie nicht mehr Charaktere, als beispielsweise in Herr der Ringe, nur dass mehr der sterbenden Charaktere einen Namen und zumindest den Ansatz eines Hintergrundes haben, so dass ein Name nicht automatisch mit einer Plotarmor einher kommt. :dos:

  • Zweiter Post


    Zur Zeit schreibe ich an einer FF, (obwohl... eig. seit 08.2017, aber egal) und Frage somit die Vorsitzende, welches Genre der Fantasy diese FF hat.


    "Das Leben selbst vergeht. Die Taten derer die du getan hast aber werden je nachdem wie Erfolgreich jene waren, nicht vergessen werden. In unglücklichen Fällen können Ärzte wie Hua Tuo können einen gar Unsterblich machen. Tja, seit meinem Unfall mit Hua im Jahre 120 lebe ich seit 90 im Aussehen eimes 30 Jährigen. Auch wenn mein Alter von 1929 Jahren etwas gewöhnungsbedürftig ist.", Lynneth Bucherstede, Lu Bus Bruder (25.02.2019)

  • Vielen lieben Dank für die Aufnahme in den Zirkel! =)


    PS: Ähm, ich bin kein Goth, aber ich habe gerade kein passendes Farbdesign gefunden ... und so gefällt mir das schon sehr gut, zugegeben. :X


    (Fanarts und Arts gehören nicht mir)



    Wie seid ihr auf das Genre Fantasy gekommen?


    Eigentlich... ich weiß es nicht? Ich weiß, es ist eine dumme und unzufriedenstellende Antwort, aber ich mochte es immer schon am liebsten, weil mich die magischen Welten und Wesen fasziniert haben, sowie die Mythen aus der eigenen und anderen Kulturen und die zahlreichen, so vielseitigen Möglichkeiten, die man damit anstellen kann, um eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren zu erzählen. Von Horror bis rosa Magical Girls (oder wenn man möchte, auch beides zusammengenommen lol), kann man eigentlich alles damit anstellen und auch wirklich absolut jedes Setting und Zeitalter auf der Erde und außerhalb dafür aussuchen und sich selbst zwischen Slice of Life oder einem epischen Abenteuer entscheiden etc. =D




    Was ist euer liebstes Subgenre der Fantasy?



    Urban / Contemporary Fantasy


    Modern + Steampunk / Dieselpunk, in allen möglichen Ausprägungen und vermischt mit allen möglichen Genres, so beispielsweise auch mit Dystopien, Utopien und Dark Fantasy habe ich das sehr gerne, sowie Steampunk (einfach weil ich das Design und sowas alles hier sehr gerne mag!), in dem es ebenfalls Magie und verschiedene Wesen gibt.
    Ich mag es einfach, wenn ein Setting ein bisschen anders ist, als bei High Fantasy oder wenn es auch ins allägliche Leben der modernen Welt miteinbezogen wird. Eine seltsame Abneigung habe ich bloß gegen Werwölfe, aber gegen Vampire und Dämonen überhaupt nicht. ^^



    Dark Fantasy


    mag ich generell von der Atmosphäre sehr, sehr gerne und wenn es richtig gemacht ist (bedeutet: also so, dass es mich eben auch anspricht), dann gehört es eindeutig zu meinen absoluten Lieblingen. Da lasse ich vor allem gerne die Beispiele von unten sprechen, um zu zeigen, wie ich das meine und was ich davon mag. ^^
    Ich mag es einfach, wenn Settings, die mit Magie und magischen Wesen gefüllt sind, nicht unbedingt farbenfroh und hell sind etc., sondern die Atmosphäre auch mehr ins "dark and gritty" geht. XD
    Dann gibt es natürlich auch einiges an Horrorzeugs, vor allem eher Horrorfilme und -anime. Während ich Splatterhorror aka Saw gar nichts abgewinnen kann und es regelrecht langweilig finde, wenn Gedärme durch die Gegend fliegen, übertrieben gesagt (ich bin halt und war immer schon schwer zu schocken, okay!? ^^"), mag ich Paranormal Horror mit Dämonen und allen möglichen Geistern und Mythengestalten für zwischendurch sehr. Allerdings gibt es da gerade bei Filmen nichts Konkretes, wobei ich sagen würde: Das gehört zu meinen Lieblingsfilmen. XD


    Anderes


    Dann gibt es auch noch bestimmte Elemente, die ich ganz unanbhängig vom Subgenre gut finde. Ob das bestimmte Themen sind (Todesthemen, Natur & Zivilisation, Wissenschaft und Technik & Religion, manchmal recht Psychologisches - solange keine Moralkeule daherkommt in irgendeiner Weise und beide Seiten dargestellt sind, ja auch Religionen nicht!), die Art, wie Magie dargestellt wird oder selbst kleine Details wie spezielle Gegenstände wie bestimmte Waffen (Schwerter, Pfeil und Bogen XD), Tiere, Fabelwesen, Kleidungsstücke etc., die mir gefallen. ^^ Letzteres hat natürlich viel weniger Gewicht, aber ich freue mich trotzdem sehr, wenn bestimmte Elemente drinnen sind, die ich einfach gerne mag. XDD




    Welches Subgenre könnt ihr weniger gut leiden?






    Low und High Fantasy


    Eigentlich habe ich gar nichts dagegen und mag es sogar gerne, manchmal eben. Aber die hier sind eben die Subgenres, die ich sofort mit viel zu vielen Klischees assoziere, die eben eins zu eins übernommen werden. Das wirkt auf mich oft recht lieblos und sehr unkreativ. Da hab ich oft das Gefühl, wenn ich dahinterschaue, ist alles ein Pappaufsteller. ^^" Die Welt, die Charaktere, die Wesen und Völker etc.
    Wenn ich das Gefühl habe, dass sich der Autor mehr dachte als "ein paar Elfen hier, einige Orks dort, Drachen anderswo und ein Bauernjunge in der Mitte", dann bin ich schon sehr offen für die Welt. Selbst wenn der Prota ein Bauernjunge ist und es die üblichen Verdächtigen gibt.
    ... Ja, ich empfinde noch einiges an Nostalgie für Eragon. Hab auch wirklich alle Bände gelesen. XD Kannte die Tropes damals noch nicht, weil ich Star Wars und sowas mich nie interessiert hat, daher war das Ganze damals nicht gar so unkreativ und vorhersehbar für mich. XD


    vor allem Comic Fantasy kann ich aber gar nichts abgewinnen. Sorry. ^^" Comedy ist für mich ein ziemlich intensives Gewürz und intensive Gewürze sollte man sparsam einsetzen, imo. *ja, ich schaue dich an, Marvel! XD*
    Also ähm, selbst wenn das Hauptgenre Comic Fantasy ist, damit kann ich wenig anfangen.




    Welche Fantasy-Filme sind eure Favoriten?




    Quotes


    Zitat von Rajani

    Die Elfen von Bernhard Hennen

    Das habe ich auch immer geliebt. Da habe ich zusammengenommen bestimmt tausende Seiten von gelesen, so viele Bände, wie das waren! =D


    Zitat von Alaiya

    Also habe ich Harry Potter gelesen. Band eins bis drei. Und ich fand's toll. Und dann habe ich "Der goldene Kompass" bekommen (meine Mutter hatte gehört, dass da irgendwas mit Religion drin vorkam, hehehe ^^") und war hin und weg von den ersten zwei Bänden.

    & @Vynn
    Den lese ich auf meinem Flug auch. ^^


    Zitat von Alaiya

    Anita Blake. Es ist effektiv dasselbe wie die Dresden Files, nur mit weiblicher Protagonistin. Der Rest ist genau dasselbe, nur das unsere Prota mehr Sex hat, nur um daraufhin darüber zu philosophieren, wie böse Sex doch ist (während sie ohne Scheiß einen Bösewicht durch einen Blowjob besiegt. Uhum. Nein, sie ist kein Sexomancer. Sie ist Necromancer.)

    Das muss echt absurd sein lol. Von einem anfangs wahrscheinlich recht normalem Buch zu ähem... "Wieso liegt hier denn Stroh?" ='D


    Zitat von Vynn

    Paolini ist für mich der Plagiatsautor schlechthin, von der Auflösung bzw. dem Ende seiner Story ganz abgesehen.

    Ich weiß ja. *pfeif* XD
    Finde auch, dass man mit fünfzehn - siebzehn eventuell noch kein Buch veröffentlichen sollte. Es fehlt einem an stilistischer Schreiberfahrung, selbst wenn man gut ist, an Erfahrungen mit Tropes und Klischees etc. und vielleicht auch einigen noch etwas an Lebenserfahrung. Da setzt man vielleicht noch eher eins zu eins um, was man selbst aus anderen Werken aufschnappt.


    Zitat von Vynn

    Bei Troisi weiß ich nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber ihr Schreibstil ist für mich kaum zu ertragen. Geschrieben sind die Bücher wie für 12jährige, rein vom Stil her, aber inhaltlich richtet sich die Geschichte deutlich an ältere Leser (Krieg, Blut, Gemetzel).

    Ich mochte die Protagonistin eher nicht. Sie war zwar zu ertragen, aber insgesamt fand ich sie doch etwas meeh. Für mich war es so als, als ob die Autorin mit ihrer eben weiblichen Protagonistin unbedingt bei den jungen Mädchen, die sie lasen, trumpfen wollte und deswegen hat sie sich auch als so "voll anders als die anderen Mädchen" gesehen etc. XD Also ich kann viele Protagonisten, die ich nicht mag oder bestimmte Seiten an ihnen, gut abhaben, aber wenn ihnen die Autorin auf die Schulter klopft, meeh.
    Trotzdem habe ich an die Reihe doch viele positive Erinnerungen.


    Zitat von Vynn

    Hohlbein ist ätzend und langweilig. Keine Widerrede.

    Ich hab zwei oder drei Bücher von ihm gelesen und weiß nun weder den Titel noch ein bisschen was vom Inhalt mehr. Das sagt ja auch viel aus. XD


    Zitat von Shabanuf

    Damit es nicht zum einem reinen Autorenzirkel entwickelt (und ich zugegebener Maßen kein großer Autor bin), beziehe ich mich einfach mal auf meine Lieblings-Fantasy-Serie, die in ihrem Genre und allgemein in der Filmszene die wohl bekannteste und beliebteste ist. Ja, ich spreche von Game of Thrones. Von der Serie, die für die Vernichtung ihrer einzigartigen Charaktere mit Persönlichkeit, Geschichte, Stärken und Schwächen und den etwas intimeren sowie brutalen Szenen bekannt ist.
    Und genau Ersteres macht die Serie imo so gut wie sie ist; denn man kann sich nie sicher sein, ob der Lieblingscharakter die nächste Folge überlebt oder dass sich durch den Tod diesen die ganze Handlung verändert. Wenn man seit jeher Person X für den Held der Geschichte gehalten hat, kann sich das in der nächsten Folge drastisch ändern und der vorherige unscheinbare Charakter, von dem man nur einzelne Handlungsstränge erwartet hat, ist auf einmal im Mittelpunkt der Geschichte. Das wäre für mich der wichtigste Aspekt, eine Serie gelungen zu finden, da diese ständige Gefahr, dass es den Charakteren, die einen gefallen, erwischen kann, pure Spannung erzeugt. Wenn in der Serie nämlich keiner stirbt oder der Hauptcharakter immun vor dem Tod ist, sondern immer aus der brenzlichsten Situation von irgendeiner Person gerettet wird, dann bin schon etwas gelangweilt jaja.
    Genug um den heißen Brei herumgeredet: Die Serie ist echt toll und es lohnt sich auf jeden Fall, sie anzuschauen!

    Uh, GoT. Ich bin jetzt schon ca bei Staffel 2! XD Aber ich habe keine große Lust weiterzuschauen. Mein einziger Antrieb wären Daenerys, ihre Drachen und diese Welt. Ich finde den Gedanken mit den Jahreszeiten so sehr zu spielen eigentlich gut und wie sehr es die Menschen beeinflusst, wenn diese nicht mehr regelmäßig auftreten. Allerdings hätte ich persönlich wohl etwas ganz anderes damit gemacht als "viel Sex und viel Tod". Naja. ^^"
    An sich finde ich die Serie ja auch echt nicht schlecht, aber sie setzt mir zu sehr auf Schockmomente, auf "uuh, wir brechen viele Tabus" und Sex Sells. Viel, viel Sex. XD
    Obwohl ich das Gefühl von Gefahr in Geschichten mitunter sehr mag, so gewöhnt man sich die Angst um die Charaktere ja auch ab, wenn es gar so viele Tote unter den Hauptcharakteren gibt und der Tod fast schon eher eine Regelmäßigkeit statt der tragische Höhepunkt eines Arcs oder so ist.



    Der nächste Beitrag wird farbenfroher. XD