Grovyles kleines Leckereien-Stübchen ♥

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  • Möhren-Feta-Pesto/-Soße/-Dip/-Aufstrich


    Zutaten:

    1 kg Möhren, 2 Pck. Fetakäse, 1-2 Knollen Knoblauch, 2 Zwiebeln, Olivenöl, 200 ml Schlagsahne, 200 ml Gemüsefond, Salz & Pfeffer, Ahornsirup, Thymian


    Zubereitung:

    Den Feta auspacken und in eine große Auflaufform geben. Diesen mit Olivenöl beträufeln. Die Möhren schälen, würfeln und über den Feta streuen. Die Zwiebeln schälen, vierteln und ebenfalls dazulegen. Den Knoblauch entweder köpfen (damit man ihn später, wenn er weich gegart ist, aus der Schale drücken kann) oder direkt komplett schälen (je nachdem, welche Menge ihr verwenden mögt). Auch den Knoblauch mit in die Auflaufform geben - Zehen einfach darüberstreuen, geköpfte Knollen dagegen bisschen in den Möhren versenken. Nochmals alles mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und gerebeltem Thymian bestreuen. Das Ganze nun gut 60 Minuten (bis die Möhren halt schön weich sind) im Backofen bei 200°C (Umluft) backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit das das Ganze nicht zu dunkel wird. Anschließend den Inhalt in einen Topf umfüllen, gegebenenfalls den Knoblauch aus der Schale drücken, mit Schlagsahne, Gemüsebrühe und einem Schuss Ahornsirup aufgießen und zu einer cremigen Soße pürieren. Macht dies am besten solange das Ganze noch warm ist, weil der Feta dann noch cremig ist. Die Konsistenz wurde bei mir eher pesto-artig. Ihr könnt aber auch mehr Brühe/Fond verwenden, um sie etwas dünner zu bekommen - je nach Verwendung. Passt super zu Nudeln oder als Dip zu Tortillas, Brot-Sticks, Gurkensticks und Ähnliches oder einfach als Aufstrich. Ich muss gestehen, ich selbst werde nicht ganz so warm damit, aber ich bin auch nicht so der Möhren-Esser, mein Mann dagegen fährt sehr drauf ab. Viel Spaß! 🤷‍♀️

  • Super-zarte Pudding-Plätzchen


    Zutaten:

    100 g Weizenmehl, 50 g Puderzucker, 1 Pck, Vanillepuddingpulver, Vanillesirup/-schote, 100 g Butter, optional: Schokodrops, Puderzucker zum Besträuben


    Zubereitung:

    Diese Plätzchen haben aufgrund der Verwendung von Puderzucker statt normalem Kristallzucker und der Stärke im Puddingpulver etwas super Smoothes an sich, sodass sie von allen sehr gerne gemampft werden. Des Weiteren werden keine Eier benötigt, wodurch der Teig auch bedenkenlos vernaschbar ist (z.B. beim Backen mit kleinen Kindern). Des Weiteren kann man eine vegane Variante daraus zaubern, wenn man pflanzliche Margarine anstelle der Butter verwendet. In einer Schüssel einfach das Mehl mit dem Puderzucker und dem Puddingpulver vermischen. Den Puderzucker sieben, sollte er klumpig sein. Nun ein paar Teelöffel Vanillesirup hinzugeben oder alternativ 1-2 echte Vanilleschoten halbieren und das Mark herauskratzen, um dieses zu verwenden. (Aus den dann ausgehöhlten Schoten kann man übrigens wunderbar eigenen Vanillezucker machen, wenn man diese mit Zucker länger in einem Glas stehen lässt - siehe auch Post Nr. #208). Nun die Butter in der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl oder in einem Kochtopf zergehen lassen, hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten. Ihr werdet beim Kneten schon merken, wie smooth der Teig ist! Optional könnt ihr noch Schokodrops unterkneten oder Halbe-Halbe machen, wie ihr mögt! Nun könnt ihr kleine Kugeln (ca. 1-5 bis 2 cm im Durchmesser) formen und diese auf ein mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Anschließend drückt ihr diese mit einer leicht bemehlten Gabel etwas flacher, sodass sich gleichzeitig noch das Muster abdrückt. Nun backt ihr die Plätzchen bei etwa 150-160°C ca. 10-12 Minuten. Anschließend könnt ihr sie noch mit etwas zusätzlichem Puderzucker bestäuben, wenn ihr das möchtet. Viel Spaß beim Nachmachen und frohe Weihnachten! 🎄

  • Sehr einfacher, haltbarer Kartoffelsalat


    Zutaten:

    1 kg Drillinge (kleine festkochende Kartoffeln mit besonders zarter Schale), 1 kleines Glas Cornichons/Gewürzgurken (neutral oder mit Knoblauch-/Chili-Touch), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 8-10 gekochte Eier, 1 Bund Schnittlauch, 250 g Mayonnaise (Tomy Delikates im Glas), 2 TL Senf


    Zubereitung:

    Die Kartoffeln waschen, mitsamt der Schale würfeln und in Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit die Gewürzgurken abgießen, dabei unbedingt den Sud aus dem Glas auffangen. Die Gewürzgurken in Scheibchen oder Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebel sehr fein würfeln und ebenfalls mit in die Schüssel geben. Alle Eier schälen und anschließend hacken oder mit einem Mini-Stampfer zerdrücken. Den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Beides mit in die Schüssel geben. Die Kartoffeln abgießen, dazugeben, alles grob vermengen. Die Mayonnaise in eine kleine Schüssel geben und etwa 5-8 EL vom Gurkenwasser dazugeben. Die Knoblauchzehen reiben, ebenfalls dazugeben und das Dressing gut verrühren. Das Dressing zum Rest geben, nochmals verrühren und fertig ist der Kartoffelsalat. Er schmeckt sowohl noch lauwarm als auch kalt oder auf Zimmertemperatur sehr gut und hat durch die drangebliebene Schale und die Gewürzgurken eine leichte Knackigkeit, welche mit den zarten gekochten Kartoffeln eine wunderbare Kombination ergibt. Ihr könnt natürlich die Mayonnaise verwenden, die ihr möchtet, aber für dieses Salat kaufe ich immer sehr gerne die Delikates Mayonnaise von Tomy im Glas, während ich sonst nicht so die Marken-Käuferin bin. Des Weiteren bin ich eigentlich auch kein Fan von Mayonnaise im Kartoffelsalat aufgrund der Schwere, aber durch das "Verdünnen" mit dem Gurkenwasser schmeckt dieser keineswegs schwer, was mich selbst überraschte. Wer mag, kann das Dressing auch noch durch ein wenig Senf ergänzen. Da keine wässernden Zutaten wie Salatgurken oder Tomaten dabei sind, sifft der Salat auch nicht innerhalb paar Tage im Kühlschrank durch, sondern schmeckt immer noch wie frisch zubereitet. Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Rutsch nachher dann! :saint: :bigheart:

  • Bratäpfel mit Marzipan-Füllung


    Zutaten:

    6 Äpfel (bevorzugt Sorte Boskop), 200 g Marzipanrohmasse, 50 g gehackte Mandeln, 2 TL Honig, 1 TL Zitronensaft, 30-50 g Rosinen, Messerspitze Zimt


    Zubereitung:

    Die Äpfel waschen, den "Deckel" abschneiden und aufheben, das Kerngehäuse entfernen und Platz für die Füllung schaffen (am besten mit einem Apfel-Ausstecher). Für die Füllung die Marzipanrohmasse in kleine Stückchen schneiden oder reiben. Gehackte Mandeln, Rosinen, Zimt, Zitronensaft und flüssigen Honig hinzugeben und alles zu einer Masse verkneten. Sollte sie noch etwas zu fest sein, kann man noch einen kleinen Schluck Wasser oder Rum dazu geben. Nun kann man die Äpfel damit füllen (einfach reindrücken), den Deckel wieder aufsetzen (oder nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, da das Marzipan sonst zu dunkel wird) und anschließend in einer Auflaufform verteilen und bei 180°C ca. 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend kann man sie heiß oder kalt genießen. Dazu passt wunderbar Vanillesoße - am besten mit echtem Vanillemark (gibt es als Tüte z.B. bei DM in Bio - ist dann wirklich nur Speisestärke, echte Vanille und Salz drin - oder eben selber machen. Viel Spaß! :smalleyes:

  • Wirsing-Hackfleisch-Eintopf


    Zutaten:

    1 Kopf Wirsing (ca. 800-1000 g), 500-600 g gewürztes Hackfleisch (gemischt oder Schwein oder Rind), 2 Zwiebeln, 2-3 Knoblauchzehen, 1 Frühlingszwiebel oder 0,5-1 Stangen Porree, ca. 1,5-2 Liter Rinderfond, 0,5-1 Liter Wasser, 1 Ei, 5 EL Semmelbrösel, 2 TL Senf, Kümmel (ganz oder gemahlen), gerebelter Rosmarin und Thymian, Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Olivenöl und/oder Butterschmalz, getrocknete und gerebelte Petersilie, eventuell Kartoffeln


    Zubereitung:

    Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. In einen großen Topf wenig Butterschmalz und/oder einen Schluck Olivenöl heiß werden lassen. Das soeben Gehackte hineingeben und anbraten lassen. Die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen und den Rest vom Kopf klein schneiden, dabei den Strunk (dick und holzig, erkennt man gut) entsorgen. Die Frühlingszwiebel bzw. den Porree in Ringe schneiden, gut abspülen und mit in den Topf zum Anbraten geben. Immer wieder mal umrühren. Anschließend den geschnittenen Wirsing mit dazugeben und ein wenig mit anbraten, wobei er ein bisschen zusammenfällt. In der Zwischenzeit das gewürzte Hackfleisch (man kann auch das gewürzte Brät aus den Därmen von Bratwürsten/Chirozo o.Ä. ausdrücken und verwenden - das hat von sich aus schon etwas mehr Power) mit dem einen Ei, den Semmelbröseln, dem Senf und etwas Rosmarin und Thymian (je nachdem, wie stark gewürzt das Hack halt schon ist) gut verkneten. Nun auf den Wirsing im Topf den Rinderfond aufgießen (gibt es in Gläsern zu kaufen oder man verwendet alternativ Brüh-Würfel oder eben insgesamt nur Wasser, wodurch es aber deutlich milder wird), alles gut umrühren und erhitzen, damit der Wirsing noch weiter zusammenfällt. Der Wirsing sollte bei den Mengenangaben anfangs noch etwas über die Brühe herausschauen. Nun nochmals etwas Wasser aufgießen, da Wirsing und Hack nochmal gut Geschmack abgeben und die Flüssigkeit etwas einköchelt und es folglich sonst zu kräftig wird. Anschließend ordentlich Kümmel, Pfeffer und getrocknete Petersilie sowie ein wenig Zucker unterrühren. Die Hackfleischmasse nun "klein zupfen" und einfach oben auf die Flüssigkeit legen, bis das Ganze etwas gestockt ist. Nun kurz durchrühren, Deckel aufsetzen und nochmal etwa 15 Minuten blubbern lassen. Anschließend kann man nochmal abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Salz (und andere Gewürze, falls keine Brühe verwendet) ergänzen. Bei dem Wetter ist das ein himmlisches Gericht (sofern man wie ich und mein Mann Fan vom Wirsing ist) und einfach und schnell geht es auch - vor allem, wenn man am Vortag die Zutaten schon schnippelt. Ich könnte mir dieses Rezept auch noch mit ein paar Kartoffelwürfeln vorstellen, die man einfach am Ende noch mit kocht - habe es aber noch nicht ausprobiert! Man beachte aber, das Kartoffeln gut Salz aus der Flüssigkeit ziehen, sodass man mehr würzen muss (oder sie eben zum "abmildern" verwenden kann, sollte es zu kräftig geworden sein). Viel Spaß und eine schöne Woche! :bigheart:

  • Schneller Surimi-Salat


    Zutaten:

    1 Packung Surimi (ca. 200 g), 2 große Möhren, 1 Gurke, Chipotle Mayonnaise, scharfe Sriracha-Soße, normale Mayonnaise, Zitronensaft, Honig


    Zubereitung:

    Die Surimi-Sticks auspacken und mit den Händen in feine Streifen ziehen. Die Möhre schälen und die Gurke abwaschen. Möhren und Gurke in Streifen schneiden oder hobeln oder raspeln. Ich habe dafür einen Fleischwolf-Aufsatz an meiner Küchenmaschine, der dafür wunderbar funktioniert. Ein Hand-Hobel oder ein Schaber mit entsprechend geformter Klinge tun es aber sicherlich auch. Alles zusammen in eine Schüssel geben und grob vermengen. Für das Dressing Chipotle-Mayonnaise und normale Mayonnaise etwa zu gleichen Teilen mischen. Anschließend ein bisschen flüssigen Honig, Zitronensaft und scharfe Sriracha-Soße hinzugeben. Ich nenne für das Dressing bewusst keine Mengenangaben, da ich sowas nach Bauchgefühl mache und ihr selbst wissen müsst, wie scharf oder süßlich ihr das Dressing lieber mögt. Der Zitronensaft dient mehr dazu, das Ganze noch etwas zu verdünnen. Das Dressing zum Salat geben. Bleibt ein Rest übrig, kann man diesen auch zu Ofen-Kartoffeln/Pommes/Schnitzel, Gemüsesticks und Ähnliches essen und sich z.B. in eine Quetschtube umfüllen. Den Salat noch einmal gut durchmengen und direkt danach genießen. Die Haltbarkeit ist natürlich durch das Surimi und die wässrige Gurke sehr beschränkt. Viel Spaß und liebe Grüße! :bigheart:

  • Krautnudeln


    Zutaten:

    500 g Nudeln nach Wahl, 1/4-1/3 Kopf Weißkohl, 250 g Schinkenwürfel, 2 Zwiebeln, 2-5 Knoblauchzehen, Salz & Pfeffer, Zucker, Kümmel, Olivenöl/Butter


    Zubereitung:

    Ein schnelles und einfaches Rezept, was ich tatsächlich erstmalig in der Mensa meiner Hochschule gegessen habe - geht schnell, schmeckt und macht satt, also los geht's: Den Weißkohl in feine Streifen schneiden oder hobeln (Handhobel oder Fleischwolf-Aufsatz der Küchenmaschine). Man kauft dabei natürlich zumeist einen ganzen Kopf, den Rest kann man aber ohne Probleme einfrieren (lasst euch nicht von der Größe des Kohls täuschen, denn gehobelt hat er deutlich mehr Volumen). In einem Topf etwas Butter(schmalz) und/oder Olivenöl erhitzen, den Weißkohl dazugeben, Deckel aufsetzen und diesen zusammenfallen lassen (er "schrumpft" auf etwa 50% ein). Gegebenenfalls hin und wieder etwas Wasser dazugeben und natürlich umrühren. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. In einer Pfanne ebenfalls etwas Butter(schmalz) und/oder Olivenöl erhitzen und das gehackte Gemüse darin andünsten. Schinkenwürfel dazugeben und mit anbraten. Beim Weißkohl ganzen Kümmel dazugeben, unterheben und ein bisschen mit weich garen lassen. Ist der Weißkohl fertig eingefallen, diesen in die Pfanne mit den Zwiebeln etc. umfüllen und den Topf zum Nudeln in Salzwasser kochen hernehmen. Den Inhalt der Pfanne mit Salz, Pfeffer, ein wenig Zucker und noch gemahlenem Kümmel würzen. Am Ende die Nudeln abgießen und alle gegarten Zutaten zusammenrühren. Guten Appetit und eine schöne Woche! :grin:

  • Weiße-Bohnen-Sesam-Dip/-Aufstrich/-Soße


    Zutaten:

    1 große Dose weiße Bohnen (ca. 400-500 g Abtropfgewicht), 5 gehäufte Esslöffel Tahini (Sesam-Paste), 3 EL Ahornsirup, 50 ml Olivenöl, 25 ml Wasser, 25 ml Zitronensaft, 3 gebackene Knoblauchzehen, Salz & Pfeffer, Prise Zucker, gemahlener Kümmel, (Schuss Tabasko)


    Zubereitung:

    So langsam mache ich mir den Namen "Dip-Königin" in meinem Umfeld zu eigen, wie mir letztlich auffiel, daher gibt es heute von mir mal wieder eine neue Dip-Variante. Diese ist vegan und proteinreich. Ich empfehle für die weißen Bohnen wirklich welche aus der Dose zu kaufen, da das Kochen getrockneter Bohnen immer das Risiko einer Vergiftung mit sich bringt. Ich weiß, dies ist bei nahezu allen Bohnen so, aber weiße Bohnen finde ich nochmal besonders tückisch, da die Garzeiten auf den Verpackungen tatsächlich zumeist für die Tonne sind, da diese vom Alter der Bohnen abhängig sind. Hatte mal eine Packung, welche ich selbst nach vielen Stunden nicht weich bekam, daher rühre ich diese getrocknet abseits des Zwecks der Aussaat nicht mehr an. Wer welche frisch im Garten ernten und direkt verarbeiten kann, bildet natürlich eine Ausnahme. So, nun zum eigentlichen Vorgehen: Die weißen Bohnen abgießen, kurz abspülen und in einen Multizerkleinerer oder Standmixer umfüllen. Olivenöl, Zitronensaft, Wasser, Ahornsirup und Tahini dazugeben und alles einmal gut durchmixen. Durch die weichen Bohnen wird das Ganze schnell und wunderbar cremig. Nun kann man die Gewürze und eventuell etwas Tabasko für ein wenig Schärfe ergänzen, alles noch einmal mixen und abschmecken. Den Knoblauch kann man zum Schluss roh (geschält natürlich) oder als gebackene, weiche Variante (hatte ich gerade noch von was Anderem übrig) hinzugeben - bitte wirklich erst zum Schluss, da dieser bei zu langem Pürieren sonst bitter wird. Ganz kurz nochmal alles durchmixen und dann ist die Creme auch schon fertig. Ihr könnt sie als Dip, Aufstrich, Nudelsoße o.Ä. verwenden. Geschmacklich und vom Aussehen her erinnert sich leicht an Hummus - am Rande: Hummus kann man tatsächlich mit sehr ähnlichen Zutaten herstellen! Man muss nur die Bohnen durch Kichererbsen ersetzen (siehe auch Post Nr. #313). Viel Spaß beim Nachmachen und schon einmal ein baldiges schönes Wochenende! :saint:

  • Hack-Sticks aus dem Ofen für Wraps/Tacos


    Zutaten:

    Für die Sticks: 1 kg Hackfleisch, 2 Eier, 150-200 g Semmelbrösel, 3 TL Senf, 3 TL Barbecue-Soße, Salz & Pfeffer, Gewürze (Thymian, Paprika, Kümmel etc.)

    Ansonsten: Mais-/Weizenfladen in groß (ca. 20-25 cm) und klein (ca. 12-15 cm), Zwiebelringe, gemischter Salat, Soße nach Wahl, Käse, Avocados etc.


    Zubereitung:

    Die Hackfleischmasse in eine Schüssel umfüllen. Eier, Semmelbrösel, Senf, Barbecue-Soße (oder Ähnliches, eine Pfeffersoße nehme ich auch gerne) und Gewürze nach Geschmack hinzufügen. Alles gut verkneten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen (ca. 1-1,5 cm dick). Mit einem Teigschaber kleine Vertiefungen zur Formung der "Sticks" hinzufügen. Wer mag, kann noch Zwiebelringe darauf verteilen. So wird das Ganze saftiger und aromatischer und man kann die Zwiebeln hinterher heruntersammeln und beispielsweise für die Füllung der Tacos/Wraps mit verwenden. Das Ganze nun auf mittlerer Ebene im Backofen bei ca. 180°C 30-35 Minuten bei Umluft backen. Optional anschließend das Blech nochmal weiter oben reinschieben und nochmal 10 Minuten bei Oberhitze oder Grillfunktion nachbacken. Nach dem Herausnehmen die Vertiefungen mit dem Teigschaber nochmal nachziehen, sodass sich die Sticks einzeln herauslösen lassen. Man kann sie nun kalt oder warm für Wraps oder Tacos weiterverwenden. Ist insgesamt deutlich weniger Aufwand in Zubereitung und nachträglichem Putzen im Vergleich zum händischen Formen und Braten in der Pfanne, weshalb mir die Idee so gut gefiel und ich es ausprobierte! Ich machte daraus im Anschluss Wraps aus großen Weizenfladen mit einem selbst zusammengeschnippelten Salat (Zwiebeln, Tomaten, Gurke, Mais, Eisbergsalat, eingelegte Senfkörner etc.) und zweierlei Soßen (selbstgemachte Chipotle-Soße und Avocado-Dressing), wovon wir die Reste noch am nächsten Tag auf einen Ausflug mitnahmen, sowie aus den restlichen im Kühlschrank eingelagerten Hack-Sticks dann noch Tacos. Für die Tacos nahm ich kleinere Maisfladen, welche ich mit geriebenem Käse und den Hack-Sticks nochmal 10-15 Minuten im Ofen gebacken und anschließend mit Soße nach Wahl und Avocado-Scheiben angerichtet hatte, sodass man sie am Tisch fertig belegen und zusammenfalten konnte. Dazu stellte ich noch die Reste vom Weiße-Bohnen-Sesam-Dip (hält sich erstaunlich lange) aus dem Vorpost Nr. #368, was ebenfalls gut dazu passte. Bei der ergänzenden Füllung kann man seiner Fantasie zumeist freiem Lauf lassen und/oder Resteverwertung betreiben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man eventuell auch Falafel-Sticks im Ofen zubereitet bekommt, was vermutlich noch besser zum Weiße-Bohnen-Sesam-Dip gepasst hätte - muss ich auch irgendwann mal ausprobieren, aber vermutlich wird dies auch nicht ohne Eier als Bindemittel funktionieren, wodurch das Ganze dann ebenfalls nicht vegan wäre. Schönes Wochenende! :bigheart:

  • Überbackene Auberginen aus dem Ofen


    Zutaten:

    2 Auberginen, 1/2-1x Tube Tomatenmark o.Ä., 200 g geriebener Käse (oder Scheiben) nach Wahl, 5 Knoblauchzehen, etwas Olivenöl, Salz & Pfeffer, Zucker


    Zubereitung:

    Ein schnelles und sehr leckeres Rezept, wie ich finde. Ich glaube, in irgendeinem Land ist das sogar ein sehr bekanntes Gericht. Dafür die Auberginen waschen und in ca. 1,0 cm dicke Streifen schneiden. Diese dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ich bepinsele diese dann immer mit meinem Knoblauch-Öl, was ich eigentlich wöchentlich in kleiner Menge mache und im Kühlschrank lagere: Dafür schäle und reibe ich einfach ein paar Knoblauchzehen, gebe Salz hinzu, gieße alles mit etwas Olivenöl auf und rühre einmal durch - je länger es steht, desto kräftiger schmeckt es. Man kann dann das Öl pur abschöpfen und verwenden oder eben die geriebenen Knoblauchzehen direkt mit. Anschließend etwas Pfeffer und wenig Zucker auf die Auberginen streuen. Nun die Auberginenscheiben mit Tomatenmark bestreichen. Ich verwende hier sehr sehr gerne das Mutti Tomatenmark mit Anteilen von anderen Gemüsesorten (auf der Tube steht einfach "mit Gemüse"). Abschließend kann man (außer man möchte es vegan) noch Käse in geriebener Form oder in Scheiben darauf verteilen. Besonders gut passt hier Mozzarella. Nun das Ganze etwa 20 Minuten bei 200°C im Ofen backen und schon kann man es genießen. Auch nochmal in der Mikrowelle aufgewärmt schmeckt dieses Gericht noch sehr gut, weshalb ich es gerne auch mal auf einem extra Blech nebenbei mit backe, wenn der Ofen wegen etwas anderem läuft, sodass ich sie ein paar Tage im Kühlschrank lagern und bei Bedarf snacken kann. Ich wünsche vorab schon einmal ein schönes Wochenende! :grin:

  • Veganer Schokoladenpudding auf Dattel-Basis


    Zutaten:

    250 g entsteinte Datteln, 12-15 TL Backkakao (ohne Zuckerzusatz), 600 ml Kokosmilch, Prise Salz, Vanillesirup/Vanilleschote


    Zubereitung:

    Eine vegane Freundin brachte mich darauf und schwörte, es schmecke exakt wie Schokoladenpudding. Aufgrund der Laktoseintoleranz meines Mannes sind natürlich auch vegane Rezepte immer interessant für uns, auch wenn man hier anstelle von Kokosmilch wohl auch normale (laktosefreie) Kuhmilch verwenden kann. Ich hab's getestet und wir waren richtig geflasht, wie gut das schmeckt! Also wenn man es nicht wüsste, was drin ist, wäre es sehr schwer, zu erahnen, dass da Datteln und Kokos drin ist, denn es schmeckt einfach nur herrlich schokoladig! Außerdem enthält es auch noch keinen Industriezucker und es bildet sich keine labberige Haut im Kühlschrank. Die Konsistenz ist sehr cremig - geht eher in Richtung Mousse - wir liebe es! Und dafür muss man nur die entsteinten (!) Datteln zusammen mit den restlichen Zutaten aus der Auflistung oben einmal im Standmixer durchmixen, wobei die Vanille hier eher optional ist. Dauert ein bisschen länger, da es anfangs ein wenig griselig ist (Vielleicht hatte ich auch einen Kern dazwischen?), aber das ging dann noch weg. Eine schöne Woche wünsche ich und viel Spaß beim Nachmachen! :saint:

  • "Energiebällchen" auf Dattel-Basis


    Zutaten:

    250 g entsteinte Datteln, 5-8 EL Backkakao (ohne Zuckerzusatz), 3-5 TL Kokosöl, 3 EL Ahornsirup oder Honig, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Haferflocken/Dinkelflocken o.Ä., Prise Salz, Vanillesirup/Vanilleschote, Kokosraspeln (keine Flocken, die sind zu groß/grob)


    Zubereitung:

    Neben dem veganen Schoko-Pudding aus dem Vorpost Nr. #371 probierte ich am selben Tag auch solche Energiebällchen aus. Auch diese sind gut gelungen und angekommen. Nur musste mein Multizerkleinerer ordentlich schuften und hat sich zwischenzeitlich aufgrund Überhitzung abgeschaltet. Also verwendet hierfür bitte ein Gerät mit entsprechend Leistung oder verarbeitet wirklich nur die Datteln mit den flüssigen Zutaten zu Brei und arbeitet die restlichen Zutaten von Hand ein! Ich tat in meinen Multizerkleinerer alle Zutaten bis auf die Dinkelflocken und die Kokosraspeln. Die Dinkelflocken habe ich hinterher mit Handschuhen von Hand untergeknetet. Die Kokosraspeln dann in eine kleine Schüssel oder Schale geben, Bällchen aus der Masse formen (vielleicht so ca. 2-3 cm im Durchmesser) und diese dann darin wenden bzw. hineinlegen und die Schüssel so in der Ebene bewegen, dass das Bällchen herumkullert. Die Kokosraspeln verhindern, dass die Bällchen am Ende aneinanderkleben. Hier kann man sicher auch gemahlene Nüsse, Krokant oder Ähnliches verwenden, aber da ich schon Mandeln in der Masse hatte, entschied ich mich eben für die Kokosraspeln. Die Bällchen sind ein schneller Snack für zwischendurch oder auch ein schnelles Frühstück. Eine schöne Woche wünsche ich! :grin:

  • One-Pot-Gnocchi mit Buttergemüse


    Zutaten:

    800-1000 g Gnocchis, 600-800 g TK-Buttergemüse, 2 Zwiebeln, 3-6 Knoblauchzehen (je nach Geschmack), 200-250 ml Gemüsebrühe, 150-200 g Creme Fraiche, 200 ml Schlagsahne, etwas Butter(-schmalz) oder (Oliven-)Öl zum Anbraten, Salz & Pfeffer, Zucker


    Zubereitung:

    Dieses Rezept ist wirklich simpel und geht verdammt flott. Das TK-Buttergemüse, was ich verwende, gibt es in rechteckigen 300 g Karton-Verpackung und hat in der Regel ein kleines Stück gewürzte bzw. mit Kräutern versetzte Butter mit integriert. Bei mir beinhaltet es ansonsten Erbsen, Möhren, Mais, Kohlrabi und Blumenkohl). Man kann das Gemüse natürlich aus separat kaufen und verarbeiten, macht das ganze Gericht dann aber natürlich aufwendiger. In einem großen Topf einfach ein wenig Butter(-schmalz) zergehen lassen oder etwas (Oliven-)Öl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, hacken und darin anbraten. Anschließend einfach mit einer Mischung aus Gemüsebrühe und Sahne ablöschen. Die Gnocchis und das Buttergemüse (kann man an-/auftauen, muss man aber nicht) hineingeben und durchgaren (so. 20 Minuten vielleicht, mein Gemüse war angetaut). Abschließend das Creme Fraiche unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker abschmecken - und schon fertig. :family:

  • Quark-Waffeln


    Zutaten:

    150 g flüssige Butter, 120 g Zucker, Vanillesirup/Vanilleschote, Prise Salz, 4 Eier, 300 g Weizenmehl, 2 TL Backpulver, 50 ml Milch, 250 g Speisequark


    Zubereitung:

    Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle auf niedriger Stufe zergehen lassen und in eine Schüssel umfüllen. Bei Verwendung einer Vanilleschote, diese halbieren und das Vanillemark zur Verwendung herausschaben. Die Schote entsorgen (oder zur Produktion von eigenem Vanillezucker verwenden, siehe dafür auch Rezept in Post #208). Ansonsten kann man auch einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen oder ca. 2-3 TL Vanillesirup verwenden. Die restlichen Zutaten mit in die Schüssel geben, alles gut mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig mixen und anschließend im Waffeleisen ausbacken - hier benötigte ich kein extra Fett. Wenn ihr den Teig am Vortag zubereitet, achtet darauf, ihn vor der Verarbeitung etwas eher herauszunehmen, damit er Zimmertemperatur annimmt und man ihn nochmal durchrühren kann. Ansonsten ist er aufgrund der Butter natürlich zu fest. Dies gilt auch für bereits fertig ausgebackene Waffeln, die man übrig hatte und im Kühlschrank gelagert hat. Dazu passt z.B. herrlich leckere Kirschgrütze, aber auch pur sind sie heiß oder bei Zimmertemperatur ein Genuss. Viel Spaß und liebste Grüße! :bigheart: // Hey, Rezept Nr. 333 ... :fright: :blink:

  • Brownie-Cheesecake mit Fruchtzwirl


    Zutaten:

    Für den Brownie-Teig: 280 g weiche Butter, 400 g weißer Zucker, 100 g brauner Zucker, 4 Eier, 100 g Backkakao, 30 g Öl, 120 g Mehl, Prise Salz & Vanille

    Für die Quarkmasse: 550 g Frischkäse, 100 g weißer Zucker, 2 Eier, Prise Salz & Vanille

    Für den Frucht-Zwirl: 250-300 g Früchte (z.B. Erdbeeren), 70 g weißer Zucker, etwas Zitronensaft, 4 TL Stärke, 2 EL Wasser

    Ansonsten: Butter für die Form, 1,5-2 Tassen Chocolate Chips


    Zubereitung:

    Eine entsprechend große Kuchen- oder Auflaufform (meine ist ca. 30 x 36 cm groß mit 8 cm hohem Rand) mit Butter einfetten. Alle Zutaten für den Brownie-Teig in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handmixer zu einer cremigen, dicken Masse verrühren. Bei der Zuckermenge liegt kein Tippfehler vor - es handelt sich um ein amerikanisches Rezept (Wahnsinn, oder?!). Die Chocolate Chips unterheben und die Masse gleichmäßig in der Form verteilen. Auch die Zutaten für die Quarkmasse in eine Schüssel geben (man kann auch die Gleiche verwenden, das macht nichts) und ebenfalls durchmixen. Diese Masse wird deutlich flüssiger, aber das passt so. Die Masse auf den Brownie-Teig gießen. In einem Topf auf dem Herd die Fruchtmasse vorbereiten - geht auch super am Vortag. Dafür die Früchte mit dem Zucker und Zitronensaft erhitzen, bis alles etwas zusammenfällt. Den Topf vom Herd nehmen. Je nach Art der Früchte muss man die Masse eventuell nochmal durch ein feines Sieb drücken (vor allem bei Himbeeren, damit die Kerne raus sind). Die Stärke in etwas Wasser in einer Tasse auflösen und anschließend flott unterrühren. Den Topf auf den Herd zurückschieben und alles nochmals unter Rühren (!!!) erhitzen, bis alles etwas eingedickt ist. Nun die Masse löffelweise in die Quarkmasse klecksen und anschließend mit dem Ende einer Gabel oder einem Zahnstocher o.Ä. durch die Masse fahren, damit sich der "Zwirl" bildet. Das Ganze im Anschluss bei 160°C Umluft ca. 40 Minuten im Backofen backen. Den Kuchen danach unbedingt über Nacht im Kühlschrank lassen, damit alles fest wird, bevor man ihn dann anschneiden kann. Viel Spaß und eine schöne Woche! :grin:

  • Kartoffelknödel-Waffeln mit Tzatziki


    Zutaten:

    Gekochte Kartoffelknödel, etwas Butter oder Öl zum Einfetten, Dip nach Wahl (z.B. Tzatziki, siehe auch Beitrag #297), etwas geriebener Käse


    Zubereitung:

    Heute nur ein kleiner Beitrag, weil mich die Hitze fertig macht, aber es ist ein schnelles, einfaches und irgendwie lustiges Rezept zur Resteverwertung, von dem mir jemand vor kurzem erzählte und ich Lust bekam, es auszuprobieren. Hierbei werden einfach nur fertig gekochte Kartoffelknödel (können natürlich selbstgemacht sein (gekochte Kartoffeln, Eier, Mehl/Stärke, Gewürze - mehr wäre es nicht), aber die Fertigen aus den Kochbeuteln tun es auch) im Waffeleisen gebacken. Dafür das Waffeleisen mit Butter oder Öl einfetten und den Knödel hineinlegen. Den Knödel einmal platt drücken und kurz drin lassen. Danach das Waffeleisen nochmal öffnen, ein wenig geriebenen Käse darauf streuen (nicht zu viel, damit nichts darüber hinweg läuft), anschließend wieder schließend und knusprig braun backen. Zeitangaben kann ich hier nicht wirklich machen, zumal Waffeleisen in ihrer Leistung unterschiedlich sind - einfach immer mal reinschauen. Am besten funktioniert eines mit großer, runder Fläche. Ob sich die Fläche bei diesen zweigeteilten Waffeleisen ausgeht, kann ich nicht sagen. Anschließend kann man die Waffeln mit etwas Dip genießen. Ich kochte extra ein paar Knödel in Salzwasser, um es auszuprobieren, aber eigentlich ist es eher zur Resteverwertung gedacht, um einfach noch was anderes aus den Knödeln zu machen. Mich hat's auf jeden Fall überzeugt. Vor allen bei diesem warmen Wetter mag ich Gerichte, die kalt und warm kombinieren. Schöne Woche an alle!

  • Möhren-Pfannkuchen mit Tzatziki


    Zutaten:

    4-5 Möhren, 8 Eier, 200 ml Milch, 250 g Weizenmehl, 100 g geriebener Käse, 100 g Haferflocken, 30 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Thymian


    Zubereitung:

    Da ich noch was von meinem selbstgemachtem Tzatziki (siehe auch Beitrag #297) übrig hatte und außerdem noch ein paar Möhren zum Verwerten, machte ich Folgendes: Damit man die Möhren mit der Milch (alternativ kann man auch Wasser verwenden) zusammen pürieren kann, sollten sie entsprechend weich sein. Dafür kann man sie im Ofen (mit)garen, in Wasser (mit)kochen oder einfach dämpfen, beispielsweise, wenn man ohnehin gerade ein anderes Gericht zubereitet oder eben separat. Dies sollte an sich nicht länger als 20 Minuten dauern. Diesen Möhrenbrei dann in eine Schüssel umfüllen, die restlichen Zutaten (geriebener Käse und Haferflocken sind optional) hinzufügen und alles mit einem Schneebesen oder Mixer zu einem relativ flüssigen Teig verarbeiten. Nun kann man die Pfannkuchen in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl ausbacken. Sie schmecken sowohl pur als auch mit dem Dip, sofern man denn auch Möhren an sich leiden kann. Viel Spaß und schönes Wochenende! :grin:

  • Schnelle Blätterteig-Quadrate im Tomate-Knoblauch-Basilikum-Stil


    Zutaten:

    2 Rollen Blätterteig, 3 große Tomaten, Basilikum-Pesto, 5 Knoblauchzehen, Olivenöl, Salz & Pfeffer, Zucker, (Chiliflocken), 2 Eigelb, Milch, 1 kleine Zwiebel


    Zubereitung:

    Dieses Rezept machte ich erst gestern aufgrund der aktuellen Hitze ... Mit etwas Joghurt-Dip ist es eine heiß-kalte Kombination, die den Ofen nicht zu lange in Beschlag nimmt, satt macht und zugleich nicht zu schwer ist (wir schafften zu zweit 1,5 Bleche und ich esse eigentlich eher wenig). Dafür die zwei Blätterteig-Rollen auf mit Backpapier belegte Bleche ausrollen und in ca. 15 (5x3 bei mir, aber schaut halt nach der Größe der Tomaten) Quadrate einschneiden. Den Knoblauch schälen, reiben und mit etwas Olivenöl in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Zwiebel ebenfalls schälen, halbieren und hauchfeine Ringe schneiden. Nun die Tomaten waschen, die Enden abschneiden und den Rest in ca. 2-3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Blätterteig Quadrate mit einem kleinen Löffel in der Mitte mit ein wenig Basilikum-Pesto versehen. Dort dann die Tomatenscheiben drauflegen. Diese dann mit dem Knoblauch-Öl bestreichen und anschließend die Zwiebelringe darauf verteilen. Die zwei Eigelbe mit einem winzigen Schluck Milch in einer kleinen Schüssel verrühren. Damit die Zwischenräume und Ränder rund um die Tomatenscheiben bestreichen. Am Ende noch Salz und Pfeffer (am besten leicht grobes aus einer Mühle) und einen Hauch Zucker (sowie ein paar Chiliflocken, wenn man mag) darauf streuen und das Ganze bei 200°C ca. 20-25 Minuten im Backofen backen. Viel Spaß und ein schönes (und vor allem heißes ...) bald-Wochenende! 🥵


    Am Rande noch: Ich glaube, in meinem 3D-Druck-Thema hatte ich es schon einmal erwähnt oder zumindest angedeutet - mein Mann und ich haben nach über einem Jahr zwischen Besichtigung und Schlüsselübergabe (aufgrund von Erbschaftsangelegenheiten der Gegenseite ...) nun endlich damit anfangen können, ein Haus für uns zu sanieren. Dies hat für uns Priorität, frisst viel Zeit und Energie, und wird sich auch eine ganze Weile hinziehen. Wir sind überglücklich damit, keine Sorge - aber ich möchte es erwähnen, da dies der Grund dafür sein wird, dass es in meinen Themen etwas ruhiger sein wird. Sie bleiben aber auf jeden Fall bestehen und werden weiter betreut - nur eben nicht mehr so regelmäßig! Danke für euer Verständnis. 💪

  • Schneller Prasselkuchen


    Zutaten:

    1 kleines Glas Marmelade nach Wahl, 200 g Butter, 250 g Mehl, 125 g Zucker, 1 Rolle Blätterteig, Vanillesirup und/oder Zitronenabrieb und/oder Zimt, Zitronensaft oder Wasser, 1/2 Päckchen Puderzucker, Prise Salz


    Zubereitung:

    War letztlich schockiert, dass dieses Rezept noch nicht kannte! Sah es in einem Video, machte es nach und schickte meiner Mama begeistert Fotos, die nur schmunzelte und meinte "Kind, das nennt sich Prasselkuchen!". :assi: Also auf geht's: Zuerst einfach den Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nun die Marmelade (Sorte einfach nach Lust und Laune) ein wenig verrühren im Glas, damit sie cremiger wird - eventuell einen kleinen Schluck Wasser dazugeben, sollte sie zu fest sein. Diese dann auf dem Blätterteig verstreichen. Nun in einer Schüssel weiche oder geschmolzene Butter mit Mehl (Weizen oder Dinkel), einer Prise Salz und Zucker verkneten. Wer mag, kann hier noch ein wenig Vanillesirup und/oder Zitronenabrieb und/oder Zimt ergänzen, je nach Marmeladensorte. Es sollte eine bröselige Masse entstehen, die ihr dann auf der Marmelade verteilen könnt. Je nach Mengenverhältnis könnt ihr die Brösel auch etwas knuspriger und bröseliger (mehr Mehl) oder eben weicher und buttriger (mehr Butter) gestalten. In welche Richtung sich das entwickelt, merkt man beim Kneten eigentlich ganz gut, sofern man es nicht zum ersten Mal macht. Nun muss das Ganze eigentlich nur noch ca. 30 Minuten im Ofen backen (bei mir 180°C, Umluft) und dann kann man schon kleine Schnittchen schneiden und anbieten. Wer mag, kann hier aus etwas Zitronensaft oder Wasser und Puderzucker noch eine Glasur anrühren und diese darauf verteilen - aber nicht zu viel und schön dünn. Viel Spaß damit! :heart:

  • Spargelsalat mit herzhaft-süßlichem Feta-Dressing


    Zutaten:

    500 g grüner Spargel, 200 g Cherry-Tomaten, 1 Zwiebel, 200 g Feta, 100 g Hähnchen, Olivenöl, Salz & Pfeffer, Prise Zucker, Honig/Ahornsirup, Joghurt


    Zubereitung:

    Dieses Rezept machte ich dieses Jahr zu Spargelsaison. Ich liebe und bevorzuge ja grünen Spargel, da man diesen überwiegend nicht schälen muss. Lediglich die leicht holzigen Ansätze muss man schälen oder eben abschneiden. Ich hatte die dann übrigen Spargelstangen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer gewürzt und einfach 20 Minuten im Backofen gegart, damit er nicht mehr ganz so fest ist. Den Feta machte ich ebenfalls mit etwas Olivenöl in eine Mini-Auflaufform und backte diesen direkt mit, damit er weich wird. (Bitte nicht von der Süßkartoffel auf dem Blech und der größeren Menge Spargel auf den Fotos irritieren lassen, ich machte parallel noch ein anderes Gericht als Abendessen.) Den Spargel dann anschließend (oder auch vor dem Backen schon) in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Eine Zwiebel schälen, würfeln und dazugeben. Die kleinen Cherry-Tomaten (o.Ä.) abwaschen und ebenfalls dazugeben - im Idealfall sind sie eben klein genug, dass man sie nicht zerschneiden muss und somit kein Saft ausläuft, der alles schneller matschig werden lassen würde. Nun kann man noch, sofern es nicht vegetarisch sein soll, etwas Hähnchen ergänzen. Man kann natürlich selber was würzen, backen/braten und in mundgerechte Stücke schneiden, ich nahm in diesem Fall aber mal was Abgepacktes, was ich nur noch kleiner schneiden musste, einfach weil es mich im Laden anguckte und gut aussah. :ahahaha: Für das Dressing habe ich einfach den noch warmen, weichen Feta mit etwas Olivenöl, Naturjoghurt, wenig (!) Salz (der Feta ist salzig genug), gut Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas flüssigem Honig oder Ahornsirup (besser) im Multizerkleinerer zu einer cremigen Masse gemixt. In einem hohen Rührgefäß mit einem Stabmixer funktioniert dies sicher auch gut. Die Mengenverhältnisse könnt ihr je nach Geschmack (lieber herzhaft oder süßlich) und Vorzügen bei der Konsistenz selbst bestimmen. Ich arbeite hier auch nach Bauchgefühl, daher kann ich nichts genauer sagen, zumal auch die verschiedenen Feta-Sorten ohnehin unterschiedliche Ergebnisse liefern. Nun einen Teil oder die ganze Menge an Dressing (auch hier je nach Geschmack) zum Gemüse geben und alles miteinander vermengen. Fertig. Viel Spaß. :grin: