Auberginen-Lasagne
Zutaten:
Für die Bechamel-Soße: 1 Liter Milch, 3 Lorbeerblätter, 75 g Butter, 75 g Weizenmehl, je eine Messerspitze Muskat & Zucker
Für die Hack-Masse: 1 kg Hackfleisch, 2 Dosen gestückelte Tomaten, 1-2 Zwiebeln, 2 Möhren, 1 Stange Sellerie, 1 Tube Tomatenmark, Thymian
Ansonsten: 6 Auberginen, 600 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Mozzarella), Butter für die Form, (1 Knolle Knoblauch), Olivenöl, Salz & Pfeffer
Zubereitung:
Heute stelle ich euch ein etwas aufwendigeres Rezept vor, wo ich nicht weiß, ob ich es mir wieder antun würde, aber es schmeckte himmlisch und der Anschnitt "sah aus wie gemalt" (Zitat meiner liebsten Mama). Gleich als Hinweis vorab: Wer kein Knobi-Fan ist, lässt diesen weg bzw. nimmt weniger. Ich hatte glaube in Summe eine ganze Knolle in dem Gericht verwertet. Ich bereitete die Auberginenscheiben und die Bechamel-Soße bereits am Vortag zu. Als "Marinade" für die Auberginenscheiben schälte ich die Knoblauchzehen, rieb sie auf meiner Tellerreibe zu Brei und gab ca. 3 Stück mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel und verrührte alles. Die Auberginen abwaschen, in Scheiben (ca. 0,5-1,0 cm dick) schneiden und auf mehreren Backblechen mit etwas Backpapier darunter verteilen. Nun kann man diese mit der "Marinade" bestreichen und backt sie ca. 30 Minuten im Ofen vor, sodass sie biegsam sind. (Ich weiß, das wirkt schon etwas lange, dafür, dass alles nochmals gebacken wird, aber bei der großen Portion, die ich machte, backte ich sie nur 20 Minuten vor und dann waren tatsächlich noch ein paar zu bissfeste am Ende dazwischen!) Anschließend stapelte ich die Scheiben in einer Dose und verstaute diese erstmal im Kühlschrank. Für die Bechamel-Soße die Butter in einem Topf mit abermals geriebenen Knoblauchzehen (bei mir ca. 4 Stück) zergehen lassen. Anschließend das Weizenmehl hinzugeben und flott mit der Butter verrühren (Mehlschwitze). Nun die Milch schluckweise hinzugießen und immer wieder verrühren. Am Ende die Lorbeerblätter hinzugeben und alles unter Rühren einmal aufkochen, sodass alles eindickt und eine cremige Soße entsteht. Nun mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und ein wenig Muskat abschmecken und die Lorbeerblätter wieder herausfischen. Auch die Soße füllte ich erst einmal in eine Tupperdose um und verstaute sie über Nacht im Kühlschrank. Nun könnte man auch die Hack-Masse bereits einen Tag vorher zubereiten, aber diese machte ich dann am nächsten Tag vor dem Schichten. Diese bereitete ich nach "Bolognese"-Art zu (richtige Bolognese kocht deutlich länger, enthält Rotwein etc., alles hier nicht der Fall). Etwas Olivenöl dafür in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, hacken und darin anbraten. Möhren und Sellerie grob schälen, ebenfalls würfeln und dazugeben. Nun das Hackfleisch (gemischtes und bereits gewürztes bei mir) dazugeben und alles etwas zusammenstampfen, damit das Hackfleisch krümelig wird. Ist das Hackfleisch gut gebräunt, kann man zuerst das Tomatenmark unterrühren und kurz mit anschwitzen und anschließend die gestückelten Tomaten aus der Dose mitsamt ihrem Saft hinzugeben und alles mit Salz, Pfeffer und gerebeltem Thymian würzen. Nun eine große Auflaufform mit etwas Butter einfetten und in folgender Reihenfolge alles schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind: Auberginenscheiben, Hack-Masse, Bechamel-Soße, geriebener Käse. Nun das Ganze im Ofen bei ca. 200°C (Umluft) nochmals etwa 40 Minuten backen und anschließend genießen! Heiß ist der Anschnitt natürlich nicht ganz so sauber, aber als ich den Rest dann für wann anders in Quadrate schnitt, sah es schon klasse aus. Viel Spaß und schöne Rest-Woche noch! ![]()