nothing burns like the cold.

  • VORWORT

    Yo, herzlich willkommen in meiner Galerie! Eigentlich hatte ich nie vor eines zu eröffnen, weil ich mich als zu schlecht (dumm lol) empfunden habe und generell zu faul bin für solche großen Topics. Aber weil ich seit letzter Zeit wieder etwas aktiver geworden bin, dachte ich mir einfach, dass ich kurz eine schlichtere Version eröffne.


    WIE LANGE ZEICHNEST DU SCHON?

    Wenn man dieses Gekritzel im Kindergarten und in der Grundschule nicht dazuzählt, dann habe ich so etwas mit elf Jahren angefangen. Die Zeichnungen sahen zwar allesamt schrecklich aus, aber ab da habe ich versucht, mich stetig zu verbessern, zum Beispiel durch YouTube-Videos, die ich mir stundenlang geben konnte oder Zeichenbücher, die ich mir mehrmals durchgelesen habe. Damit ihr nicht denkt, dass ich richtig ambitious damals war: Das waren nur diese kurzen Perioden, die die meisten hier kennen dürften (oder?:'D). Die meiste Zeit lang saß ich einfach nur rum lol. Jedenfalls habe ich nie wirklich irgendwelche Zeichenschulen oder sonstwas besucht; ich habe mir die Grundlagen mehr oder weniger selber über den Zeitraum von sechs Jahren (bin nämlich sechszehn btw) beigebracht. Und ja, nur die Grundlagen. :<


    WOMIT ZEICHNEST DU?

    Ich zeichne hauptsächlich nur mit irgendwelchen Bleistiften, aktuell habe ich neben irgendeinem HB Bleistift meinen roten Bleistift von der Marke WINNER und mit der Stärke 2B lieben gelernt. Bei Buntstiften habe ich eigentlich auch keine großen Anforderungen; ich benutze einfach irgendwelche noch tüchtig aussehende Stifte aus meiner Sammlung; was kein großes Problem darstellt, da ich eh selten male. Zum Outlinen benutze ich Fineliner von STAEDTLER (jeweils 0.1mm, 0.3mm, 0.5mm, 0.7mm), weil sie im Gegensatz zu den typical 0815 Finelinern nicht schmieren. Darüberhinaus bin ich im Besitz eines Grafiktablett (wacom), den ich für alles, außer fürs Zeichnen, benutze lel.


    WAS ZEICHNEST DU?

    Anfangs habe ich ausschließlich Manga gezeichnet und damit geübt, weil ich erstens ein kleiner Fan davon gewesen war (weil Detektiv Conan und so) und zweitens es für mich einfacher erschien. Mit der Zeit fing ich aber an, langsam ins Realistische überzugehen, weshalb ich heutzutage hauptsächlich Portraits, sehr gerne von Charakteren aus meinen Lieblingsserien, zeichne. Außerdem versuche ich mich auch gerne mal an den menschlichen Körper. Alles in traditioneller Form und sehr selten, eigentlich gar nicht, digital. Ich habe zwar die technischen Mittel dazu, aber mir fällt es schlichtweg schwierig, von traditionell auf digital umzusteigen bzw. sich daran zu gewöhnen. Urgh.


    WERKE


    VIELEN DANK FÜRS VORBEISCHAUEN! SELBSTVERSTÄNDLICH FREUE ICH MICH AUF JEGLICHE ART VON FEEDBACK. <3

  • Hey-Ho Varys,


    du hast bisher immer noch keinen Kommentar bekommen, das muss sich doch dringend mal ändern. Ein verspätetes „Herzlich Willkommen“ noch von meiner Seite :3 Kann auch gut verstehen, dass dir es schwer fällt, vom Traditionellen ins Digitale umzudenken, das Problem habe ich selbst auch immer.


    Insgesamt finde ich es sehr spannend, dass du dich vor allem viel an Menschenzeichnungen versuchst. Ob nun im Manga-Stil oder realistisch angehaucht, sei mal dahin gestellt, aber in der Regel schrecken ja die meisten vor Menschen ab. Also sehr cool, dass du dich da so viel dran versuchst.

    Bei deinen Manga-Zeichnungen von Krokodile gefällt mir vor allem dein „Lining“ mit dem vielen Schwarz. Leider hat der Stift etwas geblutet an manchen Stellen, das passiert aber ganz schnell, wenn man sehr dünnes Papier nimmt. Da kann ich dir einfach empfehlen, dass dickeres Zeichenpapier in der Regel etwas saugfähiger ist, dann ist das mit dem sauberen Umranden auch etwas leichter. Bei Juzo Megure warst du bei den Lines nicht ganz so mutig, die sind eher in einer Dicke, dadurch wirken sie etwas schwächer. Indem du die Linien an manchen Stellene etwas kräftiger ziehst, wirken die Linien dynamischer und meistens wirkt dann der Charakter auch direkt schon differenzierter. Falls du noch keinen speziellen Liner hast, kann ich dir das fürs Ausprobieren auf jeden Fall empfehlen. :3

    Bei der Colo meintest du ja selbst, dass sie noch etwas wild ist. Mir gefällt es an sich, dass du einen recht kräftigen Auftrag gewählt hast, aber in der Tat schauen noch viele weiße Flächen raus. Das kann aber auch entweder an der Struktur des Papiers liegen oder der Untergrund war nicht ganz eben. Insgesamt würde ich dir aber zustimmen, dass die Figur auf jeden Fall wiedererkennungswert hat (und es ist auch ein super cooles Geschenk!). :3


    Bei deinen Portrait Zeichnungen hattest du ja selbst schon angemerkt, dass noch nicht alles ganz am richtigen Platz ist, deswegen erkennt man die Figuren vielleicht nicht auf den ersten Blick (wobei ich selbst die Figuren auch nur beiläufig kenne). Mir gefällt es aber sehr, dass du dich bei Cersei schon an ein Shading gewagt hast, dadurch wirkt das Gesicht gleich viel plastischer. Bei Robb hingegen gefallen mir deine mutigen und kräftigen Bleistiftlinien, da steckt so viel Energie hinter. :3

    Natürlich weiß ich jetzt nicht haargenau, wie du vorgegangen bist, aber es wirkt so, als hättest du die einzelnen Elemente vom Gesicht so nach und nach gezeichnet (zB mit einem Auge angefangen). Wenn dem so sein sollte, kann ich dir empfehlen, erst mal großflächig das Gesicht vorzuskizzieren, erst die Umrisse, dann grob wo was verortnet ist, wie die Augenpartie ist und so weiter. Dann kann man hier noch mehr Einfluss darauf nehmen, dass das Kinn von vorneherein nicht zu kantig wird oder Ähnliches. Aber bei Gesichtern macht imo einfach Übung den Meister, deswegen bin ich gespannt, an welche Figuren du dich als nächstes wagst. :3

    (Hier habe ich auch noch eine Seite gefunden, die auch mehrere Hilfestellungen fürs Gesichter-Zeichnen bereitstellt, falls du da auch mal vorbeischauen magst LINK)


    So, das war es dann erst mal von mir, erst mal nur ein kleiner Kommentar. Würde mich freuen, auch weiterhin etwas von dir zu sehen hier im Fanart Bereich!

  • UPDATE #1 (after a year lul)

    ❄ Bis zum nächsten Update, das hoffentlich nicht wieder ein Jahr dauert lmao.

  • Hallo,

    da du so gerne Menschen zeichnest, dachte ich, schreib ich dir auch gleich mal einen Kommentar :)

    Ich zeichne nämlich auch fast nur noch Menschen und das nachdem ich jahrelang quasi so oft mich von realistischen Portraits ferngehalten habe und eher Motive wie Pokemon oder Anime/Manga gezeichnet habe. Ich kann nur sagen, Menschen zeichnen öffnet einem echt die Augen, es macht vorallem dann Spaß, wenn man eine gewisse Systematik sich entwickelt hat!

    Wie schon erwähnt, ist es wichtig, dass man zunächst einmal alles vorskizziert. Ich benutze dafür meistens einen HB Bleistift und keine H Bleistifte mehr, weil HB leichter wegzuradieren ist. H1/H2 Bleistifte sind einfach viel zu hart und schädigen das Papier, 1B-8B Bleistifte sind viel zu weich, sie verschmieren alles beim Wegradieren.

    Bei den Menschen, die du zeichnest, merkt man, dass nicht alles symmetrisch ist. Manchmal erkennt man mögliche Asymmetrien oder Unebenheiten nicht einfach so, sondern erst, wenn man das Bild spiegelt. Ich mache das aktuell so, dass ich mehrmals mit meinem Bild vor dem Spiegel mich hinstelle und es dann so betrachte.. Ich habe auch gesehen, dass viele Digitale Künstler diesen Trick direkt auf dem Bildschirm anwenden (möglicherweise ist es manchmal sogar einfacher, bestimmte Sachen in einem spiegelverkehrten Bild zu zeichnen...). Manchmal spiegelt man das Bild und dann sieht man sofort, dass zB ein Auge doch größer geworden ist, als das Andere! Und das ist ganz normal am Anfang (: Solche Fehler macht jeder!

    Ein weiterer Tipp: Materialien! Gerade wenn du eher mit Bleistift arbeiten willst; es gibt eine große Anzahl an Materialien, die dir Einiges beim Zeichnen erleichtern. Was ich in letzter Zeit sehr häufig benutze, ist ein Eraserpencil von Faber Castell (soll bessere geben, aber ich mag meinen sehr gerne).. Damit kann man alles Mögliche wegradieren, selbst Tinte oder Linien, die bereits fixiert wurden.. Ich benutze diesen Stift gerne für feine Highlights und bei den Haaren auch. Ein weiteres Material, dass beim Schattieren, insbesondere von kleineren Stellen ziemlich nützlich sein könnte: Paper Stumps. Das ist quasi aufgerolltes Papier, womit man das Graphit fein verwischen kann. Es gibt mehrere Techniken, die man damit anwenden kann. Ich benutze meine fürs Schattieren und manchmal gestalte ich damit einfach ein paar "Wolken" im Hintergrund, damit mein Portrait nicht so leer wirkt.

    Noch etwas, was ich auch ziemlich praktisch finde, wäre ein Kneteradiergummi. Es radiert nicht so effizient, wie ein reguläres Radiergummi, hab ich gemerkt, dafür hat es aber andere Vorteile... zB entstehen diese Fusel nicht und das find ich ziemlich praktisch.


    Ich weiß, dass du Referenzen benutzt (ich benutze sie auch), aber dennoch sollte man immer die Proportionen von Kopf und Gesicht im Hinterkopf behalten, zB dass der Abstand zws Haaransatz und der Stelle zws den Augenbrauen gleich dem Abstand zws der Nasenpitze und dem Kinn ist und gleich dem Abstand zws Nasenspitze und der Stelle zws den Augenbrauen (sorry, dass ich es so komisch formuliere, hoffentlich verstehst du was ich meine ^^), aber das auch nur im optimalen Fall.. Es gibt ja manchmal Menschen, die ein prominenteres Kinn haben als Andere usw.

    Auch ist der Abstand zwischen den Augen quasi so groß, dass exakt ein drittes Auge hineinpassen würde (und auch hier trifft das nur im Optimalfall zu, es gibt Leute, wo der Abstand zu groß oder zu klein ist ^^)

    Was ich auch bei meinen Bildern immer beachte ist, dass die Augen, die Nasenhöhlen und die beiden Ecken vom Mund, alle auf geraden, parallel zueinander laufenden Linien liegen (hab sogar gesehen, dass es Leute gibt, die extra Lineale zsmgeklebt haben, um das bei ihren Bildern zu überprüfen)

    Wichtig ist aber: Übung! Wenn ich meine Bilder jetzt mit meinen vom Ende des letzten Jahres vergleiche, schäme ich mich sogar für meine alten Bilder.. aber das liegt auch einfach daran, dass ich hart daran gearbeitet habe... und es weiterhin tue, weil es mir einfach so einen großen Spaß macht.. daher: Üben, Üben, Üben. Man kann nie zu viel üben (:

    LG