Europawahl 2019

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  • Phoenixfighter

    Ich bin offen für Veränderungen, ich kann jetzt auch nicht behaupten, dass ich groß Ahnung von Politik hätte, was ich aber weiß, ist, dass mir sowohl die extremen Linken als auch die extremen Rechten sehr unsympathisch sind. Für mich gibt es zurzeit nichts, was ich wählen könnte.

    Dann wähl einfach etwas womit du dich verbunden fühlst. Und wenn es die Tierschutzpartei ist. Es ist immernoch besser zu unterstützen als nichts zu machen. Sonst endet das in solch einem Fiasko wie den Brexit.

  • Phoenixfighter

    Würde ich die Tierschutzpartei wählen, wären wir wohl alle bald Veganer. Ich wähle nichts, nur um zu wählen, schon gar nicht, wenn es ohnehin keinen Einfluss hat. Das, was ich wähle, soll etwas bewirken, etwas, womit ich zufrieden sein kann.

  • Phoenixfighter

    Würde ich die Tierschutzpartei wählen, wären wir wohl alle bald Veganer. Ich wähle nichts, nur um zu wählen, schon gar nicht, wenn es ohnehin keinen Einfluss hat. Das, was ich wähle, soll etwas bewirken, etwas, womit ich zufrieden sein kann.

    Hast du dir denn mal alle Parteien genau angeschaut? Ist da wirklich nichts dabei was dich in irgendeiner Art und Weise anspricht? Jede Stimme ist wichtig beim wählen um einen prozentualen Ausgleich zu schaffen. Wenn die sonstigen Parteien 10% aller Stimmen erhalten ist das auch ein Fingerzeig gegen die Regierung. Klar wird eine Tierschutzpartei oder ähnliches niemals in den Bundestag einziehen oder regieren. Wobei man niemals nie sagen sollte. Die Piraten haben es auch geschafft mit kluger Wahlwerbung. Dennoch sind diese Parteien für den gesunden Ausgleich wichtig. Wenn man gar nicht wählt hilft man der aktuellen Regierung. Da die Wahlergebnisse auch immer enger werden kann jede Stimme wichtig sein. Wenn man einen Wechsel möchte sollte man auf jeden Fall wählen. Und sollte irgendwann doch mal etwas schief gehen kann man zumindest von sich aus sagen das man daran keine Schuld hatte. Ich empfinde es als sehr wichtig meine Meinung zu sagen und diese dann auch tatkräftig einzusetzen. Der Zukunft wegen.

  • Phoenixfighter

    Ich gebe dir mit deiner Aussage vollkommen recht. Aber wie ich schon sagte, bin ich - was Politik betrifft - nicht so weit informiert, dass ich wählen gehen könnte. Wenn man als Unwissender auch dauernd nur mit negativen Meldungen konfrontiert wird, ist das nicht gerade vorteilhaft. Für keine Partei.

    Davon abgesehen sortiere ich mich selbst in die Sparte "unpolitisch" ein, das heißt, dass ich weder Interesse noch Bezug zu diesem Thema habe. Und ich werde mich davon auch weiterhin fernhalten, weil es nichts ist, mit dem ich mich persönlich identifizieren kann und möchte. Dennoch fordere ich alle Leute, die sich politisch interessiert und motiviert fühlen, dazu auf, wählen zu gehen.

  • Phoenixfighter

    Würde ich die Tierschutzpartei wählen, wären wir wohl alle bald Veganer. Ich wähle nichts, nur um zu wählen, schon gar nicht, wenn es ohnehin keinen Einfluss hat. Das, was ich wähle, soll etwas bewirken, etwas, womit ich zufrieden sein kann.

    Bitte werte das nicht als Angriff gegen dich persönlich, aber genau solche Einstellungen sind es, die dafür sorgen, dass sich in unserem Land aktiv an der Regierung nur langsam was ändert (CDU/CSU) und andererseits dafür verantwortlich ist, dass populistische Parteien wie die AfD so viele Prozente abstauben können, auch wenn der Großteil der Bevölkerung so eine Regierungsform/-kurs ablehnt.



    Phoenixfighter

    Ich gebe dir mit deiner Aussage vollkommen recht. Aber wie ich schon sagte, bin ich - was Politik betrifft - nicht so weit informiert, dass ich wählen gehen könnte. Wenn man als Unwissender auch dauernd nur mit negativen Meldungen konfrontiert wird, ist das nicht gerade vorteilhaft. Für keine Partei.

    Davon abgesehen sortiere ich mich selbst in die Sparte "unpolitisch" ein, das heißt, dass ich weder Interesse noch Bezug zu diesem Thema habe. Und ich werde mich davon auch weiterhin fernhalten, weil es nichts ist, mit dem ich mich persönlich identifizieren kann und möchte. Dennoch fordere ich alle Leute, die sich politisch interessiert und motiviert fühlen, dazu auf, wählen zu gehen.

    Auch hier wieder, kein Angriff gegen dich persönlich, aber Politik ist ein viel zu wichtiges Thema, als dass man einfach so sagen könnte "Betrifft mich nicht"

    Politik betrifft uns alle. Sie bestimmt, wie wir aktuell und in Zukunft leben sollen. Die Fehlentscheidungen in der Politik der letzten Jahrzehnte ist jetzt für das Desaster, vor welchem wir aktuell stehen, verantwortlich. Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren, weil viele Leute meinen, ihre Stimme sei nichts wert oder Politik betreffe sie nicht.


    Edit:
    Zu sagen, Politik betreffe einen nicht, wäre genauso "naiv" wie zu sagen, der Klimawandel betreffe einen nicht

  • Aber wie ich schon sagte, bin ich - was Politik betrifft - nicht so weit informiert, dass ich wählen gehen könnte. Wenn man als Unwissender auch dauernd nur mit negativen Meldungen konfrontiert wird, ist das nicht gerade vorteilhaft. Für keine Partei.

    Davon abgesehen sortiere ich mich selbst in die Sparte "unpolitisch" ein, das heißt, dass ich weder Interesse noch Bezug zu diesem Thema habe. Und ich werde mich davon auch weiterhin fernhalten, weil es nichts ist, mit dem ich mich persönlich identifizieren kann und möchte. Dennoch fordere ich alle Leute, die sich politisch interessiert und motiviert fühlen, dazu auf, wählen zu gehen.

    Das ist nun wirklich kein guter Grund. Wenn du nicht genügend informiert bist, dann informiere dich doch? Es gibt Wahlomaten, es gibt Kurzvorstellungen der Parteien und ihrer Programme, es gibt Medien, die die Parteiprogramme präsentieren und vergleichen. Da gab es genügend Möglichkeiten sich zu informieren, und das muss gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.


    Ja, negative Meldungen sind nicht vorteilhaft, aber daraus bestehen die Nachrichten oftmals. Der Fokus liegt auf dem Negativen, damit man die Themen hinterfragt und sich dadurch eine eigene Meinung bilden kann. Inwiefern man das tut, muss persönlich entschieden werden.


    Politik an sich ist kein "Thema". Politik ist vielfältig und besteht aus vielen verschiedenen Themen. Wie wichtig dir politische Themen sind, musst du selbst wissen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du kein Interesse an irgendeinem politischen Thema hast. Sei es Klimawandel, Verkehr, Militär, Geld, Soziales usw. Niemand muss mit einer Partei komplett einig sein, aber zumindest bei den Themen, die einem selbst am wichtigsten sind, sollte eine gewisse Übereinstimmung vorhanden sein. Und bei der aktuellen Vielfalt an Parteien, muss nicht lange gesucht werden.


    Jeder Mensch ist in gewisser Weise an Politik interessiert. Da muss man sich nur noch selbst dazu motivieren politisch aktiv zu sein, seine Meinungen zu äußern und, ganz wichtig, wählen zu gehen. Das ist Demokratie. Davon lebt unsere Gesellschaft.

  • Die Fehlentscheidungen in der Politik der letzten Jahrzehnte ist jetzt für das Desaster, vor welchem wir aktuell stehen, verantwortlich.

    Von welchem Desaster genau sprichst du?


    Und ansonsten nein, es ist weder Bürgerpflicht, sich mit Politik auseinanderzusetzen bzw. sich darüber zu informieren, noch ist man an irgendetwas Schuld, wenn man nicht wählen geht.

  • Von welchem Desaster genau sprichst du?

    Klimawandel, kaputt gesparte DB, Macht der Autolobby, verwahrlosung der ländlichen Infrastruktur...


    Und ansonsten nein, es ist weder Bürgerpflicht, sich mit Politik auseinanderzusetzen bzw. sich darüber zu informieren, noch ist man an irgendetwas Schuld, wenn man nicht wählen geht.

    Das habe ich auch nicht gesagt, aber die Aussagen "Meine Stimme ist nichts wert" und "Politik betrifft mich nicht" sind meiner Meinung nach sehr "naiv"


    Des weiteren haben wir das große Glück, in einem demokratischen Rechtsstaat zu leben und die Möglichkeit, die Regierung und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Dieses Recht nicht in Anspruch zu nehmen finde ich sehr schade

  • Klimawandel, kaputt gesparte DB, Macht der Autolobby, verwahrlosung der ländlichen Infrastruktur...

    Daran trägt dann allerdings nicht nur die CDU/CSU Schuld, in den letzten Jahrzehnten hatten wir auch andere Regierungen, eben die bereits erwähnte Rot/Grüne.


    Das habe ich auch nicht gesagt

    Ich habe hier niemanden zitiert, also auch keinen speziell damit angesprochen.

  • Daran trägt dann allerdings nicht nur die CDU/CSU Schuld, in den letzten Jahrzehnten hatten wir auch andere Regierungen, eben die bereits erwähnte Rot/Grüne.

    Klar, das wollte ich damit auch nicht bezwecken, sondern aufweisen, dass es wichtig ist zu wählen, um solche Fehlentscheidungen, unter denen wir noch Jahrzehnte/Jahrhunderte leiden, aktiv mitzubestimmen und zu "verhindern"

  • Daran trägt dann allerdings nicht nur die CDU/CSU Schuld, in den letzten Jahrzehnten hatten wir auch andere Regierungen, eben die bereits erwähnte Rot/Grüne.

    Und die Rot/Grünen wurden auch abgestraft. Guck dir an wo die SPD aktuell steht. Teilweise unter der AfD. Die Grünen waren auch lange Zeit weg vom Fenster und haben es bei einigen Wahlen nicht einmal auf 5% geschafft. Jetzt gibt es den Aufschwung weil die großen Parteien absoluten Mist verzapfen und sich das Gesicht der Grünen verändert hat. Viel schlechter als die aktuelle Regierung können es die Grünen auch nicht machen. Gefühlt ist bei denen noch Internet das absolut unbekannte und gefährliche Pflaster.

    Und ansonsten nein, es ist weder Bürgerpflicht, sich mit Politik auseinanderzusetzen bzw. sich darüber zu informieren, noch ist man an irgendetwas Schuld, wenn man nicht wählen geht.

    Dann muss man aber damit leben was man hat und sollte den Mund halten wenn einem was nicht passt. Wenn jeder so denken würde wären wir wahrscheinlich noch in ganz anderen Zeiten. Das Wählen ist die Mitgestaltung deines eigenen Lebensstatus.

    Klar, das wollte ich damit auch nicht bezwecken, sondern aufweisen, dass es wichtig ist zu wählen, um solche Fehlentscheidungen, unter denen wir noch Jahrzehnte/Jahrhunderte leiden, aktiv mitzubestimmen und zu "verhindern"

    So sieht es nämlich aus. Und wenn die Grünen in 4 Jahren an der Macht nur Mist bauen würden (was ich nicht glaube) kann die Nachfolgeregierung immernoch gegensteuern wenn sie das wollen. Solange man es jedoch nicht ausprobiert bleibt alles so wie es ist. Wenn ich an Stelle der CDU wäre würde ich mir nach der Europawahl ernsthafte Gedanken machen wie ich meine Partei wieder in die Spur bekomme vor allem bei jungen Leuten. Stattdessen führt man eher einen Kleinkrieg gegen alle die nicht für die CDU sind statt mal sinnvolle Lösungsansätze zu suchen. Man kann nur hoffen das von der Leyen ihre Position nicht ausnutzt und weitere Gräben bei der Jugend von heute ausgräbt.

  • Wenn jeder so denken würde wären wir wahrscheinlich noch in ganz anderen Zeiten.

    Diese ganz anderen Zeiten kamen allerdings (unter anderem) auch dadurch zustande, dass die Menschen glaubten, mit einer Regierung der Mitte nicht gut genug leben zu können (obwohl diese im Nachhinein betrachtet garnicht mal so schlecht regiert hat) und eher auf die Parteien ganz links bzw. ganz rechts setzen wollten.


    Und wenn die Grünen in 4 Jahren an der Macht nur Mist bauen würden (was ich nicht glaube) kann die Nachfolgeregierung immernoch gegensteuern wenn sie das wollen.

    Wie schwer sich soetwas erweisen kann, wird sicherlich die zukünftige Regierung der USA feststellen. In vier Jahren kann man jedenfalls mehr zerstören als aufbauen.

  • "Ursula von der Leyen war keine Zufallskandidatin. Als langjährige Verteidigungsministerin galt sie den 28 Regierungschefs als richtige Person zur richtigen Zeit. Von ihrer Präsidentschaft wird erwartet, dass sie die 2017 beschlossene „Verteidigungsunion“ mit ihren sündteuren Rüstungsprojekten voranbringt und dass sie die vereinbarte 10.000 Mann starke Grenzschutz-Interventionstruppe so geräuschlos wie möglich „implementiert“. Für beide Aufgaben wäre das Europaparlament ein Klotz am Bein. Es würde sich sowohl in die Vergabe der Milliarden-Aufträge an die Rüstungskonzerne Dassault, Thales, MTU und Airbus einmischen als auch die geplanten „Vorabkontrollen“ an den EU-Außengrenzen und die „unbürokratische“ Rückführung Geflüchteter kritisch prüfen."

    Das ist es sowas ist, habe ich mir fast gedacht. Es überrascht mich nicht.

    Trotzdem ist es ärgerlich.

  • Diese ganz anderen Zeiten kamen allerdings (unter anderem) auch dadurch zustande, dass die Menschen glaubten, mit einer Regierung der Mitte nicht gut genug leben zu können (obwohl diese im Nachhinein betrachtet garnicht mal so schlecht regiert hat) und eher auf die Parteien ganz links bzw. ganz rechts setzen wollten.

    Was? Die Regierung davor war eine absolute Katastrophe und die Wahlbeteiligung völlig am Boden. Ich möchte aber auch nicht damals mit heute vergleichen. Wir befinden uns in 2 völlig unterschiedlichen Zeiten. Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass du Angst vor Veränderung hast. Siehst du denn gar nicht was gerade passiert? Wenn wir den Weg mit der CDU so weiter gehen werden wir uns zurückentwickeln und nicht weiterentwickeln. Ein sehr aktuelles Thema ist momentan auch die Impfpflicht gegen Masern oder das Thema mit den Online Apotheken. Wenn ich diesen Mist von einem Spahn schon lese wird mir einfach nur schlecht. "Wer sein Kind nicht impft muss mit einer Geldstrafe von bis zu 2500 € rechnen". Man "droht" und bestraft also Menschen wenn sie eine eigene Meinung dazu haben. Das man dann auch evtl. ein paar Tage krank davon wird, wird wissentlich verschwiegen genauso das es Risiken gibt. Wegen 400 Masernfällen wird hier solch ein Tamtam gemacht das ist der Wahnsinn. Und von den 400 Fällen sind wahrscheinlich noch 200 durch Flüchtlinge entstanden. Ich finde impfen an sich eine gute Sache aber die Umsetzung des Herrn Spahn finde ich absolut unmenschlich und falsch. Genauso die Einschränkung des Wettbewerbs bei den Apotheken. Warum werden solche Unternehmen eigentlich immernoch geschützt die Millionen an Gewinne fahren? Es gibt mittlerweile mehr als nur gute Alternativen zur Apotheke und in Deutschland sind Medikamente mit am teuersten. Das ist purer Lobbyismus.

    Wie schwer sich soetwas erweisen kann, wird sicherlich die zukünftige Regierung der USA feststellen. In vier Jahren kann man jedenfalls mehr zerstören als aufbauen.

    Und Angela Merkel kann hier in Deutschland ganz allein alles bestimmen wie es ihr gerade passt? Diese Vergleiche mit den USA sind absolut unnötig. Das was Trump gerade da macht ist so überhaupt nicht in Deutschland möglich weil die völlig andere Gegebenheiten in ihrer Politik haben. Trump ist auch nur an die Macht gekommen weil es in den USA nach Wahlmännern geht. Wäre die Wahl wie in Deutschland verlaufen wäre Clinton Präsidentin geworden. In Deutschland kann niemand ganz allein bestimmen was umgesetzt wird. Und ich wage zu bezweifeln, dass irgendwann mal eine Partei 100% aller Stimmen bekommt. Hartz 4 ist in Deutschland auch schon seit seiner Einführung umstritten. Trotzdem halten die großen Parteien daran fest. Man hätte das auch ganz schnell wieder einstampfen können wenn man gewollt hätte.

  • Wir hatten hier ewig keine Regierung der Mitte. Weder in DE, noch in Deutschland. Sondern eher eine rechts-innen Regierung, die dank Verschiebung des Overton Fensters immer rechter wurde. Just saying.


    Die Regierung war ewig rechts-konservativ geprägt.

  • Und Angela Merkel kann hier in Deutschland ganz allein alles bestimmen wie es ihr gerade passt? Diese Vergleiche mit den USA sind absolut unnötig. Das was Trump gerade da macht ist so überhaupt nicht in Deutschland möglich weil die völlig andere Gegebenheiten in ihrer Politik haben. [...] In Deutschland kann niemand ganz allein bestimmen was umgesetzt wird.


    Was darf Trump denn alles ganz alleine bestimmen, "wie es ihm gerade passt"? Zumindest das Gesetzgebungsverfahren (und dessen Initiative) geht von den beiden Kammern des Kongresses aus - der Präsident hat zwar ein Vetorecht, aber auch dieses kann kann, wenn es sich nicht um ein Pocket Veto handelt, vom Kongress mit einer Zweidrittelmehrheit überstimmt werden.

  • Was darf Trump denn alles ganz alleine bestimmen, "wie es ihm gerade passt"? Zumindest das Gesetzgebungsverfahren (und dessen Initiative) geht von den beiden Kammern des Kongresses aus - der Präsident hat zwar ein Vetorecht, aber auch dieses kann kann, wenn es sich nicht um ein Pocket Veto handelt, vom Kongress mit einer Zweidrittelmehrheit überstimmt werden.

    Das ist korrekt. Allerdings haben wir ja schon seine ganzen ausufernden Aktionen selbst gesehen wie den Notstand auszurufen, Mauer um Mexiko oder diese Huawei Blockade Aktion wenn nicht nach ihm getanzt wird. Ich möchte gar nicht wissen was wäre wenn Trump alles alleine bestimmen könnte. Aber wie gesagt, dass ist egal. Würde Merkel sagen wir bauen eine Mauer um Österreich würde es glaube ich keine 24 Stunden dauern und Merkel wäre keine Kanzlerin mehr. Man kann DE nur sehr schwer mit den USA vergleichen zudem hängt ja auch die EU noch an einigen Dingen mit drin.

  • Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass du Angst vor Veränderung hast.

    Ich denke nur, dass man sich Veränderungen sparen kann, wenn sie nicht wirklich gut sind.


    Wenn wir den Weg mit der CDU so weiter gehen werden wir uns zurückentwickeln und nicht weiterentwickeln. Ein sehr aktuelles Thema ist momentan auch die Impfpflicht gegen Masern oder das Thema mit den Online Apotheken.

    Ähhh... Lol!? Die Impfpflicht ist eine längst überfällige Weiterentwicklung. Bin jetzt echt nicht davon ausgegangen, hier auf Leute zu treffen, die was von Veränderung usw. erzählen, sich dann aber als (fast) Impfgegner herausstellen (ja, hab gesehen, dass du impfen zumindest theoretisch gut findest). Das mit den Apotheken wurde meines Wissens vom Gericht entschieden. Daran kann (zum Glück) hierzulande auch keine Partei etwas ändern.


    Hartz 4 ist in Deutschland auch schon seit seiner Einführung umstritten. Trotzdem halten die großen Parteien daran fest.

    Naja, die SPD hat das zusammen mit den Grünen ausgekaspert. Und die Idee war halt so "unglaublich gut", dass sich CDU und FDP auch nicht genötigt sahen/sehen, daran etwas zu ändern. Auf welche Partei setzt du denn in der Beziehung deine Hoffnungen?


    Wir hatten hier ewig keine Regierung der Mitte. Weder in DE, noch in Deutschland. Sondern eher eine rechts-innen Regierung, die dank Verschiebung des Overton Fensters immer rechter wurde.

    Haben wir denn eine Partei, die man mehr der Mitte zurechnen kann als CDU und SPD?


    Bastet Von extrem habe ich nichts gesagt. Ganz rechts würde ich die AfD einordnen, ganz links Die Linke und teilweise Die Grünen (wobei die halt kein Problem haben, auch mal einen Schritt nach rechts zu machen). Vergleichbar mit der damaligen Zeit ist das natürlich höchstens in abgeschwächter Form, aber zumindest erinnert mich das daran...

  • Ich denke nur, dass man sich Veränderungen sparen kann, wenn sie nicht wirklich gut sind.

    Das kannst du erst wissen wenn es soweit ist. Davon mal ab entwickeln wir uns aktuell auch nicht weiter.

    Ähhh... Lol!? Die Impfpflicht ist eine längst überfällige Weiterentwicklung. Bin jetzt echt nicht davon ausgegangen, hier auf Leute zu treffen, die was von Veränderung usw. erzählen, sich dann aber als (fast) Impfgegner herausstellen (ja, hab gesehen, dass du impfen zumindest theoretisch gut findest). Das mit den Apotheken wurde meines Wissens vom Gericht entschieden. Daran kann (zum Glück) hierzulande auch keine Partei etwas ändern.

    Ich habe nichts gegen Impfen und finde es in Ordnung wenn es jeder macht. ABER: Es geht mir hier um die Umsetzung und wie das Ganze verkauft wird. Es wird nämlich hier einfach nur mit Drohungen dafür gesorgt, dass Kinder und Erwachsene geimpft werden sollen. Ausschluss und Geldstrafe stehen hier im Raum. Was ist wenn ich in einer Gesundheitseinrichtung arbeite und absolut gegen die Impfung bin? Werde ich dann arbeitslos und kann meinem Job nicht mehr nachgehen weil ich mich nicht an die Pflicht halte? Wird mein Kind dann aus dem Kindergarten geworfen und ich verliere womöglich meinen Job weil ich zuhause auf mein Kind aufpassen muss? Das sind alles so Sachen die sich durch eine Weigerung nach sich ziehen können. Zudem kann ich auch die Impfgegner verstehen, da es tatsächlich auch mehr als genug unkalkulierbare Risiken gibt. Von Bekannten das Kind hatte letztes Jahr ebenfalls eine Masern Impfung bekommen und lag dann über 2 Wochen mit schwerer Erkrankung im Bett und musste sogar 3 Tage ins Krankenhaus weil das Fieber bis auf 40 Grad hochging. Da habe ich sogar selbst mitbekommen das es so ungefährlich auch nicht ist.


    Davon mal ab sind die Masernzahlen wirklich so gering das solch ein Einschnitt überhaupt nicht nötig ist. Wer weiß wieviele Masernerkrankungen auch eingeschleppt wurden. Eine 100% Schutzrate wird es nie geben dafür sind die Masern auf der Welt noch viel zu verbreitet. Nein, es geht hier einfach nur vorwiegend darum wieder Geld mit teuren Impfungen zu machen. Die Pharmaindustrie freut sich schon wieder über reißenden Absatz von Masernpräperaten und die nachfolgende mögliche Erkrankung die mit Medikamenten gedämmt werden soll.


    Man hätte es auch einfach haben können ohne irgendwem zu drohen: Man führt eine ärztliche Untersuchung zum Kindergarten ein und zur Einschulung. Hier werden die Eltern hinzugezogen und im Beisein des Kindes entschieden ob es geimpft werden soll oder nicht. Da würden mit Sicherheit auch einige Eltern umgestimmt werden können. Denn wirklich aufgeklärt wird niemand vor allem keine Flüchtlinge. Das kostet dem Staat aber wieder Geld weswegen man solch eine freundliche Variante natürlich nicht in Erwägung zieht.


    Ein ähnliches Thema ist die Organspende. Hier muss ich mich bald erklären warum ich meine Organe nicht spenden möchte. Welches Recht hat die Politik dazu über mich als Mensch zu bestimmen? Auch hier wählt man wieder einen völlig falschen Ansatz um irgendwie mehr Organe zu bekommen.


    Mit den Apotheken wurde auch von Herrn Spahn eingeleitet. Und deutsche Gerichte haben jetzt entschieden das es zulässig ist. Ich bin mir sehr sicher, dass das noch vor europäischen Gerichten landet und es dann wieder untersagt wird der deutschen Regierung solche Regeln aufzustellen.

    Naja, die SPD hat das zusammen mit den Grünen ausgekaspert. Und die Idee war halt so "unglaublich gut", dass sich CDU und FDP auch nicht genötigt sahen/sehen, daran etwas zu ändern.

    Also was sehen wir daraus? Politik ist schon veränderbar wenn man es denn will. Die CDU hätte damals das Projekt Hartz 4 sofort stoppen können und alles wäre wieder wie vorher gewesen. Haben sie allerdings nicht. Somit sitzen sie genauso im Boot mit denen, die Hartz 4 eingeführt haben.

    Auf welche Partei setzt du denn in der Beziehung deine Hoffnungen?

    Im Prinzip keine. Erst einmal gibt es da aktuell wichtigere Themen und zudem kann eine Regierung in 4 Jahren nicht alles umwerfen was vorher alles schlecht gemacht wurde. Wenn allerdings eine andere Partei an die Macht kommt habe ich die Hoffnung, dass wenigstens die ersten Schritte gemacht werden um eine bessere Politik einzuläuten.