Wettbewerb #05: Ode

  • Quelle: Selbst gemalt


    Hallo und herzlich willkommen zum fünften Vote der Wettbewerbssaison 2019!


    Beim Voting könnt ihr den einzelnen Abgaben zwischen 1 (nicht gut) und 10 (sehr gut) Punkte vergeben. Dabei sind auch halbe Punkte (wie 2.5) möglich. Wichtig ist dabei, dass ihr alle Abgaben bewertet. Da der Wettbewerb anonym ist, vergeben Teilnehmer beim Voten Punkte an alle Abgaben - auch an die eigene. Diese werden bei der Auswertung nicht beachtet. Stattdessen erhaltet Teilnehmer einen Punkteausgleich für ihre Unterstützung. Begründungen sind nicht verpflichtend.


    Der Vote läuft bis zum Sonntag, den 30. Juni, um 23:59 Uhr.


    Verwendet bitte folgende Schablone für den Vote:

    Code
    1. Abgabe 01: xx/10
    2. Abgabe 02: xx/10
    3. Abgabe 03: xx/10
    4. Abgabe 04: xx/10
    5. Abgabe 05: xx/10
    Zitat von Aufgabenstellung

    Bei diesem Wettbewerb sollt ihr eine Ode schreiben. Diese Gedichtform wurde ursprünglich vor allem unter Begleitung von Musik vorgetragen und zeichnet sich besonders durch einen erhabenen und feierlichen Stil aus, die Wortwahl kann mitunter auch übertrieben und pathetisch wirken. Die Ode kann einem festen Metrum folgen, dies ist jedoch nicht vorgeschrieben; Reime gibt es hingegen meist nicht, wenngleich das wohl bekannteste Beispiel "Ode an die Freude" diese enthält.


    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Kiriki-chan

    Hat das Thema freigeschaltet
  • An die Epik

    Mega schön, wie epische Geschichten angepriesen werden. Die Wiederholung aus dem "Unendlich" und dem "Komm" sind sehr gelungen und bringen alles gut zusammen.


    An das Bier
    Ich als Nicht-Trinker fühle mich von dieser Ode kategorisch ausgeschlossen Ist ganz cool so zu lesen aber wirklich abholen tuts mich nicht ^^ Die Liebe zum Bier kommt aber durchaus gut raus und dieses wirklich starke in den Himmel loben ist auch gut gemacht.


    An den Schnee

    Irgendwie erinnert mich das Gedicht an den ersten Narnia-Film und die erste Begegnung mit der Eiskönigin^^ Die Wiederholung "Wenn du sein/mein Gast" finde ich auch hier wirklich schön. Allgemein bekomme ich hier aber weniger das Gefühl einer Ode, eher wirkt das auf mich wie ein Haiku oder Elfchen (wobei das daran liegen könnte, dass die letzte Zeile nur ein Wort hat :x) Liest sich aber schön und ist ein bisschen bezaubernd^^


    An den Zweifel
    Das gefällt mir wirklich gut. Dieses "Immer wieder bist du da" in jeder Zeile und auch als Abschluss ist wirklich gut und beschreibt auch imo ziemlich gut den immer wiederkehrenden Zweifel, den man zutiefst Hasst aber schon so lange mit sich rumträgt, dass man ihn wie einen alten Freund begrüßt, wenn er wieder kommt. Diese Mischung aus Verzweiflung und Wunsch, ihn endlich loszuwerden kommt gut rüber und ist tatsächlich als Thema für eine Ode ungewöhnlich, aber ich finde es unfassbar gut umgesetzt.


    Oh D!

    Oha, eine einzige Alliteration! Die Idee ist super, das Wortspiel von "Ode" zu "Oh D" und demnach eine Lobpreisung an den Buchstaben D ist wirklich kreativ und witzig. Allerdings erscheinen die Zeilen auf mich doch relativ Sinnfrei, weswegen es in meiner Begeisterung nicht über das "die Idee ist witzig" hinaus geht.


    Abgabe 01: 9/10

    Abgabe 02: 5/10

    Abgabe 03: 7/10

    Abgabe 04: 10/10

    Abgabe 05: 6/10

  • O Wettbewerb, o Wettbewerb,

    Dass ich dich jetzt nur nicht verderb' ...

  • Abgabe 01: 9.0/10

    Abgabe 02: 7.0/10

    Abgabe 03: 7.0/10

    Abgabe 04: 9.5/10

    Abgabe 05: 7.5/10


    Abgabe 01

    Ich mag hier den roten Faden im Aufbau, der sich subtil durchzieht, aber dennoch noch klar erkennbar ist. Das Thema ist sicherlich auch etwas, das viele Leser nachvollziehen können und durchwegs positiv geprägt. Die ersten zwei Strophen haben mich allgemein sogar an eine Gottespreisung erinnert, was wohl auch schon auf eine passende Wortwahl für die Ode deutet. Dennoch fehlt mir etwas und ich kann es nicht ganz in Worte fassen. Eventuell ist mir die Wortwahl der späteren Strophen doch wieder zu bodenständig, sodass mir etwas fehlt, um zu sagen "Volle Punktzahl!".


    Abgabe 02

    Ja, das klingt definitiv nach einer Ode aus dem letzten Jahrhundert, die man dann so in der Gaststätte hören könnte. Insgesamt kommt hier auch einfach auch die Stimmung auf und mir gefallen auch die kleinen "gedanklichen" Einschübe, die ein wenig aus dem anpreisenden Ton brechen. Allerdings kann ich hier nicht immer der Logik folgen, z. B. warum die Konsequenz in Vers acht kein Wein trinken ist. Solche Verse wirken ein wenig als ob man dem Versuch zu Reimen zum Opfer fällt.


    Abgabe 03

    Ich habe eine Schwäche für solche Wiederholungen, die auch Abgabe 01 schon hat. Hier ist es ein wenig simpler gehalten. Für eine Ode sind mir dann doch ein wenig zu viele negative Assoziationen drin, auch wenn der Gesamtton natürlich den Schnee anpreist (und ich komplett dahinter stehe!). Die Wortwahl gefällt mir, sowohl Adjektive, Verben als auch einige Nomen sind recht malerisch und passen sehr gut zum Thema.


    Abgabe 04

    Hier haben wir natürlich auch leicht negative Assoziationen, aber die passen trotzdem sehr gut zur Ode. Der Aufbau ist super, die Ausrufe sehr schön für das Format. Ansonsten gefällt es mir, dass hier dann die positive Kurve gekriegt wird und das halt doch fast wieder anpreisend wirkt.


    Abgabe 05

    Da dachte der Dichter das diesmal different darzubieten. Hier steckt einfach noch eine extra Herausforderung und eine tolle Idee für ein Wettbewerbsthema und das möchte man doch loben. Auch hier passen die Ausrufe sehr schön und die Wortwahl ist natürlich insgesamt gehobener, aber gleichzeitig auch wieder sehr simpel, weil der Anfangsbuchstabe einem die Auswahl stark dominiert. Das ist wohl, was mich beim Lesen etwas von der Ode selber ablenkt. Man verliert sich etwas in den Wörtern und es fließt auch wenig durch die Alliteration. Das vermisse ich etwas.

  • Vivo!



    Abgabe 01 - 7.5/10.0

    Abgabe 02 - 5.0/10.0

    Abgabe 03 - 8.5/10.0

    Abgabe 04 - 10.0/10.0

    Abgabe 05 - 10.0/10.0


  • Abgabe 01: 9/10

    Abgabe 02: 5/10

    Abgabe 03: 8,5/10

    Abgabe 04: 7,5/10

    Abgabe 05: 7,5/10

  • Abgabe 01: 9/10

    Find ich ne sehr schöne Abgabe, lässt sich gut lesen und hat auch einen angenehmen Aufbau. Finde, man erkennt den Inhalt ganz gut dahinter. Mich stört hier ein bisschen, dass es relativ unbeeindruckt bin. Es liest sich gut, lässt sich auch erkennen, was, aber irgendwie fehlt das gewisse etwas.

    Abgabe 02: 5/10

    Witzige Abgabe, gefällt mir gut. Ist zwar technisch nicht voll hoch, aber das Thema sagt mir voll zu.

    Abgabe 03: 7/10

    Hm, ich find den Aufbau gut. Der (wiederholende) Vers verleiht dem Ganzen ein Gerüst, man erkennt, es ist strukturiert. Ich erkenn nur manchmal den Sinn hinter den Versen nicht, also da fehlen mir manchmal einzelne Wörter so. oder Satzzeichen. Der Himmel glitzert; fallen Sterne. Der Himmel, glitzert fallen Sterne etc. Da hab ich so Probleme. Sonst find ich das Thema angenehm umgesetzt, Schnee wird deutlich.

    Abgabe 04: 10/10

    Gelungene Abgabe. Kurz, einprägsam, Reime sind immer gut und Inhaltlich verständlich. Metrum ist durchgängig vorhanden, hat was. Gefällt mir

    Abgabe 05: 10/10

    Ich finde die Unglaublich interessant. Die Mischung aus Widmung, Thema und Umsetzung ist unglaublich witzig. Ich find die Abgabe supi. Auf sowas erstmal zu kommen, ey. :D

  • Wie mutig von euch Dichtern

    Euch der Aufgabe zu stellen

    Und zur Ode zu gesellen

    Ist der Geschmack bei Gedichten

    Doch so unterschiedlich am Gewichten

    Möget ihr heute gut Punkte trichtern!





    Die Gedichte waren für mich sonderbarerweise alle sehr dicht beieinander, keines hat für mich deutlich Schatten geworfen oder besonders unauffällig gewirkt im Getümmel des Pools, deswegen bin ich ziemlich zufrieden mit dem Wettbewerb, auch wenn ich mich gerade bei einer offenen Kategorie wie Gedichte immer gern über mehr Abgaben freue, auch wenn ich selbst nur auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht wurde und ihn sonst leider völlig übersehen hätte, sorry.^^‘

    Aber ich weiß selbst noch wie frustrierend es sein kann bei Wettbewerben, besonders bei Gedichten, die oft stark in der Auffassung
    variieren…Trotzdem danke für die Werke an dieser Stelle, weiter so. ^-^

  • *wollte das schon vor einer Stunde posten, musste aber spontan die Großmutter zur Apotheke fahren*


    Siegerehrung


    Platz 5

    geht an Willi mit Abgabe 02 und 57.4 Punkten.


    Platz 4

    geht an Cassandra mit Abgabe 03 und 68.1 Punkten.


    Platz 3
    sicherte sich Thrawn mit Abgabe 05 und 69.8 Punkten.


    Platz 2
    belegt Kiriki-chan mit Abgabe 01 und 74.8 Punkten.


    Platz 1
    erkämpfte sich éléphant mit Abgabe 04 und 80.0 Punkten!



    Glückwunsch an den Sieger und vielen Dank für eure Abgaben! Wie immer gibts für euch natürlich einen der heiß begehrten Orden von Kiriki-chan . Übrigens würde sich Kollege Thrawn bestimmt sehr freuen, wenn ihr bis zum 7. Juli für ihn die Welt brennen lasst: Wettbewerb #06: Apokalypse

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“