Was zockt ihr gerade? #5


  • "The Medium" (PlayStation 5) -abgeschlossen-


    Hab mir mit "The Medium" nach langer Zeit mal wieder ein Horrorspiel gegönnt, wobei ich sagen muss, dass ich mir schon beim Kauf und anschließend zu Beginn des Spiels so meine Gedanken darum gemacht habe, wie gruselig es wird. Bin ja nicht so die versierte Horrorspielerin, von daher war ich doch minimal nervös, ob es mich am Ende nicht doch abschreckt.

    Allerdings wurde ich positiv überrascht und die Atmosphäre ist zwar sehr dicht und beklemmend, aber nicht wirklich umheimlich im eigentlichem Sinne. Es fühlte sich wie ein schön verpacktes Adventure mit Rätseleinlagen an. Nicht zu schwer und gerade richtig für jemanden wie mich, die mit Rätseln nicht immer gut bewandert ist.

    Wie gesagt ist die Atmosphäre in diesem Spiel schön gemacht und die grafische Darstellung und Musik inklusive der Soundkulisse (bei mir leider ein bisschen untergegangen, also am besten mit Kopfhörer zocken) harmonieren wirklich gut miteinander und geben so ein stimmiges Gesamtbild ab. Grafisch hat das Spiel ohnehin auch den Vorteil, dass es an bestimmten Stellen den Bildschirm abteilt und man im oberen Teil die materielle Welt hat und im unteren die "Geisterwelt".

    Das ist auch die Kernfunktion von "The Medium".

    Wie der Titel sagt, spielt man ein Medium, in diesem Falle die junge Protagonistin Marianne, die nach dem Tod ihres Adoptivvaters dessen Beerdigungsinstitut aufsucht, um ihn noch vor der Bestattung ein wenig herzurichten. Als dies geschehen ist, erhält sie in seinem Büro einen Anruf von einem gewissen Thomas. Dieser bittet um ein Treffen beim Niwa-Resort, einem ehemaligen Erholungsort mit Hotel, in welchem einst ein Massaker stattfand, das niemals aufgeklärt werden konnte.

    Man man sich also mit Marianne auf den Weg und es dauert nicht lange, ehe man merkt, dass nicht alles so scheint, wie es ist. Die Locations sind düster, traurig, verlassen und seit Menschengedenken nicht mehr betreten worden. Man hört zwar noch Vögel, aber sonstige Tiere findet man dort eher vergebens, zumindest lebend nicht.

    Man steuert Marianne also langsam von Abschnitt zu Abschnitt und löst kleinere Rätsel, um nach und nach die Geschichte und die Geheimnisse rund um diesen einen mysteriösen Anruf zu lösen. Und während man durch die verlassenen Gänge des Hotels stolpert und die festgesteckte Kamera alte Resi-Vibes ausstößt, wechselt situationsbedingt Mariannes Sicht auf die Dinge um sie herum. So spaltet sich entweder - wie oben erwähnt - der Bildschirm in zwei Hälften (siehe Bild) oder aber man taucht komplett in die Geisterwelt ein. Bei Ersterem steuert man Marianne gleichzeitig auf beiden Screens, wobei es auch in beiden Welten Unterschiede gibt. So kann Marianne, wenn sie in der materiellen Welt vor einer verschlossenen Tür steht, ihr Geister-Ich durch eben jene Barriere schicken, um eine Möglichkeit zu suchen, die Tür in der anderen zu öffnen. Dabei aber sollte man sich sputen, denn das Geister-Ich kann nur begrenzte Zeit von Mariannes Körper "abgetrennt" sein. Denn tatsächlich löst Marianne in diesem Falle ihren Geist vom Körper, um wandern zu können. Sind beide zu lange voneinander getrennt, dann kann ihr Geist nicht mehr zurückfinden, und ohne Geist kann der Körper nicht leben.

    Auch kann ihr Geister-Ich Stromschaltungen wieder funktionstüchtig machen, in dem es Energie von einer bestimmten Quelle aufnimmt und dann an entsprechender Stelle freilässt. Danach kann Mariannes materielles Ich Aufzüge nutzen oder elektrische Türen öffnen.

    Hin und wieder trifft man dann auch auf weniger erfreuliche Gestalten. So darf man sich über eine dämonische Gestalt freuen, die einem permanent folgt und noch anderen Gestalten, die nichts Gutes beabsichtigen. Gerade bei dem Verfolger-Dämon ist manchmal die Steuerung ein zentrales Problem, wenn sich plötzlich die festgesteckte Kameraperspektive ändert und man die Stickposition nicht kurz loslässt, um neu auszujustieren. Dann läuft die junge Dame nämlich etwas versteift weiter und lernt die Wände des Areals besser kennen ehe der Verfolger einem als Opfer auserkort. Abgesehen aber davon läuft es recht rund mit der Steuerung.

    Auch die Rätsel sind recht einfach und erfordern eigentlich nur etwas Konzentration ehe man auf die Lösung kommt. Der Spielablauf ist so gestaltet, dass man nicht wirklich hängen bleiben kann. Es entsteht kein Frust oder das Gefühl überfordert zu sein.

    Grafisch ist das Spiel vom polnischen Entwickler Bloober Team recht nett anzuschauen und muss sich nicht verstecken. Die Gestaltung beider Welten ist gelungen und die Interaktionen und Erkundungen machen Spaß.

    Was ich ein bisschen schade finde ist, dass das Geschehen in Polen spielt, fast alle Schriftzüge aber auf Englisch sind. Authentisch wäre es gewesen, hätte man diese einfach auf Polnisch gesetzt, um da einfach einen größeren Bezug zu finden. Aber gut, das ist halt nur eine Kleinigkeit, die ich anmerken wollte.

    Alles im allem war es ein schönes Fest für die Sinne. Zwar hab ich nicht alle Funktionen ausgenutzt, wie Vibration und Trigger, aber das hätte mich eher gestört als zur Freude am Geschehen beigetragen.


    "Immortals Fenyx Rising" (PlayStation 4)


    In Ermangelung weiterer PlayStation 5-Spiele hat meine geliebte 4 wieder ihren Platz neben dem Fernseher einnehmen dürfen. Und sie freut sich sehr darüber (und ich natürlich auch).

    Bei "Fenyx Rising" habe ich lange mit mir gehadert es zu kaufen. Nicht wegen irgendwelcher Ressonanz, sondern schlichtweg, weil es mir zu teuer war und irgendwie nicht so recht gefallen wollte, obwohl es einen guten Eindruck machte. Es kam immer wieder auf die Kaufliste, nur um später wieder runterzufliegen. So ging es seit dem Release und nachdem ich es dann für 'nen Zwanziger im Saturn herumliegen sah, hab ich dann auch endlich mal zugegriffen.

    Ab in den Slot und hoch damit. Zuerst wird man in den Character Creator geworfen. Man nehme eine weibliche oder männliche Person und statte sie mit allem aus, was dir gefällt inklusive Ruf-Stimme. Für mich hieß das in diesem Falle: Lass das Mädel so wie sie von Beginn an ist. Höchstens noch eine adrette Narbe im Gesicht darf es sein, ansonsten ist sie schon perfekt so. Also Spiel gestartet und los.

    Und ja, was man da so sieht, schaut eigentlich ganz nett aus. So ist der erste Abschnitt unserer Reise recht trist, verkohlt und tot. Verfolgt man erstmal ein bisschen die Story ohne sich allzu sehr von anderen Dingen ablenken zu lassen, kommt man mehr oder weniger recht flott in ein neues, wunderschönes Gebiet mit blühenden Feldern und Bäumen mit klaren Flüssen und Seen. Macht man dann noch ein bisschen weiter, lernt man recht schnell die anderen Gebiete kennen, davon eines mit rotem Sand bedeckt und felsig, das Zweite auch sehr bergig mit vielen toten Maschinen (Horizon lässt grüßen) und ganz oben im Norden hat man sogar starke Schneegefälle. Man merkt also, es werden verschiedene Biotope angeboten, um auch entsprechend ihren innewohnenden Göttern zu huldigen.

    Und von den Göttern gibt es ein paar kennenzulernen und auch ein bisschen Geschichte von allem, was das schöne Land der Götter (mhm... war da nicht irgendwas mit Galliern und Römern?) so zu bieten hat. Die Heldentaten von Adalante, Odysseus und Theseus. Die Legende der Medusa. Und die Höhen und Tiefen von Daedalus und dem Verlust seines Sohne Ikarus. Das sind nur einige Dinge, die angeritzt und bisweilen auch ein wenig mehr erzählt werden.

    Thematisch ist das Spiel eine Mischung aus "Assassin's Creed Odyssey" und "Breath of the Wild", ist aber eigenständig genug, um kein direktes Gefühl von Kopie aufsteigen zu lassen. Die kleinen Anlehnungen fallen gar nicht ins Gewicht, denn mal ehrlich: Wo wird heutzutage nicht kopiert? Solange es gut gemacht ist, ist es mir persönlich wurscht.

    In der stilisierten Open World kann man beim Herumstreuen allerhand kleinerer Herausforderungen und Rätsel entdecken, um Materialien für den Ausbau von Waffen und Rüstung zu verdienen, spezielle Ressourcen um seine Gesundheit, Ausdauer oder Fähigkeiten zu verbessern oder gar neue Rüstungsteile und Waffen. Letztere findet man aber häufig nur in besonderen Mini-Dungeons, die gespickt mit einer Rätselaufgabe auf euch warten. Für manche Truhe, die man erreichen will, benötigt man allerdings spezielle göttliche Kräfte und auch ein wenig Fingerspitzengefühl. Manchmal ist der direkte Weg nicht offensichtlich, sodass man auch mal anders denken muss. Aber machbar ist eigentlich alles.

    Die große offene Welt, die man spätestens ab der "Halle der Götter" in Ruhe erkunden kann, ist schön designt und lädt zum Erkunden ein. Und es gibt viel zu entdecken. Kleine Gewölbe (Mini-Dungeons), zerstörte Tempelanlagen, malerische Strände... und dazwischen jede Menge Monster, die aus der griechischen Mythologie inspieriert wurden: Gorgonen, Harpyen, Greife und Chimäeren, nur um ein paar zu nennen. Um dann auch nicht die ganze Zeit auf Schusters Rappen durch die Gegen zu laufen, kann man ab und an mit ein bisschen Glück ein Reittiert finden, welches sich dann auch zähmen lassen kann. Man kann sich wahlweise eine Art Hirsch oder ein Pferd aussuchen, die Farben und Formen ändern sich immer ein bisschen. Bei den Pferden deutlich mehr. Insgesamt gibt es im regulären Spiel fünfundzwanzig reitbare Tiere, die sich nicht nur rein optisch unterscheiden, sondern auch in ihrer Ausdauer. Mein Favorit ist 'Indika', ein Pferd mit wasserblauer Färbung in Fell, Mähne und Schweif. Beim Fell wird es zu den Beinen hin dunkler, was eine Anlehnung an das Meer ist.

    Von der Story her ist das Spiel recht einfach erklärt, macht aber Laune. Zu Beginn hat es etwas gebraucht, um bei mir in Fahrt zu kommen, aber ich bin inzwischen bei mehr als dreißig Stunden angekommen. Und jetzt hab ich doch Freude dran mich umzuschauen und ab und an eine Quest zu machen, um in der Geschichte vorwärts zu kommen. Mal sehen, wie lange ich noch brauchen werde, um es zu beenden. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.



    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Pokémon Alpha Saphir (3DS)


    Ich hatte mir vorsorglich, da ich mitbekommen habe, dass es Probleme mit dem Modulen von AS/OR gegebenhat, diese nochmal digital im E-Shop auf dem 3DS gekauft. Die Tage hatte ich mal wieder Lust, AS zu spielen. Als Starter habe ich Hydropi genommen, weil es das erste Starter mit spielbaren Wesen war. Hatte davor immer Pech wie z. B. mit einem harten Geckarbor.

    Aktuell bin ich gerade über Laubwechselfeld hinaus und auf den Weg zu den Meteorfällen, um dort Team Aqua aufzuhalten. Mein Starter ist mittlerweile schon lange ein Moorabbel und auch schon ganz nahe dran an der finalen Entwicklung. Liegt auch daran, dass praktisch alleine kämpft. Irgendwie habe ich mich nie auf ein Team festlegen können. Ich reise aktuell mit ein paar anderen Pokémon, mit denen ich aber nie kämpfe.

    Ich freue mich auf jeden Fall wieder auf die Mega-Entwicklung und darauf, mir wieder eine schöne Geheimbasis einzurichten. Dieses Feature finde ich einfach genial und macht mir echt Spaß. Ist auch ein Grund, weshalb ich die Remakes von Diamant/Perl so schlecht finde, weil das Feature dort praktisch abgeschafft wurde.


    Fire Emblem Warriors Three Hopes (Switch)


    Eine absolute neue Erfahrung für mich. Zumindest, was Fire Emblem angeht. Ich habe ja schon beide Hyrule Warriors durch bzw. angespielt und fand das Spielsystem ansprechend. Ich hatte da immer meinen Spaß. Und da es Fire Emblem Warriors zu dem Zeitpunkt für 35 € gab, habe ich es einfach mitbestellt, um es mal auszuprobieren.


    Aktuell bin ich im 7. Kaptiel. Zu Anfang habe ich mich für die Schwarzen Adler um Edelgard entschieden. Finde ich persönlich sehr interessant, dass drei Möglichkeiten hat, das Spiel durchzuspielen. Die anderen Routen werde ich später sicher auch noch spielen. Die Story finde ich ansich bisher sehr interessant. Die Ziele Edelgards kann ich auch gut nachvollziehen, auch wenn sie den Krieg selbst angezettelt hat. Es sind einige sehr interessante Charaktere dabei. Bevorzugt spiele ich aktuell Shez (Protagonist männlich), Edelgard, Ferdinand, Bernadetta und Hubert. An letzteren musste ich mich sehr gewöhnen, weil ich mit den Magiern nicht so sehr klar kam. Das war bei Bernadetta aber auch so und mittlerweile geht die echt voll ab ^^


    Allgemein muss ich im Vergleich zu Hyrule Warrirors Zeit der Verheerung sagen, dass die "kleinen" Gegner deutlich aktiver sind und mir auch ordentlich Schaden machen, dafür, dass es halt nur kleine Gegner sind. Das bin ich so aus Hyrule Warriors nicht gewohnt. Gerade im Vergleich zu Hyrule Warriors Zeit der Verheerung ist das ein großer Unterschied. Dort greifen die kleinen Gegner nicht so oft an und wenn dann machen sie kaum Schaden. Vor allem kommt es hier auch oft vor, dass Stützpunkte eingenommen werden. Auf jeden Fall für mich herausfordernder bis jetzt.


    The Legend of Zelda Breath of the Wild (Switch)


    Aktuell habe ich da nichtt weitergespielt. Müsste das aber mal wieder machen. Mittlerweile hat mich aber FE Warriors so gepackt, dass ich wohl erst später mit BotW weitermache.

  • Pokémon Ranger: Spuren des Lichts

    Ich spiele aktuell ja die Story in der Vergangenheit durch und habe es nun mit Müh und etwas Not irgendwie fast durch den 3. Tempel geschafft. Ja fast, denn ich hänge an dem letzten Teil dieser Tempelreihe, also am Chef des Ladens.

    Ich habe mich zwar auch schon 5 Level oder so höher als die Empfehlung gelevelt, aber es hängt einfach weiterhin daran, dass mir entweder die Zeit nicht reicht, oder ich mein Partner-Pokémon einfach nicht gut platzieren konnte.

    Der Endgegner aktuell ist eben Rexblisar, was an und für sich kein Problem ist, weil man ja durch den Feuertempel sowieso einige Feuer-Mons hat…nur leider bin ich mit Glutexo nicht so gut bei Rexblisar vorangekommen…

    Also habe ich gelevelt und gemacht, dann aber gedacht, wieso probiere ich nicht mal Plinfa? Die Blasen sind halt bisschen breitgefächerter als der Feuerstrahl von Glutexo. Und nach dem einen Versuch gerade eben muss ich sagen, dass ich mit ihm weiter gekommen bin als vorher, denn am Ende war es die Zeit, die mich ausgebremst hat.


    Ich weiß nur aktuell nicht, was ich da weiterhin machen soll, da Leveln zunehmend einfach anstrengend wird. (Ich nutze halt die Feuertempel dazu, weil ich halt die Eistempel noch als bisschen zu unsicher ansehe).

    Wahrscheinlich werde ich es einfach weiterhin direkt versuchen und wenn ich dann wieder genug EP habe, um mit 2x Feuertempel ein Levelup zu machen, werde ich wechseln und den Levelup machen.


    Pokémon Ranger

    Ich überlege noch, ob ich nicht auch gerade den ersten Ableger der Reihe erneut anspielen sollte, da mich auf Dauer auch die Tempel doch ziemlich fertigmachen bei Ranger 3 und ich auch einfach eine kleine Abwechslung suche.

    Hier habe ich mir aber bisher und auch wsl weiterhin keine großartigen Ziele bei diesem Spiel. Also werde ich das einfach nur locker durchspielen und mich der Story widmen.


  • "Immortals Fenyx Rising" (PlayStation 4) -abgeschlossen-


    Mein Abenteuer im Land der Götter ist nun leider vorbei, ich muss aber sagen, dass ich wirklich meinen Spaß an der Welt und ihrer Mechanik gefunden hatte. Generell macht "Fenyx Rising" vieles richtig und bietet abseits der natürlichen Wege viel zum entdecken. Die Rätsel sind immer fair, ganz gut durchdacht und in ihrer Gänze schön kurz gehalten. Zumindest die meisten außerhalb der kleinen Dungeons. Innerhalb der Tartaros-Gewölbe muss man ein bisschen mehr Hirnschmalz nutzen, allen voran ja wegen der normalen Truhen, die dort zu holen sind.

    Kann mich derweil an ein Gewölbe erinnern, in welchem man mehrere Abschnitte bewältgen musste, die wahlweise mit ausfahrenden Stachelböden bedeckt waren, die zum Ende hin immer mehr wurden und am Ende kein normal begehbares Fleckchen Boden mehr aufwiesen. Um zum Ende des Dungeons zu gelangen, musste man mit Holz- und Stahlkisten seinen Weg bauen. Der Clou dabei: Die Holzkisten wurden von den Stacheln direkt zerstört, nur die Stahlkisten blieben heile. So musste man also am besten alle Kisten aus Stahl nach und nach mitschleppen und ein paar wenige aus Holz draufstapeln, damit diese heil blieben. Wollte man die extra Truhe haben und auch das Ende vom Dungeon erreichen, musste man Türme stapeln. Ein falscher Tastendruck, und man verlor gleich die halbe Kistenladung im Abgrund oder durch Zerstörung.

    Ich fand den Dungeon etwas kompliziert und frustierend. Zum Glück hält sich Fenyx automatisch an den Kisten fest und kann diese erklettern. Alles andere wäre utopisch gewesen und weit ab von gut und böse. Hab es dennoch irgendwie geschafft, mir alles in diesem Gewölbe zu holen, was ich wollte.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich die meisten Gewölbe wirklich gut fand. Sie alle hatten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und wussten durch ihre Beschaffenheitzu begeistern. In einem gab es Rätsel mit Holzkugeln und Wind, in einen anderen musste man Kisten verschieben und auf Plattformen legen, um Türen zu öffnen, in wieder anderen gab es Laser, die man umgehen musste und in nochmals anderen konnte man in Arenen gegen mythologische Monster kämpfen. Hat auf jeden Fall immer Spaß gemacht, auch wenn man manchmal schon da stand und sich fragte, 'wie komme ich da hin?!'

    Wenn man die Götter befreite, kam man irgendwann zu einem Punkt, an welchem man in einen größeren Dungeon kam. Dort konnte man dann meist drei bis vier Abschnitte bewältigen, um zum Ziel zu kommen. Teils waren die zwar nicht ohne, aber immer komplett fair. Das muss man dem Spiel lassen. Es gibt kein Gefühl des Verlorenseins. Man kann alles eigentlich bis zum Ende schaffen. Backtracking kommt nur vor, wenn man zu schnell vorangreift. Ich empfehle daher, die Charonsmünzen zuerst in die Götterfähigkeiten zu investieren, da die primär wichtiger sind, um alles zu schaffen. Der Rest kann dann nach und nach folgen.

    Die Welt von "Fenyx Rising" empfand ich als wunderschön. Klar nerven mit Berge, die ich gefühlt minutenlang erklimmen muss, nach wie vor sehr (BotW lässt grüßen), aber man konnte auch genug oberhalb tiefer Schluchten entspannt auf seinem Reittier umherreiten und etwas entdecken. Die Welt hatte viel zu bieten. Es gab immer wieder zerstörte Tempelanlagen, halb verfallene Dörfer, intakte Pavillons etc. Gerade auch die verschiedenen Biotope brachten dann auch ihren eigenen Chrame mit hinein.

    Hab mir in der gesamten Spielzeit sogar die Mühe gemacht, alle reitbaren Tiere, also Pferde und Hirsche, zu finden und zu zähmen. Meine Lieblinge waren Indika und Prachtstück, wobei ich Ersteres fast zu neunzig Prozent genutzt hatte, während Letzteres tatsächlich erst in den letzten Zügen des Spiels zum Einsatz kam. Aber ich mochte beide sehr gerne.

    Die Story fand ich eigentlich auch sehr gut, selbst wenn diese ein bisschen bei mir gebraucht hat, um anzukommen. Das Problem war einfach, dass ich den Humor zu Beginn als erzwungen empfand, oder als krampfhaft gesetzt. Erst viel später konnte ich mich damit anfreunden, allerdings musste die Story da auch schon etwas weiter sein. So etwa ab dem Zeitpunkt, an welchem ich Aphrodite, die erste Götting befreit hatte.

    Im Großen und Ganzen ein gutes Spiel. Es hat mir mega viel Spaß gemacht. Hab nicht alles gemacht, aber genug, um meine Fähigkeiten auf Maximun zu haben. Den Rest konnte ich da getrost vernachlässigen.


    "Marsupilami: Hoobadventure" (PlayStation 4)


    Hab dieses kleine Jump'n'Run mal wieder rausgekramt und eine neue Runde gestartet. Das Spiel an sich ist ja recht kurz. Es gibt nur drei Welten, in denen in der ersten noch die meisten Level zu absolvieren gibt und in der dritten die wenigsten. Konnte gestern allerdings alle Welten abschließen inklusive dem Finden aller Federn und dem Abschluss der Dojo-Herausforderungen.

    Nun hatte ich mir noch in dem einen oder anderem Level vorgenommen, dort die Zeit-Herausforderung zu absolvieren. In der ersten Welt hab ich bisher alles geschafft, nur in der zweiten stoße ich bereits auf Widerstand, der mich verzweifeln lässt. Direkt das erste Level dort treibt mich zur Weißglut. Ich b in zu langsam, ich falle irgednwo runter oder ich verpasse den perfekten Start. Irgendwie ist da immer irgendetwas, das mich ausbremst. Und wenn ich irgendwo runterfalle, dann kann ich das Level ohnehin von vorne beginnen, weil der zeitliche Intervall schon am Ar&%/ ist. So also dümpel ich hin und her und pack es nicht, um auf eine Goldwertung zu kommen. Silber hab ich schon, ich will aber Gold haben, verdammich!

    Egal, ich musste nach einem kurzen Anfall von zertsreutem Gefühlen erstmal pausieren. Später werde ich das nochmals in Angriff nehmen. Wenn ichs nicht packe, dann hab ich halt Pech gehabt. Aber zumindest will ich es noch soweit wie möglich versuchen. Kostet ja nichts.



    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Mythic Ocean


    Wenn es schon für einen Euro im Shop angeboten wird und mir die Demo gefiel, darf es natürlich nicht an mir vorbeigehen. Ich habe nun auch zwei Zyklen hinter mir. Im ersten gab es nur Welten, in denen die Götter sich am Ende bekämpft haben. Namentlich ein Ende von Lutra und von Gnosis(Ja, er hat mich mit seiner Geheimnistuerei gekriegt). Im zweiten Zyklus waren die Zwillinge, Althea und wieder Lutra dran. Und alle gingen gut aus. Amar denkt wohl leider nicht genug an sich für das Geschenk der neuen Welt. Mal sehen, ob ich das im dritten Zyklus ändern kann und ob es echt schlecht war, mit den normalen Bewohnern nicht zu reden, denn das habe ich beim zweiten Zyklus ja aus Desinteresse nicht mehr gemacht und diese Welten waren alle recht friedlich. Zumindest gab es keine Umstürze des (wie übersetzte ich das...) Architekten.

  • Pokemon Y


    Derzeit muss nur noch für die Liga etwas trainiert werden und eventuell danach Mewtu und noch ein paar Megasteine eingesammelt werden. Dann können die ganzen versionexklusiven plus ein paar weitere auf meine X übertragen werden und das Spiel kann dann wieder zur Bibliothek :)


    Im Team:

    Igastarnish (Chester)

    Fiaro (Daria)

    Psiaugon m (Echo)

    Absol (Alyson)

    Elezard (Elena)

    Wie-Shu (Ryoga)


    Pokemon Gen 3+4 (bunter Mix)


    Ich habe ja schon länger vor, aus jeder Generation inkl. Gamecube ein 2-3 Pokemon als Maskottchen nach oben bis Home zu transferieren. Dazu noch Events und Shinies. Da die Pokemon Bank ja noch etwas erhalten bleibt, ist es noch nicht ganz so dringend. So wurden heute z. B. Nachtara, Psiana und Skorgla von Feuerrot (ursprünglich Colosseum) plus Shinies nach Perl übertragen. Wenn dann irgendwann die Übertragung auf Gen 5 folgt, muss ich gleich mal gucken, ob ich überhaupt schon Ns Pokemon gefangen hatte...