Sorry, aber jetzt widersprichst du dir selbst hart. Du hast doch gestern oder vorgestern noch gesagt, dass Menschen mit bedingungslosem Grundeinkommen nicht plötzlich aufhören würden zu arbeiten. Jetzt sagst du aber, dass nur noch simple Arbeiten gemacht werden, wenn man nicht mehr Geld für "schwierigere" bekommt. Während du also bei der Argumentation für Grundeinkommen an eine innere Moral der Menschen sich nützlich zu machen glaubst, sprichst du diese den Menschen ab, sobald für dich ein Nachteil entstehen würde.
Warum soll das ein Widerspruch sein? Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Menschen hilfsbereit sind und zum gesellschaftlichen Nutzen beitragen möchten (siehe wie gesagt alleine schon wie viel unentgeltliche gemeinnützige Arbeit verrichtet wird), das ändert ja nichts daran, dass man mit Geld Anreize schaffen kann. Erst recht, wenn Existenz nicht mehr von Lohnarbeit abhängig ist.
Oder was ist die bessere Alternative, wenn es einfach nicht genug Arbeitskraft in kritischen Bereichen (z.b. Pflege / Gesundheitssystem) gibt? Zwang? Dann ist das BGE ja kein BGE mehr sondern Arbeitslohn durch die Hintertür. Dann doch lieber Angebot/Nachfrage den Lohn bestimmen lassen.